Frauen auf der 10-Skala bewerten (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Ypsilonniks

Es gibt nur wenige Themen, in welchen ich Feministen zustimme, hier zum Beispiel die Abwertung von sexuell aktiven Frauen als „Schlampen“(1).

Ein weiterer Punkt wäre die Bewertung von Frauen auf der 10-Skala, heißt, eine 9 ist hot, eine 3 not. Feministen, die sich an anderer Stelle faschistoider Rhetorik von toxischen Männern“ (2) bedienen, können hierzu natürlich die ganz dick Keule auspacken, das sei „entmenschlichend“. Das rührt daher, dass Menschen – auch Männer – über kalte Zahlen beurteilt werden, sie werden auf eine Ziffer reduziert. Dahinter steckt aber noch etwas, was besonders für unattraktive Frauen (und Männer) hart ist: Nämlich, dass manche Menschen mehr, andere weniger attraktiv sind, was durch die Ziffer codiert wird – eine 9 hat mit der Skala vermutlich weniger Probleme als eine 3. Das ist also deshalb hart, da man kaum Einfluss darauf hat, ob ein anderer einen anziehend findet oder nicht: „Attraction is not a choice“. Dieser brutalen Gesetzmäßigkeit unterliegen auch Männer: Ein Topmanager ist hot, ein Hartz-IV-Empfänger not.

Wenn diese Skala nur ein anderer Ausdruck ist von „sehr attraktiv“, „mäßig attraktiv“, „weniger atttraktiv“ etc., warum sollte man sie nicht verwenden? Nun: Einmal hat mich ein Freund genötigt, ein Mädchen, für das ich Gefühle hatte, mit so einer Ziffer zu bewerten. Ich wollte nicht, aber er war hartnäckig, bis er mir schließlich so eine Zahl abrang. Das fand ich scheiße, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Verweise:
(1):
https://uepsilonniks.wordpress.com/2017/10/01/frauen-schlampen-maenner-playboys/

(2):
https://man-tau.com/2018/12/10/toxische-maennlichkeit-merkel-jusos-abtreibung/

Siehe auch meinen Artikel zum gleichen Thema:

137 Gedanken zu “Frauen auf der 10-Skala bewerten (Gastbeitrag)

  1. Bewertet wird doch nicht die Frau an sich, sondern lediglich ihr Aussehen.
    Dafür ist eine eindimensionale Skala zwar unterkomplex, dennoch sehe ich nicht, was daran „entmenschlichend“ sein sollte.

    Zu kritisieren ist allerdings die fehlende Standardisierung, durch die die Bewertung nur subjektiv, und nicht an eindeutig definierte Kriterien gebunden ist.

      • Dafür halte ich mich nicht für kompetent.

        Tatsächlich hatte ich ja selbst schon gelegentlich versucht, solch eine Bewertung zu bestimmen. Aber die lief – mangels Referenzobjekt zur Kalibrierung – dann nur darauf hinaus, dass der Ergebniswert umso höher war, je ähnlicher die Frau mir selbst war.

        • Man nimmt einfach die junge Claudia Schiffer und bemisst die Abweichungen.
          Das Geschrei: „die schaut so laaaaangweilig aus“ ist die Bestätigung das richtige Model gewählt zu haben. =)

          • Objektiv gesehen hatte Claudia schon immer extremste Schlupflider plus schiefe Frontzähne.

          • (klar find ich alte Aufnahmen von ihr trotzdem toll… heute sogar mehr noch als damals. Gerade ihre im Prinzip suboptimale Augenform wird es ihr ermöglicht haben, extrem viel dunklen Lidschatten zu tragen und dabei dennoch „natürlich“ und frisch zu wirken)

          • Semikolon, wenn Du Dich selber als 10 siehst (bestimmt, als was sonst), wo steht dann Claudia Schiffer im Vergleich?

            Und bestimmt hast Du auch einen Schwank aus Deinem Leben parat, wie Du beinahe einmal Miss Universum geworden wärst, aber bei der Anfahrt zum finalen Casting der Zug eine Reifenpanne hatte…oder so…

            😀

          • Claudia Schiffer ist eine dieser raren 9er. Alessa Ambrosio oder Melania Trump, um nur 2 (Ex-)Models zu nennen, nicht.

            Woher stammt Dein Glaube, ich könne nicht auch mich selbst einordnen?
            Ich bin mir im Klaren über sowohl diejenigen physischen Aspekte, die mich für die Männermehrheit irl attraktiver machen als klassische Models (schmale Schultern, kleine Füße, Kurven statt gerader Linien), als auch meine Schwächen (vorallem die fehlende Beinlänge. Allerdings habe ich kürzlich DAS perfekte Paar Schuhe erstanden, das mir in meiner Kollektion quasi immer schon gefehlt hat; passend für alle Gelegenheiten, ultra bequem. The end of all my worries… I couldn’t be happier).

          • „I couldn’t be happier“

            Wir freuen uns alle mit Dir.

            Sex ist nichts gegen den Erwerb des perfekten Paars Schuhe, stimmts? 😉

          • „Sex ist nichts gegen den Erwerb des perfekten Paars Schuhe, stimmts?“

            Läster nicht.
            Sie hat vierhundert Paare kaufen müssen, bis sie das perfekte gefunden hat.

            Jedenfalls fast perfekt.

            Wenn da nicht …

            Hmm, vielleicht doch nicht?

            Vielleicht doch das andere?

          • Ja, nächste Woche wird sie die ersten Makel entdecken. Und dastehen und sich fragen „Wie konnte ich die nur gut finden??“. Und übernächste Woche ist sie dann wieder auf Streifzug durch die Schuhgeschäfte…auf der Suche nach dem einen (wirklich, ehrlich, ohne Scheiß) perfekten Paar.

            Nach dem Orgasmus ist vor dem Orgasmus

            😀

    • „nicht an eindeutig definierte Kriterien “

      Kinder können ein Spiel spielen, auch wenn sie nicht in der Lage sind, die Regeln zu formulieren.
      Das Spiel ist trotzdem real und funktioniert.

      Wenn Tausende von Männern Tausende von Frauen auf der Skala bewerten, wie z.B. bei OKCupid durchgeführt, herrscht relativ große Einigkeit, welche wo hin gehört und du bekommst eine saubere Glockenkurve.

      Das Spiel scheint gut zu funktionieren.

      Weswegen die Skala auch nicht verschwinden wird: Sie ist ein sinnvolles und stabiles Kommunikationsinstrument.

      • Woher kommt diese Einigkeit?
        Dass es über manche Merkmale wie harmonische Gesichtszüge, schöne Haut, kräftige Haare, WHR, .. einen Konsens gibt, ist verständlich.
        Aber andererseits sind die Geschmäcker doch verschieden. Der eine Mann mag kleine, zierliche Frauen, ein anderer steht auf große, schlanke Brünette, und der nächste bevorzugt dralle Blondinen.

        • Das wird verschiedene Gründe haben.

          Zum einen ist die Stimme des einen, der eine kleine Blonde zwei Punkte besser bewertet als alle anderen, ein Ausreißer, der durch jenen ausgeglichen wird, der von kleinen Blonden gar nicht angesprochen wird und diese daher 2 Punkte schlechter bewertet als alle anderen.

          Zum anderen wird vermutlich auch der, der eigentlich auf schmale Blonde steht, die dralle Rothaarige nicht von der Bettkante schubsen. MaW: Nur weil die Traumfrau soundso aussieht, werden die meisten Männer die Qualitäten anderer Frauen nicht ignorieren, sondern diese relativ fair bewerten, anhand u.a. der Kriterien, die du nennst.

          Daher gleicht sich das alles vermutlich aus.

          Solange klar ist, dass das keine wissenschaftliche Messung ist, habe ich kein Problem mit der Skala.

          • Und zwischen Menschen, die die Skala im Gespräch benutzen, wird eine Ausruf „WAAaaas? Das ist doch keine ACHT!!“ auch normal sein.

            Das läuft für mich in der gleichen Kategorie wie „WAAaas? Gurken sind doch nicht lecker!!“

          • „… der stark von dem üblichen abweicht“

            Das scheint der Affront zu sein: Dass Aussehen etwas ist, wo die meisten Geschmäcker übereinstimmen.

            Als gäbe es evolutionäre, festverdrahtete Anlagen, die bei einzelnen durch dieses oder jenes überlagert werden, aber im Allgemeinen als vorhanden angenommen werden können.

            Leute, die die Skala ablehnen, müssten eigentlich völlig ratlos vor der Frage stehen, warum (wahllos rausgegriffenes Beispiel) im Film „Kindergarten Cop“ die Rolle des Love Interests von Penelope Ann Miller

            gespielt wird und die Schulleitung von Linda Hunt

            und nicht umgekehrt

            Ist Linda Hunt etwa KEINE charakterliche Schönheit?

          • „Nur weil die Traumfrau soundso aussieht, werden die meisten Männer die Qualitäten anderer Frauen nicht ignorieren, sondern diese relativ fair bewerten“

            Ein spannender Aspekt. Wenn das Setting nicht so wäre, dass die Männer jede Frau auf einer Skala von 1-10 bewerten könnten, sondern jeder nur eine Stimme für die in seinen Augen Schönste geben könnte, gäbe es dann nicht ein vollkommen anderes Ergebnis, eben keine Glockenkurve?

          • Dann gäbe es eine Paretoverteilung. Sehr wenige Frauen würden von sehr vielen Männern als die Schönste wahrgenommen werden. Sehr viele Frauen würden keine einzige Stimme kriegen.

