82 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 273 (24.06.2020)

  1. 1 Geisterfahrer?
    Tausende!

    • Erbärmlich, wie Stokowski versucht, die Hass-Kolumne der taz zu verteidigen. Ihr geht es gar nicht darum, wie plump und dümmlich die Autorin Polizisten als Müll bezeichnet oder behauptet hat, sie seien sogar zu gefährlich für Tiere. Sondern sie sieht die Autorin einer miesen, handwerklich lausigen Hass-Kolumne als Opfer.

      Es geht dann nicht darum, wie gut sie den Text geschrieben hat, sondern ob man sich dafür einsetzt, dass sie für diesen Text nicht verklagt wird.

      Grotesk wird ihre Argumentation, wenn sie der anderen Seite nun Hate-Speech vorwirft, nachdem diese auf den taz-Hass reagiert hat. Dann ist das plötzlich keine Satire:

      Das ist genau die Form von Hetze – Name, Foto, verfälschtes Zitat -, die es von Rechten auch gegen Walter Lübcke gegeben hatte, der dann erschossen wurde. Sie haben nichts gelernt, wirklich überhaupt nichts.

      Hört hört! Der Name der Autorin stand über der Kolumne, ihr Foto verlinkt, mit verfälschten Interpretationen des Textes hat sich Stokowski selbst hervorgetan.

      Sie bestätigt hier ihre Auffassung, dass publizierte Hetze und Hass reale gewalttätige Folgen haben können. Wenn dem so ist, dann ist auch die Hass-Kolumne gefährlich, die man wirklich nur nach vielen gedanklichen Verbiegungen als Satire interpretieren kann.

      Dass die Hamburger Relotius-Redaktion sowas Bigottes raushaut zeigt: Sie haben nichts gelernt.

      • Nichts gegen deine sicherlich richtige Textanalyse, aber es muss einfach raus:

        Im Übrigen bin ich der Meinung, dass, wenn alle, die Stockdoofskis Artikel eh bescheuert finden, sie konsequent die nächsten 12 Monate nicht lesen würden, Strohdoofski binnen Jahresfrist wegen Erfolglosigkeit entlassen würde.

        • Hm. Ich fürchte, dann bringen sie die Strohkopfski erst recht nach vorne, da sie ja die Redaktionshaltung repräsentiert.

          Es sind jetzt auch nicht Leserliebe und schreiberische Brillanz, weshalb die sie publizieren lassen.

          • Aber Klickzahlen, und die produziert sie ziemlich zuverlässig.
            Genauso wie vermutlich die Müll-Kolumne von Mada*_me Hengameh…

          • Genau genommen sind es ihre Leser, und zwar jeder einzelne, die die Klickzahlen produzieren.

            Deshalb mein ceterum censeo…

          • @ Renton

            Ja, das ist die tragische Ironie daran. Wie bei #Aufschrei. Die astroturfenden Medien hätten nie die Gelegenheit bekommen, triumphalistisch auf zehntausende Tweets unter diesem Hashtag als „Nachweis“ für dessen Wichtigkeit und Relevanz zu verweisen, wenn sich nicht Tausende dazu bemüßigt gefühlt hätten, gleich mehrmals unter diesem Hashtag zu twittern, wie Scheiße sie diesen Hashtag finden.

          • Aber ob still erdulden und versuchen zu ignorieren die richtigen Rezepte gegen den femokratischen Aktionismus sind, bezweifle ich. Die Manosphere ist ja schon lange wenig erfolgreich mit den leisen, überlegten Tönen. Da wird nicht mal gequiekt, wenn man schon auf dem Transporter Richtung Tönnies unterwegs ist.

          • Kommt immer auf den Einzelfall an. Bezüglich Stockdoofski habe ich meine Meinung ja geschildert. Aber dass Ignorieren und Erdulden generell nicht die richtige Strategie ist, da gebe ich Dir recht.

            Ich freue mich übrigens, dass die 75%-Studie vom DIW „auf Grund von Dateninkonsistenzen und Fehlern in der Darstellung “ inzwischen nicht mehr abrufbar ist: https://www.diw.de/de/diw_01.c.743872.de/publikationen/diw_aktuell/2020_0028/systemrelevant_und_dennoch_kaum_anerkannt__das_lohn-_und_prestigeniveau_unverzichtbarer_berufe_in_zeiten_von_corona.html.
            Ich rechne das zu einem winzigen Anteil auch meinem hartnäckigen Belästigen Anfragen bei den Autorinnen zu 🙂

          • Cool. Hinter dem Link sieht es jetzt richtig gut aus. Die Zusammenfassung ist noch zu lesen, und darüber steht sinngemäß, dass das alles nicht stimmt.

            Leider interessiert sich später immer kaum noch jemand dafür, wie falsch die Sau war, die durchs Dorf getrieben wurde.

          • „Leider interessiert sich später immer kaum noch jemand dafür, wie falsch die Sau war, die durchs Dorf getrieben wurde.“

            Ja leider. Die MSM und die Politiker werden ihrer früheren Falschaussagen nicht korrigieren. Astreine Volksverarschung.

    • Ich bin jezt (noch) kein Experte in gendergerechter Sprache, aber müsste es nicht „das diese Autorin nie gesagt hat“ heißen, also ohne den Unterstrich? Denn das Geschlecht ist ja bekannt und es handelt sich nur um eine einzige Person.

        • In der Tat. Laut Wikipedia:

          Yaghoobifarah identifiziert sich als nichtbinär, als weder weiblich noch männlich, verwendet aber für sich selbst zumeist weibliche Pronomen („sie…ihr“). Die taz-Redaktion bezeichnet Yaghoobifarah in der geschlechtsneutralen Schreibweise als „Autor:in“ oder „Autor.in“.

