„Wenn Männer die gleichen Sätze zu hören bekommen würden wie Frauen“

Zett feiert die Seite „Der Mann, der schon alles hat“, indem frau satirisch Frauen so behandeln soll wie Männer nach deren Auffassung wohl Frauen behandeln.

Aus dem Text:

Was Frauen in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft erleben, mutet so oft geradezu absurd an. Deshalb macht es großen Spaß, die satirische Facebook-Seite Man who has it all zu lesen. Die Betreiber*innen der Seite schaffen in ihren Posts eine fiktive Welt, in deren Kommentarfeldernstereotype Aussagen mit einer ironisch-feministischen Wendung wiedergegeben werden. Ein Paralleluniversum, in dem die Vorurteile und Klischees, mit denen sich sonst Frauen herumschlagen müssen, auf Männer angewandt werden – das ist natürlich öfter auch ein bisschen böse, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass Männer, die sich nicht gemeint fühlen müssen, nicht gemeint fühlen. Und dass die, die sich ertappt fühlen, womöglich in der Lage sind, mit etwas Humor auf den nicht immer gnädigen, aber ziemlich lustigen Sarkasmus der Seite zu blicken.

Also ein Paralluniversum, in der Vorurteile und Klischees, mit denen sich Frauen herumschlagen, auf Männer angewandt werden.

 

In einem der Facebook-Posts wird beispielsweise gefragt, was man einem sehr beschäftigten, berufstätigen, 35-jährigen Familienvater zum Geburtstag schenken könnte. Den kommentierenden User*innen ist das Prinzip bekannt: Sie sollen den Spieß umdrehen. Im Kommentarfeld geben sie also all den stereotypen Bullshit zum Besten, den sie selbst schon gehört oder erlebt haben. Die User*innen spiegeln damit das sexistische Verhalten und patriarchalisch geprägte Denken jener Menschen wieder, die auch heute noch Klischees bedienen und sich nicht von ihren stereotypen Vorstellungen lösen können.

So tragisch es auch ist, dass Frauen genau diese Aussagen zu hören bekommen, so lustig sind die Kommentare. Zum Beispiel die Antworten auf die Frage nach Geschenktipps für den 35-jährigen Familienvater. Hier deshalb eine kleine Auswahl:

„Wie wäre es mit einem Wellness-Gutschein? Natürlich nicht für das ganze Wochenende, er muss ja wieder zu den Kindern zurück, aber vielleicht ein Gutschein für eine zweistündige Massage. In der Zeit kann sich dann die Mutter um die Kinder kümmern. Am besten geht sie mit ihnen ins Kino, so macht sie sich auch gleich noch beliebt bei den Kleinen.“

„Als die Kinder noch klein waren, meinte mein Mann, was er sich wirklich wünsche zum Geburtstag sei ein sauberes Haus, also habe ich ihm einen Staubsauger geschenkt.“

„Wie wäre es mit einem Gutscheinbuch, wo du ganz viele Dinge reinschreibst, die du für ihn übernehmen würdest? Beispielsweise einen Abend lang auf die Kinder aufpassen. Väter wissen doch: Die besten Geschenke haben keinen Preis.“

„Wie wäre es mit einem bullet journal. So kann er seine Haushaltsaufgaben auf schön gestaltete Art und Weise organisieren. Zugleich dient das Büchlein als Dankbarkeitstagebuch, so dass er sich daran erinnern kann, was seine Frau alles für ihn tut. Ich habe das meinem Mann zu Weihnachten geschenkt und er war so gerührt, dass er geweint und sich im Schlafzimmer eingeschlossen hat.“

Frag ihn einfach, aber hör dann nur halb hin, wenn er über seine Wünsche spricht und kauf dann was total anderes. Männer lieben das.

