135 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 254 (12.02.2020)

    • Den einzigen Vorteil bei einer Losdemokratie sehe ich darin, dass die Legislative um Einiges vielfältiger (Diversity) zusammengesetzt wäre als gegenwärtig. Aber das ist eigentlich gerade der einzige Vorteil, den ich in einer Losdemokratie sehe. Die Nachteile sind m.E., viel grösser. Der demos oder die Zivilgesellschaft ist dann quasi zur Passivität verdammt. Weshalb soll er sich noch mit Politik auseinandersetzen, wenn er ja sowieso nix beitragen kann, ausser zu hoffen, dass das Los auch ihn einmal treffen könnte. Also, wenn eine Losdemokratie, dann müsste diese mit anderen partizipativen (bwz. direktdemokratischen Elementen) angereichert werden, sonst wird der Bürger zum Zuschauer der Politik und nicht mehr einer, der aktiv an der Politik teilnimmt.

      • Das sehe ich genauso, eine Losdemokratie müsste direktdemokratische Elemente haben. Die Bürger müssen die Möglichkeit haben eigne Gesetztes initiativen anzustoßen und für Antragssteller müssen zur Verteidigung ihrer Vorschläge Rederecht während der entsprechenden Debatten bekommen. Das hätte ich in dem Beitrag wohl besser herausstellen müssen.

      • Ein Vorteil sollte sehr Evident sein: Feministen machen nur 5% der Bevölkerung aus (laut Arne Hoffmann), haben aber ein überproportional höheres politisches Gewicht. Der Zweck der Idee ist es das Ideologen von der Gesetzgebung ferngehalten werden.

    • Eine Losdemokratie wäre noch weniger „Herrschaft des Volkes“, als eine Parteiendemokratie.

      Du blendest auch mehrere einflussreiche Korrumpierungsmöglichkeiten vollkommen aus:

      1) Korrumpierung durch Erwartung, der (ausgeloste) Politiker stellt sich in vorauseilendem Gehorsam gut mit den Mächtigen, in der Hoffnung auf Belohnung oder zumindest ausbleibende Repression

      2) die Medien machen zu Thema xy Stimmung und suggerieren Unwahrheiten und falsche Mehrheiten, um die (ausgelosten) Entscheider in die gewünschte Richtung zu lenken

      Auch die charakterliche und intellektuelle Fähigkeit, eine genaue Analyse machen zu können und das Ergebnis sachlich aber entschieden zu verteidigen, ist eher die Ausnahme in der Bevölkerung. Aber gut, das könnte man durch entsprechende Tests vielleicht im Vorfeld entschärfen.

      Nichtdestotrotz ist die Idee der Auslosung nicht gänzlich schlecht. Allerdings denke ich, dass das der zweite vor dem ersten Schritt wäre. Eine Demokratie ist eine Herrschaft des Volkes, mit allen Vor- und Nachteilen die dies hat! Diese Herrschaft ist einzig in einer direkte Demokratie zu haben, alles andere ist wohlfeile Lüge! Kann das Volk aber die Politik immer wieder auf den Boden holen, sind plötzlich auch die Parteien keine so große Gefahr mehr. Und für direkte Demokratie gibt es immerhin eine existierende Referenz (für ein Lossystem m.W. nicht). Die Destruktivität der Parteigräbenkämpfe und des Postengeschachers, kann man dann meinetwegen über Losverfahren oder ähnliches zusätzlich zu beseitigen versuchen.

      • Es ist richtig dass ich mit der Losdemokratie nicht alle Grundprobleme der Demokratie adressiere. Allerding werden auch die von dir angeführten Punkte gemildert. Die Korrumpierung durch Erwartungen wird gemildert, da sich die Abgeordneten nicht mehr in existentieller Abhängigkeit von ihrer Politkarriere befinden. Manipulation durch Medien kann vermieden werden, da bei vielen Themen Personen im Parlament vertreten sind, die mit der Materie direkte Erfahrung gemacht haben.

      • Was die charakterliche und intellektuelle Fähigkeit angeht, sehe ich dass so das momentan sogar eine Negativauswahl stattfindet und das Losentscheid in der Hinsicht zumindest neutral wäre, also eine leichte Verbesserung eintritt. Wenn man sich die Drucksachen des Bundestags ansieht muss man feststellen, dass das meiste sich auf dem Niveau angehender Abiturienten befindet. Das ist nett, aber nicht angemessen.

        • Damit hast du ja durchaus Recht, nur wäre eine reine Losdemokratie eben keine Demokratie im Wortsinne mehr, weil der „Demos“ schlicht gar nichts mehr zu melden hätte, noch weniger als jetzt. Wenn man die Dummköpfe alle aussortiert, hat man noch nichtmal mehr eine zufällige Repräsentativität mehr.

          Nicht mißverstehen, ich sehe da durchaus eine Option in Ergänzung zur direkten Demokratie, allerdings eine, die man erst vorsichtig erforschen und ausloten muss, eben weil noch keine Referenz existiert. Ich kann mir auch zahlreiche negative Auswirkungen vorstellen, etwa Leute die total überfordert sind oder bestimmte Themen (trotz intellektueller Eignung) nicht ernst nehmen, Leute die sich aus Zeitgründen nicht zur Verfügung stellen, obwohl sie besonders wertvoll wären usw. ich sehe darin kein Allheilmittel, eher eine interessante zusätzliche und noch auszutestende Option.

          • Das Argument ist natürlich völlig richtig, weil für die „Dummköpfe“ keine zufällige Repräsentativität mehr gegeben ist, reicht es nicht aus, dass das Volk sich durch Initiativen beteiligen kann, es muss Volksentscheide geben. Danke für den Hinweis, das war in der Tat kritisches Feedback.

            In den nächsten Tagen werde ich noch etwas zu konkreter Ausgestaltung schreiben. Ein Fahrplan den ich mir vorstellen könnte, wäre Losverfahren erst innerparteilich zu erproben, dann ein Opt-In für Gemeinden einzuführen, und wenn das dort erfolgreich ist, Landtage und Bundestag umzustellen. Damit hätte man viel Vorlauf für die notwendigen Anpassungen.

    • Zur Erklärung: Gestern wurde das Video statt mit der Beschreibung „Many of the things we call Scandinavian today was brought here and refined by curious, open-minded and innovative Scandinavians.“ noch mit einer (sinngemäßen) Beschreibung hochgeladen, die „die meisten typisch schwedischen Dinge kamen von außerhalb. Reisen ist gut“ lautete. Erstere, aktuelle Beschreibung ist ein Schadensbegrenzungs-Move nach dem Shitstorm und dem gelöschten Video gestern.

      • Es ist ein Unterschied zu sagen „Many of the things we call Scandinavian today was brought here“ oder zu behaupten das nichts originär skandinavisch ist, so wie sie es im Video tun.

  1. 2 Punkte:
    1. Warum sind Männer das Maß aller Dinge? Imagine a world where your phone is too big for your hand, where your doctor prescribes a drug that is wrong for your body, where in a car accident you are 47% more likely to be seriously injured, where every week the countless hours of work you do are not recognised or valued. If any of this sounds familiar, chances are that you’re a woman.
    Crashtests, Medizinforschung, Architektur: Caroline Criado-Perez zeigt, dass weibliche Bedürfnisse in vielen Bereichen ignoriert werden. Die Folgen sind mal ärgerlich, mal lebensbedrohlich.
    https://www.spiegel.de/kultur/frauenfeindliche-alltagsnormen-warum-sind-maenner-das-mass-aller-dinge-a-00000000-0002-0001-0000-000169240337
    https://www.carolinecriadoperez.com/books
    https://orf.at/stories/3153287/

    2. Gender Data Gap: Fast alle Algorithmen setzen Männer als Norm und denken Frauen nicht mit:
    https://time.com/collection/worlds-coolest-places-2019/5764698/gender-data-gap/

    • BITTE behandelt Ihn pfleglich, er ist ein SIMP wie er im Buche steht, er hat KEINE Ahnung warum Weibchen sich nicht für medizinische Tests anmelden.. oder dass Männer seit Jahrhunderten mit spitzem Stock ihn Richtung von Situationen geschickt werden die für sie tödlich enden können.