          Also ein Doppelpunkt oder Punkt machen Wörter plötzlich geschlechtsneutral. Kranke Welt.

          • „identifiziert sich als nichtbinär, als weder weiblich noch männlich“

            Ich warne ja immer davor, etwas als „nicht X“ zu definieren. denn dann weiß keiner, was es wirklich ist. „nichtbinär“ läuft bei mir als Nonsense-Begriff, der Einfachheit halber zitiere mich ich selber:

            Nonsense-Begriffe im Themenbereich Geschlechtsbegriff: agender, nichtbinär, genderfluid

            Eine Reihe von Begriffen im Themenbereich Geschlechtsbegriff kann man noch so eben als Kampfbegriffe bezeichnen, da sie die Debatte vernebeln und eine versteckte Agenda befördern wollen. Hauptmerkmal dieser Begriffe ist indes, daß sie definitorische Fehlkonstruktionen sind und eigentlich keinen Sinn machen (weswegen man sie eher als Bullshit im Sinne von Harry G. Frankfurt bezeichnen könnte). Beispiele hierfür sind agender, nichtbinär und genderfluid.

            Hierbei handelt es sich um Bezeichnungen für eine Ausprägung des Merkmals Geschlecht – es bleibt offen, welcher Anwendungskontext und welcher Geschlechtsbegriff gemeint ist (biologisch kommt nicht infrage, möglich wäre ein psychisches (bzw. mentales) oder soziales Geschlecht).

            Welcher Geschlechtsbegriff auch immer gemeint sein mag, die Ausprägung „agender“ soll andeuten, daß man keine Ausprägung davon hat. Man negiert hier also, daß das Merkmal Geschlecht auf einen zutrifft, will aber trotzdem danach klassifiziert werden und sich von Personen anderen Geschlechts unterscheiden. Das ist ein innerer Widerspruch.

            Ersatzweise könnte man „agender“ als „anders als alle anderen Geschlechter, die eine klare Definition haben“ auffassen. Es gibt dummerweise mehrere Geschlechter, die keine klare Definition haben, daher hilft dieser Ansatz nicht weiter. „agender“ kann auch nicht als „unbekannt“ aufgefaßt werden, denn wenn die Ausprägung unbekannt ist, kann man nicht wissen, daß sie anders als diverse andere Ausprägungen ist.

            Die Ausprägung „nichtbinär“ (die mehr oder weniger bedeutungsgleich mit „[gender] non-konform[ing]“ zu sein scheint) ist eine ähnliche Fehlkonstruktion wie „agender“. „Binär“ ist eine Eigenschaft von Geschlechtsbegriffen, sie besagt, daß es genau 2 Ausprägungen dieses Merkmals gibt. „Binär“ ist grundsätzlich keine Eigenschaft von Personen, „binär“ auf Personen anzuwenden ist sozusagen ein Kategorienfehler. Das gleiche gilt für die Negation von „binär“, Aus den gleichen Gründen wie bei „agender“ hilft die Ersatzbedeutung „anders als die beiden üblichen Geschlechter“ nicht weiter.

            Um die Unsinnigkeit von „genderfluid“ zu erkennen, muß man sich klar machen, daß der Sinn von Geschlechtsbegriffen immer darin besteht, in einem bestimmten Anwendungskontext Personen abhängig von ihrem Geschlecht unterschiedlich zu behandeln. Sonst bräuchte man die Begriffe nicht und es gäbe sie nicht. ….

          • Unkonkret zu bleiben hat ja auch Methode. So macht man sich nicht angreifbar, kann aber Forderungen stellen und tadeln, wenn man sich angegriffen FÜHLT, weil eine Beschreibung auf einen angewendet wurde, die als unpassend angesehen wird. Und nur so funktioniert das. Wenn man nämlich konkret würde, würde man auch konkret angegriffen oder eben nicht angegriffen werden können und man könnte nicht mehr zu jedem Mist seinen Senf dazu geben, weil man sich nicht mehr so beliebig angegriffen fühlen kann.

      • Nein, das (derzeit aktuelle) Geschlecht einer Person ist im PoMo-Universum eben nicht bekannt, deshalb ist der Genderstrich/Stern immer obligat auch bei weniger genderfluiden Personen als HY

        • „Nein, das (derzeit aktuelle) Geschlecht einer Person ist im PoMo-Universum eben nicht bekannt, …“

          Das ist die gelebte Heisenbergsche Unschärferelation.
          Oder Schrödingers Katze in der Soziologie.
          Was Du nach Hause geschleppt hast, wirst Du erst im Bett erfahren 😀

          • Bettgespräche im woken Universum:

            „Ich definiere mich als homosexueller Mann!!! Wie kannst du Schwein es wagen, mich in meine männliche Vagina penetrieren zu wollen?! Die ist dafür NICHT vorgesehen!!“

      • Akif hat ihr dem dicken schrägen Wesen einen seiner unnachahmlichen Artikel gewidmet:
        https://der-kleine-akif.de/2020/06/19/muellhalde-vs-muellhalde/

        Er ist besonders sauer, denn ihn hatte man damals in einem sehr ähnlichen Fall zu einer teuren Strafe verdonnert:

        „Am 25. September 2017 wurde ich wegen des berühmten KZ-Zitats, das 2015 in meiner Dresdner Rede vorkam, eben nicht wegen Volksverhetzung zu einer donnernden Geldstrafe und zur Begleichung sämtlicher Gerichtskosten verurteilt. Denn dieses Zitat war von der Presse völlig aus dem Zusammenhang gerissen bzw. bewußt in sein Gegenteil mißinterpretiert worden.
        .
        Bereits nach einer halben Stunde nach der Rede ploppte trotzdem der damalige Justizminister Heiko Maas in der “Tagesschau” auf und log was von Nazis auf Nazi-Bühnen, die die KZs wieder in Betrieb nehmen wollten. Aber egal, die diesbezügliche Pointe kommt noch.
        .
        Nein, ich wurde wegen des in meiner Rede erwähnten Begriffs “Moslem-Müllhalde” verurteilt.
        .
        Ich prophezeite damit jene kommenden Bürger- und Terrorkriege, welche wie z. B. aktuell in der ostfranzösischen Stadt Dijon zwischen Tschetschenen und Nafris ausgebrochen sind, aber auch die hierzulande in immer schnellerer Folge aufflammenden Clan- und Moslem-Kriege en miniature, die inzwischen auch mit Militärwaffen ausgetragen werden. Wie in fast allen Ländern, in denen dem menschen-, insbesondere frauenverachtenden Kult des Gewalt-Menschen Mohammed gehuldigt wird, ist diese Entwicklung ein Automatismus und irgendwann unausweichlich. Da der Kontinent im rasenden Tempo islamisiert wird, werden diese molekularen Moslem-Kriege fürderhin zu unserem Alltag gehören, und Europa wird im Chaos und in Flammen aufgehen und schließlich versinken. Ich sollte also recht behalten, auch wenn dieses Recht mich jede Menge Kohle gekostet hat.
        .
        Aber kommen wir nun zu einem anderen und erst ein paar Tage jungen Fall des Müllhalde-Vergleichs. Und zwar zu einem, der sich hundertprozentig mit dem meinigen deckt und eigentlich ebenso hammerhart bestraft werden müßte, freilich wenn die deutsche Justiz nicht schon längst ein Exekutionsinstrument der Linksfaschisten, also sämtlicher Altparteien, und des grün-links versifften Multikulti-Zeitgeist geworden wäre.“

        Der lustige Teil kommt danach.

        Unglaublich ist, dass diese talentlose, unförmige und unverschämte Lesbe tatsächlich auch noch zum Bundespräsidenten eingeladen wurde (selbst darüber motzte sie noch herum). Eigentlich sagt das alles über unsere Politdarsteller…

    • *Wir* (ich meine damit: die meisten, die hier lesen) kannten Stokowski, Hengameh und Stefanowitsch schon vor dieser Haß- und Hetzkolumne. *Wir* wissen, daß es sich um linksaußen stehende Ideologen handelt. Was ich mich frage, ist, ob jemand dann z. B. den Stefanowitsch, der sich immerhin besser auszudrücken vermag als die beiden Damen, für voll nimmt, wenn er ihn im DLF hört.

  2. Eine sehr aufschlußreiche Analyse eines der bekanntesten »Triggered«-Memes – und eine nachdrückliche Warnung, wie schnell man Fakes erzeugt, wenn man out of context zitiert:

    • 19:40: „Big Red stellt vollkommen vernünftige Forderungen auf und hat es NICHT verdient, zu einem Meme zu werden“

      Really…?

      Der Gesichtsausdruck ist 100% Karen. Unabhängig vom Inhalt. Sonst wäre es kein Meme geworden.

      Man kann auch auf der falschen Ebene analysieren.

        • @djadmoros

          der Gesichtsausdruck ist nichtsdestotrotz 100% Karen. Unabhängig von dem, was sie inhaltlich sagt. Sonst wäre es kein Meme geworden.
          (Nicht jeder Gesichtsausdruck taugt zum Meme.)

          Man kann auch auf der falschen Ebene analysieren.
          Wenn man sich schlauer fühlen möchte als ALLE anderen.

          • @zehnter_ochse:

            Nein, es geht auch nicht um das »Karen«-Meme!

            Du hast jetzt zwei Mal danebengeschossen, und ganz sicher habe ich das Bedürfnis, zumindest schlauer zu sein als Du!

  3. Ein Thread zu Radikalisierung in den USA.

    Ich habe vor ein paar Tage angefangen Madness of the Crowds zu lesen und der Anfang passt dazu. Die Frauen- oder auch GLB-Bewegung (die Lesben haben sich erst später nach vorne gedrängelt um Lesben sichtbar zu machen) war sehr erfolgreich darin für Gleichberechtigung zu kämpfen, aber anstatt sich zu freuen, dass der Kampf ein Ende hat, werden immer neue Formen der Unterdrückung gesucht und erfunden (Mikroaggressionen) und das Problem immer weiter aufgeblasen, wie z.B. zu behaupten das an amerikanischen Universitäten heute angeblich Vergewaltigung eine höhere Gefahr für Frauen ist, wie in afrikanischen Kriegsgebieten, obwohl die Vergewaltigungen seit Jahren abnehmen.
    Mit BLM genau so. Der Rassismus hat in den USA immer weiter abgenommen, aber dank der Medien wird so getan als ob es ein immer größer werdendes Problem darstellt. Jedes Mal wenn eine SChwarzer von einem Weiße getötet wird, versuchen die Medien dem Mörder rassistische Motive zu unterstellen, während selbstredend ein SChwarzer, die Weiße angreift und dabei Kill all Whites schreit, natürlich kein Hassverbrechen ist.

