183 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 276 (15.07.2020)

  1. Finde ich null überraschend. Für wen das überraschend sein sollte: dann – als Tip – sollte eine Beschäftigung mit der Kulturgeschichte der Zeit hochinteressant sein!

    • Danke für den Hinweis. Die beiden Anschauungstafeln finde ich gar nicht so schlecht, auch wenn sie ganz schön klischeebehaftet sind. Der Verweis auf die protestantische Arbeitsethik im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Methoden (sprich: der Aufklärung) und damit, daß der Weiße an die Zukunft denkt (und nicht nur »im Jetzt lebt«) zeigt die Ursache des Aufstiegs der westlichen Gesellschaftsform.

      • Ähm, das markiert den Beginn der ganzen Zivilisation: Ackerbau und Viehzucht. Was nun wirklich gar nichts mehr mit „weiss“ zu tun haben kann — ausser man ergeht sich in immer aburderem Geschichtsrevisionismus.

        • Protestantische Arbeitsethik ist ganz gewiß nicht der Beginn der ganzen Zivilisation. Die ist eine eigenartige Mischung aus Verpflichtung, Fatalismus und Bescheidenheit, mit der es nie einen herrschenden Adel gegeben hätte, vom Klerus ganz abgesehen.

          Wenn die gleiche Zusammenstellung auf einer Trump-nahen Seite veröffentlicht würde, würde sie als „white supremacy“ eingeordnet werden, denn zu sehr sind positiv besetzte Dinge (rationales Denken, Beachtung des Individuums, Arbeit als Schlüssel zum Wohlstand) in den Mittelpunkt gestellt. Würde das doch implizit genau das Gegenteil für Schwarze bedeuten: sie schätzten weder logisches Denken, noch Beachten sie ihren Gegenüber, noch wollen sie etwas für ein gutes Leben leisten.

    • Das ist eine sehr treffende Bemerkung, warum dieser „Antirassismus“ nichts als Rassismus ist.

  2. https://www.deutschlandfunk.de/kulturtheoretiker-zu-rechten-drohmails-weiblichkeit-die.1939.de.html?drn:news_id=1151571

    „Die feministische Forderung nach Gleichheit bedroht nach Einschätzung des Kulturtheoretikers Theweleit jede rechtsradikale oder rechte Männlichkeit in ihrem Kern.“

    Soll mal ein echter „Kulturtheoretiker“ sich drüber Gedanken machen, was das für eine kollektive antidemokratische Geisteskrankheit ist ….

    ÖRR abwickeln und privatisieren!

  3. Selbst in ehemals konservativen Zeitungen lese ich so etwas:

    „30.000 Menschen haben eingeschaltet, davon wohl sehr viele Mitgliederinnen der 3500 „Girl Up“-Clubs. In 120 Ländern, darunter auch Deutschland, gibt es die Clubs, die Mädchen selbst gründen können.“
    Mitgliederinnen, geiles Wort.

    „We need to talk!“ lautete ihr Motto dieses Mal – wir müssen reden.
    Nein, ich habe keine Lust mit Euch zu reden, wirklich nicht.

    „Welche Diskurse beschäftigen den weiblichen Teil der Gen Z?“
    Wo fährt eigentlich der Bus? Welcher Bus? Na der Bus, den das interessiert.

    „Anstatt sich abzuschotten, hat sich Patterson beschlossen, dass sie ihren Freundeskreis aktiv um queere Menschen erweitern will, um deren Lebensrealitäten besser zu erfassen. Das kann man übertrieben finden, vielleicht sogar problematisch, Freundschaften sollen sich dem Ideal nach doch am besten einfach so ergeben“
    Im heutigen Zeitgeist geht das wohl nicht mehr, da ist man gezwungen seinen Freundeskreis nach Quote auszurichten. Naja soll Patterson machen was sie will, schauen wir mal wann sie von mir, dem unbedarften Leser, was wollen.

    „Jene Menschen, vor allem Männer, die gerade an allen möglichen Stellschrauben der Gesellschaft Macht ausüben, kommen gar nicht mal so gut damit klar, dass junge Menschen, darunter viele Mädchen, jetzt ihre Stimmen erheben. “
    Naja ich komm da schon ganz gut drauf klar, in vielerlei Hinsicht find ich das nämlich ganz lustig.

    „Und das tun sie, bei den Black-Lives-Matter-Protesten, bei Fridays for Future. Wie viel Häme wurde allein über Greta Thunberg ausgekippt, vor allem von älteren, oft weißen Männern?“
    Ich bin zwar weder weiss, noch alt, aber die Häme fand ich auch sehr lustig.

    „Das ist zum Beispiel Lola, Anführerin eines Clubs irgendwo in den USA. Sie geht auf eine katholische Schule, die schon länger Carepakete an Obdachlose verteilt. Sie hat sich dafür stark gemacht und mit viel Arbeit erreicht, dass in diese Pakete mittlerweile Damenbinden und Tampons gepackt werden. “
    Ich glaub, das Bedarf nicht mal eines Kommentars 😉

    „Es ist genau das, was sich Mädchen und junge Frauen wie Bastida selbst von den Älteren wünschen: Endlich ernst genommen zu werden.“
    Nein, solche Leute, die da im Artikel präsentiert werden, kann ich nicht ernst nehmen.

    Bitte, bitte zerreisst jemand diesen Artikel für mich, ich will noch mehr lachen!

    https://www.welt.de/icon/article211628559/Girl-Up-Leadership-Summit-mit-Meghan-Markle-Was-UE30er-von-der-Maedchenkonferenz-lernen-koennen.html

        • Außerdem wären bei MitKlit die colorierten Neubürgerinnen ausgeschlossen, denen in schöner Tradition dieses Körperteil mit einem rostigen Messer abgetrennt wurde.

      • Das vermutliche einzige Wort, in der die Sprechpausenschreibweise sinnvoll ist:

        Mitglieder_innen

        (entweder mit Glied, oder das Glied ist innen…)

    • 30 000 für eine prominent besetzte Web-Konferenz. Also da kann man fast Mitleid bekommen…

      Den Artikel zu zerreißen ist nicht leicht, wird einem schnell zu blöd dem ganzen soviel Aufmerksamkeit zu widmen. Schon der Einstieg ist ziemlich misslungen

      „Jodie Patterson ist 50 Jahre alt und hat fünf Kinder. Das drittälteste habe eines Tages zu ihr gesagt: „Mama, ich bin kein Mädchen, ich bin ein Junge.“ Da sei ihr bewusst geworden, dass…“

      Das kommt weltweit und in allen Epochen derart häufig vor, dass man – wenn man queer als Symptombeschreibung für „präpubertären hadern mit dem eigenen Geschlecht“ nimmt – feststellt: Aha, queer gabs schon immer, man hat es nur nicht so genannt.

      Immerhin, etwas lehrreiches gibts auch. Was ich noch als LGBT kannte, ist inzwischen „LGBTQIA+“(Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender/Transsexual, Queer/Questioning, Intersex und Allied/Asexual). Schätze mal, in drei Jahren gehen die Buchstaben aus…

      Apropos Aktionismus. Jodie z.B. hat nicht nur ein Buch geschrieben (könnte man kaufen, macht aber wohl kaum jemand), nein sie hat als Aktion auch den Vorsatz, ihren Freundeskreis aktiv um queere Menschen zu erweitern, um deren Lebensrealitäten besser zu erfassen. Da stelle ich mir vor, wie sie Queeren hinterherläuft und darum bettelt, deren Freundin sein zu dürfen. Früher nannte man das Stalking…

      Aber – um das Mitleid vom Anfang nochmal aufzugreifen – das Event wie auch der Artikel selber ist ein Beschäftigungsversuch wo es (noch) nichts essentielles zu tun gibt. Aus dekadenter Langeweile und dem Selbstverdruss heraus entstanden. Girls, get a life!

  4. Frauen neigen dazu nur Dinge zu machen, die ihnen unmittelbar Vorteile bringen. Das ist mE der Grund für deren wenig grosse Begeisterung für die grosse Politik.

  5. International einflussreicher Männerrechtler ermordet

    Der für die maskulistische Bewegung wegweisende kalifornische Männerrechtler Marc Angelucci, den ich erstmals 2001 in meinem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ und seitdem immer wieder zitiert habe, ist am Samstag erschossen worden. Ob diese Tat eine Folge der seit Jahren anhaltenden Hetze auch von Leitmedien gegen die Bürger- und Menschenrechtsbewegung ist, für die sich Angelucci engagierte, lässt sich noch nicht sagen. Ich halte es angesichts der Heftigkeit, mit der einige den Hass gegen uns schüren („menschlicher Abschaum“) und die mit einer Sachdebatte nichts mehr zu tun hat, keineswegs für ausgeschlossen. Hierzulande hatte beispielsweise die Feministin Antje Schrupp in der Frankfurter Rundschau darüber nachgesonnen, ob der Feminismus nicht mehr „Militanz“ brauche, um sich mit neuen „antifeministischen“ Bewegungen auseinanderzusetzen.

    • Ja, das ist das wirkliche Ziel: ein neuer Ständestaat und Neutralisieren der Demokratie. Das mit der Frauenquote ist nur pseudolinker Vorwand, um dorthin zu gelangen.

      Schon witzig, dass ausgerechnet die AfD diesen Putsch gegen die Demokratie hinterteibt. Es zeigt aber nur, wie demokratiiefern die Deutschen insgesamt sind, gerade und insbesondere auch die „Volksparteien“.

      • „Schon witzig, dass ausgerechnet die AfD diesen Putsch gegen die Demokratie hinterteibt. Es zeigt aber nur, wie demokratiiefern die Deutschen insgesamt sind, gerade und insbesondere auch die „Volksparteien“.“

        Na, fängst du schon wieder an … Dazu passt, dass hier nun davon gesprochen wird, dass es witzig sei, dass ausgerechnet die AfD den Putsch gegen die Demokratie hintertreibt, so als ob die AfD eigentlich selber einen Putsch gegen die Demokratie vorhabe/führe o.ä. Ein erklärtes Ziel der AfD ist nach wie vor die Wahrung des Grundgesetzes (wozu übrigens insbesondere auch die Wahrung der Meinungsfreiheit gehört, weshalb die AfD auch auf die Durchbrechung der PC setzt, um dadurch den Fokus auf eigentliche Wirkungen zu lenken, die politisch wichtig sind).
        Und daher zeigt es eher, dass gerade diejenigen, die sich v.a. als (und zwar nicht biologistisch erklärt) Deutsche verstehen (AfD), besonders demokratisch sind. Diejenigen, die sich v.a. als „Europäer“ (= EU-Bürger) oder „Mensch“ (= Weltbürger) verstehen, tendieren zu totalitären, neobolschewistischen Maßnahmen.

      • Aber so ist das halt, wenn man den Mainstreammedien glaubt und sich manipulieren lässt. In dem oben von djadmoros verlinkten Cicero-Artikel steht z.B.: „Ausgerechnet der als Verfassungsfeind geltende Chef der AfD-Thüringen, Björn Höcke, (…)“.
        — Wem gilt er als Verfassungsfeind? Das wird nicht erwähnt; wodurch es eine allgemeine Geltung beansprucht. Höcke hat immer wieder klargemacht, dass er für die freiheitlich-demokratische Grundordnung (im Sinne des GG) eintritt. Darauf, dass die oben zitierte Aussage/Formulierung angesichts dieses Umstandes doch ziemlich unseriös erscheint, weist übrigens auch der bislang einzige Kommentar unter dem Artikel hin (leicht interpretiert von mir).

        • Unsinn. Höcke hat sich in unzähligen Reden ganz klar als Salon-Nazi geoutet, da braucht es gar kein „Framing“ seitens der „Mainstreammedien“. Daß er sich jetzt als Hüter des Grundgesetzes aufspielen kann, ist ausschließlich der Dummheit der Linken und Grünen sowie der Feigheit von CDU und FDP geschuldet.

          • „Dummheit“? Das ist einfach der Antidemokratismus der versammelten deutschen Parteienlandschaft, dem die AfD aus taktischen Gründen in die Parade gefahren ist.