    • „Warum sind Männer das Maß aller Dinge?“

      Sind sie nicht.
      Und wenn sie es wären warum schlagen der Feministen eigentlich kein Kapital daraus? Da werden immer wieder gewaltige Marktlücken behauptet, aber sie werden nie genutzt. Wenn sie da recht haben, dann können sie da Milliarden machen.

      Könnt ihr dann ja alles der Anti Patriarchats Kriegskasse stiften, aber warum nimmt dann niemand das ja quasi auf dem Boden liegende Geld mit, welches die Patriarchaten liegen lassen?

      • Hätt mich auch gewundert, wenn es auch nur eine inhaltliche, ernsthafte Antwort auf meinen Input gegeben hätte. Alles, was euch unliebsam ist, ignoriert ihr gleich mal, so ist es natürlich sehr einfach zu *glauben*, dass man immer Recht hat, wenn man sich niemals mit Kritik *ernsthaft* auseinander setzt, sondern eine solche entweder mit waghalsigen Behauptungen unter den Tisch fallen lässt, oder sich einfach darüber lustig macht.

        Aber so funktioniert das halt bei euch, würdet ihr Frauen und Feministinnen ernst nehmen, dann würdet ihr ja auch nicht hier jeden Tag eure Verschwörungstheorien spinnen, sondern selbstreflektierte Menschen sein, die andere ernst nehmen und respektieren, anstatt unliebsame Meinungen gleich im vorhinein abzuwerten, wenn ihr bloß einen Username seht.

        • „wenn es auch nur eine inhaltliche, ernsthafte Antwort auf meinen Input gegeben hätte.“

          Du hast Christians Einwand nicht verstanden.
          Wenn überall „frauengerechte“ Produkte fehlen, die aber dringend nachgefragt würden, wäre das ein Riesenmarkt. Warum bedienen die Feministinnen, die diesen Markt diagnostizieren, diesen Markt nicht?

          Antworte doch mal inhaltlich.

          • Es geht da nur um das Spinnen von Theorien, im Feminismus, nicht um Inhalte 😉
            Die verachten die Realität und stehen weit über ihr.

        • Beantworte doch einfach mal Christians Frage: „Und wenn sie es wären warum schlagen der Feministen eigentlich kein Kapital daraus?“

          Hättest Du recht, läge da ein Markt brach, gegen den die IT-Technologie n Fliegenschiss wäre – um mal nen großen DEUTSCHEN Politiker zu zitieren.

          • Da wird nichts kommen. Sie wird uns weiterhin Dinge vorwerfen, die wir nie gesagt, oder getan haben und dabei einen Strohmann nach dem anderen wegkokeln. Zerlegt man ihre kruden, feministischen Thesen, ignoriert sie das und holt den nächsten Schwachsinn aus der Schublade. Könnte die Tochter von Semikolon sein.

        • „Aber so funktioniert das halt bei euch, würdet ihr Frauen und Feministinnen ernst nehmen, dann […]“

          … wären wir ja genauso bescheuert. Zumindest bei Zweiteren.

        • Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Anklägerinnen weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.

        • „…so ist es natürlich sehr einfach zu *glauben*, dass man immer Recht hat, wenn man sich niemals mit Kritik *ernsthaft* auseinander setzt, “
          du projizierst und wirfst uns vor, was du selbst andauernd praktizierst. Seit ich von dir hier das erste Mal gelesen habe, hast dich noch kein einziges Mal mit Kritik auseinandergesetzt.
          MMn erfüllst du die klassische Definition eines Trolls.

    • Das hatten wir doch drüben schon…

      Die Lösung für diese „Diskrepanz“ ist ganz einfach: Frauen müssen endlich anfangen mit dem Welten-bauen, statt immer nur darauf zu warten, dass Männer was entwickeln, und dabei ganz nebenbei zeigen, wieviel besser sie die Bedürfnisse der Männer umsetzen können als andersrum (hahahahaha. Frauen, die Männer verstehen… 🤣 prust)

      • only me
        In erster Linie gehts doch um Menschen und nicht um diese künstliche und willkürliche Trennung in 2 und nur 2 Geschlechter. Natürlich können Frauen Männer verstehen und umgekehrt, ihr baut hier ja geradezu diese Mauer auf und festigt sie zwischen nur 2 Geschlechtern.

        Und deine Arroganz ist unerträglich: Frauen schaffen, Frauen machen, erfinden, arbeiten, leisten unglaubliches. Jeden Tag, aber solche Machotypen wie du, die Frauen nicht ernst nehmen, die erkennen es auch nicht an, dass Frauen erfinden, schaffen, Leistung erbringen usw. An dem Punkt brauchen wir auch nicht weiter diskutieren, weil du Frauen gar nicht als gleichwertig betrachtest, somit erfüllst du nichtmal grundlegende Forderungen der allgemeinen Menschenrechte.

        Der Vollständigkeit halber füge ich diese Links hier an:
        https://www.futurezone.de/digital-life/article213660067/ThrowbackThursday-Frauen-und-Technik-Erfindungen-von-Frauen-fuer-alle.html
        https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2018/03/6-erfindungen-von-frauen
        https://www.t-online.de/leben/id_80697270/acht-dinge-die-von-frauen-erfunden-wurden.html
        https://www.watson.ch/wissen/gender/583703496-18-grandiose-erfindungen-grosser-ladies

        Dass ihr rückständig und traditionell seid, ok, aber dass es hier ernsthaft Leute im Forum gibt, die glauben, dass Frauen niemals was erfunden haben ist wirklich tiefes Mittelalter.

        • „dass Frauen niemals was erfunden habe“

          Nicht niemals.
          Aber deine Listen sind grotesk. Wenn auf einer Liste „8 tolle Erfindungen von Frauen“ der Scheibenwischer auftaucht, dann heißt das im Umkehrschluss: Der GESAMTE Rest vom Auto wurde von Männern erfunden.

          Und das istbdas Verhältnis: Mann erfindet die Dampfmaschine, Frau erfindet etwas, womit das Überdruckventil leichter zu justieren ist. Mann erfindet, wie man Feuer macht, Frau erfindet, wie man zwei Karniggel gleichzeitig garen kann. Mann erfindet Relativitätstheorie, Frau erfindet Privilegien“theorie“

          Das ist einfach kein Vergleich. Es gibt einige wenige Frauen, die großes als Wissenschaftler oder Ingenieure leisten. Die werden von quasi allen Männern verehrt.

          Der Rest? Der hat bestimmt andere Qualitäten.

          Du kennst die Aussage einer Feministin (!) der ersten Stunde? „Wenn man Zivilisation den Frauen überlassen hätte, würden wir noch in Lehmhütten hausen“

          • Lightyear 2000, wird Zeit dass Du auch schwanger wirst, wie Sawsan! Eröffnet die Chance auf Gesichtsfelderweiterung!

        • In dem Artikel steht aber auch viel Quatsch.

          Erst einmal die Bemerkung „dass das Interesse der Mädchen an technischen Themen erst ab einem Alter von zwölf Jahren nachlässt, also zeitgleich mit dem Eintritt in die Oberschule“
          Man könnte ja auch mal überlegen, was bei Mädchen um die 12 Jahre herum noch so passiert, als der Eintritt in die Oberschule: Pubertät. Die Verändert den Körper und die Hormone der Kinder, lässt sie geschlechtlich reifen. Aber biologische Erklärungen für solche Phänomene sind ja tabu, es muss irgendwie das System sein, was Mädchen davon abhält. Dass Jungen in diesem Alter ebenfalls erhebliche Probleme bekommen und beginnen, öfter als Mädchen, schlechtere Noten zu bekommen, sitzenzubleiben und im Endeffekt weniger Chancen auf einen guten Schulabschluss haben, wird ist allerdings keinesfalls Diskriminierung. Wir brauchen das Lernsystem auf die Bedürfnisse von Jungen nicht besser anpassen nein, wir müssen Mädchen noch mehr fördern, Jungen müssen sich da halt anpassen und zurückstecken. Pech gehabt.
          https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/campus/geschlechterrollen-in-der-schule-faul-fahrig-junge-12145909.html

          Dann der immer wieder begangene Fehler zu behaupten, Ada Lovelace hätte die erste Programmiersprache erfunden. Das stimmt so nicht. Sie hat Kommentare zu einer Algorithmik von Babbages (theoretischen aber nie fertig gestellten) Rechenmaschine geschrieben und im Austausch mit ihm ist sie dann auf die Idee gekommen, dass man mit so einer Algorithmik noch mehr machen könnte, als nur einzelne Zahlen berechnen. Ihr Programm, was aus diesem Austausch hervor ging, kann man schon als frühes Computerprogramm bezeichnen, aber die Sprache selber stammte von Babbage, denn er hatte das Verfahren beschrieben, wie man seinen Computer programmieren könnte.
          Außerdem wurde auch nicht die erste standardisierte Computersprache „Ada“ genannt. Ada als Programmierspache wurde in den 1980ern veröffnetlicht. Da gab es andere Sprachen wie C schon seit fast 10, Assembler sogar schon seit über 30 Jahren.

