Wie frauenfeindlich ist die Gesellschaft? Theorie vs. Forschung (Gastartikel)

Es folgt ein Gastartikel von Titiat Scriptor

Wir leben im Patriarchat – immer noch, trotz allem. In den Gesetzbüchern sind gleiche Rechte für die Geschlechter längst verankert, nicht aber in der praktischen Umsetzung.
Im Alltag kämpfen Frauen auch im Jahr 2020 überall noch gegen strukturelle und systematische Benachteiligung. Das ist die Grundannahme feministischer Sozialkritik und zugleich ihre Existenzberechtigung.
Das Patriarchat selbst ist unsichtbar, aber seine Zeichen sind scheinbar allgegenwärtig. Frauen verdienen für dieselbe Arbeit weniger als Männer. Die besten Positionen in Wirtschaft und Politik sind von Männern besetzt, Frauen bleiben unterrepräsentiert. Ganze Berufszweige verschanzen sich gegen den Wunsch der Frauen nach Teilhabe. Das Patriarchat – so könnte man dieses Argument zusammenfassen – ist eine Struktur, die das Handeln der Leute in ungleiche Resultate für Männer und Frauen umwandelt.

Natürlich ist denkbar, dass auch eine Gesellschaft frei von geschlechtsbezogener Benachteiligung ungleiche Ergebnisse hervorbringt – zum Beispiel dann, wenn Männer
und Frauen im Kern unterschiedlich sind und deshalb verschiedene Lebensentscheidungen treffen. Diese Möglichkeit wird im feministischen Diskurs aber als eine Art biologischer Essenzialismus mehr oder minder explizit verworfen.

Möchte man dieser Logik folgen, stößt man unweigerlich im tiefsten Inneren der Patriarchats-These auf die alles entscheidende Frage: Was bewirkt denn eigentlich, dass die Welt trotz vermeintlich gleicher Interessen Männer und Frauen in unterschiedliche Positionen manövriert? Was ist die Ursache, der Antrieb, der Auslöser für Ungleichheit zwischen den Geschlechtern?

Die Antwort, die man üblicherweise auf diese Frage findet, lautet in etwa so: Wir leben
in einer Gesellschaft von Männern für Männer. Die Einstellungen, Werte und Handlungsmuster, die uns von Kindesbeinen an mitgegeben werden, stellen männliche
Bedürfnisse und männliches Verhalten an die erste Stelle. Frauen werden entweder mit einem Achselzucken ignoriert oder aktiv benachteiligt. Es geht, anders gesagt, um frauenfeindliche Vorurteile in den Köpfen der Leute.

Ein aktuelles Beispiel: In ihrem Buch „Down Girl. Die Logik der Misogynie" (2019) beschreibt Kate Manne Frauenfeindlichkeit als integralen Bestandteil westlicher Gesellschaften im 21. Jahrhundert. Von Frauen, schreibt sie, werden Verhaltensweisen erwartet, die männliche Privilegien aufrechterhalten. Rebellinnen gegen das Patriarchat werden vom System bestraft. Männer hingegen profitieren von gesellschaftlicher „Himpathy“ was sinngemäß so viel heißen soll wie ungerechtfertigte
Sympathie für misogyne und asoziale Männlichkeit.

Soweit die Theorie. Wichtiger ist die Forschung. Denn: Ob wir in der oben beschriebenen Welt leben, ist am Ende keine philosophische, sondern eine empirische

Frage: Ist es also empirisch gerechtfertigt, zu sagen, dass bestehende Geschlechtervorurteile so sehr zu Lasten von Frauen gehen und Männer so sehr bevorzugen, dass man die Gesellschaft insgesamt als frauenfeindlich beschreiben
kann?

Was folgt, ist ein Auszug aus der aktuellen sozialpsychologischen und soziologischen Forschung. Alle zitierten Studien haben eines gemeinsam: Sie zeichnen ein Bild von der
Richtung geschlechtsspezifischer Vorurteile in unserer Gesellschaft, das im harten Kontrast zu den oben skizzierten Behauptungen steht. Sie zeigen, dass es zu einfach ist, Frauen als rundherum benachteiligt zu beschreiben.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Was folgt, ist natürlich kein Beleg dafür, dass Frauen nicht an vielen anderen Stellen benachteiligt sein können. Oder dass Frauen in unserer Gesellschaft unter dem Strich weniger benachteiligt sind als Männer. Darum geht es hier im Kern nicht. Es geht um die Frage, wie viele empirische Erkenntnisse, die der Patriarchats-These zuwiderlaufen, man hinnehmen möchte, bevor man die These von der insgesamt misogynen Gesellschaft verwirft oder zumindest infrage stellt.

Was also sagt die Forschung?

Die folgenden Studien können über http://www.doi.org mit den angegebenen Nummern
identifiziert werden.

1. Die Zukunft gehört autonom fahrenden Autos. Aber wie soll der Algorithmus menschliches Leben priorisieren, wenn ein Unfall nicht mehr vermeidbar ist und sich nur noch die Frage stellt, wer sterben muss? Rund 2 Millionen Befragte in einem weltweiten Online-Survey würden mehrheitlich eher männliche als weibliche Unbeteiligte opfern (DOI: 10.2478/nimmir-2019-0015).

2. Die Tendenz, weibliches Leben höher zu priorisieren als männliches ist auch in vielen anderen Kontexten belegbar. In verschiedenen Experimenten zum Umgang mit moralischen Dilemmas werfen die Testpersonen Männer häufiger vor fahrende Züge als Frauen, um Unschuldige zu retten. Sie fügen Männern häufiger und stärkere Stromstöße zu als Frauen. Sie retten Männer seltener von sinkenden Schiffen und helfen ihnen überhaupt seltener in Notlagen (DOI: 10.1177/1948550616647448).

3. Dass aggressives Auftreten das Ansehen von Männern fördert, das von Frauen aber beschädigt, wird immer wieder behauptet. Dazu im Kontrast stehen die Ergebnisse eines Experiments mit unterschiedlichen Aggressionsszenarien. Hier bewerteten die Probanden weibliche Aggression als moralisch akzeptabler als männliche Aggression
(DOI: 10.1023/A:1019665803317).

4. Und wie steht es um negative Stereotype im Berufsleben? Forscher ließen in einem groß angelegten Experiment mit mehr als 800 männlichen und weiblichen Entscheidern MINT-Lehrstühle an Universitäten an fiktive Bewerber vergeben. Bei gleicher Qualifikation wurden Frauen mit einer Präferenz von 2:1 vor Männern eingestellt (DOI: 10.1073/pnas.1418878112).

5. Auch in anderen Bereichen findet sich kein Widerstand gegen die Ausweitung weiblicher Teilhabe am Berufsleben, im Gegenteil. In Experimenten zeigen Probanden eine größere Bereitschaft, männerdominierte Berufe durch politische Maßnahmen für
Frauen zu öffnen als frauendominierte Berufe für Männer (DOI:10.1016/j.jesp.2019.03.013).

6. Eine Untersuchung zeigt, dass Leistungsbewertungen am Arbeitsplatz weniger akkurat sind, wenn die bewertete Person weiblich ist. Offenbar sind Vorgesetzte eher bereit, Bewertungen von Frauen nach oben zu korrigieren als Bewertungen von männlichen Angestellten. Ob man hier von einem Vorteil für Frauen sprechen kann, scheint zumindest fraglich. Das Ergebnis steht aber dennoch im Kontrast zur häufig geäußerten Behauptung, Frauen würden im Berufsleben negativer bewertet als Männer (DOI: 10.5465/ambpp.2016.18003abstract).

7. Selbst in der Bewertung vermeintlich objektiver Forschungsergebnisse lässt sich ein erhebliches gesellschaftliches Wohlwollen Frauen gegenüber aufspüren. Fiktive Studien zu biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern werden von Psychologinnen und Psychologen unterschiedlich eingeschätzt, je nachdem welchem Geschlecht in den Studien positivere Eigenschaften zugeschrieben werden. Eine erfundene Studie, die Frauen größere künstlerische Fähigkeiten und mehr Ehrlichkeit attestiert, wird als relevanter, glaubwürdiger, hilfreicher und weniger schädlich eingeschätzt als dieselbe Studie mit umgekehrten Geschlechtervorzeichen (DOI: 10.1111/bjop.12463).

8. In dieselbe Richtung geht ein Experiment, in dem Probanden fiktive Ergebnisse von Leistungstests bewerten sollen. Erzielen Männer im Schnitt bessere Ergebnisse als Frauen, wird die Testmethode eher als sexistisch, unfair und inakzeptabel gesehen als im umgekehrten Fall (DOI: 10.2139/ssrn.3175680).

9. In einem anderen Experiment zeigen sich die Testpersonen eher bereit, ein wissenschaftliches Fachbuch zu zensieren, in dem Männer evolutionsbedingt als bessere Führungskräfte beschrieben werden als ein Buch mit der entgegengesetzten
Aussage (Quelle1).

10. Auch beim Thema antisoziales und kriminelles Verhalten wird Frauen mit mehr Wohlwollen und Verständnis begegnet als Männern. In Surveys erhalten zum Beispiel hypothetische Vergewaltigungsopfer mehr Empathie, wenn der Täter männlich ist. Empathie mit weiblichen Tätern ist dann besonders ausgeprägt, wenn ihr Opfer ein Mann ist. Ganz allgemein erhalten männliche Opfer die wenigste Empathie, besonders von anderen Männern (DOI: 10.1007/s11199-010-9919-7).

11. In einem weiteren Experiment beurteilen juristische Laien die strafrechtliche Relevanz von sexualisierter Gewalt und Zwang je nach Geschlecht der Täter unterschiedlich. Die Taten von Frauen gelten eher als entschuldbar und moralisch akzeptabel als die Taten von Männern (DOI: 10.1891/0886-6708.26.6.799).

12. Lässt man in Experimenten Testpersonen als Jury über das Strafmaß von fiktiven
männlichen und weiblichen Tätern bestimmen, zeigt sich, dass Männer für dieselben Taten schwerere Strafen erhalten als Frauen. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied, wenn das Opfer weiblich ist (DOI: 10.1111/j.1559-1816.1994.tb01552.x).

13. Quantitative Auswertungen von tatsächlichen Strafprozessen deuten in dieselbe Richtung. Weibliche Sexualstraftäter erhalten vor Gericht für vergleichbare Taten weniger drastische Strafen als Männer (DOI: 10.1007/s10940-019-09416-x).

14. Auch bei anderen Verbrechen bestätigt sich diese Tendenz: Eine große Auswertung von rund 77.000 Strafprozessen in den USA ergibt, dass Männer für vergleichbare Taten seltener Bewährungsstrafen erhalten als Frauen. Werden Gefängnisstrafen verhängt, sind sie für Männer tendenziell länger als für Frauen (DOI: 10.1086/320276).

Soweit eine Auswahl aus der Literatur. Viele weitere Studien mit ähnlichen Ergebnissen könnten ergänzt werden. Und selbst wenn man auf einzelne Ergebnisse nicht zu viel Gewicht legt und annimmt, dass einzelne Erkenntnisse in Kontrollstudien so nicht reproduzierbar wären, zeichnet selbst dieser oberflächliche Literaturüberblick ein deutlich differenzierteres Bild unserer Gesellschaft als eingangs beschrieben.

Es stimmt: Geschlechterspezifische Vorurteile sind allgegenwärtig. Aber in den oben genannten, durchaus zentralen gesellschaftlichen Fragen lässt sich eine systematische, allgegenwärtige Benachteiligung von Frauen nicht entdecken. Es wäre grundfalsch, daraus zu schließen, dass wir in einer insgesamt männerfeindlichen Gesellschaft leben. Ebenso falsch erscheint aber die Behauptung, dass wir in einer insgesamt frauenfeindlichen Welt zu Hause sind. Einfache Wahrheiten gehen, wie so häufig, am
Kern des Problems vorbei.