          • „Unsinn. Höcke hat sich in unzähligen Reden ganz klar als Salon-Nazi geoutet, da braucht es gar kein „Framing“ seitens der „Mainstreammedien“.“

            Unsinn. Vielleicht schlägst du mal ein Geschichtsbuch auf, um zu gucken, was Nazis für Politik gemacht und angestrebt haben, und erkennst dann die Unterschiede zu einem Nationalkonservativen – oder vielleicht auch (nicht-biologistischen) Völkischen – wie Höcke. Auch solltest du den Begriff „jemanden outen“ mal im Lexikon nachschlagen. (Höcke hat sich nie als Nazi oder „Salon-Nazi“ bezeichnet resp. beschrieben.) Jemand, der bspw. das Grundgesetz und die freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen will, kann schon per Definition kein Nazi sein. Und nur weil Höcke teilweise Begriffe benutzt, die u.a. von den Nazis – teilweise missbräuchlich oder umdefinierend (z.B. „Volk“ rassenideologisch definiert) – verwendet wurden, heißt das nicht, dass er ein Nazi ist, nein (auch wenn das der politische Gegner (inkl. deine Person), inkl. des gesamten politmedialen Establishments, natürlich gerne so hätte). Bestimmte Begriffe, die nicht NS-spezifisch sind, als NS-Sprache zu bezeichnen, ist alte linke Strategie der Deutungshoheitsgewinnung, der Sprachtabuisierung, somit des Sprachentzugs und also der Diskursbehinderung, mithin der Unterhöhlung der Voraussetzungen sowie des Sinn und Zwecks von Demokratie. (Es gibt noch einiges andere, das als „Beweis“ herangezogen wird, dass er ein – wahlweise – Nazi, Faschist oder Neonazi sei, was aber alles – soweit mir bekannt – einfach nur lächerlich ist. Wenn mir jemand da was nennt, kann ich dann gerne argumentativ darauf eingehen.) Du brauchst seine politische Ausrichtung ja nicht gut zu finden, aber legitim ist sie in einer Demokratie allemal (auch wenn das ein von den Regierungsparteien instrumentalisierter Verfassungsschutz – vgl. das Gutachten von Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Murswiek zum Verfassungsschutz“bericht“ bzgl. der AfD – anders sieht oder zu sehen vorgibt, mit vielfach völlig unseriöser Heran- und Vorgehensweise in dem „Bericht“). Die AfD hat eine ähnliche Parteiprogrammatik wie die Union von vor 20 Jahren (und ja, dieses Parteiprogramm wurde und wird auch von dem Flügel mitgestaltet, mitverabschiedet und mitgetragen). (Übrigens war von „der AfD“ die Rede.)

            „Daß er sich jetzt als Hüter des Grundgesetzes aufspielen kann, ist ausschließlich der Dummheit der Linken und Grünen sowie der Feigheit von CDU und FDP geschuldet.“

            Eine Behauptung von dir; nichts weiter. Aber ist ja klar, wenn (aufgrund von Framing seitens der Mainstreammedien) jemand als Nazi zu gelten hat, wird alles, was davon abweicht, als Schauspiel, Schutzbehauptung, taktische Rhetorik etc. pp. abgetan, beiseite gewischt, ignoriert. Denn der „Nazi“ passt so gut für den – größtenteils und nachweisbar antidemokratischen – politischen Gegner, der damit von seiner offensichtlich verfassungswidrigen (NetzDG, „Corona“-Maßnahmen, Quotengesetze, Planung/Vorbereitung/Durchführung von Angriffskriegen, …) und auch verfassungsfeindlichen (Änderung von Art. 3 Abs. 2 GG, Migrationspolitik) Politik ablenken will.

    • Ich glaube, dass das nur ein Pyrrhussieg gegen den intersektionalen Ständestaat ist.
      Die Niederlage vor dem Landesverfassungsgericht war wahrscheinlich strategisch eingeplant.

      Sieht man sich an, was die Kritiker des Urteils vorbringen, dominieren zwei Punkte: Das Urteil sei pro-AfD, und die Richter mehrheitlich Männer.
      Der Inhalt des Urteils scheint gar keine Rolle zu spielen – so auch in einem Beitrag vorhin im „heute journal“, in dem die Entscheidung u. a. mit dem zweiten Punkt implizit als klares Fehlurteil gebrandmarkt wurde.
      Man kann so der eigenen Klientel zeigen: Seht her, die Justiz ist frauenfeindlich und demokratiefeindlich, und das muss geändert werden.
      Die nächste Forderung wird sein, die Verfassungsgerichte paritätisch zu besetzen (natürlich nicht mit irgendwelchen Frauen, sondern mit ausgesuchten Feministinnen) , damit sich solche „Fehlentscheidungen“ nicht wiederholen.

    • Ich habe gerad emitbekommen, dass in der Thüringer Landesverfassung tatsächlich von „Gleichstellung“ die Rede ist. Art. 2 Abs. 2:
      Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Land, seine Gebietskörperschaften und andere Träger der öffentlichen Verwaltung sind verpflichtet, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen des öffentlichen Lebens durch geeignete Maßnahmen zu fördern und zu sichern.
      Das öffnet natürlich durchaus einige Türen…

      • F*ck, in Brandenburg ist es ja fast noch krasser. Art. 12 Abs. 3:
        Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Land ist verpflichtet, für die Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf, öffentlichem Leben, Bildung und Ausbildung, Familie sowie im Bereich der sozialen Sicherung durch wirksame Maßnahmen zu sorgen.
        Da kommt es dann wirklich darauf an, wie man „Gleichstellung“ definiert und welchen Wert man diesem Ziel bei der Abwägung mit anderen Rechten beimisst.

        Ich bin mir ziemlich sicher, dass den meisten der Parlamentarier, die diese Landesverfassungen damals abgenickt haben, die Tragweite dieser Formulierung nicht ansatzweise bewusst war.

        • Das kann man gar nicht anders interpretieren als dass die Gleichstellung nur der Gleichberechtigung unter die Arme greifen soll. Nicht dass die Gleichstellung die Gleichberechtigung ersetzten und konterkarrieren soll. (Vergleichbar ist das im GG derart ergänzt worden.)

          Aber genau das war immer von den Gleichstellern so gewünscht: ein Aufheben des Prinzips der Gleichberechtigung. Mit Hinterlist und Tücke wurde so getan, als müsse mit der Gleichberechtigung nachgeholfen werden. Frontal und offen konnte man das grundlegende demokratische Prinzip ja nicht angreifen und in Frage stellen.

          • „Mit Hinterlist und Tücke wurde so getan, als müsse mit der Gleichberechtigung nachgeholfen werden.“
            Du meinst vermutlich Gleichstellung. 😉

            Dann stimmt, was du gesagt hast.
            Gleichstellung kann (egal in welchem der genannten Verfassungstexte) also nur Förderung der Durchsetzung der Gleichberechtigung / der Gleichheit vor dem Gesetz sein, keine Gleichstellung im Sinne irgendeiner Ergebnisgleichheit.

          • Nene, die Gleichstellung soll doch angeblich nur dazu dienen, die tatsächliche Gleichberechtigung herzustellen, wie es unlogischerweise selbst im Grundgesetzt heisst (dank der idiotischen Kohl-Regierung). Es macht überhaupt kein Sinn, ein (potentielles) Recht durch zwangweise Herbeiführung eines Endzustands herbeizuführen. Wenn ich das Recht habe öffentliche Gehwege zu benutzten, dann ist es eben nicht das gleiche, wenn man mich zwingen würde diese sagen wir mal 1 Stunde täglich benutzen zu müssen.
            Aus dem Recht der Gleichberechtigung wurde versucht einen Zwang zur Gleichstellung zu machen.

  6. „Kalifornien: Linke wollen Diskriminierungsverbot ABSCHAFFEN…um Diskriminierung zu bekämpfen?!“

    von Charles Krüger

    Hat noch viel zu wenig Klicks (nach 9 Tagen) … 😉

    • Schade, dass der Tweet etwas untergeht.
      Diese Person ist meiner Meinung nach hochgradig gestört und gehört in eine Therapie.
      Aber wie so viele aus dem SJW-Feministinnen Spektrum, erkennt sie nicht, dass sie diejenige ist, die ein Problem hat, sondern die gesamte Gesellschaft, muss sich ändern und auf ihre Befindlichkeiten einstellen.
      Ich weiß auch nicht, ob man es immer so abtun sollte, mit „ach es ist nur Twitter“.
      Sie hält es für übergriffig und sexuelle Nötigung, wenn man einer Frau hilft, ihr z.B. die Tür aufhält.
      Das sind dann auch die gleiche Sorte Frau, die dann das Leben eines Mannes zerstören und ihn anzeigen, weil eben „sexuelle Nötigung“.

  7. Man hört ja manchmal dass das Pendel mittlerweile in einigen Bereichen etwas zu weit geschwungen ist und sich von die Idealen wie der Gleichberechtigung und Chancengleichheit entfernt. Auch wenn die Idee das nur Weiße rassistisch sein können oder anderen ausgebeutet haben dumm ist, wurde in Sachen Anti-Rassismus das Pendel mittlerweile in den Boden gerammt und mit Beton vergossen. Dieser Anti-Rassismus ist heute häufiger einfach Rassismus gegen Weiße, ohne das damit sonst jemand geholfen wird.

    • „Dieser Anti-Rassismus ist heute häufiger einfach Rassismus gegen Weiße, ohne das damit sonst jemand geholfen wird.“

      Ironie? Genau das ist der Sinn dieser Form von „Anti-Rassismus“. It’s not a bug – it’s a feature.

  8. Wurde auf Alles Evollution schon dieses „hit piece“ besprochen?

    „Girls, I will destroy you!“ – Frauenhass im Internet, Podcast „Rechtsextreme Rückzugsräume“ der Bundeszentrale für politische Bildung am 22. Juni 2020 (28:10 Min.)
    Anreißer: Die Frau als Wurzel allen gesellschaftlichen und persönlichen Übels – das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Antifeministen, Männerrechtler und andere Frauenhasser im Internet verständigen können. Zwar ist Antifeminismus kein neues Phänomen im Rechtsextremismus, doch treibt er im Netz grausame Blüten. Frauen werden mit Vergewaltigungsfantasien bedrängt, und manchmal werden aus Worten Taten, wie im Fall von Alek Minassian, der es bei seiner Gewalttat in Toronto gezielt auf Frauen abgesehen hatte. Wer steckt hinter dem sexistischen Hass und was treibt Antifeministen an?
    Carina Huppertz im Gespräch mit Andreas Hechler und Franziska Schutzbach.
    https://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/311298/girls-i-will-destroy-you-frauenhass-im-internet

    Das ist mehr als eine halbe Stunde Hasspropaganda gegen Männer, es ist ein Hass-Stakkato, ein Meisterwerk von einem „hit piece“.

    • Veralbern die das? Oder reiten die auf der PC-Welle mit? Ich muss gestehen, dass ich die seit 2015 nicht mehr anschaue. Früher habe ich die mal gemocht, aber sie sind einfach zu links, um fair und ausgewogen zu sein und zu feige gegen den Zeitgeist zu bestehen. War zumindest mein letzter Eindruck.

      • Sie reiten zu 90+% auf der PC-Welle mit. Am Ende gestehen alle Weißen zerknirscht, Rassisten zu sein; nur mühsam wurden ein paar Gags zur Auflockerung eingebaut. (Ich hatte beim Kommentarschreiben kurz überlegt, eine Büßerpeitsche während des Guckens zu empfehlen.)
        Einer der wenigen ideologiekritischen Gags ist der Hinweis auf den Antisemitismus von Malcolm X. „Musstest du daran erinnern?“ – „Ich hab‘ doch nur geraten!“

        Wenn es um was anderes als Identitätspolitik geht, finde ich sie immer noch sehr gut. Aber in der Hinsicht haben sie echt ’ne Schraube locker.

  9. Ich habe es nicht gelesen. Ich will es nicht lesen. Der Titel ist so bescheuert.

    NIEMAND hindert Frauen daran in die Politik zu gehen. Niemand hindert sie daran gynozentrische Parteien zu wählen, Frauen zu wählen, sich selbst aufstellen zu lassen oder eine eigene Frauen-sind-die-besseren-Menschen-Partei zu gründen (sowas wäre nur bei Männern verboten). Sie werden jetzt schon bevorzugt und das einzige Problem was die Frauenorganisationen haben, ist das Frauen noch nicht genug und durchs Gesetz vorgeschrieben bevorzugt werden.

