Ob etwas als Belästigung angesehen wird hängt von der Attraktivität und bei Männern auch vom Status des Handelnden ab

Mitunter ist es ja auch ganz gut eine Studie für das offensichtliche zur Hand zu haben. Wenig überraschend ist gerade bei Männern die Bewertung einer Handlung von deren Attraktivität abhängig:

From an evolutionary perspective, the perception and interpretation of sexual advances depend on sex-specific mechanisms, individual differences in the perceivers’ mating strategies, and the actor’s attractiveness. In two studies (N = 1516), participants evaluated hypothetical situations of sexual advances from a coworker varying in attractiveness (study 1) and physical appearance or status (study 2). In both studies, men perceived sexual advances as less negative than women, especially when the advances arise from a (physically) attractive actor. Furthermore, the higher the sociosexual orientation of the participants, the less harmful these sexual advances are perceived. Finally, the same behavior from an attractive or physically attractive actor is perceived as less harmful than from an unattractive actor. Results are discussed from an evolutionary perspective on the perception of sexual advances.

Quelle:Oppression or Opportunity? Sexual Strategies and the Perception of Sexual Advances

Aus einer Besprechung der Studie:

In two studies, 1,516 people completed an online survey in which a scenario was presented to them. A co-worker, who was described as either good looking or ugly, and either high status (board member) or low status (secretary) was making a pass on them. Participants were required to imagine how they would react. They also gave information on their views on sexual relations which researchers used to analyze in the context of sociosexual orientation.

Results from both studies showed that in general men perceive sexual advances as less negative than women, especially when a physically attractive female is involved. Higher sociosexual orientation (more open to sexual relations without the need for commitment), as well as the attractiveness of the actor, led to perceiving sexual advances as less harmful. For women, attractiveness translated to social status and men were more influenced by physical attractiveness.

Interessanter wäre natürlich eine Studie, bei der sie sich nicht nur vorstellen würden, wie sie reagieren, sondern wo man dies tatsächlich ausprobiert. Aber das wäre wohl, da es ja teilweise eine Belästigung wäre, ethisch schwer umzusetzen.

 

60 Gedanken zu “Ob etwas als Belästigung angesehen wird hängt von der Attraktivität und bei Männern auch vom Status des Handelnden ab

  1. sociosexual orientation (more open to sexual relations without the need for commitment)

    „Soziosexuell“ – wie kommt man eigentlich auf so eine völlig unpassende Bezeichnung? Warum schreiben sie nicht einfach promiskuitiv, schlampig oder aromantisch?

    • „Ertrag an Solanum Tuberosum ist umgekehrt proportional zu den kognitiven Kapazitäten des Produzenten“

      Der Witz ist 40 Jahre alt, wieso sollte sich da was geändert haben?

    • Das war halt noch vor MeToo. Im derzeitigen Klima kannste sofort deinen Hut nehmen, wenn du nur darüber nachdenkst, einen solchen Sketch für eine prominente TV-Sendung zu produzieren. Und zwar nicht obwohl, sondern gerade WEIL er so voll ins Schwarze trifft. Von der eigenen Tugend überzeugter Lynch-Mob lässt sich nicht gerne auf seine blinden Flecken hinweisen.

      • @Matze:
        Die von Dir angegebene Seite ist nicht aufrufbar.
        Wenn davon auszugehen ist, daß es sich um valide erhobene Daten handelt, dann sehe ich das wie folgt:
        Auf Deiner Kommentar-Graphik sind anscheinend links die Männer, ihre bekundeten Auswahlkriterien und ihr tatsächliches Auswahlverhalten angegeben, und auf der rechten Seite entsprechend die Präferenzen von Frauen.
        Bei Männern wäre demnach die diesbezügliche Einstellungs-Verhaltens-Diskrepanz weniger ausgeprägt, als bei Frauen.
        Die geringen Realitäts-Präferenzen für „Aufrichtigkeit & Ehrlichkeit“ einerseits, und die Mißachtung der „Partner-Intelligenz“ bei beiden Geschlechtern (!) sind keine guten Voraussetzungen für eine dauerhaft erfüllende und stabile Beziehung, und der allseits geliebte „Spaß“ kann nur allzu bald ein Ende haben; die Daten bieten eine gute Erklärungsbasis für die „Beziehungsqualität“ unserer heutigen Zeit im allgemeinen!
        Nicht übersehen werden sollte auch, daß die (körperliche?) Attraktivität des Partners auch für Frauen in der Realität eine annähernd gleich große Bedeutung hat, wie umgekehrt die Attraktivität von Frauen für Männer?!

