Selbermach Samstag 262 (02.11.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

94 Gedanken zu “Selbermach Samstag 262 (02.11.2019)

  1. Hallo Zusammen
    eine Frage in eigener Sache.
    Ich bin ehrenamtlich in Seelsorge und Beratung tätig, und stelle fest, dass wir Männer überhaupt nicht erreichen. Andererseits sind Männer ab 40 die Gruppe mit der höchsten Selbstmordrate. Deshalb suche ich nach Ideen, wie man diese Menschen erreichen kann, wenn sie in der Scheiße stecken.
    Klarer, kantiger und weniger mit dem Makel der bedürftigen Hilflosigkeit behaftet.
    Meine erste Idee war ein Forum.
    Hat jemand Ideen, Titel oder Meme, wie man Männer in Krisen erreicht?

    Grüße Stefan

    • Bin da kein Experte, aber das muss glaube ich eher nach Aktion aussehen, ein Weg mit Ziel. Reden und in die Augen schauen ist der falsch Ansatz. Das funktioniert bei Frauen.

    • Hallo Stefan,

      sehr sympathisch.
      Allerdings fürchte ich, dass die Probleme, die Männer haben, sich nicht „wegreden“ lassen (das soll nicht abfällig gemeint sein). Ich habe mal was zu Männer und Suizid geschrieben, daraus:

      Frauen nutzen auch mehrheitlich Suizidmethoden, wo eine Abhilfe möglich ist, etwa Medikamente/Schlaftabletten-Überdosierung. Solche Suizidversuche werden von Therapeuten regelmäßig als extreme Hilferufe erklärt, es wird also ein Ausweg und Hilfe gesucht.

      Männer hingegen wählen viel öfter Methoden, die relativ sicher endgültig sind, wie etwa Schusswaffen oder Erhängen oder aus Fenstern/von Dächern springen. Diese Menschen suchen keine Hilfe mehr, sie haben bereits abgeschlossen und sind nicht der Meinung, dass ihnen irgend etwas noch helfen kann

      Ein von Obdachlosigkeit bedrohter Mann; ein Trennungsvater, der erleben muss, dass die eigenen Kinder einen hassen lernen… denen lässt sich nicht so leicht helfen.

      Allerdings diesen von dir genannte Punkt finde ich wichtig:

      Klarer, kantiger und weniger mit dem Makel der bedürftigen Hilflosigkeit behaftet.

      • „Ein von Obdachlosigkeit bedrohter Mann; ein Trennungsvater, der erleben muss, dass die eigenen Kinder einen hassen lernen… denen lässt sich nicht so leicht helfen.“

        Korrekt! Kann ich aus Erfahrung aktiv wie passiv bestätigen.

      • Dankeschön für den Link,

        Ja Frauen sind vorne bei den Versuchen, Männer sind vorne bei der Ausführung,

        Es geht nicht ums weg reden, das ist schon das erste Problem.
        Wenn Du richtig in der Scheiße steckst, siehst Du kein Land.
        Problemlösung oder Therapie kannst Du Online, oder am Telefon nicht leisten. Da gehts um das Bisschen Halt, das Bisschen Verständnis und Jemanden der Dich ernst nimmt.
        Männer sind oft alleine, da ihr soziales Netz bei Trennungen gerne zusammen bricht.

      • ja klar bei Selbstmordversuchen von Frauen, selten wirklich mit Vollzugsabsicht, geht es eher um die moralische Erpressung einer nicht wunschgemäß funktionierenden Mitwelt. Bei Männern ist es echte ausweglose Verzweiflung.
        Deshalb die Idee erst mal klarer kantiger ist schon gut, man muss sie da abholen wo sie stehen, dann ist aber die Idee Gedankengut, des MGTOW einfließen zu lassen nicht schlecht. Denn man muss den Männern die die impertinenten unverschämten weibliche/gesellschaftliche Erwartungen so verinnerlicht haben im Weiteren mal klar machen und Mut machen, daß sie wie Frauen ein Recht haben ein ganzer Mensch zu sein, nicht nur eine funktionierende Maschine. Sie müssen lernen, daß dieses Alleine klar kommen und sich gegenseitig in ständiger Konkurrenz zu sehen, ständig auf Imponierodus sein zu müssen, gar nicht ihnen selbst dient.
        Ansonsten, den Ansatz der weiter unten steht, Zersplitterung zu vermeiden, finde ich grundrichtig. Denn neben der Scheu der Männer, wird so ein Projekt auch mit politischem Widerstand rechnen müssen, wenn es über das Maß eines Alibi-Pflänzchen hinauswächst.

