Selbermach Samstag 302 (08.08.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

319 Gedanken zu “Selbermach Samstag 302 (08.08.2020)

  1. Ich lese zur Zeit „Mate: Become the man women want“ von Max Tucker und Geoffrey Miller

    Es ist praktisch eine Art Selbsthilfebuch das zeigt wie man gewisse Merkmale wie z.b. körperliche Fitness, Kleidung, geistige Gesundheit, Intelligenz, soziales Auftreten verbessert und wie positiv diese Merkmale, richtig ausführt und signalisiert, auf das romantische und sexuelle Interesse von Frauen an Einem wirken.

    Es basiert, ähnlich wie Pick-Up, stark auf dem evolutionär-psychologischen Paradigma. Ist aber stärker wie Pick-up darauf aus dass man sich in die weibliche Lage versetzen soll und erkennen soll wie anders die „Dating-Welt“ für sie ist und wie asymetrisch das sexuelle und romantische Interesse der Durchschnittsfrau am Durchschnittsmann anfangs ist. Kurz gesagt: Das Interessse der Frau am Durchschnittsmann ist ohne Zutun viel geringer als andersrum.

    Ein paar Sachen die ich vorher immer unterschätzt hatte:

    1. Ein Einzelgänger zu sein wirkt nicht gut auf Frauen. Großer Freundeskreis, Extrovertiertheit wirkt
    2. Die Wichtigkeit von gepflegter Kleidung, guter Haarschnitt etc.
    3. Intelligenz signalisiert man am besten durch Humor
    4. Glücklichsein, Zufriedenheit ausstrahlen wirkt positiv auf Frauen

    Fand das Buch ziemlich gelungen. Ein paar empirische Fakten, Studien die zeigen dass die genannten Merkmale wirklich bei Frauen helfen wären gut gewesen. Das war mir zu theoretisch-anekdotisch (Obwohl ich denke dass die Aussagen soweit stimmen). Manche Sachen, wie z.B. die Ernährungstipps, die sich eng an Paleo-Diät anlehnen, sind vielleicht nicht ganz so wissenschaftlich. Und die Rolle von gleichen Vorlieben, gleiche Herkunft etc. als Schlüsselrolle für langfristige Beziehungen kam mir zu kurz. Da hatte ich oft den Eindruck alle Milieus werden irgendwie über einen Kamm gescherrt.

    • Ich würde als dringende Ergänzung Shawn Smiths Tactical Guide to Women empfehlen.
      https://docsmith.co/books/

      Den die Frage, wie man für Frauen interessant ist, ist ja der Weg in die Katastrophe, wenn man nicht außerdem weiß, an dem Interesse welcher Frauen man besser gar kein Interesse haben sollte.

    • Im Gegensatz zu vielen Pickup-Materialien betonen Max&Miller vor allem die Signalwirkung von Ehrlichkeit. Im Zusammenhang dazu wird auch angeraten, sich über die eigene, derzeitig angestrebte Dating-Strategie klar zu werden, die erstmal plakativ eingeteilt wird in [Long Term Dating, Short Term Dating, One Night Stand].

      Es gibt auch einen Podcast „Helping Joe“, in dem ein junger Mann von den Autoren bei seiner Selbstentwicklung begleitet wird.

    • Ich befürchte, daß hier zwar wichtige und relevante Aspekte empfohlen werden, auf die die meisten Frauen bei Erst- und Anfangsbegnungen ansprechen, die aber zu sehr taktisch ausgerichtet verbleiben, und -wenn es dabei alleine bleibt- bestenfalls als Handlungsempfehlung für ONSs taugen, die i.d.R. die Haltbarkeitt von Eintagsfliegen nicht wesentlich übersteigt, wenn diese nicht über kochbuchfreie eigene authentische „Strategien“ ergänzt werden, die auf entwicklungsfähige und belastbare Beziehungen ausgerichtet sind…

      • Das glaube ich nicht. Das wäre vielleicht mehr manche Richtungen des „Pick-Ups“.

        Taktische Aspekte gibt es sicher auch im Buch. Aber was heißt Taktik in dem Fall und warum ist es negativ konnetiert? Viele Männer sind so unerfahren hinsichtlich Frauen, oder ihr ganzes Auftreten ist so unsicher dass sie halt Hilfe, auch in Form von Ratgebern, benötigen.

        • Viele der Tipps gehen in die Richtung sich nicht durch komplett falsche Entscheidungen die Chance auf einen ersten positiven Eindruck und dann auf ein Weiteres Kennenlernen zu vermasseln.

          Wenn ein Mann z.B. schlampig und ungepflegt auftritt, was ihm als Mann vielleicht selber gar nicht bewusst ist wie negativ das wirkt, wird ihm auch eine gute Persönlichkeit nicht helfen. Du hast Recht eine Strategie wie man seine gesamte Persönlichkeit „fakt“ halte ich, besonders bei langfristigen Beziehungen, auch für komplett falsch und unmoralisch. Aber das ist hier halt nicht der Fall.

          • „Wenn ein Mann z.B. schlampig und ungepflegt auftritt, was ihm als Mann vielleicht selber gar nicht bewusst ist wie negativ das wirkt, wird ihm auch eine gute Persönlichkeit nicht helfen.“

            Ja, das ist ja auch so weit zutreffend und richtig, und diese Empfehlungen kann ich insoweit bestätigen. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß damit kein „Automatismus“ suggeriert werden sollte, in Hinblick auf eine angestrebte langfristig glückliche Lebens-Beziehung…

          • Kommt drauf an. In den Hippie-Metaller-Kreisen, in denen ich mich früher bewegte, kam korrekte Kleidung wenig an. Kann mach erinnern an das „Wie siehst du denn aus?“, als mal mit einem Sakko erschien.

    • Ich hab das Buch gelesen, und glaube, dass es im Prinzip ein guter Ratgeber ist. Es spricht an, wad man tun muss, wenn man bei Frauen wirklich gut ankommen will, und zwar durchaus mit dem Ziel, Lebenspartner zu sein. Ums Flachlegen geht es da eher am Rande.

      Allerdings kann das Buch auch abschrecken. Im großen und ganzen läuft es nämlich darauf hinaus, dass man überall hart an sich arbeiten muss, um für die Frau gut genug zu sein. Eine einzige Ochsentour. Man kann nach der Lektüre zu dem Ergebnis kommen, dass man das mit den Frauen lieber lassen sollte und das Leben allein wesentlich entspannter ist.

      • „dass man überall hart an sich arbeiten muss, um für die Frau gut genug zu sein. Eine einzige Ochsentour. Man kann nach der Lektüre zu dem Ergebnis kommen, dass man das mit den Frauen lieber lassen sollte und das Leben allein wesentlich entspannter ist.“

        Daß nicht nur Männer stets an sich arbeiten müssen, um eine Beziehung dauerhaft lebendig und wertvoll zu gestalten und aufrecht zu erhalten, sollte sich eigentlich „von selbst“(?) verstehen.
        Allerdings sehe ich das ständige „Arbeiten an sich selbst“ nicht als „eine einzige Ochsentour“, sondern es ist vielmehr ein Geschenk, das man sich wechselseitig gerne überreicht, weil man dem Partner damit eine Freude machen möchte, und sich dieser Wirkung auch gewiß sein kann/diese vom Partner bezeugt bekommt mit ganzheitlicher Liebe.

        • Allerdings sehe ich das ständige „Arbeiten an sich selbst“ nicht als „eine einzige Ochsentour“, sondern es ist vielmehr ein Geschenk

          Meinst du das tägliche Schminken?

          Lies das Buch einfach mal. Dann merkst du, dass das, was Miller beschreibt, sich keinesfalls von selbst versteht und auch nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

          • „Meinst du das tägliche Schminken?“

            Bist Du Dir darüber im klaren, wie diese Unterstellung von Dir „rüberkommt“?

            Du darfst versichert sein, daß ich über die aktive GESTALTUNG langfristiger Lebenbeziehungen theoretisch und praktisch sehr wohl Bescheid weiß!
            „Schminken“ gehört für mich nicht zu den „Arbeiten an sich selbst“; ich selbst habe mich in meiner Ehe bislang eher selten, und wenn, dann eher sparsam und diskret geschminkt; „schminken“ war also nie wirklich ein Thema für mich und für unsere Beziehung.

      • Ja. Das war auch ein Punkt der nicht mich gestört hat.
        Man muss es halt mehr so auffassen dass es um die kleinen Punkte geht die man vorher falsch gemacht hat oder um das vermeiden grober Fehler.

        Keiner ist perfekt.

    • Zu geil ist ja, wie Leber über die Männerrechtler ganz unironisch das behauptet, was die wichtigste Methode des Feminismus ist:

      „Mit ihrer Lobbyarbeit, in der sie ihre Gefühle als Fakten verkünden, haben sie einige Erfolge erzielt.“

      An dieser Stelle fragt man sich schon, ob das noch Projektion und ideologische Verblendung sein kann oder ob das nicht ganz bewusstes Lügen ist.

      Das Stück von Leber ist ohnehin sehr schwach und ein ziemliches Eigentor. Da werden seine Femi-Freundinnen nicht glücklich drüber sein können.

      • Was die projizieren ist wirklich unglaublich. Schon alleine die immer wieder aufgestellte Behauptung das Männer- und Väterrechtler überall in der Politik und den Gerichten ihre Leute haben, während so gut wie alle relevanten Parteien feministisch ausgerichtet sind (ebenso die Medien und der universitäre Bereich) und mit Männerrechtlern nicht mal sprechen wollen.

        Dabei wird ja schon jede Änderung, die die Alleinherrschaft der Mutter über das Kind beeinträchtigt, als frauenfeindlich bezeichnet und behauptet das diese nur durch fiese Machenschaften der Männerrechtler durchgesetzt werden konnte. Dabei sind diese Änderung i.d.R. ein Resultat tatsächlicher un-ideologischer Forschung und Best-Praxis-Erfahrungen.

        Man kann fast schon denken das die ihr eigenes Verhalten rekapitulieren, feststellen das wird nicht so gut bei der Bevölkerung ankommen und das dann schnell den Männerrechtlern vorwerfen.

      • Kommentator im Tagesspiegel als Beweis dafür, dass Demagogie fruchtet:

        Dieser gemeinsame Nenner aller Fundamentalisten/Fundamentalistinnen erklärt, warum bei diesen Sektenanhänger/Sektenanhängerinnen die Abwesenheit der rationalen Vernunft so unübersehbar und die Dominanz des Glaubens, des Meinens und der desinformatorischen Faktenklitterei so unleugbar vorherrscht.

        Die Dummheit der Männer hat lediglich andere Formen und Farben als die Dummheit der Frauen. Die Quersumme der Dummheit ist bei dummen Frauen genau so groß wie die Quersumme der Dummheit bei dummen Männern.

        Von den ganzen Psychoten/Psychotinnen, den immer zahlreicher werdenden schizoid-narzisstischen Größenwahnsinnigen (Männern wie Frauen) und den sonstigen Formen entgeistigter Wesen einmal abgesehen.

        „Es ist zum Haare raufen…!“

        Angesichts solcher Idiotie Desinformierter regt es mich doppelt auf, wenn der TS mich zensiert.

    • Ich hab schon so oft gesagt: Jeder Mensch hat seine blinden Flecke, aber so blind kann man doch gar nicht sein, dass man diese offensichtlichen Projektionen nicht sieht. Und immer wieder wurde mir dann bewiesen, dass es sogar noch einen Zacken schärfer geht …

      • Ich war heute morgen schon mit dem Radel unterwegs und habe Frauen gesehen, die wenn sie mit kurzem Nachtzeug zu ihrem Freund ins Bett schlüpfen, sich im Grunde noch erst etwas mehr anziehen müssten. Die Hotpants von heute sind mitunter so kurz das man bereits die Ansätze der Arschbacken sehen kann.

        Meine Boxershorts sind länger. Den einzigen Dresscode, den Frauen hier haben, ist der das sie überhaupt noch etwas anziehen müssen und – oh wie schrecklich – nicht kommentarlos oben ohne rumlaufen dürfen. An Badeseen wird das die meisten Leute auch nicht stören, aber das reicht ja nicht.

        Und Kommentare wird es dort dann auch eher von alten Frauen oder Muslimen geben, aber nicht von Männer. Und der hilfreiche Kommentar, doch einfach als Mann im Sommerkleid zu Arbeit zu kommen, ist natürlich sehr hilfreich. Als ob diese Frau sowas nicht selbst lächerlich machen würden… oder wahrscheinlich schreit dann noch eine sexuelle Belästigung, weil sie glaub den Penis des Rocktärgers gesehen zu haben.

        Und mal ganz nebenbei, wenn Männer sich darüber beklagen das Frauen bei allen möglichen Gelegenheit zu aufreizend rumlaufen, was ist dann die Empfehlung von Frauen für diese Männer?

    • Und wenn man keine Bullen durch die Straßen trampeln und die aufkeimenden Schößlinge zertreten läßt, dann wachsen da die Häuser von ganz alleine!

      • Soll man diese Leute doch sich selbst überlassen. In ihrer ganz eigenen Verwaltung in Hintertupfingen. Warum sollen die in Berlin ihr asoziales Treiben auf dem Rücken der Allgemeinheit machen? Sie wollen doch „Autonome“ sein? Na, dann ….

      • Weiße Männer haben die Pflicht, alles in jeder Hinsicht wieder gut zu machen, was sie die letzten zehntausend Jahre schlecht und kaputt gemacht haben.
        Alle anderen haben das Recht darauf, dass weiße Männer das machen.

        Mehr gibt es zu Rechten und Pflichten qua Gruppenzugehörigkeit nicht zu sagen.
        Frauen sind NICHT verpflichtet, auf sich aufzupassen und zukunftsorientierte Entscheidungen zu fällen.
        Schwarze (in US) sind NICHT verpflichtet, ihre Subkultur so umzuformen, dass sie weniger coole, aber konkurrenzfähige Menschen hervorbringt.
        Politiker sind NICHT verpflichtet, das Wohl aller Wahlberechtigten höher zu halten als das Wohl einiger Interessengruppen und Finanzierer.

        usw usf

        • @zehnter_ochse:

          »Weiße Männer haben die Pflicht, alles in jeder Hinsicht wieder gut zu machen, was sie die letzten zehntausend Jahre schlecht und kaputt gemacht haben.«

          Im Grunde wird auf diese Weise die gesamte Zivilisationsgeschichte einfach mit einem negativen Vorzeichen noch einmal erzählt. Nichts mehr ist Errungenschaft, alles ist Schuld. Auf die Spitze getrieben: wir rühmen nicht mehr die Erfindung des Feuers, sondern der Vormensch soll dafür Sühne leisten, dass er angefangen hat, Tiere zu braten.

          Nachdem der Mensch seit hundert Jahren endlich über die Natur herrscht, haben wir völlig vergessen, dass es in allen vorausgehenden Epochen der Geschichte umgekehrt war.

          • „… sondern der Vormensch soll dafür Sühne leisten, dass …“

            Nein, der heutige Mann soll dafür Sühne leisten, dass der Vormensch die-und-die Untaten und Unsitten begangen hat. Der heutige Mann hat zwar mit dem damaligen Vormensch – natürlich nur die Vor-Männer – soviel zu tun, wie die heutigen Frauen – aber das zählt nicht. Nur die heutigen Männer müssen leisten, die heutigen Frauen dürfen fordern.

          • „Nur die heutigen Männer müssen leisten, die heutigen Frauen dürfen fordern.“

            Aber nicht alle. Nur der erlauchte Kreis der Erleuchteten, die „woke“ sind. Wir haben es hier mit einer völlig esoterisch-elitären und autoritären Herrschaftsideologie zu tun.

          • „wir rühmen nicht mehr die Erfindung des Feuers, sondern der Vormensch soll dafür Sühne leisten, dass er angefangen hat, Tiere zu braten“

            Eine der besten Einsatz-Zusammenfassungen für Feminismus, die ich je gesehen hab.

        • „was sie die letzten zehntausend Jahre schlecht und kaputt gemacht haben.“

          Nicht nur was sie schlechtes und kaputt gemacht haben. Die Probleme alle anderen auch, daher gibt es ja auch das allmächtige, unsichtbare Ninja-Patriarchat des weißen Mannes, das überall versteckt seine Finger im Spiel hat, wenn es darum geht Leute zu persönlich schlechten Entscheidungen zu verleiten.

  2. Nicht korrekt. „Deutschland“ kann gar nichts lernen, das ist ja keine Person. Nur „Deutsche“ können lernen und offenbar ist es die fehlende oder gar nicht erwünschte Identifikation als ein solcher der Grund, der Manchem eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte erspart … statt dessen identifiziert man sich lieber mit zB „Flücht – lingen“. Und wenn diese dann durchaus positiv zur angeblich problematischen deutschen Geschichte stehen, ist es merkwürdigerweise kein Problem.

  3. Das Licht der Aufklärung in die Welt jenseits dieses Blogs tragen:
    Beim hpd spricht sich Constantin Huber für gegenderte Sprache aus.

    https://hpd.de/artikel/warum-gendern-sinnvoll-18343

    Er behauptet, Studien belegen die Nachteile der herkömmlichen Sprache für Frauen, verlinkt aber im ganzen Text nur eine Studie aus dem deutschsprachigen Raum.

    Wer sich mit der Forschung zum Thema auskennt (ich nicht), kann dort ja vielleicht einen Kommentar hinterlassen. Bitte beachtet, dass der Kommentar erfahrungsgemäß erst Montagvormittag freigeschaltet wird.

  4. Kollektivschuldideen waren neulich noch exklusiv für Nazis, wieder ein Beleg fürs Hufeisen und ein Hink mit dem Zaunpfahl wohin Feminismus führt:

    • Wie schon vielfach gesagt es ist eine erneute Erweckungsbewegung allerdings nicht mehr originär christlich sondern säkular aber mit den selben Paraphernalien wie eben die Erbsûnde.

      • Das ist ein extrem interessanter Aspekt. Warum wird hier ein zentraler Mythos des Christentums übernommen, obwohl man sich von diesem Glauben gar nicht genug distanzieren kann?

    • Ich bin ja auch dafür, dass die FDP bei zwei Bewerbern und gleicher Qualifikation, den Mann nimmt. Ich weiß, das ist unfair für junge Frauen, aber sie tilgen damit die Diskriminierungsschuld aktueller Politikerinnen.

      Ein Politiker mit einer solchen Aussage würde aus der Partei gemobbt, aber bei ner Frau… nichts.

      • „Jetzt nächster Schritt : sagen es sind hauptsächlich Rechte und Frauenhasser und man hätte irgend eine Morddrohung erhalten. Danach Interview mit der Vice und taz, vielleicht noch bento. Irgend einen Preis für Courage kassieren . http://Paypal.Me einrichten“

  5. Die Filmkritiker haben es mal wieder geschafft: Sie bewerten einen Film dramatisch schlechter als das Publikum. Gemeint ist der Film „The Professor“ mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Wenn ich hier gleich den Inhalt des Films zitiere, wird sich auch jeder gleich denken können, warum die Kritik den beim Publikum eher beliebten Film zwnghaft schlecht bewerten:

    „Als der Hochschulprofessor Richard (Johnny Depp) eines Tages von seiner tödlichen Krankheit erfährt, hat er die Schnauze voll – und stellt sein Leben nochmal richtig auf den Kopf. Er beschließt, fortan auf gesellschaftliche Konventionen zu pfeifen und nur noch das zu machen, wonach ihm der Sinn steht.

    Während er also stets allen wirklich genau das sagt, was er gerade denkt, raucht, trinkt und sein Leben in vollen Zügen genießt, wird ihm schließlich klar, dass er schon lange nicht mehr so glücklich war. Aber besser spät als nie!“

    Zu dem Unterschied zwischen Kritikern und Publikum:
    „Bei der Fachpresse fiel die Tragikomödie gnadenlos durch, das zeigen auch Werte wie 37 von 100 möglichen Punkten auf Metacritic oder gar nur zehn (!) Prozent auf Rotten Tomatoes. Die Zuschauerwerte auf denselben Portalen liegen mit 7,8 von 10 möglichen Punkten und 76 Prozent allerdings wesentlich höher (Stand: 31. Juli 2020).“

    Zitiert habe ich aus dem folgenden Artikel: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18531946.html

  6. Am Ende kommt raus, dass die ganze Abneigung und Ablehung von Öl und Kohle nur darauf beruhen, dass diese schwarz sind, dass also Rassismus die Ursache für die ganze Klimaideologie ist?

    • „Kohle ist ein Hoax! In Wahrheit verstecken sich die Kumpels bloß untertage, damit sie niemand beim heimlichen Blackfacing sieht! Es gibt genug Beweisfotos!!!!1“

  7. https://nationalfile.com/theyre-trash-tomi-lahren-bemoans-her-inability-to-find-good-men-as-a-successful-woman-in-bizarre-feminist-rant/

    „‘They’re Trash’: Tomi Lahren Bemoans Her Inability to Find Good Men as a ‘Successful’ Woman in Bizarre Feminist Rant“ August 5, 2020

    “But if all of these women including myself are having issues, then I have to think it might not be us, it might be you. It might be men,” Lahren said.

    “It is not just the guys in Los Angeles, Nashville, Dallas, and they’re not any better in the Midwest, they, quite frankly, I think they’re trash all over this country in the age range of about 20 to maybe about 55 or 60,” Lahren continued. “A lot of men are trash, a lot of men don’t know how to treat women. A lot of men don’t know to how to, quite frankly pull their heads out of the sand and pay attention.”


    😉

    • Die hat einen (reichen) 70jährigen, mit dem sie offiziell zusammen ist und dazu einen 18jährigen Liebhaber? (deshalb wäre das Mittelfeld für sie dann nachvollziehbar „trash“ …)

      • Keine Ahnung, im Artikel stand sie hätte einen 50.000$ Verlobungsring zurückgeben müssen, vielleicht ist es mit dem reichen 70jährigen wieder aus.

      • In diesem Video wird eine andere Theorie aufgestellt.

        Der BetterBachelor vermutet, dass Sie sich verzockt hat und nun stink sauer ist. Recht unterhaltsam und plausibel.

        • Sie kriegt ganz schön Flak:

          Das alte Spiel: maßlose Ansprüche, ziemlich eingebildet, hält sich für Gottes Geschenk an alle Männer, wird nun bald 30 – und alle Männer gucken nach den zwanzigjährigen jungen Dingern. Und die Männer daten nicht nur die anspruchsvolle Tomi, sondern noch andere Frauen, und dann geben sich die Männer noch mit Tussen ab, die nun so was von unter dem Standard sind, den Tomi meint darzustellen…. Diese plöhten Typen! Alle. Zwischen 20 und 55. Nein, sogar zwischen 20 und 60, wie sie sich später korrigiert.

          • Jupp, zwischen 20 und 60… alle „Trash“ und sie kennt ein paar Frauen, die gut sind. Deswegen liegt es auch an ALLEN Männern.

  8. Antiamerikanismus vom Allerfeinsten. Als würde der Sklavenstaat China für „Frieden“ stehen, wo er doch für reine Unterdrückung und übelste ethnische Säuberung (Uighuren) steht … (was er mal ganz hinten im Text kurz anschneidet, man will sich ja nichts vorwerfen lassen).
    Man kennt dieses Argument schon längst von linken Iranfreunden, der Iran hätte ja niemanden je angegriffen, blahblah.

    Der Autor ist natürlich prominenter book-bestselling Akademiker: „Wade Davis holds the Leadership Chair in Cultures and Ecosystems at Risk at the University of British Columbia.“

    Was für perverse Vergleiche zum haltlosen Hysterisieren der macht, dafür steht das hier:

    As America policed the world, the violence came home. On D-Day, June 6th, 1944, the Allied death toll was 4,414; in 2019, domestic gun violence had killed that many American men and women by the end of April. By June of that year, guns in the hands of ordinary Americans had caused more casualties than the Allies suffered in Normandy in the first month of a campaign that consumed the military strength of five nations.

    Die Bigotterie solchen Geschwurbels dann ist wahrlich atemberaubend:

    As the United States responded to the crisis /(die laufende Pandemie)/ like a corrupt tin pot dictatorship, the actual tin pot dictators of the world took the opportunity to seize the high ground, relishing a rare sense of moral superiority, especially in the wake of the killing of George Floyd in Minneapolis.

    Unverhohlene Verächtlichmachung der Demokratie:

    Their political process made possible the ascendancy to the highest office in the land a national disgrace, a demagogue as morally and ethically compromised as a person can be.

    Ich denke, der Professor spricht hier vor allem von sich selbst und seinem whack job…

    Individualismus wird als solcher verdammt, ganz wie von einem totalitären, antiamerikanischen Ideologen zu erwarten:

    The American cult of the individual denies not just community but the very idea of society.

    Schierer Antiamerikanismus:

    … the country no longer has a sense of benign purpose, or collective well-being, even within its own national community

    Was ist Wohlstand?

    The measure of wealth in a civilized nation is not the currency accumulated by the lucky few, but rather the strength and resonance of social relations and the bonds of reciprocity that connect all people in common purpose.

    Der pure Sozialromantizismus. Wie praktisch, dass er Länder wie Kuba und Venezuela sehr gut aussehen lässt, wenn man möchte.

    Traurig, dass der Prozess um die Lügengeschichte von der „Rape Culture“ dem Hetzblättchen Rolling Stone nicht das finanzielle Genick gebrochen hat.

  9. https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/antisemitismus-debatte-komm-mal-wieder-runter-90019640.html

    Angesichts des dramatischen Tons überrascht in der Debatte immer wieder, wie relativierend gleichzeitig über Antisemitismus gesprochen wird – bei Rassismus würde man es nicht akzeptieren. Soeben hat Wolfgang Benz einen Sammelband herausgegeben, der nahezu alle prominenten Vorfällen der letzten Jahre als Dumme-Jungen-Streiche entschuldigt – Alltagsantisemitismus existiert in dieser Welt einfach nicht.

    In welchem Paralluniversum lebt eigentlich Meron Mendel? Weiss er nicht, dass den Rassismus betreffend eine ganze Heerschar von Wolfgang-Benz-Typen rumlaufen, die versichern es könne keinen Rassismus gegen Weisse geben und so weiter? Er selbst hat solche Leute unter sich als Chef und selbst in diesem Falle ist er ahnungslos?

    Am Ende seiner Einlassungen wird auch klar, was Mendel eigentlich will, die Kritiker von BDS anschmieren:

    Auch viele BDS-Kritiker und -Kritikerinnen sollten in ihrer Sprache Mäßigung walten lassen. Dass jegliche Kontaktschuld immer sofort zu Ausladungen und Entlassungen führen muss, ist eine unheilvolle Tendenz, die BDS-Gegner und -Gegnerinnen wie Klein-Kritiker und -Kritikerinnen eint.

