59 Gedanken zu “Linke Studenten verlassen den Saal, wenn die Sprecherin sagt, dass Männer und Frauen biologisch verschieden sind

    • Ohne Wachschutz wird das (zumindest übergangsweise) nicht mehr laufen. Man muss die rausprügeln und zur Strafe von der Uni werfen.

      • Man hat es zu lange laufen lassen. Weil „Antifa“ erstmal für viele gut und positiv klingt. Sie sind Anti-Böse, also sind sie die Guten. Man kann ja schlecht gegen Anti-Böse sein, dann wäre man ja selber böse.
        Und jetzt ist es so weit fortgeschritten und radikalisiert, dass man fast schon Weimarer Verhältnisse hat.
        Man muss sie rausprügeln? Man braucht also einen „Saalschutz“? War damals genauso und um sich gegen die Antifa zu schützen hat man damals die SA gegründet. Wir sind ja auch wieder in den 20ern, würde also passen zeitlich. Ganz toll.
        Man müsste dann auch davon ausgehen, dass die Antifa sich IRA oder RAF mäßig radikalisieren würde. Vermutlich würde das dann komplett eskalieren und es würde auch Brandanschläge oder Säureangriffe auf Leute geben.
        Sehr zerfahrene Situation. Entweder ihr tut was wir sagen und lasst euch mit Steinen bewerfen und diktieren, wer wann wo eine Veranstaltung ducrhführen darf und wenn ihr euch wehrt, dann gehen wir erst Recht in die „Sophie Scholl wird von Nazis verfolgt“ Opferrolle und haben dann erst Recht ein Recht auf Gegenwehr in unserem Sinne.
        Sehr, sehr übel. Und das alles nur, weil viele Menschen und Behörden zu sehr den Konflikt scheuen wenn es noch nicht so „schlimm“ und fortgeschritten ist.
        Ist ein bisschen wie Aufräumen. Wenn man es anfangs schleifen lässt, ist man mit Pech nach 3 Monaten in einem Messihaus und dann wird es erst recht schwer, das loszuwerden. Oder in der Kindererziehung. Mal kleinbel geben wenn klein Timmy schreit weil er im Supermarkt kein Playmobilschiff bekommt und dann schreitet es mit Pech fort und man hat es nie wieder im Griff.

        • „Man müsste dann auch davon ausgehen, dass die Antifa sich IRA oder RAF mäßig radikalisieren würde. Vermutlich würde das dann komplett eskalieren und es würde auch Brandanschläge oder Säureangriffe auf Leute geben.“

          Ja. Und dann hat man einen Grund, die Spinner komplett in staatliche Unterbringung zu versetzen.

          Es ist wie bei kleinen Kindern, wenn man verpasst hat, sie zu erziehen, muss man am Ende entsprechend hart hinlangen, um die Sache überhaupt noch bereinigt zu bekommen. Oder volkstümlich ausgedrückt:
          „ein hartes Wort, zur rechten Zeit, erspart viel Widerwärtigkeit“

          Aber in einer kinderlosen, vollkommen verweichlichten und gehirngewaschenen Gesellschaft, wie der deutschen, fällt das natürlich nicht auf fruchtbaren Boden.

          Die Linksextremen haben damals (u.a. in dem sie ihn zwangen die SA zu gründen) Hitler groß gemacht, wir sollten nicht warten bis wieder ein entsprechend hart gesottener Extremist kommt, der uns von den Idioten befreit, wir sollten das selbst organisieren!

      • Mit dem Rausprügeln und von der Uni werfen wird das schwierig.
        Letzteres sollte allerdings kein Problem sein, wenn fremdes Eigentum beschädigt wird, so wie hier die Sound-Anlage.

        Geht es dagegen um reine Meinungsäußerung „mit den Füßen“, wäre eine Exmatrikulation aber eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Und ich möchte ungern die selben faschistischen Methoden der Feministinnen nutzen.

        • Könnte man bitte aufhören, den Begriff Faschismus zu nutzen für alles mögliche?

