97 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 257 (04.03.2020)

  1. Hallo Frau Hipp, hallo Frau Schneider,

    ich nehme Bezug auf diesen Artikel:

    https://wzb.eu/de/pressemitteilung/ungleiche-chancen-bei-der-jobsuche

    Dort steht:

    Das Ergebnis der Studie zeigt die Diskriminierung von Frauen mit Kindern bei der Stellensuche: Mütter wurden deutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen als kinderlose Frauen. Sie mussten rund ein Drittel mehr Bewerbungen schreiben, um eine Einladung zu erhalten. Väter haben dagegen die gleichen Chancen, einen Job zu finden, wie kinderlose Männer. „Damit wird das Prinzip der gleichen Jobchancen von Männern und Frauen konterkariert“, sagt Lena Hipp.

    Es handelt sich hierbei um diese Studie, wenn ich mich nicht irre:

    Klicke, um auf Full-text-article-Hipp-Do-hiring-practices.pdf zuzugreifen

    Daraus:

    Demnach haben Frauen und auch Mütter höhere Chancen für ein Jobinterview eingeladen zu werden, wie Männer und Väter.

    Was meinen Sie also mit „gleichen Jobchancen von Männern und Frauen“ in diesem Text?

    Der Text scheint den Eindruck erwecken zu wollen, als ob Frauen gegenüber Männer diskriminiert werden und aufgrund ihres Geschlechts geringere Chancen haben, obwohl die Studie genau das Gegenteil zeigt.

    —-

    Bei ZON weisen sie in den Kommentaren auch schon darauf hin dass das Ergebnis der Studie hier eigentlich genau das Gegenteil von dem is was im Artikel behauptet wird (Frauen/Mütter werden diskriminiert).

    Meinen Dank an:
    https://www.informatik.fb2.frankfurt-university.de/~jschaefer/archiv/2020/03/03/Meinungsmache.html

    Der Link ist gespeichert.

    Eine Liste von Fällen wo Feministinnen und andere Frauenorganisation aktiv dagegen arbeiten das Männer Hilfe oder gleiche Recht erhalten, habe ich ja schon.
    Im Grunde könnte ich eine weitere Liste anfangen, unter dem Thema: Fälle in denen die feministische Behaupten in der Realität genau dem Gegenteil entspricht.

      • Hallo Frau Hipp,

        danke für ihre Antwort.

        Hätte die Studie gezeigt das Frauen und Mütter schlechtere Chancen haben wie Männer und Väter, wäre das dann auch unerwähnt geblieben oder wäre hier eine Frauendiskriminierung vermutet worden, wie es häufig getan wird sobald der Frauenanteil irgendwo < 50% ist?

        Ich finde diese Vermutung sehr begründet, denn wenn irgendwo eine Diskriminierung von Frauen auch nur vermutet wird, wird das i.d.R. breits als Tatsache in den Medien dargestellt.

        Und wenn das Ergebnis nicht passt, scheint man darauf zu setzen das die meisten Leute die Studie nicht lesen.

        Beim ZDF z.B. gehen sie ja sogar soweit und behaupten:

        "Danach werden Mütter seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen als Männer."

        https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/muetter-bewerbungsgespraeche-gleichberechtigung-100.html

        Nochmal das Ergebnis der Studie:
        Gruppe Einladungen
        Kinderlose Frauen 22%
        Mütter 17%
        Kinderlose Männer 16%
        Väter 15%

        Auch der Deutschlandfunk behauptet:

        "Wie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung herausgefunden hat, werden Mütter seltener eingeladen als Väter und auch als Männer und Frauen ohne Kinder."

        https://www.deutschlandfunk.de/berliner-studie-muetter-werden-seltener-zu.2850.de.html?drn:news_id=1106643

        Ich halte es nicht für zielführend Frauen einzureden das sie ggü. Männer diskriminiert werden, wenn es tatsächlich genau anders herum ist.

        Wie soll das Frauen motivieren, sich dort zu bewerben, wenn man ihnen einredet, dass sie hier unfair behandelt werden?

        Nehme man an, Mann und Frau bekommen ein Kind. Wer bleibt zu Hause? Die Medien erzählen das Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen und bei Bewerbungen diskriminiert werden.

