Brauchen Kinder Vorbilder beider Geschlechter?

Aus einem Interview über Geschlechterklischees:

Verlan: Das Thema, dass die Jungs die Bildungsverlierer sind und von den Mädchen überholt werden, ist sehr alt. Es gab im Jahr 1970 schon eine große Titelgeschichte im „Spiegel“ dazu, das ist also ein 50 Jahre alter Diskurs. Ich selbst wurde 1969 geboren und bin somit in einer Generation, in der jetzt die Männer in wichtigen Positionen sitzen. Es ist also nichts davon zu spüren, dass wir quasi die erste Generation der Bildungsverlierer wären.

Einfach über eine Apex-Fallacy abgelehnt. „Da kommen ja dennoch mehr Männer nach oben, wie kann es dann Ungerechtigkeit ihnen gegenüber in der Schuld geben?“

Die Machtverhältnisse sehen absolut nicht danach aus. Und: Das, was sich verändert hat, hat nichts mit Bildung zu tun, sondern mit dem unaufhörlichen Kampf der Frauen um ihre Positionen. Ich halte diesen Diskurs für vorgeschoben. Es hakt vor allem daran, dass Studien etwas anderes sagen, etwa dass Jungs viel mehr Aufmerksamkeit in der Schule einfordern und auch bekommen.

Das wird ja auch immer gerne angeführt, aber es kann ja kein Grund sein Jungs, die sich beteiligen, deswegen anders zu behandeln als Mädchen oder gar jeweils die Geschlechter über einen Kamm zu scheren. Es gibt ja genauso schüchterne Jungs und forsche Mädchen.

Und selbst wenn sie die schlechteren Abschlüsse machen, bekommen sie später die besser bezahlten Posten.

Sind aber eben auch häufiger Obdachlos.

Bei diesem Bildungsverliererdiskurs schwingt auch mit, dass Buben unbedingt männliche Vorbilder bräuchten.

DER STANDARD: Brauchen sie nicht?

Verlan: Ich denke, dass Kinder aller Geschlechter Vorbilder aller Geschlechter brauchen. Es ist zwar ein Problem, dass so wenige Männer im Elementarbereich arbeiten, aber das ist ein gesellschaftliches Problem und keines speziell für die Buben.

Auch interessant. „Es ist ein gesellschaftliches Problem, aber keines für Jungs“. Gesellschaftlich vermutlich, weil damit falsche Rollenbilder vorgeben werden, aber das Jungs vielleicht Vorteile haben könnten von männlichen Lehrern das geht eben nicht.

Mit der Abwertung von Mädchen geht einher, dass Buben nicht lernen, dass Frauen auch für sie Vorbilder sein könnten. Sie haben in allen Büchern und Filmen immer männliche Figuren, die ihnen als Identifikationsmöglichkeit angeboten werden. Sie müssen nie in Erwägung ziehen, dass auch Frauen vorbildhaft sind, denn Bücher mit weiblichen Hauptrollen werden meist als „Mädchenbücher“ vermarktet.

Dafür haben wir ja in Deutschland immerhin über die gesamte Kindheit der heutigen Jugendlichen eine weibliche Kanzlerin. Und natürlich auch sehr viele Filme mit weiblichen Hauptdarstellerinnen. Wobei es auch normal sein dürfte, dass die Geschlechter sich eher mit dem eigenen Geschlecht identifizieren.

Wenn sie das aber erleben würden, hätten sie gar kein Problem mehr mit fehlenden männlichen Vorbildern.

Also quasi die Idee, dass es keine männlichen Lehrer in der Grundschule brauchen würde, wenn Jungs endlich beigebracht werden würde, dass Frauen genau so ihre Vorbilder sein könnten.

Abgesehen davon ist doch jede Lehrerin unterschiedlich – etwa in ihrer Art der Kommunikation, ihren Interessen, wie sie mit Kindern umgeht –, dass es keine große Rolle mehr spielt, ob da ein Mann ist oder nicht.

