160 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 277 (22.07.2020)

  1. Wer bei Amazon Prime ist, kann sich den Film „The Red Pill“ nun kostenlos anschauen. Oder man kann das Freunden und Bekannten sagen, die (noch) nicht bereit sind, für den Film Geld auszugeben.

    • Ich habe die Behauptung, das Frauen erheblich schmerzunempfindlicher seien, mal in einer Konferenz eines Unternehmens eingebracht, als es darum ging, wer denn nun als Personaler eine ganze Abteilung „freisetzen“, also kündigen solle. Wem würde es am wenigsten wehtun, Väter und Mütter in die Arbeitslosigkeit zu schicken, wer wäre entsprechend kaltblütig? Ich erntete auf die These nur Schweigen.

      Wenn Frauen weniger Schmerz spüren sollten, wäre das vielleicht auch eine Erklärung für den Gender Empathy Gap.

  2. Kann man Kanye glauben?
    Mit Micheal Jackson hat er durchaus einen guten Punkt.
    Die unzensierte Version von „They Don’t Care About Us“ rockt.

    • Wie kaputt im Kopf muss man sein, um die Verhaftung von einer Person zu verhindern, die gerade zwei anderen Personen mit eine Säge angegriffen hat und es waren auch noch Frauen die angegriffen wurden und nicht nur männliche, potentielle Täter.

  3. Wann lädt Bundespräsi Schweinemeier den schwarzen Prediger Farrakhan ein, eine Rede vor dem deutschen Bundestag zu halten?

      • Sie sind wirklich Brüder im Geiste, ja….

        Bin ein grosser Fan seiner ganzen „Schule“, also von seinem Wirkungskreis. Fantastische Musiker, einmalig.
        In der Kunst könnte man das noch mit den Schulen der „alten Meistern“ vergleichen, zB Rembrandt.

      • Meiner bescheidenen 😉 Meinung nach ist das der grossartigste Musiker des vorigen Jahrhunderts. Ich würde mir wirklich wünschen, dass mehr Leute ihn für sich entdecken.

  4. Eine einzige Realsatire. Der widerwärtige Singsang hat den penetranten Charme eines fundamentalistischen religiösen Erzspiessertums.

  5. „Die Stadt wolle aber eine Zielgruppe erreichen, die sonst nicht zugänglich sei.“

    Da ist natürlich auch der Einsatz von frauenverachtenden und antisemitischen Medien als Mittel zum Zweck über alle Zweifel erhaben!

    Was für Abgründe rassistischer Bigotterie tun sich hier auf! Heinrich Heine dürfte sich gerade im Grab umdrehen.

    • Glaub doch nicht einfach alles, was dir der WDR erzählt.
      Ich bin auch jein Experte, aber soweit ich weiß ist „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“ die einzige Liedzeile, wegen der man Farid Band Antisemitismus vorwirft. Fraglos zynisch, aber nicht antisemitisch. Da schlägt mal wieder die Hyper-PC zu. Zur Weiterbildung geeignet:

      https://www.heise.de/tp/features/Wie-Sprachwissenschaftler-in-Kollegahs-Texten-nach-Antisemitismus-suchten-und-keinen-fanden-4291170.html

      Insbesondere die letzten drei Absätze lohnen sich.

      • Die eine Zeile reicht vollkommen aus, um zum Urteil zu gelangen. Sie drückt nämlich aus, dass er der wahrere „Auschwitz Insasse“ sei. Und das ist der übliche Grundtenor praktisch allen Antisemitismus: man will die Juden (und ihre angeblichen Opferstatus) überwinden, weil man der echtere Jude oder der echtere Mensch sei.

        Die Texte sind auch sonst so menschenverachtend und widerlich, sie könnten genauso von einem Vollnazi stammen. Aber linke Rassisten entschuldigen das dann so:

        „Die Abwertung von Frauen, Übergewichtigen oder wie in diesem Fall Opfern des Holocaust sei kein Selbstzweck, sondern diene dabei stets der Überhöhung der eigenen Person“

        Oh ja, der hat ja nur ein schwaches Ego. Bestimmt von der ganzen Zurücksetzung, die er durch das cis-heteronormative kapitalistische System erfahren hat. Müssen deshalb schon zu ihm stehen. Und mal mit ihm reden.
        Im übrigen ist Antisemitismus kein bug, sondern ein feature ganz allgemein im Rap. Wie alle anderen nazihaften Abartigkeiten auch.

        • „Sie drückt nämlich aus, dass er der wahrere „Auschwitz Insasse“ sei.“

          Was für ein Quatsch. Sie drückt primär aus, dass er durchtrainiert ist, und sekundär, dass er gerne provoziert.

          Wie konnte ich nur glauben, dass ein Antisemitismus-Alex nicht auf dieser einen und einzigen Liedzeile einen vollständigen Antisemitismusschuldspruch gründen würde. Ich bin manchmal so naiv…

          P.S.: „Die Abwertung von anderen als antisemitisch ist auch kein Selbstzweck, sondern dient dabei stets der Überhöhung der eigenen Person.“ Wer könnte damit wohl gemeint sein?

          • Es ist doch klar, wodurch ein Auschwitz-Insasse „definiert“ wird: durch die tätowierte Nummer. Das weiss jedes Kind. Wieso wollte man *das* toppen wollen? Was für ein Mist muss einem im Hirn rumgehen, wenn man sich *damit* vergleichen will oder muss?

            Ist doch offensichtlich, dass es antisemistischer Opferstatusneid ist, der sich an die Stelle dieser Opfer stellen will. Genau das, was die linken Progressiven mit ihrer „Opferpyramide“ im Intersektionalismus erreichen wollen, weshalb die das rechtfertigen, schönreden oder am besten ignorieren. Vor allem wenn es aus den USA kommt und von Grandmaster Ice Cube himself ….

          • Krass, du verstehst es anscheinend wirklich nicht. Na gut, zur Erklärung:
            „Definierter Körper“ ist ein zynisches Wortspiel. Es bedeutet in Bezug auf den Sänger durchtrainiert, mit einem besonderen Fokus auf die Bauchpartie, Stichwort „Sixpack“. Man sieht die Bauchmuskulatur, da sie von keinem Körperfettgewebe verdeckt wird. Im Sinne eines fehlenden Fettgewebes ist auch der Körper eines kurz vor dem Hungertod stehen Häftlings „definiert“, da man auch bei ihm die unter der Haut liegenden Körperpartien gut erkennen kann, obwohl es beim Häftling Knochen statt Muskeln sind.

            Das hat nichts, aber auch gar nichts mit einer Tätowierung zu tun. Wenn man die Zeile so interpretiert, müsste man nämlich erklären, inwiefern es eine Besonderheit sein sollte, mehr Tätowierungen als ein KZ-Häftling, also mehr als eine 5-stellige Nummer, zu haben. Dabei ist doch jedes Arschgeweih größer.

          • „Das hat nichts, aber auch gar nichts mit einer Tätowierung zu tun.“

            Du willst also behaupten, nicht die Tatoo-Nummer wäre das herausragende Merkmal eines Auschwitz-Häftlings?

          • Du willst mir also Aussagen in den Mund legen?

            Ich sprach von der Bedeutung von „definierter Körper“, nichts anderem. Wenn du dazu noch ein Gegenargument weißt, bring es, anstatt unser beider Zeit mit rhetorischen Spielchen zu vergeuden.

          • Argumente sind meinerseits vorhanden, es ist die Einordnung in die typischen Schemata Opferneid, etc.
            Dem steht nur die Behauptung deinerseits entgegen, das Ganze wäre blosser Zynismus. Und die Phrase mit dem „definierten Körper“ hast du ganz auf den Musiker selbst abstellen wollen und damit ignorierst du das mit dem Nummerntatoo. Und hier hilft Dir nicht mal der fett markeirte französischer Symbolismus des Filmclips auf die Sprünge….

            Preisfrage: wie kann man noch mehr vom Leben „definiert“ – andere würden „gezeichnet“ sagen – werden als durch eine Reduktion auf eine Nummer, als Vorstufe zur vollständigen Auslöschung?

          • Du behauptest Opferneid, aber du belegst ihn nicht. Es gibt einen Komparativ, bezogen auf den Körper von Auschwitz-Insassen. Daraus machst du einen Komparativ in Bezug auf Opferstatus. Ein Gangsterrapper, der den größten Opferstatus anstrebt? Selten so gelacht.
            Schauen wir uns mal den Liedtext um die Zeile drum herum an:

            „Und wegen mir sind sie beim Auftritt bewaffnet
            Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen
            Ich tick‘ Rauschgift in Massen, ficke Bauchtaschen – Rapper
            Wenn ich will, macht Genetikk ein Auslandssemester“

            Zentrale Botschaft: „Ich bin mega gefährlich.“ Da ist nix mit „Ich bin vom Leben gezeichnet“. „Ich bin gefährlich, weil ich durchtrainiert bin“ – funktioniert. „Ich bin gefährlich, weil das Leben mir am übelsten mitgespielt hat“ – durchgefallen.

            Übrigens ist es eine Falschbehauptung von dir, ich hätte das Nummerntattoo ignoriert. Ist das bösartige Absicht oder ein harmloses Versehen im Eifer des Gefechts? Ich zitiere mich zu deiner Erinnerung selbst:
            „Das hat nichts, aber auch gar nichts mit einer Tätowierung zu tun. Wenn man die Zeile so interpretiert, müsste man nämlich erklären, inwiefern es eine Besonderheit sein sollte, mehr Tätowierungen als ein KZ-Häftling, also mehr als eine 5-stellige Nummer, zu haben. Dabei ist doch jedes Arschgeweih größer.“
            Aber darauf bist DU nicht eingegangen.

            Dein Gypsy-Video habe ich mir jetzt angeschaut. Da wird mittendrin kurz die Auschwitz-Nummer auf dem Arm einer alten Frau gezeigt. Relevanz bezüglich unserer Debatte: Null.

          • @Alex:

            »Es ist doch klar, wodurch ein Auschwitz-Insasse „definiert“ wird: durch die tätowierte Nummer.«

            Sag mal, hast Du noch nie ’ne Muckibude von innen gesehen? »Definierter Körper« ist Standard-Sprech in Fitness-Studios, und dieser Farid Bang bringt seinem Äußeren nach zu schließen eine Menge Zeit in solchen Etablissements zu.

            Und wenn Du dann begründeten Widerspruch kriegst, schaltest Du extra noch mal nen Gang höher.

            Manchmal geht Dir echt der Gaul durch!

