98 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 255 (19.02.2020)

  1. Ja, nur noch die Waldfeen in güldenen Birkenstock-Sandalen sollen den Präsidenten bestimmen dürfen. Und wenn sogar die das falsch machen sollten, dann ruft die Chefin aus Afrika, dass diese Wahl rückgängig gemacht werden muss.

    • Das 1. fängt schon gleich mit einer Lüge an, nein eigentlich sogar zwei.

      Umweltverbände schätzen, dass mehr als eine Milliarde Tiere Opfer der Buschbrände in Australien geworden sind. Eine ökologische Tragödie. Eine Ursache: der Klimawandel. Schuld daran: wir Menschen. Schwarzmalerei?

      Weder ist der Klimawandel die Ursache für die Buschbrände, noch ist der Mensch schuld am Klimawandel. Verfehlte Rodungspolitik, weil nicht mehr vorbeugend überschüssiges Altholz (gezielt) abgebrannt werden darf und Brandstiftung waren eine Ursache für die Buschbrände.

      Immerhin konnte man so aber wieder ein gutes Beispiel männlicher Toxischkeit sehen. Denn Männer wagten sich in Lebensgefahr und kamen teilweise beim Versuch, die Brände zu löschen um.

      • So langsam nervt es mit der Kleinkinderei.

        Der Auszug aus dem Klappentext:
        „Bevölkerungsexplosion, Ressourcenverknappung, Umweltzerstörung und Artensterben.
        In seiner ebenso umfassenden wie beklemmenden Analyse sieht der renommierte Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht mit dem sich abzeichnenden Massenexitus, dem größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier, eine weltweite biologische Tragödie auf uns zukommen. Der Mensch ist heute so zum größten Raubtier und zum entscheidenden Evolutionsfaktor mutiert, der die Existenz aller Lebewesen – auch seine eigene – gefährdet.“

        All das ist real.
        Es wird nicht weniger real, wenn du einen Strohmann erfindest.

        • Real sind 10^10 Menschen.
          Jeder einzelne von denen möchte „besser“ leben, weshalb „Die müssten nur so sein wie ich“ oder „Die müssten nur so vernünftig sein, wie ich es ihnen vorschreibe“ als Lösung wegfällt.

          Und jetzt?

          Diktatur der „Vernünftigen“?

          Thanos light?

          Daumen drücken, Augen zu und durch?

          Ohne das Aussterben der Dinosaurier hätts den Menschen nicht gegeben. Wofür wohl der Mensch mal Platz macht?

          • Schau mal, mir kann es prinzipiell Wurst sein, denn das erfolgreichste Modell, nämlich die komplette Verdrängung der Realität hat sich durchgesetzt.

            Dazu gehört auch deine Variante, die da heißt: „Wenn ich nur lange genug zeige, dass man nichts tun kann, dann braucht man auch nichts tun!“ Oder: „Wenn man etwas verändern könnte, dann wäre es schon längst getan worden!“
            Die immer wieder darauf hinausläuft, es gibt zwei göttliche Wahrheiten: 1. Der Status Quo 2. Ist nicht veränderbar.

            Es geht nicht darum, dass „besser“ leben ein Problem darstellt, sondern wir haben eine konsumeristische Variante global durchgesetzt, die der Maßstab ist, aber leider nicht dafür taugt.
            Simpel.

          • Ja ja ja,

            und jetzt sag doch mal, wie du 10 Milliarden Menschen davon überzeugst, dass sie a) weniger werden und b) nicht den Lebensstandard der sie Regierenden anstreben.

            Du kommst ja auch nicht über ein „Aber da muss man doch was tun können…“ hinaus. Der Traum des Linken vom vernünftigen Menschen, ist schwer aufzugeben.

            Wir können ja nicht mal Frauen davon überzeugen, dass Männer Menschen sind. Wie sollen wir sie davon überzeugen, nicht mehr hypergam zu sein und das keeping-up-with-the-joneses-Spiel zu spielen? (Um nur eine unlösbare Baustelle zu nennen).

            tl;drs Kommentar:

            Solange der Weltenretter-Aktivismus so aussieht, dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden und gleichzeitig alle Autos auf Elektromotor umgestellt werden sollen, sehe ich keine Lösung, die ich als zielführend unterstützen könnte und muss mich darauf beschränken, keine Kinder zu haben und mein Zimmer aufzuräumen.

          • „und jetzt sag doch mal, wie du 10 Milliarden Menschen davon überzeugst, dass sie a) weniger werden und b) nicht den Lebensstandard der sie Regierenden anstreben.“

            Erster Punkt zuerst: Zunächst einmal leben auf diesem Planeten m.W. 7 Milliarden und nicht 10.
            Um zu verhindern, dass es 10 werden, würde ich die Weisheit der Kommunistischen Partei Chinas nutzen und gezielt eine zeitlich befristete 1-Kind-Politik durchsetzen.
            War eine diktatorische Maßnahme, hat aber bereits funktioniert.

            Zu diesem Zweck braucht man zeitgleich etwas, das konterkariert, was eine Vielzahl von Kindern erst erstrebenswert gemacht hat. Kinder sind Ersatz für eine Rente der Eltern.
            Man braucht also eine staatliche Rentenpolitik, bzw. eine staatliche Sozialpolitik.
            Hier liegt der Grund dafür, warum die Eliten in zahlreichen Staaten nichts ändern wollen an der „Tradition“ und den „göttlichen Geboten“.

          • Die fehlenden 3 Milliarden werden in den nächsten 70 Jahren in Afrika geboren.

            Erzähl noch mal, wie du in Afrika eine diktatorische Maßnahme durchsetzen willst.

            Wahrscheinlich braucht es die Maßnahme gar nicht mehr, durch die Maßnahmen, die du ergreifen müsstest, um die Strukturen so zu ändern, dass du die ursprüngliche Maßnahme durchführen könntest.

            Und den Glauben an göttliche Gebote auf nichts als korrupte Eliten zurückzuführen, ist weit weniger vernünftig, als du dich selbst siehst.

          • @ only_me

            „Wir können ja nicht mal Frauen davon überzeugen, dass Männer Menschen sind. Wie sollen wir sie davon überzeugen, …“

            In einem Punkt würde ich etwas anders gewichten. Du kannst vielleicht nicht „die“ Frauen von dem-und-dem überzeugen – aber Du kannst einzelne Frauen davon überzeugen, vielleicht nur eine einzige. Ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht – aber ich würde sagen: es kommt auf den Versuch an. Jeder von uns wird ab und zu in seinem Leben Menschen treffen, bei denen er sich sagen sollte: der oder die ist es wert – hier versuch‘ ich’s.

            Ich würde also sagen: Im individuellen Fall sollten wir immer offen sein – offen für Überraschungen, offen für Wunder.

          • @Jochen,

            sicher, das ist der Petersonsche Ansatz: Ich räume mein Zimmer auf und überzeuge eine Frau.
            Aber der ist crumar nicht gut genug. Er will MEHR Handlung.

          • „Die fehlenden 3 Milliarden werden in den nächsten 70 Jahren in Afrika geboren.“

            Halte ich für illusionär.
            Wenn es drei Milliarden in Afrika sind, dann werden sie dort ziemlich zügig sterben, von daher bräuchten wir uns über das Thema Überbevölkerung dann keine Sorgen zu machen.

            „Erzähl noch mal, wie du in Afrika eine diktatorische Maßnahme durchsetzen willst.“

            Mit der glorreichen Kommunistischen Partei und der Organisation MGTOW. 🙂

            Spaß beiseite! Weil die dort herrschende Klasse die gleiche Ideologie vertritt und daran scheitert: Es soll sich nichts ändern. Die damit verbundene Idee ist, dass die überschüssige Bevölkerung aus- und abwandert. Nur wird das weder reichen, noch dauerhaft funktionieren.

            Wir kommen also zurück zu meiner Idee, nämlich eine funktionierende staatliche Rentenpolitik und natürlich simple Maßnahmen, wie Sexualaufklärung und die Existenz von billigen Verhütungsmitteln sicherstellen.

          • „Die fehlenden 3 Milliarden werden in den nächsten 70 Jahren in Afrika geboren.

            Erzähl noch mal, wie du in Afrika eine diktatorische Maßnahme durchsetzen willst.“

            Eine derartige Extrapolation ist unzulässig.
            Vor 70 Jahren war in Europa das Bevölkerungswachstum noch ähnlich hoch, wie heute in Afrika.
            Gleiches gilt für Asien vor 30 Jahren. In allen entwickelten Staaten ist die Geburtenrate in ein bis zwei Generationen von über 3 auf unter 2 gesunken.
            Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Effekte in Afrika anders wären.
            Entscheidend ist Bildung und die Absicherung des Alters als staatliche Aufgabe unabhängig von den eigenen Kindern.
            Und Vorbilder.
            Hier wurde an anderer Stelle ein Artikel aus NOVO-argumente verlinkt. In derselben Zeitschrift gab es vor einigen Jahren einen – in meinen Augen extrem interessanten – Artikel über die Wirksamkeit von geburtenregelnden Maßnahmen in Entwicklungsländern. Demographische Vergleiche zeigten, dass Zwangsmaßnahmen und staatlicher Dirigismus wenig bewirkten, viel dagegen der Zugang zu Telenovelas im TV. Frauen orientieren sich augenscheinlich nicht nur in unserem Kulturkreis an anderen Frauen, sondern weltweit. Und wenn sie Telenovelas konsumieren, wo die Protagonistin eine Mutter mit ein bis zwei Kindern ist, der es dabei auch noch gut geht, dann ist dieses Vorbild ein anstrebbares Ziel, das wirksamer ist, als irgendwelche Priester und/oder Ayatollahs.

            Ist also gar nicht so schwer, man muss es eben nur wollen.
            Solange aber der reiche Westen und China zur Sicherung von Rohstoffquellen lieber Warlords finanziert, als den Aufbau einer anständigen staatlichen Infrastruktur, solange werden sich die Verhältnisse in Afrika nicht verbessern.