    Trump spielt da sicherlich auch mit rein. Ich verfolge nicht was der alles so von sich gibt, aber hat er Schwarze oder andere Menschengruppen herabgesetzt? Die Medien tun so als ober er ein riesen Rassist und Sexist ist, aber warum genau konnte ich bisher nicht erkennen. Meiner Meinung nach sind die Medien vollauf damit beschäftigt ihn für die falschen Dinge zu kritisieren.

    • Ja, passt doch:
      Wenn Männer unterrepräsentiert sind, dann weil sie viel schlechter qualifiziert sind.
      Wenn Frauen unterrepräsentiert sind, dann weil es einen Bias gegen Frauen gibt.

      Das gleiche dann mit Weißen vs. den anderen 84% der Erdbevölkerung.

    • „Trump spielt da sicherlich auch mit rein. Ich verfolge nicht was der alles so von sich gibt, aber hat er Schwarze oder andere Menschengruppen herabgesetzt?“

      Meines Wissens genau im Gegenteil, er hängt der typisch amerikanischen Vorstellung von Leistungsgerechtigkeit an. Allerdings ist das von hier aus schwer zu beurteilen, die Lügenmedien lassen kein gutes Haar an ihm, die rechte Seite scheut sich, ihren personalisierten Hoffnungsschimmer zu kritisieren.

      „Die Medien tun so als ober er ein riesen Rassist und Sexist ist, aber warum genau konnte ich bisher nicht erkennen. Meiner Meinung nach sind die Medien vollauf damit beschäftigt ihn für die falschen Dinge zu kritisieren.“

      Natürlich tun sie das, er gilt als „rechts“, sprich: alles was vermeintlich böse und schlecht ist, darf gefahrlos auf ihn projiziert werden. Notfalls reicht auch, dass er ein Anhänger der Leistungsgerechtigkeit ist, die nach Vorstellung von Progressiven (siehe „affirmative action“) schließlich schon diskriminiernd genug ist, das ist wie mit den Frauenquoten. Wenn alle Menschen gleich sind, MÜSSEN materielle Unterschiede auf Diskriminierung zurückgehen, was sollte es sonst sein?

  4. Der Tagesspiegel fragt sich:
    Warum stürzen sich Männer rasanter in neue Partnerschaften als Frauen?
    https://t1p.de/01jw

    Eine Umfrage der Dating-Plattform Elitepartner bestätigt diesen Eindruck: Demnach fühlt sich jeder vierte Mann bereits nach vier Wochen offen für eine neue Beziehung. Frauen lassen sich deutlich mehr Zeit. Im Schnitt vergehen laut der Erhebung fast 15 Monate, bis sie wieder bereit für eine Bindung sind.
    […]
    Männer beenden eine Beziehung darum auch häufiger erst dann, wenn sie bereits eine neue Partnerin gefunden haben. In der Studie gaben 50 Prozent der Männer an, ihre alte Beziehung für eine neue aufgegeben zu haben. Bei den Frauen sagten das lediglich 30 Prozent.

    Das deckt sich nicht unbedingt mit meiner Wahrnehmung, jedenfalls nicht für alle Altersgruppen. Aber nach den anekdotischen Beispielen im Text hat die Autorin trotz der Allgemeinheit ihrer Aussagen offenbar nur die Altersgruppe 40+ vor Augen.

    • So etwas ist wahrscheinlich recht schwer statistisch erfassbar – eigentlich ja nur durch Befragung. Und dann gilt wohl, dass es für einen Durchschnittsmann besser passt, sich als „bei Frauen erfolgreich“ zu sehen, und die Durchschnittsfrau möchte sich bestimmt nicht selbst als „Schlampe“ bezeichnen (etwas übertrieben).

      Anekdotisch ist es in meinem Umfeld so, dass bei den meisten Trennungen (Altersklasse 25-40) die Frau, wie es eine Bekannte formulierte, von einem warmen Bett ins andere hüpfte, zum Teil auch schon länger bis jahrelang vor der bekanntgegebenen Trennung anscheinend „etwas gelaufen“ war. In fast allen Fällen war der Neue einige Jahre älter als der Alte und hatte erheblich mehr finanzielle Ressourcen (immer nach oben…).
      Soweit ich das mitbekomme, sind die Männer in diesem Umfeld dann eher die mit den „15 Monaten“.

      Im Umfeld meiner Eltern (Mitte 50 und mehr) entspricht es wohl eher dem im Artikel Beschriebenen.

      • Und nun bedenken wir noch, dass Frauen der Altersklasse 40 begehrter als ihre weiblichen Pendants.

        Und landen bei der Erklärung, dass die beziehungslose Zeit desto kürzer ist, je attraktiver man für potentielle Partner erscheint.

        Wer hätt’s gedacht?

        • Meine Antwort wurde teilweise verschluckt. Der erste Satz muss lauten:

          Und nun bedenken wir noch, dass Frauen der Altersklasse kleiner 40 begehrter sind als ihre männlichen Pendants, während Männer der Altersklasse größer 40 begehrter sind als ihre weiblichen Pendants.

          • Mein Fehler war die Verwendung von größer/kleiner-Zeichen, die als html-Tags interpretiert wurden.

    • „Das deckt sich nicht unbedingt mit meiner Wahrnehmung, jedenfalls nicht für alle Altersgruppen“

      Ja, da wird es einen break-even point geben, mit Frauen die in jungen Jahren schneller oder direkt einen neu Partner am Haken haben und Männern die dasselbe später können.

  5. Guten Morgen!
    Hier kommt mal wieder etwas aus der stereotypen Frauen-Jammer-Waschküche.

    Der Anteil der Frauen im Bundestag ist geringer als vor 20 Jahren. Auch in Berlin ist der Frauenanteil im Abgeordnetenhaus zurückgegangen.

