Selbermach Samstag 298 (11.07.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

168 Gedanken zu “Selbermach Samstag 298 (11.07.2020)

  1. Bei Arne im Blog dieser Leser-Kommentar:

    „I wanted to share a thought on AKK’s frauenquote. This is typical of women actually trying to downgrade other women that are beneath them in the organisation. Now, any women coming after them will always have the doubt of their abilities hanging over their head. A classic strategy of women to stop other women gaining more power than them. She’ll remain one of the one’s who „earned“ their spot, yet the one’s who come after will lack the same credibility.

    So there’s always something underhanded at work. In that most feminists tend to get ahead by the degradation of other women first, and then by trying to increase their power to responsibility ratio as high as possible.“

    http://genderama.blogspot.com/2020/07/cdu-uber-frauenquote-zerstritten-news.html

    Finde ich einen sehr interessanten Ansatz! Aber … er setzt voraus, dass solche Frauen – also z. B. Annegret Kramp-Karrenbauer – sich Sorgen machen müssten wegen der Konkurrenz anderer Frauen. Müssen Sie das denn?

    Nee, nicht in der Politik und nicht in der freien Wirtschaft. Die weibliche Konkurrenz ist dort nicht so groß, als dass frau nun proaktiv potentielle Rivalinnen schon im Vorfeld entwerten und niedermachen müsste.

    Z. B. sucht mann bei den großen Parteien immer wieder händeringend nach weiblichen Kandidaten für politische Schlüsselpositionen. Eben weil so wenig Frauen „nach oben“ wollen. Und Frauen wie Annegret Kramp-Karrenbauer meinen jetzt trotzdem, sie müssten möglicherweise nachrückende Frauen als „Quotenfrau“ vorsorglich abwerten, damit ihnen niemand ihren tollen Posten streitig machen kann?

    Verstehe ich eigentlich nicht.

    • „politische Schlüsselpositionen. Eben weil so wenig Frauen „nach oben“ wollen. “

      Ist da wirklich oben? Ich sehe in meinem Umfeld kein merkliches Interesse von Frauen, sich in Politik und Gesellschaft zu engagieren. Auch die Parteimitgliedschaften dokumentieren das eindrücklich. Um da Mitgliedin zu sein, braucht es keine Betreuung etwaiger Kinder rund um die Uhr. Da muss man nur mal ein kleines Formular ausfüllen.

      Das Thema ist für mich eher: Sind sie in der breiten Mehrheit wirklich zu faul oder desinteressiert, um in Politik und Gesellschaft ihre Frau zu stehen?

      In meinem Bekanntenkreis treten die Frauen gerne beruflich kürzer und lassen sich dann vom Mann querfinanzieren. Aber sie nutzen die freie Zeit nicht für gesellschaftliches Engagement, sondern eher für den Garten oder Pilates… Da ist für die eher oben!

      Es wird sicher verdammt schwierig, all die Quotenplätze mit Frauen besetzen zu können, die halbwegs einen geraden Satz raus bekommen, wenn die klugen und pfiffigen sich im großen Stil davor drücken.

      Von daher kann AKK doch entspannt bleiben. Und falls wirklich eine andere kommen sollte, dann kann AKK sich’s ja wie viele Vorgängerinnen in Brüssel gemütlich machen.

      • Es ist halt so, dass es zumindest in den großen Parteien schwierig ist, ein Amt zu bekommen. Normalerweise ist das ein langer Weg vom Ortsvereinsvorsitz über den Stadtrat oder den Landtag bis zum Bundestagsmandat. Frühestens ab Landtag fängt es an, finanziell interessant zu werden, alles darunter ist eher mit Mühe (und viel Hingabe freier Zeit) verbunden.

        Die Frauenquote kann solche Wege natürlich bedeutend verkürzen.

    • Diese These ist zwar nicht unlogisch, aber ich glaub sie trotzdem nicht.

      Ich denke, AKK geht es in erster Linie um ihr Vermächtnis. Sie läuft Gefahr, als mieseste Parteivorsitzende aller Zeiten in die Geschichte einzugehen. Als Fettnäpfchensuchgerät (Dietmar Wischmeyer). Mit einem Clou am Ende könnte sie das zumindest in ihren eigenen Augen wieder gerade biegen.

      Das erinnert mich entfernt an Bill Clinton, der großes persönliches Interesse daran hatte, die Camp David Verhandlungen erfolgreich abschließen zu können, um von der Lewinsky Affäre ablenken zu können. (Im Gegensatz zur Frauenquote wäre das auch gut gewesen.)

      Ein weiterer Punkt ist, dass sich AKK zumindest teilweise selbst als Quotenfrau sieht
      („Wir brauchen das Bekenntnis: Ich bin eine Quotenfrau.“). Das erinnert mich an so Sätze wie „Meine Speckrollen sind schön“. Was soll eine Quotenfrau auch machen, wenn sie morgens in den Spiegel guckt? Die wird sich kaum sagen, dass sie ihre Position nicht verdient hat. Das wird das Schlimmste sein: Quotenfrauen werden jede Frauenquote unterstützen, um ihre eigene Position vor anderen und vlelleicht mehr noch vor sich selbst zu rechtfertigen.

      • Die Quote ist für AKK allerdings nicht notwendig, weil sie sonst mit ihrer Unfähigkeit gescheitert wäre (was der Wahrheit entspräche), sondern weil die Männer sie böse unterdrückt haben (was dem feministischen Mythos entspricht). AKK`s Bekenntnis zur Quote ist nichts anderes als eine Beschuldigung der Männer.

  2. Leider geht die Online-Petition zur Umbenennung der Berliner Mohrenstraße in „Möhrenstraße“ nur sehr schleppend voran. Dabei reichen doch ein Name und eine gültige Mail-Adresse:
    https://openpetition.de/!vjljk

    Zappa explains the meaning behind Call Any Vegetable in Absolutely Free:

    „The best clue to this song might lie in the fact that people who are inactive in a society … people who do not live up to their responsibilities are vegetables. I feel that these people, even if they are inactive, apathetic or unconcerned at this point, can be motivated toward a more useful sort of existence. I believe that if you call any vegetable it will respond to you.“

    Ein Seher!

    • So stürmte im Juni 1995 die serbische Armee die Stadt Srebrenica im Osten Bosnien-Herzegowinas und schlachtete fast 8000 Männer und ältere Jungen systematisch ab und war damit für das schlimmste Massaker seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verantwortlich. Zwei Jahre vor diesem Massaker hatte der Hohe Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen mehrere tausend Zivilisten aus der belagerten Stadt evakuiert. Frauen, Kinder und Senioren war die Flucht über die UN-Konvois gestattet worden; erwachsene Männern aus der Zivilbevölkerung hatte man in der Stadt belassen – dies obwohl den Verantwortlichen der Vereinten Nationen bekannt war, dass in solchen Fällen fast routinemäßig vor allem die männliche Bevölkerung massenweise umgebracht wird. Männer im Alter zwischen 15 und 60 Jahren, die versucht hatten, sich unter den Scharen der Flüchtlinge zu verbergen, wurden von Verantwortlichen des UNHCR entfernt, die sich weigerten, für deren Schutz die Verantwortung zu übernehmen.

      Vier Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1999, traf sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, um über den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten zu diskutieren. Während im Kosovo erneut vor allem männliche Zivilisten massakriert wurden, einigten sich die Delegierten darauf, dass Frauen und Kinder ein besonderes Recht auf humanitäre Unterstützung haben. Eine Studie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch über 3453 Hinrichtungen im Rahmen des Kosovo-Konflikts führte zu dem Ergebnis, dass 92 Prozent aller Opfer, von denen man das Geschlecht kannte, männlich waren. Zu anderen Menschenrechtsverletzungen, von denen weit überwiegend Männer betroffen waren, zählten Gefangennahme und schwere Folter. Dies bestätigen auch Berichte anderer Organisationen zur Menschenrechtslage im Kosovo. Ein Helfer, der in den zurückgebliebenen Dörfern tätig war, sprach von einem „Planeten ohne Männer“, einer Welt, in der es nur noch Frauen und Kinder gab. Die Männer waren verschleppt oder umgebracht worden.

      (…) Als der Genderzid-Experte Professor Adam Jones während des Kosovokonflikts seine Sorge über die mit dem Tode bedrohten Männer der Region dem Präsidenten des dafür zuständigen Menschenrechts-Zentrums der Vereinten Nationen mitteilte, erhielt er als Antwort drei Sätze eines Assistenten, der Jones dankte, aber erklärte, derartige Fragen seien nicht Teil des UN-Mandats. Die Frauen wurden in Sicherheit gebracht, reagierten aber sichtlich verzweifelt darüber, dass sie ihre Männer in einer Situation zurücklassen mussten, wo diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit der Tod drohte. „Es war nicht leicht dabei zuzusehen, wie Frauen und Kinder von ihren Männern fortgeführt wurden“, zitiert Adam Jones die Reaktion eines holländischen Mitglieds der UN-Friedenstruppen im Kosovo und ergänzt: „Dieses Statement fasst die vorherrschende Einstellung gut zusammen.“ Bedauert wurden die verzweifelten Frauen, nicht die dem sich ankündigenden Massenmord ausgelieferten Männer. Acht Monate später fand das Massaker von Srebrenica statt. Ein Jahr danach gründete die von Jones angeschriebene Institution der UN eine Internationale Koalition zum Schutz der Menschenrechte von Frauen in Konfliktsituationen.

      https://genderama.blogspot.com/2015/07/zwanzig-jahre-srebrenica-massenmord.html

      Aber da Männer ja nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden können, hier mal wieder mit tödlichen Folgen, stellt man es jetzt so hin als ob sie starben, weil sie Muslime waren.

      • Zwei Jahre vor diesem Massaker hatte der Hohe Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen mehrere tausend Zivilisten aus der belagerten Stadt evakuiert. Frauen, Kinder und Senioren war die Flucht über die UN-Konvois gestattet worden; erwachsene Männern aus der Zivilbevölkerung hatte man in der Stadt belassen…

        Ach das ist doch gelogen. Die mehrere tausend Frauen, Kinder und Senioren wurden gar nicht evakuiert!
        Zumindest schreibt meine samstägliche Tageszeitung in einem ganzseitigen Themenblock:

        „Die ‚Blauhelme‘ assistierten bei der Deportation von 23000 Frauen und Kindern, ehe sie bei freiem Geleit abziehen durften.“

        Die armen Frauen und Kinder wurden also gar nicht evakuiert oder gar gerettet, sondern sind ganz schlimme Opfer einer Deportation.

    • Warum ist es eigentlich ein Genozid, wenn gezielt tausende Jungs und Männer umgebracht werden? Wenn eine Frau von einem eifersüchtigen Mann getötet wird, ist das ja ein Femizid.
      Wie lautet denn der Begriff für den systematischen Mord an Jungen und Männern? Gibt es da einen?

      • But don’t be distracted by the explosions – this letter wasn’t really about Pinker at all. In fact, it has a very specific function – to dissuade lesser-known academics and students from questioning the ideological consensus. The letter says, in not so few words: ‘It doesn’t matter if you’re Steven f***ing Pinker. If you don’t agree with our ideological prescriptions, you don’t belong here.’

        Ziemlich totalitär.

        • Worauf ich letztens gestoßen bin:

          https://www.nzz.ch/feuilleton/wenn-dus-nicht-schaffst-versuchs-wieder-ld.1359674
          Auszug aus dem Interview mit der „schwarzen“ ehem. US-Außenmministerin und nunmehrigen Stanford-Prof. der Politikwissenschaften Condoleezza Rice, vom 26.02.2018:

          „[NZZ:] Sie haben auf den sozialen Fortschritt in den USA hingewiesen. Die Mitglieder von Minderheiten sind zu Bürgern im vollen Sinne geworden. An den Universitäten ist in den letzten zwanzig Jahren zugleich eine Kultur der Political Correctness (PC) entstanden, die alle darauf verpflichtet, ihre Kollegen mit Samthandschuhen anzufassen. Schränkt die PC das freie Lehren, Reden und Denken ein, oder ist sie ein blosses Scheinproblem?

          [Rice:] PC ist eine ernstzunehmende Bedrohung für die Existenz von Universitäten. Wenn ich höre, dass Studenten sich wohl fühlen wollen, hört bei mir der Spass auf. Es ist nicht meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich Leute in meinen Kursen wohl fühlen, im Gegenteil – es ist mein Job, sie dazu zu bringen, die Wohlfühlzone zu verlassen. Sie müssen sich mit Ideen auseinandersetzen, die nicht in ihr Weltbild passen. Verstehen Sie mich richtig – es geht nicht darum, Leute zu beleidigen oder schlecht zu behandeln, aufgrund ihrer Ethnie oder ihrer Religion. Es geht an einer Universität darum, in der Erkenntnis gemeinsam weiterzukommen, und die kennt nun einmal weder Ethnie noch Religion.
          Müssen wir uns wirklich sicher fühlen? Nein, wir müssen endlich die Komfortzone verlassen!