          „Ein Schritt zur Heilung von Krebs?“
          Krebs ansich kann man nicht heilen, wird man nie heilen können, weil es nicht *den* Krebs gibt. Das Heilen von Krebs ist sowas wie der alchemistische „Philosopher’s Stone“, der aus Metallen Gold machen sollte, der Medizin. Es gibt viele verschiedene Arten von Krebs und die alle beruhen auf unterschiedlichen Mechanismen. Dieses Video erklärt das gut: https://www.youtube.com/watch?v=7tzaWOdvGMw
          Übrigens wurde einer der wichtigsten Wissenschaftler in der Krebsforschung von Feministen aus seinen Jobs und Positionen gejagt, weil er einmal einen Spruch über Frauen gemacht hat, der Feministen auf Twitter triggerte und einen Shitstorm auslöste: https://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Hunt

          Die vielen wichtigen Erfindungen, die Männer gemacht haben, passen derweil nicht in einen Artikel, nicht einmal in 10. Also ja, auch Frauen haben Erfindungen gemacht, auch wichtige und revolutionäre, aber das absolut Meiste was, unser modernes Leben ausmacht, wurde und wird nunmal von Männern erfunden, entdeckt, entwickelt, produziert und vertrieben.

          • Zu Ada Lovelace: Im großen und ganzen stimmt das, allerdings kommt Ada Lovelace hier noch zu gut weg:

            „Ihr Programm, was aus diesem Austausch hervor ging, kann man schon als frühes Computerprogramm bezeichnen, “

            Defintiiv nicht, denn ihre „Programme“ waren in Wirklichkeit jeweils ein Protokoll einer Programmausführung. Insb. waren die Schleifen expandiert, d.h. sie (und Babbage ebenfalls) hatte ganze elementare Ablaufkonstrukte wie Schleifen nicht verstanden. Ausführliche Darstellung hier: Ada Lovelace – eine große Lüge?

            Der eigentliche Knaller bei der Falschaussage über Ada Lovelace ist, daß damit die Verdienste einer anderen Frau negiert werden, nämlich Grace Hopper (https://de.wikipedia.org/wiki/Grace_Hopper). Die hat COBOL erfunden, und damit die erste Programmiersprache mit einem funktionierenden zugehörigen Compiler. Der Compiler ist ja der Witz an der Sache. Relativ formale Notationsformen für Algorithmen gibt es seit über 2000 Jahren von den Mathematikern, das sind keine Programmiersprachen. Man kann Grace Hopper in die gleiche Liga einordnen wie Alan Turing, also Leute, die wirklich fundamentale Beiträge geliefert haben. Hopper steht 5 Etagen über Ada Lovelace, und kaum einer kennt sie wegen des absurden Hypes um Ada Lovelace.

          • Ja, ich finde auch, man hättte die Programmiersprache eher „Grace“ statt „Ada“ nennen müssen. Aber hey man muss auch verstehen, dass Ada sich sich so viel mehr als feministische Ikone eignet. Hopper durfte studieren, Ada nicht. Hopper war bereits anerkannte Forscherin, Soldatin der Reserve, wurde sogar zum Flottenadmiral befördert, Ada studierte Mathematik heimlich (allerdings gefördert von männlichen(!) Gönnern) und verstieß mit ihrem Interesse an Mathematik gegen geltende gesellschaftliche Konventionen (so revolutionär war sie!). Hopper’s Werdegang begann in einer Zeit, in welcher Frauen häufig an Computern arbeiteten, weil sie oftmals die langen Befehlsketten in die damaligen Computer eingegeben haben. Ihre Erfindung einer Methode, näher an der englischen Sprache zu programmieren, entstand also aus ihrer täglichen Arbeit und ihrem Hintergrund als erfahrene Forscherin der Mathematik, während Ada sich nur per Brief mit Babbage austauschen durfte, weil ihr Mann ihr das erlaubte sie aber gleichzeitig durch ihre Rolle als Mutter so gehindert wurde.

            Was allerdings die Programmiersprachen betrifft, ist das hier eine Frage der theoretischen Informatik bzw der Definition, was eine Programmiersprache ist. Schleifen und andere Ablaufkonstrukte sind interessant wenn es darum geht zu diskutieren, ob ein Programm turingkomplett ist. Andere definieren bereits ein Kochrezept als sowas wie ein Programm. Das geht einher mit der Frage, ob frühe Entwicklungen wie etwa der Mechanismus von Antikythera bereits als Computer bezeichnet werden können. Diesen kann man in gewisser Weise auch programmieren, allerdings nicht universell (wofür man turing completeness bräuchte).

    • Das ist ganz einfach, weil eben Männer mehrheitlich die Sachen machen und naturgemäß andere Erfahrungen haben, als Frauen.

      Davon abgesehen ist oft Dummheit und Unachtsamkeit ein Problem, für beide Geschlechter. Weil der „Spiegel“ das Toilettenproblem angesprochen hat: das haben wir in unserer Firma auch, nur umgedreht. In einer Softwareklitsche sind halt mehr als 80% Männer, weil Frauen das irgendwie nicht machen wollen (obwohl man es ihnen hinterherträgt), die Toiletten sind aber gleichverteilt und viel zu knapp bemessen und zu allem Überfluß auch noch vollkommen unzureichend belüftet…

      Ansonsten das übliche dümmliche Herumgejammere:
      „In der Dunkelheit allein einige Runden im Park zu drehen ist den meisten zu gefährlich, denn Parks sind selten beleuchtet.“

      Aber Männer gehen in unbeleuchteten Parks joggen? Ein beleuchteter Park ist wegen des Lichtes auch noch lange nicht ungefährlich (eine Hauptursache dafür hat übrigens unsere KanzlerIN geschaffen).

      „Oder: eine dieser großen, frei stehenden Glastreppen in einem modernen Bürogebäude. Es kann eine echte Herausforderung bedeuten, darüber zu gehen, ohne dass einem jemand unter den Rock guckt.“

      Wie tragisch! Weil Frauen heutzutage ja noch mehrheitlich Röcke tragen und diese Glastreppen quasi überall sind und massenweise lüsterne Spanner darunter lauern! Mir fällt jetzt spontan keine einzige solche Treppe ein.

      „dass sie auf Handicaps treffen, die vielen Männern nicht bewusst sind. Bei Klavieren sind die Tasten auf eine männliche Handspannbreite ausgelegt“

      Was leicht zu behaupten, aber schwer zu beweisen ist. Da gibt es m.W. seit Jahrzehnten quasi-Normen. Jahrzehnte, in denen die Durchschnittsgröße der Bevölkerung gestiegen ist. Frauen heutzutage dürften im Durchschnitt ähnlich groß sein, wie Männer vor 50 Jahren. Die Tastaturen also für Frauen optimal und für Männer zu klein sein. Bei Saiteninstrumenten ist das übrigens noch gravierender, von den teilweise quälend kleinen Smartphone-Bedienelementen fange ich gar nicht erst an. Oder den viel zu engen Sitzen in Bus, Bahn und Flugzeug. Teilweise bedingt durch europäische Normen, die den europäischen Durchschnittsmenschen(Mann? Frau?) nehmen, statt den größeren nordeuropäischen. Es ist auch wenig witzig, wenn man auf der Suche nach Klamotten ist und überall nur Standardware angeboten bekommt, das artet bei mir jedesmal regelrecht in Frust und Arbeit aus.