„Einen Geschenkgutschein für einen Ausflug mit den Kindern. Beispielsweise für einen Trip in einen Vergnügungspark oder eine Jahresmitgliedschaft in einer Spielhalle – arbeitende Väter lieben es, auf diese Art und Weise Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.“

„Wie wäre es mit einem Schongarer? So kann er die Mahlzeiten für die ganze Familie vorbereiten, bevor er zur Arbeit aufbricht.“

„Lade ihn doch zum Abendessen ins Restaurant ein. So hast auch du was davon, bist für einen Abend mal nicht seinen ,Kochkünsten‘ ausgesetzt und gibst ihm zugleich das Gefühl, dass du was Besonderes für ihn tust. Er wird dich dafür lieben.“

„Ein Abonnement für ein Kochmagazin, sodass er sich schlecht fühlt, weil er nie Zeit hat, wirklich gesunde Mahlzeiten für die Familie vorzubereiten.“

Jetzt ist es natürlich okay, Klischees und Vorurteile umzudrehen und damit herauszustellen.
Und sicherlich wird eine Frau schon mal einen Staubsauger, ein Küchengerät oder einen Kochkurs geschenkt bekommen haben.
Aber das ist ja nichts exklusives für Männer:

Dem gegenüber steht die Krawatte, die in gewisser Weise ja das Gegenstück zu einem Haushaltsgerät ist, oder meinetwegen auch die Bohrmaschine oder was auch immer.

Interessant ist, dass da allerdings – es ist ja eine patriarchale Welt – gleich unterstellt wird, dass etwas geschenkt wird, damit er sich schlecht fühlt, weil er nicht kochen kann.

Mit solchen Vorschlägen scheint mir vieles dort gleichzeitig eine Darstellung von feministischen Klischees über die Böshaftigkeit von Männern zu sein bzw die Einnahme einer Opferrolle, wo auch einfach nur der (evtl fehlerhafte) Gedanke gewesen sein kann, dass sie vielleicht an solchen Anregungen Interesse hat.

Interessant wäre aber auch, was eine Umkehrung für Männer wäre, also „Die Frau, die schon alles hat“.

Im Kommentarfeld könntet ihr also all den stereotypen Bullshit zum Besten geben, den ihr selbst schon gehört oder erlebt haben und damit damit das sexistische Verhalten zu Lasten von Männern spiegeln und matriarchalisch geprägte Denken jener Menschen wiedergeben, die auch heute noch Klischees bedienen und sich nicht von ihren stereotypen Vorstellungen lösen können.

Lässt sich das überhaupt umkehren oder passt es dort nicht?

 

68 Gedanken zu “„Wenn Männer die gleichen Sätze zu hören bekommen würden wie Frauen“

  1. „Wenn du gerne Mutter sein möchtest und ein Kind mit einem Mann hast, der partout nicht mit dir klarkommt, lass ihn ziehen, gebäre ein anderes“

  2. An eine Frau, der als Kind ohne medizinischen Grund die Klitorisvorhaut entfernt wurde:
    „Hab Dich nicht so, Millionen von Frauen sind glücklich damit. Sexualität findet im Kopf statt!“

      • Es gibt tatsächlich eine Variante (milde Sunna), bei der „nur“ die Klitorisvorhaut entfernt oder gar nur eingeritzt wird. Ist aus gutem Grund in Deutschland verboten, im Gegensatz zur Vorhautentfernung bei Jungen.

        • Und selbst wenn es diese milden Varianten nicht gäbe: heißt es sonst nicht immer vom feministischer Seite, man solle nicht relativieren?

          Inwiefern lässt sich eine grundgesetzwidrige Körperverletzung dadurch rechtfertigen, dass ein Mädchen vielleicht eine noch schlimmere Körperverletzung erleiden muss?

          • Im Falle der Klitoris-Entfernung ist die Erwähnung der milderen Vorhautentfernung einfach hanebüchen.
            Nebenbei kenne ich niemanden, der Vorhautentfernung bei Jungen damit rechtfertigt, dass Klitorisentfernung schlimmer sei. Wäre zumindest in D. auch komisch, da Klitorisentfernung tatsächlich verboten ist.

          • @apokolokynthose Es gibt eine doppelte Moral beim herumschnippeln an Genitalien. Welche Art von Schnippelei man mit welcher genau vergleichen kann ist doch piepegal.

