Gender Data Gap

Ein neues Schlagwort macht gerade die Runde:

Der Gender Data Gap

Kurzgefasst ist es der Umstand, dass Produkte auf Männer zugeschnitten sein sollen und deswegen die Bedürfnisse der Frauen nicht hinreichend berücksichtigt sein sollen.

Ein Beispiel sollen Autositze sein, die eher auf Männer zugeschnitten sind, aber auch die Medizin, die Größe von Smartphones etc.

Lightyear hatte das mal hier in eine Diskussion eingestellt:

1. Warum sind Männer das Maß aller Dinge? Imagine a world where your phone is too big for your hand, where your doctor prescribes a drug that is wrong for your body, where in a car accident you are 47% more likely to be seriously injured, where every week the countless hours of work you do are not recognised or valued. If any of this sounds familiar, chances are that you’re a woman.
Crashtests, Medizinforschung, Architektur: Caroline Criado-Perez zeigt, dass weibliche Bedürfnisse in vielen Bereichen ignoriert werden. Die Folgen sind mal ärgerlich, mal lebensbedrohlich.
– https://www.spiegel.de/kultur/frauenfeindliche-alltagsnormen-warum-sind-maenner-das-mass-aller-dinge-a-00000000-0002-0001-0000-000169240337
– https://www.carolinecriadoperez.com/books
– https://orf.at/stories/3153287/

2. Gender Data Gap: Fast alle Algorithmen setzen Männer als Norm und denken Frauen nicht mit:
https://time.com/collection/worlds-coolest-places-2019/5764698/gender-data-gap/

 

Mein Kommentar dazu war:

„Warum sind Männer das Maß aller Dinge?“

Sind sie nicht.
Und wenn sie es wären warum schlagen der Feministen eigentlich kein Kapital daraus? Da werden immer wieder gewaltige Marktlücken behauptet, aber sie werden nie genutzt. Wenn sie da recht haben, dann können sie da Milliarden machen.

Könnt ihr dann ja alles der Anti Patriarchats Kriegskasse stiften, aber warum nimmt dann niemand das ja quasi auf dem Boden liegende Geld mit, welches die Patriarchaten liegen lassen?

Und das ist in der Tat eine Frage, die sich dann aus meiner Sicht stellt. Wenn Frauen diverse Produkte nicht passen, Männer das in diesem Gruppendenken nicht merken und nicht merken können, Frauen das aber auffällt, warum werden dann Frauen nicht unternehmerisch tätig und bringen massenhaft Produkte für Frauen heraus? Bei einem Smartphone ja so gesehen noch nicht mal schwierig: Das Betriebssystem stellt Google, alle Komponenten kann man zukaufen, in eine kleinere Hülle stecken, Bingo.

Aber dennoch ja mal interessant das ganze zu diskutieren:

ich greife mal ein paar Kommentare aus der Diskussion damals heraus:

crumar

Lightyear, der Contergan-Skandal ist entstanden, weil niemand schwangere Frauen als Versuchskaninchen einsetzen wollte.
Da es aussichtslos (und illegal) war, Frauen daraufhin zu befragen, ob sie schwanger sind, fand die Medizinforschung daraufhin nur mit männlichen Versuchskaninchen statt.
Sicher, man kann aus dem Dasein als Versuchskaninchen einen weiblichen NACHTEIL konstruieren.
Darf ich dir Östrogene gegen dein Herzinfarktrisiko applizieren?
Immerhin die Hälfte der männlichen Versuchskaninchen haben das überlebt.
Zu welcher Hälfte hättest du gerne gehört?

Was sie sonst schreibt, ist ahnungsloser Blödsinn.
Es gilt: „In den Tabellen werden nicht nur die Durchschnittswerte, sondern vor allem das fünfte und das fünfundneunzigste Perzentil als statistische Extremwerte für die technische Gestaltung angegeben.
Bei der Körpergröße bedeuten die Hinweise:
5. Perzentil: nur 5 % sind kleiner
50. Perzentil: 50 % sind kleiner bzw. größer (Medianwert)
95. Perzentil: nur 5 % sind größer“
https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropometrie

Und hier die Daten aus 2006:
Größe Frauen Männer
170–174 cm 17,6 % 19,2 %
175–179 cm 6,9 % 26,1 %
180–184 cm 1,8 % 23,9 %
185–189 cm 0,2 % 12,8 %
https://de.wikipedia.org/wiki/Körpergröße_eines_Menschen

82% aller Männer sind größer als 1,7 m, aber nur 26,5% aller Frauen.
Gut, wollen wir mal die Mehrheitsverhältnisse klar stellen?
49% der Bevölkerung zu 82% und 51% der Bevölkerung zu 26,5% versus 49% der Bevölkerung zu 18% und 51% der Bevölkerung zu 73,5%.
40,2%+13,5% versus 8,8%+37,5% = 53,7% der Bevölkerung sind größer als 1,7 m und 46.3% kleiner.
Ist MEHRHEIT etwa das neue „frauenfeindlich“?

Du willst die biologische Realität nicht wahrhaben, das es wirklich schwer ist, für diese Spannbreite etwas zu konstruieren, was beiden Geschlechtern gerecht wird.
Hier der Rest der Tabelle:
Größe Männer Frauen
<150 cm 0,6 % 0,1 %
150–154 cm 4 % 0,1 %
155–159 cm 12,7 % 0,3 %
160–164 cm 27,0 % 2,3 %
165–169 cm 29,1 % 9,0 %

Mehr als die Hälfte aller Frauen ist zwischen 1,6 und 1,69 m groß, knapp die Hälfte aller Männer zwischen 1,75 und 1,84 m, zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Wert liegen 24 cm und eine Kaskade von verschiedenen Schwerpunktlagen, Länge der Extremitäten usw. usf.

Wollen wir uns nicht stattdessen wundern, dass beide Geschlechter in einen VW Golf oder whatsoever passen und beide Geschlechter gleichermaßen – laut normiertem Dummy – einen Crash-Test überleben?

Wenn ich Patriarchat gewesen wäre, dann hätten Frauen unter 1,7 m selbstverständlich keine identische Überlebenschance, denn – du wirst mir recht geben, lightyear – die dürftige Körpergröße ist ein Hinweis auf ein internalisiertes Patriarchat. Wären diese Frauen mit den adäquaten Vorstellungen zur Gleichberechtigung versehen, wären sie auch größer. D.h. im Sinne der Gleichberechtigung dürfen wir nicht aufhören, in die Evolution einzugreifen! 🙂

Jochen Schmidt:

Ich hatte mal einen Kollegen, der kam aus einer Ärzte-Familie (Vater war Arzt, Schwester war Ärztin). Und mit dem habe ich über diesen Vorwurf gesprochen: Frau ist krank und bekommt vom Arzt / von der Ärztin eine Männer-Behandlung oder eine Männer-Medizin. Er hat mir folgendes gesagt:

– Männerbehandlung oder -Medizin gibt es in dem Sinne nicht, aber es gibt sehr wohl eine Frauen-unsensible Behandlung, also eine Behandlung / Medizin, welche die Besonderheiten der weiblichen Physiologie und Psychologie nicht in Rechnung stellt. Hier kommt es natürlich auf den genauen Befund an: Bei einer Hirnhautentzündung gibt es definitiv keine Frauen-sensible oder -unsensible Behandlung / Medizin, sondern bloß eine effektive oder aber ineffektive.

– Seinem Eindruck nach gibt es ein gewisses Desinteresse oder eine gewisse Gleichgültigkeit vieler Ärzte gegenüber Symptomen bei Frauen, die sich nicht klar diagnostizieren lassen. Sie wollen sich nicht die Zeit nehmen für solchen Beschwerden wie vielleicht-ja, vielleicht-nein – manchmal schon, aber eigentlich überhaupt nicht.

– Zudem sein Eindruck: häufig haben Ärzte gegenüber Frauen eine gewisse Scham nach bestimmten intimen Details zu Fragen. Z. B. hätten viele Frauen im Laufe des Monats undefinierbare Unterleibsschmerzen – einfach so, die können dann auch ausstrahlen. Wenn nun eine solche Frau zum Arzt geht und über bestimmte Symptome klagt, so müsste der Arzt eben auch fragen: Wann hatten Sie Ihren letzten Eisprung? Macht er aber nicht – es sei denn er ist Frauenarzt. Mein Kollege sagt, es gebe bei vielen Ärzten – Ausnahme Frauenärzte – eine Scheu, so einer Patientin als Frau zu nahe zu treten – sowas tut man einfach nicht, auch nicht in der Praxis. Die Intimität einer Frau muss respektiert werden.

So die Antwort meines Kollegen aus der Ärzte-Familie. Das ist jetzt sicher erst mal nur eine subjektive Einschätzung. Aber man könnte dieser Spur ja weiter nachgehen …

Lustig finde ich, dass da teilweise Gender Medizin genannt wird, bei der dann plötzlich biologische Unterschiede akzeptiert werden, es so dargestellt wird, als wären Männer und Frauen quasi verschiedene Wesen, bei denen die Forschung an den Männern den Frauen gar nichts bringen würde, aber dann gleichzeitig ein reiner Sozialkonstruktivismus vertreten wird.

Ich kann mir auch vorstellen, dass Produkte, die typischerweise von Frauen genutzt werden, auch eher auf Frauen zugeschnitten sind. Auch dort wird man genug Beispiele finden, wenn man sucht.

