Selbermach Samstag 277 (15.02.2020)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema oder für Israel etc gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, auch gerne einen feministischen oder sonst zu hier geäußerten Ansichten kritischen, der ist dazu herzlich eingeladen

153 Gedanken zu “Selbermach Samstag 277 (15.02.2020)

  1. ^^

    Was soll da schon schief gehen?

      • Es gab einen interessanten Kommentar dazu in der NY Times: https://www.nytimes.com/2020/02/07/opinion/sunday/brit-marling-women-movies.html

        Ich meine, dass es keinen Sinn macht
        1. Filme mit männlichen casts mit Frauen zu besetzen und z in hoffen, das reicht
        2. Filme mit männlichen Handlungen mit Frauen zu besetzen, und hoffen, das reicht
        3. Wenn man wirklich emanzipierte Filme machen will, dann müssen die Damen das schon selber machen. Für ein weibliches Publikum. Und es muss ihnen dann auch egal sein, wie sie Abschneiden.

        So ist es ein Film mit männlicher Handlung für ein weibliches Publikum. Tja. Und das floppt. Weil die Leute ihre Kunden nicht verstehen.

        Obendrein: Zu glauben, der Durchschnitts-Mann würde ins Kino gehen, um sich „die Emanzipation der Harley Quinn“ anzusehen, heisst doch, von Luftschlössern zu träumen.

        Ich werde mir den Film sicher im Streaming ansehen. Aber mehr auch nicht.

    • Habe mir mal den neuen 3 Engel für Charlie angesehen.

      SPOILER

      Männer sind entweder böse, Idioten, sterben gleich zu Anfang oder haben nur eine Handlungs-irrelevante Rolle.

      Selbst Charlie hat jetzt Vagina-Power.

      Männer sagen so Sachen wie das Frauen nicht dies und das tun sollten oder „du wurdest übermannt“.

      Was positiv aufgefallen ist, ist dass diese Frauen nicht einfach so reihenweise größere Sicherheitsleute alleine im Zweikampf platt machen.

      Kann man sich anschauen, aber wenn man darauf achtet, fällt einem dieses ständige Männer-sind-Schweine Hintergrundrauschen auf.

  2. https://www.zeit.de/zeit-wissen/2020/01/diskriminierung-antirassismus-adolph-freiherr-knigge-update

    Faszinierend wie diese ganzen Gender „Wissenschaftler“ auf der einen seite richtig liegen
    z.b. mit Punkt 3.
    „…Es ist ignorant und exotisierend, Menschen vor allem als Teil einer Gruppe anzusehen und dieser Gruppe dann direkt oder indirekt pauschale Eigenschaften zu unterstellen, egal, ob diese vorgeblich positiv oder negativ sind. “

    Und geichzeitig im Text immer wieder von „(priviligierten) weißen Personen“, „priviligierten Positionen (der Mehrheitsgesellschaft)“ usw. die Rede ist.
    Also „weiße“ gerade nicht als Individuen sondern als Teil einer (Homogenen)Gruppe imaginiert werden.

    Kognitive Disonanz?

    • Ja kognitive Dissonanz.

      Das trifft man heutzutage doch allerorten. Der Gegner ist ein monolithischer Block aus Bösewichten, bei der eigenen Seite ist aber jeder gut, es gibt zahllose Ausdifferenzierungen und die wenigen Bösewichte, sind keine „wahren Schotten“. Gerade beim links-rechts-Thema springt einem die Sache auch ununterbrochen ins Gesicht.

      Die Dissonanz entsteht dadurch, dass man Gruppeneigenschaften leugnet (erst heutzutage, weil der Hyperindividualismus quasi Staatsdoktrin geworden ist), aber trotzdem Worte braucht, um ideologische „Gegner“ irgendwie pauschal zu beschreiben. Letzteres benötigt eine ideologische Gruppe zwingend, um sich nach außen als „irgendwie besser“ abzugrenzen, denn nur das verleiht ihrer Existenz erst die Legitimität.

      Das ist auch unvermeidbar, würde ich behaupten. Der Mensch ist halt ein Gruppentier und Gruppen haben sehr wohl bestimmte Eigenarten und Durchschnittsausrichtungen. Wenn man solche Eigenschaften nicht mehr sehen darf, kann man nicht mehr vernünftig diskutieren und Politik machen. Der absolute Individualismus ist eine Farce.

      Wir haben das mit den „Parteien“ sogar in institutionalisierter Form zum Hauptpolitikstil gemacht, was ich allerdings für fatal halte! Man braucht Gruppenzuordnungen für Diskussionen, um einen Mittelweg zu finden, aber es sollte niemals nur eine Gruppe allein die Gesetze machen und ihre einseitige Sicht durchsetzen dürfen. Das führt zu unnötigen Grabenkriegen, Dämonisierung, Polarisierung und kontraproduktiven Abgrenzungen (sprich neuen kognitiven Dissonanzen). Kann man in Thüringen gerade ein Lehrbuchbeispiel beobachten.

      • Was noch dazu kommt, man fragt überhaupt nicht mehr, warum jemand so geworden ist wie er ist (Was nicht mit Entschuldigung gleich zusetzen ist, wird ja heute auch gerne gleich unterstellt) .
        Man stellt sich diese Frage nicht gerne, weil man damit oft auch unangenehm mit eigener Verantwortung für die entstandene Situation konfrontiert wird, mit eigener Schuld an Verhältnissen.

  3. Heutzutage kann Jeder-Mann einfach behaupten, er „identifiziere sich als Frau“, und unverzüglich öffnen sich ganz neue, „lohnenswerte“ Perspektiven für ihn:
    in Sportwettkämpfen beim Damensport als Sieger reüssieren, freien Zugang zu „Schutzräumen“ für Frauen, Erlass von Strafen bei zuvor begangenen pädosexuellen Delikten, etc.
    Die Lobby der politisch-medial bestimmenden Kaste, die den totalen Sozialkonstruktivismus von Geschlecht totalitär „pflegt“, sorgt für den gesellschaftlichen „Opfer-/Täter-Ausgleich“ auf ihre Weise!

    • Oder einfach die Frauenquote in Politik und Wirtschaft ausnutzen und ganz schnell Karriere machen. Ich finde das sollte echt mal jemand machen. Es würde mich total interessieren, wie die ganzen Femis und SJW´s reagieren würden.

    • Das Beispiel mit den sportlichen Wettkaempfen ist doch fuern Arsch, das gilt doch nur fuer solche Sportarten, mit denen sich wenig Kohle verdienen laesst. Abgesehen davon, dass in den meisten Athletik Disziplinen auch die XX Personen maennliche Hormonprofile haben, die das naturale Testo Limit um mind. das 10 fache uebersteigen.

      Schau sie dir an, die Frau:

      Du schaust in das Gesicht eines Mannes und siehst die Schultern eines Mannes.

      • „Das Beispiel mit den sportlichen Wettkaempfen ist doch fuern Arsch, das gilt doch nur fuer solche Sportarten, mit denen sich wenig Kohle verdienen laesst.“
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        Ich verstehe diese Aussage nicht, und auch nicht, ob, und inwieweit sich das auf meinen Kommentar bezieht!
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        Aber zweifelsohne mag die folgende Aussage zutreffen:
        „Abgesehen davon, dass in den meisten Athletik Disziplinen auch die XX Personen maennliche Hormonprofile haben, die das naturale Testo Limit um mind. das 10 fache uebersteigen.“
        —————————–
        Doping im Sport mit Anabolika allgemein und Testosteron im besonderen ist ein Kapitel für sich, und betrifft ja nicht nur den Frauen-Wettkampf-Sport.
        Allzu viel von diesen Doping-Mitteln soll übrigens auch für Männer und ihre ihnen besonders wichtigen Körperteile nicht besonders vorteilhaft sein.
        Wie sagte schon Paracelsus so zutreffend? Die Dosis macht das Gift!

    • Interessante These. Ich glaube aber, dass der gesellschaftliche Neo-Feminismus doch so faschistoid-rassistisch ausgeprägt ist, dass Penis und/oder männliche Hormonstrukturen das Ausschlusskriterium für Schutzräume oder Straferlass sind. Da hilft nicht: „Ich fühle mich als Frau und will jetzt in die Frauendusche“.

      Was aber sichtbar wird, ist wieder die feminine Willkür. Das erleben ja die Trans, Inter und sonstigen Geschlechter, denen Frauen von ihren Quoten in diversen Lebensbereichen nichts abgeben wollen.
      Toll ist auch das Beispiel der Arbeitsgruppe der Schwulen bei den Grünen. Das ist der einizige Bereich, in dem mehr Männer als Frauen sprechen dürfen auf den Parteiversammlungen. Da geht es dann um sexuelle Orientierung und nicht um Biologisches und auch nicht um Identifizierung.

      Es wird immer so gedreht, dass es passt. Objektiv ist es aber wirrer Quatsch.

    • Hier:

      Frauen haben nun mal weniger Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere, „die Frauen“ träumen eben nicht davon. Um so „gendergerechter“ ein Land, umso weniger Frauen finden sich in den Naturwissenschaften, nennt sich Genderparadox – die Frauen folgen mehr ihren Neigungen, wenn sie die Freiheit dazu haben. Untersuchungen zufolge wollen gerade mal 14% der Studentinnen eine Laufbahn an der Uni einschlagen. Dem Wert nach wären Frauen überrepräsentiert. Sie sind also nicht „skandalös“ benachteiligt: Sie wollen einfach nicht.

      Und was die Mutterpflichten angeht, die Frauen angeblich hindern: Keine ist bereit, das ganze Leben lang malochen zu gehen und die Kinder und das Geld dem Vater zu überlassen. Und sie stellt das sicher, indem sie sich stets sozial nach oben interessiert.

      Und Frauenquoten führen zu Quotenfrauen. Ironischerweise ging Frau Chebli – die sich für Quoten stark macht – erst kürzlich juristisch gegen einen Mann vor, der ihr unterstellte, eine Quotenfrau zu sein. Quoten schaden nicht nur der Wissenschaft sondern auch dem Ruf der Frauen – u.a. weil das mantraartige Versprechen, dass Frauen nur bei „gleicher Qualifikation“ bevorzugt werden, schlicht nicht stimmt. So wurde bereits höchstrichterlich geurteilt, dass eine Frau auch nur bei „ausreichender“ Qualifikation einem höherqualifiziertem Mann vorzuziehen sei (Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache C-407/98 (Abrahamsson und Anderson/Elisabeth Fogelqvist)). Quoten haben nichts mit „Gleichberechtigung“ zu tun, sie unterminieren das Prinzip, dass jeder „gleichberechtigt“ am Rennen teilnehmen kann indem sie Ergebnisgleichheit vorschreiben.

      Und der Wissenschaft schadet es auch. Die Frauenveranstaltung „Gender Studies“ ist unwissenschaftlicher Humbug, aber das sind „weiche“ Disziplinen; aber keine Quotenfrau baut eine Maschine, die dann auch tatsächlich abhebt – es schadet dem Standort Deutschland. Wenn man aber einer Genderistin sagt, sie sei unwissenschaftlich, ist sie beleidigt. Gleichzeitig wird im Genderismus gelehrt, Wissenschaft, Qualifikation, Logik, Empirie etc.. seien patriarchale Konstrukte zur Unterdrückung der Frau.

      Übrigens wäre es mal Zeit, die systematische Benachteiligung von Jungen in den Schulen anzugehen. Das ist moralisch nicht hinnehmbar, dass ihnen die Zukunft versaut wird. So erhalten sie bei gleichen Kompetenzen schlechtere Noten und auch seltener Empfehlungen für höhere Schulen – wie u.a. das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer eigenen Studie feststellte. Und bevor das Argument kommt, „Die Jungen würden später die Mädchen im Berufsleben abhängen“: Das ist ungefähr so logisch, wie zu behaupten, Beschneidung von Mädchen gingen in Ordnung, weil späte viele (nicht beschnittene) Frauen nicht unter den Folgen einer Beschneidung zu leiden hätten.

      • Der blödeste Punkt an der Jungenbenachteiligung ist und bleibt ja, vor dem Kontext der angeblichen historischen Diskriminierung, bestraft die Fotzokratie die Unschuldigsten am stärksten.

        Pervers, perverser, feministisch.

      • Ah Genderforschung:

        Ich fordere das Astrologie, Schamanismus, Wünschelrutengehen usw. endlich als wissenschaftliche Disziplinen anerkannt werden.
        Ganz ohne Spaß, da steckt sicher mehr Realitätsbezug dahinter als hinter dem Feminismus. Der ja im Gegenteil sich zum Ziel gesetzt hat die realen Verhältnisse zu verschleiern zu leugnen um weibliche Privilegierung und Verantwortungsbefreiung ins unermessliche zu steigern.
        Ich unterstelle mal im Kern, das Feministinnen wohl wissen, daß es nie ein Patriarchat der Frauenunterdrückung gab. Sie WOLLEn es nur glauben um ihrer moralischen Verwerflichkeit nicht ins Auge sehen zu müssen.