        • „Nicht übersehen werden sollte auch, daß die (körperliche?) Attraktivität des Partners auch für Frauen in der Realität eine annähernd gleich große Bedeutung hat, wie umgekehrt die Attraktivität von Frauen für Männer?!“

          Bitte den Kontext an dieser Stelle beachten: Ja, eine Präferenz von Attraktivität ist bei beiden Geschlechtern scheinbar auffallend identisch, aber man beachte mal die Ehrlichkeit, wie offensichtlich gemäß Selbstauskunft damit umgegangen wird?

        • „Nicht übersehen werden sollte auch, daß die (körperliche?) Attraktivität des Partners auch für Frauen in der Realität eine annähernd gleich große Bedeutung hat, wie umgekehrt die Attraktivität von Frauen für Männer?!“

          KANN man daraus interpretieren. Muss man aber nicht.
          Während bei Männern die Attraktivität DIE herausragende Priorität darstellt, ist sie bei Frauen nur ein Kriterium von mehreren gleichwertigen. Und wenn man die nicht abfragt, erscheint natürlich Attraktivität als herausragend.
          Wo sind z.B. die Kriterien „Bildung“, „Einkommen“ und „Status“?

          • „Während bei Männern die Attraktivität DIE herausragende Priorität darstellt, ist sie bei Frauen nur ein Kriterium von mehreren gleichwertigen. Und wenn man die nicht abfragt, erscheint natürlich Attraktivität als herausragend.
            Wo sind z.B. die Kriterien „Bildung“, „Einkommen“ und „Status“?“
            ————————————
            Ja, Deinen kritischen Anmerkungen kann ich mich weitgehend anschließen.
            Insgesamt erscheint das abgefragte Einstellungs-Ideal von Frauen zunächst „ganzheitlich“ ausgewogen, was durch die realen Gegebenheiten aber dann nicht bestätigt wird.
            Während der im Allgemein-Verständnis überwiegend biologisch-dominierte Attraktivitäts-Aspekt bei Männern im Ideal- und Realfall deckungsgleich ist, haben wir hier bei den Frauen erkennbare Ausschläge für die Bedeutung der realen Attraktivität von Männern vorliegen; woran auch immer diese Diskrepanz liegen mag…

          • @ Seerose

            Man kann sich das alles sparen.
            Schopenhauer hat doch in ‚Über die Weiber‘ wirklich alles geschrieben, was man wissen muss.

            Je edler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife. Der Mann erlangt die Reife seiner Vernunft und Geisteskräfte kaum vor dem acht und zwanzigsten Jahre; das Weib mit dem achtzehnten. Aber es ist auch eine Vernunft danach: eine gar knapp gemessene. Daher bleiben die Weiber ihr Leben lang Kinder, sehn immer nur das Nächste, kleben an der Gegenwart, nehmen den Schein der Dinge für die Sache und ziehn Kleinigkeiten den wichtigen Angelegenheiten vor. Die Vernunft nämlich ist es, vermöge deren der Mensch nicht, wie das Thier, bloß in der Gegenwart lebt, sondern Vergangenheit und Zukunft übersieht und bedenkt; woraus dann seine Vorsicht, seine Sorge und häufige Beklommenheit entspringt. Der Vortheile, wie der Nachtheile, die Dies bringt, ist das Weib, in Folge seiner schwächern Vernunft, weniger theilhaft; vielmehr ist derselbe ein geistiger Myops, indem sein intuitiver Verstand in der Nähe scharf sieht, hingegen einen engen Gesichtskreis hat, in welchen das Entfernte nicht fällt; daher eben alles Abwesende, Vergangene, Künftige, viel schwächer auf die Weiber wirkt, als auf uns, woraus denn auch der bei ihnen viel häufigere und bisweilen an Verrücktheit grenzende Hang zur Verschwendung entspringt. Die Weiber denken in ihrem Herzen, die Bestimmung der Männer sei, Geld zu verdienen, die ihre hingegen, es durchzubringen; wo möglich schon bei Lebzeiten des Mannes, wenigstens aber nach seinem Tode. Schon daß der Mann das Erworbene ihnen zur Haushaltung übergiebt, bestärkt sie in dem Glauben. – So viele Nachtheile Dies alles zwar mit sich führt, so hat es doch das Gute, daß das Weib mehr in der Gegenwart aufgeht, als wir, und daher diese, wenn sie nur erträglich ist, besser genießen, woraus die dem Weibe eigenthümliche Heiterkeit hervorgeht, welche sie zur Erholung, erforderlichen Falles zum Troste des sorgenbelasteten Mannes eignet.