Der Autor schreibt unter dem Namen @titiatscriptor auf Twitter über
sozialwissenschaftliche Themen

95 Gedanken zu “Wie frauenfeindlich ist die Gesellschaft? Theorie vs. Forschung (Gastartikel)

  1. „Es wäre grundfalsch, daraus zu schließen, dass wir in einer insgesamt männerfeindlichen Gesellschaft leben.“

    Welche Empirie wohl diesen Schluss rechtfertigen würde?

    • Wenn man hier „schließen“ im Sinne von „logisch schlussfolgern“ versteht, dann hat er recht. Aus all den genannten Punkten – die man noch um etliche weitere Punkte derselben Stoßrichtung ergänzen kann – folgt nicht logisch (zwingend), dass wir in einer insgesamt männerfeindlichen Gesellschaft leben.

      Die Frage wäre halt, wie relevant eine solche Einschätzung ist. Denn man könnte z. B. fragen, wie man all diese vielen Punkte am Besten erklären kann. Oder man könnte fragen, ob man all diese Punkte überhaupt erklären kann, solange man davon ausgeht, dass wir nicht in einer insgesamt männerfeindlichen Gesellschaft leben.

      Insofern scheint mir die von Dir zitierte Aussage „Es wäre grundfalsch, daraus zu schließen, dass …“ ziemlich irreführend zu sein. Denn sie suggeriert, dass all die genannten Punkte nicht relevant seien für die Frage, ob wir in einer insgesamt männerfeindlichen Gesellschaft leben.

      Doch, diese Punkte sind dafür sehr relevant. Sie entscheiden die genannte Frage nicht zwingend, aber bestätigen sehr wohl eine bestimmte Antwort auf diese Frage.

      • Grundsätzlich lassen die dargestellten Ergebnisse auch andere Interpretationen zu. Es muss nicht unbedingt als „Männerfeindlichkeit“ etikettiert werden. Eine alternative Deutung wäre, dass man Männer strenger beurteilt, weil man sie generell für fähiger und damit selbstverantwortlicher hält. Würde das zutreffen, dann würden Männer einerseits strenger beurteilt, andrerseits aber auch für manche Spitzenpositionen als geeigneter betrachtet. In etwa so, wie Kinder behandelt werden. Einerseits werden sie milde beurteilt, wenn sie was Dummes gemacht haben – sind nun mal Kinder – aber andrerseits werden sie bevormundet, weil sie nur bedingt verantwortlich handeln.

      • „Wenn man hier „schließen“ im Sinne von „logisch schlussfolgern“ versteht, dann hat er recht.“

        Da man grundsätzlich nicht aus einer Reihe von empirischen Punkten mit logischen Regeln auf einen allgemeinen Satz schließen kann, frage ich mich, warum er das dann so betont.

        Ich würde ja inhaltlich auch zustimmen, dass die Gesellschaft nicht feindlich ist Männern gegenüber, sondern schlicht egal.
        „Fuck you, don’t care“ im Gegensatz zu „Dich mach ich fertig“.

    • Also, mir fehlt in der ganzen Diskussion eine valide von der Mahrheit der Gesellschaft akzeptierte Definition von „Freuenfeindlich“ bzw. „Männerfeindlich“. Solange die nicht vorliegt, ist eine Behauptung die Gesellschaft ist …feindlich ledeglich eine Behauptung die auf (individuellen) Emotionen basiert und keine allgemeingültige Relevanz hat. Insofern ist die Schlussfolgerung des Autors einfach auch nur eine Behauptung.

    • @10terOchse
      „Welche Empirie wohl diesen Schluss rechtfertigen würde?“

      Das Urteil „männerfeindlich“ ist daher nicht zu machen, da man es von „frauenfreundlich“ klar abgrenzen müsste. Männerfeindlichkeit könnte man empirisch damit begründen, wenn ein Schaden für Männer NICHT mit dem Nutzen von Frauen verbunden wäre. Also: nicht die Wahl zwischen Mann und Frau, die du (ganz hypothetisch!) vor den Bus schmeissen darfst, sondern du darfst den Mann einfach mal so vor den Bus schmeissen, ohne dass die Frau davon was hat. Jemand, der so handelt, dem müsste man Männerfeindlichkeit attestieren. Noch schlimmer wäre die Männerfeindlichkeit, wenn diese klar auch den Nachteil von Frauen in Kauf nehmen würde! Denn hier wir die Feindlichkeit so unbedingt und gross, dass sie keine Rücksicht auf niemanden mehr nimmt. (Und da Feminismus „nebenbei“ Frauen immerfort herabsetzt und schädigt und absolut rücksichtslos ist, ist auch seine wahre Motivation Männerfeindlichkeit leicht erkennbar!)

      • Männerfeindlichkeit könnte man empirisch damit begründen, wenn ein Schaden für Männer NICHT mit dem Nutzen von Frauen verbunden wäre.

        Aha. Wenn Männer prinzipiell härter bestraft werden, welchen Nutzen hat das denn für Frauen? Speziell für die, denen keine Strafe droht.

    • Ich bin mir sicher, wenn ich eine Gruppe Tiere vor mir habe und gezielt auf Weibchen oder Männchen schieße, dann schade ich der Gruppe insgesamt.
      Müsste mir wohl Gruppenfeindlichkeit vorwerfen.

    • Der obige Artikel bemüht sich sehr darum, konziliant zu sein. Da muss die Wahrheit ab und zu hintenan stehen.

      Ähnlich etwa bei dieser Aussagen oben:

      „Was folgt, ist natürlich kein Beleg dafür, dass […] Frauen in unserer Gesellschaft unter dem Strich weniger benachteiligt sind als Männer. Darum geht es hier im Kern nicht.“

      Äh … doch, darum geht es. Genau darum. Und was im Artikel dann folgt, ist sehr wohl ein Beleg dafür, dass Frauen in unserer Gesellschaft unter dem Strich weniger benachteiligt sind als Männer.

    • „Schön wär’s, stimmt aber leider nicht.“

      Vom Grundsatz her stimmt es! Es ist das Prinzip der Gleichberechtigung, welches zualleroberst gesetzlich verankert ist.
      Dass dann auf niederer Stufe dagegen verstossen wird, ist eine andere Baustelle.
      Unter dem Strich ist die Aussage also nicht zu beanstanden, aber es bedarf einer Fussnote!

      • Was nützt ein Zualleroberst-Gesetz, gegen das in gängiger Rechtsprechung und im alltäglichen Leben immer wieder verstoßen wird? Und teils auch wieder „zualleroberst“, nur 2-3 Artikel danach.
        Siehe Art. 3 und 6 GG.

        Man kann versuchen, sich die Situation der Männer (nicht nur unserer Gesellschaft) schönzureden, Männer sind in allen Nationen der Erde benachteiligt gegenüber Frauen.

        Lippenbekenntnisse, die in Gesetzestexten formuliert werden nutzen gar nichts und zeugen vor allen Dingen auch nicht von Gleichberechtigung.

  2. Die hier dargestellten Ergebnisse der Studien decken sich mit meiner Wahrnehmung und meinen Erfahrungen. Frauen wird wesentlich mehr Empathie entgegengebracht als Männern. Es ist der sogenannte Empathie-Gap, etwas, was in der Pseudowissenschaft „Gender-Studies“ meines Wissens keinerlei Rolle spielt. Der EG ist der Grund, warum Feministen ziemlichen Erfolg mit ihrer Aufschreierei haben, sei der Anlass noch so lächerlich und unbedeutend, während Männerrechtler selbst dann noch verspottet werden, wenn sie auf bedeutende Problematiken wie beispielsweise die hohe Zahl an Suiziden von Männern verweisen. Im Grunde sind die pseudoprogressiven Geschlechterforscher der Meinung, dass Männer flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl sein sollten. Es ist diese Mischpoke, die einem was vom „aufbrechen der Geschlechterrollen und Geschlechternormen“ erzählen.

  3. Leicht OT, aber vielleicht will ja jemand zugreifen: beim transcript-Verlag gibt es die PDF-Version des Titels Intersektionale Sozialforschung im OpenAccess, also für umme!

    Klappentext:

    »Wie wirken Herrschaftsverhältnisse in gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaften? Wie lassen sich Ungleichheiten im Zusammenhang erforschen?

    Die Intersektionale Mehrebenenanalyse ist ein vielseitig anwendbares Instrument für subjektzentrierte und praxisorientierte Sozialforschung im Rahmen einer intersektional-feministischen Gesellschaftsanalyse. Kathrin Ganz und Jette Hausotter stellen die Theorie des Intersektionalen Mehrebenenansatzes vor und führen Schritt für Schritt durch den Forschungsprozess: von der Konzeption über die Datenerhebung und -auswertung bis zu den Ergebnissen. Zudem werden die Potenziale der Methode für die intersektionale Praxisforschung ausgelotet.«

    • »Wie wirken Herrschaftsverhältnisse in gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaften? Wie lassen sich Ungleichheiten im Zusammenhang erforschen?“

      Alleine diese Fragestellung zeigt bereits, dass der Text aus Gülle besteht.

      • „Wie wirken Herrschaftsverhältnisse in gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaften?“

        Eine völlig legitime Forschungsfrage.

        „Wie lassen sich Ungleichheiten im Zusammenhang erforschen?“

        Ebenfalls eine völlig legitime Foschungsfrage

        Ich vermute nur, die Autoren haben dbzgl. einen einseitigeren Ansatz als das, was mir hierzu vorschwebt:

        https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/12/23/gastartikel-leszek-darueber-wie-eine-echte-ungleichheits-und-diskriminierungsforschung-aussehen-kann/comment-page-1/

        Aber mal schauen, ich werde es erstmal lesen, bevor ich es kritisiere.

        • Uiii: „Winker und Degele bestimmen die für den Intersektionalen Mehrebenenansatz relevanten vier Strukturkategorien Klasse, Geschlecht, »Rasse« und Körper (Winker/Degele 2009: 38) auf der Ebene der sozialen Strukturen analog zu den Herrschaftsverhältnissen: Klassismen, Heteronormativismen, Rassismen und Bodyismen.“ (32)

          Ich habe das gleiche Gefühl, das ich bei der Lektüre von „Five faces of Oppression“ von Marion Young hatte; es geht um eine Koalition der xxx-studies, das jeweilige Verständnis von „Unterdrückung“ in einen einzigen theoretischen Rahmen zu verklappen. Ihnen ist wohl klar geworden, das beim Kampf um die jeweilige moralische Vorherrschaft bei der Opfer-Olympiade nichts gelingen wird.

          Hier der übliche US-Import: „Dieses Verständnis von Rassismus geht davon aus, dass Rassismus nicht schlicht in Vorurteilen gegenüber anderen Gruppen besteht. Unterlegenheit werde, so Grada Kilomba, konstruiert und naturalisiert, um weiße Überlegenheit und Macht abzusichern. Rassismus beruht also auf einer Verbindung von Vorurteilen und Macht.“ (36)

          Die armen europäischen Länder ohne afrikanische Kolonien und minoritäre schwarze Bevölkerung konnten also niemals weiße Überlegenheit und Macht aufbauen.
          DiAngelo zitiert in ihrem Buch einen begnadeten Theoretiker, wonach die fragile weiße Identität sich ohnehin nur als Gegensatz zur schwarzen Identität hat entwickeln können.
          Es sie demnach gar nicht gäbe – was bspw. für Tschechen, Polen, Norweger um so mehr zutreffen müsste. /sarcasm

          D.h. bei diesem „Forschungsansatz“ ist von vorne herein gesetzt, Männer unterdrücken Frauen, Weiße unterdrücken Schwarze usw. usf., einen biologischen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt es nicht und neu ist „Körperbezogene Herrschaftsverhältnisse bezeichnen Winker und Degele als Bodyismen. Sie umfassen „Herrschaftsverhältnisse […] aufgrund körperlicher Merkmale wie Alter, Attraktivität, Generativität und körperliche Verfasstheit“. (36)

          Meine Rede! Ich fühlte mich schon immer unterdrückt von unattraktiven alten Frauen jenseits der Menopause. Es steht zu befürchten, so ist das gar nicht gemeint.