    • Sehr gut! Ich denke du hast da die Möglichkeit die ersten Spuren in viel frischem Schnee zu hinterlassen…

      Eine Frage: Wie viele in Psychotherapie sind weiblich und wie viele sind männlich?

      • Das Problem sehe ich auch so.
        Ich bin da auch durch Zufall rein geraten, komme aus dem technischen Bereich und war nach einer unschönen Scheidung auch am Boden und danach experimentierfreudig.
        Die Branche und ihre Herangehensweisen sind fest in weiblicher Hand, deshalb meine Idee was Anderes zu versuchen.

        Der Gedanke, dass auch Männer Hilfe verdient haben, muss schon lange vorher eingepflanzt werden

    • Ich bin noch unklar, ob es möglich ist, in der Institution etwas an zu stoßen, oder ober besser ist etwas eigenes auf zu ziehen.

      Es geht mir erstmal um Ideen.

      Ein Teilproblem ist Marketing, ein Imageproblem. Dazu braucht es gute Meme, „ein Mann ein Wort“, oder „when the Shit hits the Fan“, oder halt was besseres, griffigeres, das den Spagat zwischen ich-brauche-Hilfe und ich-bin-kein-weichei möglich macht.

      Ein zweites ist das wie, falls ich sie erreiche.

      • „Ich bin noch unklar, ob es möglich ist, in der Institution etwas an zu stoßen, oder ober besser ist etwas eigenes auf zu ziehen.“

        Im Zweifelsfall lieber eine bestehende Organisation unterstützen. Damit verhinderst Du eine Zersplitterung der ohnehin mickrigen Hilfe für Männer.

      • Du brauchst etwas, was sich in Wort oder Bild gut darstellen lässt, und von den Betroffenen gut angenommen werden kann.

        Wie wäre es mit „Kameradschaft“?

        Viele Möglichkeiten für Bilder und Slogans, und Hilfe von einem „Kameraden“ anzunehmen, ist keine Schande.

    • Hallo Stefan,

      ich bin wahrlich kein Seelenberater, habe aber sehr umfassende Erfahrung mit Vätern. Und ich denke, dass die wie andere Männer auch ticken.
      Wobei ich sowieso glaube, dass die meisten Gründe für Selbstmorde unter Männern in einer gescheiterten Beziehung mit den entsprechenden Folgen sind.

      Meine Erfahrung ist, dass Männer eher nicht mit Schwatzkreisen zu erreichen sind. Sie wollen etwas an ihrer Situation ändern, es reicht ihnen nicht, dass ihnen jemand zuhört, da hat Matze recht. Deshalb sind sie ziemlich schnell wieder weg, wenn sie das Gefühl haben, dass sich nix bewegt.
      In den Nuller Jahren war das Elternforum des Väteraufbruchs sehr gut besucht und ein – wie ich meine – wichtiger Teil einer Gesamthilfe, die auch für ratlose Väter vor Ort angeboten wurde.
      Allerdings ist das Forum nach der zwangsweisen Änderung des Sorgerechts durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weitgehend eingeschlafen. Mir fehlen valide Informationen für die Gründe, vermute aber optimistisch, dass das Strasbourger Urteil besonders von den unteren Gerichten genutzt wurde, ehrliche Verbesserungen bezüglich der Lage der Väter einzuleiten.

      Um ein Forum UND Vororthilfe anbieten zu können, bedarf es allerdings eines langen Atems, denn meiner Erfahrung nach lesen Männer erst lange, bevor sie sich aktiv auf den Weg machen und um Hilfe bitten.

      Das andere ist der gesellschaftliche Status eines nach Hilfe suchenden Mannes. Er ist sehr schlecht und schreckt daher von solchen Outings ab.
      Kommt eine Frau und berichtet, von ihrem Mann misshandelt worden zu sein, wird die NATO in Bewegung gesetzt, kommt ein Mann mit demselben Problem, zeiht man ihm entweder der Lüge, oder fragt ihn, was er getan habe, dass seine arme Frau so ausgerastet sei.

      • Ich bin auch Vater und einmal durch die Scheiße gegangen. Der Teil ist mir bewusst. Die gesellschaftliche Gesamtproblematik werde ich nicht lösen.