  2. Ich wurde mal gezwungen, Kohlrabi zu essen und das fand ich scheiße, also sollte Kohlrabi nicht mehr angebaut werden und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  3. „bis er mir schließlich so eine Zahl abrang. Das fand ich scheiße, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

    Und genau da treffen wir auf die Welt der Zahlen, auf die Empirie. So entstehen letzlich dann Statistiken, die sich die Leute dann um die Ohren hauen, um damit jeweils das zu „beweisen“, was sie gerade subjektiv als richtig empfinden. Wie diese Zahlen zustande kommen, in welchem Kontext, und welche Nebeneffekte bei der Berechnung gar nicht berücksichtigt wurden, bleibt außen vor. Denn es würde ja die Absolutheit der Zahlen in Frage stellen.

    Beispiel Corona: Der statistisch dargestellte Schrecken der Pandemie basiert maßgeblich darauf, dass bei der Zahl der Infizierten meist nicht die Zahl der Genesenen abgezogen wird.
    Jeden dritten Tag tötet ein Partner seinen Lebenspartner. Jeden vierten Tag tötet eine Mutter ihr minderjähriges Kind. Wer diese schockierend anmutenden Werte runterbricht auf die reale Anzahl der Fälle, der ist zunächst ernüchtert. Wenn er jetzt auch noch wüsste, wie sich die konkrete Situation in den einzelnen Fällen dargestellt hat, muss er zu dem Schluss kommen, dass solche Aussagen für die Tonne sind und vor allem nicht für die Bildung von Opfer- und Tätergruppen herhalten dürften.

    Aber genau solche „Werte“ werden in unserer numerischen Welt überall als Grundlage für die gesellschaftliche Diskussion genommen. Erst durch sie entstehen die vielen intersektionellen Gruppen, die sich mittlerweile gnadenlos ankeifen und bekämpfen. Und jede hat als Beweis ihr ganz eigenes Zahlenwerk in der Schublade.

    crumar erklärt uns doch hier fast jede Woche, wie absurd so mancher Zahlenbrei angerührt wird, damit daraus dann Forderungen und Emotionalität abgeleitet werden können.

    Wenn die Nachrichten dann zuende sind, frage ich mich oft, ob es denn nun 30.000 oder 300.000 Betroffene waren, von denen die Rede war. Das sagt eigentlich schon alles.

    • Das Problem sind ja nicht die Zahlen, sondern die Interpretation. Und die ist ganz oft einfach falsch, weil die meisten Menschen einfach Anumeriker sind. Die Beispiele die Du bringst, werden schon alle stimmmen, sind aber nur in einer emotionalen Falschbetrachtung schlimm. Sobald sie in Relation zur Wirklichkeit gebracht werden, sind sie nicht mehr bedrohlich.

      • Leider wird aber so nicht im öffentlichen Diskurs verfahren. Dort wird eine plakative Zahl hingeklatscht, damit wird Emotion geschürt – und wenn dann einer vorrechnet, wie absurd die Zahl ist, interessiert das kaum einen mehr. Ich sag nur: 70.000 Hitzetote in Deutschland im Jahr 2018.

    • Als Ergänzung zur Überlegung von beweis:

      „There are things that can be measured. There are things that are worth measuring. But what can be measured is not always what is worth measuring; what gets measured may have no relationship to what we really want to know. The costs of measuring may be greater than the benefits. The things that get measured may draw effort away from the things we really care about. And measurement may provide us with distorted knowledge—knowledge that seems solid but is actually deceptive.“

      „The metric fixation is the seemingly irresistible pressure to measure performance, to publicize it, and to reward it, often in the face of evidence that this just doesn’t work very well.“

      „[…] we live in an age of mismeasurement, over-measurement, misleading measurement, and counterproductive measurement. […] The problem is not measurement, but excessive measurement and inappropriate measurement — not metrics, but metric fixation.“

      „The most characteristic feature of metric fixation is the aspiration to replace judgment based on experience with standardized measurement. For judgment is understood as personal, subjective, and self-interested. Metrics, by contrast, are supposed to provide information that is hard and objective.“

      „Concrete interests of power, money, and status are at stake. Metric fixation leads to a diversion of resources away from frontline producers toward managers, administrators, and those who gather and manipulate data.“

      Jerry Z. Muller: The Tyranny of Metrics, 2018 by Princeton University Press.

      • Kants erster Witz in Kritik der reinen Vernunft.
        Wer ist blöder?
        Der alte der den Schemel bringt den Bock zu melken, oder der der das Sieb bringt?

        Gibt halt doch dumme Fragen. =)

  4. Ich hatte ja in dem verlinkten Artikel schon das meiste dazu gesagt.

    Eine Zahlenskala hat den Vorteil, dass sie Sachen eben einfach klarer ausdrücken kann.

    Südländerin: ach, die Freundin x hatte schon wieder Pech. Sie hatte neulich was mit einem Typen, sie hatten Sex und er hat sich nie wieder gemeldet. Wann findet sie nun endlich den richtigen? Wie kann man nur so viel Pech haben?

    Ich: sie ist großzügig gerechnet eine 7 und sie versucht beständig etwas mit einer 9-10 anzufangen. Merkwürdig, dass sich daraus keine Beziehung ergeben und die immer nur Sex mit ihr wollen. Ein ewiges Rätsel. Vollkommen unerklärlich.

    Südländerin: du bist so gemein!!! sie ist vielleicht nicht die hübscheste, aber sie hat einen guten Charakter!!! Aber das zählt für euch Männer ja nicht! Alles Schweine!

    • „aber sie hat einen guten Charakter!!! Aber das zählt für euch Männer ja nicht! Alles Schweine!“

      Sagte die Frau, die sich strikt weigert, den guten Charakter der männlichen Sechsen und Siebenen wahrzunehmen.

      🙄

    • „Eine Zahlenskala hat den Vorteil, dass sie Sachen eben einfach klarer ausdrücken kann.“

      Aber für unklare Sachverhalte wird so doch nur eine falsche Klarheit suggeriert.
      Vielleicht ist sie optisch eine 7, charakterlich eine 9, aber stinkt schlimm aus dem Mund, also auf der Geruchsskala nur eine 0,5. Das drückt dann den Mittelwert sehr nach unten.

        • Ist nicht eigentlich die zentrale die Frage, wie die unterschiedlichen Faktoren gewertet werden? Für den einen ist es schlimmer, wenn sie aus der Seele statt aus dem Mund stinkt. Für einen anderen umgekehrt. Ein anderer wiederum denkt, wenn sie charakterlich volle 10 Punkte hat, ist der Geruch in jedem Fall ein komplettes NoGo.
          An der Stelle wird die Bewertung durch Zahlen plötzlich wieder recht beliebig.

          • „Ist nicht eigentlich die zentrale die Frage, wie die unterschiedlichen Faktoren gewertet werden?“

            Ich sehe die stärke einer Skala eher im körperlichen Bereich, also bei der Bewertung optischer Schönheit. Charakter ist weitaus eher eine Frage des Zusammenpassens.

            Aber es muss ja auch niemand eine Gesamtsumme bilden:
            „Körperlich ist sie eine 10, aber mit ihren Wutanfällen und ihren Prinzessinnenalluren wäre sie für mich charakterlich eine 1. Sex gerne, aber nicht für eine Beziehung“. Daraus eine 5 zu bilden hilft dann niemanden sich ein Bild zu machen.

          • Stimmt schon, aber auch äußerlich muss es ja Grundparameter geben.
            Ich hab mal eine Talkshow gesehen, in der sich eine ultradicke Frau darüber beschwert hat, dass mit ihr nur Fett-Fetischisten daten. Will sagen, manche geben einer ausgemergelten Miss Irgendwas eine 10, andere eine 1.
            Da finde ich es schlüssiger und ehrlicher zu sagen: „Optisch gefällt die mir nicht so gut.“ oder „Äußerlich ist die nicht mein Typ, weil zu dick oder zu dünn.“
            Und spätestens im Gesicht unter der Makeup-Kruste verschmelzen Charakter und Äußerlichkeit zu etwas Ganzheitlichem. Hasserfüllte Augen in einem Traumkörper – welche Note soll ich geben?

          • „An der Stelle wird die Bewertung durch Zahlen plötzlich wieder recht beliebig.“

            Ich denke, dass eine Skalen-Bewertung eh nur sinnvoll ist, wenn sie sich auf den ersten spontanen Eindruck beschränkt. Sobald man die Frau näher kennenlernt, stuft man sie eh aufgrund weit mehr Kriterien neu ein. Dann liegt die Gewichtung nicht mehr so sehr auf ihr Äußeres, als auf ihrem Charakter.
            Daher wurden die ersten Versuche damals in den 70ern(?) an US-Unis nur mit Photos gemacht, nicht mit realen Frauen.
            Und danach hatte ein „synthetisches“ Frauengesicht, Mittelwert aus zahlreichen realen Gesichtern, die höchste Wertung gewonnen.
            Die verblüffende Erkenntnis damals: nicht die außergewöhnliche optische Erscheinung, das Extrem, überzeugt, sondern genau das Gegenteil, der Durchschnitt.
            Erst überraschend, dann doch logisch – fand ich jedenfalls.

          • „Und danach hatte ein „synthetisches“ Frauengesicht, Mittelwert aus zahlreichen realen Gesichtern, die höchste Wertung gewonnen.“

            Das war wegen der unterirdischen Fotomontagetechniken von damals allerdings auch das Gesicht mit der (mit Abstand) glattesten Haut und stärksten Kontrasten.

    • Aus jeder 7 lässt sich ne 8 machen (und DIE sind tatsächlich die begehrtesten HBs! ). Was würdest Du denn sagen, wo ein Chirurg Hand anlegen müsste?

