„Tamponsteuer“: Hersteller erhöhen vor Umsatzsteuerabsenkung für Tampons etc anscheinend die Preise

Anscheinend -wer hätte es gedacht – planen Tamponhersteller die Steuersenkung auf weibliche Hygieneprodukte für Preiserhöhungen zu nutzen.

Schaut man sich den Markt an, dann scheint mir o.b. da im Bereich Markentampons ein ziemlich deutliche Markdominanz zu haben. Ich vermute mal die meisten Frauen werden für die paar Cent, die sie da nicht weniger bekommen, nicht auf geringere Qualität ausweichen wollen.

Vermutlich sehen sie da auch keine große Ungerechtigkeit und sehen es auch nicht ideologisch.

Die Reaktionen einiger Feministen fallen allerdings erwartet radikal aus:

 

63 Gedanken zu “„Tamponsteuer“: Hersteller erhöhen vor Umsatzsteuerabsenkung für Tampons etc anscheinend die Preise

  1. Wenn ich mir bei meinem Lieblings-Thailänder (oder eigentlich egal wo) etwas zum Mitnehmen (7% MwSt) hole, wird’s ja auch nicht billiger, als wenn ich’s dort essen würde (19% MwSt).

    • Für dich als Mann ist das ganz allein dein Problem.
      Für dich als Frau bedeutet das natürlich eine Diskriminierung auf Grund deines Geschlechts. Dahinter steckt das Patriachat. Du solltest eine Twitter-Kampagne lostreten. Und irgendeine „wissenschaftliche“ Abhandlung drüber verfassen (ein Magister muss da mindestens rausspringen). Auf keinen Fall darfst dua ber aufhören, dein Essen da zu holen und das woanders holen, wo es eventuell billiger ist. UND AUF GAR KEINEN FALL SELBER KOCHEN!!!! Auch nicht, um das dann anderen Frauen anzubieten, die das ebenfalls als Frechheit verstehen.

      • Ja. Wahrscheinlich aber nicht mehr lange. Irgendwer wird bestimmt mal auf die Idee kommen, auch das zum Thema zu machen. Damit’s dann auch wirklich gendergerecht wird, dürfen dann Currywurst-Buden und Burger-Läden so weitermachen wie bisher – aber die ganzen Smoothie-, Veggie, Kalorienarm-Lalala-Buden (Hauptsache, es schmeckt scheiße) müssen die Differenz beim Auswärtsverkauf auf den Preis umlegen. Oder man macht es nur für Männer teurer.

        Und wetten? Der Preis inkl. 7% wird weiterhin derselbe sein wie vorher. Der andere wird halt teurer.

        Ergebnis: Keine Sau hat was davon. Ist ja auch egal, solange die Femimimis stolz sind, etwas erreicht zu haben. Ein Scheiß-Ergebnis ist ja immerhin ein Ergebnis. Und dass von diesem Ergebnis keine Sau was davon hat, ist sogar doppelt super (Sorry, supsie) – weil’s dann weiterhin was zu Motzen gibt – denn sonst wären die Femimimis ja sinnlos.

        🙂

        Ich verstehe die Welt nicht. Es muss doch irgendwann mal in den Köpfen landen, dass Femimimis NUR Blödsinn sabbeln, Schaden anrichten, Streit säen – und unnötig Geld kosten. Sogar den Femimimis selbst.

          • Ein Mann, der zu wenig Sex hat, weil Tussis nunmal Tussis sind. Anstrengend und schwierig. Und beim Porno ist es anstrengend dauernd rumzuwixxen… Demnach kommt Frust auf.
            Das hat nichts damit zu tun, dass echt Frauenartikel aif Marketing teuerer gemacht werden, weil Frauen so dumm sind und es trotzdem kaufen.
            Selber schuld.

  2. Wie groß ist nochmal die ‚Entlastung‘ pro Jahr? Etwas in der Größenordnung eines Cocktails?

    Bei dem Thema wurde wirklich von Anfang an darauf verzichtet ehrlich zu diskutiert.
    Die wollen gar nicht wissen, das es diese behauptete Luxussteuer auf Tampons gar nicht gibt und nie gegeben hat.