          • @carnofis

            „Demographische Vergleiche zeigten, dass Zwangsmaßnahmen und staatlicher Dirigismus wenig bewirkten,“
            Warum überrascht mich das nicht, wenn ich das auf einer Site lesen kann, die von der politischen Ausrichtung libertär ist? 😉

            „viel dagegen der Zugang zu Telenovelas im TV. Frauen orientieren sich augenscheinlich nicht nur in unserem Kulturkreis an anderen Frauen, sondern weltweit. Und wenn sie Telenovelas konsumieren, wo die Protagonistin eine Mutter mit ein bis zwei Kindern ist, der es dabei auch noch gut geht, dann ist dieses Vorbild ein anstrebbares Ziel, das wirksamer ist, als irgendwelche Priester und/oder Ayatollahs.“

            Was aber die Existenz eines Fernsehens und von Fernsehern (und damit Elektrizität) voraussetzt sowie, dass landesweit eine einheitliche Sprache gesprochen oder zumindest verstanden wird.
            Verhütungsmittel wären auch gut.

            „Solange aber der reiche Westen und China zur Sicherung von Rohstoffquellen lieber Warlords finanziert, als den Aufbau einer anständigen staatlichen Infrastruktur, solange werden sich die Verhältnisse in Afrika nicht verbessern.“

            Stimme ich grundsätzlich zu.
            Zusätzlich sollte verboten werden, herunter subventionierte Nahrungsmittel nach Afrika zu verkaufen, die dort die einheimischen Produzenten verdrängen und „Freihandelsverträge“, die solche Sauereien ermöglichen. Gleiches gilt für den Handel mit hier ausrangierter Kleidung etc.

            Worüber man sich keine Illusionen machen sollte, ist über die umfassende Existenz von Korruption und Klientelismus. Dass die Verhältnisse umfassend vom Westen diktiert werden, entschuldet auf auffällige Weise die dort heimischen Eliten.

          • @ Crumar

            Die Bestechungsbereitschaft afrikanischer Diktatoren und Militär-Juntas ist für mich auch der Kernpunkt, dass ich Carnofis‘ Optimismus, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika in absehbarer Zeit infolge einer Verbesserung des Lebensstandards nicht teile. Ich lasse mich gern überraschen, aber mir erscheint es als illusorisch, anzunehmen, dass sich innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre Demokratisierung, Industrialisierung und ein damit einhergehender Wohlstand dort ausbreiten werden.

            Im Übrigen finde ich es darum auch so putzig, wenn die ganzen postmodernen Spinner immerzu als Allzweckphrase dem Westen seinen Kolonialismus vorwerfen, der dafür verantwortlich sei, dass die Afrikaner einfach nicht vorankommen.

            Ironischerweise ist es gerade das Fehlen kolonialer Interessen, welches diese Situation geschaffen hat. Heutige Geschäftspartner besagter Regime sind Firmen, deren Profitgier in jedem Falle jegliche moralische / humanistische Erwägungen bei weitem überschreitet. Sie haben an den Ländern keinerlei Interesse. Sie haben nur Interesse an (zeitweise) superbilligen Arbeitskräften und bodenschatzreichen Ländereien, die man unter den dortigen politischen Bedingungen ohne jede Rücksicht auf ökologische Aspekte ausbeuten und bis auf Jahrhunderte verwüsten und vergiften kann. Freigaben für so etwas bekommt man ohne Mühe bei den dortigen Herrschern, solange der über den Tisch geschobene Koffer nur ausreichend gefüllt ist. Die Menschen die in den so verkauften Gegenden leben, sind den Machthabern letztlich mindestens ebenso egal, wie ihren westlichen Geschäftspartnern. Das ganze hat mit Kolonialismus erkennbar wenig zu tun und, was, wie du richtig andeutest, gerne gerade von den Postmodernen ignoriert wird, an dem Spiel sind Afrikaner ebenso beteiligt wie vermeintliche „Kolonialisten“. Und niemand zwingt sie dazu!!!

            Kolonialherren hatten hingegen auch immer territoriale Interessen und damit einhergehend auch ein Interesse an der dortigen Entwicklung. Von einer „Shit-Hole-Kolonie“ hatte der Kolonialherr letztlich nämlich genauso wenig wie die Einheimischen. Was man neben den fraglos fürchterlichen Verbrechen, welches Kolonialstaaten in Afrika verübten, nie gänzlich vergessen darf, ist, dass besagte Interessen dazu führten, dass in weiten Teilen Afrikas überhaupt erst durch die Kolonialherren basale Infrastrukturen eingerichtet wurden. Das ganze Gesundheits- und Bildungswesen wurde von denen dort hochgezogen. Bezeichnenderweise haben sich diese auch in vielen afrikanischen Staaten seit dem Rückzug europäischer Kolonialstaaten nicht mehr weiterentwickelt.

          • „Die Bestechungsbereitschaft afrikanischer Diktatoren und Militär-Juntas ist für mich auch der Kernpunkt, dass ich Carnofis‘ Optimismus, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika in absehbarer Zeit infolge einer Verbesserung des Lebensstandards nicht teile.“

            Da fehlt irgendwie ein Verb. Meinst Du „sinkt,“ hinter „Lebensstandards“?
            Wenn ja, dann möchte ich betonen, dass ich das nicht geschrieben habe. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es diese OPTION gibt. Ein stetiges exponentielles Wachstum ist ebenso eine Möglichkeit für die nächsten 70 Jahre, wie ein Angleichen an westliche Verhältnisse.
            Und wo die Reise hingeht, haben wir Europäer ein Stückweit selbst in der Hand. Ein Anfang wäre, wenn man Entwicklungshifle an den Bedürfnissen orientiert und Afrika nicht nur als Rohstoffquelle, bzw. als Absatzmarkt für europäische Überschüsse/Abfälle betrachtet/behandelt.

          • @ Carnofis

            Ja, da fehlte besagtes Verb. Ist mir beim späteren Lesen auch schon aufgefallen. Gott verfluche dich, WordPress und deine fehlende Editierungsfunktion! 😉

        • Ich finde das Thema ja generell recht interessant, Klimawandel.
          Ich persönlich gehe auch davon aus, dass er stattfindet und dass er menschengemacht ist. Und ich denke auch, dass viele Menschen unter ihm leiden werden. Nur hier ist das Problem:
          Das interessiert mich trotzdem nicht.
          Warum ist das so? Nun da ich MGTOW bin werde ich keine Kinder haben, daher brauche ich auch niemandem etwas hinterlassen. Auch ich selbst und meine Freunde werden die echten Auswirkungen nicht mehr mitbekommen da wir vorher eh alle eines natürlichen Todes sterben.
          Als MGTOW habe ich mich zudem mit der menschlichen Natur beschäftigt und mir ist klar geworden, dass auch die Menschheit als Spezies ziemlich beschissen ist (nicht das andere Spezies besser sind) also sehe ich auch das Überleben der Menschheit als unwichtig an.
          Nun zur Natur: Die Natur an sich finde ich wichtig aber man muss sich klar machen, was das Leben an sich bereits durchgemacht hat: Asteroiden welchen groß wie Metropolen waren, Vergiftung der gesamten Atmosphäre, hochradioaktive Strahlung usw. trotzdem passt sich die Natur an., Das bedeutet die Natur wird auf jeden Fall überleben, das Leben geht weiter. Also sehe ich auch hier keinen Handlungsbedarf.

          Zudem müsste ich auf alles verzichten woran ich Spaß habe und das, damit die Kinder irgendwelcher SJWs die mich tagtäglich beleidigen überleben? Never.

          Gleichzeitig macht es Spaß die verheulten Gesichter dieser Typen zu sehen, ihre Wut und ihre Empörung, ihren impotenten Hass auf Menschen wie mich wenn ich diesen Leuten in den Kaffee pisse und sie ihn trinken müssen.

          Zusammenfassendes Fazit: Unsere Welt wird sich ändern und ich freue mich darauf. (Homage an Frau Göring Eckard).

          • Ok, Nihilismus ist immer eine Option.
            Nur keine psychisch gesunde – damit will ich nicht andeuten, du wärst psychisch krank, sondern diese Haltung macht psychisch krank.

            Ich habe an MGTOW immer den Hyper-Individualismus kritisiert, weil er in die Gefahr läuft, in die soziale Isolation der Incel abzugleiten und sich vorzumachen, die Folgen wären andere, weil es sich um eine selbst gewählte, quasi „splendid isolation“ handelt.
            Das sieht man an deinem Beitrag m.E. an zwei Punkten und von dir gemachten Trennungen, die nicht existieren: 1. Menschen sind ein Bestandteil der Natur, 2. du bist ein Bestandteil der Menschheit.

            Demzufolge wäre die Aussage, die Menschheit sei unwichtig, genauso auf dich als Individuum zu beziehen. Die Idee, „man wäre wichtiger, als…“ entsteht immer mit der vagen Überzeugung im Hinterkopf, zu denjenigen zu gehören, die diese Unterscheidung (durch)setzen können.
            Dumm gelaufen, wenn man nicht zu diesem Kreis gehört.
            Die Hoffnung, dass man eher verstirbt, als mit Handlungsfolgen und Unterlassungen konfrontiert zu werden ist…ähhhhh…nicht wirklich überzeugend.

            Dass man in unserer community (MRA, MGTOW) mit Hass, Verachtung, Lügen zugemüllt wird ist schwer zu ertragen, gebe ich gerne zu. Vor allem, wenn der (politische) Gegner seinen Sadismus und seine Heuchelei in ein tugendhaftes Gewand packt.
            Auf all das mit Hass und Verachtung zu reagieren ist nahe liegend, es macht uns aber nicht besser und es ändert nichts.

          • Tatsächlich bin ich ein Nihilist aber bei dieser Sache bin ich tatsächlich gar nicht nihilistisch. Ich sehe nur keinen Vorteil für mich. Ein höheres Ziel hab ich ja nicht, die sind ja Stück für Stück demontiert worden. Deswegen geht es nur um einen Vorteil für mich selbst und den sehe ich einfach nicht. Ich sehe dafür jede Menge Nachteile für mich wenn ich irgendwem helfe den Klimawandel aufzuhalten. Zudem sehe ich dann noch, dass sich bestimmte Personengruppen freuen. Allerdings sind das dann auch genau die Personengruppen die ich verachte und irgendwie macht mir das keinen Spaß.

