22 Gedanken zu “„I Take Responsibility“

  1. Narzistische Wokeness von hyperprivilegierten Typ, denen es an nichts aber auch an gar nichts mangeln wird, selbst wenn sie ihr halbes Vermögen an das Southern Poverty Law Center verschenken würden.

  2. Der Vorteil dieses Videos ist auf jeden Fall, sie singen nicht.

    Was sie wollen, ist the full monty die Sünden der whiteness zu bereuen:
    https://itakeresponsibility.org

    Unter „Take the Pledge“ bekommt man die Auswahlliste seiner künftigen Versprechen und selbstredend u.a. inkl. der Geständnisse/Beichte:
    – einen bias gegenüber Schwarzen zu haben,
    – zu leugnen, dass weiße Privilegien existieren,
    – die Existenz eines systemischen Rassismus zu bestreiten.

    Nun, wir hatten gestern als inhaltlich bereits vorgearbeitet.

    Zum Glück kann man in zwei von vier Arten, sich künftig zu bessern mit Geld nachhelfen.
    Womit von der Sünde hin zur Beichte und dem nachfolgenden Ablasshandel eigentlich die katholische Kirche in den Grenzen von 1517 wieder hergestellt worden ist.
    Jauchzet, Frohlocket! 🙂

    • „Womit von der Sünde hin zur Beichte und dem nachfolgenden Ablasshandel eigentlich die katholische Kirche in den Grenzen von 1517 wieder hergestellt worden ist.“

      Selbst zur Entwicklung einer eigenen Revolution sind sie unfähig. Und dann klauen sie ausgerechnet bei der katholischen Kirche im Spätmittelalter.
      Wir haben es ja schon mehrfach erwähnt, dass damals vorzugsweise Frauen verbrannt wurden.
      Mal sehen, wann sie es merken 🙂

      • Welche Revolution?
        Wenn eine Politik spaltend ist und wirkt, dann selbstredend Intersektionalität auf aktuellem Stand in Verbindung mit critical whiteness.
        Zuverlässiger kannst du eine politische Bewegung nicht zerlegen.

      • 1517?
        Nordamerika?
        Was haben die denn da schon verbrechen können?
        Der Kontinent war da doch gerade erst vor 25 Jahren entdeckt worden.

  3. Die lesen auch noch alle den selben Text ab … als wäre es eine Rolle, die sie spielen. Nicht mal ihre eigenen Worte können sie dafür nutzen. Es ist ja so schon schwer, denen das abzunehmen, aber mit diesem vorgegebenen Text verliert das alles noch mehr an Wert.

    • „Nicht mal ihre eigenen Worte können sie dafür nutzen.“

      Als ich weiland noch studierte, bildete sich eine hochprogressive Frauengruppe, die „lila Hexen“. Die wollten damals – Mitte der 80er – schon mit Frauenpower die Welt erobern. Dazu trafen sie sich einmal die Woche in der Teestube zum Plaudern. Eigentlich dasselbe, was Oma damals schon mit dem Kaffeekränzchen tat. Nur dass die sich nicht die Fingernägel schwarz anmalte und in lila Kostümen herumlief.
      Dann saßen abgeschottet vor der Außenwelt etwa 7, 8 Weiber auf den Polstern und debattierten über – keine Ahnung. Und wenn so ein armer ahnungsloser Student in diese Teerunde platzte, fielen sie kreischend über ihn her und luchsten ihn 5 DM für die „Chauvi-Kasse“ ab.
      Bemerkenswert an der Veranstaltung war aber, dass sie das Ergebnis einer fast lupenrein männlichen Organisation war. Ob Flyer, Plakate, Farbe, alles wurde von Männern besorgt, geschrieben und gelayoutet. Die Weiber haben sich nur noch in die Teestube gesetzt und geschwatzt.

      Die beiden Oberhexen übrigens haben unmittelbar nach dem Studium ein geradezu peinlich bürgerliches Leben aufgenommen, Hausfrau und Ehemann, der allein den Schornstein am Rauchen hält, und so.

      Ich bin sicher, dass das, was damals im Kleinen lief, auch heute den Feminismus im Großen am Laufen hält. Irgendwelche lila Pudel, die die Maloche machen. Die Nilse des Fortschritts 😀

  4. Und der ganze Käse wegen eines drogensuechtigen Kriminellen, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere einer (schwarzen) Schwangeren seine Pistole an den Bauch gedrückt hat.
    Übernehmen die dafür auch die Verantwortung?

