„Warum Frauen sich auf Verlegenheitssex einlassen“

Die jetzt schreibt etwas dazu, warum Frauen mitunter Sex haben, obwohl sie ihn eigentlich gar nicht wollen:

Aline Halhuber-Ahlmann ist Politologin und Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums Salzburg, das Frauen und Mädchen zu Themen rund um Sexualität, Gesundheit und Frauenpolitik informiert. Sie erklärt sich Verlegenheitssex so: „Wir Frauen werden oft Opfer unserer Erziehung: Wir fühlen uns besonders stark für das Wohlbefinden unseres Umfeldes verantwortlich. Denn Frauen werden als soziale, einfühlsame und hilfsbereite Wesen erzogen. Viele von uns sind stolz, wenn sie Wünsche anderer erahnen.“ Dieses Verhalten bringe Frauen manchmal in Situationen, in denen sie über die eigenen Bedürfnisse hinweggehen. Vielleicht erklärt das auch, warum einige Frauen auch dann noch vaginalen oder analen Sex haben, wenn sie dabei Schmerzen empfinden.

Ob es Erziehung oder Veranlagung ist, ist eine andere Sache. Vieles spricht auch dafür, dass es eben nicht die Erziehung ist.

Mitunter ist es aber auch schlicht ein Selbstbelügen weil man irgendwie mitgeschwommen ist, es einfach hat geschehen lassen und es hinterher bedauert. Und nicht unbedingt das einfühlsame und hilfbereite.

Vielen Frauen fällt es laut Halhuber-Ahlmann außerdem schwer, den Sex abzulehnen, wenn sie und ihr Gegenüber sich bereits geküsst oder intime Berührungen ausgetauscht haben. „Sie fürchten, den Mann damit zu kränken oder sogar aggressiv zu machen. Sie halten es für einfacher, ja zu sagen.“

Würde man das gleiche einwerfen bei Frauen als Managerinnen, etwa „sie wollte den Vertrag nicht ablehnen, sie fürchtete den anderen zu kränken oder aggressive zu machen“, dann wäre man wahrscheinlich ein Sexist.

Und es dürfte das auch wieder davon abhängen wer der jeweilige Mann ist: Um so mehr Status sie ihm zugesteht, um so schwieriger wird es wahrscheinlich.

Victoria hatte mehrmals Sex, den sie so eigentlich nicht wollte – mit ihrem damaligen Freund, kurz vor der Trennung. Sowohl sexuell als auch emotional fühlte sie sich ihm zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nahe. „Weil er ja mein Freund war, hatten wir Sex. Ich wollte ihn nicht verletzen“, erzählt sie. Heute kommt sie zu dem Schluss, dass sie das nicht hätte tun sollen: „Ich habe mich ihm ja damals sozusagen unterworfen.“ Mittlerweile hat Annika sich verziehen, nicht nein gesagt zu haben. Ein Rest an Misstrauen ist aber geblieben: Gegenüber sich selbst und gegenüber Männern. Neben einem Mann im Bett kann sie bis heute nicht durchschlafen. Und beim Sex versucht sie immer, selbst die Initiative zu ergreifen und dem Gegenüber zuvorzukommen. „Ich möchte nie wieder in so eine Drucksituation kommen“, sagt sie.

Finde ich irgendwie eine merkwürdige Beschreibung, jedenfalls da in dem Text nichts enthalten ist, was einen besonderen Druck des damaligen Freunde nahelegt. Sex mit einem Freund ist ja keine große Sache, auch Höflichkeitssex nicht. Muss man sich das verzeihen nicht nein gesagt zu haben? Muss daraus Mißtrauen folgen? Haben sie einfach vergessen die Drucksituation zu schildern oder reicht es, dass sie sich innerlich bereits aus der Beziehung verabschiedet hatte, was er ja anscheinend nicht wußte?

Wenn man allein deswegen neben einem Mann – der einem bisher auch nichts getan hat dem Text nach – nicht durchschlafen kann, dann läuft doch irgendetwas falsch.

Und auch Mona, die im echten Leben anders heißt, hat sich auf Sex eingelassen, „weil das Ja einfacher als das Nein war“, wie sie später sagt. Der Mann, den sie erst an diesem Abend zum dritten Mal traf, lud sie zu einem teuren Geburtstagsessen ein. Das Date fand, für Mona überraschend, in einem Nobelrestaurant statt, einem von jenen, in denen jeder Gang mit einem eigenen Wein begleitet wird. Die Rechnung betrug am Ende mehrere Hundert Euro. Mona fühlte sich in eine Abhängigkeitssituation gebracht. Selber bezahlen konnte sie ihren Teil der Rechnung nicht. „Also hab ich mich betrunken und mir gedacht: Okay, du musst heute Sex haben“, erzählt sie heute. „Das fühlte sich wie die einzige Möglichkeit an, mich bei ihm zu revanchieren.“

Dann hat Mona einfach ein sehr schlechtes Selbstbild und wenig Selbstbewußtsein. Oder rationalisiert etwas, was vielleicht mit Status bei dem Mann zu tun hatte.

Es wäre ja so gesehen recht einfach gewesen zu fragen, ob er sie einlädt und sonst vorzuschlagen das Restaurant zu wechseln. Und natürlich verpflichtet sie eine solche Einladung natürlich auch nicht zum Sex. Es ist erstaunlich, was da als Drucksituation empfunden wird.

Oft machen sich Frauen wie Mona noch lange Vorwürfe, nachgegegeben zu haben – eine Mitschuld bei ihrem Partner oder Date sehen sie dagegen selten.

Ich verstehe bereits nicht warum sie sich lange Vorwürfe machen. Sex ist ja nichts, was man nur begrenzt haben kann. Es nimmt einem nichts weg, wenn man Sex mit jemanden hatte. Aber es wäre, wenn das repräsentiv ist, ja zumindest ein interessanter Einblick in die Psyche einiger Frauen (und würde Falschbeschuldigungen gleich wieder häufiger machen)

Dabei tragen die mindestens genauso viel Verantwortung dafür, dass Sex immer einvernehmlich geschieht. „Männer sollten sich der Zustimmung zum Sex immer wieder zu versichern – besonders dann, wenn es sich um einen One-Night-Stand oder ein erstes Date handelt“, sagt Halhuber-Ahlmann. „Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.“ Durch das Nachfragen könnten Frauen innehalten und das eigene Empfinden überprüfen.

Tatsächlich bestand hier in allen geschilderten Fällen aus dem klassischen Empfängerhorizont Einverständnis. Da jetzt eine Pflicht zum beständigen Nachfragen einzurichten – wenn man auch immer auf den anderen achten sollte und ihm dem Raum geben sollte – ist doch etwas weitgehend.

Und auch dieses „durch das Nachfragen können Frauen innehalten und das eigene Empfinden überprüfen“ rückt diese Frauen eher in eine komisches Licht. Sie sollten doch entscheiden können, ob sie Sex haben wollen oder nicht ohne das man sie wie kleine Kinder oder unmündige behandeln muss.