            Ich komme mir so wie der Fahrer eines Schulbusses vor der von den Schülern beschimpft wird, von der feministischen Schülerin, von der veganen Schülerin, von dem Klimaschüler, von dem Antifa-Schüler, von den Helikopter-Eltern und vom reichen Schulsponsor der mich überbezahlt und faul nennt. Und ich muss tatsächlich sagen, dass ich nun, in dem Moment wo der Bus auf den Abgrund zusteuert, keine Lust habe umzulenken, sondern viel mehr Spaß daran habe Gas zu geben um deren entsetzte Schreie zu hören.
            Mit einem Schlag alle Arschlöcher dieser Welt entsorgen, wann sonst hätte ich die Möglichkeit dazu? Mein Anteil ist dabei zwar seeeehr gering aber immerhin ist es ein höheres Ziel und eines in dem ich mich wiederfinde und für das ich arbeiten kann.

            Ich bin übrigens weder sozial isoliert noch ein Incel (wohl eher das Gegenteil). Ich mag es nur nicht Leuten einen Gefallen zu tun die sich mir gegenüber wie Arschlöcher benehmen.

        • „All das ist real.“

          Das hab‘ ich jetzt nicht so richtig verstanden. Bitte, was genau ist „real“? Beweis via Klappentext des Verlages?

          Ich denke, Mario hat oben Recht.

          https://allesevolution.wordpress.com/2020/02/19/selbermach-mittwoch-255-19-02-2020/#comment-449897

          Seine Angaben zu Australien werden gestützt durch die öffentlichen Verlautbarungen der dortigen Feuerwehr und der dortigen Polizei (bspw. wird in Australien ermittelt gegen Dutzende von Verdächtigen wegen Brandstiftung).

          Also bitte, was genau ist „real“? Dass der Jakobshavn-Gletscher in Grönland wächst und nicht etwa in arktischer Hitze dahinschmilzt?

          https://www.welt.de/wissenschaft/article191018329/Groenland-Jakobshavn-Gletscher-waechst-wieder.html

          Z. B. haben im letzten Jahr rund 8000 Atmosphärenphysiker behauptet, dass ihre Messungen keinen oder zumindest nur einen verschwindend geringen Einfluss der Menschen auf den Klimawandel ergeben.

          https://www.welt.de/debatte/kommentare/article204734490/Verstand-statt-Emotion-Wir-muessen-so-oder-so-Klimaschutz-betreiben.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter

          Ist das „real“?

          Oder dass die Gletscher im Glacier National Park in Montana weiter wachsen?

          http://lysanderspooneruniversity.com/2018/12/glaciers-continue-to-grow-in-glacier-national-park/

          Oder dass es immer weniger Todesopfer bei Naturkatastrophen gibt?

          Über all diese Dinge lässt sich trefflich streiten, denn die Wissenschaftler sind sich nicht einig – sie wissen es halt nicht. Aber sich hinzustellen und einfach zu behaupten, „das Ende der Evolution“ sei „real“, und dies dann auch noch abzusichern mit der Beschwerde „so langsam nervt es mit der Kleinkinderei“ – das finde ich sehr schlecht argumentiert.

          • 1. Mario argumentiert mit Australien – das Buch befasst sich aber nicht mit Australien.
            Das nennt man Strohmann.

            2. Du solltest nicht nur verlinken, sondern auch lesen.
            Der Welt Artikel endet mit der Meinung (meine Herv.):

            „Sollte es jedoch so sein, dass der Klimawandel tatsächlich vom Menschen herbeigeführt wurde, dann wäre es sträflicher Leichtsinn, nichts zu unternehmen. Denn das Nichtstun hat Folgen, die dann später nicht mehr korrigiert werden können.
            Es spielt letztlich keine Rolle, ob wir Befürworter oder Gegner des menschengemachten Klimawandels sind. Wenn wir nichts tun, haben wir die Arschkarte gezogen, falls sich herausstellen sollte, der Klimawandel ist menschenverursacht.“

            Korrekt.

          • @ crumar

            Das hab‘ ich jetzt schon wieder nicht verstanden.

            Mario schreibt oben: „Das 1. fängt schon gleich mit einer Lüge an, nein eigentlich sogar zwei.“ Diese Aussage bezieht sich auf djadmoros‘ obigen Eintrag „Rezension Das Erste“ mit dem hinterlegten Link

            https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ndr/artensterben-144.html

            Unter diesem Link findet sich der folgende Anfang:

            „Umweltverbände schätzen, dass mehr als eine Milliarde Tiere Opfer der Buschbrände in Australien geworden sind. Eine ökologische Tragödie. Eine Ursache: der Klimawandel. Schuld daran: wir Menschen. …“

            Hierauf bezieht sich Marios obige Kritik: „Das 1. fängt schon gleich mit einer Lüge an, nein eigentlich sogar zwei.“

            Frage: Was ist daran jetzt ein „Strohmann“? Mag ja sein, dass das rezensierte Buch sich nicht mit Australien befasst – doch die Rezension im „Ersten“ tut dies sehr wohl, und darauf bezieht sich Mario.

            In meinem Beitrag oben habe ich auf den Welt-Artikel

            https://www.welt.de/debatte/kommentare/article204734490/Verstand-statt-Emotion-Wir-muessen-so-oder-so-Klimaschutz-betreiben.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter

            verwiesen, um meine Aussage mit den rund 8000 Atmosphärenphysikern belegen. Nun behauptet der Autor in diesem Artikel noch etliche andere Dinge, die ich nicht angesprochen habe. Was ist daran jetzt problematisch?

            Ich hab‘ in meinem Beitrag über Deine Argumentation gesprochen – und nicht darüber, ob wir – oder besser noch: „der Mensch“ – etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann oder gar soll. Und auch bei dem von Dir zitierten Passus würde ich mir die Argumentation des werten Autors Ulf Posé genauer anschauen. Die scheint mir nämlich recht schwach zu sein.

          • @Jochen

            Ok.
            1. „um meine Aussage mit den rund 8000 Atmosphärenphysikern belegen.“ Halte ich für einen Schreibfehler, denn eine solche Liste existiert meines Wissens nicht.
            Ich habe gesucht und keine gefunden – Link wäre hilfreich. Mir ist nur eine Liste mit 500 bekannt und die ist wohl von einem Fälscher/Ideologen zusammengestellt worden.
            https://www.desmogblog.com/500-scientists-with-documented-doubts-about-the-heartland-institute

            2. „Hierauf bezieht sich Marios obige Kritik: „Das 1. fängt schon gleich mit einer Lüge an, nein eigentlich sogar zwei.“
            Frage: Was ist daran jetzt ein „Strohmann“? Mag ja sein, dass das rezensierte Buch sich nicht mit Australien befasst“
            Eben. Der Autor kann nichts für die Rezension seiner Werkes. Ihm die Meinung eines Rezensenten zu unterstellen ist infam.

            3. Die NASA veröffentlichte schon 2017 (kursiv von mir): „Earth’s 2016 surface temperatures were the warmest since modern recordkeeping began in 1880, according to independent analyses by NASA and the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

            Globally-averaged temperatures in 2016 were 1.78 degrees Fahrenheit (0.99 degrees Celsius) warmer than the mid-20th century mean. This makes 2016 the third year in a row to set a new record for global average surface temperatures.“
            https://www.giss.nasa.gov/research/news/20170118/

            Schau dir die Visualisierung ihres Modell an.
            Die Rekorde hörten nicht mehr auf – 2019 bspw. war das wärmste Jahr in Europa.
            Dass der Klimawandel a. existiert und dass es sich b. um ein globales Phänomen handelt, ist schlicht nicht zu leugnen.

            4. „Also bitte, was genau ist „real“? Dass der Jakobshavn-Gletscher in Grönland wächst und nicht etwa in arktischer Hitze dahinschmilzt?“

            Ich finde einen einzelnen Gletscher als Gegenbeweis hinzustellen, hat etwas von anekdotischer Evidenz.
            Der world glacier monitoring service veröffentlicht aktuell:

            „Since the mid-1970s, the cumulative glacier mass change of global reference glaciers as displayed in the graph above is estimated to about 22 m w.e. The observed glaciers were close to steady states during the 1960s followed by increasingly strong ice loss until present. The almost doubling of the ice loss rates in each decade until present (over diminishing glacier surface areas) leaves no doubt about ongoing climate change and sustained forcing, even if a part of the observed acceleration trend is likely to be caused by positive feedback process (e.g. surface lowering, glacier disintegration).“
            https://wgms.ch/global-glacier-state/

            5. „Oder dass es immer weniger Todesopfer bei Naturkatastrophen gibt?“
            Wenn ein Vulkan ausbricht, dann handelt es sich um kein von Menschen gemachtes Ereignis.
            Wenn man mit Wissenschaft bessere Prognosen zum Ausbruch von Vulkanen zur Verfügung hat, kann man Menschen retten. Binse.
            Die gleiche Wissenschaft für Prognosen in Sachen Klimamodellen nicht wahrhaben zu wollen ist für mich nicht nachvollziehbar.

            6. Ob der Klimawandel zu 100%, 75%, 66%, 50%, 33% vom Menschen gemacht worden ist und wird, halte ich für eine annähernd irrelevante Diskussion, denn sein Beitrag ist der einzige Faktor, der veränderbar ist.

          • @ Crumar

            „Eben. Der Autor kann nichts für die Rezension seiner Werkes. Ihm die Meinung eines Rezensenten zu unterstellen ist infam.“

            Aber das hat Mario doch gar nicht getan. Er hat eindeutig seinen Kommentar damit begonnen. dass das 1. (das 1. = Das Erste = ARD) gleich mit einer Lüge beginnt. Er hat nirgends geschrieben, dass diese Aussage von dem Autor des rezensierten Buches getätigt worden wäre. Bitte lies seinen Kommentar noch einmal! Du wirst feststellen, dass du dich da in etwas verbissen hast, was des sich darin Verbeißens nicht taugt.

