Alter der Männer bzw Frauen vs. Alter der Frauen/Männer, die sie am besten aussehend finden (und wen sie dann anschreiben)

Die nachfolgende Grafik wurde auch verschiedendlich schon in den Kommentaren gepostet und war auch schon Anlass zahlreicher Diskussionen, etwa auf Twitter, es wird Zeit, dass ich sie auch hier aufführe:

Vorlieben der Frauen bei Männern bezüglich des Alters

Vorlieben der Männer bezüglich des Alters von Frauen

Vorlieben der Männer bezüglich des Alters von Frauen

Man sieht, dass Männer unabhängig von ihrem eigenen Alter Frauen um die 20 am attraktivsten finden, während Frauen Männer um ihr Alter herum am attraktivsten finden.

Ich habe sie aus diesem Artikel über ein Buch, in dem sie auftaucht

Men, regardless of their age, tend to say women in their early 20s look best, while women are most attracted to men their own age.

To make these charts, Rudder looked at the preferences of OkCupid users. As you can see, a woman’s taste in men typically evolves as she ages, while a man’s taste in women stays the same no matter how old he gets.

Also die Auswertung der Präferenzen bei OKCupid, einem Datingportal.

Die tatsächliche Datingwelt stellt sich dann wieder anders dar, wie die nachfolgenden Auswertungen aus dem gleichen Buch zeigen.

Hier wird die Auswertung in welchem Alterbereich Männer Suchen bzw wie sie den Altersbereich einschränken.

Wie man sieht ist die Spannbreite nach unten deutlich größer als nach oben. Sie kommt gleichzeitig ab einem gewissen Alter nicht in die Nähe des Bereiches der Frauen, die sie am hübschesten finden.

Eine weitere Grafik zeigt welches Alter von Männern angeschriebene Frauen haben. Auch hier zeigt sich, dass Männer natürlich den Korridor deutlich größer abstecken, gerade da auf Datingseiten letztendlich immer auch ein Aspekt das „Number Game“ ist, also das Anschreiben sehr vieler in der Hoffnung, das eine interessiert ist und zur Not eine nachträgliche Sortierung. 

Für die nächste Grafik wurden die Nachrichten von 10.000 Männern ausgewertet und sie bildet den Auschnitt der Nachrichten dieser 10.000  Männer an 20jährige ab:
Wie man sieht haben 20jährige Männer auch recht häufig 20jährige Frauen angeschrieben, allerdings sinkt dann der Anteil rapide ab. 20jährige bekommen demnach kaum Nachrichten von 30jährigen oder Alter

Männer haben danach sehr deutliche Vorlieben, was Schönheit angeht, aber – romantisch wie wir nun einmal sind – ist Schönheit nicht alles, sondern wir schauen natürlich auf die Seele.

Etwas weniger verklärend dürften auch die Erfolgschancen eine wichtige Rolle spielen, zumal IMHO Okcupid auch eben nicht Tinder ist und eher auf Beziehungen geht.

Vergleiche zu den Alterpräferenzen von Männern auch:

 

44 Gedanken zu “Alter der Männer bzw Frauen vs. Alter der Frauen/Männer, die sie am besten aussehend finden (und wen sie dann anschreiben)

  1. Vielen Dank für diese Blitzlichter, die biologische oder Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen nachweisen. Immer wieder interessant.

  2. Zwischenzeitlich konnte ich ein Phänomen beobachten, wie anscheinend durch kulturelle Veränderungen doch eine Art Attraktivitätsgrenze zwischen älteren Männern und jungen Frauen entsteht: Nämlich durch das Styling. Dieses scheint durch Veränderungen der Selbstdarstellung junger Frauen eine Art Generationengrenze aufzubauen.

