#Maennerwelten – das neue #metoo bzw eine Untervariante

Ich bespreche mal ein paar Tweets aus dem Hashtag #Maennerwelten, welcher wohl durch das Video von Joko und Klaas entstanden ist (die ja 2012 selbst einen „Busengrapsch-Skandal“ hatten)

Da finde ich die als Mittel ja gerne verwendete Steigerung ganz nett:

Ein Fremder hat im Gedränge sein Becken an dich gepresst- das ist mir auch schon passiert in einem vollen Raum. Es kann natürlich Absicht sein, aber es kommt auch schlicht vor. Danach geht es über „du bist fickbar“ hin zum „vollgewichsten Foto per DM“

Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass jede Frau schon mal ein blödes Erlebnis mit Männern hatte, dass man als sexuelle Belästigung ansehen könnte, auch durchaus welche, die recht eindeutig belästigend sind. Aber der Tweet zeigt ja auch, dass es die meisten eben als blöden Einzelfall ohne besondere Bedeutung ansehen, den sie nicht überbewerten (auch wenn es hier sicherlich im Tweet so gemeint ist, dass die Welt so schlecht ist, dass sie solche Sachen schon ausblenden).

Die zwei mal stellvertretend für die dann immer gerne verwendete Figur der Gruppenhaft bzw des Gedankens, dass ein Geschlecht an sich sein Verhalten ändern kann oder dafür verantwortlich ist, was andere aus diesem Geschlecht machen.

Aber der Vorwurf könnte mit gleicher Berechtigung an Frauen gerichtet werden. Einmal, weil solches Verhalten, selbst die Extremfälle, auch immer mal wieder klappen und Frauen es, weil sie den Kerl interessant finden, forsch, aufregend und gewagt finden,ein echter Mann, der auch mal was probiert, aber auch weil Frauen das genau so wenig bei ihren Bekannten und Freunden kontrollieren.

Das ist ein interessantes Exemplar eines Tweets, wo man sieht, dass es Spass machen kann mit Idioten zu spielen. Das bedeutet nicht, dass diese gerechtfertigt sind. Aber sie ist eben in voller Kontrolle der Situation und sich bewußt, dass er auch nichts machen kann und sie ihn jederzeit blocken kann. Also spielt sie etwas mit ihm.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es Tage gibt, an denen man es gut ausblenden kann und solche, an denen man es schlecht ausblenden kann, gerade wenn man wie Luisa Neubauer eh erheblicher Kritik ausgesetzt ist („Langstrecken-Luisa“), die dann noch durch belästigende Sprüche  zusätzlich unsachlich wird.
„Aushalten“ ist aber natürlich nicht nur etwas, was Frauen müssen. Männliche Politiker erfahren natürlich auch erhebliche Kritik und werden mit Hohn und Spot überzogen. Ein Beispiel sei die Statue von Trump, die ihn nackt mit extra kleinen Penis zeigt. Etwas was man sich in vergleichbarer Form bei Frauen nie trauen würde (jedenfalls fällt mir kein Beispiel ein)Um so höher man kommt und um so energischer das Thema ideologisch besetzt wird, in dem man sich profiliert, um so rauer auch der Ton.

Tatsächlich werden männliche Politiker auf Twitter eher beleidigt als weibliche.

Sicherlich wird die Art anders sein. Aber Beleidigungen und Abwertungen folgen eben meist evolutionären Positionen, die sich bei den Geschlechtern unterscheiden, ebenso wie Drohungen oder Angriffe. Einer Frau würde man vielleicht eher androhen, dass man sie vergewaltigt und einem Mann, dass man ihn zusammenschlägt.

Ein Prominentes Beispiel für eine Sexualisierung eines Mannes wäre Drosten. Allerdings ist weibliche Sexualisierung meist weniger sexuell als männliche.

Eine wesentlich positivere Version als „Alle Männer sind verantwortlich“ wäre die, dass man sich bei Männern bedankt, die geholfen haben.

Das es lästig ist kann ich mir vorstellen.  Und natürlich auch eine Schweinerei. Eigentlich erstaunlich, dass noch niemand eine Art „Spamschutz“ entwickelt hat. Bilderkennungen darauf zu trainieren Schwänze zu erkennen und die Nachricht in eine Art Spamordner zu verschieben (auf Wunsch als Option) kann ja eigentlich nicht so schwierig sein. Aber gut finde ich das Nachgeschobene „es ist der kleine Teil“, der eben noch mal betont, dass es nicht die Masse der Männer ist.

„Nicht gut genug Feminismus“ in seiner reinsten Form. Immerhin ist Collien_Ulmen-Fernandes auch Halb-Inderin. Wäre auch interessant, ob Transfrauen und enbys mit männlichen Genitalien Schwanzbilder versenden. Und der Vorwurf, dass Weiße Jungs das nicht hinbekommen haben, wenn das Video im Prinzip ausschließlich Frauen zu Wort kommen lässt, die erkennbar daran mitgearbeitet haben, ist auch interessant.

Es sind natürlich Fälle, die sexuelle Belästigung sein können (Sein können insbesondere, weil ich zB „Antanzen im Club“ erst einmal okay finde, wenn es nicht Freiräume mißachtet und auf Ablehnung hin aufhört). Und auch „Kuss von dir“ kann mit hinreichender Attraktivität und „outcome indifference“ etwas sein, was nicht bedrohlich ist und als Kompliment wahrgenommen wird. Es sind teilweise die Grenzbereiche zwischen „aggressiven bzw forschen Flirten“ und „Belästigung“.

195 Gedanken zu “#Maennerwelten – das neue #metoo bzw eine Untervariante

  1. „Nur so wird es besser“

    Wissen Feministinnen eigentlich, dass sie mit solchen Aktionen ihre Anliegen hocheffizient zu einem PAL machen?

    Es ist mir inzwischen quasi scheißegal, ob das Melken der eigenen sexuellen Ausstrahlung für manche Fräuleins auch eine unangenehme Kehrseite hat.

    Werdet erwachsen.

    • @only me:

      »… das Melken der eigenen sexuellen Ausstrahlung …«

      So habe ich auch meine erste Erfahrung mit sexueller Belästigung im Alter von ca. 17 Jahren erlebt: ein wirklich hübsches Mädel aus dem weiteren Bekanntenkreis im gleichen Alter, die sich zu mir (ich sitzend auf Sofa in Jugendzentrum, sie stehend, mehrere andere Jugendliche anwesend) unter dem Vorwand, mich was zu fragen, so vornüberbeugt, dass ich über den Einschnitt ihres lockeren T-Shirts ihre Titten »einsehen« kann, die sich gemeinsam mit dem Shirt im Gravitationsschacht befinden.

      Nichts Gravierendes, aber es war auch nicht im Kontext irgendeiner Flirt-Kommunikation, sondern einfach ein Test, wie ein sexuelles Signal auf mich wirkt. Ich habe das damals als Versuch wahrgenommen, sexuelle Macht auszuüben, und nach dem feministischen Modell ist es Belästigung, wenn ich das Verhalten als solche empfinde.

      Aus einer anderen Perspektive könnte man auch sagen, dass ich halt verklemmt war. Tja. War ich in dem Alter tatsächlich.

      Aber da ich das Bild tatsächlich heute noch eins zu eins vor Augen habe, bin ich nach heute gültigen Kriterien eindeutig traumatisiert und ein »Überlebender«.

      🙂

      • „Aber da ich das Bild tatsächlich heute noch eins zu eins vor Augen habe, bin ich nach heute gültigen Kriterien eindeutig traumatisiert und ein »Überlebender«.“

        Laß uns eine Selbsthilfegruppe gründen (und geile Bilder tauschen).

          • Heeee, da muss jetzt ein Trauma bei dir ausbrechen!

            So wird das nie was mit dem Feministieren…

          • „Heeee, da muss jetzt ein Trauma bei dir ausbrechen!“

            Du hast recht.
            ‚tschulljung.

            Iiiiiiiiiiihhhhhh!
            Ist das ENTSETZLICH!!!!!11!1!1
            MACH DAS WEG!!!!!1!1!
            (*würg*)

            Was das gut so? 😀

            (aber geil sieht es doch aus. Ich kann nicht anders :/ )

          • Wenns nicht nur ein erotisches Foto ist, tipp ich auf französischen Film, 80er Jahre. Da gabs so einige Inzest- Streifen von bekannten Regisseuren, sogar in DDR- Kinos.

          • „Wenns nicht nur ein erotisches Foto ist, tipp ich auf französischen Film, 80er Jahre.“

            Aber wissen tut’s keiner?
            Ich finde das Bild aus künstlerischer Perspektive (natürlich auch aus erotischer) wirklich gelungen.

            Hat was von diesen alten holländischen Meistern aus der Barockzeit.

      • „Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“

        Kann man, wenn man eine Religion durch eine andere austauscht, nicht wenigstens die guten Lehren mitnehmen?

        Aber wahrscheinlich, da gebe ich Murdoch recht, hätten Feministierende eh größte Schwierigkeiten, den Satz auf sich zu beziehen, weil, Schwert, das ist ja eklig männlich, gar nicht anzuwenden auf Frau.

        • „…Schwert, das ist ja eklig männlich, gar nicht anzuwenden auf Frau.“

          Nanana, wo steckt denn das Schwert die allermeiste Zeit und wird damit wieder einmal durch weibliche Carearbeit beschützt, nur um für ein paar Sekunden Arbeit den ganzen Ruhm einzuheimsen?

          • „wo steckt denn das Schwert die allermeiste Zeit“

            Im scabbard, alt-fränkisch skarberg.

            Ist es nicht lustig, dass so viele feministische Argumentationen in gleich der nächsten Sprache nicht mehr funktionieren?

            *en und *innen fällt im Englischen auch recht schnell in sich zusammen.

    • „Werdet erwachsen.“
      Was ist, wenn ihnen das – allesevolution halt – schlicht nicht möglich ist?

      Schon gar nicht unter der verlogenen Gleichheitsprämisse?

      • Ja, was wenn.

        Mein Verständnis vom Erwachsenwerden ist, dass man das nur tut, wenn man es muss.
        Und dass Frauen in unser Gesellschaft das Erwachsenwerden in vielerlei Hinsicht vermeiden können, ist kulturell, nicht biologisch bedingt.
        Andere Kulturen, mehr oder weniger erwachsene Frauen.

        Nur wie man aus einer durch und durch frauenzentrierten Gesellschaft wieder eine herstellt, die einen Reifedruck auch auf Frauen ausübt (Betonung auf: „…und zwar nicht erst mit 40, wenn das nichtgeborene Kind längst im Brunnen liegt“)., ist mir komplett schleierhaft.

        • „…und zwar nicht erst mit 40, wenn das nichtgeborene Kind längst im Brunnen liegt“

          Das ist aber wahrscheinlich tatsächlich das Beste, was man zum Schutz der Umwelt machen kann. Wenn es diese Weltverschwörung noch nicht gibt, man sollte sie erfinden. Ist mir jedenfalls lieber als das schnelle Autofahren aufzugeben.

      • „Was ist, wenn ihnen das – allesevolution halt – schlicht nicht möglich ist?“

        Klar können die das. Wurde schon hundertmillionenfach (milliardenfach?) bewiesen. Wir schauen hier doch nur auf einen kleinen Ausschnitt, im wesentlichen nur auf medial inszenierten Eskapismus.

        Ein Dekadenzphänomen.

  2. Neben so Sachen wie Penisbilder schicken (war da nicht mal eine Studie, dass das ein kleiner Anteil der Frauen erregend fand und mithin eine Spam Taktik gar nicht so blöd war), finde ich den Rest ziemlich schwierig. Becken berühren kann absicht sein oder nicht, aber generell sind wir hier im Kontext Zappelbunker ganz schnell wieder bei gutem flirten / schlechten flirten (und natürlich der Verurteilung von pickup durch genau dieselben Leute) und natürlich der Frage wer das macht. Wenn der Typ attraktiv ist darf er all das, wenn nicht ist es Belästigung. Klar ist Kontext wichtig, aber es ist (abseits des Pimmel Spams an unbekannte) eben immer ein Problem der Grenzen. Und gerade das „Kuss von dir“ klingt für mich nach eher nach einer speziellen Klientel, die damit nicht völlig erfolglos sein dürfte.

    • Das ist im Netz tatsächlich fast überall üblich, dass einige Männer ihre DickPics verschicken. Aber was steckt dahinter, also wieso machen einige Typen das? Also wenn überhaupt, macht das nur einen winzigen Bruchteil der Frauen an, die überwältigende Mehrheit ist davon einfach genervt. So wie Spam oder Werbe-Pop-Ups klicke ich solche Bilder zu und ignoriere das einfach. Irgendwas müssen sich die Typen aber ja dabei denken.

      • Was meist du mit „im Netz“? Instagramm, Whatsapp oder wo?

        Der Grund ist simpel. Diese Männer können nicht nachvollziehen das Frauen nicht in gleicherweise vom Anblick von nackten Männern oder vom deren Geschlechtsteilen erregt werden, wie sie selbst vom Anblick nackter Frauen. Und selbst wenn es nur ein kleiner Anteil von Frauen ist, der darauf anspringt, ist der Aufwand für diesen Mann gering. 100 Dickpics verschicken kostet nichts. Wenn da 3 Frauen darauf anspringen, ist es im Grund schon ein Erfolg. Das kann man sich als Frau vielleicht nur schwer vorstellen, weil man nur selten den ersten Schritt macht und Körbe bekommt.

        • In Chats, Foren, überall wo man Mail oder Handynummer oder was auch immer hinterlässt, also überall dort, wo es die Gelegenheit dazu gibt.

          Ok, ich nehm das mal so mit: DickPics sind ne Art personal Spam.

          • Hast du mal einen Link zu diesen Chats und Foren?
            Und wieso bekomme ich an meine geschlechtsneutrale Email keine DickPics?

            Mal abgesehen von Whatsapp, bin ich überhaupt nicht in den sozialen Medien vertreten.

          • Wo ist deine Email denn zu finden?

            Geh einfach zu Chatroom2000, also muss kein Ero-Chat oder so sein. Oder bei Insta bekommst du zumindest eindeutig solche Angebote, dir Pics zu schicken.

          • Chat2000 kannte ich nicht, da scheinen alle auf der Suche nach jemanden zum Spielen zu sein. Ero-Chat kenne ich nicht, aber vom Namen her scheint das auch sowas zu sein. Also wenn man sich auf Kontaktbörsen(Chats/Foren anmelden, bekommt man solche Nachrichten.

            Und wenn man es nicht tut, weil man z.B. schon in einer Beziehung ist, kommen die Nachrichten trotzdem jeden Tag?

          • Vielleicht sollte man einfach seine Email und Handynummer nicht überall hinterlassen.

            Ich renn auch nicht mit ner Spraydose durch die Gegend und schmier

            „Doof war hier“ an ne Hauswand und lass noch meine Anschrift netterweise unten drunter.

      • Vermutlich glauben diese Herren einfach der feministischen Legende, ein Penis garantiere dem Besitzer sexuelle Privilegien. Das Penisbild ist ein Nachweis der Anspruchsberechtigung.

  3. Tja sich vielleicht künftig nicht mehr vom Macker mit schwarzer Lederjacke und dickem AMG vögeln lassen, und auch mal Malte dem woken Ally, Ex-Philosophie Student und jetzt liegeradfahrenderweise zu seiner Teilzeitstelle im Naturkostladen unterwegs, eine Chance geben. Nur so wird es besser 🙂

    • Da kann ich Anne nur zustimmen, der Artikel ist so empathisch geschrieben, als wäre eine Feministin dahinter. Das alles wäre ja auch ok, wenn wirklich kritische Frage aufgeworfen würden, was etwa sexuelle Reize im Arbeitsleben zu suchen haben. Hat J. Peterson mal gefragt im Vice-Interview: Wozu rote Lippen, Minirock, hochhackige Schuhe im Arbeitsleben? Und was ist mit belästigenden Frauen, was mit frauenverteidigenden Männern (was ich schon gemacht habe)? Gefährdet gerade die Lobby- und Partikularpolitik in Form von „Minderheitenförderung“ das Gemeinwohl? Hier mein Beitrag aus Sicht eines Multikultiproduzenten https://youtu.be/WUj05zQLJv0

  4. „Wäre auch interessant, ob Transfrauen und enbys mit männlichen Genitalien Schwanzbilder versenden.“

    Was ich nicht so ganz verstehe: Woher wissen denn diese BeschwerdeführerInnen, vom wem solche Schwanzbilder verschickt werden – also von einer Person welchen Geschlechts? Wieso sollen das alles Männer sein? Rein statistisch gesehen, werden wohl auch Männer so was versenden – aber wie viele?