    Also mal nur nicht zu böse zu all den BDS-Apologeten sein, wie zB zur Judith Butler oder noch schlechter zum grandmaster des Postkolonialismus Edward Said.

  10. Mäh ? Mäh ! oder aber: Wie haltet ihr persönlich das mit den Uros, Verschwörungstheorien und wie dick macht ihr eure Aluhüte ?

    Zum 75igsten Jubiläum möchte ich erstmal in aller „Förmlichkeit“ gratulieren.
    Amerika hat wie, der eine oder andere vielleicht mitbekommen haben könnte, hochoffiziell nach zähem Ringen, „Top-Secret“ Bilder von Flugscheiben außerirdischer Besucher, oder aber in Neuschwabenland stationierte Produkte „deutscher Wertarbeit“, wer weiß das schon so genau…
    Obwohl ich das ganze zuerst für eine abstoßend, offensichtliche Blendgranate gehalten habe hat die Liste derjenigen, denen ihre Zeit um sich damit zu beschäftigen NICHT zu schade war….
    Denn wenn Mr Rockefeller (sen) denkt, dass es sich lohnt in seinem biblischen Alter Zeit und Energie in das Thema zu investieren, ebenso wie die Clintons und Mr Podesta (war wohl Teil der Clinton Regierung, kp…) Elon Musk und andere „Philanrhropen“, dann beginnt man sich doch zu fragen warum dieses Thema denn so „wichtig“ ist?
    Und „wichtig“ ist relativ, dennoch:
    Dass die 4 Welle des Feminismus aus dem für wirre Ersatzreligionen sehr fruchtbaren Boden der „Frankfurter Schule “ entstanden ist, die ja selbst nichts anderes als ein wirrer Neokultistischer Haufen Freaks war, der (Dank Hegels „Historismus“ (=alles was „ist“ ergibt sich als „logische“ Folge aus der Vergangenheit. Und kann somit aus der Geschichte „abgeleitet“ werden. Weniger geschwurbelt könnte man sagen, dass sie an die „Vorhersehung“ geglaubt haben + sie im Bewusstsein, dass die Weltrevolution „fast“ da ist , oder aber die thermonukleare Apokalypse, sprich „Endzeit-Jünger“, und last but Not least: sie haben die Welt und die Ereignisse, die auf ihr stattfinden aus einer „besonderen“ (und das meine ich NICHT bewundernd, sondern so wie die Eltern des lernbehinderten ADHS Kevin, der mittlerweile zu schwer zum schütteln ist, von seinen Eltern „besonders“ genannt wird) Perspektive heraus gesehen. Die Weltrevolution war (komischerweise…) trotz erstem und zweitem Weltkrieg nicht ausgebrochen. Egtl müsste man sagen, dass eher eine gegenteilige Entwicklung stattfand. In KEINEM industrialisierten Land kamen die Arbeiter auf die Idee eine internationale, oder wenigstens nationale Form des Wiederstands gegen die „bösen“ Kapitalisten zu organisieren oder aber sich wenigstens als „Arbeiterklasse“ aka Proletariat , dass sich im Konflikt mit dem Besitzbürgertum aka Bourgoisie befindet zu „sehen“. Statt dessen haben sich die Arbeiter als Teil eines Volkes und einer Nation betrachtet.
    Und da Menschengruppen , die Probleme mit anderen Menschengruppen haben diese seit der Alt-Steinzeit ganz klassisch nach dem guten, alten:
    „Wir gegen die!“ Schema gelöst haben. Muss man schon „glauben“, damit man auf die Idee kommen kann eine internationale Gemeinschaft aller Arbeiter dieser Welt wäre „eigentlich“, obwohl es unserem geschichtlichen Wissen vollkommen widerspricht, der „logische“ (Achtung Historizismus von links…denn das ist ja das abgedrehte an der „Frankfurter Schule“, die kannten sich in Geschichte wahrscheinlich besser aus als ich, aber weil sie etwas sehen WOLLTEN das nicht da war, haben sie unendlich komplizierte Elfenbeintürme erbaut und alles andere was dem nahen ihres „Erlösers“, der Weltrevolution widersprach. Klassisch ignoriert. Nicht ihre Theorie war „falsch“, da sie die alternativlose Folge vergangener Ereignisse ist. Und hier sehen wir , alternativlos, dass wir es hier NICHT mit einer Theorie zu tun haben. Denn eine schlechte/falsche Theorie kann man verwerfen. Mit einem Glauben ist das aber leider nicht ganz so einfach…Wenn der „Glaube“ richtig ist, dann muss im Umkehrschluss Mensch und/oder Gesellschaft „falsch“ sein. Und das alleine, ohne die Heilsversprechung von „Glück und Wohlstand“ für alle die man dennoch nicht aussen vor lassen sollte, denn ich halte sie für eine Form „Extremkatalysator“ , aber auch ohne sie müsste man dem „Menschen“ durch modifizierte Umwelt und Arbeit „einfach“ umformen. Ihm gar keine andere Wahl mehr lassen als ein guter, stabil ideologisierter und fleissiger Sozialist zu „sein“ bzw sich anzupassen/abzufinden und sich zu fügen…
    Warum erzähle ich euch „all“ das ,was die meisten hier ohnehin wissen ?
    Weil ich „befürchte“ (ich könnte mich auch irren, wer weiß. Soll bereits mehrfach der Fall gewesen sein…), dass bei „Travistock“ die wenigsten wissen werden „wo“ das sein soll, oder „warum“ das überhaupt wichtig ist? Ging’s bevor ich mich im Dschungel des Kulturmarxismus und der Weltrevolution „verrannt“ habe nicht eigentlich um UFOs ?
    Nun ja, Travistock ist deshalb „wichtig“, weil es mit der Absicht von John Rawlings Reese gegründet wurde um „psychological warfare shook-troopers“ auszubilden. Lehrer, Psychologen und Psychiater wurden und werden immer noch für ihren Einsatz an der „Front“ , im Klassenzimmer und um die Saat hinaus in die Welt zu tragen auch massenweise in die Universitäten.
    Aber auch Adorno, die linke Bazille , der gemäss des internationalen „Geld stinkt nicht “ Mantras auch von Geheimdiensten Geld annahm gab Seminare und nahm auch an welchen Teil. Und Maslow , dem es vergönnt war ein langes Leben zu führen, kamen im Alter dann doch Zweifel, ob man mit seinem dekonstruieren und der Bedürfnisspyramide , wenn man kein „guter“ Mensch wäre, nicht doch erheblichen Schaden im Geist wehrloser Kinder anrichten könne.
    Von ihm stammt das , wie ich finde, sehr aufschlussreiche Zitat :“ Wenn der Teufel in Travistock erscheinen würde, dann würde Karl Lewis (= Der Nachfolger von Herr Rawlings) ihn bitten ein Seminar abzuhalten. “
    Maslow ist mir übrigens aus dem Haufen der sympathischste, weil er in hohem Alter seine Theorien als „gefährlich“ erkannt + benannt hat und, obwohl dies sein Lebenswerk quasi vollkommen „entwertet“ hat , seine Theorien für „falsch“ erklärt hat. (Und das war mir bis gestern vollkommen unbekannt und auch andere Alt68iger haben es scheinbar nicht „bemerkt“, dass der „Gründer“ der Frankfurter Schule sein Theorie-Gebäude widerrufen hat. (Während meiner Ausbildung würde ich auf jeden Fall noch damit „belästigt“…)
    Und warum ist Karl Lewis wichtig? Weil er dem wissenschaftlichen Fortschritt quasi „geopfert“ hat, um den „angepassten, gehorchenden und willigen neuen (Sklaven…) ähh Menschen zu erschaffen hat er sich dafür entschieden Neugier und Kreativität regelrecht „auszubrennen“. Wenn man das Verhalten der Gruppe kontrolliert, dann kann man das Verhalten des Individuums beeinflussen aka steuern. Deshalb ist Schule heute eine Mischung aus Psychofolter und Gruppentherapie. In einer (vielleicht abgesehen von einem Krankenhaus…) depprimierensten Umgebung, die „vorstellbar“ ist.
    Aber wolltest du nicht was von UFOs erzählen? Wollte ich und das „bescheuertste“ das habe ich. UFOs und MK Ultra sind viel enger verwoben als den meisten Menschen bewusst ist.
    Und Travistock war das „gestige“ Zentrum von MK Ultra. Die Amerikaner haben Man-Power , Menschenmaterial und viel ausser-klinische Forschung betrieben. Aber der geistige „Überbau“ ist aus UK.
    Und entweder ist es die Kultur der Ignoranz, oder Langzeitschäden des Entnazifizierungsprogramms, das zwar extrem gut funktioniert hat, aber dummerweise die Zahl der überzeugten Fanatiker und die der Mitläufer „vertauscht“ hatte. Andererseits: Woher sollte man auch wissen, dass knapp 20Prozent Fanatiker für ein faschistisches Regime „reicht“, wenn man 70Prozent der Mitläufer eine „positive Entwicklung “ der individuellen eigenen Existenz „anbieten“ kann ?
    Denn was heute in Deutschland so gut wie niemand weiß und erst recht keiner glaubt.
    Die Freimaurer-Loge, der die Gründerväter angehörten, kam eigentlich aus Bayern und war keine amerikanische Neugründung.
    (Die Deutschen haben bei Amerikas Unabhängigkeitskrieg von England ,als die Gründerväter sich gegen England „verschworen“ hätte, da sie wussten ohne Rohbaumwolle für ihre Tuchindustrie aus ihren Überseekolonien wäre Grossbritannien ruiniert. Was man auch in Großbritannien wusste, weshalb man sich gegen die Kolonien „verschwor“. Und da man zwar Vertrauen in die eigene Waffentechnik hätte, aber die Moral der eigenen Truppen immer ein „etwas“ problematischer Punkt war. Wochen-, wenn nicht Monatelang um den halben Globus „schippern“ und dann für ein Appel und ein Ei einen Aufstand niedergeschlagen, der einem egtl egal ist für einen König, der einem genauso egal ist. Lange Rede kurzer Sinn: man hätte gute Erfahrungen gemacht, wenn Aufständische und Invasionsarmee NICHT die selbe Sprache sprechen. Und da zu jener Zeit die Spätzlefresser von einem guten und gnädigen Grafen, der quasi IMMER mehr Geld bräuchte als er besass bestand die Expeditionsarmee der Briten zum großen Teil aus Schwaben, die ihr gütiger Herrscher vom Feld „freiwillig“ verpflichtet und massenhaft an die Engländer verkauft worden waren. Allerdings gibt es ja auch den „blöden“ Spruch:
    Der älteste (Sohn) bekommt den Hof, den zweiten kriegt die Kirche und die anderen kriegt der Krieg….
    Lustigerweise diente in der Unabhängigkeitsarmee der Amerikaner ein ehemaliger preußischer Offizier, der unehrenhaft entlassen worden war, da er seine Liebe ausdrückte, indem er seinen Penis in eine andere Körperöffnung „steckte“, als es fortpflanzungstechnisch, evolutionär vorgesehen ist. Aber darum geht es nicht, denn der springende Punkt: Er sprach fließend deutsch. Und könnte den Schwaben daher wunderbar erklären, dass die Engländer Ausbeuter und Tyrannen wären, dass es keinen Sinn macht in einem fremden Land und fremden Krieg zu sterben. Amerika gross genug für sie alle wäre und dass die Töchter der Siedler liebend gerne einen „Freiheitskämpfer“ ehelichen würden. Und ob die Schwaben da zufällig jemand „kennen“ würden….quasi fake-vitue signalling damals wie heute, manchmal frage ich mich ob sich egtl überhaupt etwas ändert…(die französische Revolution + Kopf ab für einen der ihren, einen von Gottes Gnaden muss den Eliten (abgesehen von Deutschland, wo es ausreichend war zu sagen:“ Ja wisst ihr. Ich hab nachgedacht, gemerkt dass ich (möglicherweise) gelegentlich NOCH besser nachdenken und NOCH besser entscheiden könnte. Was ich ab jetzt machen werde!“ Woraufhin die Adligen anstatt wie ÜBERALL in der Welt „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit “ zu verwirklichen zu versuchen in Jubel ausbrachen , weshalb Deutschland „besonders “ ist was die französische Revolution betrifft….)
    Ok und um den Kreis zu „schliessen“ : Skull and Bones , unamerikanisch? Immerhin waren zig Präsidenten Mitglied. Egtl auch abgeleitet von einer bayrischen Illuminaten-/Freimaurerloge.
    Weil den Amerikanern zumindest der amerikanischen Elite, viel vor und während des 2. WK auf wie „rückständig“ Amerika nicht nur in Bezug auf Elektrotechnik, Düsengriebwerke und Raketen war. Auch El Ron Hubbart war Teil des Navy Spionageabwehrdienstes. Und hat versucht sich einen „Reim“ darauf zu machen, was die Nazi Führungskader egtl so „machten“.
    Da , abgesehen von Scientology, die Amerikaner a) wie ich annehme, zuwenig ableiten und verstehen könnten um auf „Fachkräfte“ verzichten zu können und b) walt f***Ing Disney mit den „großen“ Deutschlands ohnehin bei „per du“ war. (Z.b. hat er Fräulein riefenstahl einen Monat nach der Kristallnacht in Amerika empfangen.) Warum nicht einfach „Spezialisten“ anheuern? Hat man im Raumfahrtprogramm ja auch gemacht. Und die NSDAP ist eine Neugründung der DAP und diese der öffentliche Ableger der Thule Gesellschaft.
    Einer dieser „komischen“ Zufälle, die nie offen angesprochen werden ist auch. Warum haben die Amerikaner ihre Airrforce Base in Grönland „Thule-Airbase“ nennen müssen?

    Deshalb alles gute MK Ultra, ob die Deutschen dich „vergessen “ haben, damit du dich in Ruhe um ihr Wohl kümmern kannst, oder ob es deutsche Bescheidenheit ist , denn ohne deutsche neo-okkultismus Spezialisten gäbe es dich wohl nicht…
    Weil , dass es in Amerika ein „neues“ Jerusalem ebenso gibt wie es zwar von rechts nach links, statt unten nach oben, einen (neuen) Nil gibt. Und weil ich zwar nen ordentlichen Sprung in der Schüssel habe, ja klar. Aber ich „spinne“ mir das alles doch nicht (nur….) zusammen. Es gibt in Amerika sogar ein Memphis, natürlich mit Pyramiden. Versteht sich doch von selbst….
    cht…

      • https://geopolitics.co/2020/08/04/pentagons-new-ufo-disclosures-75-years-of-mk-ultra-psyops

        Meine sekundäre Quelle (mit Links im Artikel)

        Und die Geschichte von Travistock
        (https://larouchepub.com/eiw/public/1993/eirv20n44-19931112/eirv20n44-19931112_026-tavistock_mass_murderers_are_bra.pdf)

        Und ich weiß nicht so genau was ich glauben „soll“. Aber es scheint eine Agenda zu geben was man glauben soll und was nicht. Und nun ja, gibt es die „Skulls and Bones“, die CIA Operationen „Paperclip“, „Mockingjay“, „Bluebird“ und good old „MK Ultra“ , oder glaubst DU all das wäre Blödsinn und samt und sonders erfunden?

        Es ist wie mit „Pizzagate“, jeder WEIß aka „glaubt so wie er/sie soll“, dass es eine total dümmliche Verschwörungstheorie ist.

        Aber wenn das stimmt, wieso darf ich über flache/hohle Erde und oder Eidechsenmenschen und Naziflugscheiben twittern und theoretisieren, aber Pizzagate, NIXIM (hast du sicher noch nie von gehört, dabei haben die ihren Sklaven sogar Brandzeichen verpasst…) führt zu gelöschten Beiträgen und gesperrten Accounts?

        Dabei ist gerade Pizzagate ein „guter“ Einstieg in den Kaninchenbau. Es gibt so unfassbare Mengen Material , Leaks , Verurteilte und sogar Aussagen Überlebender. (Es gibt die Harvord Adrenochromeforschung/-studie….)

        Zu glauben Pizzagate wäre eine Verschwörungstheorie und keine Verschwörung zeigt eigentlich bloss a) dass du dir noch NIE 5min genommen hast um selbst zu recherchieren, sondern bloss wie ein Papagei nachplapperst was die Kiste aus der die Stimmen und die bunten Bilder kommen „verraten“ hat. (Xavier Naidoo hat die Verschwörung „erfasst“ und „verstanden“, dh besonders viel Intelligenz scheint keine Vorraussetzung um zu „sehen“ was los ist. Und wahrscheinlich wären über 90 Prozent der Bevölkerung rein intelligenztechnisch dazu „befähigt“, dass es wahrscheinlich nicht mal 5 Prozent (ich „schätze“ 1-3 Prozent…) sind führt zu b) Massenbewustseinskontrolle aka Propaganda ist so dermaßen effektiv, dass ich für die Welt wenig Hoffnung habe. Und Deutschland, naja vllt werden wir „kollateral“ gerettet, aber aus eigener Kraft. Nein, daran glaube ich nicht mehr.

        Z.b. stehen die Masken (unabhängig davon, dass sie gegen den Virus eh nicht helfen….) NICHT zur Debatte und warum NUR die Masken wichtig sein sollen (Ernährung, Sport und Immunsystem stärken, aber wer braucht den sowas, wenn er seine Maske mit hat…)

        Und es gab in der „Geschichte“ schon mal eine Gruppe, die Masken tragen „musste“…ach ja ich liebe historischen Autismus

  11. wer Wind säht ….

  12. Jetzt machen sie ernst:

    In a fascinating series of tweets, and a memo, the News Guild of New York — the union that represents 1200 New York Times employees — recently set out its goals for the newspaper, especially with respect to its employees of color. Money quote: “Our workforce should reflect our home. The Times should set a goal to have its workforce demographics reflect the make-up of the city — 24 percent Black, and over 50 percent people of color — by 2025.” It also recommends “sensitivity reads” at the beginning of any story process, and wants a pipeline for jobs with a minimum of 50 percent people of color at every stage of recruitment.

    It’s a very thorough attempt to ensure that antiracism, as it is currently understood, is embedded into every individual’s job, every story, every department, every decision in the paper of record. But what I want to focus on is the core test the Guild uses to judge whether the Times is itself a racist institution. This is what I’ll call the Kendi test: does the staff reflect the demographics of New York City as a whole?

    Der Jourbalismus stellt die Demokratie inn Frage.

    Wie soll die Demokratie sich hier wehren? Mit welcher Gewalt?

    • „But of course, this explicit reintroduction of crude racism under the guise of antiracism is already happening. How many institutions will it tear apart, and how much racial resentment will it foment, before it’s done?“

    • Das würde überhaupt nur dann Sinn machen, wenn Schwarz auf genau die gleichen Entscheidungen getroffen hatten, wie Weiße und wenn jedes Mehr, das Weiße erwirtschaftet haben, allein aus der Ausbeutung von Schwarzen und niemals in reiner Eigenleistung erbracht wurde.

      Ich wette ACLU sieht sich als anti-kapitalistisch.

  13. Ein Muster-Beispiel für den Umgang der machtverwöhnten „political correctness“ mit Menschen, die es wagen, ihre eigene Meinung zu haben, betrifft diesmal eine POC-Person, die zudem auch noch für viele junge Menschen als Idol gilt/galt?
    Die fortan als „umstritten“ zu gelten habende Person ist Kayne West, und seine nicht-akzeptable Einstellung betrifft seine Ablehnung von Abtreibung und deren systematischem Betrieb durch „planned parenthood“, und die damit im weiteren verbundenen Folgen:
    https://ourpatriot.com/tucker-most-compelling-voice-against-abortion-is-kanye-west/

  14. Heather Heying in einem Briefaustausch mit Abigail Shrier über die Zunahme von „Gender Dysphoria“ unter Teenagermädchen. Es geht darum, ob und, wenn ja, inwiefern sich vor allem Mädchen von Gruppenzwang dazu verleiten lassen, sich mit ihrem Geburtsgeschlecht unwohl zu fühlen.

    https://letter.wiki/conversation/893

    • Abigale thematisiert hier ein ernsthaftes Problem, das in der Zukunft westlicher Gesellschaften wahrscheinlich noch weiter zunehmen wird: die fehlende Fähigkeit, erst recht nicht zu sprechen von „Freude“, vieler junger Mädchen, sich mit/in ihrem sich entwickelnden Frauenkörper wohlfühlen zu können.
      Dieses Gefühl vieler junger Mädchen/Frauen geht häufig einher mit anfänglichen Ess-Störungen, gekennzeichnet durch „Bulimie“ (Freß-/Kotzen), Mißbrauch von regelmäßig überdosiert geschluckten Abführmitteln, die sich im Verlauf zu einer Magersucht als Folge einer nervlich bedingten Appetitlosigkeit/ Verweigerung von natürlicher Nahrungsaufnahme entwickeln (anorexia nervosa).
      Kennzeichnend fü diese i.d.R. jugendlichen Mädchen/junge Frauen ist eine gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers; aus Furcht vor Gewichtszunahme, und um dies zu vermeiden, verweigern sie die Aufnahme von Nahrung, wobei „gutes Zureden“ ihres sozialen Nahfeldes keine Verhaltensänderung zu bewirken vermag.

      Nicht wenige dieser Mädchen meinen eine Lösung ihrer Probleme in der Diagnose „gender dysphoria“ finden zu können, die ihnen über die „Medikation“ von Testosteron neue euphorisierende Kraft zuführt, die sie dann gerne ergänzen mit einer im folgenden angestrebten Brust-Amputation.
      Erschreckend in diesem Zusammenhang ist die mittlerweile in Kanada, aber auch z.B. in Dänemerk übliche Praxis, dies von einer belastbaren medizinisch-psychologische Indikation für einen derart schwerwiegenden Eingriff und/oder ggfs. folgende abhängig zu machen; wie Abigale feststellt:
      „No outside diagnosis by a mental health professional need be made.“

      Weiter führt A. aus:
      „But wait a minute—I pressed the top surgeon. He also offered this service to teens who claim they are “non-binary”—that is, declare a gender identity neither male nor female. How did he know that a non-binary person had no breasts?
      …“You know, I long ago stopped trying to totally understand this,” he said. Even doctors who perform these surgeries don’t claim to comprehend what they’re doing.“

      Das ist auch nicht zwangsläufig die „Stärke“ eines Chirurgen, hier für Klarheit zu sorgen; dafür gab und gibt es noch, aber leider zunehmend weniger versierte Psychodiagnostiker und, sofern im weiteren erforderlich, entsprechende Begleit-Therapeuten…

      „There are many reasons to believe we are in the midst of a transgender “craze”— a mass enthusiasm that captivates a population…There are the alarming statistics, indicative of an epidemic: For a century, gender dysphoria has been understood to begin in early childhood (ages 2 to 4) and afflict males almost exclusively. In the last decade, apparently out of nowhere, gender dysphoria’s predominant demographic has shifted from young boys to teen girls. (The rise in girls presenting at gender clinics in the UK has been estimated at 4,400%).“

      Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr! Ich sehe den Ausgangspunkt für diese unheilvolle Entwicklung im prägenden Einfluß des Wissenschafts-Scharlatans JOHN MONEY, der GENDER als das angeblich „entscheidende soziale Geschlecht“ konzipierte, und dies im weiteren Verlauf eine sich in dieser Denkhaltung weiter verschärfende „Mainstream-Ansicht“ einer einseitig politisch ausgerichteten „LGBTQI++ – Community“ wurde, wobei die Herrschaften von APA und WPAT inzwischen den „medizinischen“ Diagnose-Begriff „GENDER Dyshoria“ weltweit vorgeben.
      Diese angeblich so an den „standards of care“ interessierten Kreise, und um deren Umsetzung bemühten Kapazitäten nehmen aber anscheinend nicht wahr, wollen nicht wahrhaben, welche fatalen Entwicklungen sich zwischenzeitlich mit ihrer absurd-undifferenzierten Diagnose-Begrifflichkeit einzustellen beginnt.

      Wir von der VTSM e.V. beklagen diese Mißstände mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, z.e. um Menschen von für sie unheilvollen und wenn überhaupt, dann später nurmehr schwer revidierbaren Eingriffen abzuhalten, wenn sie sich erst einnmal ihres wahren Geschlechts bewußt geworden sind, und die De-Transition anstreben…
      Es geht aber auch um unsere eigene Betroffenheit, die im Zuge dieser sich entwickelnden Mißstände unterminiert wird, mit zu erwartenden einschneidenden Folgen für die von uns benötigte medizinische Behandlung.

      Interessant im Brief von A. ist desweiteren ihre Feststellung und Schlußfolgerung:
      „In my book, I offer several explanations of how this particular social contagion came to befall teen girls. And one of the many flags I plant is this, garnered from academic psychologist Jean Twenge:  Teen girls today spend a whole lot less time with each other in person (an hour less per day) than those of prior generations. That’s less time hanging out in each other’s rooms, combing the details of their lives for hidden grandeur; less time savoring gossip and telling secrets; less time caught in the current of breathless laughter, half-shrieking the lyrics of a song.“

      Ergänzend dazu bin ich davon überzeugt, daß die für uns vorgesehene „neue Normalität“ mit dem vorgeschriebenen „social distancing“ für uns allgemein zu einer zunehmenden gesellschaftlichen Anomie führen wird, mit besonders krassen Auswirkungen auf jugendliche Mädchen und junge Frauen, was selbstverständlich wiederum Auswirkungen auf die zunehmend unterbleibenden intergeschlechtlichen Beziehungen haben muß. Wohlgemerkt, diese Entwicklung war schon „vor Corona“ und der damit eingeforderten „neuen Normalität“ absehbar, und dürfte nunmehr und zukünftig ganz andere Ausmaße zeitigen:

      „I wonder whether, as an evolutionary biologist, you agree with the significance of this loss? Do people need to spend time with each other in person—young girls, perhaps especially? Are there evolutionary reasons for female closeness? Women often say they couldn’t have survived without their girlfriends. Is this merely the Sauvignon Blanc talking or does this give voice to some truth?“

      Es wäre schön, wenn sich unsere Evolutionsbiologen hierzu vielleicht einmal äußern würden!

      Abigale schließt ihren Brief mit einem eigenen „Bekenntnis“ zu ihrer Jugendzeit:
      „If you forced me back in time and tried to shake sense into my teenage self, I wouldn’t have listened. Adolescent girlhood has a logic of its own: Pain is ubiquitous and demands to be shared; ice cream should never be eaten alone.“

      • „Es wäre schön, wenn sich unsere Evolutionsbiologen hierzu vielleicht einmal äußern würden!“

        Natürlich entspricht das „social distancing“ nicht den Bedürfnissen des Menschen. Aber diese Phase ist sehr kurz und wird schon bald Geschichte sein. Warum sollte das also einen grossen Einfluss haben? Das wird alles keine Rolle spielen. Viel interessanter schon sind die ökonomischen Effekte.