    Ich meine damit, dass wenn ich eine Frau um die 20 in einem aus meiner Sicht klassischen Styling sehe, das i.d.R. ein optisches Highlight ist. Aber gleichzeitig laufen die allermeisten 20 jährigen in der Regel mit einem Styling rum, bei dem ich nur weglaufen möchte. Am krassesten ist mir das einmal aufgefallen, als ich beim Einkaufen eine ca. 18 jährige Tochter mit einer Mittvierziger Mutter gesehen habe. Die Mutter hatte blondgefärbte Haare und trug eine enge Jeans und eine Bluse, ein aus meiner Sicht klassischer Look. Die Tochter trug ein enges Wollkleid in blaugrau, die Haare in einem helleren bläulichen Grau gefärbt und das Make-Up ebenfalls blaugrau dominiert. Offensichtlich ein sehr aufwändiges Styling, was mich gleichwohl nur an eine Wasserleiche erinnerte. Ich hätte die Mutter klar präferiert, obwohl sie deutlich zu alt war.

    Ähnliche ergeht es mir, wenn ich im Studentenviertel unterwegs bin. Alles voll mit Frauen in bestem Alter – und sie alle laufen rum, als würden sie unter der Brücke schlafen. Da weckt dann nichts mein Interesse.

    Ich vermute dabei, dass es nicht nur an den völlig verzogenen Millenials liegt. Auch das in meiner Jugend bei den Frauen gebräuchliche Styling war schon sehr anders als das der Frauen aus den 60ern und 70ern und ich vermute, dass es Männern 1-2 Generationen vor mir mit den jungen Frauen meiner Zeit bereits ganz ähnlich ergangen war.

    Und jetzt frage ich mich, ob dieser modisch-kulturelle Code vielleicht eine wirkliche Funktion, nämlich die Trennung der jungen Frauen von den Männern in ihrem besten Alter, haben könnte?

    • Das ist Shabby Style, also schäbig. Manchmal stinken die übergroßen gebrauchten Herrenmäntel noch nach „Tabac“-Aftershave des darin verstorbenen Vorbesitzers. Dazu sind gerade bei den FFF-Mädchen diese schwarzen Springerstiefel in Mode – aber nur von einer bestimmten Marke.

      Vielleicht ist der Code: Ich bin selbstbewusst, stark, muss mich nicht um mein Äußeres kümmern, bei mir gibt es nichts zu sehen. Kommt mir nicht zu nahe, denn ich stinke aus der Seele und habe Zähne voller Haare. Und ich trete weiter, wenn ihr schon am Boden liegt.

      Das Outfit ist ähnlich abschreckend wie eine Burka – hat vielleicht auch wirklich den gleichen Zweck. Ich fände es aber dringend notwendig, auch das Gesicht zu verhüllen. Denn in dem Ausdruck dort bildet sich der Gestank aus der Seele ab.

  3. Vor einiger Zeit habe ich einen TV-Beitrag gesehen, in dem auf einer Fußgängerzone mehr als hundert Frauen mittleren Alters angesprochen wurden. Ihnen wurden Bilder von zwei leicht ergrauten Männern gezeigt und dazu jeweils ein Kurzlebenslauf. Die Frauen sollten sagen, wen sie attraktiver finden.
    Der Beamte war nachher klar im Vorteil gegenüber dem freiberuflichen Versicherungsvertreter.

    Dann haben sie mit den gleichen Bildern den Versuch noch einmal gemacht. Dem Versicherungsvertreter haben sie jedoch ein Einfamilienhaus in den Lebenslauf geschrieben. Jetzt war der Versicherungsvertreter mit großem Abstand am begehrtesten.

    Tja, für die Frauen sind die „inneren Werte“ halt sehr wichtig – man könnte es auch Habgier nennen. Männer sind ähnlich simpel gestrickt und wollen stets eine junge stramme hübsche Frau.

    Unter Berücksichtigung der genannten „inneren Werte“ wäre es interessant zu sehen, wie viele junge Frauen erheblich ältere Männer plötzlich hübsch finden und sie umgarnen, wenn die entsprechend betucht sind. Würde dieser Faktor einbezogen in obige Statistiken, sähe die Kurve bei den Männern gar nicht so einsam aus.