  5. Ich lache gerade etwas hysterisch.
    Mein erster Gedanke, für den ich mich etwas schämte, war, dass ich mich ungern von TV-Leuten maßregeln lasse, da ich bei denen das Vorurteil habe, dass sie diesbezüglich selbst genug Dreck am Stecken haben, was sie jetzt durch lautes Anklagen überdecken wollen. Habe mich aber beherrscht und es nicht gesagt, weil es eben ein Vorurteil ist und niemanden durch unbegründete Verdächtigungen geholfen wird.

    Tja … und nun erinnert Christian an den Grabscher-Skandal von den aktuellen woken (wenn auch zu weißen) Helden, der mir jetzt im Nachhinein bekannt vorkam, den ich aber komplett vergessen hatte. Insofern hat sich das Vorurteil doch bestätigt.

  6. Unser geschätzter „mitm“ hat hier schon dankenswerter Weise einiges zu geschrieben: https://maninthmiddle.blogspot.com/2020/05/frauenwelten.html

    Zitat daraus: „Würde man eine ähnliche Serie von real geschehenen Straftaten von Zuwanderern mit dramatischer Musikuntermalung präsentieren, ohne deren empirische Relevanz zu klären, wäre die Hölle los wegen Hetze gegen Ausländer. “

    Und das gewiss völlig zurecht. Es ist aber umso unverständlicher, dass exakt dieselben Leute, die bei dieser Empörung an vorderster Front dabei wären, hier nun in erster Reihe stehen und applaudieren. Es ist und bleibt für mich DAS Mysterium an der menschlichen Gesellschaft, dass selbst Leute mit teils respektablen Bildungsständen nicht in der Lage sind, diese überaus simple geistige Transferleistung zu erbringen, auch verleumderische Hetze zu erkennen, wenn sie sich gegen Gruppen richtet, bei denen sie diese zu erkennen nicht erst lang und breit eingetrichtert bekommen haben.

    Aber klar, wir kennen ihn ja alle, den Allzweckjoker: DAS IST ABER WAS GAAAAAAAAANZ ANDERES!!!

    NEIN! Wenn eine pauschalisierende, verleumderische Darstellung gegen eine Gruppe Scheiße ist, dann ist sie auch gegen andere Gruppen Scheiße. Erst recht, wenn sich die pauschale Verleumdung auf nichts anderes beruft, als ein biologisches, für das Individuum unveränderliches Kriterium. Niemand sucht sich sein Geschlecht, seine Hautfarbe oder seine Herkunft aus.

    Gerade Feministinnen, die sich beständig gar nicht darüber einkriegen, mit welchem „Hass“ (Übersetzung feministisches in normales Deutsch: Hass = jegliche Form von Widerspruch) sie armen Hascherls doch ständig konfrontiert sind, sollten im Gegensatz zu eben aufgeführten Kriterien nämlich stets eines bedenken (sofern sie das denn könnten): während sich keiner oben genannte Eigenschaften ausgesucht hat und diese auch in der Regel keine umfassenden Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zulassen, hat sich sehr wohl jeder Kommunist, Nazi oder Feminist ausgesucht, dies zu sein und es lässt absolut Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu. Der entsprechende Widerstand ist somit kein unbegründeter Hass, sondern durchaus nachvollziehbare Ablehnung von solchen Leuten vertretener Positionen. Zum Beispiel Hetze gegen Männer, wie im vorliegenden Fall wunderbar exemplarisch dokumentiert.

    • Es ist und bleibt für mich DAS Mysterium an der menschlichen Gesellschaft, dass selbst Leute mit teils respektablen Bildungsständen nicht in der Lage sind, diese überaus simple geistige Transferleistung zu erbringen, auch verleumderische Hetze zu erkennen, wenn sie sich gegen Gruppen richtet, bei denen sie diese zu erkennen nicht erst lang und breit eingetrichtert bekommen haben.

      In dieser Sache habe ich eine Erklärung gebastelt. Ich habe mir diese Frage auch schon öfters gestellt und erkläre mir das folgendermassen:
      Der weisse, heterosexuelle Mann wird als privilegiert behauptet. Er ist im woken Paralleluniversum der Privilegienträger. Hetze gegen ihn bleibt folgenlos, denn er ist ja mächtig und durch die „Strukturen“ weitgehend geschützt. Daher ist Hetze gegen ihn ohne Konsequenzen und daher moralisch völlig in Ordnung, denn gegen die Mächtigen darf man ungeniert austeilen. Er verliert höchstens ein paar ungerechtfertigte Privilegien. Hetze gegen alle andern jedoch hat für diese ernsthafte negative Konsequenzen, da sie nicht durch das „System“ geschützt sind.
      Das ist ja gelinde gesagt unterkomplex, aber so ticken die – so zumindest meine Erklärung.

      • Man sollte auch die Opferhaltung nicht außer acht lassen. Die ist immens wichtig, um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu stimulieren. Es hat in der Menschheitsgeschichte wohl kein Progrom, keinen Lynchmord gegeben, bei dem sich die Täter nicht als die eigentlichen Opfer fühlten, die sich nur verteidigt haben, bzw. sich selbst als die Beschützer der echten oder vermeintlichen Opfer angesehen haben.

    • „Es ist aber umso unverständlicher, dass exakt dieselben Leute, die bei dieser Empörung an vorderster Front dabei wären, hier nun in erster Reihe stehen und applaudieren. “
      Naja, eigentlich ist daran nichts unverständlich. Das ist bei Menschen generell so. Der Sozialist ist ja nur deshalb Sozialist, weil er sich benachteiligt vorkommt. Wenn es aber plötzlich die Möglichkeit für ihn gibt durch Ausbeutung anderer reich zu werden, dann ist das natüüüüürlich ganz was anderes. Der Kapitalist, der sich die Einmischung des Staates in die Wirtschaft verbittet, aber wenn dann darum geht z.B. in einer Krise Geld vom Staat zu bekommen, ist da nicht anders. Der Rechtsradikale der gegen Ausländer ist, aber wenn er selbst ins Ausland geht natürlich erwartet, dass er da fair behandelt wird ist ein weiteres Beispiel, usw…
      Wir Menschen lieben die Doppelmoral und bewerten Dinge, die uns Vorteile einbringen, grundsätzlich anders als Dinge die dies nicht tun. Ein anderes Beispiel ist die Corona Krise – wer Beamter ist und ein eigenes Haus mit Garten hat, bewertet den Lockdown grundsätzlich anders als jemand, der im Wohnklo lebt und selbstständig ist. Das ist erst einmal kein Problem, sondern normal. Zum Problem wird es dann, wenn man seine Sicht der Dinge auf den Rest der Welt übertragen möchte. Das macht vermutlich jeder von uns andauernd und es fällt uns nicht einmal auf.

  7. Was bin ich froh, kein junger Mann mehr zu sein. In meiner Alterskohorte (50+) sind die Verhältnisse völlig anders. Da laufen Scharen von ziemlich verzweifelten Frauen herum, die sehr gerne mal „belästigt“ werden würden und dringend nach einem halbwegs passablen Mann suchen. Ich bin ja nach 25 Jahren Ehe wieder „am Markt“ und obwohl ich reichlich desinteressiert bin und fast nie nach außen meinen Status zeige, kommen in schöner Regelmäßigkeit Frauen angetrudelt, die sehr interessiert sind. Ich könnte mir auch einen Maßanzug, ’ne ordentliche Uhr und italienische Herrenschuhe leisten, aber dann müsste ich vermutlich 3x am Tag auf einen Baum klettern.
    Habe es die ein/zwei Male, wo ich tatsächlich auch Interesse hatte, mal drauf ankommen lassen und war erstaunt, wie leicht man Frauen ins Bett bekommt. Wurde dann aber direkt wieder anstrengend und so gehe ich auf solche Avancen gar nicht mehr ein.
    Ich habe halt einen richtig geilen Lebensentwurf für mich alleine in der Tasche und keinen Bock, noch einmal so eine verhinderte Prinzessin durchzuschleppen.

    • „Alterskohorte (50+) … die Verhältnisse“

      Hierzu passen meine eigenen Beobachtungen zu dem Film:

      [der Film] fokussiert dabei stark auf eine spezielle Sorte von Frau: medial präsent, Alter ca. 20 – 40, und feministisch aktiv, irgendwo in der Medienbranche tätig.

      Das war damals in der Aufschrei-Kampoagne genauso.

    • Das würde ja passen: Gibt es nicht Untersuchungen, dass sich ab einem bestimmten Alter (ab ca. 40?) die Verhältnisse ändern und die ehemals begehrten Frauen merken, dass sie sich nun auch bemühen müssen, um einen Partner zu bekommen?

      • Im Alter von 35 sinkt die Begehrtheit von Frauen zum ersten mal unter die gleichaltriger Männer – das ist erst einmal die wichtigste Erkenntnis.

        Auf Seite 2 der unten genannten Studie unter der Grafik für „Desirability“ (Skala zwischen 0 und 1) wird aufgezeigt, junge Frauen (Werte über 0,6) steigen mit einem höheren Eingangswert in diese Skala ein als gleich alte Männer (Werte leicht über 0,45).
        Ihren Peak erreichen Männer erst im Alter ab 40, dann jedoch bleibt dieser Wert beinahe konstant bis zum Alter von 55 Jahren mit Werten um 0,55; den Peak-Wert der jungen Frauen bis 25 erreichen sie jedoch nicht.
        Aus der Grafik lässt sich ableiten, im Alter von 35 sinkt die Begehrtheit von Frauen zum ersten mal unter die gleichaltriger Männer. Bei Frauen liegt der Wert nunmehr bei ca. 0,46, bei Männern hingegen bei ca. 0,53. Das muss für viele Frauen ein Schock sein, denn das erfahren sie zum allerersten Mal in ihrem Leben. Legendär ja die Reaktion von Jessica Valenti.

        Deshalb würde ich gerne das Alter derjenigen erfahren, die so vehement behaupten, sexuell belästigt zu werden. Weil damit hausieren zu gehen auch eine Art ist, mit sexueller Attraktivität zu protzen, die aber u.U. gar nicht mehr da ist. Nun könnten aber celebrities da einen Vorteil haben, weil sie einfach qua Bekanntheit als attraktiv gelten – kann man als Argument so stehen lassen.

        Quelle: „Aspirational pursuit of mates in online dating markets“ (2018) Elizabeth E. Bruch and M. E. J. Newman

        • Du willst uns damit sagen, Mackerinnen versuchen uns da ihren gebrauchten Honda als neuen Porsche zu verkaufen um ihren mickrigen Görlpenis zu kaschieren?

          • Ja, natürlich.
            „Mich hat niemand hintergestarrt, obwohl ich 10 Stunden durch die Straßen gelaufen bin und niemand hat mich angesprochen!“ – Hollaback-Valenti 2015 (s. Matze).
            Übersetzt sich in: Ich bin nicht mehr sexuell attraktiv und nicht in: Ich bin ein (umwerfendes!) Opfer.
            Dumm gelaufen.
            Aber es ist die identische Biologie, die sie bis dahin privilegiert hat und das darf man nicht vergessen. Sie hat von den free drinks profitiert, die Männer ihr bis dahin bezahlt haben.

            Nur danach kehrt es sich eben um: „Während für Frauen Mitte 30 die Optionen immer weniger werden und dadurch außerdem, wenn man ehrlich ist, die Ansprüche sehr schnell rapide sinken, verhält es sich für Männer exakt andersherum. Mit etwa Mitte 30 wird nämlich der Punkt überschritten, an dem 15 Jahre jüngere Frauen als Partnerinnen infrage kommen. Rechnet man also etwas wohlwollend mit ein, dass viele Männer sich auch eine maximal fünf Jahre ältere Partnerin vorstellen könnten, umfassen die Geburtsjahrgänge, die zur Auswahl stehen, plötzlich 20 Jahre.
            Das dürfte Peak-Partnerwahl für Männer sein.“
            https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/49/singles-partnersuche-frau-mann-dreissiger-familie-zweckbeziehung/seite-2

            Wenn man sich das Alter der Journalistinnen anschaut, dann gibt es einen guten Grund zu vermuten, dass die Beschämungstaktiken gegenüber Männern etwas mit deren „Peak-Partnerwahl“ und der eigenen sinkenden Attraktivität zu tun haben.
            Sie sind als feministische Rotzgören gebucht worden und Stokowski bspw. ist nunmehr 34, Anne Wizorek 39, Teresa Bücker 36 Jahre alt.
            D.h. wir sollten so weit gehen, auch simplen Neid und Missgunst zu unterstellen – auf einmal ist das Gras auf der anderen Seite des Zauns nämlich objektiv grüner.

        • „Deshalb würde ich gerne das Alter derjenigen erfahren, die so vehement behaupten, sexuell belästigt zu werden.“

          Mich würde auch das Alter derjenigen interessieren, die DickPics verschicken.

          • Auch eine spannende Frage!
            Sowie ihre soziale Situation und ob unsere Theorie, dass das massenhafte versenden von Dick-Pics einen Erfolg hat.
            Gibt es diese Erfolgsquote überhaupt, auch wenn sie noch so klein ist?
            Wenn es gar keinen Erfolg hat, was versprechen sie sich dann von ihrer Aktion?

          • Naja, „unsere Theorie“ ist das nicht. Bei bei Erfolg hängt es davon ab, was das ziel ist: nur belanglosen Sex oder eine Beziehung mit Kind und allem.

            Bei Ersterem kann man das anderen Methoden gegenüberstellen und sehen wie hoch der Aufwand dort ist im Vergleich zu dem versenden von Dick Pics. Und wer eine Beziehung mit Kind haben will – ja, der Weg ist nicht so glorreich 😉 – da könnte man auch 1000 Dick Pics verschicken, wenn auch nur eine Frau anbeißt und das klappt, ist es ein Erfolg.

          • Ich würde ja vermuten, dass Männer die einer populären Moderatorin ein Dickpic schicken auf keinerlei weitere Interaktion aus sind. Das ist Einbahnkommunikation. Die würden ja auch auf eine normale Email keine Antwort (jedenfalls keine persönliche) bekommen. Die verschicken die und holen sich beim Gedanken dann einen runter. Ja das ist erbärmlich, aber auch nichts neues. Im Anbahnungschat ist das was anderes. Da ist natürlich die Fehlannahme, dass Frauen optisch so leicht zu erregen sind wie Männer. Aber vor allem ist das oft ein Fehler in der Einschätzung ob das überhaupt eine Chance hat (vom richtigen Kerl wäre es ok) und dann noch im Timing (wenn sie auch geil ist bzw das ganze gerade Richtung whatsapp Sex driftet ist es ok). Und dann kommt der typisch feministische Aspekt: alles kann richtig gewesen sein, wenn die Beziehung in die Brüche gegangen ist kann es im Nachhinein vollständig als Fehler des Mannes angeprangert werden.

          • „Die verschicken die und holen sich beim Gedanken dann einen runter.“

            Ich denke auch, das ist nur eine moderne Form des Exhibitionismus.
            Kopfkino, bei dem die Vorstellung der verschreckten Adressatin erotisierend wirkt.

  8. Wenn „Ey, geile Titten, find dich voll fickbar“ _Frauenhass_ sein soll, ist dann „verpiss dich, du widerlicher Perversling“ ein Zeichen von Liebe?
    Frage für einen Freund.

  9. „Post-Birth Fuckability“
    Von Karoline ZDF Kebekus in der lögöndören Männerhasserfolger der „Die Anstalt“ normalisiert.
    Wer im Glashauspalast sitzt, sollte nicht mit den Schweinen tanzen.

  10. Ok, die nächste Kampagne – vier Monate Medien ohne „besonders Frauen“ zu berücksichtigen waren einfach zu lange! Da setzen schon die ersten harten Entzüge ein.

    Ich möchte mal ein Schlaglicht auf „Twitter“ werfen, weil dies die Datengrundlage bietet: angeblich 2.8 Millionen aktive User wöchentlich, 1.4 Millionen täglich – von angeblich 12 Millionen Usern. Für 2018: „Laut der ARD-ZDF-Onlinestudie nutzen 4% der Gesamtbevölkerung Twitter wöchentlich, wobei sowohl Männer (4%) als auch Frauen (3%) vertreten sind. Bezogen auf die Altersklasse, so findet man in Twitter hauptsächlich Nutzer zwischen 14 und 50 Jahren.“ https://www.lpsp.de/blog/statistiken-zur-social-media-nutzung-in-deutschland-2018

    Was anders herum bedeutet: 96% aller Männer und Frauen in Deutschland nutzen Twitter einmal die Woche NICHT. Und ich würde sagen, mindestens 75% aller, die Twitter auf irgendeinem Endgerät installiert haben nutzen Twitter ebenfalls nicht.
    Die veröffentlichten User-Zahlen sind das reinste Schlangenöl und das ist ebenfalls bekannt.

