Die große Gerichtsverschwörung – Alle, Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte etc stecken unter einer Decke

In der „Männerrechtsszene“ bzw der „Väterszene“ scheint mir eine beliebte Verschwörung zu sein, dass Richter und Rechtsanwälte unter einer Decke stecken, da illegale Machenschaften treiben und irgendwie einen Vorteil dabei herausschlagen.

In den meisten Fällen scheint mir das ziemlich unbegründet zu sein (wenn es so etwas im Einzelfall auch geben mag, wie in allen Bereichen, wo Leute oft zusammen kommen).

Eine der letzen Versionen war diese hier, die ich jetzt einfach mal herausgreife:

Und dann noch die unlautere Bereicherung:

Nehmen wir doch die Fachanwältin für Familienrecht in einer Stadt am Rhein, die für ihr profeministisches Milieu bekannt ist.

Diese Anwältin hat einen befreundeten Oberstaatsanwalt und mindestens eine der Richterinnen am ortsansässigen Familiengericht, die mit ihr kungeln.

Wenn sie die Chance bekommt, eine nicht deutsche Mutter zu vertreten, die sich voll auf sie verlässt und ansonsten keine Ahnung hat und der Vater hat Vermögen im Hintergrund, überpfändet sie auch mal in 5-stelliger Höhe, so lange, bis der Gerichtsvollzieher nicht mehr mitmacht.

Damit treibt sie den Verfahrenswert in die Höhe – und verdient fett daran.

Das Ganze wird durch den Oberstaatsanwalt und eine der Richterinnen gedeckt.

Ob diese beiden zulassen, dass nur die Anwältin daran verdient, obwohl sie sich ebenfalls illegal verhalten haben?

Mir ist schon nicht bewußt, wie sie da groß überpfänden soll. Sie kann ja nur das pfänden, was in dem Titel steht aus dem sie vollstreckt. Sicherlich kann sie einen überaus wertvollen Gegenstand pfänden, bekommt ja dann aber auch nur das ausgezahlt, was ihrer Mandantin laut Titel zusteht.

Natürlich „deckt“ ein Oberstaatsanwalt eine Vollstreckung aus einem Titel bis zur Höhe des dort genannten Betrages. Alles andere wäre ja absurd. Eine Vollstreckungsaussetzung muß beim Vollstreckungsgericht beantragt werden.

Was verdient eine Rechtsanwältin im übrigen bei einer Zwangsvollstreckung?

Schauen wir mal bei einem Gegenstandswert von 1.000 €

0,3 Verfahrensgebühr, § 13 Abs. 1 RVG, Nr. 3309 VV 24,00 EUR
Post- und Telekommunikationspauschale, Nr. 7002 VV 4,80 EUR
28,80 EUR
19 % Umsatzsteuer, Nr. 7008 VV 5,47 EUR
34,27 EUR
Gerichtsvollzieherkosten 35,70 EUR
69,97 EUR

Sie verdient also 28.80 €, 24 € wenn sie das Porto tatsächlich ausgibt.

(Bei einer Kostenquote der Kanzlei von 50% bleiben ihr 14 Euro vor Steuern)

Gehen wir das mal mit ein paar Beträgen durch:

5000: 90,90 €

10.000: 167,4 €

30.000: 258.9 €

50.000: 348.9 €

Das sind jetzt nicht die wahnsinnigen Beträge. Da lohnt es sich nicht wirklich seine Beamtenstellung als (Ober)Staatsanwalt oder seine Richterstelle zu riskieren.

Zumal eine Vollstreckung bei rückständigen Unterhalt wohl auch selten über 10.000 € erfolgt und man sich sonst Fragen sollte, warum der Rückstand trotz vollstreckbaren Titel und Vermögen aufgelaufen ist.

Anscheinend meint er, dass die 167,40 €  bei 10.000 € noch für ein reichliches Bestechungsgeld reichen. Und das wenn man bedenkt, dass davon auch noch Steuern zu zahlen sind und die Kosten der Vollstreckungsmitarbeiterin zu decken sind. Und man eigentlich noch den Betrag abziehen muss, der bei regulärer Vollstreckung angefallen wäre.

Das alles noch mit dem Risiko verbunden, dass das Vollstreckungsgericht den Antrag zurückweißt und der Staatsanwalt der ja anscheinend von dem Oberstaatsanwalt zurückgepfiffen wird sich an höhere Stellen wendet.

Ich finde da immer die Version wahrscheinlicher, dass derjenige, der die Verschwörung behauptet, keine Ahnung vom Recht hat und sich nicht hinreichend gegen den vollstreckbaren Titel gewehrt hat, so dass daraus evtl unberechtigte Forderungen vollstreckt werden können. Und der dann vollkommen unprofessionell mit dem üblichen Dreiklang aus Strafanzeige, Befangenheitsantrag und Dienstbeschwerde weitermacht (statt etwa einer Vollstreckungsgegenklage oder einem frühzeitigen Unterhaltsabändersantrag).

Die Juristen, die das prüfen, merken dann, dass derjenige keine Ahnung hat und die andere Seite sich im Recht befindet. Ihre Antwort bestärkt dann aber hauptsächlich die Verschwörungstheorien.

Ich will damit nicht sagen, dass es keine fiesen Anwälte gibt. Und das Richter und Rechtsanwälte nicht auch mal miteinander reden. Das ist aber etwas anderes als Klüngeln oder verschwörerisch Leute betrügen.  Natürlich gibt es auch fürchterlich falsche Urteile und Richter, die politische oder ideologische Ansichten haben (dann aber in jede denkbare Richtung bei der Vielzahl der Richter). Die allgemeine Justizverschwörung scheint mir aber schlicht als einfacher Weg zum Frustabbau bei Unverständnis der tatsächlichen Mechanismen.

vgl. auch

P.S.: in dem Beitrag ist mir noch einiges negativ aufgefallen, besteht Interesse an einer weiteren Besprechung?

50 Gedanken zu “Die große Gerichtsverschwörung – Alle, Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte etc stecken unter einer Decke

  1. Wenn eine Richterin in ihren Urteilen bzw. bei ihren richterlichen Leitsätzen das Gendersternchen benutzt, dann glaube ich allerdings, dass diese „woke“ Person einer bestimmten Ideologie anhängt und ihr Judiz in bestimmten Themen einseitig ist. Das reicht natürlich noch nicht, um eine allgemeine Verschwörung anzunehmen. Richter mit Gendersternchen gibt es allerdings in zunehmendem Maße.

  2. Anscheinend meint er, dass die 167,40 € bei 5.000 € noch für ein reichliches Bestechungsgeld reichen.

    Ich halte es im vorliegenden, konkreten Fall für falsch, finanzielle Motive zu unterstellen. Grundsätzlich handelt es sich bei Ehe- und Scheidungsverfahren um eine Rechtspraxis, die die Rechte des Vaters missachtet. Diese (Un-)Rechtspraxis ist zu einem grossen Teil im Recht kodifiziert. Finanzielle Motive der Juristen können eine Rolle spielen, sind aber nicht die Ursache der Schieflage. So gesehen stecken sie tatsächlich unter einer Decke, der Decke des kodifizierten Unrechts nämlich, das einseitig die Interessen der Östrogenmafia samt ihrer männlichen Prätorianergarde bedient..