        Während die oben genannten Disziplinen ja aus ihrer Sicht ehrlich, wenn auch objektiv tlw. unter völlig falschen Annahmen versuchen die Realität zu durchleuchten.
        Wir kommen als hier wieder auf den alten Hut, den Schopenhauer schon benannte ; die Unehrlichkeit als übergreifende typisch weibliche Eigenschaft.
        Männliche Unehrlichkeit entsteht erst als Folge daraus. Kurz gesagt. Weil im Schnitt das Menschen-Männchen die Ansprüche seiner Weibchen in voller Konsequenz nie aus eigener ehrlicher Arbeit bestreiten kann.
        Das ist meiner Meinung nach auch oder überhaupt die Triebfeder für die Entstehung von Ausbeutung und gesellschaftlicher Ausdifferenzierung in Klassen und Schichten. Nicht eine ominöse Profitgier oder Automatik des Kapitals, sondern schlicht die immer weiter steigenden und nie zu befriedigenden Ansprüche der Frauen an die Männer.
        Alles andere ist dann verselbstständigte Folge daraus aber nicht Letztursache.
        Weil die (Neu- ?)Linken das nicht verstehen wollen oder können, sondern im Gegenteil den aus der Dekadenz bürgerlicher Frauen* entstandenen Feminismus auch noch verinnerlicht haben, werden sie nie zu einer wirklich ehrlichen Alternative werden können.
        * Die sich wiederum aus weiblicher Ignoranz und Gefühllosigkeit gegenüber Männer speist, welche wiederum evolutionsbiologisch vorteilhaft ist.
        Eine Frau die Mitgefühl mit schwachen weniger Leistungsfähigen Männern hat, sich eventuell an sie bindet, oder Zeit und Lebensenergie für sie aufbringt, wird schlicht weniger wahrscheinlich ihre Gene weitergeben können, erfolgreicher Kinder aufziehen können.

        • Ich fordere das Astrologie, Schamanismus, Wünschelrutengehen usw. endlich als wissenschaftliche Disziplinen anerkannt werden.

          Bin ich dabei. Wurde von Männern erfunden, steht also für patriarchale Qualität! Und wer dagegen ist, wird mir verschärfter Bachblütentherapie sanktioniert!

          • Wünschelruten wurden schon untersucht, z.B.
            https://www.medizin-transparent.at/wuenschelruten/

            Von Astrologie halte ich bisher nichts, mit Schamanismus kenne ich mich nicht aus, aber Wünschelruten könnten tatsächlich funktionieren, aber anders als die meisten vermuten. Die Dinger reagieren nicht physikalisch auf etwas, sondern derjenige, der nach etwas sucht, steuert sie über sein Unterbewusstsein. Das wäre dann sehr ähnlich zu remote viewing.

            Die Sache fiele damit unter die üblichen parapsychologischen Gesetzmäßigkeiten, die besagen, dass man signifikante Effekte nur bei wirklich großen (zufälligen) Untersuchungsgruppen nachweisen kann, während es aber einige (begabte oder geübte) Ausreißer gibt. Das könnte ich mir zumindest vorstellen.

            Aber solche Studien zu finanzieren, ist so gut wie unmöglich, schon deshalb, weil man dann beruflich und sozial gemeuchelt wird. Nichtdestotrotz haben sich über die Zeit einige angesammelt, u.a. weil Militär und Geheimdienste nicht unter selbst auferlegten Denkverboten leiden (zumindest nicht unter den selben, wie unsere Wissenschaft 😉 ):
            https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=335&Itemid=355&lang=de

            @Frank: ja, du mich auch

          • @Androsch
            „@Frank: ja, du mich auch“

            😀 😀 😀

            Du lässt auch wirklich nichts aus. Konsequent!
            Hast Du noch irgendetwas über Chemtrails? Flache Erde? Reptiloiden?

          • @Frank

            Nur um deine Neugier zu befriedigen:

            „Chemtrails“ – Eine VT die nicht gänzlich aus der Luft gegriffen ist, aber in der Vollumfänglichkeit sehr wahrscheinlich nicht stimmt, in der sie gerne gepredigt wird. Es gab Wetterkontrollversuche, es gibt eine entsprechende politische Zielsetzung („owning the weather“) und auch Änderungen in den Additiven von Flugbenzin (das m.W. zum Großteil über Nato-Pipelines an die Flughäfen geht, die Zentralisierung für eine Verschwörung wäre vermutlich gegeben). Alles nicht sehr transparent und natürlich (wegen alles besser wissenden, gickernden BluePillern) nicht ernsthaft offiziell untersucht.

            „Flache Erde?“ – Ziemlich unsinnige VT, die aber teilweise sehr interessante und untersuchenswerte Argumente benutzt (von denen du nie etwas erfahren wirst, weil du ja schon alles weißt).

            „Reptiloiden?“ – Das geht in den Alien- und paranormalen Bereich, da beobachte ich z.Z. nur, weil die Effekte zum Teil wirklich unglaublich skurril sind. David Icke hat sich eine eigene Theorie dazu gesponnen, aber von der kenne ich zu wenig, um sie zu beurteilen.

            Ich liebe VTs und im Ggs. zu dir, muss ich mich nicht sofort festlegen, ob ich sie für unsinnig halte oder nicht, ich höre anderen Leuten gern zu und bilde mir erst im Laufe der Zeit eine Meinung. Und vor allem glaube ich nichts, auch nicht, dass unsere Medien die volle Wahrheit erzählen oder unsere Wissenschaft schon den endgültigen Wissensstand erreicht hat. Beides ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nämlich nicht gegeben

          • „Eine VT die nicht gänzlich aus der Luft gegriffen ist, aber in der Vollumfänglichkeit sehr wahrscheinlich nicht stimmt, in der sie gerne gepredigt wird“

            Ernsthaft? Was soll da überhaupt in irgendeiner Form für sprechen? Wie will man die Verschwörung bei all den betankten Flugzeugen überhaupt geheim halten?

            „Ziemlich unsinnige VT, die aber teilweise sehr interessante und untersuchenswerte Argumente benutzt“
            Nenn mal eins, welches nicht schwachsinnig ist

            „David Icke hat sich eine eigene Theorie dazu gesponnen, aber von der kenne ich zu wenig, um sie zu beurteilen.“

            Du kannst die Reptiloiden-Theorie nicht beurteilen?

          • @Christian

            „Ernsthaft? Was soll da überhaupt in irgendeiner Form für sprechen? Wie will man die Verschwörung bei all den betankten Flugzeugen überhaupt geheim halten?“

            Dazu hatte ich doch schon was geschrieben. Wieso muss ich das eigentlich immer raussuchen? Aber sei es drum:

            1) es gibt politische/militärische Zielsetzung („owning the weather by 2025“):

            Klicke, um auf vol3ch15.pdf zuzugreifen


            siehe auch:
            https://weathermodificationhistory.com/
            an Wetterkontrolle wird seit Jahrzehnten geforscht, so gut wie nie offen, weil militärisch

            2) wird das Flugbenzin, zumindest in Deutschland, m.W. über ein Nato-Pipelinesystem verteilt, was die da reinmixen ist nicht transparent und wird (weil das Thema ja so unglaublich lächerlich ist) natürlich nicht untersucht (und wenn doch, erfährt man nichts davon, wie bei allen Nato-Schweinereien, außer man ist chronischer RedPiller und sucht danach)

            usw. ich suche jetzt nicht alles raus, setz halt deine Scheuklappen ab und geh mal auf eine von deren Seiten und schau dir an, was die so schreiben (und lass dich nicht vom erstbesten Spinner abschrecken, youtube würde ich allerdings vermeiden, größtenteils effekthascherische Desinformation).

            Ich kann nicht ernsthaft beurteilen, wieviel da dran ist. Fakt ist: ich wohne südlich von Frankfurt und kann dabei zusehen, wie der Schei** Flugverkehr fast jeden Tag den Himmel zumacht. Ob das normale Kondensstreifen sind oder welche die bewusst länger in der Luft bleiben sollen oder ob das ein Nebeneffekt einer veränderten Zusammensetzung ist, das ist dann fast schon egal. Aber eben nur fast.

            „Nenn mal eins, welches nicht schwachsinnig ist“

            Schwierig zu finden, google liefert nur noch Debunking-Kram. Da habe ich tatsächlich mal ein Video drüber gesehen „100 Beweise für eine flache Erde“ oder waren es nur 80?
            Jedenfalls fielen mir bei gut der Hälfte keine spontanen Erklärungen ein. Zu einigen fehlten mir die physikalisch-mathematischen Kenntnisse, einiges waren Beobachtungen, die bei der angenommenen Erdkrümmung eigentlich nicht möglich sein sollten (z.B. man sieht Stadt xy von Stadt xz aus, obwohl man das nicht dürfte). Auf Letzteres bezog ich mich in erster Linie. Erklärbar ist das sicher alles, aber zumindest ich könnte vermutlich einiges dabei lernen.

            Ich bin aber kein Spezialist für das Thema, die Erde ist ziemlich sicher nicht flach und die VT enthält mehr Paradoxien, als sie vermeintlich beantwortet. Von daher habe ich da nie tiefer gegraben. Es gibt weit spannendere Sachen.

            „Du kannst die Reptiloiden-Theorie nicht beurteilen?“

            Du schon?

            Das Problem fängt schon damit an, das Thema einzugrenzen. „Reptiloide“ tauchen nämlich nicht nur in Ickes Theorie (mit der ich mich noch nicht vertieft beschäftigt habe) auf, sondern auch beim klassischen Entführungsphänomen. Letzteres ist relativ gut und breit belegt und für sich genommen schon unglaublich genug. Nimmt man den paranormalen Bereich noch mit dazu, Besetzungen usw. wird es komplett unübersichtlich.

            Kurz: ich halte da sehr viel für möglich, sicher sehr viel mehr, als ihr. Man stumpft ab, wenn man sich jahrelang damit beschäftigt, weil der Umfang, die Skurrilität der Berichte, wie auch manche Übereinstimmungen wirklich enorm sind. Ich bin mittlerweile relativ überzeugt davon, dass unser kleines 4D-Universum nur ein Einschluß, ein physikalischer Sonderfall, in einer sehr viel mehrdimensionaleren Wirklichkeit ist (die wir mit unseren Sinnen aber nicht wahrnehmen können). So oder so ähnlich, der ganze Quantenkram benötigt ja zur Berechnung m.W. schon 6 Dimensionen. Hin und wieder scheint es Wechselwirkungen zu geben, die uns vollkommen unerklärlich bleiben (so wie der Ball, der durch ein 2-dimensionales Universum dringt und nur als pulsierender Kreis wahrgenommen wird).

            Aber was weiß ich schon? Ich beobachte lediglich und versuche alles was mir einigermaßen seriös erscheint, zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Lohnt sich schon deshalb, weil es spannend ist zu beobachten, was es so alles (angeblich) gibt.

          • „Ziemlich unsinnige VT, die aber teilweise sehr interessante und untersuchenswerte Argumente benutzt …“

            Den ersten Teil unterstreiche ich, der zweite erübrigt sich.

            Jeder Körper ist bemüht, in den energieärmsten Zustand zu kommen und dort zu bleiben. Um die Oberfläche eines Körpers zu erhöhen, muss man Energie aufwenden.
            Jede Form, die von der Kugelform abweicht, hat eine größere Oberfläche, als besagte Kugel. Daher sind alle Himmelskörper ab einer gewissen Größe kugelförmig. Die, die es nicht sind, brauchen nur ein paar Milliarden Jahre länger, um die Kugelform zu erreichen.
            Eine Scheibenerde ist also physikalisch nicht möglich. Da gibt es somit nichts Untersuchenswertes.

          • @Androsch
            „Ich liebe VTs und im Ggs. zu dir, muss ich mich nicht sofort festlegen, ob ich sie für unsinnig halte oder nicht, ich höre anderen Leuten gern zu und bilde mir erst im Laufe der Zeit eine Meinung. “

            Du machst einen entscheidenden Denkfehler. Du nimmst an, dass die mehrheitliche Meinung (Maistream) generell falsch ist und unterstellst, dass derjenige, der nicht an Dein Geschwurbel glaubt, sich einfach nur nicht genug informiert hat, oder anderen Meinungen gegenüber unaufgeschlossen ist. Hint: Man kann sich auch informieren und sich mit seiner Meinung Zeit lassen und trotzdem annehmen, dass das zum allergrößten Teil Schwachsinn ist. Der Confirmation Bias, den Du mir vorwirfst, ist bei Dir mindestens genauso stark ausgeprägt.

            „[…] oder unsere Wissenschaft schon den endgültigen Wissensstand erreicht hat.“

            Das behauptet ja nun auch niemand, erst Recht kein Wissenschaftler. Aber bevor kein neues Wissen geschaffen worden ist, halte ich mich eben an das alte. Und genau diese „Mainstream-Ergebnisse“ der Wissenschaft zu bezweifeln, aber selbst die wildesten VTs einiger kruder Quellen in Netz zu glauben, oder zumindest für möglich zu halten, ist allein mit dem Dunning-Kruger-Effekt schwer zu erklären.

          • „Eine Scheibenerde ist also physikalisch nicht möglich. Da gibt es somit nichts Untersuchenswertes.“

            Wenn Leute daran glauben, haben sie meistens auch Argumente dafür. Die zu untersuchen stellt in jedem Fall einen Wissensgewinn dar (selbst wenn man nur feststellt, dass das Schulsystem versagt hat).

            Die flache-Erde-VT ist schon deshalb interessant, weil sie das Thema „Vertrauensverlust“ (in die Wissenschaft) so sehr ins Extrem treibt, dass sie zur Parodie von VT’s generell taugt (kommt ja auch jeder Skeptiker immer dummdreist damit angerannt, um die Gegenseite pauschal lächerlich zu machen).

