Friedrich Merz zu Identitätspolitik und Cancel Culture

55 Gedanken zu “Friedrich Merz zu Identitätspolitik und Cancel Culture

  1. „(tm)“ bedeutet Team Merz, der Text ist also nicht von ihm, findet aber wohl seine Billigung. Wenn es um Gendergedöns, Identitätspolitik und Cancel-Kultur geht, dann stimme ich in der Regel mit CDU-Leute überein oder den wenigen noch öffentlich präsenten Alt-Linken. Erschreckend! SPD-Esken soll jetzt angeblich sich Gender-Stottern. Dieser Partei hab ich Mal angehört!

    • Unter der CDU wurden fast alle männerfeindlichen Gesetze eingeführt. Crumar hatte letztens einige davon aufgezählt.
      Die CDU ist ganz sicher nicht unsere Verbündete. Außerdem ist Mertz ein bekennender Transatlantiker, wenn der nächste woke Präsident sagt „hüpf“, dann hüpft Mertz wie der Märzhase aus Alice im Wunderland.

  2. Verwechselt er irgendwas?

    „Identitäre Bewegungen … haben immer größeren Einfluss auf das öffentliche Meinungsklima. Kleine, aber laute Gruppen versuchen, der Mehrheit Sprech- und Denkverbote aufzuerlegen. Wer widerspricht, wird öffentlich diffamiert oder beim Arbeitgeber angeschwärzt, da werden ganze Existenzen vernichtet. Eine sachliche Debatte findet praktisch gar nicht mehr statt. Leider haben wir ähnliche Tendenzen auch hierzulande.“

    Identitäre? Er meinte wohl eher „antifaschistische Bewegungen“. Und da haben wir keine „Tendenzen“, sondern die Antifa gibt’s hier schon wesentlich länger und aktiver als in den USA.

    PS: Wie heißt es ürigens, wenn man bewusst keine Produkte von Multikulti-Globalisten-Großkonzernen kauft, die bei jedem Rassismusvorwurf sofort einknicken? 😀

    • Identitäre Bewegungen = Identitätspolitische Bewegungen

      Und ja. Da kann man auch unsere Identitären dazu zählen. Machen ja das Selbe von Rechts…

      • Die machen nicht dasselbe. Die wollen die Gesellschaft wieder lebensfähig und integrationsermöglichend machen. Was nur geht wenn man eine gesunde nationale Identität hat.
        In einem Land wo ständig nur gesagt wird „Ach und was genau soll deutsche Kultur sein?“ und „völkisches muss vernichtet werden“ und „Wir tolerieren alle Kulturen“ kann Integration nicht funktioniere und es wird balkanisieren.
        Identitäre wollen erhalten und wieder aufdecken und nicht alles zerstören und dann mal sehen was passiert.

        • „In einem Land wo ständig nur gesagt wird „Ach und was genau soll deutsche Kultur sein?““

          Ja dann müsste halt mal eine vernünftige Antwort kommen, aber irgendwie ist da nichts konkretes, So ähnlich wie die Genderfeministinnen mit dem „Patriarchat“ und der „strukturellen Unterdrückung“, wenn man da genauer nachfragt kommt auch nie was substantielles. Und nein, Ethnopluralismus ist keine Antwort. Das ist nichts weiter als verkappter Rassimus, nur das das verbrannte Wort „Rasse“ halt durch „Ethnie“ ersetzt wird.

          „[Mit] „Wir tolerieren alle Kulturen“ kann Integration nicht funktionieren“

          Warum nicht? Meinst du es wäre besser wenn die Zuwanderer überhaupt gar keine Toleranz für unsere Kultur (was auch immer du darunter verstehst) aufbringen? Ja, dann funktioniert Integration sicher ganz wunderbar…

          • „Ja dann müsste halt mal eine vernünftige Antwort“

            Warum? Und wieso ausgerechnet von Deutschland? Hast du schon mal einen Ausländer gefragt, was seine Kultur ist? Was ist z.B türkische Kultur? Döner? Eingerollte Weinblätter? Fleischspieße? Das haben Griechen und Balkan Leute auch. Was ist also türkische Kultur und was soll man da „respektieren“ oder „sich mit auseinandersetzen“? Wieso wird bei allen ihre Kultur selbstverständlich hingenommen nur bei Deutschland muss wieder der Sonderweg, besonders von Deutschen selber, gegangen werden.

            Und wenn hier keine Kultur ist und auch nichts wo jemand sich integrieren kann oder muss, wozu muss ich dann Steuern und das Harz 4 und Geld für „Integrationskurse“ zahlen?

            Zum Beispiel gibt es hier keine Geschlechter Segregation oder jedenfalls kaum. Männer und Frauen interagieren im sozialen Leben, führen Beziehungen, man zieht beim Baden Badekleidung an und Frauen laufen nicht in schwarzen Müllsäcken rum. Wer sich damit schwer tut, passt kulturell hier zum Beispiel nicht rein und ich würde davon absehen, Personen aus solchen Kulturen Asyl zu geben, jedenfalls nicht, wenn sie nicht unterschreiben, dass sie und ihre Kinder damit umgehen können werden ohne Probleme. Um nur ein Beispiel zu nennen.

            Dazu besteht oder bestand hier mal ein anderer Bezug zu Organisation, Bildung, Arbeit und Ordnung was die deutsche Volkswirtschaft mal recht erfolgreich gemacht hat und wofür Deutsche im Ausland auch meistens geschätzt waren.

            „Meinst du es wäre besser wenn die Zuwanderer überhaupt gar keine Toleranz für unsere Kultur (was auch immer du darunter verstehst) aufbringen? J“

            Ich fände es gut, wenn die, die mit unserer Kultur nicht klar kommen, nicht Teil der selben bleiben dürfen und in ein Land verbracht werden würden das ihren Bedürfnissen besser genügt.
            Wobei das ja genau Deutschland ist leider, da darf man ja alles von schächten bis beschneidung was normalerweise illegal ist um nur zwei Beispiele zu nennen.

            “ Und nein, Ethnopluralismus ist keine Antwort. Das ist nichts weiter als verkappter Rassimus, nur das das verbrannte Wort „Rasse“ halt durch „Ethnie“ ersetzt wird. “

            Doch, mit Ausnahme von zum Selbsterhalt fähiger Individuen kann es funktionieren, die sich bewusst für ein Land entscheiden weil sie das Land und seine Kultur mögen und nicht nur die besten Sozial Deals wittern. Aber Ausländer, die von Sozialhilfe leben oder Straftaten begehen, müssen weg.
            China steht ja nicht deshalb so gut da, weil es sich so extrem dem multikulturellen Relativismus geöffnet hat. Während multikulturelle Länder sich in Shitholes verwandeln. Daraus könnte man vielleicht Schlüsse ziehen.