Auch ein schönes Argument, wenn man es mal auf Frauenquoten in diversen Bereichen überträgt: Männer im Geschäftsleben sind in sich so unterschiedlich, dass es auch egal ist, ob Geschäftsführer ein Mann oder eine Frau ist. Politiker sind so unterschiedlich, dass es da auch egal ist. Wird im Feminismus wahrscheinlich eher auf Widerstand stoßen.

Hätten wir Gleichwertigkeit, hieße das für Kinder, dass da halt ein Mann dazukommt, der wieder anders ist als die vielen anderen Lehrerinnen und Lehrer auch. Aber ohne Männer im Elementarbereich lernen Kindern, dass das Kümmern, das Trösten, das Spielen und Streit schlichten, Frauensache sein muss. Was geben wir ihnen da für ihr Leben als Erwachsene mit?

Kümmern, Trösten, Spielen und Streitschlichten können Kinder natürlich auch beim Vater erleben. Und ich glaube auch nicht, dass die Kinder, die Kontakt zu ihrem Vater haben, dass als rein weiblich ansehen.

 

 

16 Gedanken zu “Brauchen Kinder Vorbilder beider Geschlechter?

  1. „Mit der Abwertung von Mädchen geht einher“

    Bitte Mal ein Beispiel.

    „dass es keine männlichen Lehrer in der Grundschule brauchen würde, wenn Jungs endlich beigebracht werden würde, dass Frauen genau so ihre Vorbilder sein könnten.“

    Aber Mädchen brauchen weibliche Vorbilder, von ihnen etwas anderes zu erwarten ist frauenfeindlich!

    • Jungs sollen sich gefälligst auch mal Frauen als Vorbild nehemen
      aber Mädchen brauchen dringend Frauen als Vorbilder weil sie Männer nicht als Vorbilder nehmen können/sollen/dürfen.

      Merken die eigentlich noch was?

  2. Dann müssen meine Eltern etwas falsch gemacht haben.
    Meine Schwester ist Diplom-Informatiker. Damit ist sie in die Fußstapfen unseres Vaters getreten. Vollkommen ohne weibliche Vorbilder…

    • Du verwechselst gut mit optimal.

      Ea dürfte unstrittig sein, das die kindliche Entwicklung besser optimal anstatt nur gut ablaufen sollte.

      In diesem Sinne brauchen Kinder beide Elternteile bzw. Geschlechter.

  3. Es ist also nichts davon zu spüren, dass wir quasi die erste Generation der Bildungsverlierer wären.

    Eine „Logik“, die allerdings auf ein grobes Bildungsversagen schließen lässt.

  4. Bis zum Beweis des Gegenteils ist das hier: „Das Thema, dass die Jungs die Bildungsverlierer sind und von den Mädchen überholt werden, ist sehr alt. Es gab im Jahr 1970 schon eine große Titelgeschichte im „Spiegel“ dazu, das ist also ein 50 Jahre alter Diskurs.“ für mich eine Unwahrheit.

    In den 70er Jahren galten Mädchen durchgängig als das benachteiligte Geschlecht.
    Es gab vor den 90er Jahren überhaupt keinen Beitrag zu einer existierenden Jungenforschung, der sich speziell mit der Situation der Jungen (bspw. in Schulen) auseinandergesetzt hat.
    Der feministisch inspirierten Mehrheitsmeinung nach geht es Jungs im „Patriarchat“ immer gut, weil sie ja in einem Gesellschaftssystem aufwachsen, welches sie per Geschlecht begünstigt.
    Wozu sich also speziell um die Belange von Jungen kümmern?

    Wenn es ein dominierendes Klischee gab und gibt, dann ist es dieses.

    Die erste große Geschichte im Spiegel, die thematisierte, dass Jungen die neuen Bildungsverlierer sind und auch Ursachen nannte: „Der Hallenser Bildungsforscher Jürgen Budde kam in dem Bericht zu dem Schluss, dass Jungen in allen Fächern bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten kriegen als ihre Mitschülerinnen. Selbst wenn sie die gleichen Noten haben wie Mädchen, empfehlen die Lehrer ihnen seltener das Gymnasium. Kurzum, Jungs werden bei gleicher Leistung schlechter behandelt.“ stammt aus dem Jahr 2009.
    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/geschlechter-studie-schulen-benachteiligen-jungen-massiv-a-612997.html