    • Eher ein Glas Bier in der Kneipe. Bei DM kosten Tampons (Markenware) ca. 2€ für 16 Stück. 12% Differenz in der Umsatzsteuer sind etwas mehr als 20 cent pro Packung. Gehen wir von 1 Packung = 1 Monat aus sind das weniger als 3 Euro pro Jahr Ersparnis.

      Die Reaktionen zu dem Ganzen stehen in keinerlei Verhältnis zu dem Problem

  3. „Mir reichts. Ladies: lasst das Bluten beginnen!“

    Aha sollen wir dann auch aufhören Toilettenpapier zu nutzen? Da sind ja immer noch 19 % Mwst drauf.
    Aber stimmt, das ist ja ein Hygieneartikel, den jeder braucht, auch Männer. Eine Kampfansage einer Feministin gibt es nur, wenn etwas exklusiv Frauen betrifft.

    • Mir reichts. Inkontinente: lasst das Kacken beginnen! Dann lasst doch die Scheiße unsere Beine runterlaufen. Lasst uns doch auf den Stühlen, auf denen wir sitzen, Scheißflecken hinterlassen…in der Straßenbahn, am Konferenztisch, im Restaurant. #Windelsteuer

      • Sorry, aber den Spruch kann ich mir jetzt nicht verkneifen: „Nach einem echten Männerschiß hilf nur ein Kärcher!“
        *indi Eckezurückziehundschäm

  4. Überraschung. Und natürlich wird da jetzt eine absichtlich männliche Verschwörung draus gemacht.

    Nur gibt es nun mal eine Nachfragefunktion, die bei der optimalen Preisfindung hilft. Der Preis wird so angesetzt, dass der Erlös optimiert wird. Und wenn der Steueranteil sinkt, heisst das noch lange nicht, dass der Preis in einem Markt sinkt.

    Aber das ist wohl wieder einmal zu kompliziert für feministische Aktivist*en.

  5. Hier zeigt sich wieder mal gut, wie gewisse Feministinnen und gewisse Teile der Identitätslinken den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sehen, Für ein paar Cents macht man einen Riesenaufstand, aber die globale und nationale Ungleichheit (mit gewissen Ausnahmen von gewissen Staaten wie China, die sich aus der Armut befreit haben etc.) zwischen Vermögen und Einkommen, die übrigens seit den späten 1970er Jahren wieder stetig zugenommen hat, kommt überhaupt nicht in den Blick.

  6. Wer möchte wissen, wie schön die Welt sein wird, wenn endlich die empathischen Frauen das Ruder übernehmen?

    Ich empfehle diesen Artikel als Illustration
    https://www.nzz.ch/feuilleton/cancel-culture-wenn-schriftstellerinnen-leserinnen-mobben-ld.1534652

    Derart gecancelt, löste Nelson ihre Social-Media-Konten auf, aus Angst, der Aufruhr könnte ihr Studium und ihre Karriere gefährden. Nelson studiert im Master der Linguistik, ironischerweise mit dem Schwerpunkt Online-Aggression. Dass diese hier völlig aus dem Ruder gelaufen war, dämmerte einigen Beobachtern schliesslich doch noch.

    Es war eine Machtdemonstration von etablierten, scheinbar wohlmeinenden feministischen Autorinnen, die eine unbekannte Studentin in Grund und Boden mobben.

  7. Ich finde das gut so. Saskia Esken hat gerade erst erneut wiederholt, wie gefährlich Steuersenkungen sind.
    Das Unternehmen hat mit der Preiserhöhung nur im Sinne der Gesellschaft gehandelt. Die gefährliche Steuersenkung wird damit zum Wohle aller ausgeglichen. Und der Staat hat wieder das Geld, das er braucht.

    • Die Esken könnte sogar Recht haben. Ich behaupte mal ganz keck, dass Steuersenkungen NIE beim „Verbraucher“ ankommen. Entweder werden die Preise so erhöht, dass es aufs gleiche hinausläuft – oder es werden neue Abgaben hinzuerfunden, mit denen man dann noch schlechter da steht.