    Was auf den „sozialen Medien“ stattfindet ist überaus relevant für diejenigen Personen, die auf den sozialen Medien stattfinden – dem Rest der Bevölkerung geht es am Arsch vorbei.
    Dass demzufolge bei einem so kleinen Anteil der Bevölkerung der Anteil derjenigen, die mit einer soliden psychischen Macke unterwegs sind besonders auffällig ist, kann eigentlich nicht verwundern.
    Vom Verhalten von 0,04% aller Männer auf 100% zu schließen verbietet sich natürlich von selbst, außer im Bewusstsein von Feministinnen, denen keine Datengrundlage zu schräg und gefälscht ist, um absurde Thesen zu verbreiten.

    • „Ok, die nächste Kampagne – vier Monate Medien ohne „besonders Frauen“ zu berücksichtigen waren einfach zu lange!“

      Ey, crumar, wo hast du die letzten vier Monate verbracht??? An nem jamaikanischen Sandstrand, einen Joint nach dem anderen konsumierend???

      Schließlich wurde doch auch die ganze Coronasache ununterbrochen als „besonders Frauen“ ausgeschlachtet. Deshalb war es ja auch medial so wichtig, jede noch so unqualifizierte Aussage, über die signifikant höhere Sterberate von Männern unvermittelt mit erkennbarem „sind halt selber Schuld“-Hohn über den Äther zu schicken. Darum war es ja so wichtig, bei den systemrelevanten Branchen mit Scheuklappen nur auf die zu schauen, die einen hohen Frauenanteil haben, um den vor jammervoller Melancholie triefenden Heldinnenepos singen zu können, dass nun Frauen unser System am Laufen halten und dafür auch noch soooooooooooo wenig Geld bekämen.

      Diese beständige kontrafaktische Litanei hat wohl nur vielen feministisch hirnsedierten Aktivisten noch nicht ausgereicht. Deshalb muss jetzt wohl noch einmal dringend draufgesattelt werden. Denn jede Sekunde öffentlicher Aufmerksamkeit, die nicht ausschließlich Frauen gewidmet wird, ist eine Sekunde blanken Frauenhasses.

      • Ok, dann hätte ich wohl eher „besondersbesonders FrauenFrauenFrauen“ schreiben sollen.
        Denn es geht nicht nur darum, Frauen waren vom Untergang der Titanic doppelt bedreifacht, sondern es wurde auch nicht verhindert, dass sie in den Rettungsbooten sexuell hätten belästigt werden können.
        Das prangere ich an!
        Und es handelt sich um ein solitäres Frauenproblem, während ein dahergelaufener Virus nicht hat sicherstellen können, dass ausschließlich alleinerziehende Mütter mit vieren, Spiel fünf, Schneider und Schwarz angesagt betroffen sind.
        Im praktischen Handout „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2015, basierend auf 1002 Interviews finden sich auf Seite 5 folgende interessante Ergebnisse:

        Unerwünschte E‐Mails, SMS, Fotos, Videos mit sex. Bezug hatten erhalten:
        12% aller Männer
        3% aller Frauen

        Nötigung zum Ansehen pornographischen Materials erfuhren:
        7% aller Männer
        2% aller Frauen

        Auf der Basis der vorliegenden Fragen wurden am Arbeitsplatz sexuell belästigt (S. 6):
        56% aller Männer
        49% aller Frauen

        Selbstverständlich wirst du diese Ergebnisse nie wieder in den Veröffentlichungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes finden – die Daten für Männer werden einfach weggelassen.
        Sie stören nämlich den Betriebsfrieden und die soziale Harmonie, bzw. die Geldströme.

        • …sondern es wurde auch nicht verhindert, dass sie in den Rettungsbooten sexuell hätten belästigt werden können.

          Von wem hätten sie denn belästigt werden können? Es hieß doch (auch) beim Untergang der Titanic „Frauen und Kinder zuerst!“

          Huch – das könnte an einem Tabu kratzen. 😉

        • Nee, crumar, diesmal hast du es nicht auf den Punkt gebracht.

          Wenn du Resultate aus diesem Handout als Argumentation nutzen willst, verleihst du ihm völlig unangebrachte Legitimation.

          Der eigentliche Hammer dieses Pamphlets steht auf Seite 6:
          Eine der im Gesetz genannten Belästigungssituationen schon einmal selbst erlebt haben 49 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer.
          Nach eigenem Begriffsverständnis schon einmal am Arbeitsplatz sexuell belästigt wurden aber nur 17 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer!

          Mit anderen Worten: 32 Prozent aller arbeitenden Frauen (jede 3.!) und 50 Prozent aller arbeitenden Männer (jeder 2.!) wurden schon ein- oder mehrmals sexuell belästigt, ohne es selbst zu bemerken. Diese Menschen waren bei den an ihnen angeblich verübten Verbrechen anwesend, bei vollem Bewusstsein und sind zum Zeitpunkt der Umfrage noch in der Lage, alle tatrelevanten Handlungen zu schildern und begreifen sich trotzdem(!) nicht als Verbrechensopfer.

          Hier soll völlig normales zwischenmenschliches Verhalten kriminalisiert, schlimmer noch: pathologisiert werden. Denn jemanden zum Opfer zu erklären, der von einem gesellschaftlich völlig üblichen und von ihm als harmlos empfundenen Umgang betroffen ist, grenzt an Gehirnwäsche und ist selbst völlig hirnverbrannt.

          Was nur noch die Frage offen lässt, ob das Gesetz, auf dem diese Pathologisierung beruht, hirnverbrannt ist zusammen mit der Studie, die dieses Gesetz trotz ihrer grotesken Ergebnisse nicht hinterfragt, oder die Studie allein, weil sie das Gesetz fehlinterpretiert.

          So oder so ist die Studie für’n Müll.

          • „Wenn du Resultate aus diesem Handout als Argumentation nutzen willst, verleihst du ihm völlig unangebrachte Legitimation.“

            Empfinde ich als etwas schwere Aussage. Gewiss ist da viel Müll bei. Aber die Grundaussage von crumar war doch, dass selbst eine „Studie“ einer Stelle, die nun nicht weiter von dem Verdacht entfernt sein könnte, pro Männer zu argumentieren, zu dem Ergebnis kommt, dass Männer nicht nur nicht erheblich seltener als Frauen sondern gar häufiger sexuelle Belästigung nach den Maßstäben dieser Stelle erfahren.

            Auch die von dir hervorgehobene Stelle zeigt doch eines deutlich, was auch wir hier immer wieder als Argument anführen, wenn es mal wieder um das Thema der sexuellen Belästigung geht. An den Maßstäben der „Anti“-Diskriminierungsstelle bemessen, werden Männer häufiger „Opfer“ sexueller Belästigung als Frauen, wenn es um die Selbsteinschätzung geht, verkehrt sich jedoch dieser Anteil dramatisch. Man kann von den Maßstäben halten, was man will, aber wenn sie bei allen Befragten gleich verwendet wurden, hat man einen zumindest eine „objekivierbare“ Basis. Aufgrund dieser Basis kam man dazu, dass von Verhaltensweisen, welche gemäß der ADS eine Belästigung darstellen sollen, häufiger Männer betroffen sind. Aber dennoch FÜHLEN sich Frauen subjektiv deutlich häufiger belästigt. Für mich ist es da am ehesten der totale Knaller, dass diese Diskrepanz bis heute bei all diesen Fanatikern, zu denen ich die Mehrheit der bei der ADS Tätigen zählen würde, nie dazu geführt hat, mal ihren Bias in Bezug auf dieses Thema zu überdenken. Eigentlich müssten sie genau diese eigenen Zahlen doch geradezu in den Arsch beißen.

            Ansonsten teile ich deine Einschätzung, gerade auch aus meiner Sicht als Betriebsrat. Der in dieser Studie mitschwingende autoritäre Dünkel ist unfassbar widerlich. Sie selbst legen Kriterien fest, nach denen sich angeblich ein Mensch belästigend verhält (man darf nie vergessen, dass damit immerhin auch disziplinarische bis strafrechtliche Maßnahmen einhergehen sollen), merken dann, dass ein großer Teil dessen, was sie selbst schon als Belästigung definieren wollen von „dem Pöbel“ nicht so geteilt wird, sehen dies aber nicht als Anlass, die eigenen Kriterien zu überdenken, sondern betrachten es viel eher als Aufforderung zu noch mehr „Aufklärung“ und „Sensibilisierung“. „Jetzt fühl dich doch endlich mal belästigt!“. Ja, da ist der Vorwurf der Gehirnwäsche beileibe nicht übertrieben.

            Aus meiner eigenen Lebenserfahrung sowie auch Betriebsratspraxis (obwohl tatsächlich sexuelle Belästigung, ganz entgegen dem, was man nach der ganzen medialen Dauerbeschallung meinen mag, ein nur seeehr untergeordnetes Thema ist), finde ich es ohnehin wenig zielführend, derart holzschnittartig an diese Sache ranzugehen. Sehr oft ist der Auslöser dafür, dass sich jemand belästigt fühlt, verfehlte Kommunikation. Ganz klassisch: zwei Kollegen haben eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung des gegenseitigen Verhältnisses. Der eine denkt, man wäre doch „Best Buddies“, der andere sieht den Kollegen hingegen am liebsten von hinten und mit möglichst viel Abstand, sagt ihm das aber nie und versucht sich stattdessen immer möglichst höflich und nett zu verhalten, um kein böses Blut entstehen zu lassen. Dadurch wird dem Kollegen aber auch nie zurückgespiegelt, dass seine Wahrnehmung bzgl. „Best Buddies“ nicht ferner der Realität sein könnte und verhält sich dementsprechend. Sprich: er sagt oder macht Dinge, die man unter „Best Buddies“ als witzig einstufen würde, der andere aber aufgrund seiner in Wahrheit unterkühlten Haltung als unangenehm bis belästigend empfindet.

            Für mich gebietet es schlicht die Fairness, jederzeit auch solche möglichen Fallgestaltungen erst einmal zu eruieren und dann zwingend in die Bewertung einfließen zu lassen, bevor man direkt dazu übergeht, einem Menschen potentiell existentiell einschneidender Sanktionen auszusetzen.

            Leider ist aber die auch von der ADS aktiv nach vorne getragene Motivation ähnlich der in den letzten Jahren in US-Colleges abgelaufenen Hexenprozessen. Vor allem dann, wenn die Klägerin eine Frau ist und der Beschuldigte ein Mann, haben gefälligst alle Normen der Fairness, die sich über tausende von Generationen im Zuge der menschlichen Zivilisierung zur Basis eines Rechtsstaatsempfindens geformt haben, hintangestellt zu werden. Dann hat gefälligst „listen and believe“ zu gelten. Und jeder Versuch der unvoreingenommenen, objektiven Fallprüfung wird sofort geframet als „mal wieder glaubt man einer Frau nicht“ oder direkt als „Frauenfeindlichkeit“.

          • @Renton

            Billy hat ja bereits ausgeführt und ich ergänze: Das Ziel der Umfragen zur sexuellen Belästigung ist natürlich, den Tatbestand ins Abenteuerliche auszuweiten.
            Nicht anders war und ist es mit „Gewalt gegen Frauen“, wo „Er schaute sie böse an“ als Gewaltakt gezählt werden sollte und ausbleiben der monatlichen Zahlung an eine Frau als „finanzielle Gewalt“.

            Fein ist doch, dass wenn sie schon solche absurden Studien liefern, wir natürlich die Zahlen verwenden, die da nachweisbar stehen.
            56% aller Männer wurden schon einmal sexuell belästigt und selbstverständlich ist die Dunkelziffer viel höher! Du erhältst 1 Dickpic? Phhhhh… Vier Männer erhielten zeitgleich unerwünschte Bilder!
            Treuherzigen-Wimpernaufschlag-mit traurigem-Dackelblick-auf-dich-richtend.

          • „nach den Maßstäben dieser Stelle“

            Die Maßstäbe sind so irrwitzig, dass sie allenfalls als Grundlage für einen Sketch der Marx-Brothers taugen.
            Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wieso man diese Maßstäbe aufwerten sollte, und sei es nur, um innerhalb dieses kruden Systems Widersprüche nachzuweisen. Wenn man einen Nazi bittet, den eigenen Enkel zu verschonen, schließlich sei dieser ja nur Vierteljude, hat man des Nazis Scheißweltbild bereits anerkannt. (Okay, der Vergleich hinkt, weil man es beim Nazi aus existenzieller Not heraus tut. Aber ist unsere Not denn schon so groß?)

          • Natürlich sind die Maßstäbe irrwitzig und spotten jeder Lebenswirklichkeit. Aber sie wurden eben für BEIDE SEITEN gleich angewendet. Und heraus kam ein Ergebnis, das den Spinnern von der ADS, das garantiere ich dir, so mal gar nicht geschmeckt haben dürfte. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass man in diesen Kreisen nach der Erfahrung dazu übergegangen ist, bei ähnlichen „Studien“ direkt immer nur die Frauen zu befragen.

            Ich sehe das auch nicht als ein Aufwerten der Studie an. Die finde ich ähnlich bescheuert wie du. Ich betrachte es eher so: beim Versuch, mal wieder was zu bekommen, was man medial orchestriert als Skandal unters Volk gebrüllt bekommen und natürlich immer schön den Männern vorhalten kann, hat man eigentlich nichts anderes gemacht, als eine Schrotflinte durchzuladen und aufs eigene Knie zu richten. Und weißt du, bei solchen Pfosten wie denen von der ADS betätige ich nur allzu gerne den Abzug dieser Flinte.

          • @Renton

            Man merkt einfach, du bist noch nicht so lange dabei.
            Was glaubst du, wie die ca. 500-600 feministischen Studien sind, die ich bisher gelesen habe?
            Sie bauen auf Schrott auf, lügen, fälschen, trickbetrügen und bilden dann ein Zitierkartell, auf dem die nächste Studie basiert, die noch bizarrere Ergebnisse präsentiert.
            Die Hälfte des Betrugs besteht daraus, Männer erst gar nicht zu fragen.
            Hast du die seltene Gelegenheit, in dem du sie auf frischer Tat ertappt hast, dann sollte man diese nutzen.
            Nicht mehr, nicht weniger.

          • @crumar

            „Man merkt einfach, du bist noch nicht so lange dabei.“

            Der alte Wolf hat gesprochen 😉

            „Hast du die seltene Gelegenheit, in dem du sie auf frischer Tat ertappt hast, dann sollte man diese nutzen. Nicht mehr, nicht weniger.“

            Ich glaube, auch wenn ich lange dabei bin, werde ich mich nicht auf deren Spielregeln einlassen. Dann kommt ja doch nur „aber Frauen werden überwiegend physisch belästigt, Männer bloß visuell und verbal (Seite 5). Frauen sind also viel schlimmer betroffen!“ Na, wie kommst du aus der Nummer wieder raus, Lupus?

          • Der Wolf würde deine Aufmerksamkeit dann auf die Seite 7 der Studie lenken.
            Da steht nämlich in der Grafik ein Widerspruch, der einem sofort ins Auge fällt, wenn man nicht feministisch verseucht ist.
            Die beobachtete Situation ging laut Männern zu 3% von Frauen aus, die erlebte von 30%.
            Das ist Faktor 10 – wie klappt das?
            „Nach eigenem Begriffsverständnis schon einmal am Arbeitsplatz sexuell belästigt“ wurden 7% aller Männer „Eine der im Gesetz genannten Belästigungssituationen schon einmal selbst erlebt“ haben 56% aller Männer.
            Die Differenz lässt sich auf welche eingebaute Entschuldigung des Verhaltens welchen Geschlechts zurückführen? Natürlich strukturiert feministische Theorie auch die Wahrnehmung – das ist gewünschter Effekt der Propaganda. Frauen sollen „sensibilisiert“ werden gegenüber sexueller Belästigung, nicht Männer.

            Und selbstverständlich funktioniert die Grafik auf Seite 8 nur, wenn Mehrfachnennungen möglich waren – was nicht in der Legende steht. Die gewünschte ideologische Botschaft ist, sexuelle Belästigung / „sexualisierte Gewalt“ von/gegenüber Frauen ist eine Machtfrage. Gähn. Gibt der tatsächliche Befund aber nicht her.

            D.h. feministische „Forschung“ drückt sich natürlich vor allen spannenden Fragen zugunsten einer monetarisierbaren Antwort im feministischen Sinne herum.
            Das sind – im Moment – die „Spielregeln“ und wir diktieren sie nicht.
            Spaßguerilla ist, die offensichtlich gefälschten Studien gegen sie zu verwenden.

