Thomas Sowell

„If there is not equality of outcomes among people born to the same parents and raised under the same roof, why should equality of outcomes be expected—or assumed—when conditions are not nearly so comparable?“
(Thomas Sowell)

„Instead of trying to propagandize children to hug trees and recycle garbage, our schools would be put to better use teaching them how to analyze and test what is said by people who advocate tree-hugging, recycling, and innumerable other causes across the political spectrum.“

„Nobody is equal to anybody. Even the same man is not equal to himself on different days.“

„Abraham Lincoln once asked an audience how many legs a dog has if you count the tail as a leg. When they answered “five,” Lincoln told them that the answer was four. The fact that you called the tail a leg did not make it a leg.“

„What „multiculturalism“ boils down to is that you can praise any culture in the world except Western culture—and you cannot blame any culture in the world except Western culture.“

 

„The left’s lack of interest in testing the actual results of their bright ideas against hard facts betrays what their real interest is.“

 

„It is self-destructive for any society to create a situation where a baby who is born into the world today automatically has pre-existing grievances against another baby born at the same time, because of what their ancestors did centuries ago.“

„Virtually no idea is too ridiculous to be accepted, even by very intelligent and highly educated people, if it provides a way for them to feel special and important. Some confuse that feeling with idealism.“

 

 

FDP zu Änderungen im Familienrecht

Die FDP hat in einer Presseerklärung ein paar Ausführungen dazu gemacht, wie sie sich Änderungen im Familienrecht vorstellt:

Die Corona-Krise hat Familien besonders schwer getroffen. Für Kita- und Schulschließungen gab es von der Bundesregierung mit dem Kinderbonus jedoch nur ein Trostpflaster, das nicht einmal alle behalten dürfen. Eine nachhaltige Unterstützung und Stärkung der Familien fehlt. Die FDP-Fraktion fordert Chancen für alle Kinder und einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik.

„Wir wollen allen Kindern dieser Republik ein Aufstiegsversprechen nicht nur geben, sondern wir wollen es auch halten“, betonte der familienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Grigorios Aggelidis bei der Vorstellung des liberalen Kinderchancengeldes. Trotz immer größerer Fördersummen seien die Zukunftschancen von Kindern nicht unabhängig von der Herkunft, kritisierte Aggelidis und verwies auf seine eigene Biografie: Obwohl immer mehr Geld für familienpolitische Maßnahmen ausgegeben werde, habe er als Sohn griechischer Gastarbeiter in den 70er-Jahren bessere Chancen gehabt als Kinder aus heutigen Zuwanderermilieus.

Um Abhilfe zu schaffen, will die FDP-Fraktion ein Kinderchancengeld einführen. Es bündelt digital und unkompliziert alle familienbezogenen Leistungen und schafft einen direkten Anspruch für Kinder. Diese individuelle und unbürokratische Förderung basiert auf drei Säulen:

  • Basisbetrag: Jedes Kind hat Anspruch auf einen Grundbetrag von 200 Euro.
  • Flexibetrag: Der Flexibetrag ist abhängig vom elterlichen Einkommen. Der Höchstsatz beträgt 200 Euro und sinkt bis zu einem Elterneinkommen von 3.500 Euro stetig ab.
  • Chancenpaket: Das Chancenpaket beinhaltet alle nicht-materiellen Leistungen wie Schulessen, Schülerbeförderung, Nachhilfe, Betreuung und Hilfestellung bei Hausaufgaben, Sprach-/Leseförderung und Musikunterricht. Auch weitere Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung und Entwicklung werden gefördert.

Vom Kinderchancengeld würden vor allem Familien mit mittlerem und niedrigem Einkommen profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in einem Gutachten für die FDP-Fraktion, das Dr. Philipp Jäger vorstellte. Die Gesamtkosten liegen demnach bei drei bis vier Milliarden Euro.

Gegenwärtig beträgt das Kindergeld

  •  für das erste und zweite Kind je 204 Euro monatlich
  • für das dritte Kind 210 Euro und
  • für jedes weitere Kind 235 Euro.

Im Höchstsatz würde man nach dem Vorschlag dann 400 Euro bekommen, jedenfalls aber 200 €.

Was das Chancenpaket genau beinhaltet ergibt sich für mich nicht ohne weiteres aus der Erklärung

Grundsätzlich fordert die FDP-Fraktion einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik. Das liberale Familienbild sei deutlich umfassender als das klassische „Vater-Mutter-Kind-Konzept“ sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Suding. „Da geht es um Paare, die gleichgeschlechtlich sind und Kinder adoptiert haben, da geht es auch darum, dass die Patchwork-Familien ihren Alltag organisiert bekommen. Es geht aber auch darum, dass es auch mehr als zwei Menschen geben kann, die Eltern für ein Kind sind.“ Es gebe unterschiedliche Lebensentwürfe, die die Politik nicht bewerten dürfe. Die Aufgabe sei vielmehr, „die Realität zur Kenntnis zu nehmen, die immer vielfältiger wird, und dafür die nötige Unterstützung zu geben.“

Die FDP-Fraktion hat das Ziel, dass Familie in ihrer gesamten Vielfalt als Stützpfeiler der Gesellschaft wahrgenommen werden. Eine moderne Familienpolitik muss das abbilden:

  • Familie als Verantwortungsgemeinschaft: Familie ist dort, wo Menschen – egal in welcher Konstellation oder Form – generationenübergreifend, verbindlich und nachhaltig Verantwortung füreinander übernehmen.

  • Familiäre Infrastruktur: Alle Hürden, die Eltern daran hindern für ihre Familie da zu sein, müssen abgebaut werden. Das geht nur mit einer neuen Familieninfrastruktur.

  • Finanzielle Förderung: Wir wollen gleiche Chancen für alle Kinder, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Deshalb setzen wir uns für eine zielgenaue Förderung der realen Lebenssituationen von Eltern und Kindern ein.

Sagt jetzt erst mal nichts über Väter und etwa das Sorgerecht für unverheiratete Väter ab Geburt oder andere Themen aus dem Bereich aus