          • Und mal ab von der Doppelmoral ist es eben genauso geschehen: Bei den entsprechenden Entscheidungsfindungen ob und welche Form der Genitalverstümmelung erlaubt sein darf, wurden von den Lobbygruppen, denen man von politischer Seite zuzuhören willens war (Feministinnen und die Zentralräte jungenbeschneidungsfreudiger Religionen) sehr deutlich dichotomische Darstellungen der Beschneidungen von Mädchen und Jungen präsentiert.

            Bei ersteren natürlich die umfassendste Form ohne Betäubung und am besten noch auf blankem Boden, umweht von Steppenstaub und durchgeführt mit alles andere als sterilen Instrumenten (falls man Tonscherben so bezeichnen möchte) und bei letzteren natürlich die kleinste Variante in steriler Umgebung und mit (mindestens quasi) medizinischer Akkuratesse durchgeführt.

            Durch diese beständige Form des zweierlei Darstellens hat sich nun mal eingeprägt, dass Beschneidungsformen bei Mädchen IMMER die reinste Folter sind, bei Jungen hingegen NIE mehr als eine Petitesse, die keinerlei Risiken und Folgeerscheinungen mit sich bringt.

            Es ist schon bezeichnend für die Scheißegalhaltung, mit der man Jungen und Männern in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat begegnet, dass selbst die Stimmen der klaren Mehrheit von Medizinern ungehört blieben und man sich stattdessen in vorauseilendem Gehorsam – wer will schon Rassist geheißen werden – ausschließlich die Argumente der konservativen Vertreter etwaiger Religionsgemeinschaften zu eigen gemacht hat. Das ist in etwa so, als würde man sich bei Überlegungen zur Regulierung von Finanzmärkten ausschließlich die Meinung von Hedgefond-Bankern einholen.

    • Besser: Früher war es für Männer besonders riskant und hart, Vater zu werden, weil das Risiko so hoch war, dass Frau oder Kind dabei stirbt.

  3. Kannst du mir helfen,
    …meinen Koffer in den Zug zu tragen
    …das IKEA Regal zusammen zu bauen
    …den Umzug zu machen
    …das Beet umzugraben
    Ich bin auch dabei und mach motivierende Bemerkungen.

  4. „Frau ertränkt ihren Sohn wegen Sorgerechtsstreit“ -> „Das Problem ist nicht Gewalt in Familien, das Problem sind Frauen“

    „Mann geht fremd“ -> „Wenn der Mann fremdgeht, sollte die Frau überlegen was sie falsch gemacht hat und sich bei ihm entschuldigen“

  5. Ups, da fühlt sich jemand ganz doll ertappt 😉 Spannend, sehr spannend Jungs!

    Passend dazu: Die männliche Norm! Dazu ist gerade das Buch von Caroline Criado-Perez auch auf Deutsch erschienen: „Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert.“
    Eine gleiche Grundfläche von Damen- und Herrentoiletten ist ein Nachteil für Frauen, Autodesigns machen Unfälle für Frauen gefährlicher, und in der Medizin gilt der männliche Körper als Standard. Mit diesen und Hunderten weiteren wissenschaftlich untermauerten Beispielen löste Autorin Caroline Criado-Perez im englischsprachigen Raum eine Welle der Entrüstung aus.

    DIE MÄNNLICHE UNAUSGESPROCHENE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT, hier gibt es eine Leseprobe aus dem Buch: https://www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?bgcolor=E9E8E8&showExtraDownloadButton=yes&isbn=9783442718870&buttonOrder=book-audio-video&https=yes&socialSelfBackLink=yes&iconType=rh5&iconTypeSecondary=rh5&lang=de&fullscreen=yes&jump2=0&flipBook=no&openFSIPN=yes&resizable=yes&template=rhservice&buyUrl=https://www.randomhouse.de/cart/add/561586.rhd

    Und hier ist ein Artikel dazu: https://orf.at/stories/3153287/

    • • Frauen sind sich zu fein, Urinale zu benutzen.
      • Frauen erfinden und entwickeln gar nichts. Männer erfindenund entwickeln so viel und gut sie können. Das ist Frauen nicht gut genug
      • Riskante Versuche am lebenden Menschen werden ausschließlich an Männern durchgeführt, weil man bei Frauen das Risiko nicht eingehen mag.