In typisch feministischer Manier scheinen mir hier auch eine Menge von Sachverhalten vermengt zu werden, bei denen man an der Berechtigung erhebliche Zweifel haben kann. Etwa die Klimaanlage. Oder eben die Smartphonegröße (dazu hatte ich auch mal einen Artikel). Bei einigen werden Unterschiede vielleicht rein technisch sein. Wie weit kann man überhaupt einen Sitz für eine sehr kleine Person sicherer machen wenn in diese auch eine große Person passen soll? Bei anderen spielen vielleicht neben dem Design vielleicht ganz andere Faktoren mit hinein, die zu abweichenden Problemen führen: Verletzen sich Frauen bei einem Verkehtsunfall vielleicht nicht wegen der Sitze häufiger schwer, sondern weil sie weniger stabil gebaut sind, eher Beifahrer sind, ungünstiger sitzen oder was auch immer?

Das Buch, welches den Gender Data Gap wohl als erstes aufgegriffen hat, war „Invisible Women

Interessant finde ich ein in dem Artikel aufgegriffenes Beispiel, welches vermutlich aus dem Buch stammt, welches mir bekannt vorgekommen ist:

Auch der behördliche Umgang mit Schnee kann diskriminieren. Die schwedische Stadt Karlskoga hat früher im Winter zuerst die Straßen geräumt, dann die Gehwege. Die vermutlich männlichen Entscheider des Schneeräumplans fuhren ja selbst mit dem Auto ins Büro. Doch wegen der glatten Bürgersteige verletzten sich häufig Fußgänger, und unter Fußgängern gibt es überproportional viele Frauen, weil sie beispielsweise noch die Kinder in die Kita bringen. Die Verletzungen der Frauen verursachten Kosten im Gesundheitssystem. Stadtpolitikern und Behördenmitarbeitern war das nicht bewusst – ein beispielhaftes sogenanntes „Gender Data Gap“. Es fehlten Informationen über geschlechtsspezifisches Verhalten im Verkehr. Seit 2011 kehrt die schwedische Stadt nun zuerst die Gehwege.

Da gab es ja wegen dieses Räumungsansatzes auch einen Bericht, dass diese Methode zu einem ganz erheblichen Chaos und mehr Verletzungen geführt hat.

Ob das ein einmaliger Vorfall war und es sonst gut klappt ist mir aber nicht bekannt. Andere Beispiele, die in der Presse herausgegriffen worden sind:

„Männerhände sind größer und deswegen haben Frauen mehr Schwierigkeiten beim Pianospielen“

Wäre interessant die Körper- bzw Handgröße berühmter Pianisten zu vergleichen. Aber auch da wäre ja dann in der Tat ein leicht zu erobernder Markt. Ich vermute die Behauptung eines bekannten Pianisten, dass Frauen es mit ihren kleinen Händen einfach nicht bringen können, wäre aber nicht auf feministisches Kopfnicken gestoßen.

Das nächste Beispiel war, dass Sheryl Sandberg bei Google Parkplätze für schwangere Frauen eingeführt hat und vorher noch niemand darauf gekommen ist, weil die Vorstände alle männlich waren. Wobei mir das eine ziemlich amerikanische Sache zu sein scheint, in Deutschland habe ich jedenfalls noch keine Parkplätze für Schwangere gesehen, was vielleicht auch schlicht an dem besseren Mutterschutzvorschriften liegt.

Das ganze scheint mir genutzt zu werden um Frauenquoten zu fordern, denn die Idee ist, dass nur Frauen eben dafür sorgen können, dass solche Daten auch erfasst werden und die Bedürfnisse von Frauen berücksichtigt werden.

Interessanterweise wird dem Buch „The invisible Women“ welches den Gender Data Gap zum zentralen Thema hat auch dafür kritisiert zu einseitig auf Frauen zu schauen:

The book spend an ENORMOUS amount of time talking about the trials and tribulations faced by women with children quite as if, the concept of female was entirely interchangeable with mother. I got the impression that women who do not have children are quite as invisible to this author as she claims women on the whole are to most men. When the author started advocating 12 month maternity leave for mother only I gave up on it. What about those individuals with minor or moderate physical disabilities who would also benefit from parking closer to the building, and more paid time away from the job to tend to their very REAL healthcare needs, these women and men are clearly invisible to this author, I work in a hospital and from what I have observed the out of all the departments in the hospital, including outpatient surgery, the OB has the healthiest patients and one of the lowest mortality rates, so why does a two day stay in the OB garner a minimum of 6 weeks paid leave when end stage renal disease gives you four days a year tops before you have to be back to work? It sound great to say that women should have 12 months off to spend with their new children, but don’t these children have fathers wouldn’t the fathers like to spend some time with them as well? The author merrily ignores the co-workers of the new parents who are routinely „asked“ to cancel vacations sacrifice time with their families and freinds and put their personal lives on hold to contribute to this state of maternal bliss, the childless, the elderly who are past childbearing and might want to start cutting back the hours a day they work or who are already partially retired are invisible non-entities in this model that elevates motherhood to goddess like status in the workplace. This book has it’s own bias similar to that which I have observed to often in the medical profession, when it says „woman“ it means uterus, breasts, and children, and not the people who make up the female half of the population, some of whom will not have uteri, some of whom will not have breasts, and many of whom will not have young children.

Andere Kritik greift Beispiele heraus:

The first page tries to say air conditioner is sexist because officers are set to a „male“ temperature. Well newsflash women, men are hotter than you so we need less clothes. If you’re cold put more on. We can’t rip off our skin to get colder.

Und natürlich auch eine interessante und typisch intersektionale Besprechung:

TLDR: Average book suffers from exclusion of trans people.
I read this book after the author was interviewed on the podcast 99% Invisible. While overall, this book was very interesting and clearly written, it suffers from lack of inclusion of LGBT (particularly trans) identities. I did not understand while reading how someone could write a whole book on the way that gender influences life and not even mention trans people. When I researched a bit further, I discovered that the author ascribes to views of trans exclusionary radical feminism. This fact makes me doubt many of the facts presented in this book and the conclusions that the author draws from it. (Review copy and pasted from goodreads)

Und auch diese Besprechung finde ich noch ganz interessant:

I really liked that book and totally buy its premise: there is a lack of data on women and that there needs to be more sex (and race) disaggregated data and research from transport, to medicine, to tax system . etc. The world experienced by a single working pregnant woman is difficult at best. One needs to think from that vantage point. However, I am somewhat disappointed by the author’s style and cherry picking when it comes to citing research.

A case in a point is the paper on how the change in UK subsidies from male paycheck to direct payment to women impacted expenditure on children’s and women’s clothing.
Lundberg, Shelly J., et al. “Do Husbands and Wives Pool Their Resources? Evidence from the United Kingdom Child Benefit.” The Journal of Human Resources, vol. 32, no. 3, 1997, pp. 463–480”. The authors of that paper limited the analysis to families with children and concluded that households don’t pool their resources a case that Criado-Perez makes.

However, a 2014 paper in the same journal “Hotchkiss, Julie L. “Do Husbands and Wives Pool Their Resources?: Further Evidence.” The Journal of Human Resources, vol. 40, no. 2, 2005, pp. 519–531” casts doubt on these claims. The author finds that during the same study period, there was an increase in spending on women’s clothing by households without children and therefore not impacted by the transfer. The author then offers alternatives explanation including female labor participation. These explanations are consistent with pooling.

In summary, this is academic cherry picking, Criado-Perez picks the citations that are aligned with her hypothesis. There is no doubt that there is a lack of data on women and that there needs to be more sex (and race) disaggregated data and research from transport, to medicine, to tax system … etc. However, the author needs to report alternative explanations rather than cherry pick the ones that fit her hypothesis.

 

102 Gedanken zu “Gender Data Gap

  1. Männer bauen also das komplette Haus. Und nachdem es fertig ist und keine Frau auch nur einen Handschlag zu seiner Fertigstellung beigetragen hat, ist die Reaktion der Feministin nicht „Wie schön, dass wir ein Haus haben“, sondern „Ihr habt das Wohnzimmer nicht in MEINER Lieblingsfarbe gestrichen“

    Feminismus komplett in einem Absatz zusammengefasst.

    • Feministinnen würde das Haus natürlich selber bauen, aber Männer essen ihnen ja das Essen weg und man hat ihnen als Kind nicht genug Lego zum Spielen gegeben und dann erst die Baumarkt-Werbung von früher! Außerdem tüfteln sie noch daran, wie man diese Häuser möglichst feministisch macht, also unangenehm für Männer und auch auf ungewohnte Weiße einschränkend für Frauen:

  2. Imagine a world where your phone is too big for your hand

    Gibt es Smartphones nicht in vielen unterschiedlichen Größen, so dass sich jeder ein passendes aussuchen kann? Sogar Kinder?
    Je kleiner das Display, desto weniger passt natürlich drauf, bzw. wird es kaum noch lesbar, was umgekehrt dann wieder alte Menschen diskriminieren würde.

    Ich wünsche mir ja seit langem einen selbstreinigenden Tardis-Kühlschrank (der innen größer ist als außen) mit FIFO-Automatik.
    Aber das Patriarchat kriegt es einfach nicht hin, so einen zu fabrizieren.

    • Es gab einen feministischen Aufschrei, als Apple das iPhone SE einstellte, das letzte Modell mit 4 Zoll Bildschirm. Denn: Mit einem Android in der Hand im Freundeskreis auftauchen zu müssen, das wäre ja nun wirklich Unterdrückung.

