142 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 268 (20.05.2020)

  1. Ich habe grade das Buch „An American Story“ von der afroamerikanischen Jurnalsitin Debra Dickerson gelesen.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Debra_Dickerson

    Sie sagt darin viel aufschlussreiches über die Rassenbeziehungen in den USA, das ich zumindest aus dieser Perspektive noch nie so gesehen hatte.

    Als sie gegenüber ihrem Vater, der ihre Mutter und ihre fünf Geschwister misshandelte, den Wunsch äußert, Anwältin zu werden, sagt dieser ihr: “A lawyer, eh? Girl, don’t you know you’s Negro? You think the white folks calling you ‘gifted’ or all that book-readin change that?”

    Ihr Kommentar: „Daddy was the first person to tell me I couldn’t do something because of my race. …
    Later, I came to understand that he both expected and needed blacks to fail, otherwise there was no proof of white perfidy and soullessness. He never understood that his fatalism was a self-fulfilling, self-defeating prophecy. He never considered that he had to believe, at some level, that whites were superior since he believed blacks had no chance whatsoever in life—but probably, he would have attributed that to the transcendent power of whites’ innate evil. Among ourselves, we say “the white man’s ice is colder” to describe the many of us who won’t believe or value anything unless it comes from white people. The worse off some blacks are, the more magical whites seem, albeit an evil magic.
    So my father, like many other blacks, did the oppressor’s job for him; he taught me to do the same. This was the moment that I began to close doors on myself. Perhaps whites would have been happy to take that task on themselves, but they rarely had to. Whites didn’t have to place barriers in my path, I did it myself by “accepting” my preordained place at the end of every line. Racism and systematic inequality are very real forces in all our lives, but so is fatalism and a perverse kind of exaltation of oppression.“ (p.40)

    So dient also die Vorannahme der tiefen Bösartigkeit der Weißen dazu, die Identität der Schwarzen als Unterdrückte festzulegen, ganz egal, ob sie wirklich rassistisch diskriminiert werden oder nicht.

    Über ihre Stellung zum Feminsimus heißt es:

    „When I was just a little kid, I’d helped move refrigerators, rehung doors, painted whole houses. Whatever needed doing, we women had just done it; it wasn’t feminism, it wasn’t politics, it was just our lot in life to have no help. My mother never put it to us in feminist terms—“The Lord helps those who help themselves” was all she ever said on the subject. … My nascent feminism was not a rebellion against my traditional upbringing; it was the logical conclusion of it. True, women in my world back home took a back seat to men, but they did so stridently; their strength and talent was never questioned and rarely held in abeyance. It’s our love for our children and desire for familial stability that keeps us in check, not our men. …My aunts, my female cousins—not a weakling in the bunch. At the very least, the man who berated one of them for taking her job too seriously or for being too decisive would be ridiculed. He still wouldn’t have to cook, clean, or tend children, but he would keep his paws off her psyche. Few men voluntarily ran afoul of the sharp-tongued females in my family. Women in my world fulfilled traditional roles for their children’s sake, but they did it standing up. No cringing, no apologizing, no swooning. No schizophrenia.“ (p. 105f.)
    Das ist, denke ich, eine ganz andere Welt als die akademischer Feministinnen.

    • Wobei man natürlich trotzdem die frühere Rassentrennung der USA usw. nicht vergessen darf. Es steckt in jedem Status Quo eine Menge Geschichte und unverarbeitetes Trauma drin.

      Ich habe den Artikel mal durch deepl gejagt:

      „aber wahrscheinlich hätte er dies der transzendenten Macht des angeborenen Bösen der Weißen zugeschrieben. Unter uns sagen wir „das Eis des weißen Mannes ist kälter“, um die vielen von uns zu beschreiben, die nichts glauben oder schätzen werden, wenn es nicht von Weißen kommt. Je schlechter es einigen Schwarzen geht, desto magischer erscheinen die Weißen, wenn auch als böse Magie.“

      Das ist auf mehreren Ebenen sehr faszinierend.

      1) Dass man Weiße als geboren böse und mächtig ansieht, erinnert fatal an ähnliche Interpretationen von Weißen gegenüber Juden. So ein Eindruck scheint schnell zu entstehen, wenn zwischen zwei Ethnien ein tatsächliches oder auch eingebildetes Wohlstands- und Machtgefälle auftritt.

      2) Trotzdem glauben oder schätzen sie Sachen höher, wenn sie von Weißen kommen, was wohl zumindest teilweise der Erfahrung in ihrem Alltagsleben geschuldet sein dürfte, Rassenstolz oder so etwas scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein und wenn, dann äußert er sich oft destruktiv, wie in Südafrika, wo man weiße Farmer ermordet. Ein Teufelskreislauf, denn wer sich selbst nicht schätzt, wird auch von anderen meist nicht geachtet und kann sich auch selbst nicht helfen. Überhaupt ist in vielen Regionen Afrikas der Status von Weißen auch höher, als der von Schwarzen, obwohl Weiße dort teilweise nur winzige Minderheiten bilden. Aber eben meist wirtschaftlich erfolgreiche Minderheiten. Ob das jetzt kulturell, historisch oder genetisch bedingt ist, weiß ich nicht, vermutlich von jedem etwas.

      3) Interessant auch, dass Schwarze in den USA ihr Elend der „Magie“ von Weißen zuschreiben (was hätten die wohl für ein Interesse daran?) Magisches Denken (und Praktizieren) ist ja in Afrika sehr verbreitet (ich hatte schonmal was dazu geschrieben) aber ich hätte nicht gedacht, dass sich das auch in den USA erhalten hat, trotz höherer formaler Bildung usw., ja dass man seinen eigenen kulturellen Hintergrund derart auf eine andere Ethnie projieziert (obwohl es eigentlich naheliegend ist).

      Insgesamt zeigt sich für mich (mal wieder): „Diversität“, zumindest in höheren Dosen, führt fast automatisch zu Problemen. Mißverständnisse und fatal unterschiedliche Perspektiven tun ein Übriges. Also eigentlich nichts Neues, nur darüber reden darf man offiziell nicht mehr…

      • Bildung kann auch zum Cargo Cult werden.
        Wo dann die „Magie“ des Diploms von denen, denen das dahinter steckende Erlente nicht erlangbar ist, das zu Erlernende ersetzt.
        So kommt es dann vermutlich auch zu dem Glauben Affirmative Action nütze was.
        Was dann noch bestärkt wird, wenn der Sinn des Diploms als Freibrief zu einem guten Posten und Prestige begriffen wird.
        Dann erfüllt sich ja die fälschliche magische Erwartungshaltung an selbiges auf den ersten Blick.

    • „„Daddy was the first person to tell me I couldn’t do something because of my race. …“

      So sehr Charakteristikum der menschlichen Gesellschaft, dass es einen eigenen Begriff dafür gibt: Fatalismus.
      Meine Oma – Arbeiterfrau und kompromisslose CDU-Wählerin – hat sich so lange, wie ich sie kenne, über die Politik aufgeregt, besonders über die der SPD, obwohl sie selbst sehr stark von deren Sozialpolitik profitierte.
      Als ich politisch aktiv wurde, meinte sie, man solle Politik denen überlassen, die da was von verstanden. Eine sehr untertänige, monarchistische Einstellung.

      Und auch der Feminismus lebt vom Fatalismus, lehrt er doch seine Anhängerinnen, sich in ihren Opferstatus zu fügen (und die Männer in den Täterstatus) und auf das feministische Paradies zu hoffen. Derweil stehen die Stokowskis in den Suppenküchen und spielen Mutter Teresa.
      Beide, Opfer und Suppenkellnerin profitieren von der Konstellation, die einen, weil es sie von der Notwendigkeit enthebt, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und die anderen, Gutes zu tun, ohne wirklich aktiv zu werden. Denn Stokowski muss im Gegensatz zur echten Nothelferin für ihre Wohltaten nicht einmal aus dem Bett klettern.

  2. Eine Neuigkeit vom AK Evolutionsbiologie: Das neue Buch von Herrn Prof. Kutschera ist erschienen:

    Hier der Werbeflyer

    Klicke, um auf Werbeflyer-Klima-Not.pdf zuzugreifen

    und ein Blick ins Buch

    Klicke, um auf Bilck-ins-Buch-Klima_Not.pdf zuzugreifen

    „Der Klimawandel sowie die Zuwanderungs- (und Coronavirus-) Problematik Deutschlands werden leicht verständlich-anschaulich dargestellt, wobei das Individuelle, Soziale, Gesellschaftliche, Politische, sowie das Regionale und Globale Klima verschiedener Gebiete bzw. der gesamten Erde behandelt sind. Themen: Flüchtlingskrise/Replacement Migration, Neue Politologik, Five Human Races, Rassismus, Evolution des Menschen, das deutsche Homo sapiens-Zeitsprung-Experiment; Gender-Ideologie und Leid der Frauen in afrikanisch-arabischen Ländern; Unwort Ausländerkriminalität und das mörderische Verhalten in verschiedenen Kulturen; der „Deutsche Darwin“ Ernst Haeckel (1834–1919) und die „Neue Anti-Rassismuserklärung“; Adolf Hitler (1889–1945), NS-Pseudorassen-Glaube und die Ent-Nazifizierung der Biologie; Evolution im Rückwärtsgang: Geburtennotstand und Massenaussterben im Gender-Germany; Verrohung des Schulwesens, Bildungsverweigerung und Verfall im Denkvermögen; Klimahysterie und Fridays for Future-Bewegung: CO2-freie Luft als Todesgas; Kohlendioxid-Phobie: Klimawandel-Realismus und Anthropogene Begrünung der Erde; Widerlegung der CO2-Erwärmungs-Hypothese; Niedergang im Notstandsland BRD: „Rechtspopulismus“ von Aristoteles bis Lengsfeld, Globalisierung und Biologie der Corona-Pandemie, ein evolutionärer Blick in die Zukunft Europas.“

    Wie er mir mitgeteilt hat, wollte er das Buch erst bei BoD (www.bod.de) veröffentlichen, um sich nicht mehr von Verlagen in den Inhalt reinreden lassen zu müssen. BoD ist eine Selfpublishing-Plattform und veröffentlichen eigentlich alles. Sie haben es aber wegen dem politisch unkorrekten Inhalt nicht getan. (BoD = Buchverlag ohne Demokratieverständnis?)

    Somit wage ich dazu die Prognose, dass Claudia Roth empört sein wird!

    Mehr vom AK Evolutionsbiologie hier

    http://www.evolutionsbiologen.de/

    https://www.youtube.com/user/evolutionsbiologenDE

    • „BoD ist eine Selfpublishing-Plattform und veröffentlichen eigentlich alles. Sie haben es aber wegen dem politisch unkorrekten Inhalt nicht getan.“

      Das widerspricht sich. Eine Plattform die politisch unkorrekte Inhalte nicht veröffentlicht oder sich von Aktivisten einschüchtern lässt, blendet automatisch eine riesige (alternative und normalerweise realitätsnahe) Sparte aus. Wer weiß, wie viele die schon abgelehnt haben, die dann bei kopp und Antaios und Co landeten, man erfährt das ja nicht immer.