    Was Verlan hier von sich gibt: „Die Machtverhältnisse sehen absolut nicht danach aus. Und: Das, was sich verändert hat, hat nichts mit Bildung zu tun, sondern mit dem unaufhörlichen Kampf der Frauen um ihre Positionen.“ kann man vor diesem Hintergrund nur so verstehen:
    „Es ist völlig in Ordnung Jungen in der Schule durchgängig zu diskriminieren und zwar so lange und so massiv, bis sich die Machtverhältnisse zu Gunsten von Frauen geändert haben.“
    Da es nur die wenigsten Jungen an die Spitze schaffen und keiner weiß wer sich durchsetzen wird, läuft dieser auf das „outcome“ setzende Ansatz zwangsläufig darauf hinaus, die Diskriminierung möglichst umfassend zu gestalten.

    Ein legitimatorischer Diskurs, der dazu führen muss, dass die präventive Verhinderung von Berufskarrieren von wenigen zu den Bildungsmisserfolgen von vielen Jungen führen wird.

    Verlans nächste Umkehrung der Realität: „Mit der Abwertung von Mädchen geht einher, dass Buben nicht lernen, dass Frauen auch für sie Vorbilder sein könnten.“
    In Kindergärten, Grundschulen, Ganztagsschulen mit einem Frauenanteil von 85% PLUS ist es möglich, Mädchen abzuwerten? Wie funktioniert das eigentlich? Gegen den Willen des vorwiegend weiblichen Personals offensichtlich.

    In diesem die Realität verleugnenden Denken verbirgt sich unterschwellig eine satte Frauenverachtung.
    Auf einen Mann, der in diesem Bereich arbeitet kommen fünf Frauen – wessen Ideologie setzt sich durch? Die des Mannes. Wie hoch muss dann eine Frauenquote denn sein, die solche „Abwertung“ verhindert? 110%?

    Noch ein wenig sexistische Gehirnakrobatik Marke Verlan: Jungen „haben in allen Büchern und Filmen immer männliche Figuren, die ihnen als Identifikationsmöglichkeit angeboten werden.“
    Was schlecht ist. Besonders wegen „allen“ und „immer“…
    Während „Bücher mit weiblichen Hauptrollen (…) meist als „Mädchenbücher“ vermarktet“ werden“ – weil sie sich dezidiert an Mädchen wenden.
    Was gut ist. Allzeit und immer.

    In der Realität schreibt der Schriftsteller Wolfgang Bittner über seine Erfahrungen (alle folgenden Herv. von mir): „Schon vor mehreren Jahren schrieb mir die Lektorin eines Jugendbuchverlages, dem ich einen Abenteuerroman angeboten hatte: „Wir werden den Roman nicht publizieren können, weil wir seit geraumer Zeit eine Verlagspolitik fahren, die dies nicht (mehr) erlaubt: Zum einen publizieren wir in dieser Altersgruppe zurzeit nur Mädchenbücher (weibliche Protagonisten), zum anderen ist vor allem aus ökonomischen Erwägungen heraus die Abkehr von problemorientierter Literatur gewünscht.“ Der Roman ist dann anderweitig erschienen.“

    Das „Patriarchat“ enttäuscht mich ja immer wieder bitterlich. Wie kann es eine solche Entwicklung nur zulassen? Wo wir doch alle wissen, welches Geschlecht der Protagonist und das Vorbild haben muss! /sarcasm off

    Bittner weiter: „Ein genauerer Blick auf die einzelnen Titel in den Verlagsprogrammen zeigt deutlich, welche Inhalte sich die oft sehr jungen Lektorinnen zurzeit für „nicht problem- orientierte Mädchenbücher“ vorstellen. Es ist in den verschiedensten Varianten zumeist ganz simpel: Katrin verliebt sich in Kevin, der aber in Biggi verliebt ist. Die Protagonisten kommen aus dem bürgerlichen Milieu, und sie beschäftigen sich überwiegend mit dem eigenen Bauchnabel. Hin und wieder hat man den Eindruck, dass dadurch bei den handelnden Personen eine Blutleere im Gehirn entstanden ist.“

    Woher kenne ich das bloß, dass sich Frauen aus dem bürgerlichen Milieu vorwiegend mit ihrem eigenen Bauchnabel beschäftigen??? Schön, wenn Frau endlich in eine Position gelangt ist, in der sie ihre spezifische Weltsicht einem breiten Publikum aufzwingen kann. Leider werden die solcherart geschulten Mädchen irgendwann erwachsen….