    Unsere Medienwelt kommt nicht ansatzweise auf die Idee, mal zu fragen, warum Frauen so selten bereit sind, gesellschaftliche Verantwortung in der Politik zu übernehmen. Warum sie es sich lieber in ihrer Komfortzone bequem machen. Mit Quoten werden sie hingetragen, immer wieder angebettelt, doch auch mal diese unangenehmen Jobs zu übernehmen. Aber nein, da sind sich die Damen zu fein für.

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/06/frauen-studie-abgeordnetenhaus-berlin-politik-gleichberechtigung.html

    • Ja ja. Und das Framing wird bereits in der Kategorisierung des Artikels vorgenommen: Gleichberechtigung. Fast als hingen an allen Parlamentsgebäuden Frauenpiktogramme an den Eingangstüren mit dem Text „Ich muss leider draußen bleiben“ darunter.

      Fakt ist: Gleichberechtigung in den Parteistrukturen kann im langfristigen statistischen Mittel nur zu einer erheblichen Unterrepräsentanz von Frauen führen, denn diese besteht bekanntermaßen auch bei den Parteizugehörigkeiten. Dass tatsächlich eine mangelnde Gleichberechtigung in einigen Parteien zu bestehen scheint, aber eben in genau umgekehrter Richtung, als man es medial in Endlosschleife zu suggerieren versucht, darauf deutet hin, dass zumindest in der SPD, bei den Grünen und Linken Frauen gemessen an ihrem Anteil an den Parteimitgliedern teils sogar massiv überrepräsentiert sind. Da dies auch nicht nur temporäre Spitzen sind, sondern sich auch langfristig so niederschlägt, muss man davon ausgehen, dass bei der Vergabe von Listenplätzen sowie Fraktions- und Ministerposten Frauen dort Männern gegenüber stark bevorzugt werden, was das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung ist.

      Ein weiteres Indiz dafür ist das Alter dieser Personen. Während Männer in höheren Positionen meist bereits gesetzteren Alters sind, gibt es „erstaunlich“ viele Frauen, die bereits mit Mitte / Ende Dreißig Abgeordnetensitze in Landtagen oder gar im Bundestag innehaben und dort reihenweise Posten abgreifen – und dabei sind viele von denen, wenn man mal in ihre Vita schaut, sogar erst wenige Jahre zuvor überhaupt in die Partei eingetreten. Die von feministisch inspirierter Weiblichkeitssuprematie besoffene Presse sieht dies natürlich nur als gutes Zeichen und als Indiz für besagte Weiblichkeitssuprematie, in Wahrheit ist aber einfach nur der parteiinterne Konkurrenzkampf für Männer erheblich schwerer. Er war schon immer schwer, aber durch die immer zügellosere Frauenbevorzugung wird die Situation für Männer natürlich nur umso härter.

      Man muss wohl konstatieren: Männer müssen sich nach wie vor den Weg in die politische Belle Etage lang und hart erkämpfen und werden durch Frauenfördermaßnahmen dabei auch noch in erheblichem Maße benachteiligt, während Frauen meist schon bei Parteieintritt mit dem Parteibuch zusammen direkt eine exklusive Zugangskarte zum parteiinternen Pussypaternoster ausgehändigt kriegen.

    • *Feministinnen-Jammer-Waschküche, bitte … 😉
      Ich glaube kaum, dass sich eine Alice Weidel, eine Corinna Miazga oder eine Frauke Petry in diese Jammer-Waschküche begeben und mitjammern würden.

  6. Interessanter Einblick in die Zustände in der Taz- Redaktion, Ältere lehnen Identitätspolitik eher ab, für Jüngere ist sie ein zentraler Bestandteil ihres Denkens.
    Der Autor ist offensichtlich eher pro, sieht aber auch Probleme.

    „Die meisten von ihnen kamen ab etwa 2005 an die Universität und wurden dort politisch sozialisiert, als Identität, Repräsentation und Privilegien zu zentralen Begriffen wurden.
    (…)
    Ältere LeserInnen und RedakteurInnen der taz tun sich damit teils schwer. Einige sehen ihre blinde Flecken, im Weltbild und im eigenen Handeln. Andere sind verunsichert, fürchten Rassismusvorwürfe und fragen sich, wo und wie sie als Weiße mitreden sollen, wenn von ihnen eigentlich nur erwartet wird, „sich über den eigenen Rassismus zu bilden“. Und wieder andere finden, dass die Fixierung auf „Privilegenreflexion“ und Identität viele wichtige Fragen unter den Tisch fallen lässt. Oder sie stoßen sich daran, dass für die Vorstellung gemischter politischer Organisierung und Solidarität in der intersektionalen Vorstellung von Antirassismus wenig Platz ist.

    Umgekehrt werfen jüngere KollegInnen den Älteren vor, Anstoß an der „Müll“-Kampagne zu nehmen, weil sie „ihre“ taz beschädige, nicht aber an rassistischen oder sexistischen Karikaturen, die nur andere verletzen. Für sie ist solch zweierlei Maß Ausdruck weißen Privilegs. Und das wollen sie nicht durchgehen lassen.

    https://taz.de/taz-Kolumne-ueber-Polizei/!5691333/

    • Ich finde, das ist eine – sehr vorsichtig formulierte, aber trotzdem heftige – Vernichtung der intersektionellen Positionen durch schlichte Darstellung. Bei Sachverhalten wie.