      Für die, die die Anspielung mit dem Kühlschrank nicht verstehen:

    • Die Trends wechseln sich ja ab. In den 00er Jahren wurden Handys ständig kleiner, bis hin zu anatomisch widersinnigen Formen. Vermutlich weil Miniaturisierung bis weit über das praktikable Maß hinaus als chique galt. Dann kamen die Smartphones auf und der Trend kehrte sich in sein Gegenteil um, weil man größere Displays will und auch braucht um die vielen Buttons auf dem Bildschirm unterzubringen. Nichts von alle dem hat natürlich irgendwas mit Frauen oder Männern zu tun.

  3. Das Buch geht mir schon länger auf die Nerven. Ich arbeite in der Automobilindustrie und ich kann euch garantieren, dass hier unter keinen Umständen kleine Frauen benachteiligt werden. Es gibt ein paar physikalische Effekte, die es schwieriger machen kleinen Menschen zu schützen (kurze Arme => dichtes sitzen am Lenkrad => zu stark eingestellter Airbag). Dieser Fall ist aber schon so lange bekannt, dass die Airbags mittlerweile anhand der Sitzeinstellung erkennen wie groß die Person vermutlich ist und dann entsprechend besser auslösen.
    Crashtest werden im übrigen auch mit P05 (nur 5% sind kleiner) gemacht und bestanden. Selbiges gilt für P95.

    Bezüglich große Menschen gibt es Probleme mit Schleudertraumata, da die Kopfstütze nicht hoch genug gestellt werden kann (größer P95 des Gesetzesjahres, Achtung Menschen wachsen und das Gesetz ist alt). Oder bei unangeschnallten Crash (in einigen USA Staaten noch zulassungsrelevant) haben große Menschen höheres Verletzungsrisiko, weil Sie mit dem Kopf am Dach hängen bleiben können.

    Aber egal wie man es dreht und wendet. Schaut man in echte Unfalldatensätze der EU oder Deutschland, wird man feststellen. Für Statistisch relevante Aussagen gibt es einfach viel zu wenig Unfälle mit schweren Verletzungen und die Autos werden jedes Jahr sicherer. Es ist also nicht möglich den Zeitraum größer zu machen, da die Stichprobe sich immer ändert. Das was man aber aus den spärlichen Daten sehen kann. Frauen sind ganz leicht weniger Verletzt (Unfallschwere und Summe bereinigt) als Männer. Der Effekt ist aber so schwach, dass es wissenschaftlicher Nonsense wäre daraus abzuleiten, dass Männer stärker gefährdet sind.

    • Vor einiger Zeit habe ich ein Interview mit einer Ingenieurin gelesen, die für „weibliche“ Crashtestdummies plädiert hatte und wohl auch im Crashtestbereich arbeitet. Ich finde das Interview nicht mehr und kriege nicht mehr alles zusammen, aber ihre Argumentionslinie ging ungefähr so:

      Nicht die Größe der jetzigen Dummies sei Frauen nicht angemessen, sondern der Aufbau des Torsos, der typisch männlich sei, insbesondere im Brustbereich. Dies habe dazu geführt, dass seit Anfang der 90er zwar für Männer das Verletzungsrisiko (in diesem Bereich?) bei einem schweren Unfall um 40% zurückgegangen sei, für Frauen aber sei es gleichgeblieben. Deshalb müsse man auch mit weibllichen Dummies testen.

      Wenn ihre Angaben so stimmen, finde ich die Schlussfolgerung nicht völlig abwegig.

      • Ja, das Interview kenne ich, ist allerdings Quatsch. Zum einen wird gerade eine neue Dummy Generation eingeführt. Die Thor Dummys. Diese sind viel moderner und bilden Knochen und Organe und so besser ab, weil sich seit den 60er eben viel in der Sensortechnik getan hat. Also kommt man der Forderung gerade zum einen sowieso nach. Zum anderen ist aber die Frage, da die kleinen Menschen mit kurzen Armen eh sehr nah am Lenkrad sitzen doch eine ganz andere. Das beste was ein Gurt machen kann ist Zu verhindern, dass Du auf das Lenkrad aufschlägst. Und da Die kleinen weniger „Weg“ haben müssen diese auch schneller gebremst werden.

        Ich persönlich habe lieber eine gebrochene Rippe als schwere Verletzungen oder Tod durch aufschlagen auf das Amaturenbrett.

        In der TAZ ist gerade wieder ein Artikel zu dem Buch. Anscheinend hat die Dame Unfallstatistiken ausgewertet und gibt sogar Prozentuale Wahrscheinlichkeiten für den Verletzungsunterschied an… Ich habe exakt so eine Untersuchung bei uns in der Firma gerade gesehen. Ich weiß nicht welche Daten die Dame verwendet hat, aus den Europäischen Unfallstatistiken kann man dies sicher nicht rauslesen, zumindest nicht, wenn man statistisch sauber arbeitet.

        Die Euro NCAP Forscher machen jedes Jahr Symposien um Fahrzeugsicherheiten zu verbessern und dort gibt es denn Studien zu Höhere Verletzungswahrscheiblichkeiten von z.B. übergewichtige Menschen oder zu veralteten Dummys. Wenn dieser Gender Gap da wäre, wäre er längst auf diesem Symposium diskutiert worden!

        • „Thor Dummys. Diese sind viel moderner und bilden Knochen und Organe und so besser ab“

          Aber immernoch in einem von Schwerpunkt und Proportionen her männlichen Durchschnitts-Torso?

          • Selbstverständlich gibt es den Thor 50% male, den Thor 5% female, den Thor 95% male, Thor infant und viele mehr.

            Das eigentlich größte Problem, was die Industrie mit dem Dummy hat ist, dass er, wie die Menschen der letzten Jahrzehnte auch, größer geworden ist und daher einige Crashtest mit der Art wie man heute Autos baut nicht mehr erfüllt werden können. Daraus könnte man jetzt schließen, dass große Menschen in aktuellen Autos weniger geschützt sind, aber wie gesagt, das sind Laborbedingungen und in den Daten nicht zu finden!

          • Wenn ich das richtig verstehe, ist Deine zentrale Behauptung, es gäbe überhaupt gar kein höheres Verletzungsrisiko von Frauen?

            Astrid Linder, die EVA-Ingenieurin, beruft sich auf eine Vielzahl real life data aus rund 6 Jahrzehnten.

            Willst Du argumentieren, dass ein 50% female weiter verzichtbar sei?

            Und mich interessierte außerdem, ob der weibliche 5% Dummy eigentlich auch irgendwann mal auf dem Fahrersitz platziert werden muss, respektive: wie genau lauten die Vorschriften, kannst Du die vielleicht verlinken?

          • Alle Infos zu den Gesetzen Weltweit findet man prinzipiell hier: https://www.carhs.de/de/safetynews.html ohnr Firmen Account eventuell schwer was rauszulesen. Ansonsten helfen die Websites der Consumer Test Euro NCAP, China NCAP oder für USA die Homepage der IIHS. Da bekommt man einen ganz guten Überblick was gesetzlich gefordert ist und was die Industrie zum erreichen von Sternen so machen muss. Die meisten Deutschen Fahrzeuge haben 5 Sterne in allen verkauften Ländern, das wird sich aus Kostendruck ggf. bald ändern, da viel mehr Proaktive Systeme in die Forderung aufgenommen werden und die für Kleinwagen kaum finanzierbar.

            Das EVA Projekt von Volvo halte ich für geschicktes Marketing. Die Daten kann ich nicht nachvollziehen. Aber klar, es gibt Typische Frauenverlegzungen (Beinbruch) durch den (sorry) fetten Arsch rutschen Frauen leichter unter dem Gurt weg und schlagen mit den Beinen gegen das Amaturenbrett. Männer verletzen sich eher am Kopf. Wenn man die Autos noch teurer machen möchte kann man über Knieairbags noch was erreichen (für Männer und Frauen). Die Fahrzeuge die Heute Kniebags haben sind deswegen aber nicht sicherer, die brauchen das zum beeinflussen der Flugkurven der Dummys für andere Zwecke…

            Selbstverständlich sitzt die 5% Frau auch auf dem Fahrersitz! Meine Firma gibt zudem auf allem was von den Sternen gefordert wird noch mal 20% Sicherheit drauf. Und wir machen Firmeninterne Test mit allen möglichen Dummys um keinen zu diskriminieren. (Fette, kleine, …).

            Mit großen Menschen meine ich alles was größer ist als P95 m (also 95% der Männer) zum Zeitpunkt als die Dummys verabschiedet wurden. Frag mich gerade nicht wie groß der ist. Jetzt kommt es natürlich noch auf die Thematik Sitzriese und Sitzzwerg an, aber der P95m sollte nach neuster Größenstatistik heute vielleicht ein P90m sein oder so. Deswegen ist der Thor überfällig.

            Und ja ich glaube mit den P5f, P50m und P95m ist alles abgedeckt und man braucht nicht zusätzlich ein P50f. Zumal moderne sensoren den Gurt und den Airbag an die Körpergröße anpassen.

            Wer von euch hat eigentlich ein iPhone? Tippt mal doppelt auf den Homebutton, dann schiebt sich der Bildschirm un die hälfte runter um Menschen mit kleinen Händen die Einhandbedienung zu erleichtern. Soviel zu dem Thema, die Böse Industrie vergisst die Frauen!

          • „Selbstverständlich sitzt die 5% Frau auch auf dem Fahrersitz!“

            Das war laut ZEIT-Artikel 2016 noch nicht mal so (als Vorschrift) geplant, weißt Du, wem wir das zu verdanken haben?

            „der P95m sollte nach neuster Größenstatistik heute vielleicht ein P90m sein oder so. Deswegen ist der Thor überfällig.“

            Heißt welche Maße haben die Thor-Dummys zukünftig?