            Deshalb könnte ich mir vorstellen (Achtung VT 🙂 ) dass es sich da um eine PsyOp handelt. Wäre zumindest typisches Desinformations-Vorgehen der Dienste: „Abschwächen“ einer Information (Zweifel streuen, für die Skeptiker) und „Verstärken“ einer Information für „Gläubige“, um sie über die zwangsweise auftretenden Spinner vollkommen unglaubwürdig zu machen. Diesem Mechanismus widerstehen nur sehr wenige Menschen, die meisten neigen dazu, sich sofort für eine Seite festzulegen und damit auch ernsthaftere oder zumindest interessante Dinge auszublenden. Es ist wirklich sehr sehr leicht, Menschen zu manipulieren…

            Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, wissen wir so gut wie alles nur von Dritten, denen wir halt „glauben“. So gut wie nichts (auch die meisten physikalischen Experimente nicht), können wir mit eigenen Mitteln selbst nachprüfen. Wir können ausprobieren, ob ein Stein zu Boden fällt. Woran das liegt, sind dann schon plausible Spekulationen, gewonnen aus den Experimenten und Beobachtungen anderer. Wenn man näher nachfragt, was Gravitation eigentlich ist, erntet man unter Physikern eisiges Schweigen. Sie können sie zwar berechnen usw. aber wieso sie (mutmaßlich durch Masse) hervorgerufen wird, ist m.W. nicht bekannt, da gibt es auch nur wieder mehr oder weniger plausible Theorien. Korrigiere mich, falls ich mich irre.

            Mit der runden Erde ist es im Endeffekt genauso. Ich war noch nie oben und habe sie noch nie von außen gesehen. Mir gefällt aber die Theorie von einer runden Erde besser, ich halte sie für plausibler und mein Vertrauensverlust in die Mainstreamwissenschaft ist nicht SO groß 🙂

          • @Frank

            „Du machst einen entscheidenden Denkfehler. Du nimmst an, dass die mehrheitliche Meinung (Maistream) generell falsch ist und unterstellst, dass derjenige, der nicht an Dein Geschwurbel glaubt, sich einfach nur nicht genug informiert hat, oder anderen Meinungen gegenüber unaufgeschlossen ist“

            Eben das nicht. Ich weiß nicht, ob du es nicht schnallst oder was dein Problem ist, nochmal explizit:

            Ich glaube gar nichts und erwarte das auch von niemandem, überprüfe meine Aussagen (die ich in aller Regel zu belegen versuche) und widersprich mir, dann kann man darüber diskutieren, tust du aber nicht, du beleidigst mich und kommst bestenfalls mit leicht zu entkräftenden Billigeinwänden (was belegt, dass du dich eben nicht damit beschäftigt hast).

            „Hint: Man kann sich auch informieren und sich mit seiner Meinung Zeit lassen und trotzdem annehmen, dass das zum allergrößten Teil Schwachsinn ist.“

            Nein, kann man nicht, wenn du bewertest, triffst du bereits ein Urteil. Ein ziemlich vernichtendes, welches eine weitere Beschäftigung mit dem Thema unattraktiv werden lässt und Leuten, die anderer Meinung sind, den Mut nimmt sich zu äußern, weil du implizierst, dass sie sich dann lächerlich machen.

            Diese Schweigespirale ist der Hauptgrund dafür, dass es selbst seriöse grenzwissenschaftliche Meldungen nicht in den Mainstream schaffen und Mainstreamwissenschaftler das Thema meiden, wie der Teufel das Weihwasser…

            Und last not least: welche Bücher zu welchen Themen hast du denn schon gelesen? Oder basiert dein Urteil (wie heutzutage üblich) auf einer 5-Minuten-youtube-Recherche? Ich will es mal konkret sagen: ich habe noch niemanden erlebt, der sich ernsthaft mit solchen Sachen auseinandergesetzt hat und dann so plakativ und billig polemisiert wie du. Dafür gibt es nämlich keinen ernst zu nehmenden Grund.

            „Das behauptet ja nun auch niemand, erst Recht kein Wissenschaftler. Aber bevor kein neues Wissen geschaffen worden ist, halte ich mich eben an das alte.“

            *lol* du merkst nichtmal, dass das ein Zirkelschluß ist, nicht? Bestimmte Sachen darf man nicht untersuchen, weil lächerlich, warum? Na weil wir kein Wissen dazu haben! Und warum haben wir keines… na eben!

            „Und genau diese „Mainstream-Ergebnisse“ der Wissenschaft zu bezweifeln, aber selbst die wildesten VTs einiger kruder Quellen in Netz zu glauben, oder zumindest für möglich zu halten, ist allein mit dem Dunning-Kruger-Effekt schwer zu erklären.“

            1) die interessantesten Sachen habe ich nicht aus dem Netz, sondern aus Büchern

            2) ist nicht alles krude Quelle, was du für eine hältst, auch da unterliegst du wieder einem wertenden Zirkelschluß, der dich von sehr interessanten Sachen fernhält

            3) hatte ich wissenschaftliche Studien verlinkt, hier nochmal:
            https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=335&Itemid=355&lang=de

            Schaust du natürlich gar nicht erst rein, weil „zu krude“.

          • „Mir gefällt aber die Theorie von einer runden Erde besser, ich halte sie für plausibler …“

            DAS ist der entscheidende Satz. Natürlich beziehen wir unser Wissen weit überwiegend aus zweiter und dritter Hand. Wir müssen uns dann oft danach entscheiden, was plausibler ist.
            Und wenn mir in einem Physikbuch dargelegt wird, WARUM Himmelskörper (bei festen Körpern ab einer gewissen Größe) ohne Ausnahme (allein diese Tatsache selbst würde schon reichen) kugelförmig sind und das mit Formeln schlüssig belegen, dann reicht mir das.
            Ich habe keine Probleme mit Aliens, bin sogar überzeugt, dass es davon das eine oder andere im Universum gibt, wohl aber damit, dass augenscheinlich alle diese – merkwürdigerweise menschenähnlichen – Wesen sich seit Jahrzehnten um unsere blaue Kugel herumtreiben, mit großen Fernrohren uns beim Vögeln zugucken, gelegentlich mal den einen oder anderen Menschen entführen und sezieren, ohne jemals offiziell zu landen.
            Und wenn sie es doch tun, dann stürzen die Pechvögel trotz ihrer überragenden Technik ausgerechnet auch noch auf einem amerikanischen Militärgelände ab, und Zehntausende sonst so schwatzhafte Menschen schweigen eisern und ohne Ausnahme?
            Da stecken mir einfach viel zu viele Plausibilitätsbrüche drin, als dass ich noch bereit wäre, dieser Räuberpistole zu glauben.

            Und an Weltverschwörungen glaub ich ebenso wenig, es sei denn, ein einzelner Milliardär nutzte seine Finanzkraft zu seinem Nutzen aus, umd Wirtschaftssysteme zu seinen Gunsten zu ändern. Aber das ist eben KEINE Weltverschwörung, sondern eine des Finanzkapitals.
            Und an solche Verschwörungen glaube ich wieder – weil sie plausibel sind 🙂

          • @Androsch
            „*lol* du merkst nichtmal, dass das ein Zirkelschluß ist, nicht?“

            Nein, ist es nicht, Du hast mich nicht verstanden, oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

            „Bestimmte Sachen darf man nicht untersuchen, weil lächerlich, warum?“

            Habe ich nie behauptet, oder verlangt.

            „Na weil wir kein Wissen dazu haben! Und warum haben wir keines… na eben!“

            Ich nehme als Beispiel mal die Homöopathie: Finde ich super, dass zu der Wirksamkeit ebendieser viele Studien durchgeführt wurden, weil man durchaus annehmen konnte, dass es sich nicht ausschließlich um den Placeboeffekt handele. Inzwischen ist die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler sicher, das es nichts darüber hinaus gibt. Wer anderes meint, kann gerne (auf eigene Kosten) weiterforschen und wiederkommen, wenn er Beweise hat. Solange ist das für mich allerdings esoterischer Schwachsinn, da lege ich mich fest.

          • „Solange ist das für mich allerdings esoterischer Schwachsinn, da lege ich mich fest.“

            Mit solchen Äußerungen wäre ich vorsichtig. Dass Placebos wirksam sind, bezweifelt heute eigentlich keiner mehr.
            Vor ein paar Tagen gab es im TV (irgendson Lügensender 😉 ) eine Doku, in der es um Depressionen und ihre Behandlung gibt. Nach einer umfangreichen Studie konnte man feststellen, dass ein bestimmtes „hochwirksames“ Medikament letztlich nicht wirksamer war, als ein Placebo, egal, ob hoch- oder niedrigdosiert. Sogar die gegenteiligen Effekte konnte man verzeichnen.
            Ich denke, in naher Zukunft wird die Schulmedizin Einiges aus der Homöopathie übernehmen, weil es nichts Besseres gibt, die Nebenwirkungen aber bei Zuckerkügelchen kleiner sind.

          • @Frank

            „Ich nehme als Beispiel mal die Homöopathie: Finde ich super, dass zu der Wirksamkeit ebendieser viele Studien durchgeführt wurden, weil man durchaus annehmen konnte, dass es sich nicht ausschließlich um den Placeboeffekt handele. Inzwischen ist die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler sicher, das es nichts darüber hinaus gibt.“

            Auch wenn mich das Thema nicht wirklich umtreibt:

            Sind homöopathische Arzneimittel besser als Placebo? Erkenntnisse aus Placebo-kontrollierten Studien und Metaanalysen:
            .
            Kritiker sind meist nicht bereit, Erfolge der Homöopathie in der Krankenversorgung zuzugestehen, solange nicht die spezifische Wirksamkeit der “Globuli” gegenüber einem Scheinmedikament (Placebo) erbracht ist. Häufig wird behauptet, es gebe nur “negative Studien” oder gar “keine überzeugenden Studien” zur Homöopathie. Das ist eine Fehlinformation, die zum Teil gezielt gestreut wird. Es liegen heute mehr als 200 randomisierte klinische Studien zur Homöopathie vor, von denen mehr als die Hälfte ein statistisch signifikantes positives Ergebnis zu Gunsten der Homöopathie aufweisen. Viele dieser Studien haben aber kleine Fallzahlen und weisen methodische Defizite auf. Insgesamt weisen etwa 25 Studien eine ausreichend hohe Qualität auf, um sie in Systematische Reviews und Metaanalysen einzuschließen. Diese zusammenfassenden Arbeiten versuchen, auf der Basis einer statistischen Auswertung eine zusammenfassende Gesamtaussage zu treffen.“

            Folgend sind diverse Studien angeführt, unter:
            https://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41

            Es ist wie mit jeder VT, sobald man ein bisschen tiefer einsteigt und die Gegenseite auch anhört, artet es in Arbeit aus und ist plötzlich nicht mehr so eindeutig, wie man es gern hätte (siehe auch Klimawandel). Nein, ich „glaube“ nicht an Homöopathie und nutze die auch nicht.

            Bei Licht betrachtet kann man auch bei der herkömmlichen Medizin viele Sachen nicht ernst nehmen, weil viele Wirksamkeits- und Unbedenklichkeitsstudien nicht von unabhängigen Stellen durchgeführt wurden, soweit mir bekannt ist. Ich kann den Vertrauensverlust in die Pharmaindustrie genauso verstehen, wie die Skepsis zur Homöopathie, für mich ist die Sache noch offen, auch wenn ich der H keine allzu große Plausibilität beimesse. Aber wer weiß?

            Zu den meisten Themen gibt es keine oder kaum ernsthafte Studien oder die Situation wird (wie beim Klimawandel) von den MSM vollkommen verzerrt dargestellt (du hast die Studien ja auch nicht einzeln angeschaut, oder? du vertraust dem Urteil anderer). Exemplarisch ist dabei das Ufo-Phänomen, welches immer noch vehement von den Medien geleugnet wird, obwohl sehr umfangreiche Studien das Gegenteil nahelegen (z.B. COMETA-Report) und mittlerweile bekannt ist, dass die Dienste da bewusst Desinformation dazu betrieben. Es dringt einfach nicht durch. Wegen gickernden Weicheiern, die sich irgendwann mal festgelegt haben und seither jede Informationsaufnahme dazu verweigern…

          • @carnofis

            „wohl aber damit, dass augenscheinlich alle diese – merkwürdigerweise menschenähnlichen – Wesen sich seit Jahrzehnten um unsere blaue Kugel herumtreiben“

            Wieso alle? Und nein, es gibt (angeblich) viele die nicht sehr menschenähnlich sind (u.a. einen Gottesanbeter-Typ, der gelegentlich zusammen mit den „Grauen“ gesehen wird).

            Genau genommen wissen wir gar nicht, wer das ist. Dass das Außerirdische seien, ist nur Interpretation (und wird von Skeptikern gern reflexhaft unterstellt). Alles was wir wahrnehmen und interpretieren erfolgt aus sehr menschlicher Sicht. Es gibt durchaus Theorien, die davon ausgehen, dass da schon was ist, die Abbildung aber irgendwie mental induziert ist und nicht der tatsächlichen Gestalt entspricht. Ich weiß es auch nicht, aber das Phänomen ist ganz ohne Zweifel real (auch wenn man in Deutschland kaum was davon hört, in den USA kocht das gerade hoch).