      Aber ich verstehe was du meintest: die veröffentlichen eigentlich jeden belanglosen und blödsinnigen Schei**dreck, er muss halt nur politisch korrekt sein. An solchen langweiligen und irrelevanten Plattformen herrscht derzeit leider kein Mangel, von Facebook über Twitter bis zu youtube…

    • Wenn ich mir das Inhaltsverzeichnis und auch einige Beiträge von Kutschera im Netz anschaue, dann drängt sich mir der Eindruck auf, dass ihm das Problem des „naturalistischen Fehlschlusses“ nicht bewusst ist und er häufig genug aus dem deskriptiv zu beschreibendem „Sein“ ein normatives „Sollen“ ableitet. Dies darf ihm als Wissenschaftler eigentlich nicht passieren und schränkt den Wert seiner Arbeit ein. Auf Novo hat Monika Frommel diesen Umstand bereits in einer insgesamt abgewogenen Rezension seines Buches über das „Gender-Paradox“ kritisiert. Den „naturalistischen Fehlschluss“ macht Frommel anhand einer Kritik Kutscheras an einem Urteil des BGH zum Personenstandsrecht deutlich:

      „A)nmaßend ist sein Glaube, dass sich Gesetze an biologische Gesetzmäßigkeiten zu halten hätten. Besonders deutlich wird dies beim Personenstandsrecht, wenn die genetische, biologische und soziale/rechtliche Elternschaft auseinander fallen, was mittlerweile häufiger geschieht, als Kindern lieb ist … Im BGB wird die Mutterschaft nicht genetisch, sondern biologisch über die Geburt eines Kindes definiert. Das Recht geht also nicht naturwissenschaftlich, sondern normativ und unter Berücksichtigung des Kindeswohls und der Interessen einer schwangeren Frau vor und definiert deshalb die Gebärende als Mutter. Modifikationen können gleichwohl je nach Einzelfall vorgenommen werden, weil es auch eine rechtliche Elternschaft gibt. Rechtliche Maßstäbe können bewusst von genetischen oder biologischen Konventionen abweichen, was sich etwa bei einer Entscheidung des für Personenstandsrecht zuständigen Zivilsenats des BGH vom 10. Dezember 2014 gezeigt hat. Dort ging es um die Frage der Elternschaft nach deutschem Recht. Zwei homosexuelle Männer begehrten, beide als „Väter“ eingetragen zur werden, obgleich nur einer der beiden der genetische Vater des Kindes ist. Die Mutterschaft spielte in diesem Verfahren keine Rolle. “
      https://www.novo-argumente.com/rezension/neuer_anti_feminismus_auf_abwegen

  3. Wir gehen schweren Zeiten entgegen, nicht zuletzt aufgrund des fragwürdigen shut-downs/shot down unserer Volkswirtschaft unter der Vorgabe von „Corona“, aber insbesondere auch infolge der katastrophalen Einschränkung unserer Bürgerrechte. Geht es nach dem Willen der Obrigkeit, dann soll das „die neue Normalität“ darstellen.
    Viele mutige Menschen gehen gegen diese unverschämte Anmaßung gewaltlos vor, und machen auf die Folgen weiteren Schweigens hierzu aufmerksam. So auch die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe, die schon seinerzeit gegen ein Unrechtsregime aufgestanden ist.
    Ich hatte hier im Forum bereits a.a.O. eine Kurzvideo ihrer gewaltsamen Festnahme verlinkt.
    Im nachfolgend von mir verlinkten Video erläutert sie in einem Interview mit MMnews TV, wie es zu dieser Festnahme kam, und nimmt eine politische Einordnung vor, die für uns alle von Interesse sein sollte.
    Am Ende des Interviews bekennt sie sich dazu, was ihr die Kraft für ihr mutiges Handeln verleiht: in ihrem Fall bedankt sie sich dafür bei ihrem Ehemann.
    In den schweren Zeiten, die uns allen bevorstehen, kann sich jede/r glücklich schätzen, der über eine intakte Beziehung verfügt!:

    • Da gab es eine angemeldete, erlaubte Demo.

      Vermischung/Kollisionen mit anderen Menschen(-ansammlungen) wollte man wohl wegen Infektionsgefahr vermeiden.

      Keine Teilnehmerin also: „weitergehen“ (Kommunikation fragwürdig gut, aber das Polizisten auch Stress haben ist auch verständlich)

      Kein Folgen, also strafbewehrten Platzverweis ausgesprochen, jetzt hätte sie gehen sollen.PUNKT

      Hat sie aber nach wiederholtem male nicht, damit darf die Polizei Abführen,Personalien feststellen und Anzeigen. (Hätte man freundlicher, machen können gut, dieses Abführen ist aber auch sehr stressig für die Polizisten, besonders bei Corona-Bedingungen).

      „Will selber laufen“ … Polizisten die sowas zulassen können sehen wie sich dann einer auf den Boden wirft und HILFEHILFE! schreit, kommen selber evtl. groß in Schwierigkeiten. NEIN, die müssen die Kontrolle über die Situation behalten.

      Vergleich mit der DDR, Fehl am Platze: Keine Sippenhaftung, aber Widerspruchsmöglichkeit auch auf YT und in anderen Medien.

      Ich finde die Kommunikation kritisierbar, die Polizei hätte sich verständlicher Ausdrücken können und ihre Ziele besser erklären sollen. Politisch sollte da verbessert werden.

      Auch sollte rechtlich/politisch die Frage geklärt werden was eine erlaubte Demo sein soll, wenn zuschauen nicht erlaubt sein soll?!? Da verliert demonstrieren seinen Sinn.

      • @Komu:
        „…Keine Teilnehmerin also: „weitergehen“ (Kommunikation fragwürdig gut, aber das Polizisten auch Stress haben ist auch verständlich)
        Kein Folgen, also strafbewehrten Platzverweis ausgesprochen, jetzt hätte sie gehen sollen.PUNKT
        Hat sie aber nach wiederholtem male nicht, damit darf die Polizei Abführen,Personalien feststellen und Anzeigen. (Hätte man freundlicher, machen können gut, dieses Abführen ist aber auch sehr stressig für die Polizisten, besonders bei Corona-Bedingungen).“

        PI news fragt in einem Artikel:
        „Welche Rolle spielte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik (r.) bei der Verhaftung der Ex-DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe am Samstag am Rande einer Antifa-Demo?

        Obwohl Barbe immer wieder – auch ob ihres frisch operierten Knies – gegen ihren forsch befohlenen Abtransport protestierte, kannten die Beamten kein Erbarmen gegenüber der zumindest in Berliner politischen Kreisen ziemlich bekannten Passantin, „die nicht so schnell laufen konnte, wie die Polizisten sie wegzerrten“ (Vera Lengsfeld)…

        Polizei verfolgt Bürgerrechtler – und lässt linke Antifa-„Kämpfer“ laufen
        Anders als bei Angelika Barbe ist die Berliner Polizei meist nicht so mutig, wenn es zum Beispiel in der skandalumwitterten Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain darum geht, sich gewalttätigen Antifa-„Demonstranten“ entgegenzustellen. Im Gegenteil: Wenn linke „Aktivisten“ immer wieder Steine, Flaschen und sogar Farbbomben auf Polizisten werfen, haben die Polizei-Einheitsführer zumeist große Hemmungen, konsequent gegen die Gewalt-Kriminellen vorzugehen.
        Spätestens wenn die Gewalttäter sich in die anliegenden Häuser der linken Szene flüchten, bleiben die Einsatz-Gruppen der Bereitschaftspolizei oder Spezial-Einsatzkommandos (SEK) ganz einfach vor den Häusern stehen.“
        http://www.pi-news.net/2020/05/berlins-polizei-mutig-gegen-buergerliche-feige-gegen-antifa/

    • Ein Tipp wäre: Selbst eine spontane Demonstration aufrufen/anmelden, dabei deutlich Kooperationsbereitschaft zeigen, und den Anweisungen folgen.

      Das Bürgeramt anrufen, ich hab was gesehen will auch zum Thema demonstrieren (kann absichern ist je nach statt unterschiedlich).

      DANN kann es passieren:

      1. man wird 2 Blocks weiter geschickt -> dann kann man diese Maßnahme anfechten.

      2. Deine Demo wird aufgelöst/nicht erlaubt, kann man anfechten.

      Was sie gemacht hat: Sich eine Anzeige einfahren, wegen Widerstand gn Polizei und nicht Beachten v. Platzverweis.

      Es ist scheiße gelaufen, und das auch ungeschickt. Die Frau tut mir leid, besonders die Schmerzen (Tipp: deutlich schreihen und hinweisen auf bestehende Verletzungen). Die Polizisten aber auch, die müssen in Bewegung bleiben um schnellstmöglich Schutz zu suchen. Das ist wegen des Esssalationspotentials.

    • Seufz. Schon wieder. Meine Herv.:
      „In a significant advance in the study of mental ability, a team of European and American scientists announced on Monday that they had identified 52 genes linked to intelligence in nearly 80,000 people.

      These genes do not determine intelligence, however. Their combined influence is minuscule, the researchers said, suggesting that thousands more are likely to be involved and still await discovery.“

      Es waren in der ersten Veröffentlichung noch von 22 Genen die Rede:
      https://www.cambridgebrainsciences.com/more/articles/22-genes-have-been-linked-to-intelligence

      Nun aber zu der Vorgehensweise, damit das allen hier im Forum klar ist:
      1. Es wird ein IQ-Test mit Bildungs- / ökonomischem Erfolg in ein Verhältnis gesetzt.
      2. Dann wird geschaut, wie sich die Probanden genetisch unterscheiden.
      3. Diese Gene werden dann für den Bildungs- / ökonomischen Erfolg als ausschlaggebend angesehen.

      Womit erstens nicht geprüft wird, ob der Zusammenhang existiert, nein, er wird vorausgesetzt. Zweitens wird gesetzt, ein IQ-Test misst Intelligenz – solche Tests erstellen aber nicht Biologen, sondern Psychologen. Womit sich die Biologie anschickt, ein psychologisches/sozio-ökonomisches Modell von Intelligenz zu bestätigen.

      Ich finde es eindrucksvoll, wie auf der einen Seite Sozialwissenschaften gebasht werden, auf der anderen Seite stillschweigend akzeptiert, wenn sie ins politische Kalkül passen.
      Der nächste – mich extrem störende – Punkt ist, es ist Falsifikation in diesen Studien nicht vorgesehen, sondern 1-3 sind hochgradig tautologisch, also einseitig auf Bestätigung aus.
      Man entdeckt ständig „neue Gene“ und erwarten noch tausende zu finden, aber der deterministische Zusammenhang zwischen Genen und Intelligenz gilt als gesichert.
      Toi, toi, toi.

      • @crumar:

        »Man entdeckt ständig „neue Gene“ und erwarten noch tausende zu finden, aber der deterministische Zusammenhang zwischen Genen und Intelligenz gilt als gesichert.«

        Und, wie ich gerade von Tomasello lerne (obwohl er nicht die einzige Quelle dazu ist), kann man ontogenetische Prozesse nicht ignorieren: nicht nur Gene spielen eine Rolle, sondern epigenetische Prozesse wie die Gen-Expression, in der die Umwelt des Organismus während des Aufwachsens eine erhebliche Rolle spielt. Gemäß dem Prinzip: Organismen erben nicht nur ihre Gene, sondern auch ihre Umwelten.

        Also besser nicht die ersten sieben Lebensjahre im Slum aufwachsen.

        • Korrekt.
          Und darüber hinaus wird Pubertät sträflich vernachlässigt.
          Dabei ist geklärt: „Interessanterweise geht ein höherer Reifungsgrad tendenziell mit der Abnahme der Nervenzellkörper, also der Grauen Substanz, in der äußersten Schicht der Großhirnrinde einher. Man vermutet, dass dieses Phänomen durch „use it or lose it“ zustande kommt: Gemäß diesem Konzept werden weniger genutzte Verbindungen schwächer oder ganz abgebaut, viel genutzte verstärkt. Dank „use it or lose it“ entwickeln und verbessern sich Fähigkeiten, die, salopp gesagt, einen Jugendlichen zu einem Erwachsenen machen. Dazu gehören beispielsweise Impuls- und Emotionskontrolle, Planungsfähigkeit sowie abstraktes Denken. Auch werden neuronale Netze, die reproduktives Verhalten steuern (man denke nur an das „Belohnungszentrum“), um- bzw. aufgebaut.

          Es wundert also wenig, dass diese biologischen Prozesse mit dem Beginn der Pubertät zusammenfallen. Auf der anderen Seite macht aber dieser grundlegende Umbau im Kopf deutlich, wie empfindlich das menschliche Hirn gerade während dieser Zeit ist.“
          https://www.dasgehirn.info/grundlagen/pubertaet/pubertaet-wenn-das-gehirn-gross-wird

          • Schöne Skizzierung von wichtigen neuronal-basierten Umbauprozessen im Jugendalter!
            Bei alledem sollte aber nicht übersehen werden, daß menschliche Entwicklung, und mithin neuronale Veränderungsprozesse, zeitlebens, mithin auch nach dem Jugendalter stattfinden; die ursprüngliche Fokussierung auf die kindliche Entwicklungsphase ist mittlerweile wissenschaftlich überwunden, gewissermaßen den Kinderschuhen entwachsen…

          • Das…ähhhh….sprichst du so gelassen aus auf einem Blog, in dem der Betreiber ein…ähhhhmmm…besessenes inniges Verhältnis zur Wirkung pränataler Hormone hat?
            Bist du des Waaaaaaaahnsinns??? 😉

          • @crumar:
            „Das…ähhhh….sprichst du so gelassen aus auf einem Blog, in dem der Betreiber ein…ähhhhmmm…besessenes inniges Verhältnis zur Wirkung pränataler Hormone hat?
            Bist du des Waaaaaaaahnsinns??? 😉“

            Ich hatte noch nie ein Problem damit, für das, was ich für richtig und „wahr“ halte, einzustehen.