        Und pseudoempathisches Geschwafel braucht auch kein Mensch. Bei einem Teil meiner Ehrenamtlichen Kollegen würde ich selbst wieder auflegen, selbst wenn ich mich zum Anrufen durchgerungen hätte.

        Trotzdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein gutes Gespräch einen Abgrund überbrücken kann. Ich habe mit Männern telefoniert, die den Strick in der Hand hielten und trotzdem am Ende des Gesprächs mit Ihnen gelacht.

        In letzter Zeit habe ich viele Gespräche geführt, in irgendwelchen Technikzentralen, auf Baustellen, mit Bekannten und Bergkameraden. Viele Männer sind durch die Scheiße gegangen, und keinem wäre es eingefallen, um Hilfe zu bitten. Das hätte ich damals auch nicht.

        Trotzdem bringen sich jeden Tag mehr als zwanzig Männer um, fast jede Stunde einer., da zählt jede Verbesserung

        • „Trotzdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein gutes Gespräch einen Abgrund überbrücken kann. Ich habe mit Männern telefoniert, die den Strick in der Hand hielten und trotzdem am Ende des Gesprächs mit Ihnen gelacht.“

          Nun, gelacht haben wir selten. Aber den symbolischen Strick mussten wir Manchem der Verzweifelten mühsam ausreden. Ich bin 2004 in der Väterbewegung aktiv geworden, ursprünglich eigentlich, weil ich selbst nach Möglichkeiten suchte, meinen Kindern mehr Vater als Unterhaltsquelle zu sein.
          Im Verlaufe der Zeit wurde ich mehr und mehr vom Ratsuchenden zum Berater.
          Und ich kann Dir sagen, dass mich das Ausmaß an Impertinenz, Perfidie und asozialem Handeln gegenüber Männern im allgemeinen und Vätern im besonderen immer wieder überrascht hatte. Immer, wenn ich dachte, dass das Niveau nicht mehr sinken kann, kam ein Fall rein, der noch tiefer lag.
          Ich habe ruhige, ausgeglichene Männer in Minuten vor meinen Augen verfallen gesehen, weil ihnen von Jetzt auf Gleich die Kinder weggenommen wurden, die sie mehrere Jahre allein versorgt hatten, nur weil sie mit der Mutter nicht verheiratet waren.
          Da kostet es alle Kraft, die man aufbringen kann, diese Männer vor Dummheiten zu schützen.

          „In letzter Zeit habe ich viele Gespräche geführt, in irgendwelchen Technikzentralen, auf Baustellen, mit Bekannten und Bergkameraden. Viele Männer sind durch die Scheiße gegangen, und keinem wäre es eingefallen, um Hilfe zu bitten. Das hätte ich damals auch nicht.“

          Das sind auch genau die Stellen, wo Du die Männer antriffst. Im beiläufigen Gespräch bei gemeinsamen Aktionen schütten sie ihr Herz aus, nicht auf der Therapieliege in der Klinik.

    • Das Mädel ist ja voll Nazi. Jeder, der was gegen die rot-grünen Faschisten sagt ist Nazi. Aber da die Schweden immer noch die Faschisten wählen, mögen sie diese Zustände offenbar. Kann man nix machen.
      Wir sollten ein Auge auf Schweden haben, die sind schon weiter am Abgrund als wir.

  2. https://www.tagesschau.de/ausland/nigeria-babys-101.html

    1000 Euro für ein Kind

    Frauen werden festgehalten, um Kinder zu kriegen, die ihnen dann weggenommen und an kinderlose Paare verkauft werden. Auch nach Europa.

    Sicherheitskräfte in Nigerias größter Stadt Lagos innerhalb von nur einer Woche gleich zwei solcher Wohnhäuser. Jedes Mal befreiten sie mehrere junge Frauen und Mädchen, die Mehrheit von ihnen minderjährig – und hochschwanger.

    Kinderlosigkeit gilt in Nigeria als Stigma. Legal zu adoptieren oder künstliche Befruchtungen sind für viele mit Scham behaftet und ein gesellschaftliches Tabu.

    Und wenn sie ein Haus bemerken, in dem mehrere schwangere Frauen leben – seien Sie wachsam!“

    ——
    Speziell diese „Branche“ ist mit einem besonders hohem Anteil an weiblichen Täterinnen/Mithelfern besetzt (dazu natürlich kein Wort bei der Tagesschau).

    Tragisch.

