PISA und die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs

Die Süddeutsche berichtet über die neuste Pisastudie:

Im Bereich Mathematik ist der Vorsprung der Jungen geschrumpft, aber weiterhin vorhanden; in den Naturwissenschaften haben Jungen ihren Vorteil gegenüber den Mädchen sogar eingebüßt. Beide Geschlechter schneiden im Schnitt gleich gut ab. Allerdings ist bei den Jungen die Spannbreite deutlich größer – es gibt also mehr sehr gute Naturwissenschaftler unter ihnen, aber auch mehr sehr schlechte Naturwissenschaftler als bei den Mädchen.

Und die sehr guten Jungs werden eben auch eher entsprechende Fächer studieren, während die Mädchen zusätzlich noch im sprachlichen Bereich sehr gut sind und viele daher entsprechende Fächer studieren werden.

 

Vor allem finden sich die Jungen heute häufiger als noch bei der vorigen Pisa-Erhebung in der Gruppe der schwächsten Schüler: 20,8 Prozent von ihnen kommen nicht über den untersten Kompetenzbereich hinaus. 2015 waren es 15,9 Prozent. Eine richtige Erklärung dafür können Pisa-Forscherin Reiss und ihr Team noch nicht bieten: Es sei aber auffällig, dass das Interesse der Jungen gesunken ist, in der Pisa-Studie, aber auch davor in nationalen Bildungsvergleichen.

Da Jungs nicht diskriminiert werden können muss es das Patriarchat sein, welches ihnen schadet. Und deswegen muss man das Patriarchat bekämpfen und nicht etwa Maßnahmen ergreifen um Jungs zu fördern.

Wenn das Interesse der Jungs gesunken ist, dann wäre es sicherlich interessant mal zu schauen, woran das liegt-

Dass ein Verständnis für Mathematik und Naturwissenschaften nicht per se eine Frage des Geschlechts ist, zeigt der Vergleich mit den anderen getesteten Ländern. In 13 der 37 OECD-Staaten gibt es im Bereich Mathematik keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen; in Finnland, Norwegen und Island schneiden die 15-jährigen Mädchen sogar besser ab als ihre männlichen Altersgenossen. In den Naturwissenschaften gibt es in den meisten Staaten keinen Geschlechterunterschied, in zwölf Ländern allerdings auch einen Vorteil zugunsten der Mädchen.

Dazu auch diese sehr interessante Studie

Beim Lesen, dem Hauptfokus dieser Pisa-Runde, haben dagegen in allen Ländern die Mädchen die Nase vorn. Salopp formuliert: Lesen ist weiterhin sehr viel eindeutiger eine Mädchenkompetenz, als Mathematik oder Naturwissenschaften je Jungendomänen gewesen wären. Im OECD-Schnitt erreichen Mädchen im Lesetest 30 Punkte mehr als männliche 15-Jährige. Der Geschlechterunterschied ist aber unterschiedlich stark ausgeprägt – in Deutschland mit 26 Punkten sogar vergleichsweise gering. Der Abstand hat sich hierzulande zwar im Vergleich zu 2015 minimal erhöht, ist aber weiterhin deutlich kleiner als 2009, als zwischen den Geschlechtern 40 Punkte klafften.

Dazu zunächst der Hinweis auf diese beiden Artikel:

 

Entwarnung gibt es aber nicht: Besonders unter den Risikoschülern, die als funktionale Analphabeten ins Leben zu gehen drohen und praktisch nicht lesen und schreiben können, sind die Jungen überrepräsentiert: 24 Prozent erreichen nur das untere Kompetenzniveau, bei den Mädchen sind es 16 Prozent.
Wäre da sicherlich interessant wie man sie zum lesen bringt. Die Konkurrenz hat mit Videospielen und anderer Ablenkung sicherlich zugenommen.
Möglicherweise spielen Geschlechterstereotype im Alltag und in der Erziehung eine Rolle: 43 Prozent der Jungen in Deutschland halten Lesen für Zeitverschwendung, aber nur 24 Prozent der Mädchen – in wenigen Ländern liegen die Interessen so weit auseinander. Die Leselust mag zwar nicht erklären, wo ein Land insgesamt im Pisa-Ranking landet – wohl aber, wie sich ein einzelner Schüler im Test schlägt.
Wäre interessant mal die Lektüren zu vergleichen, die dort jeweils gelesen werden und diese nach einem „Interessant für Jungs bzw Mädchen“ zu bewerten.