            In schwierigen Angelegenheiten, nach Weise der alten Germanen, auch die Weiber zu Rathe zu ziehn, ist keineswegs verwerflich: denn ihre Auffassungsweise der Dinge ist von der unsrigen ganz verschieden und zwar besonders dadurch, daß sie gern den kürzesten Weg zum Ziele und überhaupt das zunächst Liegende ins Auge faßt, über welches wir, eben weil es vor unserer Nase liegt, meistens weit hinwegsehn; wo es uns dann Noth thut, darauf zurückgeführt zu werden, um die nahe und einfache Ansicht wieder zu gewinnen. Hiezu kommt, daß die Weiber entschieden nüchterner sind, als wir; wodurch sie in den Dingen nicht mehr sehn, als wirklich da ist; während wir, wenn unsere Leidenschaften erregt sind, leicht das Vorhandene vergrößern, oder Imaginäres hinzufügen.

            https://www.projekt-gutenberg.org/schopenh/weiber/weiber.html

        • Danke Dir, Mario!
          Jetzt erfährt man auch, daß diese Daten für „speed datings“ gewonnen wurden; da sind bei den Meisten Aspekte des Verstandes offensichtlich (weitgehend) ausgeschaltet. Und manch Eine/r meint dann, darauf eine langfristige Beziehung aufbauen zu können…

  2. Ob es auf der Welt mehr als 3 Männer gibt, die sich durch das Anbaggern einer (und sei es auch noch so hässlichen) Frau sexuell belästigt fühlen?
    Dieses Privileg, sich zurücklehnen zu können und die „Bewerber“ abzuwarten und zu bewerten, muss wirklich eine Last für die armen Frauen sein, zumal sie ja wirklich KEINE Möglichkeit haben, weniger Aufmerksamkeit bei den lästigen Sexmonstern zu erregen.

      • Ok, die Verrückten aus den Faschingsregionen habe ich vergessen, da Norddeutscher. 😀
        Aber selbst das fällt doch auch bei Dir eher unter das Kapitel „lästig“ als unter einen Straftatsbestand, oder?

        • Also wir sind jetzt nicht „die“ Faschingsregion, aber ist schon was los.
          Ja ich seh das eher als lästig an. Aber das ging schon teilweise über verbale Entgleisungen hinaus. Und ehrlich gesagt ist es mir schnurzegal, ob die 20-jährige, die 40-jährige oder die 60-jährige Karnevalstante mir einen Bussi aufdrücken will – ich will das nicht. Und nein, ich sende da keine unterschwelligen Signale aus. Normalerweise will ich nur in Ruhe meine Bücher/Zeitschriften lesen. Sowas wie knappe Bekleidung steht mir eh nicht. Außerdem bevorzuge ich im Winter warme Kleidung und dicke Jacken. Trotzdem ist das schon mehr als einmal vorgekommen. Hand auf dem Oberschenkel war bisher der traurige Höhepunkt.
          Aber was willste machen als Mann? Glaubt dir ja eh keiner. Und wenn doch, dann heißt es immer „Männer mögen das doch. Die sind immer scharf auf Sex!“

          • Das alles ist mir auch schon öfter als Beispiel für die unfassbaren Doppelstandards in unserer Gesellschaft ins Auge gefallen.

            Für Männer geziemt es sich einfach nicht, mal eben ungefragt einer wildfremden Frau ein Schmatzerle aufzunötigen. Würde wohl auch für die männliche Seite doppelt und dreifach böse enden. Aber umgekehrt haben Männer anstandslos angeschekerten Frauen als Blitzableiter für ihre beeinträchtigte Impulskontrolle zur Verfügung zu stehen.