      Auch sie sei für Meinungsvielfalt. Aber hier gehe es um Rassismus-Erfahrungen. „Und sorry: Zum Thema Rassismus finde ich persönlich nur EINE Meinung ok.“

      Einige KollegInnen sahen ein „Redeverbot“ für Weiße anrollen. Ein Irrtum. Denn natürlich wird niemandem verboten zu reden. Erwartet wird vielmehr, sich der Auffassung anzuschließen, nichts zum Diskurs beizutragen zu haben, wenn man keine eigenen Erfahrungen hat – und deshalb freiwillig zu schweigen.

      Entscheidend ist die Zugehörigkeit zu einem privilegierten oder zu einem unterdrückten Kollektiv. Aus Letzterem soll Definitionsmacht erwachsen – das Recht also, zu bestimmen, was diskriminierend ist. Rassistisch etwa ist demnach, was von einer – im Zweifelsfall einzigen – PoC so empfunden wird. Für intersektional Denkende ist dies zwingend.

      Auch Kritik am Staat ist bestenfalls sekundär. Denn der andere Weg, über den intersektional Denkende Veränderungen herbeiführen wollen, ist von oben: Institutionell verankerte Diversity soll nominell Unterprivilegierten – bei denen es sich allerdings ausnahmslos um AkademikerInnen handelt – Zugänge zur Macht verschaffen.

      Meinungen sollen unterschiedlich behandelt werden, je nachdem, wer sie äußert. Wer unterdrückt wird, hat erst mal recht.
      usw.

      müssen sich eigentlich bei Jedem mit eigenem Restverstand die Fußnägel hochrollen…

    • wie sie als Weiße mitreden sollen, wenn von ihnen eigentlich nur erwartet wird, „sich über den eigenen Rassismus zu bilden“

      Schon alleine das ist doch ein toxisches Klima. Nur weil man eine bestimmt Hautfarbe hat, muss man besonders aufpassen was man sagt… und das ist ein Standpunkt der von selbsternannten Anti-Rassisten vertreten wird.

      Und dann das von Hugor zitierte:

      „Erwartet wird vielmehr, sich der Auffassung anzuschließen, nichts zum Diskurs beizutragen zu haben, wenn man keine eigenen Erfahrungen hat – und deshalb freiwillig zu schweigen.“

      Also hat jeder Therapeut, der nicht selbst Opfer der jeweiligen Krankheit geworden ist, nichts zum Thema beizutragen? Es ist ein falscher Glaube, das nur eigene, subjektive von Wert sind.

      „Auch Kritik am Staat ist bestenfalls sekundär.“

      Hallo, ich bin ein Linker.

    • „Die meisten von ihnen kamen ab etwa 2005 an die Universität und wurden dort politisch sozialisiert, als Identität, Repräsentation und Privilegien zu zentralen Begriffen wurden.

      Das ist die eigentliche Katastrophe! Die haben die Unis besucht und sind als komplett durchverblödete, nicht zum logischen Denken fähige, rein destruktive Idioten wieder ausgeschieden worden! Nach einem teuren und zeitaufwendigem Studium!

      Wie konnte sowas passieren? Wer hat die Universitäten derart kaputt gemacht? Oder taugten die noch nie viel und jetzt hat sich dort halt (mal wieder) eine zerstörerische Ideologie breit gemacht?

      Das Schöne an der Sache ist: man kann dabei zusehen, wie sich Sprachzensierer und Moralisten gegenseitig übertrumpfen und mundtot machen. Wunderbar. Jeder der die Suche nach Wahrheit und Aufrichtigkeit noch nicht aufgegeben hat und sich mit der aufgezwungenen verlogenen political correctness schwer tut, wird automatisch der rechten Seite zugetrieben…

      Danisch würde sagen: „rechts ist das, was übrig bleibt, wenn die Linken durchgekommen sind“

      • Dass FB, youtube, google, Twitter und Co mittlerweile so massiv löschen und zensieren, dass die Bücherverbrennung der Nazis wie ein harmloser Kinderstreich dagegen wirkt, hat sich m.E. längst herumgesprochen. Alle, die kritische Sachen machen, sind längst da weg oder haben zumindest noch einen anderen Dienst als Backup. Ich hoffe die progressiven Konzerne schaufeln sich damit ihr eigenes Grab. Leider ist die große Masse sehr träge.

  7. Gespenstische Dinge tragen sich gerade zu … ich finde einen Artikel in der Emma richtig gut (aber die Emma ist ja aus woker Perspektive inzwischen sehr problematisch, um nicht zu sagen TERF, voll Nazi oder so):

    https://www.emma.de/artikel/jk-rowling-als-hexe-verbrannt-337837
    J.K. Rowling: als Hexe verbrennen? Meghan Murphy, 21. Juni 2020

    Der ist wiederum eine Übersetzung des englischen Originals aus einem anderen feministischen Kampfblatt:

    https://www.feministcurrent.com/2020/06/09/the-world-plays-dumb-with-jk-rowling/
    The world plays dumb with J.K. Rowling, Meghan Murphy, June 9, 2020

    Es geht um den inzwischen berühmten Tweet von J.K. Rowling:

    in dem sie den woken Begriff „People who menstruate“ auf die Schippe nimmt, der den Begriff (biologische) Frau verdrängen soll. Letzteren hat die Transgender-Mafia zum politisch unkorrekten Begriff erklärt, weil Biologie nicht zählt.