      • Das stimmt. Allerdings hat ein Richter auch einen gewissen Ermessensspielraum und die Erfahrung zeigt, dass dieser Ermessensspielraum zusätzlich noch zu Gunsten der bevorteilten Partei ausgeschöpft wird.

      • „Als Judikative muss der ja nun einmal das Recht beachten“

        You made my day! 🤣🤣🤣

        Als ob sich ein Richter jemals daran halten musste!
        Hier ein etwas älterer Artikel, aber da hatte sich ein Richter unvorsichtigerweise verplappert:
        „Richter Schulz sieht das Problem: „Natürlich haben die Väter auch Rechte wie Pflichten, aber das steht alles nur auf dem Papier“, erklärt er. „Das ist die Ohnmacht eines jeden Familienrichters. Wenn eine Frau nicht will, kann man nichts machen.““
        https://www.merkur.de/lokales/regionen/waffen-einer-mutter-127833.html

        Wer soll das prüfen, ob er sich daran hält? Und was passiert, wenn festgestellt wurde, dass Recht gebrochen wurde? Siehe Görgülü-Fall!

        Dass die verstorbene Anwältin eindeutig zu einem – zumindest informellen – Netzwerk gehörte, kann man an einer Gesetzesänderung festmachen, die in ihrer Zeit als Abgeordnete von der FDP angestossen wurde:
        Eine langjährige Ehe begründet nach wie vor einen lebenslangen Unterhaltsanspruch! (Die drei Jahren waren somit Geschichte)
        http://www.treffpunkteltern.de/news/neuregelung—dauer-des-nachehelichen-unterhalts-bei-langer-ehedauer_1357.php

        Auch die Art und Weise, WIE das Gesetz durchgeboxt wurde – mehr oder weniger heimlich – nährt die Vermutungen, dass alle unter einer Decke stecken.

        Nach der Scheidungsreform 1977 gingen die Streitigkeiten nicht, wie versprochen, zurück, sondern nahmen zu: Zu Lasten der Väter und Männer!

        JEDE Reform führte zu mehr Familienverfahren!

        Wir haben heute mehr den 650.000 Familienverfahren/Jahr mit einem mittleren Streitwert von 7200 €/Verfahren.

        Wie in allen Milliarden schweren Wirtschaftsbranchen: Es gibt Interessengemeinschaften, Verbände, usw., die diesen Markt sichern wollen! (der Juristinnenbund ist so einer)

        Die Väter und Männer schlafen noch! Sie haben es noch nicht erfasst, was abläuft!

        • „Eine langjährige Ehe begründet nach wie vor einen lebenslangen Unterhaltsanspruch! (Die drei Jahren waren somit Geschichte)“

          Soweit ich mich entsinne, wurde dieser Grundsatz nie ernsthaft angetastet. Die Reform von 2008 begründete nur einen anderen Verteilungsschlüssel, bei dem vorrangig minderjährige Kinder versorgt werden sollten. Schon die ersten Formulierungen der Reformvorschläge wurden von einem empörten Aufschrei der ganzen Frauenhelferindustrie begleitet. Danach hätten die Straßen bedeckt sein müssen von verhungerten Ex-Ehefrauen.

          Vermutlich machen seitdem nur wesentlich mehr Gerichte von einer zeitlichen Beschränkung des nachehelichen Unterhalts Gebrauch, was sie schon vorher gekonnt hätten. War die Ehe aber lang und es gibt keine minderjährigen Kinder zu versorgen, ist es auch weiter möglich, den Ex bis ins Grab in Anspruch zu nehmen. So ist das ja auch in § 1578b BGB formuliert.
          Das Entscheidende ist wahrscheinlich, wie die Phrase „grob unbillig“ im § 1578b BGB bei der sog. ständigen Rechtsprechung gehändelt wird.
          Keine Ahnung zu der Frage. Weißt Du da Näheres?

  3. Also da gibt es weit abstrusere Verschwörungstheorien mitlerweile aus der Mütterlobbywelt. Ich sage da ja gerne, wer sich als entsorgter Vater mal das Ego polieren will, muss sich nur mal den Unfug durchlesen, den Mia EVig und ihrer Kumpaninnen so im Internet verbreiten, über Väterrechtler, die alle der Pädosexuellen Szene angehören, und mit ihren Netzwerken, an den Familiengerichten fürsorglichsten Müttern die Kinder entziehen, um sie zu Missbrauchen, ich hatte gerade auf Twitter so eine paranoides Muttertier an der Backe. Also über twitter-Ferndiagnose tatsächlich ein Paradebeispiel für Paranoides ahnverhalten. Da lohnt es sich nicht einmal zu diskutieren. wenn sie zu persönlich werden einfach Blocken. Wer lust hat sich sowas anzusehen, einfach mal @_Mutti_Vation_ anschauen oder diesem Thread folgen.

    • Ja, auf der „anderen Seite“ ist es natürlich nicht besser. Dort nehmen sie an, dass die Mütter schlecht behandelt werden und alle Väter sich ganz einfach von jeder unterhaltspflicht befreien können. auch da wird es welche geben, die davon ausgehen, dass die Richter, die Gerichtsvollzieher und diverse Rechtsanwälte alle unter einer Decke stecken und die Zwangsvollstreckung von Unterhalt verhindern oder jedenfalls der Bundestag zu männlich besetzt ist und deshalb die Zwangsvollstreckung zu schwierig macht und diverse schlupflöcher lässt. Das ist natürlich auch falsch.

    • Krass aber habe gerade @_Mutti_Vation_ überflogen und wenn das alles stimmt, kann es gut sein, dass es unter der Justiz einen Kreis an Kindermissbrauchern gibt, die sich Kinder frei hinschieben können, geplant und bewusst fürs kaputt machen… Deutschland IST Kinderporno, und – umschlasgsplatz. Ich als Vater schieb mir auch langsam Paras, sobald irgend ein Mann meine Kiddies anguckt.
      Warum zum Henker stehen soviele drauf? Weil normaler Porno nicht mehr ausreicht? Weil man ‚aus versehen‘ immer jüngere Mädls ficken will? Weil die meisten auch noch selbst Opfer als Kleinkinder schon waren und selbst total korrumpiert sind?
      Klar machen Frauen bei sowas mit. Nicht nur Männer. Und klar sind da auch Richter und Justiz mit drin. Was ist aus dem Dehahy geworden? Dem sie (wer?) Kinderpornos im RegierungsPC gefunden haben. Wo zum Henker ist der jetzt? Und gehört er zu diesem Kreis?
      In Saudi Arabia hätte man all den Wixxern den Kopf abgeschlagen. (obwohl: aich dort kaufen sie Kinder um soe zu misshandeln) Hier kriegt ein Kinderficker, und den Film onlinestellen, lachend 1 Jahr und 10Monate AUF BEWÄHRUNG.
      SCHEISS DEUTSCHLAND SCHEISS JUSTIZ HIER.
      Fickt doch mal eure eigenen Kinder und stellt das online zu den Richter und Abgeordneten amigos. Und vercheckt die Kinder weiter an die.
      WAS GEHT AB BEI DEN UNTERFICKTEN WIXXERN.