36 Gedanken zu “PISA und die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs

    • Das ist ja das alte Problem bei Journalist*innen (hier ist die Betonung des weiblichen Anteils m.E. ausnahmsweise mal angemessen), dass sie selbst einfache statistische Konzepte nicht auseinanderdröseln können.
      Unterschied zwischen Mittelwert und Median?
      Unterschied zwischen „Anstieg um 50%“ und „Anstieg zwischen 50 Prozentpunkte“?
      Unterschied in der Standardabweichung?
      „Wuäää, ich bin extra Journalistin geworden, um KEIN Mathe mehr machen zu müssen…“

  1. schneiden die 15-jährigen Mädchen sogar besser ab als ihre männlichen Altersgenossen

    erreichen Mädchen im Lesetest 30 Punkte mehr als männliche 15-Jährige.

    Hm .. es erscheint mir nicht besonders fair und objektiv, gerade 15-Jährige miteinander zu vergleichen.
    Mit 15 haben Mädchen (noch) einen deutlichen Entwicklungsvorsprung vor den Jungen, bleiben aber dann dann stehen, während die Jungen diesen Vorsprung später aufholen, oder gar überholen.
    Zwischen etwa 12 und 16 sind die rein entwicklungsbedingten Unterschiede zu groß, dass sich m.E. ein direkter Vergleich gleichaltriger Jungen und Mädchen verbietet.

    • Das ist korrekt, wenn man die Daten von den SAT-Tests in den USA heranzieht, die nach der Highschool gemacht worden sind.
      Die sind seit 1967 nach Geschlecht aufgeschlüsselt und bestehen aus einem verbalen und einem mathematischen Teil.
      Ich habe alle Ergebnisse von 1952 bis 2016 vorliegen.

      Die jungen Männer waren bei der verbal skills schlechter als die jungen Frauen von 1967-1971 und besser von 1972-2016.
      Man kann es auch so formulieren: Seit 1972 gibt es kein einziges Jahr, in dem die „Lesekompetenz“ (Critical Reading) schlechter war als die der jungen Frauen.
      Die SAT-Ergebnisse geben nicht her, Jungs seien halt per se, bzw. biologisch fundiert schlechter im Lesen, dafür aber besser in Mathe.

      Fun fact: Um die SAT-Ergebnisse gendersensibel neu zu gestalten, kam 2006 zu Critical Reading und Mathematics noch „Writing“ hinzu. Mathe hatte damit nur noch einen Anteil von 33% an den SAT-Resultaten – niemand hat die Absicht…

      Wären die Leseleistungen der Mädchen überragend, weil biologisch angelegt, dann habe ich eine Überraschung.
      Beim jährlichen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen
      Buchhandels, wird wie folgt ausgelesen:
      „Über 7.500 Schulen haben bundesweit ihre besten Vorleser ins Rennen
      geschickt, die in den letzten Wochen und Monaten etliche regionale
      Hürden in Städten, Landkreisen, Bezirken bis zu den Landesentscheiden
      zu nehmen hatten. Insgesamt waren rund 620.000 Sechstklässler am
      Start.“ es waren von 25 Siegern und Siegerinnen auf Landesebene 2011 13 (!) Jungen dabei.
      http://www.vorlesewettbewerb.de/kids/alles-ueber/sieger/11/sieger.php

      Wie gesagt, Mädchen und Jungen der sechsten Klasse, ergo im Alter von 11-12 Jahren. Nun ein Sprung zurück; nämlich zu Jungen und Mädchen von 5-6 Jahren.

      „Bei der Frage nach ihrem Lieblingsmedium liegt das Schwergewicht eindeutig beim Fernsehen (Jungen 42,5 %, Mädchen 47,4 %), bei den Hörmedien wie Märchenkassetten (Jungen 20 %, Mädchen 31,6 %) und dem
      Buch (Jungen 22,5 %, Mädchen 13,6 %).“
      Dritte Jugend-Medienstudie der Stiftung Ravensburger Verlag, 2006
      (zitiert nach Wikipedia: Leseförderung)

      Weil man es so gerne überliest, noch einmal plastisch:
      Lieblingsmedium Buch
      Jungen 22,5%
      Mädchen 13,6%
      Die Reihenfolge nach Prozenten gewählt, ist für Jungen in diesem Alter das Buch das wichtigste Medium nach dem Fernsehen.