      Mann, mann, mann, das ist aber ECHT gemein, das Patriarchat. Wie halten Frauen das bloß aus?

      • only me: Du musst das was ich schreib schon auch lesen, darauf eingehen und nicht sofort blind deine Stereotypen in Stellung bringen die du anwendest, wenn eure geheiligte, männliche Norm kritisiert wird.

        „In der EU muss ein Auto fünf Tests durchlaufen, ehe es auf dem Markt zugelassen wird. In keinem wird eine anthropometrisch korrekte weibliche Puppe verlangt. Wenn eine Frau an einem Autounfall beteiligt ist, wird sie, laut Criado-Perez’ Recherchen, deshalb mit 47 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit als ein Mann schwer verletzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie stirbt, sei um 17 Prozent höher.“

        „Frauen sind sich zu fein, Urinale zu benutzen.“ Plumpe Pauschalisierung, ich kenne mehr als 10 Frauen, die Urinale verwenden, ich kenne eine Frau, die im Stehen pinkelt, ohne ein Urinal zu verwenden.
        Es ist jedes Mal sooo offensichtlich, wie eingeschränkt euer Denken ist, dass ihr so viele Dinge nicht bedenkt, weil euer Schema ein zu banales ist: Männer gut, Frauen böse, davon leitet ihr alles ab. Anderes hat in eurem Weltbild kaum Platz.

        • @lightyear:

          „Du musst das was ich schreib schon auch lesen, darauf eingehen und nicht sofort blind deine Stereotypen in Stellung bringen“

          Du zuerst!

          Ich sags dir ganz konkret, du gibst ein trauriges Bild ab. Dabei kann ich mir schon vorstellen, dass du WIRKLICH nicht merkst wie sehr du in Klischees und Vorturteilen gefangen bist. Für die meisten Leser hier ist das jedoch offensichtlich. Was den Peinlichkeitsfaktor nochmal ziemlich erhöht, aber gut, ist ja deine Entscheidung wenn du dich hier so blamieren willst…

          • “ Für die meisten Leser hier ist das jedoch offensichtlich. “
            Natürlich gebt ihr euch selbst recht, weil ihr in dieser selbstreferenziellen Blase gefangen seid. Ihr differenziert nicht, ihr haut immer nur hin auf Frauen. Bei all den 1000en Artikeln hier gibts keinen einzigen kritischen Kommentar über Männer. DAs allein ist ja schon mehr als nur bezeichnend.

          • „Ihr differenziert nicht, ihr haut immer nur hin auf Frauen. „

            Stimmt nicht, Anne Nühm z.b. wird hier recht respektvoll behandelt.

            „Bei all den 1000en Artikeln hier gibts keinen einzigen kritischen Kommentar über Männer.“

            Stimmt auch nicht, lies doch mal was Adrian hier von crumar oder Leszek zu hören bekommt wenn er sich über Sozialismus auslässt.

            Hast du noch mehr falsche Behauptungen auf Lager?
            (Haare spalten macht doch manchmal Spaß… 😉 )

          • „Stimmt auch nicht, lies doch mal was Adrian hier von crumar oder Leszek zu hören bekommt wenn er sich über Sozialismus auslässt.“

            Nicht zu vergessen, was crumar und leszek zu hören bekommen, wenn sie Sozialismus als was Gutes darstellen 🙂

          • Hahaha, ganz genau.

            Ich glaube was lightyear fälschlicherweise für eine Masku-Filterblase hält ist, dass wir hier echte Diversität von Meinungen haben. Er plappert halt nur die Standard Mainstream-Meinung nach, da kann eine andere Sichtweise schon ein bisschen verschrecken.

          • Ich spreche ihm inzwischen die Intelligenz ab, die Bedeutung der Wörter zu verstehen, die er gießkannenartig verteilt.