  3. Das Mädel ist ja voll Nazi. Jeder, der was gegen die rot-grünen Faschisten sagt ist Nazi. Aber da die Schweden immer noch die Faschisten wählen, mögen sie diese Zustände offenbar. Kann man nix machen.
    Wir sollten ein Auge auf Schweden haben, die sind schon weiter am Abgrund als wir.

  4. Fand ich interessant.

    Niemand würde jemals das Umgangsrecht mit einem Baby instrumentalisieren!

    Mein gott diese Machtbesoffenheit deser „alles ist politisch“ Fraktion. Wenn alles politisch ist, ist auch alles Macht, und wenn alles Macht ist kann man auch allen Anstand und alle Empathie verweigern. Und schwupps hast du faschistoide Antifaschisten

        • Und? In vielen Actionfilmen erbringt der männliche Actionstar auch übermenschliche Leistungen ohne das sich jemand großartig aufregt. Warum sollte man das nicht auch den Frauen zubilligen?

          • a)
            Es gibt Männer, gegen die so gut wie niemand im Zweikampf eine Chance hat.
            Es gibt keine einzige Frau, für die das gilt.
            Es gibt einen Unterschied zwischen „Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten“ und „groteske Überzeichnung“.

            b)
            Meines Wissens hat niemand je ein Problem mit weiblichen Figuren wie Ellen Ripley oder Mulan oder Yu Shu Lien oder Alita gehabt. Dass man das „Frauen nicht zubilligt“ ist also Unsinn. Es muss ein anderer Grund sein, der für diesen Spott und diesen Ärger sorgt.

            c)
            Hollywood fährt grad eine Agenda, die Männer als böse, unfähig oder überflüssig inszeniert, die besser so schnell wie möglich durch Frauen auf jeder Ebene ersetzt werden sollten. *)

            d) Frauenquoten sorgen IRL auf zunehmend vielen Ebenen dafür, dass Männer durch inkompetente, aber künstlich aufgeblasene weibliche Charaktere ersetzt werden mit teils verheerenden Folgen für die entsprechenden Bereiche. (-> Tierärzte)

            e) Lächerliche Frauenfiguren sind der neueingekleidete Kaiser von heute, und es ist eine wichtige, notwendige Aufgabe, ihn auszulachen und seine Nacktheit für möglichst viele sichtbar zu machen.

            f) Dein Dummstellen und Derailing lassen mich vermuten, dass du nicht in der Lage sein wirst, diesen Punkten zu folgen.

            *)

          • Es gibt Frauen, die Männer umhauen, aber keine von denen hat einen BMI von 16,7. Da ist Zoolander ja realistischer.

            Ist im Grunde ja auch egal, solange der Film unterhaltsam ist, aber solchen Logikfehler, die leider in immer mehr Filme nicht zu übersehen sind, stören.

          • Ich stimme Anon zu. Wer John Wick für einen guten Actionfilm hält, sollte sich über diesen Trailer nicht aufregen.
            (Ich halte John Wick für unrealistischen Scheisskram, aber gute Actionfilme mit realistischer Action sind leider sehr rar. Spontan würde mir nur Mad Max 2 einfallen – ja, tatsächlich. Da ist das Szenario zwar völlig abgehoben, aber die Action im Großen und Ganzen glaubhaft.)

          • Na, das Urteil von einem, der meint, es gäbe keine guten, realistischen Actionfilme außer Mad Max II, ist nun wirklich überzeugender als alles, was ich anführen könnte.

          • „Na, das Urteil von einem, der meint, es gäbe keine guten, realistischen Actionfilme außer Mad Max II, ist nun wirklich überzeugender als alles, was ich anführen könnte.“

            Mad Max II? Der ist schon älter, nicht wahr?
            Ich durfte die Tage auf Einladung nen neueren (den neuesten) Mad Max gucken. Irgendwann war er zu Ende und ich wusste noch gar nicht, was Sinn und Ziel der Handlung war. Ne Frau hatte nen Tanklastzug durch ne Wüste gefahren – und wurde dabei von unzähligen zwielichtigen Typen attackiert, die offensichtlich an dem Sprit interessiert waren – was nachvollziehbar war bei den Spritsäufern, die sie sich wohl aus Schrott selbst zusammengebastelt hatten.