  5. Die Attraktivitätsthematik ist (aus meiner Sicht zu Recht) ein Dauerbrenner.
    Die Bewertung auf einer 10-stufigen Skala ist heutzutage ein gängiges Verfahren bei allen Bewertungsfragen in der Psychologie.
    Die Persönlichkeitspsychologie hat sich insbesondere auf die Gesichter-Wahrnehmung/-Beurteilung fokussiert.
    Darüber hinaus belegen aber auch die Ergebnisse zum „Ersten Eindruck“ im Rahmen der Person-Wahrnehmung, daß wir Menschen uns innert weniger Millisekunden einen subjektiv-klaren Eindruck bilden können.
    Das Instrumentarium der Blickbewegungs-Registrierung bietet uns darüber hinaus die Erfassung aufschlußreicher Muster.

    Vor diesem Hintergrund ist mir die o.g. thematische Fragestellung nicht „fremd“. Und wenn ich mir die Ergebnisse Deiner Umfrage aus 2011 anschaue, stelle ich fest, daß die meisten Frauen auch kein Problem damit haben, vom äußeren Eindruck her auf einer 10-er Skala bewertet zu werden, weil sie es umgekehrt ebenso handhaben.

    • „Die Bewertung auf einer 10-stufigen Skala ist heutzutage ein gängiges Verfahren bei allen Bewertungsfragen in der Psychologie.“

      Ja, dass ist mir auch schon aufgefallen.
      Herr GOI, auf einer Skala von 1 bis 10, wie schlimm sind ihre Ängste zur Zeit?
      Ohne Kalibrierung kann ich sowas nicht beantworten.

      Ist bei mir wie bei @Anne: ich kann sagen, ob Frau A attraktiver ist als Frau B; aber absolute Einteilung in 1 bis 10 kann ich nicht. Naja, ich bin auch nicht auf OKCupid & co. unterwegs.

      • „ich kann sagen, ob Frau A attraktiver ist als Frau B; aber absolute Einteilung in 1 bis 10 kann ich nicht. Naja, ich bin auch nicht auf OKCupid & co. unterwegs.“

        Naja, Du bist erwachsen und hast vermutlich nicht den allergrößten Teil Deines Lebens auf einer frauenlosen einsamen Insel verbracht.
        Damit hast Du also einen großen Fundus zumindest unbewusster Vergleiche. Und aus dem heraus kannst Du doch beurteilen, ob eine Frau attraktiv, sehr attraktiv, oder weniger attraktiv ist.
        Ich hätte wenig Schwierigkeiten, eine solche spontane Einstufung vorzunehmen.
        Allerdings ist es mir auch bewusst, dass diese Einstufung schon den nächsten Moment nicht überleben könnte. Aber darum geht es vermutlich auch gar nicht.
        Eine Frau, die ich im allerersten Moment als „3“ einstufe, würde ich für eine zweite Bewertung gar nicht erst näher kennenlernen.

        • Verantwortlich für (diese?) Variabilitäten können zumindest bei Frauen auch hormonelle Schwankungen sein, was derzeit in der Persönlichkeitspsychologie untersucht wird.

          • Da könnte dir das hier zusagen.

            youtube.com /watch?v=7jnLLHa5sd4

            28 days later interpretiert durch die Linse eben jener hormoneller Schwankungen.

      • „ab 16? da ist sie weit eher noch gerade im steigen“
        ———————————–
        für Pädos mag das mit dem „sinken“ ab 16 stimmen…

        • Für Pädos wohl auch schon deutlich früher. Dass Pädos auf Pubertierende abfahren, ist ein Märchen des „Unterschichten-TV“.
          Trotzdem ist auffällig, wie sehr mittlerweile auch Erwachsene – und imho hier besonders Frauen – darauf bedacht sind, dem Kindchenschema zu entsprechen. Das Make-Up wird entsprechend angelegt und beim Reden immer fleißig mit der Gesichtsmuskulatur gespielt. Und dabei insbesondere die Augenbrauen hochgezogen, um möglichst große (kindilche) Augen zu erzeugen.
          Frei nach dem Motto, scheiß auf die Stirnfalten, Hauptsache ich sehe niedlich aus.

          Ich muss gestehen, ich finde es mittlerweile wirklich unattraktiv, wenn eine Frau beim Reden die Augenbrauen ständig anhebt und/oder den Kopf nicht mal ein paar Sekunden lang still halten kann.
          Lächerlich trifft es da wohl ganz gut. 😉

          • Das ist wirklich albern und nervig, das ständige grimassieren und gestikulieren von Frauen bei der Kommunikation, dahinter steht nicht der kant*sche sondern der weibliche Imperativ:: Find ! Mich ! Schön!

          • Gibt es Studien dazu, die Peak-Attraktivität nach Körperaspekten getrennt zu betrachten?

            Ich erinnere mich, dass insgesamt Frauen um die 20 am meisten sexy sind.

            Aber ließe sich das nicht aufsplitten in „Das Gesicht einer 16-Jährigen, der Körperbau einer 21-Jährigen“?
            Würde mich jedenfalls nicht überraschen.

          • Um eben den Eindruck zu erhalten gerade frisch der Pubertät entsprungen zu sein.
            Maximaler Reproduktiver Wert.

            Kann man unschön bis scheiße finden, geht mir ebenfalls so, aber wo es ja hier um eine eben extrem eindimensionale Skala geht, sollte man sie imho auch ebenso betrachten.

            Und genau anhand der Portraitieren sich Frauen ja auch.
            Weiter oben hat Only Me zB ein Bild gepostet.
            Kindlichste Pose.
            Statt Augenhöhe der typische das Schema verstärkende Blick von unten.
            Die geschlossenen Augen würde ich als dem Gegenlicht geschuldet ansehen.

            —————————————–

            für Pädos mag das mit dem „sinken“ ab 16 stimmen…

            Ich dachte immer das hätte was mit post und präpubertär zu tun …

            https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

            War ich jetzt auch ein Pädo, als ich Sex hatte mit einer 15 jährigen im Alter von 16?
            Darf ich mich daran 25 Jahre später „positiv“ erinnern?
            Oder ist das dann Pädophilie in meinem Kopf?

      • Hattest Du nicht vor kurzem noch ne Studie, gemäß der bei Männern eine Präferenz für weibliche Gesichter bis 15 bestünden?

        • „Hattest Du nicht vor kurzem noch ne Studie, gemäß der bei Männern eine Präferenz für weibliche Gesichter bis 15 bestünden?“

          Echt?
          Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Mädchen unter 16 sehen für mich so uninteressant aus, dass ich sie gar nicht in der 10er-Skala unterbringen könnte.
          Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die sind zum ersten extremst selten – ad hoc würde ich sagen, ich bin solchen Mädchen erst zweimal in meinem Leben begegnet – und dann haben sie zweitens ein zeitlos schönes Gesicht, dem man das junge Alter nicht ansieht.

          • Vorsicht Fangfrage…
            Demnächst kriegen wir hier noch zu lesen, dass alle Männer nicht nur potentielle Vergewaltiger, sondern auch potentielle Pädos sind. 😉

            Mädchen unter 16 sehen für mich so uninteressant aus, dass ich sie gar nicht in der 10er-Skala unterbringen könnte.

            Och, ich glaube so Sprüche wie „Die mal noch ein paar Jahre auf die Weide…“ dürften dir nicht unbekannt sein. Damit ist sie dann zwar noch nicht in der Skala untergebracht, ziemlich sicher aber eine Kandidatin für eine 8++

          • „Och, ich glaube so Sprüche wie „Die mal noch ein paar Jahre auf die Weide…“ dürften dir nicht unbekannt sein. Damit ist sie dann zwar noch nicht in der Skala untergebracht, ziemlich sicher aber eine Kandidatin für eine 8++“

            Ohne jeden Zweifel. Und da mach ich längst auch keinen Hehl mehr draus.
            Eine 15-jährige ist Fondant fürs Auge, süß, aber ohne nachhaltigen Eindruck.
            Eine echte „10“ ist eine Praline, von der man den Rest seines Lebens träumt.
            Ich bin mal einer in einer Hamburger S-Bahn in den frühen 80ern begegnet. Es fiel mir extrem schwer, sie nicht anzustarren. Am liebsten hätte ich sie eingepackt und mitgenommen 😉
            Ein echter Wahnsinn fürs Auge.

            Und daran kannst Du sehen, wie selten solche Exemplare sind.

            Es ist schon kein Zufall, dass Top-Models so irrsinnig teuer sind.

          • „Eine 15-jährige ist Fondant fürs Auge, süß, aber ohne nachhaltigen Eindruck.“

            Empfinde ich gar nicht mehr so, spätestens seit meine Libido für mich komplett beherrschbar geworden ist. Ich sehe da nur noch sich selbst überschätzende verwöhnte Gören, die mit maßloser Erwartungshaltung alle anderen Menschen verachten. Die mit komprimiertem Selbstbewusstsein aus dem Muttermund gepresst wurden und jetzt arrogant alles schlechmachen, was die Menschen so in den letzten 1000 Jahren fabriziert haben. Schau dir das mal auf einer FFF-Demo an.

            Hinter dieser Ausstrahlung verschwindet jede körperliche Standard-Attraktivität. Da mag Seerose schon recht haben, dass da die hormonelle Situation des Betrachters eine wichtige Rolle spielt.

            Irgendwie hat das bei mir aber noch nie geklappt, eine Frau nur als Objekt zu bewerten, ohne ihre Ausstrahlung einzubeziehen.