        Also wer wird mit diesen Informationen im Kopf zu Hause bleiben?

        Das die tatsächlich geringeren Chancen für Männer in allen Artikel völlig unerwähnt bleiben (in den Kommentaren findet man die Richtigstellung durch Kommentatoren), halte ich in Zeiten in denen viele behaupten für Gleichberechtigung zu kämpfen, schon bemerkenswert.

        Ist eine Diskriminierung von Männern egal?

        Viele Grüße

      • Habe ich auch gerade gelesen. Die Hintergründe und Gedanken dazu sind m.E. auch wichtig und richtig:

        „2014 hat man in Kalifornien wegen der überfüllten Gefängnisse die Bagatellgrenze, unterhalb derer man mit einem Diebstahl nur eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat begeht, von $400 auf $950 angehoben. Wenn man die Polizei riefe, würde die diese Diebe nicht mal festnehmen. Ebenso für Drogenbesitz und noch irgendwas, Scheckfälschung oder sowas.
        .
        Wie, $950 als Grenze? Pro Gegenstand? Pro Jahr? Pro Dieb? Oder wie?
        .
        Die Antwort: Pro Tag, schreiben manche. Man kann also, wenn man es sauber organisiert, die Grenzen ausnutzt und jeden Tag klauen geht, für $346,750 , also rund 310.000 Euro pro Jahr stehlen, ohne ernstlich belangt zu werden und Festnahmen zu fürchten.
        .
        Andere schreiben pro incident, also pro Diebstahl. Damit schafft man auch Millionen.“

        Im Reichshauptslum Berlin ist man ja auch schon auf diesem Weg, Artikel von 2017:
        https://www.tagesspiegel.de/berlin/kriminalitaet-diebstahl-wird-in-berlin-kaum-noch-verfolgt/20679408.html
        mit Drogenbesitzbagatellgrenzen hat man eine Hintertür für den Drogenhandel eingebaut, weil der Dealer dann halt nur noch mit dieser Menge rumläuft und nach jedem Verkauf im nächsten Gebüsch nachlädt.

        Auch Danischs Fazit ist vollkommen richtig und teile ich:

        „Es ist das, was ich früher im Blog schon beschrieben habe: Eine Gesellschaft, die sich auf „humane” Strafen beschränkt, Geld- und Haftstrafen, betreibt einen so hohen Strafaufwand, dass sie damit kein stabiles Gesellschaftssystem erhalten kann, wenn nicht noch der gesellschaftliche Druck und Konsens dazukommt, sich an Gesetze zu halten. Der Staat kann nicht in ausreichendem Umfang strafen, und deshalb funktioniert das nur, solange sich die Mehrheit freiwillig (Erziehung usw.) an Gesetze hält und es nur um eine kleine [abweichende] Minderheit geht, und die Drohung an sich schon Wirkung hat.“
        https://www.danisch.de/blog/2020/03/04/prop-47-sozialismus-epidemie-in-san-francisco/

        Genauso ist es. Milde Strafen sind die Folge eine hoch entwickelten Gesellschaft, nicht die Voraussetzung, denn man muß sie sich erstmal überhaupt leisten können. Oder kurz: es hat seinen Grund, wenn die in manchen Ländern sehr viel härter sind, es ist dort schlicht (noch) nötig, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Aber das kapieren die meisten Gutmenschen ohnehin nicht, deshalb sollten wir unbedingt viele junge Männer aus solchen Staaten aufnehmen! Auch keinerlei wirkungsvollen Grenzschutz zu haben, hilft enorm! Der Lerneffekt ist es sicher wert…

        • Milde Strafen sind die Folge eine hoch entwickelten Gesellschaft, nicht die Voraussetzung, denn man muß sie sich erstmal überhaupt leisten können. Oder kurz: es hat seinen Grund, wenn die in manchen Ländern sehr viel härter sind, es ist dort schlicht (noch) nötig, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

          Nein. In Gesellschaften mit zu vielen Gesetzesbrechern gibt es einfach nur mehr Straftaten.