            Die (neuronalen) Entwicklungsprozesse sind ebenso gegeben, wie die pränatalen Geschlechts-Determinierungen; letztere sind weitestgehend änderungsresistent, selbst dann, wenn sich, wie von Dir beispielhaft angesprochen, bei vielen Menschen erst im Jugendalter eine Reifung gegebener Dispositionen manifestiert, bei der auch die Umwelt im Rahmen von individuell vorhandenen Limitierungen modifizierend einwirken kann…

            Zudem weist unser Gehirn Areale auf, die z.B. durch Lernen und Gedächtnis-Schulung größere „Umgestaltungen“ erlauben, als andere, wie z.B. die, die essentiellen Lebensfunktionen steuern, die unser autonomes Nervensystem ohne willkürliche Kontrolle von außen reguliert, und dies auch lebensnotwendig können muß!
            Der Schutz von willkürlicher Außeneinwirkung betrifft sinnvoller Weise auch insbesondere unsere pränatale Geschlechtsdeterminierung, die es uns im Rahmen unserer kindlich-jugendlichen Entwicklung ermöglicht, uns ein Wissen über unser Geschlechtswesen zu erschließen.

      • Zudem kommt ja noch, dass Gene nur über das Potential Auskunft geben aber nicht über die Möglichkeit dieses auch auszuschöpfen. Jemand der lässt Genen 1,90 groß werden kann erreicht diese Größe auch nur bei optimaler Nährstoffversorgung, ansonsten verbleibt er bei 1,70.

    • @ upbreed.coom

      Als MINTler liebe ich Diagramme.
      Allein, bei Deinem Diagramm fehlt mir die Legende der X-Achse.
      Interpretiere ich die Daten richtig, wenn ich davon ausgehe, dass auf der x-Achse die Hautfarbe abgebildet ist?
      Also in dem Sinne, je weißer, desto weiter rechts?
      Das bedeutet, dass ein Gabuner ganz links eingeordnet wird, ein Eskimo ganz rechts?
      Wie sieht das mit Deutschen aus? Sind Norddeutsche schlauer, als Süddeutsche (meiner Meinung nach ja) und wo muss ich mich einordnen, der als Kind wasserstoffblond war, aber im Sommer eine dunklere Hautfarbe aufwies, als meine „schwarze“ Tante aus Deutsch-Südwest?

      Das Diagramm lässt mehr Fragen offen, als es Antworten gibt.

      • @carnofis:

        »Sind Norddeutsche schlauer, als Süddeutsche (meiner Meinung nach ja)«

        Ich vermute mal, das sehen die Süddeutschen anders. 😀

        Von solchen Differenzierungen wie »Schwobe schaffe, Badner denke!« mal ganz abgesehen …

        • „Ich vermute mal, das sehen die Süddeutschen anders.“

          Klar, würde ich als Süddeutscher auch.
          Ist ja sozusagen die fünfte fundamentale Kränkung, nach dem Universum, Roms Weltzentrum und – was waren die anderen noch?

          Aber ich bin nun Mal (gottseidank!) Norddeutscher 😀 und kann nix dafür.

          Aber, ich muss meinen ungeklärten Fragen noch eine weitere ergänzen.
          So über meine saisonal stark wechselnde Hautfarbe sinnierend, frage ich mich, ob meine Intelligenz dann im Sommer so auf das Niveau eines Gabuners sinkt und im Winter auf das eines Eskimos steigt – und ob man was dagegen tun kann?
          Also, das Sinken verhindern, mindestens mildern, nicht anders herum – versteht sich.

        • „Ich vermute mal, das sehen die Süddeutschen anders.“

          Wo hie in dem Thread bereits auf tautologisches Argumentieren hingewiesen wurde, beteilige ich mich gerne daran:

          Natürlich sehen die das anders, denn zum Erkennen der Wahrheit fehlt ihnen im Vergleich zu Norddeutschen halt die Intelligenz. Problem erledigt… 😛

  4. Linksfaschisten morden auf offener Straße und die Lügen- und Lumpenmedien schauen (mal wieder, wie auch bei Ausländergewaltexzessen) gezielt weg?:

    „Auf dem Weg zur Mahnwache von „Querdenken-711“ am 16. Mai haben 50 vermummte, linke Terroristen Mitgliedern und Sympathisanten von „Zentrum Automobil“ aufgelauert. Die drei Männer waren der Überzahl nicht gewachsen und wurden brutal zusammengeschlagen. Ein Rettungswagen musste die Männer in Sicherheit bringen. Einer der Männer liegt jetzt im Koma. Es ist noch offen, ob er überlebt. Erst langsam wird über die schreckliche Tat berichtet und auch die „mutmaßlichen“ Täter beim Namen genannt. Es begann mit der verniedlichenden Formulierung „Schlägerei“, die am Rande der Demo stattgefunden habe. Nur vereinzelt wird durch ein Bericht-Update ein Fetzen Wahrheit zu dieser Schreckenstat veröffentlicht. Aber nirgendwo liest man in den Mainstream-Medien davon, dass ein Angreifer (eine Angreiferin?!) den wehrlosen, am Boden liegenden Mann, kurz nach dem Angriff, noch einmal mit einer Schreckschusswaffe in den Kopf geschossen hat.

    Wären die Täter „Rechte“ gewesen, es wüssten jetzt längst alle, es gäbe schon hunderte Wortmeldungen von all den politischen Schleimern und Opportunisten, die den Kampf gegen Rechts um weitere Steuermillionen aufstocken, die sozialen Netzwerke noch mehr zensieren wollen würden, um die angeblich heraufdämmernde neue Nazidiktatur in letzter Minute abwenden zu können. Aber hier trifft es ja „die Richtigen“. Und dann wohlfeil was von freiheitlich demokratischer Grundordnung und Rechtsstaat schwafeln.

    Danisch würde sagen: es sind nicht die Maßstäbe die mich ankotzen, es sind die doppelten Maßstäbe.

    • Ähnlich wie bei grooming gangs in UK sind das Sachen die anscheinend keinen interessieren. Alle kalt lässt. Ist jeder schon völlig verblendet? Haben viele Angst sich abweichend zu äußern? Ich vermute eher letzteres.

      • Ich glaube, dass kann man nur begrenzt mit den Grooming Gangs vergleichen. Dort hat man sich wegen political correctness nicht getraut, einzuschreiten. Antifa-Übergriffe dagegen werden im öffentlichen Mainstream schlichtweg nicht als „böse“ angesehen, sondern als berechtigter, wenn auch ggf. etwas übertriebener, „Kampf gegen Rechts“.

    • Im Anreißer: „Die kollektiv empfundene Unzufriedenheit wird auf Frauen und die Gesellschaft projiziert,“
      Das bedeutet, dass jeder Incel überzeugt ist, dass Frauen mit ihrem Sexleben unzufrieden sind, um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen, dass er selbst unzufrieden ist.

      🙄

      Mir graut vor dem, was im Artikel noch kommen wird.

    • Der Rest ist, pars pro toto, eine ausführliche Schilderung von Elliott Rogers. So sind sie alle, die Incels.

      Geschrieben, natürlich, von einer Frau.

      Und morgen, im gleichen Blatt: „Was Sie in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft erwartet“, geschrieben von einem 11-jährigen Jungen.

    • Es ist der übliche Bullshit, war ja nicht anders zu erwarten.
      Vielleicht sollte ich mal einen Artikel zu mgtow aus meiner Sicht schreiben. Scheint ja für viele unglaublich geheimnisvoll und das Böse in Person zu sein.

    • „Aber der Hinweis auf MGTOW am Artikelende kommt mir dann doch deplaziert vor. “

      Das ist noch diplomatisch ausgedrückt. MGTOW kommt sonst nirgends im Text vor. Wenn man sich etwas damit beschäftigt, sollte einem klar sein, daß MGTOWs so ziemlich das Gegenteil von Incels sind. Ich habe meine Sicht der Dinge hier dargestellt: MRAs vs. PUAs vs. MGTOWs

    • Ich habe schon einmal vorgelegt und bisher ist mein Kommentar nicht veröffentlicht worden.
      Es sind zwei Seiten geworden, ich hätte auch 8 Seiten schreiben können:

      „Dieser Artikel ist leider schlecht recherchiert und aus einer einseitig feministischen Perspektive geschrieben.

      Mit dem sachlichen Fehler in der letzten Zeile des Artikels anfangend: MGTOW (men going their own way) haben mit Incel nichts zu tun.
      Es macht keinen Sinn, das Publikum auf ein Forum zu verweisen, in dem MGTOW schreiben, wenn sich das Publikum über Incel informieren möchte.

      Der Anfang des Artikels wiederum ist auch kein wirklicher Anfang.
      Die Autorin suggeriert, der Begriff und mit ihm die community der „Incel“ wäre erst öffentlich bekannt geworden nach dem Amoklauf Rodgers in den USA im Jahr 2014.
      Das trifft auf den Begriff zu, der im angelsächsischen Sprachraum geprägt worden ist, betrifft aber nicht die „Entdeckung“ sexuell unerfahrener oder in unfreiwilliger sexueller Abstinenz lebende Menschen generell.

      Die Internet-Foren der „Absolute Beginners“ (AB) in Deutschland gibt es bereits seit 1998, ein Artikel über diese unter dem Titel: „Selbsthilfe für erwachsene Jungfrauen“ erschien 2008 im Spiegel.
      Arne Hoffmann – der bekannteste Männerrechtler in Deutschland – hatte schon 2006 das Buch „Unberührt“ geschrieben, auf das sich der Artikel auch bezieht.
      Über diese „Absolute Beginners“ existiert übrigens ein Eintrag in der (englischsprachigen) „Incel-Wiki“.

      Die für mich zunehmend ärgerlicher werdende Angewohnheit, Thesen und Diskussionen aus den USA 1:1 abzuschreiben, machen aus einem Amokläufer in den USA laut Autorin einen „Ur-Incel“, um diesen wiederum mit dem „Anschlag von Halle“ in Verbindung zu bringen.

      Wenn denn die Thesen der Autorin zutreffen würden, warum hat sich dies nicht zuerst in Deutschland gezeigt, wo die Bewegung früher im Internet existierte und früher öffentlich wahrgenommen worden ist?
      Es wird wohl mit anderen gesellschaftlichen Umständen zu tun haben, leider lesen wir von diesen nichts im Artikel.

      Die ursprünglich weitaus „emphatischere“ Rezeption in Deutschland der AB hat m.E. mit dem Umstand zu tun, den ein „Brigitte“-Artikel hervorhebt: „Ungeküsst: Das Leben der Ewig-Singles
      Sie sind über 30, ungeküsst, sie hatten noch nie Sex, obwohl sie sich das wünschen – doch gleichzeitig ist der Sex ihre größte Angst. Zwei Frauen (!!!) erzählen.“
      https://www.brigitte.de/liebe/singles/absolute-beginners–ungekuesst–das-leben-der-ewig-singles-10172232.html

      Nur die realitätsferne Reduktion auf eine „weltumspannende Gemeinschaft von Männern“ macht aber eine Dämonisierung und den Entzug von Empathie möglich.

      Wie groß das zugrunde liegende gesellschaftliche Problem (in den USA) ist, steht – erstaunlicherweise – auf der Startseite (!!!) der Incel-Wiki: „Among American millennials, 15-30% are incels, roughly 51% do not have a steady partner, roughly 30% are often or always lonely, and roughly 22% have no friends.“
      Wobei „Millenial“ alle Personen umfasst, die zwischen 1981 und 1996 geboren sind.