    • Wieso … ich finde den Titel gut (allerdings habe auch ich den Artikel nicht gelesen und weiß nicht, in welchen Kontext er eingebettet ist). Denn auch darum geht es ja tatsächlich: Der Wähler muss die Möglichkeit haben, unbewusst oder bewusst nach furchtbar sexistischen und rassistischen (und sonstigen -istischen) Kriterien seine Abgeordneten zu wählen, denn das hat den Staat gar nichts anzugehen. Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte gegen den Staat. Erst die Verfassungsauslegung durch das Bundesverfassungsgericht baute da die unmittelbare Drittwirkung und dann, als die Blitzmerker dort gemerkt haben, dass das zwangsläufig in Absurdität und Totalitarismus führt, die mittelbare Drittwirkung der Grundrechte als Auslegungsmatrix drunter (wohl auch weil das BVerfG dadurch mehr Regelungszuständigkeit/-macht bekam; das war ja nicht das einzige mal, dass es sich durch „Rechtsprechung“ ‚Kompetenz’/Macht angeeignet hat, teilweise sogar verfassungswidrig und sehr trickreich selbstreferentiell, wie die ehem. Grundrechtepartei in Rechtsexpertisen feststellte … aber das zu erklären, würde hier jetzt zu weit vom Thema wegführen und den Rahmen sprengen).

  10. Aus der beliebten Reihe „das hätten auch rechte Skinheads machen können“: der Serienvergewaltiger und polizeibekannte Kleinkriminelle, der in Berlin gefasst wurde, ist Serbe. Steht fast nirgends, aber hier:
    https://www.n-tv.de/panorama/Was-ueber-den-Serienvergewaltiger-bekannt-ist-article21911840.html

    „seit dem 12. Juni 2020 acht versuchte oder vollendete Taten begangen haben“

    Dicke Eier der Typ, der hat mehr Sex als ich. Eine war minderjährig.

    Immerhin hat er sie nach der Tat nicht gemessert, oder ihr das Gesicht zerbissen, wie der hier neulich:
    https://www.pz-news.de/region_artikel,-Rohe-Gewalt-16-Jaehriger-schlaegt-brutal-auf-Frau-ein-und-beisst-ihr-tiefe-Fleischwunden-ins-Gesicht-_arid,1443193.html
    Sicher ein UMF (unbegleiteteter minderjähriger F-ling der aussieht wie 25 aber mit 16 Jahren registriert ist), jedenfalls aus Somalia.

    Oder es zerschlagen, wie der hier, na gut von 2018:
    https://www.ksta.de/koeln/vergewaltigung-in-koeln-junge-frau-mit-30-fausthieben-ins-gesicht-geschlagen-31001282
    Aus Tansania.
    „Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft resümierte, in dem etwa zehn Minuten langen Geschehen habe der Täter dem Opfer „mindestens 30 gezielte und kraftvolle Faustschläge ins Gesicht“ gegeben. …Auf der Zülpicher Straße wurden Polizisten auf die stark blutende junge Frau aufmerksam. Sie kam in die Uniklinik. Nase und Kiefer waren gebrochen, dazu kamen unter anderem Prellungen. Beide Augen waren so zugeschwollen, dass sie kaum noch sehen konnte.“

    Der Fall hier, ist auch noch schön, ein „Bulgare“ (sicher einer von der MEM, der mobilen ethnischen Minderheit), auch von 2018:
    https://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/frau-28-vergewaltigt-und-gesicht-zertruemmert-angeklagter-schweigt
    „Die Ärzte diagnostizieren 103 (!) Verletzungen – vor allem im Gesicht. Augenhöhle, Kiefernhöhle, Unterkieferhals, Nasenbein… alles zertrümmert. Drei Tage liegt Jenny P. auf der Intensivstation, zwei Wochen insgesamt im Krankenhaus. Bis Oktober ist sie arbeitsunfähig. Sie leidet bis heute unter Kopfschmerzen. Und an Unwohlsein allein im Dunkeln.“

    Der Mann war übrigens verheiratet und hat drei Kinder, soll bei Geldknappheit auch mal anschaffen gegangen sein. Ist das in Deutschland mittlerweile so? Hatte der niemandem, der ihm beim Ausfüllen der Sozialhilfeformulare geholfen hat? Klappt doch bei den anderen auch, gelegentlich sogar in mehreren Städten zeitgleich. Tagelöhner und Bauhelfer war er, working poor in Deutschland…

    Unser Land wird eindeutig bereichert, mit Menschen die ganz genauso sind, wie wir, nur bunter und kultureller. Und wie wir sehen, reicht das innereuropäische Ausland mit seinen teilweise noch recht rustikalen Tradition durchaus auch schon aus. Ich hoffe nur, die nehmen sich mal die diese Katrin-Göring-Eckhardt vor, die hatte sich doch so gefreut, dass sich Deutschland endlich ändert. Nun soll sie auch was davon haben!

  11. unbedingt diesen Faden lesen:

    Die Abzieher und Profiteure des neuen Rassismus, ein bisschen wie Scientology oder eine Sekte…

    „To stop this, we must call this out for what it is: racism masquerading as antiracism.

    President Trump should immediately issue an executive order banning federal contracts that teach the toxic principles of critical race theory, race essentialism, and neo-segregationism.“

  12. Ein wirtschaftlicher Boykott der nazihaften Türkei ist unumgänglich! Warum spielt die EU diesen Nazitypen in die Hände und macht nichts?!

  13. Kann mir bitte jemand helfen das zu finden?

    Es geht um eine „Studie“ (1970 +-10J), ein Film eines nörgelnden Säuglings wurde 2 Gruppen gezeigt, als der einen gesagt wurde der Säugling sei männlich, wurde das Schreien als „energisch, stark“ usw. gedeutet, als der anderen gesagt wurde der Säugling sei weiblich, meinte diese Gruppe das Verhalten wäre „zickig, meckernd“.

    Wie findet man so eine Studie? Welche Schlagwörter würdet ihr verwenden? Ich bin da wohl enorm schlecht, „studie film säugling weiblich gruppe männlich energisch zickig“ war mein erster Versuch. Was kann ich lesen um besser und schneller zu Ergebnissen zu kommen?

  14. Noted antisemite Ice Cube…

    Ist das den deutschen Medien kein Artikel wert?! Immerhin geht es hier um eine der grossen Ikonen der Rap-Musik! Aber vermutlich ist das Interesse an Antisemitismus nicht so gross, wenn es nicht zum Rechtsextremismus-Narrativ passt, das schweigt ma lieber weg.

    • und das passt dazu natürlich perfekt:

      Als nächstes kommt dann das mit dem „pound of flesh“ (Merchant of Venice, Shakespeare)?

    • auch das hier fand offenbar kein angemessenes Medienecho hierzulande:

      „The Jewish community in the German city of Cologne was locked in a battle with animal rights activists this week, following a demonstration last weekend in which a Holocaust memorial fountain was vandalized with red dye to simulate blood, alongside slogans protesting cruelty to animals.“

      https://www.algemeiner.com/2020/07/15/jews-in-german-city-of-cologne-angered-by-defacing-of-holocaust-memorial-by-animal-rights-extremists/

      Einer vor Ort, aus Köln:

      https://tapferimnirgendwo.com/2020/07/13/gedenkbrunnen-in-koeln-geschaendet/

      Kackfrech behaupten diese idiotischen Extremisten, ihre Aktion hätte keine rassistischen oder antisemitischen Hintergründe. Da sie aber symbolisches Blut benutzten ganz in der Art wie BLM bei ihren Vandalenakten gegen irgendwelche Denkmäler, stellen sie sich selbst klar und bewusst in die Linie des Rassismus und Antisemitismus der Progressiven und BLM. Es wäre als wenn Rechtsextreme beteuern würden, ihre Hakenkreuzschmierereien hätten keine rassistischen oder antisemitischen Hintergründe gehabt ….
      Aber man will ja weiter an den „guten Willen“ der Progressiven glauben! Obwohl insbesondere die sogenannten Tieraktivisten mit einer geradezu endlosen und penetranten Geschichte der Relativierung des Holocaust aufgefallen sein müssten!

    • Nur eine Stimme von so vielen…..

      Ich finde es ja sehr bezeichnend, dass diese ignoranten USA-Hasser den virulenten und verbreiteten Rassismus innerhalb der schwarzen Gemeinde ausblenden und nicht sehen wollen. Das ist Relotius im Quadrat! Nein, im Kubik!

      • Wer jetzt noch schweigt macht sich zum Gehilfen und Mittäter, das hat ein Ausmass angenommen, welches nicht mehr übergangen werden KANN. Jeder, der das macht, macht das mit Absicht. Na, Welt, FAZ, NZZ — was habt ihr dazu zu sagen?!?! Oh ja, ihr „berichtet“ lieber über den angeblichen Antirassismus der honorigen Black Lives Matters-Bewegung ….

  15. Welch ein Zeichen hingegen wäre es gewesen, dieses Schlüsselbauwerk zum Zeichen des Friedens von den grossen Religionen gemeinsam (nebst einer Museumsfunktion für den allgemein interessierten Besucherstrom) nutzen zu lassen….
    Ja, ich weiss: das wäre in einem besseren Paralleluniversum so gewesen. Die Türkei heute ist ein engstirniger, fanatischer Staat geworden, in dem Intoleranz und Unfreiheit herrschen. Und zur Unterstreichung eines totalen und klerikalfaschistischen Machtanspruchs wird diese Kirche jetzt zum Schlechten missbraucht werden.

    • ZEIT Campus ONLINE: Ihr habt ein Aufklärungsbuch über die Vagina und weibliche Lust geschrieben. Das ist noch immer ein Tabuthema.

      In manchen Weltgegenden vielleicht, aber garantiert nicht bei uns. Es scheint irgendwie keinem aufzufallen, dass es einen, vorsichtig formuliert, gewissen Widerspruch darstellt, wenn man auf allen Medienkanälen ständig mit Artikeln und Berichten überschüttet wird über die weibliche Lust und was für ein Tabuthema sie doch ist…

  16. Diese toxische Maskulinität, die schon bei den Jüngsten durchschlägt, mal wieder ….. so schrecklich.

  17. Die Grünen sind nunmal eine sexistische Partei und können daher gar nicht anders als alles durch die Scheuklappenperspektive des Sexus betrachten. Sie glauben nicht an die Freiheit oder Unabhängigkeit des Menschlichen, sondern an die alles beherrschende Schicksalshaftigkeit des Geschlechtlichen. Gleichzeitig, als zutiefst irrationale Mystiker, glauben sie noch an die Nichtexistenz des Geschlechtlichen. Mit diesen Esoterikern kann man halt gar nicht reden. Sie wollen ja auch nicht diskutieren, sie wollen nämlich befehlen und diktieren.

    • Extrem befremdlich ist das kleine Plakat „50%m/50%w“. Haben die bei ihren Parteitagen nicht aufgepasst? „Mindestquotierung“, wie sie sie für Frauen fordern, schreibt man so: 50%+w
      Sehr verlogen das alles.

  18. Kai Rogusch von Novo Argumente sieht einen Umwälzung wieder hin zu Demokratie und Leistungsgesellschaft in den nächsten Monaten voraus.
    Ich wär schon froh, wenns im nächsten Jahrzehnt passieren würde, Hauptsache vorm Rentenalter.

    „Das politische und kulturelle Establishment ist am Ende. Sein Antihumanismus wird sich in der kommenden Zeit als Sackgasse entlarven.

    Wir erleben möglicherweise in diesen Sommertagen die letzte Ruhe vor einem Sturm, der unser herkömmliches politisches, kulturelles und ökonomisches Leben endgültig verwüsten könnte. Die bevorstehende Erschütterung könnte uns dazu veranlassen, uns auf den Wert der Eigenverantwortung, auf das Prinzip der Demokratie und auf weitere Errungenschaften zurückzubesinnen, die maßgeblich zum Fortbestand, zum Fortschritt und zur Freiheit unserer Gattung beigetragen hatten.
    (…)
    Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Abstieg in die Verhältnisse jenes totalitären Ameisenstaates des Fernen Ostens, den sich wohl nicht wenige Leute zu ihrem heimlichen Vorbild auserkoren haben.“

    https://www.novo-argumente.com/artikel/sommer_2020_die_ruhe_vor_dem_sturm

  19. Echt?

    Fertility rate: ‚Jaw-dropping‘ global crash in children being born

    https://www.bbc.com/news/health-53409521

    „the researchers expect the number of people on the planet to peak at 9.7 billion around 2064, before falling down to 8.8 billion by the end of the century.“

    Also, mein Kiefer hängt bei dieser Zeitperspektive nicht mehr tiefer …. Bullshit-Kaffeesatzleserei, die wenigstens ein wenig unterhaltsam ist.

