Warum sind gerade Frauen an Social Justice Theorien interessiert?

Helen Pluckrose hat eine These, warum die Social Justice Theorien gerade Frauen ansprechen:

Occasionally people ask me why the Critical Social Justice approach seems to be dominated by women. Female scholars, particularly. I get the sense it evens up more in activism of a particularly active kind. I actually think this is quite simple.

I think women are attracted to the study of attitudes, biases and discourses (ways of talking about things) in greater numbers for the same reason they’re attracted to psychology, healthcare, education, reality TV etc. It’s the focus on people & how they think & feel.

Marxism on the other hand with its focus on economics, law & government has always seemed to attract more men because it is a focus much more on systems and material things than thoughts & feelings.

TBF, this is why I enjoy reading Social Justice scholarship & postmodernism so much more than Marxism. I have this kind of brain that is more interested in people’s experiences, thoughts & feelings too.

This particular sex-divide became very clear to me when I was studying history with a focus on women’s experiences. My references were overwhelmingly female historians & when they were male it was usually because I’d needed to contextualise with law, war or economics.

This ties in with what I was saying yesterday about how much our positions & approaches come down to innate psychological traits rather than, as we often believe, the result of objective research and reasoned evaluation of options.

Ich hatte hier schon mal ausgeführt, dass die feministischen Theorien kaum mehr dem Klischees über Frauen entsprechen könnten:

Gefühle sind alles, man muss es allen recht machen und die Gefühle von allen beachten, alle müssen überhaupt mehr fühlen, und Logik ist das klassische Patriarchat und damit das Böse.

In der Tat ist Marxismus/Kommunismus weit weniger auf Gefühle ausgerichtet, es geht weit eher darum, wie Wirtschaft angeblich funktioniert.

Beide versuchen eine gewisse Gleichheit und Gerechtigkeit zu erzeugen und betonen dabei verschiedene Elemente, einmal das Gefühl und die Eingebundenheit in soziale Machtsysteme und einmal die Frage, wer welche Gewinne aus einem Arbeitsprozess vereinnahmen darf und welche Systeme das jeweils steuern.

140 Gedanken zu “Warum sind gerade Frauen an Social Justice Theorien interessiert?

  1. “ Gefühle sind alles, man muss es allen recht machen und die Gefühle von allen beachten,…“

    (Von) Allen?

    Männer und auch „normale“ Frauen scheinen mir da selbst im besten Falle leer auszugehen.

  2. Aber beiden Ideologien (Marxismus wie Social Justice Theorien) scheint inhärent zu sein, dass Sie autoritär und demokratiefeindlich daherkommen, doch irgendwie sehr egozentristisch sind (also fehlende Reziprozität) und von Deliberation nicht viel halten. 🙂

    • Lieber Mark … jetzt hast Du’s verschissen 😉

      Was schreibst Du da: Marxismus ist demokratiefeindlich und hat nix mit Deliberation am Hut? Und auch noch autoritär?

      Oje, das gibt eine Riesen-Replik von Leszek – 70 Seiten, mindestens. Und die müssen wir dann alle runterscrollen! Das haben wir alles Dir zu verdanken 😉

      Nee, aber mal im Ernst, da würde ich dann vielleicht doch ein bisschen genauer unterscheiden: Marxismus vor Lenin – seit Lenin – seit dem Poststrukturalismus. Ich denke, man kann es nicht so ganz allgemein sagen …

  3. Einerseits korrekt: „It’s the focus on people & how they think & feel.“, insofern es um Frauen per se geht.
    Aber im hier vorliegenden Kontext nicht, wie diese wirklich denken und fühlen, sondern wie sie SJW-Theorie folgend denken und fühlen.

    Beispiel: Ist der „angry white man“ erst einmal gesetzt, der mit der einzig zulässigen Ausdrucksform = Wut auf den Verlust seiner weißen und männlichen Privilegien reagiert, die ihm von der SJW-Theorie angedichtet werden, dann wird „männliche Emotion“ in diesem Raster wahrgenommen.
    Das Konstrukt „angry white man“ konstruiert also erst den eindimensionalen, stereotypischen Mann – den es dann als eindimensionalen, stereotypischen Mann kritisiert.

    Dem gegenüber wird ein als weiblich konstruiertes breites Spektrum im Ausdruck von Gefühlen als unbedingtes Vorbild gesetzt, dem es nachzueifern gelte. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein „Double Bind“. Denn aus der (Selbst-) Kritik des „Boys Don’t Cry“ folgt die feministische Beschämung von „male tears“.
    Ein Mann kann seine Trauer ausdrücken, soll aber nicht darauf rechnen können, dass sich nun die Gesellschaft um ihn als Mann sorgt. Womit er hingegen rechnen muss ist, lediglich ein „sad white man“ zu sein, der so auf den Verlust seiner weißen und männlichen Privilegien reagiert.
    Womit klar gemacht wird, welchem Geschlecht die Privilegien der gesellschaftlichen Sorge als Reaktion auf „Trauer“ zusteht.

    D.h., ich sehe hier nicht nur ein unbestimmtes „weibliches Interesse“, sondern einen ganz bestimmten Typus Frau, dem es um die eigene Aufwertung, die Abwertung des männlichen Gegenübers und Macht und Kontrolle über dessen Gedanken und Gefühle geht. Sowie um den Erhalt der klammheimlich privilegierten Position in dieser Gesellschaft, die wegen „oppression“ nicht eingestanden werden kann.

    Zum Gegensatz: „Marxism on the other hand with its focus on economics, law & government has always seemed to attract more men because it is a focus much more on systems and material things than thoughts & feelings.“
    Einerseits gibt es eine marxistische Psychologie, die sich sehr wohl mit „thoughts & feelings“ beschäftigte, die in Vergessenheit geraten ist; aber auch da stimmt, der Männeranteil in dieser war überproportional hoch.

    Andererseits ist es unverkennbar, dass sich der bürgerlich intersektionale Feminismus in unserem Lager wie ein Virus ausbreiten konnte.
    So heute die „marxistische“ Tageszeitung „junge welt“: „Einerseits spitzen sich die Bedingungen für weite Teile der Arbeiterklasse zu, andererseits diskutieren Medien und Politik über die Systemrelevanz bestimmter Berufe und somit auch über gesellschaftlich notwendige Arbeit.“ Die „gesellschaftlich notwendige Arbeit“ ist in dieser Perspektive dadurch geprägt, dass in ihr „überdurchschnittlich viele Migranten, Migrantinnen und andere (sic!) Frauen arbeiten.“
    https://www.jungewelt.de/artikel/379639.kapitalismus-in-der-krise-mal-wieder-streiken.html

    Der Fokus „on systems and material things“ wird ersetzt durch die Identifikation derjenigen Arbeit, die von diesen Personengruppen verrichtet wird, welche wiederum der intersektionalen Hierarchie folgen.
    Demzufolge besteht die Hälfte der genannten Beispiele aus Pflege und Handel (dominant weiblich), während bspw. der männlich dominierte Güterverkehr einfach als „Naturkonstante“ vorausgesetzt und nicht thematisiert wird.
    Wie die Waren überhaupt in den Supermarkt kommen, wird als Frage nicht gestellt.
    Sie folgen der gleichen magischen Denkweise, nach der Strom aus der Steckdose und Wasser aus dem Wasserhahn kommt – was als „System“ gilt, wird in seiner Funktion fraglos vorausgesetzt, weil es durch Männer am laufen gehalten wird.

    Eben weil es sich so verhält, sind wirklich systemrelevant die Berufe, die „irgendetwas mit Menschen“ (und deren Gedanken und Gefühlen) zu tun haben.
    Die Analogie zum „Familieneinkommen“, das als fraglos existierend vorausgesetzt wird, beim dem es nunmehr nur noch darum geht, es durch „Gender Budgeting“ gerecht zu verteilen ist nahe liegend.

    • „Aber im hier vorliegenden Kontext nicht, wie diese wirklich denken und fühlen, sondern wie sie SJW-Theorie folgend denken und fühlen.“

      Das hat mit diesem Kontext nicht viel zu tun. „Denken und Fühlen“ ist bei Frauen vielfach nicht authentisch, sondern ihre Art, Macht und Dominanz auszuüben und sich in der Gruppe durchzusetzen. Während Männer ihre Konflikte direkter ausüben, tun das Frauen eher über die indirekte Schiene.
      Das ist der Grund, warum man das „Denken und Fühlen“ von Frauen immer kritisch hinterfragen sollte: Das Motiv ist häufig ein ganz Anderes.

      • Ach ja, du weißt also wie Frauen denken und fühlen!?
        Was man hier im Blog immer wieder wahrnimmt ist, dass 100 Kommentare zu abstrakten Themen geschrieben werden, sobald es aber um emotionale Erfahrungen von Betroffenen geht herrscht hier Totenstille. Die empathische Leere ist schon erschreckend!