      Und zudem fehlen die Steuern dann in der Staatskasse. Klassische Lose-Lose-Situation.

      • Steuersenkungen… Das, was sich Leute wünschen, die sich für reich halten.

        Wären sie tatsächlich reich wären Steuersenkungen ihnen egal, da Steuern dann nur ein theoretisches Problem wären.

      • Natürlich kommen in einer Marktwirtschaft Steuersenkungen beim Verbraucher an. Voraussetzung ist allerdings ein Wettbewerber. Ein Monopol hat zunächst keinen Grund, den Preis zu senken.

  8. Vielleicht haben sich Herr Johnson & Herr Johnson gesagt: Solange die Deutschen die Mehrwertsteuer auf Hygieneprodukte für bedürftige Kinder und Alte nicht reduzieren, sondern nur einseitig starke Frauen entlasten, solange machen wir die Produkte immer wieder entsprechend teurer. Vielleicht gibt es jetzt kräftigere Rabattaktionen auf Kinderwindeln und Inkontinenzprodukte, die durch die Mehrerlöse bei Tampons querfinanziert werden. Eigentum verpflichtet ja bekanntermaßen, Und wenn Staat und Gesellschaft die Kinder, die Alten und Kranken bei sozialen Maßnahmen ignorieren, wer kann dann noch helfen?

    Damit würden die Johnsons die Regulierung übernehmen, für die eigentlich der Staat zuständig sein wollte. Solange der aber nur der willfährige Handlanger der immer weiter über Benachteiligung jammernden Frauen ist, müssen halt Johnson & Johnson ran und Penaten-Creme auf die Wunden unserer Gemeinschaft schmieren.

    http://www.jnj.de/ueber-uns/storys/so-hilft-deutschland.html

    • Eigentlich doch ein schöner Gedanke, dass sich am Ende nur das kapitalistische Patriarchat um die wirklich Bedürftigen kümmert. Zum Retten müssen halt wie immer die Männer ran – und die Suppe auslöffeln.

  9. Immer wieder dasselbe mit dem Femimimis. Während wir alten, weißen cis-Säcke vom Patriarchat im Studium bzw. in der Ausbildung wenigstens noch ausreichend Wirtschaftswissen ansammeln konnten, war uns die Sache mit der Preisbildung im Markt anhand dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage bekannt, und wir haben daher bereits Anfang Oktober korrekt vorhergesagt, dass der Preis für diese Artikel nicht der Steuersenkung folgen wird. Wenn man aber an der Uni nur feministischen Ausdruckstanz und Genderunterdrückung studiert hat, dann ist dieses Ergebnis wohl tatsächlich überraschend.

    • Eigentlich ist es auch egal. J&J wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, würden sie die Preise tatsächlich nach unten anpassen. Was die Kundinnen bis jetzt gezahlt haben, werden sie auch in Zukunft zahlen.

      • Wieso nach unten anpassen? Die Umsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten, der weitergereicht wird bis zum Endkunden, also dem Verbraucher.
        Insofern gibt es da nicht so viel anzupassen.

        Es macht im Sinne der Gewinnmaximierung aber natürlich Sinn, den Preis der hergestellten Ware nach oben anzupassen. Der Großhandel bzw. Händler kauft ja zu dem „alten“ Preis und verkauft auch selbst zum „alten“ Preis Lediglich Feministinnen maulen, werden aber sehr wahrscheinlich trotzdem die Produkte weiterhin kaufen.
        Ändert sich ja eigentlich nix, Raider heiß immer noch Twix und das Thema „Tamponsteuer“ dürfte sehr schnell vergessen sein, wenn die nächste (angeblich frauenfeindliche) Sau durchs Dorf getrieben wird.

        • Der Verkaufspreis beinhaltet die Mehrwertsteuer. Eine Nichterhöhung des Preises nach Steuersenkung käme einer Anpassung nach unten gleich. Aber egal, wir meinen das Gleiche.