      • Es gilt als allgemein anerkannt in der Evolutionsbiologie, dass Frauen „als Konfliktlösungsstrategie“ zu tend-and-befriend greifen. Die Anführungszeichen setze ich, weil es neben einer Lösungsstrategie ohne direkte Konfrontation auch zahlreiche andere Vorteile gibt.
        Der „tend“-Teil (deutsch in etwa: Fürsorge) führt u.a. zu Kooperation, allgemeinem Altruismus (damit ist gemeint, dass wem gutes widerfährt, der gibt das weiter und zwar nicht zielgerichtet an diejenigen, die ihm gutes getan haben), „befriend“ hat ebenso zahlreiche Vorteile. Warum führ ich das so ein? Nun, wie so vieles ist auch das ein Skill, der geschult werden will und der auch die Empathie der Involvierten trainiert und auch das „soziale Geschick“, Dinge positiv und akzeptabel zu verpacken. Das mag jetzt negativ klingen, weil man das leicht nur auf die Neg-artigen Zickenkriege bezieht. Aber im Grunde sind das alles Übungen für das sehr schwierige (und für Fehlverhalten sehr hart bestrafte) soziale Gefüge innerhalb der Mädchencliquen und zwischen den einzelnen Cliquen. Ganz zu schweigen davon, wenn plötzlich Jungs ins Spiel kommen… Darum, so sagt mancher Evolutionspsychologe, spielen viele Mädchhen instinktiv gerne Tea-Party, Familie oder sonstige soziale Gruppensituationen.

        Zumal dank Twitter & Co man ja jetzt ständig diese „in der Clique“ Situation hat – bewacht von jederfrau’s Augen – und – dank Corona + online>offline – noch weniger diese „meine beste Freundin und ich“ Dyade, die ein gutes Gegengewicht zur Mädchentraube abgibt. Außerdem ist es mehr und mehr eine Zeit, in der nichts mehr privat aber dafür alles höchstens lokal politisch ist. Falsche Boyband? Auch da war die Dyade mit der besten Freundin etwas, wo sie ihr gestehen konnte, dass sie BSB dann doch nicht so toll fand wie NSYNC oder Kelly Family. Das sind dann doch Geständnisse, die man sich für die Beste Freundin aufhebt.

        Insgesamt glaube ich aber einfach, dass – noch weniger als noch vor 20 Jahren – Erwachsene, Wissenschaftler oder nicht, wirklich einen Plan haben, was in der Jugend vorgeht und trotzdem versucht, diese zu lenken. Nur dass jetzt die Ausmaße von blindem Aktionismus viel heftiger und schneller sind und sich Fehler (z.B. blindlings alle Menschen in ihrer Gender Dysphoria zu bestärken) noch schlimmer auswirken.

        • Grob aus Madness of the Crowds:

          Das Problem dabei ist auch das durch das Internet nichts mehr in Vergessenheit gerät. Heute verlieren Menschen ihre Jobs für etwas das sie vor 20 Jahren geschrieben haben. Das sie ihre Meinung vielleicht mittlerweile geändert haben oder gar die Option der Vergebung gibt es nicht mehr.

          Vor ein paar Tagen habe ich hier eine Studie verlinkt, nach der unter den US-„Demokraten“ besonders viele Menschen mit psychologischen Krankheiten sind. Vielleicht ist da Henne und Ei vertauscht. Vielleicht sind es nicht Menschen mit psychologischen Krankheiten, die zu den Demokraten tendieren, sondern die aktuell vorherrschende Ideologie bei den Demokraten führt dazu das dort besonders viele Menschen einen Knacks kriegen, aufgrund der ständigen Angst morgen schon an den Pranger gestellt zu werden und seinen Job und damit seine Lebensgrundlage zu verlieren, weil gestern irgendein woker Vollpfosten-Prediger die Definition von sonst weiß was geändert hat und man wegen irgendetwas das man mal vor einem Jahrzehnt gepostet hat, nun ein Rassist ist.

          Als Beispiel wird in dem Buch jemand genannt der den bis dahin üblichen Ausdruck ‚Colored People‘ verwendete. Irgendein intersektionaler Priester hatte aber mittlerweile beschlossen, das diese Menschen ‚People of Color‘ heißen. Der Typ wurde daraufhin gegrillt und als Rassist abgestempelt. Die feministische Ideologie geht nämlich immer von der schlimmst-möglich Auslegung aus. In diesem Fall also nicht dem Irrtum, sondern Rassismus.

  15. Es gibt keine Beweise „für den Klimawandel“, was auch schon eine stussige Versimplizifizierung ist.

    Es gibt keine Beweise, dass wachsende CO2-Konz eine Temperaturerhöhung der Erdatmosphäre verursachen würden. Das ist experimentell nie gezeigt worden und damit ist die Hypothese des Klimawandels eine rein spekulative und auch unwissenschaftliche.

    Der esoterisch-unwissenschaftlichen Hintergrund der Hypothese wird auch klar, wenn man beachtet, wie die Klimawandeltheorie sich entwickelt hat. Sie entstammt dem Ökologismus und Antimodernismus der „New Age“-Esoterikbewegung. Und ist damit ein Vetter von Ufologie, Homoeopathie und Wünschelrutenlaufen.

    Tja, so ist das, wenn haufenweise Leute in der Diskussion rumpfuschen, die keinen Schimmer davon haben, was Wissenschaft bedeutet.

    Klimawandel ist nur der neueste Vorwand, um die Leute abzuzocken, es ist der alte Traum die Luft zum Atmen zu besteuern. Es ist die Habgier einer korrupten Elite, die treibende Kraft ist. Und sowas wird zynisch als politisch „links“ verkauft….

    Ich seh das aber mal ganz kapitalistisch: es wird die Zeit kommen, wo man von der Idiotie unserer Zeit mächtig profitieren kann, etwa wenn man völlig gebeutelte Aktien der Öl- und Kohleindustrie erwirbt, da dürfte eine Jahrhundert-Chance kommen.
    Insofern bin ich, was meine materiellen Interessen angeht, gar nicht so unglücklich über den Unsinn 🙂

      • Gibt es einen Beweis für die Wirksamkeit der Homoeopathie, von Wünschelruten und Magie? Trotzdem wird das vielfach geglaubt, wie auch der menschengemachte Klimawandel ….

        Deshalb ist es ja so wichtig, die Grundlagen kritisch zu sichten. Und wenn man feststellt, dass diese gar nicht existieren, dann ist es wohl einfach ein Glaube, der diesbezüglich herrscht.

        • https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/fake-news-gehackte-mails-co-das-kennen-klimaforscher-laengst/

          Eine kompetente Analyse mit einem Special: Klimaleugner, die in den Kommentaren zerlegt werden:

          Die angeregte Leserdiskussion unter diesem Beitrag hat aus meiner Sicht bemerkenswerte Erkenntnisse gebracht. Zwei der altbekannten Aktivisten aus der deutschen “Klimaskeptiker”-Szene im Internet haben hier ihre Top 5 der Klimaforscher Fake-News (bzw. “Lügenmärchen”) präsentiert: der langjährige anti-Klimaforschung-Blogger Michael Krüger (vermutlich ein Pseudonym) hier, sowie Michael E hier. Und was konnten sie vorbringen? Nichts außer dem bekannten Himalaya-Fehler im IPCC-Bericht von vor zehn Jahren, wo in einem Regionalkapitel auf Seite 493 des zweiten Bandes eine falsche Zahl aus einer unzuverlässigen Quelle zitiert worden war. Zwei Sätze in einem über 3000 Seiten starken Bericht mussten korrigiert werden. Wie skandalös! Alle anderen Vorwürfe der beiden Herren fielen schon auf den ersten Blick in sich zusammen (siehe meine Antworten unter den Kommentaren). Einen besseren Beleg, dass die Klimaforscher sehr solide Arbeit leisten, konnten Herr Krüger und Herr E. nicht liefern!

        • Und was soll das jetzt hier zur Diskussion beitragen? Dass „Klimaleugner“ so bescheuert sind wie „Klimagläubige“ bringt uns nicht weiter.

        • Es gibt Wirksamkeitsnachweise für Verfahren, die einstmals der Homeopathie zugerechnet waren und jetzt auf Wirksamkeit geprüft und für gut (genug) befunden wurden. [Disclaimer: Das heißt allerdings nicht, dass das dann auch gleichermaßen für Globuli oder Orgon-Energie gelte]

          „Das ist experimentell nie gezeigt worden und damit ist die Hypothese des Klimawandels eine rein spekulative und auch unwissenschaftliche.“

          — Erinnert mich an meine Omma. Die meinte auch, Evolution sei ja nie bewiesen, solange kein Affe einen Menschen zur Welt brächte.

          Teile der Mechanismen, die einen Klimawandel nahelegen, sind allerdings tatsächlich experimentell belegt, z.B. Treibhausgaseffekt in … naja … Treibhäusern (Gärtner, nicht Prostituierte). Und solange sich die Theoretische Physik mit theoretischer Physik beschäftigt, ist es deren Aufgabe, solche Mechanismen zu extrapolieren und auch herauszufinden, wo Fehler, Ungenauigkeiten und versteckte Effekte in den Modellen sind.

          • Es geht hier aber um billigste Experimentalphysik. Um Experimente und Daten.

            Wissenschaft scheint für die Öffentlichkeit heute das zu sein, was man nicht verstehen kann und glauben muss. Da hat der Irrationalismus, der über die Quantenphysik abhob, aber ganze Arbeit geleistet….

        • Gibt es einen Beweis für die Wirksamkeit der Homoeopathie, von Wünschelruten und Magie?

          Sollte man auf Leute wie Hitler, Stalin, Josef Fritzl oder Alex hören? Sie verbreiten gemeingefährlichen Unsinn.

          • Allein diese idiotische Apokalyptik der ganzen Klimawandelidee zeigt doch, dass das nur Stuss sein kann! Und nein, die ist von vorne herein und immer dabei gewesen, das sind nicht nur ein paar zu Eifrige.

            Aber wahrscheinlich müssen die Leute sich erst mal so richtig wirtschaftlich ruinieren, bevor sie aus ihren Hirngespinnsten aufwachen.

      • Lieber @uepsiloniks, diesmal hast Du halt nicht recht. Bei der letzten Bundestagswahl hat die AfD 8 Fragen zum Klimawandel gestellt unter anderem „Wie viele Experimente belegen den Treibhauseffekt des CO2?“ Darauf haben Prof. Lesch und Prof. Rahmsdorff per Video geantwortet und behauptet, dass die AfD unmögliches verlange und es doch ein Experiment gäbe, nämlich die Erde selbst! Vor kurzem hat zumindest Lesch seine Meinung geändert und behauptet nun, dass bereits der Entdecker des Treibhauseffektes, Arhenius, vor über 100 Jahren dazu Experimente gemacht hat. So, so, das fällt dem „Experten“ also erst jetzt auf. Alle anderen wussten nichts davon! Das IPCC schreibt das eine Verdopplung des CO2-Gehalts zu einer Zunahme der Temperatur von 2 bis 5 Grad Celsius führt. Gleich so eine präzise Aussage. Ich frage mich was da das Experiment dazu sagt?

        Das mit dem experimentellen Beweis stimmt meines Wissens einfach nicht. Diese Aussagen basieren alle auf Simulationen und sonst nichts, aber Galileo hat tatsächlich Kugeln unterschiedlichen Gewichts vom Turm fallen lassen und verglichen. Eine gute Einführung zum Thema Treibhauseffekt ist das Video von sixty-symbols mit Prof. Merrifield

        Wenn man länger darüber nachdenkt sieht man, dass es um Wärmetransport in der unteren Atmosphäre geht. Ich finde es geradezu absurd anzunehmen, dass dies durch Strahlung geschieht, wenn man dies mit der täglich erfahrbaren Konvektion aka Wind vergleicht.

        Es ist tatsächlich noch viel schlimmer. Nicht nur gibt es kein Experiment, es gibt auch keine theoretische Abschätzung dieses Effekts. Es gibt lediglich die experimentell ermittelten Absorbtionsspektren der Atmosphäre und den Verweis, dass dies zu einer Erwärmung führen muss, was sicher stimmt, aber durchaus ein Effekt sein kann, der im Bereich von tausendstel Grad liegt. Ich könnte noch mehr dazu schreiben, wenn es Dich interessiert, aber so wie es jetzt aussieht, belegen lediglich Simulationen den Treibhauseffekt.

        • @albert
          „Wenn man länger darüber nachdenkt sieht man, dass es um Wärmetransport in der unteren Atmosphäre geht.“

          An genau dieser Stelle irrt sich Professor Merrifield (ganz kurz vor 17:00): Konvektion wäre nur dann wichtig, wenn das Treibhaus ein thermodynamisch *offenes System* wäre, das Stofftransport in und aus dem System heraus erlaubt. Ein Treibhaus muss man aber als *geschlossenes System* betrachten, das nur noch Austausch mit der Umgebung durch Strahlung erlaubt.

          Die Strahlung erwärmt die Luftmoleküle, welche nicht entweichen können. Deshalb heizt sich das Treibhaus auf. Die Wärme ist die kinetische Energie der Luftmoleküle, wobei die Wärmestrahlung (Strahlung einer bestimmen Wellenlänge) die Moleküle kinetisch anregt.

          Übrigens ist auch die Atmosphäre der Erde gewissermassen ein geschlossenes System, da die Gashülle zum materielosen Weltraum abschliesst und hier nur noch Strahlung entweichen kann, nicht jedoch kinetische Energie, die an elastische Stösse, also an Materie, und Konvektion gebunden ist.

          So. Und was ist nun der Unterschied zwischen einem N2 und einem CO2-Molekül? Warum ist letzteres ein Treibhausgas und N2 nicht?!

          Und was den experimenten Ansatz angeht ist selbst mir als Nichtphysiker klar, dass man hier am besten Treibhäuser nach dem alten Vorbild der Kalorimeter einsetzen würde, in denen man gewisse Energiemengen einstrahlt und sieht, wie die Erwärmung in Abhängigkeit aller möglichen Gas-Bestandteile ist. Sicher kostet sowas nur einen Bruchteil von Appartaturen wie den grossen Teilchenbeschleunigern. Aber ich schätze mal, dass da nur rauskommt, dass CO2 in 100ten ppm ein kaum messbaren Effekt hat. Also besser bleibenlassen und weiter hohl ex cathedra rumtheoretisieren! Die Deppen glauben das Ganze ja lange genug, dass man ihnen ihr Geld für ultrateure Elektroautos und all den „letzten Schrei der Technik“ aus der Tasche ziehen kann….

          • @alex, das es kein Experiment dazu gibt, finde ich auch erstaunlich, aber es ist so. Man hat solche Experimente versucht, auch mit Glas, dass CO2 nicht absorbiert, und regelmäßig festgestellt das es zu einer Erwärmung kommt, wenn man den CO2 Gehalt erhöht. Leider hat sich auch eine Temperaturerhöhung eingestellt, wenn man Argon, ein Edelgas, hinzugefügt hat. Das ist nun im Widerspruch zur reinen Lehre, denn es dürfte bei Argon keinen Treibhauseffekt geben. Man beobachtet also etwas anderes, dass nämlich fehlende Konvektion mit der Umgebung zu Erwärmung führt.

            Das N2, oder alle Moleküle mit weniger als 3 Atomen nicht beitragen, liegt an ihren Absorbtionsspektren. Diese Moleküle absorbieren oder streuen nicht im infraroten Wellenbereich. Das ist eine experimentell bestätigte Tatsache, die im Einklang mit der Theorie ist. Das heißt nicht, dass diese Moleküle Licht nicht streuen bzw. absorbieren. Der blaue Himmel ist beispielsweise der Ralyeigh-Streung geschuldet.

            Wie ich Herrn Prof. Merrifield verstanden habe, geht es darum, dass man die -18 Grad Schicht möglichst hoch kriegen muss, damit es weiter unten wärmer sein kann. Man muss also Wärme von der Erdoberfläche hoch bringen und dass macht vorwiegend Konvektion. Dieser Prozess ist wesentlich effizienter, als der Strahlungstransport, den es immer gibt, außer man ist im Weltall, denn dort ist es der einzige Prozess, der Wärme transportiert. Dass Konvektion viel effizienter ist, merkt man im Winter, wenn es irgendwo kalt reinzieht. Bei dieser Argumentation ist man in einem geschlossen System, denn man schaut sich lediglich die Effekt innerhalb des Systems Atmosphäre an.

            Es ist tatsächlich noch witziger. Wir werden mit 6.000 Grad heißer Sonnenstrahlung bestrahlt, aber die Temperatur der bestrahlten Erde/Materie ist deutlich geringer. Die Temperatur der Strahlung ist nicht notwendig dieselbe, wie die der bestrahlten Materie. Tatsächlich ändert sich die Temperatur eines Moleküls nicht, wenn es ein Photon absorbiert und dann streut oder reemittiert, denn es gibt ja genau dieselbe Energie ab, die es gerade aufgenommen hat. Vielmehr muss es nach der Absorption zu einem Stoss mit einem anderen Molekül kommen bei dem die Anregung in kinetische Energie der Moleküle umgesetzt wird. Das passiert auch, aber wie bereits erwähnt, ist dieser Prozess zumindest in der Troposphäre im Vergleich zur Konvektion absolut vernachlässigbar. In den höheren Schichten, Stratosphäre, Ionosphäre, etc. wo es wenig Konvektion gibt, greift der Effekt, aber das ist leider viel zu hoch, als das es einen großen Einfluss auf die Höhe der -18 Grad Schicht hätte.

            Übrigens bist Du ein ganz schön mutiges Kerlchen, als Nichtphysiker einen Physik Professor des Irrtums zu zeihen. Das gefällt mir 🥰

          • @Albert
            Der Professor hat ja schliesslich vorher damit kokettiert, er würde die Gesetze der Thermodynamik nicht verletzten… so eine Steilvorlage muss man doch einfach nutzen!

            Die Modellvorstellung mit der Barriere taugt aber leider nur in allererster Annäherung an das Phänomen Treibhauseffekt. Ich hatte aber ganz vergessen gehabt, dass die simplen elementaren Moleküle gar nicht im Infrarot absorbieren, danke für die Auffrischung und Neuausrichtung!

            Das Erforschen definierter Kunstatmosphären muss aber schleunigst nachgeholt werden, das ist so nachlässig, man fasst es nicht!

          • Das Problem ist halt, das Du Dich bei physikalischen Themen auf den Spiegel berufst, Du Scherzkeks. Sie haben die Konvektion verhindert und sind überrascht, dass sich etwas erwärmt. Wie bereits erwähnt gibt es halt kein seriöses Experiment, dass den Treibhauseffekt belegt. Dann verstehen sie Streuung und Absorption nicht. Stell Dir ein Gas vor auf das besagte langwellige Strahlung trifft. Sie wird in beliebiger Richtung gestreut. Deshalb sieht es so aus, als ob es absorbiert werden würde, da man es nicht mehr in derselben Intensität sieht, wie ohne das Gas. Das sind Frauenhoferlinien. Die langwelligen Strahlen sind gegen die Wand geknallt, wurden dort absorbiert und man sieht sie hinten nicht mehr. Das Rohr wird wärmer, aber nicht das Gas – genauer gesagt etwas wärmer, wegen des Rohrs – aber auf der Erde haben wir das Rohr halt nicht.

            Ein Physiker sagte Mal, dass es zu jedem Effekt mindestens eine völlig falsche Erklärung gibt, die scheinbar richtig, aber völlig falsch ist. Wenn es so einfach wäre, müsste sich das IPCC nicht auf Simulationen verlassen, sondern würde Experimente anführen. Tut es aber nicht. Das ist übelster Populismus, lieber @uepsilonniks, und hat nichts mit der Realität zu tun.

    • Geht das schon wieder los? Ich verweise auf diesen SMS vor einem Jahr, bei dem Du Dich bemerkenswert faktenresistent gezeigt hast:

      https://allesevolution.wordpress.com/2019/06/01/selbermach-samstag-241-01-06-2019/#comment-406403

      Die Diskussion habe ich damals schon so zusammengefasst:

      „Inquisitor Alex: Es gibt keine experimentelle Ermittlung der Absorptionsspektren von CO2!
      Galilei: Hier, eine lange Liste mit Veröffentlichungen zur experimentellen Ermittlung von Absorptionsspektren von CO2.
      Inquisitor Alex: Da geht’s nur um Astrophysik.
      Galilei: Nein, hier guck, es geht wirklich um die experimentelle Ermittlung der Absorptionsspektren von CO2.
      Inquisitor Alex: Pah, nur eine Arbeit, bedeutungslos, viel zu ungenau…
      Galilei: Aber du musst dir die anderen Arbeiten doch nur angucken?!?
      Inquisitor Alex:…“

      Ich empfehle allen Interessierten, einfach nochmal reinzugucken, anstatt dass wir diese Farce wiederholen.

      • @alle
        Nach wie vor gibt es keine Experimente und Daten zur Eigenschaft des CO2 als Treibhausgas.

        Wie also will man die energetische Aufladung der Atmosphäre durch eine Vermehrung des CO2 seriös schätzen oder gar berechnen?

        Wieviele Quanten welcher Wellenlänge führen zu wieviel kJ Energie in Abhängigkeit von CO2?

        Das fehlt und damit ist die Diskussion beendet. Die Klimawandel-Forschung ist ein pseudowissenschaftliches Gerücht, kapiert das endlich 🙂

        Kein Wunder, dass der ganze antiwissenschftliche Hokuspokus sich breitmachen kann, wenn die „kritische Öffentlichkeit“ völlig hohlen Theorien ohne Substanz anhängt! Die Theorie vom Klimawandel ist ein antimoderner und pseudowissenschaftlicher Mythos, nichts weiter.

      • Das Leben des Galilei – die Fortsetzung.

        Was zuletzt geschah:

        […]
        „Galilei: Aber du musst dir die anderen Arbeiten doch nur angucken?!?“

        Erleben Sie nun, wie es weiter geht:

        „Inquisitor Alex: Nach wie vor gibt es keine Experimente und Daten zur Eigenschaft des CO2 als Treibhausgas.
        Galilei: Aber Satellitenmessungen haben doch ergeben, dass mit der Erhöhung der CO2-Konzentration die Emission der Erde in den entsprechenden Spektralbereichen nachgelassen h…
        Inquisitor Alex: „Damit ist die Diskussion beendet!“

        Und für die Fortsetzung hast du ein Jahr gebraucht?

    • Seit es das Klima gibt, gibt es jeden Tag Klimawandel. Und seit es Menschen gibt, ist der tägliche Klimawandel partiell auch von Menschen gemacht. Z.B. durch CO2-Ausstoß beim Lachen oder Joggen.

      Neu ist aber, dass die Menschen glauben, das alles zu verstehen. Und dass sie so größenwahnsinnig sind zu meinen, Klimawandlungen bestimmen, beherrschen und rückgängig machen zu können.

      El Nino, Vulkanausbrüche, Meteroiteneinschläge – aber wir bauen Elektroautos, für die es keine Steckdosen gibt und deren Strom aus polnischen und französischen AKWs kommt. In denen wir beim Unfall verbrennen, weil die Akkus kaum zu löschen sind. Allein die Akkus sind doch Umweltverbrechen.

      Das ist alles unreflektierter kranker Aktionismus. Wenn die Menschen einen solchen Aktionismus wenigstens dafür nutzen würden, sich vor möglichen Folgen der Veränderungen auf der Welt zu schützen, könnte ich das verstehen; dass aber jeder heiße Sommertag inzwischen dafür genutzt wird, den Leuten einzubläuen, sie sollten sich gefälligst auspeitschen, weil sie mit dem Flugzeug geflogen sind oder ein Stück Fleisch gegessen haben, ist pseudoreligiöser Mist und hilft keinem sibirischen Flusskrebs weiter.

      • wie wahr!

        Und eine „promovierte Physikerin“ will mit entspechendem Mitteleinsatz von Steuergeldern am Thermostat des Weltklimas „drehen“, um die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung just auf 2 Grad C° zu begrenzen.
        Sind die meisten Menschen wirklich schon so verblödet, einen solchen Unsinn zu „glauben“?!

      • „Das ist alles unreflektierter kranker Aktionismus.“

        Nicht verwechseln:

        Eine inkompetente Regierung, die auf ein vorhandenes Problem völlig planlos und unzulänglich reagiert, mit dem Problem an sich.

        Der Klimawandel ist da, das ist Fakt, und er macht unseren Planeten ungemütlicher, auch das ist Fakt, und wie wir darauf reagieren, das ist die entscheidende Frage. Denn wir können etwas daran ändern, weil der Klimawandel menschengemacht ist; das ist mit 99%iger Wahrscheinlichkeit faktisch richtig, also quasi zu 99% Fakt.

        • @Renton
          Es würde mich wirklich interessieren, warum du da so absolut sicher bist, kannst du den wichtigsten Grund deiner Überzeugung bitte ganz prägnant nennen? (wie sehe die dahinschmelzenden Gletscher der Alpen etwa)

          „Der Klimawandel ist da, das ist Fakt“

          • Gerne. Es ist das Bündel aus
            – zunehmender globaler Durchschnittstemperatur, belegt durch kritisch überprüfte Temperaturmessungen wie auch
            – weltweit abnehmende Eis- und Gletscherflächen und
            – die globale Veränderung von Flora und Fauna. So hat sich die Baumgrenze im letzten halben Jahrhundert global um mehrere Dutzend Meter nach oben verschoben.
            Hinzu kommt mein Vertrauen in meine Wissenschaftlerkollegen.

          • ok, hatte aber einen „Aha-Moment“ erhofft.
            Alles, was du anführst, akzeptiere ich als Fakt übrigens auch. Dann kommen allerdings noch ein paar andere Sachen dazu, wie dass die Baumgrenze in den Alpen vor ca 7000 Jahren ein paar 100 m höher war als heute, wovon zB Baumstämme in den Gletschern zeugen. Da gab es ein „postglaziales Wärmemaximum“, welches völlig unverstanden ist, zu dem wesentlich wärmeres Klima als heute herrschte.

          • „wie dass die Baumgrenze in den Alpen vor ca 7000 Jahren ein paar 100 m höher war als heute“

            Das mag sein. Wir müssen aber unterscheiden zwischen lokalen Klimaveränderunngen und einer globalen. Lokal war das Klima an einigen Stellen früher sicher schonmal wärmer als heute. Die jetzige Erwärmung ist aber ein globales Phänomen.