          • „Warum nicht? Meinst du es wäre besser wenn die Zuwanderer überhaupt gar keine Toleranz für unsere Kultur (was auch immer du darunter verstehst) aufbringen? Ja, dann funktioniert Integration sicher ganz wunderbar…“

            Da haben sie keine Wahl. In einem normal funktionierenden Land jedenfalls nicht. Wer nicht toleriert, fliegt raus. Daraus kann der Rest was lernen.
            Und ich meine damit natürlich, dass uns beigebracht werden soll, andere Kulturen zu tolerieren oder gar mehr. Wir sollen Integrationskurse belegen in unseren eigenen Land usw.
            Wohlgemerkt andere Kulturen bei denen niemand darum gebeten hat, dass sie herkommen.

            Ich ziehe doch auch nicht nach Saudi Arabien und beschwere mich dann dass ich da nicht im bikini am Strand rumlaufen darf. Ich muss da ja nicht hin gehen und der Afghanische Taliban MUSS auch nicht hierher.

        • Genau die, die die „gesunde nationale Identität“ fordern sind m.E. leider die gewesen, die „Erkrankung“ in Form des Faschismus erst möglich, die aus „Volk“ überhaupt erst „völkisch“ gemacht haben.
          Die „lebensfähig“ predigten, einen Krieg anzettelten, Massenmorde begingen und ein geteiltes Deutschland in Trümmern hinterließen.
          Man kann und muss aus dieser Geschichte lernen, u.a. um sie nicht zu wiederholen.
          So zu tun, als könne man nahtlos an bspw. 1928 ansetzen oder 1912 funktioniert nicht.

          Ich kann eine Menge an Beispielen vorbildlicher deutscher Kultur, Politik und Traditionen nennen, welche ich für erhaltenswert halte – die Frage ist, ob wir beide uns auf diese werden einigen können.
          Es gibt über diesen Umstand differierende Sichtweisen und es muss ein Konsens gefunden werden.
          Und ja, ich toleriere eine Menge anderer Kulturen und verlange diese Toleranz auch von jenen, ebenso verhält es sich mit Respekt und Akzeptanz. Das ist keine Einbahnstraße.

          Dass Linksidentitäre sich wie Flagellanten aufführen ist nervig, da gebe ich dir recht. Lustig ist, sie veröffentlichen in deutscher Sprache Artikel in deutschsprachigen Zeitschriften und ihr antideutsches Gehabe versteht außer in Deutschland genau niemand.
          Weshalb sie bisher auch nicht ausgewandert sind – sie hätten für ihren narzisstischen Blödsinn kein (zahlendes) Publikum.

          • „Man kann und muss aus dieser Geschichte lernen, u.a. um sie nicht zu wiederholen.“

            Ach und deswegen ist die ständige Belehrung/Kleinmacherei der Deutschen nötig inkl. ungebremster Zuwanderung, damit es schnellstmöglich keinerlei „deutsche“ Identität mehr gibt und somit auch keinen Krieg mehr?

          • Was soll denn die vielbeschworene „deutsche“ Identität“ sein? Sich am Vatertag so volllaufen zu lassen, dass man nicht mehr stehen kann? Bürokratie, die technisch in den 1950igern stehen geblieben ist? Oder ein Staat in dem die Regionalfürsten genau wie vor 1000 Jahren vor allem an sich selbst denken.
            Ich mag dieses Land aber gerade diejenigen die unentwegt eine „deutsche Identität“ predigen sind sicher keine Vorbilder.

          • „Die „lebensfähig“ predigten, einen Krieg anzettelten, Massenmorde begingen und ein geteiltes Deutschland in Trümmern hinterließen.“

            Deutschland hat keinen Krieg angezettelt und die Trümmer und das geteilte Deutschland haben die Alliierten produziert, aber egal. Setz dich doch mal mit Geschichte auseinander und hol dir dein Wissen nicht nur aus Quentin Tarentino Ingloerious Basterds Produktionen.

            „Man kann und muss aus dieser Geschichte lernen, u.a. um sie nicht zu wiederholen.“

            Schon klar aber was hat das Dritte Reich mit Multikulturalismus oder mit der heutigen Situation zu tun?
            Wenn man aus der Geschichte lernen wollen würde, dann würde man ja darauf achten, die Deutschen nicht auszubeuten so wie man es vor dem Zweiten Weltkrieg gemacht hat. Stattdessen tut man das Gegenteil.

            „Und ja, ich toleriere eine Menge anderer Kulturen und verlange diese Toleranz auch von jenen, ebenso verhält es sich mit Respekt und Akzeptanz. Das ist keine Einbahnstraße.“

            Doch, ist es. Jedenfalls habe ich noch nie erlebt, dass bei einem von Außen (oder auch von Innen) Kommenden fehlender Respekt für Deutschland geahndet worden wäre. Unsere Politiker sind ja selbst auf dem „Deutschland, du mieses Stück Scheisse“ Trip.
            und alles von Burschenschaft bis Zopffrisur im Kindergarten muss im Auge behalten werden. https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/klarstellung-es-geht-um-das-kindeswohl-und-nicht-um-blonde-zoepfe-31355/

          • @Matschbirne

            Wer keine Ahnung, bzw. nur eine ideologisierte Version von Geschichte zu bieten hat, sollte nicht zu verbalen Klingelwörtern greifen, die ganz offensichtlich zu einer Epoche von Deutschland gehören, mit der sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen nicht identifizieren kann und will.

            Es gibt keine harmlose Verwendung von „völkisch“; auch nicht, wenn du dies Pseudo-naiv ins Forum stellst. Die ist mit den Nazis verbrannt und das ist auch gut so.

            Wie ich bereits sagte: Eine „deutsche Identität“ lässt sich nicht diktieren, sondern darüber muss ein Konsens hergestellt werden. Ich lasse mir weder von den Herrschenden, noch von den Linksidentitären diktieren, es gäbe keine bzw. keine erhaltenswerte.

            An euch Rechtsidentitären geht gehörig auf die Nerven, den positiven Bezug zu einer deutschen Identität herstellen zu wollen, indem ihr die negativen Teile der Historie einfach leugnet.
            Weiter: Die ideologischen Identifikationsangebote, welche bspw. das „christliche (-judäische!) Abendland“ beschwören, haben den Haken, auf ein Drittel der Bevölkerung zu treffen, die nicht mehr konfessionell gebunden ist, von den 17%, die sich als Atheisten bezeichnen völlig abgesehen.