    Welche junge hübsche Frau quält sich denn ohne Not mit Bafög durchs Studium?

    • Wobei man diejenigen Männer im Hinterkopf behalten sollte, die auf eine „Trophy-Frau“ aus sind. Nach dem Motto „Mein Haus, meine Auto, meine hübsche Frau!“, die auch gerne Kunstwissenschaften studiert haben kann, um kulturelle Aura in den Haushalt zu transferieren.
      Man sollte ehrlicherweise sagen, diese beiden Typen schenken sich nichts.

      • Wobei die Typen nach fünf Jahren merken, dass sie eigentlich die Trophy-Typen der Kunstwissenschaftlerinnen sind – und die dann sagt: „Mein Haus, mein Volvo-SUV, mein Pool, mein Gestüt…“ Die zwei Bälger lässt sie einfach außen vor – macht ja die Nanny und der Ganztageskindergarten.

        • Das sollte sich jedoch erstens so langsam unter Männern herumgesprochen haben und erklärt zweitens nicht, warum die Konzentration auf einen Typus Frau erfolgt, deren a. invest in ein vergängliches Gut (Schönheit) auch b. ihre Haupteinnahmequelle ist und sein wird.
          Wenn es weiterhin drittens offensichtlich ist, sie wird nicht in der Lage sein, sich selbst zu ernähren – geschweige denn ein oder zwei Kinder – welche anderen Resultate erwarten diese Männer dann?
          Sind die anfällig für den Glauben an Magie und Wunder???

          • „Wenn es weiterhin drittens offensichtlich ist, sie wird nicht in der Lage sein, sich selbst zu ernähren – geschweige denn ein oder zwei Kinder – welche anderen Resultate erwarten diese Männer dann?“

            Für diese Typen Männer sind die Frauen schlicht Accessoirs, die ihren Style abrunden. Von einer Art-deco-Lampe erwartet auch keiner tiefschürfende Gespräche. Und nichts anderes sind diese Frauen. Schmückendes Beiwerk im hippen Haus, versehen mit der Gabe, dieses Haus mit entsprechendem Tand auszufüllen.
            Und so, wie die Mode wechselt, wird auch die Frau mitsamt dem Krempel ausgetauscht, über den die Zeit hinweggegangen ist.
            Aber wir reden über eine dünne soziale Schicht, mit der die wenigsten von uns jemals in Kontakt kommen werden.

  4. Was ich nicht verstehe, oder vielleicht aus anderen Gründen vermute, warum veröffentlichen die Dating-Platformen nicht weitaus interssante Statistiken. Immerwider werden die Erstkontaktzahlen genannt. Dabei sind die Anzahl der Antworten, mehrfache Antworten oder intensiver Austausch für eine reale Statistik wichtiger. Dann kann ein Nachrichtenintensitätsprofil über den Alterunterschied in Abhängigkeit vom Lebensalter dargestellt werden.
    So werden lediglich stereotype Bilder und wenig dem Zweck dienliche Zahlen publiziert.

  5. Bei der tatsächlichen Partnerwahl dürften auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Etwa wird ein 50 Jähriger eine 20 Jährige wohl attraktiv finden, aber bei der Partnersuche sich doch eher auf 40-50 einschränken, weil es gesellschaftlich mehr akzeptiert ist.

    • Ist das nicht zudem eine Frage der Kontakte? Als Studentin/Student hat man logischerweise mehr Kontakt mit Menschen Anfang 20 und lernt sich da auch kennen. In der Freizeit geht man in Clubs oder shoppen in Läden mit Mode für die Altersgruppe. 40-jährige sind meiste verheiratet und nach einer Scheidung ist der Freundeskreis weiterhin ungefähr in dem Alter und die wenigsten suchen sich dann Hobbys, bei denen sie gezielt jüngere kennenlernen könnten. Im beruflichen Umfeld kommt vielleicht dazu, dass ein Flirt unter gleichaltrigen ein geringeres Risiko darstellt, dass das irgendwie komisch ankommt oder gar als Belästigung gewertet wird (ok, das ist dein Punkt Akzeptanz).