          • Na dann bist du hoffentlich nicht so geisteslos und kannst mal erklären, warum das geistesloser Blödsinn sein soll.

          • „Nein. In Gesellschaften mit zu vielen Gesetzesbrechern gibt es einfach nur mehr Straftaten.“

            Ist das mehr als eine Paraphrasierung von „deshalb funktioniert das nur, solange sich die Mehrheit freiwillig (Erziehung usw.) an Gesetze hält „?

          • Es ist die Feststellung, dass Staaten mit härteren Strafen keineswegs weniger Straftaten haben, in der Regel sogar mehr.

          • „dass Staaten mit härteren Strafen keineswegs weniger Straftaten haben, in der Regel sogar mehr.“

            Darf ich mir die Kausalrichtung jetzt aussuchen?

            Oder läuft es nur letztlich darauf hinaus, dass für eine ziviliserte Gesellschaft SOWOHL die Rahmenbedingungen (u.a. wirtschaftliche Bedingungen, Gini-Koeefizient) ALS AUCH die Veranlagung und die Sozialisierung der teilnehmenden Menschen Voraussetzung sind?

          • @only me:

            „ Murdoch erklärt nichts. Murdoch hat ne Monatskarte.“

            Da werde ich richtig nostalgisch, Django! 🙂

          • Richtig, ab nem gewissen Level entblöde ich mich nicht zu den Leuten herab.

            Und wenn selbst das richtige Zitieren eines Wortes nicht ohne Sinnentstellung geht, dann ganz bestimmt nicht.

            Es war geistlosest, nicht geistlos.

            Ein Unterschiedchen.

          • „Nein. In Gesellschaften mit zu vielen Gesetzesbrechern gibt es einfach nur mehr Straftaten.“

            Und welchen Bezug hat das zu meiner Aussage über härtere Strafen *grübel*? Hilf mir, ich stehe gerade auf dem Schlauch…

        • Tatsächlich mögen milde Strafen wenig abschreckend wirken. Gar keine Strafen, weil erst gar nicht ermittelt wird, wirkt aber noch weniger abschreckend.

          Es ist nicht die Milde der zu erwartenden Strafe, sondernd die Aussicht erst gar nicht erwischt zu werden. Und damit rechnen bzw. darauf hoffen die meisten Täterinnen. Konkret kann jeder das selbst wohl relativ leicht nachvollziehen.
          Stell dir vor, du willst nur mal gaaaanz kurz einkaufen, parkst dein Auto und hast keine Lust, für die paar Minuten Geld für den Parkschein aus dem Fenster zu werfen. Und jetzt stellen wir uns dabei mal die Politesse vor, die du zufällig noch in 50-60 Metern Entfernung in deine Richtung kommen siehst. 😉

          • „sondernd die Aussicht erst gar nicht erwischt zu werden.“

            Ob man gar nicht erst erwischt wird, die Strafe vergleichsweise mild ist (viele Ausländer lachen über unsere Gefängnisse),ob man mit seinem Diebstahl unter die Bagatellgrenze fällt oder der Dieb (bei Zigeunern eine beliebte Methode) minderjährig ist, letztendlich nutzen die jede Lücke.

            Und wenn die Grenzen sperrangelweit offen sind, finden sich auch genug und die gehen dann dorthin, wo es was zu holen gibt und verschwinden schnell wieder, bevor die Polizei ihnen auf die Spuren kommt:
            https://www.focus.de/immobilien/wohnen/deutschland-ist-ein-paradies-georgische-mafia-schickt-einbrecher-als-asylbewerber_id_5395340.html

            Was viele Gutmenschen auch nicht kapieren: einem Deutschen kann man sein soziales Umfeld und seinen guten Ruf schon mit einer kleinen Haftstrafe ruinieren, allein die Strafdrohung schreckt schon ab, außerdem befinden sich alle seine Sünden im Strafregister und die Behörden haben Zugriff auf sein Vermögen und Einkommen. Einen Habenichts-Ausländer wird das nicht beeindrucken. Er hat hier kein soziales Umfeld, welches sich von ihm abwenden könnte, er hat i.d.R. kein pfändbares Einkommen, kein Vermögen, die Strafen findet er lächerlich und sein Strafregister ist u.U. nicht bekannt, nicht selten sind die mit mehreren Ausweisen unterwegs. Zusätzlich wird er von unserer Kuscheljustiz mit Samthandschuhen angefasst, weil er ja so ein schweres Leben hat…

    • Hat nicht auch „die Partei“ schon mal den Vorschlag gebracht, immer die 50 reichsten Menschen zu erschießen?