            „6. Ob der Klimawandel zu 100%, 75%, 66%, 50%, 33% vom Menschen gemacht worden ist und wird, halte ich für eine annähernd irrelevante Diskussion, denn sein Beitrag ist der einzige Faktor, der veränderbar ist.“

            Ich halte die Diskussion nicht für irrelevant, denn gerade die Unklarheit darüber zeigt auch die Unklarheit über die zugrunde liegenden Faktoren auf. Wenn diese aber eher nebulös sind, tappt man schließlich auch bei Maßnahmen im Dunkeln. Und dieser Verdacht wird meines Erachtens durch das Agieren unserer Machthaber bestätigt. Außer wild aus der Luft gegriffener Forderungen nach Regelungen, Verboten und (natürlich) neu erfundenen Steuern, habe ich da noch nichts vernommen; von sinnvoll mal ganz zu schweigen. Da wird einfach nur mit dem Geld der Bürger jongliert. Und ich finde die Vorstellung nicht sexy, in den blauen Dunst hinein Milliarden an Euros mit großer Wahrscheinlichkeit wirkungslos in den Ofen zu schieben (Zensursula fabulierte ja unlängst in Brüssel gar schon von Billionen; da fehlt wirklich endgültig jeder Bezug zu Verhältnismäßigkeiten und bei ihr speziell wohl auch jedes Gefühl für den Wert von Geld).

          • @Billy

            Schau bitte mal genau hin: djadmoros veröffentlichte den Link auf das Buch an erster Stelle.

            19. FEBRUAR 2020 UM 7:18 PM
            Das Ende der Evolution:

            Rezension Das Erste
            Rezension NDR
            Ein Interview

            Was Mario tat, war zur ersten Rezension zu gehen und ausgehend von der Rezension zu behaupten, es beginne mit zwei Lügen. Er hätte wenigstens den Klappentext des Buches lesen können. Um dann festzustellen, es geht überhaupt nicht um Buschfeuer in Australien.

            „Ich halte die Diskussion nicht für irrelevant, denn gerade die Unklarheit darüber zeigt auch die Unklarheit über die zugrunde liegenden Faktoren auf. Wenn diese aber eher nebulös sind, tappt man schließlich auch bei Maßnahmen im Dunkeln.“

            Die Faktoren sind nicht „nebulös“, sondern bekannt. Was umstritten ist, ist die Höhe des Beitrags.
            Leider nehmen einige den Klimawandel jetzt als Vorwand, um ihre apokalyptischen Szenarien unter das Volk zu bringen. Zu denen man Achsel zuckend sagen kann, es ist möglich, dass sie eintreffen – oder auch nicht.

            „Und dieser Verdacht wird meines Erachtens durch das Agieren unserer Machthaber bestätigt.“

            Halte ich für einen Fehler.
            Das politische Bedürfnis nach Symbolpolitik hat mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen nichts zu tun.

            „Außer wild aus der Luft gegriffener Forderungen nach Regelungen, Verboten und (natürlich) neu erfundenen Steuern, habe ich da noch nichts vernommen; von sinnvoll mal ganz zu schweigen. Da wird einfach nur mit dem Geld der Bürger jongliert.“

            Ja. Abgesehen davon, dass das nicht wirklich neu ist. 😉
            Ich glaube, die Politiker waren über das Ausmaß der Klimabewegung überrascht und überfordert; man musste also kurzfristig etwas präsentieren.

            „Und ich finde die Vorstellung nicht sexy, in den blauen Dunst hinein Milliarden an Euros mit großer Wahrscheinlichkeit wirkungslos in den Ofen zu schieben (Zensursula fabulierte ja unlängst in Brüssel gar schon von Billionen; da fehlt wirklich endgültig jeder Bezug zu Verhältnismäßigkeiten und bei ihr speziell wohl auch jedes Gefühl für den Wert von Geld).“

            Na ja, wenn die EU bis 2050 klimaneutral werden will, dann wird das viel Geld kosten. Man kann sich hier informieren: https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de
            Eine Billion Euro bis 2050 bedeuten tatsächlich 33,3 Milliarden im Jahr – zum Vergleich: Der EU-Agrarhaushalt beträgt knapp 59 Milliarden Euro im Jahr, d.h. extrapoliert 1,8 Billionen Euro bis 2050.

          • „Ich glaube, die Politiker waren über das Ausmaß der Klimabewegung überrascht und überfordert; “

            Weder das Eine, noch das Andere akzeptiere ich als Entschuldigung.
            Als ich weiland in den frühen 80ern als junger Twen in das Berufsleben einstieg, wurden diese Themen erstmals ernsthaft diskutiert – Die Grünen sind ein Kind der Diskussion.
            Schon damals wurden energisch Maßnahmen gefordert und darauf hingewiesen, dass Warten an der Handlungsnotwendigkeit nichts ändern würde, wohl aber an den zu erwartenden Kosten.
            Seitdem entwickelt sich das Klima vom Trend her vorhersagegemäß, allerdings schneller – und es wird teurer.
            Und immer noch gibt es starke politische Kräfte, die erst nochmal warten und das Problem schön politikergemäß aussitzen wollen.
            In den frühen 80ern hätte die Veränderung vielleicht mit einem zweistelligen Milliardenbetrag eingeleitet werden können, heute sind wir bei über einer Billion.
            Auch daran kann man erkennen, dass uns die Zeit wegläuft.

          • @carnofis

            „Weder das Eine, noch das Andere akzeptiere ich als Entschuldigung.
            Als ich weiland in den frühen 80ern als junger Twen in das Berufsleben einstieg, wurden diese Themen erstmals ernsthaft diskutiert – Die Grünen sind ein Kind der Diskussion.
            Schon damals wurden energisch Maßnahmen gefordert und darauf hingewiesen, dass Warten an der Handlungsnotwendigkeit nichts ändern würde, wohl aber an den zu erwartenden Kosten.
            Seitdem entwickelt sich das Klima vom Trend her vorhersagegemäß, allerdings schneller – und es wird teurer.“

            Völlig richtig.
            Aber es hat damals niemand voraussehen können, China würde in kurzer Zeit zur „Werkbank der Welt“ werden und sich so rasant entwickeln. Die Kritik hatte den Fokus stark auf die damals entwickelten kapitalistischen Industrie- und Konsumgesellschaften.

            Wenn dir jemand – selbst Anfang der 90er – gesagt hätte: „Übrigens wird China im Jahr 2018 für 27% aller globalen CO2-Emissionen sorgen.“ hättest du bestimmt herzlich gelacht.
            Hättest du mir 2000 (!) gesagt, „Im Jahr 2010 werden in China 18 Millionen PKW produziert.“, hätte ich dich für einen totalen Spinner gehalten (es waren übrigens 18,26 Millionen).
            Im Jahr 2000 wurden in China 2 Millionen PKW produziert, im Jahr 2017 waren es 29 (neunundzwanzig) Millionen.
            Ein Wachstum in dieser Größenordnung ist schlecht vorstellbar.
            Man hat zwar immer von „globalen Problemen“ gesprochen, aber der Kontext war ein ganz anderer.

          • „Aber es hat damals niemand voraussehen können, China würde in kurzer Zeit zur „Werkbank der Welt“ werden und sich so rasant entwickeln. Die Kritik hatte den Fokus stark auf die damals entwickelten kapitalistischen Industrie- und Konsumgesellschaften.“

            Was die Dringlichkeit schon damals unterstreicht. Keiner rechnete mit einem Rückgang der Industrialisierung in der westlichen Welt, ging also von einem Anstieg des Energieverbrauchs aus. Schon unter diesem Ist-Zustand war eine CO2-Reduktion geboten.
            China hat sie später nur drastisch verschärft.

            „Wenn dir jemand – selbst Anfang der 90er – gesagt hätte: „Übrigens wird China im Jahr 2018 für 27% aller globalen CO2-Emissionen sorgen.“ hättest du bestimmt herzlich gelacht.“

            Schwer zu sagen. Letztlich ist es ja eine Frage der Phantasie. Damals waren die großen Gegenspieler USA und Sowjetunion das Maß der Dinge, heute spielt die Sowjetunion im Reigen der Industrienationen kaum noch eine Rolle. Geschichte entwickelt sich nun Mal nicht linear.

          • @ uepsi

            Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass die Diagnose grundsätzlich FALSCH ist. Das zu beurteilen würde ich mir nicht anmaßen. Ich habe nur das Gefühl, dass bei der Behandlung viel Wildwuchs existiert und den würde ich nicht nur den unfähigen Politikern zuschustern. Mir scheint, dass auch aus der heiligen Wissenschaft keine auch nur annähernd einheitlichen Ideen kommen, die von der Politik aufgegriffen werden könnten.

    • „Das Ende der Evolution“

      Ein Buch wie tausend andere, sowas gab es schon vor 50 Jahren zu lesen. Das ist nichts anderes als misanthrope Apokalyptik, mit zutiefst fragwürdiger, totalitärer politischer Zielsetzung. Sicher wieder kein konstruktiver Beitrag zu den wirklichen Problemen Bodenübernutzung vor allem in ariden Gebieten, etc pp. Darf man eben gar nicht erwarten, der Wind weht aus einer ganz anderen Richtung.

    • Noch einige Anmerkungen von mir zu Das Ende de Evolution:
      Die Diskussion ohne jetzt alles gründlich gelesen zu haben schleppt einige Irrtümer und Missverständnisse mit:

      1. Es geht NICHT um Klimawandel, sondern ausdrücklich darum. daß die Verwüstung der Biosphäre das wesentlich schlimmere und ernsthaftere Problem ist.
      2. Es geht darum, daß der Mensch Verursacher dieser Verwüstung ist.
      Die Diskussion ob das nun durch direkte Brandstiftung oder indirekt durch Klimaänderung geschieht ist deshalb völlig irrelevant, geht am Thema vorbei.
      Der Fakt Mensch ist Verursacher ist ja völlig unabhängig davon wie er das tut.
      3. Und das ist das interessanteste an dem Buch, zeigt es auf, auch wenn es nur sehr versteckt und am Rande behandelt wird, daß für Erfolg der Art Mensch und auch den dadurch drohenden Biosphären-Crash eine Verhaltensänderung der Art Homo sapiens entscheidend ist, nämlich das sie von Kinderpämperung zur Frauenpämperung übergegangen ist (vornehmlich natürlich junger fortpflanzungsfähiger Frauen)
      Ist jetzt sehr platt formuliert, aber wer mag findet im Buch die Literaturhinweise

  2. Sie wollen immer mehr:

    „Berlin nähert sich bei Neuberufungen einem Frauenanteil von 50 Prozent. Doch die Politik fordert noch größere Anstrengungen von den Hochschulen. 
    […]
    Staatssekretär Steffen Krach erklärte auf Anfrage, „die 50 Prozent Neuberufungen bis 2025 sind schon in greifbarer Nähe“. Wolle Berlin aber mittelfristig auch bei der Gesamtheit der Professuren 50 Prozent erreichen, „müssen wir uns bei Neuberufungen auf 60 Prozent und mehr steigern“.