            Eure Frontstellung gegenüber den „Anderen“ bezieht sich auf eine Beschreibung des „Eigenen“, welches nicht mehr existiert und zu dem niemand mehr zurück will.
            Außer den heimischen Religioten, denen das Land zu säkular geworden ist und die gerne Gläubige egal welcher Religion und egal wie reaktionär importieren möchten.
            Beispiel gefällig? „Katrin Göring-Eckardt war von 2009 bis September 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und somit Mitglied im Rat der EKD.“ (Wiki)
            Ihr liefert dieser Religiotin die Steilvorlagen, indem wir einen idiotischen Diskurs über „Muslime“ führen müssen oder ob „der Islam“ – völlig unpolitisch – zu Deutschland gehört.
            Eure ideologischen Identifikationsangebote befeuern lediglich deren.

            Und an das Forum: Diese Spinner werfen sich gegenseitig die Bälle zu.
            Der erste Schritt ist, auf diesem Idiotenplatz nicht mitzuspielen.

          • „Die ist mit den Nazis verbrannt und das ist auch gut so.“

            Nein ist nicht gut. Wie in so vielen Dingen hat Deutschland diese Sache völlig falsch aufgearbeitet bzw gar nicht aufgearbeitet und arbeitet sich ausschliesslich an Symbolismus und irgendwelchen ausgedachten Problemen ab, über irgendwelche Worte oder Kleidungsstile, aber sonst nicht viel.

            Gemischt mit Hollywood Folklore wo Nazis als fantastisch überhöhte Super Villains aufgebaut wurden.

            Das Narrativ dass Hitler die Welt übernehmen wollte und jeden der nicht blond und blauäugig war umbringen, hält sich zum Beispiel immer noch hartnäckig. Deshalb wird bei Migrantisc-stämmigen, die sich irgendwle rechts von links positionieren auch sofort behauptet, dass Hitler den betreffenden als erstes umgebracht hätte und sie sich deshalb nicht so positionieren dürften. Zuletzt habe ich das in einem Video das sich auf den Pakistaner Feroz Khan bezog gehört.

            Dass irgendwas daran nicht ganz knusper sein kann, sieht man auch daran, dass Staaten die mit Nazideutschland gar nichts zu tun hatten oder sogar dagegen gekämpft haben, „entvölkt“ und ihrer Identität beraubt werden (England, Schweden z.B), während Länder die mit den Nazis mitgearbeitet haben (Türkei, manche Balkan Länder, Palästinenser z.B.) ihre behalten dürfen und das sogar als bereichernd bezeichnet wird. Und natürlich muss der Al Quds Tag erlaubt sein, aber eine Kabarettistin wie Lisa Eckardt nicht.

            „An euch Rechtsidentitären geht gehörig auf die Nerven, den positiven Bezug zu einer deutschen Identität herstellen zu wollen, indem ihr die negativen Teile der Historie einfach leugnet.“
            Tue ich nicht, aber es gibt ja den Spruch „Der Sieger schreibt die Geschichte“. Ich habe von meinem Opa z.B Bilder aus Polen und Russland gesehen und glaube daher nicht so ganz an die angeblichen Genozidpläne gegen die Slaven.

            „Eure Frontstellung gegenüber den „Anderen“ bezieht sich auf eine Beschreibung des „Eigenen“, welches nicht mehr existiert und zu dem niemand mehr zurück will.“

            Ich glaube nicht, dass das Niemand ist. Und man könnte das ja ganz einfach lösen indem man „selbstverwaltete Kieze“ wie es Linke immer fordern und mit Zähnen und Klauen verteidigen gegen Hausverwalter und Immobilieninvestoren auch Identitären zugesteht.
            Das tut man aber nicht. Es kommen ja immer wieder Berichte über „Nazidörfer“ oder „Nazi Veranstaltungen“ wie zum Beispiel das Schild und Schwert Festival das gerade erst lief oder Lesungen, Treffen, Konzerte der Identitären, Stammtisch der AFD usw. Die machen das unter sich wo niemand sich davon gestört fühlen muss, aber die Öffentlichkeit will es trotzdem nicht erlauben und es muss gestört und verhindert werden. Da gibt es immer wieder TV Beiträge drüber über solche Siedlungen Hofgemeinschaften usw.
            Eva Herman und ihr Mann ziehen wohl gerade in Nova Scotia eine kleine Art Siedlung auf, wo man unter sich sein kann. Ergebnis: Hysterie bei der kanadischen Antifa, die sollen das nicht, die dürfen das nicht usw. Es gibt einige Leute, die das für sich wollen, nur man will sie halt nicht lassen. Man will eher Pakistanern erlauben, in England ganze Städte in Little Islamabad zu verwandeln als einem ethnischen Europäer zu erlauben wie ein ethnischer Europäer zu leben.

            Leute, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken oder in hochpreisigeren Stadtvierteln wohnen wo sich gewisse Sachen gar nicht erst bilden können, jedenfalls nicht so leicht, tun das übrigens auch, sich isolieren aus „rassistischen Gründen“, nur halt ohne es zuzugeben.

            „Diskurs über „Muslime“ führen müssen oder ob „der Islam“ – völlig unpolitisch – zu Deutschland gehört.
            Eure ideologischen Identifikationsangebote befeuern lediglich deren.“

            Islam hat Europa immer schon gewollt, im Grunde ist darauf ausgelegt, sich die ganze Welt einzuverleiben. Früher hat man sie unter großen Verlusten bei Wien gestoppt.

            „Eure ideologischen Identifikationsangebote befeuern lediglich deren.““

            Das ist dann Pech, aber was soll man denn machen. Ich glaube nun mal an völkische (mir fällt kein besseres Wort ein) oder nationale Identitäten. Moslems steht die gesamte islamische Welt offen. Da würde ich halt erwarten, dass sie sich selbst etwas zurücknehmen und nicht immer versuchen, in die erste Reihe zu drängen mit irgendwelchen Kampagnen „Deutsch heisst auch Kopftuch und schwarzes Haar“ usw.
            Irgendein AFDler sagte es mal, wenn es dem Türken hier nicht mehr gefällt, dann hat er immer noch die Türkei wo er seinesgleichen, seine Lebensart und seine Sprache hat. Der Deutsche hat dann gar nichts mehr, wenn man Deutschland unkenntlich macht durch Massenmigration.

          • @Crumar, es ist linkspopulistisch Unsinn den Eindruck zu erwecken, dass identitäre Bewegungen für den Holocaust und die Weltkriege verantwortlich sind. Selbst wenn es so wäre, so müsstest Du jetzt das Verbot der Evolutionstheorie fordern, denn sie war ursächlich für zumindest die Euthanasie.

            Jede Medaille hat zwei Seiten. Damals wurden die falschen Schlussfolgerungen aus richtigen Thesen gezogen.