Spätestens, wenn ein Partner oder eine Partnerin beim Sex Ekel empfindet, wird es problematisch

Grundvoraussetzung dafür, dass das dann auch hilft, sei allerdings, dass Frauen sich über ihre Bedürfnisse klar werden. „In Gesprächsrunden und bei Vorträgen beobachte ich eine große Diskrepanz zwischen technischem Wissen und der Kenntnis über die eigenen Bedürfnisse. Viele Frauen können nicht genau sagen, was ihnen beim Sex gefällt.“ Kommt es zum Geschlechtsverkehr, können Frauen ihren Standpunkt aber eben nur vertreten, wenn sie diesen auch kennen: „Will ich Sex, Analsex, Oralsex? Ist Kondom für mich ein Muss? Wenn ich diese Fragen vorher für mich abgeklärt habe, kann ich das dem Partner auch besser kommunizieren.“

Echt? Die meisten Frauen die ich kenne hatten da durchaus eine Meinung, was nicht bedeutet, dass man über bestimmten Sachen nicht auch reden kann. Das in der heutigen Zeit eine Frau keine Meinung zu Analsex hat scheint mir sogar eher fernliegend.

In langjährigen Beziehungen kommt häufig ein Phänomen auf: „Manchmal willigt man auch zu Sex ein, obwohl man nicht unbedingt Lust darauf hat. Man will dem Partner aber einen Gefallen tun“, sagt Halhuber-Ahlmann. In der Ehe diene Sex darüber hinaus auch oft dem Beziehungserhalt. Zu groß sei bei vielen Paaren die Sorge, dass sie das Konzept der Monogamie sonst nicht mehr leben könnten.

Die Frage, die sich für Halhuber-Ahlmann in diesem Kontext aber stellt, ist, wie dieses Nicht-Wollen und die Unlust bewertet werden. Manchmal könne man sich als Paar ja auch von der Lust des oder der anderen überzeugen lassen, das nimmt sie als unproblematisch war. Spätestens, wenn ein Partner oder eine Partnerin Ekel empfindet, sei es aber problematisch, das zu ignorieren. Frauen rät Halhuber-Ahlmann deshalb, zu lernen, den seelischen Ekel zu erkennen – und auf ihn zu hören: „Manchmal probieren wir aus Interesse kurz und verneinen dann.“ Und das ist in Ordnung.

Irgendwie ein recht sinnloser Artikel, der aus meiner Sicht kein gutes Licht auf Frauen wirkt und sie erneut sehr passiv darstellt. Immerhin mit der Aufforderung sich selbst aktiv Gedanken zu machen.

109 Gedanken zu “„Warum Frauen sich auf Verlegenheitssex einlassen“

  1. Teilweise liest sich der Text schon wieder so, als wäre er aus der Bravo und richte sich an 14 jährige Mädchen. Ab welchem Alter sind Frauen denn nun für ihre eigenen Handlungen verantwortlich? 60? 70?

    „Aber es wäre, wenn das repräsentiv ist, ja zumindest ein interessanter Einblick in die Psyche einiger Frauen“

    Da hast du recht, anhand solcher Aussagen sollten Männer sich wirklich mal Gedanken darüber machen, welche seltsame Einstellung Frauen zu Sex haben.
    Sex scheint dann oft für Frauen so eine Art sakrosankte Dienstleistung zu sein, die *sie* exklusiv dem Mann erbringen – und nur in diese Richtung. Sobald sie dann nicht die für sie entsprechende oder erwartete „Entlohnung“ erhält (oder sie in Gedanken schon längst Schluss gemacht hat), fühlt sie sich unbehaglich und „wollte es eigentlich garnicht“™.

    • Die Mähr, dass Sex für Frauen sowas wie Arbeit ist, die man sich verdienen muss, ist eine der größten Lügen, die Frauen in die Welt gesetzt haben. Unterstützt wurde das durch Jahrhunderte lange Symbolisierung des weiblichen Wesens mit Keuschheit und Jungfräulichkeit.

      • Die Autorin bedient natürlich die üblichen feministischen Mythen.
        So wie bei der Care-Arbeit, wenn die Frau all die Arbeit verrichtet und die ganze Arbeitslast der Welt auf ihren Schultern lastet, während der Mann nur faul in der Hängematte liegt, so ist es hier wohl die „Emotionale Arbeit“, die angesprochen wird:
        „In der Ehe diene Sex darüber hinaus auch oft dem Beziehungserhalt“. Die Frau ist also der Kitt, der die Beziehung zusammenhält, die letzte Bastion in der täglichen Hölle der Monogamie. Ihr Typ ist dabei wie immer einfach nur anwesend.
        Oder die Frau hat Sex mit dem Mann, um ihn nicht zu verärgern, nicht aggressiv zu machen – sich also zu schützen: „Sie fürchten, den Mann damit zu kränken oder sogar aggressiv zu machen. Sie halten es für einfacher, ja zu sagen.“
        Sie bedient also hier den Mythos der Rape-Culture, der Vorstellung dass wir in apokalyptischen Zuständen leben, in denen Frauen täglich abgeschlachtet werden wie die Babyrobben, also ein Femizid nach dem anderen. So sind Männer nunmal – aggressive Vergewaltiger.

      • „Die Mähr, dass Sex für Frauen sowas wie Arbeit ist, die man sich verdienen muss, ist eine der größten Lügen, die Frauen in die Welt gesetzt haben“

        Ich sags mal so:
        Manche attraktive Frauen wissen einfach, dass sie Sex strategisch einsetzen können und tun das auch relativ skrupellos.

          • @Hannah

            Ja. Catherine Hakim hat den Begriff „Erotische Kapital“ zwar nicht erdacht, aber propagiert und stellt dieses den Kapitalsorten Bourdieus (Soziales Kapital, Ökonomisches Kapital, Kulturelles Kapital, Symbolisches Kapital) zur Seite, in die Erotisches Kapital frei konvertierbar sei.

          • @Crumar
            hm ja, wobei erotisches Kapital doch m.E. nicht identisch ist/sein muss mit optischer Attraktivität. Dazu gehört ja ggf. auch, welche Sexualpraktiken ich (gerne) mache oder dass ich mich erotisch kleide etc. pp. Die rein körperlichen Merkmale sind da nicht umfassend genug.

          • @Christian
            danke für den Link.

            Ohne das nun alles gelesen zu haben: „Gutes Ausehen, Sexappeal, Charme, Geselligkeit und sexuelle Fähigkeiten können einem in der Tat einiges an Macht verleihen“

            Genau das meine ich, es geht eben nicht nur um Attraktivität/gutes Aussehen. Auch optisch weniger attraktive Frauen können also durchaus Sex strategisch einsetzen.

          • Hakim unterteilt das „Erotische Kapital“ zwar in sechs verschiedene Kategorien, nur sind bereits zwei davon „Schönheit“ und „sexuelle Attraktivität“.
            Da sie berechtigt meint, Schönheit ist ein rares Gut (ca. 5% aller Frauen und 2,5% aller Männer werden für außergewöhnlich schön gehalten), ist m.E. klar, „genetic celebrity“ ist die tatsächlich harte Währung.

            „Auch optisch weniger attraktive Frauen können also durchaus Sex strategisch einsetzen.“
            Logisch.
            Die prozentuale Anteil von Frauen, mit denen Sex außergewöhnlich gut ist, würde ich als geringer einschätzen als den von Frauen, die außergewöhnlich schön sind.
            Fun fact: Nach meiner Erfahrung schließt das Eine das Andere aus.

          • „Spielt die Attraktivität dabei eine große Rolle?“

            Ich würde sagen, dass sie eine grosse Rolle spielt. Je mehr ’sexuelles Kapital‘ ich hab, desto mehr kann ich damit agieren.
            Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch weniger attraktive Frauen Sex strategisch einsetzen, das tun sie genauso nur sind ihre Möglichkeiten vermutlich geringer.