    Von Julianne Moore und Stanley Tucci bin ich besonders enttäuscht. Schauspieler halt…

    • Es ist völlig egal, ob George Floyd drogensüchtig oder Krimineller oder bewaffnet war. Er war es nicht, als er verhaftet worden ist. Nichts rechtfertigt seine Ermordung bei der Verhaftung.

        • Stimmt! Nur wenn jemand permanent von sich gibt, nicht mehr atmen zu können und offensichtlich Angst um sein Leben hat, wird es schwer, einen Vorsatz zu bestreiten, wenn er dann das atmen einstellt.

        • In etwa könnte das hinkommen. Allerdings nicht, was das Strafmass anbelangt. Die Höchstrafen – eine kurze Recherche gemacht – liegt zwischen 25 und 40 Jahren für dieses Verbrechen, wobei nur einige Staaten den Begriff des „Murder of 3rd degree“ anwenden.

  5. Wenn die es wirklich ernst meinen, dann sollen sie zukünftig auf heiß begehrte und gut bezahlte Rollen verzichten und Platz machen für PoC, die in Hollywood unterrepräsentiert sind. Sonst ist das reines Virtue Signaling. Frei nach dem Motto: „Hey, schaut mal, wie woke ich bin!“

    • Das würde mich mal interessieren, ob die da wirklich unterrepräsentiert sind.
      Wenn ich heutzutage mal einen Film oder eine Serie schaue, dann sind da vor allem

      Transen
      Schwule
      Lesben
      Schwarze bzw. auf jeden Fall „nicht weiße“
      (und wenn eigentlich männlich dominierte Berufe „abgebildet“ werden, wie z.B. IT) Frauen

      in absteigender Reihenfolge im Verhältnis zum tatsächlichen Anteil an der Bevölkerung (bzw. im letzten Teil Anteil an der Lebens- und Arbeitsrealität) grotesk überrepräsentiert. Die ersten drei Kategorien werden natürlich i.d.R. wohl „nur gespielt“, aber Schwarze und Frauen sicher nicht.

      Es ist doch mittlerweile fast unmöglich, einen nach 2005-2010 gedrehten Film bzw. eine entsprechende Serie aus den USA oder Europa zu finden, in der die tatsächlichen Gesellschaftsverhältnisse realistisch und nicht im Sinne von Political Correctness und Forced Diversity abgebildet werden.
      Ich kriege mittlerweile echt die Wut, wenn mir – vollkommen ohne den geringsten Wert für die Handlung – ständig aneinander lutschende oder fickende „nicht-hetero-Quotenartefakte“ vorgesetzt werden, immer irgendeine (und sei es z.B. historisch noch so abwegige) Minderheitenperson als unfehlbarer Übersympath in Szene gesetzt wird (Funny van Dannen lesbische schwarze Behinderte sollte jeden Tag mindestens einmal im ÖRR laufen müssen *g*), oder immer irgendeine Frau entweder besser und schneller als die gesamten 10 Kerle im Team programmieren oder – ohne dass die Frisur verrutscht – mit bloßen Händen Bataillone 3x so schwere Marines verwemsen während die Kerle sich anstellen wie Dick und Doof oder direkt feige abhauen … oder natürlich gleich beides auf einmal.
      „Hollywood“ muss sich über den krassen Backlash der irgendwann kommen wird nicht wundern – die Scheiße guckt ja eh kaum noch einer wenn er dafür bezahlen muss – vielleicht sehen sie es beim 1000ten sauteuren Flop irgendwann mal ein anstatt wie üblich weißen Männern die Schuld zu geben (von denen es in deren Wahrnehmung offenbar eh ein paar Milliarden mehr gibt, als in Wirklichkeit).

  6. Ich bin gespannt ob wir dazu in einem halben Jahr bei irgendeinem Major-News-Outlet mal ein Review bekommen. Eine der Teilnehmerinnen zum Live-Interview einladen, nach der Begrüßung dieses Video zeigen und dann direkt einsteigen mit: „That was half a year ago, so, taking responsibility, what have you done?“

    Haha! War nur Spaß, wird natürlich nicht passieren.

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