          Was sollte man mit diesen Leuten deiner Meinung nach machen? Man kann immer leicht sagen, man öäußert nur seine Meinung, aber wenn das darin besteht, vor einer Person zu stehen und ihr aus einem Meter Entfernung ins Ohr zu klatschen und zu brüllen und die Rede zu sabotieren, ist das dann noch Meinungsfreiheit? Oder ist es Nötigung?
          Lucke hat nichtmal ne politische Vorlesung gehalten, sondern irgendwas über VWL. Und er hat die AFD verlassen bevor sie „rechts“ geworden ist sondern war als Eurokritiker dabei. Aber AFD = Böse und wer da mal dabei war ist auf alle Zeit auch böse und dürfte nicht mal einen Vortrag über Hundefrisuren halten.

        • Ich hab noch nie verstanden, warum sich dem Alter nach Erwachsene an der Universität wesentlich übler aufführen dürfen, als Teenies in der Schule, ohne Konsequenzen zu fürchten.

          Oder ist das in den Studiengebühren mit eingepreist?

        • „Geht es dagegen um reine Meinungsäußerung „mit den Füßen“, wäre eine Exmatrikulation aber eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit. „

          Selbstverständlich, es geht um die Störer, die Schläger, die Schreihälse. Ich war nie ein Anhänger von „no platforming“, der Unsinn war von Anfang der größte Fehler der Linken. Wer nicht mehr miteinander redet und sich nicht gegenseitig zuhört, erzwingt eine Radikalisierung geradezu…

  1. Die Leute, die da den Saal verlassen, werden sich mit Sicherheit auch auch als Aktivisten für Trans-Rechte sehen. Wenn die sich mal irgendein Tagebuch/Vlog von jemanden angesehen haben, der sein Geschlecht gewechselt hat, egal ob M->F oder F->M, kann doch nicht ignorieren was schon allein die Hormone für einen Einfluss haben.

    Hier ein Beispiel auf Madness of the Crowds:

    Geschlechtshormone können schon die Interessen verschieben. Das ist auch ein deutlich vielversprechendere Arbeitsthese, für die Frage warum es weniger Frauen in die Politik zieht.

    Aber nö, Frauen und Männer sind gleich und haben die gleichen Interessen, wir haben zwar keine Beweise dafür, aber es ist so und deshalb kann der einzige Grund für den geringen Frauenanteil Frauendiskriminierung sein. Basta!

    • @Matze:
      „Die Leute, die da den Saal verlassen, werden sich mit Sicherheit auch auch als Aktivisten für Trans-Rechte sehen. Wenn die sich mal irgendein Tagebuch/Vlog von jemanden angesehen haben, der sein Geschlecht gewechselt hat, egal ob M->F oder F->M, kann doch nicht ignorieren was schon allein die Hormone für einen Einfluss haben.“

      „Selbstverständlich“ werden die sich auch als „Aktivisten für Trans-Rechte sehen“. Denen sind aber die Interessen von den Menschen, die Du hier benennst, völlig egal, denn das ist ja ein antiquiertes (bougeoises?) „heteronormatives“ Denken!
      Die politisch-korrekten Aktivisten setzen sich vielmehr dafür ein, daß jeder Mensch JEDERZEIT sein Geschlecht AUSSCHLIEßLICH sozial-konstruieren kann. Biologische Gegebenheiten werden generell bekämpft, gegebenenfalls auch militant-aggressiv „in Abrede gestellt“…

      • Fatalerweise werden in den USA vorpubertäre Kinder durch LehrInnen dazu animiert sich selbst als Trans zu sehen, teilweise schon allein weil sie als Mädchen mit typischen Jungenspielzeug spielen oder kurze Haare haben und ebenfalls fatalerweise werden diese LehrerInnen auch noch von Ärzten unterstützt, die den besorgten, Rat holenden Eltern dann sagen, das wenn sie ihr Kind nicht unterstützen, es selbstmordgefährdet wird, also eine Horrorbotschaft.
        Und die LehrerInnen versorgen das Kind dann mit Pseudoargumenten, die zur Immunisierung gegen die Eltern und gegen Zweifel an der Entscheidung dienen.