      • Die christliche Religion hat das in die europäischen Köpfe gesetzt. Frauen, die keusch und jungfräulich sind, sind mehr wert für den Mann. Dafür muss er arbeiten, dann er sich so einen Rohdiamanten ins Haus holen und sie schleiffen, wie er möchte. Ist so. Daher si änd vermutlich so viele Frauen passiv und lassen sich halt auf so Sachen ein.
        Und Christian bitte: als halb-Jurist bitte ich doch um korrekte Schreibweise bei ‚das/welches‘ und ‚dass‘. Ist nicht schwer. Wenn man es mit ‚welches‘ ersetzen kann, dann ist es ‚das‘ mit einem ’s‘.

    • „Sex scheint dann oft für Frauen so eine Art sakrosankte Dienstleistung zu sein, die *sie* exklusiv dem Mann erbringen – und nur in diese Richtung. “
      „Es scheint“ ist der entscheidende Abschnitt. Frauen haben deutlich öfter und mit mehr Partnern Sex als Männer. Aber im Gegensatz zu uns sprechen sie nicht so viel darüber. Jedenfalls nicht mit denen, bei denen sie sich dadurch einen Vorteil erhoffen.

      • Ja das mag so stimmen, was Feministinnen aber nicht davon abhält quasi täglich diese Mythen von der willenlosen Frau, die wie eine 7 Jährige keine Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen kann, darzustellen. Es ist nunmal so: Feminismus schadet einfach allen.

        • „Es ist nunmal so: Feminismus schadet einfach allen.“
          Naja, den Anführern des Kultes schadet er nicht, die leben davon und das sogar gut.

    • „welche seltsame Einstellung Frauen zu Sex haben“

      Um solche Frauen sollte man gleich am Anfang einen Bogen machen.
      Ich suche mir nur noch Frauen, die einfach Lust auf Sex haben – und da gibt es genügend.
      Ich habe jahrelang genug „Abstriche“ gemacht in der Hinsicht…

  2. Eine Frau hat Sex, weil sie zu einem teuren Essen eingeladen wurde und möchte sich anschließend revanchieren indem sie Sex hat den sie eigentlich nicht will. Anschließend fühlt sie sich schlecht….
    Klar das ist Prostitution. Und das ist ihr auch innerlich bewusst. Der Mann hat über den Umweg eines Essens dafür bezahlt. Das dürfte nicht so selten sein. Und ob es ihm bewusst war ist dafür tatsächlich unerheblich.

    Daraus die Forderung abzuleiten er sollte jetzt dauernd nachfragen ist irre. Erstens ist es ihm ja nicht bewusst, dass es Sex aus anderen Motiven als romantische Motiven gibt, zweitens soll er gleichzeitig die Frau auf Augenhöhe wahrnehmen und wie ein Kind behandeln und drittens kann es ihm völlig egal sein ob sie aus Liebe oder des guten Essens wegen ins Bett gehen will. Das Ergebnis ist das gleiche.
    Und das Frauen keine Meinung zu sexuellen Praktiken haben halte ich für ein Gerücht. Wie Christian schon sagte zu Analsex hatte bislang noch jede eine Meinung.

    • Du verstehst es nicht, wir sollen weiter was springen lassen, nur ohne Sex, denn die geilen Typen zahlen eh nichts. Es ist ein indirekter Appell an Männer, meistens gehen die aber nur an die unattraktiven Kerle ( also seit sich 80/20 verschoben hat an die unteren 95).
      Der Appell lauter meistens gebe viel(Geld Schutz Arbeitskraft) und habe keine Ansprüche.
      Daher steht das teure essen auxh hier so, deine Psyche wird darauf geprimed zu zahlen. In Kontext tinderdate schwer machbar, aber bei längeren Freunden hätte es mich nicht gewundert , wenn man hier noch eine Story vom Umzugshelfer eingebaut hätte. Denke aber der priming Effekt geht globaler und daher reicht eine Geschichte zu teurem essen.
      Passend dazu die verlinkten Artikel unten auf der Seite friendzine und korrektes Verhalten bei Belästigung:
      Förderung von Schutz
      Friendzone kann sich jeder denken.

    • „und drittens kann es ihm völlig egal sein ob sie aus Liebe oder des guten Essens wegen ins Bett gehen will. Das Ergebnis ist das gleiche.“

      Nö, das Ergebnis ist wirklich unterschiedlich. Ist eine Frau richtig spitz, kann das Ergebnis ein Erlebnis sein. Möchte sie hingegen nur den Typen bei der Stange halten oder sich für irgendwas revanchieren, kann der Sex so dynamisch sein wie mit einem Sperrholzbrett, das sich nach dem Eindringen wie ein Pfund Gemischtgehacktes anfühlt.

      Seit meine Drüse nicht mehr Vulkan spielt, gehe ich letzterem möglichst aus dem Weg. Ein echter Gewinn an Lebensqualität. Manchmal ist weniger mehr.

    • Auch bei Analsex ist es meistens aus Verlegenheit und dem Gefallen-Wollen. Ist dem Mann aber schnuppe, wenn er es überhaupt merkt, was er nicht tut. Oder es ist zu spät zurückzurudern.

  3. Ich hatte als Mann auch schon mehr als einmal Sex, obwohl ich ihn eigentlich gar nicht wollte. Viele Frauen schaffen es, ihre Figur gut zu verbergen und wenn sie nackt ist, sehen sie bei weitem nicht mehr so attraktiv aus, wie mit Kleidung. Dem Artikel nach, müsste ich sie eigentlich herausschmeißen und ihnen ehrlich sagen, dass sie mir zu fett und daher unattraktiv sind. Aber ich habe Manieren und habe es dann durchgezogen, obwohl ich an jemand anderes gedacht habe.
    Nachdem das zweimal passiert ist, achte ich viel mehr bei Tinder auf verstecktes Übergewicht. Alleine der Verdacht reicht inzwischen aus jemanden wegzuwischen.

    Auch bei meiner Ex hab ich oft Sex gehabt, obwohl ich ihn gar nicht wirklich wollte. Ist halt der Preis für eine Beziehung auch mal Dinge zu tun, die man in dem Moment gar nicht möchte. Deswegen will ich auch keine mehr.
    Teure Dates wo mich Frauen zum Essen einladen wollen lehne ich generell ab. Genau aus dem Grund, weil ich mein Essen gerne selbst bezahle.

    • @PfefferUndSalz:
      Eigentlich ist es am besten sich in einem Kontext zu daten, in dem möglich viel der tatsächlichen Attraktivität ersichtlich ist.
      Am besten wäre wohl theoretisch die Sauna, wobei das sozial daneben wirkt für ein erstes Date 😉

      Was jedoch sozial völlig legitim ist : See, Schwimmbad oder eine sportliche Aktivität zusammen.

      Ich hatte das auch schon, dass ich selbst noch in der Disko dachte ‚oh geil heute habe ich den absoluten Jackpot‘ getroffen und beim späteren Ausziehen so dermassen enttäuscht wurde, dass ichs mit dem Sex gelassen hab.

      • „Ich hatte das auch schon, dass ich selbst noch in der Disko dachte ‚oh geil heute habe ich den absoluten Jackpot‘ getroffen und beim späteren Ausziehen so dermassen enttäuscht wurde, dass ichs mit dem Sex gelassen hab.“

        Also da musst Du ja ziemlich viel getrunken haben 😀

        Ihr werdet doch vorher „rumgemacht“ haben in der Disko oder nicht?! Da spürt/fühlt man doch schon ob da irgendwas „nicht stimmt“….