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/frauenanteil-bei-neuberufungen-auf-professuren-hauptstadt-der-wissenschaftlerinnen/25556988.html

    • War doch klar. Gleichstellungsbeauftragende hörten auch schon früher nicht mit der Frauenbevorzugung auf nur weil der Frauenanteil bereits bei 50% war und Frauen damit ja nicht mehr unterrepräsentiert waren. Da gibt es ja keine Grenze. 100% Frauenanteil ist 100% geschlechterdivers.

      Manntje, Manntje, Timpe Te,
      Buttje, Buttje inne See

      Von den Frauen die irgendwie politisch aktiv sind, wie viele Frauen mit einem gleichen Verständnis von Gleichberechtigung wie die meisten Männer kommen da auf Frauen die denken das Schutz nur für Frauen, Versorgung nur für Frauen, Bevorzugung nur für Frauen, Förderung nur für Frauen, Stellenausschreibungen nur für Frauen, Studiengänge nur für Frauen, Schutzräume nur für Frauen Maßnahmen für mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern sind? Wie viele Politikerinnen im Rampenlicht haben schon Projekte nur für Frauen gemacht oder machen sogar nichts anderes. Wie viele Männer machen das für ihr Geschlecht? Genau, keine. Trotzdem behaupten diese Female Supremacisten das Männer genau das tun und rechtfertigen damit ihre eigene Vorzugsbehandlung.

      Wie war das? Sachsen gibt 2020 5 Mrd. für Gleichstellungsmaßnahmen aus. Sie reden sogar von „geschlechtergerechten Haushalt“. Es wäre wirklich mal interessant was hier unter „geschlechtergerecht“ verstanden wird. Die Sozialausgaben sind heute schon für Frauen deutlich höher und gleichzeitig generieren Männer einen Großteil der dafür verwendeten Einnahmen. Gerecht wäre hier ein Ausgleich. Da das aber bedeuten würde prozentual weniger für Frauen auszugeben, kann ich mir nicht vorstellen das es so umgesetzt wird und daher das hier benutzte geschlechtergerechter Haushalt genau das Gegenteil ist.

      Bitte sagt mir das ich mich irre.

      • „Schutz nur für Frauen, Versorgung nur für Frauen, Bevorzugung nur für Frauen, Förderung nur für Frauen, Stellenausschreibungen nur für Frauen, Studiengänge nur für Frauen, Schutzräume nur für Frauen“

        Dazu mal eine grundsätzliche Frage:
        Ich beschäftige mich nun seit 3-4 Jahren mit Staatsfeminismus/ Genderpolitik, aber mir ist es bisher nicht gelungen, das tatsächliche strategische Fernziel des „Staates“ in der Geschlechterpolitik auszumachen.
        Wozu dermaßen penetrant ein Geschlecht privilegieren, und das andere diskriminieren? Wozu über Jahrzehnte zich Milliarden dafür investieren?
        Daß eine Mehrheit der Politiker Feministen sind, schließe ich aus, daß es bei der Scharade um Gleichberechtigung geht, ebenso.
        Die Erklärungsversuche, daß der Staat die Gesellschaft zwecks besserer Beherrschbarkeit spalten will, oder daß die die Wirtschaft den geschlechtskonfusen Einheitsmenschen braucht, sind mir zu verschwörungsraunend, und „Zeitgeist“ ist mir als Argument zu schwach.

        • Das ist genau die richtige Frage. Weil es eine falsche Frage ist, nach dem Schema „was ist das Ziel der Evolution?“. Es sind einfach Ideen, die die Köpfe der Menschen beherrschen und die Menschen zum Handeln anleiten, egal was dabei rauskommt. Die Menschen werden nämlich viel eher von Ideen beherrscht als dass Ideen von Menschen geformt werden. Dieses Eigenleben der Ideen wirkt dann für Aussenstehende gerne als Verrücktheit, Verschwörung und ähnliches.

        • „eine grundsätzliche Frage … das tatsächliche strategische Fernziel des „Staates“ in der Geschlechterpolitik auszumachen.“

          Es gibt nicht „den einen Staat“ als abstraktes Wesen, das einen Willen und Ziele hat, es gibt (in einer Demokratie) nur Parteien und Lobbygruppen, die Machtpositionen anstreben, und da gibt es Gewinner und Verlierer. Gewonnen hat Feminismus, weil eine große Zahl an Aktivistinnen viele Jahre darum gekämpft hat, Machtpositionen zu besetzen der solche überhaupt erst zu schaffen, wie z.B. die AsF in der SPD, die Frauenunion usw.

          In unserer Mediendemokratie kommt hinzu, daß die Medien, vor allem der ÖRR, weit überwiegend feministisch gepolt, um nicht zu sagen gehirngewaschen ist. Z.B. sind fast alle Polit-Talks von feministischen Aktivistinnen besetzt. Diese schleichende Übernahme wichtiger meinungsbildender Medien spielt ebenfalls eine zentrale Rolle (Stichwort: Haltungsjournalismus, wo Haltung unausgesprochen immer feministisch ist).

          Schröder hat den Machtkampf vor langer Zeit als „Gedöns“ bezeichnet und völlig unterschätzt. Ein koordiniertes Vorgehen einer entschlossenen Minderheit kann in einer Demokratie sehr leicht die Meinungshoheit und damit die Macht erlangen. Zumal in diesem Fall praktisch keine Gegenwehr in den unerklärten Krieg gegen die Männer vorhanden war und ist.

          „Daß eine Mehrheit der Politiker Feministen sind, schließe ich aus,“

          Feminist ist ein dehnbarer Begriff. Die meisten Politiker sind Machtmenschen und Selbstdarsteller, wenn es sie voranbringt, koalieren sie auch mit dem Teufel, der AfD, der SED und eben auch feministischen Lobbygruppen.

        • Ich weiß auch nicht. Die glauben mittlerweile ihre eigenen Lügen, glaube ich. Z.B. erschreckend wie vielen glauben das ein Parlament der Bevölkerungszusammensetzung entsprechen muss. Da hat überhaupt keine Grundlage, aber wurde mittlerweile so oft behauptet, das die Menschen das schon wie eine Bauernweisheit behandeln.

          • Danke für die Antworten.

            Ich glaub, der Artikel, der ursprünglich mein Interesse zum ganzen Themenkomplex geweckt hat, war dieser hier vom Chefredakteur der Spiked, 2015:

            „Wie konnten diese neuen Feministen so sehr an Einfluss gewinnen? Inwiefern ist es die Gesellschaft – und weniger die Feministen selbst –, deren Amtsapparate und Eliten neu-feministische Ideen so begeisterungsvoll aufgreifen?
            (…)
            Am treffendsten lässt er sich vielmehr als eine Ideologie der herrschenden Klasse beschreiben. Er wurde zum moralischen und politischen Verbundstoff der auseinandergebrochenen, post-politischen Eliten des Westens, zu einem Mittel abgehalfterter Institutionen, um ihre moralische Selbstdarstellung zu pflegen und sich fortschreitend in weitere Bereiche des Lebens, der Sprache und des Denkens der Menschen einzumischen.“

            Männerrechtler kann der Autor allerdings auch nicht leiden.

            https://www.novo-argumente.com/artikel/der_neue_feminismus_als_abkehr_von_der_aufklaerung

          • Guter Text auf novo-Argumente.
            Ich glaub echt, ich sollte die Zeitschrift mal abonnieren. Im freien Handel gibt’s die – glaub ich – nicht zu kaufen, sonst wäre ich längst regelmäßiger Leser.

        • Re: Was ist strategische Fernziel des Staatsfeminismus‘?
          1.) Sämtlichen Frauen von Kindheit an zu suggerieren, dass „Karriere“ der beste/schönste/erfüllendste Sinn&Zweck des Lebens sei („Hey Mädel, über Kinder/Familie kannste ja nach Abi, nach Studium, nach Beförderung und nach CEO-Posten immer noch so ab Deinem 40sten Geburtstag nachdenken. YOU CAN HAVE IT ALL!!!1!)
          Dies führt dazu, dass sich auf einen Schlag doppelt soviele Arbeiter um jede verfügbare Stelle prügeln. . Also mir fällt da spontan eine Gruppe ein, die an einer netten Lohn-Abwärtsspirale massives Interesse hat…

          2.) Dazu kommt, dass man qua Gesetz schlechterdings Individuen bevorteilen kann. Ein hypothetisches „Gesetz zur finanziellen Instant-Gleichstellung von Blue Jaw mit Jeff Bezos“ geht leider nicht. Stattdessen formulierst Du das Gesetz clevererweise so, dass es punktgenau Deiner soziodemografischen Gruppe zugutekommt. Feministinnen haben alle mehr oder weniger denselben Background: Sie stammen praktisch alle aus Akademikerhaushalten der Mittelschicht, haben an der Universität irgendeinen Schrott oder gleich Gendergaga studiert und metastasieren fast ausschließlich im Öffentlichen Dienst, in Stadtverwaltungen, Universitäten oder vergleichbaren zwangsbeitrags-/steuerfinanzierten Milieus…
          Dies wissend, können sie also in das Gesetz ruhig „Frauen“ als Bevorzugte reinschreiben, denn den Großteil der Nicht-Feministinnen außerhalb des Sumpfes wird es nie im Leben betreffen. Was hat eine Bäckereifachverkäuferin von einem Gesetz zur flächendeckenden Einrichtung von Gleichschaltungsbeauftragten in sämtlichen Öffentlichen Einrichtungen? Gar nichts. Das ist eine Pöstchenbeschaffungsmaßnahme von Feministinnen für Feministinnen. Exklusiv. Nichtmal Feministinnen scheren sich um „die Frauen“.