  2. Dem feministischen Lager muss es sehr schlecht gehen, dies folgere ich aus dem „Atlas der Zivilgesellschaft“: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/2_Downloads/Fachinformationen/Atlas_d_zivilgesellschaft/2020/Atlas_der_Zivilgesellschaft_2020.pdf

    Die schlimmste Bedrohung der Zivilgesellschaft sei demnach die schrumpfenden Freiräume für Frauen, gleich im ersten Kapitel wird mehr als die Hälfte der Seiten für dieses bedeutende Thema verwendet. Mann sehe sich die Grafik auf S.20 an — ein Musterbeispiel für manipulierende Diagramme.

    Der Begriff „Gleichberechtigung“ wird zunehmend durch „Gleichstellung“ ersetzt. Und man kann sich auch auf andere hochfinanzierte Organisationen berufen die zB irreführende Angaben zum GenderPayGap und zur Gleichberechtigung verbreiten.

    „Antifeministen“ werden als Demokratiefeinde dargestellt, und „Gender Studies“ als unverzichtbar für eine Zivilgesellschaft.

    Für 100 Männer die im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte ermordet werden, wird vielleicht eine Frau ermordet, aber es ist ja klar wem die emotionale und finanzielle Empathie gebührt.

    • Ohne den Seremon komplett gelesen zu haben, scheint auch hier wieder alles über den Globalismustrick zu laufen: Frauen irgendwo geht es (angeblich) irgendwie schlecht, deshalb sind hier Männerrechtsgruppen schlecht und rückständig.

      Ein Grund mehr, diese schei** globalistischen „NGO“s nicht mehr zu unterstützen.

  3. Sie verbreiten eine Lüge und drohen mit Stress, wenn diese Lüge nicht behoben wird.

    Wer vorhat diese Frauen zufrieden zu stellen, nimmt eine Sisyphus-Aufgabe in Angriff.

    • Das mit dem „Abgreifen der Staatsknete“ war in der linksextremen Szene seit je her extrem beliebt. Die waren immer so zynisch und überheblich dabei, triumphalistisch. Und völlig bewusst „Widerstand“ dafür zu leisten.

      So ähnlich stell ich mir das auch mit Saudi-Arabien vor, in Bezug auf den „Blinden Fleck“ in Sachen Extremismus….

    • Was die SPD in Weimar machte, das hat die CDU jetzt gemacht…. Hammer. Das kann doch nicht wahr sein!!!

    • Die FPD allerdings alles andere als nicht eingeschränkt:

      Diesee kriecherische Ehrerbietung ist eines Demokraten unwürdig. Das kann man auch nicht mehr rückgängig machen, die Partei in dieser Besetzung hat Harakiri gemacht.

  4. Kennt noch wer die APPD und die Gewalterlebnisparks a la „Die Klapperschlange“? Das wird dann nach DDR Manier abgesperrt und die gesammelten Extremisten werden dahin verbannt /Sark

  5. https://www.unz.com/sbpdl/its-because-youre-white-and-i-hate-white-people-white-woman-randomly-assaulted-in-portland-by-black-woman/

    „While every form of crime motivated by a racial or ethnic bias is disturbing, it’s not often to see suspected black offenders make headlines similar to suspected white offenders. This is despite the fact that for every 2 reported hate crimes involving a white suspect, there’s on average 1 reported where the suspect is identified as black or African American.

    While white suspects account for 53.6 percent of reported hate crimes, black suspects are reported 24 percent of the time. What makes those numbers disturbing is that the black population in America is slightly below 13 percent, while the white population sits at around 61 percent.“

    And they get taught it via Rap music

    • Ist das jetzt viel?
      Wie sieht es bei Männern, Kindern, Rentner aus?