      • „Wenn das alles stimmt…“
        Ja das ist der Punkt. Wenn es stimmen würde…., Leider ist das meiste von einem paranoiden Haufen Frauen zusammengetragen, die nicht damit klarkommen, dass sie langsam die Lufthoheit in den Familiengerichten verlieren und versuchen mit einer großen pädophilen Verschwörung diese zurückzugewinnen.
        Das ist leider nicht wirklich hilfreicher, als sich aus solchen Geschichten https://m.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/fabio-5-zu-tode-gepruegelt-kita-alarmierte-zuvor-das-jugendamt-71178332,view=amp.bildMobile.html eine Mütter-Verschwörung zu machen und wenn du Dir ansieht, womit einige Mütter vor den Familiengerichten immer noch durchkommen, wäre das nicht weniger plausibel. Aus den negativen Beispielen zu verallgemeinern hat einer Sache leider noch nie wirklich geholfen. Letztendlich fängt man dann eher an solche Vorwürfe ganz zu ignorieren. Genau DAS Problem haben doch gerade Frauen die tatsächlich einen pädophilen Ex-Partner haben, dass denen keiner mehr glaubt, weil der Vorwurf lange Jahre zu bequem missbraucht werden könnte, um den Vater aus dem Leben der Kinder zu entfernen. Irgendwann hat sich selbst bei den Familiengerichten und Jugendämtern herumgesprochen, dass Mütterlobby-Gruppen und VamV-Anwältinnen ihren Klienten lange Zeit geraten haben, sich genau mit diesem Vorwurf den Zugriff aufs Kind zu sichern.
        Ist wie bei der Geschichte mit dem kleinen Jungen der „Wolf“ schreit. Irgendwann (und meist gerade dann, wenn tatsächlich ein Wolf kommt, glaubt man ihm nicht mehr).
        Ich habe in meiner Zeit seit ich mich mit Trennungsvätern beschäftige drei Männer näher kennengelernt, welche die Ex-mit dem Missbrauchsvorwurf aus dem Leben der Kinder entfernen wollte (meist passenderweise, wenn diese ihren Umgang erweitern wollten) und das war glaube ich sehr symptomatisch für die gesellschaftliche Entwicklung an den Familiengerichten. Beim Ersten (Frau Pädagogin, selber einen entfremdeten Vater) wurde der Umgang des Vaters umgehend eingeschränkt („bis zur Klärung der Vorwürfe“), mit der Klärung der Vorwürfe hat man sich Zeit gelassen, Vorwurf hatte also Erfolg, der Vater hat sein Kind lange nicht dann nur unter Beobachtung gesehen und irgendwann war das Kind so verängstigt, dass der Vater es auch sein lassen konnte.
        Der Zweite hatte regelmäßig Umgangen und als seine Tochter den Wunsch äußerte mehr Zeit mit ihm zu verbringen, kamen von der Mutter die Bedenken (etwas subtiler vorgetragen, indem die Mutter typisches Verhalten von Missbrauchskindern beschrieb, welches die Tochter angeblich an den Tag legte). Dem Wurde recht schnell nachgegangen, ohne den Umgang längerfristig einzuschränken und letztendlich hat der Vater die Ausweitung des Umgangs erhalten (was bestimmt im paranoiden Welt der fabelhaften _Mutti_Vation_ einer der Fälle gewesen wäre, mit denen sie ihr Weltbild bestätigt, weil eine „beschützende Mutter“ entrechtet worden ist)
        Beim Dritten (Mutter berufsmäßige HartzIV-Empfängerin und geborene Alleinerziehende) saßen Jugendamt, Familienberatung, und sogar die Familienrichterin einheitlich da, schüttelten den Kopf und meinten „Damit wollen sie jetzt echt nicht auch noch kommen, oder?“ nachdem die Mutter das gemeinsame Sorgerecht schon mit Gewaltvorwürfen verhindern wollte. Als die Richterin ankündigte, dass sie ernsthaft überlege, die Bindungstoleranz der Mütter prüfen zu lassen macht die Mutter einen Rückzieher und sagte es sei ihre Schwester gewesen (eine Kindergärtnerin), die die Vorwürfe gemacht hätte. Auch das ist bestimmt ein Fall, der in _Mutti_Vation_s Weltbild wunderbar als Beweis einer pädophilen Weltverschwörung passt, irgendwie bekommt man da sicherlich auch eine weibliche Familienrichterin unter.
        Frau wie _Mutti_Vation_ tun leider gar nichts, um tatsächlich etwas gegen Pädophile vorzugehen, denn ihre Vorwürfe und persönlichen Angriffe sind leider viel zu abgeschmackt und absurd, als dass sie von normalen Menschen wirklich ernst genommen werden könnten. Selbst wenn irgendwo unter ihren Vorwürfen mal ein Treffer wäre geht das leider in ihrem „Wolf“-Geschreie unter.

        • Und es bleibt eine Tatsache, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind sexuell missbraucht wird, mit der Involvierung des biologischen Vater sinkt. Dass ein Stiefvater sie missbrauch es sehr viel Wahrscheinlicher, vor allem wenn das Kind kein Vertrauensverhältnis zu seinem leiblichen Vater hat. Bei biologischen Kindern gibt es in der Regel eine größere Hemmschwelle, auch wenn es sich kranke Kacker gibt, bei denen die auch nicht funktioniert. So zu tun, als müssten diese Kranken Kacker die Standards am Familiengericht definieren würde dazu führen, dass Kinder nach einer Trennung erstmal ins Heim kommen, denn kranker KackerInnen gibt es nicht seltener. Kindstötungen jenseits von Natizid, also der Neugeborenentötung sind recht gleich unter den Geschlechtern verteilt.

        • „Ist wie bei der Geschichte mit dem kleinen Jungen der „Wolf“ schreit. Irgendwann (und meist gerade dann, wenn tatsächlich ein Wolf kommt, glaubt man ihm nicht mehr).“

          Auf diese Gefahr hatte ich – und nicht nur ich – schon 2005 beim VafK hingewiesen. Eine Entwicklung, die so logisch war, dass es keiner Kassandra bedurfte, sie vorher zu sagen.

          Und Gleiches wird mit dem bis ins Groteske ausgeweiteten Verständnis von „Gewalt gegen Frauen“ passieren. Wenn die Opfer nicht blutüberströmt in die Notaufnahme kommen, wird man ihren Notruf nur noch mit einem Achselzucken zitieren.

          Wo immer Feministinnen aktiv werden, hinterlassen sie verbrannte Erde.

        • Und auch zu kritisieren ist, dass die Medien unverändert im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen von „Vätern“ schreiben/sprechen, wo es sich bei näherem Hinsehen meistens um Stiefväter oder Lebensgefährten der Mütter handelt.
          Ich frage mich, ob das Zufall, Schlamperei, oder feministisch motivierte Absicht ist.
          Für die Kinder ist es auf jeden Fall fatal.

          • Ja, Schlamperei. Väter im Sinne von ‚der, der sich tagtäglich un das Kind kümmern sollte‘ zusammen mit der Mutter. Biologische Väter haben allerdings auch oftmals die Schnauze voll und verpissen sich tatsächlich. Zu jung, kein Bock, keine Verantwortung, zu viel Stress mit der Frau und kein Durchhaltevermögen im ersten Jahr des Babys. Sehr schade für die Kinder. Sie meisten Leute haben kein Durchhaltevermögen wie bein Jobwechsel ja auch immer schneller wechseln. Wie bei tinder. Das fiese ist, dass Kinder komplett diskriminiert werden. Wie auch bei Corona. Die Frauen diskriminieren auch ihre eigenen Kinder.
            Die Väter geben meistens einfach auf, weil die kein Bock auf Stress haben.

