Kristina Schröder zum #Weltfrauentag

 

55 Gedanken zu “Kristina Schröder zum #Weltfrauentag

  1. Endlich! Ich dachte schon, dieser Feiertag würde hier verpasst.

    In Berlin, das ja mit Nordkorea, Weißrussland und Burkina Faso (komplette lustige Liste unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag#Der_Frauentag_als_gesetzlicher_Feiertag ) den Kampftag der Frauen zum gesetzlichen Feiertag erhoben hat, mussten wir heute viele bunte Vulven auf Plakaten angucken und Schneeflöckchen dabei zuhören, dass sie im Club doch bitte nicht angemacht werden wollen.

    Schon seit zwei Tagen läuft die Penetration durch die Frauen. Ich bin schon ganz wund. Im Bundestag hat die Frauenministerin darauf hingewiesen, dass dort weniger Frauen als Männer säßen. Stimmt. Aber warum ist das so? Entweder sind die Parteien so frauenfeindlich, dass sie in ihren Strukturen keine Frauen zulassen, oder die Frauen haben einfach keinen Bock, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren – und stecken diese Arschkarte lieber den Männern zu. Beides sollte der Ministerin zu denken geben. Wobei klar ist, dass die Grünen und die SPD jede Frau sofort mit Kusshand nähmen, wenn sie auch nur bereit wäre, umsonst einen geraden Satz zu sagen. Beweis: Die SPD-Co-Vorsitzende (Name habe ich gerade nicht drauf). Frauen machen nichts, ohne entweder einen Brillantring auf den Finger gesteckt oder für die Erfüllung ihres Kinderwunsches eine lebenslange Pension zu bekommen. Parteien und gesellschaftliche Teilhabe? OMG! For what?

    Die Forderung, das Wahlrecht so zu verändern, dass auf den bezahlten Abgeordneten-Posten immer mindestens hälftig Frauen sitzen sollen, zeigt doch, worum es geht. Bestimmen ohne Engagement. Habgier. Während sich Männer durch die Partei labern müssen, um irgendwann mal irgendwo aufgestellt zu werden, sollen Frauen sofort den nicht schlecht bezahlten Posten bekommen. Weil sie ne Vulva vorweisen können. Und davon haben wir heute ganz viele gesehen auf der Demo. Qualifikationsnachweise, dynamisch mit Menstruationsblut angereichert. Schaut her, nehmt das!

    Vorher wurden wir schon eingestimmt im Frauenfunk. Dort immer wieder der betörende, vorwurfsvoll dargebotene Satz: „Teilzeitarbeit wird häufig schlechter bezahlt als Vollzeitarbeit.“ Boah, sind wir fies zu den Frauen, die mal kürzer treten wollen für die Work-Life-Balance. Echt, die kriegen für weniger Arbeit weniger Geld als für mehr Arbeit?

    Ja, die müssen die Care-Arbeit machen, sich um die Kinder kümmern. So ein Quatsch. Sie sind herrschsüchtig, ziehen die Kinder mit Hilfe der Gesellschaft zu sich, schicken den Mann in die Wüste, lassen ihn zahlen, um dann die Kinder in der Ganztagsbetreuung zu verklappen. Er darf seine Kinder nicht sehen, der ist schlecht, böse, halt ein Mann. Als Erzieher im Kindergarten darf der nicht wickeln – könnte ja ein Pädophiler sein. Und im Radio kriegen wir dann in der Dauerschleife gesagt, dass Männer sich mehr in die Familie einbringen sollten.

    Alle Menschen, die heute nicht auf den Demos waren, blieben ganz still, denn wie an anderen heiligen Feiertagen darf an diesem gesetzlichen kein Späti eine Pulle Bier anbieten, kein sexy Expresspaketbote etwas ausliefern. Überall Ehrfurcht, Gedenken – da sind Gebete angesagt. Sonst kommt das Ordnungsamt.

    • Ich bin wirklich einen neuen Frauenstaat, wo Frauen endlich ohne Männer leben können.

      Denn wenn es zusammen weitergehen soll können Frauen Männer nicht vorwerfen das sie sich politisch engagieren, sich aufstellen und von der Bevölkerung in demokratischen Wahlen wählen lassen – etwas das Fraauch schon seit 100 Jahen möglich ist. Ich sehe nicht das diese AktivistInnen das akzeptieren werden. Sie wollen kämpfen, revolutionieren, nicht nett sein und Männern bei jeder Gelegenheit sagen das sie die Fresse halten sollen.

      • Ich bin wirklich einen neuen Frauenstaat, wo Frauen endlich ohne Männer leben können.