      • Ich würde mich eher am Attribut „subjektzentriert“ stören. Forschung kann nicht subjektiv sein, sondern muss unabhängig von den Personen und ihren Befindlichkeiten reproduzierbar sein.

        • Ist nicht „feministische Gesellschaftsanalyse“ schon grundsätzlich ein Ausschlusskriterium für seriöse Forschung? Keine rethorische Frage.

          • Käme einer daher und sagte, er mache „maskulistische Gesellschaftsanalyse“, er müsste sich so einiges an Spott anhören. Insbesondere würde diese Gesellschaftsanalyse vollständig abgelehnt, weil Objektivität von vornherein ausgeschlossen würde. Bei der „feministischen Gesellschaftsanalyse“ aber gilt das alles nicht und diese Pseudoforschung – die nichts beweisen, sondern etwas erreichen will – ist an Universitäten akzeptiert. So habe ich mir das Patriarchat nicht vorgestellt.

      • Ich habe die ersten 30 Seiten quergelesen. Die sind da völlig in einem Zirkel-Begründung gefangen, aus der sie gar nicht mehr rauskommen. Bewundernswert ist eigentlich nur, wie man auf so vielen Seiten nichts aussagen kann.

    • Danke für diesen Hinweis!

      Intersektionalität ist ja auch für die oben im Artikel genannten Punkte relevant. Natürlich werden viele Männer intersektional diskriminiert.

  4. Interessant ist die Frage, wie der Mythos von der Frauenfeindlichkeit entstehen konnte und aufrechterhalten werden kann. Es ist ja durchweg klar, dass „die Gesellschaft“ frauenfreundlich ist und der Mythos der Frauenfeindlichkeit und die damit unmittelbar zusammenhängende angebliche Benachteiligung dem logisch fundamental widerspricht. Warum sind die Menschen so dumm, diesen offensichtlichen Widerspruch mitzumachen? Liegt das etwa an unserer Eigenschaft als soziale Wesen (vulgo „wir Affen“) und ist womöglich in unsere DNA geschrieben? Kindchenschema als Schlüsselreiz, der Rest ist Reflex?

    • Weil man den Mythos braucht.
      Die Frauenfeindschaft als Mittel ist in der Ideologie notwendig, um als Zweck die Frauenunterdrückung zu rechtfertigen und diese wiederum dient dem Ziel der Erhaltung und Sicherung männlicher Privilegien.

      Es reicht nicht aus zu behaupten, es gibt ein Patriarchat.
      Sondern diese mythische Figur braucht einen Plan, ein Ziel, einen Auftrag und Seherinnen, die verkünden bzw. entlarven.

      Nur diese Seherinnen sind auserkoren, den göttlichen Plan des Patriarchats zu erkennen, ein ganz normaler Mann wäre dazu gar nicht in der Lage.
      Würde man bspw. alle Männer abstimmen lassen, sich 10 Dinge vom Patriarchat zu wünschen und in dieser Liste dürfte zwar keine Frauenfeindschaft enthalten sein, aber dafür „Alle materiellen Transfers gehen in Zukunft von Frauen zu Männern“ und „Ich will die work-life-balance in meinem ganzen Leben selber festlegen“, dann wäre das sehr ärgerlich. Besonders für Frauen.

      Weil nur die Seherinnen darüber verfügen können, was gemäß dem Mythos als frauenfeindlich zu gelten hat und wie dieser Zustand zu beenden ist.
      Der Auftrag der Religion ist a. Glauben, b. die Durchsetzung dieses Glaubens und c. die Errichtung eines hierarchischen Zugangs zu diesem Glauben (vgl. Standpunkttheorie).

      • @crumar
        Ja, das ist der funktionelle Aspekt der Ideologie von der patriarchalen Frauenfeindschaft, er legitimiert die Frauenbevorzugung.

        Wenn ich mal versuche ganz emotionslos als Biologe die Situation zu betrachten, dann wirkt es als ob sich „die menschliche Gesellschaft“ oder Menschheit in einem anhaltenden, sich verschlimmernden existenziellen Notzustand befindet, bzw in der Illusion davon(!), denn nur so macht die Prioritätsverschiebung zum weiblichen Geschlecht materialistisch gesehen Sinn. Es ist vielleicht analog der grassierenden Fettsucht: ein relativer Überfluss führt nicht zur schnellen Sättigung, sondern paradoxerweise zu noch mehr Hunger.
        Aus der Biologie ist bekannt, dass Überfluss und übelster Mangel beide in vergleichbarer Weise sich negativ auf die Fitness und Langlebigkeit auswirken!
        So gesehen ist diese Frauenbevoprzugung eines der Symptome einer Überflussgesellschaft, die an ihrem Überfuss leidet….

        • Mit dem “ existenziellen Notzustand befindet, bzw in der Illusion davon(!)“ kommt m.E. hin – und zwar beides gleichermaßen.
          Mit der endlos alten Figur der Frau als Retterin hat man sich in das Dilemma begeben erklären zu müssen, warum sich dies in der Realität nicht zeigt. Ergo: „It´s the Frauenfeindschaft, stupid!“
          Feministischer Ausredenkalender.

    • „ist womöglich in unsere DNA geschrieben?“

      Denk ich mal so. Selbst die Wikinger (des Feminismus völlig unverdächtig) sollen bei Leck im Boot zuerst die Jungs über Bord geworfen haben. Was ja evolutionär auch sinnvoll ist.

    • Feministen sind davon überzeugt, dass Frauen besonders schutzbedürftig sind. Das seiht man in der politischen Praxis tagtäglich. Daraus ergeben sich einige Vorteile, doch diese Überzeugung hat eine Kehrseite. Schutzbedürftigkeit ist eine Schwäche, die sich nicht mit hohen, leitenden Positionen in der Politik, der Wirtschaft und ganz allgemein der Gesellschaft vereinbaren lassen.

      Hier zeigt sich wieder mal die andauernd präsente Ambivalenz feministischer Erwartungshaltungen, die schlicht nicht befriedigt werden können. Die Frauen einerseits als schutzbedürftig zu zeichnen, andrerseits als starke, unabhängige Individuen zu behaupten – das geht einfach nicht zusammen. Zudem werden Männer als selbstverantwortlich adressiert, als Individuen, die sich gefälligst selbst helfen sollen. Wer ist in dieser Anschauung wohl besser geeignet, leitende Funktionen zu übernehmen? Die Antwort dürfte klar sein.

      Wenn tatsächlich Vorurteile gegenüber Frauen in leitenden Positionen bestehen, dann sollten sich die Feministen und Frauenfreunde mal selber an der Nase fassen und ihren Anteil daran reflektieren.

      • Und wenn sie dann feststellen: „Hupps. Wir sind das Patriarchat!“ und sich dann sagen: „Ist ja auch in Ordnung“?
        Man darf ja mal annehmen, dass es ihnen nur um die Macht geht, die ihnen ihr Bevormunden verleiht. Die werden sich nur eins grinsen, wenn sie mal ihre Privilegien checken.

      • „Schutzbedürftigkeit ist eine Schwäche, die sich nicht mit hohen, leitenden Positionen in der Politik, der Wirtschaft und ganz allgemein der Gesellschaft vereinbaren lassen.“
        Ich denke, dass ist einfach Deine patriarchale Denke, die hier durch kommt.
        Nur im Patriarchat sind für Leitungspositionen Stärke und Durchsetzungsvermögen notwendig (Clownsmiley)

      • „Feministen sind davon überzeugt, dass Frauen besonders schutzbedürftig sind.“

        Das glaube ich nicht. Feministen sind stattdessen davon überzeugt, daß Frauen es besonders schwer haben. Grund sind der evolutionär entstandene Empathy Gap. Jammern nützt Männern einfach nichts, weil keiner Mitleid mit ihnen hat. Stattdessen nützt es Ihnen, es so aussehen zu lassen, als gelänge ihne alles mühelos, weil das besondere Kompetenz impliziert und damit Status erzeugt.

        Frauen sehen nun Männer, denen scheinbar alles mühelos gelingt (die „Versager“ nehmen sie genausowenig wahr wie den realen Aufwand der „Gewinner“) und glauben, Erfolg zu haben sei ganz einfach. Wenn sich bei Ihnen selbst dann dieser müheloser Erfolg einfach nicht einstellen will, wird ein Grund dafür gesucht…

  5. Ich finde die Auflistung dieser Forschungen hervorragend. Aber im Kern geht es im Text wieder um die banale Frage, welchem der Geschlechter mehr Ungerechtigkeit widerfährt. Das sehe ich im Gender-Kontext überall. Der feministisch-industrielle Komplex artikuliert seine Sicht an jeder Straßenecke, in jedem Medium, bei jeder Zusammenkunft von Menschen. Die zutiefst heterogene Sicht von Männern ist sehr selten zu vernehmen.

    Gehen wir mal davon aus, dass Menschen immer individuell sind und bewertet werden, auch wenn sie primär als Bestandteil einer Gruppe betrachtet werden. Gehen wir einfach davon aus, dass es keine Gerechtigkeit gibt, dass es keine Gleichheit bei Menschen geben kann. Wenn ich farbenblind bin, bin ich benachteiligt. Wenn ich nicht gut rechnen kann, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ich übers Ohr gehauen werde. Wenn ich groß bin, knalle ich mit dem Kopf öfter gegen den Türrahmen. Das ist alles ganz schön ungerecht.

    Wenn wir nun das Geschlecht statt der Körpergröße als ein wichtiges menschliches Attribut herausgreifen und uns darauf fokussieren, können wir dort wie unter einer Lupe einen dicken Sack voller Ungerechtigkeiten sehen. Das reicht von der MwSt auf Tampons bis zur staatlich unterstützten Genitalverstümmelung von Jungs und Männern. Wir sehen bei jeder Frau und jedem Mann Benachteiligungen im Alltag, die wir irgendwie vom Geschlecht ableiten können. Aber genauso würden wir ohne Ende Benachteiligungen entdecken bei Menschen, die nicht lesen und schreiben können, wenn wir dort die Lupe drauf richten würden.

    Jetzt aber zu meinem Punkt, bevor mir Adrian mal wieder „Geschwafel“ drunterschreibt:
    Die Unterschiede und Ungerechtigkeiten sind immer da. Viele Frauen arbeiten nicht so gerne lange, treten beruflich kürzer – in der Statistik entsteht so ein Pay Gap. Dabei ist es nur eine Ansammlung von individuellen Entscheidungen im individuellen Lebensumfeld. Keine Benachteiligung weit und breit. Aber unter unserer Lupe plötzlich doch. Da wird die Faulheit oder Gemütlichkeit vieler Einzelner plötzlich zur systemischen statistisch belegbaren Benachteiligung.

    Meine Hypothese ist, dass die pauschale Benachteiligung des jeweiligen Geschlechts ausschließlich existiert, weil wir eine Lupe darauf richten. Durch die fortwährende Analyse und geradezu manische Fixierung auf das Geschlecht produzieren wir immer mehr angebliche Gaps und Ungerechtigkeiten. Die werden gesellschaftlich relevant, weil sie immer und immer wieder benannt, diskutiert und in den Vordergrund gestellt werden. Die omnipräsente Thematisierung des Geschlechts, der ausufernde Mainstream-Sexismus erschafft erst das, was wir als Ungerechtigkeiten empfinden. Und spaltet damit die Gesellschaft. Männer und Frauen finden immer seltener nachhaltig zusammen, um sich solidarisch im Leben zu unterstützen. Im Grunde ist die Forschung schuld.

    • „Im Grunde ist die Forschung schuld.“

      Es gibt über hundert feministische Bücher wie „Down Girl“ die nur anekdotisch „Beweisen“ das Frauen unterdrückt seien, manche mit beachtlichen Verkaufszahlen, tausendfach wird da ein Gesellschaftsbild verbreitet, welches durch empirische Forschung oft widerlegt wird.