            „Strukturelle Diskriminierung“ hat für ihn keine, sich aus den Wörtern herleitbare, Bedeutung, sondern gleicht aus seinem Mund eher „grunz pro Frau grunz“, nur halt schick angestrichen.
            Ein durchschnittlicher Feminist also, mit allerdings überdurchschnittlichem Missionarseifer.

          • Sozialismus hat ja auch wirklich sehr viel mit Evolution, Männer, Frauen und den klassischen Themen hier zu tun.
            Gemeint war natürlich, ob es vom Blogeigentümer Christian irgendeinen kritischen Kommentar gibt, der in irgendeiner Art und Weise mal Männer oder das was Männer tun selbstkritisch betrachtet. In einem solchen fall wärt ihr nämlich viel ernster zu nehmen, als das was ihr offensichtlich so den ganzen Tag macht: Hinhauen auf feministinnen, Frauen kritisieren und jammern, wie arm Männer sind. Ohne einen Funken an Selbstkritik oder Selbstironie.

          • Siehst du, du verstehst eben nicht, dass ich Identitätspolitik ablehne und nicht glaube, dass Männer an sich irgendetwas machen. Allenfalls machen Männer im Schnitt etwas anders als Frauen. Natürlich sehe ich Handlungen bestimmter Männer kritisch. Aber sie Gruppe Mann handelt genauso wenig wie die Gruppe Frau.

            Wie soll ich da so einen Artikel schreiben?
            Ich veröffentliche aber gerne einen entsprechenden Gastartikel von dir.
            Auch gern einen selbstkritischen

        • „In keinem wird eine anthropometrisch korrekte weibliche Puppe verlangt.“

          Warum denn führen die vielen, vielen weiblichen ingenieure keine Tests mit weiblichen Dummies durch? Da muss es doch eine Erklärung für geben?

          „ich kenne mehr als 10 Frauen“

          Es gibt für jeden Unsinn Frauenbewegungen. Gibt es auch eine Initiative, die sich dafür einsetzt, zum Beispiel statt einem 3. Genderklo überall Urinale auf den Frauenklos einzubauen?
          Oder ist das das übliche, leicht bescheuerte „Männer sind größer als Frauen“ – „Nein, das stimmt nicht, ih kenne 2 Frauen, die sind über 1.80m“ Argument?
          Sei doch mal originell.

      • „Frauen erfinden und entwickeln gar nichts. Männer erfindenund entwickeln so viel und gut sie können. Das ist Frauen nicht gut genug.“

        Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass ihr Männer als die ultimative Norm begreift, es ist aber auch ein schönes Sittenbild für dieses Forum: Männer sind super, leisten viel, Frauen machen nix, lungern den ganzen Tag nur rum, Kindererziehung ist eh so super easy.

        Frauen haben viele bahnbrechenden Dinge erfunden, aber dein Denken ist dermaßen auf den Mann fixiert, dass du sowas nichtmal denken kannst. Hier, ich helf dir ein bissi auf die Sprünge:
        https://www.companisto.com/de/blog/allgemeines/10-erfindungen-von-frauen-ohne-die-unsere-welt-nicht-denkbar-waere-318
        https://www.watson.ch/wissen/gender/583703496-18-grandiose-erfindungen-grosser-ladies

        • „Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass ihr Männer als die ultimative Norm begreift,“

          Nein, das ist ein schöner Beleg dafür, dass du in deinem Leben noch nie was entwickelt hast und nicht weißt, wie das geht.

          „Frauen haben viele bahnbrechenden Dinge erfunden, “

          Genau, wie zum Beispiel diese eine Schraube am Mittelteil vom Scheibenwischer, die hat eine Frau entwickelt.
          🤣

          Ada Lovelace hat in der Entwicklung der Informatik nicht die geringste Rolle gespielt.

          Marie Curie wurde mit 2 Nobel-Preisen geehrt und ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine gute Frau, die in der Wissenschaft etwas leisten will, auch entsprechend honoriert wird.

          Rosalind Franklin hat das Foto, das angeblich Watson und Crick einen wichtigen Input gegeben hat, gar nicht selbst gemacht, das war ein (männlicher) Assistent von ihr. Der Beitrag von Franklin zur Entdeckung der DNA ist vernachlässigbar.