            Und ich muss wohl nicht darauf hinweisen, was los wäre, wenn es eine jährliche Festivität gäbe, in deren Zuge es Tradition ist, das betrunkene Männer durch die Straßen ziehen und Frauen ungefragt „bützen“. Diese Tradition wäre schon vor Ewigkeiten im wilden Furor enragierter Feministinnen zu Grabe getragen worden. Aber traditionell organisierte Übergriffigkeit von Frauen…??? Bitte weiter gehen! Hier gibt es nichts zu sehen.

        • Aber selbst das fällt doch auch bei Dir eher unter das Kapitel „lästig“ als unter einen Straftatsbestand, oder?

          Eben… Es heißt Belästigung, weil es jemand als lästig/belästigend empfindet.
          Als Mann wird man vermutlich eher dazu neigen, (sexuelle) Belästigung als „harmlosen Ausrutscher“ abzutun, im Grunde wird es ja auch so von unserer Gesellschaft erwartet. Trotzdem würde ich auch beim Karneval ggf. schon einen Straftatbestand annehmen wollen.
          Wobei ich natürlich auch hier zu einem gewissen Teil auf die Mitschuld verweise. Wer gar nicht damit klar kommt, dass man sich körperlich etwas näher als üblich kommt, sollte sich nicht in so einen Rummel stürzen.

          PS: Bin ich froh, dass ich als Düsseldorfer Eingeborener trotzdem keine Lust auf Karneval, Schützenfeste und ähnlichen Schrott habe. 😉

          • Also mit dem Argument, daß man sich dann eben nicht in den Rummel stürzen sollte, kommst du umgekeht nicht durch. Wie war das? Don`t blame the victim?
            Außerdem bezogen sich meine Erlebnisse auf z.B. meine Fahrten mit der S-Bahn vom Büro nach Hause. Nicht auf den Besuch einer Karnevalsveranstaltung. Da bekommen mich keine 10 Pferde hin.

          • Also mit dem Argument, daß man sich dann eben nicht in den Rummel stürzen sollte, kommst du umgekeht nicht durch.

            Nein, will ich auch gar nicht. Weil, genau wie bei vergewaltigten Frauen, so ein Übergriff ganz einfach nicht zu rechtfertigen ist. Und trotzdem musst du dir sagen lassen, dass du die Gefahr hättest meiden können, wenn du dich in solche Pseudo-Freudenfeste stürzt.

            Ach ja, meine Ausführungen beziehen sich auf solche Veranstaltungen wie Karneval, du hast schließlich auch von der 60-jährigen Karnevalstante gesprochen.

            Beim simplen S-Bahnfahren sollte niemand irgendeinen Übergriff erleiden müssen. Aber da wirst du dich dann ggf. auch mal fragen lassen müssen, ob du z.B. unbedingt in der Kneipe angeberisch mit dem dicken Geldbündel herumwedeln musstet – und deshalb auf dem Heimweg überfallen und ausgeraubt wirst.
            Offensichtliche Gefahren, die man meiden kann, sollte man nicht eingehen. Das gilt für Männer und Frauen.

    • Meld. Bin als Jugendlicher und junger Erwachsener gelegentlich von mit unbekannten Frauen und Männern angemacht worden, unangenehm war es mir bei beiden. (Bei den Männern ein BISSCHEN weniger unangenehm, aber nur ein bisschen). Hat in den letzten Jahren aber nachgelassen, wird wohl am Klimawandel liegen.

      • Du bist männlich, weiblich? Homo- oder heterosexuell oder beides? Wieso war die Anmache von Männern ein bisschen weniger unangenehm?

        Belästigt gefühlt habe ich mich bisher lediglich zwei mal von Männern, bspw. das angeblich sogenannte „Anwichsen“ unter der Dusche. Und die eine oder andere Frau ist sicherlich auch schon mal etwas näher gekommen, als eigentlich nötig war. Was größtenteils aber dadurch entschärft wurde, dass es sich um Bekannte handelte, mit denen ich mich gut verstanden habe.