      Der Rest des Spülgel-Artikels ist gnädigerweise hinter Paywall. Zu dem ORF-Quark:

      Was Crashtests angeht, kann ich nichts beitragen. Irgendeine Größe für Autos muss man definieren und alle die zu klein sind, müssen halt Sitzerhöhungen nutzen, wie Kinder. Dass Frauen bei Herzinfarkten keine typischen Symptome zeigen, ist auch nicht unsere Schuld, älter werden sie trotzdem, es sind überwiegend die Männer, die jung daran abnippeln.

      „Diesen Ärger vermag die Autorin auch bei ihrer Leserschaft hervorzurufen. Geschickt führt sie von einem gesellschaftlichen Missstand zum nächsten und lässt den Leser bzw. die Leserin erstaunt, entsetzt, sprachlos oder wütend zurück“

      Ja darum geht es und sie kann sich darauf verlassen, dass ihr Publikum unkritisch nach Empörungsgründen sucht, nicht sonderlich logisch denken kann und sich trotz aller tatsächlichen Bevorteilung gerne diskriminiert sieht. Und natürlich muss es wieder um die „ganze Welt“ gehen, kleiner geht nicht, auch weil man dann merken würde, wie verwöhnt und privilegiert die jammernden westlichen Tussis sind!

    • Lightyear, der Contergan-Skandal ist entstanden, weil niemand schwangere Frauen als Versuchskaninchen einsetzen wollte.
      Da es aussichtslos (und illegal) war, Frauen daraufhin zu befragen, ob sie schwanger sind, fand die Medizinforschung daraufhin nur mit männlichen Versuchskaninchen statt.
      Sicher, man kann aus dem Dasein als Versuchskaninchen einen weiblichen NACHTEIL konstruieren.
      Darf ich dir Östrogene gegen dein Herzinfarktrisiko applizieren?
      Immerhin die Hälfte der männlichen Versuchskaninchen haben das überlebt.
      Zu welcher Hälfte hättest du gerne gehört?

      Was sie sonst schreibt, ist ahnungsloser Blödsinn.
      Es gilt: „In den Tabellen werden nicht nur die Durchschnittswerte, sondern vor allem das fünfte und das fünfundneunzigste Perzentil als statistische Extremwerte für die technische Gestaltung angegeben.
      Bei der Körpergröße bedeuten die Hinweise:
      5. Perzentil: nur 5 % sind kleiner
      50. Perzentil: 50 % sind kleiner bzw. größer (Medianwert)
      95. Perzentil: nur 5 % sind größer“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropometrie

      Und hier die Daten aus 2006:
      Größe Frauen Männer
      170–174 cm 17,6 % 19,2 %
      175–179 cm 6,9 % 26,1 %
      180–184 cm 1,8 % 23,9 %
      185–189 cm 0,2 % 12,8 %
      https://de.wikipedia.org/wiki/Körpergröße_eines_Menschen

      82% aller Männer sind größer als 1,7 m, aber nur 26,5% aller Frauen.
      Gut, wollen wir mal die Mehrheitsverhältnisse klar stellen?
      49% der Bevölkerung zu 82% und 51% der Bevölkerung zu 26,5% versus 49% der Bevölkerung zu 18% und 51% der Bevölkerung zu 73,5%.
      40,2%+13,5% versus 8,8%+37,5% = 53,7% der Bevölkerung sind größer als 1,7 m und 46.3% kleiner.
      Ist MEHRHEIT etwa das neue „frauenfeindlich“?

      Du willst die biologische Realität nicht wahrhaben, das es wirklich schwer ist, für diese Spannbreite etwas zu konstruieren, was beiden Geschlechtern gerecht wird.
      Hier der Rest der Tabelle:
      Größe Männer Frauen
      <150 cm 0,6 % 0,1 %
      150–154 cm 4 % 0,1 %
      155–159 cm 12,7 % 0,3 %
      160–164 cm 27,0 % 2,3 %
      165–169 cm 29,1 % 9,0 %

      Mehr als die Hälfte aller Frauen ist zwischen 1,6 und 1,69 m groß, knapp die Hälfte aller Männer zwischen 1,75 und 1,84 m, zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Wert liegen 24 cm und eine Kaskade von verschiedenen Schwerpunktlagen, Länge der Extremitäten usw. usf.

      Wollen wir uns nicht stattdessen wundern, dass beide Geschlechter in einen VW Golf oder whatsoever passen und beide Geschlechter gleichermaßen – laut normiertem Dummy – einen Crash-Test überleben?

      Wenn ich Patriarchat gewesen wäre, dann hätten Frauen unter 1,7 m selbstverständlich keine identische Überlebenschance, denn – du wirst mir recht geben, lightyear – die dürftige Körpergröße ist ein Hinweis auf ein internalisiertes Patriarchat. Wären diese Frauen mit den adäquaten Vorstellungen zur Gleichberechtigung versehen, wären sie auch größer. D.h. im Sinne der Gleichberechtigung dürfen wir nicht aufhören, in die Evolution einzugreifen! 🙂

      • Frauen sind nur deshalb kleiner, weil Männer ihnen schon in der Steinzeit das Fleisch weg gegessen haben und sie nur Wurzeln knabbern durften!
        Und das, wie sich mancher denken kann, habe ich mir nicht ausgedacht, sondern irgendwo hier bei AE mal als feministische These gelesen.

        • Da geb es vor einigen Jahren, als die ersten total-durchverblödeten Weibchen in den ÖR einrückten, eine TV-Doku dazu. Ich dachte ich sehe und höre nicht richtig. Es war leider nur der Anfang, mittlerweile sind die Quoten-Spinnerinnen überall und sondern ihren vollkommen weltfremden und unbewiesenen Müll ab…

          • Ich habe es gesehen, es wurde auf Arte ausgestrahlt. Ich habe mich nicht mehr einbekommen, diesen Anti-Darwin-Quatsch hätte man von religiösen Sekten erwartet…. was es ja auch ist, hahaha

    • „In der Theaterpause reicht die Schlange vor der Damentoilette bis ins Foyer. Minute um Minute verstreicht, während man dort ansteht und beobachtet, wie die Männer die Herrentoilette nach wenigen Augenblicken wieder verlassen und Zeit haben, sich ein Getränk zu holen und ein Gespräch zu führen.“
      Und was genau ist daran jetzt sexistisch, wenn Frauen nunmal länger auf Toilette brauchen?

      „Imagine a world where your phone is too big for your hand…“

      Warum sind es gerade Frauen, die z.b. Bei iPhone den großen plus Lappen kaufen, der selbst für mich kaum einhändig bedienbar ist.? Da hätten sie ja gerade die Möglichkeit, das kleinere Modell zu wählen…

      • „Warum sind es gerade Frauen, die z.b. Bei iPhone den großen plus Lappen kaufen, der selbst für mich kaum einhändig bedienbar ist.? Da hätten sie ja gerade die Möglichkeit, das kleinere Modell zu wählen…“

        Ja, bei so viel Blödheit in der feministischen Argumentation kann man nur in Schnappatmung verfallen.
        Ich hab mich vor Jahren für ein kleines Smartphone (Z7 von Sony) entschieden, weil ich die großen Quasi-Laptops zu unhandlich finde, konnte also wählen.
        Und dann läuft so eine hirnamputierte Frauenrechtlerin mit so nem Riesenteil am hohlen Kopf herum und empört sich über dessen Größe – oder ist es nicht in Wirklichkeit eher die große Leere zwischen den Ohren?
        Da kann man nur den Kopf schütteln.

    • @lightyear:
      Schöner Artikel zu den Standards. Abgesehen von den Anmerkungen meiner Vorredner hab ich auch noch was:

      Temperaturen im Büro sind an „männliche“ Bedürftnisse angepasst? Da zitiere ich mal Frau Kelle: Dann mach doch die Bluse zu!