          • „Three studies that included prepubertal faces have found a preference for faces younger than 15 (Fink, Grammer, & Matts, 2006; Jones, 1995; Röder, Fink, & Jones, 2013).“

            Fällt mir extrem(!) schwer, das zu glauben.
            Noch ungläubiger lässt mich der anschließende Satz „Ratings of facial and body attractiveness are strongly correlated“ zurück.
            Allein stehend würde ich den Satz unterstreichen. Aber in Verbindung mit dem vorigen sehe ich vor meinem geistigen Auge einen relativ disproportionierten Teenager mit Milchgesicht, sexuell sowas von uninteressant.
            Wer das sexuell attraktiv findet, bewegt sich mMn schon in tief in der Grauzone der Pädophilie.

            Da würde ich erst die Studien lesen wollen, bevor ich die Aussagen fresse.

          • Hier Howard Stern – ungekreuzigt (!)! -wie sehr er doch die beiden Zwillinge aus der Serie Full House im Alter von Dreizehn begehrt.

            youtu.be/ lGGD2lEUBG0?t=903

        • Irgendwie hat das bei mir aber noch nie geklappt, eine Frau nur als Objekt zu bewerten, ohne ihre Ausstrahlung einzubeziehen.

          Vermutlich, weil Aussehen und Außenwirkung auch von der Ausstrahlung abhängig sind. Die nimmt man vielleicht eher nur unbewusst wahr. Aber die oben gezeigte Penelope Ann Miller macht sicherlich nicht den Eindruck einer verhuschten grauen Maus.
          Wenn sie die arme, kleine Unschuld vom Lande spielt, dann ist ihr das doch recht deutlich anzumerken.

          Linda Hunt wirkt sicherlich auch nicht, als hätte sie übertriebene Minderwertigkeitskomplexe – aber bei ihr fehlt natürlich das Optische.

          • Penelope ist fröhlich, sie lacht, sie scheint in sich ruhend und mit der Welt zufrieden. Sie will andere an ihrem Glück teilhaben lassen. Sie genießt Freude! Sie ist keck und will es auch sein.
            Linda befindet sich gerade in einer Verhörsituation, sie staucht ihr Opfer zusammen, ist selbst in Habachtstellung, will Oberhand gewinnen.

            Das sehe ich da.

            Hier ist Linda Hunt im Alter etwa von Penelope:

            Und hier Penelope:

    • nur zur Klarstellung: eine Skala ist ein Messinstrument, und kann nicht „sinken“, und im übrigen gehen wir hier von einer 10-stufigen Skala aus, bei der das Lebensalter bislang kein Thema war…

      • Korrekt.
        Was ist denn weibliche Schönheit/Optik/Attraktivität, das was wir in Milisekunden bemessen, anderes als der Gesundheits- und Eierstand.

        Meine Wortwahl mag bewusst unschön sein.
        Aber im Grunde einzig um zu demonstrieren, warum Feministinnen im besonderen und Frauen im allgemeinen, qed, davon angepieselt sind.

        Und wo Männer das Kompensieren können, als starke Schulter, als Breadwinner und als Verteidiger von Haus und Hof, da hat der Feminismus den Damen doch die Kompensationsmöglichkeite – die weiblichen Tugenden – gehörig vermiesegrämelt, weshalb, meiner bescheidenen Meinung nach, Feministinnen darauf ganz besonders abgehen.

      • Korrektur zu meiner Aussage „eine Skala ist ein Messinstrument“:
        Eine Skala ist selbstverständlich nur der Erfassungsbereich eines Instrumentes…

          • „Ist eine Skala nicht das Konzept der Segmentierung des Erfassungsbereiches eines Instruments?“

            Die Skala macht das Messinstrument überhaupt erst zum Messinstrument.
            Aber entscheidend ist die Skala, nicht das Instrument.
            1 mm ist 1 mm, egal, womit gemessen.
            Insofern kann man im weiteren Sinne schon sagen, dass die Skala das Messinstrument ist, mit dem man etwas bewertet, nicht das Gerät, auf dem die Skala angebracht ist.

    • Welchen biologischen Grund sollte es geben, dass Frauen/“Mädchen“, bei denen Geschlechtsreife eingetreten ist, „nicht attraktiv“ sind, noch „auf die Weide“ müssen usw.?

      Da geht es doch wohl eher um soziale Normen.

  6. Und der Feminismus, mit seiner Ablehnung aller weiblichen Tugend, beschleunigt das schlicht, deshalb stinkt’s denen noch viel mehr als den anderen Frauen.

  7. „Das rührt daher, dass Menschen – auch Männer – über kalte Zahlen beurteilt werden, sie werden auf eine Ziffer reduziert.“

    Eine solche Bewertung ist doch vollkommen normal. Man kann nicht alle Frauen optisch gleich attraktiv finden, sonst würde Evolution keinen Sinn machen, da dann keine (optische) Selektion möglich wäre. Im Tierreich funktioniert das doch genauso. Da kriegt der Pfau mit dem schönsten Rad das beste Weibchen bzw. wird vom besten Weibchen gewählt. Und ich denke das ist auch des Pudels Kern, denn eine solche Skala zeigt eben Frauen, dass sie bei manchen Männern (nämlich denen, die sie natürlich auch haben wollen) einfach keine Chance haben. Es ist einfach die ungeschönte Wahrheit und die ertragen manche einfach nicht. Hinzu kommt, dass man an der Optik auch einiges ändern kann, indem man z.B. sich gesund ernährt, Sport treibt, nicht raucht oder trinkt, aber das setzt natürlich ein gewisses Maß an Selbstdisziplin und Eigenverantwortung voraus und gerade mit letzterem haben es Feministinnen ja auch nicht so, Stichwort body positivity.

    • https://allesevolution.wordpress.com/2013/02/25/weibliche-grunduberzeugungen-zum-flirten/
      Leser Haselnuss schrieb in einer älteren Diskussion zu der Frage, warum Pickup auf so große Kritik bei Frauen stößt, das folgende:

      Ich denke vielmehr da werden vier weibliche Grundüberzeugungen berührt.

      1. Schönheit ist völlig subjektiv (liegt „im Auge des Betrachters“).

      2. Alle Frauen sind voneinander verschieden und einzigartig.

      3. Frauen sind nicht zu entschlüsseln; Mann kann Frauen nicht verstehen. Frauen sind ein Mysterium!

      4. Frauen haben durch Sex immer die Macht über heterosexuelle Männer.

      • 5. Frauen sind heilig.
        Die Attraktivität von Frauen auf einer Skala darzustellen ist eine Profanisierung, so als würde man dem Erzengel Gabriel eine 2+ geben, Michael aber nur eine 3-

        Ich denke, wir reden hier buchstäblich von einem Sakrileg.

  8. @yx

    Der letzte Absatz lässt mich nachdenklich zurück. Meinst du ihn wirklich so, wie er da steht? Oder müsste der erste Satz eigentlich lauten
    „Wenn diese Skala nur ein anderer Ausdruck ist von „sehr attraktiv“, „mäßig attraktiv“, „weniger atttraktiv“ etc., warum möchte ich sie nicht verwenden?“

    • Ich verstehe das als rhetorische Frage, die auf Ablehnung der Skala zielt. Es wird vielleicht nicht richtig klar, weil die Begründung so mager ist (Anekdote, die am Punkt vorbei geht).

      • Eben, die Begründung ist so mager, dass sie nur für ein „Ich möchte diese Skala nicht verwenden“, allenfalls noch „Ich möchte noch nicht einmal darum gebeten werden, sie zu verwenden“ taugt.

  9. Das Leben und die Natur sind nun einmal kein Karamellbonbon. Selektion ist somit ein völlig natürlicher Vorgang.

    Ist es da nicht viel eher eine Perversion, alles wattebauschmäßig negativ framen bzw. unterbinden zu wollen, was nicht hypergigantisch moralisch ist. Natürlich klingt es moralisch toll und man kann sich auch so richtig schön selbstverliebt selber auf die Schulter klopfen, wenn man moralisch superklingende Sätze absondert, die jedoch vollkommen realitätsfern sind.

    Was soll an Bewertungen bzw. Selektion denn „entmenschlichend“ sein? Hält man dann auch beim Weitsprung die Bewertung der Sprünge durch Ausmessen der Weiten und damit auch die Selektion, wer auf das Siegertreppchen darf, für unmoralisch und entmenschlichend?

    Jeder Mensch bewertet jeden Tag tausendfach andere Menschen bzw. deren Leistungen. Wenn ich lieber zum Bäcker A gehe, weil mir dort die Brötchen besser schmecken, dann gehört es zu einem eigenverantwortlichen und freien Leben dazu, dass andere Bäcker Wahlmöglichkeiten haben, wie sie damit umgehen. So kann ein anderer Schneeflöckchen-Bäcker ja darüber herumheulen, dass es doch vollkommen entmenschlichend und unmoralisch sei, dass Dinge subjektiv bewertet werden und nicht alle Bäcker gleich behandelt werden. Er könnte aber auch auf sich schauen und Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, an seinen Leistungen arbeiten, versuchen sich zu verbessern bzw. lernen, das Beste aus seinen eigenen Möglichkeiten zu machen. Denn er selber wird es auch nicht einsehen wollen, Dinge nicht subjektiv bewerten zu dürfen und zu dem Dönerbudenman zu gehen, wo ihm die Döner nun einmal am Besten schmecken bzw. aus anderen subjektiven Kriterien bevorzugt.

    Und, wenn ein Mensch lieber Döner, statt die Currywurst von Konnopke isst und das Leitungswasser im Restaurant von Till Schweiger für € 4,20 zu teuer findet, dann sind das auch subjektive menschlich Bewertungen. Das ist auch nicht homophob oder rassistisch.