        • @esther:

          „sobald es aber um emotionale Erfahrungen von Betroffenen geht herrscht hier Totenstille. Die empathische Leere ist schon erschreckend!“

          Unfug. Dieser Blog ist eine der wenigen Gelegenheiten, wo genuin männliche Probleme (Trennungsväter, Willkür im Familienrecht, der hoher Anteil von Männern bei Obdachlosigkeit, tödlichen Arbeitsunfällen, Selbstmord, die nicht vorhandene psychologische Unterstützung von Männern bei all diese Problemen) überhaupt angesprochen und diskutiert werden können.
          Die „Totenstille“ und „die empathische Leere“, die du wahrnimmst, ist das Echo deiner eigenen Gleichgültigkeit und Empathielosigkeit und der Gleichgültigkeit der Gesellschaft im allgemeinen gegenüber Männern und ihren spezifischen Problemen.

          • „Mansplaining“

            Auch so ein typisches Missverständnis zwischen Männern und Feministinnen.
            Wenn jemand eine Frage bestellt, versucht ein Mann diese Frage zu beantworten.
            Eine Feministin stellt aber nur eine Frage, um einen Mann vorzuführen. An einer Antwort ist sie nich interessiert.

          • Zum Verständnis, alles was du sagst, habe ich niemals behauptet! Du bist getriggert, weil du es lesen willst wie DU! es siehst, unterstellst mir irgendwelche Dinge, ich mache dich darauf aufmerksam und schon geht’s mit den Behauptungen weiter.

          • „Zum Verständnis, alles was du sagst..“

            Kann mir jemand mansplainen, worauf sich dieser emotionale Ausbruch von Esther bezieht? Ich finde keinen Zusammenhang zu weder dem, was pingpong schreibt, noch dem von carnofis.

          • @only:

            Na also, esther hat erklärt auf wen ihre Antwort bezogen war. Damit ist doch alles klar, oder?

            Mensch esther, du solltest aufhören weitere Kommentare zu schreiben. Das nimmt ja kabarettistische Züge an hier… 😀

          • @Esther,

            damit verstehe ich leider immer noch nicht den inhaltlichen Bezug.

            Du hast gesagt: „Hier wird nie auf Erfahrungen von Betroffenen reagiert“
            Pingpong hat gesagt: „Hier ist eine der wenigen Ecken, in denen auf die Erfahrungen entsorgter Väter reagiert wird“
            Du hast gesagt: „Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass hier nicht auf die Erfahrungen von Betroffenen reagiert wird“

            Und damit hast du mich abgehängt.

            Kannst du das womplainen?

          • @only me
            Wo habe ich das gesagt?

            „Du hast gesagt: „Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass hier nicht auf die Erfahrungen von Betroffenen reagiert wird“

          • @Esther,

            „Wo habe ich das gesagt?“

            Du hast gesagt: „alles was du sagst, habe ich niemals behauptet“

            Was hast du denn dann damit gemeint, als Entgegnung auf pingpongs „Hier ist eine der wenigen Ecken, in denen auf die Erfahrungen entsorgter Väter reagiert wird“?

            Klär uns doch mal auf, bitte.

          • @ Esther Mansplaining

            Du hast völlig recht; in diesem Blog erklären sich Männer die Welt, aus ihrer je eigenen Perspektive. Zunächst erhebt jede dieser Perspektive nicht den Anspruch auf Objektivität, was aber nicht bedeutet, dass sie bloß subjektiv wären. Vielleicht wirst Du uns vorwerfen, wir würden nicht zuhören und nicht mit euch mitfühlen. Und du wirst staunen, aber ich gebe dir recht; wir sollten, zumindest meiner Meinung nach, durchaus auch auf Frauen und ihren Erfahrungen hören. Aber: das gilt auch umgekehrt. Auch Feministinnen sollten auf die Erfahrungen, die Männer machen, hören. Und gerade dieser Blog könnte auch eine Chance hierfür sein. Und ich kann dir noch etwas verraten: meiner Erfahrung nach hören zwar nicht gerade viele Männer Frauen zu, aber immer noch weitaus mehr als Frauen Männern. Esther: Leider bin ich kein Magier, aber wenn ich einer wäre, würde ich Dir einen Pimmel zwischen die Beine zaubern, nur für zwei oder drei Wochen; wenn Du dann, kaputt und völlig gerädert von der Arbeit kommst und froh bist, den Tag heil überstanden zu haben, dir anhören musst, dass Du, als Mitglied des Patriacharts, jetzt bitteschön etwas von deiner Macht abzugeben hast (von welcher Macht eigentlich?), dass Du jetzt zuhören sollst und bitte ganz viel Empathie für irgendeine Sesselfurzerin aufbringen sollst und ganz still über deine angeblichen Privilegien sinnieren sollst, dann würdest Du vermutlich das folgende verstehen:

            Hat nicht auch ein Mann Hände, Gliedmaßen, Werkzeuge, Sinne, Neigungen, Leidenschaften? Mit derselben Speise genährt, mit denselben Waffen verletzt, denselben Krankheiten unterworfen, mit denselben Mitteln geheilt, gewärmt und gekältet von eben dem Winter und Sommer als eine Frau? Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?

        • Ja, ich finde die Kritik berechtigt!
          Vielleicht ein Grund dafür, daß so viele der ausschließlich abstrakt-Denker im realen Leben, zumindest in der Etablierung einer langfristig für beide Seiten erfüllenden Partnerschaft, „scheitern“?
          Übrig bleibt aber ein gehöriger emotionaler Teil (Verletzung), der in seinem Groll gegen die mit Ausnahme ihrer (sexuellen) Attraktivität „generelle Schlechtigkeit und Untauglichkeit von Frauen“ seine Bestätigung sucht und findet.

          • @Seerose:

            Das ist schon recht praktisch, wenn man die Welt bequem in abstrakt-Denker und emotional-Intelligente einteilen kann. Und so schön schwarz-weiß, da können ein paar sexistische Klischees nicht schade.

            Die Kritik ist nicht berechtigt, weil völlig hanebüchen und an den wirklichen Verhältnissen meilenweit vorbei. Wie so oft gilt Wittgensteins Ruler: Das Weltbild bestimmter Menschen sagt wenig über den tatsächlichen Zustand der Welt, aber viel über die jeweilige Person aus.

          • „Vielleicht ein Grund dafür, daß so viele der ausschließlich abstrakt-Denker im realen Leben, zumindest in der Etablierung einer langfristig für beide Seiten erfüllenden Partnerschaft, „scheitern“?“

            Stimmt schon, es gibt wenig, womit man eine Frau gründlicher vertreiben kann, als bei einem Streit ruhig auf der Sachebene zu bleiben.

          • @Seerose:

            „Vielleicht ein Grund dafür, daß so viele der ausschließlich abstrakt-Denker im realen Leben, zumindest in der Etablierung einer langfristig für beide Seiten erfüllenden Partnerschaft, „scheitern“?“

            Wie hoch ist denn der Anteil „Ausschließlich-abstrakt-Denkender“ und scheitern „Ausschließlich-emotional-Denkende“ auch oder ist das was gutes?

          • „scheitern „Ausschließlich-emotional-Denkende“ auch oder ist das was gutes?“

            Nein, da scheitern nur deren Partner, die mit all der Emotionalität nicht klar kommen, weil sie zu schwach und zu abstrakt-rational sind.

          • @only me
            Genau, die Aussage „geh Handtaschen shoppen“ ist die berühmte männliche Sachebene!
            Noch mehr davon!??

          • Ich für meinen Teil rede von Feministen, was sowohl Männer wie Frauen einschliesst. Die Kritik gilt einer Ideologie und nicht einem Geschlecht. Für Identitäre, ob von links oder rechts, ist diese Differenzierung aber nicht nachvollziehbar, das ist mir klar.

          • @esther
            „ist die berühmte männliche Sachebene!“

            Nein, das ist die berühmte schwule Sachebene, die Adrian bevorzugt. Mit ‚männlich‘ hat das außerhalb deiner Vorstellungswelt nichts zu tun.

          • Ein Vorschlag „zur Güte“:

            Den nachfolgend zitierten Ausführungen von Pingpong kann ich zustimmen, und ich sehe es auch so, daß es heutzutage generell gesellschaftlich schwer ist, und zunehmend schwerer genmacht wird, sich als Junge bzw. Mann frei und seinen Bedürfnissen entsprechend entwickeln zu können. Und Jungen und Männern wird sicher auch zunehmend Ungerechtigkeit zuteil:

            @Pingpong:
            „Dieser Blog ist eine der wenigen Gelegenheiten, wo genuin männliche Probleme (Trennungsväter, Willkür im Familienrecht, der hoher Anteil von Männern bei Obdachlosigkeit, tödlichen Arbeitsunfällen, Selbstmord, die nicht vorhandene psychologische Unterstützung von Männern bei all diese Problemen) überhaupt angesprochen und diskutiert werden können.“
            ——————————————
            Andererseits fehlt mir (hier oder ansonsten vielleicht im stillen Kämmerlein) eine erkennbare Auseinandersetzung, z.B. mit den eigenen Anteilen, z.B. an gescheiterten Beziehungen. Es wäre schön, wenn sowohl Frauen, als auch Männer mehr EIGENVERANTWORTLICHKEIT für sich und ihr Handeln übernehmen könnten und würden!
            Hilfreich wäre es, wenn beide Geschlechter in ihrem Verständnis füreinander besser aufeinander zugehen könnten. D.H. es wäre wahrscheinlich viel gewonnen, wenn jede der beiden Seiten auch an ihren Schwächen „arbeiten“ würde, so wie das ja auch z.B. bei sinnvoll betriebenen Sport der Fall sein sollte. Das muß und soll aber nicht bedeuten, unsere jeweiligen Stärken zu vernachlässigen.