        • Nein, hatte nichts getrunken da ich ja noch was mit ihr vor hatte 😉
          Ich hatte sie auch nicht dort kennengelernt, vielmehr hat sie dort gearbeitet und ich war als Gast da. Sie hatte ne gute Figur, schlank, lange Beine, keinen Bauch und eingepackt sowie leicht gepuscht sahen die grossen Brüste auch sehr anregend aus.
          Später stellten sich diese aber als unästhetische hängende Schläuche dar, obwohl sie unter 30 war. Das Ausziehen des Slips machte die ganze Sache nicht besser, da es zum einen ziemlich wirklich stark fischig roch (ich vermute die hatte ne Infektion am Südpol) und zum anderen da statt eines ästhetischen Schlitzes wirklich riesige dunkle Lappen hingen.
          Ich hab ihr dann gesagt, dass ich glaube, dass wir unser gutes Verhältnis kaputt machen würden, wenn wir miteinander schlafen.
          Das fand sie zwar sehr schade, aber sie hat es akzeptiert ohnedass ich grossartig ihre Gefühle verletzt hatte.

          Wie PfefferUndSalz hatte ich es in meinem Onlinedating leben aber auch, dass viele auf ihren Bildern oft sehr vorteilhaft aussehen, sich dann aber als pummelig heraustellen, was mir überhaupt nicht gefällt. Diese Anekdote von mir soll nur widergeben, dass man sich die Frau vorher wirklich besser ganz genau anschaut bevor man seine interessen ihr signalisiert.

          • Ja, gemeinsames schwimmen ist schon gut. Oder eine andere sportliche Aktivität.
            Andererseits geht es bei mir oft gleich zur Sache, da kommt auch kein Date davor, da gehts gleich ins Bett. Das ist dann halt Pech.

          • Weichzeichner sind doch das schlimmste. Da werden Falten, Pickel und Unebenheiten komplett entfernt. Ohne jemanden Live gesehen zu haben geht bei mir gar nichts. Die entsprechenden Überraschungen sind einfach zu zahlreich. Bei den heutigen Filtern sieht jede Frau 15 Jahre jünger aus. Männer können die nicht zu ihren Vorteil nutzen. Babyface ohne markante Gesichtszüge will keine Frau.

          • Du holst die dir online direkt nach Hause oder wie ist das zu verstehen? 😉

            @vasshouhs
            Ja Weichzeichner bringen bei Männern nicht so viel wie bei Frauen aber selbstverständlich kann ich auch als Mann bei meinen Fotos cheaten – Ein sportlich durchtrainierter Körper sieht bei guter Belichtung und richtigem Blickwinkel gleich 10x besser aus als in der Realität.

          • Oder einfach weiter Porno schauen. Realitätsverlust. Reale Frauen schauen eben nicht so aus wie die hübschen Schlampen.

  4. Finde den Standpunkt des Artikels gut, aber wie immer bitte gleichberechtigt.
    Frauen sollten daher immer fragen, „bist du dir sicher, dass das für das erste date ok ist? Wir kennen uns ja erst kurz. Nicht dass ich nachher keine Lust auf dich habe, wenn du das mit mehr Frauen machst, geht es echt ins Geld.“
    „Bist du dir sicher, dass du das zahlen willst? Ich habe in unsere bisherige Bekanntschaft ja nun nichts eingebracht und immer nur die Hand aufgehalten, ich werde auch alles beenden, sobald es körperlich werden könnte, also mir wäre es das nicht wert. “
    Fände ich toll, würden Frauen nämlich immer wieder nachfragen, ob man es echt will und am besten mit offenen Karten spielen, dass sie eh kein Interesse hat, würden viele Kerle direkt das Handtuch werfen.
    Und Jaja jetzt kommt, dass Männer es ja in dem Moment wollten, stimmt teilweise.
    Ich kenne übrigens keine Frau, die nicht sagt, wenn sie keine Lust hat, es ist sogar eher so, dass Frauen das, wie von mir gezeigt bei Männern gezielt nutzen. Der männliche Versorger passt eben nicht mehr ins moderne Dating, wo man laaaaange suchen muss , bis es was wird, aber jede Frau auf dem weg die Hand auf hält.
    Ich date auch nicht mehr , das macht als Mann keinenSinn, wenn man nicht jede haben kann. Wenn die Frauen direkt zu sex oder Beziehung bereit sind klar, aber jemand wie ich muss hunderte Frauen treffen. Nehmen wir mal an, ich bin bei Tinder, date einmal die Woche, pro date 100 € und es geht vlt einmal im Jahr weiter. Dann zahle ich 5200 € und habe vlt keine Beziehung oder Ähnliches. Nicht lohnenswert.

    Dieser Artikel hat nur einen Subtext, „MÄNNRR HABT KEINE ANSPRÜCHE, ES GIBT NIE SEX. IHR SOLLT NIR ZAHLEN“ außer man ist chad oder tyrone.

    • Truth, könntest du bitte versuchen deine Texte lesbar zu formulieren? Wäre schade wenn deine Gedanken nicht ankommen nur weil du dir nicht die Zeit nimmst sie noch einmal zu korrigieren oder zu ordnen.
      Danke

  5. Köstlich:

    „Wir fühlen uns besonders stark für das Wohlbefinden unseres Umfeldes verantwortlich. Denn Frauen werden als soziale, einfühlsame und hilfsbereite Wesen erzogen.“

    Wer sein Kind nicht zu einem sozialen, einfühlsamen und hilfsbereiten Wesen erzieht, hat spätestens nach 10 Jahren ein echtes Scheißblag. Weil Frauen(tm) also so erzogen werden, wie jedermann erzogen werden sollte, entwickeln sie ein besonders starkes Gefühl, für das Wohlbefinden anderer verantwortlich zu sein? Lächerlich. Manche Menschen sollten sich mal selbst zuhören.

  6. Ich glaube, das männliche Äquivalent hierzu sind Mutproben und „Challenges“ in Freundeskreisen, die man mitmacht, obwohl man schon vorher weiß, dass es einem keinen besonderen Spaß machen wird, aber dem Gruppendruck nachgibt. Keiner der Kumpels wird es einem lange nachtragen, wenn man kneift und eben nicht die Maß Bier ext, nicht die Arschbombe vom Zehner macht, nicht die offensichtliche Transe antanzt. Aber man macht es trotzdem, weil man sich verpflichtet fühlt.

    Vielleicht ein Fall dieser „toxischen Männlichkeit“, von der man immer hört. Aber dann wären ja die Frauen, die gegen ihren Willen doch Sex haben, ein Fall von toxischer Weiblichkeit, oder?

  7. Der Artikel enthält überwiegend unreifes, dummes Gejammer, das sich schwerlich mit einer Frau in einer Führungsposition vereinbaren läßt. Und sie kann auch nicht die Repräsentativität in Anspruch nehmen, für DIE Frauen zu sprechen.
    Das Bild der Frauen, das sie hier zeichnet, mag repräsentativ sein für eine Minderheit, für die Sex mit Männern eigentlich generell im Vorfeld, und zumal „anschließend“ allenfalls als „neutrale Angelegenheit“ verbleibt, die ihnen aber letztlich gar nichts bedeutet, bzw. Frauen, die ihre anderweitigen Probleme auf Männer und den Sex mit Männern projizieren, was besonders im Falle des schlaflosen „Beischlafs“ erkennbar wird.
    Sicher ist ihr zuzustimmen, daß viele Frauen (immer noch?) ein Problem mit dem Nein-Sagen-Können haben, was einige von ihnen dann auch schon mal zu „Mitleid-Sex“ bewegen kann; das sind dann aber bestimmt nicht die Frauen, auf die sich die Schreiberin bezieht.
    Die behauptete, geradezu nach traumatischer Bewältigung schreiende repetitive „Auseindendersetzung“ mit diesem Ereignis/Ereignissen dieser Art, halte ich für theatralisch aufgebauscht!