    Bewertungen seiner Mitmenschen bzw. Selektion sind daher ein vollkommen natürlicher und moralisch völlig normaler Vorgang, den jeder Mensch jeden Tag tausendfach vornimmt. Dinge, die ein Mensch jeden Tag vornimmt und sogar vornehmen muss, weil er nicht jeden Tag alles essen kann, um ja alle gleich zu behandeln, sind vollkommen menschliche und natürliche Vorgänge.

    Wie können also solche menschlichen Dinge unmenschlich sein? Unmenschlich wird es allenfalls dann, wenn jemand mit (subjektiv) schlechten Leistungen gezielt gedemütigt und ohne Notwendigkeit besondern leiden sollen. Also, wenn z.B. die Currywurstbude von Konnopke einfach in Brand gesteckt werden würde, nur weil einem der Döner subjektiv besser schmeckt. Seinem Mitmenschen hingegen – insbesondere auf Nachfrage – mitzuteilen, dass man kein Currywurstfan ist und im Vergleich zum Döner nur eine 3 vergeben würde, ist hingegen nicht unmenschlich. Wieso sollte man seinen Freunden nicht mitteilen dürfen, was man mag und was nicht bzw. die Gründe dafür nennen, warum man lieber Döner essen geht. Soll man seinem Freund etwa etwas vom Pferd erzählen müssen, um ja moralisch in der Snowflake-Olympiade kein Schwerverbrechen zu begehen. Was soll man denn seinen besten Freunden erzählen, wenn er fragt, ob man zusammen Currywurst-Essen geht?

    Wenn man Menschen mit Zahlen bewertet, ist das letztlich nur eine vereinfachende Abkürzung. Natürlich könnte man seinem fragenden Freund auch ausführlicher erklären, dass man Menschen mit braunen Zähnen und Mundgeruch nicht versteht, warum diese das so weit kommen lassen haben und dass man sexuell mehr Lust verspüren würde, wenn … vorliegen würden. Was ist daran unmenschlich? Wäre es etwa tatsächlicher menschlicher, wenn man in Bezug auf jeden Menschen die gleiche sexuelle Anziehung bzw. Lust verspürt, egal wie vergreist, wie ungepflegt, …?

    Was ist also daran unmenschlich, wenn man Dinge mit seinen Freunden offen ausspricht, die ohnehin jeder Mensch subjektiv vornimmt und sogar vornehmen muss, weil es kaum realistisch ist, alles gleich gut oder gleich belanglos zu finden?

    Wäre es etwa menschlicher, seinen Freunden seine Ansichten, Vorlieben, Wünsche, … nicht mitteilen zu dürfen? Und, was wäre daran menschlicher, wenn man seinen Freunden statt einer Zahl als vereinfachende Gesamtbewertung stattdessen ausführlicher erklären würde, dass einen z.B. braune Zähne und Mundgeruch so überhaupt nicht ansprechen und deshalb überhaupt kein Interesse vorhanden ist?

    Es erscheint mir da eher unmenschlich, wenn man Dinge zu ächten versucht, die vollkommen normal und natürlich sind bzw. jeder Mensch jeden Tag vornimmt. Aber es klingt natürlich erst einmal moralisch supertoll, dass man solche Dinge verurteilt. Wieso die gleichen Menschen dann aber nicht jeden Menschen zum Partner nehmen und somit offensichtlich auch subjektiv bewertende Selektionskriterien verwenden, ohne sich selber dabei an den Pranger zu stellen, ist dann wohl eine Form des Selbstbelügens.

    Es gehört zum Leben dazu, sich einen Platz in der Gesellschaft (im Rahmen seiner auch von der Natur vorgegebenen Möglichkeiten) zu erarbeiten. Und dazu gehört es eben auch, dass andere einen bewerten und selektieren bzw. ihre Entscheidungen danach ausrichten, da jeder Mensch auch davon geleitet wird, danach zu streben, was er als subjektiv angenehm und schön empfindet bzw. mit den Dingen möglichst keine Zeit und Anstrengungen aufwenden zu brauchen, die man nicht für schön und erstrebenswert hält. Und das gehört auch zum Erwachsenwerden dazu, im Rahmen seiner Möglichkeiten an sich zu arbeiten und eigenverantwortlich das möglichst Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen bzw. Realitäten zu akzeptieren. Irgendwann muss man es nun einmal akzeptieren, dass andere Lebewesen fliegen können, man aber selber sich damit abfinden muss, dass man es ohne technische Hilfsmittel nicht kann und auch nicht muss. Und irgendwann muss man eben auch lernen, dass man nicht in allen Sache von jedem geliebt werden kann und dass es eben auch Menschen gibt, die beliebter, schöner, schlauer, … als man selber ist. Das Schöne ist ja, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten an sich arbeiten und sehr oft auch sehr viel erreichen kann und sei es nur, Dinge zu akzeptieren und zu lernen, dass viele Dinge auch gar nicht wichtig sind, um zufrieden sein zu können.

    Je schneller man die Realität akzeptiert, desto robuster und lebenstauglicher wird man dann und kann dann auch an sich arbeiten, um zufrieden zu werden. Eher hässliche Menschen werden ja in der Regel nicht deshalb gemobbt, weil sie hässlich sind, sondern weil sie es nicht gelernt haben, anderen ihre Schwächen nicht zu zeigen.

    Dazu mal ein Beispiel: Mein allerbester Kumpel ist als Asiate vergleichsweise klein. Irgendwann fing er dann an, Schuhe mit Monsterabsätzen zu tragen, so dass er dadurch vielleicht ein paar Zentimeter größer wurde. Das löste aber sein (subjektives) Problem nicht. Im Gegenteil, er offenbarte damit nur für jedermann deutlich sichtbar, dass er in Bezug auf seine Körpergröße unzufrieden ist und dass man ihn bei diesem Thema seelisch verletzten kann, weil er hier offensichtlich und sichtbar für alle Komplexe hat. Mit den Monsterabsätzen winselte er geradezu danach, dass seine „Feinde“ die Komplexe ausnutzen und sich ihn in Bezug auf seine Körpergröße lustig machten. Das ist quasi so, als würde eine Fußballmannschaft seinem Gegner schon vor dem Spiel mitteilen, in welchen Bereichen seine großen Schwächen liegen bzw. wie man einem richtig weh tun kann. Und auch auf Frauen wirkte mein Kumpel mit den Monsterabsätzen wenig attraktiv, da Schwächen und Komplexe eben auf nahezu kein Menschen und auf Frauen erst recht nicht attraktiv wirken. … So und hier stand mein Kumpel dann in der Situation, entweder Robustheit zu lernen und Eigenverantwortung für sein Leben zu übernehmen oder aber sich als Snowflake selber zu bemitleiden, dass Menschen unmoralisch offensichtlich auch nach Körpergrößen bewerten. Das war aber tatsächlich nur die halbe Wahrheit, denn auch wenn es ihm zunächst so erschien, dass die Körpergröße ihn benachteiligen würde, hatte er die Nachteile tatsächlich überhaupt nicht wegen der Körpergröße. Seine Feinde nutzten die Körpergröße zum Mobben nur, weil er ja geradzu seine Komplexe für jedermann sichtbar offenbart und nach diesbezüglichen Tiefschlägen gewinselt hatte. Und die Frauen interessierten sich viel eher nicht um ihn, weil wenig selbstbewusste Menschen mit Komplexen eben wenig attraktiv wirken. … Mein bester Kumpel gehörte glücklicherweise nicht zu den Snowflakes, denen man durchgehend einzureden versucht, dass nicht sie an sich arbeiten müssten, sondern (völlig realitätsfern) die Gesamtgesellschaft moralischer werden müsste und Bewertungen auch nach Körpergröße entmenschlichend sei. Mein bester Kumpel gehörte glücklicherweise zu den Menschen, die Realitäten akzeptieren und eigenverantwortlich an sich selber arbeiten, um das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten zu machen. Er akzpetierte daher irgendwann seine Körpergröße, zog wieder ganz normale Schuhe an und witzelte völlig gelassen mit, wenn andere Anspielungen auf seine Körpergröße machten. Er wurde völlig entspannt und selbstbewusst und damit null angreifbar, so dass seine „Feinde“ bei diesem Thema auch irgendwann die Lust verloren, weil es keine Wirkung mehr hatte. Und bei den Frauen wurde mein Kumpel aufgrund seines Selbstbewusstseins in seinem Leben auch megaerfolgreich, dem dann die Frauen quasi nachgelaufen sind. Er hat jedenfalls durchgehend in seinem Leben tolle Frauen gehabt, so dass seine Körpergröße ersichtlich auch nicht der Hauptgrund waren, weshalb er in jüngeren Jahren größere Probleme damit hatte.