    Bittner zu den Folgen: „So kommen ganze Programme zustande, die sich überwiegend oder sogar ausschließlich an ein weibliches Leserpublikum wenden. Dass Jungen als Zielpublikum für viele Verlage uninteressant geworden sind, liegt jedoch nicht allein an ihrer „Lesemüdigkeit“ oder „Computersucht“, wie vielfach behauptet wird. Es liegt unter anderem daran, dass Jungen nicht nur Bücher über Probleme mit der ersten Freundin, dem ersten Mal oder dem ersten Pferd lesen wollen; auch nicht nur über Technik, Fußball oder Raumfahrt. Man hat ihnen über Jahre hinweg mit Kitsch und Kram nahezu systematisch das Lesen ausgetrieben.
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12513

    Was eine „alternative“ Erklärung für die schlechtere Lesekompetenz von Jungen ist.
    Nachteil, sie kommt leider ohne „hegemoniale oder toxische Männlichkeit“ aus.
    Enthält dafür ein profitorientiertes Interesse an massenhaft produzierter Schundliteratur, welches wiederum von weiblichen Verantwortlichen in den Unternehmen für ein weibliches Klientel eines bestimmten sozialen Milieus bestens bedient wird.

    Eine solche Erklärung wird ein Verlan aber nicht akzeptieren, weil sie sein Weltbild erschüttert – der Wahrheitsgehalt spielt für diesen Linksidentären keine Rolle.

    Zum Schluss möchte ich auf die von Manndat herausgegebene Jungenleseliste hinweisen: https://jungenleseliste.de Empfehlungen für Jungen von 1(!!!)-18

    • Stimmt alles! Wollte vor nicht allzu langer Zeit dem Großneffen meiner Frau ein Buch kaufen, sozusagen als Anerkennung dafür, dass er sich aufmacht ein echter Kerl zu werden. Er (9 Jahre) hat seine Eltern in den Stuhlkreis seiner Lehrerin gezwungen, weil er einer Mitschülerin die Blockflöte aufs Haupt geschlagen hatte und sich erdreistete die Frage nach dem warum begründet zu beantworten mit der Bemerkung: „die hat mich provoziert“, was auch noch auf eine gewisse Befähigung zu elaborierter Ausdrucksweise hindeutet, die Jungs doch so gern abgesprochen wird. Also, der Buchkauf in der Buchhandlung ist komplett misslungen, nur Mädchenbücher, verliebt, Pferd, Shoppen, wenn männlicher Protagonist, dann ausschließlich Migrant flankiert von empathischen, verliebten Mädchen also das gesamte Bauchnabelgedöns wie oben aufgezeigt. Habe dann den Kaufversuch abgebrochen und zu Hause eins aus der Jungenleseliste bestellt.
      Das mit der Benachteiligung der Jungs in der Schule stimmt! Habe das mit meinen Jungs erlebt. Dort herrscht schon lange, aber inzwischen systematisch die Förderung angepassten Duckmäuserinnentums. Männliche Bezugspersonen nahezu vollständig Fehlanzeige, das System ist rettungslos durchweibt und verstuhlkreist. Ich war erstaunt, wie meine Jungs an der Universität regelrecht explodiert sind und mit 22 respektive 23 ihr Ingenieursstudium abgeschlossen hatten. In den Fächern, die sich den Genderisten inzwischen feige ergeben haben, wird dies anders sein, aber dort sollte der Mann mit der Flöte dereinst auch nicht studieren.