            Ich bin davon überzeugt, daß das einer anscheinend unüberbrückbaren Spaltung der Geschlechter entgegenwirken kann, die ich derzeit leider immer wieder auch in Kommentaren auf diesem Blog ausgeprägt vorfinde.

            Und noch ein weiterer Vorschlag zur Güte: Nicht alles, was hier vielleicht mißerständlich-unglücklich verbalisiert worden ist, sollte gleich stereotyp unterstellend auf die Goldwaage gelegt werden…

          • „Es wäre schön, wenn sowohl Frauen, als auch Männer mehr EIGENVERANTWORTLICHKEIT für sich und ihr Handeln übernehmen könnten und würden!“

            Es ist hier weit etablierte Ansicht, dass es in Beziehungsfragen sehr viel mehr Freiwillige als Opfer gibt. Auch auf männlicher Seite.

            Das Problem bei den „freiwillig entsorgten Vätern“ ist, dass ihre „Freiwilligkeit“ darin besteht, dass sie sich weigern einzusehen, zu welcher Niedertracht normale Frauen fähig sind, bis es zu spät ist. (Peterson nennt das ‚willfährige Blindheit‘)

            Ihr Fehler ist, an das Gute im Menschen, speziell ihrer Frau, zu glauben.

            Und ja, ich meine wirklich, es gibt kein kleineres Wort als „Niedertracht“ für einen Menschen, der aus egoistischen Gründen das Verhältnis zwischen Kind und Vater kappt.

          • Wer weiß, vielleicht gibt es da tatsächlich einen Unterschied, wie Männer und Frauen das jeweils andere Geschlecht sehen:

            Unvergessen ist hier die amerikanische Journalistin Norah Vincent, die für ein Buch ein Jahr als Mann verkleidet unterwegs war.

            [..]

            Besonders erschwert wurde dieses Schaulaufen dadurch, dass die von Vincent angesprochenen Frauen ihr zunächst mit unverhohlenem Misstrauen begegneten und jedes Verhalten erst einmal gegen sie auslegten. Wo Männer, denen sie als Mann begegnete, „ihm“ erst mal unterstellten, dass er in Ordnung sei, solange er nicht das Gegenteil zeigte, unterstellten die Frauen erst einmal das Schlechteste: „Sie neigten dazu, in jedem Mann, den sie trafen, einen Wolf zu sehen, also machten sie aus jedem Mann, den sie trafen, einen Wolf – selbst wenn es sich bei diesem Mann um eine Frau handelte.“

            https://genderama.blogspot.com/2020/06/junge-frau-erkennt-entsetzt-wie-es.html

            Die Ursache für diesen Unterschied würde mich schon interessieren.

          • Ich bin davon überzeugt, daß das einer anscheinend unüberbrückbaren Spaltung der Geschlechter entgegenwirken kann, die ich derzeit leider immer wieder auch in Kommentaren auf diesem Blog ausgeprägt vorfinde.

            Die gibt es nicht, Du verwechselst vermutlich die „Geschlechter“ mit Feministinnen, männlichen wie weiblichen. Und da liegt eine unüberbrückbare Spaltung eher nicht im Verantwortungsbereich der Männer.

          • only_me:
            „Und ja, ich meine wirklich, es gibt kein kleineres Wort als „Niedertracht“ für einen Menschen, der aus egoistischen Gründen das Verhältnis zwischen Kind und Vater kappt.“

            Ja, das sehe ich auch so!

          • „Ich bin davon überzeugt, daß das einer anscheinend unüberbrückbaren Spaltung der Geschlechter entgegenwirken kann, die ich derzeit leider immer wieder auch in Kommentaren auf diesem Blog ausgeprägt vorfinde.“

            Auch dazu noch 2 Cent…

            Männer haben in den letzten 50 Jahren beständig Brücken gebaut und Gräben zugeschüttet und damit ein Klima geschaffen, in dem Frauen wie diese https://vater.franzjoerg.de/nachschreiben-zum-tod-einer-anwaeltin bestens gedeihen können.

            Aus meiner Perspektive muss damit aus zwei Gründen Schluss sein:
            – Männer müssen lernen, wie gefährlich der Glaube an die Frau als Besserem Menschen für sie ist
            – Männer können den Feminismus nicht bändigen. Das können nur Frauen machen. Das werden sie aber nicht, solange sie nicht kapieren, was die feministischen Forderungen nach Gleichstellung bedeuten, wenn man sie ernsthaft durchführt.

            Das, was du hier als spaltend wahrnimmst, ist letztlich nicht mehr als die Respektsbekundung von Männern, die endlich anfangen, Frauen so zu behandeln, wie Frauen Männer schon immer behandeln: Einzelne werden als liebenswerte Menschen wahrgenommen. Alle anderen sind gefährliche Wölfe, die keine Solidarität erwarten können.

            Ich bin selbst sehr skeptisch, ob das zu einem Aufwachen bei den Frauen führen kann. Aber so wie die letzten 50 Jahre kann es nicht weitergehen und eine andere Art der Änderung sehe ich nicht.
            Zu viele Frauen haben gar keine Lust auf ein kooperatives Spiel auf Augenhöhe.
            Und zu wenige Männer sind in der Lage, es mit Nachdruck einzufordern.

            Ich kaufe Aktien von Katzenfutterherstellern.

          • Keine Ahnung, wo „die generelle Schlechtigkeit und Untaglichkeit von Frauen“ herkommen soll.

            Es gibt hier genug Leute, die Gleichberechtigung wollen, und nicht eine 50%+x Gleichstellung wie vom Intersektionalen Feminismus und seinen Polit- und Propagandakommisar*innen vorangetrieben wird.

            Dass es nur ein Geschlecht gibt, das in Deutschland per Gesetz schlechter gestellt wird – von Wehrdienst über Sorgerecht bis zu banalen Dingen wie dem zumutbaren Heben und Tragen von Lasten – wird dabei gerne übersehen.

        • „Was man hier im Blog immer wieder wahrnimmt ist, dass 100 Kommentare zu abstrakten Themen geschrieben werden, sobald es aber um emotionale Erfahrungen von Betroffenen geht herrscht hier Totenstille.“

          Mal davon abgesehen, dass das Unsinn ist:
          Wir sind nun mal vorwiegend Männer. Wir wollen VERSTEHEN, wie die Dinge in der Wel funktionieren – und dort, wo sie nicht funktionieren, sie reparieren, oder verbessern.
          Frauen begnügen sich damit, sich ihrer gegenseitigen Empathien zu versichern, was nur sehr selten das Problem aus der Welt schafft.

        • „emotionale Erfahrungen von Betroffenen geht herrscht hier Totenstille. Die empathische Leere ist schon erschreckend!“

          Hast du mal ein Beispiel? Und wie macht sich die empathische Leere bemerkbar?

          Deine Kritik ist so schwammig, da könnte ich auch einfach schreiben das dein Kommentar irrational ist, ohne es weiter auszuführen.

          „Ach ja, du weißt also wie Frauen denken und fühlen!?“

          Das ist übrigens lustig, da Frauen regelmäßig Männer erklären was sie fühlen (sollen) und das auch regelmäßig völlig daneben liegt, da es rein auf dem negativen Männerbild dieser Frauen basiert.

        • „dass 100 Kommentare zu abstrakten Themen geschrieben werden, sobald es aber um emotionale Erfahrungen von Betroffenen geht herrscht hier Totenstille“

          Eine typisch weibliche Denkweise. Emotionale Erfahrungen sind doch erst dann diskutierbar, wenn man verallgemeinern und damit abstrahieren kann. Wenn wir Menschen (oder muss ich sagen: Männner?) das nicht tun würden, gäbe es keine Wissenschaft. Und es gäbe nichts zu diskutieren.

          Die Alternative wäre gemeinschaftliches Rumheulen.

          • @fs
            Genau das ist das Problem, es gibt entweder nur Wissenschaft oder rumheulen.
            Seltsames Männerbild, nicht von mir 🤷‍♀️

          • „Genau das ist das Problem, es gibt entweder nur Wissenschaft oder rumheulen.“

            Mach doch nen Verbesserungsvorschlag.
            Vielleicht entdecken wir ja bislang unbekannte Freuden.

