Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina legt dritte Ad-hoc-Stellungnahme vor (Stimmen von Twitter)

31 Gedanken zu “Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina legt dritte Ad-hoc-Stellungnahme vor (Stimmen von Twitter)

    • Bei den vielfältigen Maßnahmen, die seit einiger Zeit plötzlich von Politiker-Seite ergriffen werden, und die erhebliche Einschränkungen in unser aller Grundrechte bedeuten, ist die demgegenüber viel zu seltene öffentliche Hinterfragung m.E. das Hauptproblem.
      Angesichts der Maßnahmen, die sich von Bundesland zu Bundesland teilweise erheblich unterscheiden, und zum Teil widersprechen, zumal der Gleichbehandlungs-Grundsatz, z.B. insbesondere im ansonsten besonders gestrengen MacPom unter Schwesig nach einigen Meldungen außerhalb der MSM nicht immer so überzeugend eingehalten werden soll, verwundert die allgemeine unkritische Folgsamkeit.
      Wenn nun Beate Bahner als Rechtsanwältin für Medizinrecht hierzu sich engagiert geäußert, und einen einschlägigen Eilantrag beim BVG eingereicht hatte, der, wie zu erwarten, gar nicht erst zur Entscheidung angenommen worden ist, dann ist das zunächst einmal ein mutiger Schritt für uns alle, als Bürger dieses Landes.
      Demgegenüber halte ich das „Zerpflücken“ ihres Vortrags durch H. Danisch für nachrangig, und daher für „verfehlt“, selbst wenn Frau Bahner in ihrer Darlegung bisweilen emotional nicht immer „nüchtern wie ein Stein“ vorgetragen haben soll(te?)
      Mich bewegt vielmehr, daß
      „noch wenige Tage vor dem Vorfall in Heidelberg die Regierung in Sachsen angekündigt hatte, Quarantäne-Verweigerer in die Psychiatrie zu stecken – und den Plan erst nach massiven Protesten fallen ließ. Das zeigt, wie wichtig die öffentliche Kontrolle ist. Umso mehr bei einem so heiklen Thema wie Einweisungen in die Psychiatrie von Menschen, die sich gegen eine bestimmte Politik stellen. Genau dafür sind totalitäre Systeme berüchtigt…“ wie Boris Reitschuster schrieb:
      https://www.reitschuster.de/post/der-fall-bahner-das-virus-des-irrsinns

      Angesichts dieser Gegebenheiten sollten wir den Fokus doch wohl eher auf das Hauptproblem lenken!

      • „Angesichts dieser Gegebenheiten sollten wir den Fokus doch wohl eher auf das Hauptproblem lenken!“

        Das da in Deinen Augen wäre?

        In meinen Augen ist natürlich immer der Appell an die Vernunft vorrangig, aber es gibt nun mal immer einen Bodensatz von Menschen, die nach kurzem Gegencheck feststellen, dass sie mit ihrem Verhalten für sich kein Risiko eingehen und denen die Risiken anderer am Arsch vorbei gehen.
        Da bin ich schon der Meinung, dass die Freizügigkeit gegenüber dem Gemeinwohl zurückzustehen hat.

        • Dazu gäb’s nochn schönen Danisch, zum Bodensatz.
          Spoiler, er ist ne BodensätzIn.

          https://www.danisch.de/blog/2020/03/22/frau-und-virus/

          „Eine Ausnahmesituation, auf die man emotional nicht vorbereitet ist.

          Man weiß es, aber es ist nicht richtig angekommen, weil man emotional darauf nicht vorbereitet ist.

          Ich will das jetzt gar nicht mal spezifisch anprangern, denn was sie sagt, ist schlimm, aber zutreffend. Ich habe (irgendwo tief im Haufen der Hinweise) links auf Texte zu amerikanischen Universitäten, die beschreiben, wie Feminismus und Frauenquote die Wissenschaft zerstören, und deren Begründung auf genau dasselbe hinausläuft: Die Emotionalität der Frau, an der sie nicht vorbeikommt. “

          Die Hinweise tief im Haufen kann ich euch gerne posten.
          Oxford hatte mal ne Frauenobequote.
          Da war der gute Ruf auch noch gerechtfertigt.

    • Ich finde es sollte zum guten Ton gehören solche Menschengruppen körperlich zu züchtigen.

      Vorzugsweise mit ein paar guten alten Watschn. Wegen dem Lerneffekt warats.

  1. Ich finde es ja erschreckend, wenn selbst akademisch Ausgebildete die Vorschläge als „weltfremd“ titulieren. Das Gremium hat Bedingungen für den Schulunterricht aufgestellt, damit die Infektionsgefahr in Grenzen gehalten wird. Es ist nicht die Aufgabe der Wissenschaftler (m/w/x) zu eruieren, inwieweit die Bedingungen realisierbar sind. Gerade so ist sichergestellt, dass die Sicherheit nicht durch Machbarkeitserwägungen korrumpiert wird.

  2. Hätte eine Gruppe Frauen genau die gleiche Entscheidung getroffen, hätten diese Rassisten und Sexisten hier wahrscheinlich Applaus geklatscht.

    Die haben so einen an der Waffen. Scheiß Identitätspolitik!