  10. Es geht bei dieser Sache um die heilige Mumu und deren Versorgung. Das ist das zentrale Motiv des Feminismus und die Reaktionen darauf sind entsprechend emotional. Geht es der Mumu schlecht, geht es den Frauen schlecht. Muss man wissen.

  11. Waren es nicht insbesondere Frauen (Greta, Neubauer, …), die eine Erhöhung aller Preise von allen Produkten (CO-Steuer) befürworten. Warum sollte ein Unternehmen also auf der einen Seite die Preise wegen der reduzierten USt für den Verbraucher-Senken, wenn es auf der anderen Seite die Preise wegen CO2-Steuern und Umweltauflagen die Preise ohnehin (irgendwann) wieder erhöhen muss.

    Insbesondere die Hygieneprodukte von Frauen gelten doch als besonders umweltbelastend und eines der größten Verschmutzer der Weltmeere.

    https://www.rtl.de/cms/muell-ranking-dieses-plastik-landet-am-haeufigsten-im-wasser-4375052.html

    Und da insbesondere Frauen Anhänger der Weltuntergangssekten sind, sollten sie doch besonders gerne hohe Preise für Verbrauchsprodukte bezahlen, um die Menschen auf diese Weise zu zwingen, weniger zu verbrauchen bzw. umweltschonendere Produkte zu verwenden (z.B. wiederverwendbare Stoffwindeln).

    Kaum ein Mensch nimmt im Übrigen Dauerheulsusen ernst. Keiner hindert Frauen, selber Unternehmen zu gründen und dann das Gegenteil von dem zu tun, was sie ständig beplärren.

  12. Sie könnten die Dinger auch einfach selber produzieren. Ich meine, wir reden hier von einem Stück Stoff und evtl etwas Plastik. Das kostet in der Massenproduktion bestimmt weniger als 1ct / Stück.
    Aber das wäre den Feministinnen wohl zu männlich Probleme tatsächlich selbst zu lösen.

  13. Wann bekomme ich eigentlich mal einen steuerlichen Ausgleich dafür, daß ich als Mann Wehrdienst leisten mußte? Ich hab das mal grob durchgerechnet. Diese geschlechterspezifische Diskriminierung hat mich mal locker 24.000 € gekostet. Immerhin konnte ich deswegen erst ein Jahr später in meinem Job beginnen. Und lege fairerweise das Gehalt meines ersten Berufsjahres zu Grunde – obwohl das Jahr ja am Ende fehlt, wo ich wahrscheinlich sehr viel mehr verdiene. Und die jährlichen Gehaltserhöhungen erfolgten ja auch entsprechend jeweils ein Jahr später. Da kommen eine Menge Tampons zusammen.

    • Und wie sieht es damit aus, dass Männer im Durchschnitt größer sind und die körperlich anstrengenderen Arbeiten verrichten, so dass diese einen erheblich höheren Kalorienbedarf haben. Männer müssen also im Durchschnitt mehr Nahrung zu sich nehmen, so dass es im Zuge der Gleichschaltung aller Menschen sich doch geradezu aufdrängt, dass Männer Nahrungsmittel viel günstiger einkaufen können müssen.

      Laut Google verbraucht ein durchschnittlicher Mann (25-51J) 2.400 Kcal und eine durchschnittliche Frau nur 1.900 Kcal pro Tag.

      Männer müssen also ca. 25% mehr Kalorien zu sich nehmen, so dass es demnach im Zuge der pauschalen Gleichschaltung endlich ein Gesetz geben muss, dass Supermärkte für Männer und Frauen unterschiedliche Lebensmittelpreise angeben müssen. Die Lebensmittelpreise für Männer dürfen demnach nur ca. 80% der Lebensmittelpreise für Frauen betragen, damit Männer und Frauen im Bereich der Lebensmittelversorgung endlich nicht mehr diskriminiert und benachteiligt werden.

      • Neeneenee das gilt nicht. Weil Männer sind ja nur größer, weil sie schon als Kinder den Mädchen das ganze gute Essen wegfuttern. Also sind sie selber schuld dran, daß sie größer sind und einen höheren Energiebedarf haben. Außerdem sind Männer deswegen auch in einem stärkeren Maße Schuld an allen mit der Lebensmittelherstellung einhergehenden Umweltproblemen.