      Die Definition von Incel: „The Donnelly Study defined incels as adults who fail to find a sexual partner for six months or more without choosing so.“

      In der „Atlantic“ 2018 zu lesen: „People now in their early 20s are two and a half times as likely to be abstinent as Gen Xers were at that age; 15 percent report having had no sex since they reached adulthood.“ All das wurde unter dem Oberbegriff „sex recession“ zusammengefasst.
      https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2018/12/the-sex-recession/573949/

      Weiter aus dem Jahr 2019: „The portion of Americans 18 to 29 reporting no sex in the past year (!!!) more than doubled between 2008 and 2018, to 23 percent.“
      https://www.sciencealert.com/the-percentage-of-americans-not-having-sex-has-reached-a-record-high

      Dies setze sich jedoch so zusammen: 18% der jungen Frauen in diesem Altersspektrum, aber 28% der jungen Männer hatten im letzten Jahr (!!!) keinen Sex.
      Per Definition demnach Incel.

      Ihre Lebensumstände äußern sich bei Incel laut Umfragen auf den eigenen sites so:
      „- 78% report always suffering from extreme sadness, anxiety, and stress.
      – 82% have considered suicide.
      – 62% have considered surgery to improve their looks.
      – 77% report being a healthy weight or underweight (only 23% report being overweight, which is far less than the general western population average).
      – 57% report receiving a medical diagnosis labeling them as non-neurotypical or having a physical disability that impairs their normal daily functions.“

      Menschen, denen zu 57% medizinisch bescheinigt wird, an einer „körperlichen Behinderung zu leiden, die ihre normalen täglichen Funktionen beeinträchtigt“ sind tatsächlich keine „Chads“.
      Auffällig ist, solche materiellen Gründe für mangelnde (sexuelle) Attraktivität von Männern werden außen vor oder nicht gelten gelassen.
      Zu Elliot Rodger schreibt die Autorin: „Die selbstempfundene und gegenseitig bestätigte Hässlichkeit ist objektiv oft nicht nachvollziehbar.“ Hingegen: „Er war ein äußerst hübscher junger Mann, daran kann es also nicht gelegen haben. Ein Paradoxon, das auf viele Incels zutrifft.“

      Das Paradoxon ist vielmehr, empfindet sich eine junge Frau als hässlich, würde niemand auf die Idee kommen, ihre Empfindung zu negieren – weil sie schließlich objektiv nicht nachvollziehbar ist PUNKT
      Niemand würde ihr sagen, sie habe es sich in ihrer „Opferrolle bequem gemacht“ und überhaupt, Frauen „maßschneidern (…) sich eine Welterklärung zurecht, die ihre eigene Situation als unausweichlich zementiert und sie von jeglicher Eigenverantwortung freispricht“.
      Die durchgesetzt feministische Sichtweise ist nämlich: Mangelndes Selbstvertrauen hat bei jungen Frauen immer gesellschaftliche Ursachen. Wenn es sich um Männer handelt, ist hingegen das Defizit im Individuum selbst zu verorten und an diesem ist er selber schuld.
      Und ja, das ist eine kultivierte Doppelmoral und sie ist zudem sexistisch.

      Zur Lesart des „Manifests“ von Rodger zwei Hinweise: 1. Elliot Rodger war asiatischer Abstammung. Man lese seine fraglos rassistischen Äußerungen bitte noch einmal unter diesem Vorzeichen.
      2. Die ersten beiden Opfer seines Amoklaufs waren a. asiatische b. Männer.
      Man lese bitte noch einmal 1. und frage sich dann, warum der unterstellte primäre Frauenhass sich zuerst gegen zwei Männer richtete.“

      Meine 2 Cent zu diesem grauenhaften Artikel.
      tldr hat 2018 auf youtube ein gutes Video über Incel veröffentlicht: „Social Isolation and Involuntary Celibacy“

      Leider hat sich „Forever Alone“ komplett aus Youtube zurückgezogen und seine Channels gelöscht. Er hatte ein sehr gutes Antwortvideo verfasst auf den selten blöden Beitrag von Sargon of Akkad.

      • Wir könntne uns an den Bahnhof stellen und Teddybären werfen, das hülfe den Incels bestimmt.
        Geteiltes Leid ist ja halbiertes Leid.

        • Es gibt nicht einen einzigen Sachbeitrag der rechten Fraktion auf diesem Forum, der sich auf die tatsächliche Diskussion oder den Beitrag bezieht. Sondern es muss auf jeden Fall in euer schmales Spektrum an politischen Interessen passen, notfalls gepasst werden. Feministinnen sehen alles durch ihre notorische „Geschlechterbrille“ eigener Produktion, für euch muss alles einen „Migrationshintergrund“ haben. Beide Lager eint der Schmollmund, wenn das Thema nicht nach 2 Minuten mit ihnen und ihren Anliegen zu tun hat. Der Narzissmus ist stark in euch!

          • @crumar
            tlw. Zustimmung zur Kritik.
            Das pflegen eigener (besser: erworbener, andressierter) Vorurteile und ist oft ein starkes Hindernis für echtes Denken.

        • Wird aktuell wieder wichtig:
          http://archive.is/x1Wfm
          Orig: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frauenmord-in-kanada-terroranklage-gegen-17-jaehrigen-erhoben-a-0787ad41-1273-451f-8df9-60a58e358da8

          Frauenmord in Kanada Terroranklage gegen 17-Jährigen erhoben
          Ein Teenager soll in einem Massagesalon in Toronto eine 24-Jährige erstochen haben. Weil er aus Frauenhass gehandelt haben könnte, hat die Staatsanwaltschaft die Anklage jetzt auf Terrorismus erweitert.
          20.05.2020, 11.43 Uhr

          Spiegel früher dazu: https://archive.is/2Z5fb
          Orig: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/toronto-taeter-ein-frauenhasser-das-ist-die-incel-bewegung-a-1204729.html
          Netzbewegung Incel War der Amokfahrer von Toronto ein Frauenhasser?
          Zehn Menschen starben bei der Todesfahrt von Toronto. Den mutmaßlichen Täter könnte der Hass auf Frauen angetrieben haben. Der 25-Jährige gehörte wohl zu einer obskuren Internet-Gruppierung: den Incel. Mittwoch, 25.04.2018 15:55 Uhr

          Nachdem verbannen von r/incels, und des darauffolgend geründeten r/braincels sind viele richtung r/mgtow gewandert, m.W. gibts aber auch ein drauf gegründetes incel-forum außerhalb reddits.

          Funfact1: das weibliche pedant r/femcels musste auf „privat“ geschaltet werden, die Mitglieder dort erhielten zu viele Flirtansprachen

          Funfact2: Es gibt einen älteren Artikel mit Interview einer „Femcels“, welche sich in r/incel aktiv war, es gab da wohl einige.

          Ich habe r/incel mal mehr als 4 Wochen sporadisch angeschaut, um den Aussagen der Gegner auf die Spur zu kommen. Ich folgte dann hauptsächlich Aussagen wie „Incel befürwortet Vergewaltigung, andere Incels jubeln im zu“ mit angefügtem Bildausschnitt, mit ungeheurer aussage des besagten Incels. Häufig wurde da so vorgegangen (zB r/againstHateSubreddit AHS) wurde so eine Aussage gepostet, der Bildausschnitt beinhaltete aber nicht die Likes und Dislikes, die übertriebenen Aussagen wie „andere Incels jubeln ihm zu“ fand sich in den Kommentaren kaum wieder, von Tausenden Nutzern haben oft nur ein paar Dutzend zugestimmt.

          Ein Beispiel war ein Typ der sich in Bus/Bahn an einem Mädchen im Gedränge bis zum Orgasmus gerieben hat und meinte so wolle er es jetzt öfter machen und die Weiblichkeit hätte das verdient. Hatte (meine ich) so um die 13 Likes, erhielt ein paar zustimmende Kommentare aber auch missfallende. Der meist bewertete Post war an dem Tag(Woche?) mit weit über 200 Likes, ein depressiver Jugendlicher der sein Elend beklagte, in der Art: „seh keinen Sinn mehr, Schule doof und Mutti klemmt das WLAN ab, weil ich Zimmer aufräumen soll“. Mit mehr als 100 zusprechenden Kommentaren, man kann kritisieren wie und wo er sich Hilfe suchte, aber auf r/incels konnte man nach Hilfe suchen und bekam sie auch.

          Auf 2-3 hasserfüllten „Anti-Hass“-subreddits verteilt meinten 2000-3000 likes, der Buss-Rubbler sowie der incels-sub insgesamt sei zu melden, ein Berg von Kommentaren darunter sprach wortgewaltig von dem verurteilenswerten Abschaum und den Loosern dort. AHS hat so „abkürzungs-Links“ zur Meldung von „unerwünschten Inhalten“ die wurden dann sicherlich auch fleißig benutzt.

          Einige Posts der Incel-Gegner kamen mir merkwürdig vor, bei einem war ich mir ganz sicher das es sich um eine False-Flag Operation handelte, der sog. Incel-User war ganz neu dabei, benutzte auffällige Formulierungen und war dann auch wieder abgetaucht. Machte aber nix, die paar Likes die er erhielt wurden 100fach Verurteilt (von Incel-Gegnern)

          In r/incel waren vor allem Verzweifelte, Leidende, Gemobbte, Erfolglose und Verlierer. Ich fand es schockierend mit welcher abscheulichen beharrlichen Wut und mit welchem gerechtem Zorn diese armen Gestalten angegriffen und verurteilt wurden. Erklären kann ich mir das nicht, vielleicht ist es einfach und schwache und wehrlose Opfer sind billig, und in unserer Gesellschaft sind öffentliche Hinrichtungen mit dem verknüpften Wohlgefühl des „es-trifft-nicht-mich“ doch noch nötig.

          Es soll vielleicht ein Warnung sein an andere Jugendliche und Männer sich ja nicht auf solche Gruppen einzulassen, die ja einen beachtlichen Zulauf hatten und haben.

          Wie werden unsere späteren Historiker-AIs diese Gigabyte an Hass-gegen-Hass beurteilen?

          • Ja, es ist erstens der billige Distinktionsgewinn, sich eben eine Stufe oberhalb von den „verurteilenswerten Abschaum und den Loosern“ zu befinden und ungestraft nach denen zu treten zu können, die sowieso schon am Boden liegen.
            Symbolisch wird damit die a. soziale Hierarchie exekutiert, in der die Looser erst zu Loosern gemacht werden und worden sind. Es wird b. den Loosern die Schuld an dieser Lage übereignet. Und die Strafe wird c. als gerecht inszeniert, denn die Schuld an ihrer Lage liegt ja ganz bei den Loosern.
            Das ist 1:1 neoliberale Ideologie, nur auf Geschlechterhierarchien übertragen – der Arme ist arm, weil er ein ungepflegter Gamer mit ungenügenden Kenntnissen in sozialen Umgangsformen ist.
            Evtl. noch weiß und heterosexuell.

            Nur in dieser Gedankenwelt funktionieren absurde Formulierungen, wie: „Men going their own way“ ist ein Zusammenschluss von Männern, die sich – vorgeblich freiwillig – dazu entschieden haben, keinen Kontakt mit dem angeblich verdorbenen weiblichen Geschlecht zu haben. Viel schlechter kann man als Mann seine sexuelle Frustration als Triebfeder des Hasses wohl kaum maskieren.“

            Da man demzufolge als Mann freiwillig keinen sexuellen Kontakt zu Frauen haben kann, weil man sich dagegen entschieden hat, sondern damit einen aus sexueller Frustration gespeisten Hass gegenüber Frauen beweist.
            Erst wenn die Autorin in der Lage wäre, die Entscheidung von Frauen, keinen Kontakt zu Männern zu haben ebenfalls auf ihre sexuelle Frustration und soliden Männerhass zurückzuführen, wäre ihr klar, dass die Geschichte der psychologischen Motivation der Frauenbewegung komplett umgeschrieben werden muss. 😉

            Die narzisstische Inspiration, in vollem Umfang und jederzeit Einblick in die Motive der Entscheidungen von Männern zu haben, bei gleichzeitiger Unterstellung der bösartigsten Absichten macht erst die Fallhöhe möglich, in der das Größenselbst der Autorin ihre Verdammungsurteile salbadert.
            Sie heißt übrigens Angela Gruber, „Jahrgang 1988. Studium in München und Washington, D.C. (keine Ahnung was), Absolventin der Deutschen Journalistenschule.“

            Das sind die Frauen, vor denen uns Doris Lessing bereits 2001 gewarnt hat: „Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt was dagegen.“

            Quelle: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/toronto-taeter-ein-frauenhasser-das-ist-die-incel-bewegung-a-1204729.html

          • Ich glaube es hat auch was mit Macht zu tun, wenn beteiligte Akteure sich als absolut hilflos und ausgebeutet präsentieren, gibt es ein moralisch produziertes Gefälle gegenüber Kritikern und Zweiflern.