          • „Biologische Väter haben allerdings auch oftmals die Schnauze voll.“
            Ja, gibt es im Gegensatz zur Mutter fragt ihn auch niemand, ob er Vater werden will. Jemanden, der nie Vater werden wollte aber wegen Verhütungsfehler in diese Rolle gezwängt wird, mit einem Vaterrechtler in einen Topf zu werden ist wohl die albernste Argumentation. Wir Schließen auch von Frauen wie dieser „https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/baby-tot-im-park-polizei-holt-530-frauen-zum-gen-test-68609528.bild.html“ oder dieser „https://www.bild.de/news/inland/news-inland/auf-gehweg-entbunden-und-ausgesetzt-mutter-26-festgenommen-70834050.bild.html“ auf andere Mütter oder andere Erzieherinnen.

        • Wolf Wolf schreit die nicht. Die nennt ganz genau Namen und wie die zueinander gehören. Keiner hat Bock dem nachzugehen, vermutlich ist da sogar was dran. Müsste ein Journalist mal ran uns das fett in die SZ bringen. Was ist aus Edaty geworden?

          • Sie bezichtigt Vaterrechtler pauschal der Pädophilie unterstellt Verfahrensbeiständen sie würden durch die „Väterlobby“ ausgebildet etc. in Twitter-Threads. Sorry aber lauter „Wolf“ rufen kann man nicht, sollte sie tatsächlich irgendetwas an nachweisbaren Fakten haben, was auf so ein Netzwerk hindeutet, dann verprellt sie schon mit ihrem Auftreten jene, die vielleicht noch Interesse hätten ihren Theorien zuzuhören. Denn sie wirkt damit, wie eine paranoide Verschwörungstheoretikerin.

  4. Hmmm… Unter dem Titel „Die große Gerichtsverschwörung – Alle, Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte etc stecken unter einer Decke“ hätte ich jetzt was anderes erwartet. Im Text von Franz-Joerg Krieg geht es um EINE Rechtsanwältin, die mutmaßlich mit EINEM Staatsanwalt und EINER Richterin befreundet gewesen sein soll. Aus einer solchen Einzelfallbeschreibung den Vorwurf der großen Weltverschwörung zu stricken, erscheint mir doch arg populistisch vereinfachend.

    Und so sehr man auch dem Text Überzeichnungen und Verstiegenheiten vorwerfen können mag, so sehr sollte man auch nie vergessen, dass Richter und Anwälte jeder Art auch vor allem Menschen sind. Die reden nicht nur hin und wieder miteinander. Die lernen sich kennen und entwickeln teils Freundschaften. Und ja, in einzelnen Fällen kann das sicher zu einem Klüngel führen, wo man sich, so gut es umsetzbar ist, im Fall der Fälle den Rücken freihält. So etwas stellt sicher nicht die Regel dar, das aber so als völlig abwegig darzustellen, spricht für einen nicht völlig von Naivität befreiten Glauben an eine regelrecht göttliche Gerichtsbarkeit, in der schlimmstenfalls nur einzelne schlechte Richter oder einzelne schlechte Anwälte aufgrund ihrer individuellen Schlechtigkeit heraus schlechte Dinge machen. Nein! Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, können sich auch Beziehungsgeflechte bilden, die auch dazu führen können, dass Gerichtsbarkeit in Kooperation missbräuchlich ausgenutzt wird. So etwas per se als unvorstellbar zu betrachten, halte ich für weltfremd, denn Menschen machen so etwas… überall, warum also nicht auch im Bereich der Justiz?

    • EINE Rechtsanwältin, die mutmaßlich mit EINEM Staatsanwalt und EINER Richterin befreundet gewesen sein soll. Aus einer solchen Einzelfallbeschreibung den Vorwurf der großen Weltverschwörung zu stricken, erscheint mir doch arg populistisch vereinfachend“

      Ich schreibe doch hier in der Einleitung, dass mir das immer wieder begegnet und ich hier ein Beispiel davon raus greife.
      klar ist dieses Beispiel insofern ein schlechtes Beispiel, weil ich dich ja sächlich erstmal auf eine rechtsanwältin bezieht. Die allerdings gleichzeitig als Beispiel für eine Kategorie von anderen rechtsanwältinnen dienen soll.

      • Man kann ja vielleicht doch noch eine Art Mittelweg zwischen „Einzelfall“ und „allgemeine Verschwörung“ formulieren. Es scheint doch so, dass hier institutionelle Strukturen ein gewisses Fehlverhalten möglich machen, oder geradezu dazu einladen. Z. B. werden Richter in diversen Hinsichten wenig kontrolliert (wie z. B. auch Professoren).

        Und wenn ein gewisses Fehlverhalten möglich ist, oder sich geradezu anbietet, dann führt dies ja möglicherweise dazu, dass dieses Fehlverhalten vergleichsweise häufig auftritt – obwohl es natürlich nicht immer und überall auftritt.

        Und vielleicht ist diese Häufung des Fehlverhaltens ja schon ein triftiger Grund zu Klage, auch wenn es sich nicht um die ganz große Gerichtsverschwörung handelt …

        • Eine kleine Anekdote betreffend „unter einer Decke steckend“ aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz:
          Ich hatte eine Termin beim Friedensrichter, um eine gerechtfertigte finanzielle Forderung bei meinem ehemaligen Arbeitgeber geltend zu machen. Ich war so ungefähr eine Viertelstunde/zwanzig Minuten zu früh und schlenderte noch ein wenig durch das Städtchen, um mir die Zeit zu vertreiben. Und wen sehe ich da durch ein Fenster einer Kneipe in trauter Zweisamkeit Bier trinken. Meinen ehemaligen Arbeitgeber und der Friedensrichter (der eine vermittelnde Position einnehmen sollte und kein Recht sprechen kann).
          Bei Beginn der Verhandlung fragte ich spöttisch, ob noch verhandelt werden soll oder ob sie sich schon geeinigt hätten.
          Die Moral von der Geschicht: Trauen nie nie einem Richter nicht.

    • Und ja, in einzelnen Fällen kann das sicher zu einem Klüngel führen, wo man sich, so gut es umsetzbar ist, im Fall der Fälle den Rücken freihält. So etwas stellt sicher nicht die Regel dar, das aber so als völlig abwegig darzustellen, spricht für einen nicht völlig von Naivität befreiten Glauben an eine regelrecht göttliche Gerichtsbarkeit, in der schlimmstenfalls nur einzelne schlechte Richter oder einzelne schlechte Anwälte aufgrund ihrer individuellen Schlechtigkeit heraus schlechte Dinge machen.

      Christian tendiert etwas in diese Richtung. Ich will ihm das gar nicht zum Vorwurf machen. Es ist Teil seiner jugendlichen Unerfahrenheit … muhaha
      Was Recht und dessen Durchsetzung anbelangt: Das Umgangsrecht, richterlich verfügt, wird in der Regel nicht durchgesetzt. wenn die Mutter es sabotiert. Dazu gibt es reichlich Belege, die ganze Regale füllen würden.