          • @Renton
            „Ein Gangsterrapper, der den größten Opferstatus anstrebt?“

            Die „kritische Öffentlichkeit“ sieht in der Rap-Musik den Ausdruck der grossen Rebellion gegen das Unterdrückungssystem und will alle Widerwärtigkeiten als harmlose „Ironie“ wegwischen. Der Gangstashit ist gesellschaftlich also voll und ganz auf dem OPFERTICKET unterwegs. Und dann kommt dieser Bäng und schwadroniert von „Ausschwitz Insassen“, mit denen er sich vergleicht. Natürlich geht es hier um den Opferstatus, wo soll da überhaupt ein andere Berührungspunkt sein? Oder glaubt wer, Bang stellt sich vor, dass Auschwitz-Insassen durch Steineklopfarbeit ein Art frühes Bodybuilding gemacht haben, wie er ja tatsächlich impliziert? Damit sagt er doch: Auschwitz war eine Art Vergnügungscamp zur körperlichen Ertüchtigung, ein Fitnessstudio. Was lupenreine Nazipropaganda ist.

            Egal, wie man es dreht und wendet: die Zeile ist einfach antisemitisch.

            „Übrigens ist es eine Falschbehauptung von dir, ich hätte das Nummerntattoo ignoriert.“

            Du hast ignoriert, dass dadurch ein Auschwitz Häftling praktisch „definiert“ ist, das wird allgemein so gesehen, nur du willst es nicht wahrhaben. Du hast aber insofern recht, als es dem Rapper nicht um seine Tatoos geht. Seinen Mukki-Körper zu vergleichen macht aber genausowenig Sinn, ausser er sieht KZs als Vorläufer von Fitnessstudios.

          • @Alex:

            »Du hast ignoriert, dass dadurch ein Auschwitz Häftling praktisch „definiert“ ist«

            Es bedeutet aber nicht, das Farid Bang darauf anspielt, Renton wendet zu Recht ein, dass der Kontext das nicht hergibt! Der Begriff »definierter Körper« ist eine semantische Einheit, die dasselbe meint wie umgangssprachlich »Muskelpaket«! Ein Tattoo ist nicht Bestandteil dessen, was die Formulierung bezeichnet!

            Bleibt die Frage, warum die Bedeutung »Muskelpaket« zu »Auschwitz-Insassen« in Beziehung gesetzt wird. Denn das »Muskelpaket« ist keine Überbietung eines nahe am Hungertod befindlichen KZ-Häftlings, sondern dessen Gegenbild. Für eine Überbietung hätte er eine Formulierung wählen müssen wie »Mein Körper definierter als von KSK-Bullen« (identisches Versmaß).

            Ich vermute, zum einen, weil er einen Reim auf »Rauschgift in Massen« braucht, aber vor allem, weil er damit den »Auschwitz-Insassen« verächtlich macht, also das, was man adding insult to injury nennt. Das heißt – und das passt dann präzise ins ideologische Programm – »ich scheiße auf euren Opfer-Status!«

            Was sich in meinen Augen dann tatsächlich als Antisemitismus qualifiziert, weil es das Klischee reproduziert: »Die Juden schlachten systematisch ihren Opferstatus aus!« Das ist aber kein Opferneid, denn ein harter Gangsta wie Farid will kein Opfer sein. Sondern er wertet diesen Opfer-Status in die konventionelle Bedeutung von »Du Opfer!« um, im Sinne von: »Du Pfeife bist zu schwach und zu feige, um Dich selbst zu verteidigen!«

            Und damit ordnet er den Holocaust als »gewöhnliche Geschichte« ein. Das ist dann insgesamt eine auf der Gefühlsebene transportierte Botschaft von der Art: »Ey macht euch nicht so breit mit eurem Opfer-Scheiß, ihr Scheiß-Juden!« Das bedeutet dann in meinen Augen aber auch: wer die Formulierung als antijüdischen Angriff wertet, hat ihren Sinn durchaus richtig verstanden.

          • @djadmoros

            „Der Begriff »definierter Körper« ist eine semantische Einheit, die dasselbe meint wie umgangssprachlich »Muskelpaket«!“

            Einspruch: Ein definierter Körper ist nicht einer mit vielen Muskeln, sondern einer, an dem man jeden Muskel sehen kann, weil kein Fett drüber ist.

            vgl: „Der richtig definierte Körper hat einen niedrigen Körperfettanteil. Hier sitzt alles, wo es hingehört, die Muskeln zeichnen sich ästhetisch ab, aber nehmen auch nicht überhand.“

            Farid Bang ist damit inhaltlich und moralisch auf dem selben Niveau wie eine Satire-Version von Mariah Carey: „When I watch TV and see those poor starving kids all over the world, I can’t help but cry. I mean, I’d love to be skinny like that, but not with all those flies and death and stuff.“

            Wer hier mehr als provokante Unwissenheit sieht, hat nicht alle Schacken beisammen.
            Ich empfehle jenen, den Satz von Hanlon’s Razor 100 Mal aufzuschreiben, bis er sich endlich einprägt.

          • @Alex:
            Es kann durchaus sein, dass Farad ein Antisemit ist.
            Aber ich kann auch bei gutem Willen deine Begründung nicht ganz nachvollziehen: „definierter Körper“ ist ein sehr gängiger Begriff für einen Körper nicht nur mit vielen Muskeln, sondern vor Allem mit wenig Fettgewebe. „Definition“ bezieht sich darauf, dass so die Muskelfasern sichtbar werden.
            Das Bild, dass ich beim KZ-Häftling als Erstes im Kopf habe, ist das eines extrem unterernährten Menschen.
            Das ändert nichts daran, dass dieser Vergleich nicht nur sehr geschmacklos ist, sondern vor allem für einen Betroffenen extrem verletzend sein kann. Deshalb halte ich den Vergleich für sehr respektlos.

            Es ist durchaus möglich, dass ein solcher Angriff bewußt kalkuliert wurde – um nachher sagen zu können „Höhö, war doch gar nicht so gemeint“. Ich kann aber leider nicht in Farads Kopf schauen und – tut mir leid – ich kann niemand mit der Begründung als Anhänger einer Ideologie verurteilen, dass ein Betroffener das so empfindet.
            Das wäre für mein Empfinden geheuchelt.

          • @zehnter_ochse:

            »Ein definierter Körper ist nicht einer mit vielen Muskeln, sondern einer, an dem man jeden Muskel sehen kann, weil kein Fett drüber ist.«

            Der Haken an dieser Deutung ist, dass der »Auschwitz-Insasse« eben überhaupt keine Muskeln meht hat, und dass es sich dabei um keine ästhetische Frage, sondern um eine Situation auf Leben und Tod handelt. Genau das macht die Bezugnahme zynisch und verächtlich.

            Die Satire-Version von Carey war ein Fake, aber Farid Bang ist kein Fake von Farid Bang. Es ist der Originaltext.

            Ich weiß auch nicht, welche »Unwissenheit« Du für Farid in Anspruch nehmen möchtest. Unwissen wovon? Wie ein ausgemergelter KZ-Häftling aussieht?

          • @djadmoros

            „Der Haken an dieser Deutung ist, dass der »Auschwitz-Insasse« eben überhaupt keine Muskeln mehr hat,“

            Jetzt bräuchte es einen Gedankenleser: Was war die Assoziation von Bang beim Schreiben: „Die hatten nur noch sehr wenige Muskeln“ oder „Die hatten überhaupt kein Körperfett mehr“?

            Vor dem Hintergrund, dass „definierter Körper“ nichts über die Muskelmasse, aber alles über das Körperfett aussagt, neige ich dazu, letzteres für wahrscheinlicher zu halten.

            Der Einwand „Aber Bang MUSS doch beim Texten sich all der semantischen Ebenen und der Assoziationen anderer und dem Kontext der deutschen Geschichte in allen Nuancen bewusst gewesen sein.“ erstaunt mich. Wieso muss es das?
            Du ortest das Gleichnis als „zynisch und verächtlich.“ ein. Ist das nicht genau der Eindruck, den ein Gangster-Rapper erzielen will?

            Meine These: Bang dachte sich „kein Fett – reimt sich – provoziert – cool“.
            Die Zeile ist damit vollständig erklärt.
            Ich habe hier noch keine andere Interpretation gelesen, die nicht an Occam’s Razor scheitert.

          • @zehnter_ochse:

            »Jetzt bräuchte es einen Gedankenleser.«

            Es geht darum, welche Bilder er in Beziehung setzt: Nimm ein Bild von Muskel-Farid und lege es neben ein Bild aus Buchenwald oder Auschwitz. Diese Bilder wirken als Gesamteindruck. Das, was Alex irritiert (»Seinen Mukki-Körper zu vergleichen macht aber genausowenig Sinn«), ist tatsächlich die Pointe: das Verächtliche liegt genau darin, das äußerliche Erscheinungsbild zu vergleichen, obwohl man nichts am Kontext gleichsetzen kann.

            Natürlich kannst Du jetzt sagen: »das macht er aber doch nicht gezielt!« Dann wäre es immer noch dumm und taktlos.

            »Der Einwand „Aber Bang MUSS doch beim Texten sich all der semantischen Ebenen und der Assoziationen anderer und dem Kontext der deutschen Geschichte in allen Nuancen bewusst gewesen sein.“ erstaunt mich. Wieso muss es das?«

            Ich würde sagen, wenn er in Deutschland (Düsseldorf) aufgewachsen ist, steckt er in demselben kulturellen Kontext wie die meisten von uns. Künstlerische Produktion (wenn sie keine Konzeptkunst ist) ist nicht rational konstruiert, sondern funktioniert intuitiv, aber nicht voraussetzungslos, das heißt, alles, was der kulturelle Kontext enthält, lässt sich mobilisieren.

            Solange wir keine direkte Aussage von Farid dazu bekommen, ist es natürlich immer eine Schlussfolgerung auf die Intention. Was man aber meines Erachtens zeigen kann ist, dass der Kontext der Äußerung so beschaffen ist, dass sie als Angriff verstanden werden kann. Es ist also legitim, zumindestens den entsprechenden Verdacht zu erheben. Im Idealfall gäbe es eine Klarstellung des Künstlers, mit der er sich nachträglich selbst verortet.

            Aber gut, vielleicht ist es auch nicht mehr als ein Produkt seiner Brutalo-Attitüde. Dann fände ich es aber auch nicht zu beanstanden, ihn entsprechend zu dissen:

            »Dem Auschwitz-Witze-Nazi bläst Kochavi den Marsch
            Zva ha-Hagannah fistet Frag in Farids Arsch!
            Bang hängt wie Eichmann, röchelt wie Streicher
            Im Klärschlamm von Ilverich verklapp ich Bangs Leiche!«

            Bin ich gut oder bin ich gut?