  20. Wenn die Zertrümmerung der Demokratie von oben nicht läuft, dann muss man eben die populistische Karte ziehen, wie diese Sexistin der „Tagesthemen“ es macht.

    ÖRR sofort abschaffen, diese offensichtliche Brutstätte einer antidemokratischen, neototalitären Gesinnung! Was die Reichswehr für Weimar war, das ist für unsere Zeit der ÖRR!

  21. Wenn diese irgendwie linken Akteure die Demokratie beseitigen wollen, dann ist es doch alles andere als dumm, die AfD als weiteren Faktor für die Zerstörung der Demokratie zu stärken! Denn die Demokraten als solche kann man ja nicht direkt angreifen, denn man der Erfolg des Angriffs auf die Demokratie hängt ja davon ab, als bestmöglicher Demokrat dazustehen. Also greift man die Demokraten am besten damit an, sie seien verkappte Nazis, AfD-Sympathisanten und reibt diese damit auf.

    Diese Machtentfaltungsstrategie der Instrumentalisierung der extremen Rechten ist exzellent und sie gefährdet die Demokratie ernsthaft. Alles Gerede der angeblichen Äquivalenz „beider Seiten“ nützt dieser Aufreibungsstrategie der antidemokratischen Kräfte. Die schon allenthalben verankert sind zutiefst an ihre Sache glauben….

    • Echt? Ich glaube, die Paritätsgesetzler sind einfach von der Gier benebelt, überall Menschen ohne Penis einsetzen zu müssen, um damit die höhere Wertigkeit von Frauen zu manifestieren.

      Sonst hätten sie ein solches Eigentor kommen sehen. Die Argumente des Gerichts sind ja nicht irgendein juristisches Blabla. Die sind so klar und eindeutig, dass jeder Schüler das im Gemeinschaftskundeunterricht sofort als logisch und selbstverständlich sieht.

      Die AfD war einfach nur so klug, diese maßlose undemokratische Männerfeindlichkeit zu nutzen. Jetzt stellen sie sich in der Sache zu recht als die dar, durch deren Klage gemeinsam mit jungen Liberalen die Demokratie vor einer feministischen Machtübernahme bewahrt wurde. Zumindest zunächst.

      • „Ich glaube, die Paritätsgesetzler sind einfach von der Gier benebelt ….. die höhere Wertigkeit von Frauen zu manifestieren.“

        Das kann sehr gut möglich sein, dass diese Leute sich nicht mal darüber im Klaren sind, dass ihre Aktionen die Demokratie abschaffen. Was für mich aber ganz klar ist: ihre Motivation ist der nackte Hass auf unser Gesellschaftssystem, welches quasireligiös als das Böse schlechthin aufgefasst wird. Daher halten sie auch keine Sekunde inne, um sich mal über das Erreichte zu freuen. Das können sie nämlich gar nicht. Jeder Erfolg stachelt sie nur noch mehr an, fanatisiert sie noch mehr.
        Auch die höhere Wertigkeit der Frauen hat für sie keinen Selbstzweck, sie würden das augenblicklich einer besseren Strategie, die unser Gesellschaft mehr Schaden zufügen würde, opfern.
        Die linke Progressivität ist ein gigantischer Maelstrom des Hasses auf unser „System“, ein apokalyptischer Todeskult.

          • Sie sind schon davon überzeugt, die „wahre Demokratie“ zu wollen. Ihr faschistoid-autoritärer Habitus ist ihnen nicht mal bewusst, von einem übergrossen Selbstbild vollständig verdeckt.

    • Die Frauenlobby ist sexistisch, anti-demokratisch und anti-aufklärerisch… und viele Politiker wollen da mitmachen.

    • Ja, die Zeiten haben sich ziemlich geändert.
      Mit einem Titel „Mädchenhandel“ und einer Geschichte, in der ein Versicherungsvertreter angibt dich kaufen zu wollen „angeblich als Gesellschaft für seine Tochter“, triggerst du vor allem virtuelle Frauenbeschützer, die sich oft selbst als Feministen bezeichnen. Die wollen Herrn Diehl sicher gleich mal einen Besuch abstatten.

      Die eigentliche Message über den Vertrauensverlust zu deiner Oma geht in ihrer damaligen Dramatik komplett unter. Denn eigentlich ist das die in meinen Augen schlimmste Erfahrung; nämlich dass Menschen, denen du vertraust und bei denen du dich sicher und geborgen fühlst, dich in deiner kindlich-hilflosen Angst und Not im Stich lassen.

      Wenn man dann älter ist, ist es leicht zu sagen: Na ja, die Oma hätte das sicher niemals zugelassen, du hast sie sicher nur falsch verstanden. Das hilft aber einer schmerzenden Kinderseele nichts und hört sich immer altklug an, denn

      mit fünf ist ein bohrender Zahnarzt ein Schock fürs Leben
      mit 15 tut der bestialisch weh
      mit 35 ist das ziemlich ätzend
      mit 50 muss das halt sein
      mit 70 spürst du den Bohrer gar nicht mehr richtig

      Will sagen, wir verlieren Empfindsamkeit und ersetzen sie durch Moral. Das ist aber kein wirklicher Ersatz.

      Und deswegen wirken Alte auf Kinder immer so abgeklärt und kaltherzig. Sie sind es eben.

  22. Nach wie vor unübertroffener Champion: die Naziideologie. Da muss die Wokeness noch viel leisten, da auch nur ranzukommen …

  23. Kleiner Gedanke zum Rowling Trans-„Skandal“:

    Die Fr schreibt:

    https://www.fr.de/ratgeber/medien/jk-rowling-harry-potter-autorin-transfeindlich-daniel-radcliffe-tweets-kritik-hormontherapie-konversion-zr-13793014.html

    „Denn die Formulierung „Menschen, die menstruieren“ schließt nicht nur biologische Frauen, sondern explizit auch trans, nonbinäre und gender-nonkonforme Menschen mit ein. Also Menschen, die entweder einem anderen Geschlecht jenseits binärer Geschlechter oder keinem bestimmten Geschlechtsideal zugehörig sind. “

    Liest denn eigentlich keiner bei denen, was sie da schreiben?

    enken die nicht von der Tapete bis zur Wand?

    Es ist doch genau umgekehrt:
    „Menschen, die menstruieren“ bezeichnet exakt NUR biologische Frauen.
    Der „Fehler“ von Rowling besteht umgekehrt darin, sie als „Frauen“ zu bezeichnen – und dabei den Gedanken zu implizieren, dass Leute, die nicht menstruieren, keine Frauen seinen.

    Ob sie damit Frauen nach der Menopause, die nicht mehr menstruieren, ausgeschlossen haben will? oder sonst irgendwelche biologischen Frauen, die aus irgend welchen gründen nicht menstruieren?
    Wer wäre vor einigen Jahren auf die Idee gekommen, so etwas aus ihrem Tweet herleiten zu müssen?
    Warum soll sie Transmenschen dabei ausgeschlosen haben?

  24. In Vorbereitung unserer Kleinen auf die Kita-Zeit bastel ich gerade ein paar Kleinigkeiten… Ist ja vielleicht auch für andere Eltern interessant (weiß schließlich niemand, wie normal das nächste Schuljahr laufen wird und so).

    Ausgangspunkt ist diese kostenfreie und wirklich zauberhafte Schedule-Vorlage:
    https://www.fabnfree.com/2013/06/01/simple-clock-schedule-for-kids/

    Alles Benötigte ausschneiden (Aktivitäten und Belohnungen ergänzen, Texte ruhig auf Englisch! – kommt ja eh mehr auf die Bildchen an) und einlaminieren, dann mittels Diskussion (geht auch schon mit 2jährigen!) einen ersten Plan festlegen.

    Den Uhr-gewordenen Plan (neben einer echten Uhr) mittels Magnetfolie befestigen.

    Dieselben (tatsächlich) benutzten Bildchen nochmal auf Papier ausdrucken und ausschneiden – insofern sie Aufgaben sind, die sie „alleine“ oder zumindest ohne Widerwillen erledigen kann/sollte. Auf etwas festere Klappkarten kleben, Texte ergänzen und in eine Linie bringen (in der Nähe des Orts platzieren, wo die Aufgabe ansteht, finde ich für den Anfang ideal). Sinn der Klappkarten ist natürlich, dass der Zögling sie nach Erledigung schließt, hier können kostengünstig Klettpunkte zum Einsatz kommen (Magnetband ginge natürlich auch – die Klappkarten selbst befestige ich auch wieder per Magnetfolie, damit sie rückstandslos „mobil“ sind). Beispiel fürs Gemeinte, wenns nicht super fancy sein „muss“ und man doch lieber Alles auf einen Blick sehen will:
    https://pin.it/ja8qqjB

    Und jetzt bräuchte man natürlich noch eine Belohnungstafel… wir bei uns arbeiten mit kleinen, aus Whiteboard-Folie ausgestanzten „Sternchen“ (bzw. jeder hat sein eigenes Symbol), die an den entsprechenden Wochentag auf den Familienkalender geklebt werden (bis zum Eintausch bzw. Sonntagabend).

    Den Belohnungskreisen (auf Whiteboard-Folie nach-gezeichnet) füge ich symbolisch auch Euro-Zeichen hinzu, also:
    0€; €; €€ (und €€€ für die ganz großen Wünsche der Älteren, die aber nicht einfach ohne nähere Verhandlungen „freigeschaltet“ werden können).

    Für die Einsteigerin wär es das jetzt schon fast, jedenfalls für den Moment. Next steps: potty training, Datum/Jahreszeit/Wetter etc.

    Bei Interesse skizzier ich vielleicht auch noch, welche simple Infrastruktur ich zur Erledigung des homeschoolings und der ganzen Hausarbeit für die Älteren ausgeheckt (naja: größtenteils kopiert^^) hab?

    • Ach, oder ich lass das einfach mit dem Abzeichnen der Belohnungen auf Whiteboardfolie und drucks dafür noch ein 3. Mal? (Grund ist natürlich, dass ich die außergewöhnlichen Aktivitäten auch aufm Familienkalender haben will)
      Warum will ichs mir kompliziert machen?

      Ich bin da noch in der Knobelphase, wie man merkt.
      Aber begeistert und entschlossen.^^

      • Ach, warum 3 mal; ach, ich bin einfach durch…
        Seit Tagen optimiere ich hier rum, viel zu viele Stunden schon. Sorry.
        Urlaub ist halt over.

      • Hüsterli: auf unserem Familienwochenkalender wäre gar nicht genug Platz für mehr als ein Symbol am Tag, heißt: der Etikettierer kommt zum Einsatz (auf Whiteboardfolie again. Übrigens gibt es Magnetfolie tatsächlich doch auch – auch in mit Whiteboard- oder Kreidestiften beschriftbaren Formaten – nur aus naheliegendem Grund zwar selbstklebend, aber nicht wieder easy ablösbar). Und was kein Etikett hat, kriegt ein Post-it (da gingen immerhin 3 von drauf, außer am Wochenende)

        Tut mir leid, ich hab gefühlt schon ewig kein solches Projekt mehr durchgeführt. Heute gibt es ja Materialien und Utensilien, da wagte ich nicht mal von zu Träumen! Was es mich noch Mühe gekostet hatte, ein halbhohes Mäuerchen wenigstens 5 mal mit Magnetfarbe sowie 3 x mit Tafelfarbe zu streichen… Tz. Naja… )

        Pinterest ist Gold, jedenfalls. Eh.
        Aber jetzt muss ich mal wieder aufpassen, mein Budget nicht zu sprengen. Wobei: da gibts doch noch die 2×150 Euro Extra-Coronageld, die ich noch gar nicht verplant hatte?^^ (ich hab natürlich längst noch nicht Alles gekauft, was geplant war bzw. auch weiterhin ist)

        • Das hier wird nun übrigens unsere Belohnungstafel:

          Idee:
          Jeder hat seinen eigenen Kontinent, seine eigene Farbe (bei Stift, Klemmbrett und Sternchen) und sein eigenes Symbol (ich nenns trotzdem verallgemeinernd Sternchen).