  5. Also, bei meiner Scheidung hatte die zuerst mandatierte Anwältin sehr schlampig gearbeitet. Da ich zumindest ein bisschen juristische Ggrundausbildung habe, konnte ich der Sache durchaus folgen. Als sie das dritte Mal einen mich entlastenden Aspekt vergessen hatte, habe ich mir wen Anderes gesucht (sie hatte aber auch vergessen, mit mir eine ädequate Kostenvereinbarung zu schliessen zu ihrem eigenen Schaden). Der Nächste war schon besser, aber auch dort musste man aufpassen. Ganz zuletzt fand ich (nicht er) z.B. noch einen bösartigen Fallstrick im Versorgungsausgleich, der mir (aber auch der Exfrau) sehr geschadet hätte. Konnte ich aber noch abbiegen.
    Insgesamt bleibt natürlich festzuhalten, dass man als Mann und Hauptverdiener bei Scheidung in einer rechtlich sehr nachteiligen Position ist. Da braucht sich die Gegenseite eigentlich gar nicht groß anstrengen.

  6. Hasu Du die Zahlen selbst rausgesucht? Weil – mein Anwalt nimmt da nämlich:
    – 1,0 Verfahrensgebühr Nr. 3305 VV, 115€ Mahnverfahren 115€
    – 0,5 Verfahrensgebühr Nr. 3308 VV Vollstreckungsbescheid 57,50€
    – Pauschale für Post- und Telekom.dienste Nr. 7002 VV 20€
    – zzgl. 19% USt 36,58
    – Gerichtskosten 35,50
    Macht 264,58€ – davon verdient der Anwalt 192,50.

    Das ändert nun nichts an Deiner Argumentation, dass man davon als Anwalt nicht reich wird und das auch eigentlich kein guter Anwalt macht, wenn Du ihn nicht eh kennst, weil sich das für ihn überhaupt nicht lohnt. Es macht aber die 28,80 ziemlich unehrlich.

    An dem Verfahren sind Staatsanwälte gar nicht und Richter nur insofern beteiligt, als das sie das ungeprüft abstempeln, d.h., der Text ist insofern recht falsch und dämlich – ABER natürlich sind da bei Unterhaltsverfahren noch ganz andere Kosten dabei – keine Ahnung wie die heißen, kenne ich mich nicht aus; ich hatte nur mal einen Kunden, der fand, die letzte Rate könnte er sich sparen.

    Der weitaus teurere Teil wird für Unterhaltsmelkkälber die vorangehenden Kosten für die Feststellungsverfahren sein, und in den Beschwerdefällen zieht die feine Dame ja gerne erstmal 400km weg – das sind dann pro Prozessstag für die Anwälte 800km *30 cent nach 7003 VV RVG, das wären mal 240€, plus 70€ Tagegeld. Plus USt, natürlich – das ist der Grund, warum Frau Familienrechtsanwältin das schicke 6er Cabrio fährt; die Leasingrate ist ja mit zwei Prozesstagen schon weider drin.

    Und diese „Kosten“ sind natürlich nach dem Urteil sofort vollstreckbar – da war nun aber auch kein Staatsanwalt beteiligt – außer, der Mann hat wenauchimmer wegen wasauchimmer angezeigt, aber das würde selbst ich als Laie in die Ablage „P“ einsortieren.

    Ich wüsste sowieso nicht, was in dem Thema ein Staatsanwalt verloren hat. Überhaupt liest sich der verlinkte Text… nunja, frustriert, und „selbst schuld“. „Natürlich hätte ich Berufung einlegen können“ – ja, und man kann übrigens auch einem gerichtlichen Mahnbescheid einfach dadurch widersprechen, dass man „nö“ ankreuzt. Ohne Begründung, ohne Unterschrift. Ob das eine gute Idee ist, sei mal dahingestellt, aber das wird halt ohne Widerspruch schlicht automatisch ein vollstreckbarer Titel. Wie Du ja schreibst: „keine Ahnung vom Recht hat und sich nicht hinreichend gegen den vollstreckbaren Titel gewehrt hat, so dass daraus evtl unberechtigte Forderungen vollstreckt werden können“.

    So isses.

    An den ganzen „unfairen“ Kosten sind die Unterhaltspflichtigen übrigens auch selbst Schuld. Das Gesetz ist halt so, da sind aber Politiker „schuld“, nicht Richter. Die Richter stützen sich dann zudem gerne auf Gutachten – die sind mal eine Runde grausamst gebiast, aber auf die Idee, sich mal ein ordentliches Gutachten zu besorgen kommt ja nun niemand – und die Gutachter per se sind hier nahezu durch die Bank alle auf der feministischen Schiene, schreiben den letzten Stuss und bereichern sich daran. Auf sowas wie „gesunder Menschenverstand“ zu hoffen ist weltfremd; das sind Juristen. Mit gesundem Menschenverstand schafft man kein Staatsexamen.

    D.h., Du kannst gleich zahlen, oder Du kannst halt später zahlen und noch 10.000€ extra. Oder du zahlst halt nix – dazu wird man sinnvollerweise pfändbares Vermögen und Einkommen los; da kann man dann auch die Mahnschreiben ignorieren, hat halt dann alle halbe Jahr mal einen netten Plausch mit dem Gerichtsvollzieher. Der geht aber genauso wieder wie der abgeschobene Papa, wenn Mama das Kind nicht hergeben will.

    • Du bist da oben bei der Errichtung des Titels oder?
      Ich bin da bei der Vollstreckung aus dem Titel.
      wer einen Mahnbescheid gegen sich durchgehen lässt, der vollkommen überhöhte Summen enthält, der kann sich natürlich auch nicht auf die große Verschwörung berufen. Denn das Mahnverfahren ist ja ein automatisiertes Verfahren, indem man schlicht Widerspruch einlegen muss und die eigentlichen Forderungen von niemanden geprüft werden

      • 1> Errichtung / Vollstreckung
        Das ist aweng Milchmädchen, oder? Ohne Titel keine Vollstreckung, das wären bei meinem Anwalt noch 57,50 netto extra gewesen.

        Dann bin ich bei 264,58€.

        Der Titel kommt ja nun nicht aus der Luft?!

        Meine Kritik ist, dass Du Kosten für das I-Tüpfelchen anführst; nicht aber den Schlonz dahinter.

        2> Typ ist blöd
        Das geht recht offensichtlich aus seinem Text hervor. Dass Du und ich wissen, dass man bei den rosa Briefen einfach nur „Nö“ ankreuzen muss, hilft ja nun nicht jedem…

        Dass Anwälte sich an strittigen Scheidungen dumm und dämlich verdienen ist natürlich keine Verschwörungstheorie. Es ist ein Fakt.

        Dass die Staatsanwaltschaft wie Richter das voll OK finden, auch.

        Dass das Meuschelei sei, ist hingegen Unsinn. Aber da taugt Dein „so viel verdienen Anwälte für *genau den Punkt* nicht – v. A. weil kaum ein Anwalt für 70€ _irgendwas_ macht. Wenn Du da einen kennst – mein guter Freund macht unter 200€ nix nach RVG, und ich würde sehr gerne Waipu.tv auf 9,99 verklagen. Da verdient der Anwalt bei 1,3fach 58,50. Hat keiner Lust drauf. Nenn mir bitte einen, wenn es den den gibt. Mehr muss der Prozessgegner leider nicht zahlen.