    Di ganze Mär reiht sich aber trefflich ein in eine Agenda die besagt, daß Frauen und Männer generell nicht zueinander passen, und auch nichts füreinder bedeuten können.

    • „Di ganze Mär reiht sich aber trefflich ein in eine Agenda die besagt, daß Frauen und Männer generell nicht zueinander passen“

      Ich halte das nicht für eine Mär. Es ist offensichtlich.

      • Das „schwimmen“ Schwule, Lesben, LSBTIQA++-Community und GenderMainstreaming auf derselben „Welle“ vereint, gegen die „Hetero-Normativität“ oder wahrscheinlich doch richtiger, die Hetero-NORMALITÄT…

    • Sag mal, die der OP nachfolgende (auch nach Jahrzehnten immernoch täglich notwendige?) Dilation, die ist (wenigstens zu Anfang) schon ziemlich schmerzhaft, oder?

      • Manchen ist die anatomische Weiblichkeit nicht von Anfang an „in den Schoß gegeben“, und ihnen wird allerhand abverlangt, ihre körperliche Stimmigkeit zu erreichen. Körperliche Schmerzen sind da eher ein zu vernachlässigender Punkt.
        Wenn man regelmäßig GV hat, erübrigt sich das mit dem Dehnen.
        Ne alte Jungfer, die noch nie in ihrem Leben Itimkontakt hatte, dürfte sich auch schwertun, wenn es denn plötzlich anders wäre…

        • „Körperliche Schmerzen sind da eher ein zu vernachlässigender Punkt.“

          Was würdest Du denn sagen, wie schlimm sie waren, und was an der Transition war/ist noch schlimmer (gewesen)?

          „Wenn man regelmäßig GV hat, erübrigt sich das mit dem Dehnen.“

          Ich kann mir gut vorstellen, dass man ein anderes Verhältnis zu penetrativen Sex hat, wenn er oder sein unpersönliches Äquivalent nötig ist, um die hart erworbene „körperliche Stimmigkeit“ nicht wieder teilweise zu verlieren.

          „Ne alte Jungfer, die noch nie in ihrem Leben Intimkontakt hatte, dürfte sich auch schwertun, wenn es denn plötzlich anders wäre…“

          Die obig verlinkte Studie spricht von einem Drittel befragter Frauen, die beim letzten Verkehr Schmerzen empfanden; im Beitrag der Apothekenumschau zum Thema las ich darüberhinaus (belegfrei), absolut jede Frau kenne „ab und zu“ Sex-bedingte Schmerzen – und das scheint mir auch nicht unwahrscheinlich.

          • „Was würdest Du denn sagen, wie schlimm sie waren, und was an der Transition war/ist noch schlimmer (gewesen)?“

            Natürlich sind entsprechende körperliche Eingriffe mit Schmerzen verbunden; aber bekanntlich macht es einen Unterschied, ob Du vor Angst verkrampft im Vorfeld oder danach in der Schmerzsituation verharrst oder ob Du Dir jederzeit bewußt bist, daß dies ein notwendiges Übel ist, und alles nur besser werden kann, zumal wenn Du das lebenslang angestrebte und euphorisierende Ereignis ja schon erfolgreich bewältigen konntest.

            „und was an der Transition war/ist noch schlimmer (gewesen)?“

            Vieles, und zu dem jeweils viel zu sagen wäre, was hier an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen würde. Vielleicht hierzu nur soviel in Kürze: die mangelnde Verständnisbereitschaft mancher Menschen und Institutionen, die Dich mit ihren inquisitorischen Machtmitteln oder einfach aus ihrer „normalen“ Mehrheitsposition und ihrem arroganten Unverständnis heraus manchmal unerträglich demütigen, wobei letzteres mit und trotz erfolgreich abgeschlossener Transition und eines im weiteren Leben glücklichen und erfolgreichen Werdegangs von nicht wenigen Menschen als ein vermeintlicher Zugang zu einem Schwachpunkt von Dir hemmungslos mißbraucht wird.
            Das ist für mich persönlich der Grund dafür, mein Leben ungestört von diesen Kreisen zu führen.
            Wie glücklich schätze ich mich jedesmal, wenn ich mich z.B. hier aus entsprechend-„qualifizierten“ Be-Wertungen in meinen realen Leabensalltag wieder zurückziehen kann!

  8. Wir Frauen werden oft Opfer unserer Erziehung

    Stimmt. Aber ganz anders als im Text beschrieben.
    Sex wird in gesellschaftlichen Narrativen als etwas Schlechtes und Verwerfliches dargestellt, das man als Frau höchstens unter strengen Bedingungen dem einzig Richtigen gewährt.
    Kein Wunder, dass viele Frauen eine sexfeindliche Einstellung entwickeln, anstatt Sex einfach zu genießen und dabei Spaß zu haben.

    Das fühlte sich wie die einzige Möglichkeit an, mich bei ihm zu revanchieren.

    Wie kommt man auf die Idee, Sex gegen Essen aufzurechnen?
    Unter der Voraussetzung, dass es sich um eine Einladung zu einem rein privaten Tête-à-Tête handelt, frage ich mich, warum sie sich bereits zum dritten Mal mit ihm trifft, wenn sie Sex mit ihm doch gar nicht im Visier hatte.

    Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.

    Solches beharrliche Nachfragen und Aushandeln sexueller Handlungen und Praktiken halte ich für völlig daneben, da es sämtliche Spontaneität und Erotik nimmt. Es nervt einfach, und verhindert Lockerheit und Entspannung.

    • „Solches beharrliche Nachfragen und Aushandeln sexueller Handlungen und Praktiken halte ich für völlig daneben, da es sämtliche Spontaneität und Erotik nimmt. Es nervt einfach, und verhindert Lockerheit und Entspannung.“

      …und Spaß und ehrliche animalische Lust.
      Wie auch die vorher abzuzeichnende Vereinbarung, dass die Frau GV im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte vollzieht und nicht unter Einfluss von Rauschdrogen steht und so in ihrer Willensbekundung beeinflusst ist, dass sie sich nicht sexuell genötigt fühlt und den anstehenden Geschlechtsverkehr auch nicht als Vergewaltigung ansieht, dass sie nicht unter posttraumatischen Störungen oder anderen psychischen Problemen leidet, die ihre Einschätzung über Tragweite des anstehenden GV relativieren könnten (bitte Kopie des Personalausweises, ggf. ärztliches Attest anheften). Dann folgt noch als Anlage XXX eine Auflistung der konsensual gestatteten konkreten sexuellen Praktiken.

      Und dann gibt’s Schneeflöckchen-Sex vom Feinsten…

    • “ Unter der Voraussetzung, dass es sich um eine Einladung zu einem rein privaten Tête-à-Tête handelt, frage ich mich, warum sie sich bereits zum dritten Mal mit ihm trifft, wenn sie Sex mit ihm doch gar nicht im Visier hatte. “
      Volltreffer, und wenn ihr das so wichtig ist stellt sich auch die Frage warum sie sich vorher nicht erkundigt wohin es geht. Was hat das mit Verlegenheitssex zu tun?

    • “ Unter der Voraussetzung, dass es sich um eine Einladung zu einem rein privaten Tête-à-Tête handelt, frage ich mich, warum sie sich bereits zum dritten Mal mit ihm trifft, wenn sie Sex mit ihm doch gar nicht im Visier hatte. “
      Volltreffer, und wenn ihr das so wichtig ist stellt sich auch die Frage warum sie sich vorher nicht erkundigt wohin es geht.

