Von der Großartigkeit von Großeltern

Der letzte Urlaub warm – in die Corona Krise muss auch einmal etwas Gutes haben – für Südländerin, Fräulein Schmidt und mich sehr angenehm, insbesondere für Südländerin und mich.

Wir haben ihn im sonnigen Südland verbracht und zwar bei den Eltern von Südländerin. da die Mutter Corona  bedingt gegenwärtig nicht arbeitet hatte sie auch die Gelegenheit genutzt Zeit mit dem enkelkind zu verbringen.

Was dazu führte, dass wir in den Genuss von erheblichen freiräumen gekommen sind, sowohl was das Ausschlafen anging als auch das abendliche weggehen. Da wir sonst normalerweise keine großeltern in der Nähe haben ist dies normalerweise nur sehr eingeschränkt möglich. Diesmal aber konnten wir abends einfach frollein Schmidt in der Obhut der Großmutter lassen und uns mit Freunden von Südländerin treffen oder uns einfach nur abends in eine Bar am Strand sitzen und das Leben etwas genießen. nicht dass wir großartig Party gemacht haben, aber die Möglichkeit einfach mal wieder wegzugehen hatten wir eben seit der Geburt von Fräulein Schmidt nur äußerst selten.

Das hat gut getan und ich konnte dennoch noch tagsüber viel Zeit mit Fräulein Schmidt verbringen und, was, da ich ziehe sonst arbeitsbedingt meist nur morgens oder am Wochenende sehe, ebenfalls sehr schön war.

Ein Familien Urlaub also Kammer der noch einmal, wie auch schon in einem anderen Artikel dargelegt, den Vorteil von Großeltern erneut deutlich machte.

13 Gedanken zu “Von der Großartigkeit von Großeltern

  1. Also ich bin (mit einem Geschwisterkind) über längere Zeit tagsüber von meinen Großeltern großgezogen worden, weil beide Eltern berufstätig waren. Das habe ich als sehr entspannt empfunden, im Unterschied zu meinen immer etwas angespannten und manchmal überspannten Eltern, die sehr mit sich selbst und ihrer beruflichen Mission (Lehrerehepaar!) beschäftigt waren.

    Blöd wurde es erst, als meine Mutter irgendwann auf die Idee kam, ihre Eltern würden die Kinder »verwöhnen«, woraufhin es für einen längeren Zeitraum ein weitgehendes Umgangsverbot gab, das war dann ein echter Schock (man sagt wohl auch »Trauma«) für mich.

      • Es musste auch die Menopause dazukommen und die (genetische) Bereitschaft der Großeltern im Alter erneut Kinder mit aufzuziehen. Also eigentlich K-Selektion.

  2. Urlaub und Großeltern – beides nicht in der Nähe und das seit Jahren. Um so mehr freue ich mich für dich, dass ihr die Möglichkeit bekommen habt, endlich wieder außerhalb der Elternrolle etwas Leben genießen zu dürfen. Ich warte so lange, bis meine Kinder ausgezogen sind 😀

  3. Erst derjenige, der keine Großeltern in der Nähe hat, kann den Wert derselben richtig einschätzen. Wobei auch nicht jeder damit klar käme, wenn diese „gleich um die Ecke“ wohnen.

    Und so richtig Urlaub ist das dann ja meistens auch nicht, wenn man doch mal hinfährt. Zumindest bei uns gab es immer jede Menge Pflicht- bzw. Höflichkeitsbesuche. Die Unterbringung bei den Eltern kann auch nervig sein, mittlerweile nehmen wir meist eine Ferienwohnung. Die letzten zwei Jahre habe ich meine Besuche sehr zurückgefahren, meine Frau fährt öfter mal im Zug, mit den Kindern, während ich meine knappe Urlaubszeit nutze, um in Haus und Garten voranzukommen, weil im Alltag alles nur im Schneckentempo geht.

  4. Schön, dass ihr den Ulraub genießen konntet.

    Allerdings scheint mit die Spracherkennung stellenweise versagt zu haben, zumindest vermute ich mal dass so etwas wie das eher unsinnig wirkendende „Kammer“ gegen Ende ein nicht richtig erkanntes (oder nachlässig diktiertes) Komma sein soll usw.

  5. Ich war früher auch oft bei meinen Großeltern. Das war gut, da mein Opa eine kleine Tischlerei hatte, in der ich rumwerkeln durfte und es gab immer Eis 😛

    Sie wohnten in einem anderen Dorf. Praktischerweise konnte ich aber mit dem Schulbus einfach ein paar Haltestellen weiter fahren und war da. Meine Urgroßeltern lebten auch in diesem Dorf, zusammen mit dem Bruder meiner Oma, der einen – ebenfalls kleinen – Bauernhof mit ein paar Milchkühe, Hühner und 2 Traktoren hat. Ja, das war schon klasse für so einen kleinen Jungen 🙂

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