    • „Ich wüsste sowieso nicht, was in dem Thema ein Staatsanwalt verloren hat. Überhaupt liest sich der verlinkte Text… nunja, frustriert, und „selbst schuld“.“

      Auf mich klang das auch eher wie eine der zahllosen Räuberpistolen, die so im Net kursieren.
      Ich traue Familienrichtern wahrlich jede Niedertracht zu, aber die Gemengelage erscheint mir sehr zusammenphantasiert.
      Was Staatsanwälte – gar Oberstaatsanwälte – in einem Zivilrecht machen, ist mir – zugegeben Laie – nicht klar. Der Staat ist hier nur in der Form des Richters Prozessbeteiligter, weder als Kläger, noch als Beklagter.

  7. Seit einigen Jahren verfolge ich die Familienrechtsthematik in öffentlichen Medien. Mir ist dabei bislang noch keine nachhaltige verschwörungstheoretische Auffassung gegenüber Richtern und Staatsanwälten aufgefallen. So wie Pjotr sagt, das System, die Rechtsauslegung, die Gesetzeslage richtet sich gegen Männer, nicht unbedingt die Vollstrecker, die Richter. Fast immer äußern Männer solche Verschwörungsdinge im Affekt, aus dem Schmerz des Urteils heraus. Kinder weg, Hab und Gut weg, da kann man schon mal unsachlich den Mund aufmachen. Bei Frauen findet das auch nicht statt, denn die kriegen in der Regel, was sie wollen. Da ist kein Hebel für Verschwörungstheorien.

    Was aber auf der anderen Seite extrem ist, und das kenne ich aus eigenem Erleben, ist das Vorgehen vieler Rechtsanwälte und des Jugendamtes im Rahmen familiärer Auseinandersetzungen. Da endet jeder Ethos, da sind die Kinder oft nur Nebensache beim Kampf für die Mutter und ihre oft aus nackter Wut heraus überzogenen Forderungen, Anspruchshaltungen. Es wird alles in Bewegung gesetzt zur Bestätigung ihrer Falschbeschuldigungen. Sexueller Kindesmissbrauch ist da schon default. Es gibt Schulungen für Trennungsmütter, in denen Entfremdung geradezu gelehrt wird. Mütter werden angehalten, die Kommunikation mit dem Vater abzubrechen oder problematisch werden zu lassen, um so kein Wechselmodell zu riskieren. Da werden ganz offen und offiziell Verbrechen an Kinderseelen begangen, um die Väter aus ihren Herzen zu entsorgen.

    Letztens habe ich ein Interview mit einem erfahrenen Familienrichter gehört, der die inhaltliche Unfähigkeit und mangelnde Qualifikation der Familienrichter öffentlich anprangerte. Künftig sollen die spezifischer geschult werden, damit nicht immer nur die obsiegt, die die meisten Taschentücher aus dieser quadratischen Box zieht, um damit ihre frisch gedrückte Träne abzutupfen.

    Ich unterstelle dem Richterbund da ein ehrliches Bestreben. Solange aber Regierung und in der Folge oberste Gerichte klare Grundsätze formulieren, die sich eindeutig gegen Väter richten, kann ich jede aus Verzweiflung geäußerte Verschwörungstheorie nachvollziehen.

    Das Wechselmodell ist wirklich ein gutes Beispiel. Es wird verschleppt, eingeschränkt, für schlecht befunden – und zwar sichtbar vor allem aus dem Grund, dass für viele Mütter der Kindesunterhalt bei der eigenen Versorgung ein wichtiger Baustein ist. Väter zahlen vollen Kindesunterhalt, obwohl sie die Kinder 45 Prozent der Zeit betreuen, versorgen, ihnen ein Zimmer bieten, mit ihnen verreisen. Sie übernehmen all das Holen und Bringen mit den damit verbundenen materiellen und Zeitkosten. Wirtschaftlich wird es für Väter attraktiv gemacht, die Kinder nur noch ganz selten zu holen und zu sehen. Da geht es nicht um Kinder oder ihre Väter, um menschliche Beziehungen. Da geht es um die Versorgung von Frauen.

    Und trotzdem kämpfen unglaublich viele Väter bis zum Ruin dafür, ihre Kinder behalten, erziehen und lieben zu dürfen. Während die Mütter schnell über die Belastung jammern, wenn sie dann mal ihre Kinder persönlich betreuen müssen, nachdem der Richterhammer gefallen ist und die Ganztagsbetreuung geschlossen hat.

    • Und du glaubst, feministische Netzwerke und Verschwörungen würden in den Mainstream-Medien breitgetreten? Ich nicht!
      Ich glaube allerdings auch nicht an eine große Verschwörung, bei der alle unter einer Decke stecken.
      Die ist aber auch gar nicht notwendig, denn die feministische Ideologie ist gesellschaftlich gut genug verbreitet bzw. toleriert, dass sie Entscheidungen zu Gunsten er Mutter bzw. Frauen beeinflusst.
      Siehe Frauenrabatt im Strafrecht. Selbst wenn Frauen bei Missbrauchstaten selber zugeben, eigenständig und aus freiem Willen gehandelt zu haben, werden sie weniger hart bestraft als der Mann und weder Medien noch Öffentlichkeit stören sich daran.
      Wie sähe es wohl im umgekehrten Fall aus?

      Ähnlich sieht es auch im Familienrecht aus, das Kind gehört einfach zur Mutter! Da haben ja sogar Feministinnen nichts gegen einzuwenden, wenn sie ihre Kinder dann noch in die Betreuung abschieben können.
      An eine Verschwörung im Sinne von Bereicherung glaube ich trotzdem nicht. Denn wäre ich Anwalt, würde ich auch immer versuchen, für meine Mandaten das Bestmögliche herauszuholen.

      • Genau. Klar kann man das als Verschwörung bezeichnen, wenn Anwälte, Jugendämter, MIAs und derartiges alles mögliche in Bewegung setzen, um Väter zu entsorgen und Männern zu schaden. Aber das findet so klar an der Oberfläche unter Zustimmung weiter Teile der Gesellschaft statt, dass ich es statt Verschwörung eher „gesellschaftlichen Konsens“ nennen würde.

        Und das macht es noch viel ekelhafter.

  8. „So wie Pjotr sagt, das System, die Rechtsauslegung, die Gesetzeslage richtet sich gegen Männer, nicht unbedingt die Vollstrecker, die Richter.“

    Was ist denn die „Rechtsauslegung“ anderes, als die Einstellung der Richter zum Gesetz?
    Ich sehe ganz im Gegensatz zu Dir das Problem eindeutig bei den Richtern.
    Natürlich sind Richter ans Gesetz gebunden, aber gerade im Familienrecht ist der Ermessensspielraum riesig, ausdrücklich, um dem jeweiligen Einzelfall gerecht zu werden. Genau diesen Ermessensspielraum haben die Roben aber bis zum Exzess zuungunsten von Vätern ausgereizt.
    Bis vor wenigen Jahren konnten Ehefrauen darauf bauen, nach einer Scheidung lebenslang vom Einkommen des Ex zu profitieren. Der BGH hat die Unterhaltsrechte der Frauen seit der Eherechtsreform von 1977 immer weiter ausgebaut. Die gesetzliche Pflicht zur Eigenverantwortung nach der Scheidung war für Frauen kein Risiko mehr.
    Selbst der Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums kritisierte 2005 zur Reform des Kindesunterhalts, dass Familienrichter die ihnen zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten, den Unterhalt zeitlich und/oder in der Höhe zu begrenzen, faktisch nie ausnutzten und immer die Maximalforderung stellten.
    Bei Männern!
    Bei Frauen waren sie sehr viel verständnisvoller und maßvoller.
    Dann wehrten und wehren sich die obersten deutschen Richter bis heute mit Händen und Füßen gegen die im GG geforderte Gleichstellung(!) von Vätern und Müttern. Die These des BVerfG, das würde nur für verheiratete Eltern gelten, gibt das GG eindeutig nicht her, es widerspricht dem sogar in Art. 6 (1) und (5).
    Die auf Druck des EuGMR in Strasbourg erzwungene gesetzliche Verbesserung der Rechtslage nichtehelicher Väter hat der BGH in einer Ausführungsverordnung für nachgeordnete Gerichte wieder kassiert und sich damit eindeutig GEGEN bestehendes geschriebenes(!) Recht gestellt.