          Zur Eingewöhnung nächste Woche wollen wir erstmal erfassen, wer welche täglichen Aufgaben ohnehin schon zuverlässig erledigt (und wieviele „Extras“). Langfristig sollen die Klappkarten eigentlich bloß das an das erinnern, was noch nicht automatisch/immer reibungslos abläuft, aber zunächst gehts ja erstmal darum, ins System reinzufinden.

          Dazu überlegen wir, welche individuelle Route durchs Haus für gewöhnlich genommen wird morgens und abends, wo genau mensch da hinguckt auf der Wand o.ä., und das sind dann idealerweise unsere Klappkarten-Stationen (wäre auch fürs Auswendiglernen gut). Ich denke, das sollten nur ungefähr 20 pro Person sein insgesamt, damit es nicht unüberschaubar wird.

          Und ich will, dass abends jeweils min. 1 Tageshighlight formuliert wird (mithilfe des Etikettierers auf Whiteboardfolie aufgebracht und so langfristig nutzbar; bzw. bei der Kleinen werd ich schon weiter mit den Symbolen arbeiten, damit sies lesen kann). Dann stell ich mir vor, wie es bei der Wochenabschlussdiskussion auch darum gehen wird, zu entscheiden, was für jeden das Beste der Woche war. Und man könnte auch für jeden Tag überlegen bzw. abstimmen, wer von uns das herausragendste Highlight hatte; das würd ich dann auf den Wochenkalender rüber pinnen (mit Symbol) und zum Abschluss die Übersichten fotografieren.

          Dazu passend, wie ich finde, als Dummy für den zukünftigen Jahreskalender:

          Man, I tell you: I’m having great fun!

    • Ich hatte noch u.a. ein paar bessere Ideen für die Befestigung der to-do/done-Klappkarten statt dieser ominösen „Magnetfolie“ (in meinem Kopf war das tatsächlich auch wieder die Whiteboard-Folie – aber die ist nicht stark genug für diese Aufgabe)

      Für die variable Verteilung nehme ich simples Patafix (gut und günstig^^)

      Sollte ich mich entscheiden wollen, sie auf einen Blick direkt neben der Tür eines jeden Raums anzubringen, entscheide ich mich vielleicht lieber für wiederverwendbares, transparentes, doppelseitiges Klebeband wie:

      Dieses könnte man auch für/um den Uhr-Plan rum nutzen, aber ich arbeite da doch lieber wieder mit Klettklebepunkten, da mir das weniger schmuddelig zu werden droht im Laufe der Zeit (und ich hab sie halt auch schon da^^).

      Und zwar befestige ich sie auf der linken Tür unseres Stationary-Schränkchens, damit ich zeitgleich andere Aktivitäten wie auch die Belohnungsfelder auf der Innenseite der rechten Tür aufbewahren/präsentieren kann. Nicht aktuelle Kärtchen wiederum finden ihren Platz auf der Innenseite hinter dem Schedule selbst, damit das nicht in unplanmäßige Diskussionen ausarten kann^^

    • Ach ja, und: 0€ wird ersetzt durch das Wörtchen FREE, und das meint dann halt auch sowas wie ein Eis, was technisch gesehen ja durchaus etwas kostet.
      Von denen darf sich das Kind so Viele nehmen wie es möchte (in der Theorie, Praxis muss man abwarten^^), Belohnungen mit Euro-Zeichen drauf sind aber zu begrenzen auf 10-25 % des Volumens bisherig gesammelter Sternchen (sinkender Anteil im Laufe der Zeit). Wieviele Sternchen eine Belohnung tatsächlich kostet, wird markiert durch Striche oben auf der Folie (damit man das anpassen kann).

    • Bist du sicher, dass das funktioniert? Kinder im Vorschulalter tun sich für gewöhnlich ziemlich schwer mit den runden Uhren (und für die Älteren reicht ein normaler Zeitplan). Du hast bei dem Ding ja nicht nur einen Zeiger. Man muss sie zumindest erst daran gewöhnen, dass sie nur auf den kurzen schauen.

      Mit Tageszeiten habe ich das nie gemacht, dazu ist es bei uns zu dynamisch (je nachdem wer arbeitet und was anfällt). Ich hatte denen aber einen Wochenplan gebastelt, damit sie kapieren, dass sich die Abfolge immer wiederholt, damit sie sich die Namen der Wochentage einprägen (die hatte ich als Symbol-Bildchen gemacht, bietet sich im Deutschen ja an, der „Mondtag“ zum Beispiel) und wissen wann Wochenende ist. Hat auch ganz gut funktioniert, konnten sie schon vergleichsweise früh.

      • Runde Uhren lesen ist in dem Alter intuitiv erlernbar, anders als zahlenbasierte. Es geht ja auch erstmal nur darum, eine ungefähre Idee zu haben – und auch zu sehen, wie die Zeit fortschreitet – und nicht um die genaue Zahl. Übrigens lässt sich auch ein Konzept wie Bruchrechnung leicht vermitteln mithilfe der Uhr (ich hab daneben noch so ein Magnetset

        angebracht. Top-Idee, auch zum rechnen!

      • Ok, also die Wunschvorstellung lautet: make it fun, easy and substainable.
        Und minimalistisch. Nix, wozu Du Stifte brauchst – die willst Du nicht rumliegen haben, sonst brauchste Dich jedenfalls nicht beschweren, dass was vollgekritzelt ist.^^
        Again: wir reden über 2jährige.
        Die können nur Bilder lesen. Aber auch ältere Kinder finden das nett, wenns hübsch ist – weiß ich. Der Teenager wird einen Plan kriegen, in dem die Aktivitäten und Belohnungen auf französisch stehen – die Sprache, wo sie eindeutig mehr Vokabeln lernen müsste, hat Mama entschieden^^
        Aber irgendwann darf sie natürlich auch anfangen, Felder japanisch oder koreanisch zu beschriften, oder welche Sprache auch immer sie gerade fasziniert, sie mit dem Begriff assoziiert o.ä.

      • Welche Ansprüche hast Du an Eure Kinder, ab wann sie wieviel bei der Hausarbeit helfen sollten; wie lässt Du sie da mitentscheiden? Und wie motivierst Du?
        Mit Strafen, Streit und Drohungen, oder mit für das Kind kalkulierbaren, sowie von ihm selbst steuerbaren Belohnungen?
        Bislang, ich gebs zu, haben wirs auch eher falsch gehandhabt. Weil mir halt irgendwie die Idee fehlte. Und jetzt hab ich sie.

        Klappkarten (ich hab da schöne Designerpapiere auf Karton geklebt, so dass sie gar als Wandschmuck fungieren) sind für tägliche Routine-Aufgaben. Im Prinzip und mit Ausnahmen sag ich dem Kind da: ist mir egal, wann und welcher Reihenfolge das erledigt wird, aber es muss.

        Und dann gibts da noch die fiese Putzarbeit u.a, an der sich jedes nicht-mehr-Kleinkind irgendwie zu beteiligen hat. Meine Papiersparende, praktikable Lösung: ein Klemmbrett und Holzwäscheklammern, die (englisch, weil kürzer) beschriftet werden.
        In der Mitte des Klemmbretts ein Strich: links to-do, rechts done.
        Erledigt ein Kind freiwillig, weil es sich ein paar Sternchen verdienen wollte, eine der dortig aufgeclipten Wochenaufgaben, setzt es einfach die Klammer um von links nach rechts. Und weil es sich wirklich anbietet, steht die erledigte Aufgabe dort, auf der anderen Seite, auch noch einmal aufgeschrieben – diesmal allerdings im past-tense 😉

        Ich finde das genial und bin mir 100 % sicher, dass uns das Alle voranbringen wird.

        • „Welche Ansprüche hast Du an Eure Kinder, ab wann sie wieviel bei der Hausarbeit helfen sollten; wie lässt Du sie da mitentscheiden? Und wie motivierst Du?“

          Meine Ansprüche sind gering, weil ich selber ein fauler Sack war und mich mit allerlei Tricks den Planungsvorgaben meiner Eltern entzogen habe 🙂

          Ich achte darauf, dass sie die Grundlagen der Essenszubereitung lernen, möglichst bei Sachen, die ihnen schmecken. Da machen sie oft aus Spaß mit. Auch bei der Gartenarbeit, z.B. der Kartoffelernte.

          Sie müssen ihre Teller nach dem Essen in die Küche und ihre Klamotten und Spielzeug wegräumen. Das war es auch schon im Wesentlichen. Vor allem deshalb, weil sie noch zu klein sind, z.B. den Geschirrspüler auszuräumen (sie kommen nicht an die Schränke), die Fenster zu putzen oder zu staubsaugen. Wie sich das entwickelt und was wir tun, mal sehen.

          Wir hatten lange Zeit ein Punktesystem, jeder Punkt bedeutete eine viertel Stunde Computer spielen, zu erwerben über gute Zensuren, die ein- oder andere Hilfe im Haushalt, das Lesen eines bestimmten Seitenkontingentes in einem Buch etc. Mit dem Bub hat das gut geklappt. Allerdings wurde es zunehmend lästig und wirkte bei dem Mädchen auch nicht derart motivierend.

          Sie sind auch so schon sehr ausgelastet. Selten vor 14:00 mit den Hausaufgaben fertig, teilweise mit Nachmittagsbeschäftigung (Karate und Förderkurs). Daher lassen wir ihnen den Nachmittag, es sind schließlich Kinder und ich will, dass sie auch mal Zeit haben, sich mit Freunden zu treffen, irgendwas Sinnloses zu spielen oder ein Buch zu lesen (an den computerfreien Tagen machen sie das tatsächlich). Außerdem schont es unsere Nerven 🙂

          Die Idee mit den Klammern ist nicht schlecht, allerdings wüsste ich z.Z. nicht, mit was ich sie locken könnte. Die Computer-Spielerei ist schon ziemlich reglementiert. Sie mit Naschereien oder gar Geld zu locken, erscheint mir pädagogisch auch nicht so sinnvoll und soviel gibt es auch gar nicht zu tun, wo sie eine echte Hilfe wären (oder halt was lernen können). Kann aber in 5 Jahren alles wieder ganz anders aussehen.

          • „Ich achte darauf, dass sie die Grundlagen der Essenszubereitung lernen, möglichst bei Sachen, die ihnen schmecken. Da machen sie oft aus Spaß mit. Auch bei der Gartenarbeit, z.B. der Kartoffelernte.“

            Das sind ja Aktivitäten, für die sie sich Sternchen verdienen könnten.

            „Sie müssen ihre Teller nach dem Essen in die Küche“

            … direkt in den Geschirrspüler (evtl. mit vorher kurz unter Wasser halten/abspülen, auf jeden Fall aber ohne Essensreste^^), hoff ich? Sternchen.
            Und Tischdecken gehört eigentlich doch auch schon bei den Allerkleinsten mit dazu? Mit für Getränke sorgen sobalds geht – reibungslos, ohne verbale Aufforderungen meinerseits.

            „und ihre Klamotten und Spielzeug wegräumen.“

            Wieder Sternchen. Und eins extra, wenn sie sich mal über den Sockenkorb hermachen, sie zumindest sortieren oder auch falten, und dann Einsortieren in die Schubladen der jeweiligen Besitzer.

            „Das war es auch schon im Wesentlichen. Vor allem deshalb, weil sie noch zu klein sind, z.B. den Geschirrspüler auszuräumen (sie kommen nicht an die Schränke), die Fenster zu putzen oder zu staubsaugen.“

            Aber sie können dabei helfen: daneben stehen und angeben. Ich finde wirklich, das mir die Sache dann auch leichter und schneller von der Hand geht, wenn ich mich nicht x-mal bücken muss. Macht ein Sternchen für meinen Stift^^.
            Wobei Staubsaugen bei nem Grundschulkind eigentlich auch schon alleine geht. Und staubwischen sowieso. Sicher auch kehren, wenns mal sowas zu tun gibt. Spontanes Sternchen.