        Aber dann ohne die ganzen Errungenschaften des achso verhassten Patriarchats.
        Bin gespannt, wann die erste Feministin zu heulen anfängt, weil sie sich beim Feuermachen den Fingernagel abgebrochen hat.
        Obwohl – ist Feuer nicht zufällig auch etwas, was Männer in die heimische Höhlr gebracht haben? 😉

        • „Obwohl – ist Feuer nicht zufällig auch etwas, was Männer in die heimische Höhlr gebracht haben?“

          Keine Ahnung.
          Als ich auf die Welt kam, war es schon dort 😀

    • Hey, das ist genial von Merz, die Angela Merkel so herauszustellen! LOL

      Die Kristina Schröder ist auch nicht schlecht.
      Warum soll die nicht Bundespräsidentin zB sein 🙂
      Ginge auch in Ordnung mit der Begründung „als Frau“, denn offenbar sind das die letzten Mutigen heute 😦

    • Zumindest erscheint sie mutig.
      Ich bin mißtrauisch, finde aber den Haken nicht. Das macht noch mißtrauischer.
      Sie hat „über Gerechtigkeit als Gleichheit“ promoviert und wird von ihrem Doktorvater als liberal-konservativ bezeichnet (Wiki).
      Also eine ganz Schlechte ist sie nicht 😉

    • Sie ist die einzige Frauenministerin, die abgesägt wurde, weil sie nicht feministisch genug war, oder?

      „Gut“ ist immer so relativ.

    • In ihrer Zeit als Ministerin wurde sie einmal auf dem Flur von einem Reporter gefragt, ob sie es für eine gute Idee hielte, Gesetze in ihrem Ministerium von externen Beratern ausarbeiten zu lassen – da könne es doch zu Interessenkonflikten kommen. Während ihr Mund sprach „Wieso, dass machen die anderen Minsterien doch auch?“ sagte ihr überraschter Gesichtsausdruck „Darüber habe ich noch nie nachgedacht!“ Da war sie so um die 30.

      Damals war ich unfassbar entsetzt. Ihr aktueller Tweet festigt den Achtungsgewinn, den sie seit „Danke, emanzipiert sind wir selber“ bei mir hat.

  2. Gleichstellung ist prinzipiell entgegengesetzt der Gleichberechtigung.

    Sag ich einfach so, als Feststellung. Die Frauen werden ihre Gleichberechtigung verlieren, wenn sie das Danaer-Geschenk der Gleichstellung akzeptieren. Ironischerweise wird Feminismus damit wichtiger als zuvor, wenn seine Antithese dabei ist die Welt zu dominieren.

  3. „Zum #Weltfrauentag wünsche ich mir, dass künftig #Gleichberechtigung und #Gleichstellung nicht mehr verwechselt werden.
    (…)
    #Gleichstellung ist etwas völlig anderes als das ehrwürdige Ziel der #Gleichberechtigung.“

    Mutig. Erfreulich.
    Heutzutage schon ein ketzerisches Statement, mal sehn, ob sie dafür exkommuniziert wird, wo doch fast sämtliche Frauentagsaktionen genau in die entgegengesetzte Richtung gehn.
    Ich gönn mir die leise Hoffnung, daß sie damit eine öffentliche Diskussion lostritt, die die Presse nicht ignorieren kann.

    • Ach, das ist nicht das erste Mal, dass sie sich so äußert, sie schreibt auch gelegentlich Beiträge für die „Welt“ mit ähnlichem Tenor. In den entsprechenden Kreisen gilt sie somit schon als Schmuddelkind.

  4. Die glauben das wirklich.

    Diskussion sind mit der als Mann sinnlos. Sofern man nicht sein 120%ige Zustimmung gibt, wird einem Mann-sein gleich vorgeworfen.

    • Wenn man die Metapher realitatsnah interpretiert, kommt sie durchaus hin.

      Die 20m symbolisieren den höheren Ehrgeiz des Mannes, Statuspositionen zu erreichen, die sportliche Kleidung seine Fähigkeit zu Teamarbeit und Konzentration auf die Sachebene. Der Rucksack ist das weibliche Desinteresse, die Kinder sind Kinder und die Hürden sind die Stöcke der anderen Frauen, die sie ihr in die Speichen schieben.

      Passd scho

    • Weitere Interpretation:
      Der Mann tritt auf der Außenbahn an, die Frau auf der Innenbahn (Gleichbehandlung sieht wie Diskriminierung aus).
      Die „Hürden“, die Frau sieht, sind die Hindernisse im später stattfindenen Hindernisslauf (Hindernisse in anderen Branchen, werden in die eigene Laufbahn interpretiert).
      Sie hätte den Rucksack mit den Kindern abwechselnd beim Vater lassen können (will kein Wechselmodell).
      Das Sportoutfit ist nicht chic genug, nicht umweltfreundlich, usw (Job wird nicht nach Einkommen, sondern nach Lifestyle ausgesucht).

    • Gar keine!
      Du zeigst dich, wie immer, von deiner dümmsten Seite und kennst nach wie vor nicht den Unterschied zwischen Chancengleichheit und Ergebnisgleichheit. (Editiert: bitte höflich bleiben)

      • Was ist an „verpiss dich“ nicht höflich? Ok, vielleicht demnächst mit einem „bitte“.
        Vielleicht demnächst mit etwas weniger Schutzreflex für eine Feministin, zumal mir das Tippen aufgrund einer Verletzung besonders schwer fällt. Da kämpfe ich um jeden Buchstaben und du zensierst einfach. 😉

    • Nicht mal Feministinnen wollen Gleichstellung. Sie benutzen zwar dieses Wort, genauso wie Gleichberechtigung, aber im alles was sie tun, wie sie argumentieren und was sie fordern läuft dem zuwider.