  3. Wir lassen Kleinkinder nicht autonom sein: „Ich fahre einfach mit meinem Rad zum Feinkostladen, um Eis zu kaufen“. Stattdessen entscheiden Erwachsene, was Kinder brauchen und sogar was sie wollen, wenn sie erwachsen genug waren, um zu wissen, was für sie am besten ist.

    Von Männern wird nun erwartet, dass sie dies für Frauen tun. Bei einer Verabredung oder bei einem Geschäftsdrink müssen Männer raten, wobei eine Frau sich wohlfühlt, was sie aber entweder nicht für sich selbst herausgefunden oder nicht erwähnt hat.

    Und so wie wir bei Kindern keine Erwachsenensprache verwenden, ist sie auch bei erwachsenen Frauen nicht mehr angebracht. Ein Hochschulprofessor, Nick Wolfinger, entdeckte dies, als er ein Sprachverbrechen begangen hatte, indem er seiner Kollegin bei einem Drink erzählte, dass er seiner Frau in einem Strip-Club einen Heiratsantrag gemacht hatte. Die bloße Erwähnung eines Unterhaltungslokals für Erwachsene führte zu einer Beschwerde gegen ihn bei seiner Universität. Es kostete ihn fünf Monate und 14.000 Dollar an Anwaltskosten, um sich zu entlasten.

    Schließlich kann von Frauen, wie von Kindern, nicht erwartet werden, dass sie persönlich für ihre Sicherheit verantwortlich sind. Einfach einer Frau vorzuschlagen, Maßnahmen zur Verhinderung sexueller Übergriffe zu ergreifen (wie z.B. sich nicht besinnungslos zu saufen), ist heute ein Gedankenverbrechen.

    (…) Ein männlicher Amherst-College-Student, stockbetrunken, wurde von der Zimmergenossin seiner Freundin auf sein Zimmer begleitet. Er wurde ohnmächtig. Während er bewusstlos war, blies ihm diese Studentin einen. Nachdem ihre Mitbewohnerin entdeckt hatte, was sie getan hatte, und sie sich ausgegrenzt fühlte, beschuldigte sie den Studenten des sexuellen Übergriffs und behauptete, dass sie irgendwann während des sexuellen Aktes ihre Einwilligung zurückgezogen habe – ja, das stimmt, die Einwilligung zu einem Sexualakt, den sie an einem bewusstlosen Mann vornahm. Da er die ganze Zeit ohnmächtig war, konnte er dies nicht bestreiten und Amherst warf ihn raus.

    https://genderama.blogspot.com/2020/02/penthouse-uber-die-laufbahn-des.html

    Das Problem sind hier aber auch die Menschen die diese Farce auch noch unterstützen und bereit sind diese unschuldigen Männer als Täter zu behandeln. Die richtige Reaktion wäre hier ein energisches Vogel zeigen in Richtung dieser verantwortungslosen Frauen.

  4. Für die UN wird aber weltweit noch nicht genug für Frauen getan:

    Der Tweet soll zeigen das es Frauen schlecht geht, nur geht es ihnen auch schlecht im Vergleich zu Männern? Ich nehme an das interessiert die eh nicht. Wenn nur noch eine Frau auf der Welt leben würde, fühlte die sich bestimmt auch nicht gleichberechtigt.

  5. „Hassverbrechen“ wird immer ungenierter gesagt, als sei es das allerschlimmste …. und damit soll Zensur gerechtfertigt werden um damit gegen Gegenkritik immunisiert zu werden!

  6. Warum diese geisteskranke Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Idealvorstellung?

    Weil man überdies Besserstellung als Gleichberechtigung verkauft? igittigitt

  7. @Frank:

    Weil ich witzigerweise gerade das lese, worüber wir neulich diskutierten: in „Schritte in die Zukunft -Remote Viewing und die Gesetze der Veränderung“ (aus 2002) von Manfred Jelinski (das Urgestein der deutschen RV-Szene, hat mehrere Lehrbücher darüber geschrieben), beschreibt selbiger ab S.190 im Kapitel 15 „Die begrenzte Haltbarkeit der Zukunft“ die verschiedenen Versuche Lottozahlen zu „viewen“ und woran sie höchstwahrscheinlich gescheitert sind.

    Man muss dazu wissen, dass es (anders als man intuitiv annehmen würde) sehr schwierig ist, Sachen wie Zahlen oder einfache geometrische Formen zu viewen, da es sich dabei nur um abstrakte menschliche Konzepte handelt, die keinen tiefen Eindruck hinterlassen. Eine Katastrophe oder ein Lebewesen sind wohl sehr viel einfacher zu erwischen. Ich experimentiere selbst gerade damit herum, bin aber noch ganz am Anfang.

    Desweiteren ist die Zukunft vermutlich nicht stabil und determiniert, sondern folgt (analog zu Quantenereignissen, die nur mit Wahrscheinlichkeiten erfassbar sind) normalerweise der größten Wahrscheinlichkeit, lässt sich aber vermutlich manipulieren. Ich halte es für denkbar, dass die 5te Dimension, also der fünfte Freiheitsgrad, nach den drei Raumrichtungen und der Zeit, die Wahrscheinlichkeit ist. Die meisten Menschen sind in dieser vermutlich immobil wie Pflanzen, aber es gibt zumindest valide Hinweise, dass es manchen Menschen möglich ist, sich in diesem „Wahrscheinlichkeitsraum“ zu „bewegen“ (oder sagen wir lieber „herumzutasten“), also den „Zufall“ zu ihren Gunsten zu beeinflussen (oder Ungunsten, siehe Pauli-Effekt). Das würde sehr viele (wenn nicht sogar alle) paranormalen Phänomene erklärbar machen. Die Sache zu beweisen, dürfte aber schwierig werden…

    Nur ein bisschen Philosophe am Abend. Für heute bin ich raus.

  8. Mit welchen antiliberalen Ideen geht die Leuthäsuser-Schnarrenberger hier schwanger? Was muss wohl geschehen? Vorratsdatenspeicherung und solche Sachen können es ja nicht sein, dagegen hat die Dame immer gekämpft.

    • „….Rechte Terroristen machen Jagd auf uns. Und der Staat gibt nen Scheiß.

      Oder hab ich was nicht mitbekommen?“

      Das ist doch wohl Verleumdung und Verunglimpfung unseres Rechtssaats, staatsfeindliche Agitation. Der hat ein Buch geschrieben „Disintegriert Euch“, nicht gerade das fördernd, was man „soziale Kohäsion“ nennt. Sicher hat er dafür noch den „Friedenspreis des deutschen Buchhandels“ verdient, ein würdiger Nachfolger von Frau Emcke.

    • Dieser „Satiriker“ hat sicher auch das Zeug für irgendeinen „Friedenspreis“:

      „mutmaßlich rechtsradikaler amoklauf in #hanau und was wir danach bekommen is wahrscheinlich maximal ne gesprächsrunde bei maischberger mit afd, irgendein brandstifter von axelspringer und paar weiße politiker*innen, die darüber reden was man (nicht) tun kann“

      Solange sowas nicht gesellschaftlich geächtet ist, wehe ich schwarz für den sozialen Frieden in Deutschland.

    • „Terror ist kein verwirrtes Einzelphänomen von ein paar Typen, die nicht mitgekommen sind. Die Legitimation des Terrors liegt in der Sprache der Abwertung mit der wir tagtäglich auf allen Kanälen vollgerotzt werden. #Hanau“

      Diese Person hier macht mal ganz locker unsere Massenmedien für die Tat von Hanau verantwortlich….
      Unfassbar, aber so muss man wohl denken, wenn man die ganze Gesellschaft als Komplizen dieses Täters sehen und hinstellen will.

    • „Der Feind steht rechts! Er träufelt sein Gift in unsere Gemeinschaft. Wir müssen kämpfen.“

      Aber sonst alles fit im Oberstübchen, Herr Laschet?! Das hört sich doch allzu arg nach Verschwörungsparanoia an!

      • Wie mal wieder ein Ereignis dazu genutzt wird um politisches Kapital zu schlagen.

        Im Grunde wird hier genau das gemacht, was man sonst den anderen wie z.B. der AfD vorhält, wenn diese z.B. nach irgendwelchen Frauenmorden oder islamistischen Angriffen X Y bzw. Z verlangen.

        Mich kotzt diese Heuchelei bzw. das Messen mit zweierlei Maß nur noch an.

        • Und wie schnell man dabei ist mit schon gaaanz bestimmt abgesicherten Motiven und Spekulationen über „Netzwerke“. Man vergleiche nur mal, um den bislang schlimmsten Terroranschlag in Europas jüngster Geschichte zu bemühen (Paris, Ende 2015), wie dort gefühlt aus unseren Pressefuzzies geradezu rausgeprügelt werden musste, den Anschlag als islamistisch motiviert zu bezeichnen. Da wurde nix spekuliert bevor es nicht von der französischen Polizei massenwirksam bereits kundgegeben wurde. Im Leben wäre man da nicht drauf gekommen, über das Beschwören weltweiter Netzwerke eine Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Da ist es dann viel wichtiger, die Binse zu betonen, dass nur die wenigsten Muslime durchgeknallte Mörder sind, was etwas ist, was außerhalb randständiger Spinnergruppen sowieso niemand anders behaupten würde; man könnte also von einem Strohmann reden.

          Oder wenn linksextreme Idioten im Zuge eines G20-Gipfels weite Teile der zweitgrößten deutschen Stadt drei Tage lang in ein Bürgerkriegsgebiet verwandeln, dann ist es natürlich nur wichtig zu betonen, dass das natürlich auf keinen Falle echte Scho… sorry… echte Linke sind. Da stellt in Politik und Presse auch niemand die Frage, wie es sein kann, dass sich zigtausende Radikalinskis, wohl gemerkt ohne Scham unter den Augen der Öffentlichkeit, europaweit in sozialen Medien zum Randale machen verabreden können. Und, ganz wichtig, auf keinen Fall darf auch hierbei von Netzwerken geredet werden. Tausende von Einzeltätern waren das, jawoll!!!