        • Ich glaube hingegen, die Größenunterschiede sind sozial konstruiert und das Männer größer sind als Frauen ist eine Erfindung der cis-heteronormativen Gesellschaft.
          Es handelt sich tatsächlich um die performative Darstellung des sogenannten Sexualdimorphismus, also den Mythos, es gäbe die Binarität der Geschlechter.
          Wenn Frauen sich das patriarchale Nikotinpflaster abreißen, werden sie feststellen, „größer“ oder „kleiner“ sind nur falsche, männliche Optionen in diesem binären Geschlechterbild.
          Frauen können die internalisierte Kleinwüchsigkeit so überwinden oder wir behandeln sie mit der matriarchalen Streckbank.
          Es gibt nichts, was man nicht mit ein paar Diskursen lösen könnte! 🙂

          • Das Problem lässt sich ja leicht geschlechtsneutral lösen. Im Zuge der Zwangsgleichmachung aller richten sollten die Supermärkte gezwungen werden, unterschiedliche Preise für alle Körpergrößen für Lebensmittel anbieten zu müssen. Je kleiner der Einkaufende (w / m / d) ist und keinen anderen Energiebedarf nachweisen kann (z.B. weil er/sie/es auf dem Bau den ganzen Tag lang Ziegelsteine schleppen muss), desto teurer werden die Lebensmittelpreise, so dass jeder Mensch seinen erforderlichen Lebensmittelbedarf zu den identischen Einkaufspreisen decken kann.Es muss endlich die Diskriminierung der Menschen aufhören, die von der Natur bestraft wurden und mehr Lebensmittel benötigen.

          • Eine ausgezeichnete Idee! 🙂

            Aber eine sogenannte „Natur“ hat es nicht gegeben, vielmehr war es – wie Marylin French schon ausführte – so, dass Männer in geheimen kultischen Zusammenkünften verabredeten „Männer“ zu sein, um Frauen zu unterwerfen. Dadurch erhielten sie ihre größere physische Stärke, bzw. verwendeten sie, um Frauen zu unterwerfen und dadurch erhielten sie ihr neues Selbstverständnis als Männer und also ihre größere physische Stärke.
            Vorher hingegen herrschte das Matriarchat und beide Geschlechter (und alle dazwischen) waren gleich groß und stark.
            Von daher ist Differenz Unterdrückung und Zwangsgleichmachung gibt es nicht, sondern es handelt sich vielmehr um die Beseitigung von Ungleichheit als Form patriarchaler Unterdrückung!

          • @ xyz

            Warum die Märkte verpflichten? Viel besser für den Staat wäre es doch, dass auf demselben Wege zu managen, wie man sich auch schon die Klimahysterie zunutze gemacht hat, um den Michel künftig noch ein Bissel besser schröpfen zu können: man erfindet einfach Steuern oder hebt die bestehenden flexibel an.

            Ein Beispiel, welches unsere schon per Gruppenzwang auf politische Korrektheit gedrillten Regenten so nie umsetzen würden: Eine typische „Body Positivity“-Aktivistin (bekanntlich trifft es „Fat Acceptance“-Aktivistin weit besser) karrt 20 Tiefkühlpizzen an die Kasse (wird wohl heute ein etwas längerer Fernsehabend…?!). Ihr Körpervolumen (oder heißt es Körperwalumen) kann, sollte kein dem widersprechendes medizinisches Gutachten vorliegen, als Nachweis eines deutlich energieunbewussten Lebensstils gesehen werden, weshalb in diesem Fall die 20 Tiefkühlpizzen nicht mit 19 sondern satten 250 % Mehrwertsteuer belastet werden. So käme der Staat an satt Steuergelder und die Aktivistin würde sich noch einmal überlegen, ob sie wirklich so viel Geld für ein einziges Abendessen ausgeben will.