    Wobei mich immer folgendes irritiert: wenn mich meine beschränkten Biologiekenntnisse nicht täuschen, hat man (bzw. frau) vor der Pubertät und nach der Menopause keine Menstruation mehr, ist also auch keine Frau mehr. Was ist man denn stattdessen? „People who formerly menstruated“? Finde ich jedenfalls nicht sehr inklusiv, solcher former menstruatrixe sprachlich unsichtbar zu machen!!11

    • „Wobei mich immer folgendes irritiert: wenn mich meine beschränkten Biologiekenntnisse nicht täuschen, hat man (bzw. frau) vor der Pubertät und nach der Menopause keine Menstruation mehr, ist also auch keine Frau mehr. Was ist man denn stattdessen?“

      Keine Frau menstruiert permanent.
      Der Begriff macht auch die Frauen unsichtbar, die sich gerade zwischen ihren Menstruationszyklen befinden.
      Die Crux bei all diesen Versuchen, einen Sachverhalt präziser zu definieren, endet stets in einer Begriffsinflation, die immer mehr ausschließt.
      Gemeinhin ist „Frau“ alles, was nicht „Mann“ ist, also Titten und ne Vagina hat.
      Die Gendas schließen mit ihrer Definition 2/3 aller biologischen Frauen aus.

      • Und für das dritte Drittel machen sie per Dekret das Menstruieren zum zentralen Bezugspunkt ihrer Person. Würde ich diesem Drittel angehören, dann würde ich das schon aus Prinzip und unabhängig von meiner persönlichen Einstellung zum Menstrieren als bodenlose Frechheit ansehen, entschuldbar allenfalls dadurch, daß die Propagandisten solchen Sprachgebrauchs eine jenseits jeglicher noch verbliebener Satisfaktionsfähigkeit zermatschte Birne haben.

  8. „Just because you have a black wife or friend doesn’t mean you’re not racist.“

    Natürlich. Ich bin trotz der Tatsache, dass ich einen Menschen in mein näheres Umfeld (freiwillig!) einlade und mit diesem Zeit meines Lebens verbringe, ja mit diesem Menschen sogar Kinder habe, ein Rassist.

    • Natürlich! Denn du hast die schwarze Frau oder den schwarzen Freund ja nur, um deinen inhärenten weißen Rassismus zu verbergen. Das macht dich sogar zu einem ganz besonders schlimmen Rassisten!

    • »Just because you have a black wife or friend doesn’t mean you’re not racist.«

      Verstehe ich nicht! Zwei meiner besten Neg*r sind Freunde!

    • Krasses Video aus der Ghost-Kategorie „Die Frauen, die wir riefen“. Wie sie ihn die ganze Zeit anfährt – und wenn er auf sie zukommt, dreht sie sich weg und sagt, sie wolle das Covid-19 nicht. Wenn es Covid noch nicht geben würde, würde sie sicher schreien, dass er ihr nicht zu nahe kommen solle.

      Die westliche Welt ist inzwischen voll von solchen jungen Frauen, die sich über alles andere erheben.

      Patriarchat, nun tu doch endlich mal was!

      P.S. Ein US-Video lässt mich nicht mehr los, aber ich finde es nicht mehr. Es kam über Twitter: Ein schwarzer US-Soldat geht durch einen Park, in dem viele solche jungen Weißen protestieren. Sie greifen ihn an wie ein Rudel Frettchen, tänzeln um ihn herum, nehmen ihm seine Sachen weg. Er wirkt immer verzweifelter.
      Das hat mich echt angefasst. Hat einer da einen Link?

  9. Off topic: Coronakrise und welche Gesetze währenddessen möglichst unbemerkt verabschiedet werden sollen. Heute: „Leistungsschutzrechtnebenschauplatz“ dolles Wort!

    https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/zeit-autoren-kopieren-gesamtes-katapult-buch/

    Während bei dem besagten Gesetzt gestritten wird ob nun 4 oder 8 Wörter aufzeigen einen lizenzrechtlichen Anspruch erfüllen, kopiert im obigen Link ein Verlag ein kompletttes Buch.

    https://www.heise.de/news/Google-laesst-hinter-Paywalls-blicken-4795145.html

    Wenn ihr auf einen Link klickt, wird diese Seite aufgerufen, dabei wird normalerweise ein auch der sog. ‚referer‘ an die aufgerufene Seite übertragen. Dieser referer benennt den Referenzierer, also die Quellseiten-URL, somit weiß eine Online-Zeitung von wo und welche Artikel vermehrt oder vermindert aufgerufen werden. UND die 20-50 Werbetracker, die viele Online-Zeitungen mit in ihre Seiten einbinden, wissen das dann auch!

    Ich habe schon lange den Verdacht, dass manche Artikel wenn man von zB Genderama kommt, auf Bezahlschranke gestellt sind, welche geöffnet bleibt, wenn man von einem geliebten Twitter-Autor auf den Artikel gestoßen wird, so etwas ist recht einfach möglich.

    Obiger Artikel besagt, dass wenn ihr bald von Google-News kommt, bei FAZ und Spiegel hinter die Bezahl-Schranke hüpfen dürft, weil Google ein paar Brotkrumen an Lizenzen abtritt. Ein neuer saugnapfbewehrter und datenabsaugender Krakenarm ist damit gewachsen.

    Bei Firefox kann man das Verhalten des Referer recht fein-gradig justieren, die spezial-URL „about:config“ aufrufen. Und dann nach „referer“ suchen.
    Wenn man den referer einfach ausschaltet funktionieren manche Seiten nicht, es geht hauptsächlich darum, ihn auszuschalten wenn man von x.net herüber(across) zu y.net springt.