        Echt nervig war nur der eine Typ, der meinte, mir sein Teil präsentieren zu müssen.
        Streng genommen dürfte eigentlich in so ziemlich jedem Fall der Straftatbestand der sexuellen Belästigung erfüllt gewesen sein. Aber getreu dem Motto, lohnt sich eh nicht gab es bisher noch keine Klage meinerseits. 😉

        • Also von Männern nin ich noch nicht angemacht, begrabscht oder ungewollt umarmt oder gar geküsst worden. Ich falle da wohl aus dem Beuteschema.
          Wenn ich mir das genau überlege, ist das eigentlich eine Frechheit von euch anderen elenden Kerlen. Ich hab genauso das Recht darauf sexuell belästigt zu werden, wie andere Männer und Frauen. Besonders, wenn ihr gut ausseht, erfolgreich seid und ordentlich Geld habt!

        • Männlich und homo. Es war mir trotzdem auch von Ms unangenehm, „etwas weniger“ weil es halt ein unabsichtliches Kompliment enthielt (oder vielleicht auch nicht, aber ich hab es mir eingebildet).

          Duschbereiche fungieren manchmal als Kontakthöfe, bestimmte Hallenbäder gelten als „Brennpunkte“ (früher jedenfalls, weiß nicht ob das noch so ist). Das sollte man wissen, und wenn es einen stört diese Bäder meiden. Manche Leute benehmen sich da ziemlich ordinär und rücksichtlos, dass das außerdem bei „Heteros“ die Vorurteile verstärkt haben die überhaupt nicht auf dem Schirm.

          • Als Anlaufstelle ist mir das Bad damals nicht bekannt gewesen. Musste mir auch erst mal erklären lassen, was de Typ wollte. Ich fand es einfach nur lästig, weil er sich gleich mehrmals bitten lassen musste, sich zu verpissen. Letztendlich half nur der Wink mit dem Bademeister.

            Davon abgesehen finde ich es allgemein ätzend, wenn ein Nein bzw. recht deutlich artikulierte Ablehnung nicht respektiert wird.

    • Ich denke, man muss solches Anbaggerverhalten unterschiedlich beurteilen, je nachdem, ob es von Männern oder Frauen kommt.

      Es mag Ausnahmen geben, aber in der Regel wird eine Frau nicht weiter eskalieren. Wenn sie fremden Männern ungefragt Küsse aufnötigt, will sie wahrscheinlich eine Gegenreaktion provozieren und sich im Anschluss, wenn man darauf eingeht, wieder abweisend/bitchy verhalten, also eher nicht an die Wäsche gehen.

      Bei Männern wäre ich mir da weniger sicher.

  3. Automatische Fotofilter, Kameras und Social Media.
    Zuviel für’s Hirn.

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Hobbit_(South_Park)

    The story centers upon Wendy Testaburger’s attempts to raise awareness of media impact on body image, which leads to a crusade by rapper Kanye West to convince the world that his fiancée, Kim Kardashian, is not a hobbit.[2] The episode received largely positive reviews from critics, who praised Wendy’s story arc and the return of West.

  4. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Harvey Weinstein aus allen Wolken gefallen ist, als plötzlich all die Tussen, die sich ihm sonst an den Hals warfen, um eine Rolle in seinen Filmen zu bekommen, ihn plötzlich der sexuellen Belästigung beschuldigten.

    • Das ist das tückische daran: Es gilt nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Interaktion sondern auch ab da an bis zum Lebensende (und darüber hinaus, aber da juckt es ihn dann nicht mehr).

      Also wehe der Mann verliert Status oder Macht…toxic femininity…

      • Ist ja nicht schlimm. Frauen immer ignorieren, auf der Arbeit nie.mit einer Frau in einem Raum alleine und immer ein Möbelstück zwischen dir und der Frau.
        Wobei ich auch die Belästigungskarte spiele, wenn Frauen zu mir kommen.
        Da mir der Staat nicht hilft, Schwenke ich immer voll auf Aggression.

    • Als ich die Schlagzeilen zuerst gesehen hatte, dachte ich zuerst, dass könne wieder nur irgendein Fake sein, den unsere, wenn es um Trump-Bashing geht, immerzu Gewehr bei Fuß stehenden Medien begeistert aufgegriffen haben. Aber wenn ich das richtig verstehe, hat er das im Zuge einer regelmäßigen Bekanntgabe zur Coronakrise gesagt, also wohl vor Mikros und Kameras (hat da jemand Bild und Ton zu?).