      D.h. die Jungen kommen in die Schule mit einer Ausgangsposition, an der gut angesetzt werden könnte und verändern prompt ihre Präferenzen und ihre Motivation. Finde ich erstaunlich.

      Hier ein bezeichnender Befund, was danach an der Schule passiert:
      „Ein wichtiger Indikator dafür ist der „Spaß am Deutschunterricht“:
      Antworten in der zweiten Klasse noch 65,6 % der Mädchen und 51,7% der Jungen, der Deutschunterricht würde ihnen sehr viel Spaß machen, sind es in der dritten Klasse nur noch 50,8 % Mädchen und 43,4 % Jungen und in der vierten Klasse nur noch 40,5 % Mädchen und 28,6 % Jungen. Bei den Jungen ist der Spaß am Deutschunterricht innerhalb dieser zwei Schuljahre also fast um die Hälfte geschrumpft, bei den Mädchen um ein gutes Drittel! Oder anders gesagt: Weniger als ein Drittel der Jungen sagen am Ende ihrer Grundschulzeit, dass der Deutschunterricht ihnen Spaß mache!“
      http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/207/215

      Noch einmal in neuzeitlich ausgedrückt: Eine Dienstleistung verliert
      nach zwei Jahren 50% ihres Zuspruchs bei einer Kundengruppe.
      Analyse: Der Kunde ist schuld und muss nur genug motiviert werden.
      Meine Analyse: Entweder stimmt die Dienstleistung nicht oder der
      Dienstleister ist eine Fehlbesetzung oder beides trifft zu.

      Weitere Frage: Was genau passiert zwischen der ersten und der vierten Klasse (das wird nämlich auffällig ausgelassen)?

      Meiner Meinung nach liegt hier grundsätzlich etwas im Argen, was nicht kuriert werden kann, indem ein paar Bände Jungsliteratur aus der Manndat-Leseliste verteilt werden.

      Wenn man sich vergegenwärtigt, die SAT-Tests wurden bereits ab 2006 frisiert, was einen erheblichen Vorlauf erfordert und was PISA über die „gerechte Benotung“ von Jungs in der Schule aussagt, dazu habe ich mich ja bereits geäußert.
      D.h. hier läuft seit mindestens 20 Jahren ein unbewusst/bewusstes Programm gegen Jungen und ich glaube, inzwischen genügend Material zu haben, um dies belegen zu können.

        • Vielen Dank für dein Lob, aber…

          Wie rano richtig über die Zukunft anmerkt: „Die abgehängten Männer? Die kriegen keinen ordentlichen Job und haben damit natürlich auch praktisch keine Chancen, eine Partnerin zu finden. Looser halt, an die man selbstverständlich keinen Gedanken verschwenden muss. Sind ja nur Männer.“

          Wir schreiben hier nicht über die Lösung eines kriminalistischen Rätsels a la „Whodunnit?“, sondern über wirklich lebende 15-jährige Jungen im Jahr 2019.
          Es geht nicht darum aufzudecken, „der Mörder war der Gärtner“.
          Sondern wir wissen, sie lassen zukünftig jeden fünften Jungen über die Klinge springen und es interessiert sie nicht.
          Und mehr zu bieten als aufzuzeigen, dass es sich so verhält und warum es sich so verhält habe ich nicht zu bieten.
          Das ist arg wenig.

          • Nimm es im Geiste des Bäumchen-planzens.

            Es gibt nicht viele Männer, die eine rote Pille finden und noch weniger, die sie verdauen können. Das heißt nicht, dass es sinnlos ist, sie zu verteilen.

            Dass wir von Frauenseite und den sich ihnen andienernden Politikern nichts zu erwarten haben, ist so erschütternd wie wahr und vermutlich nicht kurzfristig zu ändern.

  2. Schön und gut für die Mädchen.
    Doch wie sieht der wissenschaftliche und volkswirtschaftliche Output dieser Ergebnisse aus? Setzen Frauen ihren Vorsprung in Kapital um? Bringen sie unsere Gesellschaft mit ihrem Wissen weiter?
    Und was machen eigentlich die abgehängten Männer?

    • Die abgehängten Männer? Die kriegen keinen ordentlichen Job und haben damit natürlich auch praktisch keine Chancen, eine Partnerin zu finden. Looser halt, an die man selbstverständlich keinen Gedanken verschwenden muss. Sind ja nur Männer.