    • „… where your doctor prescribes a drug that is wrong for your body …“

      Ich hatte mal einen Kollegen, der kam aus einer Ärzte-Familie (Vater war Arzt, Schwester war Ärztin). Und mit dem habe ich über diesen Vorwurf gesprochen: Frau ist krank und bekommt vom Arzt / von der Ärztin eine Männer-Behandlung oder eine Männer-Medizin. Er hat mir folgendes gesagt:

      – Männerbehandlung oder -Medizin gibt es in dem Sinne nicht, aber es gibt sehr wohl eine Frauen-unsensible Behandlung, also eine Behandlung / Medizin, welche die Besonderheiten der weiblichen Physiologie und Psychologie nicht in Rechnung stellt. Hier kommt es natürlich auf den genauen Befund an: Bei einer Hirnhautentzündung gibt es definitiv keine Frauen-sensible oder -unsensible Behandlung / Medizin, sondern bloß eine effektive oder aber ineffektive.

      – Seinem Eindruck nach gibt es ein gewisses Desinteresse oder eine gewisse Gleichgültigkeit vieler Ärzte gegenüber Symptomen bei Frauen, die sich nicht klar diagnostizieren lassen. Sie wollen sich nicht die Zeit nehmen für solchen Beschwerden wie vielleicht-ja, vielleicht-nein – manchmal schon, aber eigentlich überhaupt nicht.

      – Zudem sein Eindruck: häufig haben Ärzte gegenüber Frauen eine gewisse Scham nach bestimmten intimen Details zu Fragen. Z. B. hätten viele Frauen im Laufe des Monats undefinierbare Unterleibsschmerzen – einfach so, die können dann auch ausstrahlen. Wenn nun eine solche Frau zum Arzt geht und über bestimmte Symptome klagt, so müsste der Arzt eben auch fragen: Wann hatten Sie Ihren letzten Eisprung? Macht er aber nicht – es sei denn er ist Frauenarzt. Mein Kollege sagt, es gebe bei vielen Ärzten – Ausnahme Frauenärzte – eine Scheu, so einer Patientin als Frau zu nahe zu treten – sowas tut man einfach nicht, auch nicht in der Praxis. Die Intimität einer Frau muss respektiert werden.

      So die Antwort meines Kollegen aus der Ärzte-Familie. Das ist jetzt sicher erst mal nur eine subjektive Einschätzung. Aber man könnte dieser Spur ja weiter nachgehen …

      • Ich möchte eine, vermutlich frauenfeindlich wirkende, Ergänzung hinzufügen: Frauen laufen wegen jedem Scheiß zum Arzt. Mich würden Zahlen interessieren, wie oft Frauen im Wartezimmer sitzen, bei denen physisch nichts ist, die aber seelisch grad einen Arztbesuch brauchen.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf die Diagnostik keinen Einfluss hat, vor allem, wenn die Symptombescheibung ist: „vielleicht-ja, vielleicht-nein – manchmal schon, aber eigentlich überhaupt nicht“

  2. Patriarchy revealed!

  3. „Giftiger Abschaum“ und ein Glückwuschtelegramm an den Iran …. Hmmmm, wie „äquidistant“.

  4. ja, ja, das Hauptquartier der fehlenden Diversität in der Welt, lol

    • Man lehnt einen Kandidaten wegen eines definitiven politischen Attributes ab, würde aber andere, nicht notwendigerweise politische Eigenschaften tolerieren? Welch ein Mysterium…

  5. Zwei von fünf Marxisten Geisteskrank.
    Selbstauskunftsergebnis!

    Von aussen betrachtet mag’s anders wirken.
    Armer TP, kennt Moldbug nicht.
    Die Pfiefe.

  6. Diese nazihaften Aktivitäten der UN werden von den Exponenten des Schweinemeierstaats einfach ignoriert, vom AA, über Maas bis zum Oberheuchler Volker Beck. Wer solche „Freunde“ hat, der brauch wahrlich keine Feinde mehr!
    Im schroffen Kontrast dazu die ehemalige US-Vertreterin an der UN, Haley, eine der wenigen richtig mutigen und aufrichtigen Menschen, die es auch noch gibt!
    Boykottiert endlich die UN! Kein Geld mehr für diesen antidemokratischen Verein!

  7. Was könnte in diesem Moment wichtiger sein als ein „Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus“?! Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mal wieder die Zeichen des politischen Weltgeschehens begriffen. Der Virus ist nur bekämpfbar, wenn man ihn als Emanation und soziales Konstrukt des Rassismus begreift, das ist Ursachenforschung und -erkennung im postkolonialen Deutschland. Naturwissenschaft ist ja schliesslich auch ein koloniales Konstrukt und daher prinzipiell unfähig etwas wirklungsvolles gegen die Seuche zu tun. Nur die Grünen können hier als politische Kraft weiterhelfen. Habeck, hilf! Wir brauchen unbedingt moarh Globuli.

    • So muss das! Knutsche deinen Nächsten ab! (vorher aber schriftliche Einwilligung einholen, Formulare gibt es bei der bpp)

  8. Hatten wir den #healthgap schon?

    Zum Beispiel:

    Sie leben 5 Jahre länger.
    Sie bekommen dreiviertel der Krankenkassenauszahlungen.
    Sie sind auf unerträglichste Art und Weise benachteiligt.
    Fair und gerecht wäre, wenn sie 20 Jahre länger leben und Krankenkassen ausschließlich für Frauen sorgen.

  9. Noch nicht kapiert, dass die „Klimabewegung“ und die ganze Theorie um den Klimawandel NUR und ausschliesslich ein pseudodemokratisches und antidemokratisches Vehikel ist?
    Passt zur „Zeit“, dass Sektenchefin Dithfurth dort ihre reaktionären Senf absondern kann.

    Wirkliche Freiheit aber existiert nur auf Basis sozialer Gleichheit.

    Der Freiheitsbegriff von Kommunismus und NS, sollte allgemein bekannt sein, bei der „Zeit“ findet man das toll.

    Wer einen echten Umbruch will, muss sich und anderen klarmachen, worum es in diesem Kampf eigentlich gehen muss: nicht um Veränderungen innerhalb des kapitalistischen Systems, sondern um die Befreiung von Mensch und Natur aus ebendiesem System.

    Das nun ist gar nicht kommunistisch, sondern erinnert nur stark an den Antimodernismus des NS.

    In den Zeiten von Dürre, Hunger und Überflutungen droht jede emanzipatorische Utopie zu ersticken, denn an ihrer Stelle lockt die Apokalyptik den Irrationalismus und diktatorische gesellschaftliche Formen an.

    Wie seltsam, dass Dithfurth nicht versteht, dass sie selbst und die „Klimabewegung“ exakt diese antidemokratische Apokalyptik verkörpert. Und mit der „Zeit“ und Marcuse im Gepäck will sie jetzt das „revolutionäre Subjekt“ formen, in „Bewusstsein, Autonomie und Organisierung“.

  10. Die Aufregung, die Empörung, der Ekel oder die Angst der demokratischen Parteien vor der AfD gehen aber nie so weit, dass über ein Verbotsverfahren nachgedacht wird. Obwohl man sie bereits als völkisch, neonationalsozialistisch und neofaschistisch charakterisiert hat. Ein Grund dafür ist vielleicht, dass vieles, was die AfD über Flüchtlinge und Muslime in ihren Reden, Wahlveranstaltungen und Programmatiken verbreitet, von einer überwältigenden Anzahl von Menschen über alle Parteigrenzen hinweg geteilt wird.

    Die Deutschen sind alle Nazis wäre viel gradliniger gewesen. Warum so hinterhältig und feige? Oder kann man zu seiner Meinung in Deutschland nicht stehen? Aber klar, das sind ja alles Faschisten….

    Was in Thüringen geschah, ist die Aufkündigung der Solidarität. Es ist – es muss endlich Schluss sein mit den Beschwichtigungen – eine Kriegserklärung.

    Wie üblich schiebt man einem imaginären Feind, hier den „Deutschen“, die Kriegserklärung unter, die man selbst erklären möchte. Barvo, „Zeit“, für das Publizieren solcher aufstachelnder und antidemokratischer Agitation. Aber das Klima muss ja gerettet werden und die Nicht-Deutschen in Deutschland.