      • Es gibt empirische Belege, dass Frauen weniger eigenes Einkommen haben – aber nur, weil sie weniger arbeiten und die Quersubvention des Partners nicht eingerechnet wird.
        Es gibt Belege, dass Frauen in manchen Führungspositionen weniger bekommen – aber nur, weil sie schlecht verhandelt haben.
        Es gibt den Beweis, dass rosa Frauenrasierer teurer sind als blaue Männerrasierer – aber nur, weil Frauen gerne teures Rosanes kaufen.

        Die Empirie verallgemeinert das alles, wodurch es falsch wird, denn die eigentliche Intention und der Kontext werden nicht einbezogen. Vielleicht sind die Tortendiagramme dann numerisch richtig, aber den dadurch angeblich erbrachten Beweis gibt es nicht. Es entsteht eine selektive Wahrnehmung.

        Natürlich dominiert das belletristische Feministen-Gejammer, aber in die breiten Medien schaffen es meist die so genannten Belege, die mit Zahlen untermauert werden, die eben die Illusion vermitteln, das sei definitiv so. Wenn Wissenschaftlerinnen der TU München einen anonymen Online-Fragebogen über Angst und Gewalt im Lockdown einstellen, den jeder beliebig oft beantworten kann, um danach überall mit der ersten „repräsentativen“ Untersuchung über häusliche Gewalt unter Corona aufzuwarten, dann wundern sich alle später, warum denn weder Polizei, noch Hotlines noch Frauenhäuser oder -hotels von diesen Exzessen der Angst und Gewalt etwas mitbekommen haben.

        Forschung ist oft Verarschung auf besonders hinterlistigem Niveau. Mit ihr wird in Genderthemen die Gesellschaft gespalten.

        Selbst in Corona-Themen finde ich die numerischen Ansätze mehr als zweifelhaft. Warum kann ich nirgends erfahren, wie viele Menschen getestet wurden und wie viele davon positiv? Heute erfahre ich vom RKI und den Nachrichten, dass es mehr Neuinfizierte gibt als Anfang Mai. Spahn und Konsorten finden das ganz schlimm und bedrohlich. Dass aber damals vielleicht 10% der Tests positiv waren und in den letzten Tagen nur 0,2% (ausgedachte Beispiele) macht jedoch einen gewaltigen Unterschied für die Einschätzung der Gefahr. Aber der Kontext wird mir vorenthalten.
        In KW 18 (Anfang Mai) waren 20% der Infizierten hospitalisiert, in KW 32 (letzte Woche) 6%. KW 18: 5,0% Verstorbene, KW 32: 0,1%
        Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-08-11-de.pdf?__blob=publicationFile (Seite 8, Tabelle 3)
        Sowas meldet aber keiner, sondern alle ergötzen sich am kumulativen Bodycounting.

        Empirie wird leicht zum scharfen Schwert der Repression, weil wir total zahlengläubig sind – egal, wie die zustande kommen.

  6. Feminismus ist die wirksamste Methode funktionierende Toiletten auf Jahrhunderte hinaus zu verhindern.
    Er wirkt wie ein IQ Shredder, der (intelligenten (!)) Frauen ihre fruchtbaren Jahre nimmt und somit der Gesellschaft immer dümmere Folgegenerationen bringt, damit einige wenige alte Männer ein paar Jährchen früher auf den Golfplatz können.

  7. Wenn es in unserer Gesellschaft Frauenfeindlichkeit gibt, so beruht die zum allergrößten Teil auf Feminismus, der behauptet, alleine zu wissen, was für (alle) Frauen gut ist.
    Dieser Nanny-Feminismus bevormundet Frauen, anstatt sie selbstbestimmt ihre eigenen Wege gehen zu lassen. Es wird Frauen die Freiheit abgesprochen, ihre individuellen Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.
    Feminismus ist nur solange „für Frauen“ bzw. „für Gleichberechtigung“, solange Frauen exakt das tun, was der Feminismus ihnen erlaubt.
    Ansonsten versucht er Frauen auf dem Niveau eines kleinen Kindes zu halten, das zu doof ist, selbst zu wissen, was für es persönlich richtig ist, und keinesfalls fähig, die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
    Frauen werden in Berufsfelder gedrängt, die ihnen eigentlich nicht liegen. Gleichzeitig versucht der Feminismus sie zu überzeugen, dass sie es in dieser „männlich dominierten Welt“ eh nicht schaffen können, wegen „gläserne Decken“, „Old Boys‘ Clubs“, blablabla.

    Feminismus hintertreibt das harmonische, komplementäre Verhältnis zwischen Männern und Frauen, indem er Frauen einredet, das „Patriarchat“ sei an allen Widrigkeiten des Lebens schuld. Kein Wunder, wenn manche Männer, die ansonsten Frauen grundsätzlich wohlwollend gesonnen sind, einen Groll entwickeln.

    • Deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen.

      Dem Schlußsatz:
      „Kein Wunder, wenn manche Männer, die ansonsten Frauen grundsätzlich wohlwollend gesonnen sind, einen Groll entwickeln.“
      …würde ich allerdings ergänzend hinzufügen: leider vergessen dadurch bedingt immer mehr (?) Männer, daß hier bwußt ein Popanz aufgebaut wird, um die Spaltung zwischen Männern und Frauen zu betreiben, und „unüberbrückbar“ zu machen.

      Die Reaktion seitens der Männer ergeht sich mE darin, sich „schmollend“ in die eigene Höhle zuückzuziehen (V.F. Birkenbihl), bzw. sich an unrealistisch-konstruierten, blödsinnigen Texten abzuarbeiten, die von den heutigen Feminismus Repräsentierenden stammen.
      In ihrer Empörung über die maßgeblich von Feministen angeschobenen geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten verlieren viele Männer die nötige Differenzierungs-Übersicht darüber, daß es nicht DIE Frauen sind, die ihnen diese Gegebenheiten beschert haben, und sie neigen ihrerseits zum Pauschalisieren und zu Ungerechtigkeit generell Frauen gegenüber.

      Bei diesem „bösen Spiel“ bleiben die zunehmend verunmöglichten Synergien „auf der Strecke“, bzw. wie Anne schreibt: „Feminismus hintertreibt das harmonische, komplementäre Verhältnis zwischen Männern und Frauen“.

      • „Bei diesem „bösen Spiel“ bleiben die zunehmend verunmöglichten Synergien „auf der Strecke“, bzw. wie Anne schreibt: „Feminismus hintertreibt das harmonische, komplementäre Verhältnis zwischen Männern und Frauen“.“
        Es gab nie ein glückliches Verhältnis zwischen den Geschlechtern. In der Vergangenheit haben die Frauen die Klappe gehalten, weil sie versorgt werden wollten. Wenn sie aber nicht versorgt werden mussten, wie bei Adligen, waren sie genauso unausstehlich wie heutzutage.
        Im Prinzip ist es das, was mich der Feminismus gelehrt hat und was mich dazu gebracht hat ein MGTOW zu werden. Das was man als „konservativen Familienentwurf“ bezeichnet, ist im Prinzip das gleiche wie der Feminismus heute, nur, dass da nicht der Staat als Zwischenstück eingeschaltet ist. Es geht immer nur um die Versorgung der Frau, um was anderes ist es nicht gegangen und wird es nicht gehen.
        Deswegen sehe ich auch MGTOW als einzig gangbare Lösung, wenn man nicht gerne ein devoter Mann ist. Dass der Feminismus für die heutigen Zustände verantwortlich sein soll ist einfach nur lächerlich. Das würde ihm so viel Macht zugestehen, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Nein, es ist die Natur von Mann und Frau, nichts anderes. Bei der Gottesanbeterin ist auch keine Feministin gekommen und hat gesagt „Friss das Männchen auf, nachdem ihr Sex hattet“. Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist evolutionär so, weil alle die es anders hielten, ausgestorben sind.

        • „. Es geht immer nur um die Versorgung der Frau, um was anderes ist es nicht gegangen und wird es nicht gehen.“

          Das ist unrichtig. Es geht um die Versorgung von Kindern und bestmögliche Aufzucht. Und die findet halt in so einem Rahmen statt.
          In manchen Stammesgesellschaften ist es etwas aufgelockert und mehr ein Gemeinschaftsprojekt des ganzen „Dorfes“ als von einer Kleinfamilie, aber da ist dann die Frage, wie es da zivilisatorisch aussieht.
          Wobei das natürlich Geschmacksache ist, ohne Sarkasmus. Wer sagt, dass Aboriginees oder Apachen unglücklicher waren als sie unbehelligt im Outback oder in den Great Plains gelebt haben. Viele Zivilisatinskrankheiten haben/hatten die zum Beispiel nicht oder sehr viel weniger.
          Ansonsten gibt es aber unzählige Studien, die in der Regel zu dem Ergebnis kommen, dass instabile Familienverhältnisse, ständig wechselnde Partner, Kinder von verschiedenen Partnern usw. mit negativer Performance im Erwachsenenleben korreliert, das fängt bei Suizidversuchen an, geht über Suchtproblematiken und endet bei beruflichem Erfolg und Knastaufenthalt.
          Sicher geht es auch um Erbsicherheit. Wenn man nicht mal weiß, welche Kinder von einem sind, weil sowieso nur quergefickt wird, an wen soll ich dann mein Haus, meine Firma, meine Oldtimer Werbung oder einfach nur meinen Lieblingssessel vererben?
          Spaß ist Kleinfamilie und Monogamie sicher für die meisten nicht, jedenfalls nicht jeden Tag.

          So was würde allerdings gut zu Kommunistischen Gesellschaftsstrukturen passen, weil man da ja eh nichts hat und wenn man was hätte, dann dürfte man es nicht vererben und Familie ist faschistisch in sich selbst. Kennst du das Bucg Brave New World?

          • -Das ist unrichtig. Es geht um die Versorgung von Kindern und bestmögliche Aufzucht-

            im Prinzip ja, aber manche Evolutionsbiologen, ich erwähnte es schon mal (siehe Buch Ende der Evolution), haben die Theorie, daß der H. sapiens gegenüber dem H. neandertalis erfolgreicher war, weil er es über den Umweg tat nicht die Kinder direkt zu schützen, sondern die fertilen jungen Frauen, die die Kinder austragen. Das hätte dann am Ende unter den damaligen Bedingungen eine bessere Überlebensrate gebracht, als der direkte Schutz der Kinder. Und dieses Verhalten hat sich dann, wenn die Theorie stimmt, in den Genen und der Kultur des H. sapiens verfestigt. Sieht ja alles in allem danach aus. Denn die Frauenbevorzugung und die Ignoranz gegenüber Männer, auch durch diese selbst, ist ja weder rational noch emotional auch nur ansatzweise erklärbar.

          • „Das ist unrichtig. Es geht um die Versorgung von Kindern und bestmögliche Aufzucht. Und die findet halt in so einem Rahmen statt.“
            Ja, auf Kosten des Mannes. Das entwertet mein Argument absolut nicht, auch bei der Gottesanbeterin geht es darum.

            „Wobei das natürlich Geschmacksache ist, ohne Sarkasmus. Wer sagt, dass Aboriginees oder Apachen unglücklicher waren als sie unbehelligt im Outback oder in den Great Plains gelebt haben.“
            Waren und sind sie nicht. Aber profitiert von einem Stamm haben auch da, vor allem die Alpha Männer und natürlich die Frauen. Gerade bei den Aboriginees ist bekannt, dass vor allem die besten Jäger, Krieger, Anführer Sex haben, während viele der schwächeren Männer eher in die Röhre guckten. Den Stamm unterstützen sollten sie natürlich trotzdem.

            „Sicher geht es auch um Erbsicherheit. Wenn man nicht mal weiß, welche Kinder von einem sind, weil sowieso nur quergefickt wird, an wen soll ich dann mein Haus, meine Firma, meine Oldtimer Werbung oder einfach nur meinen Lieblingssessel vererben?“
            Genieß doch einfach dein Leben, was nach deinem Tod passiert wirst du eh nicht mehr mitbekommen oder entscheiden.