        • @Matschbirne:

          Erklär‘ mir mal, was die Bayern mit den Friesen zu tun haben, und die Möckelburger mit den Alemannen. Ich bin in erster Linie Badner, und erst dann Deutscher. »Völkisches« muss nicht vernichtet werden, denn das gibt es erst gar nicht. Und wen wir in Deutschland integrieren können, den können wir auch in Frankreich integrieren, denn wenn es so etwas wie eine »abendländische Kultur« gibt, die sich zu verteidigen lohnt, dann ist sie seit altersher europäisch. Die Identitären und die Identitätspolitischen unterscheiden sich nur darin, dass erstere die ethnische Identität nach Landesgrenzen sortieren wollen und letztere nach Stadtteilgrenzen.

          • „Erklär‘ mir mal, was die Bayern mit den Friesen zu tun haben, und die Möckelburger mit den Alemannen.“

            Jedenfalls mehr als der Bayer mit dem Chinesen und der Friese mit dem Afghanen.

            “ dann ist sie seit altersher europäisch.“
            Und die Identitären möchten Europa bewahren. Afrikaner, Inder und Araber sind kein natürlicher Teil Europas. Italiener und Schweden schon.

          • @Matschbirne:

            Europa ist aber keine völkische Substanz, sondern ein Werte- und Ideenhorizont. Auf den kann man auch Inder, Chinesen und Afghanen verpflichten. Das Problem der Linksidentitären ist, dass sie solche Verpflichtungen nicht einfordern möchten.

          • „Europa ist aber keine völkische Substanz, “

            Doch.

            „Auf den kann man auch Inder, Chinesen und Afghanen verpflichten. “

            Sicher, aber die sind dann trotzdem keine Euroäer sondern chinesen. Du kannst auch nach Japan fahren und dir ein Samuraischwert kaufen, das macht dich trotzdem nicht zum Japaner.

            Und wie sicher sind solche Sachen? Wenn Türkei jetzt z.B Griechenland angreift und „wir“ den Griechen helfen müssten weil sie zur EU gehören, würden unsere Deutschen türkischer Abstammung dann Türken erschiessen oder würden sie ihrer neuen Heimat eher in den Rücken fallen, oder im besten Falle meutern?

          • „Und die Identitären möchten Europa bewahren. Afrikaner, Inder und Araber sind kein natürlicher Teil Europas. Italiener und Schweden schon.“

            So ist es.

          • „Erklär‘ mir mal, was die Bayern mit den Friesen zu tun haben, und die Möckelburger mit den Alemannen.“

            Eine gemeinsame deutsche Geschichte seit 1871.
            Eine deutsche Kulturgeschichte seit der Teilung des Frankenreiches im 9. Jahrhundert.
            Eine kulturchristliche Geschichte seit 2020 Jahren.
            Eine abendländisch- westliche Geschichte seit der griechichen Polis etwa 700 v. Chr.

          • „Europa ist aber keine völkische Substanz, “

            Doch.

            Nein.
            https://science.sciencemag.org/content/366/6466/708O

            Und im Gegensatz zu deinen kruden Behauptungen enthält obiges paper ein paar harte Fakten. Z.b. folgendes:

            „The [genetic] distribution of imperial Romans in PCA largely overlaps with modern Mediterranean and Near Eastern pouplations, such as Greek, Maltese, Cypriot, and Syrian.“
            (Anm.: PCA = principal component analysis, eine statistische Methode zur Dimensionailtäts-Reduktion)

            Dein „Europa“ ist eine Konstruktion die auf stinknormaler Chromo-Klassifikation beruht. Auch adrians „abendländisch- westliche Geschichte seit der griechichen Polis“ ist tatsächlich eine mediterrane Geschichte, wenn du es mehr eingrenzen möchtest von mir aus eastern mediterranean. Welche Länder man zu Mediterranean zählt kannst du gerne selbst herausfinden, könnte lehrreich sein.

          • @pingpong

            Ich weiß, dass es Mischungen gab besonders an den Rändern. Aber das ändert nichts daran, dass Europa aus verschiedenen Ländern mit verschiedenen Ethnien, haplogruppen, Sprachen, Kulturen usw. bestand und kein Meltingpot war wo wahllos der Inder mit dem Japaner bumste und nichts eine Rolle spielte.

          • „Dein „Europa“ ist eine Konstruktion die auf stinknormaler Chromo-Klassifikation beruht. Auch adrians „abendländisch- westliche Geschichte seit der griechichen Polis“ ist tatsächlich eine mediterrane Geschichte, wenn du es mehr eingrenzen möchtest von mir aus eastern mediterranean. Welche Länder man zu Mediterranean zählt kannst du gerne selbst herausfinden, könnte lehrreich sein.“

            Ds weiß ich sehr gut. Mein Vater war Ashkenazi die sitzen genetisch dicht neben Zypern und sonstigen Griechen und Süd Italienern und wohl auch teilweis eetwas Nordafrika. Und Nordafrikaner haben auch je nach Land mehr oder weniger viel europäisches Blut. Wer im Ost Mittelmeer sitzt, kriegt vielleicht auch ein paar libanesische oder syrische Anteile ab, der Tunesier kriegt etwas italienisches Blut ab, der Algerier französisches (und davor arabisches) etc. es änder dennnoch nicht viel an der Sache.

            Und mit dem Material mit dem hier Multikulti versucht wird, geht es ganz offenkundig zu einem großen Teil nicht gut, um genau zu sein, so schlecht, dass es kaum noch kontrollierbar ist.

            Gerade weil Europa bereits in seiner Geschichte bewiesen hat, dass es sich auch untereinander sehr gut in der Wolle haben kann, verstehe ich nicht, warum man das noch mehr ausweiten will.
            Und dann will man noch nicht mal einen knackigen Polizeistaat wie in Thailand, China o.ä. um das ganze wenigstens Tito mäßig unter Kontrolle zu halten, sondern will alles laufen lassen, sondern nur auf die los gehen, die dagegen was sagen.

            Das eindrucksvollste Beispiel der letzten Wochen aus Europa fand ich immer noch Algerier gegen Tschetschenien in Dyonne. Wie der Algerier sich mit dem Auto überschlug beim Versuch, Tschetschenen zu überfahren und dann halb tot aus dem Fenster hing war schon großes Kino. Und da frage ich mich halt wie es sein kann, dass fremde Ethnien hier irgendwelche persönlichen Kleinkriege ausfechten, wie das bitte sein kann.

          • @Matschbirne
            „Jedenfalls mehr als der Bayer mit dem Chinesen und der Friese mit dem Afghanen.“
            Hmmm, nö. Ich habe mehr mit dem afghanischen Unternehmer gemeinsam als mit dem deutschen Penner. Mit dem Unternehmer hab ich gemeinsame Werte, mit dem Penner nicht. Das Ganze ist eine Klassenfrage, keine Rassenfrage.