      Schaue dir alleine den Abgeordneten-Anteil bei den Grünen an. Wieso fordert dort jetzt niemand eine Männerquote, wenn Parität doch angeblich eine demokratische Nozwendigkeit ist?

      Wen versuchst du hier zu verarschen?

    • In manchen schwachen Momenten, wenn die Dauerpropaganda „zuwenig Frauen in der Politik! Zuwenig Frauen in Führungspositionen!“ mal wieder wirklich ermüdend wird, dann denke ich mir: Ja eigentlich haben sie recht, warum sind sowenig Frauen in der Politik und in Entschidungspositionen? Da stimmt doch was nicht.

      Gott sei Dank kommt immer recht zeitnah ein Kommentar von Semi, in dem sie eindrucksvoll belegt warum es doch ganz gut dass Frauen weniger zu sagen haben. Danke Semi!

    • Was hat die Forderung, Männer und Jungen nicht mehr zu benachteiligen, mit Gleichstellung zu tun? Wenn also MANNdat z.B. eine gezielte Förderung von Jungen in der Schule fordert, ist das keine Ergebnisgleichheit (= Gleichstellung). Gleichstellung wäre es, wenn Jungen ohne Förderung automatisch gleiche Noten wie Mädchen bekämen.

    • MRA & Feministen sind für mich sehr ähnlich in ihren Konzepten. Sie fühlen sich unfair behandelt basierend auf irgendwelchen makrostatistischen outcomes. Feministen heulen rum, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen. MRA beschweren sich, dass im Schnitt weniger Jungen auf dem Gymnasium sind. Feministen sagen, die Medizin berücksichtigt Frauenspezifische Eigenschaften nicht, die MRA sagen „Jungs sind in der Schule benachteiligt, weil entwicklungsverzögert“. Same shit. Different color.

      Beiden Seiten ist jedwede Form von Steuergeldern meiner Ansicht nach komplett zu entziehen.
      Imho ist das einzig legitime Ziel „equality of opportunity“ gepaart mit schön viel Eigenverantwortung:
      Also Kindern Schulbildung ermöglichen, dabei leistungsgerecht bewerten. Keine Girls days, aber auch keine Förderung für abgehängte Jungs.

      Was interessiert es mich als einzelner Schüler ob ich in einer Klasse mit 70% Mädchen bin? (By the way bei mir warens auf dem Gym 7 Jungs und 25 Mädchen in der Klasse). Was interessiert mich, ob die Teilzeit arbeitende Wohnungsnachbarin mehr oder weniger als ich verdient? Eben.

      Man sollte den Menschen die Freiheit geben ihr eigenes Leben zu leben und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und nicht ständig dazwischen zu pfuschen. Und wenn Frauen keine technischen Berufe ausüben wollen (oder nur ein kleiner Prozentsatz), dann lasst sie das doch einfach. Und wenn viele Jungs sowieso lieber nicht aufs Gym gehen, sondern einen handwerklichen Ausbildungsberuf lernen wollen, dann lasst sie das. Ziel der Schule ist es Fertigkeiten zu vermitteln, die die notwendige Basis für den späteren Arbeitsmarkt sind. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

      • „Beiden Seiten ist jedwede Form von Steuergeldern meiner Ansicht nach komplett zu entziehen.“

        Welche Steuergelder sollten „MRA“ entzogen werden? Die haben noch nie was davon gesehen.

        „Same shit. Different color.“

        Finde ich nicht. Dein Beispiel mit den Schulen: es geht Männerrechtlern nicht um den schieren Proporz, sondern darum, dass dieser zum einen durch massive einseitige Förderung der schon längst stärker an höheren Schulformen vertretenen Mädchen erzielt und sogar noch weiter ausgebaut wird. Es geht darum, dass dies noch verstärkt wird durch eine sehr wahrscheinliche Schlechterbenotung von Jungen für gleiche Leistungen – wie nicht MRA nahe stehende Einrichtungen infolge von Studien nahelegten.

        Während auf feministischer Seite tatsächlich lediglich der reine Proporz, sofern er zum „Nachteil“ von Frauen ausfällt, bereits als Beleg für Diskriminierung herangezogen wird, sehe ich auf männerrechtlicher Seite eine in der Regel weit schlüssigere und oft auch wissenschaftlichere Vorgehensweise. Feministinnen schwadronieren beständig immer nur von ominösen Strukturen, Männerrechtler hingegen benennen in der Regel recht klar Ross und Reiter. Zu sagen, dies sei alles das gleiche, finde ich etwas unfair; vor allem, wenn man mal das durchschnittliche intellektuelle Niveau vergleicht.