    Es ist zwar gut gemeint, letztlich aber viel fieser für die Menschen, wenn man völlig realitätsferne moralische Grundsätze aufzustellen und davon Abweichendes zu ächten versucht. Natürlich hätte ich meinem besten Freund auch erklären, dass das alles Unmenschen sind, die ihn in Bezug auf seine Körpergröße bewerten bzw. wenn Frauen auch danach selektieren. Doch was erreicht man mit solchen gutklingenden Übermoralisierungen? Kleinere Menschen fühlen sich dann doch höchstens noch darin bestärkt, dass sie Opfer sind und das die Ursache für ihre Probleme sei, wogegen sie nun einmal wenig bis gar nicht machen können. Durch die Ächtung von solchen Menschen, die auch nach Körpergröße bewerten, erreicht man vielleicht auch noch, dass diese weniger öffentlich nach Körpergröße selektieren, um nicht als Arsch zu gelten. Dass sie jedoch selektieren, wird man damit hingegen verhindern, weil die Vorlieben, dass Frauen sich eben auch anlehnen bzw. beschützt fühlen wollen, sich damit kaum verändern lassen. Man erreicht damit also quasi nur, dass sich kleine Menschen erst recht als Opfer bestätigt sehen und durch die weniger öffentliche bzw. eher insgeheime Selektion mit der Realität weniger konfrontiert werden. Man verhindert damit hingegen die Notwendigkeit, selber an sich zu arbeiten, selbstbewusster zu werden, die Realitäten zu akzeptieren und das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen, denn man wurde ja darin bekräftigt, dass alle anderen böse sind und an deren Einstellungen arbeiten müssen. Mit den sich gut gemeinten Moralisierungen wäre mein bester Kumpel heute vielleicht immer noch ein Snowflake, der hohe Absätze trägt und sichtbar Komplexe hat, dessen Selbstbwusstsein am Boden liegt und alle Misserfolge in seinem Leben auf seine Körpergröße schieben kann, weil die Gesellschaft einfach nur fies ist.

    • Das war aber tatsächlich nur die halbe Wahrheit, denn auch wenn es ihm zunächst so erschien, dass die Körpergröße ihn benachteiligen würde, hatte er die Nachteile tatsächlich überhaupt nicht wegen der Körpergröße.

      Und das ist sicherlich auch nur ein Teil der Wahrheit. Es ist längst erwiesen, dass „attraktive, schöne“ Menschen es im Leben leichter haben, sie als kompetenter angesehen werden und ihnen auch sonst eher positive Eigenschaften zugeordnet werden. Siehe Ted Bundy, einer der bekanntesten Massenmörder der USA.
      Tatsächlich spielt Aussehen – und damit auch die Körpergröße – aber auch nur eine weitere Rolle bei der Beurteilung eines Menschen. Es spielt aber eine Rolle.
      Wenn es deinem Freund also gelingt, durch selbstsicheres, freundliches Auftreten und (fachlicher) Kompetenz, Kollegen, Kunden, Mitmenschen von sich einzunehmen und zu überzeugen, dann ist das aber trotz seiner geringeren Körpergröße als kleinem Schönheitsfehler.

      Der entscheidene Unterschied zwischen „normalen“ Menschen und Feministinnen ist halt, dass man versucht, das Beste aus sich und seinen Möglichkeiten zu machen, anstatt einfach nur rumzuheulen und allen anderen die Schuld für die eigene Belanglosigkeit zu geben. 😉

    • @xyz:
      Deinen Ausführungen kann ich mich nur voll anschließen!
      Das reale Leben mit seinen jeweiligen Gegebenheiten optimal zu bewältigen, heißt auch, an sich und seinen Schwächen zu arbeiten, wobei es hier im Themenschwerpunkt ja um (nur) körperliche Schwächen geht.
      Das Beispiel von Deinem besten Kumpel macht aber auch klar, wie man dann erfolgreich im Leben sein kann, trotz eines körperlichen Schwachpunkts, den in diesem Fall ein kleiner Mann für die meisten Frauen zunächst einmal „mitbringt“. Wie Du beschreibst, hat er sein körperliches Manko erfolgreich „ausgleichen“ können.
      Es mag vielleicht bei jedem Menschen bei genauerem Hinsehen den ein oder anderen Punktabzug bei der o.g. Fragestellung geben, würde man jedes geschlechtsuntypische Detail „auf die kalibrierte Goldwaage“ legen. Aber darum soll und kann es gar nicht gehen, bei menschlich-subjektiver Bewertung im Alltagsgeschehen, wo ein Handlunsgfähigkeit ermöglichender „ganzheitlicher“ Eindruck ausschlaggebend ist, und sein muß.

      Bekanntlich wurden im beckmesserischen Sinne nahezu alle (?) prominenten Personen u.a. von „transvestigation“ daraufhin „seziert“ und ihnen dabei schlußfolgernd nachgesagt , daß sie eine „gegengeschlechtliche Vergangenheit“ hätten. Wenngleich ich das für Blödsinn halte, ist es aber vielleicht einmal interessant, wie „transvestigation“ dabei vorgeht, wie hier am Beispiel von Heidi Klum:

      • „transvestigation“, das scheinen offenbar irgendwelche Gläubigen zu sein, die „uns“ vor Sodom und Gomorrha retten wollen, also vor Transsexuellen …
        Naja, nett gemacht 😉
        Justin Bieber (nicht Heidi Klum) ist also eigentlich eine Frau … Ja und?

        PS: jetzt muss ich mir noch andere Filme angucken, zB über „Michael“ Obama …

        • „„transvestigation“, das scheinen offenbar irgendwelche Gläubigen zu sein, die „uns“ vor Sodom und Gomorrha retten wollen, also vor Transsexuellen …“
          ———————————-
          Ja, der religiöse Verfolgungswahn dieser Transvestigaten scheint schon ziemlich inflationär, und man weiß nicht, wo „das“ noch enden soll…
          Dennoch interessant, wie sie die Promis hinsichtlich ihrer geschlechtsspezifischen Körpermerkmale äußerlich „sezieren“, und dabei reichlich „fündig“ werden.
          Demzufolge werden sich wohl nur wenige Menschen „eindeutig“ und gar ausschließlich in deren Kategorie der „biologisch Geschlechts-Reinen“ wiederfinden.
          Was machen die armen Transvestigaten wohl nur mit den diesbezüglich so ausgesprochen unstimmig Sezierten, deren „biologisches Geschlecht“ (=Geschlechts-Chromosomen und primäre Geschlechtsmerkmale) aber eine „andere Sprache“ spricht, als die bei ihnen vorgenommene („sezierte“) Transvestigation!?
          Und umgekehrt: dürfen sich postoperativ transsexuelle Menschen, die die transvestigative „Sezierung“ bestanden haben, als von der transvestigativen Inquisition freigesprochen ansehen?!

  10. Wenn diese Skala nur ein anderer Ausdruck ist von „sehr attraktiv“, „mäßig attraktiv“, „weniger atttraktiv“ etc., warum sollte man sie nicht verwenden? Nun: Einmal hat mich ein Freund genötigt, ein Mädchen, für das ich Gefühle hatte, mit so einer Ziffer zu bewerten. Ich wollte nicht, aber er war hartnäckig, bis er mir schließlich so eine Zahl abrang. Das fand ich scheiße, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Doch, dazu gibt es eigentlich recht viel zu sagen. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wieso du das Mädchen nicht ebenfalls mit einer Ziffer bewerten kannst, dich sogar dazu „genötigt“ gefühlt hast.
    Entweder lege ich gleiche Maßstäbe an oder aber ich lasse es gleich ganz sein.

    Es ist wohl wieder einmal die persönliche Betroffenheit, die dazu führt, ein und den selben Umstand unterschiedlich zu bewerten. So ist der Knastaufenthalt dann ein „Urlaub im Sterne-Hotel mit Vollpension“, so lange man nicht selbst in Haft sitzt. 😉

    Ich habe/hätte kein Problem meine Freundinnen zahlenmäßig einzustufen. Problematisch ist hier wohl allenfalls eine durchaus menschliche Verschiebung der Werte, die sich irgendwann auch aus Sympathiefaktoren und ggf. potentiellen Erfolgschancen ergibt.
    Einen Menschen, den man mag und zu dem man eine persönliche Beziehung hat, wird man wohl eher positiv einstufen. Die heiße fremde 9, bei der man nach gefühlt 2½ Jahren aufgibt, sich Hoffnungen zu machen, wird irgendwann zu einer 6, 7 oder bestenfalls 8, wie beim Fuchs, dem die Trauben ja bekanntlich zu hoch hängen.

  11. Hab die Kommentare noch nicht gelesen, vielleicht wurde es schon erwähnt.

    Das hier ist eine naive Logik:
    „Ich wollte nicht, aber er war hartnäckig, bis er mir schließlich so eine Zahl abrang. Das fand ich scheiße, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

    Mit anderen Worten: Wenn es diese Zahlen nicht gäbe, könnte er sich nicht scheiße verhalten.

    • „Ich wollte nicht, aber er war hartnäckig, bis er mir schließlich so eine Zahl abrang. Das fand ich scheiße, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

      Ich denke, das Problem ist geringfügig komplexer.
      Wäre die Frau eine glatte 10 gewesen, er hätte keine Sekunde Probleme damit gehabt, sie als solche zu bewerten.
      Aber sie war wohl eher eine 5 – 6 und da rebellierte sein Gewissen, eine ansonsten doch recht liebe Frau so schlecht zu bewerten. Er sah sie ob seines Urteils trauern und deshalb hat ihn die Hartnäckigkeit seines Freunds geärgert.

          • Schon allein um dich wieder mal Lügen zu strafen. 😀

            Ich hatte eine langjährige Freundin, bei der die Beziehung zwar auch körperlich aber im Großen und Ganzen eher platonischer Natur war. Ich habe kein Problem damit, sie rein optisch als maximal 2 einzustufen. Und ich bin mir auch sicher, ich hätte sie niemals kennengelernt, wenn sie mir auf offener Straße oder bspw. einer Party über den Weg gelaufen wäre. Aufgrund der damaligen Situation blieb ein Kennenlernen aber nicht aus.
            Was wieder einmal zeigt, man sollte sich nicht immer nur nach Äußerlichkeiten richten.

        • „Richtig fies wär’s ja doch um 2-3 Beispiele für eine 1,2,3,4,5 zu bitten.“

          Mir fällt da sofort eine Frau ein.