          • @PfefferundSalz

            Das sind dann aber in der Regel Männer, die sich nicht fortpflanzen, eben weil sie es für Ausbeutung halten. Deren Gene schaffen es dann nicht in die nächste Generation ähnlich wie bei manchen Feministinnen und sie sterben aus.
            Konservative haben die meisten Kinder, nicht liberale oder Individualisten. Es geht ja nun mal auch nicht anders. Es gibt nur drei Möglichkeiten:

            1- Mann arbeitet und versorgt die Familie
            2- Frau arbeitet und versorgt die Familie
            3- Beide arbeiten teilzeit und versorgen gemeinsam die Familie

            Beides hat vor und nachteile. Welches wäre denn dein Lieblingsmodell? Ehe die nur bei Ehebruch geschieden werden darf? Mann kriegt Kind alleine per Leihmutter und bringt das Kind ab dem 3. Monat in die Kinderkrippe? Quote, dass bei jedem zweiten paar der Mann Hausmann sein darf und die Frau muss für den Unterhalt sorgen damit das Ernähren nd Hausarbeiten ausgeglichen ist zwischen den Geschlechtern? Antinatalismus? Irgendwie verstehe ich nicht ganz, wie du dir das vorstellst.

          • @Matschbirne
            „Das sind dann aber in der Regel Männer, die sich nicht fortpflanzen, eben weil sie es für Ausbeutung halten. Deren Gene schaffen es dann nicht in die nächste Generation ähnlich wie bei manchen Feministinnen und sie sterben aus.“
            Das Ganze hat wenig mit Genen und viel mehr mit Memen zu tun. Möglich ist ein Unterschied in der Hirnchemie aber mit Genen hat das Thema wenig zu tun. Bestenfalls ist es Epigenetisch aber das ist eine erworbene Änderung und keine langfristig vererbte Änderung.
            Aber nehmen wir einfach mal den Fall, dass es tatsächlich vererbt wird. Who cares? Mich ganz sicher nicht, wenn ich tot bin, dann bin ich tot. Was kümmert mich dann noch die Gesellschaft?

            „Welches wäre denn dein Lieblingsmodell?“
            Das, in dem ich mein eigenes Ding mache. Ich lebe mein Lieblingsmodell bereits. Deswegen bin ich dem Feminismus auch dankbar, denn er hat mir die Natur der Menschen auf eine unangenehme Weise gezeigt. Das hat mich dann dazu gebracht mich mit dem Thema zu beschäftigen und hat mich gezwungen mich zu befreien.
            Wenn ich heute Kinder haben wollen, würde, dann würde ich eine Leihmutter in der Ukraine dafür bezahlen, dass sie mein Kind austrägt und es dann selbst großziehen. Aber ich will gar keine Kinder, ich halte Kinder für nervige, undankbare und unnütze Geschöpfe. Früher konnten die Kinder dir helfen Geld zu verdienen, heute kosten sie nur. Rational gesehen machen sie für mich keinen Sinn. Die Gesellschaft sieht das natürlich anders aber das ist halt der Unterschied zwischen BWL und VWL.

        • „Deswegen sehe ich auch MGTOW als einzig gangbare Lösung, wenn man nicht gerne ein devoter Mann ist.“

          Das ist mir zu sehr schwarz-weiß. Zwischen MGTOW und ein Pudel sein gibt es schon noch Zwischenschritte. Es sind ja nicht alle Frauen männerhassende Feministinnen.

        • „Es gab nie ein glückliches Verhältnis zwischen den Geschlechtern.“

          Eine steile These! Laß Dir gesagt sein, daß ich beim Rückblick auf mein sicher etwas längeres Leben als Deines sagen kann, daß das Verhältnis zwischen den Geschlechtern schon mal deutlich („signifikant“) besser war als heute, und das dürfte wohl kaum auf die ZUNAHME des von Dir als so einflußreichen „konservativen Familienentwurfs“, zumal in heutiger Zeit zurückzuführen sein!

          „In der Vergangenheit haben die Frauen die Klappe gehalten, weil sie versorgt werden wollten. Wenn sie aber nicht versorgt werden mussten, wie bei Adligen, waren sie genauso unausstehlich wie heutzutage.“

          Das mit dem „Klappe halten“ halte ich für unwürdig und auch sozialhistorisch gesehen für „falsch“.
          Den zweiten Satz von Deiner zitierten Aussage verstehe ich nicht.
          Nein, vielmehr hat man sich in der bürgerlichen Kernfamilie seit deren Entstehen wohl ganz überwiegend auch als VERANTWORTUNGS-Gemeinschaft verstanden; eine wechselseitige „Verpflichtung“ von Mann und Frau in der familiären Ehe, die in heutiger Zeit mit Dominanz des hedonistisch-(egoistisch)materiellen Werte-Typs (HedoMat) zunehmend in Vergessenheit geraten ist.

          „Es geht immer nur um die Versorgung der Frau, um was anderes ist es nicht gegangen und wird es nicht gehen.“
          Auch wieder sehr einseitig ausgedrückt, und damit falsch. Falsch in Bezug auf die Vergangenheit, und falsch in Bezug auf die Gegenwart, die zunehmend mehr Frauen als (pot.) Selbst-Versorger kennt (Schul- u. Berufsausbildungs-Hintergrund).

          „Deswegen sehe ich auch MGTOW als einzig gangbare Lösung, wenn man nicht gerne ein devoter Mann ist.“
          Bei Dir gibt es wohl nur „Dominanz“ ODER „Unterwerfung“.
          Nimm aber bitte zur Kenntnis, daß es aber auch noch durchaus (angestrebte) Partnerschaften gibt, die ohne diese Extremismen auskommen, und die sich bemühen, einander lebenslang wertschätzend und AUF AUGENHÖHE zu begegnen!

          Deine folgende „Feststellung“ macht mich einfach nur sprachlos; aber vielleicht bist Du doch ein heimlicher Feminist oder partizipierts zumindest doch recht gerne an den durch den Feminismus entscheidend mitgeschaffenen Auflösungs-Erscheinungen, insbesondere von Ehe und Familie?!:
          „Dass der Feminismus für die heutigen Zustände verantwortlich sein soll ist einfach nur lächerlich. Das würde ihm so viel Macht zugestehen, dass kann man sich gar nicht vorstellen.“

          Es wäre schön, wenn der Feminismus eine solche Randerscheinung wäre, wie der ihm entgegenstehende und wohl genau erst deshalb entstandene Maskulismus, um den ausufernden Machtanspruch und die faktische Macht des Feminismus zu begrenzen!

          • @Sabrina Seerose
            „Eine steile These! Laß Dir gesagt sein, daß ich beim Rückblick auf mein sicher etwas längeres Leben als Deines sagen kann, daß das Verhältnis zwischen den Geschlechtern schon mal deutlich („signifikant“) besser war als heute, und das dürfte wohl kaum auf die ZUNAHME des von Dir als so einflußreichen „konservativen Familienentwurfs“, zumal in heutiger Zeit zurückzuführen sein!“
            Nun, dass du als Frau das anders siehst, wundert mich jetzt nicht wirklich. Schließlich hast du ja die ganze Zeit auf der Gewinnerseite gestanden. Das erinnert mich an den Spruch „Wenn es kein Brot gibt, warum essen sie dann keinen Kuchen?“
            Solange du nicht ein paar Meilen in den Stiefeln eines Mannes gegangen bist, solange wirst du es nicht verstehen, welche Opfer Männer für ihre Frauen und Kinder bringen. Egal ob Monetär, Arbeitsmäßig, durch das Opfern eigener Träume und Ziele oder durch das Opfer des eigenen Lebens.
            Männer haben all dies getan und sie tun es weiterhin allerdings gibt es inzwischen auch Männer, die den Deal als scheiße ansehen. Ich bin einer von denen. Dein konservativer Familienentwurf war genauso kacke, denn der setzt voraus, dass Frauen die Prinzessinnen sind, die man anbeten darf. Es gibt ein schönes Video „Islam is right about women“ in der das Verhältnis von Frauen und Männern in der islamischen Gesellschaft, einer der konservativsten überhaupt, analysiert wird. Die Schlussfolgerung ist, dass es für Männer in der konservativen Gesellschaft noch viel schlimmer ist, als in der liberalen Gesellschaft.

            „Das mit dem „Klappe halten“ halte ich für unwürdig und auch sozialhistorisch gesehen für „falsch“.“
            Ich auch, aber eine Frau, die den Mann andauernd nervt, wird eventuell irgendwann rausgeschmissen und ohne den Staat als Beschützer, bist du in einer Agrargesellschaft halt nicht überlebensfähig, wenn du als Frau alleine dastehst. Der Grund ist die fehlende physische Stärke. Daher mussten Frauen sich anpassen. Heute ist das nicht mehr notwendig, da physische Stärke größtenteils irrelevant für das Überleben geworden ist.

            „Auch wieder sehr einseitig ausgedrückt, und damit falsch. Falsch in Bezug auf die Vergangenheit, und falsch in Bezug auf die Gegenwart, die zunehmend mehr Frauen als (pot.) Selbst-Versorger kennt (Schul- u. Berufsausbildungs-Hintergrund).“
            Trotzdem daten Frauen praktisch ausschließlich aufwärts, wenn sie etwas Festes suchen. Auch Frauen, die vorher Geld verdient haben, sind sich nicht zu fein, die Ressourcen ihres Partners auszubeuten.

            „Bei Dir gibt es wohl nur „Dominanz“ ODER „Unterwerfung“.“
            Es gibt unendlich viele Abstufungen. Das, was du als Dominanz bezeichnest, ist einfach nur der Selbstschutz gegenüber der Unterwerfung. Und das ist es auch, würdest du einem guten Freund sein Leben finanzieren, nur weil er dir gelegentlich war mit der Gitarre vorspielt? Vermutlich nicht. Aber wir sollen Frauen das Leben finanzieren nur, weil sie uns gelegentlich einen blasen, was? Nein Danke.
            Und bevor der Spruch kommt „Eine Beziehung ist mehr als nur Sex“ frage dich, wie viele Männer eine Frau daten würden bei der sie zu 100% wissen, dass sie nie Sex bekommen werden? Die Dame würde wohl sehr einsam bleiben. Die Idee, dass man in einer Beziehung regelmäßig Sex bekommt, ist der treibende Faktor für Männer eine Beziehung zu beginnen.

            „und die sich bemühen, einander lebenslang wertschätzend und AUF AUGENHÖHE zu begegnen!“
            Die Augenhöhe von Frauen ist ein Mann, der auf den Knien sitzt, während die Frau steht. Vermutlich sind Frauen deswegen durchschnittlich kleiner. Augenhöhe wie du sie meinst kann nur erreicht werden, wenn man komplett unabhängig von der anderen Person ist. Finanziell, emotional und sozial – nur dann kann es Augenhöhe geben. Das sind viele Männer nicht, weil sie sich emotional in eine schlechte Position begeben und genau dem entgehen MGTOW.

            „Es wäre schön, wenn der Feminismus eine solche Randerscheinung wäre, wie der ihm entgegenstehende und wohl genau erst deshalb entstandene Maskulismus, um den ausufernden Machtanspruch und die faktische Macht des Feminismus zu begrenzen!“
            Es ist eine Randerscheinung. In vielen Ländern wo der Feminismus praktisch nicht existiert, sehen wir dieselben Phänomene wie im Westen. Japan, Iran, China und das sind ganz sicher keine Gesellschaften wo der Feminismus irgendeine Rolle spielt. Dem Feminismus die Rolle als Buhmann zuzuschreiben mag einfach sein aber es ist die fehlende Notwendigkeit der männlichen Arbeitskraft, die das Problem ist. Die Frauen hingegen haben, aufgrund ihrer Fähigkeit Kinder zu gebären, ihre Rolle nicht eingebüßt.
            Ich gebe dir mein Wort, dass mit dem Aufkommen von künstlichen Gebärmüttern, Frauen von ihrem hohen Ross heruntergeholt werden, da sie dann ebenfalls obsolet werden. Ich gebe Frauen daher noch 50 entspannte Jahre, anschließend wird es brenzlig für sie. Denn wenn sie nicht mehr diese spezielle Fähigkeit alleine haben, dann müssen sie sich der echten Konkurrenz gegenüber Männern stellen. Ich bin da schon sehr gespannt wie es ausgeht.