            Außerdem gibt es hier als drittes Thema noch „Ablästern über Frauen“.
            So zweiseitig sind wir also gar nicht.

          • @Esther
            Es gibt übrigens einen Haufen deutschsprachiger Blogs, die deine Bedürfnisse befriedigen. Hast du da echt nichts gefunden. Ich kann dir gern ein paar Links schicken.

            Ich habe aber irgendwie den Verdacht, dass du dieses Blog, in dem zugunsten der Abstraktion über das Persönliche hinweggegangen wird, anziehend findest.

        • Hier herrscht keine emphatische Leere, das ist eine rabulistische Unterstellung. Oder auf was konkret beziehst du dich?

          Und natürlich neigen Männer mehr zu abstrakten Themen, das ist unsere Stärke. Während ihr halt im Durchschnitt mehr zu gefühligem Geschwätz neigt. Beides hat in unserem Leben und unserer Gesellschaft seine Berechtigung, man sollte nur nicht dem Irrglauben erliegen, jedes Geschlecht könne und wolle das in gleichem Maße praktizieren.

        • Evtl. wolltest du es so nicht verstanden wissen, aber „wie Frauen denken und fühlen“ sogleich mit den „emotionale(n) Erfahrungen von Betroffenen“ in Verbindung zu bringen sehe ich als Problem an.
          Denn im SJW-Kontext haben Männer keine Problem, sie sind das Problem.
          Probleme zu artikulieren ist nur zulässig, insofern sie in das Raster von „das Patriarchat schadet auch Männern“ passen.
          Im Moment ergeht besonders oft die Botschaft, man möge „einfach mal den Betroffenen zuhören“ – und zwar denjenigen, die seit Jahren um Jahren einen Dauermonolog führen.
          Diese schweigende Bescheidenheit, im „Diskurs“ nicht als Subjekt stattzufinden, sondern als Problembär ist die von Männern geforderte „emotionale Intelligenz“.
          Hier in den Worten von Christian Stöcker (SZ): „Männer sind an allem schuld und eine Gefahr für sich selbst (und manche sind so weinerlich, dass sie sogar Rasiererreklame kränken kann)“

          • Hier wird soviel von dieser einzigartigen männlichen Abstraktionsfähigkeit fabuliert, aber man ist nicht in der Lage eine Erwiderung auf eine sexistische, abwertende Aussage, wie Frauen angeblich „denken und fühlen“ zu trennen von einer allgemeinen Feststellung über die Kommentare hier im Blog.
            Ich hoffe, du kannst meine Aussage wahrnehmen, ohne sofort persönlich angegriffen zu sein und ohne mich bzw. Frauen abzuwerten!?
            Leider funktioniert dies bei vielen hier nicht.

          • @Esther:

            Ich gebe dir insofern recht, als dass hier schon in diesem Blog/Forum schon auch oft unberechtigterweise auf die Gruppe der Frauen geschossen wird – wobei es bei vielen Beiträgen auch eher um Tendenzen oder statistische Mittelwerte geht. Die Aussage Männer sind grösser als Frauen mag in vielen Einzelfällen nicht zutreffen, dennoch ist sie im Mittel empirisch richtig. Von daher finde ich eine Einteilung in gefühlslastig/sachlastig erst mal nicht weiter schlimm und es könnte da auch empirisch etwas dran sein.

            Die Kommentare gegen dich gingen schon so in eine Richtung wie wenn man als Mann in einem Feministenforum schreibt…
            Achja – wenn du (einige hier) besonders triggern willst – schreib einfach, dass sich die Maskulinisten hier nicht besonders von den Feministin unterscheiden 😉

            Was die Abstraktionsfähigkeit angeht: Da sehe ich tatsächlich viele Menschen, die das nicht können – beiderlei Geschlechts. Allerdings würd ich behaupten, dass diejenigen, die abstrahiert und analytisch denken können, häufiger männlichen Geschlechts sind.

          • Herr Stöcker, in ihrer Kolumne führen sie unter anderem als negativ an, dass Männer sozialisiert werden, nicht weinerlich zu sein, dennoch benutzen sie diese exakte Wortwahl nun, um die Gegenseite zu diskreditieren

            Interessant ist ja Stöckers Stellungnahme bzw. Antwort zu dem zitierten Einwand von User Jonny.
            Nämlich nichts…
            Wohl wieder einmal ein klassischer Fall von feministischem self owned. 😉

          • „Hier wird soviel von dieser einzigartigen männlichen Abstraktionsfähigkeit fabuliert, aber man ist nicht in der Lage eine Erwiderung auf eine sexistische, abwertende Aussage, wie Frauen angeblich „denken und fühlen“ zu trennen von einer allgemeinen Feststellung über die Kommentare hier im Blog.“

            Das zu unterscheiden, betone ich auch immer wieder.
            Wie „Frauen“ denken, werden auch wir Männer hier nicht herauskriegen. Da sind schon die letzten 1.000 Generationen gescheitert.
            Aber Feministinnen sind wohltuend berechenbar.
            Sie stellen eine Frage und bürsten die sachliche Antwort dann mit „Mansplaining!“ ab.
            Da ist es weniger anstrengend, auf eine Frage mit irgendwelchen Pauschalisierungen, gepaart mit ein paar ausgewählten Gehässigkeiten zu kontern.
            Befriedigender ist es allemal 😛

            Wenn Du also auf der Sachebene mit uns diskutieren möchtest, dann musst Du unsere Sachebene akzeptieren.

          • @carnofis
            Einfach noch mal den Ausgangskommentar von mir und die Reaktion von Pingpong dazu lesen!
            Da wurde keine Frage gestellt! Mir wurde eine Sichtweise unterstellt, die nicht geäußert hatte und gleichzeitig wurde ich als Mensch abgewertet.
            Das habe ich dann als „mansplaining“ bezeichnet!
            Und zwar genau deshalb, weil sich Männer befugt sehen, Frauen zu sagen, was sie zu denken und zu sein haben.

          • „Einfach noch mal den Ausgangskommentar von mir und die Reaktion von Pingpong dazu lesen!
            Da wurde keine Frage gestellt! “

            Ich zitiere Dich: „Ach ja, du weißt also wie Frauen denken und fühlen!?“
            Für mich war das ne Frage. Allerdings gebe ich zu, dass man das auch als rhetorisches Mittel nutzen kann und keine Antwort erwartet. Aber man kann nicht erwarten, dass jeder das auch so sieht.
            Wir schreiben hier zu einem großen Teil für die schweigende Mitleserschaft, so dass wir auch offenkundig unsinnige Unterstellungen kontern, um nicht Gefahr zu laufen, Einverständnis durch Stillschweigen zu signalisieren.

            „Mir wurde eine Sichtweise unterstellt, die nicht geäußert hatte und gleichzeitig wurde ich als Mensch abgewertet.“

            Nun, dann kann ich nur sagen: Willkommen im Club. Der/das Blog hier lebt nämlich von der Tatsache, dass Männern Sichtweisen und Äußerungen unterstellt werden, die sie nie getätigt haben.
            Und als Mensch wird ein Mann in feministischen Kreisen schon seit Jahrzehnten nicht mehr wahrgenommen, spätestens seit dem Jubeljahr, als das feministische Manifest „Scum“ auf den Markt kam.

            „Das habe ich dann als „mansplaining“ bezeichnet!
            Und zwar genau deshalb, weil sich Männer befugt sehen, Frauen zu sagen, was sie zu denken und zu sein haben.“

            Ich bin sicher, dass sich in den letzten 200 Generationen keine Frau von einem Mann sagen ließ, was sie zu denken, oder wie sie zu sein hat.
            Die soziale Kontrolle ist eine Angelegenheit, die Frauen nahezu ausschließlich unter sich ausmachen. Männer treten in der Regel nur als Exekutoren auf den Plan, um die Verfehlungen von Abweichlern zu sanktionieren.

          • @Esther: Es ist ganz einfach. Zum Beispiel will jede Frau einen erfolgreichen Mann, also einer der stark, selbstbewusst, dominant ist und somit reiche Beute nach Hause bringt. Das bedeutet u.a. dass die Frau den Macho dem Softie vorzieht, was letzterer nicht kapiert.

            Dann aber soll er ihr diese Beute überlassen, dazu muss sich der dominante Mann unterwerfen, weshalb sie anfängt ihn umzuerziehen, Marlene Dietrich kommentierte das so:

            Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.

            Und die armen Männer checken das nicht und glauben, dass dieses scheinbar so rätselhafte Wesen irgendwo logisch ticken würde. Das tut sie auch, aber sie muss halt ihre Absichten verbergen, verschleiern.

          • @Komu

            Danke, kannte das Video noch nicht. Der Unterschied ist nur dass es hier wirkliche Frauen sind, die genau das gemacht haben, was in dem Video gezeigt wird, während das Gillette-Video feministische Propaganda ist, in dem Männern ein Verhalten und Denken angedichtet wird, das allein in den Köpfen von Feministinnen existiert.