            „mit großen Fernrohren uns beim Vögeln zugucken, gelegentlich mal den einen oder anderen Menschen entführen und sezieren, ohne jemals offiziell zu landen.“

            Warum sollten die das tun? Sie könnten allein damit einen Weltkrieg auslösen, bei unserer rückschrittlichen Zivilisation. Sie könnten dabei auch nichts gewinnen, wenn sie uns entwicklungsmäßig Millionen Jahre voraus sind. Wenn es Außerirdische sind, dann sind wir vermutlich eine Art „Projekt“ von denen und die beobachten (und manipulieren) uns schon seit tausenden von Jahren.

            „Und wenn sie es doch tun, dann stürzen die Pechvögel trotz ihrer überragenden Technik ausgerechnet auch noch auf einem amerikanischen Militärgelände ab“

            Spielst du auf Rosswell an? Dort war angeblich die Fabrik für die ersten Atombomben der USA und bei sowas treiben die sich ständig herum. Robert Hastings hat die entsprechenden Dokumente zu vielen (teilweise extremen Fällen) befreit:
            http://www.ufohastings.com/documents

            Abgestürzt sind sie m.W. auf Farmgelände (es wird über einen Zusammenstoß spekuliert). Die Meldung, dass ein Ufo geborgen wurde, wurde übrigens vom Militär selbst lanciert. Später widerrufen. Insgesamt gibt es mittlerweile drei sich gegenseitig ausschließende offizielle Darstellungen (soviel zu deren Glaubhaftigkeit)…

            Es stürzen auch nur sehr wenige ab und man kann spekulieren, ob sie vielleicht abgeschossen werden können. Einer der letzten Fälle ist der hier:
            https://www.allmystery.de/themen/uf91984
            Mittlerweile bekommen die Amis sowas relativ schnell mit, durch ihre großflächige Militärradarüberwachung. Die Russen und Chinesen garantiert auch (zumindest auf eigenem Territorium).

            „und Zehntausende sonst so schwatzhafte Menschen schweigen eisern und ohne Ausnahme?
            Da stecken mir einfach viel zu viele Plausibilitätsbrüche drin, als dass ich noch bereit wäre, dieser Räuberpistole zu glauben.“

            Wie kommst du darauf? Es gibt sehr gründliche Untersuchungen und Zeugenbefragungen zu der Sache. Die Leute wurden aber teilweise sehr heftig eingeschüchtert, auch das ist belegt.

            Edgar Mitchell der zu der Zeit wohl dort oder in der Nähe lebte:
            „„Was am 5. Juli 1947 in Roswell passierte, ist die Wahrheit. Meine Freunde, die die Geschehnisse damals mit eigenen Augen miterlebten und heute längst tot sind, haben mir die Wahrheit erzählt. Eine staatliche Geheimorganisation zur Geheimhaltung dieser Zwischenfälle arbeitet auch heute noch erfolgreich an der Verschleierung dieses wichtigsten Ereignisses in der Geschichte der Menschheit.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Mitchell#Nach_der_NASA

            Auch die „Bob Lazar“-Story ist relativ gut belegt, George Knapp (der sie veröffentlicht hatte) hat da lange dran recherchiert, Einschüchterungsversuche selbst mitbekommen und auch Belege für den früheren Lebensweg gefunden. Aussagen eines einzelnen Zeugen sind aber halt immer nur bedingt glaubwürdig.

          • @Carnofis @Androsch

            Die Wirkung von Placebos bestreite ich doch gar nicht, sondern eine Wirkung ÜBER den Placeboeffekt hinaus. Ein Globuli ist nichts anderes, als das Pusten der Mutti auf den Kratzer am Knie ihres Kindes, oder der Tanzgesang der Medizinmänner. Feine Sache, wäre da nicht ein Riesenproblem.
            Die Benutzer dieser Alternative werden belogen und damit in ihrer freien Wahl der Mittel eingeschränkt.
            Solange es ein Kratzer (Kind) ist, oder man keine Alternativen (Medizinmann) hat, ist es ja schön, wenn man mit Hokuspokus die Selbstheilung des Patienten anregt, oder beschleunigt und damit Syntome lindert.
            Wenn aber sogar Krebspatienten vom Heilpraktiker den Rat bekommen, lieber Zuckerkugeln statt Chemotherapie, oder Bachblüten statt Antibiotika gegen lebensgefährliche Entzündungen zu nehmen, dann ist das in meinen Augen justiziabel.
            Wer darüber aufgeklärt wird, dass er ein Placebo bekommt (ja, die wirken auch, wenn man es weiß), kann für sich selbst abschätzen, ob es für ihn in Ordnung ist. Dann könnte er allerdings auch TicTac nehmen, die schmecken wenigstens nach etwas und enthalten sogar Wirkstoff 😀
            Die Globuliindustrie ist die eigentliche Pharmamafia. Die verdienen ihr Geld illegal (unter Vorspiegelung falscher Tatsachen) und ihre Gewinnspanne ist höher als die der „echten“ Medizin.

          • @Frank

            „Die Wirkung von Placebos bestreite ich doch gar nicht, sondern eine Wirkung ÜBER den Placeboeffekt hinaus. Ein Globuli ist nichts anderes, als das Pusten der Mutti auf den Kratzer am Knie ihres Kindes, oder der Tanzgesang der Medizinmänner.“

            Das bestreitet eben die oben von mir verlinkte Seite anhand medizinischer (Meta)Studien. Deine Aussage, dass alle Studien negativ wären, scheint so pauschal nicht zu stimmen.

            Im Prinzip ist es ein Wunder, dass es überhaupt positive Studien dazu gibt. Es ist wie immer in der Grenzwissenschaft: werden positive Sachen gefunden, sehen die Studienorganisatoren (sofern im Mainstream verwurzelt) nicht selten von der Veröffentlichung ab. Warum? Weil die so denken wie du: da es die Sache nicht geben kann, muss ihnen einen Fehler unterlaufen sein. Veröffentlichen sie dennoch, setzen sie sich außerdem dem Verdacht der Manipulation bzw. des Betruges aus, so sie das Ergebnis überhaupt unterbringen können und nicht an den Gatekeeper-Journals scheitern. Es herrscht also nicht nur ein großer Bias was die Untersuchungen angeht, sondern außerdem auch noch bei den Veröffentlichungen. Von daher bin ich da erstmal immer skeptisch bei endgültigen Aussagen.

            „wenn man mit Hokuspokus die Selbstheilung des Patienten anregt, oder beschleunigt und damit Syntome lindert.“

            Was soll das sein? Die Selbstheilung anregen? Das ist selbst esoterischer Hokuspokus den du von dir gibst oder gibt es dazu eine naturwissenschaftlich fundierte Erklärung, wie das angeblich funktioniert? Der Körper ist offiziell lediglich eine biochemische Maschine, eine Wechselwirkung mit dem Geist (jenseits von „Einbildung“) ist nicht vorgesehen! Korrigiere mich, falls ich falsch liege.

            „Wenn aber sogar Krebspatienten vom Heilpraktiker den Rat bekommen, lieber Zuckerkugeln statt Chemotherapie, oder Bachblüten statt Antibiotika gegen lebensgefährliche Entzündungen zu nehmen, dann ist das in meinen Augen justiziabel.“

            Unsinn, wer allen Ernstes zum Heilpraktiker geht, will genau sowas hören und muss auch mit den Folgen leben (oder sterben). Problematisch wird das immer bei der Behandlung von Kindern, da zoffen sich dann regelmäßig die Eltern vor Gericht. Auch da ist die Situation oft nicht so klar, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Es soll tatsächlich vorkommen, dass klassisch „Austherapierte“ (denen keine Medizin mehr hilft) über die Alternativen doch noch zu Heilung oder Linderung kommen, ebensogut gibt es Leute, die an den krasseren Nebenwirkungen einer Chemo eingehen (behauptet zumindest die Gegenseite 🙂 ich weiß es nicht)

            Spontanremissionen sind auch nach wie vor unerklärt:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Spontanremission
            auch wenn ich bezweifle, dass sowas der 0815-Heilpraktiker mal eben auslösen kann…

            Die Gerichte sind i.d.R. sowieso auf Seiten der Mainstreammedizin und Heilpraktiker ständig unter Beobachtung und Abmahngefahr:
            https://woerterfall.com/abmahnung-heilpraktiker/

    • @yx
      Ahhhhh, schon wieder so nette Zahlenangaben!
      Die feministische Form der Lüge: Stelle wild Zahlen in einen verwirrenden Zusammenhang!

      Der Trick hat mehrere Ebenen und fängt so an:
      1. Bitte lesen: „So lag nach Daten des CEWS in Baden-Württemberg der Frauenanteil 2018 bei den Promotionen bei 42,5 Prozent, bei den Habilitationen bei 27,3 und bei den Professuren nur mehr bei 22,2 Prozent.“
      Jetzt noch einmal mit meiner Hervorhebung lesen: „So lag nach Daten des CEWS in Baden-Württemberg der Frauenanteil 2018 bei den Promotionen bei 42,5 Prozent, bei den Habilitationen bei 27,3 und bei den Professuren nur mehr bei 22,2 Prozent.

      Frage: Ist das eine für ganz Deutschland repräsentative Zusammenstellung?
      Denn vorher war zu lesen: „Von den „einfachen“ Professuren (W1/W2) war 2018 nur eine von vier von Frauen (Anm. in D) besetzt.“ Das sind 25%.

      Meine Vermutung: Nimm den höchsten verfügbaren Wert und wedele damit!
      Gesetzt dem Fall, der Frauenanteil läge bei den Habilitationen in ganz D auch bei 25%, dann gäbe es gar keine Benachteiligung. Und das wäre schlecht. 😦

      2. Der nächste Trick beim Beschiss des Publikums hat mehrere Teile:
      a. Die erfolgreich abgeschlossene Habilitation ist die Qualifikation, um
      überhaupt eine Professur zu bekommen. Sie dauert ca. 5 Jahre.
      b. Für die „einfachen Professuren“ ist daher überhaupt nicht relevant, welche Zahlen für 2018 in Sachen fortschreitender Habilitation vorliegen. Sondern für die ist relevant, wie der prozentuale Anteil mindestens fünf Jahre vorher,
      c. und wie hoch der prozentuale Anteil der tatsächlich
      vollendeten Habilitationen in jedem Jahr war.
      d. Es gibt mit der Habilitation auch keine Garantie für eine Professur, sonst hätte bspw. Heike Diefenbach eine. Denn sie ist promoviert und habilitiert und nicht auf eine Professur berufen worden.

      3. Was sie außerdem konstruieren, ist ein willkürlich hergestellter Zusammenhang – eine Art von „trickle down pattern“.
      Denn suggestiv wird mit den absteigenden Zahlen behauptet, daraus ließe sich etwas schließen: „Dieses Phänomen, also die „Verluste“ von Frauen auf den verschiedenen Qualifizierungsebenen, wird als „Leaky Pipeline“ bezeichnet, übersetzt etwa „undichte Leitung“

      Sie schreiben: „der Frauenanteil 2018 bei den Promotionen (lag) bei 42,5 Prozent“.
      Und wie viele davon hatten überhaupt vor, eine akademische Laufbahn zu bestreiten?
      Hat sie jemand gefragt?
      Wie viele wollten mit dem Doktortitel nicht eher eine Karriere in der Wirtschaft machen?!
      Zu besseren Einkommensbedingungen und Aufstiegsmöglichkeiten und besserer Vereinbarkeit von Beruf und Karriere.

      Das wissen wir nicht.
      Es wird aber von ihnen unterstellt.
      Klassisch feminin-feministische Manipulation. 😉

  4. Handeln oder nicht handeln? Das Problem der Entscheidungungsfindung kommt in diesem Faden perfekt zur Geltung …

    • Ich glaube eher, die Typen legen den Postillon jetzt unter Fachjournal als Lesezeichen ab; gleich neben Cogent Social Sciences (das waren die mit dem Klimawandel-Penis).

    • Ist ja tatsächlich so, dass die „Wissenschaft“ festgestellt haben will, dass schon Babys rassistisch seien, haha. Das wird den meisten lachenden Lesern nicht mal klar sei

  5. Mänichäischer Gut gegen Böse-Glauben gegen das Hufeisen!

    https://www.homoduplex.de/ist-links-gut-und-rechts-boese/

    Von Equivalenzen und Equidistanzen 🙂

    Im Rahmen der Pars-pro-toto-Verzerrung wird nun dieses Hässliche und Böse als Kern und Fluchtpunkt rechten Denkens und Empfindens gedeutet, so dass der rechte Extremismus letztlich das sei, was Rechte eigentlich und wirklich wollen; das, was sie im Innersten ausmacht.

    Das ist eine sehr zutreffende Feststellung, genau das hat sich seit 5 Jahrzehnten entwickelt. Und nun werden die Bürgerlichen offen angegriffen. Also die FDP zB. Und natürlich keiner hat´s gesehen. Oder bemerkt, dass die Satire und Spottsendungen der alten BRD ein running gag aus der FDP gemacht hatten. Auf keiner Partei wurde in D gehässiger rumgehackt als auf die FDP. Das entlädt sich jetzt. Sowas sollte NIE WIEDER passieren. Ich bin mit der FDP. Solidarity.