          [NZZ:] Wann ist die Bewegung gekippt, von einer Bewegung, die Anstand verbriefen wollte, zu einer Aktion, die Schutz vor unbequemen Meinungen fordert?

          [Rice:] Der Prozess, der mit den besten Absichten begann, verlief schleichend. Zuerst ging es um gleichen Respekt für alle – das war gut. Doch das Blatt hat sich gewendet, eine kleine extreme Minderheit begann so zu argumentieren: Wann immer du etwas sagst, das mich als Angehöriger einer Minderheit beleidigt, auch wenn du es nicht so gemeint hast, habe ich das gute Recht, beleidigt zu sein und dir den Mund zu verbieten. Eines Tages haben wir gemerkt, dass die Studentenschaft – und auch die Gesellschaft – in immer kleinere Identitätsgruppen zerfällt, die nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Jede Gruppe fühlt sich benachteiligt, klagt ihre eigenen Missstände an, jede hat ihr eigenes Narrativ.

          [NZZ:] Geben Sie in Ihren Kursen Trigger-Warnungen, weil Sie befürchten müssen, dass Studenten mit Ihren Aussagen nicht umgehen können?

          [Rice:] Nein, ich tue genau das Gegenteil. Zu Beginn meiner Kurse sage ich allen ehrlich und direkt: Keiner von euch hat das Recht, nicht beleidigt zu werden. Ihr könnt euch nicht auf die amerikanische Verfassung berufen, um euch unangenehmen intellektuellen Erfahrungen zu entziehen. Lernt, damit umzugehen.

          [NZZ:] Sie bleiben also gelassen?

          [Rice:] Absolut. Die Studenten ändern sich auch – die jüngeren, so scheint mir, sind wieder härter im Nehmen. Die Bewegung der PC hat den Zenit überschritten. Amerikanische Institutionen brauchen zuweilen etwas Zeit, aber sie können sich selber korrigieren.“
          (Zitatende)

          Hat sie sich etwa geirrt, dass der Zenit der PC(-Bewegung) überschritten sei? Vielleicht stimmt es ja bzgl. der Unis, die sie näher kennt.

      • @ El_Mocho

        „Forget it, baby.“

        Die von dir zitierte Passage bezieht sich auf folgende traditionell-linke Ideen zur Eingrenzung des Neoliberalismus:

        „reject reliance on private capital and pro-market policies, heavily tax big business and the rich and redistribute their wealth, embark on large-scale debt forgiveness, and move away from a myopic focus on a simplistic conception of “growth” as the engine of poverty reduction.“

        Ich meine mich an Beiträge von dir zu erinnern, in denen du in eine ähnliche Richtung argumentiert hattest.

        Die Kritik an Pinker, in dem von mir verlinkten Artikel richtet sich übrigens nicht gegen Pinker als Evolutionären Psychologen oder Kognitionsforscher, sondern nur gegen seine neoliberalen Positionen.

        Und diesbezüglich gibt es schon lange begründete Kritiken an Pinker:

        https://jacobinmag.com/2019/02/steven-pinker-global-poverty-neoliberalism-progress

  3. Für diejenigen, die unsere Parteien für unabhängig halten und Deutschland für souverän und demokratisch:

    „Ditfurth: Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: “Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!” Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – “gute Freunde” wie Otto Schily und Lukas Beckmann.“

    Der Steinewerfer Fischer wanderte der nicht auch in einen amerikanischen ThinkTank, nach seinem Amt? Wieviele Politiker widerstehen wohl dem wenig subtilen amerikanischen Druck, den Freundschaftsanfragen, den „deals“, den Drohungen?

    In dem Artikel von Danisch geht es eigentlich um die bayrische Katharina Schulze, die ihre steile Karriere auch nach einem Auslandssemester in Kalifornien und einem Praktikum bei den Demokraten in Michigan (welches dafür berüchtigt ist, cia-Anwerbestelle zu sein) begann. Ähnliche Karrieren gibt es öfter, von Susanne Bear (Dauerthema bei Danisch) bis zu vdL oder Guttenberg (der gleich als Förderknabe bei der Atlantikbrücke landete). Der Großteil des Bundestages ist unterwandert und kann nicht als unabhängig gelten. Viele der Listen der illustren Lobby-Vereine sind einsehbar, aber medial wird das selbstverständlich ebensowenig thematisiert, wie die Tatsache, dass NSA und cia in Deutschland quasi Narrenfreiheit haben und wir denen sogar Gebäude und ähnliches bezahlen.
    https://www.danisch.de/blog/2020/07/11/michigan-2/

    Wer die USA im Endeffekt steuert, darüber kann man streiten, das Volk ist es aber genausowenig, wie bei uns.

      • Na, hat die Paranoia oder der Druck zur „vorauseilenden Diskreditierung/Diffamierung“ wieder zugeschlagen?
        Androsch hat gesagt, dass man darüber streiten kann, wer die USA im Endeffekt steuert (und dass es nicht das Volk ist). Punkt, nichts weiter. Vielleicht tendiert er ja zur Vermutung, dass es sich um einige Oligarchenfamilien, um die Bankbesitzer des FED-Systems, um ausländische Erpressungssystemübernahme-Agenten, um einen anderweitig gearteten tiefen Staat aus CIA- und/oder NSA-Mafiaseilschaften und/oder destruktiven Kulten/Sekten mit Mind Control-Programmen, um Freimaurer oder Illuminaten, um Aliens, um weiße Mäuse oder/und um irgendwelche anderen Kräfte handeln würde … Aber nein, es müssen natürlich DIE JUDEN gemeint sein, gell? 😀 … so wie schon kürzlich bei seinem Kommentar unter dem Artikel „Rassismus, Sexismus etc: Wie Lösungen finden wenn die gegenwärtigen keine Erfolge bringen?“, wo Androsch verschiedene Akteure nannte* und wo sich dann von Leuten wie dir auf „die Juden“ gestürzt wurde, obwohl sie gar nicht genannt wurden (sondern eben eine bestimmte, von ihm als das „prophetische Judentum“ und „orthodoxe Sekte“ bezeichnete Strömung innerhalb des Judentums, und zwar nur als einer der genannten Akteurgruppen).

        * =
        https://allesevolution.wordpress.com/2020/07/07/26985/#comment-500276

        • „Vielleicht tendiert er ja zur Vermutung, dass es sich um einige Oligarchenfamilien, um die Bankbesitzer des FED-Systems“

          Bestimmt. Massgeblich ist hier die bekannte Verschwörungstheorie von Eustace Mullins gewesen. Eine antidemitische Schrift, die wie so viele, absolut vermeidet den Begriff „Jude“ überhaupt zu erwähnen. Weiss ja auch jeder, wer gemeint ist, nicht? Daher die Codes, die gewechselt werden, wie andere Leute Unterhosen.

  4. Ich würde mal sagen, dass es genau deshalb sich als Linker noch viel weniger schickt diesen Brief zu unterschreiben. Denn ein entscheidenes Momentum der linken Extremisten ist ja die Moralpanik, die an Trump aufgehängt wird und die auch dieser Brief bedient, ja als gegeben voraussetzt.

  5. Weil niemand den antiintellektuellen Durchfall der US-Progressiven auch nur mit der Kneifzange anfassen will 😀
    Den muss man gleich auf ex runterschlucken. Listen & Believe. Jede Übersetzung würde etwas Eigenes rein tragen und dem Eigenen und Individuellen ist man als Wokie-Dokie spinnefeind gegenüber.

  6. Thomas Riccardi betreibt den Videokanal: „Liebeskummer & Beziehungsglück“.
    Ich habe mir davon das nachfolgende Video angeschaut, und fand dies sehr offen, ehrlich, und dazu angetan, sich darüber diskutierend auseinanderzusetzen:

    „Der rasch verfliegende Verliebtheitsrausch eines bedürftigen Mannes.“

  7. Das wird ausgelassen, damit die Presse die antiamerikanische Pogromstimmung weiter anheizen kann.

    • Habe irgendwo gelesen, 43% aller Polizistentötungen in den USA würden von Schwarzen verübt.
      Woanders stand, die Wahrscheinlichkeit, daß ein Schwarzer einen Polizisten tötet, sei 18,5mal höher als umgekehrt (was mir zu hoch erscheint, stellt man da zur Ermittlung der Wahrscheinlichkeit einfach 2 Opferzahlen gegenüber, oder fließen da noch andere Faktoren ein?).

      Hat eventuell jemand was Belastbares dazu?

      • Das kann nicht stimmen. Ca. 5% der schwarzen Todesopfer sind durch Polizisten getötet worden. Wenn diese Zahl 18.5 stimmen würde, wären ca. die Hälfte aller Todesopfer in den USA Polizisten. Völlig unmöglich. Ein Satz wie „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schwarzer durch einen anderen Schwarzen getötet wird, ist 18.5 mal höher als durch einen Polizisten“ trifft es hingegen ziemlich genau, denn 90% der schwarzen Todesopfer wurden durch andere Schwarze getötet. Da hat mit Sicherheit jemand was durcheinander gebracht.

        • „denn 90% der schwarzen Todesopfer wurden durch andere Schwarze getötet“

          Sie sagen „White silence is violence“ und wie unten gezeigt auch „Asian silence is violence“ (btw. white vs asian; Hautfarbe vs Herrkunft), dabei ist es viel angebrachter über die „black silence“ zu reden, den bei all den schwarz-identitären Bewegungen heute werden die 95% der getöteten Schwarzen ausgeblendet.

          Das ist heute so häufig bei den heutigen Linke genau so: sie werfen ihren selbst gewählten Gegner genau das vor, wessen sie sich selbst (am meisten) ’schuldig‘ machen.

          Siehe auch Feministinnen, die meinen irgendwelche nicht genau zu erfassenden Boys-Clubs aufsprengen zu müssen, während sie selbst überall ihre Frauen-Netzwerke aufbauen, die genau das machen, was sie den imaginären Boys-Club vorwerfen, nur ganz offen und voller Stolz.

          • Zum Thema „…….. silence is violence“.

            Welche Bevölkerungsgruppe benutzt den Spruch „snitches got stitches“ so gern?

      • https://www.achgut.com/artikel/black_lives_matter_und_die_schwarze_gewalt_gegen_schwarze
        „Black Lives Matter und die schwarze Gewalt gegen Schwarze“
        Teaser:
        „Gemäß einer Datenbank der Washington Post wurden 2019 in ganz Amerika mit seinen 330 Millionen Einwohnern 56 unbewaffnete Amerikaner von der Polizei erschossen. Neun davon waren Schwarze, neunzehn waren Weiße, die übrigen 28 gehörten sonstigen Minderheiten an. Der schwere Vorwurf einer rassistischen Polizeigewalt gegen wehrlose Schwarze hat einen entscheidenden Mangel. Er stimmt nicht mit der Realität überein./“

    • Es wird oft nicht nur ausgelassen, es werden schwarze Täter zu Weißen umgedichtet, um ihren Race War anzuheizen.

  8. Es sind die Diktatoren von morgen. Wenn wir sie lassen. Bewunderswert, welche Zivilcourage ein Einzelner haben kann: Beuge dich nicht vor der Gewalt!

  9. Geht noch weiter:

    Are white employees speaking too much? That’s probably the internalized racial superiority of „imposition“ or „paternalism.“

    Are white employees speaking too little? That’s oppression, too, because „silence“ is „violence.“

    Araber gehören auch zu den „White People“, sieh an.

    Wer das ließt und meint DAS dient dem Anti-Rassismus, belügt sich selbst. Wer sagt dass das jetzt gerecht ist, aufgrund der Vergangenheit und einer durch die Zeit erhaltende und mit der Hautfarbe vererbte Blutschuld, der ist auch nicht gegen Rassismus, sondern nur wer er selbst davon betroffen ist. Also ein Heuchler.

  10. Ein Fleischhauer zum Sonntagmorgen- Kaffee:

    „Glaubt man einer neuen, nachrückenden Generation von Journalisten, dann denkt die Jugend von heute queer, grün und gender-gerecht. Wie sich zeigt, ist das ein großer Irrtum – mit ernsten Folgen für Politik und Medien.
    (…)
    Die 30- bis 35-Jährigen, die jetzt in die Redaktionen drängen, beherrschen alle das Vokabular des akademischen Milieus, dem sie entstammen, eine Mischung aus Politsoziologendeutsch und Befindlichkeitssprache, die stets ein wenig geschwollen klingt, aber eben auch sehr bedeutend und vor allem wahnsinnig einfühlsam.
    (…)
    „Bento“ und „Ze.tt“ lebten von der Behauptung, eine Generation zu vertreten, die queer, grün und gendergerecht denkt. Wie sich zeigt, ist diese Generation nicht viel größer als der Studiengang, dem seine Protagonisten entstammen.
    (…)
    Wenn das Genderprogramm eine solche Granate wäre, wie immer behauptet, dann müssten die Zahlen auch hier durch die Decke gehen. In Wahrheit schaffen es die Betreiber netzfeministischer Blogs kaum, ihre Serverkosten zu decken.“

    https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-selbstbetrug-unter-journalisten-wenn-medien-einfach-eine-welt-erfinden_id_12198291.html

  11. Das arme Opfer, des Buchdeal gar nicht gecancelled wurde, siehe weiteren Thread, das selbst natürlich immer schon gegen die cancel culture war… wenn es sie selbst betrifft, aber die andere Leute an den Twitter-Pranger stellt und deren Arbeitgeber kontaktiert, weil sie im Zug etwas essen.