          • @Matze
            „…während das Gillette-Video feministische Propaganda ist, in dem Männern ein Verhalten und Denken angedichtet wird…“

            NEIN, da wird männlichen KINDERN etwas angedichtet NICHT Männern.

            Bitte, berücksichtige das.

        • @Esther,

          sicherheitshalber muss ich noch mal nachfragen, was eigentlich deine Intention ist

          Möchtest du inhaltlich über die Behauptung diskutieren, dass hier in erster Linie Gefühlstote schreiben?
          Oder möchtest du lieber darüber reden, wie es dir damit geht, dass du das Gefühl hast, dass hier in erster Linie Gefühlstote schreiben?
          Oder möchtest du gar nicht diskutieren, sondern Betroffenheit zeigen und wir sollen dann Empathie zeigen, ohne Fragen zu stellen?

    • Klassisches Beispiel: Eine Frau, die zu ihrem Mann sagt „Wir müssen reden“. Will sie wirklich reden, also eine Diskussion führen, in der Pro und Kontra abgewogen werden?

      Oder: „Findest Du, dass ich in dem Kleid dick aussehe?“

    • „Einerseits korrekt: „It’s the focus on people & how they think & feel.“, insofern es um Frauen per se geht.“

      Eigentlich nicht – njcht einmal das. Denn sobald Frauen Gefühle artikulieren – oder allgemeiner Erfahrungen -, die eben nicht zur Ideologie der SJWs passen (z. B. intensive Muttergefühle, oder gar intensive Anziehung von Männern [= die Frau wird von bestimmten Männern angezogen], werden diese Frauen ignoriert und ausgegrenzt, oder gar bekämpft, wenn diese Frauen nicht damit aufhören, ihre alternative Gefühlswelt zu offenbaren.

      De facto interessieren sich SJW einen Scheißdreck für Frauen und ihre Art zu denken und zu fühlen – reale Frauen. Wie Du ja später herausarbeitest geht es den SJW um die Gefühle und Erfahrungen von Menschen gemäß einer bestimmten Ideologie – nicht entsprechend ihrer wahren Natur.

      Auch im Falle der Frauen – oder anderer „unterdrückter Minderheiten“ – werden die wahren Gefühle und Erfahrungen allein dann berücksichtigt, wenn sie der SJW-Ideologie entsprechen, anderenfalls werden sie geleugnet und bekämpft. Und die passenden Gefühle und Erfahrungen werden nicht um ihrer selbst Willen anerkannt und hervorgehoben, sondern sie werden instrumentalisiert von den SJW: nur ein Mittel im politischen Kampf – sonst nichts.

    • Auch wenn darunter zunächst unheimlich viel Kratzen, Beißen und Haareziehen stattfindet, finde ich den Anfangskommentar von crumar genial. (Falls den einer übersehen hat in all dem Aufruhr)

  4. „Social Justice“. „Scholars“. „Study“. M-Hm.“Cargo Cult“ sagt hier hoffentlich jedem was; Occam’s Razor auch – die Helen verwindet sich da in Überkomplexität: Dass Frauen „Social Justice“ toll finden, hat den gleichen Grund, warum Frauen an Horoskope – und/oder Gott – glauben.

    Dass im „reinen“ Marxismus mehr Männer dabei sind, liegt daran, dass der wenigstens auf realen „Problemen“ fußt („Arme sind ärmer als Reiche“) und nicht nur auf reiner Fiktion („Frauen sind so arme Opfer“).. Marx und auch Neo-Marxisten wie zB Precht liegen selten in Ihren Deskriptiven falsch; lediglich ihre Interpretationen sind dämlich und ihre Schlüsse gemeingefährlich.

    Bei der PC-Meute speziell (und Frauen im Allgemeinen) sind hingegen schon die Prämisse schlicht hirnrissig.

    • „… hat den gleichen Grund, warum Frauen an Horoskope – und/oder Gott – glauben.“

      Könnte hinkommen. Wäre aber echt bitter.

    • Ach Shitlord, ich liebe dich einfach 😉

      Meiner Meinung nach ist noch hinzuzufügen:
      Frauen orientieren sich tendenziell eher an der aktuell dominierenden Meinung der Gesellschaft, passen sich dem stärker an. Diese „Unterwerfung“ sieht man auch sehr schön bei Mode
      Genauso wie Frauen damals den Hitler gewählt haben (Gesellschaftliche Dominanz des Nationalsozialismus) wählen sie heute eher grün (Gesellschaftliche Dominanz des Grünsozialismus).
      Ich denk das liegt irgendwo versteckt in der Biologie – man sieht das selbst bei Tieren. Männliche Hunde sind tendenziell schwerer folgsam zu kriegen als weibliche.

      • Yep. Bekommen gerne erzählt, dass sie einzigartig seien wie eine Schneeflocke, aber tragen alle dieselbe Mode „der aktuellen Saison“ und beschämen Frauen, die da nicht mitmachen.

        Entscheiden sich nicht für etwas, nachdem sie die objektiven Eigenschaften abwägen, sondern machen gerne das, was ihre Freundinnen oder andere Mütter auch machen.

        Ich unterstelle da gerne Ass-Covering. Wenn im eigenen Freundeskreis alle zum Osteopathen gehen, dann ist egal wenn sich das irgendwann als schädliche Quacksalberei herausstellt, schließlich haben es alle getan. Wenn sie wiederum die eine Abweichlerin ist, und sie liegt falsch, wäre sie für die Konsequenzen *verantwortlich*.

        • „dass sie einzigartig seien wie eine Schneeflocke, “

          Wenn es schneit… Kannst DU da die Schneeflocken unterscheiden?
          Ich nicht.
          Ist also ein gutes Bild: Dinge, die auf rein theoretischer Ebene verschieden sind, de facto aber ununterscheidbar.

          • naja, in der Tat ist jede Scheeflocke einzigartig und auch schön*, somit ist hinkt der Vergleich von Frauen mit Schneeflocken etwas ….

            *liegt an den komplexen physikalischen und chem. Bedingungen bei der Kristallisation.

  5. Unsere Gesellschaft wird an Frauen wie Esther zerbrechen. Es ist wirklich gruselig, dass solche Leute politische Macht bekommen und Gesetze entwerfen.

        • Kann ich, aber du verweigerst auf inhaltliche Fragen dermaßen konsequent Antworten, dass ich inzwischen bei Spott angekommen bin.
          Spott braucht keine Differenzierung.

          Du könntest natürlich die inhaltliche Ebene jederzeit wieder herstellen, indem Butter bei die Fische deiner Vorwürfe packst.
          Nur: damit rechne ich nicht mehr.

      • Etwas differenzierter: Rationales u. logisches Denken ist die „männliche Schein-Logik“, die seit Jahrtausenden die Frauen und die gesamte Welt unterjochte.

        Das wahre Denken ist das weibliche Denken, es erfasst das Wirkliche und Wichtige elementar besser, und ist deshalb vorzuziehen.

        • Das wahre Denken ist das weibliche Denken, es erfasst das Wirkliche und Wichtige elementar besser, und ist deshalb vorzuziehen.

          Auch bekannt als „Gefühlsduselei“.

      • Antoine de Saint-Exupéry:
        aus „Der kleine Prinz“:
        „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

        ..ohne Inhalt und ohne Sachbezug?

        • Literatur kann man nur in Ausnahmefällen wörtlich verstehen, und „der kleine Prinz“ gehört bestimmt nicht zu diesen Ausnahmen.

          • Einige werte Herren versteigen sich hier gerade darin, edle Gefühle lächerlich zu machen.

            Für sie gibt es offenbar keinen Unterschied zwischen echten Gefühlen, geheuchelten Gefühlen und Gefühlsduselei; alles ist für sie gleichermaßen verachtenswert?
            Schade!

          • Meine Güte, du bist wirklich ein Mädchen…

            Das Herz ist nicht nur für edle Gefühle gut, sondern auch für Hass, Neid, Missgunst, Fremdenfeindlichkeit, Gier…

            Und: Es kann nicht unterscheiden.

            Wer nur mit dem Herzen schaut und den Verstand missachtet,
            wird SJW,
            tötet ohne mit der Wimper zu zucken alles, was das Eigene bedroht
            entsorgt den Vater, weil das Herz WEISS, dass das Kind zur Mutter gehört.

            Geh mir weg mit verstandeslosen Herzkuckern.

            Geh mir genauso weg mit herzlosen IYIs. Die bauen Gulags.

            Aber in heutigen Zeiten sind tumbe Herzkucker die ganz klar größere Gefahr.

            Auch die herzige Forderung von Esther: „Mir ist schlimmes passiert, also müsst ihr mitfühlen und sofort mit dem Denken aufhören“ kann mir gestohlen bleiben.
            Männer machen das nicht zu wenig, sondern viel zu viel. Andernfalls hätte der Feminismus nie einen Fuß auf den Boden gekriegt. Und die melken diese Strategie noch heute nach Kräften. „Warum FÜHLT denn keiner mit den armen Frauen?!?“
            Get lost.