        • Ich geb dir den Punkt, dass sie keine Kopie sind. Und in ihrem Text stehen ja auch ein paar vernünftige Sachen. Das streit ich nicht ab:

          „Bundesgleichstellungsgesetzes legt fest, dass Frauen im öffentlichen Dienst bevorzugt eingestellt und befördert werden dürfen, wenn sie in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert sind. Mittlerweile existiert eine gesetzliche Frauenquote in der Wirtschaft. Eine entsprechende Quotenregelung für Männer (z. B. im erzieherischen, medizinischen oder pädagogischen Bereich) gibt es nicht.
          Wir fordern die ersatzlose Streichung dieses Paragrafen oder die analoge Ausweitung auf Männer in unterrepräsentierten Bereichen.“

          Trotzdem gibts viele Punkte, die Gleichstellung wollen (wie unten dargelegt)

      • „Imho ist das einzig legitime Ziel „equality of opportunity“ gepaart mit schön viel Eigenverantwortung:“

        Du hast also EXAKT das selbe Ziel wie MRAs. Also bist du eigener Aussage nach der selbe Scheiß wie Feministinnen?

        äh

        • Only me:

          Also bitte: Wo wird denn da equality of opportunity mit Eigenverantwortung gefordert?

          Zitiert von der von semi verlinkten seite:
          „Wir fordern eine gezielte Förderung von Jungen in der Schule.“
          Das hat nix mit equality von opportunity zu tun, sondern ist exakt was Feministinnen für Mädchen fordern.

          „Außerdem bedarf es einer deutlich stärkeren Berücksichtigung der Eigenarten von Jungen in Unterricht und Erziehung“
          Das ist für mich das gleiche wie bei den Feministinnen, wenn sie fordern, die Arbeit müsse spezifisch die weiblichen Eigenarten berücksichtigen.

          Sie schwadronieren genauso über Gleichstellungen wie die andere Seite:
          „Gleichstellungsstellen und Jugendeinrichtungen müssen neben der Mädchenförderung auch zu einer gezielten Jungenförderung verpflichtet werden.“
          Einziger Unterschied: die Feministen forderns nur für Ihr Geschlecht, die MRA für beide, Dennoch ist diese Forderung das diametrale Gegenteil von equality of opportunity. Wenn sie schreiben würden „Gleichstellung (=Endgleichheit) soll abgeschafft werden“ OK, aber nein das fordern sie nicht.

          „unsere Studie Jungen bei BAFöG benachteiligt “
          Jaja Benachteiligung bei BAFöG…. seit wann spielt das Geschlecht ne Rolle bei dem gesetzlich geregelten Anspruch auf Bafög??? Die Feministen fantasieren vom Patriarchat und die MRA von der gynozentrischen Gesellschaft. Sorry, aber das ist genau was ich kritisiert habe. Irgendwelche Outcomes (weniger Männer beantragen BAFöG) werden nur hinsichtlich einer beschissenen End-Parität betrachtet und es wird nicht mal ansatzweise eine vernünftige Erklärung gesucht, warum das so sein könnte.

          Sorry, aber hier hat Semi wirklich mal einen Punkt gemacht.
          Ihr verurteilt die Gleichstellungspolitik wenn es darum geht das Frauen/Mädchen gleichgestellt werden, aber für Männer fordert ihr es?

          • Ah ja, es gibt eine berühmte Zeichnung von Hans Traxler zu deiner Vorstellung von Chancengleichheit.

            „Im Sinne einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsaufgabe für Sie alle gleich: Klettern Sie auf den Baum!“

            Jemand, der an diesem Prüfer Kritik äußert, ist deiner Meinung nach auf einer Stufe mit Feministen.

            SMH

            Ich nehm dich dann nächstes Mal wieder ernst.

          • Es geht letztlich darum, Benachteiligungen aufgrund des Geschlecht zu beseitigen, egal, ob mänlich oder weiblich. Dem überordnet ist natürlich das Ziel, Benachteiligungen generell zu beseitigen bzw. – realistisch betrachtet: – zu reduzieren. Männerrechtler wollen m.E. einen Ausgleich für die z.Z. einseitige Bevorzugung von Frauen schaffen, sie sind aber kein Spiegelbild des Feminismus, der ja Frauenbevorzugung will.
            Ich schrieb es oben schon, Förderung und Gleichstellung sind nicht das Gleiche. Förderung bedeutet, jemand intellektuell, wissensmäßig, charaktermäßig in seiner Fortentwicklung zu unterstützen, Gleichstellung bedeutet, jemandem eine Position, eine Stellung, ein Funktion zu verschaffen, auch wenn er (sie) sich dafür nicht angestrengt, weiterentwickelt oder sonst etwas getan hat.