  12. Das ist gefährlich falsch. Die religiöse Idee von der Gleichheit vor Gott ist der direkte Vorläufer der Idee der universellen Menschenrechte. Das bedeutenste Zeugnis dessen ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung.

      • Danke fürs Querverlinken! Natürlich anerkenne ich den Einfluss des Griechisch-römischen Erbes. Aber der hinterfragende Teil dieses Erbes, nämlich Sokrates, ist in der christlichen Tradition doch ein wenig zu kurz gekommen, so dass der Einfluss des Judentums eben doch als entscheidend anzusehen ist.

        Hier ist einer jener Texte, die den überaus wichtigen Einfluss des Judentums auf unsere Kultur anerkennen:

        https://www.melaniephillips.com/what-have-jews-ever-done-us/

        „Secular people claim that secularism invented all the things that are good about the world. Or else that they were invented by the Greeks. Or else that we’re all somehow born with innate noble instincts and that religion destroys them.

        I want to argue the very opposite, that the source of our core values in the west – respect for human life, justice, compassion, freedom, rationality and the development of science – originated in the Hebrew Bible.“

        Es gibt so einige Leute, die das so gemeint haben. Ich denke, sie haben recht, insbesondere wahr ist:

        “ … the Hebrew Bible gave us the revolutionary idea that every individual was worthy of equal respect. This derived from its statement that humanity had been fashioned in the image of God.“

        • Ich kann es nicht mehr hören. Bereits der erste Treffer einer Google-Suche mit den Stichworten „Gleichheit der Menschen Ideengeschichte“ lautet:
          https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-11115-4_8

          Ich zitiere: „Alkidamas (4. Jh. v. Chr.) sprach dies mit dem berühmten Satz aus: „Gott hat die Menschen frei geschaffen und keinen zum Sklaven gemacht“ (Encyclopedia Britannica, Stw. Alcidamas) Dieser Grundgedanke der Gleichheit und der Gleichberechtigung aller Menschen durchzieht die Ideengeschichte der Menschenrechte wie ein roter Faden.“

          Also:

          1. Die Idee, dass alle Menschen gleichwertig sind, ist keine originäre Erfindung gleich welcher Religion. Auf die Idee kann man mit Lebenserfahrung und ein wenig Nachdenken nämlich auch so kommen, und es sind viele Menschen unabhängig von Religion darauf gekommen.

          2. Die mögliche (nicht zwingende!) Interpretation einzelner Glaubensinhalte der jüdischen oder christlichen Religion, dass alle Menschen vor Gott gleich seien, als Fundament oder direkten Vorläufer der Idee der Gleichheit aller Menschen zueinander (nicht vor Gott!) anzusehen, mutet geradezu grotesk an, wenn man bedenkt, dass in der gelebten Praxis dieser Religionen über Jahrtausende das Gegenteil der Fall war. Jahwe bot dem jüdischen Volk unzählige andere Völker zum Abschlachten an, die Christenheit versklavte munter alles, was nicht christlich war (man denke an die Kämpfe zwischen christlichen Staaten und dem osmanischen Reich im Mittelmeer), etc.

          3. Bis in jüngste Zeit waren die christlichen Kirchen, und damit eine Teilmenge des Christentums, entschiedene Gegner der Idee der allgemeinen Menschenrechte im allgemeinen und der Idee der Gleichheit der Menschen im besonderen. Einige sind es noch heute, s. Frauen in der katholischen Kirche.

          4. Dass trotz der Punkte 1.-3. sich auch Christen, Juden etc. auf der Grundlage ihrer religiösen Überzeugungen für die Gleichheit aller Menschen eingesetzt haben, steht außer Frage. Dieser Einsatz bildete zweifellos einen Pfeiler dieser Idee, aber sicherlich nicht das ganze Fundament.

          5. Der Anspruch, der direkte ideengeschichtliche Vorläufer bzw. das Fundament der Idee der Gleichheit aller Menschen zu sein, ist nichts weiter als ein billiger Versuch „des“ Christentums etc. (ihr wisst hoffentlich, wie ich „des“ meine), die eigenen Widerstände gegen diese Idee zu verheimlichen und damit Geschichtsklitterung zu betreiben.

          Und deshalb gehen mir solche Aussagen wie die von Alex oder auch Werlauer neulich so tierisch gegen den Strich.

          • „Ich zitiere: „Alkidamas (4. Jh. v. Chr.) sprach dies mit dem berühmten Satz aus: „Gott hat die Menschen frei geschaffen und keinen zum Sklaven gemacht“ “

            Und? Haben die Griechen danach gehandelt oder ist das eine irrelevante Einzelstimme?

            Übrigens sind die Griechen Todfeinde des Judentums gewesen, ähnlich wie die darauffolgenden hellenistischen Römer.

            Zu argumentieren, jeder hätte das ja schon wissen können, dass die Menschen gleich sein sollten, das ist arg billig. Es kommt darauf an, dass dies auch institutionalisiert und gelebt wird. Und das hat die jüdische Tradition geleistet, als eine Avantgarde der Moderne.

          • „Zu argumentieren, jeder hätte das ja schon wissen können, dass die Menschen gleich sein sollten, das ist arg billig. Es kommt darauf an, dass dies auch institutionalisiert und gelebt wird. Und das hat die jüdische Tradition geleistet, als eine Avantgarde der Moderne.“

            Das hätte ich gerne näher erläutert. Du verzeihst, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass eine Religion, die ihre eigene Mitglieder als auserwähltes Volk im Gegensatz zu den geschmähten Gojim betrachtet, die Gleichheit aller Menschen vorgelebt hat.

            Viele Palästinenser in Israel wären jedenfalls begeistert, wenn die streng religiösen Juden in Israel ihre Verbündeten im Kampf um Gleichheit wären.

      • Weil das die Idee der Menschenrechte selbst untergräbt, wenn man ihren Ursprung verleugnet.

        Es hat schon seinen Grund, warum die säkularen Utopien der Moderne an die blutrünstige Antike erinnern und die wiederspiegeln in ihrer Grausamkeit.

        Ich bin zwar kein Religiöser, aber diese Dimension des positiven Beitrags der Religion zur Zivilisation zu vergessen, kann nicht gut sein. Das Problem ist, dass keine materialistische Weltsicht einen besonderen Wert des Menschen sicherstellen kann, um ein verlässliches Bollwerk gegen die Barbarei zu sein.

        • Wie weit muss man denn zu den Ursprüngen zurückgehen? Da gibt es doch bestimmt noch Ursprünge der Ursprünge, die unbedingt erwähnt werden müssen, damit es nicht gefährlich wird.

        • Das Problem ist, dass keine materialistische Weltsicht einen besonderen Wert des Menschen sicherstellen kann, um ein verlässliches Bollwerk gegen die Barbarei zu sein.
          Religionen, die Menschen einen „besonderen Wert“ zumessen, verhindern Barbarei???

          Unsere religiösen Ursprünge reichen Jahrtausende zurück, unsere heutigen Vorstellungen von demokratischen Rechtsstaaten, Wohlstand, Pazifismus, globaler Zusammenarbeit haben sich erst im 20. Jahrhundert entwickelt, nicht nur in abendländisch dominierten Kulturen. Das ist eher mit industrieller Entwicklung korreliert.

          • „Religionen, die Menschen einen „besonderen Wert“ zumessen, verhindern Barbarei???“

            Natürlich. Oder meinst du, das würde dadurch geleistet, dass Nichtgläubige von irgendeiner Religion als Untermenschen angesehen werden?

        • „Das Problem ist, dass keine materialistische Weltsicht einen besonderen Wert des Menschen sicherstellen kann, um ein verlässliches Bollwerk gegen die Barbarei zu sein.“

          Ich hoffe, das soll nicht im Gegenzug implizieren, dass Religion das könnte.

          Es gibt einfach kein verlässliches Bollwerk. Homo homini lupus. Daran wird sich zu unseren Lebzeiten nichts mehr ändern. Wenn überhaupt je, dann nur nach tausende Jahre langer Evolution unter den richtigen Bedingungen. Wie die aussehen müssten, weiß ich auch nicht.

          • Nein, natürlich nicht. Hier ist nichts geschenkt und auch Religionen erscheinen idR als Mittel zum Zweck im tribalistischen Kampf aller gegen alle. Der griechische Pantheon machte daraus sogar eine göttliche Tugend: Intrigen überall – alle Götter, Göttinnen, Halbgötter mit- und gegeneinander, heute so und morgen wieder so. Keine Konstanz, sondern idiotische Beliebigkeit, denen der Mensch nun mal unterworfen ist wie den „Launen der Natur“.

        • „Ich bin zwar kein Religiöser, aber diese Dimension des positiven Beitrags der Religion zur Zivilisation zu vergessen, kann nicht gut sein.“

          Die Religion hat nicht einen einzigen Furz an positivem Beitrag zur modernen Zivilisation (hiermit meine ich gleiche Rechte und Rechtsstaat) beigetragen. Im Gegenteil sie sabotier(t)en den Fortschritt wo es nur geht.

  13. Welchen Grad an Bewußtseinsspaltung die Unterscheidung zwischen »gutem Haß« und »schlechtem Haß« mittlerweile angenommen hat, kann man an diesem Büchlein hier ersehen:

    Lydia Haider, Und wie wir hassen!

    Aus dem Klappentext:

    »Frauen hassen nicht. Sie sind die „Besonnenen“, die „Diplomatischen“, während Männer die Domäne der Hetzrede für sich vereinnahmt haben. Nicht selten mit Frauen als Ziel. Frauen, die sich nicht in ihre Rolle einfügen, die laut, selbstbewusst und unbequem sind.«

    Nach dem Motto: »Schon wieder etwas, das die Männer besser können als wir!!11!1einseinself«

    Kein Schwanz ist so lang, wie der feministische Penisneid groß ist!

    • Wenn Männer gegenüber Frauen, die sich nicht in ihre Rolle einfügen, die laut, selbstbewusst und unbequem sind. nicht in ihre Rolle einfügen, den Diener und Gentleman zu geben, sondern laut, selbstbewusst und unbequem sind, dann ist das gleich „Hetzrede“…

    • Ich zitiere mich gleich mal selbst:

      „sie werfen ihren selbst gewählten Gegner genau das vor, wessen sie sich selbst (am meisten) ’schuldig‘ machen.“

    • Würdest du deine Aussage (und somit dich selbst) als antideutsch bezeichnen? Wenn nein, nur mal zur Selbstreflexion dir diesen Satz anschauen und dich fragen, ob er antisemitisch ist:
      „Juden und Demokratie – das scheint noch nicht so toll zusammenzugehen.“
      Wenn ja (also antisemitisch), dann bist du (angesichts der staatlichen systematischen Rassendiskriminierung in Israel durch die jüdische Mehrheit) verlogen und ein antideutscher Rassist.

      • Hey, diese Leutchen da scheinen eine ganz vergleichbare Beziehung zur Obrigkeit zu haben wie das im Kaiserreich schon der Fall war – „der Untertan“. Wieso macht mich das „antideutsch“? Zumal dieser Begriff doch diese besondere Sorte von Marxisten bezeichnet, oder nicht?

          • Wenn man wollte, könnte man auch den wirklichen Aspekt des Antideutschen von den so genannten Marxisten ablösen, denn eine ganz ähnliche Einstellung ist verbreiteter. Das „Antideutsche“ bezeichnet die Antihaltung gegenüber allem Germanismus, also der Verherrlichung, Verklärung und Mystifikation des „Germanischen“, wie zB auch bei Nietzsche anzutreffen.

        • Und so schnell wird bei dir aus „Deutsche und Demokratie“ nur noch „diese Leutchen da“.

          Du hast vorher pauschal die Demokratiefähigkeit der Deutschen im allgemeinen angezweifelt, und nicht nur von ein paar Leuten. Rechtfertige dich dafür, zieh es zurück oder halt’s Maul bleib stumm, aber versuche nicht, uns zu gaslighten.

          • Amen.