          • @only me

            a) Groteske überzeichnungnen gibt es auch bei Filmen mit männlichen Stars ohne das es jemanden wirklich stört. Beispiel: Held klettert bei hoher Geschwindigkeit aufs Autodach um dann aufs andere Fahrzeug zu springen, etc.

            b)-e) gish gallop

            f) Projecting much? Der Ausgangspost hat sich über den mangelnden Realismus einer Szene im Trailer eines Actionfilmes beschwert, daraufhin habe ich argumentiert Realismus in Actionfilmen eine eher untergeordnete Rolle spielt und du kommst dann mit einer Reihe von Argumenten an die nichts mit der Ausgangsthese zu tun haben.

          • @onlyme
            Kannst du lesen? Ich schrieb, dass gute Actionfilme mit realistischer Action rar sind, nicht, dass es nur einen solchen Film gibt.

            @carnofis
            Jo, Mad Max 2 ist aus den Achtzigern und in gewisser Hinsicht das komplette Gegenteil von Teil IV. Während der vierte Teil bis auf vielleicht zwanzig Minuten nur Action enthält, ist es im zweiten genau andersherum. Da wird minutenlang durch die Wüste gelaufen und mit dem Fernglas beobachtet, ohne dass es irgendwelche übertriebenen und nervigen Knalleffekte gibt 🙂

          • Mad Max 2 und Mad Max 4 sind nicht nur zwei komplett verschiedene Filme, das sind verschiedene Universen.

            Der zweite Teil ist neben dem ersten der definitiv beste und auch heute noch sehenswert. Er zeigt eine zerfallene Gesellschaft ohne staatliche Ordnung, in dem kein Gesetz mehr gilt. Und das wird auch so schonungslos dargestellt, wie man es sich vorstellt. Die Action ist realistisch, es gibt keine Helden und auch Max wird während des Films zunehmend ramponiert und kann überhaupt nichts übermenschliches leisten.

            Der vierte Teil ist einfach popcorn kino, unrealistisch bis zum geht nicht mehr und zudem mit einer Portion Feminismus garniert, dort gibts es nämlich die reine gute Heldin.

          • Echt… die allermeisten Filme haben doch nur konzeptionell etwas mit der Realität zu tun. Diese Streitereien: „Last uns gegen den gemeinsamen Feind kämpfen!“ „Die judäische Volksfront?“ …. und das über Mad Max?!

            Wo jeder weiß das nur Teil 1 u 2 gut waren und wer was anderes sagt ist doof 😉

    • Je früher desto besser. Weil heute merkt man von der Verbannung noch etwas, im nächsten Jahr ist das Empörungsmanagment noch weiter fortgeschritten und solche Kanäle können unbemerkt aus dem Äther geschnitten werden.

    • „„Nicht in Vergangenheit stehen bleiben“

      … sondern weiter zurück in der Vergangenheit! Rückschritt in feudale Verhältnisse …

      Darum war die Kohl-Regierung so unsympathisch und reaktionär. Hier ist ein solcher Ableger, die man nicht vermutet hätte, unter dem Motto „Frauengleichstellung“ 😉

  5. Via Danisch gefunden:

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/bvg19-078.html

    „Im Rahmen des Besuchs tauschten sich die Delegationen unter anderem über die Gefährdungen des Rechtsstaats in Deutschland und Europa, die Grenzen der Meinungsfreiheit insbesondere im Hinblick auf den Schutz von Funktionsträgern des Staates sowie über die Entwicklungen der Richterbesoldung seit dem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts aus.“

    Soso.
    “ die Grenzen der Meinungsfreiheit insbesondere im Hinblick auf den Schutz von Funktionsträgern des Staates“.

    War das mit den Grundrechten nicht ursprünglich exakt umgekehrt gedacht – im vorliegenden Beispiel, dass die Meinungsfreiheit auch an ihren Grenzen deutlich vor den Funktionsträgern des Staates geschützt werden muss?

    Die dort benutzte Formulierung trieft vor totalitärem Staatsverständnis und jagt mir eiskalte schauer über den Rücken. Dass ein „Richterbund“ sich zu einer solchen Formulierung hinreißen lässt, empfinde ich als alarmierend.

    • @maddesacht

      „War das mit den Grundrechten nicht ursprünglich exakt umgekehrt gedacht – im vorliegenden Beispiel, dass die Meinungsfreiheit auch an ihren Grenzen deutlich vor den Funktionsträgern des Staates geschützt werden muss? Die dort benutzte Formulierung trieft vor totalitärem Staatsverständnis“

      Das ist aus meiner Sicht so nicht richtig, die Formulierung ist neutral. Es kann in die eine oder die andere Richtung gegangen sein. Wenn das Verfassungsgericht zB mitgeteilt hat, dass es nach interner Besprechung die Meinungsfreiheit höher bewerten wird und Urteile dagegen abweisen wird, wenn ein hochrangiger Politiker da gegen Leute vorgeht, dann wäre das eben ein hochhalten der Meinungsfreiheit.