          • „@Matschbirne

            „Hmmm, nö. Ich habe mehr mit dem afghanischen Unternehmer gemeinsam als mit dem deutschen Penner. Mit dem Unternehmer hab ich gemeinsame Werte, mit dem Penner nicht. Das Ganze ist eine Klassenfrage, keine Rassenfrage.“

            Du hast mit dem deutschen Penner genetisch und historisch aber mehr gemein als mit dem Afghanen. Wenn der Afghane sich als Westler definiert und seine Kulture hinter sich gelassen hat, dann habt ihr vielleicht viele Gemeinsamkeiten. Allerdings hast du auch dann nicht mehr Gemeinsamkeiten mit ihm als mit dem deutschen. Außerdem gibt es auch Penner, die abgestürzt sind ohne dumm oder asozial zu sein. Und ob der Penner nicht ähnliche Werte hat wie du weißt du auch nicht.
            Und woher willst du wissen, dass der Afghanen deine Werte hat? Vielleicht hat er ähnliche Werte was das Geschäftsleben angeht (aber auch nur vielleicht), aber sonst?

            „Mit dem Unternehmer hab ich gemeinsame Werte“
            Was voraussetzt, dass jeder Unternehmer die gleichen Werte hat.

            Darüberhinaus gibt es noch den Unterschied zwischen Somewheres und Anywheres. Die meisten Leute sind aber Somewheres. Manchen ist es egal, wo sie leben, hauptsache, sie können irgendwo arbeiten und manche fühlen sich verwurzelt. Viele können auch gar nicht weg. Manche nicht mal so leicht innerhalb der selben Stadt aus dem Multikulti Kiez in eine ruhigere Gegend ziehen, weil sie es sich nicht leisten können. Und das ist vielleicht auch der Grund warum die Champagner-Sozialisten kein Problem damit sehen und immer nur auf kleine besorgte Bürger losgeht, weil der Hirnchirurg Waleed und der Informatiker Pajeed ja ganz problemlos sind. also müssen Hartz4 Chantalle und Kevin mit Suleyman mit dem IQ von 68 und Mohammed dem Ex-IS Kämpfer in der Hochhaussiedlung doch auch zurecht kommen. Schliesslich ist das ja eine Klassenfrage.

          • Du wünscht Dir ein linkes Utopia, @djadmoros

            „ Europa ist aber keine völkische Substanz, sondern ein Werte- und Ideenhorizont. Auf den kann man auch Inder, Chinesen und Afghanen verpflichten.“

            und ignorierst die Realität. Was machst Du mit dem überzeugten Moslem, der seine Frau und Kinder weiter züchtigen und verschleiern will? Kommen dann die Umerziehungslager oder der Bürgerkrieg?

          • „@Matschbirne

            „Du hast mit dem deutschen Penner genetisch und historisch aber mehr gemein als mit dem Afghanen.“
            Komisch, ich unterhalte mich mit meinen Freunden und Geschäftspartnern eigentlich nie über Genetik und Geschichte (obwohl ich im Molekularbiologischen Bereich arbeite). Ich will Geld verdienen und das will der Afghane auch. DAS sind unsere Werte. Deine, als wichtig proklamierten Werte interessieren niemanden. Insofern bist du wie ein SJW, der Werte für sich selbst als bedeutsam definiert die aber von anderen als unwichtig oder gar schwachsinnig angesehen werden.

            „Außerdem gibt es auch Penner, die abgestürzt sind ohne dumm oder asozial zu sein. “
            Das war zur Verdeutlichung geschrieben. Abgesehen davon kann der Penner durchaus nett und freundlich sein, obwohl er trotzdem nicht meine Werte teilt. Nur weil jemand meine Werte teilt, heißt das nicht, dass ich ihn mag. Deine Vorstellung ist, dass nur weil jemand deine Werte teilt, er gleich dein bester Homie ist. Dem ist nicht so.

            „Und woher willst du wissen, dass der Afghanen deine Werte hat? Vielleicht hat er ähnliche Werte was das Geschäftsleben angeht (aber auch nur vielleicht), aber sonst?“
            Im modernen Kapitalismus gleichen sich Werte an. So ähnlich wie der Delfin stromlinienförmig wie ein Hai ist, weil auch er ein Jäger ist. Beide Tiere gehören unterschiedlichen Familien an aber durch ihre gleichen „Ziele“ ähneln sie sich. So ist das auch mit dem Afghanischen Unternehemer – er MUSS zwangsläufig ähnliche Werte haben wie ich. Der Penner muss die nicht haben, sie sind für ihn eventuell sogar kontraproduktiv.

            „Darüberhinaus gibt es noch den Unterschied zwischen Somewheres und Anywheres. Die meisten Leute sind aber Somewheres. Manchen ist es egal, wo sie leben, hauptsache, sie können irgendwo arbeiten und manche fühlen sich verwurzelt.“
            Kleiner Tipp, auch wenn ich hier geboren bin, heißt es nicht, dass ich hier bleibe wegen dem tollen Wetter, den freundlichen Menschen und dem guten Essen. Ich bin hier, weil ich Geld verdienen möchte und das sind die meisten anderen Deutschen auch. Wenn es in z.B. Polen mehr zu verdienen gäbe, dann würden viele versuchen nach Polen einzuwandern. Tatsächlich gibt es Menschen, die flexibel sind und solche die es nicht sind. Deswegen haben die rechten Pfeifen nach der Wende auch so abgekackt.

          • @PfefferundSalz

            „Ich habe mehr mit dem afghanischen Unternehmer gemeinsam als mit dem deutschen Penner. Mit dem Unternehmer hab ich gemeinsame Werte, mit dem Penner nicht.“

            Was hat eine nationale Identität mit kapitalistischen Werten zu tun bzw. warum gründet sich eine nationale Identität für dich auf solchen?

          • @Matschbirne:

            »„Europa ist aber keine völkische Substanz, “

            Doch.«

            Schön, dass ich ab und zu daran erinnert werde, warum ich mit dieser Rechten nichts zu schaffen haben möchte!

          • @Albert:

            »Was machst Du mit dem überzeugten Moslem, der seine Frau und Kinder weiter züchtigen und verschleiern will? Kommen dann die Umerziehungslager oder der Bürgerkrieg?«

            Wenn er seine Kinder züchtigt, kommt das Jugendamt oder die Polizei. Die müssen gar nicht viel tun, weil die Kinder von allein weglaufen, die müssen das nur decken.