            Und sich dann eine Definition von „antideutsch“ zusammengeschwurbelt, um zu verschleiern, was er gemäß derjenigen Bedeutung ist, die ich meinte (nämlich als Pendant zu „antisemitisch“ und konnotiert mit dem Begriff der politischen Antideutschen a la ‚Bahamas‘ https://de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche ).
            Auch der Begriff „Germanismus“, der dazu herangezogen wird, bedeutet etwas komplett anderes 😀 (vgl. Anglizismus): https://www.duden.de/rechtschreibung/Germanismus

          • „versuche nicht, uns zu gaslighten.“

            Von diesen demokratiefernen, obrigkeitsgläubigen Typen laufen in Deutschland mehr als genug rum, besonders im Osten. Und trauern nicht so selten ihrer DDR nach.

            @Jo, dieses Deutschtum wurde früher „Germanismus“ genannt und ich finde das sehr passend. Es wurde ja immer der Versuch gemacht, die gewünschten Tugenden auf die „Germanen“ zurückzuführen. Dagegen wendet sich auch das „Antideutsche“, nicht gegen alles Deutsche an sich. Die progressiven Rassisten von heute mögen zwar irgendwie auch „antideutsch“ sein, das hat aber mit „den Antideutschen“ absolut nichts zu tun.

          • @Alex

            „versuche nicht, uns zu gaslighten.“

            Von diesen demokratiefernen, obrigkeitsgläubigen Typen laufen in Deutschland mehr als genug rum, besonders im Osten. Und trauern nicht so selten ihrer DDR nach.“

            Du bist aber nicht zufällig übelst auf den Kopf gefallen? Du wiederholst das Abspulen deiner Kassette einfach (wie man’s von dir mittlerweile allerdings kennt), ohne zu beachten, was vor der Aufforderung, du sollst nicht versuchen, uns zu gaslighten, steht:

            „Und so schnell wird bei dir aus „Deutsche und Demokratie“ nur noch „diese Leutchen da“.

            Du hast vorher pauschal die Demokratiefähigkeit der Deutschen im allgemeinen angezweifelt, und nicht nur von ein paar Leuten. Rechtfertige dich dafür, zieh es zurück oder halt’s Maul bleib stumm, aber versuche nicht, uns zu gaslighten.“

            @Jo, dieses Deutschtum wurde früher „Germanismus“ genannt und ich finde das sehr passend.

            Wir leben aber nicht „früher“, heute gibt es das Wort nur noch mit den Bedeutungen, wie sie beim verlinkten Duden-Eintrag stehen. Ändert jedenfalls nichts an dem Blödsinn, den du hier verzapfstest und verzapfst:

            Es wurde ja immer der Versuch gemacht, die gewünschten Tugenden auf die „Germanen“ zurückzuführen. Dagegen wendet sich auch das „Antideutsche“, nicht gegen alles Deutsche an sich. Die progressiven Rassisten von heute mögen zwar irgendwie auch „antideutsch“ sein, das hat aber mit „den Antideutschen“ absolut nichts zu tun.

            Du schwurbelst dir da einen Bullshit zusammen, das ist echt unglaublich. Wogegen sich „das Antideutsche“ oder „die Antideutsche“ wendet, kannst du dem ebenfalls oben bereits verlinkten Wikipedia-Artikel entnehmen. (Nein, deine Privatdefinitionen interessieren hier nicht.) Was soll denn „Deutsches an sich“ sein? Bist du, falls du dich selbst als Deutschen verstehst, auf einmal ultranationalistisch im Sinne Griffins oder ultra-völkisch eingestellt? 😀 Oder doch eher rassistisch? Selbstverständlich wenden sich die Antideutschen u.a. gegen deutsches Nationalbewusstsein (ethnische oder ethnokulturelle Identität) und deutschen Patriotismus. Ein Nationalbewusstsein ist Voraussetzung und notwendiger Bestandteil einer zur Nation entwickelten Ethnie*; Patriotismus ist zur Entwicklung und Erhaltung dieser Nation notwendig. Wer dies zerstören will, will die Nation zerstören (mithin übrigens auch „Deutsches an sich“, denn woanders kann dieses ja nicht zu finden sein, da es schließlich durch die deutsche Ethnie/Nation definiert ist/wird). Somit sind Antideutsche egal welcher Couleur resp. Bedeutung rassistisch – du allemal; unabhängig davon, ob du nach einer dir genehmen Definition antideutsch bist. S.o. (Wie ich das meine, was ich gesagt hatte, stellte ich ja schon in einem weiteren Kommentar klar.)
            Es ist es oberlächerlich, was du hier abziehst. Rumjammern und rumnerven wegen allem, was dir als Antisemitismus erscheint (obwohl du es vielmals überhaupt nicht beurteilen kannst, da dir dazu notwendige Informationen über das von dir beschuldigte Subjekt fehlen), aber dann hier den antideutschen Rassisten raushängen lassen. Dir würd‘ ich Beine machen, du … das kannst du mir glauben!

            * = https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie

  14. Wer mal wissen will, wie mainstream Antisemitismus in den USA 2020 aussieht:

    und dann noch das hier (der Spot dazu ist oben zu sehen), nebst weiterführender Erklärungen.

    http://elderofziyon.blogspot.com/2020/07/nbc-and-fox-host-nick-cannon-is-racist.html

    Das ist, was ua die „Zeit“ unter dem Vorwurf des „strukturellen weissen Rassismus“ ausblenden will!

    Natürlich will die deutsche progressive Qualitätspresse von all dem keine Notiz nehmen. Und jetzt sag mir mal einer, dass das mit Antisemitismus nichts zu tun hat!

    • Und alle klatschen.

      Die werden sowieso jeden anklagen, von dem sie Geld durch Beschämung erhoffen können. Bei Weißen klappt es am Besten. Ich denke bei den Chinesen, die heute ein Rassismus gegen Schwarze, Muslime und andere PFLEGEN gegen das was Weiße angeblich alles tun ein Witz ist, werden sie es nicht versuchen. Da kriegen sie eh nix.

  15. Ich habe in dem folgend verlinkten Kommentar das letzte (kurze) Kapitel des Buches „Völkerpsychologie. Was uns unterscheidet“, von Andreas Vonderach, zitiert:
    https://allesevolution.wordpress.com/2020/07/10/was-hat-die-dritte-welle-des-feminismus-erreicht/#comment-502965
    Es geht um die Wechselwirkung von biologischer und kultureller Evolution. Ich dachte, das könnte hier vielleicht jemanden interessieren …

    In dem Zusammenhang will ich nochmal* auf folgendes hinweisen:

    „Early studies showed that most human genetic variation occurs within populations rather than between them, and that genetically related populations often cluster geographically. Recent studies based on much larger data sets have recapitulated these observations, but have also demonstrated that high-density genotyping allows individuals to be reliably assigned to their population of origin. In fact, for admixed individuals, even the ancestry of particular genomic regions can often be reliably inferred. Recent studies have also offered detailed information about the composition of specific populations from around the world, revealing how history has shaped their genetic makeup.“
    http://www.springerlink.com/content/m01n2250637h01u5/

    „We’ve found that only six or seven locations in the dog genome are necessary to explain about 80 percent of the differences in height and weight among dog breeds,“ said Bustamante, PhD. „In humans these are controlled by hundreds if not thousands of variants.“
    http://www.livescience.com/animals/dog-genes-100810.html

    * = habe ich schon zitiert in meiner Antwort an El-Mocho (man möge mir die kleinen Grammatikfehler nachsehen):
    https://allesevolution.wordpress.com/2020/07/07/26985/#comment-502998

    • Auch ein interessanter Text.

      „Früher hätte man gesagt: „Ich mag nur eine kleine Tippse sein und du die Chefsekretärin, aber dafür musste ich mich wenigstens nicht hochschlafen“ – heute erledigt die Frauenquote so was.“

      „Wir brauchen eine Frauenquote in der CDU, weil die Männer da zu hässlich zum hochschlafen sind“ ist tatsächlich das erste nachvollziehbare Argument! 😀

  16. Aus Modness off the Crowds

    Ist dieser ganze Unsinn nur Frenchs Kopf entsprungen und wurde dann bereitwillig von all den anderen Feministinnen aufgenommen? Ich erinnere mich an einen Zeugenbericht einer feministischen Konferenz, bei der eine Feministinnen vor einem Saal von lauter Frauen die völlig beleglose Behauptung aufstellte das alle Väter ihre Töchter missbrauchen. Das Publikum hat ihr nicht den Vogel gezeigt, sondern war in einer „ich wusste es doch!“ Stimmung.

    education, work, healthcare, law, sex, science und mother… in so gut wie jedem dieser Bereiche ist heute und ist es auch schon länger von Vorteil eine Frau zu sein. Besonders die Bildung ist heute wenn dann geradezu feindlich ggü. Jungen. Also wie gehabt: Nimm eine Aussage von Feministinnen, kehre sie ins Gegenteil und du kommst der Wahrheit ziemlich nahe.

    Genau das sehen wir heute. Der Klimawandel ist schlecht, also ist der Klimawandel männlich.

    • Unfassbar. Im wahrsten Sinne des Wortes. Völlig durchgeknallt. Falls es solche auch in Deutshland gibt, die so etwas verbreiten, gehören sie wegen Volksverhetzung verknackt (geht ja jetzt nach dem Kölner OLG-Urteil wo es um Volksverhetzung gegen Frauen ging (zumind. wohl in dem dortigen Gerichtszuständigkeitsgebiet)) oder Aussetzung der Strafe auf Bewährung nur unter der Auflage, dass sie eine Therapie machen. Uff, heftig gestört!

  17. Auf Screbrenica angesprochen antwortete mir eine Bekannte, dort seien neben den Morden auch Frauen vergewaltigt worden. Ähnliches hörte ich in einem Qualitätsmedium. Ist da was dran oder will man krampfhaft das weibliche Opferabo retten?

    • Mich würde es wundern, wenn in einem Krieg mit drei Parteien es zu keinen Vergewaltigungen kam. Das nur Frauen vergewaltigt wurden, darf man auch bezweifeln.

        • Die Stadt wurde lange Zeit belagert. Das ist sicherlich eine Stresssituation.

          Was meint sie denn mit ‚da sind auch Frauen vergewaltigt worden‘? Auf Befehl?

          Auch das kann ich mir vorstellen. Es ging da um ethnische Säuberungen, nicht um Eroberungen. Da sollte ein Volk ausgerottet werden. Vergewaltigung als Bestrafung oder Demütigung scheint mir bei Leuten die sowas befehlen jetzt nicht unvorstellbar.

          Vergewaltigung ist sicherlich eines der schlimmsten Verbrechen, aber man lebt noch, kann sich verlieben, Kinder kriegen und versuchen ein glückliches Leben zu führen. Wer tot ist, ist tot.

  18. Das mit dem ganzen Männerhass ist ja noch harmlos. Man sollte lieber realisieren, welche Abgründe von Judenhass sich in der US-amerikanischen Gesellschaft gerade auftun:

    Die Dimension der gesellschaftlichen Bigotterie ist doch absolut bemerkenswert. In so einer Welt leben wir also. Genauso beknackt wie früher.

  19. https://4w.pub/reddit-is-banning-womens-health-support-groups/

    Nach diesem Artikel steht fest: Reddit hasst Frauen, und zensiert und löscht Gesundheits-subs speziell für Frauen!

    Einige TERF-feministen-subs und feministische Troll-subs sind gebannt worden. Also einige Cancel-Cults — WURDEN SELBST GECANCELT ! 😉

    Wenn dieses Zensieren und Verbannen nicht insgesamt so traurig wäre, würde ich noch mehr lachen…

    Ein paar Auszüge:

    „…Reddit is banning women’s groups or making them inaccessible to users.

    …Users and … moderators affected by the policy change are saying that the new rules are a risk to free speech, and have been disproportionately affecting women’s groups on the site.

    …For them, the message from Reddit is clear: women are being forbidden from talking about female issues.

    …the new moderators, who are demanding women to call themselves “cis women”, “menstruators”, “womb havers”,

    …Feminists have been warning about “female erasure” and censorship on social media for some time now. Besides promoting the idea that males who identify as women should be in all women’s spaces, trans activism also demands complete capitulation to a language that women do not recognize.

    …collection of feminist writing on the topic in 2016 called “Female Erasure: What You Need To Know About Gender Politics‘ War on Women, the Female Sex and Human Rights”. The book contains a myriad of examples of such erasure. (https://www.amazon.com/Female-Erasure-Gender-Politics-Rights/dp/0997146702 )

    …Many women are joining feminist` ranks to build their own alternatives to sites like Reddit and Twitter. In 2019, 4W Founder M. K. Fain and her partner created https://Spinster.xyz ,a feminist alternative to Twitter run by and for women. Since the bans on feminist subreddits began, Spinster has gained nearly 5,000 new members.
    …“

    Ich fasse mal zusammen. Deutlich mehr als 2000-subs sind von Reddit gebannt worden. Unten ist eine Liste der „female centered“ subs über „health issues“, welche verbannt wurden. Eine feministische Ausweich-Platform ist schon gegründet: Spinster.xzy.