      Ein Wort das wohl jeder in einem solchen Text im ersten Satz erwarten würde: Machtpositionen

      😉

      Darum geht es ihnen immerzu.

    • „Wie weit die Weltbevölkerung aber tatsächlich von Geschlechtergleichheit entfernt ist und wie schlecht es weltweit um das Bild der Frau steht, ist dann doch bestürzend. Nahezu 90 Prozent der Menschen sollen (…) gegen Frauen negative Vorurteile verinnerlicht haben“

      Es gibt keine Geschlechtergleichheit, weil Menschen auch negative Vorurteile gegenüber Frauen haben.

      Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie dieser Satz Sinn ergibt:
      Entweder geht der Autor davon aus, dass kaum jemand negative Vorurteile gegenüber Männern hat.
      Oder der Autor definiert Gleichheit so, dass alle negativen Vorurteile gegenüber Männern bestehen und alle positiven Vorurteile gegenüber Frauen, weil, das sind dann ja jeweils gleich viele

      Wie kann man nur so doof sein?

      Mein Problem: 90% der Menschen lesen so einen Text und knallen nicht mit dem Kopf auf die Tischplatte.

      Ich wünschte, ich wüsste eine Alternative zu Demokratie.

  6. Via: https://genderama.blogspot.com/2020/03/modefotograf-bricht-tabu-sexueller.html

    „2. Der Weltfrauenkampftag (8. März) kündigt sich an und wirft die dringende Frage auf: Brauchen wir mehr Mackerei im Feminismus?“ https://www.youtube.com/watch?v=hf6t8Q_4is0

    Ich hatte gedacht das wäre eine Hoax, ist es nicht: https://www.supernovamag.de/feminismus-und-militanz/

    Irgendwer, irgendwo grüßt mit der Frage: „Wie militant darf und muss der Feminismus sein?“ wie das natürlich jedes Jahr so ist, und „militant“ bedeutet was? Ja Alles und Nichts! Mit etwas mehr Medienkompetenz wäre der Aufruf von wikipedia.de nicht so weit entfernt: https://de.wikipedia.org/wiki/Militant (gewalltbereit, organisiert in Gruppe(-n) agierend). Wie kann man mit derart konzentrierter kognitiver Dissonanz als Presseerzeugnis die Welt malträtieren?

    Original Zitat: „Und jährlich grüßt die Frage, wie militant darf und muss Feminismus sein? Und was bedeutet eigentlich militant? Alles und nichts.“

    Ungewollt witzig: „Da wird der Freundin dann eben gewaltfrei kommuniziert, warum es jetzt doof ist, wenn sie nicht mit ihrem Freund schläft, oder dass sie doch bitte nicht so viel Raum einnehmen soll, wenn sie in der Politgruppe mackerhaftes Redeverhalten kritisiert.“

    Die Männer verabschieden sich von „toxischer Männlichkeit“, also gewalltvollen Lösungen und wie wird es ihnen gedankt? Mit „weiblicher Mackergewallt“! 😉

    „Wenn die unsicheren Menschen darin unterstützt werden, Tabus zu brechen, wenn ihnen danach ist, dann finden sie sich vielleicht auch eher im Alltag in der Position wieder, randalieren zu dürfen.“

    Tabus brechen? Gerne, aber Gewalltabu sollte IMHO doch bestehen bleiben, bzw. beim Staat verbleiben, und randalieren muss auch nicht sein…

    Das „Supernova leftstyle-magazine“ ist sich nicht zu schade offen zu Gewallt aufzurufen: „Letztenendes brauchen wir eben beides. Den mitfühlenden Kuschelfeminismus und den knallharten Mackerfeminismus. Sie können nicht ohneeinander, sind ineinander verwoben und verschmolzen. Während Militanz und Aggression die Grenzen des Denkbaren verschieben und Raum freiboxen, um sich selbst mit den eigenen Fähigkeiten zu überraschen, muss Empathie und Kommunikation diese Sprache für andere übersetzen, Zuflucht bieten und Platz für Scheitern und Unsicherheit geben.“

    Wir hatten ja vor Kurzem einen Amoklauf mit 11 Toten in Hanau, dieser Gewalltakt hat tatsächlich das Sagbare verschoben, aber nicht im Sinne von rechten Gruppierungen. Die nächsten Wochen wird es tägliche Berichte von der „Gefahr von Rechts“ geben.