        • „Nein, es ist die Natur von Mann und Frau, nichts anderes“

          Komplette Zustimmung, 100% korrekt. Und genau deshalb funktioniert Feminismus auch. Er spricht die tiefsten, verborgensten , Denk- und Fühlmuster bei 99% aller „normalen“ heterosexuellen Männer und Frauen an. Feminismus verdirbt nicht das Geschlechterverhältnis, er beraubt lediglich manche Männer ihrer Illusionen darüber. Aber das ist auch schon schlimm genug.

      • „leider vergessen dadurch bedingt immer mehr (?) Männer, daß hier bwußt ein Popanz aufgebaut wird, um die Spaltung zwischen Männern und Frauen zu betreiben, und „unüberbrückbar“ zu machen.“

        Und immer mehr (?) Frauen vergessen das nicht oder ist das kein Problem, nur das Männer eben auf die Männerfeindlichkeit im Feminismus reagieren?

        „Die Reaktion seitens der Männer ergeht sich mE darin, sich „schmollend“ in die eigene Höhle zuückzuziehen (V.F. Birkenbihl), bzw. sich an unrealistisch-konstruierten, blödsinnigen Texten abzuarbeiten, die von den heutigen Feminismus Repräsentierenden stammen.“

        Während die Reaktion der Frauen nochmal welche ist? Nichts zu tun und Feministinnen einfach immer weiter machen zu lassen?

        „In ihrer Empörung über die maßgeblich von Feministen angeschobenen geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten verlieren viele Männer die nötige Differenzierungs-Übersicht darüber, daß es nicht DIE Frauen sind, die ihnen diese Gegebenheiten beschert haben, und sie neigen ihrerseits zum Pauschalisieren und zu Ungerechtigkeit generell Frauen gegenüber.“

        Es wäre wohl deutlich schwieriger das zu vergessen, WENN es denn auch auf Frauenseite einen nennenswerten Widerstand gegen feministische Vorhaben gibt. Aber wenn mal wieder nur der Schutz für Frauen bei einem Problem gefordert wird, das beide Geschlechter betrifft, scheint das auch für die meisten Frauen das normalste auf der Welt zu sein.

        Ich finde das schon ein bißchen witzig, wie du hier allein die Reaktionen der Männer kritisierst. Das ist jetzt dir gegenüber sicherlich unfair, aber genau wegen sowas entstehen solche Comics:

        • @Matze:
          Ich hatte mich vorweg den positionierenden Ausführungen von Anne voll unterstützend angeschlossen.

          Ich kritisiere allerdings die Haltung vieler Männer hier, z.e. sich (dauerhaft) in ihre soziale Isolationshöhle zurückzuziehen, und sich allenfalls immer nur REAKTIV an feministischen Auswürfen abzuarbeiten.

          Wenn das die einzigen Antworten des Maskulismus auf den Feminismus sind, dann „Gute Nacht“!

          Mir fehlen erkennbare eigene, pro-aktive Impulse des Maskulismus.
          Was Frauen dabei leisten können sollen, außer sich gegen diverse und gravierende Ungerchtigkeiten gegen Männer solidarisch mit Euch zu zeigen, weiß ich nicht; was würdet Ihr allgemein, und Du Dir speziell denn von Frauen erwarten; hilf mir/uns doch mal „auf die Sprünge“!

          • „Was Frauen dabei leisten können sollen, außer sich gegen diverse und gravierende Ungerchtigkeiten gegen Männer solidarisch mit Euch zu zeigen, weiß ich nicht“

            Frauen könnten sagen, dass sie es satt haben von Feministinnen als kleine Dummchen hingestellt zu werden, denen man keine Eigenverantwortung zubilligen darf.
            Frauen könnten sagen, dass sie es satt haben als Quotenfrauen hingestellt zu werden, obwohl sie durch Leistung überzeugen können.
            Frauen könnten sagen, dass sie es satt haben als Hausfrau hingestellt zu werden, obwohl sie sich freiwillig für ihre Rolle als Mutter entschieden haben und keinerlei Interesse an irgendeiner Karriere haben.

            Kurz gesagt: sie könnten dem Feminismus den Wind aus den Segeln nehmen. Denn Feminismus nützt nun mal nicht den Männern; nein, er schadet der großen Mehrheit der Frauen.

          • Es kommt halt nichts. Wenn irgendeine Feministinnen mal wieder die männerfeindlichsten Behauptungen aufstellt, kommt von Frauen zu oft nur ein sagenhaftes „das unterstütze ich nicht“, „du sprichst nicht für mich“, wenn dann aber ein Mann als Reaktion darauf etwas abfälliges über Frauen sagt, dann muss die gleiche Frau mehrmals Luft holen um ihre Empörung kund zu tun.

          • @Mispel:
            Dank für die von Dir konstruktiv genannten Punkte, die ich alle gerne „unterschreibe“.

            Und wie, und in welcher Form hast Du Dir das „Frauen könnten sagen,…“ vorgestellt; hier im Forum, vielleicht im Gespräch mit unseren Freundinnen und sonstigen Gesprächskreisen?!
            Vielleicht könnten einige mutige Frauen auch mal vorangehen, eine entsprechende Petition zu verfassen?!
            Ich denke, es kommt auch immer drauf an, welche Gelegenheiten sich einem bieten.
            Ich selbst will mich jetzt nicht damit „rühmen“ seinerzeit bei einer Lehrstuhl-Neubesetzung an unserem Institut in der Berufungs-Kommisssion mich für den männlichen Bewerber stark gemacht zu haben, und unser Votum ist seinerzeit dann auch klar ausgefallen; allerdings entschied sich die zuständige Ministerin dann dennoch für die deutlich weniger qualifizierte weibliche Bewerberin.
            In meinen Seminaren hätte ich die Gesamt-Problematik vielleicht vor 20 Jahren noch ansprechen können, wenn sie mir seinerzeit in dem Ausmaß bewußt gewesen wäre.
            In den letzten Jahren hätte ich dann allerdings schon mit beruflichen Konsequenzen für mich rechnen müssen.
            Polizisten geht es heutzutage auch nicht viel besser, wenn sie sich auf ihr Remonstrationsrecht berufen, wie wir aktuell im Nachgang mit den Freiheits-Demos, kurzfristig exekutiert, erfahren durften.

          • Der Mann kann sich nur noch zurückziehen. Alles Andere wird als frauenfeindlich gebrandmarkt.
            Folgender Artikel des Tagesspiegels ist Standardrepetoire, wenn es gegen Männerrechtler geht:
            https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/das-netzwerk-der-antifeministen-wenn-fragile-maennlichkeit-gefaehrlich-wird/26072892.html
            Wenn ein MRA als Rechtsextremer gebranntmarkt wird, hat er noch Glück gehabt. Incels und MGTOW’s werden bewusst in den selben Topf geworfen und mit einem Schuss Breivik schön zu gefährlichen einsamen Wölfen gar geköchelt.
            Da ist es besser, den Mund zu halten und seinen eigenen Weg zu gehen. Für diese Gesellschaft gibt es meiner Meinung nach nur noch den Hard-Reset über den ausufernden Gynozentrismus und dem daraus folgenden Zusammenbruch.

          • @Sabrina Seerose:

            Ich halte es für illusorisch zu glauben, dass man als Individuum (noch) etwas ausrichten kann. Natürlich kann ich in meinem kleinen Rahmen etwas machen, z.B. Kommentare unter feministische/männerfeindliche Artikel schreiben oder Mädels mit kruden Ansichten beim Date auflaufen lassen, aber es bringt halt nichts. Die Kommentare werden entweder nicht freigeschaltet oder kaum einer liest sie und die Mädels finden schon jemanden, von dem sie ihren Willen kriegen. Um etwas zu verändern, braucht man mMn zwei Dinge, nämlich Reichweite und eine gesicherte Existenz. Beides findet sich in Politik, Medien und dem Bildungssektor, also den Bereichen, die schon längst vom Feminismus gekapert wurden. Das ist ja auch der Grund, warum er sich überhaupt in der heutigen Form etablieren konnte. Und wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass man als Männerrechtler in Politik, Medien oder dem Bildungssektor aufsteigen kann (denn man fängt ja erst unten an und die Reichweite ist oben)? Man wird doch schon als „Nazi“ geframed und existentiell vernichtet, bevor man überhaupt oben angekommen ist (wenn man mit diesen Ansichten überhaupt eingestellt wird).
            Und eine Revolution in Form eines Aufstandes der Massen (denn ich denke schon, dass die Mehrheit noch nicht total verstrahlt ist) wird es mMn nicht geben, denn die Menschen haben Jobs und dann kommt die Freizeit und kaum einer hat wohl Lust und Energie, eine Bewegung zu starten oder an einer teilzunehmen und das auch noch mit der Gefahr als „Nazi“ verunglimpft zu werden. FFF funktioniert ja auch nur, weil es medial so gepusht wird und die Teilnehmer absolut nichts zu verlieren haben.

          • @Mispel:
            Das, was Du beschreibst, ist wohl tatsächlich so ausweglos erscheinend.

            Man sollte aber die „Willkür der Obrigkeit“ nicht nur delegiert auf Feminismus-Macht, GenderMainstreaming etc. isoliert betrachtet sehen; in Wirklichkeit handelt es sich dabei um die Umsetzung langfristrig konzertierter Planungen, die gewissermaßen als vollendenden „Höhepunkt“ der Globalisierung den diktatorischen Totalitarismus mit dem Ziel einer die Menschheit versklavenden OneWorldGouverment hat.

            Noch kann man dagegen etwas tun, wie die machtvolle Querdenken-Demo in Berlin am 01.August zeigt, und die vielen allwöchentlichen Demos deutschlandweit zeigen, die den Politik-Darstellern mächtig zusetzt, wie ihre hektisch-hysterischen Reaktionen zeigen; siehe auch:

            US-Autor warnt vor neuem totalitären Corona-System: Steht auf bevor es zu spät ist – Wehrt Euch gegen die „neue Normalität“:
            https://www.journalistenwatch.com/2020/08/12/us-autor-corona/

          • Männer können Feminismus nicht überwinden.

            Nicht, solange die Mehrheit der Frauen sich vielleicht nicht selbst so bezeichnen würden, aber geflissentlich über die offensichtlichen Diskrepanzen zwischen der Wörterbuchdefinition und dem real existierenden Feminismus hinwegsehen.

            Frauen müssen den Feminismus abschaffen.

            Das wird auf keinen Fall passieren, solange Frauen nicht die Kacke am Dampfen spüren. Und einer der dampfendsten Haufen, der für Frauen denkbar ist, ist der Verlust männlicher Unterstützung. Kein Wunder, dass du dich immer wieder so bitterlich beschwerst: „Ihr könnt uns doch nicht im Stich lassen!“.
            Doch, können wir.
            Und es ist unklar, was euch sonst dazu bewegen könnte, dass ihr euch endlich für die Männer einsetzt, denen ihr die letzten 60 Jahre immer nur die Schuld an allem gegeben habt.

            Keine Frau zuckt beim Begriff „toxische Männlichkeit“ zusammen.
            Jede denkt nur: „Ja, das kenne ich. Männer sind schon doof“.

            Wir können euch anscheinend nicht davon überzeugen, dass das keine Kooperationsbasis ist, es sei denn, indem wir die Kooperation einstellen.

            Sehenswert die 20min von Karen zum Thema, wessen Aufgabe es ist, die Kastanien zu holen.

          • „Noch kann man dagegen etwas tun, wie die machtvolle Querdenken-Demo in Berlin am 01.August zeigt“

            Und was hat die Demonstration bewirkt?