    Den ganzen Tag in Schule, Uni, Arbeitsstelle mit Menschen zu verbringen, von denen man immer vermutet, dass sie einen bald im Stich lassen könnten.

    Vielleicht einfach nicht paranoiden Hassideologien glauben, nach denen Deutsche Nazis wären? Und Zeitungen wie die „Zeit“ meiden oder besser: kritisch lesen?

    Die Kanzlerin ist bald weg, ihr Schutz und ihre Wehrhaftigkeit auch.

    Merkel ist die letzte Bastion gegen den Faschismus, ohne sie kommt der Zivilisationsbruch. Meine Güte, ist das bescheuert. So bescheuert wie wahnsinnig. Die Zeit ist zum reinen Extremistenblatt verkommen.

  11. Hat eigentlich irgendjemand gestern auf ARD den Film „Weil du mir gehörst“ gesehen?

    Ich fand den Film sehr authentisch, mit exzellenten Schauspielern, einschließlich der kleinen Zora Thiessen. Das Schlimmste ist, dass ich ähnliche Trennungsverläufe in meiner Zeit beim VAfK erlebte und mehrmals zuschauen durfte, wie Väter an dem Verlust der Kinder kaputt gingen.
    Und Ämtern und Gerichten fällt nichts Besseres ein, als dann noch die Keule zu schwingen.

    Entsprechend die Kommentare zu dem Film:
    https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/weil-du-mir-gehoerst-gaestebuch-100.html

    • @Carnofis
      Ich.
      Der Film war schwer auszuhalten.
      Etwas geschönt fand ich die Ausgangslage, dass die Trennung natürlich vom Vater verschuldet war, weil der eine Affäre mit seiner blonden Arbeitskollegin hatte.
      Im Bekanntenkreis habe ich es anders erlebt, da gab es sofort einen neuen Partner im Leben der Mutter bzw. das war der Trennungsgrund, auch mit noch sehr kleinen Kindern.

      • Das ist ja auch die Normalität.
        Ob nun auf dem Schulhof oder bei den Großen, sie hat immer schon diverse Neue an der Hand.

        Und die andere Normalität ist eben, das der ÖR gar nicht anders kann, als seine spinnerte Kackscheiße in Gagaland zu verwurfzel.

        Da hilft nur radikal die Axt, bis ins Dritte Glied hinein.

      • „Der Film war schwer auszuhalten.“

        Das stimmt.
        Ich war sofort wieder in diesen ganzen Beratungsabenden, die ich erlebt hatte. Diese wirklich unbeschreibliche Verzweiflung, Trauer, Wut, Hilf- und Hoffnungslosigkeit.

        „Etwas geschönt fand ich die Ausgangslage, dass die Trennung natürlich vom Vater verschuldet war, weil der eine Affäre mit seiner blonden Arbeitskollegin hatte.“

        Das hatte ich nur am Rande registriert, weil mich die Interaktion zwischen den Eltern und das Verstummen des Kindes mehr bewegte. Nur sehr selten ist beim Zusammenbruch einer Ehe nur ein Ehepartner allein schuld.

        Das Ende im Film ist so bitter wahr, es hätte von einem unserer Väter stammen können. Auch er bekam ein gerichtlich erzwungenes Umgangsrecht, als ihm seine Tochter schon erfolgreich entfremdet worden war. Auch das Mädchen kam pünktlich und zuverlässig zu den vereinbarten Terminen, verschwand in seinem Zimmer, blieb dort bis zum Ende des „Umgangs“ und verschwand wieder wortlos. Meines Wissens nach hat sie nie mehr mit ihrem Vater ein Wort gewechselt. Das auszuhalten verlangt geradezu übermenschliche Kraft.

        Geschönt fand ich eher den Beschluss des OLG-Richters – zugegebenermaßen vor dem Hintergrund, dass ich im Verlaufe der Zeit beim VAfK lernte, welche OLG wie ticken.
        Einem Richter vom OLG Dresden hätte ich einen solchen Beschluss abgenommen, aber niemals einem vom OLG Koblenz, zuständig für Bitburg. Koblenz war bei uns bekannt für seine kompromisslos mütterfreundliche Spruchpraxis.

  12. Heute auch bei Genderama:

    Im Vorfeld der Iowa-Präsidentschaftsvorwahlen sprach Farrell mit sieben der 2020er-Kandidaten der Demokraten. Er sagte, der ehemalige Abgeordnete Beto O’Rourke (Demokraten Texas), der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, der ehemalige Gouverneur John Hickenlooper (Demokraten Colorado) und Andrew Yang seien empfänglich für seine Botschaft, aber „die Wahlkampfmanager auf der demokratischen Seite hatten alle Angst, dieses Thema der Jungenkrise anzusprechen. Sie wollten ihre feministische Basis oder ihre Basis von alleinerziehenden Müttern nicht entfremden, von denen sie glaubten, dass sie die Wahl haben wollten, Kinder selbst aufzuziehen und sich nicht sagen lassen wollten, dass sie einen Vater einbeziehen müssten.

    https://genderama.blogspot.com/2020/02/cdu-die-stunde-der-jungs-news-vom-13.html

    Wer etwas gegen die Jungenkrise machen will, bringt also die Basis von alleinerziehenden Müttern gegen sich auf? Demnach haben diese Mütter kein Interesse am Wohlergehen ihre Söhne, oder was?

    Gibt es auch nicht-feministische Frauenvereine?

  13. „Denken“, bzw was eine Progressive dafür hält…

    Sicher ist, dass die Virusepidemie den ganzen linken Apokalyptikern absolut gegen den Strich geht. Kein Wunder, dass stiehlt ihnen ja auch die ganze Show mit Nazizombieapokalyse und Klimaweltuntergang. Die können es dann einfach absolut nicht brauchen, wenn eine wirkliche Katastrophe passiert, in diesem kritischen Moment als sie die Welt fast am Haken haben….

  14. Eine nette ökonomische Spekulation, dass Wachstumsrate etwas mit Zinsrate zu tun hätte:

  15. Die wichtigste, zentrale Aussage ist genau das Gegenteil von dem, was die Macht der Banken ausgemacht hat: die Zinsen zu senken, der legendäre „Greenspan-Put“ und das war das Thema der Zeit damals. Und heute:

    Es ist also nicht in erster Linie die Zentralbank, die für die niedrigen Zinsen verantwortlich ist.

    Mit anderen Worten: die Leute sind noch zu reich und man muss ihnen noch mehr wegnehmen, durch Steuern, äh „Fiskalpolitik“.
    Als Kontrast dazu wirfd in USA extra Geld ausgegeben, was die genau gegenteilige Fiskalpolitik ist.

  16. und die FDP beschämt den bundesrepublikanischen Konsensus aus CDU und Kommies: Merkel und ihr Rammelow. Ziemlich grotesk! Einer der grössten Fans der Kommies war wohl nicht umsonst FJ Strauss.

  17. @Christian
    Gibt es bei WordPress die Möglichkeit, die Liste der letzten Kommentare zu verlängern? Direkte Antworten auf eigene Kommentare bekommt man ja auch nur mit (Glockensymbol), solange die Funktion „Antworten“ unter dem relevanten Kommentar gegeben ist.
    Ich finde, dass 15 angezeigte Kommentare recht wenig sind, erst Recht dann, wenn sich solche Torfnasen wie Alex nicht an die mehrfach von Dir geäußerte Aufforderung halten, Mehrfachkommentare zu bündeln, statt 11 (für mich) höchst uninteressante Kommentare im Minutentakt hintereinander reinzuballern. Ich weiß, dass das hier kein Forum ist, aber eine Funktion „ungelesene Kommentare“ wäre natürlich ein Traum.

  18. Wenn es nur die Richtigen machen, dann ist es völlig ok. DLF, du bist so abstossend.

  19. Das ist quasi eine Aufforderung Lindners mit den Pogromen gegen FPD und CDU weiterzumachen. Dieser Opportunist will es sich bequem bei seinen 5 % machen und abkassieren. Und so ist die FDP dann die Partei der Besserverdienen und eingebildeten Bessermenschen. Sowas wie die Rechten in der Weimarer Republik: am Ende ist man natürlich nur das ganz grosse Opfer gewesen, aber etwas ausrichten konnte man freilich nicht.