    Den Authoren dieses Magazins müssen ihre feministischen Privilegien aus allen Poren drücken, da ihre Sinne zugekleistert sind. Sie können nicht erkennen wie unterschiedlich Gewallt bewertet wird.

    Und die über Moral und Ethik stehenden Doppelstandards müssen so verfestigt sein, dass das durcheinander würfeln von Bedeutungen und Begriffen ein Grund zum Feiern wird.

    • Ich würd ja sagen, dass „Erlaubtes Randalieren“ eine Contradiction in Adjecto ist.

      Randalieren ist per se nicht erlaubt.

      Die feministische Forderung auf dem Weg zu „Uns ist gar nichts verboten“ als Zwischenschritt: „Uns ist erlaubt, Verbotenes zu tun“

      Als sei das ein Unterschied.

      • Es ist das glorifizieren des Bösen. Ganz offen wird zur Verschiebung der Grenzen aufgerufen, Gewallt und Verletzung sollen erlaubt sein, damit man „gefürchtet“ ist…

        Du hast recht (bei dem Ich-will-Listen-Posting https://allesevolution.wordpress.com/2020/03/04/25749/#comment-453259 ), dass die Twitter-Feministinnen in der Mehrzahl nicht böswillig oder unaufrichtig sind, aber die Quelle der ungerechtfertigten, unwissenschaftlichen und schädlichen Äußerungen und Bestrebungen sind Bücherschreiberinnen (How to destroy a man etc….) und Artikelschreiber wie oben aufgeführt.

  7. Eine Frau erobert eine männliche Domäne: Die brit milah!
    https://archive.is/X4XJU nytimes.com Feb. 28, 2020, By Alyson Krueger

    Es gibt aber noch Probleme, — nein nicht die abgetrennten Nervenenden — VIELE Juden bevorzugen noch männliche Mohels.

    Und gelegentlich gibt es noch Belästigungen: Anti-Semitismus vermengt mit Anti-Zirkumsion…

  8. Regressiver Spiegel-Stuss…

    „Den inneren Wohlstandsfaschisten überwinden“

    Der gute Genosse und die gute Genossin stellen sich an und ordnen sich der Obrigkeit bedingslos unter 😀

    In 10-20 Jahren werden solche Texte als Beleg für den grassierenden Wahn dieser Zeit angesehen werden, für ihren nackten und verrückten Hass auf unsere Gesellschaft.

    Ich freue mich schon sehr darauf, dass diese ganzen Fanatiker aus dem Hause Augstein bald erkennen werden, wie sehr und fundamental ihre idiotische Weltverbesserungsideen Schiffbruch erleiden.

    • So doof kann eigentlich niemand sein, wie dieser Augstein-Akolyt hier:

      Der Cartoon bringt es auf den Punkt: Erdogans Kriegstreiberei gegen die EU nutzt die Gelegenheit. Die apokalytischen Reiter treten eben nicht umsonst zusammen auf: Krieg, Seuchen und Not hängen und gehören zusammen!

    • Warum nur gibt es so viele, die *gerade jetzt* eine solche Welle haben wollen?

      Die politische Linke entwickelt sich zu einem spokalyptischen Todeskult, berauscht durch den angeblichen Ökokollaps und den Weltuntergang durch Klimawandel.

    • Das dürfte wohl der Anlass für das antiwestliche Stussgeschreibe des Spiegel sein:

      Die deutsche Bundesregierung hat doch auch munter iranische Hände geschüttelt …. Geht es Roth und Steinmeier noch gut?

  9. Beide Enden des Hufeisens gegen die Demokratie. Was habt ihr Trottel sonst erwartet?
    Das „oberste Prozent“ enteignen und erschiessen wollen eben alle Extremisten, egal ob links oder rechts.