          • Ja only me, mein Freund.
            Du und die Feministin betrachten sich nämlich beide selbst als das Walross und heulen rum wie ungerecht doch die Welt ist… „strukturelle Benachteiligung“ 😉

      • Ich kann definitiv sagen, dass MANNdat und meines Wissen auch andere Männerrechtlervereine noch nie einen Cent staatlicher Unterstützung erhalten hat und dass die gesamte Arbeit im Wesentlichen ehrenamtlich geleistet wird. Das unterscheidet sie extrem von der staatlich hoch subventionierten feministischen Infrastruktur – Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Ministerien, Frauenhäuser, Beratungsstellen und -telefone usw.

        • Ja, sollen die das mal ruhig ehrenamtlich machen. Die Feministen aber natürlich auch. Sprich, die Steuergelder für MRA braucht man nicht einzustellen, sie kriegen ja gar keine.
          Wenn die Feministen das dann auch ehrenamtlich machen sollten. Ja dürfen sie, ist ein freies Land und mich interessierts nicht, was irgendein ehrenamtlicher Verein zur änderung der Gesellschaft will. Solang ich also weder Feministen noch MRA finanziere, ist es mir herzlichst egal.

          • Ich habe kein Problem damit, wenn die massive Subvention der feministischen Infrastruktur eingestellt wird. Mir ging es im Wesentlichen darum, deutlich zu machen, dass Männerrechtlerorganisationen eben nicht subventioniert werden und daher eine echte Graswurzelbewegung sind – im Gegensatz zum etablierten und institutionalierten Feminismus.

      • „Ziel der Schule ist es Fertigkeiten zu vermitteln, die die notwendige Basis für den späteren Arbeitsmarkt sind. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.“

        Auweia, siehst du den Bildungsauftrag der Schule echt so neoliberal beschränkt? In NRW ist Grundlage für den Bildungs und Erziehungsauftrag der Schulen Paragraph 7 der Landesverfassung. Nur mal als Inspiration, was die Neoliberalen so alles vergessen, was die Schule leisten soll:

        „Artikel 7 
        (Grundsätze der Erziehung)

        (1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.

        (2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.“

        Bis auf die Ehrfurcht vor Gott (stammt halt aus einer Zeit, als noch fast alle Christen waren) halte ich das alles für wesentlich wichtiger als die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt. Konsequenterweise fehlt dieser Punkt auch völlig.

        • „Bis auf die Ehrfurcht vor Gott (stammt halt aus einer Zeit, als noch fast alle Christen waren) halte ich das alles für wesentlich wichtiger als die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.“

          Jo der Fisch stinkt halt schon vom Kopf her. Kein Wunder, dass die Schulen zu grossen Teilen nur Mist produzieren und die fertigen Abiturienten nicht mal wissen, was ne Bankleitzahl ist.

          Darfst mich ruhig als (neo)liberal bezeichnen, ich nehm das als Kompliment 😉

        • „Konsequenterweise fehlt dieser Punkt auch völlig.“

          Wenn man bei §2 schon so dermaßen versagt, braucht man auch keine weiteren §, an denen man scheitert. Schön übrigens, wenn die jungen Leute zu so moralisch überlegenen Haltungsmenschen erzogen werden. Blöd nur, dass irgendjemand auch die Kohle für die Bildung der nächsten Generation verdienen muss. Vielleicht hilft da ja Twitter und zahlt Prämien für die wokesten Tweets des Tages. Keine Angst, Rechtschreibung wird nicht gewertet.

          • Danke Frank 😉

            Ich frage mich ja, warum wenn man schon solche Paragraphen hat, so etwas wie Naturwissenschaft überhaupt noch unterrichtet hat. Und dann gibt es noch Leute wie Renton, die das feiern *facepalm*

            Das lustige ist ja, dass die Universitäten keinen Deut besser sind. Ich bin jetzt nicht der Danisch, der über das Fach Soziologie an sich herzieht, aber wenn man sich anschaut, was da so an Leuten hintenraus purzelt und was die so erzählen, merkt man, dass sie die Soziologie (an sich eine wertneutrale Wissenschaft, deren zentrale Frage es ist die Mechanismen zu sezieren, durch die soziale Ordnungen entstehen) überhaupt garnicht verstanden haben.

            Haltung und Moral dagegen das können sie, wobei sie zu doof sind, Doppelmoral zu erkennen.

    • Besonders krass find ich diese Neuerung hier (wobei ich insgesamt übrigens ca. 10 % der Forderungen verstehen kann):

      „Um im Rahmen der Unisextarife eine wirkliche Geschlechtergerechtigkeit wieder herzustellen, ist daher vom Gesetzgeber Sorge zu tragen, dass die Rentenbezugsdauern von Männern und Frauen angeglichen werden. Deshalb fordern wir die Politik auf, Gesetze zu erlassen, die dieser strukturellen Benachteiligung von Männern begegnen, etwa in Form von geeigneten Maßnahmen zur Erhöhung der männlichen Lebenserwartung und/oder einem gendergerechten Renteneintrittsalter für Männer.“

      Ich weiß, dass mancherorts außerhalb von D noch je nach Geschlecht unterschiedliche Renteneintrittsalter gelten, die Frauen bevorzugen (hege allerdings die Vermutung, die Gesetzgeber hatten im Sinn, Frauen hier für die unbezahlte Care-Arbeit an pflegebedürftigen Angehörigen, u.a. Enkeln, freizustellen). Das unterstützte ich eindeutig nicht (ich bin ja für ein BGE und im Zuge dessen auch die Abschaffung der gesetzlichen Rentenversicherung).