            Nehmen wir doch einfach mal sowas wie die Vorratsdatenspeicherung. Da wurde auch schon gegen Demonstriert, wahrscheinlich auch schon Abstimmungen in der Bevölkerung durch geführt, die auch negativ waren und was hat es gebracht. Die versuchen es einfach später noch einmal. Vielleicht ist ja gerade etwas anderes los, das ablenkt, so dass man es heimlich gegen den Willen der Bevölkerung durchschleusen kann.
            Mit der Frauenquote genau das selbe.

          • @Sabrina Seerose
            „Ich kritisiere allerdings die Haltung vieler Männer hier, z.e. sich (dauerhaft) in ihre soziale Isolationshöhle zurückzuziehen, und sich allenfalls immer nur REAKTIV an feministischen Auswürfen abzuarbeiten.“
            Keiner tut dies, nur erkennen manche Männer, dass das Leben mehr zu bieten hat als Frauen für ihre Existenz zu versorgen. Das Leben ist viel mehr als nur Frauen, auch das Leben eines Mannes. Wenn man erkennt, das Frauen eigentlich unwichtig sind, wird das Leben schön.

            „Wenn das die einzigen Antworten des Maskulismus auf den Feminismus sind, dann „Gute Nacht““
            Sich selbst zu schützen ist also schlecht? Die Männerrechtsbewegung gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten und sie haben NICHTS erreicht. Der Mann ist halt unwichtig geworden, deswegen behandelt man ihn auch so. Aber ich sehe das als Vorteil, denn es ermöglicht einem eine Freiheit, die ansonsten nicht möglich gewesen wäre. Und die kann jeder Mann haben. Die Gefängnistüren sind offen aber herausgehen musst du schon selbst.

            „Was Frauen dabei leisten können sollen, außer sich gegen diverse und gravierende Ungerchtigkeiten gegen Männer solidarisch mit Euch zu zeigen,“
            Es gibt rein gar nichts was ihr tun könnt, das ist UNSER Kampf und es ist vor allem ein innerer Konflikt, den wir selbst mit uns austragen müssen.

          • @Matze: zunächst mich zitierend:
            „„Noch kann man dagegen etwas tun, wie die machtvolle Querdenken-Demo in Berlin am 01.August zeigt“

            Und was hat die Demonstration bewirkt?

            Deine resignative Antwort hat mich enttäuscht!
            Bekanntlich kann, wer kämpft, verlieren; wer aber nicht kämpft, der HAT schon VERLOREN!

          • @P&S, zunächst mich zitierend:
            „Ich kritisiere allerdings die Haltung vieler Männer hier, z.e. sich (dauerhaft) in ihre soziale Isolationshöhle zurückzuziehen, und sich allenfalls immer nur REAKTIV an feministischen Auswürfen abzuarbeiten.“
            Keiner tut dies, nur erkennen manche Männer, dass das Leben mehr zu bieten hat als Frauen für ihre Existenz zu versorgen. Das Leben ist viel mehr als nur Frauen, auch das Leben eines Mannes. Wenn man erkennt, das Frauen eigentlich unwichtig sind, wird das Leben schön.

            Ohne es Dir persönlich zum Vorwurf zu machen, aber Deine Aussage läßt ein unglaublich ärmlich-erbärmliches Leben durchscheinen (allerdings wohl nicht unbedingt materiell gesehen!), und bestätigt meine Feststellung über das REAKTIVE Abarbeiten an feministischen Auswürfen und längerfristigen Machenschaften.
            In dieser Welt bestehen keine intakten Familien (mehr), und die Kinder wachsen wohl idR ohne einen Vater auf, bzw. werden unmittelbar nach der Geburt in systemisch-geprägten „Aufzucht-Anstalten in Obhut gegeben“.
            Dort herrscht anscheinend von klein auf „das Gesetz des Dschungels“, und jeder nimmt sich, was, und wie er nur kann.
            So „verstehen“ sich wohl auch die „späteren Liebes-Beziehungen“ oder doch wohl richtiger: die ONS-Affären: KONSUMIEREN als einziges Lebens-Surrogat in einer Wegwerf-Gesellschaft!
            Den so sozialisierten Mädchen/Frauen geht es dabei nicht besser als den Jungen/Männern, selbst wenn sie sich die tatsächlichen oder vermeintlichen alpha-Exemplare beiderlei Geschlechts vielleicht als „Abschlepp-Kings/Qeens“ eines besonders hohen sozialen Status wähnen.

            Ich hatte geschrieben:
            „Wenn das die einzigen Antworten des Maskulismus auf den Feminismus sind, dann „Gute Nacht““
            Sich selbst zu schützen ist also schlecht? Die Männerrechtsbewegung gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten und sie haben NICHTS erreicht.

            Natürlich ist Selbstschutz zunächst einmal nicht „schlecht“. Aber wenn es in der einen, wie der anderen REAKTION eben nur um nicht durch eigenständige Impulse geprägte Antworten handelt, dann verbleibt es -so oder so- REAKTIV.
            Wie wäre es denn einmal damit, sich grundlegend mit seinem Leben und seinen Lebenszielen auseinanderzusetzen, und sich originär konstruktiv für die Umsetzung einer ganzheitlich erfüllenden eigenen Zukunftsplanung für sein weiteres Leben einzusetzen?!

            Ich frug:„Was Frauen dabei leisten können sollen, außer sich gegen diverse und gravierende Ungerchtigkeiten gegen Männer solidarisch mit Euch zu zeigen,“
            Es gibt rein gar nichts was ihr tun könnt, das ist UNSER Kampf und es ist vor allem ein innerer Konflikt, den wir selbst mit uns austragen müssen.

            Da magst Du wohl weitgehend recht haben, daß primär Ihr Männer da selbst gefordert seid.
            Dennoch wünsche ich mir ergänzend dazu eine Erziehung, die den wechselseitigen Respekt vor den Menschen des jeweils anderen Geschlechts, die komplementären Ergänzungsmöglichkeiten der Geschlechter (bekanntlich ist das Ganze immer mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)), und ein vermittelndes Verständnis für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Einbringens des Einzelnen in eine auf dem Prinzip der Wechselseitigkeit beruhende Verantwortungs-Gemeinschaft.

          • M.M.n. bring demonstrieren nicht viel. Habe ich selbst schon gemacht und am Ende haben die Politiker eh das gemacht was sie vorhatten. Das könnte man eher auf dem Wahlzettel entscheiden, aber dank Merkel gibt es dort leider auch keine guten Alternativen mehr.

          • @Sabrina Seerose
            „Ohne es Dir persönlich zum Vorwurf zu machen, aber Deine Aussage läßt ein unglaublich ärmlich-erbärmliches Leben durchscheinen (allerdings wohl nicht unbedingt materiell gesehen!), und bestätigt meine Feststellung über das REAKTIVE Abarbeiten an feministischen Auswürfen und längerfristigen Machenschaften.“
            Mir natürlich klar, dass du es so siehst. Denn mein Leben nützt als MGTOW natürlich nur mir selbst und nicht dir oder anderen Frauen. Deswegen nutzt du natürlich nun die Beschämungstaktik die dir aber nichts bringt. Lass es lieber. Mein Leben ist hervorragend und reich an neuen Erfahrungen, Freunden und Zufriedenheit. Ich bin mit mir schon länger vollkommen im reinen und möchte diese Erfahrung gerne an andere Männer weitergeben. Deswegen schreibe ich auch hier.

            „In dieser Welt bestehen keine intakten Familien (mehr), und die Kinder wachsen wohl idR ohne einen Vater auf, bzw. werden unmittelbar nach der Geburt in systemisch-geprägten „Aufzucht-Anstalten in Obhut gegeben“.
            Dort herrscht anscheinend von klein auf „das Gesetz des Dschungels“, und jeder nimmt sich, was, und wie er nur kann.“
            Das war doch der Frauenwunsch, sich endlich selbst verwirklichen zu können? Warum jammerst du darüber – erzähl mir nicht, dass du in deiner Jugend deine Freiheiten nicht genossen hast.

            „So „verstehen“ sich wohl auch die „späteren Liebes-Beziehungen“ oder doch wohl richtiger: die ONS-Affären: KONSUMIEREN als einziges Lebens-Surrogat in einer Wegwerf-Gesellschaft!
            Den so sozialisierten Mädchen/Frauen geht es dabei nicht besser als den Jungen/Männern, selbst wenn sie sich die tatsächlichen oder vermeintlichen alpha-Exemplare beiderlei Geschlechts vielleicht als „Abschlepp-Kings/Qeens“ eines besonders hohen sozialen Status wähnen.“
            Konsumieren ist mir z.B. egal. Ich erschaffe lieber neue Dinge, habe viele handwerkliche Hobbys und mache z.B. viele meiner Lebensmittel selbst. Ohne Frau die auf ihren Luxus besteht, klappt das sehr gut.
            Frauen sind ein Hemmschuh in vielen Dingen, das ist mir vor einigen Jahren klar geworden. Seitdem ich ein MGTOW bin, blühe ich auf wie eine Blume. Das ist herrlich.

            „Natürlich ist Selbstschutz zunächst einmal nicht „schlecht“. Aber wenn es in der einen, wie der anderen REAKTION eben nur um nicht durch eigenständige Impulse geprägte Antworten handelt, dann verbleibt es -so oder so- REAKTIV.
            Wie wäre es denn einmal damit, sich grundlegend mit seinem Leben und seinen Lebenszielen auseinanderzusetzen, und sich originär konstruktiv für die Umsetzung einer ganzheitlich erfüllenden eigenen Zukunftsplanung für sein weiteres Leben einzusetzen?!“
            Meine Lebensziele sind nicht die Lebensziele von Frauen. Deswegen plane ich meine Zukunft ohne Frauen. Frauen sind ein bisschen Spaß nebenbei. Immer mal wieder nett aber nicht wirklich notwendig. Es gibt viele Dinge, die ich inzwischen geiler als Sex finde, weswegen ich auch inzwischen viel weniger ONS habe als noch vor ein paar Jahren. Das Gefühl auf einen Berg zu steigen, das Gefühl beim Kampfsport in einem Turnier zu stehen und 100 Leute schauen dir zu, das Gefühl in eiskaltes Wasser zu steigen oder 400 km mit dem Fahrrad am Stück zu fahren. Alle diese Dinge finde ich geiler als Sex. Ich folge der Philosophie von Nietzsche und werde zum Übermenschen und das ist ein tolles Gefühl, besser als billiger Sex oder hemmungsloser Konsum.

            „Dennoch wünsche ich mir ergänzend dazu eine Erziehung, die den wechselseitigen Respekt vor den Menschen des jeweils anderen Geschlechts, die komplementären Ergänzungsmöglichkeiten der Geschlechter (bekanntlich ist das Ganze immer mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)), und ein vermittelndes Verständnis für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Einbringens des Einzelnen in eine auf dem Prinzip der Wechselseitigkeit beruhende Verantwortungs-Gemeinschaft.“
            Nein, wir haben keine Verantwortung für Euch, die wolltet ihr nicht mehr. Wir sind frei und mir ist diese Gesellschaft, die uns gerne wieder in Ketten legen will, fremd geworden. Auf dem Weg zur Transzendenz ist diese oberflächliche Gesellschaft nur störend.

          • P&S:
            „Mein Leben ist hervorragend und reich an neuen Erfahrungen, Freunden und Zufriedenheit. Ich bin mit mir schon länger vollkommen im reinen…“

            Das freut mich für Dich, und das wünsche ich allen Menschen!

            Das klang bei unserem Disput vor etwas über einem Jahr über „Lebensziele/Sinn des Lebens“ noch ganz anders. Damals waren Deine bekundeten Aktivitäten ziemlich „einseitig“ ausgerichtet, so daß ich mich jetzt sehr freue, wenn Du zwischenzeitlich an „Profil“ gewinnen konntest!