            Win-Win würde ich sagen… 😉

          • Und wie kommt es dann, dass meine Schwester trotz der identischen Erzeuger ca. 15cm kleiner als ich ist und auch schon bei der Geburt deutlich kleiner als ich war, obwohl meine Eltern erst ab der Geburt die Geschlechter kannten?

            Im Geheimrat des Patriarchats müssen wirklich geniale Köpfe arbeiten, so dass deren Agenda sogar schon in der genetischen Veranlagung der jeweiligen Menschen verankert werden konnte.

            Woran liegt es, dass Frauen bzw. in der Vereinigung der Hardcore-Feministinnen keine so schlauen Köpfe hervorbringen kann, die mit ähnlicher Intelligenz ihre Agenda in die Genetik aller Menschen verankern kann?

          • @Billy Coen
            Dass Übergewichtige einen besonderes hohen Steuerbetrag bezahlen müssen, weil diese einen feigen Angriff auf die sozialistische Volksgesundheit unternehmen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und muss daher gar nicht besonders erwähnt werden.

            Dieses lässt sich aber bereits ausreichend über die körpergrößenbezogene Umsatzsteuer lösen. Richtwert ist ja, was ein Idealgewichtiger der jeweiligen Körpergröße für einen Energiebedarf hat, so dass auf diese Weise dann alle Idealgewichtigen jeder Körpergröße mit dem gleichen Geldbetrag seine für das Idealgewicht notwendige Kalorienzufuhr betreiben kann.

            Wer übergewichtig ist und mehr sich nimmt, muss dann logischerweise auch mehr Lebensmittel einkaufen und zahlt auf diese Weise auch entsprechend mehr Steuern.

            Problematisch sind eher die Untergewichtigen, die mit ihrer Lebensweise ebenso die sozialistische Volksgesundheit im Durchschnitt eger schädigen und dreisterweise auch noch weniger Nahrungsmittel einkaufen, also auch noch weniger Steuern zur Allgemeinheit beitragen. Dieses Problem lässt sich daher nicht so einfach über die Supermarktkasse lösen. Hier muss man daher für eine Sonderstrafsteuer für Untergewichtige nachdenken, um auf der einen Seite dafür sorgen, dass auch diese Menschen mindestens so viel Geld ausgeben müssen, wie alle Idealgewichtige für ihre Lebensmittelzufuhr ausgeben und um auf der anderen Seite diese Menschen dafür zu bestrafen, dass diese eine volksgesundheitsschädliche Lebensweise haben und überdurchschnittlich Gesundheitskosten für die Allgemeinheit verursachen.

    • Selbstverständlich gar nicht.
      Auch die Zivildienstleistenden mit 16-24 Monaten Ersatzdienst mussten sich erzählen lassen, das wäre keine Ungerechtigkeit, denn schließlich würden Frauen Kinder bekommen.
      Als hätte es eine Gebärpflicht gegeben…
      Nun wäre es aktuell nahe liegend, kinderlose Frauen im Alter von 110% Menopause geschlechtergerecht zum Dienst zu verpflichten.
      Selbstverständlich können sich individuell bei mir/uns freikaufen (ich akzeptiere paypal, Visa und Sofortüberweisung).
      Ansonsten müssten zum Beispiel Frau Schwarzer und Frau Schrupp 10 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig werden.

      • „Ansonsten müssten zum Beispiel Frau Schwarzer und Frau Schrupp 10 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig werden.“
        Die Frage ist, ob sich die Gesellschaft das leisten kann.

      • Ansonsten müssten zum Beispiel Frau Schwarzer und Frau Schrupp 10 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig werden.

        Mit einem Schlauch rumspritzen – das ist einer Feministin nun wirklich nicht zumutbar. Allenfalls könnten sie einen Regentanz aufführen und Hydranten umarmen, um das Feuer zu löschen.

    • Bei mir waren es sogar zwei, weil mehr als ein Jahr. Da kommt als Ing was zusammen. Der lächerliche Sold als Zivi gleicht das nicht wirklich aus. Hinzu kommt der verringerte Rentenanspruch.