            „Und ja ich glaube mit den P5f, P50m und P95m ist alles abgedeckt und man braucht nicht zusätzlich ein P50f.“

            Du findest es aber schon aus irgendeinem Grunde nachvollziehbar, nehme ich an, dass der ca. 1,52m lange Dummy weiblichen Proportionen nachgebildet wurde?
            Warum denn nicht als Kompromiss diese auch dem 1,75m/78kg (oder wie dann auch immer) Exemplar verpassen?

            Und was ist mit der Schwangerenproblematik, denkst Du, da gibt es keinen Verbesserungsbedarf? Ich habe mich jedenfalls niemals so unsicher gefühlt hinterm Steuer wie in den jeweils letzten Schwangerschaftswochen/-monaten, wo ich Dank ca. 1 Meter Bauchumfang wirklich _direkt_ mit der Babykugel am Lenkrad festklebte.

          • Die neuen Dummys inklusive Größen kann man z.B. hier nachlesen:

            https://www.humaneticsatd.com/crash-test-dummies/frontal-impact/thor-50m

            Wenn ein Auto nur gesetzlich zugelassen werden soll braucht man den 95f Dummy nicht. Es gibt aber keinen Fahrzeughersteller der keine Euro Ncap Sterne holt. Bei Ncap sitzen Frauen im Auto. Auch Kinder usw.

            Schwangere ist in der Tat ein Thema was nicht wirklich Beachtung findet. Da kommen wir aber Physikalisch an Grenzen, da die Armenfür den Bauch einfach zu kurz sind (wie auch bei Dicken Bierbäuchen) und da sollte man Autofahren auf dem Fahrersitz vermeiden.

  4. Feministinnen sollen mal zeigen wie sie 5 L Wasser in einem 4 L Eimer transportieren. Wenn sie das geschafft haben, können wir darüber reden Unisex-Sitze eher für kleinere Menschen zu bauen.

    Aus Sicherheitsgründen sollte man daher alle 1. Klasse Sitze vorerst nur noch für Männer zur Verfügung stellen. Das Mehr an Platz, für das einige bereit sind mehr zu bezahlen, stellt offensichtlich eine Sicherheitsrisiko für Frauen da.

    Frauen könnten natürlich auch ihr Bedürfnis sich einen eher größeren Mann als Partner zu wünschen, ablegen und ihren Fokus auf gleichgroße bzw. kleinere Männer zu legen. Über kurz oder lange werden sich dann eventuell die Durchschnittsgrößen von Frauen und Männern annähern. Aber soweit ich das sehe, wird es eher einen weiteren Hashtag geben, mit dem Frauen kleinen Männern den Tod wünschen, weil sie klein sind.

    Bzgl. Smartphones: Wenn das der Frau zu groß ist, dann kaufe halt ein kleineres *smh*

    • „Frauen könnten natürlich auch ihr Bedürfnis sich einen eher größeren Mann als Partner zu wünschen, ablegen und ihren Fokus auf gleichgroße bzw. kleinere Männer zu legen. “

    • >Bzgl. Smartphones: Wenn das der Frau zu groß ist, dann kaufe halt ein kleineres *smh*
      Wenn das nur so einfach wäre. Es gibt fast keine halbwegs handlichen Mobiltelefone mehr.
      Es gab so was wie das Lowend-gerät Nokia 1 für 80€ u.Ä. und dann gibt es jetzt wieder das neue SE für 450€. dazwischen gibt es einfach nix.

      • Und woran liegt das wohl, dass es kaum noch kleinere gibt? Vielleicht daran, dass die Nachfrage danach so gering war, dass die Hersteller dort keinen ausreichenden Massenmarkt erkennen können?

        Wohl kaum daran, dass man kleinere Menschen diskriminieren möchte. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die asiatischen Männer im Durchschnitt wohl ähnlich groß sein werden wie die Durchschnittsfrauen in der westlichen Welt, es also grundsätzlich einen größeren Markt in dieser Körpergrößenregion gibt. Wenn aber die Asiaten ebenfalls größere Displays bevorzugen, weil darauf die Dinge besser zu erkennen sind, dann ist der Markt für kleinere Displays halt vergleichsweise gering, so dass Massenprodukte, die aufgrund der Masse günstig angeboten werden können, offenbar keine ausreichende Nachfrage hergibt. Wenn die Nachfrage dafür in lukrativer Größenordnung vorhanden wäre, kann man sich eigentlich relativ sicher sein, dass nicht alle erdenklichen Hersteller so vollverblödet sind, sich lukrative Gewinnmöglichkeiten nur aufgrund von etwaigen mystischen Anweisungen aus dem Hauptquartier des Weltpatriacharts entgehen zu lassen.

        • Der Markt für solche Geräte ist da, das iPhone SE verkauft sich wie geschnitten Brot. Nicht jeder will ein Tablet in der Hosentasche spazieren führen. Die Hersteller haben sich einfach in eine Höher, Weiter, Größer Spirale begeben, weil sie das jeweils neue Modell „rechtfertigen“ müssen.

      • Aber warum sieht man dann sooo viele (Klein-) Kinder mit einem Smart-Phone in der Hand und die können es auch noch bedienen?
        Haben Frauen noch kleinere Hände als Kinder?

        • Wer ein iPhone hat und das Display ist zu groß, der klickt zweimal schnell auf den Homebutton und schon schiebt sich der obere Bildschirmrand in die Mitte. Promt ist die Einhandbedienung mit winzigen Frauenhänden möglich!

  5. Es wurde vergessen, sich über die Hirngröße zu beschweren! Männer haben ein größeres Gehirn.
    In der Realität scheint das aber keine geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu haben.
    Schließlich sind nicht nur Frauen Femnistinnen.

    Ein Kommentar aus der damaligen „Diskussion“ mit lightyear 2000 fehlt allerdings oder ist unvollständig.
    Ich vermisse zumindest die Textpassage „Antworte doch mal inhaltlich.“ Aber wie zu erwarten war, kam außer dümmlichem Herumgenöle nichts. Argumente und Feministinnen passen eben nicht zusammen.

    • Apropos Hirn:

      • Ich lese gerade „Der Krake, das Meer und die tiefen Ursprünge des Bewusstseins“. Die linke Gehirnhälfte ist mit dem rechten Auge verbunden, die rechte Gehirnhälfte mit dem linken Auge. Das ist bei den meisten Wirbeltieren so. Man hat nun Versuche mit Tauben gemacht, ihnen ein Auge zugehalten und dann etwas beigebracht. Wenn man nun das andere Auge zugehalten hat, konnten sie nicht auf das vorher gelernte Wissen zurückgreifen, weil das mit der anderen Gehirnhälfte gelernt wurde und es anscheinend keinen guten Wissenstransfer zwischen beiden Gehirnhälften gibt. Hühner zucken deswegen auch mit den Kopf immer so hin und her, um Objekte mit beiden Augen zu erfassen.

        Manchmal habe ich das Gefühl, dass das auch bei einigen SJW der Fall ist und das sie deswegen zu unglaublichen Unlogiken und Doppelstandards fähig sind.

        • Wenn da mal kein echter Blödsinn steht. Die rechte Gehirnhälfte ist nicht mit dem linken Auge verbunden, sondern mit dem linken Gesichtsfeld, d.h. mit dem, was die Augen auf der linken Seite sehen. Der Wikipedia-Artikel über das optische System ist korrekt, und da heißt es:

          „Auf die Weise verlaufen die Fasern der linken Netzhauthälfte beider Augen in die linke Hirnhälfte und die der rechten Netzhauthälften in die rechte.“

          Man beachte: „beider Augen“. (Bei Händen wäre das anders: z.B. kontrolliert die rechte Hirnhälfte die linke Hand.) Man beachte auch: aufgrund der Optik sieht die linke Netzhauthälfte das rechte Gesichtsfeld.

          Klingt ja vielleicht nach Haarspalterei, aber diese Tierexperimente mit zugebundenen Augen erscheinen mir für diese Frage ziemlich daneben.

          • „Die rechte Gehirnhälfte ist nicht mit dem linken Auge verbunden, sondern mit dem linken Gesichtsfeld, …“

            Sehzentrum, nicht Gesichtsfeld.

            Jeder, der an klassischer Migräne mit Aurabildung leidet, kennt das Phänomen. Ein Sehzentrum fällt aus – und der Betroffene kann exakt nur noch eine Hälfte des Sehfeldes sehen. Ein von rechts nach links übers Gesichtsfeld gezogener Finger (oder von links nach rechts) verschwindet exakt in der Mitte vor der Nase.

          • Genau. Und wenn eine Hirnhälfte mit nur einem Auge verbunden wäre, würde der Migränepatient auf einem Auge gar nichts sehen, und auf dem anderen alles.

          • Oh mei, ich glaube nicht wirklich das bei SJWs die Gehirnhälften nicht miteinander verbunden sind, nur wäre mir die Erklärung lieber als das es sich bei ihnen nur um Arschlöcher handelt.

            Nur weil es bei Menschen so ist, muss es bei Tieren nicht genau so sein. Enten können auch mit nur Teilen ihres Gehirn schlafen.

  6. „Lustig finde ich, dass da teilweise Gender Medizin genannt wird, bei der dann plötzlich biologische Unterschiede akzeptiert werden, es so dargestellt wird, als wären Männer und Frauen quasi verschiedene Wesen, bei denen die Forschung an den Männern den Frauen gar nichts bringen würde, aber dann gleichzeitig [!!!] ein reiner Sozialkonstruktivismus vertreten wird.“

    Guter Punkt!

