20 Gedanken zu “Wie ist euer Verhältnis zu euren Ex-Beziehungen?

  1. An schlechte Exen verschwende ich keine Zeit. Die Guten habe ich weitgehend aussortiert, weil ich mit denen nur wieder in der Kiste landen würde und das ist nicht gut. Mit einer Ex habe ich Kontakt, die wohnt weit genug weg 🙂

  2. Ich habe eine 200km Bannmeile.
    Meine erste Freundin ist bei uns daheim abgehauen.
    Zur Vorgeschichte:
    Meine Ex hätte einen riesigen Geldbedarf. Ich habe ihr mit 24 auch zu wenig verdient. Sie hätte das doppelte Einkommen und wollte, dass ich sie versorge. Sex gab es nur für andere Kerle. Wenn ich nicht funktionierte würde mit Suizid gedroht.
    Ich habe dann ihre Priorität runtergesetzt. Das Geld floss dann eher in Dominas und andere kranke Fetiachspiele .
    Als sie mein Handy durchsuchte sah sie perverseste Whatsapp Chats.
    Sie fuhr dann wie eine Irre ins Schwabenland zur Oma.
    Seit dem wohnt sie dort.

    Die zweite (waren immer so halb zusammen)hat mich überall geblockt. Typische hinhaltetaktik . Ich musste immer über Wochen für jedes treffen betteln und oft reagierte sie auch dann einfach nicht.
    Ich beleidigte sie irgendwann, bis ich geblockt war. Wegziehen wollte sie länger.
    Und hätte einmal noch kurz eine. Die hat per Whatsapp Schluss gemacht und dann geblockt. Sie wäre psychisch zu gaga für Beziehungen. Keine Ahnung ob es war ist.

  3. Ich hatte zwei längere Beziehungen vor meiner Frau. Die erste war sowohl psychisch, wie auch physisch eine Befreiung aus der Spät-Pubertät, dem unglücklichen Single-Dahinvegetieren, dem Gefühl keine abzubekommen, das Leben zu verpassen, irgendwas falsch zu machen. Sie hat mir sowohl charakterlich, wie auch optisch gefallen und die Beziehung war sehr intensiv, auch sexuell. Leider hat es auf Dauer nicht geklappt, die Zukunftswünsche unterschieden sich, sie wurde dick, ich war noch nicht so wirklich reif und irgendwann hat sie sich zu allem Überfluß in einen anderen verknallt. Später wollte sie zurück, aber da wollte ich nicht mehr. An die Beziehung denke ich gern zurück. Kontakt besteht nur noch sporadisch, per Mail. Wir leben mittlerweile in unterschiedlichen Welten, sie hat einen Künstler geheiratet und zwei Kinder, lebt mehr oder weniger von der Stütze und ist auch zu weit weg.

    Die Beziehung danach war… lehrreich. Psychisch oft eine Zumutung, das Mädchen kam aus einem ziemlich gestörten Haushalt, aber ich brauchte meine Zeit, um zu kapieren, dass das nicht funktionieren kann. Sie war zum Glück jung und ist mit Beginn des Studiums einem anderen um den Hals gefallen, in einer anderen Stadt. Gott sei Dank! Heute hat sie zwei Kinder, von zwei Männern und ist sicherlich noch ähnlich flatterhaft. Wenn ich an diese Beziehung zurückdenke, denke ich an den guten Sex, auch wenn er selten war, war die Frau angenehm versaut, verspielt und selbstbewusst beim Kopulieren, das vermisse ich ein bisschen. Den Rest verdränge ich. Unser Verhältnis hat sich danach wieder etwas eingependelt, ihr verdanke ich sogar irgendwie die Verkupplung mit meiner jetzigen Frau, die zwei kannten und kennen sich. Sie wohnt jetzt auch weit weg und Kontakt habe ich nur noch selten und meist über meine Frau, die so alte Freundschaften gelegentlich pflegt.

    Zu den wenigen Kurzbeziehungen habe ich keinerlei Kontakt mehr, auch nicht mehr zu alten Flammen von mir, die mittlerweile sicher auch schon graue Haare bekommen.

  4. Ich war bis ~35 so blue pill, dass ich verschiedene Versionen von Cpt SaveAHoe durchgespielt hab.

    Das sind Kontakte, die mann gern hinter sich lässt.

  5. Als meine erste große Liebe ganz spontan in Flammen stand, da habe ich noch laut gelacht.
    Die zweite wurde dann von Außerirdischen entführt – ich hab mir nichts dabei gedacht.
    Mit Freundin Nummer Drei war es auch bald vorbei, sie versteinerte – das fand ich ganz normal.
    Doch als die vierte explodierte, wurde mir dann langsam klar, dass meine Partnerin zu sein wohl nicht ganz ungefährlich war.

  6. Ich habe zu meinen beiden ersten (offenen) Beziehungen noch ein gutes/sehr gutes Verhältnis. Mit der längsten monogamen brach der Kontakt ab, nachdem ich ihr sagte, falls sie sich nur noch meldet wenn sie etwas braucht, kann sie das auch unterlassen; eine andere nahm es mir irgendwie übel, dass ich sie bei einem Kneipentreffen als „neurotisches Arschloch“ bezeichnete. 😉

    Creepy fand ich, dass sich nach Jahren wieder Frauen gemeldet hatten, wenn mein Beziehungsende die Runde gemacht hatte und diese gerne aus ihrer aussteigen wollten.
    Oder anders herum nicht aus ihrer aussteigen konnten, weil es an der Selbstversorgung haperte, andererseits die temporäre Affäre lockte.