          • @Renton, Deine Argumente belegen lediglich, dass sich das Klima ändert, was es schon immer getan hat. Warum meinst Du, dass dies durch den Treibhauseffekt verursacht wird? Bitte komm mir jetzt nicht mit Vertrauen, sondern mit Deiner Meinung.

          • @Albert

            Schön, dass wir uns einig sind, dass ein Klimawandel stattfindet. Wir sind damit bei Stufe 2 angelangt: Woran liegt es? Stufe 3 wäre dann die Frage, ob die in Stufe 2 ausgemachten Ursachen menschengemacht sind oder nicht.

            Ich muss Dich leider enttäuschen: Meine Meinung gründet sich darauf, dass ich einfach das nachplappere, was kundigere Menschen, sogenannte Klimawissenschaftler, von sich geben, und nicht auf das höre, was unkundigere Menschen mit erkennbarer Faktenresistenz, man nennt sie Alex, von sich geben (s. letztes Jahr). Da ich nicht alles wissen kann, weiß ich mir da keinen besseren Weg. Die Kunst ist halt, bei den vielen, vielen Dingen, die man selbst nicht durchdringt (mangels Zeit, Vorwissen, Verstand usw.), sich zu überlegen, wem man am ehesten vertraut. Daran führt kein Weg vorbei.

            Wenn Du also eine ausgefeilte, wohlwissenschaftliche Begründung möchtest, wieso es an den Treibhausgasen liegt und nicht an den Sonnenzyklen oder sonst was, und wie sehr das eine oder andere Treibhausgas beiträgt, frage bitte den Klimawissenschaftler Deines Vertrauens.

            Und wenn Du mich überzeugen möchtest, wirst Du mir eine (ach was! viele!) Quelle liefern müssen, der ich mehr vertraue als der überwältigenden Mehrheit der sich mit dem Thema befassenden Wissenschaftler. Mietmäuler der Ölindustrie oder Abiturienten mit Grundkenntnissen in Physik gehören da leider nicht zu.

          • @Renton, genau so muss man vorgehen. man kann nicht alles wissen oder selbst detailliert beurteilen, aber man sollte sich in so einem Fall, wenn man die Argumentation nicht selber nachvollziehen kann, bewusst sein, dass man ein Gläubiger ist. Leider ist das oft nicht mehr weit weg vom Fanatiker, wie die FFF-Irren belegen.

            Schau, jetzt hast Du Dich nicht Mal getraut, die besten Lehrsätzes Deines Klima-Glaubensgebäudes mit einem Physik Leistungskursler zu diskutieren. Um Erkenntnis geht es Dir erkennbar nicht, Du willst Dich mit Deinen Glauben gar nicht kritisch auseinandersetzen.

          • @Albert

            Stimmt, ich habe keinen Bock auf die Diskussion, zumindest nicht hier. Hätte ich die Zeit, würde ich mich mit so vielem kritisch auseinandersetzen wollen. Aber ich habe sie leider nicht. Das hat nichts mit fehlendem Mut zu tun. Ich verstehe auch nicht, wie Du zu dieser Einschätzung kommst. Immerhin gebe ich zu, es im Detail nicht erklären zu können. Ist das für dich mutlos?!?

            Btw, meinst Du dich mit Physikleistungskursler? Dann willkommen im Club! Ich habe sogar noch ein Physikdiplom draufgesattelt 😉 Und genau deshalb weiß ich, wo auf diesem Gebiet meine Grenzen des Verstehens liegen. Die werde ich bei einer Diskussion mit einem Laien kaum erweitern. Und da ich kein Klimaphysiker bin, muss ich Dich zur Erweiterung Deines Verstehens nochmal an jemand kompetenteres verweisen. Schau mal in den Thread von vor einem Jahr. Wenn ich mich recht erinnere, hat Carnofis da mehr Ahnung*. Der ist zur Zeit anscheinend im Urlaub, wird aber vermutlich bald wieder kommentieren, dann kannst Du ihn ja fragen.

            *Oder war es maddes8cht?

          • Deine Argumente belegen lediglich, dass sich das Klima ändert, was es schon immer getan hat. Warum meinst Du, dass dies durch den Treibhauseffekt verursacht wird?

            Seltsame Frage. Das Klima hat sich immer schon aufgrund eines sich verändernden CO2-Gehalts der Atmosphäre verändert. Änderungen der Treibhausgaskonzentrationen sind der Grund für Klimaveränderungen.

            Die Änderungen der Sonnenintensität sind eher gering, und auf gar keinen Fall abrupt.

            Auch die Erdbahnparameter ändern sich, und zwar zyklisch, aber das führt nur zu einer anderen Verteilung der Sonnenenergie. In der Bilanz bleibt alles gleich. Klimaänderungen ergeben sich durch Rückkopplungen im CO2-Kreislauf. Also wieder Treibhausgase als Motor.

            Es gab in der Erdgeschichte durchaus größere Schwankungen der Treibhausgaskonzentrationen. Verantwortlich sind verschiedene gegenläufige Prozesse: Verwitterung von Gestein, Vulkanismus, Sedimentierung von Kalkschalen, Bildung von Mooren etc.

            Und was es auch immer schon gab: Massenaussterben aufgrund von Klimawandel. Klimaveränderungen sind nicht harmlos, auch nicht die mit natürlicher Ursache.

            Das Besondere beim jetzigen Klimawandel: Er ist besonders schnell im Vergleich zu früheren. Und er hängt davon ab, wie viel fossilen Kohlenstoff die Menschheit noch verbrennen wird. Da geht noch einiges, 10°C global wären problemlos möglich.

            Der fossile Kohlenstoff, der gegenwärtig verfeuert wird, war schon einmal in der Atmosphäre – in einem sehr heißen Erdzeitalter mit tropischen Temperaturen an den Polen. Durch Moore, Erdölbildung usw. ist der Kohlenstoff aus der damaligen Atmosphäre entfernt worden. Über Zeiträume von hunderten Millionen Jahren.

          • @FS
            „Das Klima hat sich immer schon aufgrund eines sich verändernden CO2-Gehalts der Atmosphäre verändert.“

            Das ist eine Hypothese, die unbewiesen ist und gegen die zB der CO2-Gehalt der arktischen Eisbohrkerne spricht, da eine Erwärmung hier dem CO2-Anstieg vorausläuft. Wäre das erste Mal, dass eine Ursache auf die Folge wirken würde.

            Dazu kommt, dass die *Grundlage* all dessen, die Treibhauseigenschaften des CO2 völlig unzureichend bekannt sind und damit die These des „menschengemachten Klimawandels“ keine naturwissenschaftliche genannt werden kann.

            Der Entstehungszusammenhang und die Geschichte der „Klimawandels“ zeigt ausserdem, dass diese Idee den irrationalen Spinnereien der antimodernen und esoterischen „New Age“-Bewegung entstammt (die auch eine der trüben Quellen des Feminismus ist, btw).

          • „Wäre das erste Mal, dass eine Ursache auf die Folge wirken würde.“

            Bei Dir bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob Du das nicht vielleicht genau so meinst, Alex 😉

          • „Eine Ursache, die nach der Folge da ist“ natürlich, @Renton. Spötter meinen allerdings, dass das tatsächlich häufiger vorkommt, etwa wenn Ärzte als Trauernde Särgen folgen.

          • Es gibt tatsächlich neben dem Treibhauseffekt einen anderen Mechanismus, der die bodennahen Temperaturen mitbestimmt: Albedo. Hatte ich vergessen aufzuführen.

            Das Nachlaufen der CO2-Kurve in den Eiszeitzyklen ist im groben geklärt: albedogetriebene Rückkopplung.

            Man kann natürlich immer sagen: Wo ist der Beweis?!? Den gibt es nämlichen nie in den empirischen Wissenschaften. Man könnte die also allesamt in die Tonne treten.

          • Dazu kommt, dass die *Grundlage* all dessen, die Treibhauseigenschaften des CO2 völlig unzureichend bekannt sind

            1862 bereits von John Tyndall beschrieben.

            Du bist (oder warst vor Monaten) ja der eigenartigen Meinung, dass CO2 auf der Venus einen Treibhauseffekt hat, auf der Erde dies aber aufgrund der geringeren Konzentration nicht anzunehmen ist. Man müsste im Falle der Erde (nicht im Falle der Venus) einen Laborversuch mit einer riesigen künstlichen Atmosphäre machen. (Übrigens macht man längst Wärmeflussmessungen in verschiedenen Höhen, die den Treibhauseffekt bestätigen.) Weshalb sich ein CO2-Molekül in der Erdatmosphäre überhaupt anders verhalten sollte als im Labor, erklärst du nicht.

            Aber jeder, der den Klimawissenschaftlern keine Anfängerfehler unterstellt, ist in deinen Augen ein Gläubiger. Wie kommt es eigentlich, dass die Klimatologen so doof sind?

            Stammt die Aussage, dass es früher schon große Klimaveränderungen gab, nicht auch von den doofen Klimatologen? Ist das auch falsch?

          • @FS
            Jedes einzelne Molekül CO2 leistet seinen Beitrag zum Treibhaus. Die Atmosphäre der Venus steht zum guten Teil daraus und bei uns ist das nur in „homoeopathischen Dosen“ (um das mal so umgangssprachlich auszudrücken) vorhanden! Dass wenn ganze %te CO2 in der Atmosphäre vorhanden sind ein deutlicher Effekt einstellt, das wird bestimmt so sein. Aber bei einem 1000-stel Prozent und darunter? Ist aber ein merklicher Effekt vorhanden, wenn die Menge von 500 auf 1000 Moleküle CO2 pro Mio Moleküle ansteigt? Oder ist dieser Anstieg einfach irrelevant (zB im Vergleich zur Treibhausleistung des Wassers).

            Moleküle „wechselwirken“ und deshalb ist es unerlässlich, die tatsächlich zurückgehaltete Wärme durch CO2-Variation in Kunstatmosphären zu studieren. Besonders interessant wird das Beitrag des Wassers dabei sein. Oder überhaupt zu sehen, was das Wasser dabei leistet.

            „Weshalb sich ein CO2-Molekül in der Erdatmosphäre überhaupt anders verhalten sollte als im Labor, erklärst du nicht.“

            Der Unterschied ist, dass man im Labor die CO2-Konz mal schnell variieren kann, in der Atmosphäre aber nicht! Dort misst man nur das Hier und Jetzt und sonst nix. Wenn es einen problematischen Treibhauseffekt durch CO2 gibt, wäre er im Labor eindeutig und effektiv zu demonstrieren! Wieviel Energie tankt die Erdatmosphäre mehr, wenn der Gehalt von CO2 von 500 auf 1000 ppm steigt? Ohne die experimentelle Beantwortung dieser Frage wird alles nur Abschätzung und Spekulation bleiben müssen.

            Warum die Klimatologie so auf Sand aufgebaut ist? Wissenschaftler sind auch nur Menschen und laufen ihren Vorbildern genauso bedingungslos hinterher wie die anderen Menschen das auch machen! Aus diesem Grund gibt es all diese „Schulen“ und „Richtungen“. Aus der Perspektive von heute kann man das natürlich besonders gut in der Vergangenheit nachweisen, weil einem da die ganzen Irrwege, die heute längst vergessen sind, nur grotesk erscheinen. Die Irrtümer von heute werden nicht gesehen, daher sind es ja die Irrtümer von heute.

          • Schulen gibt es vor allem bei den Geisteswissenschaften.

            Wie kommst du auf Tausendstel-Prozent? CO2-Gehalt der Atmosphäre ist 0,04%.

            Die Wechselwirkungen mit anderen Molekülen spielt für Strahlungsabsorbtion keine Rolle. Es gibt Sättigungseffekte, deshalb gilt auch eine Klimasensitivität von etwa 3°C pro CO2-Verdoppelung! CO2 ist ein vergleichsweise schwaches Treibhausgas. Die gemessene Erderwärmung entspricht aber recht genau den Vorhersagen.

            Die Treibhauswirkung von Wasserdampf ist bekannt.

            Sag doch mal konkret, was an den Vorhersagen falsch sein soll. Du argumentierst ja nur nach dem Schema: möglicherweise schätzen wir die Treibhauswirkung falsch ein. Das ist letztlich auch nur Spekulation.

            Andere Frage: Wie erklärst du dir den steilen Temperaturanstieg seit den 70ern? Sonnenintensität würde eine leichte Abkühlung erwarten lassen.

            Welche Mechanismen außer Treibhauseffekt kommen überhaupt in Frage?

          • @renton, ich suche, fast mit missionarischem Eifer, nach Diskussionspartnern und Du warst in diesem Sinne Opfer meines Eifers. Aber es erstaunt mich wirklich wie viele Leute, die wirklich keine Ahnung von der drunterliegenden Physik haben, fanatisch CO2 bekämpfen. Ich habe übrigens auch auf den Leistungskurs draufgesattelt und möchte immer noch gerne wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

            Das Klimathema hat meines Erachtens, ebenso wie der Feminismus, die Willkommenskultur, der Faschismus, der Kommunismus etc. pp. eine zutiefst irrationale, gruppendynamische Ursache. Es geht um die Manipulation oder Selbstorganisation von Masse, denn um die Physik, die Ratio, kann es nicht gehen.

          • @Albert

            Ich denke (ohne Witz!), Du wärst in der Klimaforschung gut aufgehoben. Dort findest Du die Antworten auf Deine Fragen.

            „Zu erkennen, was die Welt
            im Innersten zusammenhält.“

            Was für ein Zufall, unter dieses Motto habe ich mal die Physikausstellung an meiner Schule gestellt 🙂

          • @FS
            „Andere Frage: Wie erklärst du dir den steilen Temperaturanstieg seit den 70ern? Sonnenintensität würde eine leichte Abkühlung erwarten lassen.“

            Ich kann das nicht erklären. Es kommen Umlaufsbahn-Änderungen um die Sonne, Veränderung der Achsenlage und vieles, vieles mehr in Frage.
            Ich denke nur, dass dieser Anstieg nur Grundrauschen im Weltklimageschehen ist.

          • Erdbahnveränderungen kommen nicht in Frage.

            1. Die verschiedenen Parameter, die es gibt, können keinen so abrupten Temperaturanstieg erklären, da sie sich einfach zu langsam verändern: https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen

            2. Auch Änderungen der Erdbahnparameter verändern nicht an der Strahlungsbilanz, wenn man global und übers Jahr mittelt. Es ändern sich Jahreszeitenkonraste, aber nicht die Intensität der Sonneneinstrahlung. Eine stärker elliptische Erdbahn führt sowohl zu einem größeren als auch zu einem kleineren Abstand zur Sonne, ja nach Bahnbschnitt.

            Die Änderungen der Erdbahnparameter haben tatsächlich einen Einfluss aufs Erdklima – auch gemittelt -, aber das liegt eben an den Rückkopplungen im Kohlenstoffkreislauf.

            Genau deshalb ist es auch riskant, in den Kohlenstoffkreislauf künstlich einzugreifen, denn aufgrund der selbstverstärkenden Effekte kann sich eine Eigendynamik entwickeln.

            Die starken Klimaschwankungen mit Warmzeiten und Vereisungen sind ja nicht darin begründet, dass die Erde munter ihren Abstand zur Sonne verändert. Sondern darin, dass das Klimasystem kippelig ist und aufgrund von Rückkoppelungen zu extremen Ausschlägen neigt.

            Wir Menschen befördern nun unheimliche Massen von unter der Erde liegendem Kohlenstoff in die Atmosphäre. Das was wir in einem Jahr verheizen, hat sich zuvor eine Millionen Jahre gebraucht, um überhaupt unter die Erde zu kommen.

            Wir wissen auch, dass es in Warmzeiten hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre gab und in Kaltzeiten geringe.

            Dieser Zusammenhang ist doch gar nicht bestritten. Im Gegenteil, die Klimaskeptiker selbst sagen ja, das sei alles ganz natürlich.

          • @FS
            “ … Die Änderungen der Erdbahnparameter haben tatsächlich einen Einfluss aufs Erdklima – auch gemittelt -, aber das liegt eben an den Rückkopplungen im Kohlenstoffkreislauf.“

            Ja, die Rückkopplungen können mit sonstwas sein, so dass die wirkende Ursache (Erdbahn-Veränderung) sind sprunghaft äussern kann („Metastabilität“). Ich glaube ja auch nicht, dass Bahnveränderungen die Ursache dieser jetzigen Erwärmung oder auch nur der Glazialzyklen sind, wollte aber nur keine Möglichkeit auslassen und fing mit der „gröbsten“ Möglichkeit an aufzuzählen …

            Die Hypothese vom alles bestimmenden „Kohlenstoffkreislauf“ ist die aber besser?

            Zuerst muss man die relativen Pollagen, bzw die Kontinentaldrift, berücksichtigen. So wird das Steinkohle-Deutschland in der Carbonzeit sich in Äquatoriallage befunden haben — es ist also gar nicht anzunehmen, dass das Klima global betrachtet wärmer war als heute. Vereisungen der Pole von damals nachzuweisen, ist jedoch gar nicht möglich, denn die Hinterlassenschaften von damals werden alle verschwunden sein. (Das einzige, was nicht derartig durch Positionseffekt zu erklären ist (wie Renton das machte), ist die erwähnte postglaziale Warmzeit)

            Den wirklichen Pluspunkt für die Idee vom grossen „Kohlenstoffkreislauf“ sehe ich dem Umbruch hin zur Sauerstoff-haltigen Atmosphäre durch die Cyanobakterien, hier muss ja auch CO2 im Überfliuss in der Atmosphäre vorhanden gewesen sein.

            Übrigens ist es auch eine interessante Frage, ob das Erdöl überhaupt biogenen Urspungs ist oder nicht einfach das simple hydrierte Kohlenstoff-Produkt aus grosser Tiefe! (Was impliziert, dass Erdöl viel gewöhnlicher ist als man annehmen müsste)

          • Du scheinst ja wirklich alles anzuzweifeln, was geologisch und klimatologisch Mainstream ist. Die Klimarekonstruktionen beruhen ja durchaus auf Belegen, das müsste man jetzt alles der Reihe nach durchspielen. Ufert aber langsam aus.

            Deiner Meinung nach scheinen wirklich große Teile der Naturwissenschaften auf quasi-religiösen Glaubenssätzen zu beruhen.

            Ein Detail, weil es vielleicht keine allzutiefe Diskussion verlangt: Wie siehst du es bei Braunkohle? Man findet in Braunkohle noch Reste organischen Ursprungs, Reste von Baumstämmen z.B.

          • Was ich frappierend finde, ist, wie leichtfertig du der Wissenschaft Anfängerfehler unterstellst. Die Dynamik der Plattentektonik ist ja nun lange bekannt. Warum sollte man die bei der Klimarekonstruktion ‚vergessen‘? Blödheit?

          • @FS
            „Du scheinst ja wirklich alles anzuzweifeln, was geologisch und klimatologisch Mainstream ist.“

            Wir bewegen uns auf Terrain, auf dem es mehr Fragen als Antworten gibt. Wenn es keine Antworten gibt, dann hält man sich besser an die vernünftigen Fragen.
            Das Weltklima des Carbon nachzuvollziehen ist sicher genauso illusionär wie sich eine Totalbestandsaufnahme der Fauna und Flora von damals zu machen. (Die Fossilien in der Kohle sind aber ein echtes Plus! — ach ja, auch aus der Braunkohle, wo du fragtest. Auch der periglaziale Torf ist wirklich klasse, um den Bogen in die Gegenwart zu spannen)
            Wer die Klimaerwärmung heute erklären will, der sollte auch mindestens eine Erklärung für das wesentlich wärmere postglaziale Wärmemaximum anbieten können.
            Wer das Treibhausgas CO2 für die derzeitige Erwärmung verantwortlich machen will, der sollte das wenigstens experimentell untermauern können, das ist keine „rocket science“ oder so kompliziert wie ein Teilchenbeschleuniger.

          • Woher weiß man denn deiner Meinung nach, wie hoch die Mitteltemperatur im Maximum nach der Eiszeit war? Welche Beobachtungsdaten würdest du dem zugrundelegen? Warum bist du auf einmal so sicher, wenn doch alles so unsicher ist? Wie unterscheidest du zwischen guten und schlechten Rekonstruktionen? Warum sind die Mainstream-Rekonstruktionen falsch und deine richtig? Spielt CO2 für das von dir ins Spiel gebrachte Temperaturmaximum eine Rolle?

          • @FS
            „Welche Beobachtungsdaten würdest du dem zugrundelegen?“

            Pollenanalysen zB, aus Torfkörpern. Dann Überreste von Bäumen, die die jetzt schmelzenden Gletscher freigeben. Es herrscht seit mindestens 50 Jahren Klarheit darüber, dass die Baumgrenze in den Alpen in dieser „postglazialen Warmzeit“ wesentlich höher lag als heute und bei uns also ein viel wärmeres Klima geherrscht haben muss als es heute der Fall ist.
            Das ist so eine Fülle von Daten, daran kommt man einfach nicht vorbei.
            Aber warum das so war, dafür ist eine Erklärung mehr als erwünscht.

            Ein paar Meterologen haben das mal rein mit Niederschlägen (also Wasser) versucht zu erklären, also die gesammten Glazialzyklen (!), von denen es sicher mehrere gab. Auf jeden Fall sehr bedenkenswert.

          • Welche Relevanz hat denn die alpine Baumgrenze für die globale Mitteltemperatur?

            Dass es nach dem postglazialen Temperaturmaximum zu einer langen Abkühlungsphase kommt, ist zu erwarten. Was sollte auch sonst passieren. Wir haben nun seit 50 Jahren einen – deiner Meinung nach unerklärlichen – aber deutlichen Temperaturanstieg der globalen Mitteltemperatur. Selbst wenn die gegenwärtigen Temperaturen noch unter denen des damaligen Maximums lägen – was nicht der Stand der Wissenschaft ist -, wäre das beunruhigend und erklärungsbedürftig. Denn irgendwo muss das ja herkommen.

            Und seltsamerweise entspricht dieser Anstieg recht gut den Voraussagen der Klimatologen seit den 70ern. Erste offizielle Warnung an die US-Regierung war 1965. Grob überschlägige Berechnungen sogar seit Ende des 19. Jahrhunderts. Selbst die in der richtigen Größenordnung.

            Aber das zählt für dich nicht?!

        • Ungemütlicher? Die Erde ist durch die Klimaveränderungen nachweislich grüner geworden, der Hunger der Menschen hat sich reduziert.
          Wenn wir nicht mehr in den Süden fliegen müssen und den mediterranen Sommer in Brandenburg genießen können, finde ich das auch nicht ungemütlich.

          Ein Großteil der Klimaveränderungen sind sicher Folge des zivilisierten Lebens der Menschen, auch wenn sie keiner gemacht hat.

          Wir sollten demütig sein und mit dem Klima leben, uns auf Eventualitäten einstellen, aber nicht dem Glauben verfallen, wir könnten die Welt zurückdrehen. Das sind kranke Allmachtsphantasien von FFF-Mädchen, die mit einem übersteigerten „Ich kann alles“-Selbstbewusstsein aus dem Muttermund geschleudert wurden.

          • @beweis:

            »Wenn wir nicht mehr in den Süden fliegen müssen und den mediterranen Sommer in Brandenburg genießen können, finde ich das auch nicht ungemütlich.«

            Die subtropischen Sommer in der Rheinebene waren immer schon »mediterran«, aber so langsam werden sie ungemütlich! 🙂

          • @beweis:

            Vor ein paar Jahrzehnten konnte man in Schuhgeschäften bei der Anprobe die Treter röntgen. Die haben dann auch nachweislich besser gepasst. Fortschritt und brandneue Technik und so. Nur dass man bei der brandneuen Technik nicht mit verträglichen Strahlungsdosen wie heute gearbeitet hat, sondern eher mal volle Kanne drauf. Sieht man ja so schön ob der Schuh passt. Und weils so lustig ist macht man das jeden 3. Einkaufssamstag im Monat.
            Dumm nur, dass nicht wenige Leute dann ein paar Jahre später ganz plötzlich Krebs entwickelt haben.

            Was ich sagen will: Du siehst die kurzfristigen Folgen des Klimawanderls, die mögen in manchen Bereichen positiv sein. Die Frage ist, ob solche kurzfristigen Effekte die potentiellen langfristigen Folgen aufwiegen können. Wir wissen, dass das Klima ein sehr fragiles Gleichgewicht ist. Wir wissen nicht, was passiert wenn dieses Gleichgewicht kippt, aber wenn es kippt dann hat es globale Auswirkungen.
            Vergiss mal die FFF Gören, es geht nicht darum dass wir „die Welt zurückdrehen“. Es geht darum, angesichts von potentiell unvorhersehbar großen globalen Effekten angemessen vorsichtig zu sein.

            DIE politische Debatte in Bezug auf den anthropogenen Klimawandel dreht sich typischerweise um die Genauigkeit von Modellen. Diejenigen, die behaupten, dass Modelle genaue Vorhersagen machen, plädieren für spezifische politische Maßnahmen zur Eindämmung der vorhergesehenen schädlichen Auswirkungen; diejenigen, die an der Genauigkeit der Modelle zweifeln, führen den Mangel an zuverlässigen Beweisen für potentielle Schäden gegen politische Maßnahmen ins Feld.

            Diese beiden Alternativen sind nicht erschöpfend. Man kann der „Skepsis“ derjenigen, die bestehende Klimamodelle in Frage stellen, ausweichen, indem man das Risiko in der direktesten
            Art auf globaler Ebene betrachtet. Das heißt, wir sollte fragen, „was wäre die richtige Politik, wenn wir
            keine zuverlässigen Modelle hätten“?
            Wir haben nur einen Planeten. Diese Tatsache schränkt die Arten von Risiken, die man auf breiter Front eingehen sollte, radikal ein. Selbst ein Risiko mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit wird
            inakzeptabel, wenn es uns alle betrifft – Fehler dieser Größenordnung können nicht umgekehrt werden.

            Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

            Klicke, um auf climateletter.pdf zuzugreifen

          • @pingpong

            „Das heißt, wir sollte fragen, „was wäre die richtige Politik, wenn wir
            keine zuverlässigen Modelle hätten“?“

            Das finde ich auch die einzig sinnvolle Variante. Sich auf die menschliche Vernunft zu beziehen und das Valide abzuwägen. Und das heißt, über Diagramme hinauszudenken.