          • @Seerose „Einige werte Herren versteigen sich hier gerade darin, edle Gefühle lächerlich zu machen.“

            Was ein Quark.

            Mehr ist mir das nicht wert. Behauptet Behauptungen, und Laber aber kein Wenn und Aber.

        • Eines der dümmsten Bücher aller Zeiten und daher nicht ohne Grund im Bücherschrank jedes links-grünen Gutmenschen zu finden.

          • Ich glaube, ehrlich gesagt, dass viele Menschen dieser Buch nicht wirklich gelesen haben. Sie kennen DAS eine Zitat aus dem Buch und finden es halt herzerwärmend.

          • Das Buch scheint wirklich zu polarisieren. Manche finden es (aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen) toll, andere lehnen es (IMHO zurecht) ab.
            Saint-Exupéry wollte damit sein persönliches sentimentales und moralisierendes Weltbild darstellen. Kann man „herzerwärmend“ finden, ist aber nichts, aus dem man weitergehende Erkenntnisse ziehen könnte.
            Lieber Hirn als Herz.

          • Und keinem fällt auf, dass alle Menschen in dem Buch verachtenswerte Untermenschen sind, die nichts verstehen und alles falsch machen. Bis auf den Prinzen, der ist bewundernswerter Übermensch, der weise ist und dem die Sonne aus dem Hintern scheint..

            Kein Wunder dass das Buch bei Frauen so beliebt ist.

          • @adrian, anne:

            Kein Grund die Literaturvorlieben (!) anderer Leute herabzuwerten oder lächerlich zu machen. Wenn euch das Buch nicht gefällt dann lest es nicht.

            Leben und leben lassen. Gerade adrian als Liberaler sollte das verstehen.

            Wenn allerdings die Weltanschauung aus irgendeinem Buch als Grundlage für reale politische Veränderungsprozesse herangezogen wird, dann bin ich bei euch in der vordersten Reihe derer die das bekämpfen.

          • „Leben und leben lassen“. Ja, und wem habe ich jetzt die Lektüre des „Kleinen Prinzen“ verboten?
            Witterst Du auch bei jeder Buchrezension Faschismus?

          • „Der kleine Prinz ist so was von nervig, verbeißt sich dauernd in völlig belangloses Zeug.
            Und das mit dem sehenden Herzen ist erst recht ein Schmarren.“

            Ich hab’s gelesen, fand es belanglos, langweilig und extrem schmalzig.
            Da fand ich „Die Möwe Jonathan“ um Klassen ergiebiger. Dem Buch verdanke ich zu einem guten Teil meine F&E-Karriere und die Fähigkeit, scheinbare Grenzen zu überwinden.

          • „Gerade adrian als Liberaler sollte das verstehen.“

            Adrian liberal?
            Hab ich ihn die letzten Jahre immer falsch verstanden?
            Ich hatte unter liberal auch immer „Leben und leben lassen“ verstanden. Aber dass Adrian diese Einstellung hat, ist mir nun wahrlich nicht aufgefallen.

          • @ Carnofis
            Ihr Linken projiziert halt Eure eigenen autoritären Gelüste auf alle anderen. Für mich heißt „Das finde ich total bescheuert“ eben nicht „Das sollte verboten werden.“

            „Leben und leben lassen“ heißt nicht, dass ich gewisse Dinge und Lebensstile nicht bescheuert finden und dies auch so bezeichnen darf.

          • @adrian

            “Eines der dümmsten Bücher aller Zeiten und daher nicht ohne Grund im Bücherschrank jedes links-grünen Gutmenschen zu finden.“

            Wer so mit kampfbegriffen um sich wirft und das als „buchrezension“ verstanden haben will, der sollte beim gegenüber ebenso nachsichtig sein was die Verwendung großer Worte betrifft. 😀

          • „Ihr Linken …“

            Ich will nicht wieder das schon mehrfach durchgekaute und verdaute Thema aufwärmen, aber ich denke, dass ich eine andere Einstellung von „liberal“ habe. Dazu gehört, andere Menschen in ihrem Anderssein erst einmal zu akzeptieren, auch wenn ich es nicht teile.
            Auch wenn es mir nicht immer gelingt, so versuche ich dennoch, mein Gegenüber nicht pauschal zu klassifizieren, schon gar nicht mit bewusst diskriminierenden Attributen.
            Mit „Ihr Linken“ steckst Du mich in der Absicht der Abwertung mit Leuten wie Walter Ulbricht, Erich Honnecker, Sahra Wagenknecht – vielleicht Stalin und Karl Marx – in eine politische Einstellung, die ich nicht, oder nur sehr eingeschränkt teile.
            Das kennzeichnet eben NICHT eine liberale Einstellung, sondern die gleiche polarisierende, die eine Feministin an den Tag legt, wenn sie einen Satz mit „Ihr Männer“ beginnt.

            Manchmal zeigen Deine Beiträge, dass Du zu mehr in der Lage bist. Aber 9 vn 10 Deiner Beiträge erschöpfen sich in substanzlosen Phrasen.

          • @Anne:
            „Lieber Hirn als Herz.“

            Ich bin für ein „sowohl, als auch“; Einseitigkeit finde ich suspekt und zumindest TRAGISCH!

          • Ok, muss man nicht mögen, aber immerhin redet dieses Buch über Gefühle ausgehend von der Frage, was an Gefühlen überhaupt GUT sei.
            Ob man die Antwort dann akzeptiert oder ablehnt, darf man sich aussuchen, aber die allermeisten gefühligen Bücher setzen einfach platt voraus, dass Gefühle gut seien.
            Weil es sich ja noch nie jemand schlecht gefühlt hat oder so…

  6. Ich glaube, dass sich PC und SJW niemals so durchgesetzt hätten, wenn nicht massiv Frauen (i.d.R. nicht die Klügsten) in Medien und Politik eingezogen wären. Es gibt auch viele PC-Männer aber die schlimmsten rabulistischsten Furien sind meistens Frauen. Mir ist das selbst im heise-Forum damals aufgefallen, eine hat sich mal geoutet, ich glaube „FlinxInFlux“ oder so, bei deren Kommentaren dachte ich immer sie sei ein bunthaariger Versager mit Springerstiefeln, so bösartig und dumm war die. Dann stellte sich heraus, dass es eine Frau, noch dazu mit Migrationshintergrund war (und arbeitslos war sie wohl auch nicht, bei deren Intellekt entweder Putzfrau oder Quotenstelle). Da hat es mich echt aus den Latschen gehauen. Ich möchte nicht wissen, wieviele Accounts die angeschwärzt hat, weil ihr irgendeine Aussage nicht passte und weil sie vollkommen unfähig zu abstraktem und logischen Denken war.

    Viele Frauen sind rabulistisch und sprachlich enorm geschickt (sieht man ja bei Semikolon, die jedem Argument rechtzeitig ausweicht), ich habe mal bei einer Doktorin der Philosophie zur Untermiete gewohnt, die war sogar stolz darauf, dass sie mit ihren verdammten Rabulismen ihre Kinder zum Schweigen bringen konnte. Welchen Schaden sie damit anrichtete, war ihr vermutlich nicht klar, die Frau war m.E. dumm wie Brot, konnte im direkten Gespräch aber jeden zum Schweigen bringen (online ist das weit schwieriger als im direkten Gespräch, weshalb ich Foren zur Diskussion sehr vorziehe). Es gibt zahlreiche Kniffe, wie man Gegner in die Defensive bringen kann, wenn es nur darum geht, einen anderen verbal zu „besiegen“.

    Und vermutlich ging es bei Frauen in der Evolution oft genau darum, um sich in der sozialen Hierarchie und gegenüber den Männern behaupten zu können. Es geht darum, viel zu schwatzen und am Ende damit seine Ziele durchzusetzen. Es geht nicht um Wahrhaftigkeit oder darum eine bessere Lösung für ein Problem zu finden, sonder darum, ob man etwas bekommt oder nicht, ob man eine unangenehme Person aus seinem Dunstkreis ekeln kann oder nicht, im Endeffekt geht es immer darum, dass die Frau sich am Ende besser fühlt als vorher (auch wenn sie sich damit selbst schaden sollte, was letztendlich verhindert, dass das zur dominierenden Eigenschaft bei Frauen wird). Früher blieb dieses Verhalten i.d.R. auf den Dunstkreis der Familie beschränkt, mit der Gleichberechtigung hat es den öffentlichen Raum erobert.

    Zum Glück sind nicht alle Frauen so, aber der Durchschnitt ist mindestens in diesen Bereich verschoben. Die schlimmsten Exemplare sammeln sich dann halt u.a. in feministischen Zirkeln, denn m.E. flieht diese früher oder später jeder mit einem Funken rationalen Verstand (und Anstand).