    Auch rein statistisch ist ein Einsehen bei den Roben nur sehr lokal nachweisbar. Der Anteil allein erziehender Väter hat sich in den letzten 25 Jahren kaum verändert.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318160/umfrage/alleinerziehende-in-deutschland-nach-geschlecht/

    Wie überhaupt die Chancen von Vätern regional extrem unterschiedlich sind.
    Gute Chancen, am Leben seiner kleinen Kinder teilhaben zu können, hat ein Vater im Umfeld des OLG Dresden, schlechte im Umfeld des OLG Koblenz.

    „Letztens habe ich ein Interview mit einem erfahrenen Familienrichter gehört, der die inhaltliche Unfähigkeit und mangelnde Qualifikation der Familienrichter öffentlich anprangerte.“

    Darüber wird seit mindestens einer Generation geklagt, geändert hat sich nichts. Jeder Pfosten darf nach Abschluss des 2. Staatsexamens Familienrichter spielen.

    „Ich unterstelle dem Richterbund da ein ehrliches Bestreben.“

    Ich nicht. Gäbe es ein ehrliches Bestreben, hätte man die Probleme schon längst abgestellt. So diskutiert man, ändert aber nichts. Und die Urteile der obersten Gerichte lassen wenig Änderungswunsch erkennen.

    „Solange aber Regierung und in der Folge oberste Gerichte klare Grundsätze formulieren, die sich eindeutig gegen Väter richten, kann ich jede aus Verzweiflung geäußerte Verschwörungstheorie nachvollziehen.“

    Die Gesetze sind nicht das Problem. Sie erlauben auch ohne eine Änderung schon lange eine massive Besserstellung von Vätern. Und wo sie es nicht tun, könnte man sie leicht mit Verweis auf Art. 3 GG erzwingen.
    Der Fisch stinkt aus Karlsruhe, nicht aus Berlin.

    • …“, aber gerade im Familienrecht ist der Ermessensspielraum riesig, ausdrücklich, um dem jeweiligen Einzelfall gerecht zu werden. Genau diesen Ermessensspielraum haben die Roben aber bis zum Exzess zuungunsten von Vätern ausgereizt.“

      Ist das dann womöglich wirklich eine Verschwörung mutterhöriger Richter mit Hauptsitz in Koblenz?

      Mit Rechtsauslegung meinte ich die vielen Kommentare, die Urteile anderer Kammern, die einordnenden juristischen Standardwerke, den juristischen Mainstream. Wenn die da als Pfosten berufen sind, dann neigen sie sicher dazu, solche Tenöre zu übernehmen.

      Wie kann es sonst dazu kommen, dass Familienrichter im großen Stil so eindeutig gegen Väter entscheiden? Inkompetenz oder ideologischer Vorsatz? Ideologischer Vorsatz wäre doch aber nur denkbar in einem matriarchalen Umfeld.

      Ich kann mir das wirklich nicht erklären.

      • @beweis:

        »Ist das dann womöglich wirklich eine Verschwörung mutterhöriger Richter mit Hauptsitz in Koblenz?«

        Für sowas brauchst Du keine Verschwörung, für sowas brauchst Du eine Ideologie. Und die Ideologie Das Kind gehört zur Mutter! funktioniert im konservativen Universum ebensogut wie im feministischen.

        Einer der kürzlich von Arne verlinkten (englischen) Artikel zur britischen Anti-Prostitutionskampagne zeigt ein analoges Bild: da gibt es Radikalfeminstinnen, die nicht die geringsten Berührungsängste zu christlichen Fundamentalisten haben, wenn sie sich nur bei der Abschaffung der Sexarbeit (»Nordic Model« = Freierbestrafung) einig sind.

        Wenn Du gegen einen solchen parteiübergreifenden Block von Mütterideologen anstinken willst, musst Du einen gigantischen Furz lassen!

        • „Das Kind gehört zur Mutter! funktioniert im konservativen Universum ebensogut wie im feministischen.“

          Woher kommt das? In vielen Ländern gehört das Kind auch zum Vater. Ich war mal mit einer Frau zusammen, die hatte eine Tochter mit einem Franzosen in Frankreich zur Welt gebracht. Dann haben sie sich getrennt. Sie ist nach Deutschland zurück und bekam hier Unterhaltsvorschuss, obwohl der Vater natürlich sein Kind haben wollte. Sie konnte nicht nach Frankreich reisen, weil nach Grenzübertritt hätte das Kind primär zu ihm gehört. Das war schon zu Euro-Zeiten.

          Es scheint ein deutsches Spezifikum zu sein, dass das Kind nur zur Mutter gehört. Warum ist die deutsche Mutter so übermachtig und alle spuren, wenn sie was will?

          • „Für sowas brauchst Du keine Verschwörung, für sowas brauchst Du eine Ideologie. Und die Ideologie Das Kind gehört zur Mutter! funktioniert im konservativen Universum ebensogut wie im feministischen.“

            So ist es. Sehr gut auf den Punkt gebracht.
            Auch wenn es meinem väterlichen Ego schmeicheln würde, Opfer einer Verschwörung geworden zu sein, gibt es für mich keine Anzeichen dazu. Es gibt einfach nur einen flächendeckenden Konsens, vielleicht entstanden in den Hörsälen der juristischen Fakultäten.

            „Woher kommt das? In vielen Ländern gehört das Kind auch zum Vater.“

            Es gehört ja auch in D zum Vater. Nur kann er sein Recht regelmäßig nicht durchsetzen, wenn die Mutter es nicht will.
            Gründe gibt es mehrere, die wie Puzzleteile ineinander passen. Da ist der historische Mutterkult, begründet in der Romantik im frühen 19. Jahrhundert, auf den allerdings bis in die Nachkriegszeit nur die verheiratete Mutter hoffen durfte. Kinder gescheiterter Ehen kamen oft zum Vater, weil nur er wirtschaftlich potent genug war, den Nachwuchs durchzubringen.

            Mit der 68er-Revolution und der folgenden Emanzipationsbewegung brachte die Scheidungsrechtsreform 1976 dem Opfer/der Frau erstmals ohne Ansehen von Schuld umfassend „Gerechtigkeit“ widerfahren zu lassen. Will heißen, die Familienrichter sahen sich als Rächer der Schwachen und Gedemütigten und agierten entsprechend. Von nun an verloren die Männer nicht mehr die Hälfte der Scheidungsfälle, sondern alle. Und als Sanktionsmöglichkeit bot sich das mit der Scheidungsrechtsreform ebenfalls neu justierte Unterhaltsrecht an. Da unterhaltsberechtigt war, wer die Kinder hatte, war naheliegend, die Kinder immer der Mutter zuzusprechen. Das fiel auch deshalb leicht, weil ab etwa Mitte der 80er Jahre Väter als Kinderschänder (Kavemann/Lohstöter „Väter als Täter“) und Militaristen zunehmend dämonisiert wurden. Der BGH baute ab dann auch das Unterhaltsrecht zielstrebig im Sinne der Mütter aus, soweit, dass in den frühen Nuller Jahren immer klarer wurde, dass die Raubzüge der Roben besonders Zweitfamilien in prekäre wirtschaftliche Lagen brachten. Die so erzeugte unnötige Kinderarmut in D wurde immer mehr aus dem europäischen Ausland kritisiert.