          • „Die beobachtete Situation ging laut Männern zu 3% von Frauen aus, die erlebte von 30%.
            Das ist Faktor 10 – wie klappt das?“

            Gegenfrage: Wieso sollte das nicht klappen? Da ist kein Widerspruch. Wenn von 100 Männern 27 von einer Frau belästigt wurden, ohne das ein männlicher Zeuge anwesend war, und 3 weitere bei Anwesenheit eines männlichen Zeugen, ergibt das genau die Prozentzahlen. Wölfchen, du lässt nach 😛

            „Die Differenz [von 7% zu 56%] lässt sich auf welche eingebaute Entschuldigung des Verhaltens welchen Geschlechts zurückführen?“

            Ich glaube, Männer sind kompetent genug zu erkennen, ob sie sexuell belästigt wurden. So wie Frauen auch. Deshalb ist die 56%-Behauptung ja Schrott.

            „Natürlich strukturiert feministische Theorie auch die Wahrnehmung – das ist gewünschter Effekt der Propaganda.“

            Ja. Allerdings ist das ein Generationen andauernder Prozess. (Hoffe ich.) Und noch sind wir glücklicherweise nicht im feminazischen Paradies angekommen.

            „Das sind – im Moment – die „Spielregeln“ und wir diktieren sie nicht. Spaßguerilla ist, die offensichtlich gefälschten Studien gegen sie zu verwenden.“

            Harmonie-Renton sagt: Dann heben wir wohl unterschiedliche Herangehensweisen.
            Pessimismus-Renton sagt: Okay, für Dich scheint die Not also so groß zu sein 😦

          • @Billy Coen

            Ich würde darauf wetten, dass im Lebenslauf von keiner Feministin, die publizistisch oder „forschend“ tätig ist, eine Betriebsratstätigkeit vorkommt. Erstens hat der akademische Pöbel nach meiner Erfahrung wenig Verständnis für den Sinn solcher Einrichtungen, und zweitens mag ich nicht glauben, dass man bei einer Tätigkeit, die echtes zwischenmenschliches Feingefühl erfordert, radikalfeministische Ansichten aufrecht erhalten kann.

      • Schließlich wurde doch auch die ganze Coronasache ununterbrochen als „besonders Frauen“ ausgeschlachtet.

        Das stimmt, aber sie haben etwas an medialer Aufmerksamkeit verloren, seit Corona mit Abstand das erste Thema ist. Für Narzissten ein unerträglicher Zustand und es wird versucht, Covid durch die Geschlechterbrille mit eingebautem Bias zu lesen. Das gleiche Problem haben die Klimahüpfer, die, seit Monaten von den Medien gebauchpinselt, sich plötzlich in die zweite oder dritte Reihe versetzt sehen.

        Feminismus ist eine Narzisstenveranstaltung. Jeder Scheiss muss als Geschlechterproblem problematisiert werden, egal, wie weit hergeholt das auch erscheint. So in der Art “ die Klimakrise ist männlich“ blablabla, weil doch erwiesenermassen nur Männer konsumieren. Welche Frau geht denn schon gerne shoppen und kauft unnützes Zeug, was wiederum eine Belastung für die Umwelt ist? Niemals nie vorgekommen. Muss man wissen.

        • Frauen handeln nie ökologisch schlecht. Und auch wenn der Versandhandel seine Umsätze zu fast drei Vierteln durch Frauen generiert und das ganz besonders bei Klamotten, wo schon bei der Bestellung, dank „zur Sicherheit gleich alles in drei Größen“, klar ist, dass auf jede Lieferung direkt ein gesicherter Rückversand erfolgt, kann man das nicht dem weiblichen „CO2-Fußabdruck“ zurechnen. Denn schließlich sind es die PAKETBOTEN, die die Autos fahren. Und das sind in deutlicher Mehrheit natürlich Männer. Würden diese stinkfaulen Paschas die Pakete mit Fahrrädern verteilen, wäre der ganze Versandhandel „CO2-neutral“.

          Mein Gott, was schäme ich mich für mein Geschlecht!

  11. Douglas Murray schreibt in seinem Buch“The Madness of Crowds“:

    „A young man starting out on his attempts to understand the opposite sex currently has to face a world which tells him that he must have consent classes in school, and in university, that dictate exceptionally precise rules about what does and does not constitute inappropriate behaviour. And yet he can go online or down to his local bookstore – if he can find one – and discover that the books which have recently sold in the greatest numbers to women (including those of his mother’s age group) are ones centred around women’s rape fantasies. Fantasies that could not possibly be discussed or attempt to be understood but which are so public that the books in question are also made into movies showing in cinemas and grossing profits to date of around half a billion dollars.“

    Egal was man als Mann macht, es ist nie richtig. Softies wollen sie nicht, denn die sind nicht sexy, aber Machos wollen sie auch nicht, denn die respektieren ihre Unabhängigkeit nicht genug.

    Vielleicht drehen sie das auch nur so, wie es ihnen grade passt, mal wollen sie einen Macho, mal einen einfühlsamen Kumpel. Aber das findet sich nun mal normalerweise nicht in einer Person.

    Man kann es natürlich auch als intrasexuelle Konkurrenz zwischen Frauen deuten; dann zeigen die durch die Klagen über ständige Belästigung nur, wie scharf sie sind und wie Männer wegen ihnen regelmäßig die Selbstkontrolle verlieren. Manche andere Frau denkt sich dann vielleicht: Wow, die muss ja toll sein, wenn die Typen so hinter ihr her sind.

    • Ich meine, selbst Frauen sagen, dass Frauen bei der Partnerwahl nicht wissen was sie wollen, bzw. eher selten wissen, was sie wollen. Ich hatte auch einige dieser Gespräche mit Frauen, in der die über ihren Traumtypen gesprochen haben (vor allem während meiner Ausbildung. Wir waren in meiner Klasse 3 Männer und 15 Frauen): Gut aussehend, groß, kräftig, behandelt sie wie eine Königin, ist ein guter Zuhörer, ist sehr empathisch, aber auch dominant, nimmt sich was er will, gibt auch mal Kontra, ist spontan sowie aufregend und ist allgemein eher ein „Bad Boy“. Dass sich diese Sachen teilweise widersprechen wissen sie selber, aber so soll er halt nunmal möglichst sein.
      Auf der anderen Seite habe ich von einer „schlechten“ Partnerwahl auch schon profitieren können: Ich hatte es jetzt schon öfter, dass Freundinnen oder Bekannte wieder mal an dem „Bad Boy“-Typen gescheitert sind (heißt er hat sie betrogen bzw. schlecht behandelt – ÜBERRASCHUNG! 😀 ) und mal was anderes ausprobieren wollten. Nämlich mich, den netten (aber hoffentlich gut aussehende. Denke, bin ich zumindest ein wenig) Typen. Kamen auf jeden Fall ein paar interessante Nächte bei raus ^^.

      • Das Zauberwort heißt Zyklus.

        Könnte man darüber halbwegs vernünftig, also unter Auschluss von Feministinnen sprechen, das entschärfte vermutlich die Situation.

      • Bei den Yanomami in Südvenezuela hat der Anthropologe Napoleon Chagnon herausgefunden, dass die Männer, die die meisten Feinde getötet hatten, auch die meisten Kinder hatten; Sprich: Frauen bevorzugen gewalttätige Männer, weil sie sie und ihre Kinder besser beschützen können.

        So bei einem Stamm im Amazonasgebiet; in unserer Zivilisation haben Frauen natürlich ganz andere Möglichkeiten.

        • Wieso?
          Die heiraten immer mehr den „Mann“ mit Gewaltmonopol und dem schnellsten Weg zum Bankautomaten.
          Den StaatIn.
          Kombiniert man das dann noch mit der asymetrischen Gesetzesdurchsetzung gegenüber der authochtonen Bevölkerung ergibt sich ein bestimmtes Bild für das was hier passiert.

    • Man kann es natürlich auch als intrasexuelle Konkurrenz zwischen Frauen deuten; dann zeigen die durch die Klagen über ständige Belästigung nur, wie scharf sie sind und wie Männer wegen ihnen regelmäßig die Selbstkontrolle verlieren.

      So manche Feministin behauptet, dass sie unter sexueller Belästigung gelitten habe oder dass sie sogar vergewaltigt worden sei. Ich mahne zur Vorsicht. Das sind in den meisten Fällen Behauptungen, die nicht verifizierbar sind. Im feministischen Paralleluniversum gilt eine solche Leidensgeschichte eines Klageweibes als Adelung. Darum gehe ich davon aus, dass es in der Mehrzahl aller Fälle entweder übertrieben oder frei erfunden ist.

  12. „Eigentlich erstaunlich, dass noch niemand eine Art „Spamschutz“ entwickelt hat. Bilderkennungen darauf zu trainieren Schwänze zu erkennen und die Nachricht in eine Art Spamordner zu verschieben (auf Wunsch als Option) kann ja eigentlich nicht so schwierig sein.“

    Klar gibt’s das.
    Anders könnte es kein online Malen bei Nintendo geben.

    • Ich meine bei FB genügten dafür mal 3 Sek. anschauen (als +1 View), glaube das haben sie auf mindestens 10 Sek. gehoben, bei YT benötigt es noch mehr. Damit der Zähler hochgeht.

      Man muss schon auf Play drücken, allerdings nicht bis zum Ende anschauen.

  13. Am meisten regen mich ja wieder die ganzen „Männer“ auf, die sowas schreiben wie im Tweet von dieser Laura. „Oh ich schäme mich ja so für mein Geschlecht“, „Wir Männer sind schon richtige Arschlöcher“ habe ich da auch schon gelesen, etc. Argh, was soll das?
    Also ich schäme mich ganz sicher nicht, dass ich ein Mann bin. Ich bin jetzt auch nicht furchtbar stolz ein Mann zu sein. Vielleicht ein wenig stolz, wenn man das so sagen kann. Aber auch das ist diskutabel. Warum sollte ich mich da für ein paar Idioten entschuldigen, die für vernünftige „Pick-up Lines“ zu dumm sind? Und, das ist so leider die Beobachtung die ich gemacht habe, wenn es um das Thema Dickpic ging und ich Chatverläufe zu sehen bekommen habe – es sind meistens eher Kerle mit niedriger Bildung und einem entsprechenden sozialen Freundeskreis, die sowas machen. Die von der Sorte „Alta“, „Digga“ und „Bruda“ (ihr wisst was ich meine).

    • Lies dir die Kommentare von Frauen durch. Sie glauben dir nicht das du sowas nicht machst oder nicht jemanden kennst der sowas tut, ihn aber nicht davon abhältst, schließlich hat doch jeden 2. Frau mindestens einmal in ihrem im Schnitt 85 jährigen Leben sowas schon erlebt. Also bist du aufgrund deines Geschlechts schuldig, schuldig, schuldig. Schäme dich endlich ein Mann zu sein!

      • Ja, da haben wir wieder das Problem mit der selektiven Wahrnehmung: Das es oftmals die gleichen paar Prozent Männer sind, die sowas bei vielen Frauen machen, kommt da gar nicht mehr in den Sinn. Dafür kommt man halt gleich in Sippenhaft.
        Die Frage, die ich mir aber stelle, ist: Wie sollte man überhaupt andere Männer für Sachen strafen, die ja meistens im privaten bzw. oft auch online stattfinden? Vor allem, wenn sowas von Frauen auch häufig nicht unbedingt rausposaunt wird. Soll ich da auf magische Weise wissen, dass da grad eine Bekannte ein Dickpic bekommen hat, mir dann die Handynummer von dem Kerl raussuchen und ihn online beleidigen, oder wie? Und was sollte das dann bringen? Also ob jeder Mann auf alles hört, was andere Männer ihnen sagen …

        • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3969807/

          Keine Ahnung warum es Frauen und Frauenbeschützer so wichtig ist immer möglichst viele Männer in die Sippschaft zu nehmen.

          Vielleicht ist das vergleichbar mit einer normalen Heterobeziehung, wo die Frau in einem Streit dann auf einmal den Mann in die Defensive drücken will, mit irgendwas das er früher und ganz unabhängig vom aktuellen Streit falsch gemacht hat.

          Wenn man nur genug Männern einredet das sie schuldig sind, ist es für Feministinnen auch leichter irgendwelche unberechtigten Vorzugsbehandlungen für Frauen durchzusetzen. Siehe Frauenquote, die junge Männer diskriminiert, weil es früher, bevor sie oder die Frauen denen sie jetzt den Vortritt lassen sollen überhaupt geboren wurden, weniger Frauen in Führungspositionen gab.

      • Ich frage mich auch, wie ich, wenn ich mich als weißer Ritter begreife, zu der Information kommen sollte, dass mein „mate“ gerade so ein zu erziehender Fall ist. Wie stellen die Frauen sich das vor? Dass man sich täglich mit den Kumpels trifft und auswertet, wie viele Dick Pics jeder in den letzten 24 Stunden versendet hat? Und Sieger ist der mit der höchsten Anzahl?

        Wird in Männerkreisen überhaupt regelmässig über Annäherungsversuche gegenüber Frauen und über deren Verlauf gesprochen? Ich kenne das aus meiner Umgebung gar nicht. Das muss aber auch nicht repräsentativ sein.

        • Tinder hat zB unter 8 Millionen US Nutzer.
          Da trifft sich dann der Abschaum beiderlei Geschlechts und füllt Twitter und anhängend Feminismus und MGTOW mit seinen Erfahrungen an.

        • Das ist doch ein zentrales und auch ständiges Missverständnis bei Frauen. Gerade gab es auf Dreisat eine Doku über Vulven. Ich habe die zum Spaß mit meiner Freundin angesehen. Da wurde dann beklagt, dass Frauen die Variationsbreite an Muschis nicht bekannt sei, weil (vermutlich auf Druck der Gesellschaft) junge Mädchen diese nicht miteinander vergleichen und besprechen. Als ich dann angedeutet habe, dass ich mich jetzt auch nicht erinnern könnte dergleichen mit meinen Freunden getan zu haben führte das zu erstaunen. Ich habe dann argumentiert, dass die regelmäßige Besprechung der Formen von Schwänzen in der Bravo kaum nötig gewesen wäre wenn alle Männer das machten. Das kam an. Generell gehen aber viele Frauen davon aus, dass Männer über Frauen miteinander reden wie die Weiber bei Sex and the City. Aus meiner Erfahrung könnte das kaum ferner der Realität sein.

          • Ich kenne diese Vergleiche auch nicht.
            Das begann erst später interessant zu werden, als die Menge der Frauen die meinen -hihihi du weisst schon- glaubten komplimentieren zu können (und gleich noch dreckige Wäsche zu waschen), indem sie mir vergleichend, herablassend von den Schwänzen von Exfreunden erzählten, mehr als nur eine Häufung individueller Arschlöcher in meiner Timeline zu ergeben schien. Der Versuch darüber mit Männern zu sprechen, ging nicht gut aus.

            Das viele Frauen glauben, dass Männer sich wie die SatC Tussis ( schlimmer! natürlich) über Frauen „austauschen“, liegt nach meiner Überzeugung daran, dass Frauen oft so über Männer sprechen (ne strange Form von Gleichstellung). Das es als emotional Intelligent und nicht als rattig gilt, den der an unschönen Gefühlen beteiligt ist, zum besseren Überstehen dieser Gefühle mit Dreck zu beschmieren. Und daran, das die Typen natürlich, sowieso, viel schlimmer sind. Chauvis halt.

          • „Das viele Frauen glauben, dass Männer sich wie die SatC Tussis ( schlimmer! natürlich) über Frauen „austauschen“, liegt nach meiner Überzeugung daran, dass Frauen oft so über Männer sprechen …“

            Frauen feiern sich gern als die empathischeren Wesen.
            Die Wirklichkeit sieht anders aus. Frauen sind extrem schlecht im Einfühlen der männlichen Psyche.
            Das ist noch keine Schande – wir sind da genauso schlecht, aber im Gegensatz zu Frauen extrapolieren wir nicht unser Verhalten 1:1 auf ihres. Frauen denken, in der Wirtschaft werden die großen Entscheidungen auf dem Klo unter Ausschluss der Frauen getroffen, weil sie selbst oft im Rudel pinkeln gehen.
            Und weil Frauen untereinander sehr freizügig über Männer ratschen, denken sie, dass Männer das untereinander auch machen. Dass Männer allein pinkeln gehen und dabei nur extrem ungern Gesellschaft haben wollen und dass sie sich bei ihren Treffen über alles Mögliche unterhalten, nur nicht über Frauen, KÖNNEN sie sich nicht vorstellen.

    • „Oh ich schäme mich ja so für mein Geschlecht“, „Wir Männer sind schon richtige Arschlöcher“

      Es ist natürlich absurd. Warum sollte man sich dafür auch schämen, wenn Frauen gerade ja auf die richtigen Arschlöcher stehen und hinsichtlich ihres Selektionsverhaltens selbst noch in der Steinzeit festhängen.