          Echt, dass dir die Liste nicht peinlich ist…

    • „Mit diesen und Hunderten weiteren wissenschaftlich untermauerten Beispielen löste Autorin Caroline Criado-Perez im englischsprachigen Raum eine Welle der Entrüstung aus.“

      Eine Ahnungslose schreibt für Ahnungslose.
      Hätte das Dummchen mal nicht nur Fakten aufgelistet, sondern auch die Hintergründe beigefügt, dann hätte sich nahezu alles relativiert, wenn es nicht gleich widerlegt worden wäre.
      Und keiner hätte ihr Buch gekauft.

      Lightyear: Lesen allein genügt nicht, man muss dabei auch denken können.

      • carnofis: Das Buch ist 500 Seiten stark und liefert viele wissenschaftlche Beweise, also mehr, als du hier jemals angefügt hast.
        Dein Kommentar ist auch ein schöner BEweis dafür, welches Frauenbild du hast: Du kennst das Buch nicht, beschimpfst aber ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben die Autorin und unterstellst, dass sie nicht denkt.

        Vlt solltest du dich mal an deiner eigenen NAse nehmen und selbstkritisch an Themen heran gehen, anstatt deine vorgefertigten Schubladen auf alles anzuwenden, das dir entweder Fremd ist, oder mit dem du nicht überein stimmst.

        Mehr als du mit diesem Kommentar kann man sich fast nicht bloß stellen. sehr bezeichnend.

        • „[Du] unterstellst, dass [die Autorin] nicht denkt“

          Lesen, lyightyear, zuerst lesen, dann posten! carnofis unterstellt nicht dass die Autorin nicht denkt, er konstatiert (zu Recht wie ich meine) dass DU nicht denkst. 😀

          • Das ist natürlich ne super respektvolle Grundlage dem Gegenüber zu konstatieren, dass es gar nicht denkt, wobei es lediglich einen kleinen Denkfehler gemacht hat. Ihr seid ein unsympathischer Haufen, die alles, was ihrer Meinung nicht entspricht sofort schreien „waaas neeeiinn!! DU HAST UNRECHT!!11“

            Ohne Selbstkritik, ohne Respekt vor anderen Meinungen, ein Armutszeugnis. Schade.

          • „Ohne Selbstkritik, ohne Respekt vor anderen Meinungen, ein Armutszeugnis.“

            Hier gibt es sehr viele verschiedene Meinungen, die respektvoll diskutiert werden. NUR deine Meinung erntet nicht viel Respekt.

            hmmmmm

            Warum?

            Weil es gar nicht deine Meinung ist, sondern du lediglich Maintreamkram nachplapperst, den wir hier schon Dutzende Male gehört und widerlegt haben. Es ist schwer bis unmöglich, eine Gebetsmühle auf intellektueller Ebene zu respektieren.

            Gottchen, du glaubst ja sogar, dass der PayGap ein Ding sei. Es gibt wohl keine feministische Legende, die öfter, gründlicher und überzeugender als Unsinn überführt wurde.

          • „carnofis unterstellt nicht dass die Autorin nicht denkt, er konstatiert (zu Recht wie ich meine) dass DU nicht denkst“

            😀 😀

            „Das ist natürlich ne super respektvolle Grundlage dem Gegenüber zu konstatieren, dass es gar nicht denkt, wobei es lediglich einen kleinen Denkfehler gemacht hat.“

            Ich fand das respektvoll.

            Besonders für Dich haben wir mehrfach bis ins Detail feministische Dogmen zerlegt und als Lügen entlarvt. Irgendwann muss doch auch bei Dir mal was davon hängenbleiben.