  6. Da ich mich stets brennend für die Meinung von Juristen zur grundgesetzlichen Legalität der „Gleichstellung“ interessiere, hab ich mich im „Verfassungsblog“ zum Thema umgeschaut.
    Ergebnis: Überwiegend Damen, teils promoviert, schreiben pseudojuristische Artikel mit feministischer Stoßrichtung („Seit über 60 Jahren gilt in Deutschland laut Grundgesetz, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. In der Realität ist die Gleichstellung allerdings noch lange nicht verwirklicht(…) dies widerspricht sowohl dem verfassungsrechtlichen Ziel (Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG) der tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau(…) Der Gleichstellungsauftrag gemäß Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG beschränkt sich nicht auf den gesellschaftlichen, sondern erstreckt sich auch auf den staatlichen Bereich (…)“), in den Kommentaren stellen überwiegend Männer richtig.

    https://verfassungsblog.de/?s=gleichstellung

    Ein Lichtblick ist Prof. Dr. Monika Polzin, die den Schlamassel in Brandenburg m.E. fachlich korrekt aufs Korn nimmt („Damit gilt, dass Parité-Gesetze mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes nicht vereinbar sind.“).

    https://verfassungsblog.de/parite-gesetz-in-brandenburg-kein-sieg-fuer-die-demokratie/

    Stimmungskanone in den Kommentaren ist eine Dr. Monika Ende, die sich für eine ausgebuffte Verfassungsexpertin, und Sarkasmus für nicht existent hält („Quoten für Schicksalsschläge, die angeblich öfter Männer treffen?
    Wie soll der Gesetzgeber das regeln???).
    Trolle!!!) 😉

  7. Doch Weidel hat sich durchgesetzt – und das deutlich. 547 AfD-Mitglieder (54 Prozent) stimmten für sie, nur 419 für ihren schärfsten Konkurrenten Dirk Spaniel, der dem „Flügel“ zugerechnet wird. Weil sich die über 1000 stimmberechtigten Parteimitglieder zuvor entschieden hatten, künftig keine Doppelspitze mehr zu wollen, ist Weidel nun also sogar Solochefin einer der größten Landesverbände ihrer Organisation.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article205886993/Baden-Wuerttemberg-Was-die-Wahl-von-Alice-Weidel-ueber-die-Machtkaempfe-der-AfD-verraet.html

    Die AfD hört sich ja erzfeministisch an, keine Geschlechterqote, wenn eine Frau direkt Chef sein kann!

    • und hier zitiert Alice Weidel Kevin Kostner, äh Kühnert:

      CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer „ist letzte Woche schon von Bord gegangen. Und andere werden folgen“.

      völlig zustimmend. Nicht sehr vorteilhaft für beide.

  8. Aus Deutschland wollen doch alle immer nur weg! Wie kann man auch dahin einwandern wollen? Dort herrschen Kapitalismus, Naturzerstörung, das Patraarchat und der weisse alte Mann ….

  9. HAHAHAHA, das ist Deutschland, wie es leibt und lebt. Aber dont worry, Tesla ist ohnehin nur ein einziger Abzug 😉

  10. Kennt ihr das, wenn einem niemand zur Hilfe kommt in so einer Situation?

  11. Den Exponenten des türkischen Faschismus freudig die Hände schütteln, das geht bei den Bonzen der SPD! Das wäre mal „unentschuldbar“, aber kein Problem in Schweinemeierdeutschland! Die demokratische Wahl eines FDP-MinPräs ist es aber….

    • Derweil der deutsche Aussenminister dem nazihaften Iran auch ganz artig die Mörderhand schüttelt!

      Steigbügelhalter auf dem internationalen Parkett, die SPD ist immer ganz vorne mit dabei, die machen das mit Liebe und Grundüberzeugung wie man sieht.

  12. Offensichtlich ist dei Heuchelei der LINKEN von einem Hass und der Verachtung auf die Demokratie selbst getrieben. Mit der AfD kann man höchstdaselbst, nach Art des Hitler-Stalin-Pakts, immer.
    Und die CDU und FDP spielen eifrig dabei mit Totengräber der deutschen Demokratie zu sein.

    Und ernsthaft liebe Männerrechtler und Maskulisten: in diesem gesellschaftlichen Umfeld soll Recht und Gerechtigkeit wieder herstellbar sein? NIEMALS. Das einzige, was es gäbe wär Identitätspolitik vom Schlage des Feminismus. Und die kann nur zu nix Gutem führen!

  13. Das Ergebnis der Miss Germany Wahl wäre einen Beitrag wert. Die zum ersten Mal rein weibliche Jury hat gerade eine mittelmäßig hübsche 35-jährige Mutter zur schönsten Frau Deutschlands auserkoren. Ich habe persönlich Nichts gegen die Gewinnerin, aber faktisch findet man schon beim Besuch der durchschnittlichen Dorfdisco mit hoher Wahrscheinlichkeit eine äußerlich hübschere Dame. Die für viele Männer fragwürdige Entscheidung der Jury dürfte viel mit dem intrasexuellen Konkurrenzverhalten unter Frauen zu tun haben.

    • oh wei

      „Die neue Miss Germany: Keine nackte Haut, keine Machosprüche – geht doch“
      Ich bin mäßig gespannt, ob’s wirklich geht, oder ob das Patriarchat sich mit seinem gefürchteten Desinteresse mal wieder rächt.

      Prognose:Go woke, go broke

    • Ihre Video-Bewerbung ist schon stark:
      https://missgermany.de/leonie-charlotte-von-hase/

      Und ein echtes Role Model:
      „In 15 Jahren habe ich als Kellnerin, Werbetexterin, Marketing Consultant, Event Organiser, Design Einkäufer & Agentin, Stylistin, Creative Director, Journalistin, Ghost Writer, Food Blogger, Model & Schauspielerin gearbeitet; lebte in London, Stuttgart, Berlin, Athen und Mailand“

      „Heute betreibe ich THE LEONIE STORE, einen E-Shop für Vintage Klamotten & Objekte. Kombiniert mit meiner Leidenschaft für Mode, Stil & Design, ist THE LEONIE STORE ein mediales Platform & Shopping Experience welches dazu motivieren soll, nachhaltiges Konsumverhalten als einen alltäglichen, inspirierenden Prozess anzugehen.“

      Der Preis ist ohne Frage verdient.

      • Ohne ihr was unterstellen zu wollen – ich kenne sie ja nicht – aber ein Personalchef würde bei DEM Lebenslauf wohl weniger beeindruckt sein, als eher das Gefühl zu bekommen: „OK, hat schon viel gemacht, aber irgendwie wohl doch nichts so richtig.“

        15 Jahr und kommt dabei auf immerhin 12 Berufsbezeichnungen, von denen einige jetzt nicht unbedingt zu den Jobs zählen, die man sich mal eben so als kurzen Lückenbüßerjob aus dem Ärmel schüttelt? Hat so ein Geschmäckle von „ich erwähne im Lebenslauf mal alles, was ich so hobbymäßig ausprobiert habe und gebe ihm dabei Namen, die klingen, als wäre ich 15 Jahre lang vom Vorstand einer großen Topagentur zur anderen gewandert“.

  14. In Großbritannien hat sich eine Moderatorin das Leben genommen, kurz bevor ihr Prozess wg häuslicher Gewalt gegen ihren Freund beginnt. Ihm hatte sie, während er schlief, eine Lampe über den Kopf geschlagen.
    https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2020/feb/15/former-love-island-presenter-caroline-flack-dies-aged-40

    Wenn ich die Reaktionen mit denen vergleiche, die der Selbstmord eines Mannes in meinem Umfeld hervorgebracht hat… Nun, ich sag mal, dass sie deutlich anders sind.

  15. „A „brain gap“ separates Islam and the West. The populations of the Muslim world have markedly lower IQ and produce fewer intellectual and cultural achievements. Muslim communities within Western nations suffer from the same problems. In this startling book, Edward Dutton demonstrates that this phenomenon is not just a matter of race, global conflict, or political systems. It derives from Islam itself.

    Sustaining Islamic belief forces people to avoid thinking in analytical and creative ways. Veiling women, circumcising girls, fasting during Ramadan, practicing polygamy, and praying regularly does the same, leading to worse schools, greater poverty, and deficient intellectual development.

    But Islam has its advantages, too. Dutton argues that the exact Islamic practices that reduce intelligence also increase ethnocentrism–cooperation with the in-group and violent repulsion of the out-group. And it is the more ethnocentric groups that triumph in the grand struggle that is Darwinian selection. In other words, the ethnocentric shall conquer the Earth. For this reason, Dutton predicts that Islam will come to dominate the West precisely because it reduces intelligence.

    This raises disturbing questions. Are there terminal disadvantages to fostering cultures of higher intelligence and greater individualism? Should the West think of Islam as our greatest antagonist or as our last hope? Might we in the West need to adopt something like Islam, and become a bit less thoughtful, if we want to survive?“

    • Das entspricht im wesentlichen dem, was auch Ralph Ghadban sagt. Islam ist die orientalische Großfamilie aufgeblasen auf die Größe einer Weltreligion von mehr als einer Milliarde Menschen. Die geltenden Maximen sind die gleichen: Kooperation und Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, Feindseligkeit gegen alles außerhalb der Gruppe.

      http://www.ghadban.de/de/ , sein Buch über die arabischen Clans ist sehr aufschlussreich.

      Wenn solche Leute nun massenhaft in westliche Gesellschaften gelangen und sich dort niederlassen, muss es zu Konflikten kommen. Moderne westliche Gesellschaften beruhen auf Kooperationsbereitschaft, auch soziales Kapital genannt. Die Bereitschaft, mit anderen (die man nicht kennt und die nicht der eigenen Gruppe angehören) ohne äußeren Zwang zu kooperieren, ist die Basis für den Wohlstand und die individuelle Freiheit in den westlichen Gesellschaften.

      Wenn man nun von der Kooperationsbereitschaft der anderen profitiert, ohne seinerseits mit ihnen zu kooperieren, bricht ein solches System früher oder später zusammen.

      Nötig wäre es, Muslimen klar zu machen, dass man nur bereit ist mit ihnen zu kooperieren, wenn sie es ihrerseits auch sind.

      „They want to come and live right where you live and they think that you’re evil.“ funktioniert. nicht.

      https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4380365,00.html

      • „Nötig wäre es, Muslimen klar zu machen, dass man nur bereit ist mit ihnen zu kooperieren, wenn sie es ihrerseits auch sind.“

        Unmöglich nach 1400 Jahren maximaler Selektion hin zur Asozialität aus unserer Perspektive.

        Dafür ist der Islam in seinen Schriften ja sogar explizit gerüstet, dieses Auszunutzen, sich im Schatten der Dummheit breit zu machen und nach entsprechendem Wachstum doppelt zuzuschlagen.

        Es ist schlimm mit den Denkfaulen zusammenleben zu müssen ehrlich gesagt.

  16. „In other words, the ethnocentric shall conquer the Earth.“

    Großer Denkfehler. Bevor „die Moslems(tm)“ es schaffen, die Welt zu überrennen, scheitern sie daran, dass sie zersplittern und sich gegenseitig bekämpfen.

    Wie es ja auch schon geschieht.

    Oder die Europäer getan haben: In zwei Weltkriegen haben sie sich gegenseitig die Weltherrschaft streitig gemacht, um sie umso sicherer an dritte zu verlieren.

    • „Großer Denkfehler. Bevor „die Moslems(tm)“ es schaffen, die Welt zu überrennen, scheitern sie daran, dass sie zersplittern und sich gegenseitig bekämpfen.“

      Du vergisst, dass die sich erst gegenseitig bekämpfen, wenn niemand anderes mehr übrig ist, der den Mund aufmacht. Und den Mund gegen den Islam aufzumachen, getraut sich ja schon jetzt fast niemand mehr, während weiter Muslime zuströmen und diejenigen die hier sind, es sich in unserem Sozialsystem mit kinderreichen Familien bequem machen…

      „In zwei Weltkriegen haben sie sich gegenseitig die Weltherrschaft streitig gemacht, um sie umso sicherer an dritte zu verlieren.“

      Es gibt nicht „die Europäer“, sondern Europa ist einer der vielfältigsten und am dichtesten besiedelte Kontinent der Welt. Besiedelt mit Völkern, die sich noch nie wirklich grün waren. Die Weltherrschaft hatten die Briten und die haben sie (teilweise, ein Teil existiert als Commonwealth weiter) an ihre aufstrebenden Kolonien verloren. Um wenigstens ihren Einfluß auf den Kontinent nicht zu verlieren (Deutschland war dabei, die wirtschaftlich abzuhängen), haben sie den ersten WK ganz bewusst herbei intrigiert. Der zweite war im Prinzip nur die Fortsetzung und auch da hatten die wieder sehr tief ihre Finger mit drin.

      Davon ab: der Islam ist kein ethnisches Volk, sondern ein gehirnzerfressendes Mem. Eigentlich der ideale Glaube für die NWO, denn er unterscheidet nicht zwischen Rassen und Nationalitäten, sondern nur zwischen rechtgläubig und ungläubig. Er muss aktiv ausgeübt werden (fünfmal am Tag offiziell beten, ein eingebauter Gesslerhut mit Konditionierungsqualitäten) und sieht drakonische Strafen für alle Abweichler vor und ein gerütteltes Maß an (echt patriarchaler) Willkür. Mit nichts kann man ein Volk leichter knechten und befördert die Dummenselektion mehr.