      • „„Oh ich schäme mich ja so für mein Geschlecht“, „Wir Männer sind schon richtige Arschlöcher“
        Es ist natürlich absurd. Warum sollte man sich dafür auch schämen, wenn Frauen gerade ja auf die richtigen Arschlöcher stehen und hinsichtlich ihres Selektionsverhaltens selbst noch in der Steinzeit festhängen.“

        Ich glaube das ist auch intrasexuelle Konkurrenz. Man(n) signalisiert damit wie viel besser man selbst doch ist. Frauen stehen ja auf den „Beschützertyp“ (in Kontaktanzeigen als „suche starke Schulter zum Anlehnen“-Chiffre).
        Man könnte auch schreiben „Wäre ich dabei gewesen, dann hätte ich den aber zurechtgewiesen!“. Das würde aber eher prahlerisch wirken. Kommt auch nicht gut an.
        Also zieht man sich auf die Ja-Sager-Position zurück. Wird auf twitter auch durch ❤ von den Frauen belohnt. Das pusht das Männerego.

      • Ich (fremd)schäme mich schon für die Idioten, die glauben Ungleiches sollte gleiche Rechte haben.
        Die es zugelassen haben , dass das Spaßeinkommen der Frauen sie zur Werberelevantesten Zielgruppe hat werden lassen.
        Für die zwanghaften Whiteknighter.

    • Sind die Zahlen im ersten Diagramm weltweit gesehen? Oder warum sind Japaner so gefragt? Sind das dann vor allem die Chinesen, Koreaner, etc. die Pornos mit Japanern präferiert anschauen, oder wie kommen da die Zahlen zusammen?

      • Pornhub ist stärker auf dem US Markt. Deutscheland wichst anscheinend hauptsächlich zu Xhamster.
        Das Diagramm zeigt aber deren globale Daten.
        Ich schätze es sind da die ganzen Animeperversen die Japanerinnen so pushen.

          • Japanese ist doch dadurch gekennzeichnet, dass die Geschlechtsteile großumfänglich verpixelt sind. Wundert mich das die international beliebt sein sollen.

          • Kurt Eichenwald

            Tentacle Porn

            Und in der SMV sexual market value Theorie ranken Asiatinnen ja auch ganz oben auf weiblicher Seite.
            Wundert mich jetzt nicht wirklich.

          • Hat mich auch sehr erstaunt.
            Liegt aber bei mir eher daran, dass ich mir schon seit früher Jugend kaum etwas (von diversen abseitigenFetischen usw. abgesehen) abtörnenderes vorstellen kann als eine asiatische Frau, warum auch immer mein Gehirn so gepolt sein mag. Europäisch-Asiatisch gemischt finde ich mitunter sehr attraktiv, aber es gibt keine einzige „100%ige“ Chinesin, Japanerin, Koreanerin etc. pp. die ich auch nur näherungsweise hübsch finde.
            Vermutlich bin ich nach heutigen Maßstäben damit Rassist, oder so.

          • Japanerinnen bedienen schon recht viele Klischees der Attraktivität bei Frauen. Eben mäßige Gesichter, sehr glatte Haut und in der Regel auch eher schlank. Mir persönlich gefällt die Tendenz zu kurzen Beinen nicht so, aber das ist individuell. Abtörnender ist da eher die Geräuschkulisse 😂.

      • China, Korea, usw. haben eine vernachlässigbar kleine Pornoindustrie, wenn überhaupt (legal) vorhanden und demnach wird dort viel auf die japanischen Produktionen ausgewichen, wenn man sich etwas ansehen möchte, was dem eigenen Ethnotyp am nahesten kommt. Das wird demnach ein Grund sein.

        Ein weiterer (aus westlicher Sicht) dürfte die Exotik sein. Viele japanische Pornos sind anders aufgebaut als das übliche Filmchen im Westen. Außerdem bedient die japanische Industrie sehr viele Fantasien und Fetische. Manche mögen es auch wie die japanischen Darstellerinnen stöhnen.

  14. Da ist es wieder, das „Anstarren“ als sexuelle Belästigung, in einem Atemzug mit Befummeln, Vergewaltigen, Versklaven.

    Seit die Mädels die Ganzkörpersonnenbrillen in Mode gebracht haben, sind die nur noch am Glotzen, weil eben keiner sehen kann, dass sie gaffen. Wenn man sie dann anschaut, drehen sie den Kopf ganz entlarvend schnell weg. Das ist der Reflex. Dann haben sie kurz die reflektierende Brille vergessen, die sie tragen. Bei Männern nennt man sowas „Spanner“.

    Die rehkitzgleich vorgetragene Keuschheit unserer starken Herrenfrauen wirkt inzwischen nur noch albern. In jeder mittlerweile normalen gendergerechten Netflix-Serie kommt eine kampfkunstbegabte gute Herrin vor, die ganz selbstverständlich den auserwählten Typen an sich zerrt und küsst. Finden alle gut. Kein Protest von keinem.

    Wenn ich mal davon ausgehe, Frauen seien erwachsen und nicht keuscher als Männer, sexuell konotierte Kontaktaufnahmen würden also im Umgang miteinander nicht höher gewertet als die üblichen Beleidigungen, Maßregelungen, Bevormundungen, Übergriffigkeiten durch Fremde im Alltag, dann würden Männer vermutlich dauerhaft aufschreien und metooen können. So wie sie von den Herrenfrauen Tag für Tag gegängelt, angekeift, mit Verachtung überschüttet werden. Wie sie sich jeden Tag in unsere Leben einmischen und bestimmen wollen, was wir machen und was gut und falsch ist. In Sachen Übergriffigkeit sind sie ganz weit vorne.

    Wenn sie dann wieder auf ihrem Reiterhof entspannen und ihr Zuchthengst erregiert angesichts einer vorbeitrabenden Stute, was ja selbst für Männer furchteinflößend erscheint, dann wird das Handy gezückt und ein YouTube-Video generiert.

  15. Erwischt…

    Da WP den Link wahrscheinlich wieder nachbearbeitet, gibt es die Zeitangabe noch mal extra.
    Ab 13:45 zeigt sich die Doppelmoral von Joko & Klaas.

    Sie haben sich dann zwar öffentlichkeitswirksam entschuldigt und werden dann vom ZDF auch in Schutz genommen. Die Berührung sei ja gar nicht echt, sondern nur angedeutet gewesen.
    Imho spielt das für eine sexuelle Belästigung allerdings eine untergeordnete Rolle, man sieht auch, das die Situation dem Mädel unangenehm ist.
    So ein „Gag“ wäre für mich bspw. ein absolutes No-Go gewesen.

    • Man sieht eigentlich nur, dass die Hostess nichts peilt. (Wahrscheinlich hat sie die Sendung später aber zur Kenntnis genommen.)

      Heftiger finde ich, wie Joko und Klaas im Anschluss über die Hostess reden.

  16. Habe mich jetzt nicht besonders eingelesen.

    Aber, was ist eigentlich der große Unterschied dazu, dass Männer auf Singleseiten auch häufiger von irgendwelchen Sexdienstleisterinnen angeschrieben udn belästigt werden.

    Gerade die Unterhaltungsindustrie macht sich doch eher lächerlich. Man kann doch kaum einen Tatort oder sonstige Alltagsproduktion gucken, ohne dass irgendwelche Frauen ihre Brüste zeigen oder die weiblichen Stars besonders ihre Brüste präsentieren.

    Bei Femen war es doch in der Regel auch nicht der Skandal, weil Frauen einem ungefragt ihre Brüste aufdrängten, sondern nur weil sie Veranstaltungen zu sprengen versuchten.

    Selbst Kirchentage, auf den Fotzen gemalt und gefeiert werden und einem dann überall in der Presse als toll aufgedrängt werden, brachte Männer nicht in einen kollektiven Opfergejaule.

    Dass Frauen ihre Brüste einem ungefragt im Alltag zu präsentieren versuchen (tiefes Dekolleté, hautenge Kleidung, wenig verhüllende Bluse, …) juckt kaum einen.

    Dass Frauen mich ungefragt an Oberkörper und Po begrapschten bzw. ihre Titten an mich pressten, ist mir in meinem Leben schon sehr oft passiert. Insbesondere, wenn man gut trainiert war und relativ enge Kleidung trug, hatten sehr viele Frauen kaum Hemmungen. In meiner Jugend hatte ich meine Haare an den Seiten ultrakurz getragen. Das zog Frauenhände merkwürdigerweise auch magisch an.

    Auch bin ich schon mehrfach ungefragt von Frauen zum Tanzen gewzungen worden, indem diese mich auf Tanzflächen zerrten und engste Umarmungen aufdrängten. Und dabei hatte ich mehrfach ausdrücklich gesagt, dass ich nicht tanzen möchte.

    Ich vermute, der größte Unterschied ist wohl, dass Männer nicht so große Heulsusen wie Frauen sind und es ihnen zudem äußerst peinlich wäre, sich als bemitleidenswertes Opfer der Gesellschaft zu betrachten. Wenn einem die Frau nicht gefällt, dann lässt man sie im Regelfall einfach stehen oder sagt ihr, dass man kein Interesse hat. Wenn das wie beim erzwungenden manchmal nicht wirklich ging, weil die Frau zu aufdringlich ist und man nicht als Gewalttäter gelten wollte, um sich aus der Lage zu befreien, dann hat es einen auch nicht umgebracht oder die Psyche zerstört, die Sache über sich ergehen zu lassen. Auch, wenn einen seöbst hässliche Frauen begrapscht haben oder selbst hässliche Frauen sich an einen gepresst haben oder selbst hässliche Frauen unbedingt nackt in Funk und Fernsehen auffallen wollten oder ungefragt Spammails zusenden, war das meiner Psyche irgendwie immer egal.

    Männer können halt robust mit den Widrigkeiten im Leben umgehen. Wenn sie etwas wirklich stört, dann suchen sie einfach Lösungen. Wer nicht begrapscht werden möchte, zieht z.B. keine sexuell aufreizende Kleidung an. Wer als Schalkefan keinen Ärger haben möchte, geht auch nicht mit Schalketrikot in BVB-Ultrafankurven. Wenn Männer sich von Spammails genervt fühlen, versuchen sie Filter zu schreiben.

    Aber so etwas können halt nur Menschen, die Eigenverantwortung für ihr Leben übernehmen wollen und auch wissen, dass zum Leben auch dazu gehört, selber mit weniger erwünschten Situationen zurechtzukommen. Menschen, die in nahezu allen Lebenssituationen die Hilfe von anderen erwarten und nichts anderes als plärren gelernt haben, haben natürlich viel größere Schwierigkeiten, Eigenverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

    Und, wenn einem dann auch noch überall eingehämmert wird, dass man ein bemitleidenswertes Opfer ist, dann kommt man natürlich auch psychisch weniger gut damit klar, wenn einem ungefragt Dinge gezeigt werden, die eigentlich nichts Besonderes in der Natur sind. Aber Menschen, die sich aufgrund der Dauerbeschallung in ihre Opferposition hineinpsychen, verkraften das halt weniger. Wenn man ihnen einreden würde, dass ungefragtes „Guten Tag“ wünschen eine Machtdemonstration darstellt, würden diese Leute als psychische Wracks sich auch dann wieder schwerst misshandelt fühlen und die Hilfen benötigen.

  17. Das Ministerium für falsche Studien und feministishe Justiz ist auch schon aufgesprungen:

    Gewalt oder sexuelle Gewalt, was, sofern sie gegen Frauen gerichtet ist, ja oft zu ein und dasselbe gemacht wird, um Gewalt zu einem Frauenproblem zu machen, wird echt viel zu selten thematisiert. Sozusagen ein Tabu-Thema!

    • Ja, der feministische Filz tut mal wieder sein übles Werk. Wie immer beginnt es mit einer „kleinen Aktion“, die dann in bester Astroturfing-Manier medial aufgegriffen und eine Riesending draus gemacht wird. Ich erwarte zahlreiche Talkrunden über die gar schröcklichen Dinge, die Frauen so in unserer Gesellschaft auszustehen haben, wie sie so tagein, tagaus von weißen Männern (politisch korrekt explizit NATÜRLICH nur von denen) drangsaliert und erniedrigt werden.

      Und die nächste Stufe der Eskalation dürften dann mal wieder politische Skandalrunden werden, die erneut in der Verschärfung oder gar kompletten Neuerfindung irgendwelcher Gesetze münden, die unseren Rechtsstaat mal wieder einen Schritt näher an den Abgrund einer von ideologisierten Fanatikern vor sich hergetriebenen Bananenrepublik heranführen.

    • Für die Presse ist das ja auch leicht verdaulich und bekanntes Terrain: Hier die armen Frauen, da die bösen Männer.

      Viel einfach wie die Corona-Krise, bei der doppelt so viele Männer sterben wie Frauen, Männer dazu gezwungen werden hier Hilfe zu leisten und Männer auch noch freiwillig überall in Aktion treten, um etwas gegen diese Krise zu machen. Da muss man jetzt ja schon dazu übergehen und ihnen das vorwerfen.

  18. »Es reicht nicht jetzt hier „Tut mir so leid für euch“ und „I’m ashamed to be a man“ zu schreiben.«

    So so …

    Für die nächste Talkshow mit Beteiligung von Frau Stokowski hätte ich folgende Idee:

    »Frau Stokowski, ich habe hier eine Statistik, aus der klar hervorgeht, dass in Frankfurt an der Oder überproprtional viele Ladendiebstähle von Polen verübt werden.

    Sie, Frau Stokowski, sind doch polnischer Abstammung!

    Würden Sie bitte den Polen sagen, dass sie nicht so viel klauen sollen!!

    Es reicht nämlich nicht, wenn Sie sich bloß dafür schämen!!«

  19. Hier mal die Perspektive eines Mannes, der manchmal belästigt wird (Sprung von unsichtbar für Frauen ging schnell zu Übergriffig).
    Kurz vor Corona war ich in einem Club, eine Frau begrabbelt mich und zeigt mich ihrer Freundin wie ein Zootier, klar war besoffen trotzdem seltsam.
    Das beste war mal ein Treffen mit einer Frau. Sie ist bei den Grünen. Findet metoo etc toll. Ich meinte dann, ich würde auch oft belästigt . Sie so „wenn man so aussieht, muss man sich nicht wundern “
    Tolle Doppelmoral…

  20. „Ein Beispiel sei die Statue von Trump, die ihn nackt mit extra kleinen Penis zeigt.“

    Kann man sich nicht ausmalen, welchen Ärger das gegeben Hätte. Eine Figur von Hillary, deren inhaltsleere Brüste, dir nur noch Hautlappen sind, bis zum Knie hängen.

  21. Ich wurde auch schon von Frauen aus meinem Bekanntenkreis an Karneval an den Hintern und zwischen die Beine gefasst. Als ich gesagt habe, dass mir das unangenehm ist und sie das bitte unterlassen soll, wurde sie wütend und hat mich als „Schlappschwanz“ beleidigt.

    Männliche Opfer von sexueller Belästigung werden nicht ernst genommen. Weder von der Polizei noch von Feministinnen. Wir würden ihnen in der Diskussion den „Raum wegnehmen“, weil es statistisch gesehen seltener vorkommt.

  22. Warum werden hier die Belästigungen nicht mal ernst genommen und überlegt, was man auch von männlicher Seite dagegen tun könnte?
    Starrdessen wird sich rausgeredet, dass die Frauen ja irgendwie selbst schuld seien oder es sich um Missverständnisse handelt…

    • @jalavarietas:

      »… was man auch von männlicher Seite dagegen tun könnte?«

      Bloß weil ich männlichen Geschlechts bin, habe ich noch lange nichts gemein mit Männern, die, beispielsweise, »dickpics« verschicken. Die isolierte Tatsache, dass ich männlichen Geschlechts bin, verpflichtet mich zu exakt nichts!

      Wenn ich bei einer beobachteten Belästigung möglicherweise interveniere, dann darum, weil ich ein zivilisierter Mensch bin. Denn der Unterschied zwischen zivilisiertem und unzivilisiertem Verhalten ist das, worum es hier tatsächlich geht.

      Was unsere Feministinnen hier gerade wieder inszenieren, ist der Versuch einer kollektiven Beschämung, die im Dienst einer öffentlichen Inszenierung ihres Opfernarzissmus steht.

      • Es geht eben darum, dass Frauen sich schon haufenweise gegen sexuelle Belästigung einsetzen, Männer eben nicht!
        Du schreibst du bist ein zivilisierter Mensch und die Grenze liegt zwischen zivilisiertem und unzivilisierten Verhalten.
        Damit hast du zum Teil recht. Der Punkt ist aber, dass Belästiger in den meisten Fällen auch ganz zivilisierter Menschen sind, wo keiner das drüber denken würde.