        Bei einem Großteil der Kinder, die sich nicht ihres Geschlechts sicher sind, erledigt sich das Problem mit der Pubertät oder es stellt sich heraus das sie homosexuell sind. Aber die Linke setzt da lieber gleich auf Hormontherapie und Pubertätsblocker, um Fakten zu schaffen. Manchmal scheinen diese Leute richtige Misanthropen zu sein, die einfach nur möglichst viele Menschen beschädigen wollen.

        • Kennst du „I am Jazz“? Die ist seit Kindesalter auf Pubertätsblockern und der Penis jhat sich deshalb nicht richtig entwickelt, zu klein. Deshalb war Masturbation nicht möglich. und für eine Neovagina war es auch zu wenig, also mussten sie ein Teil vom Darm nehmen. Sie brauchte bisher vier weitere Operationen um das Ergebnis zu korrigieren. Ich kann mir nicht vorstellen wie man so Sex haben soll.
          Weder mit dem brandigen Loch das Transfrauen haben, noch mit dem Armhaut Corndog das Transmänner haben.
          Ich finde die ganze Familie einfach krank https://www.youtube.com/watch?v=9UCflhO4PL8

        • Hier gibts das Manifest auf deutsch:

          Klicke, um auf Das%20UNA-Bomber%20Manifest%20deutsch.pdf zuzugreifen

          Wirklich faszinierend, der Typ war wirklich ein guter Beobachter:

          „Die Linken behaupten, daß die Motivation ihres Aktivismus sich von Mitgefühl oder moralische Prinzipien herleiten, und in der Tat spielen moralische Prinzipien eine Rolle für den überangepaßten Linken. Jedoch sind Mitgefühl und moralische Prinzipien keineswegs ein Hauptmotiv linker Unternehmungen. Ein hervorragender Bestandteil linker Verhaltensweise sind Feindseligkeit (hostility) und Machttrieb (drive for power). Überdies sind linke Verhaltensformen meistens nicht rational auf das Wohlergehen der Menschen ausgerichtet, denen die Linken angeblich helfen wollen. Wenn jemand beispielsweise glaubt, daß man Schwarze unterstützen sollte, welchen Sinn hat es dann, dies in einer feindseligen oder dogmatischen Terminologie zu fordern? Es wäre wesentlich hilfreicher, gegenüber den Weißen, die sich durch solche Forderungen selbst diskriminiert fühlen, eine diplomatische und versöhnliche Sprache der Annäherung zu führen. Aber die linken Aktivisten wollen keine Annäherung ,weil das ihre emotionalen Bedürfnisse nicht befriedigen würde. Ihr eigentliches Ziel ist nicht, den Schwarzen zu helfen. Stattdessen dienen ihnen Rassenprobleme als Vorwand, um ihrer Feindseligkeit und dem eigenen enttäuschten Machtbedürfnis (need for power) Ausdruck zu verleihen. Damit aber schaden sie den Schwarzen, weil die feindliche Haltung der Aktivisten gegenüber der weißen Mehrheit den Rassenhaß noch intensiviert.“

          Der agierte bis 1995, schon damals war das also sichtbar. Vermutlich haben erst Twitter und Co, das zu einer Breitenbewegung gemacht (oder als eine erscheinen lassen).

          Die meisten seiner überflogenen Aussagen würde ich unterschreiben. Lesenswert. Erfolg hatte er natürlich keinen, dafür ist er die Sache zu falsch angegangen. Vielleicht durfte er auch keinen haben. Ich bin nicht ganz sicher, ob es nicht sowas wie ein vorgeplantes Script gibt, dem wir folgen müssen, ob wir wollen oder nicht…

          • Mein Gott, das Manifest ist wirklich GEIL!

            Einerseits die wirklich klugen Beobachtungen und Schlußfolgerungen, andererseits die Naivität, das würde in der Öffentlichkeit irgendwie auf nennenswerte Resonanz stoßen, bei der 90%-Dummköpfe-Fraktion.