      Vermutlich lernt man also mehr Leute ungefähr im eigenen Alter kennen als deutlich jüngere oder deutlich ältere.

    • Nicht nur das, welcher Mann in dem Alter will eine so unreife Frucht und den ganzen Stress der damit zusammenhängt? Die hat ja noch alle Optionen, bis hin zu Kindern und wenn du nicht mitziehst, ist sie wieder weg. Das tut man sich doch höchstens an, wenn man es selbst noch nicht durch hat. Es fehlt außerdem die Lebenserfahrung, es fehlt der Gesprächsstoff, es fehlt eine ähnliche Sozialisation und man wird leicht zum sugar-daddy, weil man höchstwahrscheinlich einfach viel mehr auf der hohen Kante hat. Und das alles für ein bisschen rumfi*ken? Ich bin ganz ehrlich: das wäre es mir nicht wert, zumindest nicht, wenn ich eine einigermaßen attraktive und passende ältere Frau stattdessen haben könnte.

      • Wohl dem, dessen etwa gleichaltrige Partnerin sich nicht in eine permanent unzufriedene Herrenfrau gewandelt hat, und der für jeden Moment dankbar ist, in dem auf Arbeit sein kann – zur Entspannung. Die beschriebene harmonische Konstellation ist in meinem Umfeld leider sehr selten geworden.

      • Androsh meiner Erfahrung nach sind ältere Frauen nicht weniger stressig.
        Mehr Drama als ein Teenie und extremer Geldbedarf, da man meistens auch zig Kinder mitfinanzieren soll.
        Warum sollte man sich das für eine alte Schachtel antun.

  6. „Also die Auswertung der Präferenzen bei OKCupid“

    Da diese Graphik nicht wiedergibt, wonach Männer gesucht bzw. wen sie angeschrieben haben: aufgrund welcher Daten wurde sie erstellt? Same goes for the women, of course. Kann auch nicht glauben, dass diese _nicht_ Männer in ihren 20ern rein optisch am attraktivsten finden. I surely do (obwohl ein gutentwickelter Teenie mich bisweilen auch schon zum Träumen bringen kann). Männer in meinem Alter oder darüber haben sehr oft Bauch und Geheimratsecken bzw. eine (beginnende) Pläät – nicht sexy. Sie haben auch nicht mehr die gleiche energetische Ausstrahlung.

    Meinen Mann finde ich selbstverständlich noch immer sehr attraktiv. Ein liebendes Auge kann Fältchen z.B. ausblenden (wobei ich zugebe, dass auch mir Altersanzeichen bei Frauen ganz generell stärker ins Auge stechen als bei Männern). Aber besser ausgesehen als heute hat er in seinen 20ern natürlich.

    Ich allerdings wurde als Teenie immer einige Jahre älter eingeschätzt als ich war. Und jetzt, wo ich fast 40 bin, bis zu 15 Jahre jünger. Ohne Scheiß: sogar mein eigener Vater hat vor Kurzem noch anlasslos gemeint: „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich Dich für Mitte 20 halten“ (da hatte ich aber auch die Wimpern getuscht und Lippenstift aufgelegt, ohne das gelingt die Täuschung wohl nicht mehr^^). Ich denke, das hat viel damit zu tun, dass ich so klein&zierlich bin und noch immer eine Stupsnase habe. Speziell im persönlichen Kontakt achtet man doch mehr den generellen over-all Eindruck und die (Augen/Nase/Mund-) Features und weniger auf die Details, die mir selbst ja ein zunehmendes Ärgernis sind.