    Zufällig gibt es bei Danisch heute einen Artikel über Gleichheitsfeminismus und Differenzfeminismus, wo er auch sagt, dass dieselben Feministen mal das Eine und mal das Andere vertreten: so, wie es ihnen gerade passt. Dass Gleichheitsfeminismus und Differenzfeminismus eben nicht gegensätzliche Strömungen bilden, die einander ausschließen, sondern dass sie für die betreffenden Leute zusammengehören und eben nur nur bei unterschiedlichen Gelegenheiten artikuliert werden.

    https://www.danisch.de/blog/2020/05/26/linke-rassenarithmetik/

    • Was auch sinnvoll ist. Da es Feministas gar nicht um Inhalte geht; sondern nur darum, Gefühle zu transportieren. Dafür braucht es dann ein Repertoire an (gerne auch sich ausschließende) formalen Argumenten. Schließlich ist auch die Gefühlslage höchst unterschiedlich.

  7. Gerade medizinische ist so sehr auf männliche Bedürfnisse ausgerichtete, dass Männer ein paar Jahre früher sterben als Frauen.

    Und Produkte? Nun ja, ich finde zum Beispiel die Sitze in Autos und gerade in Bus und Bahn zu klein. Das könnte übrigens auch ein Grund für Manspreading sein.

    • Wer schon einmal in der Economy-Klasse geflogen ist, der weiss, das es manchmal ein Vorteil ist (d.h bei mir, WÄRE es von Vorteil..), etwas kleiner zu sein. Wo bleibt der Aufschrei, der auf diese Ungerechtigkeit gegenüber den in der Regel etwas grösseren Männern hinweist? Diese strukturelle Ungerechtigkeit ist den Feministen doch glatt entgangen!

  8. Das mit dem Arzt kann ich so nicht bestätigen. Als ich zuletzt meine Tochter wg. starker Bauchschmerzen begleitete (da war sie 16), kam als erstes von dem Arzt (Mann, Allgemeinmediziner): „Der Papa hört jetzt mal weg“ und dann die völlig unverblümten Fragen nach Sex und Verhütung, um eine unbemerkte Schwangerschaft auszuschließen. Nach Worten des Arztes die häufigste „Diagnose“ bei jungen Frauen mit Bauchschmerzen außerhalb der Regelblutung.

    • Nun, wenn deine Tochter allein gewesen wäre, hätte der Arzt nicht gefragt. Es ging ihm nicht um die Gesundheit deiner Tochter, sondern darum, dass du sie unter Kontrolle hast.

  9. Frauen geben über 80% der privaten Haushaltseinkommen aus. Dabei verdienen sie davon nur einen kleinen Teil. Und was das bedeutet muss man sich mal an den Zahlen verdeutlichen: im Jahr 2019 betrugen die privaten Konsumausgaben von Privathaushalten in Deutschland rund 1,74 Billionen!
    Und die Frauen geben von diesem Haushaltsgeld den Löwinnenanteil aus. Zu 80% kontrollieren sie dieses Budget
    80% von 1.740.000.000.000 €!
    Das sind krumme 1.392.000.000.000 €!
    TausenddreihundertzweiundneunzigMilliarden €urollallalla!

    Frauen kaufen damit die meisten Dinge, und auch Dinge für ihren Mann/Freund/Sohn. Das wissen Industrie, Gewerbe und Handel ganz genau. Entsprechend werden nahezu alle Produkte geschlechtsübergreifend so designed und präsentiert, dass sie den Haupt-Geldausgeberinnen gefallen. Sogar, nur so als Beispiel, Männerunterhosen müssen der überwiegend weiblichen Käuferinnenschaft gefallen. Sonst werden sie nicht gekauft. Denn Frauen kaufen die meisten Männerunterhosen, und nicht die Männer selbst.

    Liebe Feministinnen: fast alle Produkte werden so hergestellt und vermarktet, wie es und damit es EUCH gefällt! Fast alles wird auf weibliche Käuferinnen ausgerichtet!
    Weil nämlich Ihr und eure Geschlechtsgenossinnen das Geld dafür ausgebt! 1.392 Milliarden €!

      • Wow, interessante Zahlen. 77%. Wußte gar nicht, dass das schon erhoben wurde. Klar, da sind auch viele Hausfrauen dabei, die den Haushaltseinkommen-Anteil der Frauen auf 23% drücken. Der Median wäre mal interessant.

        Mich würde mal interessieren wieviel bei Familien für Mann (exklusiv), Frau (exklusiv), Familie (Eltern+Kinder) vom gesammten Haushaltseinkommen ausgegeben wird. Dass 80% der Ausgaben von Frauen kontrolliert oder zumindest beeinflußt werden liest man ja immer wieder. Aber eine richtige, belastbare Quelle scheints dafür nicht zu geben:
        https://blogs.wsj.com/numbers/do-women-really-control-80-of-household-spending-1054/

        • Was zur Hölle hat denn das Ehegattensplitting damit zu tun? Nochmal für dich zum mitschreiben: Das Splitting hat nur Einfluß auf die Höhe der Steuervorauszahlungen (=Lohnsteuerabzug auf deiner Gehaltsabrechnung). Irgendwann macht jemand (dein Mann vermutlich) die Steuerklärung und dann kommt der Einkommssteuerbescheid (schon mal einen gesehen?). Und da ist dann die Jahressteuerlast füe alle Paare exakt gleich hoch, egal wer wie viel verdient hat und welche Steuerklassen gewählt wurden. Egal ob Mann 100.000, Frau null, Mann 70.000, Frau 30.000 oder beide je die Hälfte, alle zahlen auf das Jahr gesehen den gleichen Steuersatz.

          Auch wenn ihr Feministinnen das niemals verstehen werdet (oder verstehen wollt): Das (Ehe)-paar wird von Staat als Einheit behandelt. Deshalb sind ja auch fehlende Rentenansprüche der Frau (mangels Einzahlung) zu 100% auch das Risiko des Mannes.

        • Dann eben als offene Frage: inwiefern unterscheiden sich das französische und schwedische (als Beispiele) Steuerrecht vom hiesigen?
          Ad hoc weiß ich lediglich, dass Paare mit/ab 3 Kindern praktisch keine Einkommensteuern mehr zahlten, aber wahrscheinlich ist das nicht Alles?Womöglich verzichten diese Länder auch auf bestimmte Fehlanreize wie z.B. Minijobs?

          • Im Wörterbuch „semikolon-Deutsch“ steht zur Bedeutung von „Dann eben als offene Frage“ in dem hier angesprochenen Kontext:

            „Ich bin nicht willens, auf Deine Argumente einzugehen. Ich habe ich sie noch nicht einmal verstanden. Denn hätte ich das, würde ich die alles entscheidende Frage aufwerfen, ob in der Einkommensstatistik die Brutto- oder Nettoeinkommen angegeben sind. Sind es die Bruttoeinkommen, was VOR Steuern bedeutet, ist mein Einwurf mit dem Ehegattensplitting zwecklos. Sind es die Nettoeinkommen, also NACH Abzug der Einkommensteuer, ist mein Einwand berechtigt, denn die Nettoeinkommen sind dann durch das Ehegattensplitting Richtung Männer verzerrt.
            Aber da es mir nur darum geht, recht zu behalten, bzw. um Himmels Willen niemals nie zugeben zu müssen, dass ich mich geirrt habe, verlagere ich lieber das Thema irgendwo anders hin, wo ich mich genau so wenig auskenne, bis ich auch von dort wieder mittels einer „offenen Frage“ fliehen muss, bevor meine Ignoranz nicht mehr zu verleugnen ist. Im Notfall rette ich mich in den Zufluchtsort meiner persönlichen Erfahrungen, die kann niemand überprüfen und dort behalte ich mit meinen Aussagen deshalb in jedem Fall recht.“

            Ich weiß, ist ein langer Wörterbucheintrag. So ist eben die Sprache dieses aalglatten Satzzeichens, das sich eben so wenig zu fassen kriegen lassen möchte wie es sich entscheiden kann, ob es nun ein Punkt oder ein Komma ist.

          • „Dann eben als offene Frage: inwiefern unterscheiden sich das französische und schwedische (als Beispiele) Steuerrecht vom hiesigen?

            Wen juckt das?
            Andere Länder, andere Steuersysteme.
            Warum fragst Du nur nach den beiden?
            Wäre nicht auch das von Barbados interessant, oder das von der inneren Mongolei?

            „Ad hoc weiß ich lediglich, dass Paare mit/ab 3 Kindern praktisch keine Einkommensteuern mehr zahlten, aber wahrscheinlich ist das nicht Alles?“

            Kann passieren. Forsch doch mal nach.
            In Frankreich wird das Kinderhaben steuerlich gefördert. In D nicht.

            „Womöglich verzichten diese Länder auch auf bestimmte Fehlanreize wie z.B. Minijobs?“

            Gut möglich. Forsch doch mal nach.

          • @onlyme

            Danke schön 🙂

            Aber der Ruhm gebührt natürlich den Verfassern des Wörterbuchs. Die Stelle ist leider ein bißchen abgegriffen, die Autorennamen sind sowas wie chr…carn…lym…uma…nto… und noch ein paar mehr, die gar nicht mehr zu lesen sind 😉

    • Darüber könnten Feministinnen schreiben, schrieben sie nicht eben just in jenen Werbevehikeln.
      The same goes for James Damore’s Google.

      Deshalb ist das hier ja auch im Grunde ein täglicher Circlejerk.