        „Was unsere Feministinnen hier gerade wieder inszenieren, ist der Versuch einer kollektiven Beschämung, die im Dienst einer öffentlichen Inszenierung ihres Opfernarzissmus steht.“

        Das ist einfach Quatsch! Es geht nicht um Beschämung, sondern um ein Aufwecken, darum dass Männer begreifen wie groß dieses Problem ist!

        • „Es geht nicht um Beschämung, sondern um ein Aufwecken, darum dass Männer begreifen wie groß dieses Problem ist!“

          Es geht um Beschämung, sonst nichts.
          Und wie weit das Spiel gediehen ist, zeigen uns die #metoo-Kampagnen der letzten Jahre. Man mag über einen Weinstein denken, wie man will, aber ihn für 20 Jahre in den Knast zu stecken auf nicht belegte Vorwürfe aus ferner Vergangenheit hin, zeugt nicht gerade von männlicher Solidarität. Genauso wenig das politische Ende eines alternden FDP-Politikers auf eine tollpatschige Äußerung über das Aussehen einer Journalistin.

          Das von Dir als groß wahrgenommene Problem ist lächerlich klein, man nennt es „Popanz“.

          Dir schwebt anscheinend sowas wie: „Jupp, wir müssen mal reden. Jupp, Frauen vergewaltigen ist nicht gut, das musst du verstehen!“ vor?
          Dann hätte ich keinen Kumpel/Freund mehr. Und wenn Jupp mich auf die Weise zur Seite nehmen würde, hätte er keinen Kumpel/Freund mehr.

          • @carnofis:

            „Es geht um Beschämung, sonst nichts.“

            Das ist deine Behauptung, weil du die Probleme nicht ernst nehmen willst. Vermutlich bist du Teil des Problems, warum sonst solltest du dich so dagegen wehren?

            „Dir schwebt anscheinend sowas wie: „Jupp, wir müssen mal reden. Jupp, Frauen vergewaltigen ist nicht gut, das musst du verstehen!“ vor?
            Dann hätte ich keinen Kumpel/Freund mehr. Und wenn Jupp mich auf die Weise zur Seite nehmen würde, hätte er keinen Kumpel/Freund mehr.“

            Mir schwebt eher so etwas vor: Wenn Jupp das nächste mal einer Frau auf den Hintern haut (ungewollt! komm mir jetzt nicht mit Freundin von Jupp),, dann könntest du ihm einfach mal sagen, dass sich so etwas nicht gehört. Und auch umgekehrt wäre es super, wenn Jupp dir soetwas in solchen Situationen sagt.

          • „Vermutlich bist du Teil des Problems, warum sonst solltest du dich so dagegen wehren?“

            Weißt Du, diese Taktik, jemanden in die Defensive zu drängen, ist mindestens 400 Jahre alt.
            Ich habe mich in den 80er Jahren, als ich selbst noch eher feministisch orientiert war, intensiv mit der Hexenverfolgung der frühen Neuzeit beschäftigt. Und schon da wurden Kritiker der Verfolgungen auf dieselbe Weise mundtot gemacht – manchmal nicht nur mund-.
            Damit beeindruckst Du mich also nicht.

            „Wenn Jupp das nächste mal einer Frau auf den Hintern haut (ungewollt! komm mir jetzt nicht mit Freundin von Jupp),, dann könntest du ihm einfach mal sagen, dass sich so etwas nicht gehört.“

            OK, mach ich.
            Versprochen.

            Fällt mir nicht zuletzt auch deshalb so leicht, weil ich dieses Poklatschen bisher nur im Fernsehen beobachtet habe. Mag sein, dass das zu bayerischen Bierzelten gehört, in Norddeutschland scheint das keine entsprechende Kultur zu geben.

            Und Jupp darf mich auf jeden Fall auch maßregeln, wenn ich nicht an mich halten kann.
            Ja, ich bin sogar so großzügig ihm zu erlauben, mir richtig eine reinzuhauen 😀

        • @jalavarietas:

          »Es geht eben darum, dass Frauen sich schon haufenweise gegen sexuelle Belästigung einsetzen, Männer eben nicht!«

          Das Hauptproblem ist, dass wir von unseren Feministinnen keine analytische Einordnung des Phänomens bekommen, sondern eine moralische Panik. Eine analytische Einordnung könnte auf folgende Punkte hinweisen:

          (1) Es gibt in unserer Gesellschaft immer noch fundamental asymmetrische Erwartungen an das Flirtverhalten: es wird von den Männern erwartet, dass sie die Initiative ergreifen, während die Frauen sich darin gefallen, diese Initiative auszulösen, weil sie das in ihrer Attraktivität bestätigt.

          (2) Ein Großteil des Flirtverhaltens entfällt auf junge Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse und körperlichen Reaktionen oft selbst noch nicht verstehen und gerade damit beginnen, sich auszuprobieren. Hier ist generell mit gering entwickeltem Reflexionsvermögen zu rechnen. Das gilt für beide Geschlechter.

          (3) Wie crumar weiter oben angemerkt hat, gibt es ein altersbedingtes Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage auf dem Partnerschaftsmarkt, schön illustriert am Beispiel von Jessica Valenti: dieselbe Frau, die ein Übermaß an (subjektiv definiertem) »sexistischem Verhalten« beklagte, solange sie ein bestimmtes Alter nicht überschritten hatte, beklagt sich auf der anderen Seite der Grenze über einen Mangel an männlicher Aufmerksamkeit. Das ist ein reines Marktgesetz: habe ich ein Überangebot, sortiere ich das meiste davon als »Belästigung« aus, wird es zu einem knappen Gut, handelt es sich um »Aufmerksamkeit«.

          (4) Das von Dir genannte »Silvester 2015« ist ein Paradebeispiel für feministische Doppelmoral: hier ging es nämlich nicht um Männer schlechthin, sondern um Männer orientalischer Herkunft aus einem islamisch geprägten Kulturkreis. Das zu erwähnen, wurde sofort als »Rassismus« gebrandmarkt, denn unsere Feministinnen wollen ausschließlich das Merkmal »Mann« sehen und keine weitere Differenzierung zulassen.

          (5) Wie auch beim Beispiel der Partnerschaftsgewalt werden uns Fälle von Vergewaltigung und Belästigung völlig kontextfrei präsentiert, jegliche dem Verständnis des konkreten Ablaufes dienende Details werden als »Relativierung« verweigert. An der Sache interessierte Ursachenforschung wird durch pauschalisierende Schuldzuweisung nach dem Muster »wir armen Frauen – ihr schlimmen Männer« ersetzt. Überdies wird die Definition von sexueller Belästigung ähnlich wie die von Partnerschaftsgewalt äußerst weit gefasst, um das Phänomen zum Zweck der Skandalisierung möglichst groß erscheinen zu lassen.

          (6) Die sozialen Medien haben die Schranken und Kosten für soziale Kommunikation drastisch gesenkt. Es ist sehr leicht geworden, einen Menschen nur noch als digitale Projektionsfläche für die eigenen Vorurteile und Fantasien anstatt als realen Menschen zu betrachten.

          (7) Unsere Kultur hat seit den 1960er Jahren eine »Deregulierung« des Flirtverhaltens durchgemacht. Früher gab es Regeln, Konventionen, Zeiten und Orte dafür, die heute praktisch nicht mehr existieren. Es herrscht sozusagen eine kommunikative Anarchie, in der jeder (und jede) so vorgeht, wie er das aus zufälligen Quellen im Hirn hat. Und wenn da sehr wenig im Hirn vorhanden ist, kommt halt das Verschicken von dickpics dabei raus. Peter Müllers ironische Vorschläge sind insofern trotz ihrer Ironie berechtigt, weil sie das Problem eines solchen Fehlens von Regeln aufspießen.

          (8) Ausgerechnet die einzige Kultur, die versucht hat, die entstandene Leerstelle der Flirtkultur wieder mit regelhaften Verhaltensempfehlungen aufzufüllen, nämlich das Pick-Up, wird vom Feminismus dämonisiert.

          (9) Eine Rückkehr zu einer stärker regulierten Flirtkultur ist für Feministinnen darum ausgeschlossen, weil sie darauf bestehen, dass es für weibliches Verhalten überhaupt keine irgendwie gearteten Einschränkungen geben dürfe. Frauen sollen alles dürfen, was ihnen in den Sinn kommt, ohne im Sinne einer Eigenverantwortung über mögliche absehbare Konsequenzen nachdenken zu müssen. Stattdessen schwebt ihnen eine Art von umgekehrten Scharia-Regeln vor, bei denen nicht Frauen, sondern Männer einer einseitigen Verhaltensregulierung unterworfen werden sollen, nach dem Motto: ein, Mann, der einer Frau begegnet, soll die Straßenseite wechseln.

          Wenn man das Phänomen also so einordnet und differenziert, wird leicht ersichtlich, das Aufforderungen der Art »Ihr Männer müsst euch aber stärker dagegen engagieren!« ins Leere laufen – allein schon darum, weil sich viele Facetten des Phänomens gar nicht auf die Ebene individuellen Engagements herunterbrechen lassen. Eine solche differenzierte Betrachtung hat freilich einen gravierenden Nachteil: man kann keine moralische Panik damit anzetteln.

          Und darum bleibe ich bei meiner Behauptung: die Kampagne, mit der wir es derzeit zu tun haben, dient ausschließlich der feministischen Selbstinszenierung im Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit!

          • „Wenn man das Phänomen also so einordnet und differenziert, wird leicht ersichtlich, das Aufforderungen der Art »Ihr Männer müsst euch aber stärker dagegen engagieren!« ins Leere laufen – allein schon darum, weil sich viele Facetten des Phänomens gar nicht auf die Ebene individuellen Engagements herunterbrechen lassen.“

            Sie laufen auch deshalb ins Leere, weil dasselbe Verhalten bei der einen Frau Widerwillen, bei ihrer Nachbarin dagegen Wohlwollen auslöst.
            Mann kann das Fell nun mal nicht waschen UND gleichzeitig trocken halten.

          • @djadmoros:

            „Das Hauptproblem ist, dass wir von unseren Feministinnen keine analytische Einordnung des Phänomens bekommen, sondern eine moralische Panik.“

            Damit könntest du recht haben.

            (1) Zustimmung

            (2) Nur teilweise Zustimmung. Man lernt doch recht schnell, was wie rüberkommt.

            „(3) …habe ich ein Überangebot, sortiere ich das meiste davon als »Belästigung« aus, wird es zu einem knappen Gut, handelt es sich um »Aufmerksamkeit«.“

            Nein. Belästigung ist nicht davon abhängig, ob es knappes Gut ist oder Überangebot. Belästigung bleibt Belästigung! Natürlich kann es sein, das Frauen ab einem bestimmten Alter weniger belästigt werden als andere. Und in bestimmten Outfits wird man auch mehr belästigt als andere.

            (4) Damit triffst du mich nicht. Zustimmung, in dem Punkt war die Art und Weise typisch für jenen Kulturkreis.

            (5) Stimme dir teilweise zu. Bei einigen Projekten ist es problmatisch, was alles zur Belästigung zählt Aber bei den angesprochenen Männerwelten war es für mich ziemlich klar und nicht zu weit gefasst.

            (6) Stimmt und das finde ich schade.

            (7) Es gibt immernoch gewisse Anstandsregeln, leider beherrschen die nur noch wenige. Glücklicherweise gehören 90% der Männer mit denen ich ausgehe dazu.

            (8) PickUp wäre noch ein spezielles Thema

            (9) Hier beschreibst du ziemlich viel Unsinn. Ich finde eben die gewissen Anstandsregeln gut. Und natürlich ist jeder selbst für sein Verhalten verantwortlich.

            „Wenn man das Phänomen also so einordnet und differenziert, wird leicht ersichtlich, das Aufforderungen der Art »Ihr Männer müsst euch aber stärker dagegen engagieren!« ins Leere laufen – allein schon darum, weil sich viele Facetten des Phänomens gar nicht auf die Ebene individuellen Engagements herunterbrechen lassen. Eine solche differenzierte Betrachtung hat freilich einen gravierenden Nachteil: man kann keine moralische Panik damit anzetteln.“

            Das Ansprechen von Problemen als Anzetteln von Hysterie zu verurteilen ist daneben.

          • „Es gibt immernoch gewisse Anstandsregeln, leider beherrschen die nur noch wenige.“

            Ich hoffe mal du beziehst das auf Männer UND Frauen.
            Ansonsten scheint das ein recht negatives Männerbild zu sein, wenn 90% deiner Männer die Regel beherrschen, du ab glaubst das die wenigsten Männer diese beherrschen.

          • @Matze:
            „Ich hoffe mal du beziehst das auf Männer UND Frauen.
            Ansonsten scheint das ein recht negatives Männerbild zu sein, wenn 90% deiner Männer die Regel beherrschen, du ab glaubst das die wenigsten Männer diese beherrschen.“

            Ja, ich meine durchaus Männer und Frauen. Denke dennoch, dass bei „meinen“ Männern hier ein größerer Teil noch gewisse Anstandsregeln beherrscht, da ich großteils im rechtskonservativen Umfeld date.

        • Mir ist sowas ganz fremd, ich würde nie von mir aus auf die Idee kommen, einer Frau ein Bild von keinem Schwanz zu schocken oder ihr einfach so an die Bust zu fassen.

          Das Problem ist, dass man nie genau wissen kann, was die Frauen wollen. Ich dachte als Junge auch immer, die Mädchen müssten mich eigentlich mögen, weil ich so ein netter Kerl bin und so schönes langes Haar hatte, aber sie mochten die großmäuligen Muskelpakete mehr als mich.

          Darauf habe ich mein Verhalten geändert und hatte von dann mehr Erfolg bei Frauen.

          • „Mir ist sowas ganz fremd, ich würde nie von mir aus auf die Idee kommen, einer Frau ein Bild von keinem Schwanz zu schocken oder ihr einfach so an die Bust zu fassen.“

            Mir ist das mal passiert. Also das mit dem an die Brust fassen.
            Es war beim Rumalbern und ich wollte sie neckend zurückschubsen, hatte in dem Moment aber vergessen, dass sie eine Frau ist. Beim Schubsen „merkte“ ich dann den Übergriff und war ziemlich erschrocken und verwirrt.
            Ging aber gut aus. War meine Schwester und deshalb kann ich heute vom heimischen PC aus mitdiskutieren, sonst hätte ich wahrscheinlich 20 Jahre gekriegt 😉 .

            „Darauf habe ich mein Verhalten geändert und hatte von dann mehr Erfolg bei Frauen.“

            Ich glaub, Ähnliches können hier 90% der männlichen Postenden berichten.

            Der gute Frauenversteher ist ein Ladenhüter, den jede Frau sich wünscht – für ihre Freundin.

          • „Das Problem ist, dass man nie genau wissen kann, was die Frauen wollen. Ich dachte als Junge auch immer, die Mädchen müssten mich eigentlich mögen, weil ich so ein netter Kerl bin und so schönes langes Haar hatte, aber sie mochten die großmäuligen Muskelpakete mehr als mich.“

            Das Problem ist die Erwartungshaltung der sog. nice guys. Sie denken, sie hätten es „verdient“, dass die Frauen sie mögen, weil sie so nett sind! Sie sind in meinem Verständnis richtige Arschlöcher, die genauso nur mit einem ins Bett wollen nur nicht mit der Sprache herausrücken.

          • „Sie sind in meinem Verständnis richtige Arschlöcher, die genauso nur mit einem ins Bett wollen nur nicht mit der Sprache herausrücken.“

            Ich glaube, Du unterliegst da einem fundamentalen Irrtum.
            Wenn Du nicht total scheiße aussiehst und im gebärfähigen Alter bist, wollen ALLE Männer mit Dir in die Kiste steigen, wenn sie rauskriegen, dass Du solo bist.

            Wenn da einer zwischen ist, der Dir nur seine Briefmarkensammlung zeigen und Deine Fensterbilder bewundern will, gibt es zwei Möglichkeiten:
            1. er lügt – und will Dich nur in die Kiste kriegen, oder
            2. LAUF SO SCHNELL DU KANNST! Dann ist der Typ nämlich verrückt, schlimmstenfalls gefährlich.

            Frag mal Deine Oma, das war früher schon so.
            Sogar unter Ramses II und davor 😉 .

          • „Sie denken, sie hätten es „verdient“, dass die Frauen sie mögen, weil sie so nett sind! “

            Nein, sie sind verwundert, weil quasi ALLE Frauen ihnen ständig sagen, sie sollen nur sie selbst und nett sein, dann würde das schon klappen mit der Beziehung und jede einzelne Frau betont auch unermüdlich, dass sie es GANZ toll findet, wie nett der Mann, aber, weiß auch nicht wieso, sie kann sich mehr als Freundschaft einfach nicht vorstellen, das liegt bestimmt nur an ihr, die Frau, die mit ihm zusammenkommen wird (bestimmt gleich um die Ecke) hat ganz viel Glück und hast du morgen Zeit, mir beim Umzug zu helfen?