          • Ich versuche mich mal an einem Zwischenstand der Diskussion.

            Argumente, die für eine antisemitische Absicht der Liedzeile „mein Körper ist definierter als der von Auschwitzinsassen“ sprechen:

            1. „definiert“ wird als passiv-Konstruktion des Verbs „definieren“ verstanden und nimmt Bezug auf die Tätowierung eines KZ-Häftlings, da dessen Körper über diese Tätowierung definiert ist. Indem der Sänger sich als „definierter“ bezeichnet, will er sich als größeres Opfer als ein KZ-Insasse verstanden wissen. Dieser Verstoß gegen den Konsens, dass es keine größeren Opfer als Juden im KZ gibt, stellt ein Bekenntnis zu antisemitischen Ansichten dar.

            ODER

            2. „definiert“ ist als Adjektiv zu verstehen und bezeichnet einen Körper mit wenig Körperfettanteil, man könnte auch sagen, einen „gut konturierten“ Körper. In diesem Sinne liegt ein Wortspiel mit zwei Bedeutungen vor (durchtrainiert/abgemagert). KZ-Insassen werden so verspottet. Da es sich überwiegend um Juden handelte, ist von einer antisemitischen Absicht auszugehen.

            Dagegen spricht:

            1.
            a) Die Aussage, der Körper eines KZ-Insassen sei über seine Tätowierung definiert, ist willkürlich. Genauso gut kann man den ausgemergelten Zustand des Körpers als das hervorstechendste und damit definierende Merkmal begreifen.
            b) Die „Definition des Körpers eines KZ-Insassen“ ist ein zumindest mir völlig neuer sprachlicher Ausdruck, dessen Sinngehalt fraglich bleibt.
            c) mit „definiert“=Adjektiv wie in 2. liegt eine mögliche Interpretation vor, die szenetypisch ist und auch von einer einfachen Googlesuche gedeckt wird.
            d) Der Kontext der umgebenden Liedzeilen spricht gegen eine Interpretation als Opfer und für eine Interpretation als durchtrainierter Aggressor.
            e) Einem Gangsta-Hiphopper zu unterstellen, er wolle das größte Opfer sein, ist regelrecht grotesk. (Gegenrede Alex: Die Musikrichtung Gangsta-Hiphop sei „gesellschaftlich voll auf dem Opferticket unterwegs“, weil man ihr – angeblich – alle Widerwärtigkeiten aufgrund des von Alex behaupteten Opferstatus verzeiht. Dabei übersieht er, dass es in den Liedern um Selbstdarstellung geht. Und in dieser ist Opfersein ein No-Go.)

            2. a) Die antisemitische Absicht ist zwar möglich, aber nicht zwingend. Genauso gut kann es sich um eine simple Provokation handeln, die realistischerweise darauf setzt, dass die Verhöhnung von Auschwitz-Insassen Widerspruch und auch den Vorwurf des Antisemitismus provoziert ODER
            b) Solche Provokationen – Opfer zu verhöhnen – sind so charakteristisch für Gangsta-Hiphop, dass sie noch nicht einmal in spezifisch provozierender Absicht (hier: den Antisemitismusvorwurf provozierender) getätigt sein müssen.
            c) Es sind – zumindest mir – keine weiteren antisemitisch interpretierbaren Liedzeilen/Äußerungen Farid Bangs bekannt, wohl aber Distanzierungen von Antisemitismus.

          • Ich denke, @djad hat hier die Punkte der Diskussion gut abgeräumt, wie ein Supermario. Ein Nebenaspekt wäre mir noch wichtig, den @Renton so sieht:

            „Einem Gangsta-Hiphopper zu unterstellen, er wolle das größte Opfer sein, ist regelrecht grotesk.“

            Das erscheint natürlich vordergründig völlig grotesk. Und von den Intentionen her Dinge begreifen zu wollen, ist extrem schwierig bis unmöglich, wenn es nur wenig Beweismaterial gibt. Tatsache aber ist die besondere Rezeptivität eines breiten Publikums, welches Rap als Ausdruck einer „marginalisierten Subkultur“ begreifen will und auch die groteskesten Gewaltphantasien widerspruchlos durchgehen lässt. Es ist dieses Pubikum, welches die Rap-Szene heiligt und das geht ganz klar mit einem zugeteilten Opferstatus einher. Das ist das Wasser, in dem sich die Fische wie Fraid Bang bewegen. Die übertrieben männliche und gewaltbejahende Pose wird so zur Selbstdarstellung dieses Opferstatus: „Seht, mir bleibt ja gar nichts anderes übrig, als in dieser harten Realität mitzuhalten und meinen Körper zu definieren“. Das ist zwar eigentlich ein suprematistischer Triumpfalismus vom Typ der „blonden Bestie“, aber gebaut auf dem Fundament Selbstmitleid und Opferstatus. Wobei die Pointe ist, dass auch der Nazitriumphalismus sich aus einem grundlegenden Opferstatus herleitet, nämlich dass die „arische Rasse“ Opfer der gesammelten „Untermenschentums“ sei und man ja nur reagiere. Nicht nur Gangarapper und Nazis, sondern auch Islamisten, Hooligans und sonstige Gewaltverherrlicher ticken so.

          • @djad
            Die Entschuldigung ist ganz persönlich gemeint:

            „Farid Bang schreibt auf seiner Facebook-Seite, „ich möchte mich dafür entschuldigen, dass meine Zeile ‚Mein Körper definierter als vom Auschwitzinsassen‘ Sie persönlich verletzt hat.“ Er habe nicht die Absicht gehabt, sie zu kränken. „Sehen Sie mir meine Unreflektiertheit nach.““

            Durch diese Personalisierung ist sehr viel wahrscheinlicher geworden, dass er Juden iA nicht mag. Für Judenfeinde (und andere Bigotte) ist es ja sehr typisch, dass sie demonstrativ Ausnahmen machen. Sie sind ja so grosszügig, wie sie auch sonst überlegen sind.

            @Nick
            „Es ist durchaus möglich, dass ein solcher Angriff bewußt kalkuliert wurde – um nachher sagen zu können „Höhö, war doch gar nicht so gemeint“.“

            Das ist alles vernünftig anzunehmen. Allerdings hilft das überhaupt nicht weiter, denn genau so wie du beschrieben hast sieht die Selbstimmunisierungsstrategie der Antisemiten fast immer aus, „plausible deniability“ kann man das nennen. Übermut und Feigheit liegen beim Antisemitismus ganz nahe beieinander.

        • @alex
          Lass es doch gut sein, das ist sinnlos!
          Ich verschwende keine Zeit und Energie mehr an irgendeinen Kevin aus Ostdeutschland, der meint definieren zu müssen, wie von Antisemitismus betroffene Menschen ihre erlebten Erfahrungen einzuordnen haben und darüber entscheiden möchte, was antisemitistisch ist oder nicht 🤦🏻‍♀️

          • Woher kennst du meinen richtigen Namen?!?

            Spaß beiseite: Was du doch eigentlich sagen willst ist, dass deine Meinung zum Thema zählen soll, aber meine nicht, weil sie dir nicht passt. Mit Argumenten kommst du selbstverständlich nicht.

            Wie anmaßend und kindisch.

          • @Esther

            „wie von Antisemitismus betroffene Menschen ihre erlebten Erfahrungen einzuordnen haben und darüber entscheiden möchte, was antisemitistisch ist oder nicht“ – das verlangt die feministische Definitionsmacht auch.
            „Sexismus ist, was eine Frau als sexistisch wahrnimmt!“
            Dieser Subjektivismus führt erfahrungsgemäß zu einer Inflation in der Definition, so dass diese absolut untauglich in der Praxis wird.
            So in der der ausufernden feministischen Definition von Gewalt gegen Frauen: „Er schaute sie böse an“ als männliche Gewalt zu deklarieren, liefert zwar unglaubliche Zahlen für Betroffene dieser Gewaltform und ist politisch kurzfristig nützlich, macht das Anliegen aber zu einem Witz.

            Ich schließe mich der Meinung von Renton an, das Lied war zutiefst geschmacklos, enthielt aber keinen Antisemitismus. Man muss ihn – wie Borcholte – hineinlesen.
            Es schadet dem Engagement gegen Antisemitismus, wenn man mit einer rein subjektiven Definition hantiert, die zudem noch politisch aufgeladen ist oder politisch instrumentalisiert werden soll (das richtet sich an Alex).

          • @Crumar
            Der hier verwendete AS-Begriff ist längst etabliert, es ist der des Antijudaismus der Kirche („replacement theology“), der in einer Neuauflage auch in US-Rapper-Kreisen grassiert (dank Farrakhan und seinen zahllosen Fans). Und das mit dem Opferneid ist auch nix, was ich mir ausgedacht habe.

            Im übrigen sind persönliche Erfahrungen legitim als Erkenntnisgeneratoren. Das hat mit dem ganzen progressiven Egozentrismus hier wohl nix zu tun. Vielleicht ist dir ja aufgefallen, dass die „zionistische Perspektive“ für unsere progressiven Freunde des absoluten Subjektivismus das Böse schlechthin ist.

          • Zurzeit existiert eine umfassende Kritik und Diskussion um Wolfgang Benz und das ZFA!
            Benz ist schon seit langer Zeit mit seiner Antisemitismusdefinition und seinem einseitigen Fokus auf rechten Antisemitismus in der Kritik.
            Die Kritik an dem ZFA besteht hinsichtlich seinem einseitigem Fokus und seiner personellen Zusammensetzung, die fast nur aus nichtjüdischen Personen besteht.
            Es mutet schon seltsam an, dass die deutsche Antisemitismusforschung maßgeblich von Nichtjuden beeinflusst ist und diese maßgeblich Definitionen über die Formen des Antisemitismus erstellen.
            Es ist schon eine absolute Anmaßung, wie Benz in seinem Buch definiert, was als antisemitischer Übergriff zu werten ist und was nicht.
            Die Relativierungen der Vorkommnisse sind verharmlosend und richtig erschreckend. Das gleiche gilt für die anderen Autoren.

            Hier ist eine frühere Kritik an Benz und dem ZFA:

            https://lizaswelt.net/2009/09/08/eyes-wide-shut-i/amp/?__twitter_impression=true

            Was Du xy als nichtbetroffene Person als Antisemitismus empfindest und was nicht, ist völlig irrelevant.
            Es gibt klare Definitionen von Antisemitismus.