            Z.B. zum Thema Medikamentenforschung wurde Dir schon geantwortet, aber ich möchte das noch aus meinem Studentenleben unterstreichen. Mehrere meiner Kommilitonen haben für ein gewisses Salär an Medikamententests mitgemacht. Der „Job“ wurde gut bezahlt und so blieb die Frage natürlich nicht aus, warum an den Tests keine Frauen teilnehmen würden. Antwort der Pharmafirma: „Wenn einer Frau bei so einem Test was schiefgeht, haben wir ein gewaltiges Imageproblem. Das Risiko will keiner eingehen.“
            DAS hätte Criado-Perez auch erwähnen müssen, hätte sie es ehrlich gemeint.
            So ist sie nur eine weitere Opferautorin.

          • carnofis
            „Besonders für Dich haben wir mehrfach bis ins Detail feministische Dogmen zerlegt und als Lügen entlarvt. Irgendwann muss doch auch bei Dir mal was davon hängenbleiben.“

            Genau so schauen selbstgerechte Kommentare aus, die voll von Projektionen sind: Du möchtest gar keinen „Meinungsaustausch“, sondern dir ist vorher schon klar, dass du Recht hast, völlig unabhängig davon, wie gut oder schlecht ich argumentiere. Allein dieses eine Zitat von dir outet dich als selbstgerechten, unsympathischen Typen, der anderen seine „Lebensweisheiten“ aufdrängt, ohne andere Meinungen auch nur im Entferntesten zu respektieren.
            Ein Sittenbild in diesem Forum.

            Außerdem bist du dermaßen arrogant zu denken, dass ein einziger, individueller Einzelfall ein so großes Argument der Autorin widerlegen würde, ohne auch nur zu wissen, WIE sie argumentiert.

            CONCLUSIO: Du schreibst halt einfach irgendwas, findest andere Meinungen schon dann falsch, wenn du das Argumentationsgerüst nichtmal kennst. Folglich bist du völlig unglaubwürdig und in keinster Weise ernst zu nehmen.

          • „dass ein einziger, individueller Einzelfall“

            Das ist kein Einzelfall, das ist die anekdotische Illustration eines wohletablierten Faktes, den jeder außerhalb des Feminismus kennt.

            Aber es ist ja nicht nur, dass jeder, der die Gesundheit von Frauen riskiert, mit Steinigung rechnen muss, der Blank-Slate-Feminismus gefährdet Frauen auf noch subtilere Weise:

            Männliche und weibliche Gehirne können unterschiedlich auf Medikamente für Krankheiten wie Schlaganfall reagieren, aber seit Jahren befürchten Neurowissenschaftler, dass sie in den Augen des neurowissenschaftlichen Mainstreams Ausgestoßene sein könnten, wenn sie die Unterschiede hervorheben, berichtet ein Gastredakteur einer Sonderausgabe des Journal of Neuroscience Research.

            (Whipple, Tom: Sexism fears hamper brain research. In: Times vom 29.11.2016.)

      • Kann mir das mal jemand kurz und knapp erklären, was es mit den Testdummies für Autos zu tun hat?
        Mein Mann und ich sind beispielsweise gleich groß und stellen die Sitze in unseren Autos nie um, wenn wir uns abwechseln.
        Gilt das erhöhte Verletzungsrisiko prinzipiell bei durchschnittlich kleinerer Körpergröße oder hat das was damit zu tun, dass zB ein Mann einen durchschnittlich mächtigeren Brustkorb hat?

        • Frauen sind anders gebaut. Andere Schwerpunkte, andere Stabilitäten.

          Hier ein Artikel über lichtjahrs Buch:
          https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2019/feb/23/truth-world-built-for-men-car-crashes

          Inzwischen sind Femaile Dummies wohl Standard:
          https://www.hg.org/legal-articles/female-crash-test-dummies-now-regularly-being-used-27482

          Es bleibt typisch: Männer bauen die Welt, Frauen nicht. Frauen beschränken sich darauf zu nörgeln, wenn die Männer irgendeine weibliche Idiosynkrasie nicht „ausreichend“ bedacht haben.
          There is no pleasing some people.