          Ich habe keinerlei Sympathien für Rechte, stehe selbst politisch eher links (klassisch links). Aber diese Heuchelei, diese derart offensichtliche Doppelmoral, die kotzt mich auch massiv an. Vor allem, weil ich es für hochgefährlich halte, sich auf der einen Seite vor Instrumentalisierungsgeilheit geradezu zu überschlagen, auf der anderen aber einfach immer wegzugucken, es einfach immer regelrecht zwanghaft kleinreden zu müssen.

          Und z. B. eine Sawsan Chebli, der ihr Rassismus und ihre Männerfeindlichkeit aus jeder Pore triefen, sollte gerade bei diesen Themen einfach mal gepflegt ihre ständig clwonesque geschminkte Klappe halten. Die gibt verlässlich jeden Tag mindestens einen Tweet raus, der sie eigentlich für jeden Partei- und erst recht Regierungsposten unmöglich machen müsste, aber da sie ja als Frau mit ausländischen Wurzeln intersektional als Doppelplusopfer gilt, kommen da wohl einfach ganz andere Maßstäbe zum Tragen.

        • Eine extrem links ausgerichtete Politik provoziert nun mal rechtsextreme Spinner. Ursache und Wirkung. Eigentlich ganz einfach. Eigentlich. Und die Lösung des Problems wird natürlich sein, dass man noch mehr nach links rückt und rechts noch viel böser gemacht wird und der Ruf nach mehr Überwachung kommt sowieso.

          • Ich glaube, das trifft es auch nicht als Ursache. Habe eben mit Interesse das gelesen:

            https://sciencefiles.org/2020/02/20/tobias-rathjen-das-hanau-manifest-eines-paranoiden-psychopathen/

            Da setzt man sich mit Auszügen aus dessen mutmaßlichem Manifest auseinander, dass der wohl hinterlassen hat. Das, was da so wohl von dem Attentäter geschrieben wurde, wäre selbst für RechtsEXTREME äußerst extrem. Beim Lesen dachte ich mir teils, auf einer zehnstufigen Hitlerskala käme der mit seinen Paranoia locker auf eine 12. Das ist echt harter Tobak, bei dem sich alle geistig wenigstens halbwegs gesunde Menschen nur fassungslos fragen können, wie um alles in der Welt man zu solchen wilden, menschenverachtenden Überzeugungen gelangen kann. Dass der Typ nicht mehr unter uns weilt, ist ganz gewiss kein Verlust für unsere Gesellschaft, denn der hätte eigentlich schon längst, wohl bis ans Ende seiner Tage, in eine geschlossene Anstalt gehört.. Lediglich dass der, wie schon andere ähnlich Durchgeschallerte vor ihm, mal wieder so viele Unschuldige mit in den Tod reißen musste, bleibt zu bedauern.

          • @Billy Coen

            Wow, der Typ war ja total durch. Aber was sollte man auch anderes von einem Menschen erwarten, der eine solche Tat verübt? Und warum sollte es nicht unter Rechtsextremen wiederum besonders krasse Exemplare geben? Natürlich kann man sagen, dass der Typ irgendwann sowieso durchgedreht wäre. Aber ich halte es für keinen Zufall, dass solche Taten wie Lübcke, Halle und jetzt Hanau momentan so gehäuft auftreten. Die Täter haben anscheinend ja auch gewisse Gemeinsamkeiten, wenn man sich ihr Weltbild und die Begründung der Taten so anschaut.

          • Die rassistischen Motive waren sofort klar, aber über seinen Geisteszustand habe ich noch nicht ein Wort gehört. Sein Text wurde als „wirr“ bezeichnet, aber von „psychischen Problemen“, wie sie bei gewalttätigen Migranten eigentlich immer gefunden werden, bisher nichts. Man will sich offenbar die Propaganda nicht stören lassen.

            Und natürlich wussten alle sofort, dass die AfD schuld an dem Vorfall hat, obwohl es keinerlei Hinweise in diese Richtung gibt. Bei Anschläge von Muslimen muss immer strengstens differenziert werden zwischen den Attentätern und ihren friedlichen Glaubensbrüdern.

            Die Doppelstandards sind wirklich krass.

        • „Da stellt in Politik und Presse auch niemand die Frage, wie es sein kann, dass sich zigtausende Radikalinskis, wohl gemerkt ohne Scham unter den Augen der Öffentlichkeit, europaweit in sozialen Medien zum Randale machen verabreden können. Und, ganz wichtig, auf keinen Fall darf auch hierbei von Netzwerken geredet werden. Tausende von Einzeltätern waren das, jawoll!!!“

          Vielleicht reden wir ja von unterschiedlichen Veranstaltungen, aber was ich aus den öffentlichen Medien erfuhr, handelte es sich nicht um „zigtausende“, sondern einige hundert Radikalinskis, und die sollen sehr wohl hochvernetzt gewesen sein. Es gab dazu sogar eine Doku, wo ARD(?)-Reporter in ganz Europa mit den entsprechenden Teilnehmern sprachen.

    • Der Wahn tendenziell die ganze Gesellschaft für den Mordterror von Hanau verantwortlich zu machen, scheint linker mainstream zu sein. Anders kann man die Selbstverständlichkeit, mit der hier der Herr Reul verantwortlich gemacht wird, nicht verstehen.

  9. Die „Friedenspreisträgerin des deutschen Buchhandels“ und progressive Chefideologin Emcke schürt Verschwörungstheorien, es kann ja unmöglich der berühmte „Einzeltäter“ gewesen sein, da muss einfach mehr dran sein:

    „Und schon wird von „Einzeltäter“ gesprochen – als ob das schon ausreichend ermittelt sein könnte. Als ob der dogmatische Nährboden (aus rassistischen, frauenfeindlichen, rechtsextremen Ideologien und Verschwörungstheorien) kein Kontext sei #hanau“

    Komisch auch, dass jeglicher „Kontext“ in all den Jahrzehnten „Oslo-Friedensprozess“ in Deutschland absolut ignoriert wurde, natürlich ganz besonders von all den Friedensaposteln und Progressiven. Die werden doch solch schlimme Taten wie Terrorismus nicht politisch instrumentalisieren wollen?

    • Interessant, dass Chebli und ihre progressiven Freunde sowas in Art nie schreiben, wenn es um islamistischen Terror geht:
      „Sie wollen, dass wir Angst haben, schweigen, kapitulieren“

    • „Es reicht! Wir haben in Deutschland ein massives Problem mit rechtem Terror & müssen endlich anfangen, rechten Sumpf mit aller Härte des Rechtsstaates ein für alle Mal trockenzulegen, und zwar on- wie offline. #Hanau“

      Bin alt genug, um diese Sprüche noch von rechtsaussen zu kennen. Der „Sympathisantensumpf“ und „mit aller Härte“ (mit rollendem „r“ natürlich).

    • Mit welch bemerkenswerter Routine Frau Emcke auch hier sofort das Wort „Frauenfeindlichkeit“ mit unterbekommt…

      Spricht von Verschwörungstheorien und Ideologien…

      Den wahren Ideologen erkennt man daran, dass er IMMER, unabhängig vom Kontext, krampfhaft bemüht ist, seine immer gleichen Buzzwords unterzubringen, jedes Thema auf die immer gleiche Weise zu framen. Herzlichen Glückwunsch Frau Emcke, sie haben den Titel „verschwörungstheoretische Ideologin“ mühelos errungen; naja, sie waren ja auch schon lange Titelverteidigerin.

  10. Brief an Angela Merkel, der ausdrückt, wie toll ihre Politik ist:
    „unerschütterliches Einstehen für freiheitliche und demokratische Werte“

    https://planix.org/tendra/brief/form.html

    Unter Merkels Ägide hat sich der progressive Antidemokratismus breitgemacht, identitäre „Parität“ soll die Wahlfreiheit abschaffen. Leitung soll durch Quote ersetzt werden.
    Unter Merkel hat hat Deutschland die Westbindung verraten, die Verpflichtungen des Nato-Bündnisses werden nicht erfüllt und verweigert. Die Feinde der Nato und des Westens werden von der Merkel-Regierung aufgebaut und unterstützt, das Erdogan-Regime, das Regime im Iran und die wahnwitzig antisemitische und diktatorische Palästinenserautonomiebehörde. Absolut unverzeihlich.
    Der Staat ist dazu übergegangen, seine Bürger voll auszupressen, nach Raubtierkapitalismus-Art. Unter Merkel sind die Steuereinnahmen steil angestiegen, haben sich praktisch verdoppelt. In dieser Zeit sind Einkommen nur einen Bruchteil dieser Verdoppelung angestiegen. Das Ganze in einem defaltionären Umfeld der „finanziellen Repression“, aka Nullzinspolitik.
    Unter Merkel ist die antisoziale „Energiewende“ eingeleitet worden, die eine fatale Weichenstellung für die Zukunft war und die auf rein negativen, weltuntergangswahnsinnigem Unsinnsvorstellungen beruht.

    Die Regierung Merkel war alles andere als positiv für Deutschland. Die mit Abstand schlechteste Regierung seit Adenauer. Es geht aber bestimmt noch viel übler, da habe ich keinen Zweifel. Ein grosser Teil der Deutschen will ja eine neue anti-freiheitliche Gesellschaft, in der Demokratie durch einen allmächtigen Staat ersetzt wird und wenn man dies begrüsst, dann kann man auch Angela Merkel zu ihrem Wirken gratulieren.