      Solche Aktionen finden häufig statt, die Richter der Amts- und Landesgerichte treffen sich zB auch mit den Richtern der Oberlandesgerichte. Das ist ein wichtiger Austausch, weil man dabei Sachen kommunizieren und deutlich machen kann ohne das man warten muss, bis ein entsprechender Fall hochkommt, bei dem man das entscheiden kann. Es schafft Klarheit.
      Richter kommunizieren das dann auch wieder durchaus. Etwa indem sie in einem Prozess darauf hinweisen, dass das Thema dieses Falls (also nicht der Fall, sondern das dahintersteckende Rechtsproblem bzw der Rechtskomplex) Thema bei dem Richtertreffen war und das OLG, der BGH, das Bundesverfassungsgericht angedeutet hat, dass man es so und so sieht und sie deswegen auch so entscheiden werden.

    • „Die dort benutzte Formulierung trieft vor totalitärem Staatsverständnis und jagt mir eiskalte schauer über den Rücken. Dass ein „Richterbund“ sich zu einer solchen Formulierung hinreißen lässt, empfinde ich als alarmierend.“

      Seh ich nicht so.
      Die wenigsten Funktionsträger sitzen in Berlin. Die meisten sind Ehrenamtliche in kleinen Gemeinden, die sich in ihrer Freizeit politisch engagieren. Und wenn die sich nicht mehr trauen, aktiv zu werden, oder ihre Meinung öffentlich zu vertreten, weil sie dann mit Morddrohungen, -aufrufen gegen sich oder gar ihre Kinder rechnen müssen, dann sehe ich den Rechtsstaat weit mehr gefährdet, als anders herum.
      Da ich selbst politisch aktiv war, kann ich die Sorgen vor einem solchen „Outing“ total verstehen.

      • „Und wenn die sich nicht mehr trauen, aktiv zu werden, oder ihre Meinung öffentlich zu vertreten, weil sie dann mit Morddrohungen, -aufrufen gegen sich oder gar ihre Kinder rechnen müssen, dann sehe ich den Rechtsstaat weit mehr gefährdet, als anders herum.“

        Soweit stimme ich dir 100% zu.
        Allerdings finden sich unter den wenigen Äußerungen, die unstrittig nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, sämtlichen von dir o.g. Beispiele, sodass eine „Diskussion“ darüber nicht wirklich nötig ist – nötig wäre dann eine Diskussion über die Durchsetzung gültigen Rechts gegenüber Straftatbeständen wie Bedrohung, Aufruf zu strafbaren Handlungen etc, aber keine über die „Grenzen der Meinungsfreiheit“.
        Es sei denn, man möchte den Tatbestand der „Bedrohung“ auf „Morddrohungen“ vom Kaliber einer Twitternachricht des Inhalts „ach, geh doch sterben“ ausdehnen.

        Weshalb genau das mein Eindruck beim Lesen der Nachricht war und ist, und ich diesen Eindruck weiterhin und nur leicht gedämpft von Euren Kommentaren mindestens bedenklich finde.

  6. Was tun bei einer Ex-Partnerin, die es für nötig erachtet nach einer Beziehung einem seine Reputation im Bekannten- bzw. Freundeskreis zu schädigen indem sie entweder Sachen, die mich betreffen und ich ihr im Rahmen der Beziehung unter einer gewissen Vertraulichkeit erzählt habe, anderen Leuten ohne Scham weitererzählt bzw. beinhart ihre Sicht der Dinge, ohne meine Meinung zu kennen, als unumstößliche Wahrheit verkauft?

    Ich kann ja verstehen, dass einem das Ego leicht angekratzt ist nachdem man der ist, der verlassen wird (selbst erlebt) – vor allem wenn man 26 ist und als Frau die biologische Uhr immer weiter tickt, man jetzt wieder neben Arbeit, Studium und den sonstigen alltäglichen belanglosen Scheiß Zeit in das Finden des „Richtigen“ investieren muss, was auch wieder mit Stress und Frustration verbunden ist.