    Not gonna lie: ich plane Schönheitskorrekturen für meine Zukunft. Bissken Hyaluron, nötigenfalls Fadenliftings oder gar etwas Botox (wenn das Alles nicht so teuer käme gern auch regelmäßiger). Herrje: es gibt Frauen, die solche Prozeduren sogar schon (weit) vor ihrem 30. durchführen lassen; kein Grund mich schlecht zu fühlen, wenn ich die Segnungen der Moderne dann auch selbst nutzen will ab meinem 5. Lebensjahrzehnt. Um für Männer attraktiv zu bleiben? Schon auch. In erster Linie aber, um selbst keinen Schreck zu kriegen, wenn ich in den Spiegel schaue^^

    • Na, da bist du aber gesegnet. Ich habe eine Hakennase, die Ohren wachsen immer weiter – und über der Plauze prangen Biertitten. Spiegel hab ich abgeschafft.

      Aber manchmal bin ich witzig – sagt man…

    • „Geheimratsecken bzw. eine (beginnende) Pläät – nicht sexy“
      Bald shaming vom feinsten.
      Andererseits bin ich mit meiner Halbglatze vor Frauen wie Semikolon sicher 😉

      • Der typische Gedanke von Frauen (meine ich) angesichts zunehmend lichter werdender Stellen auf dem Haupt ist: Aber da könnte man doch was gegen tun!

        Mein (derzeitiger) Rat fürs Anfangsstadium wäre bspw.: eine großzügige Portion Fenugreek (Bockshornklee) alltäglich innerlich plus Bhringraj Öl bspw. (eventuell gestreckt mit Klettenwurzel-, Rizinus- und/oder Brokkolisamenöl o.ä.) abends Kopf-über einige Minuten lang kräftigst einmassieren (und dann bis zum Morgen einwirken lassen). Fürs Styling evtl. auch mit Schütthaar in passender Farbe arbeiten.

        Im weiter fortgeschrittenen Stadium würde ich dann zusätzlich noch – je nach Budget – über ein Laser-Haarband (ich glaub, jenseits der 700 Euro), oder aber auch nur den regelmäßigen Einsatz eines Dermarollers (zwischen 10 und 20 Euro) nachdenken.

        Und allerschlimmstenfalls brauchts halt ein (Teil-)Toupet… immernoch besser als male pattern boldness.

        • Oder eine Reise nach Istanbul.
          Aber Männer haben ja ohnehin kein Problem mit solchen Dingen, da ausschließlich Frauen unter einem Schönheitsideal leiden. So wie Fatshaming ja auch nur Frauen betreffen kann.

        • „Der typische Gedanke von Frauen (meine ich) angesichts zunehmend lichter werdender Stellen auf dem Haupt ist: Aber da könnte man doch was gegen tun!“

          Das gleiche denkt sich wahrscheinlich ein Mann, wenn er hört, dass eine Frau Feministin ist.

        • „Der typische Gedanke von Frauen (meine ich) angesichts zunehmend lichter werdender Stellen auf dem Haupt ist: Aber da könnte man doch was gegen tun!“

          Embrace your baldness.

          Sobald lichte Stellen zu erkennen sind empfehle ich bei vorliegender Gesichts- und Kopfstruktur eine Vollglatze (bzw. mit der Maschine runtergekürzt auf 1mm), bei schönem dichten Bartwuchs noch einen zusätzlichen Vollbart. Ganz abgesehen vom Eindruck anderer, die einem im Schnitt als kompetenter bzw. dominanter wahrnehmen, kommen, sofern man ein Auge darauf wirft, auch die Kostenersparnisse hinzu.

          Wie sagte ein weiser Mann bereits: It’s better being bald than having no hair at all.

          Lg und Frohe Weihnachten

          Slavo, ein Glatzenträger.

        • Völliger Unsinn. Als ich merkte, dass mir Haare ausgíngen und mir der Arzt sagte, dass ich dagegen nichts machen könne, dachte ich, bald würde mich keine Fau mehr anschauen. Von wegen, heute mit weitgehender Glatze komme ich besser als vorher, auch bei deutlich jüngeren Frauen.