      Mönsch, ehrlich mal. Da haben wir ein Zeuch, das beim Auftragen beinahe alle Formen von Keimen, Bakterien und Viren abtötet; und das auch noch in wenigen Sekunden. Tja, dann verabreichen wir dieses Zeuch doch per Spritze oder meinetwegen gleich literweise per Tropf allen COVID-19-Patienten. Und da diese Zeuch gegen so vieles hilft, wofür brauchen wir dann noch die ganzen anderen Medikamente. Sie haben Grippe, Ebola, Malaria? „Kein Problem“ sagt der Arzt und holt sein Spritzbesteck sowie einen Kanister Sterilium aus dem Schrank.

      Also mal ehrlich, warum ist da bloß noch keiner drauf gekommen???

      • Was Trump sagt ist natürlich idiotisch und lässt erhebliche Lücken bei seinem Allgemeinwissen durchscheinen. Schlimm find ich es allerdings nicht, denn man kann ihm beim Lernen zusehen, was ihn irgendwie menschlich macht. Der naive Gedanke „Wenn das Mittel X Krankheitserreger abtötet, warum gibt man es nicht den Kranken“ ist ja an sich naheliegend. Die nächsten Lernschritte sind greifbar, und man wird sie ihm inzwischen erklärt haben: Weil Desinfektionsmittel Gifte sind, die Lebewesen umbringen können. Das ist der Grund warum sie Bakterien töten, sie bringen deshalb aber auch den Patienten um. Der Trick besteht darin, Gifte zu finden die die Krankheitserreger umbringen, aber den Menschen nicht. Diese wurden mit viel Anstrengungen gefunden, wir nennen sie heute „Antibiotika“. Aber ach, sie wirken nur gegen Bakterien. Gegen Viren gibt es solche Allzweck-Medikamente bisher nicht, weil Viren nicht fressen und nicht atmen und deswegen auch keine Gifte aufnehmen. Das ist das Problem mit der Therapie aller Virus-Krankheiten, weswegen diese heute im Allgemeinen bedrohlicher sind.

        Was an Trump positiv ist, ist trotz aller seiner Fehler dass er es auf dem Schirm hat dass so ein Lockdown schlimme Folgen für die Gesellschaft hat, während die bräsige Merkel meint man müsse das einfach aussitzen. Klar wer monatlich 20.000 Ocken sicher auf das Konto bekommt und dessen Entscheidungen auch jeder bessere Taschenrechner mindestens so phantasievoll treffen könnte, sieht natürlich keine Probleme mit einem Stillstand der Gesellschaft.

        • „Was Trump sagt ist natürlich idiotisch und lässt erhebliche Lücken bei seinem Allgemeinwissen durchscheinen. Schlimm find ich es allerdings nicht, denn man kann ihm beim Lernen zusehen, was ihn irgendwie menschlich macht.“

          Man kann natürlich jeder trumpschen Entgleisung etwas Positives abgewinnen.
          Lernt er wirklich dazu?
          Ich habe da große Zweifel. Es ist ja nich der erste und einzige Fall, wo er sein grausames Unwissen outet. Von einem US-Präsidenten erwarte ich aber, dass er diesen Lernprozess nicht vor laufenden Kameras in einer Pressekonferenz durchzieht, sondern dass er sich VORAB mit den entsprechenden Experten zusammensetzt und wenigstens ein wenig sachkundig macht. Es gibt nämlich auch in den USA viele geistige Tiefflieger, die ein ähnlich einfaches Weltbild wie Trump haben und ihm an den Lippen hängen, wie weiland die Apostel an Jesus‘. Und die toben jetzt durchs Land und erzählen, dass die ganze chinesische Krankheit einfach durch eine ordentliche Dosis Ratzeputz in den Adern bekämpft werden könnte.
          Es ist ja nicht so, dass Trump Zweifel aufnahm, sondern wie immer in seiner unnachahmlichen Art als „I am the President and You are Fake News!“ abtat.