  20. Zum Jahrestag der Angriffe: ich hätte ja verstanden, wenn die Russen sich so gerächt hätten, aber die Briten, allen voran der Kriegsverbrecher Churchill, hatten keinen Grund dazu, außer Deutschland klein zu halten.

    „Die Verantwortlichen in Großbritannien und den USA mögen anfangs gedacht haben, der Bombenkrieg könnte dazu führen, dass sich ein großer Teil der Deutschen dem Krieg verweigert. Aber die stets bestens informierten Geheimdienste der Alliierten meldeten bald, dass der Krieg gegen Frauen und Kinder und die Zerstörung der Innenstädte die Kampfentschlossenheit verstärkte. Welche Beweggründe standen also hinter der Fortführung und Steigerung dieser Angriffe?
    .
    Vergeblich hatte die deutsche Regierung immer wieder und wieder ein verschärftes Verbot des Bombenkrieges gefordert, zunächst im Völkerbund, auch noch 1936, zuletzt in dramatischen Appellen nach Kriegsbeginn. Bereits 2 Tage nach der Kriegserklärung der Briten (03.09.39) begannen die Luftangriffe auf deutsche Städte. Am Tag der Übernahme der Regierung (10.05.1940) befahl Churchill die massive Ausweitung. Das Bomber Command der RAF folgte dem Befehl. Churchills Kalkül war zunächst, die deutsche Regierung zu Gegenangriffen auf britische Städte zu zwingen.
    .
    Er erwartete sich eine Erhöhung der Kriegswilligkeit der britischen Bevölkerung
    , die ja ursprünglich mehrheitlich den Frieden wollte, leider im Gegensatz zu den Herrschenden. Die unaufhörlichen und weitreichenden Versuche Hitlers, sich mit Großbritannien zu verständigen, waren ja wohlbekannt. Die Bombardierung deutscher Städte sollte die deutsche Luftwaffe auf zivile Ziele lenken, um sie davon abzuhalten, die Flugplätze der britischen Jäger anzugreifen.“

    Wenn Hitler ein Psychopath war, Churchill war es nicht minder.

    „Von Essen abgesehen haben wir niemals ein besonderes Industriewerk als Ziel gewählt. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie. Unser eigentliches Ziel war immer die Innenstadt.“ (Butcher Harris). Directive to Chief of Air Staff / 05.02.1942: „Ich nehme an, daß es klar ist, daß das Ziel Wohngebiete sind, nicht etwa Schiffswerften oder Flugzeugfabriken.“ Der Bombenkrieg war also keineswegs als militärische Maßnahme geplant. Die offizielle Begründung war jetzt das „moral bombing“, als könnte das vorsätzliche Verbrennen von Frauen und Kindern jemals „moralisch“ sein. Von den 600.000-950.000 durch den Luftkrieg getöteten deutschen Zivilisten waren mindestens 80.000 Kinder. „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg . . . Ziel Vernichtung Deutschlands!“ (Churchill, Rundfunkansprache, 03.09.1939)“

    Wie im WKI wäre der Ausbruch des Krieges auch im WKII von seiten Englands leicht zu verhindern gewesen (Churchill, Memoiren). Bereits am Beginn des Polenfeldzugs lancierten die Deutschen ein Angebot auf sofortigen Waffenstillstand und Friedensschluß, der ein Konferenzangebot und sogar Wiederherstellung aller entstandenen Kriegsschäden zum Inhalt hatte. Dem folgten öffentliche Friedensangebote des deutschen Kanzlers vor dem Reichstag und über 50 solche Avancen seitens der deutschen Regierung, von Belgien, Italien, der Schweiz, Skandinavischer Staaten und Hollands, einflußreicher Politiker aus der ganzen Welt, des Vatikans und sogar durch Beauftragte des „Widerstandes“ in Deutschland (u.a. Schlie, „Kein Friede mit Deutschland“, Langen Müller 1994). Deutschland hatte ja nicht das Ziel, das britische Weltreich zu zerstören oder gar „die Weltherrschaft zu erringen“. Zuletzt – ein noch nie dagewesener Vorgang!- flog ein amtierender deutscher Reichsminister mitten im Krieg nach England, um Friedensgespräche einzuleiten. Vergeblich! Churchill hatte andere Ziele. Aber welche?

    Die Hauptmasse der Bombenabwürfe erfolgte im letzten Kriegsjahr. In den Wochen vor Kriegsende wurde die Vernichtungsstrategie noch intensiviert. Churchill verlangte von seinen Stabschefs 1944 den Einsatz von biologischen Waffen (Milzband-Kampfstoff „N“) und ein „Tränken der deutschen Städte mit Giftgas“ (Public Rec. Off., London, AIR20/3227, CAB 79/78PREM 3/89). Das Giftgas war bereits auf dem Transport, konnte aber durch einen verzweifelten Luftangriff der letzten deutschen Reserven in einem italienischen Hafen vernichtet werden. Die Bomben von Hiroshima waren eigentlich für Berlin vorgesehen, aber sie waren nicht vor dem 8. Mai einsatzfähig.
    .
    Der Höhepunkt, aber keineswegs der Abschluss dieser Orgie, war der Angriff auf die überfüllte und völlig unverteidigte Lazarettstadt Dresden, in der es keine Schutzbunker gab. Der mit wissenschaftlicher Akribie berechnete Feuersturm umfasste den gesamten Innenstadtbereich, etwa 20 km2.“

    Noch immer wird gelogen, dass da „nur“ 25k Menschen umgekommen seien, in Wirklichkeit müssen es 2-3 hunderttausend gewesen sein, der militärische Nutzen dieses Verbrechens war nahe Null. Ähnlich wie später die Atombombenabwürfe der Amis auf Japan.

    „Als Ziel und Motiv der sonst unverständlichen Massen-Kriegsverbrechen wurde offensichtlich, dass es um die Dezimierung des deutschen Volkes ging, im Sinne von Clemenceau („es sind 20 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt“) und dem US-Finanzminister Morgenthau. Dieses Kriegsziel wurde durch alle Kriegshandlungen der Alliierten im letzten Kriegsjahr verfolgt. General Eisenhower zu Beginn des Roer-Angriffes: „Unser Hauptziel ist nicht die Vernichtung von so vielen Deutschen wie möglich. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheines und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“ Diese Vernichtungspolitik wurde nach der Kapitulation im „Nachkrieg“ fortgesetzt: Militärdiktatur, inszenierte Hungerkatastrophe in den Städten, Vertreibungsmorde, Rheinwiesenlager.“
    https://www.compact-online.de/dresden-1945-die-motive-fuer-das-kriegsverbrechen/

    • Sorry Androsch, wenn ich es so deutlich sage, aber Du bist echt nicht ganz dicht.
      Mit welchem Scheiß kommst Du als nächstes? Homöopathie wirkt über den Placeboeffekt hinaus?
      Aber jetzt weiß ich wenigstens, für wen die vielen Sender abends/nachts dies ganze Ufo- und Nazigedöns senden.

      • Interessante Aussage, du kannst sachlich nichts dazu sagen, geschweige denn irgendwas widerlegen, aber beleidigst mich, weil das, was ich schreibe, nicht in dein kleines Weltbild passt.

        Ich entschuldige mich dafür, dich damit zu konfrontieren. Lies es doch in Zukunft einfach nicht, andere sind in ihrer Entwicklung sicher erheblich weiter als du und finden das interessant und wenn nicht, war es den Versuch trotzdem wert, immerhin überschwemme ich nicht das Forum mit belanglosen Twitter-Geraunze, wie andere hier, es sollte also leicht fallen, mich zu ignorieren…

      • Was ein Beitrag über die Hintergründe der Bombardierung Dresdens und den zweiten WK, mit Homöopathie und Ufos zu tun hat, wäre auch mal noch interessant. Alle Aussagen des Artikels sollte man nachprüfen können. Compact ist auch nicht irgendeine VT-Seite, sondern im Allgemeinen recht gründlich.