            „Wir hatten lange Zeit ein Punktesystem, jeder Punkt bedeutete eine viertel Stunde Computer spielen, zu erwerben über gute Zensuren, die ein- oder andere Hilfe im Haushalt, das Lesen eines bestimmten Seitenkontingentes in einem Buch etc. Mit dem Bub hat das gut geklappt. Allerdings wurde es zunehmend lästig und wirkte bei dem Mädchen auch nicht derart motivierend.“

            Ich finds, mit Verlaub, dumm, ausgerechnet nur Screen-time (Sammelbegriff) als Belohnung anzubieten, das ist doch genau das, was Du weniger als Aktivität fördern möchtest? Klar wird das auch bei uns eine häufig genutzte Belohnung sein – aber sie steht symbolisch auf gleicher Höhe wie sehr viele Andere. Zum Beispiel Schwimmen gehen. Oder allgemeiner einen Ausflug machen zu diversesten Zielen. In die Stadt gehen und ein Eis essen. Zoo, Freizeitpark oder auch einfach nur das Rheinufer, vielleicht mit Picnic. Einer Runde UNO, Kniffel, Scrabble, Rummikub oder oder oder. Oder eben Freunde treffen, vielleicht auch da übernachten. Dein Job ist im Wesentlichen, Möglichkeiten anzubieten und auf den Prozess zu vertrauen. Also so sehe ich das.

            „Sie sind auch so schon sehr ausgelastet. Selten vor 14:00 mit den Hausaufgaben fertig, teilweise mit Nachmittagsbeschäftigung“

            Bei uns: im homeschooling 15 Minuten, 2 Mal am Tag (Mo-Fr), mehr ist „verboten“ ^^. Also so lang das so hinhaut^^

            Falls man bei den Nebenbeschäftigungen auch auf Widerstände trifft (will nicht hingehen, oder auch: ist schwer zur Übungszeit bei Instrumenten zu motivieren) könnte man das auch irgendwie als Sternchen-Aufgabe inkludieren (sonst nicht).

            „irgendwas Sinnloses zu spielen“

            Sport-Spiele? Sternchen bei uns.

            „oder ein Buch zu lesen“

            Das ist tägliche Pflicht, abends vorm Einschlafen (also in jedem Fall auch wieder ein Sternchen).
            Denk mal drüber nach.

      • Allein meine bescheidenen, bisherigen Umgestaltungsanstrengungen führten bereits dazu, dass die Große die Gitarren wiederentdeckte und die Grundschülerin das Spielen jetzt auch lernen will. Was mich dazu bringt, nochmal ganz ganz kurz zu skizzieren, wie ich mir das mit dem Notbehelfs-homeschooling-plan vorstelle… (wir hatten wenig bis keine Probleme mit der Bewältigung des vorgegebenen Pensums im vergangenen Halbjahr – aber der Umfang dessen variierte auch immens stark abhängig vom Lehrer, soviel ich mitbekam; wir hatten also wahrscheinlich auch einfach eine gehörige Portion Glück… )
         
        Also: grob gesagt gibts ja 9 Grundschulfächer, von denen sich vier in den Alltag schmuggeln lassen (Musik, Sport, Kunst, Werken/Gestalten), d.h. ohne, dass dem Kind überhaupt auffällt, dass es in dem Sinne schulisch arbeitet^^

        Bleiben also 5 Fächer, zu verteilen auf die Werktage. Ich will da gar nix vorgeben, sondern frage beim Frühstück: worauf davon hast Du heute Lust? Alles muss mal im Laufe der Woche, aber was wann ist ja wurscht. 2 x 15 Minuten heißt: das ist die Zeit, wo ich bei ihr sitze, ihr meine gesamte Aufmerksamkeit zukommen lasse.

        Sagen wir, sie hat sich eins der Hauptfächer ausgesucht. Im Morgen-Block erkläre ich ihr etwas Neues bzw. etwas, womit sie Schwierigkeiten hat, max. für 10 Minuten. Dann ca. 5 Minuten Übungszeit unter Aufsicht und Zuspruch, und dann heißts: Stopp bis heut nachmittag (weil Mama hat auch Anderes zu tun). Sie kann sich entweder das Sternchen anschreiben lassen und irgendeine andere, Sternchenprämierte Tätigkeit ausführen (Rollschuh fahren z.B.),  oder auch einfach frei spielen (wenn da ein Kunstwerk bei rauskommt, vermerk ich das bei mir im Kalender), oder auch es direkt abfeiern vor einem Video oder beim Computerspiel oder so. It’s all up to her.

        Wenn dann das Nachmittagsfenster erreicht ist, lass ich sie mir erklären, was genau sie am Vormittag gelernt hat. Und das wird auch in Stichworten von ihr notiert, möglichst einprägsam gestaltet. Vokabeln lernen ist nochmal ein eigenes Thema; Diktate schreiben wir im Sachunterricht und Religion/Philosophie usw., will heißen: da steckt schon noch mehr hinter. Aber für einen ersten Eindruck sollte das reichen.

        Und ja: wir machen das jetzt noch in den Ferien. Tun so, als ob das Schuljahr gestartet wäre, aber im homeschooling, für das es keine konkreten Vorgaben gäbe… Kann sich nur lohnen.

  25. Die Taz denkt wohl an ihren eigenen infamen Hetztext gegen die Polizei: „entscheidend ist nicht der Wortlaut, sondern die Interpretion“ — nämlich die als angebliche Satire!
    Wer so grundsätzlich verlogen und verbogen ist, wird bei niemandem anderen mehr Rechtsschaffenheit erkennen können!

  26. Das mit dem Melanin ist doch hoffentlich jedem bekannt? Einer der Eckpfeiler des schwarzen Rassismus, warum Weisse keine richtigen Menschen seien.

    • „sondern nach ihrem Geschlecht entschieden“

      Die projizieren was das Zeug hält und unterstellen Männer genau das was sie machen und wollen.

      Das wird jetzt jedem Mann vorgeworfen, die gegen weitere gesetzliche Frauenbevorzugung ist. Was seine wirkliche Gründe und Argumente sind, kann damit ignoriert werden. Frauen wird hingegen unterstellt gehirngewaschen zu sein.

      Es ist offensichtlich, aber diese ganzen Medienclowns bemühen sich lieber in mentaler Gymnastik, um diese Sexistinnen als die Guten hinzustellen.

      • Das einzige, was jetzt noch hilft, ist, die als die wirklichen Sexisten anzugreifen und blosszustellen. Ihre penetrante Verdreherei schützt sie noch viel zu gut. Man muss sie als die ideologisierten Zombies erscheinen lassen, die sie wirklich sind, eine normale Diskussion ist unmöglich und von vorneherein verloren.

  27. Vor allem aber haben die Medien diese Ausschreitungen angetrieben und dazu angestachelt! Daher muss man schon von der Pogrom-Presse sprechen, das ist nur angemessen!
    Was Trachey hier macht, ist ein Herunterspielen, Verharmlosen und Entschuldigen der Presse, die jetzt Blut an den Händen hat.

    Der ganze Faden von mtracey ist interessant zu lesen!

  28. Das finde ich schockierend, da mir total rätselhaft erscheint, warum ein Linker ausgerechnet auf diese uralte und traditionelle Obzession der Rechten kommt…..

    • der ganze paranoide rassistische Wahn ist so weit verbreitet und geradezu mainstream, das müsste noch viel mehr krachen demnächst.
      Und der Journalismus ist nicht mal imstande, das Problem überhaupt wahrzunehmen und heizt das Ganze noch an.
      What could go wrong?

  29. „das Vermögen liegt hauptsächlich in den Händen weniger alter weißer Männer in Westdeutschland“

    In der SPD haben nur noch Verschwörungsirre was zu sagen.

    Erlaubt sei noch die Frage, ob das einfach nur rassistisch ist oder auch noch antisemitisch.

  30. Ich glaube ihm sogar. Die Richter werden durch Feministinnen ausgetauscht und irgendwann wird es durchgesetzt, gegen jede Vernunft, gegen jede Kritik, wie gut sie auch sein kann. Die geben nicht auf.

  31. Sehr viele Beispiele von Weißen die ihren Job verloren haben, weil sie weiß sind. Aber Rassismus gegen Weiße gibt es nicht, sagen die Leute, die mit dafür sorgen das Weiße die ihren Job verlieren, weil sie weiß sind.

    • Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die heutigen Frauen nur noch über ihre Möse und wie sie sie benutzen können philosophieren, während Männer den ganzen weiten Rest abdecken. Aber dann jammern, dass Frauen in Kunst, Wissenschaft, Geschichte, Politik usw. unsichtbar sind.
      Wird vermutlich wirklich ziemlich schwer für diese Damen werden, wenn es in 20 Jahren vernünftige Sexbots gibt, welche das natürliche Original überbieten, was Performance und Aussehen angeht.

    • Sowas kann man nur fordern, wenn man sich selbst eingeredet hat, das Frauen und Männer biologisch identisch sind. Sie reden hier von CHANCEN!

  32. Hollywood-Reporter, lol

    ich schätze mal. weisse Privilegien mal wieder die Ursache für alles…. es ist einfach hoffnungslos

  33. Die Grünen können jetzt froh sein, dass es die „Bielefeld-Verschwörung“ gibt!

  34. das ist ein genialer Essay zu den „Antirassismus“-Pogromen:

    The petit-bourgeois activists who encourage lawlessness talk about privilege, but they should check their own privilege: the privilege of living in a civilization. Of having a bed, a roof, and the internet. Of not having to fear typhus or tuberculosis. Of not being driven to such desperation that they turn to prostitution or feel like they have to abandon their own children to the streets.

    https://amgreatness.com/2020/07/11/lessons-from-the-radicalization-of-russia/

    Ja, das russische Vorbild scheint zu passen auf die Situation jetzt. Wieder sind es die unterstützenden überbildeten kleinbürgerlichen Eliten, die die Revolution unterstützen und den Ast der Zivilisation gelassen absägen, auf dem sie selbst sitzen. Wie der Artikel auch erwähnt: Dostojevsky zeichnete diese Verhältnisse in unübertroffener Weise.

  35. https://www.latimes.com/california/story/2020-07-15/teenage-boy-was-given-estrogen-developed-breast-tissue-while-in-l-a-county-juvenile-hall-lawsuit-alleges (Archiv: http://archive.is/CShG5 ) Los Angeles, 15.07.2020

    Ein 16-jähriger bekommt Östrogen, wegen „Verhaltensstörungen“, dass dies medizinischer Logik widersprechen würde ist nun Teil einer Gerichtsverhandlung, weil dem Jungen Brüste gewachsen sind.

    Wir sind wieder soweit: an Gefangenen werden medizinische Experimente unternommen, an einem jugendlichen Gefangenen, dessen Eltern nicht informiert wurden.

  36. Hoppla, was ist los mit der Quote? Zwei Prozent vom BIP sollte Deutschland in die Nato stecken. AKK findet das aber nicht gut, sie will jetzt stattdessen mehr „Fähigkeiten“ zur Nato beisteuern.
    Seit wann sind denn Fähigkeiten wichtiger als Quoten? Da stimmt doch was nicht.

    Und welche Fähigkeiten haben die Deutschen überhaupt beizusteuern? Schießen mit krummen Gewehren? Einsätze mit Hubschraubern, die nicht mal hochkommen? Eher nicht.

    Bleibt vermutlich nur der Einsatz vieler deutscher Soldaten. Ich hatte mich schon gewundert, lange nichts mehr von AKKs Bestreben gehört zu haben, Soldaten in irgendwelche Einsätze zu schicken. Sie hatte ja lange geradezu händeringend nach Einsatzmöglichkeiten gesucht.

    Jetzt schickt sie halt Massen deutscher Soldaten zu irgendwelchen von der Nato definierten Achsen des Bösen. Dadurch muss Deutschland weniger zahlen, und es bleibt mehr Geld für Studiengänge der Genderforschung. Da kommt dann raus, dass viele Jungen gerne Ballerspiele spielen.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/kramp-karrenbauer-zwei-prozent-nato-1.4970204

    • „Seit wann sind denn Fähigkeiten wichtiger als Quoten? Da stimmt doch was nicht.“

      Du hast das falsch verstanden. Nach wie vor soll eine Quote gelten, hier werden 10 % der Nato-Logistik angepeilt. Nützlich ist das vor allem, wenn man vorhat, aus der Nato auszuscheren, dann muss man noch viel weniger machen als bei der angreifbaren Vertragsbruch-Situation, in der man sich jetzt befindet.

      AKK und die Führungsriege der CDU verraten die Westbindung Deutschlands und die Nato. Bald wird Deutschland und damit die EU das erste Reich der Wokeness sein oder wohin soll die Reise gehen?

  37. ….. this, of course, is the real purpose of cancel culture. It is less about silencing the voice who is so annoying to the cancelers in the present — and far more about silencing the perspective that voice represents in the future.

    This goes far beyond The New York Times. It is an effort pervading every major cultural institution in America.