    Apropos „creepy“: „Schade, dass du nicht bei facebook bist – ich würde gerne wissen, wie es dir geht und was du so machst!“ ein Satz, der original so in einer Kneipe in einem Gespräch mit einer Frau gefallen ist. Sie hatte meine Handy- und meine Festnetznummer seit Jahren. Hatte ich schon erwähnt, dass ich von „sozialen Medien“ nichts halte?

    Bei einer Frau bin ich sehr froh, ihre Spur verloren zu haben. Sie war der Anlass für zwei Stunden bei einem Psychotherapeuten. Der Rat zum Umgang mit ihr, bzw. der Beziehungserfahrung: „Googeln Sie mal unter „borderline“! 120 Euro für einen Wikipedia-Eintrag! 🙂
    Aber der Sex war leider geil…seufz.

      • Vielen Dank, aber…
        Wie weit ist unsere Gesellschaft eigentlich verkommen, dass wir eine Plattform für die Befriedigung von simpel voyeuristischen Bedürfnissen benutzen, um uns – im Gegenzug – eine Auseinandersetzung mit der real lebenden Person im realen Leben zu ersparen?
        Wie weit heruntergekommen muss man sein, um die Fotos, also das Abbild der Realität, auf einer solchen Plattform mit der Realität zu verwechseln?
        Selbstverständlich haben diese Plattformen, die voyeuristisch/narzisstische Bedürfnisse befriedigen ein Interesse daran, sie mit der empirischen Realität zu verwechseln, also gleich zu setzen.
        Tipp: Sie sind es nicht und werden es nie sein.
        „Twitter“ ist bspw. ein völlig überschätztes NICHTS.

  7. Kein Kontakt mehr, zu keiner. Zu mancher hatte ich Kontakt, aber das schlief immer ein.

    Ich habe keine weiblichen Freunde. Ich habe eine Ehefrau, Familie und Kolleginnen / Kundinnen.
    Das reicht an weibliche Umgang.

  8. Finster ist nur die Beziehung zur Mutter meiner Kinder.
    Und zu der habe ich natürlich – über die Kinder – Kontakt.

    Zu dreien von den acht Exen meines Lebens habe ich noch Kontakt, wenn auch nur noch sehr selten und wenn, dann telefonisch oder per Mail.
    Abgesehen von besagter Mutter meiner Kinder sind die anderen beiden Kontakte noch immer positiv und erzeugen angenehme Gefühle an eine schöne Zeit.

  9. Mal so, Mal so. Bei jenen, bei denen man Froh war, dass sie zu Ende waren, hat man den Kontakt danach gelassen. Bei einigen ist es freundschaftlich geblieben. Allerdings fand ich meist den Spruch „wir können ja freunde bleiben“ eher daneben. Eine Freundschaft ist nicht der Trostpreis, weil es für eine Beziehung nicht gereicht hat. wenn eine Beziheung scheitert, weil man eigenlich „nur“ befreundet ist, okay, aber wenn bei der anderen Seite die Gefühle nicht mehr ausreichten, und sie aber jemanden haben wollten, bei dem sie weiterhin den Seelenmüll abladen wollten, dann konnte ich da gut drauf verzichten.

  10. Nach drei tiefenwirksamen Psychoprofilen der nahen Vergangenheit eher weiter rückblickend vergangengeitsorientiert. Aus letzterer Vergangenheit habe ich einige sehr gute Freundschaften mitnehmen können, das Danach ist vermintes Terrain.

  11. Da herrscht mehr als 15 bzw. 20 Jahre schon Funkstille.

    First love hab ich vor langer Zeit mal von Weitem gesehen mit Frau und Kind – was mich eigentlich doch sehr gefreut hat, weil ich annehme, das impliziert, dass er zumindest einigermaßen wieder die Kurve gekriegt hat (er war ein Jahr nach der Trennung obdachlos geworden und gab mir die Schuld daran – weil er seinen Führerschein verlor, nachdem er als Unfall-Verursacher Fahrerflucht begangen hatte, während ich von einem anderen PKW in den Graben geschubst wurde UND IHN NICHT MAL VERPFIFF usw.). Ich hab kaum je an unsere Erlebnisse zurückgedacht (obwohl er ja der „Freak“ war und nach ihm kaum noch neue Territorien zu entdecken blieben, es also viel zu erinnern gäbe).

    Bei meinem 2. Langzeitpartner und seinem (damals) besten Freund ist das ganz anders. Gesehen hab ich sie beide nie mehr (war ja auch Fernbeziehung, lol), aber alle paar Jahre denk ich wirklich intensiv an sie, an damals und wünschte, ich wüsste, dass es ihnen gut geht.

    Zu temporären Bettgefährten, bei denen die Bindung weniger stark war, pflege ich überwiegend weiterhin (sporadischen) freundschaftlichen Kontakt.

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