      Wissenschaftlicher und volkswirtschaftlicher Output? Du willst doch nicht etwa erwarten, dass Frauen jemals eine Gegenleistung zu erbringen haben. Meine Prognose: Die erste Branche, die in absehbarer Zeit kollabieren wird, ist das Veterinärwesen.

      Immerhin ist im feministischen und PISA La La Wunderland Finnland die „Gleichberechtigung“ endlich erreicht. Mädchen schneiden in ALLEN Fächern besser ab als Jungen.

      • „Die erste Branche, die in absehbarer Zeit kollabieren wird, ist das Veterinärwesen.“

        Japp. Ich habe jetzt im Nachbarkreis noch eine Landtierärztin gefunden (auch schon ü60), die mir meine Karnickel zu moderaten Preisen durchimpft. Wenn die in Rente geht, dann war’s das. Die Preise in der Stadt sind so exorbitant höher, weil für all die Schmusehaustiere natürlich gerne mehr bezahlt wird, dann kann ich’s auch hinschmeißen.

  3. Ich würde mal folgende These in den Raum stellen: Im Zeitalter der Gleichtellungshysterie (Ergebnisgleichheit) wird gesamtgesellschaftlich den Männern eingeimpft, dass Qulifikation und Leistung, also wenn sie besser sind als die Mächen, des Teufels ist. Notfalls wird mit Quoten nachgeholfen, damit Qualifikation und Leistungsgerechtigkeit ausgehebelt wird. Wenn natürlich Erfolg und Leistung und Qualifikation bei den Frauen hochgejazzt wird und bei den Männern des Teufels ist, dann muss man sich m.E. nicht wundern, wenn genau das rauskommt, was jetzt rauskommt. Das ist also kein isoliertes Bildungs- bzw. Schulproblem, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem und man wird aber auch weiterhin so tun, wie man überhaupt nicht weiss und wissen kann, weshalb die Jungs nun plötzlich zu den Bildungsverlierern gehören. Da wird man noch Jahrzehnte lang an dem herumrätseln, was die Gründe dafür sein könnten. 🙂

  4. „Allerdings ist bei den Jungen die Spannbreite deutlich größer – es gibt also mehr sehr gute Naturwissenschaftler unter ihnen, aber auch mehr sehr schlechte Naturwissenschaftler als bei den Mädchen.“

    Das passt doch wunderbar zur Verteilung der IQ-Glockenkurve wenn man Männer und Frauen getrennt betrachtet. Komisch; Die Leute von PISA sollten doch eigentlich „Experten“ auf dem Gebiet sein. Wieso ist das dort niemandem aufgefallen?

    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTR1sewnvTugm9hXcwoalUVaRpPVLOu0emfImFJVXkleyATG5db&s

    • Solange es noch ein paar Jungen gibt, die besser sind wie Mädchen, sind Jungen ja nicht diskriminiert – feministische Logik 101.
      Genau so wird doch auch bei Männern argumentiert, wo die Situation von männlichen Chefs mit der von allen Frauen – auch Hausfrauen – verglichen wird.

      All die Obdachlosen, Schulabbrechen, drogenabhängigen oder arbeitslosen Männer spielen keine Rollen in der von Frauen geführten öffentlichen Diskussion zum Thema Gleichberechtigung. Frauen sind hypergam. Ihr Blick geht daher auf die Männer über ihnen.

  5. Ich denke nicht das sich da die nächsten Jahre etwas ändern wird. Jungen wirklich zu helfen wird von Frauenlobbisten gerne als ein Schritt in die falsche Richtung dargestellt, das irgendwelche schädlichen Signale an Mädchen sendet… natürlich alles vollkommen beleglose Behauptungen.

    Was feministische Politik und Propaganda (Future is Female, Männer zerstören die Umwelt, Erfolge von Männer haben diese nur durch Privilegien erreicht und Frauen werden überall durch die Männergesellschaft diskriminiert, usw.) in Jungen auslöst, ist natürlich vollkommen egal. Mädchen müssen sich nur vielleicht in bestimmten Bereichen irgendwie oder auch nicht verunsichert „fühlen“ und schon wird von Diskriminierung gesprochen und gefordert das etwas getan werden muss. Aber nur weil Jungen nachweislich schlechtere Noten bei gleichen Leistungen bekommen, weniger Förderung erhalten und in allen Bereich immer weiter zurückfallen, ist das doch kein Grund mal etwas für Jungen zu tun.