          • Das mit dem Verletzungsrisiko hat mich ja mal interessiert. Bin dabei auf diese Seite gestoßen:

            https://www.lz.de/ueberregional/aus_aller_welt/22487700_Warum-Frauen-bei-Verkehrsunfaellen-ein-hoeheres-Verletzungsrisiko-haben.html

            „Der weltweit am häufigsten eingesetzte Crashtest-Dummy wird 50-Prozent-Mann genannt, ist 30 Jahre alt, 1,75 Meter groß und 78 Kilogramm schwer.“

            Bin ich eigentlich der Einzige, der bei den Werten dieses „50-%-Mannes“ eher an eine durchschnittliche deutsche Frau denkt?
            Nachgesehen u.a. hier:

            https://durchschnittliche.de/

            Ø Körpergröße:
            Mann= 1,80m Frau= 1,66m Mensch= 1,73m Dummy= 1,75m
            Ø Körpergewicht:
            Mann= 89kg Frau= 79kg Mensch= 84kg Dummy= 78kg
            Heißt: Der Dummy ist bei der Größe leicht näher am Mann, beim Gewicht aber deutlich näher an der Frau.

            Was überall zu lesen war, ist dass das höhere Verletzungsrisiko der Frau durch ihre geringere Körpergröße begründet ist. Das halte ich jetzt mal für Unsinn und erklärt auch, warum ich dafür keine Begründung fand. Warum sollte es riskanter sein, bei einer unfallbedingten, rapiden Verkleinerung des Fahrgastraumes kleiner zu sein?
            Der Grund wird ein anderer – nämlich Muskulatur und Knochenbau – sein. Ein Mann ist robuster und wird immer besser beim Verletzungsrisiko abschneiden. Es sei denn, man gleicht diesen frauenfeindlichen Gap dadurch aus, dass ein Detektor den Mann erkennt und dann beim Unfall den Gurtstraffer und Airbag nicht auslöst.

          • „So ein Bockmist mal wieder hier.“

            Rockbertus meint, Frauen und Männer hätten gar keinen verschiedenen Körperbau. Sie sind vollkommen ununterscheidbar. Cameron Diaz und Arnold Schwarzenegger von hinten? Rockbertus sieht keinen Unterschied.

            Und die Sonne wird nachts von Apollo im Pferdewagen unter der Erde zurück in den Osten gezogen.

            🤣

          • Bei Google wird man übrigens dafür entlassen, wenn man sagt, dass es zwischen Männern und Frauen unterschiede gibt. -> James Damore

            Vorschlag: Auf der nächsten Feminismus-Hauptversammlung einigt ihr euch ein für alle mal, ob Männer und Frauen nun in jeder relevanten Hinsicht gleich oder in sehr relevanten Hinsichten unterschiedlich sind.

            OK?

          • @lightyear:

            „Es geht aber auch um den Gender Data Gap: Dass fast alle Algorithmen Männer als Norm setzen und Frauen nicht mit denken: https://time.com/collection/worlds-coolest-places-2019/5764698/gender-data-gap/

            Die Verlinkung weiteren Unsinns aus der Feder von Frau Caroline Criado Perez hilft nicht weiter, was oben über ihr Buch gesagt wurde gilt sinngemäß auch für diesen Artikel.

            Außerdem bezweifle ich dass du verstehst was ein Algorithmus ist und wie er funktioniert, du bist also gar nicht in der Lage an einer Diskussion um einen eventuellen „gender data gap“ teilzunehmen.

            Hier ein kleines Denk-Beispiel für dich: Marathon Wettbewerbe werden in 75% der Fälle von Äthiopiern gewonnen. Du fütterst diese Daten einem Algorithmus mit dem Ziel, er möge dir zwecks Wett-Tipp den Gewinner des nächsten Marathons vorhersagen. Der Algorithmus tippt – tada! – auf einen Äthiopier.

            Reaktion Lightyear: Diskriminierung, Rassismus, Data Gap, Unfair, Gemein, böse Algorithmen!!!1!!

            Reaktion Rest der Welt: So what?

    • Lightyears, hast du dich, seit du erwachsen bist, schon mal in einen Kindersitz gesetzt?

      Oder dich gefragt warum die Plätze in der 1. Klasse teurer sind?

  6. Pingback: Doppelmoral bei Beschneidung von Jungen und Mädchen | uepsilonniks

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