            Es ermöglicht und rechtfertigt den Ruf nach größeren Mächten (Staat oder Verbannungs- und Sperrungs-mechanismen der jeweiligen Plattform).

            Und es erklärt warum in „Anti-Hass-Foren“ so viele absolut hasserfüllte Kommentare völlig normal erscheinen.

            Ich bewundere hier viele aber vor allem Arne Hoffmann, die beim Lesen und Untersuchen, von so viel hasserfüllten und degradierenden Texten, so sehr die Ruhe bewahren können.

            Ich muss nochmal über das Täter-Opfer-Retter Dreieck lesen.
            ps.: auf https://www.reddit.com/r/de/comments/gn7a6h/frauenmord_in_kanada_terroranklage_gegen/ kann man lesen wie viele die Einstufung von gewalttätigen „Incels“ als Terroristen verteidigen, ich bin überzeugt viele darunter kritisieren geheimdienstliche Befugnisse beim Einsatz gegen ANTIFA. Und sind sonst für die strikte Einschränkung des Terrorismus-Begriffes.

  5. Für die stillen Mitleser, die ihre Beziehungen noch vor sich haben, das ist gut formuliert:

  6. Was lässt sich eigentlich dazu sagen, dass selbstbestimmte Vaterschaftstest verboten sind, da sie die Interessen der Mutter berühren und zwar sowohl im Hinblick auf ihre sexuelle Aktivitäten (welche vertraulich sein sollten) als auch ihres Anspruchs, dass man sich in der Beziehung „vertraut“ (und so ein Test ein Bruch des Vertrauens wäre)?

    • Nun ja, da kollidieren offensichtlich verschiedene Rechte, und dann muss abgewogen werden. So wie beim Ruhebedürfnis des einen und freier Feierentfaltung des anderen.
      Und ganz klar, dass das wichtigere Recht sich durchsetzen muss: Das der Frau. Auf Freiheit von Verantwortung für das eigene Handeln. Ist bestimmt ein Supergrundrecht, vielleicht findet das ja einer im Grundgesetz oder kann das aus Art 2(1) herleiten (Sittengesetz, WTF?).

    • „Was lässt sich eigentlich dazu sagen, dass selbstbestimmte Vaterschaftstest verboten sind, da sie die Interessen der Mutter berühren …“

      So ich mich recht entsinne, sind selbstbestimmte Vaterschaftstests nicht verboten, weil sie die Interessen der Mütter berühren – jedenfalls nicht offiziell, sondern weil der BGH seinerzeit den Vaterschaftstest vorsätzlich fälschlicherweise als „Gentest“ bezeichnete, über den man(n) auch an Informationen über die mütterliche Genausstattung geraten könne.
      Dass weder Gensequenzen ausgelesen werden, noch dem Labor der Träger des Genmaterials bekannt ist und auch nicht zurückverfolgt werden kann, haben die Richter damals komplett ignoriert, um das Selbstbestimmungsrecht der Väter zu kriminalisieren.

  7. So geht „demokratischer Diskurs“: ARD-Tagesschau/Tagesthemen-Kommentator Rainald Becker, der von den von uns allen eingetriebenen Zwangsgebühren fürstlich leben kann, bezeichnet die gegenüber den getroffenen Corona-Maßnahmen kritisch eingestellten Bürger als „Wirrköpfe“ und „Spinner“, bei zugleich von ekelerregendem Schmalz gegenüber der Obrigkeit getriebener Huldigung:

    Und zugleich belehrt er uns in seinem Beitrag zum „betreuten Denken“ darüber, daß es auf gar keinen Fall ein Zurück zur „alten Normalität“ geben wird, natürlich unter dem expliziten Bezug auf Geistesgrößen vom Schlage einer „Madonna“, eines Robert de Niro, etc.:
    Hierauf hat Gunnar Kaiser in einem interessanten Video Bezug genommen:

    • Hierzu ein Kommentar von Alexander Wendt:

      „Die erste Bedeutungsschicht in Beckers Darlegung besteht aus der mittlerweile in besseren Kreisen gängigen Verbindung aus Tugendreligion und Klassenkampf von oben, in diesem Fall noch mit einer komischen Note. Ein ARD-Mitarbeiter mit sicherem sechsstelligen Jahresgehalt mahnt also Spinner und Wirrköpfe davor, sich bloß nicht in die Normalität des Unterhaltserwerbs zurückzuwünschen, sondern Lebensstil und Konsumverhalten der Natur zuliebe an neuen besseren Vorgaben auszurichten, und beruft sich dabei auf eine Sängerin [= Madonna] mit einem geschätzten Vermögen von 850 Millionen und einen Schauspieler [= Robert De Niro] mit einem Vermögen von etwa 500 Millionen Dollar. Becker arbeitet übrigens für die öffentlich-rechtliche Senderfamilie, deren Vertreter beteuern, sie müssten den Sendebetrieb stark einschränken, falls sie in der kommenden Gebührenperiode nicht drei Milliarden Euro zusätzlich erhalten.

      Der ARD-Chefredakteur müsste sich eigentlich wenig Sorgen um die Opulenz der anderen machen; zehn Millionen Kurzarbeiter mit Gehaltseinbußen zwischen 33 und 40 Prozent beziehungsweise etliche demnächst Arbeitslose und Insolvente werden ihr Konsumverhalten schon ganz von selbst ändern. Viele dürften bald mehr Tagesfreizeit genießen, in der sie zusätzlich zu den Tagesthemen auch Verzichtsapelle von Luisa Neubauer und Carla Reemtsma sehen, hören und lesen können (in dem deutschen Wikipedia-Artikel zu Neubauer fehlt übrigens, anders als in der englischen Ausgabe, der Hinweis auf ihre Herkunft aus der Hamburger Millionärsfamilie).“

      https://www.publicomag.com/2020/05/der-8-mai-und-die-tonfallstricke/

  8. Alexander Grace bittet eine Freundin, eine Woche mit seinen Fotos auf Tinder zu versuchen, ein Date zu bekommen.

    Ganz hübsch gemacht und sollte Zwangslektüre für alle Incel-Verachterinnen sein.

        • Gebe zu, dass es bei der Frage nach Sex sehr auf das Portal und die Art und Weise ankommt. Das geht tatsächlich auch charmant. Aber „Ich will dich ficken“ oder Bild vom Schwanz mit dem Satz „Hast du Lust ihn mal zu blasen“ sind alles andere als charmant!

          Und wenn du ständig irgendwelche hässlichen Brüste von 20 Jahre älteren geschickt bekommen würdest, hättest du wahrscheinlich auch keine Lust mehr darauf.

          • Ich muss auch die Gesichter von 20 Jahre Älteren ertragen. Nach ein paar Jahren sieht man die einfach nicht mehr, ist nicht so schlimm.

          • Gesichter sind ziemlich wichtige Attraktivitätsträger, weit wichtiger als die Genitalien selbst. Was also ist so schlimm an Genitalien? Zumal hier schon jemand angeführt hatte, dass heutzutage Vulven auf Kirchentagen gemalt werden..

          • Der Schwanz eines 50-jährigen und der eines 20-jährigen sind so gut wie nicht zu unterscheiden. Es gibt kaum ein Körperteil, dass weniger altert.

            Das kann man von Brüsten nicht behaupten.

      • Ich denke auch es ist dieses groteske Überangebot, welches Männer nicht nur entwertet, sondern in den Augen der Frau auch als lästig bis nervend erscheinen lässt.

        Wenn selbst eine angewelkte 5, auf 40 Lenze zugehend, in Tinder ruckzuck 100 Matches hat (egal wie unpassend oder abwegig, einfach nach rechts wischen und sie hat ein Match) dann staunt mann nicht nur über die Männer, die sich zum Affen machen nur um 100 Euro für ne Professionelle zu sparen. Gesellschaftlich viel bedeutsamer noch: In der Konsequenz gefährden solche Plattformen die Psyche der Frauen: Größenwahn und völlige Selbstüberschätzung sind da quasi garantiert.

        Genauso wie die sich fast automatisch einstellende völlige Beziehungsunfähigkeit der Tinder-Frauen: Warum sich festlegen, schon 10 min später könnte der Traumprinz sie matchen…

        Eine verlorene Generation…

      • Ja, das sind wirklich vergleichbare Erkenntnisse: „Mit mir will KEINE was zu tun haben. Ich bin nicht gut genug.“ vs „Viele viele Männer haben Interesse an mir, aber zehn Prozent sind nur auf Sex aus, halten mich aber immerhin für begehrenswert“.

        Muss hart sein, das zweite.
        Wie haltet ihr das nur aus?

        • Erstens ist es auf Datingportalen die Mehrheit, die auf schnellen Sex aus ist.
          Zweitens du verlangst von uns Frauen, dass wir mal nachvollziehen sollten wie es Männern geht, bist aber nicht bereit es andersrum auch mal wenigstens zu versuchen! Doppelmoral

          • Also auf Datingportalen ist die Mehrheit der Männer auf schnellen Sex aus, in der Realität aber nicht? Die dort angemeldeten Männer sind zwar nicht notwendigerweise repräsentativ für die Allgemeinheit, aber ich glaube nicht, dass das Ergebnis so viel anders wäre. Und niemand zwingt Frauen, sich auf Datingportalen anzumelden. Frauen können auch einfach in eine Bar gehen und dort Männer ansprechen, die ihnen gefallen. Oh wait!

          • @mispel:
            In der Realität kommt es darauf an, wo man sich kennenlernt. Wenn das beispielsweise in einem Sportverein oder im Freundeskreis ist geht’s eher weniger um den schnellen Sex, in einer Diskothek oder Bar schon eher.

            Aktuell ist es schwierig in einer Bar jemanden kennenzulernen, so mit 2m Abstand 😉

          • Kaum einer der Fortgeschrittenen hier würde von einer Frau, die eben scheuslich selbstbezogen und unendlich unempathisch ist, verlangen sich in andere Hineinzuversetzen, es ist euch einfach nicht möglich.

          • @jalavarietas:

            „In der Realität kommt es darauf an, wo man sich kennenlernt.“

            Also wenn du die gleiche Person einmal im Sportverein triffst und einmal in einer Bar, geht es im ersten Fall nicht direkt um Sex, im zweiten Fall aber schon eher? Oder anders gefragt: warum machst du die Frage, ob ein Mann schnell Sex möchte, von dem Ort abhängig, an dem man sich begegnet? Mach doch mal ein Experiment und sprich Männer diekt auf Sex an 🙂

            „Aktuell ist es schwierig in einer Bar jemanden kennenzulernen, so mit 2m Abstand.“

            Das geht auch beim Einkaufen oder draußen beim Sport oder spazieren gehen. Meine Frage bleibt die gleiche: wo bleibt die Eigeninitiative? Darf ich als Mann meine bescheidene Erfahrung einbringen, wie oft ich von Frauen angesprochen werde: Null.

          • @mispel:
            „Oder anders gefragt: warum machst du die Frage, ob ein Mann schnell Sex möchte, von dem Ort abhängig, an dem man sich begegnet? Mach doch mal ein Experiment und sprich Männer diekt auf Sex an“

            Weil unterschiedliche Orte mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen sind.
            Was erwartest du von einem solchen Experiment, Männer sind immer mit Sex einverstanden.?

            „Und niemand zwingt Frauen, sich auf Datingportalen anzumelden. Frauen können auch einfach in eine Bar gehen und dort Männer ansprechen, die ihnen gefallen. Oh wait!“

            Datingportale sind ja ganz nett, es ist nur schwierig dort diejenigen zu finden, die einen dann wirklich kennenlernen wollen.
            Und zur Bar hatte ich ja bereits das aktuelle Problem beschrieben.