            Noch was zur Immunisierung, Punkt 23:
            „Wir betonen nachdrücklich, daß das Vorhergehende nicht auf alle zutrifft, die sich als Linke ansehen. Es ist nur eine grobe Andeutung einer allgemein verbreiteten Tendenz des Leftismus“

            Er bezeichnet den Irrsinn als „Leftismus“, eine gute Wahl.

            „Mit dem Begriff der „Sozialisierung“ kennzeichnen Psychologen jenen Erziehungsprozeß, durch den Kinder in ihrem Denken und Handeln den Anforderungen der Gesellschaft angepaßt werden. Jemand,
            der sich den moralischen Normen seiner Gesellschaft anpaßt, an sie glaubt und als ein Teil dieser Gesellschaft funktioniert, wird als gut sozialisiert bezeichnet. Insofern scheint es sinnlos, zu behaupten,daß viele Linke überangepaßt wären, da der Linke als Aufrührer gegen die Gesellschaft angesehen wird. Dennoch kann diese Behauptung aufrecht erhalten werden. Viele Linke sind nicht solche Rebellen, wie es den Anschein hat.“

            und

            „Wir behaupten, daß Überangepaßtsein eine sehr wichtige und einflußreiche Komponente des modernen Linken ist und, daß diese Überangepaßtheit die Richtung des modernen Leftismus bestimmt hat. Der unter den Linken verbreitete überangepaßte Typus ist der Intellektuelle oder Angehörige der oberen Mittelschicht. Bemerkenswert ist, daß Intellektuelle mit Universitätsbildung [3] der am stärksten angepaßte Teil unserer Gesellschaft sind und gleichzeitig den Flügel der äußersten Linken darstellen.“

            Genau so ist es!

            Aber wie, verdammt, kann man dieses Problem lösen? WIE?

          • „Mein Gott, das Manifest ist wirklich GEIL!“

            Worte sind billig, es kommt auf das Handeln an. Actions speak louder than words. Passt in diesem Fall besonders gut.

          • @Alex

            Du bist erkennbar bemüht darum, dich um die Arbeit zu drücken, das Manifest zu lesen. Aber es lohnt sich, der Mann hatte sehr klare und viele richtige Gedanken.

            Der interessante Aspekt ist doch immer: irrt er? Wenn ja, an welcher Stelle? Wie würde ich das Problem angehen? Gibt es überhaupt eine Lösung oder ist es schicksalshaft? Usw.

            Aus einer solchen Herangehensweise kann man viel mehr Nutzen ziehen, als aus deiner subjektiv-ablehnenden. Und man versteht die Täter besser und an welcher Stelle sie falsch abgebogen sind. Last but not least werden einem erst dadurch wichtige Zeitdokumente zugänglich und gesellschaftliche Strömungen bewusst.

      • „jeder Mensch JEDERZEIT sein Geschlecht AUSSCHLIEßLICH sozial-konstruieren kann.“

        Was natürlich jeglicher Logik widerspricht, bzw. das Geschlecht wird dann eine nutzlose Begriffshülse

    • Welche Komplexe hast Du eigentlich, Adrian, dass Du es anscheinend zwanghaft nötig hast, mich, crumar, uepsi und viele weitere am laufenden Band zu beleidigen?

          • Beleidigungen gibt es nur gegen Individuen. Linke sind keine fest definierte Gruppe und können daher nicht beleidgt werden.
            Präzedenzfälle: „Deutsche sind eine Köterrasse“ und „Alle Bullen sind Bastarde“. Beides nicht strafbar.

          • Adrian,

            Du benimmst Dich echt unverschämt. Du beschimpfst pauschal Leute wie ein Troll, und wenn Du darauf angesprochen wirst, trollst Du fröhlich weiter wie ein Kind, das es einfach nicht lassen kann.