    • „Das fühlte sich wie die einzige Möglichkeit an, mich bei ihm zu revanchieren.“

      Ich befürchte das einige Frauen wirklich nicht wissen, was sie Männern sonst anzubieten haben oder wie man sich anderweitig revanchieren könnte.
      Ein alleinstehender Nachbar mit dem ich gut kann, hat vor kurzem einer alleinstehenden Nachbarin dabei geholfen ihre neue Küche einzubauen. Dem voraus ging die alten Küche auszubauen, die neue Küchen abzuholen (mit seinem Auto) und dann schließlich die Küche einzubauen. Der ist Frührentner und das hat ihnen drei volle Tage Zeit gekostet und eine Woche Rückenschmerzen beschert. Die Nachbarin hat ihn 3-4 Mall zum Essen eingeladen. Die Rechnung passt meiner Meinung nach nicht.
      Aber wie will sie sich anders revanchieren? Sollte nun mein Nachbar sich eine neue Küche kaufen oder irgendwas anderes umgestalten wollen, wird er nicht sie fragen ob sie ihm hilft, sondern einen anderen Nachbar oder mich, jemanden der viel besser helfen kann wie sie.

        • Daher sollte sie (und alle anderen Frauen) dringend mal eine Reflexionspause einlegen und sich fragen, wozu genau ein Mann eine Frau eigentlich braucht?

          Und wenn ihr und all den anderen Frauen nichts anderes einfällt als „Sex“, solltet ihr euch ganz ganz große Sorgen machen.

          • @zehnter_ochse
            Mal ne doofe Frage: Wofür brauch ich eine Frau sonst als für Sex (und Kinder)?
            Vielleicht bin ich da etwas zurückgeblieben aber für alles andere hab ich meine männlichen Freunde. Egal ob es um emotionalen Support, gemeinsame Aktivitäten oder geistigen Austausch geht – mit Männern geht das deutlich besser.

          • @Pfeffer und Salz,

            wenn du eine gute Männer-WG hast oder ein extremer Eigenbrötler bist, fällt mir auch nicht viel ein.

            Ich weiß, was ich an meiner Partnerin habe, aber ich will Hannah hier nicht alles verraten.

          • Genau das Thema hatte ich vor ein paar Tagen mit einer Bekannten, die zu mir meinte: „Na, mit der Einstellung wirst du aber bei keiner Frau landen“.
            Ich: „Wozu sollte ich bei einer Frau landen wollen?“
            Sie: „Na, da würde mir schon was einfallen.“
            Ich habe dann das Thema gewechselt.

            Aber das ist schon die Kernfrage. Es gab mal eine Zeit, da haben sich Männer und Frauen in Partnerschaft und Ehe ergänzt, sich unterstützt, gemeinsam das Leben leichter gemacht. Sie haben einen Bund geschlossen, der stärker war als die Einflüsse von außen. Wenn der eine gestorben ist, kam die andere schnell nach. Der eine hat unwürdige Erwerbsarbeit gemacht, der andere unwürdige Care-Arbeit oder gar Haushalt. Es war oft für beide ein guter Deal. Sie waren zu zweit in der Not – und auch Freude und Glück haben sie geteilt

            Das gibt‘s kaum mehr. Alles im Arsch. Sie konkurrieren. Das einzige, was bleibt ist Sex, den oft Sexarbeitende sogar besser leisten. Der auch gar nicht mal so dringend ist, wenn man sich mit Pornos erleichtert.

            Es gibt keinen geschlechtlichen Bund mehr. Und wir nennen das Gerechtigkeit, was uns einsam sterben lässt. Ziemlich kaputt!

          • @beweis:

            Traurig. Aber ich fürchte du hast die derzeitige Situation einigermaßen gut charakterisiert.

          • @Beweis
            „Es gibt keinen geschlechtlichen Bund mehr.“

            Nach der griechischen Mythologie war es der Neid der Götter, der dasa ursprüngliche menschliche (Zwitter)-Einheitswesen in Mann und Frau entzweite.
            Heute ist es der Neid Leviathans.

        • Ja gerade nicht.
          Aber sie könnte sich mal fragen was sie da eigentlich erwartet und ob es gerecht ist das er dafür so wenig kriegt.
          Und bei einigen Frauen scheint es zudem die Einstellung zu geben das wenn sie mit einem Mann Sex und auch selbst mehrere Orgasmen hatten, er ihr trotzdem etwas schuldet.

          Frauen müssen also wenig Gegenleistung bringen, um große Anstrengungen auf Männerseite auszugleichen, während Männer sich trotz eigentlich ausgeglichener Rechnung trotzdem verschulden.

  9. Die Selbstreflexionsfähigkeit von Frau Halhuber-Ahlmann merkt man ja nun schon an ihrer Entscheidung, ihren Mädchennamen unbedingt behalten zu wollen (welcher von beiden das auch sein mag).

  10. Mal wieder typisches feministisches Gelaber, das Frauen jegliche Selbstverantwortung abspricht. Wie schaffen es Feministinnen bloß immer wieder groß von female empowerment zu schwadronieren und gleichzeitig Frauen einzureden, dass sie nur Opfer sind bzw. wie kann man diesen Widerspruch nicht sehen?

  11. „Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.“

    Das ist beim Sex einfach nur abtörnend.

  12. „In der Ehe diene Sex darüber hinaus auch oft dem Beziehungserhalt.“

    Das sagt dann einiges über die Beziehung aus. Ich denke, wer in einer gesunden Beziehung lebt, der hat ganz einfach Sex, weil es eben ein Ausdruck einer solchen ist. Es scheint mir eher so als hätte die Autorin ein gestörtes Verhältnis zu ihrer eigenen Sexualität.

  13. „Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.“

    vs.

    „Und beim Sex versucht sie immer, selbst die Initiative zu ergreifen und dem Gegenüber zuvorzukommen.“

    Fragt sie dann auch brav immer mal wieder nach, ob das, was sie gerade macht, noch in Ordnung ist?

  14. „Aline Halhuber-Ahlmann ist Politologin und Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums Salzburg, das Frauen und Mädchen zu Themen rund um Sexualität, Gesundheit und Frauenpolitik informiert.“

    Frauenpolitik und Sexualität passt so gut zusammen wie ein Vollbad mit Fön. Die einen nennen es Verlegenheitssex, die anderen Buyers Remorse.

    • Guck Dir einfach mal die Quelle an: jetzt.de
      Dort findet man doch NUR „solche“ Texte, meistens männerfeindlich. Weitere Hauptthemen dort: Rassismus, Diskriminierung, … #gähn
      Für mich ist das die reinste Indoktrinationsmaschine für junge Leute. Siehe Zeitjung, Vice, Bento, Huffpost & Co.

    • „nicht ganz glauben, dass solche Texte echt sind“

      Ich bin mir ziemlich sicher, daß sie echt sind, denn in die Redaktionen von jetzt, zett usw. kommt man nur hinein, wenn man solche Ansichten hat.

      Solche Texte sind in den Medien, die sich an die Alterklasse 15-40 wenden, nach meinem Eindruck sogar dominierend. So richtig aufgefallen ist mir das 2013 damals bei der #aufschrei-Kampagne, als solche Texte massenhaft erschienen, um den Alltagsexismus als Begriff zu etablieren, später dann in Dutzenden weiterer Twitter-Kampagnen, namentlich metoo,

      Die Aziz-Ansari-Affäre vor 2 Jahren hatte ebenfalls diesen Frauentyp, noch einen Tacken hinterhältiger sogar, in der Hauptrolle.