    • „für mich eine Unwahrheit“

      In der Literatur finden sich (min.) folgende Jahresangaben, wo die besseren Zensuren für Mädchen bereits festgestellt wurden:
      1850; 1890; 1928; 1952; 1969-71 (schwankt so wie ich das sehe, bezieht sich dabei aber immer auf die Arbeit von Karlheinz Ingenkamp)

      Go figure

          • Das entsprechende Zitat hier:

            „Vielfältig weisen Ingenkamp und seine Mit-Autoren anhand von Untersuchungen nach, wie unterschiedlich die Leistungen von Schülern beurteilt werden. Eine gute Zensur ist (von Ausnahmen immer abgesehen) in kleinen Gemeinden leichter zu erreichen als in Großstädten, südlich des Mains leichter als in Norddeutschland, von Mädchen leichter als von Jungen“

            Ein Beitrag von 1969 endete mit:

            „Die weitverbreitete Ansicht, daß Mädchen in der Schule schlechter als Jungen abschneiden, wurde in Hessen überprüft. Werner Knoche, Mitarbeiter des Deutschen Instituts für internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt, wertete Zeugnisse von 5790 Oberschülerinnen und 6142 Oberschülern aus.

            Die Resultate des Notenforschers: In allen Schulstufen lagen die Zensuren der jungen Damen durchschnittlich über denen der Knaben. Einzige Ausnahme: Physik in der Mittelstufe.

            Und die Mädchen kommen auch schneller voran als die Jungen: 8,1 Prozent der Schüler, aber nur 5,7 Prozent der Schülerinnen waren irgendwann sitzengeblieben.

            Knoche fand ferner heraus, daß in gemischten Gymnasien noch weniger Mädchen sitzenbleiben als in Oberschulen, in denen es keine Jungen gibt.

            Der Verdacht, daß Mädchen weniger mit der Schärfe des Geistes als mit anderen Vorzügen den männlichen Lehrkörper beeindrucken, wurde von Knoche entkräftet: Jüngere Lehrer schreiben Oberschülerinnen durchweg mehr Fünfen ins Zeugnis als ältere.“

            https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45702146.html

          • „Die Resultate des Notenforschers: In allen Schulstufen lagen die Zensuren der jungen Damen durchschnittlich über denen der Knaben.“

            Womit schon die ältesten Zeugnisse belegen, das Patriarchat hasst Frauen und benachteiligt sie, wo immer es kann.
            Oder sollte ich den Text falsch verstanden haben?
            Kann nicht sein, hat doch die Schwarzgeld-Alice damals ihre zweifelhafte Karriere mit dem Verweis auf die Benachteiligung von Frauen im allgemeinen und Mädchen im besonderen begonnen.

        • Eine große Titelgeschichte des Spiegel konnte ich weder 1969, 1970 noch 1971 finden (nach Durchsehen der Titelbilder im Archiv). Aber der von ; angeführte Artikel enthält das von ihr herausgesuchte Zitat.

          Bist du damit widerlegt, crumar? Ich finde nicht, denn ein Nebensatz in einem Artikel über etwas ganz anderes belegt keinen Diskurs.

      • Semikolon, würdest du dich bitte auf das beziehen, was ich tatsächlich geschrieben habe und nicht durch irgendetwas, was dir situativ gerade im Kopf herumschwirrt?!
        Danke!

        Dann frage ich mich, was Herr Ingenkamp mit seinen Jahresvergleichen bezweckt.
        Wikipedia zur Koedukation: „In der Bundesrepublik Deutschland wurde sie in den 1950er und 1960er Jahren zum allgemeinen Schultyp. West-Berlin, Hamburg, Bremen und Hessen machten in den 1950er Jahren den Anfang, in den 1960er und 1970er Jahren folgten alle anderen Bundesländer. In Baden-Württemberg z. B. erfolgte die Einführung 1966.“

        Mädchen schreiben bessere Zensuren auf Mädchenschulen, als…?
        Was will uns der Autor damit sagen?

  5. Die Welt ist inzwischen voll mit Gender-Hickhack, Geschlechtsabgrenzungen, Missgunst, Opfergehabe. Ich glaube, Kinder brauchen vor allem positive Vorbilder, die menschliche Qualitäten im Vordergrund sehen. Was jemand kann und will, wie er denkt und was er macht. Unabhängig davon, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welcher anderer Identitätsquatsch dem „Erwachsenen“ anhaftet.

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