  11. Herrn Döpfner von der „Welt“ habe ich immer besonders geschätzt, wegen seiner Vernunft. Leider beweist er die im Fall Hanau nicht, sondern macht einen ungeerdeten und überdies wenig demokratisch gefassten Eindruck 😦

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article206015099/Hanau-Unsere-Freiheit-schuetzt-nur-der-wehrhafte-Rechtsstaat.html

    Der Titel ist noch völlig ok: „Unsere Freiheit schützt nur der wehrhafte Rechtsstaat“

    Doch alsgleich behauptet Döpfner „Hanau zeigt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen AfD-Hasspredigern und rechtsextremen Gewalttaten.“ Dieser Zusammenhang mag logisch erscheinen, aber nachgewiesen ist er nicht und kann er auch gar noch nicht sein! Und damit begibt sich Döpfer auf das dünne Eis mutmasslicher Demagogie. Döpfner zeichnet ein Bild des Widerstreits einer demokratischen Mitte gegen die Rechtsextremen:

    Denn das ganze Land befindet sich im Würgegriff einer Wutwelle. Genauer einer rechtsradikalen Wutrenaissance, die wirklich mehr und mehr an die Polarisierung und Destabilisierung in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erinnert. Unser Land gerät aus den Fugen einer einst fest gefügten demokratischen Mitte.

    Der linksextremistische Mainstream scheint gar keine Gefahr für die Demokratie zu sein! Was in Weimar Nazis und Kommunisten vollbrachten, machen diesmal ganz alleine eine „rechtsradikale Wutrenaissance“. Und die würde „vor allem … von dem Erstarken und Radikalisieren der AfD befördert“ werden (an an das Anti-Trump-Narrativ anknüpfend und aufgreifend).

    Döpfners Lösungen sehen so aus, dass die AfD mehr vom VS überwacht werden soll. Polizei und Geheimdienste sollen ausgebaut werden.

    Seine Lösungen sind nicht gerade originell, so dass es so scheint, Döpfner habe sein Stück nur geschrieben, um der AfD die Schuld für Hanau zuzuschreiben, das ist die take-home-message hier. Beweise dafür braucht man nicht, just listen and believe.

    Damit macht Döpfer genau das, was er als Weimarisierung eigentlich verabscheuen müsste: er nährt die Dämonisierung der AfD, die sicherlich dazu dienen wird, Gewaltakte gegen Vertreter dieser Partei zu legitimieren. Das wäre eine ziemlich gewöhnliche Eskalationsstrategie, die Herr Döpfner hier fährt. Und dass er nicht weiss, dass seine Vorschläge zur Stärkung der Geheimdienste von vorne herein Makulatur sind, das nehme ich ihm absolut nicht ab. Denn hier und in der Polizei wimmelt es doch nur so von Nazis, das glaubt doch heute jeder Linke, so dass hier parlamentarisch absolut nichts gehen wird….

  12. Das was jetzt die „neue Mitte“ sein soll, vor 50 Jahren noch der reinste Linksextremismus…. 😀

    Warum lädt man nicht noch den iranischen Botschafter ein? Der würde die Runde sicher noch multikulturell abrunden.

  13. Das dürfte es treffen: „F(ür die) Gedankenwelt eines Schizophrenen ist niemand verantwortlich.“

    Aber jemand wie Augstein will die Gunst der Stunde nutzen, gegen Sarrazin, Broder, Tichy „und andere“ loszuschlagen.
    „wie bei den Islamisten“ ist etwas überraschend, da hat sich Herr Augstein ja nie zu geäussert, meine ich. Kommt hier aber als demonstrierte Ausgewogenheit rüber, was wohl der Zweck der ganzen Übung ist.

  14. Bald kommt wieder so eine Incel-Welle in der Berichterstattung:

    „Der 43-Jährige war offenbar ein Einzelgänger. In seinem Manifest steht, er habe „ein Leben lang keine Frau/Freundin“ gehabt. Im Oktober 2000 habe er in Bayreuth ein Studium der Betriebswirtschaftslehre begonnen, „auch mit der Hoffnung, dort endlich eine attraktive Frau kennenzulernen“. Doch er habe sein „Liebesglück“ nicht gefunden. In Sicherheitskreisen heißt es, Rathjen sei ledig gewesen.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/der-taeter-von-hanau-wer-war-tobias-rathjen/25566016.html

  15. Schwedische Politiker erklären das diese Migranten gezielt schwedische Jungen angreifen, ausrauben, sich von ihnen die Füße küssen lassen und auf sie pissen… aufgrund von Steuersenkungen… oder weil diese Migranten sich hilflos fühlen (sie sind die wahren Opfer).

    Schweden ist verloren.

  16. Das Erstaunliche sind m.E. die Reaktionen

    Vor 10 Jahren hätte ich noch fest mit Weißen Rittern gerechnet, heute bekommt er quasi nichts als Zustimmung

  17. Schlechtes Omen. Der Import nach Kanada bestätigt das Auftreten des Coronavirus im Iran. Man hätte ja erwartet, dass das Virus dort eher weniger schnell auftritt und in diesem Moment noch nicht verbreitet ist. Eigentlich völlig unmöglich, dass das Teil sich nicht auch schon längst bei uns breitmacht. Nächste Woche erst soll danach „ins Blaue“ fahandet werden, in den Proben, die das Grippe-Überwachungs-Netzwerk liefert.

    • Gut, dass dieser recht prominente Journo hier wegen des Ernsts der Lage mahnt:

      Mein erster Kommentar dazu war und jetzt wiederholt: Schotten dicht. Man sollte auch den Karneval absagen, wenn man vernünftig sein will. Sorry, aber wir müssen jetzt echt Zeit gewinnen. Überdies sollte jetzt Deutschland als Land der Technik und Medizin einerseits und als Land der organisatorischen Perfektion sich mal klarmachen, dass es hier um eine wahrlich globale Verantwortung geht, die kaum ein anderes Land so übernehmen könnte!

  18. Die große virtuelle „Bücherverbrennung“ der Neuzeit:

    „Im zweiten Quartal 2019 seien 9 Millionen Videos, 4 Millionen Kanäle und 537 Millionen Kommentare gelöscht worden. Fast 9 von 10 der entfernten Videos seien von automatisierten Systemen entdeckt worden. Das begrenze die Sichtbarkeit der Inhalte erheblich: Mehr als 80 Prozent der so entdeckten Filme hätten entfernt werden können, bevor auch nur ein Youtube-Nutzer sie angeschaut habe. Im Google-Konzern, zu dem Youtube gehört, arbeiteten 10.000 Menschen für die Erkennung, Untersuchung und Entfernung von verbotenen Inhalten.“

    Allein im zweiten Quartal 2019!
    Die sind auch noch stolz darauf, die Inhalte zu löschen, bevor jemand von außerhalb sie überhaupt sieht!

    „„Wir haben uns vier ‚R‘s der Verantwortung‘ auf die Fahne geschrieben“, sagte Frot-Coutaz. „Das erste ist ‚Remove‘: Wir entfernen Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen.“ Doch es gebe auch Inhalte, die „an den Richtlinien kratzen aber die Linie nicht ganz überschreiten“. Deren Verbreitung zu verringern, ohne sie ganz zu entfernen, sei das zweite „R“ („Reduce“). Das dritte sei „Raise“: „Wenn Sie auf Youtube suchen, werden Sie feststellen, dass die Suchergebnisse renommierte Nachrichtenquellen bevorzugen.“

    Man könnte auch sagen: offensichtliche Zensur, verdeckte Zensur und Mainstreampropaganda.

    • Jeder Libertäre möge sich vor Augen halten, dass es sich hier um einen privaten Konzern handelt, der keinerlei Hemmungen hat, sämtliche Bürgerrechte und Freiheiten über Bord zu werfen. Selbst dann nicht, wenn das 10k Angestellte allein für die Zensur nötig macht…

    • In meiner Bekanntschaft hat letzten Herbst ein 5 jähriger auf dem Handy eines anderen Kindes einen youtube-splatter-Horror Movie Ausschnitt gesehen.
      Er kann immer noch nicht wieder durchschlafen.

      Ein gewisser Prozentsatz der 10000 nutzt seine Stelle bestimmt für seine ideologische Überzeugung aus. Youtube hat aber auch echte content-Probleme, die nicht leicht zu lösen sind.

      • Seh ich auch so. Es wäre überraschend, wenn unter den Sichtern nicht auch welche wären, die gerne auch mal Videos löschen oder durch Downgrade in der Suchabfrage „shadowbannen“, einfach weil sie ihren persönlichen Ansichten zuwiderlaufen, aber man sollte sich da nicht in eine total gegenteilige Naivität reinsteigern. Denn auf der anderen Seite gibt es genug Typen, die es nur allzu toll fänden, auf einer populären Plattform wie YouTube wiederum ihre Propagandascheiße verbreiten zu können, inklusive Hinrichtungsvideos und offenen Aufrufen zu Gewalt. Dass so eine Kacke auf YT keine Chance gegeben wird, da sollte wohl niemand, auch kein noch so liberal oder gar libertär eingestellter, auch nur eine Sekunde traurig drum sein.

  19. Ohne Doppelstandard, hätten Feministen gar keinen Standard. Mir kann auch niemand erzählen dass der Autor des Artikel nur rein zufällig keinen einzigen Mann kennt, der durch einen Online-Mob unschuldig sozial hingerichtet wurde, aber gleich mehrere Frauen.

    Aber es gibt ja sogar Menschen, die Mörder vor dem Gefängnis bewahren wollen, weil der Mörder weiblich und das Opfer männlich ist. Das Maß an Sexismus mit dem diese Menschen entscheiden und bewerten, übertrifft alles was Frauen heutzutage als Sexismus ankreiden.

  20. „Es“ ist da und steht vor unser Tür.

    Beim diesjährigen Karneval feiert das Coronavirus dann tüchtig mit…..
    Sofort absagen!!!

    • Wer hat das nicht kommen sehen? Diejenigen, die sich zu sehr und rückhaltlos den Massenhysterien der letzten Zeit hingegeben haben?

  21. Ja, liebe Hamburger, wählt alle die Grünen, dann habt ihr das Original! Und stammt Reemtsma nicht aus Eurer Stadt? Ein bisschen Lokalpatriotismus, bitte! 😀

  22. War auch eine fantastische Idee, die türkische Staatskirche nach Köln zu holen, auch eine lupenreiner Akt der „Politik gegen den Hass“ 😀 😀
    Wie der Kachelmann sagen würde: dümmste Integrationspolitik ever.

    Wenn man von der links-regressiven antisemitischen New York Times bejubelt wird, sollte man sich nur schämen!

    Und liebe Kölner: jetzt zum Karneval mindenstens eine Armlänge Abstand zum Schunkelnachbarn, oder besser einen Mundschutz!

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