„Männer wirken in der Exosphäre, Frauen in der Endosphäre“

Ich fand diesen Kommentar von Only Me ganz interessant:

Ist eine alte These von mir:
a) Männer wirken in der Exosphäre, Frauen in der Endosphäre. Außer in Ausnahmefällen ist das die Geschichte der Menschheit

b) In einer überschaubaren Sphäre, in der sich alle gut und lange kennen, braucht es keine oder wenige formale Regeln, es reicht das unausgesprochene, austarierte moralische System der Art, das Kinder beim Spielen entwickeln. Weicht einer zu weit von dem ab, was die meisten „irgendwie fair“ empfinden, gibts einen auf die Glocke und gut is. (Vereinfacht gesprochen)

b1) „Ich will nicht, dass du in meiner Familie dazwischenquatschst, also quatsche ich nicht in deiner Familie dazwischen“

c) In der Exosphäre haben sehr häufig Menschen miteinander zu tun, die sich ggf. nicht gut kennen und nur kurz miteinander zu tun haben. Es ist keine Zeit da, dass sich was austariert, also braucht es formulierte Spielregeln und Schiedsrichter. Aus der nur gefühlten Moral wird Recht.

=> Recht (und damit abfärbend: Rechtsempfinden) war immer dafür da, männliches Verhalten zu regeln. Weibliches Verhalten musste nicht rechtlich geregelt werden, da es in der Familie statt fand und es die Verantwortung der Familie war, es einzuhegen, wie auch immer.

Das Prinzip wird natürlich befördert dadurch, dass die männliche Art der Problemlösung besser sichtbar ist als die weibliche. Des Mannes Power-Fantasy ist ja: „Ich kann mich durchsetzen und alle wissen das“ während der Frauen Power-Fantasy ist: „Ich schaffe es, dass alle mich für gut und unschuldig halten, so dass ich nicht aus der Endosphäre verstoßen werde und gleichzeitig durch unsichtbare Aktionen einen hohen sozialen Status erlange“
Und diese Ausrichtung entstand sehr lange vor dem ersten Rechtssystem

Was sagt ihr dazu?