    Das Tragische an der Situation: trifft ein dummer aggressiver Rabulist auf einen nachdenklich abstrahierenden Menschentyp, unterliegt i.d.R. Letzterer und sucht früher oder später angewidert das Weite, nach dem Motto „sollen die doch mal sehen, wie sie mit ihrem Schwachsinn alleine klar kommen“.

    Der Rabulist erkennt seine eigene Unfähigkeit natürlich nicht, sondern zieht mit seinem Scheitern seine Vorwürfe und Forderungen immer weiter, holt sich gleichzeitig Trost und Bestätigung (typisch weibliches Verhalten, siehe Esthers Empathie-Kommentar oben) von Gleichgesinnten. Die Rationalisten werden immer schwächer und trauen sich immer weniger zu widersprechen, weil die Rabulisten keine Scheu davor haben, verbrannte Erde zu hinterlassen und weil ihr Gekreisch und ihre Vorwürfe alle Welt aufschreckt und (Dank Rabulismen und sozialem Druck) zu vorschnellen Urteilen animiert.

    Wir können das gerade wieder am Rassismus-Vorwurf gegen weiße Polizisten erkennen. Es gibt m.W. keinerlei Grund anzunehmen, dass der Polizist rassistisch gehandelt hätte, aber es ist so schön gefühlig, mit den vermeintlich Schwachen und Unterdrückten zu fiebern und nutzt außerdem per virtue signalling der eigenen Position in der sozialen Hierarchie. Natürlich löst es keinerlei Problem, keines! Im Gegenteil, die Vorwürfe schaffen nur weitere tiefe Gräben.

    Ein sachlicher Mensch hätte erstmal genauere Informationen eingeholt, erörtert warum der Polizist handelte wie er es tat (das Knien war wohl nach Dienstvorschrift, der Schwarze war überdies angeblich unter Drogen und als kriminell und gewalttätig bekannt). Des weiteren wäre vielleicht die Ausbildung der Polizei thematisiert worden, die Dienstvorschriften, die Frage, warum die Kriminalität und Brutalität in manchen Teilen des Landes und gerade unter Schwarzen so hoch ist usw. etwas, was tatsächlich einen Ansatz zur Problemlösung bietet! Denn was im familiären Umfeld noch wirken kann: Ausgrenzung und Beschimpfung, fruchtet im gesellschaftlichen Ausmaß nicht mehr, sondern richtet fatale Schäden an!

    Aber durch diese Katharsis müssen wir jetzt wohl durch. Ich hoffe ja immer noch, dass es eine Möglichkeit gibt, die größten Dummköpfe nach geschlechtsneutralen Kriterien aus Medien und Politik auszusieben, etwa über einen Intelligenz- und Eignungstest. Vielleicht über eine VR-Simulation etc. mal sehen, kann aber sein, der Niedergang zieht sich noch über einige Jahrzehnte. Rom schaffte es auch nie wieder zu altem Glanz…

    • „Ich glaube, dass sich PC und SJW niemals so durchgesetzt hätten, wenn nicht massiv Frauen (i.d.R. nicht die Klügsten) in Medien und Politik eingezogen wären.“

      Absolut.

    • Diese kurzen Statements von J. Peterson passen eigentlich ganz gut dazu:

      Die SJW-Gleichheitsvorstellungen werden vorangetrieben durch den Einzug von Frauen in die Politik in den letzten 50 Jahren. (Leider äußert er sich nicht zu den historisch vorausgehenden sozialistischen Bewegungen.)
      Begründet sind die Gleichheitsvorstellungen durch die traditionell weibliche Rolle, die Ressourcen innerhalb der Familie zu verteilen.
      Das aggressive Einfordern von Gleichheit (bei gleichzeitiger Bewunderung fremder Kulturen männlicher Dominanz) ist eine Art Shit Test. (Men are testing ideas and women are testing men.)

      • Ja, das sind auch Aspekte. Den Shittest haben wir wohl vergeigt, gesellschaftlich ist das aber auch nicht ganz so „einfach“, wie im privaten Umfeld. Gesellschaftliche Dynamiken sind halt einerseits träge, andererseits unglaublich mächtig und teilweise sehr brutal.

        „Begründet sind die Gleichheitsvorstellungen durch die traditionell weibliche Rolle, die Ressourcen innerhalb der Familie zu verteilen.“

        Das stimmt, begründet aber eher traditionell linke Forderungen. SJW ist ja mehr oder weniger reiner Eigennutz-Rabulismus (weshalb ich den in meinem Kommentar hervorgehoben habe), denn um materielle „Gleichheit“ geht es ja gar nicht (anders als in einer guten Familie), es geht den Protagonisten i.d.R nur und ausschließlich um die Durchsetzung eigener Interessen, indem man sich als Opfer darstellt und jedes noch so fiese „double bind“ dafür auszunutzen bereit ist.

        Dass es Gruppen gibt, die in der Opferhierarchie höher stehen, schluckt man herunter, nutzt es fürs eigene virtue signalling („seht her, ich tue das nicht für mich!“) und schreit und fordert dafür umso lauter in Richtung der „Bösen“.

        Dass das im linken Milieu weiter verbreitet ist, liegt daran, dass die sich gerne für vermeintliche Opfer einsetzen (eigentlich ein positiver Charakterzug), die dümmeren Linken lassen sich also ausnutzen, die klügeren schweigen und ballen die Faust in der Tasche oder sind ins rechte Lager gewechselt.

      • Und was immer wieder unfassbar ist bei dem ganzen Bohai: der böse weiße Polizist kam einer schwarzen Familie zu Hilfe, die von dem unter Drogen stehenden Mordopfer bedroht wurde. OK, wegen Notruf musste er das vielleicht tun, aber es ist eben gerade keine Zufallskontrolle, die üblicherweise als Beispiel für den strukturellen Rassismus angeführt wird….

        • „OK, wegen Notruf musste er das vielleicht tun, aber es ist eben gerade keine Zufallskontrolle, die üblicherweise als Beispiel für den strukturellen Rassismus angeführt wird….“

          Soll man das jetzt als Rechtfertigungsversuch verstehen, den Mann fast neun Minuten lang mit dem Knie im Nacken auf den Boden zu drücken, bis er erstickt ist?

          • „Nein, carnofis, es stellt die Behauptung in Frage, der Tod von Floyd habe etwas mit Rassismus zu tun. Dies wird nämlich überall behauptet, ohne dass es hierfür einen Beleg gibt.“

            Ändert das was an meiner Frage?

            Egal, ob die Motivation rassistisch war, oder nicht, die Aktion war unangemessen.
            Auf Behauptungen gebe ich nichts.

          • Aha, Rechte diskutieren darüber ob die Tötung eines Schwarzen angemessen war!
            Ihr seid sowas von durch 🤮

          • „Aha, Rechte diskutieren darüber ob die Tötung eines Schwarzen angemessen war!
            Ihr seid sowas von durch“

            Schwätzer!

          • „Schwätzer“

            Mein Gedanke war „Vollpfosten“.

            Esther arbeitet wirklich mit Nachdruck an ihrem Image.

          • Wer eine differenzierte Meinung zu dem Fall hat oder mehr diskutieren will als „whoaa, dieser Rassismus gegen Schwarze!“ ist ein Rechter

    • Rassismus-Vorwurf gegen weiße Polizisten erkennen

      Den Rassismus -Vorwurf finde ich immer besonders seltsam. Angenommen, die Polizisten wären es, dann müssten sie ja auch mit gleicher Strenge gegen weibliche Farbige vorgehen, das tun sie aber offensichtlich nicht, also kann es kein Rassismus sein. Es ist ein Problem zwischen Polizisten und einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe, in der aus verschiedenen Gründen sehr viele Farbige Männer vertreten sind.

      • „Es ist ein Problem zwischen Polizisten und einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe, in der aus verschiedenen Gründen sehr viele Farbige Männer vertreten sind.“

        Es ist sicherlich AUCH Rassismus. Der aber bei Männern doppelt zuschlägt. Undenkbar, dass ein Polizist im Nacken einer (schwarzen) Frau kniet, bis sie erstickt ist.
        Er wäre gleich gelyncht und am nächsten Laternenmast aufgehängt worden.

  7. Ich weiß nicht, ob es wirklich eine gute Idee ist, dem Biologismus der identitären Linken – die sich auf die Kategorien Rasse und Geschlecht kapriziert – mit einem anderen Biologismus zu begegnen. Dass Frauen stärker auf Gefühle, Männer stärker auf Sachebenenen bezogen wären, ist klischeehaft und erklärt zudem die linke Identitätspolitik, die sich auch in den „Grievance Studies“ ausprägt, nicht gut.

    Denn deren Kennzeichen ist es ja keineswegs, dass dort Gefühle wichtig wären, sondern dass sauber zwischen Menschen unterscheiden wird, die Unterstützung verdienen, und denen, die es nicht tun. Die Gefühle der Menschen, die zur zweiten Gruppe gehören, werden dann entweder als toxisch dämonisiert oder als „white/male tears“ etc. lächerlich gemacht. Jeder klassische Sozialdemokrat war vielfach empathischer, als linke Identitätspolitiker es sind.