  10. Wow, es gäbe niemanden besseren. Hoffentlich kommt es so, die gewinnt in einem landslide.

    • Der Thread von Andreas Hallaschka ist ja voll die Seuche.
      Ich befürchte in diesem Land wissen zu viele Wähler nicht was die Leute in den Parteien die sie wählen wirklich im Sinn haben… das gilt für AFD, Link, SPD und Grüne. Die anderen wahrscheinlich auch, nur sind deren Ideen nur erwartbar scheiße, wie man es eben von Politikern gewöhnt ist.

  11. Und die ca. 800000 Fälle schweren Krankheitsverlaufs kann man locker in den Krankenhäusern kurieren?
    Je mehr Leute infiziert werden, desdo höher wird die Letalitätsrate ausfallen. Und das checken die Leute nicht, weil sie zu blöd sind oder weil es ihnen egal ist. Die Dummheit ist der beste Freund des Virus.

  12. Vice pays its female employees $.91 on the $1.

    Sie merken es ja nicht, aber dadurch das diese Frauen sich diesen Tag jetzt frühzeitig von der Arbeit abmelden und diese den Männern aufdrücken, wäre eine Gender Pay Gap ja sogar gerechtfertigt.

  13. Ein Video zum Weltfrauentag aus dem linken Spektrum mit sehr guten kritischen Top-Kommentaren:

    Bitte veröffentliche es in einem Beitrag. Wir müssen den metapolitischen Raum gewinnen.

  14. Die hochwohlgeborene Idiotin Neubauer meint doch allen Ernstes, die imaginäre „Klimakrise“ sei „sexistisch“. Ein Schwachsinn ist eben für den anderen Schwachsinn unbegrenzt anschlussfähig!

    Möge Hamburg von der kommenden Finanzkrise besonders hart getroffen werden!

  15. Deutschland erinnert immer mehr an eine kommunistische Gereontokratie. Völlig unironisch, dafür aber mit Hang zur unfreiwilligen Selbstparodie schreibt die SZ:

    In besonders heiklen Krisensituationen zieht die Kanzlerin für sich selbst gerne zusätzliche Experten heran, bisweilen aus ihrem erweiterten Bekanntenkreis. Gerade in naturwissenschaftlichen Fragen will es die promovierte Physikerin gerne genau wissen, nicht allein auf die Expertise anderer angewiesen sein und Entscheidungen auch auf der Basis eigener Informationen treffen. Wenn man ihr etwas berichte, wisse sie deshalb oft schon ein bisschen mehr, erzählt ein Regierungsmann. So könnte es auch im Fall Corona gewesen sein, in dem ihr ein Ratgeber von der Berliner Charité zu Seite gestanden haben soll. Auch wenn Spahn und Seehofer zuständig seien, bleibe sie im Fall Corona „die Chefärztin“, sagt ein Bundesminister.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-merkel-coronavirus-1.4834773

    Die geliebte oberste Führerin….. und natürlich auch „Chefärztin“.

  16. Mit dem Hitler vom Bosperus wollen die Grünen „rechtsstaatlich“ paktieren, hahaha!
    In der Aussenpolitik reichen sie allen Nazitypen mit Begeisterung die Hand und die deutsche Gesellschaft, die USA, Israel werden hysterisch als Horte des Bösen diffamiert!

  17. „Man interessiert sich nicht für das, was ist. Sondern für das, was sein soll.“

    Genau das ist das Kernproblem. Ein parasitärer und impotenter Staatsapparat hat in der zurückliegenden Boomzeit hemmungslos Macht und Privilegien ausgebaut und weiss jetzt natürlich nicht was Handlungskompetenz ist.

    „Die Welt, wie sie wirklich ist? Seit ein paar Jahren gewinnt man nicht mehr den Eindruck, Deutschland erfasse sie. Sondern man gewinnt den Eindruck, Deutschland werde von ihr ereilt, überholt und abgehängt – permanent auf dem falschen Fuß erwischt.

    …. Statt dessen ziehen sie sich zurück ins Mittelgebirge der falschen Moral, um die Welt, außerhalb von Raum und Zeit, nach Maßgabe des je augenblicklich Zeitgemäßen und Vorteilhaften zu bemeinen: permanent aufgeregt – und maximal leidenschaftslos. Max Weber nannte sie Windbeutel. „

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