        • Ich kuck nach Kräften keine feministischen Filmzusammenschnitte. Das verträgt mein Temperament nicht.

          Es gab vor 40 Jahren also auch schon sehr dumme Politiker, die nicht wissen, wovon sie reden 🤷‍♂️

          Interessanter finde ich, dass sexuelle und physische Gewalt gegen Gatten auch heute noch weitgehend straffrei ist.

    • Wann wurde die Vergewaltigung von Männern verboten? 5-10 Jahre später war das?

      Das „eheliche Pflichten“ aus dem Denken allgemein verschwunden ist, begrüße ich, „Sex-Zwang abgeschafft“ könnte man es auch nennen.

  17. Es ist alles so ermüdend. Warum decken die Behörden diese Vergewaltiger? Sind die alle kinderlos und glauben nicht an eine positive Zukunft?

    • Weil vermutlich an den Gerüchten um eine kinderschändende psychopathische Elite doch mehr dran ist, als man uns glauben lässt? Hat man doch schon beim Zeugensterben um Dutroux bemerkt. Und natürlich darf der der Nachschub nicht stocken, der „Verschleiß“ soll ja ziemlich hoch sein, die sind also auf allerlei Zubringer angewiesen…

      Ich bin da mittlerweile vollkommen desillusioniert. Ich bin überzeugt, dass es da viel alptraumhafter zugeht, als sich die meisten vorstellen können. Das Interview mit dem Banker erneut zu verlinken, erspare ich euch.

  18. Das Patriarchat denkt um drei Ecken, teuflisch geschickt:

    Es bleibt die Frage, warum billigster Antiintellektualismus vom Schlage der Gender-„Philosophie“ die Öffentlichkeit so sehr in den Bann ziehen kann. Der Artikel weist entlarvt grundsätzliche Dürftigkeit dieser Pseudophilosophie meisterlich gut und präzise. Er geht aber weiter und weist auf die Schädlichkeit der Gender-Geschwurbels für die Menschenrechte der Minderheiten hin, die von Gender vorgeblich geschützt werden sollen. Besonders interessant:

    The denial of biological sex also erases homosexuality, as same-sex attraction is meaningless without the distinction between the sexes. Many activists now define homosexuality as attraction to the “same gender identity” rather than the same sex. ….

    Und am allerwichtigsten:

    Those most vulnerable to sex denialism are children. When they’re taught that sex is grounded in identity instead of biology, sex categories can easily become conflated with regressive stereotypes of masculinity and femininity. Masculine girls and feminine boys may become confused about their own sex. The dramatic rise of “gender dysphoric” adolescents—especially young girls—in clinics likely reflects this new cultural confusion.

    Es eröffnet sich wundersamerweise der Weg zurück in das regressivste Ausleben primitivster Geschlechtssterotype, denn es gilt ja nur noch die selbstgewählte Identität über alles. Besonders diejenigen, die an dem totalitär-faschistoiden Progressivismus die notwendige Brutalität vermisst hatten, die nötig ist, um richtig heftig unterdrücken zu können: hier ist der Weg aus der vorgespielten Friedfertigkeit in die notwendig-erwünschte Brutalität.

    Das Schlussplädoyer ist auch noch erwähnenswert:

    The time for politeness on this issue has passed. Biologists and medical professionals need to stand up for the empirical reality of biological sex. When authoritative scientific institutions ignore or deny empirical fact in the name of social accommodation, it is an egregious betrayal to the scientific community they represent. It undermines public trust in science, and it is dangerously harmful to those most vulnerable.

  19. Also dass Frauen das bessere Immunsystem haben, kann ich aus persönlicher Beobachtung nicht bestätigen. Meine beiden Weiber hocken (mal wieder) schniefend, die Kleine mit ihrem mindestens vierteljährlich auftretenden Fieberschüben (mit denen sie auf jede noch so kleine Infektion zu antworten scheint) zu Hause, während wir Männer anzeichenfrei sind. Meine Frau kränkelt sicher dreimal so oft, wie ich, mein Sohn ist vermutlich der Gesündeste im Haus. Also entweder wir sind da eine echte Ausnahme oder die Statistiken Fake (oder ich verstehe sie falsch).

    • Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, erkranken Frauen zwar mindestens genauso oft wie Männer, aber die Auswirkungen des Infekts sind deutlich milder.

      • Hmm, das könnte sein. Ich war schon ewig nicht mehr richtig krank, weiß nicht. Einmal hatte es meinen Sohn erwischt, dann aber gleich so schlimm, dass er an den Tropf mußte (Brechdurchfall, bei 30°C im Schatten, der konnte keinen Tropfen Flüssigkeit bei sich behalten).

    • Hier ist es andersrum, alles kotzt und rotzt, Mutti schmeißt den Laden immer noch. Mein Immunsystem ist irgendwie der Knaller, völlig unbeeindruckt.

      • Wir sollten uns zusammentun.
        Dann wären Infektionskrankheiten in wenigen Generationen nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt 😉

        Meine Kollegen versuchen auch immer wieder, mich in ihre Seuchen zu ziehen – bislang absolut erfolglos 😀

        Ist aber schon immer so gewesen. Ich glaub, ih habe insgesamt in meinen über 30 Jahren Berufsleben keine zwei Wochen krank gefehlt.
        Dafür habe ich da Problem der Migräne, die mich allerdings vorzugsweise an den Wochenenden darniederwarf – und die ich jetzt auch im Griff habe, hoffe ich.

          • Hatte Formigran probiert, hat aber nur mein Portemonnaie entspannt – und ansonsten nichts bewirkt.
            Ein Neurologe empfahl mir dann mal, es mit Amineurin zu versuchen, einem Antidepressivum.
            Und schwupps – waren meine Migräneattacken weg.
            Bin seit über zwei Jahren beschwerdefrei.
            Das Mittel haben inzwischen auch andere Ärzte übernommen, denen ich von der Wirkung erzählte.

          • „Das Mittel haben inzwischen auch andere Ärzte übernommen, denen ich von der Wirkung erzählte.“

            Und muss man dieses Mittel dann täglich nehmen?

          • „Und muss man dieses Mittel dann täglich nehmen?“

            Nein, nur in den akuten Situationen.
            Bei mir hatte sich die Migräne immer schon ein, zwei Tage vorher angekündigt. Dann habe ich abends eine Viertel bis Achtel Tablette eingenommen und so den Ausbruch gekappt. Längstens habe ich das Medikament eine Woche eingenommen, dann manchmal ein Vierteljahr nicht.
            Inzwischen bin ich auf das Medikament Amitriptylin gewechselt, das den gleichen Wirkstoff in flüssiger Form in einer Tropfflasche hat. Zwei bis drei Tröpfchen haben dieselbe Wirkung, wie die zerbröselte Tablette.
            Mit einer 25ml-Flasche komme ich etwa zwei Jahre hin.
            Mein Leben hat seitdem echt an Qualität gewonnen.

          • „Mein Leben hat seitdem echt an Qualität gewonnen.“

            Das klingt doch gut. Vielen Dank für die Ausführungen.
            Bei mir bin ich mir mit den Vorzeichen nie so ganz sicher, ob dann wirklich eine Migräne kommt.
            Aber ich werde mich mal näher über das Medikament informieren.

          • „Bei mir bin ich mir mit den Vorzeichen nie so ganz sicher, ob dann wirklich eine Migräne kommt.“

            Ich mir auch nicht. Aber wenn ich den Verdacht habe, dass da was aufzieht, nehme ich das Medikament prophylaktisch ein. Das Risiko ist gering, die gewonnene Lebensqualität dagegen riesig.
            Und während ich vordem alle 14 Tage flach lag – Tendenz steigend – hab ich heute nur noch alle 8 bis 12 Wochen Anzeichen einer aufziehenden Attacke.

        • Ich habe Zomig Zolmitriptan, aber ganz ohne Geldbeutel – per Rezept vom Neurologen (gesetzlich versichert).

          Das verhindert aber auch keinen Anfall, man nimmt es nämlich erst bei Beginn einer Attacke, in meinem Fall bei Beginn der Aura. Dann vehindert es bei mir 95% der Migränewirkung – Schmerzen habe ich keine, ein wenig flau ist mir, eine leichte(!) Geruchs-, Licht- und Bewegungsempfindlichkeit bleibt.
          Der große Unterschied ist, glaube ich, dass ich keine Angst mehr vor den Anfällen habe, weil die Folgen jetzt so gut handlebar sind. Die daraus erwachsene Entspannung hat dazu geführt, dass ich nur noch 2-3x / Jahr eine Attacke habe, statt alle 1-2 Monate eine.

          • „Der große Unterschied ist, glaube ich, dass ich keine Angst mehr vor den Anfällen habe, …“

            Das ist das Übelste an der Migräne.
            Ich hatte „nur“ alle 14 Tage eine Attacke, aber die 13 Tage dazwischen die Angst davor.
            Und weil ich bei jeder Attacke praktisch ausgeknockt war, war ich auch sehr immobil. Größte erreichbare Entfernung war etwa eine Stunde vom Bett. Jetzt geht’s mir wie Dir: ich kann das Leben ganz normal genießen.
            Ne Aura habe ich immer noch öfter, aber es beschränkt sich auf die etwa 30-minütige Einschränkung der Sehfähigkeit, danach geht’s normal weiter.

  20. Leute wie Baum und Leutheusser-Schnarrenberger gelten zwar als Vorzeige-Liberale, aber sie sind in Wirklichkeit nur kollektivistische Pseudoliberale, immer gewesen. Ihr Ruf verdankt sich dem Kampf gegen den „Überwachungssstaat“, was – so würde ich argwöhnen- nur dem Schützen extremer Strukturen diente, mit den „Bürgerrechten“ als Vorwand. Man darf aber hoffen, dass die USA vollumfängliche Informationen besitzen und im Krisenfall konsequent handeln werden. 🙂

  21. Das ist einfach ein verdammte Scheiße. Ein paar Väter berichten das sie irgendwann aufgegeben haben, da die Mutter erfolgreich dafür gesorgt hat das die Kinder ihren Vater hassen.
    Es gibt aber auch viele wo die Kinder der Manipulation widerstehen und dann auf eigene Faust oft ab der Pubertät zum Vater ziehen… zum Missfallen der Familiengerichte und des Jugendamtes, dass die Entfremdung ja mit unterstützt hat.

  22. Gnihihi, Klonovsky erörtert die Frage, ob die Nazis eher links oder rechts waren, bzw. ob sie ein „geschlossenes rechtes Weltbild“ hatten, auf seine eigene amüsante Weise, als Aufhänger dient ihm das dünne Politologen-Geschwalle von Anja Reschke (ich zitiere nur den relevanten Ausschnitt, es lohnt den ganzen Artikel zu lesen, Quelle ist unten):