    • Frauen treffen (gemäß wenigstens einer Studie) zu ca. 80 % die Kaufentscheidungen – das ist aber sicher nicht gleichbedeutend mit „verfügen (alleine) über 80 % des Konsumbudgets“.

      „Frauen kaufen die meisten Männerunterhosen, und nicht die Männer selbst.“

      Private Beobachtung?

      • Uns ist schon klar das die der Gender Spending Gap nicht passen darf, damit bekommt ja die Frau die Verantwortung für all die Probleme des Überkonsumkapitalismus.
        Und dafür bist du auf deinem Kindersitzchen zu klein.

        • Ich kann und will gar nicht bestreiten, dass Frauen die Mehrheit der Kaufentscheidungen treffen. Und in nicht geringem Umfang ist das sifting and sorting auch eine Arbeit, die gemacht werden muss oder sollte.
          Nur wäre es schlicht falsch, den Anteil an der Summe der Kaufhandlungen gleichzusetzten mit ihrem Anteil am Konsum-Budget eines Haushalts.

          • „auch eine Arbeit, die gemacht werden muss oder sollte.“

            Das ist eine so harte Arbeit, dass die meisten von Frauen gespielten Computerspiele Shopping-Spiele sind.

          • Wie z.B.?
            Und wenn die meisten von Männern gespielten Computerspiele Militäroperationen simulierten o.ä., folgertest Du daraus was?

  10. Ich bin da vor ein paar Tagen via twitter auf einen solchen Medizin-Artikel gestoßen:
    https://www.theguardian.com/society/2020/may/24/why-does-medicine-treat-women-like-men

    Ich bin jetzt kein Mediziner, aber selbst mir sind da ein paar Dinge aufgefallen.
    1. Der Artikel liest sich wie ein Werbeartikel für das angesprochene Buch: „McGregor has set this out in her new book Sex Matters. It’s a wake-up call, a cry for action, a frightening and fascinating read.“

    2. Es sind dort einfach Falschbehauptungen drin: “ ‚This was about 15 years ago when people were realising that women having heart attacks presented differently to men,” she says. “They described different symptoms and had poorer outcomes, so I started to ask why; and if we’re different in this way, what about that way?“ ‚

    Ich hatte da schon mal eine kleine Recherche zu diesem Thema der Herzinfarktsymtome gemacht, als das Thema bei dieser feministischen Folge bei „Neues aus der Anstalt“ war. Der Name, der komischer Weise immer unterschlagen wird (sowohl bei N.a.d.A., sowie diesem Guardian-Artikel) ist Marianne Legato. Sie ist die Pioniering auf diesem Gebiet,

    „In 1992, Legato won the American Heart Association’s Blakeslee Award for the best book written for the lay public on cardiovascular disease with her publication of The Female Heart: The Truth About Women and Heart Disease, published by Simon & Schuster.“
    https://en.wikipedia.org/wiki/Marianne_Legato

    Es sind also nicht 15 Jahre, sondern ca. das doppelte, 28 Jahre.

    Aber vielleicht wird sie so oft unterschlagen, weil sie auch bei Männern geforscht hat, ob diese bei Krankenheiten uneindeutigere Symtome haben. Das stand damals auch im wikipedia-Artikel, ich kann das jetzt aber nich tmehr finden…

    3. Es sind in diesem Artikel Behauptungen drin, wo ich selbst als Nicht-Mediziner erstmal ein Fragezeichen hinter setzen würde: „The takeaway message is that women’s bodies are different to men’s from cellular level onwards, yet our medical model is based on knowledge gleaned from male cells, male animals and male humans.“

    Männer und Frauen sind auf der Ebene der Zellen (!) unterschiedlich? Seriously?
    Kann das mal einer bestätigen oder widerlegen? Das kommt mir eher wie esoterisches Huppifluppi vor.

    • „Männer und Frauen sind auf der Ebene der Zellen (!) unterschiedlich? “

      Naja, in weiblichen Zellen ist ein X-Chromosom mehr drin. Vermutlich ist das gemeint.

  11. Das gleiche Problem ergibt sich auch in Bezug auf Rassen. Es wurde kritisiert, dass Medikamente immer für Weiße gemacht werden, da diese die Mehrzahl der Testpersonen stellen. Was ja komisch ist, da es angeblich keine Menschenrassen gibt und Rasse eine soziale Konstruktion ist.

    Hier übrigens ein Medikament das Afroamerikanern mehr hilft als Weißen: https://www.bidil.com/

    Müsste das nicht als rassistisch verboten werden?

  12. Kurzgefasst ist es der Umstand, dass Produkte auf Männer zugeschnitten sein sollen und deswegen die Bedürfnisse der Frauen nicht hinreichend berücksichtigt sein sollen.

    Wie wahr. Um das festzustellen, muss man nur mal die Kleiderkollektionen und Schuhkollerktionen für Männer und Frauen vergleichen. Während bei Männern feinste Stoffe wie Seide oder Alpaka- und Kashmirwolle dominieren, sind die Frauenkleider grösstenteils billigste, ungefärbte Jute aus Indien! Mann oh Mann, wer nicht völlig blind ist sieht das doch! Nieder mit dem Patriarchat!

  13. Oft stimmen die Behauptungen ja auch einfach nicht. In Bezug auf den Crash-Test-Dummy entspricht der Dummy ziemlich genau einem durchschnittlichen Deutschen (geschlechterübergreifend). Dass er dann von der Größe leicht näher am Durschnittsmann und beim Gewicht näher an der Durchschnittsfrau liegt, ändert nichts daran, dass der Dummy ziemlich genau dem geschlechterübergreifenden Durchschnitt entspricht.

    Und in Bezug auf Ärzte mag es durchaus stimmen, dass dort die Behandlungen unterschiedlich sind. Während ein Arzt relativ frei und ohne Hemmungen einem Mann direkt ins Gesicht sagen kann, dass er schlicht und einfach viel zu fett ist und abnehmen sollte und das Übergewicht die Hauptursache für seine Beschwerden ist, würden Ehrlichkeit und sinnvolle Ratschläge bei Schneeflöckchen-Frauen schwerste Depressionen auslösen mit Beschwerden beim Weltfrauenrat, wie eklig frauenfeindlich der Arzt doch sei. Die nächste #meetoo Kampange ist da doch schon fast sicher.

    Feminismus hat Frauen zu einer Hochsicherheitszone gemacht, wo jede harmloseste Bemerkung oder harmloseste Berührung zu schwersten Konsequenzen führen kann. Es ist daher schlicht logisch, dass Ärzte das Risiko „Frau“ durch andere Behandlungsmethoden bzw. Umgehung der Risiken einzudämmen versuchen.

    Während bei der Musterung kein Problem gesehen wurde, dass Männer auch von weiblichen Ärztinnen vollkommen ohne irgendwelche Indikationen an die Geschlechtsteile gegrapscht wird, dürftesoetwas bei dauerplärrenden Schneeflöckchen erheblich problematischer sein.

    Als ich damals eine 1-Hilfe-Ausbildung für den Führerschein gemacht hatte, hatte ich mich auch gefragt, ob ich so ein horchen am Herzen bzw. Herzdruckmassage auch bei einer Frau machen würde oder ob mir das viel zu riskant ist, vielleicht hinterher als ein widerlicher Lustbock zu gelten, weil die Herzdruckmassage vielleicht überflüssig war. Die Sorge, die Frau versehentlich an Stellen zu berühren, die ihr selbst in diesen Situationen noch heilig sind, wäre mir da wohl einfach zu gefährlich.

    So ähnlich erging es im Übrigen auch damals beim Fußball. Bis zu einem bestimmten Alter waren ja auch teilweise noch Mädchen in den Jungenmannschaften. Wenn wir daher mal gegen Mannschaften spielten, wo auch Mädchen im Gegnerteam waren, dann wurden die völlig anders behandelt. Während man bei einem gegnerischen Jungen überhaupt keine Hemmungen hatte, ihn mit dem Arm auch am Brustkorb wegzudrängen oder in die Beine zu grätschen, hat man Mädchen eher wie Behinderte betrachtet, die schon bei der kleinsten Kleinigkeit zu weinen beginnen werden. Und da sie mit dieser Masche auch erfolgreich immer die Unterstützung aller anderen bekommen werden, hat man möglichst einen Bogen um Frauen macht, da diese es eben gar nicht ertragen könnten, wenn man sie genauso wie Männer behandeln würde.

    Und ähnliches dürfte halt in allen Berufen gelten. Wenn man z.B. bei der Bundeswehr seinem männlichen Kollegen relativ stressfrei Hilfen auf der Hindernissbahn anbieten konnte, damit dieser auch über die Hindernisswand kommt, weil er weder zu heulen beginnt, dass man überhaupt auch nur auf die Idee kommt, ihm Hilfen zu geben und weil es eben auch vollkommen unproblematisch wäre, wenn man ihm bei der Hilfestellung versehentlich auch an ungewollten Körperstellen berührt. Bei Männern weiß man einfach, dass diese im Regelfall robust genug sind, dass diese nicht bei jeder kleinsten Kleinigkeit zu heulen beginnen und eine unterdrückende Verschwörung herbeifantasieren. Bei Frauen weiß man hingegen, dass man es ihnen ohnehin nie recht machen können wird. Würde man sie wie Männer behandeln, würden sie herumplärren, dass man so mit einer Frau nicht umgehen dürfe. Und behandelt man sie wie zarte Schneeflöckchen, plärren sie herum, dass man sie nicht gleich behandelt.