    Against this generational menace, the milquetoast mandarins who run these places refuse to defend themselves, the principle of free expression or anything but the maintenance of their own jobs. Their surrender of all principle in pursuit of that lowly aim is a mark of just how morally, spiritually, politically, intellectually and practically decayed they and their organizations have ­become.

    https://nypost.com/2020/07/15/woke-wolves-and-the-cowardly-leaders-of-liberal-america/

  38. Warum beschwert sich eigentlich niemand über das weit verbreitete „Gender Profiling“ der Polizei? Es steht doch wohl außer Zweifel, dass Männer häufiger ohne konkreten Anlass kontrolliert werden als Frauen:
    „Im Mittelpunkt der Diskussion steht das sogenannte Racial Profiling. Davon spricht man, wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Haarfarbe oder anderer äußerer Merkmale, aber ohne konkreten Anlass kontrolliert werden.“

    Das Geschlecht ist wohl ziemlich eindeutig ein äußeres Merkmal. Nun kann man sagen, das sei nur eine Vermutung, woher könne man wissen, welchem der vielen Geschlechter sich die Person zugehörig fühle. Das Argument greift aber nicht, da ja auch Leute, die sich auf der Sonnenbank oder am Strand knusprig gebrutzelt haben, als PoC angesehen werden könnten.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rassismus-bei-der-polizei-boris-pistorius-will-studie-notfalls-ohne-horst-seehofer-veranlassen-a-04485d2b-82cb-41cf-bd90-388d1c86caa2

    • „Warum beschwert sich eigentlich niemand über das weit verbreitete „Gender Profiling“ der Polizei?“

      Weil laut „Gender“-Dogma (genauso wie im Feminismus) die Männer die Bösen sind. Profiling ist nur dann nicht erlaubt, wenn die Gruppe die der Guten sind, wie „PoC“.
      Das sind Sexisten und Rassisten, die ihre ihnen genehmen Gruppen kollektiv in Schutz nehmen wollen, wobei die anderen kriminalisiert werden sollen (so dass eine Gesinnungsjustiz sie kontrolliere, mit dem Konzept der „hate speech“)).

  39. Verlange niemals von einem Kopftuchmädchen, dass es selbiges abnehmen soll:

    „In dem aktuellen Fall, der gestern für Wirbel sorgte, war es eine Hamburger Edeka-Filiale, die in die Toleranzfalle getappt war: Der Marktleiter hatte die 16-jährige Schülerin Miriam J., die sich mit zwei Freundinnen für eine Aushilfsstelle beworben hatte, beim Bewerbungsgespräch aufgefordert, ihr Kopftuch abzulegen. Prompt klagte die Schülerin mit ihrem türkischstämmigen Anwalt Yalçın Tekinoğlu gegen Edeka – wobei unklar ist, ob es ihr von vornherein darum ging, aus einer provozierten „Diskriminierung“ Kapital zu schlagen (nach einer bestimmten Anzahl von Bewerbungsgesprächen wäre in jedem Fall die gewünschte Reaktion aufs Kopftuch eingetreten) – oder ob hier ein „Zeichen“ für jenes traditionelle Islamverständnis gesetzt werden sollte, dem die weibliche Bedeckung und damit auch das Kopftuch entspringen.“

    Er hätte einfach „Nein“ sagen können und fertig. Diskriminiert kommen die sich eh immer vor.

    Die Folge? Man hat ihn geschlachtet:

    „Jedenfalls kam es nun zu einer außergerichtlichen Einigung – als deren Ergebnis die Muslima auf den Aushilfsjob zur „Aufbesserung ihres Taschengeldes“ gar nicht mehr angewiesen ist, da sie von Edeka eine „Entschädigung unbekannter Höhe“ bezahlt bekommt. Damit nicht genug: Um etwaigen Shitstorms der islamischen Community vorzubeugen und der – schon demographiebedingt künftig immer zahlreicher werdenden – muslimischen Kaufkundschaft zuwillen zu sein, entzog Edeka dem Marktleiter auch gleich noch die Verantwortung für den Supermarkt.“
    https://www.journalistenwatch.com/2020/07/16/islamisierung-gericht-schadenersatz/

    Die Islamlobby ist stark und zieht sich mittlerweile bis in die Gerichte.

    Betrachten wir es positiv: die edel gemeinte, aber in diesem Fall destruktive (denn der Islam ist ein Assimilationsverhinderer par excellence) Religionsfreiheit, könnte eine Marktlücke sein! Einfach morgen mal mit einem Sieb auf dem Kopf im Büro erscheinen und sich auf Pastafari berufen… und wehe jemand sagt was, dann klimpert die Kasse!

    • Bin da völlig bei dir. Die Kinder der Spanier, die in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind (ich kenne da einige Familien), können kaum noch Spanisch und sehen sich als Deutsche (auch wenn sie beide Pässe haben).

      Muslime werden noch in 100 Jahren sich nicht als Deutsche verstehen. Wäre ja auch gegen die Gebote Gottes.

      • „Muslime werden noch in 100 Jahren sich nicht als Deutsche verstehen. Wäre ja auch gegen die Gebote Gottes.“

        Das kommt letztlich auf die Mehrheits- (und damit Macht-)verhältnisse an und auf die Zeit, die vergangen ist 🙂

        Syrien identifiziert ja auch niemand mehr mit Rom oder dem Christentum, damit war spätestens mit dem Anschluß ans osmanische Reich endgültig Schluß.

        Je länger und je mehr hier sind, desto mehr wird das, was als „deutsch“ empfunden wird, sich entsprechend ändern. Ein typischer Deutscher ist dann halt irgendwann ein schwarzhaariger Muslim und wir sind nur noch Fußnote der Geschichte. Zumal wir ja kräftig Vorschub leisten, uns selbst zu verleugnen und uns darüber hinaus kaum noch vermehren.

  40. Genderama meldung #2 von heute:

    „2. Zwei aktuelle Meldungen sprengen mal wieder Geschlechterklischees: Eine Britin wurde zu neun Monaten Haft verurteilt, weil sie 80.000 Aufnahmen von sexuellem Missbrauch von Kindern besaß.“

    Politisch korrekt wird da von einer „Britin“ gesprochen.
    Man muss entweder danach suchen (die meisten Artikel reden von einer Frau) oder eben die Kommentare lesen:
    „What YAHOO is hiding from you about the offender:
    „John Robert Marshall/Julie Marshall, a male who identifies as a trans woman, was convicted at Blackpool Magistrates’ Court in February 2020 of three counts related to the possession of more than 80,000 indecent images of children.“

    https://www.womenarehuman.com/apparent-transgender-paedo-admits-to-over-80000-indecent-images-of-children-julie-ne-john-marshall/

    https://www.blackpoolgazette.co.uk/news/crime/blackpool-heart-attack-victim-jailed-after-downloading-indecent-images-children-hospital-wifi-following-discovery-81000-images-2912947

    Wir lernen:

    Schlimmer als der Umstand, dass dass da tatsächlich mal eine Frau als Täterin benannt werden muss, ist für die Presse, zu schreiben dass es eine transfrau bzw. ein Ex-Mann war.
    Nein, in dem fall nennen sie diesen Mann dann doch lieber eine Frau.

    • Heißt der Adamsapfel bei Transfrauen eigentlich Evasapfel?

      Fast alle Transfrauen, die ich bisher (nur auf Bildern) gesehen habe, sind so ungefähr auf 5 Meter Entfernung eindeutig als biologischer Mann klassifizierbar. Die Forderung, sie trotzdem als Frau zu betrachten bzw. zu behandeln, ist eine reine Zumutung, denn das verlangt vom Betrachter so etwas wie eine Gehirnabschaltung bzw. sich selber zu lügen.

      Boris Palmer hat übrigens gerade ziemlichen Knatsch, weil er eine lesbische Transfrau, die bei den Grünen irgendeine Machtposition hat und die noch mehr nach Mann aussieht als der vorstehende Fall, „geoutet“ hat. Dabei kann man da nichts outen, dazu müßte es erst einmal geheim sein.

      • @mitm:
        „Fast alle Transfrauen, die ich bisher (nur auf Bildern) gesehen habe, sind so ungefähr auf 5 Meter Entfernung eindeutig als biologischer Mann klassifizierbar. Die Forderung, sie trotzdem als Frau zu betrachten bzw. zu behandeln, ist eine reine Zumutung, denn das verlangt vom Betrachter so etwas wie eine Gehirnabschaltung bzw. sich selber zu lügen.“

        Da sprichst Du ein komplexes Problemfeld an!
        Die allermeisten originär transsexuellen Frauen (NGS) treten in der Öffentlichkeit gar nicht für diese wahrnehmbar „mit ihrer Vergangenheit“ in Erscheinung, d.h., sie wollen ein ganz normales Leben als Frau führen, und leben deshalb für ihr (neues) soziales Umfeld, bezogen auf ihre Vergangenheit, „stealth“.
        Bei gutem „passing“ würde auch im Regelfall niemand einen entspechenden Hintergrund (Vergangenheit) vermuten. Das dürfte einer der Gründe sein dafür, daß Dir nur „solche Transfrauen“ auffallen, die entweder von der Natur aus nicht so begünstigt sind (BIOLOGIE!), körperlich stimmig mit sich leben zu können oder aber es handelt sich um Männer, die lediglich vorgeben, Frauen zu sein, z.B., um damit bestimmte „Privilegien“ in Anspruch nehmen zu können.
        Letztere machen „echten Transfrauen“ mit schlechtem „passing“ ihr Leben zusätzlich schwer, zumal diese mit Unterstellungen rechnen müssen, für die sie nichts können, und die sie unrechtmäßig treffen…

        Die rechtskräftig betriebene Forderung von jemandem, der keine erkennbaren Anstrengungen unternimmt, als „Frau“ wahrgenommen werden zu können (Männer, Frauen, ES-en), und mit den subjektiv-gewünschten Personalpronomen angesprochen zu werden, ist in der Tat eine „kognitive Vergewaltigung“ diesbezüglich „unbedarfter“ Menschen…

    • Es ist schlimm, wenn sich heute inzwischen jede/r Privilegien verschaffen kann, wenn er behauptet, eine „Frau“ zu sein, gemäß der Devise: „jede (Geschlechts-)Identität ist gültig“.
      Neben der penetranten Infragestellung von Schutzräumen, der Sinnlos-Machung des Frauen-Wettkampfsports, wird ja inzwischen sogar schon die weitere Haft erlassen, wenn sich ein überführter und zu Haftstrafe verurteilter Päderast (urplötzlich) zu seinem „Frausein“ „bekennt“…

      • Es ist schlimm, wenn sich heute inzwischen jede/r Privilegien verschaffen kann, wenn er behauptet, eine „Frau“ zu sein, gemäß der Devise: „jede (Geschlechts-)Identität ist gültig“.

        Warum nur sieht man so gut wie keine Fälle, bei denen sich Frauen als Männer bezeichnen um sich dadurch die ach so vielen männlichen Privilegien zu verschaffen?

        🙂

  41. https://archive.vn/o6Dn2 https://www.mirror.co.uk/lifestyle/staying-in/woman-shares-innocent-snap-husbands-22092666
    „Woman shares innocent snap of husband’s packed lunch – and sparks outrage“

    “ The woman uploaded the image to the Facebook group, Budget Friendly Meals Australia where the post quickly garnered a lot of backlash.


    Facebook users began arguing about gender roles in 2020, with many saying that the man should be making his own lunch.
    Others thought the woman was treating the grown man like a child and berated her for ‚waiting on him hand and foot‘.


    The comments became so cruel that moderators of the group had to remove a number of them.

  42. „….I want to talk mostly about Critical Race Theory, whiteness, and anti-Semitism. I think you’ll be shocked at how deep the rot goes and how vile and dangerous the ideology is. Another Holocaust could result, not being hyperbolic.“

    Sogar der kühne James Lindsay schreckt vor der Erkenntnis zurück, dass es den „Antirassisten“ von vorneherein und zuerst um den Angriff auf die Juden ging. Das ganze Brimborium mit dem Intersektionalismus, die Absorption von Feminismus, Antirassismus und aller sozialer Bewegungen diente nur dem antisemitischen Hauptziel. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird das ganz offen sichtbar werden. Die letzten Jahre haben den grössten Sprung nach vorne in der langwierigen und diskontinuierlichen Entwicklung gebracht und die Vollendung des intersektionalen Gleichschaltung könnte sehr nahe liegen.