    Die feministische „Hilfe“ für Jungen ist dabei nicht hilfreich. Durch das einreden von Schuld erreicht man keine Motivation.

    • Nicht mal die höhere Suizidrate und die geringere Lebenserwartung von Männern genügt, sich um Männer zu kümmern.
      Männer sind das entsorgbare Geschlecht und die gesamte Gesellschaft nimmt das hin. Männer eingeschlossen.

      • Und anders als bei einem Ungleichgewicht in die andere Richtung, mit Männern im angeblichen Vorteil, wie es sich früher aus der ausgeprägteren spezialisierten Arbeitsteilung (Männer = Geld, Frauen = Familie) ergab, haben Männer nicht den Vorteil beim eigenen oder bei anderen Geschlecht positivere Gefühle auszulösen oder eine erhöhte Hilfsbereitschaft erwarten zu können.

        Frauen helfen lieber Frauen und auch Männer helfen lieber Frauen.
        War so, ist so und bleibt vorerst auch so.

        Männern hilft niemand gerne und bei einigen der feministischen Lehrerinnen erkennt man schon das sie selbst in kleinen Jungen nur schwer keinen Frauenschänder von morgen sehen können, der keinerlei Mitgefühl oder faires Behandeln verdient hat.

        Die werden allein gelassen oder für ihr Geschlecht angegriffen und wenn ein Einzelner ausrastet, wird das sofort gegen die Männlichkeit verwendet und nicht wie bei Mörderinnen oder Vergewaltigerinnen, irgendwas in ihrer Kindheit gesucht, was dann zu Erklärung und Rechtfertigung für einer Strafmilderung verwendet wird.

        • Genau das ist Thema heute beim Regarding-Men-Zirkel:

          Motto ein Zitat aus dem Joker-Film: „If you treat men like me the way you do, you just get what you deserve.“

        • „Frauen helfen lieber Frauen und auch Männer helfen lieber Frauen.
          War so, ist so und bleibt vorerst auch so.“

          Ich gebe nur noch männlichen Bettlern was und wenn eine Hilfsorganisation ihre besondere Leistung für Frauen herausstellt, fällt sie für mich als Spendenempfänger weg.
          Und ich bin sicher, dass da eine große anonyme Zahl von Männern genauso denkt.
          Feminismus schadet besonders Frauen.
          Wenn sie es endlich bemerken, wird es laaaaannnnge dauern, bis sich das wieder auf ein ausgeglichenes Verhalten einpendelt.
          Bis dahin wird sich die Stokowski in die Ehe und Mutterschaft geflüchtet haben und die Schicken Heiligen werden ihr Nektar weiterhin aus lebenslangen Pfründen öffentlicher Gelder saugen.

          Na gut, die Heilige Anita ist wohl schon in den unverdienten Ruhestand getreten.

          • „Und ich bin sicher, dass da eine große anonyme Zahl von Männern genauso denkt.“

            Ich bin mir da nicht so sicher.

            „Feminismus schadet besonders Frauen.“

            Und trotzdem, trotz aller offensichtlicher Ungleichbehandlung mit durchgehender Schlechterbehandlung von Männer wenn es um feministische Forderungen geht, dieser Doppelstandards die man einfach nicht übersehen kann, wird der Feminismus immer noch von Frauen verteidigt als etwas grundlegend gutes, das man nicht kritisieren darf. Das sind ja alles nur keine richtigen Feministinnen, die da in der Politik, an den Universitäten und bei den großen Zeitungen und sozialen Medien wirken!

          • @adrian,

            was für eine Vorstellung, dass es garantiert Leute gibt, die das gleiche über Margarethe denken.

  6. „in Finnland, Norwegen und Island schneiden die 15-jährigen Mädchen sogar besser ab als ihre männlichen Altersgenossen“
    Und wenn man sich dann mal die Ergebnisse genauer ansieht dann stellt man fest, dass der Mathevorsprung der Mädchen in diesen Ländern schlichtweg aus ihrem hohen allgemeinen Vorsprung resultiert. In den skandinavischen Ländern schneiden die Mädchen nämlich in allen Fächern besser ab aber der Vorsprung in Mathematik ist mit Abstand am kleinsten, während der größte Vorsprung im Bereich Sprache zu finden ist.

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