    Einer Frau kann halt nicht so einfach wie einem Mann zur Leistungsanfeuerung zurufen, dass sie ihren Arsch über das Hindernis bewegen möge. Würde ein Mann nach so einem Satz zu plärren beginnen, wie sexistisch und unterdrückend solche Sätze seien, würde man den plärrenden Mann einfach nur auslachen, was für eine Heulsuse er sei und dass er doch mal erwachsen werden möge, wenn ihn schon solche gewöhnlichen Wortfloskeln zum plärren bringen können. Bei einem Mann braucht man im Normalfall daher nicht ständig aufpassen, dass irgendwelche Lapalien zu schwersten Verbrechen erklärt werden. Und sollte ein Mann bei solchen Dingen herumplärren, würde man fortan genauso einen großen Bogen um ihn machen, weil nur die allerwenigsten Lust auf das ständige Geheule und das Verbreiten von negativen Stimmungen von empfindlichen Heulsusen haben.

    Von daher ist es vollkommen verständlich und nachvollziehbar, dass man solche Menschen anders begegnet, anders behandelt und lieber einen Bogen um diese Menschen macht.

    • Bezüglich Smartphones: Es gibt bei sehr vielen Modellen eine Mini-Variante, die ich mir meistens auch zulege, weil ich a) selber eher kleinere Hände habe b) die einfacher in die Hosentasche stecken kann.

      Smartphones werden immer klobiger und unhandlicher, weil die Käufer größere Displays bevorzugen, um Videos anzugucken und Handyapps zu spielen.

        • Bezüglich der Medizin:

          Die ersten Versuche am Menschen werden meist nur an Männern gemacht. Sogenannte Phase-1-Studien werden nicht aus Gründen der Diskriminierung, sondern aus Gründen der Sicherheit vorwiegend mit männlichen Probanden durchgeführt, weil diese NICHT SCHWANGER werden können. Es gibt zahlreiche Medikamente deren Nebenwirkungen für den Patienten vernachlässigbar sind aber nicht für einen Fötus.

          Männer werden als Versuchskaninchen benutzt. Frauen sind am stärksten betroffen.

    • Der Schwierigkeitsgrad ist eigentlich ziemlich derselbe.
      Vom Prinzip her ist es aber nicht besonders sinnig, sich Sommers wie Winters gleich anzuziehen. Man sollte im Idealfall Beleidung wählen, mit der man es unabhängig von einer Klimaanlage aushalten könnte (und seriously: als im Arbeiterumfeld Beheimatete weiß ich, welche Temperaturen Männer in ihrer Schutzkleidungs-Vollmontur so aushalten… nur sehen se dann halt nicht mehr frisch aus^^).
      Speziell für männliches Schuhwerk bedürfte es einer neuen, als seriös geltenden Mode.
      Energieverschwendung kann jedenfalls nicht die Lösung sein.

  14. Nochmal wegen den Crash-Test-Dummies: ich könnte mir vorstellen, die Norm ist allein auf den mitteleuropäischen Durchschnittsmann ausgelegt, weil Abwägungsprozesse, die bisweilen nötig werden könnten, vermieden werden sollen.

    Dabei wäre es ja theoretisch möglich, Autos nichtmehr universal zu vermarkten. Vielleicht liegt da sogar die Zukunft?

      • Semikolon möchte Autos bauen, die von vornherein die Hälfte der Käufer kategorisch ausschließt.

        Das ist ihr bekanntes Verständnis von Ökonomie

        • Mir fällt es schwer, mir auf die recht unpräzise Leerphrase etwas Konkretes vorzustellen, aber auch ich vermute, dass sie so etwas meint, wie z. B. Autos „speziell für Frauen“.

          Und da Feministinnen durch die Bank nicht den Furz einer Ahnung von betrieblicher Stückpreiskalkulation haben, würde man sich mit der Erfüllung dieses Wunsches gleich noch die Möglichkeit schaffen, sich neuerlich über „Pink Tax“ zu enragieren, wenn doch tatsächlich diese Frauenautos aufgrund geringerer Produktionsmengen den einen oder anderen Tausender mehr kosten als vergleichbare „Autos für Jedermann“.

          Egal also, ob sie ihre speziellen Frauenautos bekommen oder nicht, in jedem Fall ist wildes Erregungspotential bis in alle Ewigkeiten gesichert. Und darum geht es doch eigentlich nur… 😉

          • Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber ich wurde als Baby/Kleinkind/Kind noch nur irgendwie notdürftig festgeschnallt – quer in der Kinderwagentasche oder sonstwie. Kindersitze gibt es wahrscheinlich nur, weil Frauen rumgequängelt haben, dass es ihnen so zu unsicher ist.

            Perfekte Harmonie: einer steuert, einer rudert 😉

          • „Kindersitze gibt es wahrscheinlich nur, weil Frauen rumgequängelt haben, dass es ihnen so zu unsicher ist.“

            Mal davon ab, dass du hier auf recht launige Weise genau die Verteilungen der Geschlechterverhalten karikierst, die hier oft genug speziell auf feministisches Verhalten benannt werden (sie quengelt und er hat irgendwie für Abhilfe zu schaffen), bezweifle ich doch sehr stark, dass Männern so wenig an dem Leben ihrer Kinder liegt, dass ein solches Gequengel überhaupt notwendig gewesen ist, um jemanden auf die Idee zu bringen, diesbezüglich zu entwickeln.

          • Natürlich ne nette Anekdote mit leichtem Touch einer „urban legend“. Nichtsdestotrotz ist es ein himmelweiter Unterschied zwischen „Mann erfindet, nachdem SEINE Frau darauf gedrängt hat“ und „sowas gibt es nur weil FRAUEN gequengelt haben“. Zumal das ganze Konzept auch danach von unzähligen (gewiss mehrheitlich männlichen) Leuten weiterentwickelt wurde, denn die Kindersitze heute haben mit diesem frühen Ding nun wirklich quasi nix mehr gemein. Und das auch ohne jedes Gequengel „der FRAUEN“. Aber irgendwie muss man sich ja die weiblichen Anteile an Erfindungen und Entwicklungen beständig schönrechnen…

            Und… was hat das eigentlich mit „Autos für Frauen“ zu tun? Nichts?!

          • @Semikolon

            Abgesehen davon, dass quengeln und von Männern eine Abhilfe zu verlangen eine glänzende Bestätigung erfährt: „So fuhren die Geschwister 1965 von Wien nach Ulm: ohne Gurt, ohne Kindersitz. Ihrer Mutter war das schon damals zu unsicher: Wenn ihr Mann sich nichts für die Sicherheit der Kinder einfallen lasse, werde sie sich einfach in Zukunft auch nicht mehr anschnallen!“

            Außerdem ist die Geschichte höchstwahrscheinlich erfunden:
            „Bonn hatte zum 1. Januar 1976 die allgemeine Anschnallpflicht auf Pkw-Vordersitzen verfügt.“
            https://www.spiegel.de/geschichte/einfuehrung-der-gurtpflicht-a-946925.html

            „Die Einbaupflicht in Neuwagen ab 1. Januar 1974 wurde mit der Einführung einer neuen europäischen Typprüfung ECE und nach amerikanischem Vorbild mit der vorgeschriebenen Gurtöffnung durch Druck auf eine rote Taste kombiniert.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsgurt#1970er_Jahre

            „Obwohl 1972 bereits 36 Prozent aller Autos Gurte installiert hatten, nutzten ihn im Stadtverkehr nur fünf Prozent der Autofahrer. Auf Autobahnen waren es zwar immerhin 15 Prozent, angesichts der höheren Geschwindigkeiten aber immer noch viel zu wenig.“ (gleiche Quelle Spiegel oben)

            Und „Noch 1970 sagte VW-Chef Kurt Lotz in einem Interview: „Sicherheit verkauft sich schlecht.“

            Selbst sieben Jahre nach dem geschilderten Ereignis gab erst in mehr als einem Drittel der Autos überhaupt Gurte und die allerwenigsten nutzten diese konsequent.
            Das Sicherheitsbedürfnis war ganz einfach noch nicht so ausgeprägt wie heute.

          • „was hat das eigentlich mit „Autos für Frauen“ zu tun?“

            Worum es geht – worum es immer gehen sollte bei feministischer Kritik – ist das Ringen um Fortschritt.

            Und vielleicht (nur vielleicht!) fällt die Aufgabe des goal-settings Frauen leichter, während Männer besser darin sind, ein (vor-)gefasstes Ziel auch gegen Widerstände zu erreichen.

            Selbst, wenn man es nicht für eine Frage von Gleichberechtigung halten sollte, dass Kraftfahrzeuge der Moderne auch auf weibliche Fahrer eingestellt sind, muss man ja zugestehen, dass sich auch keine Antworten finden lassen werden auf Fragen, wie Christian sie oben stellte („Verletzen sich Frauen bei einem Verkehtsunfall vielleicht nicht wegen der Sitze häufiger schwer, sondern weil sie weniger stabil gebaut sind, eher Beifahrer sind, ungünstiger sitzen oder was auch immer?“). Nicht, solange der existierende, erste Frauen-Dummy noch von niemandem gekauft wurde.

          • (gemeint ist EVA, der weibliche Durchschnittstyp. Ich persönlich als Frau von 150 cm Körperlänge werde witzigerweise bereits vereinzelt bei Tests repräsentiert. Stellvertretend fürFrauen&Kinder)

      • Aufgrund meiner Größe sind mir bspw. nicht Alle Fahrzeuge/Hersteller gleichermaßen zugängig, muss ich ausprobieren; niemand aber wirbt damit, Autos vorallem für besonders große (oder eben kleine, oder zukünftig vielleicht auch: weibliche) Menschen herzustellen.