            Warum die Enkel der Täter immer noch um die Deutungshoheit, was Antisemitismus ist, gegenüber Überlebenden der Shoa kämpfen, ist für mich unverständlich, dient wohl der Schuldabwehr und fungiert zur Selbstentlastung!
            Ich hatte dazu schon mal was gepostet.
            https://www.rnd.de/kultur/die-dritte-schuld-wie-auschwitz-immer-noch-das-land-spaltet-PXQIWAV6A5FKZP6RPMDGYPBOCA.html

            Ich würde mir wünschen, dass man die Artikel auch wirklich liest und sich nicht nur den Inhalt zusammenreimt bzw. nur Überschriften liest.
            Ich hatte heute 3 verschiedene Artikel in einem Kommentar gepostet und Kevin meinte, daß dort ein Doppelposting sei, was nicht stimmte. Das zeigt nur, dass man gar nicht willens ist, die Texte zu lesen bzw. inhaltlich zu verstehen und die Problematik zu erkennen.
            Der erste dort gepostete Artikel ist von Daniel Bax, der zurzeit massiv in der Kritik steht, wegen seiner Haltung gegenüber Mbembe.

            https://taz.de/Debatte-um-Achille-Mbembe/!5685213/?goMobile2=1594080000000

            Das war jetzt viel Text, und ja, das Thema wühlt mich emotional sehr stark auf und war auch der Grund warum ich die letzten Wochen nichts mehr geschrieben habe.
            Der Ausgangspunkt war eine Diskussion über „Juden“ und deren Anteil an der Weltverschwörung 9/11 etc.
            Ich habe darauf reagiert und sofort hat man angefangen meinen Namen hinsichtlich meiner Position zu dieser Diskussion zu thematisieren.
            Für mich ist diese „Reaktion“ gegenüber mir nichts Unbekanntes, sobald ich mich, egal wo, gegen Antisemitismus oder Israelhass positioniere!
            Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt, erzeugen Ängste in mir.
            Ich hätte mir gewünscht, dass jemand „aufgestanden“ wäre und hätte gesagt, hier wurde eine gerade eine Grenze überschritten. 😔

            Es tut mir leid, der Text wurde jetzt nochmals sehr emotional, ich weiß, dass das hier nicht gern gesehen wird, aber so bin ich halt 🤷🏻‍♀️

          • @Esther

            1. Ich heiße Renton, nicht Kevin. So viel Höflichkeit sollte sein.
            2. Stimmt, du hast oben kein Doppelposting gemacht. Entschuldige bitte, dass ich das behauptet habe.
            3. Ich lese mir Links deshalb nicht immer genau oder auch gar nicht durch weil
            a) ich erwarte dass jemand Links nicht setzt, um mich mit Text zu erschlagen, sondern die wesentlichen Aussagen selbst formuliert. Ich will schließlich wissen, was mein Gesprächspartner denkt, und nicht irgendjemand anderes. Die Links können als Quellenbeleg oder zur Vertiefung dienen.
            b) manche Links mit dem Thema herzlich wenig zu tun haben. Wir waren bei der Interpretation einer Liedzeile, und du hast „deutsche“ Antisemismusforschung in Frage gestellt. Das hilft bei der Interpretation der Zeile nichts.

            Bei dir ist mir schon öfters aufgefallen, dass du wenig mit Argumenten kommst, aber mit viel Herz. Wiewohl ich letztes durchaus respektiere, wirst du bei mir immer auf Granit beißen, wenn die Argumente nicht stimmen. Und, das will ich dir leider mal so direkt sagen, deine Bemerkungen leiden meiner Meinung nach deutlich unter dem Antrieb das Herzens hinter ihnen.

            Zwei Beispiele:
            „Was Du xy als nichtbetroffene Person als Antisemitismus empfindest und was nicht, ist völlig irrelevant.
            Es gibt klare Definitionen von Antisemitismus.“

            Wenn es klare Definitionen von Antisemitismus gibt, ist es auch völlig irrelevant, was DU xy als echt oder vermeintlich betroffene Person als Antisemitismus empfindest. Schon mal darüber nachgedacht?

            „Es mutet schon seltsam an, dass die deutsche Antisemitismusforschung maßgeblich von Nichtjuden beeinflusst ist und diese maßgeblich Definitionen über die Formen des Antisemitismus erstellen.“

            Was soll daran seltsam sein? Natürlich muss man Juden fragen, was sie echt oder vermeintlich alles an Antisemitismus erleben, aber die Auswertung dieser Ergebnisse kann von Juden und Nichtjuden gleichermaßen vorgenommen werden. Ich schrieb es schon oben: Wenn es Wissenschaft ist, sind die Ergebnisse unabhängig von der Person der Forscher. (Sie sollten es zumindest sein.) Brauchst du ein plastisches Beispiel? Ein Arzt muss nicht selbst an Malaria erkrankt sein, um die Krankheit zu erforschen.

            Übrigens hat crumar ein Detail bemerkt, dass dir wie auch Alex entgangen zu sein scheint: Ich finde die Liedzeile, um die es ursprünglich ging, geschmacklos. Wie übrigens so ziemlich jeden Gangsta-Hiphop. Vielleicht willst du dir nochmal Gedanken darüber machen, ob wir tatsächlich auf so unterschiedlichen Seiten stehen, wie deine Verächtlichmachung meinerseits als „Kevin aus Ostdeutschland“ implizieren soll. (Warum auch immer die Ostdeutschen da wieder pauschal dran glauben mussten, ts.)

          • Noch was.
            Falls jemand Interesse daran hat, wieso Antisemitismus noch immer so umfassend, so belastend, so alltäglich ist, der sollte den derzeitigen Prozess über das Attentat auf die jüdische Synagoge in Halle verfolgen. Es äußern sich zurzeit viele von Antisemitismus betroffene Personen. So wichtig!
            Hört einfach mal zu, welche Erfahrungen diese Menschen im Alltag mit Antisemitismus machen bzw. welchen sie bisher erlebten.
            Auf Twitter gab es vor kurzem einen Hashtag #jewishprivelege , auf dem jüdische Menschen weltweit ihre Erlebnisse mitteilen. Sehr traurige und erschreckende Dinge kann man dort lesen. 😥
            Man kann etwas gegen Antisemitismus tun, überall, wenn man es will!

          • @Esther
            Der Text von Killy, von rnd.de ist spitze, eine echte Perle. Eine solche tiefe, ehrliche und konstruktive Kritik an der „Erinnerungskultur“ liest man nicht alle Tage!
            Der Umgang mit der Vergangenheit als eine grosse Schuldsuhle hat den Nährboden für das neuauferstandene antisemitische Ressentiment geschaffen, auf dem dann diese Pflanzen wie unser Rapper hier gedeihen wie der Stechapfel auf gewissen Mülldeponien wächst.

          • @Esther

            Du bist a. nicht „emotional“, sondern beleidigend, vergreifst dich ständig im Ton und zwar b. in der tiefen Gewissheit, das zu dürfen, weil ausschließlich du im Recht bist.
            Wenn man deine Argumente betrachtet, dann kommen sie alle aus einer bestimmten politischen Ecke, verfolgen eine politische Absicht und sind spiegelbildlich modisch intersektional:

            „Hier ist eine frühere Kritik an Benz und dem ZFA:
            https://lizaswelt.net/2009/09/08/eyes-wide-shut-i/amp/?__twitter_impression=true
            Lizas Welt ist ein explizit rechtes Pro-Israel Blog, die jedes Likud-/AIPAC-Narrativ übernimmt und verbreitet. Eine lustige Propagandaschleuder.

            Linke und linksliberale Alternativen: J Street und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost.

            „Zurzeit existiert eine umfassende Kritik und Diskussion um Wolfgang Benz und das ZFA!
            Benz ist schon seit langer Zeit mit seiner Antisemitismusdefinition und seinem einseitigen Fokus auf rechten Antisemitismus in der Kritik.“

            Weil man gerne seitens der oben genannten Kräfte den Schwerpunkt auf zwei andere Antisemitismen hätte: Den linken Antisemitismus und den muslimischen Antisemitismus. Das gibt die Polizeistatistik zu politischen Straf- und Gewalttaten zwar nicht her, aber das wäre politisch nützlich.
            Also muss die Realität gehen. Kenne ich schon.

            Zudem erzwingen die Annexionspläne Netanjahus gerade jetzt besonders viele Antisemiten zu entdecken, denn das war und ist das Mittel der Wahl, um sich gegen Kritik zu immunisieren.
            Was nur notdürftig verbirgt, es wird durch die Annexion eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich gemacht und es gibt seitens der Rechten keinen Plan B.
            Es bleibt somit eine Ein-Staat-Lösung und die Frage ist, wie lange man dann der palästinensischen Bevölkerung das Wahlrecht vorenthalten kann.
            Denn sonst hätte es sich mit dem „jüdischen Staat Israel“, der mit dieser Definition bereits aktuell 20% seiner Bürger als Nicht-Bürger deklariert hat.

            Das sind politische Probleme, über die man nicht so gerne redet – aber dafür und deshalb lieber über Antisemitismus. Gell?

            „Die Kritik an dem ZFA besteht hinsichtlich seinem einseitigem Fokus und seiner personellen Zusammensetzung, die fast nur aus nichtjüdischen Personen besteht.
            Es mutet schon seltsam an, dass die deutsche Antisemitismusforschung maßgeblich von Nichtjuden beeinflusst ist und diese maßgeblich Definitionen über die Formen des Antisemitismus erstellen.“

            Zum gewünschten politischen Fokus habe ich mich bereits geäußert.
            Die Idee ein Deutscher könne keine Antisemitismus-Forschung betreiben ist so stichhaltig wie die, man könne als Weißer kein Rassismus-Forschung betreiben. Die dahinter stehende These ist, Betroffenheit macht eine bessere oder gar die einzig zulässige Forschung. Jetzt wäre es an dir, das zu beweisen, nicht bloß zu behaupten.

            Und auf dieser Schiene argumentierst du weiter: „Es ist schon (übersetzt=DAHER) eine absolute Anmaßung, wie Benz in seinem Buch definiert, was als antisemitischer Übergriff zu werten ist und was nicht.“ weil die Anmaßung daraus besteht, aus einer wissenschaftlichen Definition von Antisemitismus zu urteilen und nicht aus einer subjektivistischen und politisch nützlichen.

            Deshalb weiter auf der Schiene: „Was Du xy als nichtbetroffene Person als Antisemitismus empfindest und was nicht, ist völlig irrelevant.“ Maßgabe ist demzufolge die rein subjektive Betroffenheit/politische Nützlichkeit.