            Damit bist Du nicht besser als die von Dir verachteten identitären Linken. Die meinen auch,dass sie dass Recht haben, sich daneben benehmen zu dürfen wie es ihnen gerade passt. Genau wie Du legitimieren sie das mit einem Feindbild, das es rechtfertigt, alle Menschen einer bestimmten Gruppe über einen Kamm zu scheren. Ohne Feindbild kommen scheint’s weder Du noch die durch den Tag.

          • @Matschbirne
            Das stimmt so nicht. Das Urteil gegen diesen Professor Kutschera zeigt, dass man „Schwule“ als Gruppe nicht beleidigen kann, wenn sich jemand angesprochen fühlt. Deine Beispiele müssten also auch justiziabel sein. Die Beleidigung einer abstrakten Gruppe gilt ja schliesslich immer auch den Individuen. Fragt sich natürlich, ob man Beleidigungen an sich ranlässt oder nicht. Das ist natürlich viel einfacher zu ignorieren, wenn sie abstrakt formuliert sind und auf ein Kollektiv abzielen.

          • @ Matschbirne

            Aha. Du möchtest jetzt also Beleidigung nur noch im juristischen Sinn verstanden wissen, nicht mehr im Kontext eines respektvollen sozialen Miteinander. So weit in der Defensive bist Du also schon.

            Erklärst Du mir als nächstes noch, dass Du damit einverstanden wärst, wenn hier im Forum jemand Deutsche und damit Dich pauschal als Köter bezeichnet? Erklärst dann gar, fürs Deutschsein kann man ja was, man könnte ja die Staatsbürgerschaft wechseln? Irgendwie habe ich da erhebliche Zweifel.

            Du bist nicht der erste und auch nicht der letzte, der, wenn es gegen das gern gepflegte Feindbild geht, hier gegen Linke, sich Argumentationen zu eigen macht, die er sonst empört zurückweisen würde. Trauig, menschlich, trotzdem unhaltbar.

          • Wenn Du das so siehst, Adrian, werde ich es anders formulieren:

            Schieb Dir Deine Beleidigungen in Deinen Arsch. Da sind sie besser aufgehoben, und wahrscheinlich hast Du daran auch mehr Freude.

  2. Erinnert mich schon iwie an die 70er in USA, wo sie dann Bomben gebaut haben, um Labore zu sprengen. Gibt da so eine Serie, „Zurück in die Vergangenheit“, die verschiedene Epochen und Orte der USA zur jeweiligen Zeit bereist. Sehr, sehr starker Kontrast (und manchmal auch nicht) zu heute.

    • Solltest du dich auf den UNA-Bomber beziehen – sein Manifest wurde in der Zeitung veröffentlicht. Er verschickte Briefbomben um eine Plattform zu erhalten. Die Methode ist natürlich geisteskrank, aber Ted Kaczynski gilt auch als einer der größten Mathematiker der USA. Und wenn ein Mathematiker bereits vor 42 Jahren ausgetickt ist, weil er die Folgen der industrialisierten Gesellschaft gesehen hat, dann sollte das zu Denken geben.

      • @Nina
        Die Massenhysterie mit dem angeblichen Ende der Welt durch die menschlichen Aktivitäten der Moderne ist älter als 42 Jahre …
        Ihr fallen selbst Mathematiker zum Opfer …. oder gerade Mathematiker?

        • Lies das Manifest doch mal, ich habe oben die deutsche Version verlinkt. Der Typ ist seiner Zeit wenigstens zwanzig Jahre voraus gewesen, er beschreibt im Prinzip den Status Quo, was ich schon einigermaßen beeindruckend finde.

          • Warum soll das beeindruckend sein? Revolutionäre und Terroristen haben ja nicht automatisch unrecht und sind auch nur Menschen. Es ist sehr fahrlässig zu betonen, das einem irgendwas aus diesen „Manifesten“ gefällt, denn das Besondere daran kann ja nur sein, wie sie ihre Taten rechtfertigen wollen. Daran musst du sie messen, das ist *ihr* wirklicher Beitrag.