      Nur: kann mir mal einer erklären, mit welchen Gesetzen sich die männliche Lebenserwartung effektiv im Schnitt erhöhen lassen sollte? Klar: mit einem Alkohol- und Autofahrverbot z.B., aber was fiele Euch da sonst noch ein?

      • „wobei ich insgesamt übrigens ca. 10 % der Forderungen verstehen kann“

        Das ist wirklich überhaupt keine Überraschung, man hört ja dass die Schwierigkeiten beim Sinnerfassenden Lesen immer größer werden. Das gute: Es heißt auch, wenn man sich anstrengt kann man das überwinden. Also los Semi, du schaffst das!

        „kann mir mal einer erklären, mit welchen Gesetzen sich die männliche Lebenserwartung effektiv im Schnitt erhöhen lassen sollte? „

        Kurzfristig wäre es eine Möglichkeit, Männern dieselbe ordentliche medizinische Vorsorge, wie sie für Frauen per Gesetz angeboten wird, zukommen zu lassen.
        Langfristig natürlich die Schließung des gender empathy gap, was dachtest du denn? Aber irgendwie wunderts mich ja nicht dass du auf diesen wirklich naheliegende Punkt nicht selber gekommen bist.

        • Ja, und den Ursachen mal ehrlich auf den Grund gehen, anstatt Entschuldigungen suchen, wie sie Semi in all ihrer Empathielosigkeit auch hier angedeutet hat mit den beiden Beispielen: die sollen halt mal weniger saufen und nicht so rasen.

          Wie wäre es mal mit einer Evaluierung der Männergesundheit? Seit Jahren zahlt unser Staat für den Frauengesundheitsbericht, also für die, die im Schnitt fünf Jahre älter werden. Das hat so ein Geschmäckle davon, in einer feudalen Gesellschaft einen jährlichen „Adelsarmutsbericht“ zu erstellen.

          Vielleicht wäre es auch mal sinnvoll, der Sache nachzugehen, warum sich dreimal so viele Männer wie Frauen das Leben nehmen. Aber da sperren natürlich die institutionellen Femischisten. Denn gewiss wäre einer der Faktoren ein deutliches Zeichen dafür, das Scheidungs- und Sorgerecht mal gewaltig von links auf rechts zu drehen, denn bekanntlich ist die Selbstmordrate unter Trennungsvätern besonders hoch. Übrigens auch Dinge wie Alkoholprobleme, was Semis zynischen Einwand gleich nochmals widerlicher erscheinen lässt.

          • „Denn gewiss wäre einer der Faktoren ein deutliches Zeichen dafür, das Scheidungs- und Sorgerecht mal gewaltig von links auf rechts zu drehen, …“

            Allein das würde glatt ein bis zwei Jahre MINDESTENS bringen.
            Während Frauen sich nach einer Trennung/Scheidung erstmal in Selbstmitleid ergehen und ausgiebit pflegen dürfen, müssen die Männer von nun an doppelt kräftig ranklotzen. Da steht die feministische Justiz Gewehr bei Fuß. Nach dem Scheitern der Ehe können sich die Frauen wenigstens an den Kindern trösten, während die Väter den Kontakt nur noch kontingentiert – oder gleich gar nicht mehr – wahrnehmen dürfen.
            Bei einer der größten Tragödien des Lebens stellt sich die Femi-Justiz schützend vor die Frauen und knüppelt auf die Männer ein.

        • Lass uns überlegen.
          Da steht z.B.:

          „Wir fordern die ersatzlose Streichung dieses Paragrafen oder die analoge Ausweitung auf Männer in unterrepräsentierten Bereichen.“

          und gleich im nächsten Punkt heißts dann:

          „Deshalb fordern wir, dass ab einem Frauenanteil von 50 Prozent jegliche Frauenförderung eingestellt wird. Stattdessen sollte überall dort, wo Frauen überwiegen, die Einstellung von Männern gefördert werden (z. B. im erzieherischen, medizinischen oder pädagogischen Bereich).“

          Also ist es kein „oder“? Sondern doch ein klares Plädoyer für Gleichstellung?

          „Kurzfristig wäre es eine Möglichkeit, Männern dieselbe ordentliche medizinische Vorsorge, wie sie für Frauen per Gesetz angeboten wird, zukommen zu lassen.“

          Es scheint vereinzelt Fälle zu geben, wo Vorsorgeuntersuchungen Frauen großzügiger zugestanden werden als Männern, und insofern es dafür keinen sachlichen Grund gibt, ist das m.M.n. selbstverständlich abzustellen.