          • „wenn Du zwischenzeitlich an „Profil“ gewinnen konntest!“

            Er hat nicht an Profil gewonnen, sondern an Substanz. „Profil“ ist wieder nur etwas, was Frauen interessiert, die dem ich-will-das-beste-Männchen (eben eins mit „Profil“) Schema folgen.

            Man sieht an diesem Austausch sehr deutlich, daß Frauen praktisch nicht von ihrer Männerabhängigkeit loskommen können, d.h. von der Notwendigkeit externer Validierung durch Verehrer und Bewunderer.

            Als Mann kann man sich leichter davon befreien, oder, wie in meinem Fall, man hat Glück und entwickelt das Bedürfnis erst gar nicht. Dann braucht man auch den „Übermenschen“ nicht (mehr) — eine Form der Selbstvalidierung. Es reichen dann substantielle (ambitionierte) Interessen, um Sinn und Richtung im Leben zu haben.

  8. „Dieser Nanny-Feminismus bevormundet Frauen, anstatt sie selbstbestimmt ihre eigenen Wege gehen zu lassen. Es wird Frauen die Freiheit abgesprochen, ihre individuellen Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.
    Feminismus ist nur solange „für Frauen“ bzw. „für Gleichberechtigung“, solange Frauen exakt das tun, was der Feminismus ihnen erlaubt.
    Ansonsten versucht er, Frauen auf dem Niveau eines kleinen Kindes zu halten, …“

    Das ist eine sehr gute Beobachtung! Im Feminismus werden Frauen eigentlich nicht gefördert, sondern nur benutzt für die eigenen politischen Zwecke des Feminismus. Sie werden politisch missbraucht.

  9. Wäre ‚das Patriarchat existiert mit Vorteilen für Männer ( viele)‘ eine wissenschaftliche These, müsste es nach Popper dann nicht falsifizierende Kriterien geben?
    Welche sind das stand der Forschung?

  10. Diese Patriarchatsverschwörung erinnert mich irgendwie stark an das Weltjudentum der Nazis. Geht es da anderen auch so?
    Scheint ein universeller Sündenbock für alle Probleme dazustellen.

    • Das mit dem universellen Sündenbock ist nicht so sehr die grosse Gemeinsamkeit. Die imaginierte Übermenschlichkeit, Raffinesse, Hintertriebenheit und Überlegenheit des Feindes in beiden Fällen ist es, was einmalig ist und eine Verwandtschaft nahelegt. Hassobjekte werden üblicherweise immer als niedrigstehender entworfen.

    • Oder den Echsenmenschen vom Planeten Nibiru.
      Es geht noch absurder: habe mal irgenwo gelesen, die Frauen sind nur deswegen Männern körperlich unterlegen, weil ihnen die Männer das Fleisch verweigerten, oder so wenig zu essen bekamen und ständig hungerten.

    • Rolf Degen: „Men who undergo sex reassignment gain in life satisfaction, while the woman-to-man conversion reduces life satisfaction.“
      ———————————————————————————————————————
      Also, das haut dem Faß jetzt aber den Boden aus!!!

      Ein solche Drecks-Unverschämtheit mit dem Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit getarnt den Menschn unterjubeln zu wollen, passt in die heutige Zeit der Total-Verblödung!

      Vielleicht sollte ich jetzt „HEUREKA“ rufen, weil ich nun endlich weiß, warum ich mich seit frühester Kindheit nur auf meinen persönlichen Frauen-Vorteil bedacht, zielstrebig darauf zubewegt habe; GENIAL!!!

      Aber „Spaß“ beseite:
      Wer dermaßen dilettantisch-idiotisch einen spektakulären „Äpfel-Birnen-Vergleich“ vornimmt, ohne auch nur den Funken einer Ahnung von „Äpfeln“ und „Birnen“ zu haben, verdient es, daß er dafür „zur Rede gestellt“ wird.
      Aus dem Zusammengekleister wird jetzt für mich nicht direkt zuordbar, was von dem bescheuerten Textausschnitt von der Amazon-Quelle, und was von Rolf Degen stammt.
      Fest steht aber folgendes: Sollte es sich dabei um eine „wissenschaftliche Ausarbeitung“ handeln, hat sich der Autor damit selbst grundlegend diskreditiert!

      Z.e. belegen post-op. Studien bei Frauen in D regelmäßig erhebliche Verbesserungen ihrer allgemeinen Lebenszufriedenheit, und das, trotz häufig beruflich-ökonomischer Schlechterstellung gegenüber dem prä-op. Zustand.
      Wie ist das zu erklären?
      Das erlebbare neuro-genitale, körperliche Stimmigkeits-Empfinden ist dafür ausschlaggebend. Das ist nicht verwunderlich, sind die entspechenden OP-Techniken und -Fähigkeiten bei unseren Spezialisten inzwischen so ausgereift, daß das Ergebnis im Regelfall den Vergleich zu einer ursprünlich gegebenen Genital-Situation nicht zu scheuen braucht, und was selbst einschlägige Fachärzte immer wieder zum Erstaunen bringt.

      Zwar sind mir ad-hoc keine entsprechenden Prä-/post-Untersuchungen bei den Männern bekannt; ich würde aber sehr sicher davon ausgehen, daß hier die post-op. LZ-Werte ebenfalls signifikant ansteigen!
      Bekanntlich ist der männliche Genital-Aufbau erheblich komplizierter, umfangreicher, mit mehreren OP-Schritten verbunden, wobei jeder dieser Schritte auch sehr große indviduelle gesundheitliche Risiken beinhaltet. Das bedeutet, daß viele Männer sehr unterschiedliche Stationen als ihren End-Zustand akzeptieren. Der Weg zum komplikationsfrei dauerhaft verlaufenden OP-Aufbau-Ergebnis, einschl. „Pumpe“ ist sehr aufwendig, mühselig und ungewiß.
      Selbst wenn es also prä-/post-OP-Befragungen zur LZ geben würde, müßten also hier sehr viele verschiedene „Endzustände“ berücksichtigt werden.

      Vor dem hier von mir kurz skizzierten Sach-Hintergrund ist ein Vergleich der LZ-Werte dieser Männer mit denen der Frauen irreführend!
      Der obige „Vergleich“ kann nicht verwendet werden, um „nachzuweisen“, daß Frauen „la dolce vita“ oder gar „das bessere Leben“ führen!
      Solche beckmesserischen Kurzschlüsse kann letztlich nur jemand führen, der im „Mannsein“ bzw. „Frausein“ lediglich eine „Allokation von Annehmlichkeiten/persönlichen Vorteilen“ sieht, zu denen man beliebig hin- und her-switchen kann, immer gerade da, wo die „golden nuggets“ vs. „harte Felsbrocken“ liegen.
      Und wenn es tatsächlich eine Frage wäre, auf welcher Seite die meisten persönlichen Vorteile auf einen warten, dann wäre aus Maskulisten- Sicht der weltweit rasante Anstieg nicht zu erklären, derer, die eine „männliche Medikation“ anstreben (UK: 4.400% im Vergleich zu…(?))

      ————————————————————————-
      übrigens noch zu:
      Rolf Degen: „Men who undergo sex reassignment gain in life satisfaction, while the woman-to-man conversion reduces life satisfaction.“

      Wann dämmert es Menschen wie Rolf Degen endlich, daß es sich nicht um „Men“ und „Women“ handelt, von denen er hier faselt.
      Literaturempfehlung:
      DR. Debra Soh: The end of Gender.
      Und selbst der schwule, langjährige Präsident der DGfS, Volkmar Sigusch, hatte mal in einem lichten Moment sinngemäß gesagt:
      „Transsexuelle Frauen sind und waren nie „Männer“; sie sind Frauen, egal, ob vor und nach der GaOP“.

      • „Und selbst der schwule, langjährige Präsident der DGfS, Volkmar Sigusch, hatte mal in einem lichten Moment sinngemäß gesagt:
        „Transsexuelle Frauen sind und waren nie „Männer“; sie sind Frauen, egal, ob vor und nach der GaOP“.“

        Uiuiui na wenn der langjährige Präsident das sagt, dann muss es ja stimmen.
        Ich halte das für Schwachsinn. Und komischerweise bedrohen Transfrauen sogenannte TERFS (Trans Exclusive Radical Feminists), wobei jede Frau die Transfrauen nicht als echte Frauen sieht in den Augen dieser Trans Aktivisten eine TERF ist, ständig mit sexualisierter Gewalt. Zum Beispiel schreiben sie ständig „Suck my Cock“.

        Ich kann Transsexuelle als Transsexuelle tolerieren, aber da hört es dann auch auf.

        Das nimmt einfach zu kranke Formen an. Zum Beispiel darf man nicht mehr Frauenhygiene Produkte sagen, weil Männer ja auch Gebärmütter und Menstruation haben können.

        Eine Frechheit finde ich auch, dass manche Transsexuelle sogenannte Cis Menschen dazu nötigen wollen, sie zu daten indem sie es sonst als Transphobie bezeichnen.

        In Kanada hat so eine Transfrau Beauty Salons verklagt weil die Kosmetikerinnen „ihr“ nicht ihr feminines Skrotum wachsen wollten/konnten. Dieselbe Person fragt auch ständig, was sie machen soll, falls sie auf dme Mädchenklo von einem Mädchen das zum ersten Mal ihre Periode hat nach einem Tampon gefragt wird. Ob „sie“ dem Mädchen dann helfen soll, es einzuführen usw.

        Die meisten Transfrauen sind Männer die zuviel Porno geguckt haben und irgendwann der Autogynophilie verfallen sind.
        Auf reddit gab es mal eunen subreddit wo sowas gesammelt wurde. Viele Transfrauen die sich operieren lassen haben, leiden einmal körperlich und zum anderen weil der Sex Kink, der Fetisch dann weg ist, wenn die Klöten ab sind und kein Testosteron mehr fliesst.

        • @Matschbirne:
          Die hier von Dir zum Ausdruck gebrachte Konfundierung, die von der Trans*-Community so gewollt ist, macht originär transsexuellen Menschn (NGS) das Leben unnötig schwer.

          Bei den „Transfrauen“, auf die Du Bezug nimmst, handelt es sich generell nicht um transsexuelle Frauen (NGS). Transsexuelle Menschen (NGS) haben mit derlei Klamauk, „lifestyle“ und/oder Fetisch und Anmaßungen genauso viel oder wenig zu tun, wie andere Männer und Frauen.

          Es wäre wünschenswert, wenn dies endlich einmal zur Kenntnis genommen würde!

          „Ich kann Transsexuelle als Transsexuelle tolerieren, aber da hört es dann auch auf.“
          Mehr, aber auch nicht weniger, wollen transsexuelle Menschen auch gar nicht von ihren Mitmenschen!

          • Dann sollten sie als erstes damit aufhören, in Frauenräume zu drängen und in Frauensport.
            Und sie sollten aufhören, zu versuchen, CIS Menschen dazu zu nötigen, auf sie zu stehen.

            Diejenigen die das nicht tun sind ja ok.

            Ich sehe es trotzdem kritisch gerade bei jungen menschen weil ich inzwischen einige Trans kenne die wieder zurück transistiert sind oder es versucht haben. Einer ist jetzt wieder ein schwuler Mann aber ohe Penis. Wundert mich, dass der sich noch nicht den 41% angeschlossen hat.

            „Transsexuelle Menschen (NGS) haben mit derlei Klamauk, „lifestyle“ und/oder Fetisch und Anmaßungen genauso viel “

            Aber das weiß man ja nicht unbedingt imemr vorher. Und Psychologen wissen es auch nicht.
            In England gibt es wohl gerade einen großen Prozess einer Frau die sich zum Mann umbauen lassen wollte und dann aber gemerkt hat, dass sie wohl nur psychisch krank war. Die verklagt jetz die Klinik.
            https://www.bbc.com/news/health-51676020

            Ich bin eher dafür deren Gehirne in den Einklang mit dem Körper zu bringen als umgekehrt.

  11. Pingback: Dieses verflixte Patriarchat – nie ist eins da, wenn … | sb'log

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