Serienvergewaltiger verurteilt wegen 159 Taten

Ein Bericht über einen Massenvergewaltiger:

Reynhard Sinaga was found guilty of 159 counts of sexual offenses against 48 different men, and must serve 30 years before he is considered for release. Police said the true number of his victims is likely to have been higher, having found evidence linking him to assaults on as many as 190 different people.
Details of his campaign of assault were suppressed while trials were ongoing, but can now be published.
Sinaga, 36, approached men in the early hours of the morning outside nightclubs in Manchester, striking up a conversation and offering them somewhere to sleep or promising them more alcohol.
Once he had brought them to his flat he would lace their drink with a drug — most likely GHB, police said — then film himself raping them while they slept. His comatose victims were unaware they had been assaulted.
Sinaga’s attacks only came to light in 2017, after an 18-year-old victim woke up at 6 a.m. while being assaulted. The victim managed to fight him off, and crucially was able to grab Sinaga’s white iPhone before leaving the apartment.
He went to police, who discovered 3.29 terabytes of graphic material on Sinaga’s phone — the equivalent to 250 DVDs. In some cases the assaults lasted hours, with one particular attack taking place for eight hours.
Sinaga’s victims, who were usually heterosexual and were often students, were seen snoring and in some cases vomiting while Sinaga raped them, Britain’s Crown Prosecution Service said. When a groggy victim was starting to wake, Sinaga would push them back to the floor to continue his assault, or snatch away his phone to avoid suspicion.
Irgendwie finde ich es erstaunlich, dass man jetzt bei der Verurteilung, das erste mal von dem Fall hört. Hätte er 48 Frauen vergewaltigt, dann wäre der Prozess sicherlich weitaus bekannter geworden. Es hätte massenhaft Aufklärungskampagnen gegen Rape Drugs und die damit verbundene allgegenwärtige Gefahr gegeben und auch noch Vorhaltungen gegen das Patriarchat, dass nur in einer solchen Rape Culture wie bei uns im Westen ein Mann so lange damit durchkommen kann. Gut, dafür hätte er vielleicht auch noch weiß sein müssen.
Dennoch ganz erstaunlich, dass er seine Taten so lange praktizieren konnte.

28 Gedanken zu “Serienvergewaltiger verurteilt wegen 159 Taten

  1. Krasse Story! Aber ja: er genügt halt nicht den notwendigen Klischees. Indonesische Herkunft, homosexuell, und ausschließlich männliche Opfer, anstatt ein Straight White Man, der über Frauen herfällt. »Toxisches Schwulsein« oder »gay-of-color rape culture« passen in keine intersektionale Schublade.

  2. Der Begriff Rape Culture stammt doch aus US-Gefängnissen und es ging dabei um die hohe Anzahl von Vergewaltigung von Männern, die bekannt ist und die niemand interessiert. Feministinnen haben den Begriff übernommen, nur werden Vergewaltigungen von Frauen gesellschaftlich diskutiert und verurteilt. Nur bei Männern schweigen lieber alle.

    Sind die anderen 158 Männer nicht zu Polizei gegangen?

        • „Es ist schwer vorstellbar, dass man einen Marathon-Anal-Fick hinterher nicht merkt.“

          Keine Ahnung, fehlt mir die Erfahrung.
          Nun sind Asiaten aber auch nicht dafür bekannt, sonderlich gut bestückt zu sein.
          Wenn ich bei der Vorsorgeuntersuchung den Finger meines Arztes mal mit den asiatischen Penissen vergleiche, die ich im Fitnessstudio so unter der Dusche sehe…
          Aber Du hast wahrscheinlich Recht, das dauert auch keine acht Stunden.

          • Schwer vorstellbar, dass die Männer unter der Dusche alle einen Ständer haben. Insofern ist die Größe mit dem Zeigefinger vielleicht nicht vergleichbar

      • Schon interessant, dass die vielen Männer, die da nachts mitgegangen sind, betäubt und missbraucht wurden, offenbar keine Anzeige erstattet haben. Vielleicht haben sie kein Vertrauen in die staatliche Gewalt und Hilfe, oder sie sind auf der Wache abgeblitzt (Warum gehen Sie denn da einfach mit? Hätten Sie mal besser nicht machen sollen.). Wer sollte ihnen denn auch helfen? Die vielen Beratungsstellen für sexuell missbrauchte erwachsene Männer?