            Der Ärger der Nice Guys ist NICHT, dass sie etwas nicht kriegen, worauf sie glauben, ein Anrecht zu haben, sondern dass sie ihr ganzes Leben nach Strich und Faden von Frauen belogen wurden.

          • Ich glaube, Du unterliegst da einem fundamentalen Irrtum.
            Wenn Du nicht total scheiße aussiehst und im gebärfähigen Alter bist, wollen ALLE Männer mit Dir in die Kiste steigen, wenn sie rauskriegen, dass Du solo bist.

            Da muss ich widersprechen.
            Vergessen hast du bei deiner Pauschaisierung nämlich die Schwulen und die Männer, die in einer festen, glücklichen Beziehung sind. Die wollen dann nämlich, zumindest sehr wahrscheinlich, nicht mit einer Solo-Frau in die Kiste und sind auch nicht verrückt-gefährlich.

            Und um nur für mich zu sprechen. Nein, ich würde auf gar keinen Fall mit einer Frau in die Kiste steigen wollen, die mich vorher mit feminazistischer Ideologie vollgelabert hat.
            Und auch bei „normalen“ Frauen würde ich doch noch gewisse Auswahlkriterien hinzuziehen, nicht nur den Umstand, dass wir beide solo sind.

        • „Es geht eben darum, dass Frauen sich schon haufenweise gegen sexuelle Belästigung einsetzen, Männer eben nicht!“

          Im Vergleich dazu wie viele Männer sich für Männer einsetzen, ist die Zahl der Männer die sich für Frauen auch ein Haufen.

          Und nehmen wir jetzt mal an, Männer setzen sich jetzt auch haufenweise gegen sexuelle Belästigung ein, aber nicht auf feministische Weise, in dem möglichst generalisierend alle Männer beschämt und eine falsche Schuld aufgezwungen wird, sondern auf eine produktive Weise und dann fangen die Medien an darüber zu berichten. Was denkst du wie lange es dauert bis irgendwelche Feministinnen sich beklagen das Männer hier jetzt „so viel Raum einnehmen“?

          Männer haben schon auf vieler Art versucht Frauen zu helfen, z.B. durch Ringe oder Strohhalme, die Vergewaltigungsdrogen in Getränken erkennen. Und haben sich Feministinnen darüber gefreut? Nö, im Gegenteil. Die Frau müsste dabei ja etwas tun und konnte nicht einfach weiter jedes beliebige Getränk in ihren Hals gießen.

          Naja, feministische Lösungen scheinen auch nicht so gut zu funktionieren.

          • @Matze:
            „Und nehmen wir jetzt mal an, Männer setzen sich jetzt auch haufenweise gegen sexuelle Belästigung ein, aber nicht auf feministische Weise, in dem möglichst generalisierend alle Männer beschämt und eine falsche Schuld aufgezwungen wird, sondern auf eine produktive Weise und dann fangen die Medien an darüber zu berichten. Was denkst du wie lange es dauert bis irgendwelche Feministinnen sich beklagen das Männer hier jetzt „so viel Raum einnehmen“?“

            Und dann sind die Männer beleidigt? Oder was ist das Problem, wenn sich da wieder irgendwelche Feministinnen beschweren? Mann sollte sich einfach gegen sexuelle Beläastigung einsetzen, weil man damit vielen Frauen helfen kann und nicht weil man Applaus von Feministinnen erwartet.

          • Ein Internet Mob geht auf einen Los, weil Frauen ja selbst für ihre Sicherheit sorgen müssen, also das was du oben als „ziemlich viel Unsinn“ beschreibst.

            https://www.bbc.com/news/blogs-trending-28958365

            Was macht man denn gegen sexuelle Belästigung?
            Feministische Seminare?
            Geschlechtertrennung?
            Nur noch Frauen machen den ersten Schritt?

            Die meisten Erwachsenen (im Westen) wissen was falsch ist und was nicht. Was sie nicht wissen, ist was der Gegenüber fühlt.

    • „Starrdessen wird sich rausgeredet, dass die Frauen ja irgendwie selbst schuld seien oder es sich um Missverständnisse handelt…“

      Das machst Du nochmal schnell woran fest?
      Meine beschränkte männliche Wahrnehmung hat hier auf dem Blog eigentlich genau das Gegenteil registriert.
      Lass mich doch an Deiner feministischen Erweckung teilhaben.

        • Der Kommentar von Sandale war suboptimal, zugegeben. Punkt für Dich.
          Aber an dem, was Adrian schreibt, kann ich nichts Falsches erkennen.
          Im Gegensatz zu den meisten heterosexuellen Wesen werben bei den Menschen nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen. Und sie tun es mit dem einzigen Kapital, das auf dem Partnermarkt einen Wert darstellt – ihrem Aussehen.
          Dass ihr Angebot nicht nur die interessanten „Käufer“ anlockt, sondern auch die absolut uninteressanten, mag als ärgerlich empfunden werden, ist aber nun Mal unvermeidbar.
          Das wird in aller Regel als Missverständnis abgehakt und weiter gesucht.
          Millionen Frauen leben täglich in dieser Welt, ohne sich belästigt zu fühlen.
          Millionen Männer leben täglich in dieser Welt, ohne sich nach einem Korb in ihrer Substanz angegriffen zu fühlen.

          Es gibt einen Bodensatz von Menschen in dieser Welt, der sich an keine sozialen Normen hält – Männer wie Frauen. Unter Männern finden sich da welche, die sich Sex holen, wenn sie ihn haben wollen und dafür beliebige Frauen vergewaltigen. Das ist aber im Gegensatz zu dem, was Du vielleicht erlebt hast und man Dir in den einschlägigen feministischen Kreisen erzählt, weder häufig, noch sozial akzeptiert.
          Männer, die wegen Vergewaltigung im Knast landen, besetzen dort die unterste Hierarchie, nur noch von Kinderschändern unterboten.

          Versuch einfach mal davon auszugehen, dass der Mann, dem Du gleich draußen begegnest, NICHT vorhat, Dich ins nächste Gebüsch zu schleifen. Dann lebst Du wesentlich entspannter – und wesentlich näher an der Wirklichkeit.

          • Der Kommentar von Sandale war suboptimal, zugegeben. Punkt für Dich.

            Einspruch.

            Frauen wie Varalarietas, die mir Schuld oder wenigstens Verantwortung für das Verhalten anderer Männer zu schieben wollen, indem sie alle Männer in Geiselhaft nimmt, haben erst dafür gesorgt, dass „Vergewaltigung“ für mich ein PAL ist.

            Ich vergewaltige keine Frauen. Habe ich nie, werde ich nie. Damit ist das Thema für mich erledigt.

            Den Mythos von der völlig unschuldigen Frau, die vollverschleiert in den Busch gezerrt wird, kaufe ich auch nicht mehr ab. Feministen (inklusive Varalarietas) selbst betonen immer wieder, dass die meisten tatsächlichen (nicht eingebildeten oder überinterpretierten) Vergewaltigungsopfer den anderen kennen.
            Damit ist die Busch-Geschichte so wahrscheinlich, wie beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden.

            Und #silvester2015 als Argument, dass das Vergewaltigungsproblem eben KEIN Zeichen für Zivilisationsbruch ist? LmaA.

            Insofern, durchaus: 🤷🏾‍♂️

            Ich fang mit dem „Betroffensein“ an, sobald mehr als keine Feministin bereit ist, die Probleme von Männern, die m.E. schwerer sind als etwas unerwünschte sexuelle Aufmerksamkeit, ernst zu nehmen.

            Voraussichtlich also nie.

          • „Frauen wie Varalarietas, die mir Schuld oder wenigstens Verantwortung für das Verhalten anderer Männer zu schieben wollen, indem sie alle Männer in Geiselhaft nimmt, haben erst dafür gesorgt, dass „Vergewaltigung“ für mich ein PAL ist.“

            Den Punkt musste ich ihr gewähren, weil sie damit belegen konnte, dass jammernde Frauen nicht ernst genommen würden – und dies auch sogleich anhand Sandales Kommentar belegen konnte.
            Ansonsten bin ich meilenweit davon entfernt, ihr recht zu geben.
            Dazu klingt das alles viel zu vertraut nach den unter Feministinnen verbreiteten Beschämungstaktiken. Sie definieren eine Tatsache und fordern uns auf, diese mit vollem Einsatz zu bekämpfen.
            Eine dieser typischen Tatsachen ist die „Rape culture“, die ein Massenphänomen unterstellt, das es nicht gibt und damit auch nicht bekämpft werden kann.

            „Den Mythos von der völlig unschuldigen Frau, die vollverschleiert in den Busch gezerrt wird, kaufe ich auch nicht mehr ab. Feministen (inklusive Varalarietas) selbst betonen immer wieder, dass die meisten tatsächlichen (nicht eingebildeten oder überinterpretierten) Vergewaltigungsopfer den anderen kennen.
            Damit ist die Busch-Geschichte so wahrscheinlich, wie beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden.“

            Auch beim Scheißen kann man vom Blitz getroffen werden 😉 .
            Es gibt die Soziopathen, die ohne erkennbaren Grund losziehen und Frauen vergewaltigen. Aber sie kommen kaum häufiger als ein 6er im Lotto vor.
            Und sie gehören – leider – zum Lebensrisiko, so wie der Mittelschüler, der es plötzlich im Kopf kriegt und in seiner Schule Amok läuft.
            Auch den erreiche ich nicht, indem ich meinen Kumpel ermahne, keine anderen Menschen zu ermorden.
            Oder die Schülerin, die ihren Freund wegen einer Vergewaltigung auf dem Disco-Klo vors Gericht zerrt und (angeblich) vollkommen überrascht ist, wenn das Überwachungsvideo zeigt, dass die Tat nur in ihrer Phantasie stattfand.

            Sehr typisch für den Feminismus allgemein ist, dass er seinen Anhängerinnen ein gewaltfreies Paradies verspricht, wenn sich die Männer nur tüchtig genug ins Zeug legen würden.
            Aber es wird immer Männer UND Frauen geben, die nicht nach gesellschaftlichen Normen funktionieren und vielleicht einfach nur Lust am Quälen empfinden.

          • „Der Kommentar von Sandale war suboptimal, zugegeben. Punkt für Dich.“

            🤷‍♀️

            Guck Dir doch mal Vox Days Video über Gamma Männchen an.

          • Video?
            War da ein Video?
            Ich hab nur eine Art Interview gefunden über Spielberg und seinen Trick, sich auch als Verlierer als Gewinner zu fühlen.

          • @carnofis:
            „Der Kommentar von Sandale war suboptimal, zugegeben. Punkt für Dich.“

            Danke.

            „Aber an dem, was Adrian schreibt, kann ich nichts Falsches erkennen.“

            Er redet von Missverständnissen beim Flirten während es bei Männerwelten aber um sexuelle Belästigung geht und nicht um Missverständnisse geht.

            „Es gibt einen Bodensatz von Menschen in dieser Welt, der sich an keine sozialen Normen hält – Männer wie Frauen. Unter Männern finden sich da welche, die sich Sex holen, wenn sie ihn haben wollen und dafür beliebige Frauen vergewaltigen. Das ist aber im Gegensatz zu dem, was Du vielleicht erlebt hast und man Dir in den einschlägigen feministischen Kreisen erzählt, weder häufig, noch sozial akzeptiert.
            Männer, die wegen Vergewaltigung im Knast landen, besetzen dort die unterste Hierarchie, nur noch von Kinderschändern unterboten.“

            Ich denke nicht, dass irgendjemand es normal findet, Frauen zu vergewaltiagen. Aber Belästigung fängt schon viel früher an. Beispielsweise wenn ein Mann ständig meinen Arm streichelt, obwohl ich immer wieder sage, ich möchte nicht, dass er mich anfasst. Diese Situation hat dann beinahe in einer Prügelei geendet.

            „ersuch einfach mal davon auszugehen, dass der Mann, dem Du gleich draußen begegnest, NICHT vorhat, Dich ins nächste Gebüsch zu schleifen. Dann lebst Du wesentlich entspannter – und wesentlich näher an der Wirklichkeit.“

            Ich gehe mitnichten davon aus, dass mich jeder mann ins nächste Gebüsch zerren will. Aber es kommt nunmal vor.

          • @only me:
            „Frauen wie Varalarietas, die mir Schuld oder wenigstens Verantwortung für das Verhalten anderer Männer zu schieben wollen, indem sie alle Männer in Geiselhaft nimmt, haben erst dafür gesorgt, dass „Vergewaltigung“ für mich ein PAL ist.“

            Du bist ja ein ganz lustiger 😀
            Wie kommst du darauf, dass ich dich irgendwie für das Verhalten anderer Männer verantwortlich mache oder dir die Schuld zuschiebe?

            „Ich vergewaltige keine Frauen. Habe ich nie, werde ich nie. Damit ist das Thema für mich erledigt.“

            Und dir ist es völlig egal, wenn z.B. deine Freundin oder deine Mutter vergewaltigt werden?

            „Den Mythos von der völlig unschuldigen Frau, die vollverschleiert in den Busch gezerrt wird, kaufe ich auch nicht mehr ab. Feministen (inklusive Varalarietas) selbst betonen immer wieder, dass die meisten tatsächlichen (nicht eingebildeten oder überinterpretierten) Vergewaltigungsopfer den anderen kennen.
            Damit ist die Busch-Geschichte so wahrscheinlich, wie beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden.

            Und damit bist du einfach ein unempathisches Arschloch!

            „Und #silvester2015 als Argument, dass das Vergewaltigungsproblem eben KEIN Zeichen für Zivilisationsbruch ist? LmaA.“

            Wie kommst du darauf?

            „Ich fang mit dem „Betroffensein“ an, sobald mehr als keine Feministin bereit ist, die Probleme von Männern, die m.E. schwerer sind als etwas unerwünschte sexuelle Aufmerksamkeit, ernst zu nehmen.“

            Ich nehme durchaus die Probleme von Männern ernst. Aber das war hier nunmal nicht das Thema.

          • @jala

            „Und dir ist es völlig egal, wenn z.B. deine Freundin oder deine Mutter vergewaltigt werden?“

            Nein, es ist mir egal, ob DU vergewaltigt wirst. Es ist dein Problem. Ich trage nichts dazu bei, dass du es hast. Ich verweigere jede Zuständigkeit, dafür zu sorgen, dass du es nicht hast.

            „Wie kommst du darauf, dass ich dich irgendwie für das Verhalten anderer Männer verantwortlich mache“
            und
            „Und damit bist du einfach ein unempathisches Arschloch!“

            Hoppsa, sich selbst widersprochen in nur 2 Sekunden. Ich soll mich also doch kümmern und mit-empfinden.
            Niemand hat das Recht, dich zu vergewaltigen. Zustimmung. Unsere ganze Gesellschaft macht nach Kräften allen Beteiligten so klar wie möglich, dass das sos ist.
            Das ist NICHT das selbe wie: Du hast das Recht, nicht vergewaltigt zu werden, denn letzteres begründet einen Anspruch von dir, mir gegenüber. Wenn du dieses Recht hättest, hätte ICH die Verpflichtung, dich zu schützen. Jedes Recht von A ist automatisch eine Verpflichtung von B.
            Und diese Verpflichtung, egal wie sehr du versuchst, mich zu beschämen, lehne ich ab. Denn es gibt kein Quid pro Quo. Du bist im Gegenzug zu nichts verpflichtet. Du bist ja, „Victim-Blaming“ schreienden Feministinnen zufolge, nicht mal dazu verpflichtet, dich selbst zu schützen. Egal, was die passiert, es ist IMMER die Schuld der Männer/des Patriarchats.

            „Ich nehme durchaus die Probleme von Männern ernst. “

            Ja, indem du zum Beispiel Incels für fiese Arschlöcher hältst. Es ist genau diese Art von „Empathie“, für die Feministinnen berühmt sind.