    Die beste Strategie wäre da wahrscheinlich die des Aussitzens und nicht reagierens, ergo das Befolgen der „No Contact“ Regel. Nur juckts mich seit Tagen in den Fingern da ein Statement zu setzen und mich aus der passiven „idgaf“-Haltung rauszubewegen.

    Was tun?????

      • Mein Freundeskreis defintiv nicht. Zu ihnen zähle ich Leute, die ich maximal auf einer Hand abzählen kann.

        Der Bekanntenkreis ist der, der mir Sorgen macht. Immerhin hat man sich nach insgesamt sieben Jahren Beziehung einen gemeinsamen Bekanntenkreis aufgebaut wo je nachdem sie meine bzw ich ihre Leute kennenlernen durfte. Noch dazu haben wir bis heute mit der ein oder anderen Person beide Kontakt.

        • Nun nach langjähriger Ehe lief das nicht anders, der gemeinsame Bekanntenkreis sortiert sich letztendlich sowieso neu ein, die Anzahl der die zu beiden Expartner den Kontakt halten wird sowieso sehr überschaubar.
          Ein Teil bricht den Kontakt in beide Richtungen ab, speziell die, die befürchten das die Trennung „ansteckend“ sein könnte.
          Im Freundes-/Bekanntenkreis war das nie anders.
          Meine Empfehlung kümmer Dich um die, die Dir wichtig sind und vergiss den Rest.

    • Ohne je in vergleichbarer Situation gewesen zu sein…

      Gibt es einen kleinen Kreis von Männern in den Kreisen, mit denen du das mal besprechen kannst? „Ich habe gehört, Annabell erzählt alle möglichen Geschichten über mich. Stimmt das? Ja? Was erzählt sie denn so.“
      Und dann richtig stellen.
      Wenn das Freunde sind, sollte das eigentlich reichen.

      Eine große Butthurt-Aktion, so reizvoll das ist, geht selten nach vorne los.

      • Diesen Freundeskreis gibt es Gott sei Dank und der wird hinter mir stehen, da mache ich mir keinen Sorgen.

        Das Problem hab ich erst letztens richtig als Problem verstanden als ich mich nach langer Pause mal wieder in ein Treffen stürzen wollte und einfach mal so als leichten Einstieg auf ein Getränk mit einer weiblichen Bekannten gegangen bin, die wir (also die Ex und ich) beide kennen. Einfaches casual meeting, nix besonderes, ausloten wie was bei Frauen ankommt und „ob man’s eh noch kann“ etc. etc.
        Sie kommt aus meinem Bekanntenkreis, hat sich aber nach etlichen gemeinsamen Abenden irgendwie auch in ihrer Clique eingelebt und hat sporadisch Kontakt zu ihr und ihren Freundinnen.

        Ich kann weibliche Neugier verstehen, ich kann auch verstehen wenn man nach den Gründen für das Beziehungsende fragt und meine Meinung hören will. Vollkommen legitim. Ich hab da nichts zu verheimlichen bzw bin trotzdem fair und respektvoll in den Erzählungen mit meiner Ex umgegangen.

        Was ich aber nicht verstehen kann sind Suggestivfragen, die meine Motive für meinen Spanienurlaub in Frage stellen, von komischen „Zufällen“ die Rede ist, weil zur gleichen Zeit eine meiner Sparring Partnerinnen dort war zum Studieren und ich mir sicher sei „ob eh nix gelaufen ist?“ Komischerweise kam die Frage nach Spanien ganze drei mal auf – und zwar von drei verschiedenen weiblichen Bekannten innerhalb von paar Wochen. Nicht zu sprechen von dem von mir angesprochenen vertraulichen Geheimnis, dass nun auch die Runde macht..

        Mein Problem mit dem ganzen ist folgendes: irgendwann wird mich wieder die Lust packen und man wird sich in das dating game begeben wollen, vielleicht sogar nach was ernsterem Ausschau halten. Noch tangiert es mich nicht, mir taugt die Auszeit gerade.

        Wenn ich nun berücksichtige, dass Frauen zu gossip neigen und dem viele alles andere als abgeneigt gegenüberstehen, dann weiß ich nicht inwieweit das „aussitzen“ und „nicht ansprechen“ dieser Gerüchte da dienlich ist, wenn es um meine Reputation in Hinblick auf mögliche zukünftige Partnerinnen geht.

        Wahrscheinlich verhält es sich genau so wie die Nachrichten von letzter Woche, die auch schnell wieder vergessen sind. Zumindest hoffe ich das..

