23 Gedanken zu “Welche Eigenschaften/Skills kennt Ihr, die Müttern zugeschrieben werden, die Väter (angeblich) nicht haben?

  1. Hmm, mein Mann meinte mal, er kann das Geschrei nicht so lange ertragen, das tut ihm im Ohr weh. Ich finde Geschrei zwar auch nicht toll, scheine aber es länger auszuhalten. Keine Ahnung ob das bei anderen Eltern auch so ist.

    Dann habe ich mal irgendwo gelesen, das Mütter die Kacka ihres eigenen Babys nicht so schlimm finden, wie von anderen Babys und das Väter diese „Supereigenschaft“ nicht haben.

    Und dann gibt es noch die Geschichte mit dem „Ammenschlaf“ – also das Gehör ist feinjustierter bei (vor allem frischgebackenen) Mamas. Männer können durchaus den kleinen Pups neben sich überhören – Mamas sind gleich hellwach (übertrieben).

    Mehr fällt mir spontan nicht ein ABER damit das nicht gleich wieder ausartet: Mütter und Väter sind beide verdammt wichtig in der Erziehung von Kindern. Was die eine Hälfte nicht so gut kann, kann die andere um so besser – diese Balance ist sehr wichtig.

    • „Hmm, mein Mann meinte mal, er kann das Geschrei nicht so lange ertragen, das tut ihm im Ohr weh.“

      Faule Ausrede. Er soll sich mehr um seinen Nachwuchs kümmern, dann lernt er auch, das „Geschrei“ besser zu deuten 🙂

      „Dann habe ich mal irgendwo gelesen, das Mütter die Kacka ihres eigenen Babys nicht so schlimm finden, wie von anderen Babys und das Väter diese „Supereigenschaft“ nicht haben.“

      Ja, hab ich auch von einer Hebamme gehört. Danach scheinen Frauen die Aussonderungen ihres Nachwuchses geradezu als Wohlgerüche wahrzunehmen 🙂
      Ich fand das nicht so prickelnd, aber auch nicht sooooo schrecklich, wie dieser arme Vater in dem YT-Video, das wir vor ein paar Tagen hier irgendwo präsentiert bekamen.

      „Und dann gibt es noch die Geschichte mit dem „Ammenschlaf“ – also das Gehör ist feinjustierter bei (vor allem frischgebackenen) Mamas. Männer können durchaus den kleinen Pups neben sich überhören – Mamas sind gleich hellwach (übertrieben).“

      DAS wiederum ist ein „Ammenmärchen“ 😉
      Meine Kleinen haben sehr früh in ihrem eigenen Zimmer geschlafen. Und ich habe durch zwei geschlossene Türen gehört, wenn bei ihnen auch nur ein Atemzug falsch genommen wurde.
      Eine Freundin von mir erzählte mir mal, dass sie sich mit ihrem Mann die Nachtwachen teilte.
      Eine Woche war er für die Nächte verantwortlich, eine Woche sie. Solange sie verantwortlich war, hätte ein Flugzeug neben dem Haus abstürzen können, ohne ihn zu wecken, während sie bei jedem „Öfföff“ sofort hellwach war. Aber wenn er verantwortlich war, war es genau anders herum.
      Ich hatte eh einen sehr leichten Schlaf und jedes ungewöhnliche Geräusch registriert, war aber nur aufgestanden, wenn das Geräusch ein Problem signalisierte. Manchmal hatte der Zwerg nur etwas im Halbschlaf geächzt, wenn er sich umdrehte. Die Mutter war dagegen sofort hellwach und besorgt, er könne verrecken. Dass ich das so entspannt sah, machte sie rasend, weshalb sie mich auch einmal förmlich mit einem Fußtritt aus dem Bett jagte.
      Ich habe dann irgendwann mit dem Zwerg im Wohnzimmer zusammen übernachtet, weil das weniger stressig war.

      „ABER damit das nicht gleich wieder ausartet: Mütter und Väter sind beide verdammt wichtig in der Erziehung von Kindern. Was die eine Hälfte nicht so gut kann, kann die andere um so besser – diese Balance ist sehr wichtig.“

      Keine Sorge, das dürfte hier jeder so sehen, wie Du 😀

    • Wickeln bei randvoller Windel war für mich fast nie ein Problem.
      Einzige Ausnahme: wenn der Sohnemann eine Durchfallerkrankung hatte, bekam ich Würgereize. War aber auch von Vorteil: ich konnte buchstäblich riechen, wenn er krank war 🙂

  2. Ja, das was schon kam, leichterer Schlaf und Stillen. Ich vermute, dass es auch auf Pheromon-Ebene, also beim Geruch und körperlicher Weichheit deutliche Unterschiede gibt, aus Sicht des Kindes.

    Aber sonstige Alleinstellungsmerkmale? Ich weiß nicht, ich denke da sind Vorlieben und Abneigungen eher persönlicher Natur. Ansonsten sind Frauen normalerweise etwas vorsichtiger, so dass sich eine optimale Entwicklung m.E. aus dem Wechselspiel von Vater und Mutter ergibt.

    Gern behauptet wird die Multitasking-Fähigkeit von Frauen/Müttern, was ich aus persönlichem Erleben nicht bestätigen kann.

    Eine Sache die mir bei Frauen öfter auffällt und sich bei Müttern vorteilhaft auswirken dürfte, ist ihre Fähigkeit, sich wiederholende Routine-Tätigkeiten, besser zu ertragen. Außerdem ihr Bezug zu Kleidung und ihre m.E. normalerweise etwas höhere soziale Kontaktfreudigkeit, meine Frau hat z.B. sämtliche Klamotten für die Kinder organisiert (viel gebrauchte Sachen von ihren Bekannten usw.) und macht das immer noch. Zum Glück, denn das ist nichts, was mich irgendwie locken würde, ich kaufe noch nichtmal für mich selbst gerne Kleidung.

    Ich vermute auch, dass Frauen, wenn sie nicht arbeiten gehen können, weniger leiden. Einfach weil sie trotzdem jede Menge soziale Kontakte pflegen und sie bereits aus der Kinderversorgung viel Befriedigung ziehen können. Etwas was mir z.B. sehr viel schlechter gelingt, ich bekomme über kurz oder lang schlechte Laune, wenn wegen den Kindern mal wieder alles liegen bleibt, das ist zumindest bei meiner Frau nicht so. Mag aber wieder eine persönliche Eigenschaft sein, wer weiß.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.