        • Macht halt keinen Sinn für eine kleine Gruppe Autos herstellen zu lassen. Kannst dir ja welche extra anfertigen lassen oder du benutzt einen Kindersitz. Würde zu dir als Feministin sicher gut passen.

          • Ich hab noch kein Auto gefunden, das ich überhaupt nicht hätte steuern können (aber mit Kindersitz reichten meine Beine in vielen Fällen nicht mehr an die Pedale), es ist halt nur mal mehr und mal weniger bequem. So wie ich ja auch mit einer zu großen Rahmengröße beim Fahrrad noch klar komm. Unschön und für längere Strecken ungeeignet, aber im Prinzip geht’s.

            Mein Traum als Kind war ja immer Motorrad fahren… das geht aber leider gar nicht. Zwar schlug mein Fahrlehrer vor, ich solle einfach lernen (wie bei nem Pferd) stets auf- und abzuhüpfen, an jeder Ampel und so, aber mir erschien das wie ein sehr albernes Bild, also hab ichs gelassen.

          • „Zwar schlug mein Fahrlehrer vor, ich solle einfach lernen (wie bei nem Pferd) stets auf- und abzuhüpfen, an jeder Ampel und so, aber mir erschien das wie ein sehr albernes Bild, also hab ichs gelassen.“

            Gibt die Möglichkeit, sich da Spezialanfertigungen machen zu lassen mit abgesenktem Sitz. Kostet eben nur einiges mehr. Manche Fahrschulen haben solche Motorräder sogar im Fahrzeugpool stehen.

          • PS: das hätte nicht nur bescheuert ausgesehen, ich weiß gar nicht, wie man als Fahrlehrer auf solche Ideen kommt. Mein Fahrlehrer hat uns immer eingebläut, vorm Absteigen erst das Motorrad auf den Seitenständer zu bringen, weil bei Anfängern die Gefahr groß ist, dass ihnen beim Absteigen (ganz normal) das Motorrad aus dem Gleichgewicht kommen könnte. Und deiner redete da echt von „abspringen“?! Zumal ein Abspringen an Ampeln bedeuten würde, dass man notgedrungen schon vor dem vollständigen zum Stehen Kommen des Fahrzeuges den Fuß von der Hinterradbremse nehmen müsste. Und die Schaltung lässt sich auch nicht so leicht bedienen, wenn man nicht auf dem stehenden Motorrad sitzt. Also ich halte den Vorschlag des Fahrlehrers für verantwortungslos und wohl in erster Linie auf dem Wunsch aufbauend, an dir eine Kundin für ein paar Motorradstunden zu gewinnen.

          • Er sagte, er hätte schon höchstselbst kleine Frauen mit dieser Technik erfolgreich durch die Prüfung gebracht…

            Eben auch die Sorge, das Ding im Zweifelsfall nicht halten zu können geschweige denn wieder vom Boden hochzukriegen wenn umgefallen, hatte ich. Dazu meinte er: vom Boden kriegens auch die wenigsten Männer wieder hoch, das sei insofern kein Argument.

            Aber vielleicht noch ein kleiner Tipp zur zeitlichen Einordnung: wir haben damals während der Fahrstunden geraucht, alle beide.

          • Heieiei!!! Also ich habe echt keine Vorstellung, wie das so vernünftig klappen soll. Einmal das beschriebene Problem des Abspringens, aber ich stelle es mir auch sehr schwer vor, auf diese Weise das Motorrad wieder anzufahren. Man muss da letztlich, während man neben dem Motorrad steht, bei eingelegtem ersten Gang, leicht das Gas aufdrehen und mit der linken Hand die Kupplung kommen lassen. Und sobald das Motorrad anruckt, soll man aufspringen wie auf ein Fahrrad und das ohne dabei versehentlich das Gas noch weiter aufzureißen und die Kupplung ruckartig zuschlagen zu lassen? Und das als absoluter Fahranfänger? Ich will ihn nicht der Lüge bezichtigen, aber Chapeau, wenn das eine relevante Zahl von Fahrschülern so in verkehrssicherer Art und Weise hinbekommen haben. Ich glaube, dass selbst die meisten langjährigen Motorradfahrer sich eine solche Nummer nicht zutrauen würden…

            Meines Erachtens hast du gut daran getan, dich auf die Nummer nicht einzulassen.

          • „Und sobald das Motorrad anruckt, soll man aufspringen wie auf ein Fahrrad und das ohne dabei versehentlich das Gas noch weiter aufzureißen und die Kupplung ruckartig zuschlagen zu lassen? Und das als absoluter Fahranfänger?“

            Klingt nach ne guten Circus-Vorführung. Die anderen Verkehrsteilnehmer würden’s zu schätzen wissen 😀
            Und wenn die Methode perfekt beherrscht wird, kann man/frau sich als Stuntman bewerben.

            😀

            Ich hab mein Moped (XJ 650) IMMER auf dem Seitenständer abgestellt, weil ich schiss hatte, dass mich die Schüssel satt über den Zylinderblock ziehen würde, wenn sie auf die andere Seite wollte.

        • Kann ich nachvollziehen. Im VW Lupo meiner damaligen Freundin saß ich mit 183 cm wie ein Affe auf dem Schleifstein. Offenbar hatte ein mieser Patriarch diesen Elefantenrollschuh nicht für meine völlig absurde Körpergröße entwickelt. So war es mir im Grunde unmöglich die Lüftung einzustellen ohne den Oberkörper so weit vorzubeugen, dass ich nicht mehr raus sehen konnte. Opel Mokka ist ein ähnliches Drama. Da muss ich mich aus der Lehne nach vorne beugen um den verf*ckten Tatschscreen zu erreichen. Ich habe auch hier das Gefühl, dass die anvisierte Kundschaft mehr als ein x-Chromosom hat. Im Gegenzug ist meine Olle E-Klasse wie für mich gemacht.

          • Ich bin 1,90 lang und für mich sind die meisten Autos natürlich zu klein. Selbst in meinem T 6 Bus habe ich nicht genug Platz hinter dem Steuer. Von Flugzeugsitzen mal ganz zu schweigen.

        • (Ich habe es befürchtet)
          Und du würdest dir dann ein Auto für kleine Menschen kaufen?
          Und was wenn du mit großen Freunden oder Familienmitgliedern zusammen irgendwo hinfahren willst?
          Dann immer gleich mit zwei Autos oder fahren dann doch wieder alle mit dem Auto in das alle reinpassen?

          Mal abgesehen davon das dadurch alle Autos noch teurer werden, eine ziemlich abenteuerliche Idee.

  15. Die Feuchtigkeitsspeicherung in männlicher Haut ist unerforscht, während die Feuchtigkeitsspeicherung in weiblicher Haut vermutlich besser erforscht ist, als die Feuchtigkeitsspeicherung in Wald- und Ackerboden.

  16. Keine Ahnung, auf welche Größe die Autohersteller optimieren. Allen kann man es natürlich nicht Recht machen, aber so Hilfsmittel wie Lenkradschaltung, verlängerte Gas- und Bremspedale usw. gibt es doch sicher.

    Letztendlich sind Autos halt (mehr oder weniger) billige Massenprodukte, was die Hersteller nicht auf dem Radar haben, wird auch nicht gemacht. Mir wurde z.B. mal bei einem neuen Auto der ultrabillige Kühlschlauch von einem Marder angebissen, mit der Folge, dass ich irgendwo im Wald liegen blieb und mir fast den Motor ruiniert hätte. Ich habe das Teil nach dem Austausch mit einem etwas dickeren Gartenschlauch aus dem Baumarkt ummantelt und es ist nie wieder was passiert. Kosten maximal im einstelligen Euro-Bereich, beim Hersteller vermutlich im Cent-Bereich.

    Ich hatte in Folge dann die ADAC-Zeitschrift angeschrieben, ob sie ihre Tests nicht auf sowas ausweiten könnten, denn dadurch werden die Hersteller darauf aufmerksam und machen was dagegen. Was kam als Antwort? Das klassische Template über Marderschäden und wie man sie selbst verhindern kann (Marderspray und solcher Schei**dreck), niemand hatte ernsthaft gelesen, was ich geschrieben hatte. Ich habe auch immer noch Nachbarn, die sich mit selbstgebauten Gittern und nervig hochfrequent fiependen Geräten gegen das Viehzeug zur Wehr setzen. Irgendwas scheint sich aber dennoch getan zu haben, zumindest hatten die Nachfolgeautos bisher keine Probleme, der Marder wütet aber immer noch (man hört ihn manchmal nachts übers Dach rennen).

    Wie auch immer, den Konzernen und ihren Moden ist man mittlerweile ebenso ausgeliefert, wie man Wind und Wetter ausgeliefert ist. Selber machen ist natürlich für die meisten Menschen keine Alternative, außer man verfügt über entsprechendes „Kleingeld“ und die Power eines Elon Musk. Das ist wie mit unserer tollen Demokratie, man kann zwar eine eigene Partei gründen, aber auch nur ein Quentchen Bekanntheit damit zu erringen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit (und wenn man sie bekommt, gehen die Probleme erst richtig los).

    Von daher kann ich verstehen, wenn Leute, die ein bisschen aus der Norm fallen, sich ärgern. Es ist nur reichlich dumm und unbegründet, das wieder zu einem Männer-Frauen-Ding zu machen. Aber Feministinnen können halt nicht anders…

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