          Es ist immer schön, Menschen beim Lernen zuzusehen, aber bestimmte Menschen müssen das besonders vorsichtig tun. Und da stehen die Staatenlenker an allererster Stelle.

          • @carnofis “ Von einem US-Präsidenten erwarte ich aber, dass er diesen Lernprozess nicht vor laufenden Kameras in einer Pressekonferenz durchzieht, sondern dass er sich VORAB mit den entsprechenden Experten zusammensetzt und wenigstens ein wenig sachkundig macht.“

            Er ist halt Laie. So wie unsere Politiker auch.

            „Es gibt nämlich auch in den USA viele geistige Tiefflieger, die ein ähnlich einfaches Weltbild wie Trump haben und ihm an den Lippen hängen, wie weiland die Apostel an Jesus“

            Gilt für alle Politiker und Fans von Politikern jeder Couleur, kürzt sich also raus. Was an Trump toll ist, ist nicht dass er so klug wäre; offensichtlich ist er ziemlich blöd. Aber er hat die richtigen Ziele: Er ist in der groben Richtung orientiert an etwas was man Gemeinwohl und das Wohlergehen der normalen Menschen nennen könnte. Das geht unseren Deppen seit fast 30 Jahren ab.

      • Sicher ist das dämlich.
        Aber warum soll so eine schräge Idee nicht bei irgendjemand gescheitem einen Denkprozess auslösen, der zu einer nützlichen Erfindung führt? Etwas neuem, daß wir uns heute noch nicht vorstellen können?
        Weil dieser offensichtliche Unsinn bei jemand den Ehrgeiz weckt. eine Art „Desinfektionsmittel zur inneren Anwendung“ zu finden.
        Und mal ehrlich – nach all dem Unsinn, den die Genderforscher u.ä. so in die Welt posaunen, ist das doch mal eine erheiternde Abwechslung.

    • Gut, das wird nun keinem Troubble in der Bubble bereiten …

      • „By the way, for all those who are triggered by @realDonaldTrump comments about using #disinfectant or light locally applied to combat infections, this is something totally worth exploring by properly-trained researchers/doctors.“

        Versucht sich da jetzt ein bedingungsloser Trump-Fan als Ehrenretter?
        Und beweist nebenbei noch eigenes Unwissen?

        Versuche zur inneren Anwendung von Desinfektionsmitteln hat es schon vor über 100 Jahren gegeben.
        Das berühmteste daraus entstandene Medikament war „Salvarsan“, ein Arsenpräparat, das entwickelt wurde,weil Arsen als Mittel gegen Pilzerkrankungen und auch als Desinfektionsmittel schon lange bekannt war.
        Ähnliches gilt für Quecksilber.

        Heute kennt man die desinfizierenden Mechanismen, es ist also sehr unwahrscheinlich, dass man sich noch viel Mühe macht, für Sterilium oder Bleichlauge eine intrakorporäre Applikation zu entwickeln.

    • Trump versucht immerhin im Rahmen seiner Möglichkeiten Ideen zu entwickeln. Das jeder Mediziner vielleicht die Hände überm Kopf zusammenschlägt, gehört bei ihm dazu. Wenn er Sanktionsideen oder Kriegsdrohungen äußert, läuft das immer ähnlich: Alle sind entsetzt, denn rudert er eine Woche später etwas zurück, aber nur etwas – und die ganze Welt ist dankbar und froh, dass sie ihn bekehrt hat. Das ist schon recht tricky.

      Wenn also so einer Sagrotan injizieren will, dann stößt das letztlich etwas an, was über Kaninchen glotzt auf Schlange hinausgeht. Vielleicht werden in den USA künftig eher auch Mittel mit schweren Nebenwirkungen für den Test am Menschen zugelassen. Weil der Präsident ja selbst so etwas für möglich und realisierbar hält – und mit ihm dann auch Millionen Amerikaner.

      Ich bin gar nicht mehr der Meinung, dass Trump ein Schwachmat ist, der nur rumblökt und sich nicht um seine Bürger kümmert. Spätestens seit der GM-Verfügung. Ein bisschen davon wünsche ich mir schon für Deutschland und Europa.

      • Yepp.