          • Als Golddigger macht es doch sogar Sinn, nach Glatzenträgern Ausschau zu halten: nicht nur verfügen diese älteren Semester im Schnitt über mehr Kohle als die sexy Typen, noch dazu sind sie als Potenzschwächere viel leichter glücklich zu halten; mitunter geht’s sogar ganz ohne Sex.

      • @GOI bei meinem Mann fallen nächstes Jahr auch die Haare. So ist der Lauf der Dinge. Damit es gebührend zelebriert wird, haben wir uns Konzertkarten für eine Lieblingsband – Musik unserer Jugend – geholt, werden uns (nur ein bisschen 🙂 ) betrinken, nochmal alle Lieder mitsingen und dann rasiere ich am Folgetag das lichte, goldene Feenhaar ab.
        Wir haben nunmal entschieden, zusammen alt zu werden, also machen wir das auch. Mit Anstand und ’nem Augenzwinkern (trotz Mimikfältchen).

        • @freya: keine Sorge. Dass meine Haare ausfallen werden, wusste ich schon mit 18. Ist erblich. Ich sah als Teenager so aus wie die Brüder meiner Mutter als Teenager. Jetzt mit ü 40 sehe ich aus wie die Brüder meiner Mutter mit 40.
          Habe als Student ne lange Matte getragen, weil ich wusste, dass es die letzte Gelegenheit im Leben ist…

          Halte es wie Slavo: der Rest wird sehr kurz gehalten. Ist im Beruf auch praktischer. Muss öfter einen Helm tragen.
          Wollte nur mal ne Analogie zum Fat Shaming anprangern.

  7. Der shabby look ist wahrscheinlich ein costly signal aus evolutionärer Sicht. Seht: ich bin begehrenswert, obwohl ich mich absichtlich verunstalte. (Der dürfte bei den unattraktiven Frauen weniger populär sein.) Es ist eine Machtdemonstration der sexual selection, der Mann muß sich unterwerfen.

    • Das stimmt wohl, den shabby look muss sich frau erst mal leisten können.

      Aber generell gehe ich davon aus, dass die wenigsten Frauen sich in jungen Jahren bei ihrer Stil-Präsentation an Männer(wünschen) orientieren. Das sind intrasexuelle Machtkämpfe mit rein weiblicher Jury.

      Die „sexual selection“ findet auf einer anderen Kommunikationsebene statt. Und um die zu erreichen muss sich nicht mal eine leicht unterdurchschnittlich aussehende junge Frau aufbrezeln.

      • „Das sind intrasexuelle Machtkämpfe mit rein weiblicher Jury.“

        Das verstehe ich nicht. Was hat eine Frau für Vorteile davon, wenn sie bei einem solchen Machtkampf gegen andere Frauen gewinnen würde?

        • Angesichts des Shabby-Look geht es wahrscheinlich gar nicht ums gewinnen, sondern darum die Älteren nicht zu verängstigen. Der Krabbenkorbeffekt kann den Look natürlich erklären.

        • Jochen Schmidt,

          Statusgewinn, wohlige Gefühle, Selbstwert…warum messen sich Männer zu diversen Anlässen miteinander? Der Mechanismus dahinter ist der gleiche.

      • Jede Frau, die über die Macht der Weiblichkeit verfügt, nutzt sie auch, sprich: sie kleidet sich so, dass ihre Weiblichkeit hervorgehoben wird.

        Dass Frauen in Deutschland rumlaufen wie Vogelscheuchen liegt 1) an der Frauenknappheit (weniger Ffauen als in Ländern der III. Welt), und 2) daran, dass die Kerle durch den Feminismus so eingeschüchtert sind, dass sie sich nicht trauen, zu sagen, was ihnengefällt, das wäre ja Sexismus.

        Ich weiß schon, warum ich eine Südamerikanerin geheiratet habe.

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