          • @jalavarietas:

            „Weil unterschiedliche Orte mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen sind.“

            Wahrscheinlich geht man mit anderen Intentionen und Erwartungen in eine Bar oder einen Club. Aber wenn ein Mann generell schnellem Sex nicht abgeneigt ist, wird er dies auch in einer Bar oder im Sportverein nicht sein. Ich wüsste zumindest keinen logischen Grund dafür. Kannst du mir einen nennen?

            „Was erwartest du von einem solchen Experiment, Männer sind immer mit Sex einverstanden?“

            So könntest du herausfinden, ob Männer generell (und nicht nur auf Tinder) an schnellem Sex interessiert sind.

            „Datingportale sind ja ganz nett, es ist nur schwierig dort diejenigen zu finden, die einen dann wirklich kennenlernen wollen.“

            Es hat niemand behauptet, dass es einfach ist, und du hast auch kein Recht darauf, dass es einfach ist. Und Überraschung, für Männer ist es sogar noch schwieriger. Aber sich darüber zu beklagen, hat noch nie jemandem geholfen. Und vielleicht suchst du dir auf Tinder ja einfach die falschen Männer raus. Das wäre ja auch eine Möglichkeit. Schon mal dran gedacht?

            „Und zur Bar hatte ich ja bereits das aktuelle Problem beschrieben.“

            Ja, das hast du. Und auf meine Entgegnung darauf bist du nicht eingegangen, obwohl schon bei meinem ersten Kommentar eigentlich jedem hätte klar sein müssen, dass es bei meiner Aussage um die Eigeninitiative ging und nicht um den Ort, an dem diese stattfindet. Da ich davon ausgehe, dass du des Lesens und Verstehens mächtig bist, komme ich zu dem Schluss, dass du auf meinen Einwand nicht eingehen möchtest. Denn schließlich wirst du ja wohl kaum 2 Monate nur in deiner Wohnung verbracht haben, denn du gehst bestimmt auch mal einkaufen oder spazieren oder zum Sport oder zur Arbeit, wo du auf genügend Männer triffst, die du ansprechen könntest. Aber lass mich raten: das machst du nicht. Und wie läuft das bei Tinder? Schreibst du dort Männer bei einem Match an? Das machen nämlich auch die wenigsten Frauen.

          • „Zweitens du verlangst von uns Frauen, dass wir mal nachvollziehen sollten wie es Männern geht“

            Unsinn.
            Ich habe vor langer Zeit die Hoffnung aufgegeben, dass Frauen es zu meinen Lebenszeiten je für lohnenswert halten werden, den Aufwand zu betreiben, Männer und ihre Lebenssituation verstehen zu wollen.
            Warum sollten sie auch, solange Männer nicht darauf bestehen?

            Ich, wie man im Englischen so schön sagt, just return the favour.

            Der Unterschied ist: Ich weiß, dass und warum euch sexuelle Aufdringlichkeit vom Falschen so unangenehm ist.
            Es ist mir nur, nach langen Jahren im vom Feminat regierten Land, egal.

          • @mispel:

            „Wahrscheinlich geht man mit anderen Intentionen und Erwartungen in eine Bar oder einen Club. Aber wenn ein Mann generell schnellem Sex nicht abgeneigt ist, wird er dies auch in einer Bar oder im Sportverein nicht sein. Ich wüsste zumindest keinen logischen Grund dafür. Kannst du mir einen nennen?“

            Nahezu alle Männer sind schnellem Sex nicht abgeneigt. Der Unterschied ist nur, dass man in manchen Kontexten mit ihnen auch noch was anderes anfangen kann und in anderen eben weniger.

            „So könntest du herausfinden, ob Männer generell (und nicht nur auf Tinder) an schnellem Sex interessiert sind.“

            Sind sie. Der Punkt ist aber, dass sie in bestimmten Kontexten nur an schnellem Sex interessiert sind. Im Supermarkt bekomme ich von einem Mann auch schnellen Sex (also nicht gleich vor Ort), aber auch ein nettes Gespräch oder ein normales Date, bei dem es eben nicht nur um den schnellen Sex geht. Bei Datingapps hingegen wollen 90% nichts anderes als schnellen Sex. Erst recht bei Tinder.

            „Und vielleicht suchst du dir auf Tinder ja einfach die falschen Männer raus. Das wäre ja auch eine Möglichkeit. Schon mal dran gedacht?“

            Auf Tinder suche ich schon lange nicht mehr, das habe ich bereits nach ein paar Tagen wieder gelassen, weil das wirklich übelst primitiv dort ist. Nutze andere Plattformen. Und ich glaube auch nicht, dass das was damit zu tun hat, wen ich mir raussuche, da die meisten mich ja schon sexuelle konnotiert anschreiben.

            „Ja, das hast du. Und auf meine Entgegnung darauf bist du nicht eingegangen, obwohl schon bei meinem ersten Kommentar eigentlich jedem hätte klar sein müssen, dass es bei meiner Aussage um die Eigeninitiative ging und nicht um den Ort, an dem diese stattfindet. Da ich davon ausgehe, dass du des Lesens und Verstehens mächtig bist, komme ich zu dem Schluss, dass du auf meinen Einwand nicht eingehen möchtest“

            Das stimmt nicht, mir war nicht klar, dass du auf Eigeninitiative hinaus wolltest. Aber falls es dich beruhigt: wenn jemand mir gefällt, dann spreche ich den auch an – egal ob online oder offline. Früher kam es öfter vor, weil ich da auch eine Zeit hatte, dass ich nur auf schnellen Sex aus war. Heute will ich mehr von einem Mann als nur eine Nummer.

            „Denn schließlich wirst du ja wohl kaum 2 Monate nur in deiner Wohnung verbracht haben, denn du gehst bestimmt auch mal einkaufen oder spazieren oder zum Sport oder zur Arbeit, wo du auf genügend Männer triffst, die du ansprechen könntest. Aber lass mich raten: das machst du nicht. Und wie läuft das bei Tinder? Schreibst du dort Männer bei einem Match an? Das machen nämlich auch die wenigsten Frauen.“

            Also wir saßen hier in Italien tatsächlich beinahe 2 Monate nur in der Wohnung, da alles andere verboten und Betriebe geschlossen waren. Einzige Ausnahme mit Maske in den nächstgelegenen Supermarkt, um Lebensmittel einzukaufen. Aber näherer Kontakt zu anderen Menschen war und ist noch verboten.
            Ich bin schon lange nicht mehr bei Tinder, aber währenddessen habe ich nahezu jedes Match angeschrieben. Ich glaube ich passe nicht in dein FeindbildFrau, was du im Kopf hast.

          • @jalavarietas:

            „Ich glaube ich passe nicht in dein Feindbild Frau, was du im Kopf hast.“

            Du wärst dann lediglich eine löbliche Ausnahme von der Regel. Ich wollte dir nicht unrecht tun. Und ich wusste ja nicht, dass du in Italien lebst, wo die Voraussetzungen andere waren/sind als in Deutschland. Und vielleicht verschicken Italiener auch mehr dick pics als Deutsche 🙂 Dennoch haben es Männer auf dem Datingmarkt deutlich schwerer als Frauen, egal ob online oder offline. Und Frauen sind auch nicht mein Feindbild. Die Erfahrung hat mich nur gelehrt, dass man ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken sollte. Aber auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel.

        • Also ich kann mir bei der Thematik ein Bröckchen aus dem Nietzsche-Steinbruch nicht verkneifen, der Mann war offenbar der Urvater aller MGTOWs:

          »Ist es nicht besser, in die Hände eines Mörders zu geraten, als in die Träume eines brünstigen Weibes?« (Aus dem »Zarathustra«)
          🙂

    • Ich glaube für Frauen wäre es viel lehrreicher so etwas in der Art mit einer, sagen wir, 55 Jahre alten Frau zu machen. Man könnte dafür wahrscheinlich sogar „alterungsbearbeitete“ Bilder derselben Frau verwenden um auch alle Ausflüchte auszuschließen.

  9. Etwas off topic:
    Friedrich Küppersbusch nimmt den Vatertach zum Anlass, locker-leicht männerrechtliche Themen vorzustellen:

    Kommt von probono tv, laut Facebook:
    „probono tv macht Bewegtbild-Journalismus im Netz. Ohne Sender, ohne Werbekunden, ohne Multichannel Network, ohne finstere Mächte. Ohne Jumpcuts, ohne Cap – doch mit solider Recherche. No budget, non profit. Die Macher sind Journalisten. Sie ergänzen Haltung um Informationen, eine Meinung um eine ergebnisoffene Recherche!

    Wir erkunden die Feldwege etwas abseits von den medialen Hauptverkehrsstraßen. In unser Kölner Büro haben wir ein kleines Studio eingerichtet. Hier wird produziert und viel gelacht. Mitmachen können alle Redaktionsmitglieder, dazu gehören auch unsere Praktikanten. Dabei verfolgen wir mehr den idealistischen, denn den perfektionistischen Anspruch – lieber echte Emotion und Wahrheit als künstliche Aufgeregtheit.“

  10. https://sciencefiles.org/2020/05/21/archaogenetik-und-anthropogenetik-harte-wissenschaft-in-weichen-disziplinen-ist-nur-teilweise-willkommen/

    Und wenn alte, für überholt erklärte Hypothesen oder Ergebnisse von Forschern aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert durch moderne Verfahren der “harten” Wissenschaften bestätigt werden, dann dürfte das zumindest für einen Teil des universitären „establishments“ nicht nur die von ihnen favorisierten für modern gehaltenen (aber tatsächlich der Folgezeit nach 1960 entstammenden) Erzählungen (mit entsprechender ideologischer Ausrichtung) beschädigen, sondern auch dazu führen, dass diese ideologisch orientierten Archäologen ihre Orientierung verlieren, sich sozusagen im zeitlichen Vakuum zwischen Altem und tatsächlich Modernem, die sich nunmehr einen Schulterschluss herzustellen anschicken, verloren fühlen. Sie müssen ihre fachliche (und vielleicht auch persönliche) Biographie aktualisieren und anerkennen, dass sich zumindest einiges vom dem, was sie bislang für modern gehalten haben, als „alter Schrott“ erweist und dementsprechend der Müllhalde der (Ideen-/)Geschichte überantwortet werden muss.

      • Das ist unfair, du suggerierst damit, dass die hinterherhinken würden.

        Der tatsächliche Aufhänger ist aber ein Mainstream-Beitrag der deutschen Welle, dem Frau Diefenbach (vermutlich zu Recht) vorwirft, dass er selbiges tut, indem er in erster Linie Archäologen ihre Behauptungen ausbreiten lässt, wider der Erkenntnisse der Archäogenetik.

        Zumindest schält sich das für mich nach Überfliegen des (überlangen) Artikels so heraus. Und genau das ist ja auch das Kernkonzept von sciencefiles, die Dummheit und Unwissenschaftlichkeit der Mainstreampropaganda zu belegen.

        • @Androsch Kubi:

          Ok, der Artikel ist besser, als ich dachte, aber er ist auch von Diefenbach, nicht von Klein.

          »Dass Archäologen zuviel interpretieren, liegt ja nicht am Fach an sich, sondern an denen, die es ausüben.«

          Andererseits würde niemand Archäologen akzeptieren, die nicht interpretieren, denn letztlich wollen wir etwas über den »Mensch hinter dem Artefakt« erfahren. Es sollte halt mit der nötigen Vorsicht und Bedachtsamkeit erfolgen, was dann wiederum eine allgemeine Tugend ist, die nicht nur Archäologen gut ansteht.

          Die Öffentlichkeit duldet kein »interpretatives Vakuum« – es würde auf der Stelle gefüllt mit den Interpretationen von Leuten, die sich der Wissenschaft erst gar nicht verpflichtet fühlen. Das wiederum kann dann den Wissenschaftsjournalismus dazu verleiten, »populistische« Darstellungen der Art zu produzieren, wie sie von Diefenbach kritisiert werden. Es ist dasselbe Dilemma, in dem die Mainstream-Medien im Allgemeinen auch stecken.