          Btw: Spahn ist gerade dabei, den PAP-Abstrich statt jährlich nurnoch alle 3 Jahre finanzieren zu lassen. Wenn sich das weiter in diese Richtung entwickelte – sprich Männern nicht mehr, sondern Frauen weniger Vorsorgeuntersuchungen ermöglicht würden -, wärt ihr dann schon zufrieden?

          „Langfristig natürlich die Schließung des gender empathy gap“

          Was in Gesetze überschrieben was bedeuten könnte?

          • „„Wir fordern die ersatzlose Streichung dieses Paragrafen oder die analoge Ausweitung auf Männer in unterrepräsentierten Bereichen.“

            und gleich im nächsten Punkt heißts dann:

            „Deshalb fordern wir, dass ab einem Frauenanteil von 50 Prozent jegliche Frauenförderung eingestellt wird. Stattdessen sollte überall dort, wo Frauen überwiegen, die Einstellung von Männern gefördert werden (z. B. im erzieherischen, medizinischen oder pädagogischen Bereich).“

            Also ist es kein „oder“? Sondern doch ein klares Plädoyer für Gleichstellung?“

            Quatsch.
            Kein echter Mann würde eine Opferolympiade fordern, abgesehen von solchen lila Pudeln wie Nils Pickert.
            Aber WENN dieser § NICHT gestrichen wird, DANN ist es nur logisch, an die Frauen die gleichen Maßstäbe zu legen, wie an die Männer. Das hieße, dort Privilegien abzugeben, wo Frauen profitieren, wie eben im medizinischen und pädagogischen Bereich – und im öffentlichen Dienst allgemein.
            Da gibt es eigentlich nichts misszuverstehen.

            „Btw: Spahn ist gerade dabei, den PAP-Abstrich statt jährlich nurnoch alle 3 Jahre finanzieren zu lassen. Wenn sich das weiter in diese Richtung entwickelte – sprich Männern nicht mehr, sondern Frauen weniger Vorsorgeuntersuchungen ermöglicht würden -, wärt ihr dann schon zufrieden?“

            Ohne die Hintergründe zu kennen und Deine Behauptung zu hinterfragen, möchte ich für die Männer antworten: eine Verschlechterung von Gesundheitsleistungen kann nie zufriedenstellen.
            Unser Wunsch ist eine Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Männer, nicht eine Verschlechterung für Frauen.
            Aber das wirst Du eh überlesen – bzw. in einer Minute wieder vergessen haben.

        • Frauen an die Hochöfen und in die erste Reihe bei Kampfeinsätzen, das sind mir langbekannte maskulistische Forderungen. Nur mit welchen Veränderungen hinsichtlich der durchschnittlichen Lebenserwartung mann für diese Fälle kalkuliert, ist mir völlig schleierhaft.

          Wenn das Ziel ist, die weibliche Lebenserwartung zu drosseln, muss man m.M.n. an die Müttersterblichkeit ran. Die war es m.W.n. ja auch, die erst dafür gesorgt hat, dass Frauen im Schnitt nicht mehr früher starben als Männer.

          Aber mal ehrlich: was sollte das Gesundheitsministerium da denn noch tun (außer die Kreißsäle zu schließen und die Hebammenversorgung zu kappen), um Eurem Wunsch weiter zu entsprechen?

          • Hach, Semi.

            Wenn 95 % der tödlichen Arbeitsunfälle männliche Opfer haben, welchen Effekt hat das wohl auf die DURCHSCHNITTLICHE Lebenserwartung von Männern als Gesamtgruppe? Wenn 100 % der im Einsatz getöteten Soldaten Männer sind, welchen Effekt hat das wohl auf die DURCHSCHNITTLICHE Lebenserwartung von Männern? Sollte sich bei dir zwischen den Ohren mal was sinnvolles regen, kann ich dir verraten, dass höhere Selbstmordraten, höhere Abhängigkeitsraten von Rausch- und Aufputschmitteln und ein allgemein anstrengenderes Leben exakt denselben Effekt auf die DURCHSCHNITTLICHE Lebenserwartung von Männern hat.

            Übrigens hat die Risikobehaftung von Arbeit auch Effekte auf die Entlohnung. Aber das nur mal am Rande… („GPG“… Dumdidum!)

          • Ist das wieder einmal nur so eine gefühlte feministische Behauptung ins Blaue oder basiert das auf irgendwelchen nachvollziehbaren Zahlen.

            Also nach dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung scheint die Müttersterblichkeit so ca. seit 1933 deutlich abgesunken zu sein.

            https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/S43-Muettersterblichkeit-ab-1892.html

            Die Lebenserwartung der Männer war aber zumindest gemäß Statista seit 1871 niedriger als bei den Frauen.

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185394/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-nach-geschlecht/

            Frauen mussten halt noch nie die gleichen Pflichten bzw. harten, dreckigen und gefährlichen Jobs wie Männer übernehmen, so dass es auch verwunderlich wäre, wenn das schon lange übervorteilte und behütetere Geschlecht eine geringere Lebenserwartung gehabt hätte.