          • Es ist sehr fahrlässig zu betonen, das einem irgendwas aus diesen „Manifesten“ gefällt, denn das Besondere daran kann ja nur sein, wie sie ihre Taten rechtfertigen wollen.

            Seltsame Argumentation, Wenn ein genialer Physiker die „Weltformel“ gefunden hat und dann mit einer Bombe das Nobelpreiskomitee auslöscht, weil er sich übergangen fühlt, dann interessiert sein Werk nicht? Wegen der Tat?

            Das ist erkennbar logischer Unsinn. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, außer, dass es in einer Person manifestierte.

            Man kann mit etwas vollkommen recht haben und trotzdem die falschen Schlüsse daraus ziehen.

          • „Wenn ein genialer Physiker die „Weltformel“ gefunden hat und dann mit einer Bombe das Nobelpreiskomitee auslöscht, weil er sich übergangen fühlt, dann interessiert sein Werk nicht? Wegen der Tat?“

            Da hast du die Argumentation aber ins Absurde gesteigert. Natürlich wird dieser Beitrag dann vermutlich anerkannt werden, trotz der Tat. Aber letztlich würde man immer abschliessend denken, dass der Mann nicht recht bei Trost war und seine wissenschaftlicher Beitrag eben nicht das „ganze Bild“ von diesem Physiker liefert.
            Aber wenn der Unabomber ein paar zutreffende Bemerkungen macht, dann ist das völlig banal und nicht mal im Ansatz eine „Weltformel“. Diese Täter rationalisieren ihr Tun eben so gut wie es geht, sie wollen ja auch andere davon überzeugen, es ihm nachzutun. Und deshalb kann man die Zensur der Manifeste auch verstehen, denn es geht hier ja tendenziell darum, wer das war und das was ist ganz schnell ein fader Vorwand …

          • „Und deshalb kann man die Zensur der Manifeste auch verstehen, denn es geht hier ja tendenziell darum, wer das war und das was ist ganz schnell ein fader Vorwand …“

            Ach geh, jetzt sind wir schon bei Zensur (davon hatte ich doch gar nichts geschrieben)? Und du verteidigst sie (mal wieder) weil sie dir gerade in den Kram passt? Während du ansonsten lauthals dagegen ankreischst, wenn sie dich mal erwischt?

            Ich kann und will deinen kleingeistigen Horizont nicht verstehen, du bist genauso, wie diejenigen, die du ununterbrochen kritisierst. Ich beende die Diskussion über das Manifest, ich habe alles dazu gesagt, was es von meiner Seite aus dazu zu sagen gab und du hast offenbar (mal wieder) nichts davon verstanden. Aber ich hatte nichts anderes erwartet.

          • @Androsch
            Meinungen und Ansichten, die als Anleitungen zu Gewalttaten gebraucht werden, sind zu zensieren. Das ist keine Frage der Meinungsfreiheit mehr, sondern eine der Anstiftung zu Taten. Das ist Konsenz — auch im Land der unbegrenzten Meinungsfreiheit. Diese Manifeste sind aber keine echten Aufrufe zur Gewalt, sondern vor allem Rechtfertigungen. Und als solche natürlich von öffentlichem Interesse. Aus diesem Grund bin ich nicht dafür Manifeste zu zensieren, obwohl ich das verstehen kann. Wenn allerdings das Anstachelnde überwiegt, dann sollte man zensieren.

  3. Interessant, wie die Kommentarfunktion zum Verharmlosen von AfD und sogar NSDAP genutzt wird.

    Davon abgesehen sind diese Menschen natürlich bescheuert, genau wie das Video die eine Frau die anfängt zu weinen als man ihr sagt, dass Männer stärker sind als Frauen -gab es glaube ich auch Mal hier.

    Erstaunlich ist es natürlich, dass man derartige Aluhutträger tatsächlich im universitären Umfeld findet. Der Kommentar von Androsch Kubi trifft die Sache scheinbar ins Schwarze: Überangepasstheit bedingt linke „Verschwörungstheorien“ wie Feminismus, Unterangepasstheit rechte Verschwörungstheorien wie die Flüchlingswelle oder Covidiotismus.