          Heute verläuft die Grenze zwischen Seriös und Unseriös generell quer zur Grenze zwischen Mainstream und »Fringe«, und das ist Segen und Fluch zugleich.

          »Und genau das ist ja auch das Kernkonzept von sciencefiles, die Dummheit und Unwissenschaftlichkeit der Mainstreampropaganda zu belegen.«

          Nur dass Sciencefiles das immer weniger leistet. Seit Michael Klein sich mit reißerischen Überschriften wie »Zusammenbruch des Klimawandel-Hoax« zum Vollhorst macht, lese ich Sciencefiles-Artikel nur noch auf besondere Empfehlung.

          Eine Skeptiker-Seite wie Psiram ist ganz gewiss kein Leuchtturm der Ideologiefreiheit, aber als selbstdeklarierter Wissenschaftsblogger im »rationalen Widerstand« ausgerechnet dort zur »Ehre« eines eigenen Artikels zu kommen, muss man erst mal fertigbringen.

          • Ich lese sciencefiles auch nicht regelmässig, aber eher deshalb, weil Klein an seine eigenen wirtschaftspolitischen Behauptungen nicht den selben Maßstab anlegt, wie er es bei den Themen anderer Leute tut. Will heißen: da herrscht reine (relativ marktradikale) Ideologie, die sich noch nie mit Dingen wie Geldschöpfung und Schuldenzwang ernsthaft auseinandergesetzt hat (und solche Artikel verderben mir dann immer den Tag).

            „Andererseits würde niemand Archäologen akzeptieren, die nicht interpretieren“

            Ja, das ist leider so. Der Mensch braucht immer ein Modell, auch das ist in den anderen Wissenschaften ja nicht anders. Problematisch wird es, wenn nicht mehr deutlich zwischen Fakt und Interpretation/Spekulation unterschieden wird (gerade im TV ist das sehr oft so) und sich Selbiges über die Zeit dann zum unbewiesenen Quasi-Fakt verfestigt, gegen den man nicht mehr angehen kann, ohne als Spinner oder Lügner angesehen zu werden. Leider ist vermutlich auch das unvermeidbar, weil Menschen halt immer nur einen kleinen Teil des gesamten Wissens überblicken können.

            Solche Quasi-Fakten gibt es mehr, als den meisten Leuten bewusst ist. Die Evolutionstheorie ist z.B. so ein Ding: plausibel, naheliegend, selbst-referentiell (wenn man sie als bedingungslos wahr ansieht, kann man alle scheinbaren Widersprüche wegerklären) aber m.E. in ihrer behaupteten Absolutheit unbewiesen und auch unbeweisbar.

            Ein anderes: die Gültigkeit unserer Naturgesetze im restlichen Universum (ich hatte erst kürzlich einen Artikel verlinkt, nach dem dieser unbewiesene Quasi-Fakt zu wackeln beginnt).

            Oder Desinfektion. Es gibt ein Buch von Wilhelm Reich, in dem er anhand einer Vielzahl Experimente das Entstehen von „Lebewesen“ in sterilisierten (unter Hochdruck und Hitze) und luftdicht verschlossenen Gefäßen nachzuweisen vermeint, wenn bestimmte Substanzen enthalten sind. Ich kann nicht einschätzen, ob er damit Recht hat, aber er weist u.a. darauf hin, dass die Grundlagen derartiger Sterilisation nie sauber bewiesen wurden, sondern sich durch praktische Anwendung als vermeintlicher Fakt verfestigt haben, weshalb man seine Studien nicht mehr ernst nahm…

            „Nur dass Sciencefiles das immer weniger leistet. Seit Michael Klein sich mit reißerischen Überschriften wie »Zusammenbruch des Klimawandel-Hoax« zum Vollhorst macht, lese ich Sciencefiles-Artikel nur noch auf besondere Empfehlung.“

            Er ist leider auch ein Ideologe, an seiner Stelle hätte ich die Finger vom Klimagedöns gelassen, damit kann man nur verlieren. Das ist auch so ein Thema, bei dem meine Zweifel über die tatsächliche Faktenlage immer größer werden, je tiefer ich da einzusteigen versuche. Studie gegen Studie, „Experte“ gegen „Experte“, jede Menge offen Fragen, jede Menge Interpretationen, jede Menge political correctness. Und beide Seiten meinen inbrünstig, die „Wissenschaft“ auf ihrer Seite zu haben, das sagt eigentlich schon alles: man kann als Laie da zu keinem sinnvollen Urteil kommen.

        • @Androsch Kubi:

          P. S.: es spricht einiges dafür, dass der Artikel bei Psiram wegen der Genderista-Kritik auf Sciencefiles dort lanciert wurde, aber Michael Klein bietet genug sachliche Angriffsflächen, die über dieses Thema hinausreichen.

    • Danke, interessanter Artikel.

      Allerdings impliziert die Teilung in „harte“ und „weiche“ Wissenschaft, eine Realität die so nicht existiert.

      Dass Archäologen zuviel interpretieren, liegt ja nicht am Fach an sich, sondern an denen, die es ausüben. Für sich genommen, könnte Archäologie durchaus „hart“, d.h. nur an Fakten orientiert sein (die meisten Archäologen würden vermutlich auch genau das behaupten), ist sie aber halt in der Praxis nicht.

      Dasselbe kann man aber m.E. allen Wissenschaften (vielleicht mit Ausnahme der Mathematik) vorwerfen. Immer wird interpretiert, an alten Modellen festgehalten und werden neue Ideen teilweise fanatisch bekämpft, bis sie sich manchmal schließlich doch durchsetzen, oft erst, nachdem die alte Garde weggestorben ist. Auch die „blinden Flecken“, die ängstlich gemieden werden, kennt jeder Fachbereich, auch und gerade die Genetik (man muss z.B. nur das Reizwort „Rasse“ erwähnen und alle Genforscher zucken ängstlich zusammen und geben sich plötzlich zugeknöpft).

      So ist das halt, das ist die soziale Dynamik in menschlichen Gesellschaften. Natürlich nähert sich dieses Gemisch aus Modellen, ehrgeizigen Wissenschaftlern, unbewiesenen Vorannahmen, fehlgeleiteter Finanzierung, Forschungsbetrug, politischer Correctness usw. auch irgendwie der Wahrheit langsam an, nur eben sehr lückenhaft und im Schneckentempo.

      Man darf also von einem sicher ausgehen: der letzte Stand der Wissenschaft ist noch nicht die endgültige Wahrheit, d.h. Überraschungen und radikale Modellwechsel werden uns noch lange Zeit erhalten bleiben.

      • „Dass Archäologen zuviel interpretieren, liegt ja nicht am Fach an sich, sondern an denen, die es ausüben. Für sich genommen, könnte Archäologie durchaus „hart“, d.h. nur an Fakten orientiert sein (die meisten Archäologen würden vermutlich auch genau das behaupten), ist sie aber halt in der Praxis nicht.“

        Funde zu interpretieren ist Teil der Wissenschaft. Wo sie nur gesammelt, katalogisiert und eingelagert werden, nennt man das „Archiv“. Wissenschaft heißt „Wissenschaft“, weil sie Wissen schafft.
        Es kann aber nur ein Kenntnisgewinn geben, wenn Funde und Entdeckungen diskutiert und ggf. ein Konsens geschaffen wird.

        „Dasselbe kann man aber m.E. allen Wissenschaften (vielleicht mit Ausnahme der Mathematik) vorwerfen. Immer wird interpretiert, an alten Modellen festgehalten und werden neue Ideen teilweise fanatisch bekämpft, bis sie sich manchmal schließlich doch durchsetzen, oft erst, nachdem die alte Garde weggestorben ist.

        Eben.

        „Auch die „blinden Flecken“, die ängstlich gemieden werden, kennt jeder Fachbereich, auch und gerade die Genetik (man muss z.B. nur das Reizwort „Rasse“ erwähnen und alle Genforscher zucken ängstlich zusammen und geben sich plötzlich zugeknöpft).“

        Warum nur? Das kann ich mir jetzt gar nicht erklären. Könnte es daran liegen, dass die Rasse“forschung“ kaum greifbares Wissen, dafür viele Vorurteile und Millionen Tote geschaffen hat?
        Selbst wenn Rasseforschung eine sinnvolle Wissenschaft wäre (ist sie in einem kleinen Teil der forensischen Kriminalistik), überwiegt ihr Schaden den zu erwartenden Nutzen derart, dass sie nicht gerechtfertigt ist. Ich stufe sie daher auf demselben Level, wie die Atomwaffenforschung ein.

        „Man darf also von einem sicher ausgehen: der letzte Stand der Wissenschaft ist noch nicht die endgültige Wahrheit, d.h. Überraschungen und radikale Modellwechsel werden uns noch lange Zeit erhalten bleiben.“

        So ist sie nun mal, die Wissenschaft – immer für ne Überraschung gut 🙂

        • „Funde zu interpretieren ist Teil der Wissenschaft. Wo sie nur gesammelt, katalogisiert und eingelagert werden, nennt man das „Archiv“. Wissenschaft heißt „Wissenschaft“, weil sie Wissen schafft.“

          Eben, Interpretation ist aber kein Wissen, sondern (im besten Fall gut begründete) Spekulation. Manchmal auch weniger gut begründet. Wie ich schon schrieb, beginnt das Problem dort, wo die Interpretation als Fakt ausgegeben wird. Man sollte bestehende Unsicherheiten immer mitkommunizieren (was oft unterlassen wird), alles andere empfinde ich als unwissenschaftlich.

          „Es kann aber nur ein Kenntnisgewinn geben, wenn Funde und Entdeckungen diskutiert und ggf. ein Konsens geschaffen wird.“

          „Konsens“ ist nur eine temporäre Mehrheitsmeinung (von welcher Grundgesamtheit auch immer) zu einem Modell. Das hat mit Wissen nicht viel zu tun und kann (etwa auf Basis falscher oder unvollständiger Fakten, Finanzierungsbias, political correctness etc.) nahezu beliebig falsch sein.

          „Warum nur? Das kann ich mir jetzt gar nicht erklären. Könnte es daran liegen, dass die Rasse“forschung“ kaum greifbares Wissen, dafür viele Vorurteile und Millionen Tote geschaffen hat?“

          Woher willst du wissen, welches Wissen die Rasseforschung geschaffen hat? Das ist doch seit spätestens Mitte letzten Jahrhunderts komplett tabuisiert. Genetiker die trotzdem dazu forschen und nicht die politisch gewünschten Ergebnisse liefern, werden dafür gekreuzigt.

          Die Rasseforschung hat auch nicht Millionen Tote geschaffen, das waren immer noch Politiker, aus sogenannten Repräsentativdemokratien heraus. Sogenannte Repräsentativdemokratien haben wir leider immer noch, auch an dummen und dümmsten Politikern herrscht nach wie vor kein Mangel. Es ist bezeichnend, dass man lieber ein Thema tabuisiert, als etwas am politischen System zu verbessern.

          „Selbst wenn Rasseforschung eine sinnvolle Wissenschaft wäre (ist sie in einem kleinen Teil der forensischen Kriminalistik), überwiegt ihr Schaden den zu erwartenden Nutzen derart, dass sie nicht gerechtfertigt ist. Ich stufe sie daher auf demselben Level, wie die Atomwaffenforschung ein.“

          Meines Erachtens eine oberflächliche Einschätzung. Gerade die Tabuisierung des Themas könnte uns letztlich unsere Kultur und Zivilisation kosten. Wer potentielle Probleme nicht benannt haben will, wird zwangsweise damit konfrontiert werden und dann halt gewaltsam in die Realität zurückgeholt:
          https://www.journalistenwatch.com/2020/05/22/deutsche-land-migrationsanteil/
          Hoffen wir, dass ich das zu negativ einschätze…

          Jede Forschung hat ihre vor und Nachteile, das trifft auch auf die Atomphysik zu (Atomwaffen“forschung“ sehe ich eher als Entwicklungsprojekt und Ausfluß erster an, angeschoben von *tatam* Politikern aus sogenannten Repräsentativdemokratien, ganz ohne die Bevölkerung dazu zu befragen)

  11. oh, was für ein Wortspiel…

    • Peterson hatte mit seinen Studenten mal eine Studie zu Political Correctness gemacht (k.A. ob die je veröffentlicht wurde).
      In seiner Zusammenfassung meinte er, sie hätten zwei Korrelationen festgestellt, die durch keine Kontrolle (Intelligenz, Persönlichkeit etc) verschwanden:
      – Weiblichkeit
      – Sprachliche Inkompetenz.