            Endend in: „Es gibt klare Definitionen von Antisemitismus.“ – die auch im Plural existieren müssen, denn jedes betroffene Subjekt hat seine eigene. Und jetzt? Wer hat Recht?

            Der intersektionale Ansatz hat zur Inflationierung des Rassismus-Vorwurfs geführt.
            Man ist ebenfalls der Ansicht, nur POC (also Betroffene) können definieren was Rassismus ist, der auch nur von Weißen ausgehen kann. Prompt sind Juden in den USA im Lager der „weißen Unterdrücker“ – das ist absurd, folgt aber logisch aus der Theorie, wonach alle Weißen von der „weißen Vorherrschaft“ profitieren.
            Dein Versuch, sich die Rosinen aus dem Ansatz herauszupicken, ist bereits erkennbar nach hinten losgegangen. Trenn dich davon!

          • Lol..jetzt bin ich schon rechts.😂

            Richard Schneider wahrscheinlich auch. 🙄
            Alles übertrieben, gibt keine Probleme in Deutschland. Kein Antisemitismus, linker schon gar nicht.
            https://libmod.de/juden-in-deutschland-und-ihr-verhaeltnis-zur-heimat2/

            „Intersektionalist“ scheint Herr Schneider auch noch zu sein.
            „Wenn Mehrheitsges. Minderheiten wie Juden, Muslimen, PoC sagt, sie könnten nicht objektiv über Antisemit., Islamophobie, Rassismus reden, weil sie „zu betroffen, emotionalisiert“ seien, dann ist das nicht nur arrogant. Es ist auch eine tiefe Unwilligkeit zuzuhören und etwas lernen zu wollen. Das hat in Deutschland gleich nach dem Krieg begonnen. Da wurde Holocaust-Überlebenden gesagt, sie seien viel zu emotional und betroffen, um über die Shoah „objektiv“ zu sprechen. Es war der Versuch, diese Menschen mundtot zu machen, um sich einem Problem nicht zu stellen. Ähnliches erleben wir heute. Natürlich nicht nur in Deutschland. Überall. Zum Glück lassen sich die „Minderheiten“ nicht mehr den Mund verbieten “

            Frechheit, dass sich die Juden einfach nicht erklären lassen wollen was Antisemitismus, die Schwarzen nicht was Rassismus und Menschen aus Afrika nicht, was Kolonialismus ist und war.
            Weiße, linke Weltenretter wissen es jeweils besser , die Betroffenen sollen sich nicht so anstellen.

          • Meine Fresse, Esther. Du hast echt kein Brett, sondern einen ganzen Hochwald vorm Kopf.

            DU willst ständig Nicht-Betroffenen verbieten, mit festzulegen, was Antisemitismus ist. Und wenn crumar dich darauf hinweist, zitierst du aus einem Text, als wolle crumar den Betroffenen verbieten, mit festzulegen, was Antisemitismus ist.
            Das schreibt er aber gar nicht. Er wendet sich nur dagegen, dass jeder Betroffene seine eigene Definition von Antisemitismus haben darf, sprich, er spricht sich gegen eine komplett willkürliche Festlegung und für objektive Standards aus.

            Und wenn du auf deiner Position bestehst, bekenne ich mich ab sofort zum Judentum, verstehe deine Äußerungen als antisemitisch und zeige dich bei der Polizei an.

          • Der Grund warum ich Probleme mit einer bestimmten Person habe ist dieser damalige Kommentar:

            „Schuld[…] ist das Reden „über“ Juden, darüber, was Antisemitismus ist oder was nicht“

            „Darüber darf ich nicht reden, weil mein Großvater als Wehrmachtssoldat in Russland war?“

            Jetzt kann man mir vorwerfen, ich sehe das zu emotional. Ja, ich habe ein Problem damit, wenn man sich nicht in der Verantwortung sieht. Die Geschichte der Wehrmacht ist allseits bekannt, deren Unterstützung bei den Verbrechen der Einsatzgruppen, gerade im Osten und insbesondere auf dem Gebiet der damaligen Ukrainischen SSR machen mich emotional sehr betroffen.

          • Wenn man keine Ahnung von nichts hat schreibt man einen solchen Mist:
            „bekenne ich mich ab sofort zum Judentum“

          • Esther, ich weiß, das der Kommentar von mir stammt. Aber solange du sogar so unverschämt unhöflich bist, mich nicht mit Namen anzureden, sondern von mir in der dritten Person als „bestimmte Person“ zu sprechen, lasse ich mich auf keine Diskussion darüber ein.

          • „Wenn man keine Ahnung von nichts hat schreibt man einen solchen Mist:
            „bekenne ich mich ab sofort zum Judentum““

            Wenn man intellektuell unbewaffnet ist, erkennt man Sarkasmus nicht als solchen.

            Wenn man besser aufgestellt aber böswillig ist, pickt man sich aus einem Post den einzigen sarkastisch gemeinten Satz heraus, bezeichnet ihn als Mist und ignoriert den Rest.

    • Nur logisch das Feministinnen ein Magazine wie Men’s Health infiltrieren und dort ihr Gift zu verbreiten, da sie ja annehmen das sie damit auch mehr Männer erreichen.

      • wer liest denn bitte eine ‚mens health‘???
        Laut wikipedia etwa 70.000 exemplare…. (ich nehme an das ist die Auflage pro Woche)

        Du musst also wirklich keine Angst haben, dass dort zu viele ‚vergiftet‘ werden.

    • Ja, eine außergewöhnliche Erfahrung, bei der man als Mann nicht so richtig weiß, ob man euch eher beneiden oder bemitleiden sollte 🙂

      Das Wohlgefühl scheint tatsächlich hormonell verursacht zu sein. Ebenso wie der kurzfristige Absturz kurz nach der Geburt, bis sich alles auf Stillzeit-Niveau einpendelt. Ein wahres Wunderwerk.

  6. „Senator Rubio stand bereits im vergangenen Monat im Fokus der Medien, weil er in seiner Funktion als Vorsitzender des US-Senatsausschuss die Geheimdienste aufgefordert hatte, ihm einen vollständigen, nicht klassifizierten Bericht über das UFO-Phänomen auszuhändigen, in denen alle Fälle aufgeführt sind, die von den US-Geheimdiensten oder -Streitkräften gesammelt bzw. untersucht wurden“

    Jetzt sagte er in einem vice-Interview:

    “ „Wir haben da Dinge, die über unsere Militärstützpunkte und Gebiete fliegen, an denen wir militärische Übungen durchführen, und wir wissen nicht, was es ist. Sie sind jedenfalls nicht von uns“, wird er auf Vice.com zitiert. „Ehrlich gesagt, wäre es mir lieber, es wäre etwas von außerhalb dieses Planeten als die Tatsache, dass wir es mit einem technologischen Fortschritt der Chinesen oder Russen zu tun haben, der es ihnen erlaubt, diese Aktivitäten durchzuführen. Das stellt für mich ein nationales Sicherheitsrisiko dar, dem wir nachgehen sollten.“

    Quelle mit Video:
    https://terra-mystica.jimdofree.com/ufos-au%C3%9Ferirdische/us-senator-%C3%BCber-uns-fliegen-dinge-die-wir-nicht-kennen/

    Sagenhaft ehrlich, nachdem die Dienste jahrzehntelang jeden, der dasselbe behauptete, lächerlich gemacht haben und die Leute bewusst in die Irre führten. Na gut, Letzteres kann man auch jetzt noch nicht ausschließen, wir werden sehen.

    Wer welche Technik in welchem Umfang beherrscht, kann man durchaus fragen, der Wilson Leak legt nahe, dass private Organisationen sich das Know How unter den Nagel gerissen haben und zumindest damit experimentieren… und die Ergebnisse nicht mit der Regierung teilen mögen. Das wäre zumindest ein plausibler Grund, weshalb die US-Regierung (andere Regierungen haben nie so ein Geheimnis daraus gemacht, z.B. Frankreich hat sogar eine staatlich bezahlte Stelle für Ufo-Sichtungen) mit der Offenlegung Druck auszuüben versucht, um vielleicht mittelfristig eine eigene Forschung zu etablieren. Gegen die privaten Konzerne scheint man, zumindest derzeit, nicht ankommen zu können, vermutlich weil sie aus den eigenen Reihen gedeckt werden.

    Ich nehme das zumindest mal als Arbeitshypothese 🙂

  7. Mal eine kleine Geschichte aus dem real life – ich war mit ein paar befreundeten Paaren vor kurzem in einem Restaurant.
    Als die Kellnerin die Bestellung zum Essen aufnahm, bestellte zuerst einer der Männer, woraufhin die Kellnerin ihn so halb scherzhaft darauf hinwies, dass er doch als Gentlemen zuerst die Damen bestellen lassen sollte. Er erwiderte, dass „Frauen doch immer Gleichberechtigung haben wollen und deshalb jetzt einfach der als erster bestellt, der als erster den Mund aufmacht“. Fand ich ganz witzig.

    Jedenfalls kamen wir daduch zum Thema Gleichberechtigung/Feminismus/MeToo etc. Die Männer in unsrem Kreis haben noch nie in ihrem Leben noch nie etwas von der „red pill“ gehört haben bzw. sich überhaupt noch nie gross mit dem Thema Feminismus/Gleichberechtigung etc auseinandergesetzt abgesehen von der (mainstream) medialen Berieslung. Das ist normalerweise auch nicht gross Gesprächsthema in meinem Bekanntenkreis. Nur duch die Kellnerin kamen wir überhaupt drauf. Was ich fest gestellt habe: Die Ansichten der Kerle waren ziemlich ähnlich mit jenen, was man hier so auf dem Board typischerweise liest. Die wussten z.B. bescheid, dass man als Mann mittlerweile sehr vorsichtig sein muss bzgl. Falschbeschuldigungen.

    Also keine Angst: Nur weil es mediale Propaganda für bestimmte progressive Ansichten gibt, heisst das nicht, dass der ’normale Mensch auf der Strasse‘ diese auch tatsächlich für richtig hält.

    • Zustimmung, als politisch interessierter Mensch ist es mir oft schwer verständlich, wieviel an den Durchschnittsgemütern vollkommen vorbeigeht. Natürlich ist das auch eine Gefahr, da die Manipulationen teilweise sehr subtil sind. Kann sein, irgendwann ist man dann der Einzige, der nicht „Studierenden“ sondern noch „Studenten“ sagt und alle glauben, man könne kein richtiges Deutsch.

  8. das allerdings ist wahr ….

    • Genaugenommen geht es hierum:

      bzw.

