8 Gedanken zu “Realistische Darstellung von Frauen in den Medien

    • Na, das Problem ist ja, dass Sophia N. unter „honest depiction“ etwas anderes versteht als wir. Sie würde natürlich Stein und Bein schwören, dass sie Männer immer ehrlich darstellt: als das, was sie wirklich sind. Alle Feministen tun das – weil es soo wichtig ist, Männer endlich mal ungeschönt darzustellen.

      • Es geht ja nicht um ihre Darstellung von Männern, sondern um die Darstellung von Menschen in den Medien.

        Das aus „Die Darstellung von Frauen in den Medien“ einzuschränken hat die selbe Nachfrage verdient wie „Die Darstellung von brünetten Frauen in den Medien“: „Wieso grad diese Menge und nicht die Gesamtmenge?“

        Und das würd mich halt interessieren.

        Ist die Darstellung von Männern generell egal?
        Ist die Darstellung von Männen nur ihnen egal? Wenn ja, warum?
        Ist die Darstellung von Männen so, dass daran nichts auszusetzen ist, weil bereits realistisch?

        Das wüsst ich gern.

    • Sie macht sich einfach nur lustig darüber, dass Feministinnen angeblich Wert auf auf „ehrliche Darstellungen von Frauen“ legen und sich selbst dann so extrem idealisiert in Comicform darstellen. Das muss man nicht überinterpretieren.

    • Weil Frauen durch die idealisierte Darstellung auf ihr Aussehen reduziert, sexualisiert und ganz dolle diskriminiert werden.
      Männer werden durch idealisierte Darstellung selbstverständlich aufgebessert und privilegiert. Weil Penis.

      Sophia zeigt sich in ihrem Tweet verwundert über den Umstand, dass sogar die größten Kritikerinnen dieses Alltagssexismusses sich auf solch herabwürdigende Weise selbst darstellen. Eh, darstellen müssen. Ein Schelm, wer Heuchelei ruft!
      Denn selbstverständlich ist hier nur die patriachalische Gesellschaft schuld, die diese armen drei Frauen in diese Lage zwingt – ein Umstand, den wir nur bekämpfen können, indem wir ihnen möglichst viel Geld zukommen lassen.
      Zufälligerweise ist das auch deren Geschäftsmodell, also nochmal Glück im Unglück gehabt.

  1. Das Witzige ist nur, dass es durchaus Frauen gibt, die den idealisierten Cartoonfassungen von Sarkeesian und ihren Schwesternschaftgenossinnen in puncto Schönheit / Niedlichkeit sehr nahe kommen. Das ist eben nur die Form weiblicher Wirklichkeit, die von Feministinnen bekämpft und ins Reich „ausschließlich männlicher Phantasien“ verbannt werden soll. Das ist wirklich die billigste und dämlichste Art, sich intersexueller Konkurrenz von den unteren Rängen ausgehend zu stellen.

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