      Aber mehr als dieses Zitat aus einem Interview weiß ich auch nicht.

      • Von einer Schülerin / Studentin Petersons gibt’s eine Dissertation zur politischen Korrektheit. Möglicherweise findet sich diese Studie in dieser Diss. Die PDF-Datei der Diss. gibt’s frei im Internet – ich weiß aber nicht, wo. Ich habe diesen Text damals runtergeladen und gespeichert – weiß allerdings auch nicht mehr, wo.

    • Das (auch) sprachliche Niveau in den ÖR-Medien lässt meinem Eindruck nach generell ziemlich nach. Ich könnte beispielsweise jedesmal schreien, wenn schon wieder ein/e Journalist*in „scheinbar“ verwendet, wenn „anscheinend“ gemeint ist…

    • „All diese fleißigen Krisenbienchen haben eines gemeinsam: Sie sind weiblich. “

      Und gleichzeitig machen die Baumärkte enorme Umsätze. Mit Renovierungszubehör.

      Ist das menschlich oder feministisch, dass manche ihren Wahrnehmungshorizont nicht von der gesamten Welt unterscheiden können?

      • Die Kommentare unter dem Artikel sind größtenteils noch blöder als der Artikel. Die Zeit hat sich inzwischen ein ihr gemäßes Publikum herangezüchtet.

        Die Autorin: „Carla Baum, Jahrgang 1989, studierte in Lüneburg Kultur- und Politikwissenschaften. Neben dem Studium schrieb sie für die taz über Musik und Theater. Nach dem Masterabschluss besuchte sie die Axel-Springer-Journalistenschule in Berlin. Danach arbeitete sie für WELT, wo sie das Nachrichtengeschäft kennenlernte, über Gesellschaftsthemen schrieb und sich neue Podcastformate ausdachte. Seit November 2019 ist sie Redakteurin bei ZEIT Online.“

        Von taz zu Springer zur Welt zur Zeit – wäre früher politisch nicht möglich gewesen.
        Anything goes now…

        Ihr Traum von „paritätischer Elternzeit, paritätischen Löhnen und paritätisch besetzten Chefetagen“ wird vor allem Elektriker freuen, die in Zukunft das gleiche Gehalt wie eine Grundschullehrerin beziehen können. Wenn nicht, dann wird eben geteilt – ich fürchte, so war das aber nicht gemeint.

        Dass Carla Baum, Jahrgang 1989, in Lüneburg Kultur- und Politikwissenschaften studierte, kann irgendwie inhaltlich damit zu tun haben, dass sie sich nicht in einer paritätisch besetzten Chefetage wiedergefunden hat.
        Auch da fürchte ich, ist ihr Traum ein anderer.

        Denn irgendwie ist sie erschrocken, sich in der Corona-Krise in ganz schrecklichen Geschlechterstereotypen wiederzufinden.
        Also z.B. in Lüneburg Kultur- und Politikwissenschaften studiert, in der taz über Musik und Theater und in der Welt über „Gesellschaftsthemen“ geschrieben zu haben.
        Wer hätte auch ahnen können, wie weit sich die Wirkung des schröcklichen Virus in ihrer Geschichte wird zurückverfolgen lassen können???
        Sie ist Patientin 0 ihrer eigenen Erkrankung.
        Herr Kollege, ich hoffe, in dieser Diagnose sind wir uns soweit einig?!

        • „Von taz zu Springer zur Welt zur Zeit – wäre früher politisch nicht möglich gewesen.
          Anything goes now…“

          „Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing“. Wer Journalismus als Job begreift und nicht als Berufung, ist am Ende halt nur Werbetexteri*xe oder produziert Lorem ipsum Textblöcke zwischen Werbeanzeigen…

      • Und gleichzeitig machen die Baumärkte enorme Umsätze. Mit Renovierungszubehör

        Da haben doch die Krisenbienchen schwer geackert, dem faulen Partnersack Dampf unter dem Hintern zu machen, damit er sich mal nützlich macht und nicht so sinnlos zu hause rumhängt, sondern all ihre noch offenen Nestbauwünsche erfüllt. Denn merke: Nur ein arbeitender Mann ist ein guter Mann.
        Ich muss aber ehrlich sagen, es ist nicht nur ewige weibliche Antreiberei, die viele liierte Männer in die Baumärkte treibt. Viele Männer haben die weibliche Sicht, ihre einzige Existenzberechtigung ist etwas zu tun, im Idealfall für die Frau schon so verinnerlicht, das ihnen der Gedanke, sie hätten einen Wert als Wesen auch sich selbst heraus schon völlig fremd ist. Man könnte ja auch mal, einen ganzen Tag nur so in die Wolken gucken, wenn nicht gerade wirklicher Broterwerb anliegt.

    • Ich habe den Artikel nun gelesen und wie bei jedem Zeit-Artikel habe ich das Gefühl, meine Zeit vergeudet zu haben und vielleicht sogar ein bisschen dümmer geworden zu sein, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass bei diesem Niveau einige Gehirnzellen absterben.
      Kann mir einer erklären, was genau das Problem dieser Frau ist, denn irgendwie scheint sie keins zu haben. Sie steht in der Küche und backt und hat Spaß daran. Aber das darf nicht sein wegen Rollenklischees und so und sie müsste ja eigentlich einen DAX-Konzern leiten. Ein kurzer Blick in die Vita fördert dann das Übliche zutage. Kultur- und Politikwissenschaften studiert. Hey Moment ist das nicht auch ein Klischee? Müsste sie nicht Physik oder Informatik studiert haben? Dann hätte sie auch locker Karriere machen können. Aber das sollen doch bitte schön die anderen Frauen machen, die nur dummerweise auch in der Küche stehen und backen.

      • „einige Gehirnzellen absterben.“
        Sorry, ich wollte niemanden schädigen mit meinem Hinweis 😦
        Diese Gefahr ist mir natürlich bewußt, deswegen lese ich solche Quellen nur quer: Wenn ich schon in den ersten Zeilen die Worte „Krisenbienchen“, „Feminismus“, „Fortschrittsgeschichte“, „Prägungen“, „giftig“ und „Strukturen“ sehe, kann ich ungefähr 90% des Inhalts und die Absicht, den immerwährenden Opferstatus von Frauen zu beschwören, voraussagen. Den Rest braucht man dann nur grob nach Stichworten durchzusehen.

        Wenn man ein paar Zeilen später noch so ein Satz am Abschnttsanfang kommt „Die Corona-Krise ist auch eine Krise der Gleichberechtigung. Sie hat es innerhalb von wenigen Wochen geschafft, traditionellen Geschlechterrollen zu einem grandiosen Comeback zu verhelfen.“ dann weiß ich auch, daß die Autorin das Grundgesetz für einen Knigge hält, in dem steht, daß der Mann und die Frau immer genau die Hälfte der Kartoffeln schälen und auch sonst eine Strichliste führen müssen, damit jeder von allem genau die Hälfte macht. Wer noch nicht einmal elementarste Begriffe verstanden hat, kann auch nur hanebüchenen Unsinn schreiben. Man sollte es sich wirklich überlegen, ob man sich das antut, das im Detail zu lesen (sofern man nicht kommentieren will).
        Dann habe ich noch vorgescrollt bis zum Allmendinger-Spruch, und da hatte in den Inhalt des Textes genau genug verstanden und war fertig.

        „Kann mir einer erklären, was genau das Problem dieser Frau ist,“
        Ja, ich: Sie ist Feministin und Redakteurin bei der ZEIT.

        • „Sorry, ich wollte niemanden schädigen mit meinem Hinweis 😦“

          Andererseits macht es aber auch Spaß Zeit-Artikel zu zerreißen 🙂

  12. Pingback: Crumar zu Incels | Alles Evolution

    • „Dann gibt sie sich einen Ruck und schreitet couragiert an der Seite einer attraktiven begabten Moderatorin durch eine Galerie von „Genitalbildern“ (FAZ), wobei es sich tatsächlich um sogenannte dick pics handelt, also ausschließlich maskuline Genitalien abgebildet sind, quasi als Gegenstück zum Reichskirchentag der Fotzenmalerinnen im vegangenen Jahr, auf dem kein einziges Schwanzbild ausgestellt wurde.“

      Wunderschön =)

      • Am besten:

        „“Das werden heute die wohl speziellsten 15 Minuten, die wir je gesendet haben. Nichts für schwache Nerven“, trommelte Klaas Heufer-Umlauf im sogenannten Vorfeld via Twitter. „Fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland wurde schon einmal sexuell belästigt. Auch in den aktuellen Krisenzeiten dürfen andere wichtige Themen nicht untergehen.“ Fast die Hälfte! Ich will einleitend bekennen: An mir lag’s nicht (also ich meine, was die andere Hälfte betrifft).

        🙂

  13. Falls jemand Lust auf einen deutsch-türkischen Verbalporno hat, Akif hat (schon im April) geliefert, man merkt ihm die Frühlingsgefühle an und die Anbetung des weiblichen Körpers:
    https://der-kleine-akif.de/2020/04/10/schrei-nach-liebe/

    Ein (für Akif) erstaunlich frauenfreundliches Essay in der gewohnt deftigen Tonart. Wie immer Geschmackssache, ich mag seine direkte unverblümte Art hin- und wieder gern. Sie ist so ein krasser, erfrischend ehrlicher (und damit irgendwie mutiger) Kontrast zu dem eitlen verlogenen Geschwätz des Mainstreams. Außerdem kann der Mann (trotz Migrationshintergrund) besser deutsch, als der ausgebildete Journalistennachwuchs heutzutage.

    Seine Romane sind übrigens ganz anders als der Blog (also sehr zivilisiert 🙂 ). Na gut, ich habe bisher erst einen gelesen, so ein Katzenbuch, ich glaube „Felidae“, würde ich normalerweise nicht anfassen sowas, aber von Akif dem gebashten „rechten Türken“, konnte ich einfach nicht widerstehen.

    Jetzt habe ich im Bücherkasten noch „Yin“ gefunden. Mal sehen ob ich das durchhalte, soll ziemlich brutal sein. Ein Thema behandelnd, welches auch hierher passt, ich zitiere mal die Bewertung einer „Janina“ von Amazon:
    „Ein, wie ich finde sehr genial geschriebenes Buch.
    Es stellt dar, was aus dieser Welt werden könnte, wenn es keine Männer mehr gäbe. Es zeigt auf, wo Männer gebraucht werden, wie Frauen miteinander umgehen, wenn Männer nicht als ausgleichender Pol da sind, usw.
    Wirklich sehr nah an einer möglichen Realität!“

    Es sei nicht verschwiegen, dass viele Leser(innen?) das ganz gegenteilig sahen 😉

  14. Wer dabei darauf hinweist, das es mit vertauschten Geschlechter groß als Gewalt gegen Frauen gelabelt werden würde, versteht keinen Spaß und soll sich nicht so anstellen.

  15. Zwischendurch geht’s auch mal um die Gemeinheit hinter dem
    „Der Kerl ist doch so groß und stark, was lässt der sich denn von dem kleinen schwachen Mädchen schlagen“ Argument.
    Das ist ja gerade die Missbrauchsfalle auf die die Frau spekuliert und ansonsten eben selber mit dem Visagisten nachhilft.

  16. Das kann nur gut werden.

    „Welcome to ‚bite club‘!“

    „Rule No.1 never turn a man into a Vampire, men can’t handle power!“

  17. ca. 30k likes

    fat shamed, skinny shamed – das scheinen eher Frauen anderen Frauen „anzutun“.

    Demnach sind alle Frauen Müll.

    • Nenne im Gegenzug eine Feministin, die mit Logik korrekt umgehen kann, weiß was ein Syllogismus ist und den Unterschied zwischen „Alle…“ und „Einige…“ Aussagen ausreichend beherrscht, um diese nich ständig durcheinander zu kriegen.

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