          • @Semikolon

            „Frauen an die Hochöfen und in die erste Reihe bei Kampfeinsätzen, das sind mir langbekannte maskulistische Forderungen.“

            Die dürften wohl kaum ernstgemeint sein, sondern feine Ironie um auf die doppelten Standards feministischer Lamentiererei hinzuweisen. Bei hochdotierten Bürojobs wo man sich wichtig vorkommen kann ohne viel Ahnung zu haben wird krakehlt und quotiert, bei wirklich harten Sachen still ruht der See. Das ist Rosinenpickerei und Heuchelei, und es geht drum auf die hinzuweisen.

            „Wenn das Ziel ist, die weibliche Lebenserwartung zu drosseln“

            Einfach allen Frauen jegliche medizinische Behandlung verweigern, bis statistischer Gleichstand hergestellt ist. Achtung, das war schon wieder Ironie. Es ist nur das Spiegelbild feministischer Forderungen und nicht ernst gemeint.

          • >>> Aber mal ehrlich: was sollte das Gesundheitsministerium
            >>> da denn noch tun (außer die Kreißsäle zu schließen
            >>> und die Hebammenversorgung zu kappen), um
            >>> Eurem Wunsch weiter zu entsprechen?

            Komisch an Feministinnen ist ja, dass Sie es in die eine Richtung verstehen und es in der anderen Richtung wieder vergessen.

            Die allermeisten möchten keine künstliche Angleichung der Lebenserwartung, weil man eben grundsätzlich auch von der Eigenverantwortung des Menschen ausgeht und Männer und Frauen eben nicht in allen Lebensbereichen ähnlich handeln. Ausreichend wäre daher schon, wenn man im Wege der GleichbeRECHTigung allen erdenklichen Geschlechtern ungefähr die gleiche medizinische Versorgung erhalten und eben nach dem Gesetz die gleichen Rechte und Pflichten bestehen. Was die Menschen dann im Wege ihrer Eigenverantwortung daraus machen, ist dann jedem selber überlassen, so dass es eben auch zu unterschiedlichen Lebenserwartungen führen kann.

            Die Forderung nach der Angleichung der Lebenserwartung wird ja nur deshalb gestellt, weil in anderen Bereichen künstlich durch staatliche Maßnahmen das Prinzip der Eigenverantwortung ausgehebelt werden soll und künstliche staatlich erzwungene Maßnahmen zur Angleichung angestrebt werden. Wer daher die ganzen Frauenförderprogramme und Quoten befürwortet, um den Gender-Pay-Gap angleichen zu wollen, müsste halt, um wenigstens einigermaßen für voll genommen werden zu können und nicht als reiner asozialer Rosinenpicker dazustehen, eben auch die künstliche staatlich erzwungene Angleichung aller Gender-Gaps befürworten.

            Und Frauenquoten sind halt ungefähr genauso gerecht wie bevorzugte medizinische Versorgung für Männer, um durch unfaire Regeln im Ergebnis eine Gleichverteilung zu erreichen. Wer daher Frauenquoten in Vorständen befürwortet, müsste auch die medizinische Bevorzugung von Männern oder sonstige künstliche Regelungen befürworten, um eben auch den Lebenserwartungsgap angleichen zu wollen. Und, wer das eine für Unsinn hält, müsste eben auch das andere für Unsinn halten.

            Und, wenn selbst Feministinnen erkennen, dass die Angleichung des Lebenserwartungs-Gaps ziemlicher Schwachsinn ist, dann sollte man doch auch erkennen können, dass die künstliche Angleichung aller anderen Gaps im Wege von einseitiger Förderung und ungleichen Regelungen ziemlicher Schwachsinn ist.

            Aber da Feminismus reinstes Rosinenpicken ist und Frauen im Durchschnitt offensichtlich weniger logische Fähigkeiten besitzen, erkennen diese den Widerspruch in ihren Argumentationen halt nicht.

          • Hochöfen gibt es nicht mehr so viele. Kampfeinsätze auch nicht.
            Fangen wir doch mal bei Müllabfuhr, Hochbau, Tiefbau, Forstwirtschaft, Schweißen, Schlachtereien, Schwertransport an.
            Miese Arbeitszeiten, hohe/tiefe Temperaturen, mitunter Wind/Regen, schwere/Laute Maschinen und vor allem Körpereinsatz.
            DAS verschleißt den Körper. Das macht so platt und hungrig, dass gesunde Ernährung schwer fällt. Gegen die Einsamkeit (monatelang weg von zu Hause) wird geraucht/getrunken…

          • Ergänzung zu meinen Ausführungen: die ganzen Sachen natürlich in Vollzeit plus Überstunden. Keine ruhige Kugel bitte…

  5. Und es sind immer noch auffallend viele Frauen die genau diese Menschen ins Land holen wollen.

    Aber Frauen wollen ja einfach nur das die Gewalt gegen sie aufhören…

    … und zwar nur die gegen sie selbst.

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