        Gerade wenn man in Deutschland lebt, dann sollte einem ein ‚Trumpeltier‘ um Welten lieber sein, als eine Hillary.
        Alleine Nordafrika war eine Katastrophe.
        Verglichen mit den drei Airstrikes Trumps eine ungeahnten und ungeandeten Ausmaßes.
        Man überlege mal was deren Russophobia entfesselt für uns, die wir ja nun der größte US Stützpunkt ausserhalb der USA sind, bedeuteten könnte.

        ÖR Hörige machen auf mich echt einen gefährlichen Eindruck. 😉

        Erstaunlich wie gut das mit der Gleichschaltung läuft…

      • Nein, ich wünsche mir davon wenig bis gar nichts für Europa, dafür mehr für Deutschland.
        Es geht mir so langsam echt auf den Sack, dass die USA sich (zumindest in der Vergangenheit) immer als Weltpolizei aufspielt(e), Seit Obama den Friedens-Nobel-Preis erhalten hat, ist diese „Trophäe“ nur noch ein schlechter Witz!
        Und wir Deutschen meinen ständig und überall die Welt retten zu müssen. Weil wir aber mittlerweile u.a. dank Genderschwachsinn zu blöd sind, eigene, deutsche Wertarbeit auf die Beine zu stellen, lassen wir uns zum Zahlmeister degradieren und zeigen hier und da mal wieder etwas mehr Solidarität, als es uns gut tut.
        Ich freue mich ja schon auf das Ende der „Corona-Krise“. Dann werden die Klimadeppen wieder lauter und wir dürfen uns dann wahrscheinlich über mehr und höhere Abgaben freuen.
        Dann Corona und den Klimadeppen geschuldet.

        • „Seit Obama den Friedens-Nobel-Preis erhalten hat, ist diese „Trophäe“ nur noch ein schlechter Witz!“

          Ich kann mir das Grinsen nicht verkneifen. Wie jung bist du? Dass man für den Friedensnobelpreis einiges auf dem Kerbholz haben kann (einige sagen: muss), haben bereits Preisträger wie Rabin, Arafat, Kissinger,… aufgezeigt.

          • Obama war zum Zeitpunkt der Preisverleihung erst frisch im Amt, er hatte noch gar nichts gemacht.. Er hat den Preis erhalten weil er der erste schwarze Präsident war.

          • Runde 50, wobei ich allerdings die Vergabe des Friedensnobelpreises eher weniger mitbekommen habe.
            Allen drei genannten Herren würde ich unterstellen, dass sie um eine friedliche Konfliktlösung bemüht waren (aus welchen Gründen auch immer) und irgendetwas getan haben, um einen gewalttätigen Konflikt zu entschärfen.
            Das kann ich bei Obama mit seinen imho völkerrechtswidrigen Drohnenangriffen beim besten Willen nicht erkennen.

            Er hat den Preis erhalten weil er der erste schwarze Präsident war.

            Das macht es nicht besser. Und für die Drohnenangriffe hätte man ihm den Preis wieder aberkennen müssen. Aber im Gegensatz zu Trump war er ja auch hier in Deutschland ein ausgesprochen beliebter und geschätzter Machthaber.

            Btw. Was wurde eigentlich aus Guantanamo? Wollte er doch schließen oder? 😉

  5. Ja , ich stimme 100% zu. Und jetzt? Das Problem ist doch dasselbe wie beim unkontrolliert vor sich hin wuchernden Kulturmarxismus. Solange man es in komplizierten langen Sätzen sagt, die eh niemand liest und selbst wenn, kaum einer verstehen würde, „darf“ man es (noch…) sagen.Ausserdem ist die Binsenweisheit, dass Frauen den Alpha wollen und um ihn zu „kriegen“ all die unaussprechlichen Dinge tun würden, von denen sie „uns“ dann sagen :“Nein Pfui das mach ich nicht, weil das brave gute Mädchen nicht machen!“ ( damit will ich niemand zu nahe treten, aber wäre ich ein Alpha, dann würde ich das (vielleicht…) wissen) ist redpilled Basiswissen.

    Und ich glaube zwar dass in meiner Generation noch ein (vielleicht sogar zwei..) Einhörner existieren, aber ich könnte mir den Unterhalt eh niemals leisten, daher ist es sowieso ein eher theoretisches Problem.

    Also blackpilled…

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