    Das nicht-feministische https://ruqqus.com/ (free-speech, Konservative und Rechte erlaubt) hat mehrere 10.0000 neue Nutzer 😉

    6 von weit über 2000 gebannten Subs, waren „Frauen-Zentriert“ ganz klar: #RedditHatesWomen #RedditHatesLesbians !!!einself! 😉

    5 Subs sind auf grund „dieses neuen Drucks“ auf „privat“ geschaltet worden.

    r/gendercritical (TERF sub) wurde gebannt

    r/TrollGC, r/GenderCriticalGuys, r/detrans, and multiple other of the previously remaining “gender critical” subreddits have also been banned.
    r/pcos wurde übernommen von „feindlichen“ (pro-trans mods)

    r/truepcos wurde gebannt, wegen „Bann-Ausweichens“

    r/pregnancy (wurde auf „privat“ (nur mit sub-mod-erlaubnis zugriff) gesetzt, von den eigenen mods nicht von reddit-admins (anders als kolportiert))

    r/AskWomen soll von „Trans-Aktivisten“ übernommen worden sein, angebliche Mod-Meldung: „Trans-Frauen sind FRAUEN! Wer anders denkt, da ist die Tür…Kommentieren hierunter nicht erlaubt“ (https://twitter.com/KCarverXX/status/1280665858335858688 )

    r/Ask_Radical_Feminists, r/GC_WOC, r/PinkPillFeminism, and r/WomensHerstory have gone private to avoid being banned.

    EIN Twitter-Strang dazu: https://twitter.com/KCarverXX/status/1280184132153126912

  20. Aus der beliebten Rubrik „hätten auch Skinheads sein können“, jedenfalls ein Ereignis von „nur lokaler Bedeutung“, weil darin halt keine gefährlichen „Rechten“ vorkommen. Und jedenfalls ein weiterer Beleg dafür, dass das bunte Volk bei uns krass diskriminiert wird und daher maximal frustriert, und sein Verhalten also vollkommen verständlich ist:

    Apropos. Focus online hat seinem Bericht über die Ausweitung der Party- und Eventszene auf das thüringische Gera (Acta von gestern) noch eine Ergänzung folgen lassen. Deren Hauptperson ist Stephan Werner, 36, jener Mann, dessen beherztes Eingreifen womöglich verhindert hat, dass es bei dem nächtlichen Überfall Tote gab.
    .
    Werner schildert die Ereignisse aus seiner Sicht. Er habe in seiner Wohnung draußen ein schepperndes Geräusch und Gebrüll gehört, sei zum Fenster gegangen und habe auf der Straße drei junge Männer erblickt, die mit voller Kraft gegen Autos traten, mit Anlauf gegen eine Schaufensterscheibe sprangen und dabei etwas auf Arabisch brüllten (ungefähr: musharaka! aihtiram! tanawue!). Ein paar Augenblicke hört er eine Frau verzweifelt schreien: „Hilfe, helft uns, der hat ein Messer!“ Werner sieht, dass jemand auf dem Fußweg liegt, einer der Randalierer direkt über ihm ist, mit dem rechten Arm weit ausholt und seine Faust über das Gesicht des Mannes am Boden zieht. Dann schnappt er sich einen Softballschläger, der bei ihm neben der Wohnungstür steht, seit dort einmal eingebrochen wurde, und rennt auf die Straße…
    .
    „Normalerweise müsste Stephan Werner für seinen mutigen Einsatz einen Orden bekommen, einen Platz in der Tagesschau oder auf Titelseiten“, notiert der Focus. „Aber weder Bundespräsident Steinmeier, noch Herr Seehofer oder der Oberbürgermeister von Gera haben sich bei dem gelernten Koch aus Thüringen gemeldet. Auch kein Lanz, keine Maischberger, keine Will.“ Wieviel Glück der Retter hatte, illustriert die Überlegung, er hätte den Holzschläger, mit dem er auf die Straße rannte, wirklich gegen die drei übermütigen Hereingeschneiten eingesetzt. Das hätte eine engagierte Richterin als Rassismus auslegen können, ach was: müssen!“

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1400-12-juli-2020

    • Selbe Rubrik, es geht um den Busfahrer, der auf Masken bestanden hatte:

      Wenn google seine translate-KI mit der deutschen Lügenpresse füttert, bekommen wir vielleicht bald Mohammed mit „Maskenverweigerer“ übersetzt 🙂
      Wäre immerhin einen Lacher wert.

      Nicht mit dem Bus-Fall von neulich zu verwechseln, wo ein Afghane sein unzüchtiges Weib, vollkommen gerechtfertigt, im Linienbus mit der Klinge züchtigte, vor der, von der Schule heimkehrenden, Schülerschaft.

      Nur weil da gerade kein Skinheads waren, heißt das nicht, dass es nicht auch die hätten tun können…

      • Selbiges hier:

        (nur die aktuellste Nachlese bei Klonovsky, selbstverständlich ist noch viel mehr passiert, dass es nie über die Blaulicht-Portale hinaus schafft)

  21. Ich weiß ja nicht… bestimmt jetzt total anmaßend von mir als Weißer… aber nehmen wir mal an ich wäre schwarz und lebe in den USA. Wenn da jetzt eine Studie zeigt das weißen Polizisten NICHT eher auf schwarze Menschen schießen, wie auf Menschen mit anderer Hautfarbe, dann wäre das für mich eine gute Nachricht.
    Aber offentsichlich verstehe ich das nicht.

    Ich verstehe auch Feministinnen nicht, die unbedingt behaupten wollen das Frauen und Mädchen ganz schlimm diskriminiert werden und es in Bereichen mit hohen Männeranteil ganz üblen Sexismus gegen Frauen gibt und die dann nicht glücklich sind, wenn sich zeigt das ihre Behauptungen allesamt falsch sind. Frauen sollten sich doch freuen können, das sie in diesen Bereichen akzeptiert und fair behandelt werden. Aber das ist anscheinend auch eine schlechte Nachricht, die niemand hören soll oder will.

    Btw. Die Polizei hat nicht nur ein Gewaltproblem:

    Einen 12 Jährigen von der Polizei abführen lassen, aufgrund von Worten.

  22. Auch mal ein kleiner Beitrag von mir.

    Gerne hört man ja, dass Frauen eigentlich ja viel zäher wären als Männer. Ich habe gerade gelesen, dass sie selbst in typischen Männerdomänen wie dem Sport, der Kraft oder im Militär eigentlich den Männern im Schnitt überlegen sind.

    Schauen wir uns z.B. diesen Artikel an:
    http://sh-ugeavisen.dk/index.php/2018/04/02/weibliche-soldaten-erweisen-sich-robuster-als-maenner/

    Ein paar Zitate hieraus:
    „Weibliche Soldaten erweisen sich robuster“
    „Frauen haben während der Aktivität eine bessere Fettverbrennung. Das kann bei Langzeitübungen oder Operationen von Vorteil sein“, sagte FFI-Forscherin Hilde Teien. Zudem haben sich die Frauen von den Anforderungen und Belastungen der Übung wesentlich schneller erholt als ihre männlichen Kollegen.“

    Jaja, man kennt es. Gibts eigentlich heutzutage noch irgendeinen Bereich, in dem Frauen nicht besser, klüger, schneller, und sogar stärker sind als Männer?
    Ich meine ich sehe es selbst täglich bei mir im Fitnessstudio wie ich mich beim Bankdrücken mit der Langhantel und zwei pinken 0.5kg Scheiben abmühe, während die meisten Mädels problemlos 2 Platten pro Seite (Pumpersprache für etwa 100kg) stemmen. Das gleiche gilt für Klimmzüge. Bei mir im Studio schaffen es vielleicht 2,3 Männer (von allen die da so trainieren!) einen echten Klimmzug hinzubekommen, während es sicherlich die Hälfte aller dort trainierenden Frauen problemlos hinbekommt, da mindestens 5 saubere von zu machen.

    Aber das ist ja alles nur anekdotisch. Schauen wir mal nach weiterer Evidenz dafür, dass Frauen auch in Extremsituationen viel leistungsfähiger sind. Bevor ich jetzt wieder irgendwelche Studien heraussuche, die vom Patriarchat durchgeführt worden und deren Ergebnisse damit möglicherweise verzerrt sind, nehmen wir einfach mal eine Extremsituation der körperlichen Fitness wo die „Studienteilnehmer“ gezwungenermassen fit sein mussten – sonst wären sie nämlich gestorben. Nachdem wirs ja schon mal mit der Titanic hatten (wo die Armen Männer ja so diskriminiert wurden) schauen uns eine Schiffskatastrophe jüngerer Zeit an:

    Der Untergang der Estonia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Estonia_(Schiff,_1980)

    „Da sich der Unglücksort in einem relativ stark befahrenen Seegebiet befindet, war bereits etwa eine Stunde nach Abbruch des Funkkontakts die Mariella, eine Fähre der Viking Line, am Unglücksort.“
    “ Ein Teil der Passagiere, denen […] die Flucht von Bord der Estonia gelang, starb im etwa 13 °C kalten Wasser der Ostsee oder auf den Rettungsinseln an Unterkühlung. Mindestens 852 Menschen kamen bei der bisher größten Schiffskatastrophe in Friedenszeiten auf der Ostsee ums Leben“
    Um zu überleben, musste man quasi im arschkalten Wasser bei beschissenem Seegang mindestens ne Stunde aushalten.

    Schauen wir uns an, wer das statistisch am ehesten überlebt hat.
    „Junge Menschen und insbesondere junge Männer überlebten das Unglück zu einem größeren Anteil als die übrigen Passagiere. Während 485 der 989 Personen an Bord Frauen waren (49 %), waren unter den 137 Überlebenden nur 26 Frauen (19 %). Während sich von den 60 jungen Männern im Alter von 20 bis 24 an Bord 26 (43 %) retten konnten, gelang dies nur 4 von insgesamt 40 (10 %) Frauen gleichen Alters.“

    Mein Beileid an jedes einzelne Opfer und seine Hinterbliebenen – Allerdings sind die statistischen Daten, was die überlebenswarscheinlichkeit in einer solchen Extremsituation angeht, schon sehr interessant.

    Was sagt mir das über solche Studien, wie die oben verlinkte?

    • Jaja, man kennt es. Gibts eigentlich heutzutage noch irgendeinen Bereich, in dem Frauen nicht besser, klüger, schneller, und sogar stärker sind als Männer?

      Ja, die Bereiche gibt es. Es sind diejenigen Bereiche, in denen Leistung exakt definiert und exakt messbar ist, als beispielsweise Hochsprung, Weitsprung, Laufen, Hammer werfen etc. In allen anderen Disziplinen, in denen Leistung der Interpretation bedarf sind die Frauen den Männern turmhoch überlegen. 🙂

      • „in denen Leistung exakt definiert und exakt messbar ist“

        Mit anderen Worten: dort, wo die brutalste patriarchale Unterdrückung herrscht. Sags doch gleich!

      • Während Männer Minimum 3 Klimmzüge schaffen müssen und 20 für ein perfektes Ergebnis bauchen, müssen Frauen zwar auch Minimum 3 Klimmzüge schaffen, brauchen aber nur 8 für ein perfektes Ergebnis. Da fast die Hälfte der Frauen nicht mal die 3 Klimmzüge schaffte, mussten sie es dann nur noch schaffen 15 sec. an der Stange zu hängen ohne irgendetwas zu tun… während Männer natürlich immer noch 3 Klimmzüge schaffen müssen. Gleiches Geld für gleiche Arbeit.

  23. Japp, alles was die Frau in den 7-8 Stunden macht, ist Arbeit.

    Quelle: Frauenwissen

  24. „In Rostker v. Goldberg entschied das Gericht damals, dass der Zwangseinzug ausschließlich für Männer „voll gerechtfertigt“ sei, weil Frauen für Kampfrollen nicht geeignet seien.“

    (heute bei Arne verlinkt)

    Früher hätt mich das aufgeregt. Als Gleichheitsfeministin in der Tradition Alice Schwarzers denke ich natürlich, dass das Gesetz alle Menschen umfassen müsste.

    Mehr noch: ich fand es sogar immer – zumindest – besonders sinnlos, Frauen (und damit i.d.R. körperlich Schwächere) von Waffen fernzuhalten; gerade eine SIE wäre im Falle eines feindlichen Angriffs doch darauf angewiesen, sich mittels Waffen selbst zu verteidigen. (Mehr noch als ein ER. Im Schnitt.)

    Die längste Zeit war das schließlich auch bei uns miteinander gekoppelt: Wehrpflicht und Waffenprivileg der Männer.
    Da erklärte ein Geschlecht dem Anderen offen den Krieg – kann man das auch anders sehen?