    Gemein ist diesen Gruppen, dass sie die Argumente, die linke und rechte Sammelbewegungen haben, diskreditieren. Und dagegen wirkt dann ein Weiterso wohl sehr attraktiv auf viele Menschen.

    • „Unterangepasstheit rechte Verschwörungstheorien wie die Flüchlingswelle oder Covidiotismus.“

      Also das habe ich ziemlich sicher nicht geschrieben 🙂
      Ich hatte eh nur vom Unabomber-Manifest zitiert (ich könnte da jeden zweiten Absatz zitieren, so genial hat der geschrieben und gedacht, ein Mathematiker halt, ich mag Logiker).

      Die „Flüchtlingswelle“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern empirischer Fakt, ebenso wie die staatliche Unterstützung dafür, der Mißbrauch von Gesetzen (etwa der Seenotrettung) zu diesem Zweck. und die zunehmende Zensur, um Kritiker mundtot zu machen. Die einseitige Propaganda bilde ich mir ganz sicher auch nicht ein.

      Mit „Covidiotismus“ wäre ich vorsichtig, das stinkt nach Mainstream. Das Corona-Thema ist wie die „menschengemachte Klimaerwärmung“ dort wirst du von den verschiedensten Experten bombardiert, bis du nicht mehr weißt, was denn nun stimmt und was nicht. Natürlich führen die in den MSM nur die dümmsten Strohmannargumente vor, wie immer, wenn sie eine „Haltung“ haben und sich überlegen glauben. Die wirklichen Gegenargumente bekommst du da nie zu hören…

      • „Die „Flüchtlingswelle“ ist keine Verschwörungstheorie“

        Nina meint sicher die „Umvolkung“, stell dich doch nicht blöd. Und der „Covidiotismus“ ist natürlich alles, was um Verschwörungstheorien a la „Bill Gates“ geht, die Virusepidemie wäre gar nicht real, sondern eine Lüge (weshalb diese Leute auch den Mundschutz verweigern, so fanatisch, dass sie sogar Gewalt anwenden, um sich durchzusetzen).

        • Das ist irgendwie auch keine Verschwörungstheorie. Ich finde das ziemlich perfide, obwohl es ganz klar absehbar und berechenbar ist, wird es als irre VT dargestellt, nur um die Leute dann, wenn das Kind endgültig in den Brunnen gefallen ist, vor vollendete Tatsachen zu stellen.
          Umvolkung, also demografische auf den Kopf Stellung der Bevölkerungszusammensetzung und anteiliger reduzierung der Ureinwohner, ist eine normale unweigerliche Konsequenz solcher Politik, ob das nun geplant ist oder nicht, ist für das Ergebnis nicht wichtig.

          Aus der Schweiz las ich gerade einen Artikel, dass Schweizer zur Minderheit werden und deshalb Integratinskurse besuchen sollen, um sich zu integrieren.
          https://www.20min punkt ch/story/forscher-schlaegt-integrationskurse-fuer-schweizer-vor-293079422374

          „In einem Interview mit der «Sonntagszeitung» sagt Soziologe Ganga Jey Aratnam, dass sich die Einwanderung nicht mehr bremsen lasse – auch nicht mit neuen Gesetzen. Dem stünden Menschenrechte, die Einbindung in Europa und die Wirtschaftsstruktur entgegen. «Heute sind wir zu stark vernetzt und eingebunden.»

          „«Die Schweiz sollte die Hypervielfalt als ihre Kultur ansehen.» Er könne nachvollziehen, dass das einige Alteingesessene überfordert. «Deshalb finde ich, dass es Integrationskurse für Einheimische geben soll»“
          “ Für Einheimische seien solche Kurse nötig, denn sie würden langsam zu einer Minderheit. Es sei in ihrem Interesse, einen Zugang zu Menschen mit Migrationshintergrund zu finden. «Wenn sich die Einheimischen nicht anpassen, werden sie zu Verlierern im eigenen Land.»“

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