    Gefühle sind bei denen lediglich eine Auszeichnung derjenigen Gruppen, die als wichtig wahrgenommen werden. Der Sinn einer Fixierung auf Gefühle ist es dann nicht aber etwa, diesen Menschen gerecht zu werden (denn dazu müssten Gefühle ggfs. ja auch mal kontextualisiert werden) – sondern ihnen die Last zu nehmen, ihre Position allgemein nachvollziehbar, mit Bezug auf eine gemeinsame Welt und in einem gemeinsamen Diskurs begründen zu müssen. Was für Gefühle sie haben, ist dann völlig unwichtig – wichtig ist lediglich, dass die Berufung auf Gefühle von Begründungspflichten und Plausibilitätserwartungen befreit. „Ich erlebe das so – willst DU mir das absprechen?“

    Gut erkennbar ist die identitätspolitische Zweiteilung der Menschen am Beispiel der WUT, die bei den einen als Kennzeichen ihrer Niedrigkeit dasteht und ihre Position völlig entwertet („Angry white men“ etc.), bei den anderen als kräftiger und vitaler Ausdruck von Gerechtigskeitsbedürfnissen durchgeht.

    Das ist u.a. deswegen interessant, weil die Zuschreibung der Wut zuerst SCHWARZE Männer und auch Frauen getroffen hat. Es ist eine im Kern immer schon rassistische Zuschreibung von oben herab, in der Emotionen als Ausweis von Primitivität hingestellt werden.

    Kennzeichen der linken Identitätspolitik ist also keineswegs die Berufung auf Gefühle, sondern die Absage an universelle Konzepte. Dass ausgerechnet eine „linke“ Politik sich so entwickeln konnte, lässt sich leicht erklären. Mit dem Erfolg linker (in Deutschland: sozialdemokratischer) Politik wurden linke Parteien für Menschen interessant, die Positionen in den Institutionen anstrebten. Die SPD hat sich z.B. im Vergleich zur SPD der sechziger Jahre zu einer durchweg bürgerlichen Partei entwickelt, in der klassische Arbeiter kaum noch Chancen haben.

    Das heißt: Hier sind jetzt Akteure entscheidend, die nicht mehr an gleichen Rechten für alle interessiert sind, sondern die ihre eigene, durchaus privilegierte Position behaupten und politisch orchestrieren möchten. Dafür ist es sinnvoll, Menschen in Opfer und Täter, Marginalisierte und Privilegierte etc. einzuteilen. Das knüpft erstens oberflächlich an klassische linke Konzepte an und dient zweitens der Begründung institutioneller Machtausweitungen – denn es gibt ja immer Gruppen von Menschen, die gegen andere Gruppen von Menschen Schutz und Beistand brauchen.

    Die biologistische Orientierung (Rasse/Hautfarbe, Geschlecht) macht die Zuordnung jeweils sehr leicht und dient zudem dazu, ÖKONOMISCHE Unterschiede und Abhängigkeiten zu kaschieren. Daher ist es auch Kennzeichen der identitäten Linken, ökonomische Argumente immer nur oberflächlich anzuführen und von „Strukturen“ so zu reden, dass regelrecht gezielt Diffusion hergestellt wird. Um Gefühle geht es dabei nicht: Die Berufung auf Gefühle dient lediglich dazu, vielen allgemein relevanten Fragen ausweichen zu können.

    Daher finde ich es auch völlig falsch, diese Politik auf Marx zurückzuführen. Ich würde an Marx zwar einiges aussetzen, aber DIESE Politik ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was er vertreten hat.

    • Wieso hängst du dich so an „Gefühlen“ auf?

      Da oben steht: „It’s the focus on people“ vs „it is a focus much more on systems and material things“

      Zudem: „Dass Frauen stärker auf Gefühle, Männer stärker auf Sachebenenen bezogen wären, ist klischeehaft“
      Das ist nicht nur ein Klischee, es ist auch eine statistische Tatsache.

  8. @only me
    „Und ja, ich meine wirklich, es gibt kein kleineres Wort als „Niedertracht“ für einen “

    ich finde es nicht mehr, eventuell gelöscht, unter einem Youtube Video stand mal ein Kommentar, nach Selbstauskunft von einer Frau (!):
    -Selbst der mieseste Kerl kann es in Sachen Boshaftigkeit nicht mit einer durchschnittlichen Frau aufnehmen-
    und weiter zitierte sie, wieder nach Selbstauskunft ihre Oma:
    – Wenn Männer wirklich wüssten, wie die meisten Frauen über Männer denken, kein Mann würd uns auch nur noch mit dem Arsch angucken.-

    • „unter einem Youtube Video stand mal ein Kommentar, nach Selbstauskunft von einer Frau (!):
      -Selbst der mieseste Kerl kann es in Sachen Boshaftigkeit nicht mit einer durchschnittlichen Frau aufnehmen-
      und weiter zitierte sie, wieder nach Selbstauskunft ihre Oma:
      – Wenn Männer wirklich wüssten, wie die meisten Frauen über Männer denken, kein Mann würd uns auch nur noch mit dem Arsch angucken.-“

      Und diesen „Kommentar“ müssen wir jetzt ernst nehmen(?), weil er empirisch-nachgewiesene Qualität hat?!
      Ich halte Kommetare, wie den zietierten, entweder für „fake“ oder zustandegekommen aus Erfahrungen in einem SEHR abgefahrenen Milieu…

  9. @ carnofis

    Wie „Frauen“ denken, werden auch wir Männer hier nicht herauskriegen
    Oh doch ! es gibt hier genug Kommentatoren, die das mit viel Fleiß und schlüssiger Argumentation immer wieder offen legen.
    Frauen sind nicht sonderlich „geheimnisvoll“, „rätselhaft“ finde ich zumindest.
    Im Gegenteil, ich kenne mehr Männer mit vielschichtigen interessanten Persönlichkeiten als Frauen, obwohl es die auch gibt. Nur für diese Männer interessiert sich die durchschnittliche Frau nicht sonderlich, sie sucht ja auch eher was praktisches….

    • „Frauen sind nicht sonderlich „geheimnisvoll“, „rätselhaft“ finde ich zumindest.“

      Da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Ich wehre mich nur gegen dieses Stereotyp „Frauen sind so“.
      Wer damit hausieren geht, der muss sich auch das „Männer sind so“ gefallen lassen.

      Frauen haben genau das gleiche Spektrum an sozialen Einstellungen – begrenzt allenfalls durch gesellschaftliche Rollenerwartungen – wie Männer.

      Im Gegensatz zur gewöhnlichen Frau ist das Spektrum einer Feministin im Verhältnis zu Männern überschaubar und relativ eng.

  10. Pingback: Lucas Schoppe über Biologismus und identitäre Linke | uepsilonniks

  11. Auf Quillette gibt es eine Reihe von Artikeln dazu, wie es in der Strickwelt rund geht.
    Sehr interessant finde ich ein Beispiel für die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild der SJWs

    Kurzfassung: Ein schwuler Stricker postet die Aufforderung, nett zueinander zu sein, unabhängig von der Hautfarbe.
    Daraufhin wird er vom DIE Mob online so fertig gemacht, dass er selbstmordgefährdet in die Notaufnahme muss.

    Einige Zeit später sieht eine Frau ihn auf einer Strickmesse und beschreibt das so

    I watched him receiving hugs and people moving around the space uncomfortable with the fact he hadn’t apologized for the harm he and his husband caused. I saw his stand was empty so I went over. When he saw me standing there he switched on his smile and the minute I said I wasn’t there for a book and wanted to talk about his posts he dropped the façade and actually started shouting at me. He had his fingers in my face, screaming at me to leave his sight, he had his clenched fists in my face…He was totally out of control.

    Eine andere Anwesende beschreibt das so

    A woman went rushing up to Sockmatician [ der Schwule ] as he was doing a book signing today and screamed in his face. He asked her to stop, but she carried on. So he called for her to be removed and then one of the organizers of Yarningham came over and started pushing Sockmatician out of the room whilst the first woman screamed at him “Why are you walking away? You’re a hypocrite, stand here and face up to me like a man.” Sockmatician was clearly very distressed. The woman went at him knowing fully well he’d been in hospital. Very unpleasant. Not too impressed by the Yarningham organizer, either. She pushed the wrong person out of the room.

    Über die Angreiferin, @khan, heißt es in dem Artikel

    As for Khan, she’s as active as ever on the web—selling her own “luxury yarns and hand made goods.” On her Instagram profile, where she says her mission is to “spread joy” and sparkle, Khan boasts of having created the “Raiseyourhandinsolidarity” hashtag so that she might “share the beauty of all of our hands and unite everyone around the world.”

    Menschen, die mit dem Herzen schauen.

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