          • „Wie kommst du darauf, dass ich dich irgendwie für das Verhalten anderer Männer verantwortlich mache oder dir die Schuld zuschiebe?“

            Weil dein erster Post lautete (sinngemäß): „Warum werden hier die Belästigungen nicht ernst genommen und mal überlegt, was man von männlicher Seite dagegen tun könnte?“

            Jala, hast du einen Hund? Wenn ja, perfekt, wenn nein, versetze dich doch einfach mal in die Lage eines Hundebesitzers. Du hast deinen Hund gut erzogen, bist immer korrekt, räumst im Park die Hundehaufen weg. Nun siehst du im Fernsehen einen 15-Minutenfilm: Herrchenwelten. Bzw. für dich: Frauchenwelten. Darin wird mit großem Tamtam angekündigt, dass es gleich etwas furchtbares zu sehen gibt. Triggerwarnung. Und als erstes kommt… eine Ausstellung von Hundehaufen. Mit tief betroffener Stimme erklärt die Moderatorin, dass sie immer wieder durch den Park läuft und anschließend Scheiße am Schuh hat. Weil es einfach Leute gibt, die ihre Hunde überallhin kacken lassen. Dabei ist das doch verboten. Und trotzdem muss sie immer wieder die Scheiße aus den Rillen in ihren Schuhen pulen. Und sie kennt noch mehr Leute, denen es ebenso geht.
            Fühlst du dich angesprochen? Nein, denn du macht so etwas nicht.
            Nächstes Thema. Bedrohliche Musik. Es geht um Hunde, die sich nicht benehmen. Die fremde Passanten anknurren, anbellen, oder an ihnen hochspringen. Und Frauchen erklärt: Der will doch nur spielen…
            Schlimm, klar. Aber…fühlst du dich angesprochen? Nein, du hast deinen Hund gut erzogen.
            Zum Abschluss gibt es eine Ausstellung, die die Kleidung zeigt, die Leute anhatten, als sie von einem Hund schwer verletzt wurden. Sogar ins Gesicht gebissen. Ein Leben lang entstellt. Grauenhaft… Fühlst du dich angesprochen? Nein, denn du gehörst nicht zu den Idioten, die sich einen Kampfhund halten, den sie nicht unter Kontrolle haben.

            Ein paar Tage später trendet #Frauchenwelten. Große Empörung über verantwortungslose Hundebesitzer. Aber in einem Hundehalterforum diskutieren Leute, warum schlechte Hundehalter mit guten in einen Topf geworfen werden. Und was vergleichsweise harmlose Ärgernisse wie Hundekot am Schuh mit schweren Beißattacken zu tun haben sollen. Einige haben den starken Eindruck, hier sollen Hundehalter in ihrer Gesamtheit beschämt werden.

            Und dann kommt ein valajarietas und erklärt DIR, die Leute im Forum würden Belästigung durch Hunde nicht ernst nehmen. Und DU, ja, genau DU, die Du dich immer korrekt verhalten hast – sollst bitte mal überlegen, was man tun kann, um Belästigung durch Hunde zu unterbinden.

            Was würdest du davon halten?

          • Wie Feministinnen sich um die Probleme von Männern kümmern:

            „Suicide Prevention Australia spricht nun weniger über psychische Gesundheit. Dennoch hat die Organisation im vergangenen Jahr sechs Forschungsstipendien vergeben, die alle an weibliche Forscher gingen, von denen sich keines mit dem Suizid von Männern befasste. Und was die ultimative Beleidigung ist: Der Way-Back-Service, der Movember finanziert und in Partnerschaft mit Beyond Blue eingeführt hat, hilft mehr Frauen (60 Prozent) als Männern. “
            https://genderama.blogspot.com/2020/05/suddeutsche-zeitung-berichtet-uber.html

        • Die Aussage aus dem Sketch kann man nicht leugnen. Wenn die Frau den Mann attraktiv findet, kann die gleiche Wortwahl positiv aufgenommen werden, die bei einem anderen Mann als Belästigung empfunden wird.

          Der nicht als attraktiv angesehene Mann überschätzt nun seine eigene Attraktivität (bei Männer tatsächlich häufig der Fall) und projiziert zudem seine anziehenden Gefühle für die Frau auf die Frau und denkt das sie genau so empfindet. Tut sie aber nicht und deswegen ist seine Annäherung für sie eine Belästigung, wobei er aber dachte das sie ihn auch mag.

          Also ja, ein Missverständnis.

          Da mag dir nicht gefallen, jalavarietas, ändert aber nichts daran das es so ist. Das passiert Frauen auch. Die überschätzen völlig ihre eigenen Attraktivität und haben den Anspruch das nur die besten Männer gut genug für sie sind. Diese Männer haben aber die Wahl mit deutlich besseren Frauen auszugehen und dann sind die Frauen überrascht das sie einen Korb bekommen. Laurie Penny ist so ein Fall. Die hat Mal öffentlich darüber rum-phantasiert das irgend so ein high-quality Mann auf einer Party voll auf sie abfährt. Der hat mitbekommen was sie da behauptet und ihr dann auch öffentlich eine Abfuhr erteilt, soweit ich weiß ohne das es davor zu einen wirklich nennenswerten Kontakt kam.

          Die eigenen Gefühl auf andere zu Projizieren sollte Feministinnen doch vertraut sein. Tun sie ja ständig, wenn sie der Welt erklären was Männer wirklich denken.

          • @Renton und @OnlyMe:
            Wirklich ganz starke Posts – besonders das Bildnis mit den Hundehaltern gefällt mir so gut, dass ich es auch verwenden würde.

            Wisst Ihr – ich glaube viele Leute sind einfach nicht in der Lage, den Taschenspielertrick der Gruppenhaft zu erkennen. Nehmen wir Vala – auch sie hat wohl schon mal schlechte Erfahrungen gemacht mit Hundehaltern und ist schon mal in einen Haufen getreten. Durch den Bericht wird sie emotional getriggert und da es um Hundehalter geht und du wohl ein solcher bist, ist die Assoziation im Gehirn da, denn es besteht ja eine Korrelation: überwiegend solche Menschen mit Merkmal Hundehalter lassen ihre Hunde hinkacken, ergo sind das mehr oder weniger alle. Klar ab und an kackt auch mal ein Jogger auf den Weg (aber das ist eher ne Randerscheinung) aber das wird medial auch nicht so thematisiert.

            Das grosse Probleme ist also die fehlende Abstraktionsfähigkeit vieler Beteiligter. Es ist doch das gleiche Muster: Ein paar Hundehalter bauen Scheisse, schon sind sie in Sippenhaft. Ein anderes mal sinds Flüchtlinge, schon sind sie alle Terroristen. Erinnert ihr Euch noch an die Welle terroristischer Attacken die überwiegend von muslimischen Terroristen begangen worden? Auch da gabs die Forderung, dass sich die „normalen“ Muslime doch endlich mal davon distanzieren müssten.

            Egal ob rechter Wutbürger oder Feministin, ich verachte Euch ob Eurer fehlenden Abstraktionsfähigkeit gleichermassen.

    • Ja, was könnte man tun?

      Eine Option wäre es, junge Frauen unter Aufsicht eines männlichen Familienmitglieds zu stellen wenn sie sich in der Aussenwelt bewegen. Dann kann da nichts mehr passieren.

      Und generell mehr Wert auf die Trennung der Lebenssphären legen.

      Ergänzend könnte man auch als kulturelle Konvention die weibliche Körpersilhouette mit weiter Bekleidung verhüllen. Eventuell wäre es sinnvoll, auch das Gesicht zu verhüllen, was aktuell sogar noch einen epidemiologischen Zusatznutzen hätte.

      Für die virtuelle Welt und die dortige Kommunikation könnte es sinnvoll sein, wenn Frauen sich als Männer ausgeben. Zumindest Dickpics und unerwünschte Anmache wären dann Schnee von gestern.

      Also an Vorschlägen mangelt es nicht, jalavarietas. Dauert halt eine Weile bis es sich durchsetzt 🙂

        • Djadmoros hat das Thema oben sehr ernst genommen. Du KÖNNTEST dich ja mal daran abarbeiten. Oder zumindest an irgendeinem anderen Post hier, zu dem man inhaltlich gut Stellung beziehen. Davon gibt es eine Menge.
          Aber ich vermute, zu mehr als Gejammere bist du nicht in der Lage. Typisch Feministin eben.

          • @Renton:
            „Djadmoros hat das Thema oben sehr ernst genommen. Du KÖNNTEST dich ja mal daran abarbeiten. Oder zumindest an irgendeinem anderen Post hier, zu dem man inhaltlich gut Stellung beziehen. Davon gibt es eine Menge.“

            Mache ich doch auch, sitze eben nicht den ganzen Tag vorm PC…

            „Aber ich vermute, zu mehr als Gejammere bist du nicht in der Lage. Typisch Feministin eben.“

            Du scheinst offenbar nicht in der Lage zu sein ohne irgendwelche Vorurteile einen normalen Umgang zu pflegen.

          • @jalavarietas
            Ja, inzwischen bist du auf die Posts eingegangen. Meine Vermutung war also voreilig und ich bitte um Entschuldigung.

        • jalavarietas,

          da wo diese Regeln gelebt werden, wird das Thema sehr ernst genommen. Was u.a. daran liegt, dass es dabei nicht um das Wohlgefühl der Frau geht, sondern die Reputation einer ganzen Sippe daran hängt. Und das ist in informellen Ökonomien am Ende eine Frage über Leben und Tod.

          Auch hierzulande werden die Pseudoprinzessinnen (kleine Teilmenge der Frauen den anderen ist das heute schon klar) noch lernen, dass sie nicht göttinnengleich im Mittelpunkt des Universums stehen und ihr Schutz vor und in der Aussenwelt einen Preis hat.

        • @Jalavarietas

          Wieso denkst du eigentlich, dass er das nicht ernst gemeint haben könnte?
          Das ist ein Vorschlag, der in sehr vielen Kulturen der Welt (hauptsächlich im mittleren Osten) genau so gelebt wird.

          Nicht dass ich persönlich diesen Vorschlag jetzt übermässig toll finde, aber die Empirie zeigt uns doch, dass es immer Kriminalität (und damit auch Gewaltverbrechen und Belästigung) geben wird, egal wie sehr sich eine Gesellschaft „anstrengt“ sie zu unterbinden. Wenn du also mit allen Mitteln Gewalt oder meinetwegen auch nur Belästigung durch Männer an Frauen zu 100% vermeiden willst, kommst du an einer vollständigen Geschlechterseggregation nicht vorbei. Peters Vorschlag ist die Light-Version dieser Seggregation.

          Wie stellst du dir das eigentlich vor, wie sich Männer gegen sexuelle Belästigung engagieren?
          Also das ist eine ganz ernst gemeinte Frage.

          Sollen Männer jetzt durch die Fussgängerzone laufen und fremde Männer darüber belehren? Oder sollen Männer jetzt ganz viele tolle Hashtags gegen sexuelle Belästigung machen? Blogs aufmachen? Was willst du denn das der einzelne konkret tut? Wie gesagt, das ist eine ernste Frage meinerseits.

          • @einLeser:
            „Wie stellst du dir das eigentlich vor, wie sich Männer gegen sexuelle Belästigung engagieren?
            Also das ist eine ganz ernst gemeinte Frage.“

            Ganz einfach. Man belästigt nicht. Man spricht andere drauf an wenn diejenigen belästigen. Man versucht im Freundeskreis ein vernünftiges Frauenbild zu etablieren.

          • „Man versucht im Freundeskreis ein vernünftiges Frauenbild zu etablieren.“

            Was das wohl ist, ein „vernünftiges Frauenbild“?

          • Sie hat da schon recht, im Bunten Alptraum kann man sich darauf mal ganz sicher nicht einigen.
            War schon schwierig genug rheinische fröhlichkeit mit nordischer Stock im Arschigkeit unter einen Hut zu bringen.
            Den Zug haben die Linkenden und Toleranten im Land schlicht entgleisen lassen.
            Jetzt setzt sich durch wer in weniger Minuten die 36 Cousins herbeitelefonieren kann.
            Das werden nicht die toleranten Bürohengste & Hippie-boomer Opas sein.

            Zumindest im Nachblick hatte der Feminimus damit recht, denen die Kinder im Zweifelsfalle zu nehmen.
            Wenn auch mit der falschen Begründung.

    • „Starrdessen wird sich rausgeredet, dass die Frauen ja irgendwie selbst schuld seien“

      ist das deine eigene Analyse oder hast du die von irgendeinem anderen Forum übernommen?

    • Warum werden hier die Belästigungen nicht mal ernst genommen und überlegt, was man auch von männlicher Seite dagegen tun könnte?

      Also hör mal Schätzchen: Die traditionellen Mittel gegen Belästigungen und Vergewaltigungen sind ja Kopftuch, Schleier und nicht vor die Türe gehen. Und zwar schon lange vor Mohammed. Wir Männer haben eine ganze Zivilisation mit Gesetzen, Polizei, wirtschaftlich-sozialer Einbindung und nicht zuletzt Porno-Industrie geschaffen, nur damit Frauen wie Du fast immer auch im Minirock besoffen irgendwo einschlafen können, ohne dass etwas passiert. Bekommt ihr Frauen denn nie genug?

    • Was mich an deinem Silvester Beispiel interessiert, ist: zunächst hattest Du es m.E.n. als quasi heroische Geschichte dargestellt. Mann habe versucht dich zu betatschen, aber Du hättest Dich verbal und tätlich erfolgreich gewehrt. (ich kann das nicht belegen, weil dein Blog ist ja gelöscht)
      Wann, wie und warum änderte sich die Erzählung?

      • @Semikolon:

        Das Geschehene hat sich nicht geändert. Ja, ich konnte mich alleine verteidigen und haben nachts auch keine Angst auf der Straße. Ich weiß aber genau, dass andere Frauen das eben nicht können.

  23. Das erste mal, dass ein Mann mir zwischen die Beine und an die Brüste faste, mich ins Gebüsch zerrte und vergewaltigen wollte, war ich zwölf. Ich trug ein langes dunkelblaues Kleid mit gelben Blumen.

    WOLLTE

    Scheinbar hat ja die Mannhaftigkeit einer Zwölfjärigen gereicht das Unglück zu verhindern.

          • Mal ganz ehrlich, so unter Erwachsenen, was sollte bitteschön ein ernsthaftes Thema auf Twitter verloren haben? ( merriam-webster.com/dictionary/twit )
            Da fängt’s schon an, damit das man’s kaum ernst nehmen kann.

            Und meine Andeutung ist, dass Frauen aus dem Thema ne Lachnummer gemacht haben.
            Vor allem Feministinnen.

            „vergewaltigt werden wollen“?
            In dem Tweet, nach meinem Sprachverständnis, kam’s doch gar nicht zu einer Vergewaltigung.

          • @murdoch:
            „Und meine Andeutung ist, dass Frauen aus dem Thema ne Lachnummer gemacht haben.
            Vor allem Feministinnen.“

            Möglicherweise. Habe auch einige Kommentare gelesen, die ich eher als Kleinigkeit bezeichnen würde.

            „„vergewaltigt werden wollen“?
            In dem Tweet, nach meinem Sprachverständnis, kam’s doch gar nicht zu einer Vergewaltigung.“

            Stimmt. Es war eine versuchte Vergewaltigung. Auch das wünscht man sich nicht!

      • @ Jala

        Sandale ist übrigens ein Rechter, politisch seid ihr beide nicht sooo weit auseinander, er ist allerdings primär Anhänger der US-amerikanischen Alt-Right. Was hältst du als rechte Feministin eigentlich von rechten Antifeministen?

        @ Sandale

        Jala ist eine rechts-identitäre ethnopluralistische Differenz-Feministin. Falls du rechte Frauen als Kameradinnen ansiehst, wäre sie wohl relativ nah dran.
        Rechter Feminismus ist übrigens in der europäischen Neuen Rechten eine spezifische, real vorhandene Unterströmung.

        • „Rechter Feminismus ist übrigens in der europäischen Neuen Rechten eine spezifische, real vorhandene Unterströmung.“

          Ach Leszek,
          RECHTEN Feminismus gibt es nicht!
          Das musst Du doch endlich mal begriffen haben 😛

          Und wenn sie hackenknallend mit Hitlergruß durch die Straßen kreischen: „Ausländische Männer raus!“ sind sie per definitionem LINKS.

          Lass Dir das noch Mal von Sandale erklären 😉

        • „Was hältst du als rechte Feministin eigentlich von rechten Antifeministen?“

          Die meisten der sog. Antifeministen haben meist nichts gegen Frauen, sondern nur gegen diese linke Überspietzung von Feminismus. Ich kenne rechte Feministinnen, die sich früher selbst noch als Antifeministinnen bezeichnet hätten, da sie den Übertreibungen der linken ebenfalls nichts anfangen können, es sie abstößt.

          Ob ich also prinzipiell ein Problem mit einem Antifeministen habe, hängt von dessen innerer Einstellung ab. Aber vermutlich habe ich mit einem rechten weniger Probleme als mit einem linken.

      • Maskulininöist wird eh eher ein bestimmter Typus Mann.
        Von daher würd ich’s echt als an die falsche Adresse gerichet abheften.

        Guck die mal Leute wie die von Manndat, Genderama, die Kerle in „The Red Pill“ an.
        Oder ließ hier ne Weile mit. 😉
        Wird viel zu lesen geben, die lesen sich nämlich selber ungemein gern.
        Sind auch keine Dummerchen.
        Akademisierte Boomer meist und auch oft in „Tech“.

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