            „Wir haben nur einen Planeten. Diese Tatsache schränkt die Arten von Risiken, die man auf breiter Front eingehen sollte, radikal ein. Selbst ein Risiko mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit wird
            inakzeptabel, wenn es uns alle betrifft – Fehler dieser Größenordnung können nicht umgekehrt werden.“

            Das sehe ich nicht so. Denn hinter dieser Behauptung steht eine totalitäre, gar göttliche Weltsicht. Die Menschen werden aber nie einheitlich sein und handeln. Sie werden immer egoistische oder unmittelbare Ziele für ihre Gruppe verfolgen. Wir werden mit dieser Art Mensch leben und vielleicht auch untergehen müssen.

            Natürlich kann man auf der individuellen, der nationalen Ebene das eine oder andere verändern oder verfügen; aber in der CO2-Debatte geht es im Kern ja um Zivilisation und sogenannten Fortschritt, um Wachstum, was wir Industrienationen denen vorenthalten wollen, die es noch nie hatten.
            Das wird nix.

            Nun kann man daran verzweifeln oder sich im Keller für die eigene Existenz auspeitschen – oder man kann es hinnehmen und sich an den momentan positiven Folgen der Klimaveränderungen individuell erfreuen. Wie am mediterranen Sommer in Brandenburg.

          • @beweis:

            „Das sehe ich nicht so. Denn hinter dieser Behauptung steht eine totalitäre, gar göttliche Weltsicht.“

            Das verstehe ich nicht.
            Was hat das mit göttlicher Weltsicht oder totalitären Ansichten zu tun?

            Zumindest in einer Hinsicht sind eben doch alle Menschen einheitlich: Wir sitzen alle im selben Boot auf dieser Erde. Das mag dir nicht gefallen, aber dieser Fakt lässt sich nicht wegdiskutieren. Und eben deswegen ist es notwendig die individuellen und egoistischen Ziele des Einzelnen bzw. der Gruppe gegenüber dem „wir sitzen alle im selben Boot“ abzuwägen und auszudiskutieren. Ich finde du hast das ganz gut getroffen wenn du sagst „Wir werden mit dieser Art Mensch leben [müssen]“ – genau das finde ich auch.

            Das ist allerdings ganz etwas anderes als „…und vielleicht auch untergehen müssen“ – dagegen wehre ich mich vehement. Wir müssen das eben nicht, wir haben es in der Hnad das zu beeinflussen. Das ist der Kern der CO2 Debatte.

          • „Wir sitzen alle im selben Boot auf dieser Erde.“
            Sehe ich nicht. Ich sehe viele Boote mit unterschiedlichen Motoren. Die einen wollen Wohlstand, Reichtum, einen Mercedes fahren. Bei anderen ist der Motor ihres Handelns der Schutz der Erde für künftige Generationen von Menschen. Andere wiederum wollen sowas sie Gerechtigkeit. Noch andere viele süße Kinder.

            Allen diesen Menschen ihre Lebensziele abzusprechen und sie in das selbe Boot zu setzen, halte ich für totalitär.

            Und nur wenn wir so totalitär agieren im Sinne des Klimas und die primären Interessen anderer Menschen und Gesellschaften unserem Ziel unterordnen, haben wir es in der Hand.

            Aber das wird nicht klappen.

          • „Sehe ich nicht. Ich sehe viele Boote mit unterschiedlichen Motoren.“

            Und alle diese Boote fahren auf demselben Gewässer. Und wenn es mit diesem Gewässer Probleme gibt, sind alle davon betroffen, Luxusyacht mit starkem Motor oder kleines Fischerboot. Das ist die Bedeutung des Wortes „global“. Corona hat gerade erst gezeigt wie schnell die verschiedenen Boote allesamt (!) betroffen sind, sobald ein Problem mit bestimmten Eigenschaften auf einem der Boote auftritt. Es gibt Probleme deren Auswirkungen und Folgen globaler Natur sind, und in diesem Sinn sitzen wir alle im selben Boot. Du kannst das für dich persönlich sehen wie du magst, es ändert nichts an der Tatsache.

            Das hat erstmal nichts mit totalitär zu tun (bzw. sehe ich noch immer nicht wie), und es geht auch nicht darum Menschen ihre Lebensziele abzusprechen. Lass dich nicht von den durchgeknallten FFF Kids blenden.

            „die primären Interessen anderer Menschen und Gesellschaften unserem Ziel unterordnen, haben wir es in der Hand.“

            Falsche Dichotomie. Ein weiterleben auf dieser Erde ist primäres Interesse aller, andere Ziele kommen erst danach. Zuerst überleben, dann schützen, dann gedeihen und aufblühen. Du kannst nicht mit dem letzten Punkt („Die einen wollen… die anderen wollen… indviduelle Lebensziele…) beginnen, wenn das Problem die ersten beiden Punkte sind.

          • „Du kannst nicht mit dem letzten Punkt („Die einen wollen… die anderen wollen… indviduelle Lebensziele…) beginnen, wenn das Problem die ersten beiden Punkte sind“

            Doch, wenn die ersten Punkte nur von einigen Erleuchteten gesehen werden, muss man sich mit den Punkten beschäftigen, die viele Menschen sehen:
            Und das ist primär ihr konkretes Auskommen und ihr Wohlstand.

            Gläubige würden sagen, Gott steht über allem, Klimaaktivisten sagen halt, die Klimabedrohung steht über allem.

            Nicht mal Trump ist überzeugt – und der ist inzwischen sogar vom Mund-Nasen-Schutz überzeugt. Weil es eben schlimm ist. Das Klima findet jedoch kaum jemand bisher wirklich schlimm. Daher kaufen sie sich halt weiter SUVs.

          • @beweis:

            Ja, das Menschen ein Problem haben beim Übergang von individuellem Risiko auf kollektives Risiko ist bekannt. Das ändert nichts daran, dass es kollektive Risiken gibt, und das ist eine andere Problemklasse als individuelles Risiko. Die Strategien die du dir erarbeitet hast um mit individuellen Risiken in deinem Leben umzugehen greifen da nicht.

            Die meisten Menschen würden auf die Frage, was das schlimmste sei das ihnen passieren kann, antworten dass sie durch einen Unfall oder eine Krankheit oder was auch immer sterben. Aber wenn man genau drüber nachdenkt ist der eigene Tod nicht das schlimmste was einem passieren kann. Das schlimmste was passieren kann ist dass du selber stirbst, und zusätzlich noch deine Frau, deine Kinder, deine Eltern, deine Verwandten, deine Großfamilie usw. Kann man beliebig hinaufskalieren.

            Angenommen es geht um russiches Roulette, ist es dasselbe wenn du entscheiden musst ob du spielst, oder wenn du entscheiden musst ob du und deine Familie spielen?

            Ich denke es ist NICHT dasselbe. Weil individuelles Risiko etwas anderes ist als kollektives Risiko.

            Klimawandel: kollektives Risiko
            Corona: kollektives Risiko (multiplikativ)
            Gentechnik Lebensmittel: kollektives Risiko (multiplikativ)

            Andererseits:
            Atomkraft: kein kollektives Risiko (nicht multiplikativ). Voraussetzung: die Reaktoren bleiben klein. Wenn Fukushima in die Luft geht, sind wir in Europa nur am Rand betroffen, und es erhöht auch nicht das Risiko dass ein Reaktor in Frankreich ebenfalls in die Luft geht.

          • @pingpong
            „Das ist der Kern der CO2 Debatte.“

            Der Kern dieser „Debatte“ ist eine unfreiwillige Selbstparodie christlicher Endzeitapokalyptik.

            „WIR machen die Welt kaputt.“ Der Klimawandel ist der zentrale anti-aufklärerische und antimoderne Mythos des späten 20/frühen 21. Jahrhunderts. Im allereigentlichsten Sinne ein zutiefst reaktionärer Mythos.

          • @pingpong
            Ihr Gläubigen des Klimawandel seid nichts anderes als eine weitere Weltuntergangssekte. Das Ausmass der Anhängerschaft ist diesmal allerdings erheblich grösser als üblich. Zusammen mit dem ganzen anderen Progressivismus hat das das Zeug die Welt wieder mal so richtig schön in Brand zu stecken. Wollt ihr das wirklich??

          • @Alex:

            Bei allem Respekt vor Deiner Intention, Rationalität und Aufklärung zu verteidigen: Deine Thesen sind durchgängig in einem Maße hyperbol, hysterisch, schrill überspitzt und überzogen und kommen zudem in einer so hohen Taktzahl, dass man irgendwann nur noch die Rolladen runterlassen kann, und jetzt bin ich mal so arrogant und füge an: wenn ich mal soweit bin, daß ich ans »Rolladen runterlassen« denke, dann will das heißen!

            Nimm Dir die Zeit, mal eine Deiner Thesen aus der passenden Literatur sauber auszuarbeiten und sie in einem gerne auch längeren Blogpost zu präsentieren, anstatt uns hier unter einem Maxim-Dauerfeuer von Twittermüll zu halten. Damit hast Du die Chance, Dich selbst von Deiner hysterischen Kurzatmigkeit zu lösen, und wir haben die Gelegenheit, etwas von Dir zu lesen, das in die Tiefe geht anstatt in die Breite!

        • Welche Relevanz hat denn die alpine Baumgrenze für die globale Mitteltemperatur?

          Dass es nach dem postglazialen Temperaturmaximum zu einer langen Abkühlungsphase kommt, ist zu erwarten. Was sollte auch sonst passieren. Wir haben nun seit 50 Jahren einen – deiner Meinung nach unerklärlichen – aber deutlichen Temperaturanstieg der globalen Mitteltemperatur. Selbst wenn die gegenwärtigen Temperaturen noch unter denen des damaligen Maximums lägen – was nicht der Stand der Wissenschaft ist -, wäre das beunruhigend und erklärungsbedürftig. Denn irgendwo muss das ja herkommen.

          Und seltsamerweise entspricht dieser Anstieg recht gut den Voraussagen der Klimatologen seit den 70ern. Erste offizielle Warnung an die US-Regierung war 1965. Grob überschlägige Berechnungen sogar seit Ende des 19. Jahrhunderts. Selbst die in der richtigen Größenordnung.

          Aber das zählt für dich nicht?!

          • @FS
            Danke erst mal fürs (vermutlich unbeabsichtigte) Verrücken und den Neuanfang des Fadens! Den richtigen Einstieg zu finden, das ist ja mehr als lästig!

            „Welche Relevanz hat denn die alpine Baumgrenze für die globale Mitteltemperatur?“

            Wir haben hier einen (verlässlichen) Puzzlestein! Wenn wir jetzt das gleiche noch für Patagonien, Nordkanada, Sibirien, Süd-Neuseeland, Antipoden oder sonstwelche interessanten Punkte hätten, dann würde unser Bild auch global werden können.
            Wenn unsere erhöhte Temperatur vor ein paar 1000 Jahren nicht auf eine allg. wärmere Weltklima zurückführen willst, dann bleibt nur ein Positionseffekt durch Kontinentaldrift oder durch stark verminderten Niederschlag (alles recht abenteuerlich).

            „Dass es nach dem postglazialen Temperaturmaximum zu einer langen Abkühlungsphase kommt, ist zu erwarten.“

            Warum? Nur damit der verwendete Begriff von einem „Maximum“ gewahrt bleibt? Solange wir nicht die Ursache für das Maximum kennen, werden wir auch den Grund für den Abfall danach nicht kennen und vermutlich auch nicht den Grund für den Anstieg jetzt. Wäre es nicht logisch, hier – in erster Näherung – erst mal eine gemeinsam wirkende Ursache für alles zu erwarten?
            Das mit diesem Maximum ist übrigens schon lange „Stand der Wissenschaft“. Es redet nur keiner gerne drüber, weil es zu den Ideen von heute gar nicht passt.

            „Und seltsamerweise entspricht dieser Anstieg recht gut den Voraussagen der Klimatologen seit den 70ern.“

            Da darf man auch nicht vergessen, dass die erst ganz sicher waren, dass uns eine neue Kaltphase und Abkühlung droht. Zum Gegensteuern wollte man Atomkraftwerke im Leerlauf betreiben, sehr amüsant.
            Auch falsche Theorien passen sehr regelmässig zu allen möglichen Daten, deshalb ist Skepsis angebracht.

          • Es gibt doch schon lange Rekonstruktionen, die alle möglichen Puzzleteile zusammenfügen. Ob nun Meeressediment-Bohrkerne, Tropfsteinhöhlen, Baumringe, Eisbohrkerne, Dropstones von Eisbergen, Pollen, Fossilien oder was auch immer. Das wird doch alles schon seit Ewigkeiten gemacht.

            Ich wundere mich über deine Argumentation. Einerseits bestätigst du, dass man das Klima rekonstruieren kann, andererseits ziehst du es in Zweifel. Der rote Faden, den ich bei dir sehe: Es stimmt immer dann, wenn es dem Mainstream der Klimaforschung und der Geologie widerspricht. Das scheint dein Qualitätskriterium zu sein.

            Eine gegenwärtige (langsame) Abkühlung wäre deshalb zu erwarten, weil 1. genau dies den physikalischen Modellen entspricht und 2. den Proxydaten. Letztere ergeben eine Art Temperatur-Sägezahn-Kurve im Auf und Ab der Eiszeiten. (Abgesehen davon ist die Sonnenintensität seit einigen Jahrzehnten eher schwach, was aber wahrscheinlich kein langfristiger, jedenfalls kein voraussberechenbarer Effekt ist. Nichtsdestotrotz müssten die Temperaturen gegenwärtig eher niedrig sein.)

            Dass „man sich ganz sicher“ war, dass demnächst eine Abkühlung folgt, ist falsch. Wenn überhaupt muss man da von einem Medienphänomen sprechen. Es gab eine sehr überschaubere Minderheit von Wissenschaftlern (insbesondere Stephen Schneider), die so etwas vorübergehend postulierten und die in der Fachwelt entsprechend kritisch diskutiert wurden. Auslöser war der damals stagnierende Temperaturanstieg aufgrund der Industrie-Aerosole. Nenn mir mal ein Lehrbuch, in dem eine nahe Eiszeit angekündigt wurde.

          • @FS
            „… Das wird doch alles schon seit Ewigkeiten gemacht.“

            Ja, auf dieserlei Einsicht beruht auch die Erkenntnis des „postglazialen Wämemaximums“, welches nur daher so sicher ist, weil es zeitlich nicht allzusehr weit weg ist! Eine Datierung schon eiszeitlicher Hinterlassenschaften wie Moränen oder gewisser Verwitterungsformationen ist dann schon eher zuzuverlässig und kryptisch.

            „Einerseits bestätigst du, dass man das Klima rekonstruieren kann, andererseits ziehst du es in Zweifel.“

            Das Problem ist der unwissenschaftliche Aktivismus, der sich über Teile der Wissenschaft gelegt hat und nur noch die Welt verbessern will statt sie zu verstehen. Wohin das führt, das sollte schon der Darwinismus gezeigt haben, aber diesmal ist es ganz bestimmt ganz anders ….

            Natürlich kann man die Vergangenheit rekonstruieren. Aber leider auch allzu leicht phantasieren. Schau mal in die Diskussion rein, die fast ganz unten im SMS hier eben von mir geposted wurde, da kann man nur die Achseln hängen lassen.

            „Nenn mir mal ein Lehrbuch, in dem eine nahe Eiszeit angekündigt wurde.“

            Das war auf dem Titel der grossen Zeitschriften, Time oder sowas, mid-70ies. Man berief sich auf den „wissenschaftlichen Konsens“, auf was denn sonst?

      • Seit es das Klima gibt, gibt es jeden Tag Klimawandel. Und seit es Menschen gibt, ist der tägliche Klimawandel partiell auch von Menschen gemacht. Z.B. durch CO2-Ausstoß beim Lachen oder Joggen.

        Das ist normaler Anteil des CO2-Austauschs. Der Mensch fügt aber durch Verbrennen von fossilen Brennstoffen und nicht Lachen Milliarden von Tonnen Treibhausgase hinzu.

        • Ja, stimmt. Der Mensch ist aber mit fast acht Milliarden Exemplaren ein entscheidender Bestandteil dieser Erde geworden und verursacht inzwischen sicher mehr Veränderung als ein größerer Vulkanausbruch, der womöglich ebenfalls schlagartig ohne Ende Brennstoff in die Athmosphäre schießt. Ohne Zweifel.

          Aber kein Schwein redet davon, Menschen zu reduzieren. Alle wollen auf den Selbstkasteiungsknopf drücken und alles rückgängig machen. Aber schön weiter die Handys laden, um mit den anderen Aktivisten in Kontakt zu bleiben.

          Das ist nicht logisch, das ist nicht folgerichtig, das ist Religion.

          • Aber kein Schwein redet davon, Menschen zu reduzieren.

            Du kannst ja gern damit anfangen. Aber bitte mit einem Konzept, wie man das umsetzen kann.

          • Solche Überlegungen sind eine wichtige Aufgabe für Klima-Aktivisten, die sich aber dem Thema verschließen. Das halte ich für verlogen, denn die nachhaltigste Methode Menschengemachtes zu verhindern ist, die ausufernde Zahl der Menschen mittel- bis langfristig zu reduzieren.

            Die Aktivisten sollten sich fragen, ob sie wirklich eigene Kinder kriegen müssen. Ob es aus ihrer Klimasicht sinnvoll ist, in Frankreich jeder Alleinstehenden und/oder lesbischen Frau ein Anrecht auf eine Samenspende zuzusprechen. Ob ihnen Klima wichtiger ist als ein individueller Kinderwunsch.

            Dazu braucht es kein weiteres Konzept – nur eigene Entschlossenheit, die über verbale Forderungen hinausgeht.

            Stattdessen finden sie alle Ablasshandel toll. Wenn ich soundsoviel Euro für die Anpflanzung von Bäumchen zahle, darf ich fliegen, Fleisch essen und eigene süße Kinder gebären.

          • Stattdessen finden sie alle Ablasshandel toll.
            Verursacherprinzip. Wer im Wald seinen Ölwechsel macht, wird dafür zur Verantwortung gezogen. Daran ist nichts falsch.

            Irgendwie finde ich den roten Faden bei dir nicht. Prinzipiell siehst du ein, dass wir durch unsere Lebensweise unsere Umwelt schädigen. Und dass wir uns damit letztlich selbst schaden, weil wir von einer intakten Umwelt abhängig sind, dürfte auch klar sein. Aber Lösungen für das Problem finden, willst du auch nicht. Und wenn du – wider Erwarten – doch eine Lösung akzeptierst, soll sie nur für „Aktivisten“ gelten. Du selbst darfst weiter Kinder bekommen, obwohl sie der Umwelt schaden, die Aktivisten jedoch nicht.

          • Mein roter Faden ist, dass wir statt uns in neumodischen Allmachtsphantasien zu versteigen etwas demütiger im Leben stehen sollten.

            Wir glauben, wir wissen und bestimmen alles – tun wir aber nicht. Wir denken uns Feinstaubgrenzen aus, dann kommt der Frühling, und der Pollenflug führt zu Fahrverboten.
            Wir wissen nach über einem halben Jahr noch nicht mal, wie sich das Corona-Virus konkret verbreitet.

            Aber wir wollen das große Rad drehen. Wir schalten Energiequellen ab und produzieren Berge von Akkus für den Individualverkehr.

            Dabei sollten wir dringend etwas überlegter vorgehen: Wie könnten Mobilitätspläne der Zukunft aussehen? Wieviel Wohlstand ist noch vertretbar? Kann ich mein Öl im Wald abkippen, wenn ich nur genug dafür zahle? Sind mehr als acht Milliarden Menschen gut für kommende Generationen?

            Wo sind solche Überlegungen bei den FFF-Aktivisten? Nein, da soll einfach schneller irgendwas abgeschaltet werden, während in anderen Ländern Kohlekraftwerke ans Netz gehen, um dort für Wohlstand und Wirtschaftswachstum zu sorgen.

            Mein roter Faden ist, dass der derzeitige Aktionismus überzogen, voreilig und damit gefährlich ist. Der Faden ist, dass der Untergang eben nicht unmittelbar bevorsteht. So, wie es auch den Wald, die Polkappen und atembare Luft noch immer gibt. Inzwischen sogar Fische in ehemals toten Flüssen.
            In der Umgebung von Tschernobyl ist schon jetzt die Natur wieder kräftig, wenn auch mutiert. Das hätten wir damals niemals für möglich gehalten. Wir waren uns sicher, dass dort Jahrhunderte kein Leben mehr möglich sein wird.
            So wie wir uns jetzt auch immer so sicher sind.

            Innehalten, analysieren, abwägen, Konsens anstreben, handeln. Das halte ich für vernunftbegabtes und verantwortungsvolles Handeln. Und nicht Kohlekraftwerke sabotieren und blockieren oder den ÖPNV für die gute Sache des Klimas behindern und stilllegen.

            Und vor allem: Die Menschen mitnehmen und überzeugen – und sie nicht bekämpfen für ihr Wohlergehen, ihren Genuss, ihren Urlaub. Nur so wird jeder auch seinen Beitrag leisten – nicht durch Androhungen, Strafen, Steuern und Aufforderung zur Selbstkasteiung.

          • Ich geb dir ja recht, dass man FFF und die Journaille nicht ernstnehmen kann. Aber das, was dir vorschwebt, macht z.B. der WGBU. Dort spielt Klimaschutz eine herausragende Rolle.

  16. Interessanter Artikel zum Thema Verschwörungstheorien bei Telepolis: Die Masse denkt wild.

    Daraus zitiert:

    »Verschwörungstheorien finden statt in jenem rohen, unkultivierten Gebiet außerhalb des akademischen Kosmos, vor dem sich Wissenschaftler nicht unängstlich zurückgezogen haben. Dort, so fürchten sie, dort drüben in der unerschlossenen Fremde, herrscht das Chaos der unerhörtesten Spekulation, dort braut sich der theoretische Urmensch gefährliche Anschauungen zusammen, denen die Stringenz und kühle Schönheit des klaren Verstandesdenkens gänzlich abgeht; Vorstellungen, die nicht die hohe Schule der kritischen Kritik durchlaufen haben; primitive geistige Praxis, der völlig entgangen zu sein scheint, dass einfache Erklärungen in der Gegenwart ohnehin nicht mehr möglich sind, dass die Wirklichkeit „zu komplex“, zu „unübersichtlich“ geworden ist, die Hybridisierung der alten Dichotomien zu weit fortgeschritten, ein Jenseits der Immanenz der Netze theoretisch unhaltbar.«

    • @djad
      Das Ganze ist ja eine Verschwörungstheorie, die Verschwörungstheorien erklären soll…..

      Schon wieder tappt sie in die reaktionäre Falle, die der faschistische Zwilling des janusköpfigen bürgerlichen Liberalismus ihr gestellt hat.

      Wo die Masse droht auszubrechen, wirklich wild zu werden, kann man darauf zählen, dass sie von rechts abgefangen wird. Die Rattenfänger stehen bereit und halten Sündenböcke parat ….

      … Schleichend hat das liberale Bürgertum die Linke aufgesogen und sie vollends entmächtigt, indem es ihr von ihrer Macht abgab. ….Die Linke, dem Zauber und der Verzweiflung der Postmoderne anheimgefallen, hat sich längst selbst dekonstruiert. ….

      Die „Massen“ sollen und müssen sich selbst „erlösen“. Unverkennbar ist hier der gute alte dialektische Materialismus in diesen Massen am Werk, also der Marxismus. Und so nimmt es nicht wunder, dass der Aufsatz auf den Altmeister zurückkommt:

      Die hundertste Marx-Exegese reicht nicht hin. Die Intellektuellen müssen vom Glauben abfallen. Sie müssen ihren eigenen Verfall reflektieren; sie müssen verstehen, was sich im epistemisch im 21. Jahrhundert auch für sie verschoben hat. Sie müssen sich fragen, warum die Masse denkt, während sie Wissen verwalten und sich selbst zu formalistischen Apparaten abrichten. Sie müssen sich ihre materielle Impotenz eingestehen, die sich längst theoretisch niedergeschlagen hat – es aber nicht muss.

      Hier wird die Selbstaufgabe und die Unterordnung des Intellektualismus unter das Primat des „Weltgeistes“ gefordert, den die Masse denken würde. Das ist das typische antiintellektuelle Denken des Marxismus. Der Broder hatte da mal eine tolle Phrase, die auch hier passt: „es denkt in ihnen“. Und kein Intellektueller soll sich ja mit diesem Inhalt kritisch auseinandersetzen, sondern den als quasi gottgegeben anerkennen.

      Die Intellektuellen müssen sich endlich wieder desjenigen Begriffs von „Begriff“ besinnen, der das Ganze einbegreift. Sie stehen ja nicht länger materiell auf der Seite der totalitär Begreifenden! Längst sind sie es, die genauso umgriffen werden. Nicht länger ist der Begriff bedrohlich; die Begreifenden denken nicht mehr, die Masse denkt!

      Begriffe sind diskret und beschränkt und zielen niemals auf „das Ganze“ ab. Das ist eine mystische und esoterische Vorstellung, die man vom marxistischen dialektischen Materialismus kennt. Dieses Konzept hier ist ein Wiederaufguss dieser alten Ideen.

      Wenn sich die Intellektuellen eingestehen, dass auch sie inzwischen zur Masse gehören, so können sie weiterdenken; können jene Linie von links begrifflich ziehen, ohne sich vor ihrer eigenen bedrohlichen Macht und Privilegiertheit zu fürchten. Sie haben keine Macht mehr, sie sind nicht länger privilegiert! Wo der Apparat das Denken übernimmt, wird nicht mehr gedacht. Denken ist nicht länger Macht. Es könnte es wieder werden.

      Der letzte Satz ist ein Appell an die Intellektuellen den Intellektualismus abzulegen, im neuen links-identitären Stil verfasst. Die Intellektuellen sollen ihre Privilegien checken und das Denken der Masse zum Massstab machen.

      Genau das haben auch die Marxisten und die Faschisten gefordert, wie das epochale „Verrat der Intellektuellen“ von Benda eingehend nachgewiesen hat. Man sieht, seine Warnung von dem fortgesetzten Verrat ist zeitgemäss wie noch nie — kann nur Jedem (wieder mal) eindringlich empfehlen dieses Buch zu lesen, nein: ganz genau zu studieren.

      • @Alex:

        »Das Ganze ist ja eine Verschwörungstheorie, die Verschwörungstheorien erklären soll …«

        Was genau ist denn daran verschwörungstheoretisch?

        • Ich sehe hier eine nicht klar formulierte Verschwörungstheorie im Hintergrund:

          „Schon wieder tappt sie in die reaktionäre Falle, die der faschistische Zwilling des janusköpfigen bürgerlichen Liberalismus ihr gestellt hat.“

          Diese Verschwörungstheorie schiebt alles Böse, was der Volkswille sich an VTs ausdenkt diesem schwarzen Peter, diesem Teufel, zu. Wer sagt denn andauernd, dass Liberalismus und Faschismus Geschister seien? Das sind die Linksextremen, die Marxisten, oder nicht?