      Ich frage mich ja immer, welches Image bzw. Selbstbild von Frauen die Medien vermitteln wollen. In etwa so:

      Eigentlich hat sie keine Lust auf Sex, und wenn doch, kann er jederzeit verschwinden. (Gebot: alle 100 Sekunden Consent checken!) Sie weiß nicht, was sie will, es ist dein Fehler, daß du es nicht für sie weißt.

      Du kannst ihr kein Wort glauben, „ja“ heißt nicht „ja“, sondern kann „nein“ bedeuten, m.a.W. sie lügt ab und zu knallhart.

      Sie wird hinterher alles mögliche ihren besten und mittelguten Freundinnen (oder schlimmstenfalls der Presse) erzählen und Du kannst froh sein, wenn dein Name nicht fällt und es kein ausgewachsener Rufmord (eine klassische weibliche Aggressionsmethode) wird.

      Jede Äußerung kann sie triggern und gegen dich verwendet werden.

      Je mehr Geld du hat, desto wahrscheinlicher ist es, daß sie dich nur ausnehmen will.

      Das ist so ungefähr das Leitbild der modernen Frau, daß bento, zett, Zeit, SZ, die Aufschreierinnen usw. vermitteln, und zwar seit ca. einem Jahrzehnt. Ob die Gehirnwäsche wirkt, weiß man nicht, manche Frauen brauchen gar keine, andere sind resistent. Jedenfalls ist die Grundannahme plausibel, daß die Gehirnwäsche nicht ganz erfolglos war. Vor diesem Hintergrund wundere ich mich, daß es nicht viel mehr MGTOWs gibt.

      • Erschreckend ist, dass diese Passage des Artikels: „In Gesprächsrunden und bei Vorträgen beobachte ich eine große Diskrepanz zwischen technischem Wissen und der Kenntnis über die eigenen Bedürfnisse. Viele Frauen können nicht genau sagen, was ihnen beim Sex gefällt.“ Kommt es zum Geschlechtsverkehr, können Frauen ihren Standpunkt aber eben nur vertreten, wenn sie diesen auch kennen (…)“ noch immer aktuell ist.

        Wie stellt sie sich denn die Antworten vor, wenn der konsensgeile Mann alle 100 Sekunden beim Sex nachfragt? Meine Idee: „Keine Ahnung. Weiß ich nicht.“
        Die „Bedürfnisse der Frauen besser berücksichtigen“ basiert leider darauf, dass diese ihre eigenen kennen und artikulieren können.

        Gut zusammengefasst: „Sie weiß nicht, was sie will, es ist dein Fehler, daß du es nicht für sie weißt.“
        Das Leitbild der modernen Frau ist Unter- und Unverantwortlichkeit auf dem Niveau eines Kindes und ich denke, das verträgt sich gut mit den Betreuungsambitionen der Moralunternehmerinnen.
        Die Schäfchen müssen unmündig bleiben, sonst können sie ihre nicht ins Trockene bringen.
        Betreutes Denken, betreuter Sex, betreutes Leben.

      • „Vor diesem Hintergrund wundere ich mich, daß es nicht viel mehr MGTOWs gibt.

        Ich glaube und hoffe auch, es gibt davon viel mehr als wir glauben. Aber sie sind halt Individualisten und wollen ihre Ruhe haben. Ich kenne in meinem Umfeld einige, die es sind ohne zu wissen, was MGTOW eigentlich heißt.

      • „Sie weiß nicht, was sie will, es ist dein Fehler, daß du es nicht für sie weißt.“

        Und wenn du ihr als Mann dann sogar richtig sagst, was sie will, wirft sie dir mansplaining vor. Das hat sie doch alles schon selbst gewusst, du Trottel!

  15. Das Schlusswort fes Artikels: Mehr Ekel wagen! Der ultimative Tip, wenn’s in der Beziehung nicht mehr so läuft.
    Frauen rät Halhuber-Ahlmann deshalb, zu lernen, den seelischen Ekel zu erkennen – und auf ihn zu hören

    Schön dass sich jetzt um einen positiven Umgang der Geschlechter miteinander bemüht.

    Bezeichnenderweise wird in dem Artikel zwar Sex als potentiell eklige Unterwerfungsgeste dargestellt, alle sonstigen körperlichen Berührungen jedoch nicht. Und damit sind wir auch bei dem eigentlichen Problem: Die alten Zeiten, in denen es Sex nur gegen Heirat gab, sind vorbei. Die Frauen wissen eben, dass sie in der Zeit vor der Familiengründung ein Leben als Edelnutte führen. Da hilft auch das Essen für hunderte € nicht.

      • Das klingt witzig. Männer ihr müsst einfach mehr Ekel wagen!
        „oh Schatz ist das ein Noppenkondom? – Nein ich habe Gänsehaut…“

    • Edelnutte ja nur, wenn sie echt geil aussieht. Dann arbeitet sie echt als teuere escort nutte. Die meisten Frauen sehen nicht so aus. Die jüngeren sind selbstbewusster geworden. Auch bestimmt wegen Youtube videos wo sie die sexy britches sehen. Die Männer mit den edel karren und voll sexy Frauen und alles nur porno sex scjwanz lutschen Lippen vergrößern dafüe blabla die lernen eben mit 6 Jahren aifm Schulhof, dass Bitch sein cool edel ist und irgendwann kommt der große Macker mit dem Benz und zahlt die Nasen OP. Die Eltern machen ja mit.

  16. „„Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.“ Durch das Nachfragen könnten Frauen innehalten und das eigene Empfinden überprüfen.“

    Gab doch mal den Text einer liberalen Feministin, die einen jüngeren leckeren Burschen abgeschleppt hat, Problem: er fragte bei jedem Kleidungsstück und jedem Körperteil erneut um Erlaubnis, was sie ganz fuchtig machte. Er hatte das halt an der Uni so eingetrichtert bekommen, und das juristische Risiko, wenn er das nicht tut, ist wohl real.

  17. Erinnert mich entfernt an Beschreibungen von Primaten/Affengruppen welche Sex als Sozial-Kitt zu verwenden scheinen…
    Ansonsten spiegelt das für mich auch nur die Beschwerden wieder, welche sich bei Männern dann eher auf sowas wie niedrige körperliche Arbeiten bealufen. Sprich das man überhaupt irgendwie Sozial-Kitt benötigt, welcher einem erstmal nervt. Habe da manche Kollegen die manche Damen (Freundinnen der Freundin häufig) verteufeln, weil die alle 2 Jahre umziehen und man ja jedes Mal mithelfen muss, weil die ja schon irgendwie zur Sozialgruppe gehören.

    • „Habe da manche Kollegen die manche Damen (Freundinnen der Freundin häufig) verteufeln, weil die alle 2 Jahre umziehen und man ja jedes Mal mithelfen muss, weil die ja schon irgendwie zur Sozialgruppe gehören.“
      Mache ich generell nicht. Wenn ein Freund umzieht, dann soll er einen Umzugsservice buchen. Der kostet in Berlin ein Appel und ein Ei. Ich mach das bei Umzügen generell so und meine Freunde lade ich ein, um Bier zu trinken und den Typen bei der Arbeit zuzugucken. Die sind schnell, effektiv und professionell.

  18. Das gesellschaftliche Problem liegt tiefer. Kinder werden als familiares soziales Netz nicht mehr benötigt. Sie sind Luxus, und wenn sie Taugenichtse werden, ist es für die Eltern selbst kein Nachteil.