          Aber ich würde mir eher die Zunge abbeißen, als dass ich sie als solche outen würde – eben aus dem von Semi genannten Grund.
          Es gibt Dinge, die tut man nicht mal in Gedanken.

          • Daher ja „richtig fies“.

            Wobei, bedenkt man die moderne Frau, dann muss es doch lauten, ist man ehrlich
            „Es gibt Dinge, die tut mann nicht mal in Gedanken.“

            Und das ist ja die traurige Wahrheit, Feminismus hat Frauen die schlimmsten Seiten von Männern kopieren lassen und die guten weiblichen Tugenden, die aus einer 6 eine 8 für einen persönlich machen, vernichtet.

      • Was mensch über die Skala wissen muss:
        – es gibt keine 10 (zum wiederholten Male!)
        – 9er sind suuuper selten, sogar unter den bestbezahltesten Models
        – wer nicht offensichtlich krank ist, liegt schon min. bei 5 bis 6 (auch bei leichtem Übergewicht z.B.)

        Und wer liebt, sieht einen Menschen ohnehin so, wie Gott ihn gemeint hat.

      • Letztlich geht es eben nicht um die Existenz einer „kalten“ Bewertungsdkala (10 ist ja nicht wärmer als 1), sondern darum, dass manche Kumpels nachbohren, wie man eine bestimmte Frau findet.

        Da kann ich Ypsilonniks sogar gut verstehen, ich mag das auch nicht.

        • „Letztlich geht es eben nicht um die Existenz einer „kalten“ Bewertungsdkala (10 ist ja nicht wärmer als 1), sondern darum, dass manche Kumpels nachbohren, wie man eine bestimmte Frau findet.“

          Ich denke schon, dass yx zu einer kalten Bewertung anhand einer Skala von 1 – 10 gedrängt wurde.
          Auf die Frage, wie man eine bestimmte Frau findet, hat man normalerweise keine Hemmungen zu einer Antwort. Da heißt es eben diplomatisch: „Sieht super aus“, „Geht so“, oder „Nicht mein Typ“.

        • Bei mir gibt es immer nur die Skala „Will ich ruff“ oder „will ich nicht ruff“. Letztlich ist nur das entscheidend. Und da sich das auch mit der entsprechenden Geilheit verändern kann, ist eine Skala 1-10 eher nutzlos.

  12. Nämlich, dass manche Menschen mehr, andere weniger attraktiv sind, was durch die Ziffer codiert wird – eine 9 hat mit der Skala vermutlich weniger Probleme als eine 3.

    Eine Frau ist nicht eine 9 oder 3, sondern irgendwer hat die Frau auf der Skala so bewertet, andere hätten sie vielleicht anders bewertet.

    Aber um in die Terminologie zu verfallen: Eine 9 die sich für eine 3 hält hat mit der Skala mehr Probleme, als eine 3, die sich für eine 9 hält.

    Ich mag ja die 8er am liebsten, 😉

    • „Eine 9 die sich für eine 3 hält hat mit der Skala mehr Probleme, als eine 3, die sich für eine 9 hält.“

      Eine 9, die sich für eine 3 hält, ist ziemlich sicher schwer krank. Wahrscheinlich leidet sie an Bulimie oder Schlimmerem.

      Eine 3, die sich für eine 9 hält, leidet unter schwerer Selbstüberschätzung. Das ist normalerweise kein Problem, weil sie nur an der Wirklichkeit scheitert. Irgendwann korrigiert sie ihre Selbsteinschätzung, oder sie bleibt Single (als 3 wahrscheinlich sowieso).

        • „es gibt ja genug Männer mit Werten von 3 oder kleiner“

          Da wird aber die Luft schon sehr dünn.
          Sonderschulabschluss,
          vielleicht ein Alkoholproblem,
          Tagelöhner in einem Schlachthof, oder
          Paketzusteller bei DHL und Co., mit Zimmer im Transit,
          kurz, ein ganz armes Schwein.

          • Ganz arme Schweine unter anderem auch dank linkender Männerrechtler, die aus erstaunlicher Solidarität mit dem Konstrukt Mann heraus ja den Lohndrückerzufluss beklatschen.

            Und alle Kritik als Rääääächts und AfD und so ansehen.

            Vermutlich gar der Wagenknecht ebenfalls die Torte ins Gesicht geworfen hätten.

          • „Ganz arme Schweine unter anderem auch dank linkender Männerrechtler, …

            Und alle Kritik als Rääääächts und AfD und so ansehen.“

            Ein bisschen Politik muss immer mit rein, nicht wahr?

            Ist wie mit Maggi.
            Erst mit der Würze hat das Luxus-Essen den richtigen Geschmack, egal, ob es reinpasst, oder nicht.

          • Warum tut Ihr hier jetzt doch wieder so, als spielten andere als optische Aspekte eine Rolle für den Wert? Schulbildunng, Beruf etc. kumulieren bloß in der sozusagen B-Note, da auf den ersten Blick unsichtbar. Selbst intelligenzgeminderte Personen können hot as hell sein. Period.

          • „Warum tut Ihr hier jetzt doch wieder so, als spielten andere als optische Aspekte eine Rolle für den Wert?“

            Lies noch Mal genau nach, Semi.
            Ich hatte eine Liste von „Eigenschaften“ für eine MÄNNLICHE 3 vorgeschlagen.

            Frauen reagieren zwar auch auf optische Reize bei Männern, aber auf andere. Für einen Mann ist die beste Antifaltencreme ein fettes Portemonnaie (siehe Melania Trump), ein Accessoir, das an einer Frau nur sehr wenig Wirksamkeit entfaltet (geiles Wortspiel 😀 )

            Frauen verteilen mehrer A-Noten und dazu zählen auch die Schulbildung und der Beruf, wenn der Mann nicht auf andere Weise reich geworden ist.

    • „Eine Frau ist nicht eine 9 oder 3, sondern irgendwer hat die Frau auf der Skala so bewertet“

      Eine Frau IST eine 9 oder 3, wenn viele viele Männer sie (oder eine ähnliche) als solche eingeordnet haben.

      Diese Skala ist sehr demokratisch.

      • Das ist Deine Meinung. Meine nicht. Ich wüsste zum Beispiel nicht, ob ich mir vorstellen soll, ob jetzt alle Frauen der Grundgesamtheit (und welche das ist: Nur Deutschland oder alle Frauen der Welt; nur eine bestimmte Alterskohorte oder über alle Altersstufen hinweg? Wie jung müssen sie minimal sein?) gleichverteilt sind über das Zahlenspektrum, so dass eine 10 bedeutet, dass die Frau zu den schönsten 10% zählt, eine 1 zu den hässlichsten 10% oder muss ich mir eine Glockenkurve im Intervall 1-10 vorstellen, mit einer Ballung von 4-6.

        Außerdem bin ich mir ja persönlicher Präferenzen bewusst, dass ich eben Abweichungen von einem Mittelwert habe und jeder, mit dem ich mich unterhalte, ebenfalls, aber eine für mich unbekannte Abweichung.

        Ich wüsste auch nicht, wie ich sehr hübsche Gesichter auf einem dicken oder unförmigen Körper bewerten sollte, um die mittelere Einschätzung zu treffen und wie ein leicht schräges Gesicht auf einem wundervollen Körper.

        Ich weiß, dass es Frauen gibt, die auf Fotos phantastisch aussehen, aber wenn sie sich bewegen sieht das ernüchtend gewöhnlich aus. Andere sind als Foto Mittelmaß, wissen sich aber sehr anmutig, geschmeidig oder reizend zu bewegen. Ähnlich mit Gestik und Mimik.

        Viele Menschen sehen entspannt, glücklich und lächelnd sehr viel besser aus, als normalerweise aber wie oft lächeln sie? Soll die Häufigkeit in die Bewertung einfließen, eine Momentaufnahme? Schöne Gesichter können in bestimmten Stimmungen überraschend häßlich dreinschauen. Andere sehen wütend phantastisch aus!

        Ich finde es einfältig diese Vielfalt in eine Zahl gießen zu wollen. Es gibt eine wohlgeformte, hübsche Niedlichkeit, die mich prinzipiell weniger anzieht, aber der ich im direkten Kontakt wohl kaum widerstehen könnte – allgemein bevorzuge ich eher eine leicht herbe Note, die es mir schwerfällt sprachlich zu umreißen. Wildheit, Freschheit, Neugier, Snobismus, Sehnsucht, Güte – in einem Gesichtsausdruck kann so viel unterschiedliches liegen und die Kombination Gesicht und Ausdruck kann mal besser, mal schlechter ausfallen.

        Fällt eigentlich die Stimme mit in die Bewertung? Was ist mit Make-up und Kleidung?

        • „Ich finde es einfältig diese Vielfalt in eine Zahl gießen zu wollen.“

          Mach es nicht so kompliziert.
          Das Verfahren, Attraktivität von Frauen in eine Zahlenskala zu gießen, wurde meines Wissens nach irgendwann in den 60ern oder 70ern in den USA in der jüngeren Hochzeit der Psychologie und Soziologie mit der Absicht entwickelt, zu ergründen, ob Schönheit rein subjektiv ist, oder es objektifizierbare Kriterien gibt. Die Wissenschaftler waren selbst überrascht von dem Ergebnis – und inzwischen haben eine ganze Reihe von ähnlichen Studien weltweit belegt, dass Schönheitsideale universell sind.
          Dass Du vielleicht extremere Vorstellungen von Schönheit hast, widerspricht weder der Studie, noch macht es die Kategorisierung grundsätzlich unsinnig.