    • Sie wissen nicht WAS richtig ist (ob es über ihren mentalen Horizont geht oder egal ist, weiß ich nicht), aber sie wissen WER richtig ist und bestehen deswegen ausschließlich darauf.

      Ist einfacher so.

      • Und es hat sich ja nix geändert. Ich kommentiere hier jetzt schon 10 Jahre und schon in meinem 1. Jahr habe ich regelmäßig das Verhalten der SJWs zusammengefasst mit:

        „Es ist nicht wichtig was jemand sagt, sondern wer was sagt.“

        Damals ging es i.d.R. darum das eine Feministin irgendwas sagte, das Männerrechtler schon seit Jahren sagten, wenn nicht Jahrzehnten. Was aber Journalisten erst interessierte als eine Feministinnen es nachplapperte.

    • Würde es nicht um Menschenleben und auch die Lebensgrundlage vieler Menschen gehen, würde ich echt empfehlen das alle Männer einfach mal aufhören zu dem Thema Entscheidungen zu treffen was als nächstes getan werden muss und das alles schön den Frauen überlassen. Die wissen doch sowieso alles besser. Ich will gar nicht sagen das sie schlechte Entscheidungen treffen, sondern das man sie anscheinend schon zwingen muss überhaupt welche zu treffen.

      Und es wäre auch klar was dann passieren würde: Sie werfen Männern vor sich aus der Verantwortung gestohlen zu haben (das sie Männern zuvor genau das Gegenteil vorgeworfen haben, vergessen sie dann ganz schnell) und wenn es schief geht haben deswegen natürlich Männer die Schuld. Wenn es aber gut geht, dann liegt das natürlich allein an den Frauen, die einfach biologisch besser sind… also der typische weibliche Chauvinismus…

      • „Würde es nicht um Menschenleben und auch die Lebensgrundlage vieler Menschen gehen, würde ich echt empfehlen das alle Männer einfach mal aufhören zu dem Thema Entscheidungen zu treffen was als nächstes getan werden muss und das alles schön den Frauen überlassen. Die wissen doch sowieso alles besser.“

        Nie aus den Augen verlieren, dass sich da Frauen äußern, die im Schachspielen selbst gegen ein dementes Eichhörnchen verlieren würden.

        „Ich will gar nicht sagen das sie schlechte Entscheidungen treffen, sondern das man sie anscheinend schon zwingen muss überhaupt welche zu treffen.“

        Das allerdings muss man der holden Weiblichkeit um die Ohren hauen.
        Phlegma und Naivität.

          • Ich habe selten eine solche Ansammlung von verlogenem Schwachsinn auf einem Haufen gelesen.
            Die Klassiker der feministischen Unterstellungen, wie „niemand kümmert sich medizinisch um das weibliche Geschlecht!“ sind teilweise Jahrzehnte alt und stimmten schon damals nicht.
            Die Einschätzung, es handle sich um rechtsradikales Gedankengut im „progressiven“ Mantel teile ich.

  3. Ich frage mich ja immer, was dieses dümmliche Gelaber vom „Social Distancing“ soll. Ähnlich wie beim „Public Viewing“ begreifen die meisten die Bedeutung entweder nicht oder aber plappern einfach nur dumm-dämlich nach.
    Wir betreiben ja gerade kein Social Distancing, sondern trennen und räumlich/physisch.
    Also wenn schon, dann wäre Physical Distancing der korrekte Begriff.

    • Naja, im Gegensatz zum falsch verwendeten „Public Viewing“ (im Englischen öffentliche Aufbahrung einer Leiche) ist der Begriff „Social Distancing“ wenigstens korrekt aus dem Englischen übernommen und dort etabliert. Hier ein Text aus 2009:

      Klicke, um auf 185_factsheet_social_distancing.pdf zuzugreifen

      Etabliert bedeutet allerdings auch „schon älter“ und daher vor der allgemeinen Verbreitung moderner Kommunikationsmittel entstanden. Nach modernen Maßstäben wäre „physical distancing“ aber wirklich treffender, stimmt.

    • „Also wenn schon, dann wäre Physical Distancing der korrekte Begriff.“

      Wie wäre es mit „Abstand halten“?
      Klingt wohl zu sehr nach altem, weißen, männlichen Nazi.
      Ich könnte mir vorstellen, dass gerade in der Risikogruppe der über-60-Jährigen nicht alle etwas mit Begriffen wie „Social Distancing“ anfangen können.

  4. Mein Gott, die merken es einfach nicht. Es kommt nicht darauf an, wer etwas sagt, sondern was gesagt wird. Die Leopoldina hat eine Empfehlung abgegeben, unter welchen Bedingungen die Schulen wieder geöffnet werden können. Diese Bedingungen sind nicht erfüllbar, also bleiben die Schulen zu. Theoretisch könnten die teuren Privatschulen vermutlich wieder öffnen, aber das gäbe dann den Shitstorm des Jahrhunderts.

  5. 12 % Frauenanteil. Bei einer Auswahl von 26 – wieviele Frauen erwartet man da, wenn sich ihr Anteil in der Auswahl in etwa widerspiegeln soll? 3. Es sind aber nur ZWEI!!!

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