      • Ja der o.g. Betrag ist ja auch schon die Summe bereinigt um den erhaltenen Sold. Aber Rentenanspruch usw. hab ich sogar hinten runterfallen lassen.
        Wobei ehrlich gesagt das Jahr nicht komplett verloren war. Mann hat ja auch einiges gelernt. Putzen kann ich immer noch besser und gründlicher als die meisten Frauen, die ich kenne. :-)))
        Ich musste mir ja auch oft vorhalten lassen, daß ich ja statt Wehr- auch Zivildienst hätte machen können. Nur ging das nicht. Zivildienst wären 3 Monate länger gewesen. Dann hätte ich nicht zum Datum starten können und alles wäre hinfällig gewesen.
        Und während niemand gezwungen wird, schwanger zu werden (jedenfalls nicht von Vater Staat) sah das mit Wehr- und Wehrersatzdienst ganz anders aus. Und das kann jederzeit wieder eingesetzt werden.

  14. Mir ist wirklich und wahrhaftig unbegreiflich, wie diese jetzt laut schreienden Aktivistinnen ernsthaft so naiv sein konnten, auch nur eine SEKUNDE daran zu glauben, diese (objektiv weitgehend bedeutungslose) Märchensteuersenkung könne ernsthaft bei den Verbraucherinnen ankommen.

    Es war von Anfang an absolut jenseits auch nur angedeuteten Zweifels klar, was passieren würde. Sowas ist doch die perfekte Preiserhöhung.
    Man kann den Endpreis unverändert lassen und verdient TROTZDEM mehr Geld damit.

    Und, darüber sollte man sich doch auch keine Illusionen machen, die Mehrzahl der Frauen interessiert die ganze Aktion sowieso nicht. Weil die nicht blöde sind und genau wussten, wie es ausgehen wird.
    Weil die Mehrzahl der Frauen sich für so absurde radikalfeministische Grabenkämpfe gegen imaginierte Windmühlen einen Schei** interessiert.

    Die machen einfach mit ihrem Leben weiter und erwarten nicht, dass ihnen jemand anders den Ar*** hinterherträgt. Und genau deshalb BRAUCHEN sie auch niemanden.

    • Weil es im feministischen La-la-land wirklich eine „pink-Tax“ geben MUSS.
      Es muss eine Steuer geben, die besonders, insbesondere und ausschließlich Frauen benachteiligt, einfach, weil sie nur biologische Frauen sind.
      In der Neuzeit muss es einen Kapitalismus geben, der nicht nach Gesetzen des Marktes funktioniert, sondern nach denen des „Patriarchats“ (TM).

      Dass der männliche Bartwuchs mit Rasierern und – klingen versehen wird, für die der volle Mehrwertsteuersatz fällig ist? Scheiß drauf, lenkt nur ab!
      Es muss aus der besonderen Biologie von Frauen eine besondere Benachteiligung erwachsen.
      Denn dass der teure pinke Rasierer elegant damit gekontert worden ist: „Dann kauf dir doch einen schwarzen für Männer, Schwachmatin!“, diese narzisstische Kränkung haben sie kaum verwunden.

      „Bluten, es hat etwas mit bluten zu tun!“ – war demzufolge die Antwort.
      Nachdem dieses Alleinstellungsmerkmal benannt war, begann der Vagina-Monolog inkl. quengeln, lügen und Selbstmitleid (die feministische Steigerungsform von Mitleid).

      Die feministische Hexe küsste den Frosch, der wurde zu einem der beiden führenden Kapitalisten von Procter&Gamble und sie erkannten die fantastische Gelegenheit, den Preis für ein Produkt anzuheben, ohne den Preis für das Produkt wirklich anzuheben.
      Mit den Boni für diesen genialen Schachzug können sie noch so manche Vagina stopfen!
      Hallelujah! 🙂

      Feministinnen schwer beleidigt, Patriarchat funktioniert in einem System, welches so funktioniert: „Gewinnerzielungsabsicht ist das Ziel, mit einem Unternehmen Gewinn zu erwirtschaften.“
      Wer hätte das im feministischen Glaubenssystem auch nur ahnen können???
      Es hat ganz bestimmt etwas mit dem biologischen Geschlecht der Führung von P&G zu tun…