          • @PfefferundSalz

            Es gibt auch Unternehmer die nationalistisch und etwas identitär denken. Der Red Bull Chef zum Beispiel. Das ist ja kein Widerspruch.

            @djadmoros

            Die Frage ist nicht womit du was zu tun haben willst, sondern als was andere dich sehen und was andere dir (in Zukunft noch) aufzwuingen werden. Wenn man die Entwicklung der USA als Vorgeplänkel für Europa sieht, weil ja alles was dort passiert heir nachgemacht wird, dann solltest du deine Einstellung als weißer Mann besser ganz schnell ändern.
            Jede Rasse kann Tribalismus und Eigenschutz und Solidarität, nur weiße sind zu blöd dazu.
            Deshalb schaffen es auch irgendwelche Zigeuner Clans ganze Stadtviertel zu übernehmen, weil die sich gegenseitig immer supporten. Einen weißen kannst du in einem vollbesetzten Zug zusammenschlagen und niemand wird was machen. Anderen kann die Polizei nicht mal Tickets fürs Falschparken geben ihne dass gleiuch 200 Leute angerannt kommen.

          • „Wenn er seine Kinder züchtigt, kommt das Jugendamt oder die Polizei. “

            In islamischen Ländern nicht. Woran glaubst Du, liegt das?

          • @Matschbirne:

            »Jede Rasse kann Tribalismus und Eigenschutz und Solidarität, nur weiße sind zu blöd dazu.«

            Zweierlei. Erstens: »Tribalismus und Eigenschutz und Solidarität« entstehen überall dort, wo die Inklusion in die Mainstream-Kultur schwach ist, klassisches Beispiel der Unterschied zwischen Nord- und Süditalien. Das hat mit »Rasse« exakt nichts zu tun, oder möchtest Du mir als nächstes erklären, dass Langobarden und Römer unterschiedliche Rassen sind? Passt auch auf alle Stadtteilgangs, ob irisch, italienisch, jüdisch, chinesisch, schwarz. Die »Weißen« sind die dominierende WASP-Kultur, die brauchen keinen Tribalismus, weil der Staat und die Mainstream-Gesellschaft selbst ihr »Tribe« sind. Ist auch auf Europa übertragbar.

            Zweitens: die heutige identitäre Linke hat primär ein ideologisches Problem damit, Anpassung durchzusetzen, und genau das kritisiert so gut wie jeder in diesem Forum hier. Mit Migration hat das genau so viel zu tun, dass durch Steuerung von Migration beeinflusst werden kann, welche Klasse sich vergrößert, weil es eben einen Klassenunterschied macht, ob Du Dir Waleed und Pajeed oder Suleyman und den Islamisten ins Land holst.

            Vergiß außerdem neben Chantalle und Kevin nicht Wolodja aus Kasachstan und Mischa aus Krasnojarsk, die wissen sich gegen Suleyman und seine Brüder durchaus zu helfen.

          • @Adrian:

            »In islamischen Ländern nicht. Woran glaubst Du, liegt das?«

            Thema ist die Integration in europäische Mehrheitsgesellschaften.

          • @djadomos
            „Die »Weißen« sind die dominierende WASP-Kultur“
            Haha, nein. Du bist scheinbar im 18 oder 19 Jahrhundert hängengeblieben. Weiße sind Witzfiguren, die niemand ernst nimmt, die man anspucken und vor die U-Bahn werfen kann, wenn man Bock hat. Und das haben sie innerhalb von 5-10 Jahren geschafft. Respekt.

            „weil es eben einen Klassenunterschied macht, ob Du Dir Waleed und Pajeed oder Suleyman und den Islamisten ins Land holst.“

            Ja nur wieso sollte der indische Neurochirurg hierherkommen, wenn er sieht, dass der Islamist und der Psychisch Kranke Ex-Kindersoldat hier auch rein dürfen. Und er die höchsten Steuern, Strompreise mit niedrigen Löhnen und hoher Alltagskriminalität kombinieren soll? oder anders gefragt, wieso sollte eine Fachkraft oder gar ein studierter Spezialist hierher kommen?

            „Vergiß außerdem neben Chantalle und Kevin nicht Wolodja aus Kasachstan und Mischa aus Krasnojarsk, die wissen sich gegen Suleyman und seine Brüder durchaus zu helfen“

            Und was machen die, was Malte-Jonas und Svea-Sophie nicht können oder wollen?

          • @Adrian:

            »Du bist scheinbar im 18 oder 19 Jahrhundert hängengeblieben.«

            60er Jahre Zwanzigstes Jahrhundert. Genau von da an entwickelt sich der ideologische Trend, um den es heute geht.

            »wieso sollte eine Fachkraft oder gar ein studierter Spezialist hierher kommen?«

            Wenn ich mir die Namen auf den Schildern der Arztpraxen hier anschaue, dann hat sich anscheinend kaum einer abschrecken lassen.

            »Und was machen die, was Malte-Jonas und Svea-Sophie nicht können oder wollen?«

            Hinlangen, weil sie auf die genannte Ideologie scheißen!

          • Es ist für mich zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass die Mittelosteuropäer sich dem Trend nach „Multikulturalismus“ verschließen. M.E. werden sie diejenigen sein, die davon mittelfristig profitieren.

          • @Jochen:

            Oh, da ist wohl beim Link kopieren etwas schiefgegangen. Ja genau, ich meinte den Artikel den du verlinkt hast, vielen Dank!

          • Ich mache mal einen Vorschlag zur Güte.

            Ich schätze sehr den amerikanischen Journalisten (deutscher Abstammung) Sebastian Junger.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Junger

            Das ist keiner, der nur am Schreibtisch sitzt, sondern er begibt sich vor Ort, direkt an die Realität heran, er geht mit Feuerwehrleuten in einen brennenden Wald, er berichtet aus dem Krieg in Bosnien oder in Liberia.

            Sein bestes Buch ist „War“ : https://www.amazon.de/War-Ein-Jahr-im-Krieg/dp/3896674412

            Sein Bericht über einen Aufenthalt in Afghanistan bei einem Vorposten in einem hart umkämpften Gebiet an der Grenze zu Pakistan. Viele der Soldaten, die dort im Einsatz waren, litten nach ihrer Rückker ins zivile Leben in Amerika unter PTSS, dem Post-traumatischen Stress-Syndrom. Das kam nicht durch schreckliche Erlebnisse im Krieg, sondern durch das Fehlen des Lebens in einer Gruppe von Männern, die sich absolut aufeinander verlassen konnten und mussten, wenn sie überleben wollten.