    Praktisch, wo wir jetzt vor der Diskussion um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht stehen, frage ich mich nun allerdings schon u.a., ob es wirklich so klug wäre, fortan der großen Mehrheit Frauen im Teenageralter Wehruntauglichkeit zu bescheinigen? Denn darauf liefe es doch hinaus, oder ist da wer optimistischer als ich?^^

    Ich mein, heimlich, still und leise halte ich ja auch bereits den Umstand, dass mehr als 50 Prozent eines Jahrgangs junger Männer ausgemustert wurden zuletzt für mit-ausschlaggebend für die Aussetzung…

    Vielleicht kann man ja am Musterungsverfahren selbst etwas grundlegendes ändern? Die Dienstpflicht (speziell beim Bund) mehr als Förderungsmaßnahme ausgestalten; körperliche Handicaps (k.A. was es da so Alles gibt) auch danach bewerten, ob sie (in der kurzen Zeit) behebbar sind bzw. wären oder nicht?

    Ich weiß, die vorherrschende Meinung hier ist: Wehrdienst ist Mist. Muss er aber doch gar nicht sein? Speziell, wo sich beklagt wird über fehlende Bildungsgerechtigkeit, – defizite u.ä., könnte man doch auch erstmal die Möglichkeit begrüßen, (wieder auch) breitflächig in eindeutig nicht-femininem, stark hierarchischem Umfeld auszubilden?

    • Achso, noch was:

      „Die längste Zeit war das schließlich auch bei uns miteinander gekoppelt: Wehrpflicht und Waffenprivileg der Männer.“

      Was soll denn bitte ein Waffenprivileg sein?
      Das Recht eine Waffe zu besitzen bzw. zu führen? Seit wann hatten das noch mal ausschliesslich Soldaten? Achso, stimmt. Noch nie.

      • Das dürfte auch eines der Hauptgründe sein, warum es keinen „allgemeinen“ Wehrdienst geben wird, bei dem der Gesetzgeber oder auch Feministen alle Geschlechter als Teil der Allgemeinheit betrachten.

        In einem Ernstfall braucht ein Staat halt Personen, die mit Appellen an Moral, Gemeinschaft, Verantwortungs-, Ehr- und Schamgefühl geführt werden können und eben nicht Personen, die sich über die Sache stellen und bei jeder Kleinigkeit zu weinen beginnen und auch keinen Hauch von Schamgefühl kennen, sich jederzeit auch nach Bedarf einfach zu einem bemitleidenswerten Opfer erklären zu können.

        Wenn Du solche Heulsusen erst einmal in einer nicht unerheblichen Anzahl in der Truppe hast, zertrümmert das die Leistungsbereitschaft aller nachhaltig. Denn, wenn einmal MItleid mit einer leistungsverweigernden Heulsuse gezeigt wird, kann man auch vom Rest der Truppe mit beschämenden Appellen an dessen Ehrgefühl keine größere Leistungsbereitschaft mehr abverlangen.

        Und, wenn man dann sieht, wohin Frauen zB bei der Hindernisbahn führen können:

        und kein Vorgesetzer sich mehr traut, den Soldaten mit normalen militärischen Drill mal etwas Leistungsbereitschaft abzufordern (unsere Vorgesetzten hätten sich persönlich schwer beleidigt gefühlt und die ganze Truppe wäre zur Strafe die ganze Nacht durch immer und immer wieder über die Hindernisbahn gejagt worden, hätten wir so eine demonstrative Leistungsverweigerung gezeigt), dann erahnt man auch, warum der Gesetzgeber Frauen so generell und pauschal für wehrdienstuntauglich hielt. Solche Kräfte zersetzen die Truppe von innen.

        Da sich kaum einer traut, von Frauen Leistungen an der Leistungsgrenze zu erwarten oder zu fordern (weil diese sich schnell weinend zum Opfer erklären können > man kennt es auch aus der sonstigen Arbeitswelt), kann man dann auch von der restlichen Truppe dann nichts mehr ernsthaft verlangen. Denn es gibt kaum etwas Demoralisierenderes in einer Gruppe, als Willkür und Ungleichbehandlung durch Vorgesetzte. Wie man im Video sieht braucht man außerdem die Männer ja auch noch als Hebekräfte, um über die Hindernisse zu helfen. Wie sollte man von diesen Männern daher denn noch Leistungen abverlangen.

        Man könnte ja fast auf die Idee kommen, wie man Frauen in einer Armee wirklich effektiv einsetzen könnte. Bei uns hieß es nämlich immer: Die Truppe ist nur so gut, wie ihr schwächstes Glied. Was liegt da also näher, als mittels Förderung von Feminismus und Snowflakeverhalten im Feindesland möglichst viele schwache „Glieder“ in der gegnerischen Armee unterzubringen, die sich schnell weinend schlecht behandelt fühlen und sich auch nicht zusammenreißen brauchen, weil diese immer schon ihre Schwächen ausleben durften und damit auch keinen sozialen Selbstmord begingen?

        • In den Kom. unter dem Video: „mal nicht so voreilig urteilen… mein ehemaliger zugführer war mit der frau die da zu sehen ist in dresden in einem hörsaal. die dame hatte zu dem zeitpunkt gerade 1 jahr krankenhausaufenthalt hinter sich, und dann stand „Hindernisbahn“ auf dem dienstplan. ich glaub kaum, dass das in der situation jemand von euch besser gemacht hätte, geschweigedenn überhaupt angetreten wäre…“

          • Man beachte auch die „Liegestütze“ bei 2:19. Die Männer sind aber auch Tröten. Soviel Nachsicht hatten die bei uns damals irgendwie nicht gehabt. Da durfte keiner an der Wand vorbeigehen oder gemütlich traben. Wenn das passierte, durfte die ganze Gruppe gleich noch mal ran und noch mal zeigen, ob man es nicht auch besser kann.

  25. „Ich weiß, die vorherrschende Meinung hier ist: Wehrdienst ist Mist. Muss er aber doch gar nicht sein?“

    Wehrdienst ist deshalb „Mist“ weil man heute in militärischen Konflikten keine angelernten Menschenhorden mehr benötigt, sondern spezifisch ausgebildete Berufssoldaten,die komplexe Waffen- und Logistiksysteme entwickeln, warten und bedienen können.

    • In der Position des Angreifers, eingebunden in ein NATO-Manöver.
      Btw.: An wievielen Fronten/in wievielen verschiedenen Ländern kämpfen wir da eigentlich gerade, hat noch jemand Überblick? Im II. Weltkrieg hätten das wahrscheinlich auch nur mäßig politisch interessierte Personen leicht genauer eingrenzen können, diese Fähigkeit ist uns wohl schon ein wenig abhanden gekommen, meinste nicht? (Auch schon vor der Aussetzung der Wehrpflicht^^)

      Jedenfalls: was wäre, wenn Du überfallen wirst?
      Ich mein, es soll einige Male in der Geschichte auch schon zu paramilitärischen Angriffen gekommen sein, bspw.?^^ Wär es dann nicht nett, wenn nicht die Mehrheit eines jeden Lebensumfelds notgedrungen völlig unbedarft an die Sache ranginge?

      • Sorry du musst schon in zusammenhängenden Sätzen schreiben, wenn du ernsthafte Antworten auf deine Fragen haben willst.

        Was hat denn eine allgemeine Wehrpflicht mit der Frage „was wäre, wenn Du überfallen wirst?“ auch nur im Entferntesten zu tun? Was denkst du eigentlich was der Dienst beim Militär ist? Ein Selbstverteidigungs-Judo Kurs?

        Was hat die allgemeine Wehrpflicht damit zu tun, ob man weiss wo gekämpft wird?

        Trollst du???

        • Semikolon wäre vermutlich vorne mit dabei, die auf der Hindernisbahn mit Hinweis auf ihr Geschlecht das Gepäck den männlichen Kameraden in die Hand drückt und trotzdem noch über jedes Hinderniss getragen werden muss, um sich später plärrend darüber zu beschweren, dass ihr Gepäck von den Kamerade beim Wurf über die Hindernisse nicht sauber gehalten wurde und sie am Po berührt wurde, als man sie die Hinderniswand hochzustemmen versuchte.

        • Was hat denn eine allgemeine Wehrpflicht mit der Frage „was wäre, wenn Du überfallen wirst?“ auch nur im Entferntesten zu tun?

          Ich denke damit zielt sie auf die Fragen die ein „Wehrdienstverweigerer“ häufig gestellt bekam ab, wenn er sich das „Recht“ auf Zivildienst erstreiten „wollte“. Da wurde u.a. gefragt was man machen würde, wenn die eigene Freundin angegriffen würde, wenn man dann meinte Gewallt wäre dann auch einen Option, hieß es: und was wenn deine Freundin die BRD angegriffen wird?

          • Komu,
            wir sprachen über den Sinn einer allgemeinen Wehrpflicht. Mein Argument ist zusammengefasst, dass eine Wehrpflichtigenarmee wesentlich weniger effizient und schlagkräftig als eine Berufsarmee ist.

            Was spielt für die Beantwortung dieses Themas eine Frage an ein Individuum, welches verweigern möchte da für eine Rolle?
            Eben. Keine.

          • EinLeser, wollte nur versuchen hinter die Bedeutung ihrer Sätze zu kommen. Vielleicht meint sie auch wenn die Grauen Wölfe plötzlich 20k Leute bewaffnet und den Djihad ausruft, wäre eine Berufsarmee ungünstiger 😉

            Semikolon: sprich deutlicher!

            EinLeser: sag mal was dazu ob Männer durch Frauen im Heer benachteiligt werden, wenn diese ihnen die Sesselpuper-Plätze streitig machen und nur noch das Schlammkrabbeln über bleibt.

          • @Komu
            „EinLeser: sag mal was dazu ob Männer durch Frauen im Heer benachteiligt werden, wenn diese ihnen die Sesselpuper-Plätze streitig machen und nur noch das Schlammkrabbeln über bleibt.“

            Ich betrachte solche Fragen eigentlich grundsätzlich unabhängig vom Geschlecht – ich sehe keine Diskriminierung in irgendeiner Form, wenn Personen da in Abhängigkeit ihrer tatsächlichen Eignung eingestellt werden. Jemand in der Generalität zeichnet sich jetzt nicht dadurch aus, dass diese Person herausrangende Leistungen beim Hindernislauf erzielt, sondern in eher in einer durchdachten strategischen Planung und analytischer Herangehensweise.

            Mal plakativ ausgedrückt:
            Es ist egal, was da zwischen den Beinen ist: Wenn ein Major keine Landkarte versteht, ist er oder sie schlicht untauglich.

      • Hey Semikolon,

        https://www.bundeswehr.de/de/einsaetze-bundeswehr/aktuelle-lage-einsatz-bundeswehr Die BW ist an 16 verschiedenen Orten der Welt aktiv, mehrere tausend Soldaten. Einfache Suche nach „bundeswehr aktuelle einsätze“ bringt dies in 3 Sek. zutage. IMHO unterstützt die BRegierung aber vor allem mit Geld Einsätze der EU, Nato und UN.

        (ps.: Ich denke im Heer und bei der Polizei wächst derzeit das Potential zum AFD-Wählen, WEIL die Linken so desinteressiert und teilw. gehässig mit diesen Bevölkerungsgruppen umgehen)

        Gleichheits-Feministin bist du also. Heißt dies du bist für gleiche Voraussetzungen bei Polizei, Feuerwehr und Heer für m. und w.? Die sollen die gleichen Tests bestehen müssen?

        https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frauen_im_Milit%C3%A4r&oldid=201590739#Kritik

        Physische Leistungsfähigkeit

        Frauen besitzen im Bevölkerungsdurchschnitt etwa zwei Drittel der physischen Leistungsfähigkeit von Männern.[55][56][57] Im militärischen Bereich behilft man sich damit, dass Frauen teilweise deutlich geringere physische Leistungskriterien bei Einstellungs- und Fitnesstests zugestanden werden.[31][32] In der Schweizer Armee wurde diese Bevorzugung 2007 wieder rückgängig gemacht.[30]

        Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr hat die internationale Situation bei der physischen Leistungsfähigkeit von Frauen im Kampfeinsatz und hinter den Linien zusammengestellt:[58]

        Frauen haben im Durchschnitt 55 % der Muskelkraft und 67 % der Ausdauerleistungsfähigkeit von Männern. Die besten 20 % der Frauen haben dieselbe körperliche Leistungsfähigkeit wie die schlechtesten 20 % der durchschnittlichen männlichen Bevölkerung. Nur 3 % von 65.000 untersuchten Soldatinnen der US-Armee, welche körperlich anspruchsvolle Aufgaben durchführen mussten, erbrachten die geforderte Leistung. 45 % der weiblichen Marines sind im Gefechtstraining nicht in der Lage, eine Handgranate so weit zu werfen, dass sie nicht sich oder ihre Kameraden verwunden würden.