    • Ah, der ganze Hass auf Weiße war nur Vorbereitung um den Hass auf Juden auszuleben…? Warum gibt es dann so viele jüdische Schlaumeier, die diese Anti-Weiße Propaganda aktiv anheizen? Kimmel z.B. oder andere ‚Professoren‘, die die Whiteness ausrotten wollen?

      • Broder hat das am besten (und schön überspitzt) ausgedrückt, als er meinte Antisemiten wollten am liebsten einen koscheren Antisemitismus.

  43. Die Entwicklung hin zu einer Migranten-Stadt, am Beispiel eines Pariser Stadtteils:

    Man findet auf der Seite noch mehr Städte, Quelle:
    http://www.fdesouche.com/1399869-evolution-de-la-part-de-population-dorigine-extra-europeenne-chez-les-0-18-ans-dans-les-grandes-villes-francaises-chiffres-officiels

    gefunden bei:
    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1403-17-juli-2020

    Wenn ich das richtig übersetze, handelt es sich um den Anteil von Kindern 0-18 Jahre, mit mindestens einem außereuropäischen Elternteil. Sicher vor allem Japaner, US-Amerikaner und russischer Bildungsadel 😉

    Interessant wäre der Anteil der Muslime, aber sicherlich darf der aus PC-Gründen nicht erhoben werden, wie in Deutschland auch. Angeblich gibt es in Südfrankreich schon mehr Moscheen, als Kirchen.

    Aber immer merken: ein Bevölkerungsaustausch findet nicht statt, sondern ist nur eine rechte Verschwörungstheorie, ebenso wie die vermeintliche Islamisierung:
    https://deutsch.rt.com/international/53579-umfrage-60-prozent-der-franzosen-fuehlen-sich-nicht-mehr-wie-in-frankreich/

    La grande nation, vermutlich unwiederbringlich verloren:

    https://pbs.twimg.com/media/DoXXaB0W0AYOgps?format=jpg&name=small

  44. Boey, können wir endlich ein eigenes Land für Feministinnen und andere Männerhasserinnen bestimmen, in denen sie ganz ohne Männer ihr Paradiese aufbauen können?

    Zu keiner Zeit waren Frauen sicherer, wie in der heutigen westlichen Gesellschaft. Sie erhalten sogar mehr Schutz wie Kinder. Aber es scheint je sicherer es wird und um so größer die Frauenbevorzugung wird, um so unterdrückter sind Frauen und desto katastrophaler ist ihre aktuelle Lage.

    Sie freuen sich ja auch nicht wenn eine Studie zeigt das Frauen irgendwo nicht diskriminiert werden. Die Ersteller der Studie werden dann oft schnell mundtot gemacht. Ist bei BLM genau so.

    Wie gehabt ist an ihrer Aussage natürlich nichts zu kritisieren und die hat auch nichts mit Hass zu tun, nur die Antworten, die sie bekommen hat, das war natürlich Hass:

  45. „So ein Liberalismus ist ….. für den Kampf gegen die Feinde der offenen Gesellschaft nicht zu gebrauchen, wenn er seine besten Freunde einfach verrät.“

    https://www.zeit.de/2020/30/liberalismus-offene-gesellschaft-polarisierung-linke

    Die besten Freunde des Liberalismus seien die sexistisch-rassistischen Extremisten der Wokeness, lol

    „Der Brief aus New York ist ein massenhafter Verrat. Er ist ein besonders trauriger Fall, weil er von Dichterinnen und Dichtern unterzeichnet wurde, deren eigentliches Geschäft die Menschenliebe ist.“

    Wenn man keine Substanz zu bieten hat, dann kommt man mit der „Menschenliebe“. Gefühle statt Denken, so hätten es die Extremisten natürlich gern!

    „Die „illiberale Linke“ stellen sie – und täglich grüßt das Hufeisen – auf eine Stufe mit Trump.“

    Trump ist noch Gold gegen diese antidemokratischen Linken.

    „Es gibt keinen Kampf für Gerechtigkeit, der jeden Augenblick gerecht ausgefochten wird. Und die offenen Gesellschaften haben keine Wahl, als diesen Kampf um ihr Überleben auszufechten. Sogar um den Preis, gemeinsam mit ungezogenen Linken um die Freiheitlichkeit kämpfen zu müssen – sonst ist sie weg.“

    So hat auch die deutsche Rechte argumentiert als sie sich zum Steigbügelhalter des Nationalsozialismus gemacht hat.

  46. „Wenn Sie Ihre Geschichte erzählen können, ohne die Erlebnisse von Frauen auszublenden, werden wir uns dafür interessieren, was Sie zu sagen haben. Bis dahin sind Sie nur ein weiterer Täter.“

    Frauen dürfen einfach behaupten das ihnen irgendwas angetan wurde und das muss dann geglaubt werden.

    Männer aber müssen erst eine von Frauen genehmigte Art finden, über ihre eigenen Erfahrungen zu berichten, die Anforderungen dafür sind natürlich nirgends definiert und daher beliebig, und solange sie das nicht geschafft haben, sind sie einfach nur weitere Täter. Diese Männerhasserin sind gnadenlos ihr ihre Empathielosigkeit.

    Ich hoffe Karma holt sie sich all.

  47. Antirassismus bedeutet gegen Black Lives Matter zu sein!

    Wie könnte eine fundamental antiamerikanische Bewegung auch konstruktiv für die amerikanischen Werte von liberty und Gleichberechtigung sein?

    • Tja, scheint so, als seien Afrikaner wirklich auch schlauer derzeit als so viele Melanin-Minusvarianten 🙂

      Ach ja, das beste Argument für Integration und Einwanderung ist, dass wirklich gute Leute Deutsche werden wollen, wie der Herr Assarate.

      Der Schlüssel ist natürlich die Sprache, null überraschend:

      „Ich war ein Ausländer, der schon integriert war, als er ankam. Die allermeisten Flüchtlinge, die hierherkommen, können von solchen Umständen nur träumen. Rassismus, wie ihn diese Menschen deshalb vielleicht erleben, habe ich nie erlebt.“

      Lesen, das ist lebendig gewordene Geschichte, was er im Interview sagt!

      Was er über die Europäer sagt ist absolut wahr: „Unsere Unterschiede sind unser wertvollster Schatz.“

  48. Boykott ist zu wenig. Der nazihafte Genozid verlangt eine militärische Antwort.

    Die Welt ist jetzt aus Profitgier mitschuldig. Ausser sie rechnet mit Chinas Totalausfall und verbietet den Handel mit China!

    So ist das mit den trojanischen Pferden des Kommunismus, erst machen sie einen abhängig von billiger Ware und dann kommt die Erpressung, so dass sie sich alles erlauben können.

    Derweil fröhnt die westliche Politik ihren neurotischen Hypermoralismen, fetttriefend vor Selbstgerechtigkeit, dabei aber in alte sexistisch-rassistische Muster zurückfallend.

  49. Die Linken hat jetzt anscheinend auch ihre „schwarze Helikopter“-Verschwörungstheorien:

    Nein, die gibt es schon ganz lange, damals war es dann „die CIA“, usw

  50. „Araber sind Semiten“ ist eine uralte Formel der Neonazis, die auch bei den Linksextremisten Verbreitung fand. Denn Semiten können ja keine Antisemiten sein, so die beknackte Versicherung dieser Bigotten.

    • Die unterscheiden sich nicht und deshalb muss man über alles, was den Islam betrifft hinwegsehen, aber muss das dünnste Haar in der Suppe beim Christen- und vor allem beim Judentum finden. Das ist die gelebte linke Religionskritik, pure Bigotterie. Und obendrauf schafft man dann ein politisch-pseudoreligiöses System, welches ganz krude sich bei diesen Religionen abkupfert, wie zB das christliche Erbsündekonzept, welches dann für eine Kollektivschuld eines neuen Rassismus dient.

      Moralisch, geistig und intellektuell hat eine politische Strömung, die das macht, der Moderne, dem Rationalismus und der Demokratie schon längst die finale Absage gegeben. Wie Flasche leer.

  51. Die Absicht Demokratie irgendwo einführen zu wollen — das ist natürlich genauso verwerflich wie eine klerikalfaschistische Diktatur zu wollen — weil die betroffenen Leute ja der absolute Massstab sind, das muss schon immer „basisdemokratisch“ entschieden werden!

  52. Es ist der Einzug der AfD in Truppenstärke in die ostdeutschen Parlamente, der dafür gesorgt hat, dass dort die Frauenquote erheblich gesunken ist.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-07/paritaetsgesetz-verfassungsgericht-wahllisten-parteien-frauen-maenner/komplettansicht

    Und deshalb müssen wir verstehen, dass das mit dem „Paritätsgesetz“ auch so übereilt war, obwohl das „schon seit Jahrzehnten“ diskutiert würde. Die AfD hätte eine „Gerechtigkeitsrevolution“ provoziert.

    Und so redet man penetrant am antidemokratischen und zutiefst verfassungswidrigen Sexismus vorbei, um diesen weiter gesellschaftsfähig zu machen. Für eine postdemokratische Ständegesellschaft.

    Diese Debatte wird bleiben, auch weil andere Landesregierungen an Paritätsgesetzen arbeiten. Die rot-rot-grüne Berliner Regierungskoalition kündigte bereits an, an ihrem Vorhaben festzuhalten, eine entsprechende Regelung auch im Land Berlin zum Gesetz machen zu wollen. „Ich glaube, dass wir eine Entwicklung in der Rechtsprechung sehen werden“, sagt Klara Geywitz, die Brandenburger SPD-Frau. Sie spricht davon, dass gegebenenfalls überprüft werden müsse, „in welcher Weise man das Gesetz mit der Verfassung des Bundes und der Länder vereinbaren kann“.

    Sicher denken sie an eine Verfassungsänderung. Dort ist ja schon vorbereitet, dass die Gleichstellung die Gleichberechtigung ersetzen soll.

    In Deutschland hat man die Demokratie nie gemocht, der deutsche Antidemokratismus versucht sich wieder durchzusetzen.

  53. Die Demokraten sind zutiefst antiamerikanisch und schlimmeres und hoffentlich stellen sie den nächsten Präsidenten nicht.

  54. via Genderama

    https://genderama.blogspot.com/2020/07/grune-fordern-feministisches-wahlrecht.html

    So hatte ich das schon erwartet, hier schreibt aber jemand, der es wirklich weiss:

    Aber auch die Parteien mit Statuten, die verbindliche Quotenregelungen vorschreiben, werden jetzt durch das Erfurter Urteil zur Ordnung gerufen. Entsprechende Regelungen bei den Grünen, der Linken und den Sozialdemokraten sind verfassungswidrig. Parteien sind keine x-beliebigen privatrechtliche Vereinigungen oder Vereine wie ein Handballclub oder ein Gesangsverein. Sie sind vielfältig, auch verfassungsrechtlich, privilegiert, u.a. auch deshalb weil ihnen die Aufgabe zukommt, bei der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Dabei ist den Parteien klar vorgeschrieben: „Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen.“ (Art. 21 GG). Verbindliche Quotenregelungen widersprechen freilich Art. 21 GG.

    https://genderama.blogspot.com/2020/07/grune-fordern-feministisches-wahlrecht.html

    Es ist wohl völlig angebracht und für jeden Demokraten auch notwendig anzuerkennen, dass Grüne, SPD und Linke damit strukturell verfassungsfeindliche Parteien sind. Und bestimmt sind sie kein kleineres Problem als die AfD zB, vor allem wegen der institutionellen Verankerung allenthalben.

    Wer das nicht sehen will, wird später auch mal wieder sagen „wir haben ja von nix gewusst“, das übliche deutsche Untertanensyndrom.

    Dem Arne Hoffmann kann man aber nicht folgen, wenn der die antidemokratische Wahlrechtseinschränkung, mit der die linken Partei schwanger gehen als taktisches Manöver sehen will, „Parteien zu benachteiligen, die sich nicht dem Gender-Regime unterwarfen.“ Vor allem wollen diese Linken die Wahlfreiheit aller Wähler einschränken und ein neues Prinzip herbeiführen, nach dem die Wahlfreiheit beliebig weiter eingeschränkt werden kann. Genau das macht das Paritätsgesetz zu einer fundamental demokratiefeindlichen Sache, weit über alle Taktik gegenüber anderen Parteien hinaus.

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