        Was die Ufos angeht:
        „UFOs exist and everyone needs to adjust to that fact“
        https://www.washingtonpost.com/outlook/2019/05/28/ufos-exist-everyone-needs-adjust-that-fact/

        Du bist nicht auf dem aktuellen Stand, noch nichtmal dem des US-Mainstreames. Deine Arroganz ist also vollkommen unangemessen. Mach die Augen auf, erkenne die Fakten (auch wenn sie dir nicht in den Kram oassen) und lerne!

          • Nein, bin ich nicht. Ich glaube an gar nichts, habe ich auch schon oft genug geschrieben.

            Wenn die Washingtonpost dir als Quelle nicht genügt, wie wäre es mit der New York Times?

            Nur um bei den Mainstreamquellen zu bleiben (es gibt tausende bessere). Hast du nicht neulich behauptet, du wärest auf der Suche nach der Wahrheit? Wie passt das damit zusammen, dass du deine Quellen immer so vorselektierst, dass sie dein einseitiges Weltbild bestätigen, während du alles andere unsachlich diffamierst? Nun, das wird wohl dein kleines Geheimnis bleiben, du großer heldenhafter Antisemitismusjäger… vermutlich stellen die bei Hasbara nur solche Leute ein. Fleißig bist du ja.

          • Dass du diese beiden infamen Zeitungen zitieren kannst, passt absolut ins Gesamtbild.

            Die neonazistische, antisemitische Dreckskacke, auch mal gerne mit UFOs und anderem Irrationalismus verbunden, ist leider in links-alternativen Kreisen heute ebenso verbreitet wie in rechtsextremen.

  21. Denn das größte Missverständnis des Konservativen ist der reaktionäre Traum von einer Vergangenheit, die es nie gegeben hat, im Programm einer Retropie.

    Da sollte die „wunderbare“ Pfäffin doch gleich an ein Credo der links-reaktionären „Zeit“ denken, an das MATRIARCHAT. Hat es nie gegeben und ist das zutiefst reaktionäre Paradiesvorstellung des Feminismus. Aber das würde ja zuvle Reflexionsvermögen voraussetzen, es bleibt beim vagen Antizipieren man sei selbst konservativ: der Konservatismus sei „eigentlich der Denkstil der Stunde“, zB: „“Nachhaltigkeit“ ist ein herausgehobenes Kennzeichen konservativen Denkens.“ Dabei ist man einfach nur reaktionär und hat das Erbe der Rechten angetreten, mit dem ganzen antiwestlichen, antimodernen Denken, allerdings in rundumerneuerter Form, die sich nunmehr als „progressiv“ ausgeben kann.

    Der neue „progressive“ Totalitarismus will alles zugleich sein: ob „links“ oder „konservativ“, alles soll gleichgemacht und eingeebnet werden.

  22. https://www.nzz.ch/meinung/merkel-sollte-den-weg-fuer-neuwahlen-frei-machen-ld.1540296

    „die CDU … leidet am Virus der Beliebigkeit.“

    Nein, die leidet am Virus Progressivismus, der schon die SPD platt gemacht hat und der vom ground zero des „alternativen“ Denkens, also den Grünen stammt. Dieses Narrativ hier ist also an den Haaren herbeigezogen:

    Das Ausmass der Seuche offenbarte sich in Thüringen, wo die CDU, eingekeilt zwischen zwei populistischen Parteien, nicht mehr ein und aus wusste. Inzwischen ist es eine politische Pandemie, und sie beschränkt sich längst nicht mehr auf die Christlichdemokraten.“

    Wobei die anderen schon viel früher infiziert waren und die CDU Nachzügler ist. Die NZZ fragt:

    Wofür stehen Union, SPD oder Grüne noch? Erschöpft sich ihre Phantasie wirklich darin, «Nazis raus» zu skandieren? Oder haben sie wenigstens eine Idee, wie Deutschland seine Zukunft gestalten soll abgesehen vom reflexhaften Ausbau des Sozialstaats?

    Der progressive Virus will den Aufbau eines allumfassenden und allmächtigen Superstaats und das ist eine ganze Menge!

    Da helfen auch keine Neuwahlen, die nur auf eine Pattsituation hinauslaufen werden. Das einzige, was wirklich helfen könnte, wäre eine ernstere, existenzielle Krise, die den eingebildeten Dünkel und die Hysterie der progressiven Seuche down to earth bringt.

  23. Das hier ist aus dem kleinen Einmaleins des Antidemokratismus. Ich habe noch im Ohr die braven Steuerzahler und die langhaarigen Bombenleger der Grünen anno dazumal, heute ist das politisch korrekt dann so:

    • Die können ja auswandern.

      Und für die nicht-Muslime ist das kein Problem?

      Oder ist das Problem für diese das in DE ein Großteil von Muslimen sich an den Sozialkassen bedienen und so einen Faschisten wie Erdorgan unterstützen?

  24. Dumme Dskussion.
    Vergewaltigung hier und dort anders zu bewerten ist misogyn… weil Männer nicht vergewaltigt werden können… etwas, das für beide gilt, ist frauenfeindlich.

    Bei manchen Leuten könnte man echt glauben die freuen sich wen sie irgendwas frauenfeindlich nennen können.

  25. „Und überhaupt die Hälfte von allem!“

    Einfach so, weil ich Titten habe.

    Was bietet sie dafür an? Nichts oder nerviges Rumopfern?

    • Sie will die Hälfte der Arbeitsunfälle! Das ich das noch erleben darf.
      Geht sie auch mit gutem Beispiel voran, die Anzahl der Selbstmorde anzugleichen?

  26. So typisch.
    Erst Mal der Hälfte der Menschheit sagen das sie hassenswert ist und wenn sie dann die Kritik bekommt, was das für eine Menschen verachtende Einstellung ist, sich sofort als Opfer aufspielen.

    Das läuft immer wieder so ab.

  27. Forty years after his work appeared, Zinn has led America into an ideological wilderness. Like most of the spies who saw the Biblical Zin in Numbers 13 as no more than a “land that devours its inhabitants,” The New York Times’ 1619 Project legitimizes, popularizes and mainstreams Zinn’s cynicism. Caricatured as a doomed patient riddled with the cancer of racism, America revised becomes America reviled.

    https://jewishjournal.com/cover_story/310661/the-new-york-times-is-reframing-our-past-what-does-it-mean-for-our-future/

    Genialer kleiner Essay!

    The opening salvo claims “our democracy’s founding ideals were false when they were written.” No. The fact that our ideals are not yet fulfilled doesn’t make them fundamentally untrue.

  28. Hi Chris,

    könntest du vielleicht zusätzlich zu einem Selbermach Mittwoch, bzw. Samstag einen Alex-Tag machen wo er, und nur er posten darf? Vielleicht kommt man dann auch mal wieder dazu die Selbermach-Mittwoch bzw. Samstag Beiträge zu lesen ohne, dass er 80% aller Kommentare schreibt, die übrigens nur in den seltensten Fällen etwas mit Geschlechterfragen zu tun.

    Alternativ wäre ich dir dankbar wenn es eine Möglichkeit gebe seine Kommentare, wie z.B. bei Heise einfach auszublenden.

    Danke

      • Das ist vollkommen in Ordnung aber im Gegensatz zu dir scheiße ich das Forum hier nicht mit Beiträgen zu die für das Thema des Blogs keinerlei Relevanz haben. Und wie ich in der Vergangenheit auch gesehen habe, bin ich bei weitem nicht der Einzige den das stört. Vor allem deshalb auch weil kaum Einer auf deine Beträge eingeht und es praktisch nie zu einer relevanten Diskussion kommt.

        Hingegen nervt es irre wenn man mit dem Handy unterwegs ist und deine Beiträge runterscrollen muss und eventuell doch etwas interessantes zu lesen, das aber üblicherweise von anderen Usern kommt.
        Und genau deswegen würde ich mich über eine Möglichkeit freuen deine Kommentare auszublenden.

        Dass ich deine politischen Ansichten ekelhaft finde tut hier nichts zur Sache, der Themenbezug, die Lesbarkeit und die Benutzerfreundlichkeit finde ich aber schon wichtig.

  29. Pingback: Gender Data Gap | Alles Evolution

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