        Forderungen nach mehr Training für Soldatinnen ergaben, dass in gemeinsamen Trainingsprogrammen Männer deutlich besser trainierbar waren. Dabei steigerten die Männer gegenüber den Frauen ihre Kraft in den Beinen um 38 %, die Ausdauer um 48 %. Noch deutlicher waren die Unterschiede bei der Kraft im Oberkörper. Dabei steigerten sich die Männer gegenüber den Frauen um 270 %, bei der Ausdauer um 473 %. Höhere Trainingsbelastung wirkt sich mannigfaltig aus.

        Im Einsatz bedarf es im militärischen Sanitätsdienst durchschnittlich zehn Frauen, um mit Krankentragen dieselbe Leistung wie sechs Männer zu erreichen. Der Reifenwechsel am LKW ist aufgrund des Gewichts der Reifen nur schwer durchführbar. Gleiches gilt beim Abladen von schwerem Gerät oder Mannschaftszelten. Im Zweiten Golfkrieg (Erster Irakkrieg) beschrieb Cpt. Mary Roou die Möglichkeiten des Schutzes ihrer Versorgungseinheit vor feindlichem Feuer folgendermaßen: “There is no way that women can dig foxholes or as many as may be required, as men!” (deutsch: „Es gibt keine Möglichkeit, dass Frauen Schützenlöcher in so ausreichender Anzahl graben, wie es Männer könnten!“)[58]

        Nach einer erfolgreichen Klage gegen die Britische Luftwaffe dürfen Soldatinnen beim Marschieren künftig kleinere Schritte (69 statt 76 Zentimeter) als ihre männlichen Kameraden machen. Die längere Schrittlänge hatte zu Schädigungen im Rücken und im Becken geführt. Zukünftig sollen in Truppen, denen Männer und Frauen angehören, die Soldatinnen das Tempo angeben.[59] Der ehemalige Verteidigungsminister Gerald Howarth bezeichnete den Fall als “This case is completely and utterly ridiculous – it belongs in the land of the absurd.” (deutsch: „… ganz und gar lächerlich – er gehört ins Land des Absurden.“)[60] [… …]

        Die Wehrpflicht für beide Geschlechter wird unabwendbar auf Folgendes hinauslaufen:

        * Männer werden vermehrt mit schweren, kraft-fordernden Tätigkeiten pro Mann beauftragt werden, je mehr Frauen in der Gruppe sind (Löcher graben, LKW-Reifenwechsel)

        * je mehr Frauen, desto weniger Schutz für Männer (erstere können die Männer nicht so schnell aus dem Kugelhagel ziehen)

        * Frauen würden wegen ihrer körperlich geringeren Leistungsfähigkeit vermehrt in Kommando- und Knopf-Drücker-Positionen landen, wo sie mit weniger Ahnung (was ein körperlicher Einsatz eigentlich bedeutet) Männer in Gefahrensituationen schicken werden.

        Ich bin für eine Berufsarmee mit gleichen Eignungstests für m. und w. . Und die Wehrpflicht soll nicht nur Ruhen, sondern komplett abgeschafft werden.

        • Keiner Frau wird es verwehrt, einem Sportschützenverein beizutreten und dort zu trainieren.
          Meine Mutter, die ich für körperlich eher unfit halte, hat das seit wenigen Jahren für sich als Hobby entdeckt und erzielt wirklich sehr sehr gute Ergebnisse mittlerweile. Sie hat nie auch nur irgendwelche Gehässigkeiten durch die Männer dort erfahren, im Gegenteil sie wurde herzlich aufgenommen.

          • Finde ich gut, dass Deine Mutter ein spaßiges Hobby gefunden hat und sich dort wohl fühlt. Ist auch meine Erfahrung, Frauen in STEM werden wesentlich freundlicher aufgenommen als Männer, können mehr „dumme“ Fragen stellen die ausführlicher von den Männern beantwortet werden, „unsichtbare Barrieren“ habe ich da noch nie gesehen.

            Aber ich verstehe den Zusammenhang nicht, ich meinte das Frauen im Heer, sehr wahrscheinlich zu mehr Nachteilen für die Männer führen würden.

          • Es gibt kein Privileg der Männer auf Waffen, wie es oben hieß, es gibt nur ein allgemeines Desinteresse seitens der Frauen daran.

          • @Freya „Es gibt kein Privileg der Männer auf Waffen…“

            M.W. gab es hunderte Jahre lang schon die Regel Frauen von Waffen fern zu halten, zZ in großen Teilen von Albanien gilt das immer noch (dort erhält eine Frau Zugang zu Waffen wenn sie „eingeschworene Jungfrau“ wird, ein Mannweib, welches die männliche Rolle übernimmt).

            Ich halte es aber für Verblendet, dabei von Privileg zu sprechen, viel eher wurde den Frauen eine Verletzlichkeit zugesprochen die Männern verweigert wurde.

          • Komu:

            „M.W. gab es hunderte Jahre lang schon die Regel Frauen von Waffen fern zu halten, zZ in großen Teilen von Albanien gilt das immer noch (dort erhält eine Frau Zugang zu Waffen wenn sie „eingeschworene Jungfrau“ wird, ein Mannweib, welches die männliche Rolle übernimmt).“

            Wir sind aber weder in Albanien noch im 17. Jahrhundert.
            Das „Privileg“ Waffen zu besitzen und/oder zu führen ist im Waffenrecht definiert. Man möge mir bitte zeigen, wo es da Frauen verwehrt ist.

            Meine persönliche Meinung:
            Selbstverständlich sollte jedem, egal ob Mann, Frau oder Delfin der Zugang zur Berufsarmee offen stehen, solange die dafür notwendige Eignung des Individuums besteht. Dabei sollte die Eignung nicht an Merkmale der Bewerbenden festgemacht werden, sondern die Eignung ergibt sich aus den Eigenschaften die zum perfekten Durchführen der ausgeschriebenen Position notwendig sind.

          • Hier in Deutschland wird einem die WBK aber nicht verwehrt, nur weil man eine Frau ist. Wer schießen lernen und eine Waffe besitzen will, der durchläuft die gleichen Prüfungen und strengen Auflagen, völlig egal ob Männlein oder Weiblein, das ist doch unabhängig von einem Militärdienst. Nur darum ging’s mir.
            Die Argumentation – grob zusammengefasst – war ja, Frauen sind kleiner und schwächer und müssten daher erst recht an Waffen ausgebildet werden, daraufhin habe ich gesagt, dass es längst möglich ist, diese Fähigkeiten auch außerhalb der Armee zu erwerben, nur komischerweise finden sich kaum Frauen in den Schützenvereinen (was ich irgendwie nachvollziehen kann, Schießsport ist gähnend langweilig.), d.h. das Bedürfnis nach Waffenbesitz und der Umgang damit ist dann sowieso eher mäßig ausgeprägt?

  26. Der ARD erzählte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer dann, dass sie selbst eine Quotenfrau sei, die es ohne die Regelung nicht an die Spitze geschafft hätte. AKK macht sich hier nicht nur kleiner als sie ist, sondern drückt auch der Hälfte der deutschen Bevölkerung einen Opferstempel auf. Motto: Ich hätte es ohne die Quote nie geschafft, also schafft ihr es auch nicht. Was soll das für ein Feminismus sein?

    Wir Frauen sind alle Opfer … und strong, independet women, die Gesetze etablieren, um männliche Konkurrenz gleich via Geschlecht vom Wettbewerb auszuschließen.

    Jeder der die Frauenquote in ihrer Praxis verfolgt, weiß das nur weil irgendwann vielleicht die 50% Frauenquote in Führungspositionen erreicht sind, die Frauenbevorzugung ja nicht aufhört und dann gar Männer bei gleicher Qualifikation nun in gleicher Weise bevorzugt werden.

  27. Review of „Against the Web: A Cosmopolitan Answer to the New Right“, by Michael Brooks (Zero Books, 2020)

    Luke Savage – The Intellectual Dark Web’s “Maverick Free Thinkers” Are Just Defenders of the Status Quo

    https://jacobinmag.com/2020/07/intellectual-dark-web-michael-brooks

    The “intellectual dark web” made up of thinkers like Jordan Peterson and Sam Harris likes to pose as a bastion of serious intellectual inquiry and open debate. But its animating spirit is deeply conservative: a determination to “prove” that our societies‘ hierarchies of wealth and power are natural and inevitable.

  28. Der CDU-Oberfeminist Ruprecht Polenz hat einen schrägen, um nicht zu sagen absurden Kommentar zugunsten der Frauenquote abgegeben:

    Hier meine Antwort: http://maninthmiddle.blogspot.com/2020/07/cdu-zweitklassige-frauen.html

    Das Originelle dabei ist, daß Polenz ungewollt ein wenig bekanntes, aber sehr plausibles, rein mathematisches Argument präsentiert (Die Qualitäten der Parteimitglieder sind geschlechtsunabhängig gleich verteilt), das die geringen Frauenanteile in den Spitzenpositionen erklärt. Man sollte dieses Argument noch einmal separat verbreiten… insofern danke an Herrn Polenz für den HJinweis.

    • Ähnlich wie dies: https://blog.fefe.de/?ts=a1f29638

      Nur Weicheier sind dagegen
      Eine Kolumne von Nikolaus Blome

      Kluge Konservative sollten jetzt für die Quote sein. Denn sie könnte über die Kanzlerkandidatur von Markus Söder entscheiden.

      Bist du gegen die Frauenquote? Dann bist du ein Weichei! (und Werbung für mein Buch!)

    • „einen schrägen, um nicht zu sagen absurden Kommentar“

      Das ist doch der Kern der altbekannten und berüchtigten „Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“-Mentalität. Es zeigt eben auf, wessen geistiges Kind Polenz wirklich ist!

  29. Nochmal zu Erinnerung:

    Voraussichtlich morgen wird in Thüringen vom LVG über das Paritätsgesetz entschieden, und meines Erachten sieht es ganz gut aus für die GLEICHBERECHTIGUNG.

    https://www.insuedthueringen.de/region/thueringen/thuefwthuedeu/Quotenregelung-im-Thueringer-Wahlrecht-steht-auf-der-Kippe;art83467,7244000

    Einzig erwähnenswertes Zitat aus einem Müllartikel der Süddeutschen dazu:
    „Die Entscheidung des Thüringer Verfassungsgerichts könnte bundesweite Strahlkraft haben“

    nebensächliche Frage:

    Gibts in Deutschland, ähnlich wie in England, Wettbüros, die Wetten auf politische Entwicklungen/ Wahlergebnisse/ gerichtliche Entscheidungen annehmen?
    (ich fürchte, leider nicht).

  30. Aufgepasst Leute! Schaut euch das Profil von Frau Piesche an. Sie arbeitet für die Bundeszentrale für politische Bildung. Da stehen Begriffe, die kapiert man auch mit ganz viel politischer Bildung nicht:

    https://www.gwi-boell.de/de/person/peggy-piesche

    Zitat:
    „Peggy Piesche
    Referentin für Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität (D.I.D.) bei der Bundeszentrale für politische Bildung

    Peggy Piesche, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin für Intersektionalität, Diversität-Inklusion, Rassismus- und Machtkritik sowie für kritische Weißseinsreflexion in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Verschränkungen von Diaspora und Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen (Spatiality and Coloniality of Memories, Postkoloniales Erinnern) sowie Black Feminist Future Studies und Critical Race sowie Whiteness Studies…“

  31. „Peggy Piesche, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin“

    Seit wann werden eigentlich Adjektive gross geschrieben?
    Wenn dann ist sie eine „schwarze, deutsche Literatur-…“ oder eine „Schwarze; deutsche Literatur-…“

    Dass der Döner-Mann auch „mit ohne swiebel“ anbietet oder irgendwelche Leser wie ich beim Kommentieren Rechtschreibfehler machen, geschenkt. Aber jemand, der so viel Wissenschaft betreibt und auf einer offiziellen Internetpräsenz nicht mal einfachste grammatikalische Regeln beherrscht, da ziehts mir glatt die Latschen aus.

    • @EinLeser: „Seit wann werden eigentlich Adjektive gross geschrieben?

      Falls die Frage ernst gemeint war: Die groß geschriebenen Adjektive „Schwarz“ und „Weiß“ sind, ähnlich wie Gendersterne, politische Bekenntnisse.

      „Weiß“ steht für die Aussage, daß alle Weißen (bewußt oder unbewußt) Rassisten, Imperialisten, Skalvenhalter usw. sind und daß ihre Kultur die Welt ins Verderben stürzt. Wer dies nicht einsieht und zufällig schwarze oder braune Haut hat, ist dann trotzdem Weißer.

      „Schwarz“ steht für die Aussage, daß alle Schwarzen von den Weißen marginalisiert und unterdrückt werden und oben in der Opferstatushierarchie stehen.