            In einem anderen Buch (Tribe – On Homecoming and Belonging) schreibt Junger:

            „Any discussion of veterans and their common experience of alienation must address the fact that so many soldiers find themselves missing the war after it’s over. That troubling fact can be found in written accounts from war after war, country after country, century after century. As awkward as it is to say, part of the trauma of war seems to be giving it up. “For the first time in [our] lives… we were in a tribal sort of situation where we could help each other without fear,” a former gunner in the 62nd Coast Artillery named Win Stracke told oral historian Studs Terkel for his book The Good War. (Stracke was also a well-known folk singer and labor organizer who was blacklisted during the McCarthy era for his political activity.) “There were fifteen men to a gun. You had fifteen guys who for the first time in their lives were not living in a competitive society. We had no hopes of becoming officers. I liked that feeling very much… It was the absence of competition and boundaries and all those phony standards that created the thing I loved about the Army. …
            What people miss presumably isn’t danger or loss but the unity that these things often engender. ”

            S. auch hier hier:

            Leben in solchen Gruppen hat offenbar etwas zutiefst befriedigendes, das moderne Gesellschaften immer weniger bieten können. Das zeigt sich auch an einem zweiten Phänomen, das Junger untersucht hat.

            Im 18. Und 19 Jahrhundert kam es in Amerika häufig vor, dass Menschen die weißen Siedlungen verließen und sich den Indianern anschlossen. D.h. sie gingen in den Wald zu den Indianern und wurden von diesen in ihre Stämme aufgenommen und als Gleiche behandelt.
            Man hat dann manchmal versucht, diese Leute zu „befreien“, d.h. wieder in die westliche Zivilisation zurück zu bringen und wehrten sich heftig dagegen, bzw. liefen wieder weg zu den Indinanern. Noch mal Junger:

            “Thousands of Europeans are Indians, and we have no examples of even one of those Aborigines having from choice become European,” a French émigré named Hector de Crèvecoeur lamented in 1782. “There must be in their social bond something singularly captivating and far superior to anything to be boasted of among us.”
            Crèvecoeur seemed to have understood that the intensely communal nature of an Indian tribe held an appeal that the material benefits of Western civilization couldn’t necessarily compete with. If he was right, that problem started almost as soon as Europeans touched American shores. As early as 1612, Spanish authorities noted in amazement that forty or fifty Virginians had married into Indian tribes, and that even English women were openly mingling with the natives. At that point, whites had been in Virginia for only a few years, and many who joined the Indians would have been born and raised in England.“

            Wie ist nun dieses Phänomen zu erklären, dass Menschen lieber in einer Gruppe von Soldaten im Krieg leben oder in einem Indianerstamm in der Wildniss, als in der westlichen Zivilisation?

            Junger bezieht sich auf eine der letzten noch im Stammesverband lebenden Gruppen, den Kung aus der Wüste Kalahari:

            „Among anthropologists, the !Kung are thought to present a fairly accurate picture of how our hominid ancestors lived for more than a million years before the advent of agriculture. Genetic adaptations take around 25,000 years to appear in humans, so the enormous changes that came with agriculture in the last 10,000 years have hardly begun to affect our gene pool. Early humans would most likely have lived in nomadic bands of around fifty people, much like the !Kung. They would have experienced high levels of accidental injuries and deaths. They would have countered domineering behavior by senior males by forming coalitions within the group. They would have been utterly intolerant of hoarding or selfishness. They would have occasionally endured episodes of hunger, violence, and hardship. They would have practiced extremely close and involved childcare. And they would have done almost everything in the company of others. They would have almost never been alone.
            First agriculture, and then industry, changed two fundamental things about the human experience. The accumulation of personal property allowed people to make more and more individualistic choices about their lives, and those choices unavoidably diminished group efforts toward a common good. And as society modernized, people found themselves able to live independently from any communal group. A person living in a modern city or a suburb can, for the first time in history, go through an entire day—or an entire life—mostly encountering complete strangers. They can be surrounded by others and yet feel deeply, dangerously alone.“

            Dies ist die Lebensweise, die unsere Vorfahren über 100.000 Jahre geprägt hat, und an die wir angepasst sind, noch heute. Und deshalb (u.a.) fühlen sich so viele Menschen unserer Gesellschaften einsam, entfremdet und depressiv. Der Sinn für Gemeinschaft ist weitgehend verloren gegangen, und der perfekte Ausdruck dafür ist der Multikulturalismus. Als könnten Menschen unterschiedlichster Prägungen völlig problemlos zusammenleben und gar noch solidarisch untereinander sein. Das wird nie klappen.

            Jungers Fazit: „The ultimate betrayal of tribe isn’t acting competitively—that should be encouraged—but predicating your power on the excommunication of others from the group. That is exactly what politicians of both parties try to do when they spew venomous rhetoric about their rivals. That is exactly what media figures do when they go beyond criticism of their fellow citizens and openly revile them. Reviling people you share a combat outpost with is an incredibly stupid thing to do, and public figures who imagine their nation isn’t, potentially, one huge combat outpost are deluding themselves.“

            Der Unterschied von Jungers Position zu jener der Identitären liegt aus meiner Sicht darin, dass er eben nicht ethnisch argumentiert. Die Indianer konntenproblemlos Weiße in ihre Stämme aufnehmen; enscheidend ist die Bereitschaft, gegenseitige Verpflichtungen zu übernehmen. Die Soldaten auf dem Vorposten in Afghanistan waren weiße Amerikaner, Latinos und Schwarze, und die Kameradschaft funktionierte perfekt. Sie sprachen auch nie über den Grund des Krieges oder über Politik. Man musste sich nur aufeinander verlassen können. Ich denke auch nicht, dass sich daraus ein grundsätzliches Argument gegen Migration ableiten lässt, es kommt nur darauf an, dass die Migranten in den Stamm aufgenommen werden, was bedeutet, dass es wenige sein müssen. Die Bildung von Parallelgesellchaften ist jedenfalls das genaue Gegenteil davon

          • @djadmoros

            „Zweierlei. Erstens: »Tribalismus und Eigenschutz und Solidarität« entstehen überall dort, wo die Inklusion in die Mainstream-Kultur schwach ist“

            Ich würde sagen, das entsteht überall da, wo man sich wünscht, dass es seinesgleichen in 100 Jahren noch gibt. China, arabische Welt, Türkei usw hat das ja auch un ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Han Chnese ziemlich gut in China inkludiert ist.