      Man faßt sich nur noch an den Kopf, welchen Haß auf Weiße die NYT an den Tag legt.
      Neuer Straftatbestand: Eltern kämpfen darum, daß ihre eigenen Kinder (die – Überraschung! – die gleiche Hautfarbe haben) in der Schule gut ausgebildet werden.

      Peak wokeness. (oder wokeism? Was ist eigentlich der analoge Begriff zu Feminismus für SJWler?)

      • Bei Cathy Young fand ich einen lustigen Kommentar: dass die NYT jetzt mit ihren Kunden in einer BDSM (sorry, wenn diese Buchstaben nicht in der richtigen Reihenfolge sind) Kiste stecken würden ….

        Mit dem Peak Wokeness wär ich vorsichtig. Irrationalismus ist und bleibt immer steigerungsfähig und der Peak wird erst im Rückspiegel erkennbar sein.
        Der Hass „aufs Eigene“ ist sicher besonders steigerungsfähig, da er ja eher ungläubig und kopfschüttelnd nachgesehen werden dürfte.

      • Alles was Weiße machen wird doch schlecht gemacht, Höflichkeit, Rationalität, klassische Musik, das Ziel es für seinen Familie besser zu machen … alles wird von women Linken angegriffen und dann behauptet das es keinen Rassismus gegen Weiße gibt.

  9. Fehlt nur noch ein Rassismusvorwurf gegen ausserirdische Lebensformen oder sowas 😀

    • Unser Rechtsextremismus ist primär, derjenige der marginalisierten PoC sekundär, also durch uns bewirkt. Und überhaupt, Deutschland hat die Türken ja als Kolonialmacht verschleppt – halt!- äh vom Sklavenhändler – falsch- nein sie wurden in den 60er Jahren nach Deutschland gelockt und ausgebeutet –

  10. Man suche nach „Top 10“ http://archive.is/T3xeB

    Die „Sinus-Jugendstudie: Party war gestern“ Schlagzeile brachte es tatsächlich auf #1.

    http://archive.is/D1diS Sinus-Jugendstudie Party war gestern Stand: 23.07.2020 14:58 Uhr

    „…Die Untersuchung ist nicht repräsentativ, weil nur 72 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt werden. Die langen und persönlichen Interviews erlauben Forschern aber einen guten Einblick in das Denken der Teenager. In der Sozialforschung ist diese Methode wegen ihrer offenen Herangehensweise und der daraus resultierenden Tiefenschärfe anerkannt….“

    Ernsthaft? Kann dermaßen ein Hype entstehen, durch die Befragung von 72 Jungendlichen? Von 84 Millionen in Deutschland sind ca. 50 Mio. Wähler, d.h. ungefähr 15.000.000 Jugendliche und von denen wurden 72 ZWEIUNDSIEBZIG befragt, was stimmt da nicht?

  11. Immer weiter im Text, den Untertanen muss per Gesetz vorgeschrieben werden, was sie zu denken, zu fühlen und anzuziehen haben!

    Und wer würde nicht vor einem „wichtigen Gutachten“ in die Knie gehen?! Echokammern dieser unsäglichen, bigotten Bundesregierung:

    „Das Gutachten ist deshalb so wichtig, weil die Gegner der Quote in der Bundesregierung erklärt hatten, sie wollten das Ergebnis des Evaluierungsgutachtens abwarten.“

    Der Zwang durchs Gesetz ist natürlich kein Problem in diesem Land des Untertanengeistes.

    „„Mit Freiwilligkeit kommen wir einfach nicht weiter, ohne politischen Druck bewegt sich gar nichts“, betont Bundesfrauenministerin Franziska Giffey.“

    Was für ein illliberales und autoritäres Gefasel.

    • Die rechten Skinheads, die damals nach der Disko eine junge Frau im Gebüsch mauselten, haben ihre Strafen bekommen. Für die deutsche Justiz erstaunlich deftige.
      Majd H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 5 Jahre und 6 Monate
      Alaa A.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 4 Jahre und 3 Monate
      Timo P.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 4 Jahre Haft
      Ahmed A.: Verurteilt wegen Vergewaltigung und Handels mit Betäubungsmitteln, Jugendstrafe: 3 Jahre
      Mustafa I.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre und 6 Monate
      Jekar D.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre und 6 Monate
      Mohamed H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre Haft
      Yahia H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Jugendstrafe: 1 Jahr und 2 Monate
      Muhanad M.: 11 Monate Jugendstrafe für Betäubungsmittelbesitz
      Kosay A.: Verurteilt wegen Unterlassener Hilfeleistung, Haftstrafe: 4 Monate
      Ayham A.: Verurteilt wegen unterlassener Hilfeleistung, 6 Monate Jugendstrafe zur Bewährung

      Dabei war sie ja eigentlich selbst schuld. Einfach allein in eine Disko gehen, noch dazu eine, wo sich Syrer, Iraker und Algerier herumtreiben. Sich dann auch noch von einem anquatschen lassen. sowas kann man 2020 in Deutschland halt nicht mehr machen, zumindest nicht als Frau…

      Das Schöne dabei, die ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen ist, dass sie diese Politik in erster Linie Frauen verdankt und bestimmt verteidigt hat. So wie diese Maria (das erste Opfer, welches nicht mehr so richtig verschwiegen werden konnte), die damals im Fluß entsorgt wurde und deren Eltern immer noch in der F-lingshilfe arbeiten.

      • Noch so ein Fall von echter Dämlichkeit (oder Lückenpresse-Opfer, wie man es nimmt):

        „Laut Polizei hatte die Frau zuvor einem der Männer auf dem Markt Alkohol getrunken. Anschließend ging sie mit ihm in die Wohnung, wo die anderen Männer auf sie warteten. Bei der Tat soll auch ein vierter Mann dabei gewesen sein, jedoch nur zugeguckt haben.“

        https://theworldnews.net/de-news/peiniger-gefasst-drei-afghanen-nach-vergewaltigung-einer-frau-in-u-haft

      • Androsch, so sehr ich dich schätze, aber das hier geht gar nicht:

        „Dabei war sie ja eigentlich selbst schuld. Einfach allein in eine Disko gehen, noch dazu eine, wo sich Syrer, Iraker und Algerier herumtreiben“

        Dein Ernst??
        Du kannst hier doch der Frau keine SCHULD an der Tat geben…

        Stell dir folgende Situation vor: Du hast einen Rentner, der an einer Bushaltestelle überfallen wird.
        War er dann auch „ja eigentlich selbst schuld. Einfach alleine mit den öpnv rum fahren in so einer schlechten Gegend, noch dazu eine wo sich Syrer, Iraker und Algerier herumtreiben“???

        • Geh halt nicht gleich am ersten Abend mit in die Wohnung.
          Gerade bei Leuten die bekanntermaßen 12 Pässe haben.

          Besser den Mädchen Tacheles die Wahrheit zu sagen als noch mehr ins Messer Laufen zu lassen Mr EinMittäter.

          • @bill:

            Meine Fresse:
            Es ging hier alleine um die (juristische) Schuldfrage in der Tat an sich.
            Du kannst dem Opfer hier keinerlei Mitschuld unterstellen. Denn wenn du das tust, müsstest du das auch in anderen Situationen mit ähnlicher Konstellation GENAUSO anwenden:
            Wenn jemand wird in der 30er Zone beim überqueren der Strasse überfahren wird, dann wäre es nach deinem Prinzip ja auch seine eigene Schuld, weil er ja über die Strasse gelaufen ist, während ein Volltrunkener da mit 120 drüber brettert.

            Nach unserem bestehenden Rechtsprinzip wird hier die volle schuld für den Fahrer ausgesprochen und das finde ich auch gut so, denn der Fahrer begeht hier klar mehrere Gesetzesverstösse, während der überfahrene maximal arglos gehandelt hat.

            Die juristische Schuldfrage hat also einen Scheissdreck damit zu tun, ob man gleich am ersten Abend mit jemandem in die Wohnung geht oder nicht.

          • @EinLeser

            Reg dich doch nicht so auf, ist nicht gut fürs Herz 😉

            Natürlich hast du Recht, was die Juristik angeht (noch, denn unter Scharia hätte man sie vermutlich wegen Unzucht gesteinigt).

            Es gibt aber auch sowas wie alltagstaugliche Vernunft, Bodenständigkeit, sinnvolle Vorurteile, kurz „gesunden Menschenverstand“ usw. z.B. dass man, bevor man über eine rote Ampel läuft, vorher schaut, dass kein Auto kommt und kein Polizist in der Nähe ist.

            Gelegentlich dürfte sowas auch in die Rechtsprechung einfließen, zumindest in Deutschland. Dass man seine Katze etwa nicht in der Mikrowelle trocknen kann, auch wenn die Anleitung nicht explizit davon abrät, ist z.B. eine zumutbare Übertragungsleistung.

            Gelegentlich wird sogar umgedreht argumentiert, man verweigert etwa „rechte“ Demos, weil mit linker Gewalt gerechnet werden muss. Man beschneidet also die Grundrechte von x, weil x sich damit in Gefahr begeben würde…

            Wenn sowas in Mode kommt, ist es nicht mehr weit bis „Frauen dürfen nur noch in männlicher Begleitung das Haus verlassen“. Das wird in arabischen Ländern nicht umsonst so praktiziert…

            Ich bin der Letzte der sich sowas wünscht, allerdings kann ich mir die Schadenfreude nur schwer verkneifen, wenn es ein gutmenschlich-naives Weibsbild trifft, die keine Vorurteile haben will und sich mit Leuten einlässt, deren Mentalität sie nicht ansatzweise versteht. Ich bin halt auch nicht frei von Rachegedanken, gegenüber den Idioten, die unseren Staat und unsere Kultur zerstören. Einer Patriotin wäre sowas jedenfalls nicht passiert…

        • Es ist halt so, dass die Frauen solche Typen anziehend finden. ich habe das einige male in keinem Bekanntenkreis beobachtet; teilweise sagen die Mädchen (Deutsche und in Deutschland aufgewachsene Spanierinnen) das ganz offen: Ich will einen richtigen Macho. Und mehr Macho als junge Araber geht halt nicht.

          In den beobachteten Fällen führte das regelmäßig zu baldiger Trennung. Spätestens, wenn die Typen ihnen verbieten, alleine wegzugehen oder kurze Röcke zu tragen, wird es den Mädchen zu bunt.

          Geht halt nicht immer glimpflich ab.

          Auch das ist natürlich kein Thema für deutsche Feministinnen.