          • @Alex:

            »Wer sagt denn andauernd, dass Liberalismus und Faschismus Geschwister seien?«

            Ich finde diesen Absatz, wie manche andere, auch ein wenig dunkel. Aber seine Hauptaussage ist doch, dass es eine »reaktionäre Falle« gibt, und dieser These kann auch dann zustimmen, wenn man Liberalismus und Faschismus nicht für Zwillinge hält. Die Autorin kritisiert die Linke dann ja durchaus scharf: »hat Ethos durch Äther ersetzt, verfällt an sich selbst, sinkt in sich zusammen, je mehr sie sich ausdehnt«, »dem Zauber und der Verzweiflung der Postmoderne anheimgefallen«, »resigniert vor der Postmoderne und kuscht jüngst vor dem, was sich „Nicht-Moderne“ nennt«

            Ich nehme als Botschaft aus dem Artikel mit, dass die Intellektuellen aufhören sollten, sich vor der Welt des »wilden Denkens« am fringe der Kultur zu fürchten, weil der Irrationalismus längst im Zentrum der Kultur Fuß gefasst hat. Die Angst, ein einziger Fehltritt könnte sie in die Schlucht der »Verstrahlung« und der »Aluhüte« stürzen lassen, lässt sie konformistisch bleiben, und geistig steril.

          • @djad
            das mit der „reaktionären Falle“, das ist ein Gedanke, den ich auch schon lange hege. Ich denke diese Falle ist einfach ein Nebenprodukt, wenn man kollektivistisch denkt. Und dann kommt man immer bei einer Art „göttlicher Ordnung“ an und in einem Stände- oder Kastensystem (wie vor den Revolutionen).

            „Welt des »wilden Denkens«“ oder „die Masse denkt gefährlich“

            Das ist doch Nietzsche, den sie hier hat einfliessen lassen! Fehlte nur noch, dass sie die Masse als mit der „Weisheit der Erde“ versehen ausgestattet hätte oder ähnlich….

    • Artikel die sich allgemein über VTs auslassen, sind i.d.R. vollkommen für die Katz. Keine Ahnung ob sowas von Soziologen etc. auf dieser Metaebene irgendwie befriedigend diskutiert werden kann, ich finde es nur zum Gähnen, manches Mal, aufgrund der inhärenten Ignoranz und Arroganz, auch zum Aufregen.

      Verschwörungen aller Art sind schnöde Realität, es werden immer wieder welche aufgedeckt und/oder zugegeben. Der fehlerbehaftete Mensch in Entscheiderposition hat immer mehrere Möglichkeiten, eine Verschwörung ist halt eine davon, u.U. eine attraktive oder mit Drohungen aufgezwungene, man kann daher menschliches Fehlverhalten auch nicht komplett aufs Systemische reduzieren, wie linke Intellektuelle das immer wieder gerne versuchen. Von daher macht es eigentlich nur Sinn, eine VT konkret zu diskutieren (normalerweise ohne sie entscheiden zu können, aber mit Wissensgewinn für beide Seiten).

      • @Androsch Kubi:

        »Artikel die sich allgemein über VTs auslassen, sind i.d.R. vollkommen für die Katz.«

        Ich denke auch, dass der Begriff der Verschwörungstheorie inzwischen völlig verbrannt ist, weil er als Kampfbegriff mißbraucht wird. Ursprünglich hatte er mal die analytische Bedeutung, dass es eine Verschwörungstheorie ist, wenn Geschichte nicht als etwas gesehen wird, was sich aus kontingenten Interessen- und Wertekonflikten faktisch und immer wieder auch unvorhersehbar ergibt, sondern insgeheim von verborgenen Mächten planvoll gesteuert wird.

        Gerade in Bezug auf die großen Revolutionen konnten sich die davon betroffenen Machteliten nicht vorstellen, dass es reale soziale Gründe dafür gab, also kamen Erklärungen in Umlauf, sie seien durch »die Freimaurer«, »die Illuminaten«, »den jüdischen Bolschewismus« auf heimtückische Weise inszeniert worden. Dabei ist der potentielle »Verstrahlungsgrad« solcher Theorien dann nach oben offen, für einen Jim Marrs beispielsweise ist die gesamte Menschheitsgeschichte eine Machenschaft von Geheimgesellschaften, die letztlich auf das Eingreifen von Außerirdischen zurückgehen.

        Heute gilt es dagegen schon als Verschwörungstheorie, wenn man die Erkenntnisse eines C. Wright Mills über die Machtelite konkret anwendet.

        »Von daher macht es eigentlich nur Sinn, eine VT konkret zu diskutieren (normalerweise ohne sie entscheiden zu können, aber mit Wissensgewinn für beide Seiten).«

        Das sehe ich exakt genauso!

      • @AK & djad

        Verschwörungen und Verschwörungstheorien sind zwei Paar Schuhe. Letztere gehen typischerweise um nicht reale Zusammenhange, die aus politischen Gründen skandalisiert werden. Es ist Agitprop. Und damit sind sie als politische Instrumente eben interessant und weniger wegen ihrer imaginären Inhalte.

        • „Letztere gehen typischerweise um nicht reale Zusammenhange, die aus politischen Gründen skandalisiert werden. Es ist Agitprop.“

          Nein. Es kann Agitprop sein, muss aber nicht. Selbst wenn es Agitprop ist, heißt das nicht automatisch, dass die Zusammenhänge imaginär wären, wie du implizierst. Eine VT ist nichts weiter als die (noch unbewiesene) mehr oder weniger plausible Behauptung, es existiere zum ThemaXY eine Verschwörung irgendeiner Art. Über die Pro und Contra kann man stets nur konkret streiten, nicht pauschal.

          Wobei „Verschwörung“ da sehr weit gefasst sein kann und i.d.R. die Übervorteilung eines nicht eingeweihten Dritten meint. Ich muss dir nicht sagen, dass genau das das Aufgabengebiet von Geheimdiensten ist, ebenso, wie selbige genau dies stets zu verschleiern oder anderen unterzuschieben trachten. Allein die unzweifelhafte Existenz solcher staatlich bezahlter, sich nicht an Gesetze gebunden fühlender Gruppen, ist reinster Humus für jede Art von VT. Insbesondere wenn dann immer mal wieder Schweinereien an die Oberfläche gelangen…

          • Mit dem Begriff VERSCHWÖRUNGSTHEORIE/VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER hat man dem Gros der politisch-korrekten Gutmenschen eine machtvolle Vollstreckungs-Keule in die Hand gegeben, von der nur allzu häufig und zivilcouragiert-beherzt Gebrauch gemacht wird, darf man sich doch sicher sein, für diese im Regelfall als Verleumdung gegen Andersdenkende eingesetzte Ausfälligkeit den vollen Schutz durch ein nach „Allmacht“ strebendes „System im Gleichklang“ zu besitzen.

            Der Fokus im „öffentlichen Diskurs“ ist fast ausschließlich auf das Detektieren von GEFÄHRLICHEN VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKERN ausgerichtet, demgegenüber die pot. Betreiber von Verschwörungen im Dunkeln bekantlich „gut munkeln“ können, so wie dieser VT-Begriff ja seinerzeit mit Aufkommen der nicht enden wollenden Diskussionen zum Mord an J.F. Kennedy gezielt mit der entsprechenden AUFLADUNG kreiert worden ist! (CIA Kennedy assassination conspiracy theory)

            Verschwörer leben (seither/heute) in besonders guten Zeiten!

      • Artikel die sich allgemein über VTs auslassen, sind i.d.R. vollkommen für die Katz.

        Ja, das ist so. Meist wird, auf die völlig abgefahrenen Verschwörungstheorien wie „Illuminaten“, „Reichsflugscheiben“ oder „Flacherdler“ verwiesen, um jeden, der von der bevorzugten, meist offiziellen Darstellung abweicht, der Lächerlichkeit preis zu geben.
        Manche „Verschwörungstheorie“ ist aber, um ein weniger belastetes Wort zu benutzen, lediglich Spekulation, die mehr oder weniger plausibel ist. Eine offizielle, in den Medien publizierte Darstellung anzuzweifeln, wenn denn Indizien Zweifel rechtfertigen, ist völlig in Ordnung, mehr noch, angezeigt. Bei manchen „Verschwörungstheorie-Schreiern“ habe ich das Gefühl, dass es sich um ziemlich dumme Menschen handelt, die nicht fähig sind, etwas zu differenzieren und sich mit dem Etikett „Verschwörungstheorie“ zufrieden geben, um etwas einzuordnen.

  17. Soul, Funk, James Brown, Parliament, Motown, die Fusion von weisser und schwarzer Musik unter dem 60s Banner Psychedelia…. Grossartiger Filmessay über eine absolut grossartige Musik, die kulturell prägend war und deren Erbe für uns so wichtig ist, wie wenig anderes …..

    Zarathustra’s Serpent:
    The Story of Psychedelia, pt. 14: Psychedelic Soul

  18. Die „friedlichen“ „Antirassismus“-Proteste gehen weiter. Was hat unsere progromeliebende Presse dazu zu sagen? Natürlich nichts, jetzt ist wieder „Klimawandel“ en vogue. Und morgen wieder „gender pay gap“ … wash, rinse, repeat

    • @Androsch Kubi:

      Cool! 🙂 Aber verrate ihm nichts, denn wenn er merkt, dass er einen Soziologen zitiert hat, hackt er sich die Hand ab! 😀

      • Und dann noch einen Soziologen der politisch eher links steht. Da brechen ja direkt zwei in so aufopferungsvoll praktizierter, stumpfer Verallgemeinerung gepflegte Feindbilder in sich zusammen… 😉

        • Na ja, als quasi Männerrechtler steht „djadmoros“ sozusagen mitten im Nazilager, das kann er leugnen wie er will 🙂

          Warum sollte es ihm da anders ergehen, als dem schimpfenden Informatiker? Ganz Unrecht hat Danisch bei vielen Beobachtungen ja auch nicht. Er ist halt nur ein relativ grobes Geschütz 🙂
          Seine Verheerwirkung beim Feind rechtfertigt den Einsatz dennoch, auch bei kleineren Kollateralschäden, wie etwa dem ein- oder anderen eingetretenen Monitor 🙂

          • „Ganz Unrecht hat Danisch bei vielen Beobachtungen ja auch nicht. “

            Natürlich nicht. Er ist ja auch gewiss kein Dummkopf. Er macht fraglos schon seine Punkte.

            „Er ist halt nur ein relativ grobes Geschütz 🙂“

            Und das ist es, was ich eben meinte: Er schießt schon teils sehr wild um sich. So gibt es kaum einen Text, in dem er nicht mindestens einmal etwas, was er Scheiße findet, mit „Linken“ in Verbindung bringt. Und obwohl ich mich politisch auch eher links verorte, finde ich vieles von dem, was er da Scheiße findet, auch Scheiße. Und? Bin ich jetzt doch in Wahrheit rechts oder sind seine Schablonen vielleicht doch ein Wenig sehr eng gefasst für ein sehr weites, sehr grob beschriebenes politisches Spektrum mit vielen Ideen und Sichtweisen, von denen, wie überall, keine automatisch die andere bedingen muss. Nur weil ich für Arbeitnehmerrechte einstehe und einen im Sinne des sozialen Friedens gesunden Einsatz gesellschaftlichen Kapitals als erstrebenswert erachte, heißt das nicht, dass ich gendergläubig sein oder den Intersektionalismus toll finden muss. Das eine hat mit dem anderen einfach auch mal wirklich so gar nichts zu tun.

            Im Prinzip macht Danisch da etwas ähnliches, wie das, was er zu Recht den Linksextremen vorwirft: wo die jedem, der anderer Meinung ist als sie, vorwerfen, ein Nazi zu sein, sind bei ihm halt alle, deren Positionen er doof findet, irgendwie pauschal Linke und irgendwie vertreten auch alle Linken exakt diese Positionen.

            „Seine Verheerwirkung beim Feind rechtfertigt den Einsatz dennoch, auch bei kleineren Kollateralschäden, wie etwa dem ein- oder anderen eingetretenen Monitor 🙂“

            So weit ist es bei mir zum Glück noch nicht. Ich schüttele über genannte Grobschlächtigkeiten in seinen Artikel immer wieder den Kopf, aber nun ja… es ist halt seine Meinung und die gestehe ich ihm zu… obwohl ich einer von diesen ganzen Linken bin! 😉

  19. The Invention of ‘Systemic Racism’

    https://www.mindingthecampus.org/2020/08/06/the-invention-of-systemic-racism/

    The broader development is the replacement of the ideal of equality of opportunity by the socialist ideal of equality of outcome and sameness of result. In other words, the new argument is that, in place of individuals having the chance to pursue their goals, equal outcomes should be guaranteed, so that everyone is the same in achievement, income, standing, and so on. This transformation in the basic American value of equality has been brought about primarily by our ever more left leaning universities that relentlessly indoctrinate students in “progressive” social justice and socialist ideas. …

    …. What explanations might account for the statistically poor performance of African Americans? Family structure is a major factor: some 70% of African American children grow up in single-parent homes, almost always headed by females, with no male role models. It has been demonstrated beyond reasonable doubt that children, especially boys, brought up in mother-led, single-parent families have a very high probability of being drug users, homeless, gang members, criminals, and incarcerated. Children brought up in two-parent homes to a greater extent avoid these pathologies. These facts are widely recognized, and have been lamented by multitudes of African American leaders, academics, and intellectuals, including Barack Obama.

    Und weshalb das Ganze?

    The Woke Revolution is really about a power grab, through destroying liberal American institutions and culture and replacing them with a Marxist-inspired identity class struggle, socialism, and a totalitarian culture that cancels any opposition. This is now the agenda of our universities, of “progressive” politicians and office holders, and of the rioting mobs in the streets. The USSR, China, Cuba, and Venezuela are the utopias to which the Woke Revolution wants to take us. And the socialist “equality” that they espouse would be the equality of poverty and powerlessness that “people of color” would enjoy no more than any other subject of a totalitarian tyranny.

  20. Die andere Frage wäre, warum heute Sportler höchst ethische Fragen beantworten müssen, die ihnen eigentlich niemand gestellt hat….. oder etwa doch?

  21. Weiblicher Incel

    Und Muslime die ihre These nicht teilen sind natürlich irgendwie rassisten

    • „Wörtlich hieß es in dem Schreiben der Ämter, das an alle Eltern von „isolationspflichtigen“, positiv getesteten Kindern im Alter vor 3 bis 11 Jahren verschickt wurde: „Ihr Kind muss im Haushalt Kontakte zu anderen Haushaltsmitgliedern vermeiden, indem Sie für zeitliche und räumliche Trennung sorgen. Keine gemeinsamen Mahlzeiten. Ihr Kind sollte sich möglichst allein in einem Raum getrennt von anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten.“

      Warum gibt es keine Dokumentation dieses Schreibens? Dass Vierjährige im eigenen Haushalt isoliert werden, ist undenkbar. Das will ich sehen, bevor ich es glaube.

      • „Warum gibt es keine Dokumentation dieses Schreibens? Dass Vierjährige im eigenen Haushalt isoliert werden, ist undenkbar. Das will ich sehen, bevor ich es glaube.“

        An wen richten sich Deine zweifelnden Fragen; doch wohl bitte nicht an mich, die ich die besagte Quelle zitiert habe?! Oder ist man jetzt schon beim zitieren einer Quelle dazu „verpflichtet“, diese im Detail vorher auf ihre „dokumentierten“ Bezüge zu überprüfen?
        Im übrigen halte ich den besagten Inhalt eher für UNGLAUBLICH als für „undenkbar“!

        • Nein, natürlich richten sich die Fragen nicht an dich. jouranlistenwatch.com behauptet das und belegt es nicht. Wenn man sich so nennt, sollten solche gravierenden und unglaublichen Behauptungen konkret benannt, bezeugt oder Dokumente gezeigt werden.

          • „journalistenwatch“ bezieht sich nur auf die „Neue Westfälische“, die den Artikel hinter Bezahlschranke versteckt:
            https://www.nw.de/gesundheit/22837442_Gesundheitsaemter-Kinder-sollen-getrennt-vom-Rest-der-Familie-isoliert-werden.html?intl=mr

            Auch andere Zeitungen beziehen sich darauf:
            https://www.welt.de/politik/deutschland/article213026408/Corona-Quarantaene-Gesundheitsaemter-wollten-Eltern-und-Kinder-trennen.html

            Einen Screenshot habe ich nicht finden können, die Sache hat aber auch im Mainstream hohe Wellen geschlagen, bis hin zum Kinderschutzbund. Irgendwo hatte ich eine genauere Analyse gelesen, finde sie aber nicht mehr.

            Könnte auch ein Fake sein, das Amt redet wohl von einem „Mißverständnis“. Jedenfalls ist es immer ein Problem, wenn die Medien nur voneinander abschreiben, ohne zu prüfen…

          • Klar, einerseits sollte man skeptisch sein, solange keine Belege vorliegen.

            Andererseits kann bei der Menge an Gesundheitsämtern, die es in Deutschland gibt, immer eines* dabei sein, das seine Ratschläge nicht bis ins letzte durchdacht hat.
            Was ebenso bedeutet (nicht zwingend, aber wahrscheinlich, aufgrund fehlender ähnlicher Presseberichte für die anderen Gesundheitsämter), dass alle anderen 100(?) Gesundheitsämter eben NICHT solch einen Mist verschickt haben.

            Und das wiederum erscheint dann doch sehr plausibel.

            *Laut Pressebericht waren es wohl drei.

          • @Renton

            Wenn Ämter unter Androhung von Bußgeldern und sonstiger Staatsgewalt solche repressiven Maßnahmen verfügen und damit die elementarsten Menschrechte temporär außer Kraft setzen (hier, dass Eltern ihr vierjähriges Kind körperlich trösten dürfen), dann ist aber die Kacke am Dampfen. Da sollte unser moralisch aufgeladenes System aber schleunigst mal sinnvoll einschreiten.

            Gesundheitsämter sind in Zeiten von Pandemien schließlich die letzte und finale Gewalt und daher nicht nur irgendeine Politiker-Laber-Empfehlung.

            Wenn der Staat diese neue Exekutive nicht mit verantwortungsvollen Leuten besetzen kann, dann sollte man sie dringend einteiern, damit sie nicht solchen Schaden anrichten kann.

          • Die Welt referenziert auch auf die Neue Westfälische.

            Bedenkt bitte das Journalisten heutzutage besonders gut darin sind ihren Job besonders schlecht zu machen.

          • @beweis

            „Wenn Ämter…, dann ist aber die Kacke am Dampfen.“

            Sehe ich auch so. Nur sehe ich zusätzlich die 97% Ämter, auf denen die Scheißhaufen ausdünstungsfrei ihr Dasein fristen (um im Bild zu bleiben. Bitte nicht als Verbalinjurie gegen die Mitarbeiter von Ämtern verstehen).

  22. Ich habe eine Woche „Clanurlaub“ hinter mir. Alle Jahre trifft sich die Familie (ich habe drei Brüder) mit Kindern und Anhang zu dieser Art Kurzurlaub. So richtig zum „miteinander Reden“ kommt man auch da leider selten. Zu unterschiedlich die Interessen, zu verplant die Zeit. Immerhin habe ich einen Abend mit einem meiner Brüder mal bis halb zwei getratscht und dabei erfahren, dass es in seiner aktuellen Mietwohnung (eine Doppelhaushälfte) spukte. Hatte er noch nie vorher erzählt, er wohnt schon seit einigen Jahren dort, und wusste auch nicht von meinem Interesse an dem Thema).

    Die hörten Kinderstimmen „Mama, Mama“ und seine Frau und er hatten (unabhängig voneinander und ohne sich darüber ausgetauscht zu haben) das Gefühl, im Bett „in die Kissen gedrückt zu werden“, sowie das intensive Gefühl einer fremden, nicht wohlgesonnenen, Anwesenheit. Kein im engeren Sinne „starker Spuk“, aber er hat für mich dadurch Gewicht, dass beide ausgesprochen rationale Menschen sind. Er ist zwar christlich getauft und ein Traditionsmensch, aber kein Fundamentalist und von Beruf Techniker und nicht ganz dumm (er ist so eine Art Produktionsleiter oder Vorarbeiter). Seine Frau ist Krankenschwester und Atheistin und hält „von solchem Zeug“ gar nichts, aber da hat sie sich doch gegruselt. Die hatten vorher nie derartige Erlebnisse.

    Sie hatten dann recherchiert und festgestellt, dass die Vormieterin wohl eines ihrer Kinder mit drei Jahren verloren hat (und sie schliefen in dessen damaligen Kinderzimmer). Mittlerweile spukt es wohl nicht mehr, meine Eltern (die sind leider ziemlich fundamentalistisch geworden) haben allerlei christliche Rituale empfohlen, jedenfalls ist es jetzt wohl weitgehend weg. Mein Bruder hat jetzt jedenfalls ziemlichen Respekt vor diesem Phänomen. Mir war klar, dass es solche Fälle öfter gibt, als die meisten meinen, dass es sogar in meiner Familie vorkommt, hat mich aber dann doch überrascht.

    Kein Beweis für nichts, aber (zumindest für mich) ein weiteres Indiz. Interessant auch, dass die Meisten, wenn überhaupt, nur in vertraulicher Atmosphäre darüber sprechen. Nicht überraschend, wer will schon für verrückt gehalten werden, aber es widerspricht der Hypothese, dass diese Leute vor allem Aufmerksamkeit erhaschen wollen…

    • Interessant. Ich habe ja noch nie Erlebnisse der besonderen Art gehabt.

      Aber wenn man sich mal vergegenwärtigt, wie beschränkt wir mit unseren Sinnen in dieser Welt stehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass da noch etwas anderes ist, ziemlich groß. Wir können sehen, hören, fühlen, riechen. Davon leiten wir eine Allwissenheit über die Dynamik dieser Welt ab. Das ist ziemlich überheblich, denn es gibt sehr wahrscheinlich auch noch andere Ebenen. Und die interagieren vielleicht mit der Welt, die uns unsere Sinne zeigen. Manchmal.

      Wenn dein Familienspuk durch christliche Rituale offenbar verschwunden ist, dann würde ich aber in diesem Fall eher auf eine familiär-soziodynamische Aktivität tippen, die ein solches Treffen so spooky machte.

      • „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit erträumt“ – Der Hamlet von Shakespeare, sagt Horatius nach dem ganzen Irrsinn, in den der Geist des Vaters den Hamlet getrieben hat, nachdem er seine Verwandtschaft gekillt hat….

        Vermutlich sind hier Psychodynamiken am Werk, die von den den Spuk erleidenen selbst erzeugt werden. Es gibt eine Reihe von Beobachtungen in Bezug auf Voodoo, die sowas nahelegen. Auch kollektive Hysterien könnten in diesen Bahnen verlaufen.
        Mich können diese Gespenster aber mal …. 😉

      • „Wenn dein Familienspuk durch christliche Rituale offenbar verschwunden ist, dann würde ich aber in diesem Fall eher auf eine familiär-soziodynamische Aktivität tippen, die ein solches Treffen so spooky machte.“

        Ja. Ich hatte durchaus ähnliche Gedanken. Aber vielleicht wäre es auch einfach so verschwunden, vielleicht nehmen sie es auch lediglich nicht mehr so wahr. Vielleicht war er in diesem Punkt auch nicht ehrlich oder ist sich unsicher. Vielleicht wirkt ja Beten und sowas tatsächlich irgendwie, da wir die Natur des Phänomens nicht verstehen, kann man erstmal nichts ausschließen.

        Walther von Lucadou ist ja der festen Überzeugung, dass Spuk immer von einem Familienmitglied verursacht wird und er interpretiert jeden Fall entsprechend. Der Grund ist naheliegend, denn so etwas könnte man mit „Geist-Materie-Verschränkung“ physikalisch erklären (selbige hält er für wissenschaftlich erwiesen), man bräuchte kein weiter gefasstes Modell mit „Geistern“ und so Zeug. Wenn ich die Interviews mit seinen Klienten anschaue, dann sind die oft nicht sehr überzeugt von dieser Erklärung und er macht auf mich mehr den Eindruck von „wer nur einen Hammer hat, für den sehen alle Probleme wie Nägel aus“…

        Wer weiß? Ich lasse das einfach mal als interessanten Bericht so stehen. Alles darüber hinaus muss sowieso derzeit Spekulation bleiben.

  23. „Die SPD strebt in der nächsten Legislaturperiode nach Aussage der Co-Vorsitzenden Saskia Esken ein progressives Bündnis an.“

    https://www.tagesschau.de/inland/esken-sommerinterview-101.html

    Die progressive Einheitsfront kommt, politisch links soll gleichbedeutend mit links-identitär werden. Eigentlich nicht wirklich überraschend, vor allem weil sogar die US-Demokraten sich diesem Paradigmenwechel vollziehen möchten (was noch viel absurder erscheint).

    Noch interessanter ist die Stelle hinten im Interview (ca 19:00), wo Esken eine Staatssanierung durch Beschlagnahme von Privatvermögen (a la Lastenausgleich nach WK2) in Aussicht stellt. Na, Mahlzeit.

  24. Oh ja, hier ist die direkte Verbindung Marcuse zur woke-Ideologie, über die prominenteste Kommunistin der USA, die auch Staatsgast der DDR war ….

    weiter unten im Faden schreibt James, sehr plausibel:

    The current Woke movement is a fusion of Critical Theory—very Marcusian in design, though Adorno’s concerns about and desire to control mass media are definitely felt—and postmodernist Theory, particularly Foucauldian epistemology and Derridean deconstruction.

    Of course Adorno and Marcuse (though less) and even Foucault and Derrida would reject the current Woke movement, but this does nothing to change the fact that today’s radicals and their immediate predecessors took those ideas and molded them to their purposes and contexts.

    It’s a very typical form of philosophical dismissal to define cherished schools of thought very narrowly and then deny their relevance to evolutionary descendants, but this is a form of obscurantism posing as clarity. I think I’m clearly demonstrating that.

    Herbert Marcuse was on record complaining about the anti-intellectualism of the movement he started and lost control of. Kimberlé Crenshaw is also, about her intersectionality. Foucault is surely rolling in his grave. That doesn’t mean their influence isn’t relevant.

    Philosophers love to miss the forest for the trees because detailed descriptions of bark and moss make them look deeply informed, especially much more deeply than the people they criticize. That’s my response to the high-minded point-missers.