    „“Hitler ist keineswegs so leicht als extrem rechts im politischen Spektrum einzuordnen, wie viele Leute es heute zu tun gewohnt sind“, notierte Sebastian Haffner in seinen berühmten Anmerkungen zu ebenjenem (München 1977). „Er war natürlich kein Demokrat, aber er war ein Populist: ein Mann, der seine Macht auf Massen stützte, nicht auf Eliten; in gewissem Sinne ein zu absoluter Macht gelangter Volkstribun. Sein wichtigstes Herrschaftsmittel war Demagogie, und sein Herrschaftsinstrument war keine gegliederte Hierarchie, sondern ein chaotisches Bündel unkoordinierter, nur durch seine Person an der Spitze zusammengehaltener Massenorganisationen. Alles eher ‚linke‘ als ‚rechte‘ Züge.“
    .
    Haffner wies zudem darauf hin, dass die einzige ernsthafte Opposition gegen Hitler „rechts“ von ihm stand und aus den konservativen Funktionseliten stammte („ernsthaft“ meint hier: aus Regimeperspektive oberhalb der Ebene eines Polizeiproblems angesiedelt). Sie gipfelte, wie jeder weiß, im Attentat des 20. Juli 1944, nach welchem der Führer sein Bedauern darüber kundtat, dass er zwar mit den Kommunisten aufgeräumt, aber die reaktionäre Adels- und Offiziersclique vergessen habe, „dieses Gesindel, das sich aus der einstigen Zeit herübergerettet hat“*, während Stalin das Problem mit seinen Säuberungen angemessen gelöst habe. „Wir haben den Klassenkampf von links liquidiert, aber leider haben wir vergessen, den Klassenkampf von rechts zur Strecke zu bringen“, sagte Hitler nach dem Bericht seiner Sekretärin Christa Schroeder (zit. nach Kershaw, „Hitler“, Bd. II, S. 903). Auf einer Tagung der Reichs- und Gauleiter am 24. Februar 1945 nannte er es „unsere große Unterlassungssünde“, nicht auch den „Schlag gegen rechts“ geführt zu haben.
    .
    Schon im Horst-Wessel-Lied hieß es bekanntlich: „Kam’raden, die Rotfront und Reaktion erschossen,/ Marschier’n im Geist in unser’n Reihen mit.“ Das wäre dieselbe Äquidistanz. Am Abend der Märzwahl 1933 erklärte Hitler in kleiner Runde, verärgert darüber, dass die NSDAP die absolute Mehrheit verfehlt hatte, solange Hindenburg lebe, werde er diese deutschnational-konservative „Bande“ nicht los. Was ihn an den alten Eliten abstieß, war keineswegs deren Nationalismus, sondern ihr besitzbürgerlicher Antisozialismus. Hitler nahm den Begriff Nationalsozialismus wörtlich: „Sozialismus kann nur sein im Rahmen meines Volkes“, erklärte er, denn es gebe „nur annähernd Gleiche in einem Volkskörper in größeren Rassegemeinschaften, aber nicht darüber hinaus.“ Es war kein oder allenfalls ein maßvoller Etikettenschwindel, dass er seinen politischen Kampfbund „Arbeiterpartei“ nannte. Als Hitler sich am 30. November 1941 in einem seiner legendär-berüchtigten Monologe der „Kampfzeit“ erinnerte, offenbarte er: „Meine damalige Partei war doch zu neunzig Prozent aus Links-Leuten zusammengesetzt. Ich habe nur Leute brauchen können, die geprügelt haben.“ In einer Rede zum 1. Mai 1927 hatte der NSDAP-Chef verkündet: „Wir sind Sozialisten, wir sind Feinde der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung für die Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen.“
    .
    Betrachtet man das öffentliche Erscheinungsbild des Dritten Reichs, dann findet sich kaum ein Unterschied zu den kommunistischen Diktaturen des Ostblocks: Es gibt nur eine Partei; deren Herrschaft ist absolut, wenngleich die wirkliche Macht (bis über Leben und Tod) von einem kleinen Klüngel innerhalb der Parteiführung ausgeübt wird; das gesamte gesellschaftliche Leben ist nach militärischem Muster durchorganisiert, das Leben des Einzelnen desgleichen; bereits die Kinder stecken in Einheitskleidung; das Kollektiv ist absolut, der Einzelne demgegenüber nichts; eine Fülle von zentralistischen Organisationen saugt die Menschen auf und bestimmt über ihren Tagesablauf, die öffentliche Meinung ist gleichgeschaltet, rund um die Uhr läuft Propaganda, regelmäßig gibt es Massenkundgebungen und Aufmärsche, überall sieht man Fahnen, Parolen und Uniformen etc. pp.
    .
    Worin besteht der Kern des Sozialismus? In der Nivellierung der gesellschaftlichen Unterschiede durch Kollektivierung. „Wir sozialisieren die Menschen“, erklärte wiederum Hitler gegenüber Hermann Rauschning. Die Sozialisierung der Banken und Unternehmen sei daneben sekundär: „Was ist das schon, wenn ich die Menschen fest in eine Disziplin eingeordnet habe, aus der sie nicht herauskönnen?“ Am 8. September 1937 notierte Goebbels in sein Tagebuch, der Führer habe auf dem Parteikongress „gegen wirtschaftliche Eigenmächtigkeiten“ gewettert: „Wehe der Privatindustrie, wenn sie nicht pariert. 4 Jahresplan wird durchgeführt.“ Im Mai desselben Jahres hatte Hitler im Duktus einer großen Amtsnachfolgerin erklärt: „Ich sage der deutschen Industrie zum Beispiel: ‚Ihr müßt das jetzt schaffen‘. … Wenn mir die deutsche Wirtschaft antworten würde: ‚Das können wir nicht‘, dann würde ich ihr sagen: ‚Gut, dann übernehme ich das selber, aber das muß geschafft werden.'“ Besaß der Führer ein geschlossenes rechtes Weltbild? Fragen über Fragen…
    .
    Im Übrigen kam es direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zu spontanen „antikapitalistischen“ Terrorakten von SA-Leuten gegen Banken und Börsenvorstände. Das geschlossen rechte Weltbild scheint sogar unter den originären braunen Schlägern löchrig gewesen zu sein. Anders formuliert und in die Gegenwart verlängert dürfte das vermeintlich geschlossene rechte Weltbild erhebliche Überschneidungen mit seinem linken Gegenstück aufweisen. Das geschlossene linke Weltbild wird in Kein-schöner-Land indes anscheinend nicht so eifrig erforscht, womöglich aus Gründen der Schamhaftigkeit.“

    https://michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1302-15-februar-2020

    Viele Sachen die man so nicht im Geschichtsunterricht lernt…

  23. Wie die islamistischen Terroristen vorher, so werden jetzt auch Naziterroristen beschönigend dargestellt, dank BILD…. ist konsequent

  24. Die Spalter- und Schweinemeierpartei, wie man sie nicht erst seit gestern kennt, der Prügel der unsäglichen Merkel-Regierung:

  25. Semikolon ist bei der taz?

    • for the record:
      Zwangsmaßnahmen (i.e. chemische Kastration) befürworte ich ausschließlich bei schweren Sexualverbrechern (Wiederholungstätern).
      Allerdings bin ich sehr wohl der Ansicht, dass Vasektomie
      1. in den Leistungskatalog der GKV aufgenommen gehört und das
      2. ganz explizit ohne Altersuntergrenze
      Problem damit?

      • Präambel:
        jeder männliche Mensch hat ab dem Jugendalter das Recht (und vielleicht auch die Pflicht), sich (in gewissen Abständen) ohne Zusatzkosten über seinen Fruchtbarkeitsstatus zu informieren.

  26. „Ms Recorder Quincy Whitaker gave her a two-year suspended sentence after hearing her husband has mental health issues and could not look after their son, six, if she went to jail.“

    https://www.metro.news/secretary-spent-1-2m-stolen-from-family-company-on-cars/1914009/

    Frauen können auf ihre Freunde einstechen, ihre Ehemänner im Schlaf umbringen, die Kinder umbringen oder 1.2 Mio Pfund klauen, aber deswegen muss man sie doch nicht einsperren. Irgendwas wird sich schon finden lassen, warum man sie nicht einsperren muss. Oh, es wir Frühling, wer soll da denn ihren Garten machen..

  27. Auf welchen Planeten auch sonst ^^

    Alle männlichen Helden und Vorbilder sollen durch Frauen ersetzt werden, Straßen nach großen Männern benannt, sollen nach Frauen umbenannt werden, Frauen erhalten überall Safe Spaces und fordern gleichzeitig das Männer nicht mal im Rasiersalon unter sich sein dürfen.

    Ja-ja, man sieht schon das sobald Frauen herrschen, alles super gerecht zwischen den Geschlechtern abgehen wird.

    • Sollen sie ruhig machen. Für unsere Fußballnationalspieler wären das dann geradezu himmlische Zustände. Würden Medien über sie berichten, wie über die Damennationalelf, hieße das nämlich nicht mehr, dass man bei ihnen selbst nach durchaus annehmbaren Leistungen noch immer das Haar in der Suppe sucht, sondern stattdessen selbst bei unterirdischstem Gekicke immer noch moderat bis wohlwollend mit ihnen umgeht.

      Da müssten sich dann aber auch die Kommentatoren während der Liveberichte umstellen. Dann heißt es nämlich nicht mehr, mit dem Dauergenörgel anfangen, wenn die deutsche Mannschaft nicht schon nach einer halben Stunde mindestens 20 Mal aufs Tor geschossen hat und noch nicht mit mindestens drei Toren in Führung liegt. Dann muss selbst noch bei den miesesten Spielen mit glaubwürdiger Euphorie betont werden, wenn mal ein Pass ankommt.

      Sorry für leichte Übertreibung, aber es ist für mich unübersehbar, dass medial mit den Fußballdamen deutlich milder umgegangen wird als mit den Männern. Und das liegt gewiss nicht an den Leistungen, denn die deutschen Fußballfrauen sind im internationalen Vergleich über die letzten mindestens zehn Jahre beständig zurückgefallen und hinken den Spitzennationen gerade im Bereich Taktik und Spieltechnik inzwischen ziemlich deutlich hinterher.

      Und wo wir schon dabei sind, Alltagssexismus dadurch sichtbar machen zu wollen: dann erwarte ich aber auch, dass vor der kommenden Europameisterschaft ein lustisches Video gemacht wird, in dem sich ein paar unserer Nationalspieler ein Beachvolleyballspiel mit ein paar Frauen liefern, in dem sie die dann natürlich gnadenlos plattmachen, während vom Schiedsrichterhochstuhl aus ein mehr oder weniger prominenter Mann das Scheitern der Frauen mit prolligen Machokommentaren begleitet. Erscheint einem irgendwie undenkbar, oder? Komisch, dass genau so etwas vor einem Turnier der Damen mit umgekehrten Geschlechtervorzeichen ging und das sogar vom ÖR gezeigt wurde.

      Ja ja, schon wirklich schlimm, was man sich als Frau in unserer Gesellschaft so alles bieten lassen muss…

  28. sehr interessante Meinung zur Hamburg-Wahl:

    Nun, wenn die Leute die Diktatur wollen, dann wählen sie die Diktatur. Dass die „bürgerlichen Parteien“ so viel besser wären, darf man bezweifeln, die beste Alternative in Hamburg wäre gar nicht erst wählen zu gehen, denn ist die Wahlbeteiligung weit unter 50%, wird das zum Votum gegen das ganze System. Die andere Möglichkeit ist Grün zu wählen, um den suizidalen Politikkurs noch beschleunigen: dann ist der Wahn vielleicht schneller vorbei, wenn er ungehemmt ausgelebt wird.

  29. Hey, Ihr Pseudoliberalen! Die Frauenquote ist nicht „Mist“, sondern antidemokratisch und dikatorisch und reiner Sexismus. Mit so einem feigen Mist kann man Euch nicht wählen, da ihr ja klar macht, dass Ihr Euer Fähnchen gedenkt bei Bedarf in den Wind zu halten.

  30. Hey, ihr scheiss Heuchler: schaut Euch an, was die mittlerweile vor allem mit deutschen Steuergeldern finanzierten „Palästinenserbehörde“ für Schulbücher herausgibt, da findet ihr tatsächlich was, was an knallharte Nazi-Propaganda erinnert. Von deren Medien mal ganz zu schweigen…

  31. „New Trek loves Fates and Religion and Spirituality,
    New Trek is very much the Anti-Star Trek.
    Stak Trek is all Reason, Science, Humanity.
    New Trek is Faith, Emotion, Action.

  32. Es hat ja auch was Gutes: ein geschwächtes Deutschland wird die progressiven Idiotien schlecht imperialistisch exportieren werden können. Also weitermachen, ich drück alle Daumen für Frauenquoten und allen geldverschwenderischen Sozialstaatsunfug. Je mehr davon, desdo heftiger die fällige Bauchklatsche 🙂

  33. Für alle, die demnächst per erweitertem Bilanzmodernisierungsgesetz vom Staat gerettet werden wollen! Wer solche Wohltaten staatlicherseits in Anspruch nehmen will, der sollte doch auch der Politik einen Gefallen beim Demokratieabbau machen!

    „Regelung solle für Börsenunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern und mindestens vier Vorstandsmitgliedern gelten“

    Und morgen natürlich für jeden Popelbetrieb.

    „“Wir halten das für absolut zeitgemäß“, sagte Giffey.“

    Wenn man keine Argumente hat, dann sagt man sowas. Der totalitäre Staat kam schon immer mit dem Versprechen daher, „modern“ zu sein, so auch jetzt.

  34. @Androsch

    Ich mache mal hier unten weiter, denn wahrscheinlich ist @uepsilonniks schon genervt von unserem kleinen Zwist, da die Antworten bei ihm angezeigt werden 😉

    „Das bestreitet eben die oben von mir verlinkte Seite anhand medizinischer (Meta)Studien. Deine Aussage, dass alle Studien negativ wären, scheint so pauschal nicht zu stimmen.“

    Ich finde diese (meine) Aussage nirgendwo, kannst Du sie mir vielleicht noch mal zeigen?
    Sicherlich gibt es schon rein statistisch positive Studien. Die von Dir verlinkten Metastudien kannst Du aber getrost vergessen. Mit viel gutem Willen hat man 21 (nicht wie im Artikel 25) der 200 Studien vorab als qualitativ hochwertig bezeichnet. Wenn man die teilweise lächerlich geringe Teilnehmeranzahl (10!) außer Acht lässt, kommen 13 Studien zu einem positiven Ergebnis für die Homöopathie. Hier hat sich ein Dr. Norbert Aust mal mit deren „Qualität“ beschäftigt:

    „Rottey 1995, Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten – negativ
    Ergebnis nicht statistisch signifikant. Bewertung nach den in der Datenbank der Carstens-Stiftung zu findenden Angaben zum Ergebnis.
    Papp 1998, Grippaler Infekt – negativ
    Ungeeignete Auswertung: Zielkriterium durchschnittliche Krankheitsdauer wird nicht ermittelt, rund 30 % der Patienten werden dabei nicht berücksichtigt.
    Schmidt 2002, Gewichtsreduktion – negativ
    Mangelnde therapeutische Relevanz und winzige Effektgröße,die Unterschiede betrugen kurzzeitig nur wenige Gramm, zumeist auch noch in der falschen Richtung.
    Jacobs 2000, Kindlicher Durchfall – negativ
    Dominierender Effekt durch die gleichzeitige Trinktherapie am ersten Tag und deutliche Gruppenunterschiede können zu dem Ergebnis geführt haben, nach dem ersten Tag keine Wirksamkeit der Homöopathika erkennbar.
    Weiser 1994, Chronische Nasennebenhöhlenentzündung – negativ
    Inhomogene Punktvergabe zu einem Gesamtscore, gleiche Werte bedeuten nicht unbedingt gleiche Intensität der Beschwerden, Langzeitdaten nicht berichtet, subjektiver Vorteil bei Placebo.
    Jacobs 1994, Kindlicher Durchfall – negativ
    siehe oben (Jacobs 2000).
    Jacobs 2001, Mittelohrentzündung – negativ
    Nur Pilotstudie mit zu kleiner Teilnehmerzahl, Hauptergebnis nicht signifikant.
    Wiesenauer 1983, Heuschnupfen – positiv
    Nichts zu bemängeln.
    Zell 1988, Verstauchungen – negativ
    Es wurde Traumeel verabreicht, das zu einem hohen Umfang auch Wirkstoffe in Urtinkturkonzentration enthält. Wirkung der homöopathischen Anteile nicht nachweisbar.
    Böhmer 1992, Verstauchungen – negativ
    Wie Zell 1988.
    Tveiten (1998), Muskelschmerz nach Anstrengung – negativ
    Kein Testkriterium beschrieben, in sieben (!) größeren Studien nicht repliziert, kein objektiver Effekt gegeben.
    Stevinson 2003, Schmerzen und Blutergüsse nach Operation – negativ
    Keine Signifikanz, die Autoren selbst halten das erzielte Ergebnis für unbedeutend.
    Lepaisant 1995, Prämenstruelles Syndrom – unklar
    Studie liegt nicht vor. Dean berichtet, dass die Studie nicht randomisiert durchgeführt wurde, was allerdings zu den Selektionskriterien im Widerspruch steht.“

    Der sehr lange und (wie ich finde) lesenswerte Artikel dazu:
    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1952

    „Im Prinzip ist es ein Wunder, dass es überhaupt positive Studien dazu gibt. Es ist wie immer in der Grenzwissenschaft: werden positive Sachen gefunden, sehen die Studienorganisatoren (sofern im Mainstream verwurzelt) nicht selten von der Veröffentlichung ab. Warum? Weil die so denken wie du: da es die Sache nicht geben kann, muss ihnen einen Fehler unterlaufen sein. Veröffentlichen sie dennoch, setzen sie sich außerdem dem Verdacht der Manipulation bzw. des Betruges aus, so sie das Ergebnis überhaupt unterbringen können und nicht an den Gatekeeper-Journals scheitern. Es herrscht also nicht nur ein großer Bias was die Untersuchungen angeht, sondern außerdem auch noch bei den Veröffentlichungen. Von daher bin ich da erstmal immer skeptisch bei endgültigen Aussagen.“

    Übliche Unterstellungen und VT-Geschwurbel.

    „Was soll das sein? Die Selbstheilung anregen? Das ist selbst esoterischer Hokuspokus den du von dir gibst oder gibt es dazu eine naturwissenschaftlich fundierte Erklärung, wie das angeblich funktioniert? Der Körper ist offiziell lediglich eine biochemische Maschine, eine Wechselwirkung mit dem Geist (jenseits von „Einbildung“) ist nicht vorgesehen! Korrigiere mich, falls ich falsch liege.“

    Was soll daran esoterisch sein? Eine Erkältung verschwindet von allein, also heilt sich der Körper selbst. Einige nennen das auch Immunsystem. Dass Deine Schwurblerkollegen so etwas umzudeuten versuchen um damit Gutgläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen, ändert nichts an der Tatsache, dass es existent ist. Gleiches gilt für Deine „Wechselwirkung von Geist und Körper“:
    Wer behauptet denn, dass die nicht existiert? Placebos, oder Nocebos könnten nicht wirken, gäbe es sie nicht. Psychosomatische Erkrankungen sind ebenfalls Fakt uswusf. Aber hier ist es wieder genauso, wie bei vielen anderen Dingen, Betrachtungsweise: Deinesgleichen wird da etwas Spirituelles sehen, andere wiederum erkennen dort biochemische Vorgänge.

    „Unsinn, wer allen Ernstes zum Heilpraktiker geht, will genau sowas hören und muss auch mit den Folgen leben (oder sterben). Problematisch wird das immer bei der Behandlung von Kindern, da zoffen sich dann regelmäßig die Eltern vor Gericht.“

    Verstehe! Wer also tatsächlich glaubt, dass Dinge, die die Krankenkasse zahlt und die in Apotheken zu kaufen sind, wirklich helfen, der hat selber Schuld und kann gerne sterben. Sehe ich übrigens genauso, nennt sich „natürliche Auslese“. Warum Kinder da ein Problem darstellen, weiß ich jetzt aber nicht, wird doch der Genpool von den Deppen gereinigt.

    • @Frank

      Zur Homöodingsbums:
      hätte ich nur nichts dazu geschrieben, damit hast du mich geschickt auf ein Gebiet gelockt, was mich erstens nicht persönlich interessiert, von dem ich keine wirkliche Ahnung habe und schon gar keine Lust, mich vertieft damit auseinanderzusetzen. Es ist endlos, auf jede Erwiderung gibt es eine noch detailliertere Entgegnung usw. wenn die „Wissenschaftler“ sich schon nicht einig werden, wie sollten wir es? Ich bin zeitlich und fachlich gar nicht in der Lage die Studien zu beurteilen und traue „deinen Experten“ ungefähr genausoweit, wie du „meinen“, die können mir alles erzählen, ich kann es ja doch nicht überprüfen, nichtmal richtig gewichten. Am Ende läuft es doch nur auf ein „Aussage gegen Aussage“ hinaus. Ich habe solche Diskussionen schon gelegentlich bei anderen Themen geführt, etwa zum Klima. Am Ende hat man Tage damit verschwendet und ist doch nicht wesentlich schlauer.

      Da ich (im Ggs. zu dir offenbar) die Entscheidung, was falsch ist und was nicht, nicht treffen kann, nicht treffen will und auch nicht treffen muss, warte ich einfach ab und beobachte, verteile bestenfalls Wahrscheinlichkeiten. Ich hatte schon erwähnt, dass ich der H keine hohe Plausibilität zugestehe (der Wirkmechanismus ist albern, allerdings wissen wir viel zu wenig, um eine Wie-auch-immer-Wirkung generell ausschließen zu können), auch weil sie m.E. ziemliche Geldschneiderei ist. Nichtdestotrotz traue ich der Gegenseite kein Quentchen mehr, da sind teilweise auch mafiöse Strukturen am Werk.

      Deine Aussage war, dass „die Mehrheit der Wissenschaftler“ blablupp. Dummerweise ist Wissenschaft kein Demokratiebetrieb und mir sind die Selektionskriterien bei dem Thema sehr bewusst. Es werden sogar Nobelpreisträger ausgeladen, wenn sie anfangen sich mit „den falschen Themen“ auch nur auseinanderzusetzen (leck mich am A*sch von wegen VT, ich weiß genau wie ihr tickt, ihr seid astreine Ideologen, ich habe schließlich selbst mal dazugehört)

      „Verstehe! Wer also tatsächlich glaubt, dass Dinge, die die Krankenkasse zahlt und die in Apotheken zu kaufen sind, wirklich helfen, der hat selber Schuld und kann gerne sterben. Sehe ich übrigens genauso, nennt sich „natürliche Auslese“. Warum Kinder da ein Problem darstellen, weiß ich jetzt aber nicht, wird doch der Genpool von den Deppen gereinigt.“

      1) Die Krankenkasse würde nicht zahlen, wenn sie sich nichts davon versprechen würde (und sei es ein Werbeeffekt oder Placebo-Wirkung), es zahlen m.W. auch nicht alle und schon gar nicht unbegrenzt, das fällt für mich in den selben Bereich wie der ebenfalls hochkorrupte Kurbetrieb und ist nicht umsonst umstritten. Nur damit wir uns nicht mißverstehen: ich bin nicht der Meinung, dass Krankenkassen bei unbewiesener Wirksamkeit zahlen sollten.

      2) Wollen diese Menschen das ganz bewusst, ich kenne niemanden, der aus reiner Unwissenheit statt zu einem Arzt zu einem Heilpraktiker latscht, die mißtrauen der Standardmedizin massiv, sie würden sich einfach andere Alternativen suchen, wenn es diese Ausweichmöglichkeit nicht gäbe. Falls das Heilpraktiker-Gedöns nicht wirkt, gehen die meisten früher oder später doch wieder zum Arzt. Kenne ich von Bekannten. Da gilt für mich die Eigenverantwortung, zumindest so lange, wie die Heilpraktiker ohnehin kritisch beäugt werden und viele Sachen auch gar nicht machen und versprechen dürfen.

      3) Es ist naheliegend, dass Kinder als Schutzbedürftige einen gewissen Schutz vor verrückten Erwachsenen genießen sollten, man muss sich nur halt im Klaren sein, dass die andere Seite immer genauso denkt. Das mag man bedauern oder falsch finden, aber der Vertrauensverlust in die Standardmedizin kommt wohl auch nicht aus dem Nichts…

      • Da geht es mir genau wie Dir: ich habe von fast nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung! 😉
        Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was er für plausibler hält.

        • Letzteres ändert sich, je länger man sich mit den Grenzwissenschaften auseinandersetzt. Ein geschlossen materielles Weltbild ist m.E. nicht mehr sachlich haltbar, leider verhindert es genau diese Auseinandersetzung, es hat sich extrem gegen Zweifel (und Zweifler) aller Art immunisiert und ähnelt damit einer Religion. Obwohl die Physik mit dem ganzen Quantengedöns eigentlich massiv Rückendeckung für eine erweiterte Sichtweise böte. Aber ich bin überzeugt, dass das früher oder später kommen wird.

    • @Frank

      Ach zu den Placebos bzw. Nocebos. Welche Studien gibt es dazu? Tatsache ist, dass wir weder wissen was Bewusstsein ist (offiziell versteckt es sich in der Komplexität des Gehirns), noch wie es dieses schafft, eine gezielt gesundmachende Wirkung auszulösen, nur auf Basis der Information „Pille geschluckt“. Das Einzige was man untersuchen kann, ist die ausgelöste Wirkung, sollte die nicht in allen Fällen exakt gleich sein (eine Art allgemeiner evolutionär bedingter Heilimpuls), dürfte die Forschung vor einem Problem stehen. Welchen Sinn ein Krankmach-Impuls (Nocebo) evolutionär haben sollte, wäre auch spannend zu wissen.

      Dass es unerklärliche Wirkungen des Bewusstseins gibt, ist gut belegt. Etwa das plötzliche Weißwerden der Haare, welches biologisch-chemisch nicht erklärbar ist, Die Zeitschrift für Anomalistik Nr.18 (in 2018) hatte dazu eine Untersuchung veröffentlicht:

      „Seit langer Zeit wird immer wieder berichtet, dass das Haar von Menschen insbesondere nach emotional traumatisierenden Erlebnissen sehr rasch grau oder weiß geworden ist, oft über Nacht oder binnen weniger Tage. Weil entwickelte Haare über keinen Stoffwechsel verfügen, gilt ein solches „plötzliches“ oder zumindest ungewöhnlich rasch erfolgendes Weißwerden oder Ergrauen von Haarschäften jedoch gemeinhin als unmöglich. Um den möglichen Realitätsgehalt von solchen Berichten über erblichene Haare zu überprüfen, habe ich die medizinische Literatur der letzten etwa 200 Jahre hinsichtlich beschriebener Fälle von ungewöhnlich raschem Erbleichen von Haaren untersucht. Hierbei konnten 212 Fallbeschreibungen gefunden werden, von denen in 46 Fällen die behandelnden Ärzte die Umfärbung persönlich mitverfolgt haben (authentifizierte Fälle). In weiteren 94 Fällen sahen die Autoren die Patienten erst nach der vermeintlichen Umfärbung der Haare, oft am Tag danach (nicht-authentifizierte Fälle), und 39 Fälle wurden den Autoren lediglich von Dritten mitgeteilt, die zumeist ärztliche Kollegen waren (anekdotische Fälle). In 33 Fällen blieben die genauen Umstände der Berichterstattung unklar. Die zusammengestellte Literatur enthält etliche anscheinend sehr gut dokumentierte Fälle, wonach ein Erbleichen von entwickelten Haarschäften tatsächlich vorgekommen sein soll. Daher wird ein nicht-kausales Modell vorgestellt, womit sich ein solches Weißwerden von Haaren erklären lassen könnte. Um dieses Erbleichen im weiteren biologischen Kontext zu verorten, werden außerdem noch andere körperliche Entwicklungsprozesse angeführt, die durch psychische Befindlichkeiten oder Impulse ausgelöst werden können, und die sich bislang ebenfalls einer rein physikochemischen kausalen Erklärung entziehen.“
      https://www.anomalistik.de/zeitschrift/inhalt/zfa-band-18-2018-nr-3#zusammenfassung-3

      Kann man jetzt hinnehmen, für möglich halten oder wieder bekämpfen und als Unsinn oder Betrug bezeichnen (was auch immer ein solcher in dem Zusammenhang für Sinn macht).

  35. Die sexistische Doppelspitze macht Schule, wird natürlich von der links-reaktionären Prien aufgegriffen.

    • Will keiner mitraten?
      Also es ist ja klar, dass das „wieder“ in einen natürlichen Abort münden soll… aber wer weiß, vielleicht erzählt breakpoint nun auch eine andere Geschichte? Eine mit „Kuckuckskind“ oder medizinisch assistierter Abtreibung? Na… wohl eher nicht. Wozu auch?

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