        • Das war zu über der Hälfte ironisch gemeint 🙂

          Aber ein bisschen doof ist das durchaus. Schon in meiner Jugend (obwohl im Osten in den 90igern) ging man nicht in Diskos mit vielen Ausländern. Die hatten einen schlechten Ruf. In anderen wurde den Frauen wohl auch gelegentlich ungefragt ans Gesäß gefasst, aber damit hatte sich die Sache normalerweise.

          Sich mit Afghanen einlassen, kommt nicht so gut. Exotenbonus hin- oder her. Die haben ein anderes Verhältnis zu Frauen und das Messer sitzt locker. Da die Lügenmedien natürlich die zig Morde und tausenden von Vergewaltigungen totschweigen, hat sie es aber evtl. nicht gewusst, denn offiziell sind ja alle Menschen gleich…

  12. Politiker haben über die Staatsbediensteten hinaus das „Privileg“ einen andere Art von Staat anzustreben. Sie haben ausserdem das „Privileg“ über allen Tatsachen stehen zu können und sie können in einer reinen Traumwelt leben. Weil es Leute gibt, die sie wählen.

  13. Die links-reaktionäre NYT Ist wohl der grösste Kontraindikator, den man sich überhaupt vorstellen kann ….. (der Grossmeister auf diesem Gebiet, Paul Krugman, arbeitet auch für die).
    Diese Vorschusslorbeeren muss man also als Danaergeschenk betrachten 😦

    • Beschreibt hervorragend wie große Städte und hohe Gehälter „High Potentials“ in die IQ zermalmende Kinderlosigkeitsfalle locken.

  14. Boah, das ist wirklich übel

    Sexismus? Misogynie? Oder Rassismus? Tuch, Stein, Schere ….

    • Gute Güte, wie viele Leute es gibt, denen ihr moralisches Empörungspotential das Hirn wegfrisst.

      Ich verstehe den Mann so, dass das Opfer einer Vergewaltigung nicht zwangsläufig sein ganzes Leben lang daran zu knabbern haben wird, sondern vielleicht irgendwann darüber hinweg kommt.
      Das finde ich einen sehr tröstlichen Gedanken.

      • Natürlich stimmt es, dass jedes Überleben eines Verbrechens praktisch automatisch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft eröffnet. Das ist banal. Aber wenn einem das gleich als erstes nach dem frischen Gerichtsurteil einfällt, dann dürfte wohl Täterschutz die Motivation sein.

        • Das, worüber du dich aufregst, ist ein 8-Sekundenclip ohne Kontext von vor einem halben Jahr. In dem vom Täter überhaupt nicht die Rede ist. Wenn du den Kontext kennst, erzähl‘ oder verlinke ihn bitte.

          Ansonsten gilt weiter: Empörung fressen Resthirn auf.

          • Nun, was den Kontext angeht, bin ich mal gutgläubig, dass das so stimmt.

            Warum Unmenschlichkeit nach einen halben Jahr verjährt sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen.

          • Deine Gutgläubigkeit bedeutet Böswilligkeit gegenüber dem Psychologen. Soviel zum moralischen Anspruch.

            Im Twitterstrang bringen einige Leute den Cllip mit den gestern gefällten Urteilen in zwei Vergewaltigungsfällen in Verbindung. Aber der Clip ist ein halbes Jahr alt.

            Man kann sich natürlich auch dumm stellen. Oder das Resthirn wurde von… ich wiederhole mich.

          • Ist mir auch völlig egal, welche konkrete Vergewaltigung gemeint war und wer genau Täter und Opfer war. Oder ist es nur schlimm, wenn es diese Afghanen waren?

            Duz magst Hirn haben, bei der Menschlichkeit hakts.

          • Weil ich lieber das Gute im Menschen sehen möchte und nicht dem Mob hinterher laufe. Nee, is klar.

          • Es ist allgemein anerkannt, dass verbreitete Vorstellungen wie „ein Vergewaltigungsopfer ist unausweichlich für sein Leben gezeichnet“ erheblich zu den Traumatisierungen beitragen. Sie stigmatisieren das Opfer als „beschädigt“ und „entehrt“.

            Insofern scheint mir das Hand und Fuß zu haben. Es mindert vor Allem die Schuld der Täter nicht.

            Der Nutzen solcher Vorstellungen für Moralunternehmer jeglicher Couleur hingegen ist bekannt. Das Leid des Opfers ist da selten Handlungsleitend.

          • „Es ist allgemein anerkannt, dass verbreitete Vorstellungen wie „ein Vergewaltigungsopfer ist unausweichlich für sein Leben gezeichnet“ erheblich zu den Traumatisierungen beitragen.“

            Das ist der zweite Grund, weswegen ich dafür bin, den Mann wegen seiner Äußerung nicht zu steinigen. All die Superempörer erweisen den Opfern einen Bärendienst.

            „Dein Leben kann ab jetzt nur noch schlechter sein als vorher. Du kommst nie darüber hinweg.“
            Die beschissenste Botschaft, die man einem Menschen nach einem schweren Unrecht oder Schicksalsschlag vermitteln kann.

            „Ich höre dir zu, ich erkenne dein Leid an und bin für dich da. Es wird alles wieder gut.“
            So geht Empathie, Alex.

          • Ging es hier nicht eher darum, dass der Staatsfunk einen weitaus empathischeren Kommentar Richtung Opfer losgelassen hätte, wenn sie Zeugin von Mansplaining durch weiße männliche Biodeutsche geworden wäre?

          • Weiß der Adrian, aus welcher Sendung zu welchem Thema der Clip stammt? Mag er sein Wissen mit uns teilen?

    • Was soll man den nun dazu sagen? Was soll man dem Opfer sagen?

      Das diese Vergewaltigung an ihr jetzt alles in ihrem Leben bestimmen wird?
      Das sie niemals darüber hinweg kommt und niemals mehr glücklich werden kann?
      Das sie eigentlich auch Selbstmord begehen könnte?

      (off topic: gerade kommt auf ZDF eine Sendung wo uns erzählt wird das Frauen Männer i.d.R. nur töten, um sich aus einen gewalttätigen Beziehung zu befreien. Männer hingegen aus Macht-Motiven. Das Männer vielleicht aus den gleichen Gründen töten – undenkbar.)

      • @Matze
        Das muss nicht ein *öffentlicher* Kommentar sein. Natürlich muss dem Opfer selbst so geholfen werden, möglichst vollständig drüber hinwegzukommen und daher muss ihm vielleicht auch so zugeredet werden.

        • Doch, das muss auch öffentlich gesagt werden. Viel zu viele Leute machen aus dem schweren Unrecht Vergewaltigung ein regelrechtes Sakrileg. (Wer hat noch nie jemanden sagen hören: „Auf Vergewaltigung sollte die Todesstrafe stehen?“) Dabei wird die Botschaft „Du kommst nie darüber hinweg“ sublim mittransportiert. Und gegen diese für Opfer schädliche Übertreibung muss ein Experte öffentlich eintreten.

          • Also mir ist die Doppelmoral hier durchaus aufgefallen.

            Weiße Biodeutsche flirten mit Frau: „Sexismus, Skandal, Rape, Patriarchat, Unterdrückung! Alle Männer sind Schweine!“

            Illegal eingewanderte Migranten vergewaltigen Frau: „Jo mei, halb so wild, sie wird jetzt halt ein anderes Leben führen.“

          • @Adrian

            Dann verlinke doch mal das zweite Video,in dem der Psychologe sich so äußert, wie du behauptest.

            „Moral“ ist eine persönliche Kategorie. Du kannst jemandem keine Doppelmoral vorwerfen, weil er sich widersprüchlich zu den Aussagen anderer äußert.

            (Kannst du natürlich schon, ist aber dämlich.)

  15. zzzziemlich genialer Spruch von Posener: „Postmodern ist präfaschistisch.“

    Was kommt aber, nachdem die Vernunft und das Individuum völlig zerstört sind? In welches Zeitalter treten wir ein? In das der unvernünftigen Massen. Aber das hatten wir ja schon.

  16. Thema „toxische Maskulinität“

    Kennt ihr vielleicht schon, mir war es neu:
    „Am 9. Juli spielte Bridger Walker gemeinsam mit seiner vier Jahre alten Schwester auf einem Hinterhof, auf welchem sich auch zwei Hunde befanden. Plötzlich sprintete einer der Hunde, ein Schäferhund, aggressiv auf die beiden Kinder zu. Um seine Schwester zu schützen, stellte sich Bridger dem Tier, das es offenbar auf das Mädchen abgesehen hatte, in den Weg.
    .
    Mehrmals versuchte der Hund an ihm vorbeizukommen, aber Bridger bewegte sich immer wieder hin und her und schirmte seine Schwester mit seinem Körper ab. Daraufhin sprang er den Jungen an und verbiss sich in seine Wange.
    .
    Obwohl das Tier nicht von ihm abließ, rief der Sechsjährige seiner Schwester zu, sie möge sich in Sicherheit bringen. Kaum hatte er sich aus den Fängen des Schäferhundes befreit, eilte er zu dem verstörten Mädchen und brachte sie in einer Ecke des Hofes in Sicherheit.
    .
    Als sein Vater ihn im Krankenhaus fragte, weshalb er sich zwischen seine Schwester und den Hund gestellt habe, antwortete er: „Ich dachte: Wenn jemand sterben muss, dann sollte ich es sein“ – Worte, die nicht nur berühren, sondern beschämen, wenn man sie aus dem zerfetzten Gesicht eines Sechsjährigen hört.“

    Quelle:
    https://sezession.de/63164/sonntagsheld-154-bridger-der-krieger

    Die Bilder dazu gibts hier:
    https://au.news.yahoo.com/new-details-how-bridger-walker-saved-his-sister-dog-attack-100909055.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmRlLw&guce_referrer_sig=AQAAANf5VU1HqThgKzHlISPPDkcgsDneeW-nKrUGcE1fGbit5u4uVgZJxluGXdzU1UtQKHkLwx7Fa35drq56aWOXdCp5Mj-cnhiQHoV_94UPRG9nKqotP-akMg4SszWbIckTnkfuqml9QxesdUaLamYGwjy8FHbXvIiiYTWNU2oOSqoj

    Eigentlich mag ich so Emo-Dramen nicht, aber das ist schon irgendwie bemerkenswert. Und am Ende offenbar glimpflich ausgegangen.

    • „Mein Lehrer und Prüfer an der Uni Mainz war nämlich Professor Alfred Hornung, mit dem ich immer noch locker im Kontakt stehe. Professor Hornung wiederum hat das Obama Institute for Transnational American Studies begründet und steht in diesem Zusammenhang mit Barack Obama in Kontakt, der wiederum politisch eng mit Hilary Clinton verbändelt ist.“

      So riecht’s Genderama dann auch.