    • @Alex

      So langsam stammelt Lindsay wirklich wirres Zeug und bastelt eine wirre Entlastungstheorie.
      Marcuse hatte Einfluss auf die 68er in den USA und auch auf Angela Davis, was niemand bestritten hat:
      „An der Brandeis University besuchte Davis Vorlesungen von Herbert Marcuse, schloss ihr Erststudium 1965 magna cum laude ab und wurde bei der Studentenverbindung Phi Beta Kappa aufgenommen. Auf Marcuses Vermittlung studierte sie ab September 1965 in Frankfurt (Main) Philosophie und Soziologie, unter anderem bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. In Frankfurt schloss sie sich dem SDS an und nahm an Protestaktionen gegen den Vietnamkrieg teil. Davis folgte Marcuse an die University of California, San Diego und schloss ihren Masterstudiengang 1968 ab.“ Wiki

      Aber Marcuse und Adorno hatten sich über ihre Einschätzung der Studentenbewegung zerstritten und die Frankfurter Schule wurde von der Studentenbewegung massiv kritisiert, da sie zu wenig auf Praxis orientierte.
      Was nachfolgend – m.E. spätestens ab Mitte der 1980er – in den USA passierte, hatte mit der Frankfurter Schule nichts mehr zu tun. Wie ich bereits schrieb, Butler zitiert weder Marx, noch die Vertreter der Frankfurter Schule auch nur ein einziges mal in ihrem Buch. Die waren entweder tot an den Unis oder marginalisiert.

      Lindsay weigert sich schlicht anzuerkennen, dass das Problem eine spezifisch US-amerikanische Verwurstung in Europa entstandener Theorien ist und mit diesen nichts mehr zu tun hat.
      Sondern erstens mit den Bedürfnissen der dort bereits entstandenen und institutionalisierten xxx-studies an den Unis, zweitens mit der US-Geschichte der Sklaverei und deren Auswirkungen, drittens dem dort weit verbreiteten religiösen Denken zu tun hat.

      Gerade letzteres sollte dir zu denken geben: Wie lange ist es her, dass wir zum ersten mal auf dem Forum thematisiert hatten, Genderismus ist wie Kreationismus? Lange bevor sich Kutschera dazu geäußert hat. Oder wann haben wir „woke“ als säkularisierte Religion bezeichnet?
      Jahre, bevor es überhaupt „woke“ als Bezeichnung gab.
      Es ist doch auffällig, wie lange das nicht aufgefallen ist.
      Was nur dadurch zu erklären ist, es entstammt einer Herkunftsgesellschaft, in der die Formulierung einer „Wissenschaft“ in den Worten einer christlichen Doktrin „normal“ ist.

      • @crumar
        „Lindsay weigert sich schlicht anzuerkennen, dass das Problem eine spezifisch US-amerikanische Verwurstung in Europa entstandener Theorien ist und mit diesen nichts mehr zu tun hat.“

        Aber *genau das* sagt er doch in diesem Faden, ich habe die Einzelposts sogar als Zitat untereinander gesetzt, weil ich das so goldrichtig fand, was Lindsay hier schrieb! Bitte sieh dir den Zitat-Kasten nochmal genau an!

        „Verwurstungen“ sind üblich und können jeden treffen, bessonders wenn es um weniger rationale Systeme geht, die sich recht konfortabel umwandeln lassen. Mathe mit seinem 2 + 2 = 4 mag zwar noch am resistentesten sein, aber schon die Biologie kann schnell missverstanden werden, wie der sog. Darwinismus zeigt, der Darwins Theorie kurzerhand zu einer völlig sinnentstellten Handlungsanweisung gemacht haben (woran ja munter Heerscharen von Forschenden (hier gefällt mir der gender-Ausdruck so gut, dass ich ihn verwenden möchte) beteiligt waren). Oder nimm Nietzsche, wo die Nietscheaner (am besten noch mit Darwinismus gerechtfertigt) ihren Meister konsequent ins Übermenschliche ausgedeutet haben, so dass manche meinen er sei nur so eine Art Hofphilosoph des Faschismus gewesen.

        Über diese Verwurstelung Nietzsches hatte Benda (in seinem „Verrat“) das mE fairste und gerechteste Urteil als er anmerkte, ein Autor könne zwar vollständig missbraucht werden, aber man solle sich schon fragen inwieweit der Autor für einen erfolgreiches hijacking seiner Konzepte den Anlass geboten hat. Und hier ist Nietzsche in seinem expressionistischen Stil sicher problematisch. Umso mehr müsste man das für Foucault und all die anderen Paten der Progressiven annehmen. Eine Mitverantwortung dieser Denker für ihre deppigen Möchtegernepigonen scheint also mindestens drin zu sein.

        Das Dilemma von geisteswissenschaftlichen Genealogien ist die grosse Sprunghaftigkeit, die einzelne Entwicklungsstufen voneinander trennen kann, der individuelle Beitrag der Autoren kann sehr dramatisch ausfallen.
        Wir haben dieses Problem auch ganz stark beim Feminismus, der so disparat und esoterisch-irrational ist, dass es schwer ist, klare Entwicklungslinien nachzuzeichnen.

    • Was sehe ich hier?

      Ein Vater legt seinem Sohn die Hand auf die Schulter und spricht mit ihm. Der Junge scheint leicht korpulent, seine Schultern nach vorne gezogen unter der Last, die er jeden Tag zu tragen hat. Kaum vier Jahre alt erschient schon der Ansatz einer Glatze auf dem Hinterkopt.

      Die Mütter sittzen auf der Bank hinter dem Zeichner. Sie WhatsAppen., sie geifern darüber, dass die Kindergärtnerinnen nicht permanent verfügbar sind. Sie wollen, dass ihre Bälger ruhig sind oder weg.

      Ich verstehe ehrlich den Witz hier nicht.

      • Ja, Shit, der Ausschnitt hier zeigt den Text drunter nicht, den Rat des Vaters:

        „Son, if you can´t say anything nice, say something clever, but devastating.“

    • Ja, da kursieren bereits mehrere VTs. Bis hin zu der, dass das eine cia-Aktion war, weil der Libanon seinen Hafen der neuen Seidenstraße zur Verfügung stellen wollte. Die Amis bedrohen ja aktuell auch den North Stream 2-Hafen in Deutschland, weil ihnen die Sache nicht in den Kram passt.

      Andere sagen, der Mossad war es, allerdings ohne einen wirklich plausiblen Grund zu nennen (vorstellbar sind allerdings mehrere).

      Die Frage der technischen Ausführung ist interessant. Die Behauptung das sei Ammoniumnitrat gewesen, ist zumindest anzweifelbar. Angeblich ist der Hafen dort nicht das sicherste Pflaster. Sowas dort jahrelang unbewacht zu lagern, könnte wohl dazu führen, dass man am Ende nur noch eine leere Lagerhalle vorfindet. Man müsste Hersteller usw. prüfen, um sicherzustellen, dass die Angaben stimmen.

      Seltsam auch, dass ausgerechnet dort ein größerer Brand ausbrach. So als habe man schöne Videos davon bekommen wollen, ohne diesen wäre die Explosion wahrscheinlich nicht gefilmt worden. Einige versteigen sich gar zu der Behauptung, man hätte als Auslöser zwei Raketen eingesetzt, was ich jetzt nicht für übermäßig wahrscheinlich halte.

      Wie auch immer, wenn irgendwas schräg daran war, werden wir es als letzte erfahren. Wie üblich. Es lohnt jedenfalls, die Augen und Ohren offen zu halten.

      • Oh, das ist spannend:

        „Am 27. September 2018 zeigt Benjamin Netanjahu auf der Tribüne der Generalversammlung der Vereinten Nationen das Lager, das am 4. August 2020 explodieren wird, als Waffenlager der Hisbollah.“

        Und:

        „Man weiß nicht, was für eine Waffe benutzt wurde. Sie wurde jedoch bereits seit Januar 2020 in Syrien getestet. Es handelt sich um eine Rakete, deren Kopf eine taktische nukleare Komponente enthält, die einen für Atomwaffen typischen Rauchpilz verursacht. Das ist natürlich keine Atombombe im strategischen Sinn. Diese Waffe wurde in Syrien in einer Ebene auf dem Land und dann im Persischen Golf auf den Gewässern gegen iranische Militärschiffe getestet.“

        Angebliches Bild von einem angeblichen Test in Syrien:

        Schreibt:
        https://www.voltairenet.org/article210677.html

        Gefunden in den Kommentaren von:
        https://deutsch.rt.com/fotostrecken/105192-beirut-explosion-und-folgen/

        Scheint doch mehr dran zu sein, an der Raketenversion…

      • veteranstoday bringt eine Bildanalyse (kann man jetzt glauben oder nicht, ich kann es spontan nicht prüfen):

        Überschrift:
        „Israel hits Beirut with nuclear missile, Trump and Lebanese Govt. confirm (New infrared images from 2 cameras)“

        Quelle: https://www.veteranstoday.com/2020/08/10/breaking-israel-nukes-beirut/

        Zu Trump:
        „Auf Nachfrage gibt Trump an, dass seine Generäle angesichts der Geschehnisse nicht von einem Unfall ausgingen. „Ich habe einige unserer großartigen Generäle getroffen, und sie schienen das Gefühl zu haben, dass es das (ein Angriff) war“, führte der US-Präsident aus. In seiner Begründung blieb Trump sehr vage: „Das war, es scheint ihnen zufolge zu sein – und sie wissen es besser als ich – aber sie scheinen zu glauben, dass es ein Angriff war.“ Konkrete Belege, um seine Aussage zu untermauern, lieferte Trump nicht.“
        https://www.merkur.de/politik/beirut-libanon-explosion-trump-bombe-anschlag-angriff-hafenviertel-aktuell-90018110.html

        Das Hochschnellen der Strahlung kann man tatsächlich nachvollziehen:

        Allerdings nicht in Israel, dafür in Sizilien:

        Andere Stationen sind nicht aktuell oder man sieht nichts (zumindest die, die ich angeschaut habe), kann das an den Windströmungen liegen? Eine klassische Atombombe kann es nicht gewesen sein, was dann und wie verträgt sich das mit welcher Strahlung?

  25. Ach ne, späte Selbsterkenntnis? Nein, Abgesang auf Andere:

    Zeit für einen letzten Abgesang auf den Typus des öffentlichen Intellektuellen, der vor 250 Jahren geboren wurde.

    Ein wenig wie der Telepolis-Aufsatz zur VTologie.

    haben wir Intellektuellen so erbärmlich ausgesehen wie im Sommer 2020.

    Tja, bei dem Zynismus des ideologischen Status Quo, brauch man sich über den Ruf nicht wundern. Bei der puren Lebensfeindlichkeit seitens von „Intellektuellen“.

    Dieser Vorwur ist dann an Absurdität nicht zu überbieten 😀

    Zwischen New York und Los Angeles haben die brutalen Bilder von der Ermordung George Floyds aber auch einen heissen Sommer von Protesten ausgelöst. Statt teilzunehmen – und angeblich zur Unterstützung hochfliegender politischer Ziele, die kaum je konkret in den Blick kommen –, haben akademische Intellektuelle an den amerikanischen Universitäten ein Regime des Meinungsterrors etabliert.

  26. das wird wohl sicher so sein….

  27. The concept of “cognitive justice” flies in the face of a fundamental principle of logic: Aristotle’s law of non-contradiction. Two contradictory statements cannot both be true at the same time. And yet, this is what “cognitive justice” amounts to. The Bari and the scientific theories of reproduction contradict each other; therefore, it is logically impossible to accept both of them as true. On an epistemological level, they cannot coexist, but somehow, school administrators want them to coexist.

    https://newdiscourses.com/2020/08/how-indigenous-ways-knowing-works-venezuela/

  28. Aber sonst war es eine „friedliche“ Veranstaltung. Bestimmt wäre das nicht passiert, wenn es keine Polizei mehr gäbe.

  29. Vielleicht gefällt es der SPD ja in den neuen Lagern… Könnte ja durchaus noch Schlimmeres geben als das …. Im entscheidenen Moment muss man sich halt auch mal unterordnen können, zum Wohle des Ganzen.

  30. Der Individualismus ist dabei der grosse Feind. Und Esken weiss offenbar ganz genau, dass sie dies nicht klar aussprechen solle und so behauptet sie, es ginge „um jeden einzelnen“, was Individualismus vortäuschen soll. Aber dieses „jeder einzelne“ – und das wird im nachgeschobenen „für die Vielen“ klar – steht unter der Bedingung kollektivistischer, übergeordneter Kategorien. Jeder einzelne wird bedacht, nach dessen Zugehörigkeit zu einem Kollektiv.

    Der übliche Trick der Kollektivisten, ihre Ideologie als irgendwie individualistisch erscheinen zu lassen.

    • Der von Frau Esken & Co favorisierte „Individualismus“ dient aus meiner Sicht vielleicht dem Ziel, atomisierte, sozial-deprivierte Individuen zu schaffen; so zynisch kann man „Individualismus“ auch verstehen, und sich damit als dessen Vorkämpferin ausgeben…

  31. https://www.memri.org/reports/turkeys-religious-affairs-ministry-authority-over-hagia-sophia-mosque-and-2000-mosques-0

    Part II – Statements On Women, Children: Girls Are Permitted To Marry, Become Pregnant At Age Nine; If ‚A Father Lustfully Kisses His Daughter Or Lustfully Hugs Her, The Mother… Becomes Forbidden‘ To Him; ‚If He Beats You… Say: „I Will Do Whatever You Like“‚ August 7, 2020

    Diyanet ist auch in Deutschland aktiv: https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-Islamische_Union_der_Anstalt_f%C3%BCr_Religion

  32. Ich möchte mal eine Lanze brechen für eine lesbische Frau. Claudia Lopez, die Bürgermeisterin der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_L%C3%B3pez_Hern%C3%A1ndez

    Als sie im Dezember ins Amt eingeführt wurde, war ich bei meinen Schwiegereltern in Kolumbien und habe das mitbekommen. Sie erschien mit ihrer Parternin zur Zeremonie, was ziemlichen Staub aufwirbelte.

    Jedenfalls macht sie als Bürgermeisterin einer Stadt von acht Millionen Einwohnern eine recht gute Figur, fährt eine ziemlich strenge Corona-Politik. Ihre Maßnahmen wurden mehrfach vom Präsidenten gestoppt. Ein paar Tage später führte er die gleichen Maßnahmen im eigenen Namen ein. Viele gehen davon aus, dass sie für die Präsidentschaft kandidieren wird.

    Und sie ist das Gegenteil einer Quotenfrau: „Im Jahr 2014 wurden sie von einer Anwältin verklagt, um ihre Einsetzung als Senatorin zu annullieren, da sie eine Beziehung zur Abgeordneten Angélica Lozano hatte, und es zwei Personen, die de facto eine eheliche Verbindung haben, gesetzlich verboten sei, Abgeordnete derselben politischen Partei zu sein. López argumentierte, dass dieses Verbot sie nicht betreffe, da sie in einer Beziehung und nicht in einer faktischen ehelichen Verbindung lebe. Der Staatsrat lehnte die Klage gegen Claudia López und ihre Partnerin ab und hielt die Amtseinführung beider aufrecht.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_L%C3%B3pez_Hern%C3%A1ndez#Kontroversen

    Kein Vergleich mit deutschen feministischen Politikerinnen.

  33. Kategorie: alle Gefahr geht von rechts aus:

    „In einem umfassenden Internet-Dossier bekennt sich die Berliner Antifa ausdrücklich zu Dutzenden Angriffen auf politische Gegner sowie zu Feuer- und Farbattacken auf Immobilien und Fahrzeuge. Die in den Texten verhöhnten Opfer waren in den meisten Fällen Politiker rechter Parteien, Burschenschaftler und Journalisten. […]
    .
    Westlichen Nachrichtendiensten liegen unterdessen Hinweise vor, dass deutsche Antifa-Mitglieder bei der linken kurdischen Miliz YPG in Syrien ein Kampftraining absolvieren. Fotos im Internet zeigten junge Europäer mit Sturmgewehren, so FOCUS.“

    schreibt der Focus:
    https://www.focus.de/panorama/welt/grosse-gefahrenanalyse-linksextreme-werden-radikaler-antifa-soll-anschlaege-auf-polizisten-vorbereiten_id_12292464.html

    Gefunden auf:
    https://www.danisch.de/blog/2020/08/10/terrororganisation-antifa-2/

    Könnten natürlich FakeNews sein, ist schließlich der Focus, wer weiß. Vielleicht wollen die Antifanten auch nur den Kurden helfen, dagegen hätte ich persönlich gar nichts, dann stiften die wenigstens hier keinen Ärger…

  34. War für Feministinnen wie Lang das Private nicht immer auch das Politische? Nein, es war für die sogar *DAS* Politische schlechthin!

    Kaum sind sie auch nur in Reichweite der Macht, müssen sie davon natürlich davon auszunehmen sein! Weil manche eben gleicher sind als andere.

    • @djad
      Ohje, Hilfe. Blume hat eine sehr eigentümlichen Begriff vom Antisemitismus entwickelt, den er als proletische, bildungsfeindliche Grundhaltung allen „monotheistischen Religionen“ gegenüber, die für ihn die Gralshüter der Kultur sind, zur Unkenntlichkeit verwässert.

      Irgendwie bekommt der Herr Blume immer alles „in den falschen Kanal“, wie man so schön sagt. ZB: sein an sich sehr guter Begriff „Verschwörungsmythos“ begründet er (s. dein DLF-Interview, da steht es ganz zuerst) damit, dass Unsinn niemals „Theorie“ genannt werden, weil dieser Begriff nur der hehren Wissenschaft vorbehalten sein darf. Das ist natürlich selbst Unsinn, da die Wissenschaft Theorien nicht als unfehlbar oder sakrosankt ansieht, sondern nur als Arbeitsmittel.

      Ich finde Verschwörungsmythos passt immer da besonders gut, wo die Theorie schwach oder im Hintergrund bleibt. Perfektes Beispiel für einen Verschwörungsmythos wäre für mich „das Patriarchat“. Ausserdem ist es ein perfektes Beipiel für „strukturellen Antisemitismus“, da hier die vorhandenen Muster des Antisemitismus aufgegriffen werden, angefangen beim übermächtigen, heimtückischen und bösartigen Feind. Blumes Theorie vom Antisemitismus lenkt genau von diesen Zusammenhängen ab und erklärt den zum Syndrom von Bildungsferne und Primitiviät.

    • In deinen Kommentaren der letzten Zeit geht es nur noch darum andere Leute schlecht zu machen. Du schreibst „begründete Kritik“. Worin besteht die denn und ist diese Kritik kritikfrei? Findest du das nicht wichtig?

      Nestor scheint so zu argumentieren:

      und ein bißchen wie Semikolon, die jedesmal das Thema wechsel, sobald man sie widerlegt.

      Früher waren deine Kommentar echt lesenswert und informativ, aber seit Jordan P. irgendwas gesagt hat, kommt von dir hier regelmäßig nur noch Kommentare alá: „Hier noch eine gute Kritik an dieser und jenen schlechten Person.

      • @ Matze

        Ich bin Kritiker der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie UND Kritiker der postmodernen Political Correctness und solange Lindsay und Pluckrose versuchen erstere zu fördern, werden sie mich als Gegner haben.

        Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion auf Twitter war der folgende Artikel von Néstor de Buen (ein von mir sehr geschätzter Autor, dessen Texte ich stets lese):

        Néstor de Buen – On the “Sokal Squared” Trio

        https://merionwest.com/2020/08/10/on-the-sokal-squared-trio/

        Ich finde den Text lesenswert, wiewohl ich nicht allem zustimme, der Text ist aber (und das schätze ich an dem Autor) begründet argumentierend. (Bei einigen Aspekten bin ich trotzdem anderer Meinung.)

        Im Anschluss an die Veröffentlichung des Textes entspann sich eine Diskussion zwischen Néstor de Buen und Helen Pluckrose auf Twitter, die damit endete, dass Helen Pluckrose Néstor de Buen blockte.
        Er war niemals beleidigend geworden, Helen Pluckrose kam einfach nicht damit klar, dass hier ein Linker begründet Kritik äußerte.

        • … so viel Einsicht hätte ich Dir nicht zugetraut, @ Leszek:
          „Ich bin Kritiker der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie …“
          Demnach bist Du ein Anti-Anti-Kulturmarxismus-Ideologe, mithin ein Kulturmarxist. Sag ich schon immer.

          • Hi Albert,
            na, wie geht´s unserem großen Physiker? 🙂

            „Demnach bist Du ein (… ) Kulturmarxist.“

            Nicht ganz. Im Zentrum meiner politischen Weltsicht steht der libertäre Sozialismus in der Tradition des Sozial-Anarchismus. Ich bin also wesentlich das, was der Verfassungsschutz und die „Linksextremismusforschung“ als einen traditionellen Anarchisten bezeichnen würden.

            Ich bin Anhänger des Sozial-Anarchismus, nicht des Individual-Anarchismus (wiewohl ich auch letzteren schätze) und ich bin Anhänger des Massen-Anarchismus, nicht des insurrektionalistischen Anarchismus (wobei ich letzteren ablehne).

            Ich stehe dem Anarcho-Syndikalismus, dem libertären Kommunalismus, dem Plattformismus, dem Especifismo sowie dem gewaltfreien Anarchismus nahe. Du darfst mich in diesem Sinne gerne als „Kultur-Anarchist“ bezeichnen. Aber nur, wenn dabei berücksichtigt wird, dass ich ebenfalls „ökonomischer Anarchist“ bin. 🙂

            Ich schätze darüber hinaus aber auch die anderen freiheitlich-linken Strömungen (in Geschichte und Gegenwart) und habe den Anspruch sie gegen unberechtigte Kritik zu verteidigen. Dazu gehören unter anderem der egalitäre Liberalismus, der libertäre Marxismus und der Neomarxismus, die Kritische Theorie der Frankfurter Schule, die Diskursethik, der (nicht-politisch-korrekte) französische Poststrukturalismus und der linke Kommunitarismus.

            Mein „Gegen-Programm“ zum Mainstream im Netz-Maskulismus dürfte dir bekant sein, aber ich fasse es dir gerne nochmal kurz zusammen.:)

            Bekanntlich vertrete ich oft gegenteilige Positionen zu solchen, die im Mainstream-Netz-Maskulismus verbreitet sind:

            – Ich befasse mich z.B. mit der argumentativen Verteidigung aller freiheitlich-linken Strömungen in Geschichte und Gegenwart. Als freiheitlich-linke Strömungen definiere ich alle jene theoretischen und/oder praktisch-aktivistischen linken Strömungen, die sich begründet als Synthese aus Elementen des Sozialismus und des Liberalismus verstehen lassen, die also eine Wertschätzung eines egalitären Gerechtigkeitsverständnisses mit einer Wertschätzung für persönliche Freiheit verbinden.

            – Ich befasse mich auch mit der argumentativen Verteidigung aller freiheitlich-linken Strömungen innerhalb der 68er-Bewegung. Ich interpretiere diese als die historisch 4. Welle der Aufklärung innerhalb der westlichen Zivilisation und bin der Ansicht, dass sie eine höhere entwicklungspsychologische Stufe zum Durchbruch gebracht haben. (Ich vertrete hierzu also zur Abwechslung mal die gegenteilige Position wie Djadmoros, mit dem ich ansonsten fast immer übereinstimme).

            – Ich befasse mich übrigens auch mit der argumentativen Verteidigung aller freiheitlich-linken Strömungen innerhalb der Ökologiebewegung.

            – Ich liebe die Geisteswissenschaften und die Sozialwissenschaften und ich achte und schätze die Klassiker der Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft etc., egal. ob sie links, liberal oder konservativ waren/sind und egal ob sie atheistisch, agnostisch oder religiös waren/sind. (Dies gilt für mich in weltweiter Perspektive, also auch die Klassiker der afrikanischen Philosophie sind z.B. natürlich mitgemeint.) Ich bin der Ansicht, dass die Klassiker der Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften ihren hohen Status in ihren jeweiligen Disziplinen in der Regel zu Recht haben und dass es bedeutende Teilwahrheiten und Errungenschaften bei ihnen gibt. Ich bin, was dieses Thema angeht, in einem spezifischen (allerdings NICHT national verstandenen) Sinne kulturkonservativ und sehe keinen Widerspruch darin politisch links zu stehen und, was die Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften angeht, in diesem Sinne kulturkonservativ zu sein – vielmehr findet sich eine solche Verbindung gerade bei vielen Klassikern linken und linksradikalen Denkens.

            – Ich widme mich der Analyse und Kritik der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie in all ihren Varianten (z.B. William S. Lind, Jordan Peterson, Douglas Murray, James A. Lindsay).

            – Ich widme mich der Analyse und Kritik der neoliberalen Optimismus-Industrie.

          • Danke der Nachfrage, mein lieber @Leszek, sehr gut und Dir? tldr, wie so oft, aber ich versehe Dich so, dass Du Quatsch erzählt hast, als Du wieder ein Mal so vor Dich hin fabuliert hast, richtig? Käme jetzt für mich auch nicht wirklich überraschend, aber selbst ein blindes Huhn findet Mal ein Körnchen und ich glaube tatsächlich, dass Du diesmal auf der richtigen Spur warst. Denk Mal drüber nach und schreib vielleicht noch etwas dazu 🤪

        • Worin besteht für dich der Unterschied zwischen einer Kritik an Kulturmarxismus und einer Anti-Kulturmarxismus-Ideologie?
          Bzw. einer rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie? Hälst du die 3 Scharlatane, wie du sie so labelst, für rechte?
          Denn du stimmst ja anscheinend mit Pluckrose zumindestens in diesem Punkt nicht überein, aber ich kann mir nicht vorstellen, das du alle ihre Punkt ablehnst.
          Währenddessen schätzt du Nestor, obwohl du nicht komplett mit ihm übereinstimmst und siehst ihn aber auch nicht als Gegner.

          Er schreibt:
          „To be sure, cancel culture is a problem in some sectors of the Left, and the type of scholarship these three writers criticize—which is overwhelmingly left-aligned—has real issues, and many on the Left have pointed this out (a fact, by the way, which they often ignore).“

          Sie selbst sehen sich als links. Viele ihrer Bekannten in dem Gebiet, die auch die Cancel Culture und dergleichen kritisieren, sind links. Das sie also linke Kritik daran ignorieren, ist unwahrscheinlich.

          Dann geht er auf die Fake Studie „“Human reactions to rape culture and queer performativity at urban dog parks in Portland, Oregon” ein und verteidigt, dass die Reviewer diese akzeptiert und veröffentlicht haben, da wenn diese Daten echt wären, die Studie ja höchst interessant wäre. Es also nicht die Schuld der Review ist.