            Das GG macht keinen Unterschied zwischen ehelichen und nichtehelichen Eltern (Art. 6(2), ja, es betont(!) sogar ausdrücklich das Gleichbehandlungsgebot von nichtehelichen Kindern (Art. 6(4)).
            Dennoch wird das gemSR bis heute den nichtehelichen Vätern vorenthalten, und das Recht, das gemSR wenigstens beantragen zu können, musste erst in mehreren Prozessen vor dem EuGMR erstritten werden (Zaunegger-Urteil).
            Als meine Jungs klein waren (Ende 90er Jahre), wären sie bei Ausfall der Mutter eher zur Adoption an Pflegeeltern freigegeben worden, als dass ich sie hätte übernehmen dürfen.
            Es hat sich in den letzten 10 Jahren unbestritten vieles verbessert, aber Karlsruhe verteidigt die mütterlichen Vorrechte genauso verbissen, wie ein räudiger Köter seinen abgenagten Knochen.

          • Vielen Dank. Ich werde mir das aufheben. Für eine kindgerechte Erklärung, warum es immer kürzer bei Pappi und länger bei Mama ist, eignet sich dein Text nicht so sehr. Gerade in der Corona-Zeit wurde es ihm sehr deutlich, da die Mutter auch noch die ganze Heimschulzeit mit ihm verbrachte, obwohl mein Kind und ich uns einig waren, dass es am schönsten wäre, die Zeit gerecht aufteilen zu können.

            Letztens kam mein Kind (7) und erklärte mir, wie ungerecht diese Aufteilung doch sei. Ich erzählte, dass ich das auch traurig fände, aber bei uns sei das halt so, dass die Mütter immer über die Kinder bestimmen können. Da fing es ernsthaft an, mir von Gleichberechtigung und Grundgesetz zu erzählen. Ich weiß nicht, in welcher Sendung mit der Maus es sich das abgeholt hatte.

            Da stand ich total hilflos wie Nappel und wusste nicht mehr weiter. Dagegen sind ja Fragen wie „Wo kommt die Sonne her?“ Pippifax Was soll man einem siebenjährien Kind darauf antworten?

          • „Was soll man einem siebenjährien Kind darauf antworten?“

            „Recht haben und recht kriegen sind zweierlei Ding“, wäre meine neutrale Antwort.

            An dieser Stelle verfallen viele Väter entweder in Gehässigkeiten der Mutter gegenüber, oder sie beklagen sich umfangreich.
            Beides ist nicht zielführend. Das Kind kann nichts für den Krieg der Alten und für eine korrupte Justiz.

          • Ich hab dann auch einfach das Thema gewechselt und die Tischtennisplatte aufgebaut. Aber es nagte schon in mir, wenigstens für mich selbst eine Erklärung finden zu können. Die deinige ist zwar gut, aber auch abgeklärt und zeigt letztlich eine eher düstere Perspektive für Väter.

            Wenn Kinder nicht so unendlich toll wären, würde ich jedem Mann abraten.

          • „Die deinige ist zwar gut, aber auch abgeklärt …“

            Ich habe acht Jahre lang Väter (und einige Mütter) in solchen Dingen begleitet und – soweit möglich – beraten. Das kann man nur, wenn man sich selbst sehr zurücknimmt und am Ratsuchenden orientiert.
            Aber innerlich sehe heute eher zunehmend mit Trauer die verlorene Kindheit meiner Söhne. Ein elementarer Lebensabschnitt, den mir nichts und niemand zurückgeben kann.

            „… und zeigt letztlich eine eher düstere Perspektive für Väter.“

            Ich sehe die Perspektive für Väter langfristig positiv. Unrecht hat noch nie dauerhaft Bestand gehabt.

            Was ich sehe ist eher, dass sich die Roben wie nach dem 3. Reich einfach aus der Geschichte schleichen, ihre Spruchpraxis langsam ändern und dem Grundgesetz annähern. „Geänderte gesellschaftliche Verhältnisse“ nennt der BVerfG-Präsident das dann.
            Ich träume von einer neutralen Kommission, die irgendwann die gesamte Spruchpraxis der einzelnen Gerichte aufarbeitet und die Verbrecher beim Namen nennt.
            Wenn das nicht passiert, werden die Roben sich der nächsten totalitären Ideologie an den Hals schmeißen und irgendeine andere abgrenzbare Gruppe der Bevölkerung von den Grundrechten ausschließen. Das muss endlich mal aufhören.

            „Wenn Kinder nicht so unendlich toll wären, würde ich jedem Mann abraten.“

            Da geb ich Dir recht. Auch in meiner Brust schlagen da zwei Herzen. Rational muss man Männer vor der Vaterschaft warnen, emotional gibt es nichts Schöneres, als kleine Menschen ins Leben zu führen und die Welt mit ihnen neu zu erleben.
            So bedingungslos wie vom eigenen Kind wirst Du nie wieder geliebt werden.

    • „Was ich sehe ist eher, dass sich die Roben wie nach dem 3. Reich einfach aus der Geschichte schleichen, ihre Spruchpraxis langsam ändern und dem Grundgesetz annähern. „Geänderte gesellschaftliche Verhältnisse“ nennt der BVerfG-Präsident das dann.
      Ich träume von einer neutralen Kommission, die irgendwann die gesamte Spruchpraxis der einzelnen Gerichte aufarbeitet und die Verbrecher beim Namen nennt.
      Wenn das nicht passiert, werden die Roben sich der nächsten totalitären Ideologie an den Hals schmeißen und irgendeine andere abgrenzbare Gruppe der Bevölkerung von den Grundrechten ausschließen. Das muss endlich mal aufhören.“

      Absolut richtig! Hinzu kommt noch, dass sich die Roben was einfallen lassen haben (eine s.g. „Rechtsfigur“), um wegen ihrer Verbrechen im 3. Reich nicht oder nur sehr schwer/unwahrscheinlich belangt werden zu können. Wird auch heute noch so gehandhabt. Und der Paragraph zur Rechtsbeugung bestimmt nicht mal, was Rechtsbeugung ist, da er tautologisch gestaltet ist.
      Sehr empfehlenswert:
      https://grundrechtepartei.de/rechtsbeugung/
      https://grundrechtepartei.de/amtsmissbrauch/
      Insofern kann man sogar tatsächlich von einer (informellen) Verschwörung zur Erlangung von Verfügungsgewalt und Straffreiheit bei begangener Rechtsbeugung und begangenem Amtsmissbrauch sprechen. Denn es wurde/wird bewusst so gestaltet/beibehalten.

  9. Blickt hier noch irgendjemand durch diese ganzen Scheidungsgesetze durch? Ich nicht.

    Neulich las ich: „Wer seine Rechte nicht kennt, hat keine.“

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