      Im Moment läuft gerade auf Twitter ein tolles Statement einer „Weißen“ schwarzen Frau:

      die sich an anderer Stelle darüber entnervt zeigt, daß die herrschende Identitätspolitik sie dazu zwingen will, aufgrund ihrer Hautfarbe eine bestimmte abseitige politische Meinung zu haben.

      Dieser Druck auf Schwarze, „Schwarz“ zu sein, ähnelt dem Druck auf Schwule, feministisch zu sein (obwohl der Feminismus Schwule genauso wie andere Männer schädigt).

      • Das entspricht genau dem was die von mir schon zitierte afroamerikanische Journalistiin Debra Dickerson in ihrer Autobiogrphie schreibt (über ihre Erfahrungen beim Militär):

        „As few as we were, the “Head Negroes” (self-designated arbiters of all things sufficiently or insufficiently black) tried every form of negative reinforcement to make us behave. There’s a Head Negro anywhere there are African-Americans.“

      • Nicht Grammatik-, sondern Rechtschreibfehler (oder aber Satzbau- oder Interpunktionsfehler). ^^

        Die BPB heißt BPB, weil die Bildung politisch sein und bundeszentral gesteuert werden soll. 😉

    • Das Dogma,“Schwarze Frau“, aber “ weisse Frau“ zu schreiben, ist vor wenigen Wochen vom ZDF in die Medienlandschaft gedrückt worden.

      Die Begründung war hanebuechen, ich hab sie mir nicht gemerkt.

      Es war aber ausdrücklich Ziel, Lehrer und Schüler zu SENSIBILISIEREN.

      • ZDF Info *FÜR KINDER* Die alten Gehirnwäscher schrecken echt vor nichts zurück.

        Die Begründung ist gewesen, dass schwarz oder weiss zu sein nichts mit der Hautfarbe zu tun hat, sondern damit, ob man(w/d) „Rassismuserfahrung“ hat.

  32. Was absehbar war: Bari Weiss verläßt die New York Times:
    https://www.bariweiss.com/resignation-letter

    Auch wenn B.W. natürlich Partei ist, ist ihre Meinung über die Qualität des Journalismus bei der NYT sehr lesenswert.
    Die NYT verkommt nach meinem Eindruck schonseit einer Weile immer mehr zu einer woken Kampfpostille, die man inhaltlich nicht mehr ernst nehmen kann, weil sie nur noch BLM-, Trans- und feministischen Aktivisten nach dem Mund schreibt.

    • absolut keine Überraschung ….

    • …. the problem in contemporary journalism that has infected the newsroom there and other places is the widespread belief by many, if not most, young journalists is that traditional beliefs about fairness and objective reporting are outdated concepts. As illustrated in this insightful and frightening Times profile of Wesley Lowery, a former Washington Post reporter now at CBS News, the culture of contemporary journalism at legacy media outlets has shifted to the point where many reporters believe that their primary duty is to promote a particular point of view, and to denigrate and delegitimize those who disagree.

      https://www.jns.org/opinion/the-bullying-of-bari-weiss-and-the-end-of-classic-journalism/

  33. https://www.tagesschau.de/ausland/migration-137.html

    Die letzten 9 Sekunden des Videos ( https://download.media.tagesschau.de/video/2020/0713/TV-20200713-0742-3600.websm.h264.mp4 ) sind interessant, da steht Horst Seehofer lächelnd neben einem Flatscreen, der erst eine Video-Konferenz zeigt, dann auf Migranten in Booten umschaltet (reingeschnitten).

    Die letzten 6 Sekunden erweckt das Video den Eindruck als würde Seehofer lächelnd solch eine Szene präsentieren. Da ist es Zeit für den Presserat, das ist das Gegenteil von objektiver Berichterstattung.

  34. Zum Thema: Lügen-, Lumpen- und Lückenmedien bei der Arbeit.

    Jessica Doty Whitaker, eine 24jährige Krankenschwester und junge Mutter, ist von fortschrittlichen Kolorierten (PoC) in den Kopf geschossen worden, weil sie deren Ruf „Black Lives Matter“ mit „All lives matter“ beantwortet hatte (von Restle zertifizierte ZDF-Übersetzung: „Nur weiße Leben zählen“).

    „Der bedauerliche Zwischenfall ereignete sich bereits am 5. Juli in Indianapolis (Indiana). Dass kein einziges deutsches Medium diesen Mord meldete, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass wir in einem strukturell rassistischen Land leben.“
    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1401-14-juli-2020

    • Aus eben jener Quelle, ein Text von Martin Sellner (dem Chef der Identitären, allein die Angabe seines Namens reicht m.W., um bei FB den Account gesperrt zu bekommen):

      „Youtube hat erneut den Kanal von Martin Sellner, Heil und Segen sei mit ihm, ohne Angabe von Gründen gesperrt. [er schreibt dazu:]
      .
      „Wieder einmal erweist sich, dass die sogenannte ‚Meinungsfreiheit‘ in westlichen Staaten eine reine Farce ist“, kommentiert Sellner. „Die Gesellschaften sind extrem polarisiert und zwischen dem Lager der Globalisten und Fans der Ersetzungsmigration und dem Lager der Patrioten und Identitären scheint es keine Kommunikationsmöglichkeiten mehr zu geben.
      .
      Der Grund dafür ist die mangelnde Kommunikationsbereitschaft der Globalisten. Sie haben alle medialen und finanziellen Machtmittel in ihren Händen und dominieren darüber die Politik und Gesellschaft. Deswegen sind sie an einem Diskurs nicht interessiert sondern antworten seit Jahren ausschließlich mit Zensur auf die wachsende Kritik der Patrioten. Damit riskieren sie nicht nur eine Radikalisierung in diesem Lager. Sie fordern sie sogar heraus und provozieren sie, um nachher noch besser zensieren und verbieten zu können. Doch genau gegen dieses Kalkül arbeiten wir über unseren Aktivismus und unsere Vernetzungsarbeit an.““

      Genau das, was ich auch sage. Die Politik und MSM züchten sich Radikale, die sie dann genüsslich „bekämpfen“, am besten mit Zensur, medialer Verleumdung, Antifa-Schlägertrupps und jeder Menge Steuermillionen. Am besten gefällt mir die mediale Dummenparole „Kampf gegen Ausgrenzung“, womit wird dieser Kampf in der medialen Praxis wohl geführt? Die abgrundtiefe Blödheit, die perfide Doppelmoral, die dämlichen double-binds kommen mir zu den Ohren raus!

      • Linke haben jetzt auch Ben Brechtken („Jahrgang 1999, ist der Vorsitzende der JuLis Kreis Recklinghausen und studiert an der Ruhr-Universität Bochum Sozialwissenschaften“) aus Twitter rausgedoxt, sie haben eine E- Mail an seinen Vater geschickt (Inhalt mir unbekannt), daraufhin hat er seinen Account gelöscht.
        Im Januar 2020 hat Böhmermann ihn wegen einer absoluten Lapalie als Ziel markiert:

        „„Ich bin dafür, dass jemand, der unter 50 Jahre alt ist und dessen beide Eltern nicht in Deutschland geboren worden sind, die nächste deutsche Bundeskanzlerin wird“ – diesen Tweet des ZDF-Satiriker Jan Böhmermann aus dem Jahr 2018 kommentierte ich vor ein paar Tagen mit der kurzen Frage: „Ivanka Trump?“. Dass ich deswegen in die Nähe von „Kernfaschos der Identitären Bewegung“ gerückt werde, hätte ich nicht für möglich gehalten.“

        https://www.cicero.de/innenpolitik/jan-boehmermann-twitter-fdp-martin-sellner-rechtsextremismus

        Der linke Haß auf Liberale ist schon bemerkenswert, danach dürften dann nichtradikale Linke dran sein.

        • Die sind doch längst raus, die nichtradikalen Linken. Ich war mal einer, hab mich zumindest immer für einen gehalten.

          Der Irrsinn grassiert munter weiter, es ist eine Kulturrevolution, die der chinesischen kaum nachsteht:

          „Nehmen Sie nur den Versuch von letzter Woche, die Killing Eve-Schauspielerin Jodie Comer »zu canceln«. Ihr Verbrechen? Nichts, was sie gesagt oder gedacht hätte. Stattdessen waren die Online-Trolle wütend geworden, weil sie herausgefunden haben, mit wem sie ihre Zeit verbringt. Der vermeintliche Schuldige ist ein amerikanischer Lacrosse-Spieler namens James Burke. Sein Verbrechen? Herr Burke soll registrierter Republikaner und ein Anhänger von Donald Trump sein. Die Folge? Eine Internet-Kernschmelze und eine Forderung von Aktivisten, dass Judy Comer daran gehindert wird, jemals wieder zu arbeiten.“

          oder (selbe Quelle):

          „Vor zwei Jahren verlor ein 26-jähriger Rennfahrer namens Conor Daly seine Sponsoren aufgrund einer Aussage aus den 1 9 8 0 er Jahren. Daly nahm an Rennen teil, die von Nascar – der in den südlichen USA beliebten National Association for Stock Car Auto Racing – betrieben wird. Jetzt bedenken Sie aber Folgendes: Daly war zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Straftat gar nicht am Leben! Wie konnte er etwas Falsches sagen, bevor er überhaupt geboren wurde? Die Antwort ist, Daly verlor sein Sponsoring, weil sein Vater, ein Rennfahrer, drei Jahrzehnte zuvor einen rassistischen Spruch gemacht haben soll.“
          https://kopp-report.de/falscher-freund-tugendwaechter-starten-vernichtungskampagne-gegen-schauspielerin/

          Bis ins vierte Glied sollen sie bestraft werden… stand das nicht irgendwo in der Bibel? Die chinesischen Kommunisten sollen es so ähnlich praktiziert haben.

          Das Deprimierende ist, dass selbst Angriffe gewöhnte Politiker und Prominente da einknicken. Das fehlende Standhaltevermögen von Leuten, die es sich eigentlich (auch finanziell) leisten könnten, nicht vor den Schwachsinnigen einzuknicken (zumal die Gegenseite ja rasant wächst).

    • Habt ihr das auch mitbekommen? Polen hat mal wieder falsch gewählt!

      Wer wissen will, wie die gleichgeschaltete Presse und ihr permanentes Framing funktioniert, kann das jetzt anhand eines dpa-Artikels nachvollziehen:
      https://www.journalistenwatch.com/2020/07/14/duda-polen-berlin/

      Zitat: „Vier Stunden später war dieser relative nüchterne und objektive Artikel auf fast allen Medienplattformen Deutschlands entfernt, und durch einen völlig neuen, Polen-kritischen Artikel mit der neuen Überschrift „Knapper Sieg sichert Duda zweite Amtszeit“ ersetzt“

    • Oh, aus der Rubrik „das hätten auch Skinheads sein können“, ein schöner Bereicherungsfall in Norwegen:
      https://de.sputniknews.com/panorama/20200715327502623-messerattacken-frauen-norwegen-eine-tote/

      Bestimmt wird es in deutschen Medien wieder verschwiegen, um die Bevölkerung nicht zu irritieren oder weil die Sache nur „lokale Bedeutung“ hat. Oder man rabulisiert es wieder den Schwefelbuben zu, ala „ein mit starken Frauen nicht zurechtkommender Incel/Mann ermordete…“ man darf gespannt sein, wie immer.

      Aber vielleicht sind die Journalisten vom Dienst auch noch damit beschäftigt, die Söder-will-Kanzler-Sau durchs Dorf zu treiben. Nachdem er „Mutti“ mit royalistischer Geste in Bayern empfangen hat. So ein bisschen Königshaus-Theater, dafür sind die Qualitätsmedien doch stets sehr empfänglich, da kann man schließlich nicht viel falsch machen…

  35. Wer so tut, als seien die beiden Parteien da gleich, legitimiert und unterstützt nur die links-progressive antiamerikanische Agenda. Es gibt hier höchstens den Hauch einer Gleichwertigkeit.

    • Wenn im Mainstream überhaupt mal ankommen würde, dass von links eine reale Gefahr droht, fände ich das schon sehr begrüßenswert. Ich würde deshalb alle Tendenzen in diese Richtung nicht als „nicht gut genug“ bekämpfen, das erscheint mir kontraproduktiv.

  36. No comment

  37. Unsere feministische Lieblingsautorin Mely Kiyak bezichtigt einen Gruppe von Personen, ein „Dumpfbackenhaufen, dem man dabei zusehen kann, wie er sich radikalisiert„, zu sein.

    Falls jetzt jemand meint, sie hätte damit die ZEIT-Redaktion und sich selber gemeint, liegt er damit FALSCH!!

    Es handelt sich natürlich um die Polizei, die Stammbaumforschung betreibt:

    https://pbs.twimg.com/media/EdB9rOvWkAE6_Ia?format=jpg

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