          Alles nächstes bringt „Causally Interpreting Intersectionality Theory” als Beispiel:

          „Yet, it takes specific claims made by intersectionality theory and organizes them into claims that make specific predictions, which can then be tested using statistical methods. In other words, it shows that intersectionality theory, as it exists currently, is entirely compatible with the scientific methods that the authors of the Sokal Squared hoax claim these theories have abandoned in favor of advancing political agendas.“

          Also einzelne herausgesuchte intersektionale Behauptungen wurden überprüft und bestätigt und deswegen ist die komplette intersektionale Theorie kompatibel mit richtiger Wissenschaft? Nö. Man kann sicherlich genauso andere Behauptungen herauspicken und dann feststellen das die intersektionale Theorie gerade nicht kompatibel mit richtiger Wissenschaft ist… und das wurde auch schon zuhauf getan.

          Alles nächstes geht es um die von Intersektionalen anscheinend umstrittene Behauptung das 2+2 = 4 ist. M.M.n. geht es für die 3 Scharlatane, wie du sie labelst, darum das im Rahmen der intersektionalen und critical Theorie erst Dinge umdefiniert werden, damit dann etwas anderes in Frage gestellt werden kann. Nestor betreibt hier eine NAXALT-Argumentation, siehe untern. Nur weil es vielleicht unter ganz bestimmten Bedingungen sein kann das 2+2 nicht gleich 4 ist, ist die Verteidigung, das 2+2=4 allgemein gültig sein muss, nicht falsch.

          Dann die Behauptung:

          „Lindsay would tell us that such basic facts underpin Western Civilization and science, and that alternative, non-male, non-Western “ways of knowing” add nothing to scientific understanding. He is plainly wrong on both counts.“

          Der link hinter „ways of knowing“ liefert das:

          „Again, it’s validity is irrelevant because “validity” is yet another social construct of those with dominance (see also, episteme and power-knowledge). More accurately, what is relevant is how this claim to marginalization and exclusion can be used as an epistemological cudgel to advance the politics (and often careers) of the radical activists and scholars claiming that we need to forward “other ways of knowing.”“

          Das ist von Lindsay, oder?
          Nestor dreht es um. Lindsay behauptet nicht das alternative Methoden nichts neues beitragen können und die westliche Zivilisation unterminieren, sondern das wissenschaftliche Erkenntnisse von Intersektionalen in Frage gestellt werden, weil sie von weißen Männern erbracht wurden. Und damit hat er recht.

          Dann wieder NAXALT.

          Den Rest darfst du machen.

  35. Was wohl key Differences wären?

    Das hier wohl nicht:

    „Males had higher raw volumes, raw surface areas, and white matter fractional anisotropy; females had higher raw cortical thickness and higher white matter tract complexity.“

    https://academic.oup.com/cercor/article/28/8/2959/4996558?fbclid=IwAR3I9IcKIlGqDzW-GDzF7v0ZWGO0mPx2RP8raCWDUJS7nWVEMsk8yY3wLlw

    Möglicherweise ein Fall hier von:

    sowie hier von:

    Demnach besteht keine key Difference, solange man etwas wie im oberen Diagramm sieht – eine Überlappung – und erst wenn es wie im unteren Diagramm eine strikte Trennung gibt, ist das auch ein relevanter Unterschied, z.B. wenn Männer tatsächlich ihr Gehirn in der Hose hätten. Selbstredend Unsinn.

  36. Dieses Buch hier sieht nach einem grossen Wurf einer wirklich umfassenden Kulturkritik des Jüdisch-Christlichen-Islamischen aus!

    The Utopian Conceit and the War on Freedom — Juliana Geran Pilon

    After the unexpected collapse of the Soviet Union, the categories of “Left” and “Right” continue to be used to describe political ideologies, despite their historic ambiguity and a shared utopian root. The idealistic belief that a perfect world is possible continues to dwell on existential hope for messianic salvation. This belief lay at the heart of the apocalyptic narratives of the Bible and reflects what the Greeks called hubris, a fatal and destructive form of conceit. This conceit reemerged in the Gnostic sects of early Christianity, then again in medieval millenarianism, Jacobinism, Marxism, Fascism, and secular “liberal” collectivism. Modern-day Salafi Islam is the latest manifestation in this nefarious tradition. In The Utopian Conceit and the War on Freedom, noted political philosopher Juliana Geran Pilon explores the roots of this malevolent ideology as the common ancestor of both anti-capitalism and anti-Semitism in the contemporary world, where political and religious freedom is increasingly under assault.

    In an age of rampant religious and philosophical skepticism and national and ethnic deracination, religious and quasi-religious ideologies bent on the vilification and destruction of entire communities are confronting and undermining a confused, guilt-ridden, materialistic, and often nihilistic Western society. In this bold and dynamic book, Pilon argues that a strong defense of freedom and pluralism, which forms the basis of constitutional democracy, is essential for the survival of civilization. Culturally sensitive and empirically tested outreach, predicated on an uncompromising defense against disinformation and terror, must be waged by all civilized nations, but especially the United States as its role evolves in a changing world.

    http://www.academicapress.com/node/360

  37. sehr lesens- und bedenkenswert:

    Für mich sind die Grünen der grösste und gefährlichste derzeitige Gegner unser liberalen Demokratie und ihre Weltanschauung beruht ja auch auf den alten rechts-reaktionären Ideen von Heimat, Natur und Volksidentität. Kein Wunder also, dass sie diese „Gegner“-Reihe machen, sie müssen ja von sich ablenken. Erst kommen die rechten Prominenten von anno dazumals dran, um Glaubwürdigkeit zu schaffen – damit man dann dazu über gehen kann irgendwelche missliebige Leute zu denunzieren.

  38. Was nicht alles die Gesellschaft spaltet ….

    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article213258126/Immobilien-Das-gebrochene-Versprechen-vom-Eigenheim.html

    „Eigentum können in den Metropolen fast nur noch die erwerben, die das Privileg des „alten“ Geldes genießen.“

    Wir danken alle dem Sozialstaatssystem und dem Euro-Währungssystem für das Entstehen einer neuen neofeudalistischen Klassengesellschaft! Dank „Klimawandel“ kann sich demnächst auch nur noch der einen fahrbaren Untersatz leisten, der dafür 100.000.- locker machen kann…..

    • „Wir danken alle dem Sozialstaatssystem und dem Euro-Währungssystem für das Entstehen einer neuen neofeudalistischen Klassengesellschaft!“

      Deine Ursachen-Analyse finde ich zu einfach. Denn Du hast dasselbe Phänomen in den USA – ohne Euro und ohne Sozialstaat. Die Ursachen sind komplex und leider sehr real.

      Siehe die Analyse von Joel Kotkin: The Coming of Neo-Feudalism: A Warning to the Global Middle Class, 2020:

      http://joelkotkin.com/the-coming-of-neo-feudalism/

      • Nur nicht den antikapitalistischen Narrativen auf den Leim gehen. Die USA haben auch einen Sozialstaat, der den Vergleich mit unserem nicht scheuen muss. Der ist allerdings privatwirtschaftlich und auf Kredit basierend und durch Gesetze gebahnt. Die geplatze housing bubble von 2008 zB und der Umstand des amerikanischen Konsumenten als Rückgrat der Wirtschaft („buyer of last resort“) sind Aspekte dieses Systems. Ich habe keinen Zweifel daran, dass das gut gemeint ist, es führt halt nur zu immer weiterer Kapitalakkumulation in den Händen derer, die weit oben in der Futterhierachie sitzen, da der gesetzte Leitzins einfach zu gering ist. Das Eurosystem ist da noch schlimmer als der Dollar.

        • Der Neofeudalismus ist immer die letzte Phase in einem kapitalistischen Zyklus. Auch der Sozialstaat kommt nicht aus dem Nichts, sondern ist schlicht notwendig, wenn die Wirtschaft mal gerade wieder hängt (leider neigt selbiger zur Verselbstständigung).

          Der Grund liegt im Geldsystem, dieses ganze flache, dümmliche Sozialstaatsgebashe geht mir unheimlich auf den Sack! Auch beim Danisch. Es zeigt nur, dass die entsprechende Person die Hintergründe nicht ansatzweise verstanden bzw. sich damit beschäftigt hat… genau diese Ignoranz führt zur ständigen Wiederholung der immer selben Fehler.

          • „Der Neofeudalismus ist immer die letzte Phase in einem kapitalistischen Zyklus.“

            Gibt es da schon einschlägige Erfahrungen vor uns? Ich denke doch nicht.

            „Der Grund liegt im Geldsystem“

            In der willkürlichen Setzung des Zinses nach Gutsherrenart. Das begünstigt die „Reichen“, mit jeder Krise mehr.

          • @Alex:

            „Gibt es da schon einschlägige Erfahrungen vor uns? Ich denke doch nicht.“

            Klar gibt es die. Wobei es FIAT-Geld halt noch nicht so lange gibt, aber goldgedeckte Währungen neigen genauso dazu. Oder warum hat Bismarck die Sozialversicherung eingeführt? Weil er Angst vor sozialen Aufständen hatte! Nicht weil er so ein ausgesprochen linker Menschenfreund war.

            Wieso ist Roosevelt mit seinem „New Deal“ an die Regierung gekommen? Wieso hat die schuldenfinanzierte Aufrüstung (zweiter WK) ihm den Arsch gerettet?

            Warum gibt es bei den Juden ein:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Erlassjahr
            ?

            Es geht immer nur ums Geld. Landet es konsequent immer auf dem größten Haufen (ohne in Investitionen zurück zu fließen), verarmt die Bevölkerung, egal wie leistungswillig sie ist! Geld hat nämlich zwei Funktionen: Wertaufbewahrung und Verrechnungseinheit. Wenn die Wertaufbewahrung ein Übergewicht bekommt, fehlt es zunehmend an der Verrechnungseinheit (weshalb auch Investitionen nicht mehr lohnen). Euphemistisch verlogen nennt man das dann „Nachfragekrise“, dabei würden alle gern nachfragen und andere gern liefern, ABER ES FEHLT AM VERRECHNUNGSMITTEL!

            Keine Regierung kann es sich dauerhaft erlauben, Kinder auf den Straßen verhungern zu lassen. Also führt man, schon weil Politiker die Zusammenhänge ebenfalls nicht verstehen, ein Sozialsystem ein. Selbiges verschuldet und verschuldet immer mehr (quasi ein „Geld drucken“, da eine Rückzahlung schnell unmöglich wird). DAS KANNST DU FAKTISCH ÜBERALL AUF DER WELT SEHEN!

            Bedauerlicherweise lernt man diesen wichtigsten Zusammenhang unseres Wirtschaftssystems nicht in der Schule, ja man kann sogar VWL studieren, ohne je davon gehört zu haben! Für 99% der Menschen ist das Wirtschaftssystem und seine eigentlich simplen Zusammenhänge reine Magie oder besser „Schicksal“.

            Es ist wirklich deprimierend. Ich predige das seit mindestens zehn Jahren in den verschiedensten Foren, es dringt irgendwie nicht durch…

          • @Androsch
            „FIAT-Geld“

            Das ist nicht das Böse schlechthin oder der Grund für den Neofeudalismus. Denn dieses System ist politisch neutral und liefert damit die verlässlichste Währung. Kaurischnecken oder Bitcoins sind eher keine Alternative.

          • @Alex

            „FIAT-Geld“
            Das ist nicht das Böse schlechthin oder der Grund für den Neofeudalismus. Denn dieses System ist politisch neutral und liefert damit die verlässlichste Währung. Kaurischnecken oder Bitcoins sind eher keine Alternative.

            Hatte ich auch nicht behauptet, die Vorteile dieses Systems liegen in der direkten Schaffung von Geld, an der Stelle, wo es benötigt wird. Bei gleichzeitig ständiger Anpassung der Geldmenge ans Wirtschaftswachstum (bei Gold z.B. nicht gegeben).

            Eine Währung ist nur dann problematisch, wenn man ihre Schwächen nicht kennt und auffängt.

            Zum Verrechnungscharakter von Geld bringt Danisch gerade ein schönes, altes, auf die heutige Situation angepasstes Beispiel:

            „Tief in Brandenburg, ein Kaff irgendwo in der Pampa, nichts geht mehr.
            August-Wetter, die Sonne brennt, niemand mehr auf der Straße.
            Die Zeiten sind schlecht, kaum noch Geschäft, jeder ist verschuldet, jeder lebt auf Kredit.
            .
            Da kommt ein reicher Geschäftsmann vorbei (vermutlich Chinese, der dort Mittelständler aufkaufen würde, wenn es noch welche gäbe), geht ins Hotel, legt einen 100-Euro-Schein auf den Thresen und sagt, er will sich die Zimmer erst mal ansehen, bevor er hier übernachtet. Kaum ist der die Treppe hoch, schnappt sich der Hotelier den Geldschein und rennt damit zum Metzger, um seine Schulden dort zu bezahlen. Der Metzger rennt damit sofort zum Bauern, dem er noch Geld für das Schwein schuldet. Der Bauer gibt den Schein sofort der Genossenschaft, deren Futterrechnung er auch nicht bezahlt hat. Die damit erst mal ihren Verkäufer bezahlt.
            .
            Der Verkäufer nimmt den Schein und rennt zur Dorfnutte, die ja nun auch schlechte Zeiten hat und ihre Dienste auch auf Pump erbringen muss. Kaum hat die das Geld, rennt sie damit ins Hotel um ihre ausstehende Zimmermiete dort zu bezahlen. Der Hotelier bekommt den Geldschein gerade noch rechtzeitig, um ihn dort wieder auf den Thresen zu legen, wo der Chinese ihn hingelegt hat. Der kommt gerade runter, sagt, dass ihm die Zimmer nicht gefallen, steckt den Geldschein wieder ein und geht.
            .
            Obwohl keiner an dem Tag noch irgendwas produziert und verdient hat, hat jeder Umsatz gemacht, ist jeder seine Schulden los und alle gucken optimistisch in die Zukunft.“

            https://www.danisch.de/blog/2020/08/12/witz-zur-corona-rezession/

            Ist natürlich grob vereinfacht. In der Praxis müssten die alle noch Zinsen zahlen und würden abgewickelt, wenn sie nicht schnell genug liefern können. Von Steuern und Co. nicht zu sprechen.

      • „Die Ursachen sind komplex und leider sehr real.“

        Ich glaube die Ursache ist ganz einfach. Es ist das geldpolitische Instrument Leitzins, bzw. dass der politisch festgesetzt wird und nicht vom Markt gebildet wird. Dieser spielt immer denen mit Kapital in die Hand und benachteiligt diejenigen ohne Kapital. Der grösste Fehler des Systems liegt darin, dass bei einer Wirtschaftskrise der Zins gedrückt wird, während er in dieser Situation ansteigen müsste. So wird Betrug belohnt und politisch verbundener crony capitalism, bzw sozialistischer Monopolkapitalismus, herangezüchtet.

  39. Die ersten Opfer fanatischer Bewegungen sind doch immer die vermeintlichen Verräter aus den eigenen Reihen. Insofern ist das erste Opfer hier absolut stimmig. Die woken Rassisten gehen ja davon aus, dass der weisse, strukturelle Rassismus auch von einer Anzahl von Menschen mit schwarzer Hautfarbe getragen wird, die ihr echtes Menschsein verkauft hätten.

  40. „Autofahren ist gelebter, real existierender Faschismus“

    Bitte auch insbesondere den ersten Unterfaden von @Hawi321 beachten! 🙂

  41. Da es der Klimabewegung nur um Antikapitalismus und Antimodernismus geht, sind sie natürlich auch gegen Kernkraft. Dagegen haben sie ja ihre ersten hysterischen und apokalyptischen Kampagnen gefahren, so dass das geradezu in ihrer DNA ist. Nur wenn Länder wie Iran Atomkraft wollen, dann ist das auf einmal nur ein Problem des „imperialistischen Westens“, der den Fortschritt unabhängiger Staaten hindern will.

  42. Plündern ist ja nur das Sichholen der gerechten Reparationen….

    Wo ist denn die Begeisterung der deutschen Presse für die BLM geblieben, man liest ja gar nichts mehr darüber ….?

  43. Rechte Hetze – nur für Klicks?
    Hassrede Die Politologin Natascha Strobl bekommt Drohungen, seit der „Welt“-Blogger „Don Alphonso“ sie diffamierte. Der Fall zeigt, wie rechte Hass-Kampagnen im Netz funktionieren

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/rechte-hetze-nur-fuer-klicks

    Nach dem sattsam bekannten Schema: die verfolgte Unschuld in Person behauptet masslos angefeindet zu werden und daraus wird dann schnell eine paranoide Verschwörungstheorie an den links-identitären Opferleitplanken entlang konstruiert.

    Für diese hochintellektuelle Leistung ist man „Politikwissenschaftlerin und leitet die Kommunikation der Bildungsstätte Anne Frank“.

    Natürlich im Hausblatt von Möchtegern-Revolutionär Augstein.

  44. Ich glaube, genau das ist das Problem weshalb unsere Freiheit bedroht ist: weil sie vor allem als „Lebensgefühl“ wertgeschätzt wurde — und nicht etwa als ein intellektueller Wert. Dass sie nicht mal in ökonomischer Hinsicht geschätzt wurde, ist daneben fast schon belanglos und sekundär 😦

  45. Handfeste Forderungen in Richtung Rassensegregation!

    „We demand 5. teachers acknowledge and celebrate Black students’ use of Black Language in all its linguistic and cultural glory.“

    Die Lehrer sollen „schwarze Spache“ verherrlichen!

  46. Kategorie „alle Gefahr geht von rechts aus“ oder „Berlin, ein linksextremes Irrenhaus“:

    Gegen Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Innensenator Andreas Geisel wurde Strafanzeige wegen Strafvereitelung im Amt erstattet.

    Die Anzeige wurde am 5. August erstattet, gemeinsam von Rechtsanwalt Markus Bernau, der den Eigentümer (Rigaer Straße 94) vertritt, und Hausverwalter Torsten Luschnat. Beide waren am 13. Juli vor dem Gebäude von vermummten Linksextremisten niedergeschlagen und erheblich verletzt worden. Die Täter verschwanden unerkannt im besetzten Haus, weil die Polizei sie dort nicht weiter verfolgte.

    Der Eigentümer bat die Polizeiführung daraufhin am 16. Juli um Polizeischutz für seinen Anwalt und den Hausverwalter, damit sie das Gebäude betreten könnten. Die Polizeiführung lehnte ab, angeblich seien die Besitzverhältnisse des Hauses unklar. Doch die Nachweise wurden bereits am 7. Mai erbracht.
    .
    In ihrer Stellungnahme bestätigt die Polizeipräsidentin, dass die Linksextremisten am 13. Juli nicht in das besetzte Haus verfolgt wurden, nachdem sie Bernau und Luschnat zusammengeschlagen hatten.
    .
    Wörtlich heißt es: „Der Zugang war (…) nicht möglich, das dortige stahlverstärkte und gesicherte Tor war bereits geschlossen. Bei dem Versuch dennoch nachzusetzen, wurden die Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher besprüht, was einen Rückzug erforderlich machte.“
    .
    Also hätte man sich mit Verstärkung Zugang zu dem Gebäude verschaffen müssen. Das dürfen die Polizisten vor Ort aber nicht. Eine Dienstanweisung vom 7. Juni 2019 verbietet es ihnen. Nach dieser Anweisung müssen sie die Behördenleitung anfragen, wenn sie in „ein linkes Szeneobjekt“ eindringen wollen. Dieser Dienstweg dauert aber zu lange, die Täter sind dann schon über alle Berge.
    .
    Slowik verteidigt die Anweisung. Sie diene dem Schutz der Beamten. Damit bestätigt sie, wie gefährlich die Bewohner der besetzten Häuser sind.
    .
    In der Summe unterstreicht sie die Machtlosigkeit der Polizei gegenüber einer kleinen Gruppe von politisch motivierten Verbrechern, die sich ein Haus angeeignet haben und von dort aus Gewalt verbreiten.
    .
    Die Stellungnahme ist insgesamt unsicher formuliert und lässt viele Fragen offen. Noch irritierender ist es, dass sie in einer Drohung gegen Bernau und Luschnat mündet: „Bei der Detailbetrachtung müsste man eigentlich rechtliche Schritte gegen die Anzeigenden erwägen.“ Was soll das bedeuten? Will Slowik die Beschwerdeführer einschüchtern?
    .
    Sie lenkt damit von der Tatsache ab, dass ihr selbst die Hände gebunden sind. Die rot-rot-grüne Koalition verhält sich still gegenüber der linken Gewalt und läßt die Polizisten ins Messer laufen. Das ist die Wahrheit.“

    Irre! Danisch würde schreiben „geliefert wie bestellt“, immerhin sind die Preußen so blöde und wählen diese linksextremen Spinner immer wieder.

    Ich wüsste mir zu helfen! Wenn die Polizei nicht in linke Szenehäuser darf, dann gilt das ja noch lange nicht für meine Schläger. Einfach hurtig ein Rollkommando zusammengestellt und die Bude ausgeräuchert. „Rechtsfreie Räume aktiv nutzen“, würde ich sagen. Genauso ist es ja offenbar gewollt. Selbstjustiz statt Staat.

    • https://voxday.blogspot.com/2020/08/crazier-than-you-think.html

      Crazier than you think

      And possibly a little darker too. I refer, of course, to the Jordan Peterson family saga, which, among other things, involves a Russian man possessed by a demon named Igor.

      ‚Mikhaila started “The Lion Diet” which consists of only eating Beef, Salt, & Water. Although this verges on an eating disorder, Mikhaila claimed that it cured many of her health problems. She even announced that she stopped taking her medications, including an anti-herpes drug. She then convinced her father to start her diet. Soon after starting, Jordan reported that he stopped taking his anti-depressants.‘

      It was around this time that Peterson reported not being able to sleep for 25 days straight while experiencing an “overwhelming sense of impending doom” after drinking some apple cider.
      I’m still amused that anyone ever thought Jordan Peterson had anything at all to offer anyone. I mean, didn’t any of you Peterson fans ever read anything he wrote? It took me about 30 seconds reading one blog post to know he was a liar, and less than one chapter of his first book to know he was a lunatic.

  47. One testament to Klein’s efficacy and fair-handedness in that role, and also to the challenge he faces from political partisans, is a July 24 letter that “more than 60 German and Israeli academics” felt compelled to send to Chancellor Angela Merkel, complaining about the commissioner opposing left-wing anti-Semitism.

    https://www.washingtonexaminer.com/opinion/the-science-of-anti-semitism

    „East Germany, for example, was an important cog in the Soviet anti-Israel propaganda machine. Studying that could help us understand how anti-Semitic notions that are more characteristic of left-wing spaces (ones that we typically refer to as ‘anti-Zionism’) are developed and inculcated. Our gaps of knowledge in this regard are a key factor in our failure to counter it.”

  48. „Lahren also implied that men should be honored to be in her presence and that if they can’t handle her high standards and expectations, well, then, sayonara. She’s apparently unaware of how vain, insecure, and, immature she appears to a grown man, the kind of man she says she wants.“

  49. https://www.dailymail.co.uk/news/article-8616543/Policewoman-28-claims-brainwashed-performing-sex-acts-married-sergeant.html

    Policewoman, 28, claims she was ‚brainwashed‘ into performing sex acts on married foot fetish sergeant, 40, while on duty and was ‚flattered‘ by his attention as a new constable

    PC Jemma Dicks said it was a ‚massive mistake‘ to begin their ten-month affair

    The South Wales Police officer’s career is on the line in a misconduct hearing

    She claims her behaviour only amounted to misconduct – not gross misconduct
    11 August 2020

    Vergesst jeden PUA von dem ihr je gehört haben solltet, dieser 40J alte Polizist versteht die Kunst der Gehirnwäsche! Durch diese dunkle Magie gelang ihm die Verführung der völlig unschuldigen 28J Polizistin, wie diese unter Tränen zugab… köstlich 😉

  50. nochmal Tom Holland:

    All of which should serve as a wake-up call to the West that it is not only its financial, economic and military muscle that is currently atrophying. So too is its ability to market its culturally conditioned assumptions as universal. The concept of the secular is not, as many in West like to think, a neutral one. Quite the opposite. As the very word betrays, it derives from the distinctive theology and history of Latin Christendom: for ‘saeculum’, the word given by the Romans to the endless flux of things, was counterpointed by St Augustine and his heirs to the religio, the ‘bond’, that, so Augustine had taught, joined the pilgrim Church on its journey through the centuries to the radiant eternity of the City of God.

    https://unherd.com/2020/08/the-end-of-secularism-is-nigh/

    Da am Säkularismus auch direkt der technische Fortschritt hängt, wäre ich da mit einem Abgesang auf den Westen ganz vorsichtig.

  51. @FS / Klimawandel
    Zufällig geht es hier auch um die nacheiszeitliche Warmzeit…..

    http://axelbojanowski.de/bojanowski-antwortet-rahmstorf/

    „Die Experten sagen also, dass keine Aussage möglich wäre darüber, ob es heute wärmer ist als zu anderen Warmzeiten der vergangenen 20000 Jahre.“

    Tja, die kennen wohl zB die Baumstämme (Zirbelkiefer) nicht, die die zurückgehenden Gletscher freigegeben haben, sonst würden sie ja hier genannt….

    „Die Temperatur wird erst seit ca. 120 Jahren systematisch gemessen. Für die Zeit zuvor beruht sie auf indirekten Befunden wie zum Beispiel auf Baumringen oder Korallen („Proxys“). Dass die Aussagekraft der Proxys umstritten ist, soll hier nicht Thema sein (aber es gibt ernste Probleme!); aus weiten Regionen der Erde gibt es zudem kaum Proxys.“

    Das ist fast so lästig wie die lückenhaften Fossil-Belege, wenn man die Evolution an der konkreten Überleiferung nachvollziehen will!

  52. Yepp. Das sollte zum offenen Verwürfnis führen können, Kamala ist die erste Vertreterin des Woke-Kults in Reichweite der Präsidentschaft. Da können sich alle USA-Hasser freuen, wie man an der deutschen Presse ja sieht.

  53. Und wenn ich dann auch noch gezwungen wäre, diesen antisemitischen Dreck zu finanzieren …..

    Aber genau so geht es doch schon seit 20, 30 oder 40 Jahren! Es wird nur immer deutlicher, da sie immer mehr sich trauen.

  54. http://archive.is/k3ix1

    Tagesschau 12.08.2020

    „Ob Berlin, Hamburg, Köln oder München: Mädchen und Frauen fühlen sich in keiner dieser Großstädte sicher. Eine Umfrage des Kinderhilfswerks Plan ergab, dass jede fünfte Befragte schon einmal belästigt, verfolgt oder bedroht wurde.“

    Statistisch wahrscheinlich ist, dass für eine Frau gleich 2 Männer bedrängt und körperlich angegriffen werden. Modern ist: sich nur um die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft zu scheren.

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