          Ich weigere mich privat auch, Frauen Zahlenwerte zuzuweisen, aber einfältig ist es aus wissenschaftlicher Sicht trotzdem nicht.

          • Für solche Experimente ist es ein sinnvoller Notbehelf. Wer will mag auch solche Skalen für seinen Alltag adaptieren. Da habe ich gar nichts dagegen.
            Ich würde nur immer bei Prosa bleiben und sagen „klasse“, „super“, „attraktiv“, „hübsch“ oder was ich jeweils für angemessen hielt bzw. „entstellt, gräßlich, fett, faltig, mittelmäßig, ungelenk, verbiestert“ usw. Ich könnte natürlich auch eine Bildersammlung mitbringen und Dir 20 Frauen zeigen, die von mir auch eine 7 bekommen haben, um eine 7 zu beschreiben, und wer eine 6 und wer eine 8, und sicher würdest Du in dem ein oder anderen Fall zu abweichenden Urteilen kommen und womöglich insgesamt großzügiger oder zurückhaltender werten – Du wüsstest jedenfalls erst nach soundsovielen meiner Urteile, was 7 ungefähr für mich bedeutet.

          • user unknown:
            „Ich würde nur immer bei Prosa bleiben und sagen „klasse“, „super“, „attraktiv“, „hübsch“ oder was ich jeweils für angemessen hielt…“
            —————————–
            Da kann die Prosa aber i.d.R. ganz schön in die epische Breite gehen, um einem anderen Menschen seine Bewertung kundzutun, und erinnert bisweilen an die Problematik der Goetheschen Farbenlehre…
            Demgegenüber kann (fast) jederman etwas mit einer Bewertungsangabe auf einer 10-stufigen Skala „anfangen“.
            Das Kennzeichen von menschlichen Bewertungen ist, daß sie subjektiv sind, und sie deshalb nicht den Anspruch der Objektivität erheben können, so sehr die „Goethe-Schüler“ sich auch bemühen mögen.
            Um handhabbar Intersubjektivität oder um die Diskrepanz subjektiver Beurteilungen verschiedener Menschen über einen Beurteilungsgegenstand oder eine andere Person feststellen zu können, ist z.B. die 10-stufige Beurteilungsskala sehr hilfreich.
            Unumgänglich wird dies dann, wenn wir eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen innert kurzer Zeit entsprechend vergleichbare Bewertungen vornehmen lassen wollen.

          • Und wie sind die Frauen in der 10-stufigen Skala verteilt. Nicht für Dich, sondern schön wissenschaftlich wie es die Psycho- und Soziologen der 60er/70er hielten?

            Waren die etwa gleichverteilt? Waren sie normalverteilt? Lagen die meisten im oberen Drittel? Gab es einen Gnadeneffekt? Ballte es sich nur bei 1, 5 und 10?

            Wenn man nur eine Zahl sagt, weiß der Gesprächspartner auch nicht mehr als „ganz nett“. Gibt man Durchschnitt und Standardabweichung mit an, versteht einen keiner. Wenn mich jmd. fragt, wie der Espresso ist, sage ich auch nicht „eine 7“. Aber bitte – wenn andere sowas gerne sagen wollen, sollen sie. Schon aus subversivem Ungeist würde ich dann „3*Pi“ sagen.

          • „Waren die etwa gleichverteilt? Waren sie normalverteilt? Lagen die meisten im oberen Drittel? Gab es einen Gnadeneffekt? Ballte es sich nur bei 1, 5 und 10?“

            Das spielte bei dem Experiment keine Geige.
            So ich mich recht entsinne, wurden die Studenten aufgefordert, aus einer Reihe von Photos das auszuwählen mit der für sie attraktivsten Frau. Dabei waren nur Köpfe angeboten worden, keine Ganzkörperportraits. Aus den ausgewählten Bildern wurde dann per Photomontage ein gemitteltes Gesicht gebastelt und dieses – mit Originalbildern echter Frauen – wiederum Studenten vorgelegt.
            Diesmal wurde das Bild mit der künstlichen Frau bevorzugt.
            Daraus folgte die damals überraschende Erkenntnis, dass Schönheit eben gerade nicht im Extrem liegt, sondern im Mittel.

          • Soso, aus der 10er-Skala ist jetzt eine Ordinalskala geworden um ein gemitteltes Gesicht zu bestimmen. Ich fürchte, jetzt wirfst Du mindestens 2 Experimente zusammen.
            Von diesem jetzt genannten Experiment habe ich auch gehört, welches nahelegt, dass Schönheit einfach die Abwesenheit von Hässlichkeit ist, bzw. von extremen Abweichungen.
            Für die Aussagekraft der 10er-Skala ist das natürlich von der Argumentgüte ein Reinfall, eine 1, würde man sagen. Keine weiteren Fragen. 🙂

    • Deine Bewertung „des Gastbeitrags“ (mit oder ohne Kommentare?) würde ich mit „schlecht, aber noch nicht unterirdisch“ verbalisieren…(richtig?)

  13. Hm, ich weiss, dass es vielfältige Kriterien gibt, eine Frau zu bewerten (dass aber die Bewertung an sich nicht „frauenfeindlich“ oder „sexistisch“ ist, Frauen bewerten Männer ja ebenfalls gemäß ihrer Kriterien!).
    Ich teile Frauen z.B. (ähnlich wie oben PfefferUndSalz) ein nach „auf gar keinen Fall“, „poppen: ja klar“ und „würd ich für ne Beziehung behalten“ (es gibt sogar den Sonderfall „Beziehung geht weiter, Sex aber nicht mehr“ 😉 ). Und daneben kann ich durchaus eine „objektive“ Schönheit einer Frau bewerten, und gleichzeitig ihre Schönheit für die Einordnung in meiner(!) Skala für recht irrelevant halten.
    Was hab ich von ner „9“, wenn sie ne doofe Kuh ist, wo ich mich den Rest meines Lebens über ihre Allüren oder ihre Dummheit nur aufregen würde? (wär halt Kategorie 2: poppen: ja klar, Beziehung: niemals)
    Meine private Skala (und ich glaube, dass eigentlich jeder Mann so seine privaten Maßstäbe anlegt) ändert sich übrigens je nach Dicke der „Blue Balls“ oder der Länge der Zeit, mit der ich es mit ihr schon aushalte (verschiebt beides nach oben).

    PS: da ich schon über 60 bin, ist mir klar, dass zB meine „7“ für andere maximal eine 3 bis 4 (und damit „unfickbar“) ist, schon alleine weil sie für die viel zu alt ist …
    PS2: wahrscheinlich ist klar, dass für mich „Schönheit“ und „Attraktivität“ unterschiedliche Merkmale sind.

  14. Wo alle Männer sich einig sind und ne 8 bis 10 geben, ist, wenn das Weibsbild große Titten hat und fette Lippen. Dicker Kussmund (der angeblich an die Vagina assoziieren soll). Und bissl Arsch auch noch. Daher machen sich die Weiber auch alle langsam so unendlich gleichen Look a la instagram filter. Das nervige dran: die meisten Männer fahren ja auch echt drauf ab. Wie damals alle auf Jessica Alba waren. Oder Scarlett Johansson. Beide nicht wirklich mein Geschmack… Aber ich würde ja nur eure Paretokurve bissl verziehen.

    • „Wo alle Männer sich einig sind und ne 8 bis 10 geben, ist, wenn das Weibsbild große Titten hat und fette Lippen.“

      Es fällt mir schwer zu glauben, dass Du ein Mann bist, sonst wüsstest Du es besser.

    • Wir haben damals Johnson & Johnson gelesen. Im Zustand akuter Verliebtheit beschleunigt sich u.a. der Herzschlag, das hat man vielleicht schon selbst an sich beobachtet, Sänger & Dichter wissen das in der Regel, die Blutgefäße weiten sich, werden stärker durchblutet, die Gesichtsfarbe rötet sich (Rouge als Täuschungsmittel), die Augen weiten sich (Belladonna), die Lippen schwellen an. Wahrscheinlich um zu küssen (ist dann saftiger, Täuschungsmittel: Lippenstift).
      Titel des Buchs weiß ich nicht mehr. Ich meine letztes Jahr lief eine Serie im ÖRTV die am Rande mit den beiden Autoren zu tun hatte. Ob das halbwegs geschichtstreu war oder einfach nur die Ausbeutung der Namen kann ich nicht sagen. Ich habe nur eine Folge gesehen und auch die nicht ganz.

  15. Was echt auffällig ist, das niemand die dicke Frau schlecht bewerten will, obwohl ihr Gewicht eindeutig etwas ist das sie ändern könnte. Sie bekommt 5 & 6 und sogar eine 9 von dem Schwarzen (und die 5 & 5 bezeichnet die Dicke auch noc hals „low ass ratings“). So als ob es einfacher ist sein Gesicht zu ändern, wie sein Gewicht. Sie würde dann auch besser aussehen, aber ihr jetzt eine 6 zu geben…

    es kommt einen sofort diese Studie in den Sinn:

    Frauen darf man nicht auf die gleiche Weise kritisieren wie Männer. Beschützt sie vor der Realität.

    Sie überschätzt ihre eigene Attraktivität und wird sich auf Männer fokussieren, die deutlich über ihrer Liga sind. Mit dieser Lüge ist ihr nicht geholfen.

    • Hat mich auch erstaunt. Die Qualle hat ein bestenfalls durchschnittliches Gesicht, Mäusehaare in hässlicher Frisur, einen Kleiderstil wie Gollum, eine Haltung wie ein drei Wochen alter Luftballon und eine Stimme wie eine fliegende Mücke.

      Bei GUTEM Licht eine 2. Mehr nicht.

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