    Doku: https://wiki.mozilla.org/Security/Referrer Meine Werte und (default):

    network.http.referer.XOriginPolicy = 2 # sende nur wenn Quelle und Ziel GLEICH, ein möglicher Nachteil kommt man zB von Google unterlegen einige Seiten die Suchwörter die man verwendet hatte (

    ( = 0 , dann wird der referer immer gesendet )

    network.http.referer.hideOnionSource = TRUE bei Tor-Seiten als Quelle, sende keinen referer (FALSE)

    https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/zeit-autoren-kopieren-gesamtes-katapult-buch/

    • @Komu:

      »Ich habe schon lange den Verdacht, dass manche Artikel wenn man von zB Genderama kommt, auf Bezahlschranke gestellt sind, welche geöffnet bleibt, wenn man von einem geliebten Twitter-Autor auf den Artikel gestoßen wird, so etwas ist recht einfach möglich.«

      Manchmal bekomme ich Artikel-Links von befreundeten F*c*book-Usern, obwohl ich selbst kein F*c*book nutze. Die URL des Link ist dann um irgendeinen Code erweitert, und der Artikel ist lesbar. Verkürze ich aber die URL um diesen Code auf eine „normale“ URL (z. B. um sie FB-unabhängig weiterzuverlinken), stehe ich plötzlich vor einer Paywall.

      • Für die Publisher sind die virale Verbreitung über Soziale Netzwerke und eine optimale Indexierung bei Google sehr wichtig. Und das funktioniert nicht mit Paywall. Viele Texte bekommt man sogar frei, indem man den Titel in das Google-Suchffeld kopiert und dann den erscheinenden Link anklickt, weil der Referer dann eben Google ist.

        Das machen große Anbieter schon viele Jahre so, denn sie wissen, dass ihr Kram kaum wahrgenommen wird, wenn Google und Social Media blockiert sind.

        Damit lügen sie sich schön selbst in die Tasche, dass die Paywall doch so erfolgreich sei.

    • Ha! Grad vorhin hab ich gedacht, ich seh nicht richtig. Erst konnte ich einen „Zeit“-Artikel (von 1987) lesen, dann auf einmal nicht mehr, als ich auch die zweite Seite lesen wollte. Zurück zur ersten – sie war auch plötzlich gesperrt. Hab’s dann aber irgendwie hinbekommen …

      Es gibt für Firefox übrigens auch Add-ons wie „Smart Referer“ (da brauchst du dein „about:config“ -> „referer“ nicht mehr), „Skip Redirect“, „Neat URL“, „Canvas Blocker“, „Decentraleyes“, „Privacy Possum“, „uBlock Origin“, „No Script“, „Cookie Quick Manager“ oder „Cookie AutoDelete“ … (Das sind die, die ich verwende, allerdings weiß ich mittlerweile auch mehr oder weniger _wie_ ich sie zu verwenden habe, ums so zu bekommen, wie ich’s brauche beim safer surf … ;-))

  10. Was soll man dazu noch sagen?

    Wenn Schwarze Verbrechen begehen oder Unruhe stiften soll die Polizei sie ihn Ruhe lassen, diese Rassisten, die sie ja NUR kontrollieren, weil sie schwarz sind! Aber wenn ein Schwarzer Hilfe braucht, was fällt der Polizei dann ein nicht sofort herbeizueilen, selbst in Zonen die sich offen für die Abschaffung der Polizei einsetzen und nur einen Grund suchen um in Überzahl auf Polizisten los zugehen.

    • „Wie war das, der Jungen Generation heute wird es seit langen mal nicht mehr besser ergehen wie ihren Eltern … in mehrer Hinsicht“

      Na wenigstens gibts heutzutage ersatzweise schnelles Internet und freie XXX-Streaming-Sites 🙂
      Das bekommen die Verrückten hoffentlich auch nicht so schnellt tot.

  11. Pingback: Billy Coen über Frauen in der Politik | uepsilonniks

  12. terrorist life matters – von Palästina bis in die USA: das ist, was „Intersektionalismus“ und „progressive Linke“ bedeutet.

    • Die Intersektionalen arbeiten tatsächlich mit so einem Dangeons & Dragons -Bogen, wo die depressive afro-mexiko-Mischlinge, mit Chromosomen-Schaden und Genderfluidität die meisten Rüstungspunkte erhalten und die gewichtigste Deutungshoheit. Wer da nicht weg läuft …

  13. Ob wir auch bald eine Erweiterung des deutschen Schilderparkes brauchen?:

    „In Marseille und Umgebung, schreibt Leser ***, der mir diesen Schnappschuss sandte, stünden solche Schilder überall.“
    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1393-26-juni-2020

    Frankreich ist uns ja noch ein bisschen voraus, wobei es auch jetzt schon NoGo-Zonen in Deutschland gibt, in Connewitz würde ich mein Auto z.B. auch nicht parken. Offenbar reichen deutsche Gesetze und Gesetzeshüter schon jetzt nicht mehr aus, um bösartige organisierte Kriminelle bzw. einfache destruktive Idioten dorthin zu befördern, wo sie hingehören: hinter Gitter oder in eine Psychiatrie.

    Apropro: ich habe begonnen, „Das Islamisierungskomplott“ (kostenloses 6h Hörbuch von Wolfgang Eggert) anzuhören:

    Es beginnt mit der Analyse des Status Quo, wo hat sich der Islam festgesetzt, wo macht er bereits Probleme, wo wird schon jetzt geltendes Recht wegen Muslimen verbogen, wo knicken Politiker, Medien und Polizei ein usw. garniert mit Fallbeispielen. Hat mich ziemlich deprimiert, auch wenn ich fast alles schon kannte, ist es in konzentrierter Form irgendwie hart. Das sollte Pflicht für alle sein, die ansonsten nur MSM konsumieren, bei denen sämtliche Probleme radikal ausgeblendet oder sogar schöngeredet werden.

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