      PS: Leider wird das identische Spielchen auch bei der Deutschen Bahn gespielt werden. Wollen wir wetten? 😦

    • diese (objektiv weitgehend bedeutungslose) Märchensteuersenkung

      Soweit ich weiß, sind das jährliche Steuermindereinnahmen von rund 33 Millionen Euro.
      Während die jetzt durchgeführte Feministinnenbevorzugung für die Einzelne kaum Auswirkungen haben wird, fehlt der Allgemeinheit dadurch schon ein nettes Sümmchen. Die Kohle hätte man ja z.B. mal in Gewaltschutz für Männer ausgeben können.

      • Touché.

        Ich hatte tatsächlich die Bedeutung für die einzelne Frau gemeint.
        Aber korrekt. Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung ist eine andere.

    • Ja. Die müssen das Geld auch nicht verdienen, das sie ausgeben, und dem sie hinterherjammern. Sonst hätten die sich längst über Klopapier beklagt. Oder darüber, das Take-Away-Essen genauso teuer ist wie Im-Lokal-Essen. Hauptsache Klappe aufreißen und irgendwas NOCH kaputter machen. Heulen Sie bitte weiter, hier gibt’s nichts zu sehen.

  15. Dass jetzt kurzfristig kein günstigerer Preis resultiert, hat GAR NICHTS damit zu tun, dass Tampons nicht doch und tatsächlich billiger geworden sind – und das ist die langfristige und relevante Tatsache hier.

    Preispolitik von Unternehmen richtet sich zum guten Teil nach der Konkurrenzsituaion und da werden üblicherweise phasenweise auch Verluste hingenommen, so dass es gut sein kann, dass die Preise schon „unter Wasser“ waren und demnächst sowieso angehoben worden wären.

    Dass die Hersteller sich jetzt verschworen hätten einen Bonus-Profit einzustreichen, ist dagegen unwahrscheinlicher und viel eher einem antikapitalistischem mindset zu verdanken.

    Und überhaupt: Viel wertvoller als die paar Euro durch die Steuererniedrigung ist den Femis doch sicherlich mal wieder ihren gemeinsamen Hass in die Gesellschaft kippen zu können, das mit „Metoo“ pfeift schon ganz erbärmlich aus dem letzten Loch.

  16. Nanu? Fast könnte man vermuten, die „Luxus-Steuer-Kampagne“ sei von dem Herstellerkonsortium initiiert und orchestriert worden, um die Rendite zu erhöhen 😉

    Selbst wenn man dafür einen satten sechsstelligen Betrag für den Aufwand annimmt, hat sich das schnell amortisiert…Hihi, Feministas und SJW sind in einer Ochlokratie einfach und nützlich.

    • Der Gedanke ist auch lustig; gewissermaßen ein Astroturfing andersrum. 🙂

      Aber wahrscheinlich ist das am Ende eine Aufmerksamkeits-Sache. Ich glaube nicht unbedingt, dass die Femimimis dumm sind, und wenigstens die ein oder andere dürfte sich auch im Klaren darüber sein, wie Marktpreise entstehen, und folglich eine Senkung der USt auf Tampons am Ende allenfalls nur in Bruchteilen bei der Endkundin ankommt. Egal, was passiert, kann man die Nummer also ausschlachten, wie ein Catch-22.

      Ergebnis a) The Powers That Be (aka das böse Patriarchat) verweigert sich der Steuersenkung. Dann schimpfen wir auf das böse Patriarchat.
      Ergebnis b) Steuersenkung wird durchgesetzt, aber kommt (s.o.) nicht an. War natürlich das böse Patriarchat dran schuld.

      In beiden Fällen kann frau dann noch Bonus-Punkte beim Aufmerksamkeitswettbewerb durch Trotzreaktionen sammeln („ich lass mir dann das Blut die Beine runterlaufen“, so ungefähr wie ein dreijähriges Kind, dass an der Kasse nicht das Süßwarenregal leerräumen darf).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.