    Fie angestammte Rolle der Frau als „Gebärmaschine“ und Erzieherin wird nicht mehr wertgeschätzt. Bleibt noch die Rolle als Sexobjekt.

    Wären Frauen so heiß auf Sex wie Männer, würde sich das im Artikel besprochene Problem gar nicht stellen. Der Artikel ist ein unfreiwilliger Beleg dafür, wie unterschiedlich Männer und Frauen ticken.

    Propagiert wird: Die Frau soll jetzt die Initiative ergreifen (aber vorher bitte dreimal nachdenken!), der Mann soll ständig und immer wieder nachfragen, ob die eine oder andere sexuelle Handlung jetzt okay ist. Damit will man quasi das „alte“ Rollenspiel wiederbeleben (Sex gegen Heirat), wird aber nicht funktionieren.

    Die moderne Welt passt nicht zu den archaischen Wünschen der Frauen. Insofern durchaus eine Männerwelt.

    • „Die moderne Welt passt nicht zu den archaischen Wünschen der Frauen. Insofern durchaus eine Männerwelt.“

      Interessanter Gedanke!
      Darüber lässt sich nachdenken…

      • schwer zu glauben, dass hier das Patriarchat beschworen werden sollte ….. (1966!)

        Täusch ich mich, oder schwingt da auch viel tragischer Heroismus mit?!

  19. Mal sehen, was für Probleme haben den die Frauen?

    Vielen Frauen fällt es laut Halhuber-Ahlmann außerdem schwer, den Sex abzulehnen, wenn sie und ihr Gegenüber sich bereits geküsst oder intime Berührungen ausgetauscht haben. „Sie fürchten, den Mann damit zu kränken oder sogar aggressiv zu machen. Sie halten es für einfacher, ja zu sagen.“

    Oh, sie sagen also lieber ja, wenn es intim wird.
    Was schlägt die Autorin vor?

    „Männer sollten sich der Zustimmung zum Sex immer wieder zu versichern – besonders dann, wenn es sich um einen One-Night-Stand oder ein erstes Date handelt“, sagt Halhuber-Ahlmann. „Der Mann sollte immer mal wieder nachfragen, ob das, was man gerade macht, noch in Ordnung ist.“ Durch das Nachfragen könnten Frauen innehalten und das eigene Empfinden überprüfen.

    Aha, also immer wieder nachfragen bei der Frau, die immer „ja“ sagt.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage Folgendes voraus:
    Die zitierten Frauen werden jammern, dass sie den Sex eigentlich nicht wollten; vor allem nicht auf diese Art. Sie haben nur ja gesagt, weil sie fürchten, denn Mann damit zu kränken oder sogar aggressiv zu machen…

    Es gibt Leute, die sind echt verloren…

    • Das sind Radikalsexistinnen mit dem geistigen Horizont einer Eintagsfliege. Etwas netteres fällt mir da leider wirklich nicht mehr ein.

      Schon alleine diese lächerliche Fixierung nur auf die Frau als armes Hascherl und der Mann, der doch einfach mal rücksichtsvoll sein sollte. Warum zum Henker soll denn nicht auch die Frau ständig fragen, ob der Mann immer noch will? Aber ja, die Streiterinnen für die „Abschaffung von Geschechterstereotypen“ sind natürlich davon überzeugt, dass Männer niemals nicht Sex haben, ohne ihn gerade wirklich zu wollen. Denn Männer wollen ja immer und mit jeder. Weiß man doch.

      Denn, egal ob eine Frau triefend feucht wird, egal ob sie kommt, egal ob sie die ganze Zeit stöhnt „Oh ja!“, das alles heißt noch lange nicht, dass sie wirklich will und dass du als Mann sie nicht in Wahrheit gerade vergewaltigst (machen wir uns nichts vor, der Schritt von dem im Artikel Beklagten zum Vorwurf, der Mann hätte sie vergewaltigt, ist bei derlei Ideologen nur ein winzig kleiner), aber ein Mann der Sex hat, ohne dass er wirklich will? Quatsch! Er hat doch nen Steifen bekommen! Beweis erbracht, Fall erledigt!

      Wie schon jemand hier schrieb: Es ist wirklich unglaublich, wie gerade jene, die immer von Frauenpower fabulieren, denen keine gesonderte Anerkennung nur für Frauen groß genug sein kann, die den Mythos verbreiten, Frauen könnten alles mindestens so gut wie Männer, nur noch rückwärts und auf Stöckelschuhen, auch jene sind, die durch solchen geistigen Unrat ein Frauenbild propagieren, welches Frauen als fürsorgebedürftiger erscheinen lässt, als Säuglinge.

      • Ich habe schon Feministen kennengelernt, die meinten, dass auch in der Tierwelt die Männchen immer die Weibchen vergewaltigen. Die sind schon echt geil diese Feministen.

          • Mag ja sein, dass manche Tiere rauer zur Sache gehen als andere aber das Problem ist, dass man menschliche Verhaltensweisen auf Tiere projiziert. Wenn es nach den Feministen ginge (wie im Artikel), wären wir eh längst ausgestorben.

  20. Tut mir leid, aber ein Mann, der mit solchen Frauen pimpert, ist selbst schuld. Und die Haltung dieser Frauen ist abscheulich. Sie sind nicht Opfer oder Erleidende, sondern pflegen eine besondere Perversion im Spektrum des SM. Es sind wohl solche Frauen darunter, die einen Mann auch dann besteigen, wenn er nicht will. Das Mann sich das dann gefallen lässt, hat damit zu tun, dass er bei verweigerten Sex die Nachstellung der Frau fürchtet.

  21. Wir Frauen werden oft Opfer unserer Erziehung: Wir fühlen uns besonders stark für das Wohlbefinden unseres Umfeldes verantwortlich.

    Das ist doch Satire! Es wäre ja schon ein Riesenfortschritt, wenn sich Frauen für das verantwortlich fühlten, was aus ihren ganz eigenen Entscheidungen resultiert. Schon da haperts ja gewaltig. Ständig wird die Verantwortung vollumfänglich an „die Männer“, „die Strukturen“, „das Patriarchat“ und „das System“ delegiert.

    • „Wir Frauen werden oft Opfer unserer Erziehung“

      werden: passiv.
      Als ob es nicht auch Frauen sind, die diese Erziehung maßgeblich beeinflussen.
      Aber sie schreiben auch „unserer“ Erziehung. Also: „Wir Frauen werden oft Opfer unser eigenen Erziehung“

  22. @ Christian

    Ich stehe mit meiner Meinung wahrscheinlich ziemlich alleine und es ist dein Blog. Du kannst hier machen, was auch immer du willst. Aber wäre es nicht ab und zu interessanter, auf (geo-)politische Entwicklungen einzugehen, etwas Aktualität zu berücksichtigen?
    Warum lassen sich Frauen auf einen one night stand ein? Weil sie geil sind? Ich mein ja nur. Eine Studie habe ich nicht zur Hand, die meine Theorie stützt.

  23. Tiefenverlogen.

    „Victoria hatte mehrmals Sex, den sie so eigentlich nicht wollte – mit ihrem damaligen Freund, kurz vor der Trennung. Sowohl sexuell als auch emotional fühlte sie sich ihm zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nahe. „Weil er ja mein Freund war, hatten wir Sex. Ich wollte ihn nicht verletzen“, erzählt sie. Heute kommt sie zu dem Schluss, dass sie das nicht hätte tun sollen: „Ich habe mich ihm ja damals sozusagen unterworfen.“ Mittlerweile hat Annika sich verziehen, nicht nein gesagt zu haben.“

    Hatte halt noch keinen Neuen.

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