        Es ist nicht unbedingt Scham, wenn man wegen einer solchen Geschichte nicht in den Abendnachrichten vorgeführt werden will. Wenn man kein Opferstigma haben möchte, sondern den Kram schnell verdrängt und vergessen will.

        Ich denke, Männer rufen generell nicht so oft nach Obrigkeit und Beschützern, sie wissen, dass sie mit dem Scheiß alleine bleiben werden. Das ist bei Frauen ganz anders. Die delegieren selbstverständlich ihren subjektiven Anspruch auf Beschütztwerden an die Gesellschaft.

        • Kann mir gut vorstellen das welche davon zur Polizei gegangen sind und dort nicht ernst genommen wurden, das ist ja nachweislich bei häuslicher Gewalt auch so.
          Das mit den Medien kann auch ein Grund sein. Das zeigen die Journalisten regelmäßig das ihnen die Anonymität von Männern wenig schert, sie diese aber zeitgleich bei weiblichen Tätern trotzdem schützen.
          Und leider wird Vergewaltiger Mann gesellschftlich nicht ernst genommen und kann mit Spott oder einen ‚hat dir bestimmt gefallen du homo‘ anstatt Mitgefühl rechnen. Daher kann man verstehen daß man damit nicht in der Öffentlichkeit landen will.

  3. In Anbetracht der Zustände in britischen Gefängnissen bringt der gute Mann beste Voraussetzungen für sein künftiges Leben hinter Gittern mit.

    Bis jetzt war es nur Vorspiel, ab der Haft beginnt seine volle sexuelle Entfaltung. Rape culture is here to stay.

  4. Ob das relevant ist?

    „He was studying for a PhD at the University of Leeds (…).
    His thesis was entitled „Sexuality and everyday transnationalism. South Asian gay and bisexual men in Manchester,“ PA reported.“

    Riecht nach einem Daft-Studies Fachbereich…

    • Das kann nur Gender Studies oder ein ähnliches Jammerfach sein. Nur dort kann man eine „wissenschaftliche“ Arbeit über sich selbst und die eigenen Befindlichkeiten schreiben.

      Ist ansonsten wie bei den Rotherham – Mädchen. Feministinnen interessieren sich ausschließlich für sich selbst und ihre eigene Kaste: Weiße Akademikerinnen aus der Großstadt (gerne lesbisch) mit so vielen Privilegien, dass sie kaum noch laufen können. Okay, ein paar Alibi – POC dürfen auch noch mitmachen.

  5. Vergleichbar mit Rotherham: https://www.tagesschau.de/inland/katholische-kirche-missbrauch-aufarbeitung-101.html

    “ Ergebnis: 3677 Kinder und Jugendliche sind von 1670. Klerikern missbraucht worden; die Dunkelziffer dürfte deutlich darüber liegen. “

    Fast 10J her und immer noch nicht Aufgearbeitet…, die Kirche darf weiterhin zensieren, Aufschreien tut die Gesellschaft lieber wenn jemand einen Busenwitzmacht…

    Es gab auch den Fall eines Klinik-Arztes, der durch pädophile Neigungen auffiel, er vollzog unnötige Untersuchungen an gesunden Jungen. Es gab eine Weisung er dürfe ohne Begleitung (Schwester) keine Jungen mehr Untersuchen, diese wurde aber kaum beachtet. Die zuständige Staatsanwältin schloss den Fall einfach, da der mutmaßliche Täter verstarb (mit einem Jungen neben ihm im Bett). Dies, obwohl vermutlich weit mehr als 50 Jungen Opfer von pädophilen Behandlungen wurden. Der vermeintliche Täter konnte jahrelang weiterhin Kinder in Kampfsport unterrichten, und jahrelang erfuhren die Eltern nichts von Akten, in denen ihre Jungen als wahrscheinliche Opfer aufgeführt waren.

  6. Ganz erstaunlich, wenn (über) hundert Männer in Reihe bei der Polizei ausgelacht wurden, erzählend sie wurden von einem indonesisch wirkendem Reynhard vergewaltigt.
    Gibt vermutlich in UK nen Anfangsverdacht der die Spezialeinheiten die Social Media Accounts wegen Islamophobie durchforsten lässt.

    Ne, finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht erstaunlich.

  7. Die Geschichte erinnert an Stephen Port. Seit ich nach alten Folgen von Aktenzeichen XY gesucht habe, empfiehlt mir Youtube ständig Mord-Dokus aus USA und UK. Sorry 🙂

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