            „möchtest Du mir als nächstes erklären, dass Langobarden und Römer unterschiedliche Rassen sind?“

            Rasse weiß ich nciht, aber Norditaliener, Mittelitaliener und Süditaliener sind genetisch ziemlich gut voneinander abgrenzbar. Sardinier auch. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Principal_Component_Analysis_of_the_Italian_population.png

          • @djadmoros
            „Erklär‘ mir mal, was die Bayern mit den Friesen zu tun haben, und die Möckelburger mit den Alemannen.“

            Deutschland definiert sich vielleicht als „Schicksalsgemeinschaft“. Die kollektiven Erfahrungen vom 30-jährigen Krieg, über die gescheiterten Revolutionen, die Reichsgründung, die beiden Weltkriege bis zur Wiedervereinigung prägen das kollektive Bewusstsein der Deutschen, und erklären auch viele Grundzüge des deutschen Nationalcharakters (den es eben gibt, entgegen dem was du vermutlich glaubst).

            „Ich bin in erster Linie Badner, und erst dann Deutscher. “

            Beileid. Typisch Deutsch ist zB ein solcher Satz, auch wenn dich das jetzt ärgert. Der Unwillen, eine positive Beziehung zu Deutschland als Nation aufzubauen, ist selbst Merkmal des deutschen Nationalcharakters. In anderen Ländern gibt es das so nicht, das gibt es nur bei uns und ist deswegen „deutsch“, mach dir das klar. Das ist auf merkwürdige Weise selbstwidersprüchlich, aber es ist so. Es ist – natürlich! – eine kollektive Reaktion auf die kollektive Erfahrung des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs, eh klar.

          • @anorak2

            Da könntest du Recht haben. Irgendsowas hat Bismarck glaube ich auch mal formuliert.
            Und weil das so ist, sollen alle anderen das bitte auch machen und man will es erledigen, indem man das Land einfach bis zur Unkenntlichkeit kaputt migriert und das soll sich dann in die EU ergiessen und die Europäischen Länder sollen am Besten gleich alle weg. Da wäre es doch besser gewesen, es nach dem Zweiten Weltkrieg ganz aufzuteilen. Dänemark kriegt alles bis Hamburg, Mecklemburg und Brandenburg geht an Polen. Niedersachsen und Tuhrpott geht an die Niederlande, Rheinland an Belgien, Sachsen und Sachsen Anhalt und Thüringen an Tschechien oder Königreich Bayern verleibt sie sich ein. Saarland geht an Frankreich, Baden Würtemberg wird an Schweiz und Frankreich verteilt.

          • @Matschbirne Ich mach mir da keine großen Sorgen. Das Thema ist seit der Wiedervereinigung eigentlich erledigt: Deutschland ist unzweifelhaft da, das ist ganz schön, aber andere Länder sind nicht weniger schön, Thema zu Ende. Im Südwesten gibt es vielleicht ein paar Leute die das noch nicht mitbekommen haben, aber wir müssen die nicht beachten. So seh ich das jedenfalls 🙂

          • @djadmoros, dann drücke ich mich halt deutlicher aus: diese Typen teilen Deinen „europäischen Wertehorizont“ einfach nicht. Sie haben einen anderen völlig inkompatiblen und wollen das auch nicht ändern, weder Vater, Mutter, noch die Kinder. Sobald das hinreichend viele sind, wird aus Deinem Jugendamt ein Umerziehungslager, später unter Umständen Bürgerkrieg.

            Es ist eigentlich ganz einfach. Wenn sich Leute nicht einig sind, gibt es Stress. Umso mehr, desto schlimmer. Daran ändert auch Dein Wunschdenken nichts.

            Dann erlaube mir bitte noch Dein „Nord- und Süditalien“ Beispiel zu kommentieren. Es ist ein unzulässiger Umkehrschluss. Geschwister haben eine engeres Verhältnis, selbst wenn in Mittelitalien jemand seinen Bruder getötet hat.

          • @djadmoros
            kleine Ergänzung zu dem Jugendamt Thema.
            https://www.n-tv.de/panorama/Familien-lehnen-Jugendamt-Hilfe-ab-article21135045.html

            „Im Fall der Vergewaltigung einer Frau in Mülheim an der Ruhr haben die Familien der beiden zwölfjährigen Tatverdächtigen Hilfsangebote nicht angenommen. Dies teilte ein Stadtsprecher mit. Der Kontakt mit den Familien sei am Montag über die jeweilige Gegensprechanlage an den Haustüren erfolgt. Mitarbeiter des Jugendamts hätten den Familien dabei Hilfestellungen angeboten. Diese hätten sie jedoch abgelehnt. „Es obliegt der Verantwortung der Eltern, das anzunehmen“, sagte der Sprecher.“

            Also Eltern weigern sich, das Jugendamt reinzulassen und die 12 Jährigen sind strafunmündig und rennen deshalb weiter frei herum. Ich seh da nix von Jugendamt. Du?

        • Die Gemeinsamkeit ist, dass beide Seiten Rassisten sind. Der Unterschied ist, die einen geben es zu, die anderen geben vor sie seien Anti-Rassisten.

  3. Eine „Spaltung der Gesellschaft“, die sich „aufgestaut“ hätte. Das ist so ein bisschen wie die berühmte Quadratur des Kreises, lustig… 😀

    • Ich denke schon das sich da was aufgestaut hat. Die Universitäten und Journalisten haben über Jahre hinweg überall Feuer gelegt und mit Trump wurden die alle dann angeheizt.

      • Trump hat mit dem praktisch gar nichts zu schaffen, es hat sich nur an seiner Person entflammt. Vorbereitet hat es der Vorgänger Obama (Title IX, rassistische Indoktrinierungskurse, etc), der 11. September war der Dammbruch des Aufgestauten, der die Geister der Vergangenheit geweckt hat, die seit den 1960ern die politische progressive Linke der USA erobert, bzw unterwandert, hat. Eigentlich ganz simpel, aber es ist halt ein langwieriger Prozess gewesen, der über ein halbes Jahrhundert währte. Und deshalb ist auch nicht anzunehmen, dass das demnächst einfach so verschwindet.

        • „Trump hat mit dem praktisch gar nichts zu schaffen, es hat sich nur an seiner Person entflammt.“

          Dem stimme ich zu. Der macht einen Haufen Scheiße, aber nichts davon hat das hier verursacht. Auch daran sind die Medien Schuld, die Trump wirklich mit allen Mitteln (in Russland anpissen lassen) und durch ständigen Vorwürfen des Rassismus und Sexismus, ohne das Trump dazu irgendwas machen musste, in schlecht gemacht haben.
          Da siehe ihn als den fehlenden Feuerstein, mit den die Medien die Feuer ihres herbeigewünschten Race-Wars entzünden konnten.

  4. Jetzt müssen sie noch so clever sein, den zum Kanzlerkandidaten zu machen. Dann haben sie wieder Profil. Dieses Konzentrieren auf einen Punkt links der Mitte, den sie Mitte nennen, wo man sich dann zwischen einer schwarzen SPD und den roten Grünen entscheiden kann, hilft doch niemandem.

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