  17. Ein interessanter deutschsprachiger Artikel über das „Southern Poverty Law Center“ welches in etwa der AA-Stiftung bei uns entspricht:
    https://sezession.de/63157/was-ist-das-southern-poverty-law-center

    Wenn die den Daumen senken, wird es für die Kritisierten durchaus gefährlich, weil die Linksfaschisten sofort anspringen:

    „Dem SPLC zufolge ist der führende Sozialwissenschaftler Charles Murray ein „weißer Nationalist“. Seine Kollegin am American Enterprise Institute Ayaan Hirsi Ali, die durch ihre Bestseller-Bücher weltweit als eine der mutigsten Stimmen für Freiheit und Menschenwürde gilt, wurde als „Extremistin“ eingestuft. David Horowitz, ein weiterer Bestsellerautor, wird ebenfalls als „Extremist“ bezeichnet.

    Aufgehetzt durch die verleumderische Brandmarkung Murrays (der eine asiatische Frau heiratete und zwei halbasiatische Töchter hat) als „weißer Nationalist“ durch das SPLC, hinderten Demonstranten ihn daran, in einem öffentlichen Saal zu sprechen, lösten im Gebäude einen Feueralarm aus und griffen das Fernsehstudio an, in dem er von einer Professorin interviewt wurde. (….) Schlägertypen mit Masken versuchten wiederholt, Murray niederzuschlagen, zogen die Professorin an den Haaren (…) weshalb sie wegen Halsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Als Murray ein Auto erreichte, kletterten die Demonstranten auf das Autodach, schlugen gegen die Fenster und rissen ein Stoppschild aus, um damit die Straße zu blockieren.“

    Die machen nicht einmal einen Hehl daraus, dass es ihnen nur um ihre Ideologie geht:
    „Frage: Wie viele der Gruppen auf der Liste gelten als gefährlich oder sind bekannt dafür, Verbrechen zu begehen?
    .
    Antwort Potok: Eigentlich nur sehr wenige. Unsere Auflistung dieser Gruppen als Haßgruppen hat nichts mit Kriminalität oder Gewalt zu tun, oder irgendeiner Art von Einschätzung, die wir hinsichtlich der Möglichkeit solcher Dinge in der Zukunft abgeben. Es geht ausschließlich um Ideologie.“

    und

    „Wir sehen diesen politischen Kampf, nicht wahr? Wir versuchen nicht, irgendjemanden zu überzeugen. Wir versuchen, diese Gruppen zu zerschlagen, und darüber sind wir uns völlig im Klaren. Wir versuchen, sie zu zerstören.“

    „Laird Wilcox, ein amerikanischer Experte für politische Randgruppen, der die Rolle der Wachhundorganisationen sehr kritisch sieht, beschrieb die Vorgangsweise des SPLC so:
    .
    Im Grunde macht das SPLC nichts anderes, als Menschen zu verleumden. Es hat sich auf eine hochentwickelte und ritualisierte Form der Diffamierung spezialisiert, auf eine Art Menschen zu schaden und zu isolieren, indem es ihre Menschlichkeit verleugnen und versucht, sie zu etwas zu machen, das es verdient, gehasst und eliminiert zu werden. Sie tun in großem Maßstab genau das, was sie anderen vorwerfen und nutzen dafür ihre enormen Ressourcen. (…) Sie betreiben eine Art von Mobbing und Stalking. Sie suchen sich Menschen aus, die in Bezug auf die öffentliche Meinung angreifbar sind und zerstören sie einfach. Ihre Opfer sind in der Regel gewöhnliche Menschen, die ihre Werte, Meinungen und Überzeugungen zum Ausdruck bringen – und nun einer sehr geschickten und artikulierten Diffamierungsmaschine gegenüberstehen.“

    Ganz analog macht man es ja auch hier, von Martin Sellner bis zur AfD. Suggestionen, Halbwahrheiten, Skandalisierung, Verleumdung, Beschimpfung, juristische Schikane, Aufwieglung des Mobs.

    Es ist ernüchternd zu sehen, wie schlecht der Westen vor sowas geschützt ist…

    Der Leiter der „intelligence“-Sektion ist übrigens deutsch-stämmig und eine Frau:
    https://www.splcenter.org/about/staff/heidi-beirich

  18. all in all it´s just another brick in the wall …

  19. The Spanish philosopher George Santayana famously said: „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“

    Yet today, right before our eyes, another genocide is unfolding in China, as the world again stands idly by in deafening silence and cold indifference. ……

    I am loath to make Holocaust comparisons, especially as one whose family both survived and perished during this darkest of chapters in modern human history, but it is impossible not to draw such parallels in the face of overwhelming evidence of state-sponsored ethnic cleansing and genocide by China’s Communist regime.
    The main difference today, though, is that during the Holocaust, the Allies claimed they did not know about Auschwitz, whereas China’s wanton brutality is unfolding in full view, right before us in real time.

    https://www.newsweek.com/china-xinjiang-auchwitz-holocaust-genocide-world-silent-1520032

  20. Wir sehen wieder mal: Für die Progressiven ist ihre Ideologie die einzige Wirklichkeit. Und so ist auch ihr Journalismus und ihre Wissenschaft.

  21. Vielleicht interessant für einen Blogartikel
    Wann sind wir wirklich zufrieden? Überraschende Erkenntnisse zu Arbeit, Liebe, Kindern, Geld. C. Bertelsmann, München 2020

    Leben in traditionelle Geschlechterrollen macht zufriedener. Für beide Partner führt es zu mehr Zufriedenheit, wenn der Mann möglichst lange auf Arbeit ist.
    Dazu:

    • „Für beide Partner führt es zu mehr Zufriedenheit, wenn der Mann möglichst lange auf Arbeit ist.“

      Die Studie will ich mal sehen! Welcher Mann arbeitet gerne fremdbestimmt soviel wie möglich und sieht seine Kinder nicht? Da muss der Job schon wirklich befriedigend sein und der Mann ein halber Autist. Ich hatte immer Depressionen und Stress, als ich noch Vollzeit arbeitete. Das Leben rast vorbei, aber man wird mehr gelebt, als dass man es selbst tut.

      Welche Frau macht gerne das Heimchen? Ohne mal rauszukommen? Ohne Abwechslung? Ohne selbst ein bisschen Geld zu verdienen?

      Die Ehen, die in meinem Bekanntenkreis auseinander gegangen sind, waren alles traditionelle! Welche in denen der Mann viel arbeitete. Sich am Ende die Ehepartner entfremdeten, die Frauen das Gefühl hatten, auf den Mann auch verzichten zu können, er ist ja eh nie da und liefert immer nur die Kohle ab…

      Hat man die Kinder eigentlich auch gefragt? Ich hätte gern mehr mit meinem Vater gespielt und getobt, der irgendwie immer viel zu spät nach Hause kam.

      Wenn ich das richtig verstehe, hat der Autor da Korrelationen entdeckt. Das ist jetzt nicht weiter verwunderlich, sagt aber auch nicht viel aus, weil wir nicht wissen, wie herum die Kausalität liegt. Wer gerne arbeitet, ist natürlich zufriedener, wenn er Vollzeit arbeiten kann. Jemand der unzufrieden mit seinem Leben und Job ist, arbeitet dann halt nicht Vollzeit, was aber eben nicht heißt, dass er deshalb gleich zufrieden ist, mangelt es doch dann schnell mal an Geld oder man wird vom Amt gegängelt.

      Mit simplen Korrelationen muss man sehr vorsichtig sein! Oder sehe ich das falsch?

      • @Androsch
        Das Hamsterrad muss sich drehen! Dafür sind diese „Studien“, die einem das Himmelreich auf Erden oder im Jenseits versprechen.
        Überhaupt ist Glück für jeden Menschen etwas recht Individuelles.

  22. „imperialist“!

    Absolut kein Wunder, wen sie sich hier als Opfer aussuchen!

    The document also called for Silber’s course, “Modern Urban Terrorism,” to be “cancelled forever, and that SIPA thoroughly investigate all courses and professors at SIPA to determine who has engaged in racist actions, perpetual racism in their courses, and are aligned with the NYPD.”

    In addition to teaching at the university, Silber is the executive director of the New York Jewish Community Security Initiative, a joint project of the UJA-Federation of New York and the Jewish Community Relations Council of New York. Silber, himself an alumnus of SIPA, previously served as director of intelligence analysis for the New York Police Department.

    Linker Antisemitismus, wie er nicht persönlicher gemeint sein kann.

  23. Das wird noch jeder hier erinnern.

    FUCK.THEM.ALL.

    Fast schade, dass das in D nicht möglich ist!

  24. sehr interessant:

    The conventional wisdom in the social sciences is that if a behavior or psychological trait is learned, then it is not evolved, and vice versa. This is an inaccurate and deeply misleading way of conceptualizing the issue. The fallacy can be traced to the ultimate–proximate distinction: evolutionary explanations are at the ultimate level of analysis, whereas learning is at the proximate level

    https://areomagazine.com/2020/07/20/the-why-is-not-the-same-as-the-how-levels-of-analysis-and-scientific-progress-in-psychology/

    Unbedingt lesen, das ist cutting edge Biologie.

  25. Moralische Äquivalenz zur Verharmlosung…. Klappe, die 245te ….

    „Denn auch wir stecken im Bann moralischer Fundamentalismen“

    Wer und was soll das sein? „Opferkollektive“!

    “ …. nur eben nicht im Namen der Religion, sondern im Auftrag von Opferkollektiven.“

    Später kommt noch „Political Correctness“.

    Ross und Reiter werden natürlich nicht genannt. Warum hat der Autor auf den Namen „Donald Trump“ verzichtet? Ist das schon Mut? Man wäre fast geneigt zu sagen ja.

  26. Noch ein Rapper mit einem antisemitischen coming out, ist ja ganz normal für diese Kerle …

    Und völlig normal ist sicher auch, dass ein Führer einer „Bürgerrechtsorganisation“ ein Antisemit ist:

    Ich sehe schon die Konsternation in den deutschen Leitmedien, angefangen beim ÖRR, die sich ja so um Antisemitismus und um alles aus den USA sorgen! Oh, warte mal …..

  27. Wer noch zweifelt, dass wirklich ALLES zerschlagen und kaputtgemacht werden soll, der lese dies hier: wie die kleinsten Kleinigkeiten aus dem rein wissenschaftlichen Bereich systematisch angegriffen werden, genau wie alle möglichen Statuen:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.