        • Ich kann mir nicht vorstellen, dass es das Interesse einer Frau mindert, wenn sie hört, ein interessanter Mann sei „damals extra nach Spanien gefahren, um mit einer attraktiven Frau was klar zu machen“.

          Das solltest du eher ohne klare Aussage füttern („Spanien IST aber auch romantisch, findest du nicht?“, „Nein, lass uns das Thema wechseln, über so was redet ein Gentleman nicht“) als abwiegeln.

          Frauen wollen nichts von einem Mann, von dem nicht möglichst viele andere Frauen auch was wollen.

          • Also eine Art von „agree and amplify“ wo man gleichzeitig keinen konkrete Antwort auf die Frage gibt und sie in ihren Fantasien nicht schlauer zurücklässt?

            Habs aus der Perspektive noch nie betrachtet und es klingt nach etwas dass ich auch durchziehen könnte 😁

            Danke für deinen Input!

          • Preselection ist ein nicht zu unterschätzender Impuls.

            Man muss nur schambefreit genug sein, in ihr die Fantasy gären zu lassen, dass du in der Tat ein toller Hecht bist, a) dessen Hosen dick genug sind, dass er sich für ein Techtelmechtel eine Reise nach Spanien gönnt, b) da nicht unverrichteter Dinge wieder abgezogen ist.

            Wenn du es dann noch schaffst, den HighValue der Frau in Spanien leise anzudeuten… („Spannend fand ich, wie deutlich man erst im Bikini sieht, wie positiv ein Kampftraining einen Frauenkörper formt. Wirklich schön.“ Dabei den Blick in die Ferne und dann langsam über den Körper in die Augen der Gesprächspartnerin und leise vieldeutig lächeln.
            Oder so.
            Da bin ich kein Experte 😉)

        • Aktiv gegen die Verbreitung vorzugehen, kann auch nach hinten losgehen. Es ist recht einfach für Frauen etwas zu erfinden, was unüberprüfbar und trotzdem schrecklich für deinen Ruf sein kann. Erwähne diesen Satz vielleicht mal bei deinen Bekannten. Und selbst wenn die Ex beweisbar Log, hat sie mit einer neuen Erfindung gleich eine gewichtige Begründung für ihre erste Lüge.

          Wenn sie beide Seiten anhören wollen, bevor sie ein Urteil fällen, dann sind sie es Wert weiterhin Bekannte zu bleiben oder auch mehr zu werden. Wenn nicht, kommt es auf den Fall an.

          Jede bemühte Anstrengung von dir wird letztendlich per Buschtrommel in die Bekanntenkreise getragen werden.

          Ich sage jetzt lieber nur: „Schmutzige Wäsche von Beziehungen wasche ich nicht vor oder mit Anderen“.

          Und nur bei ganz wertvollen Menschen würde ich eine Richtigstellung von Falschaussagen versuchen.

        • Eine neue Freundin, die besser aussieht und mehr drauf hat, würde deiner Ex so ziemlich den Wind aus den Segeln nehmen, aber das ist natürlich einfacher gesagt, wie getan ;-P

          • Hängt von der Ex ab.

            Eine nettere neue Freundin scheint kein Problem zu sein. Aber das ist heutzutage leider nicht neidbesetzt.

    • Ich schließe mich der Meinung „aussitzen“ an.
      Wenn du dich verteidigst, gibst du ihr das „Getretene-Hunde-bellen“-Argument in die Hand.
      Ansonsten wird sich bei einer solchen Schmutzkampagne die Speu vom Weizen trennen (sagst du ja selber). Praktischerweise wird sich deine Ex somit gleichzeitig bei deinen echten Freunden disqualifizieren.

    • Tja, der Trauzeuge („best man“) ist in der Regel der beste Freund und/oder nahestehendste Verwandte.
      Der hat seinen Job getan, noch dazu passiv: er hat verhindert, dass der Bräutigam diese Trulla heiratet. Mit einer, die sowas durchzieht, KANN man(n) ja gar nicht glücklich werden.

  7. Universität musste „Nur Frauen“ gym-Stunden aufgeben, weil sich ein Mann wegen Title IX beschwerte.

    War kein ganzer Tag, nur wenige Stunden. Aber laut Gesetz ist selbst das verboten.

    Das ist überhaupt zZ die Hoffnung, das Fundierte Gesetze in die entgegengesetzte Richtung angewandt werden. Männern liegt es nur nicht so sehr zu klagen. Und momentan wird viel getan um diverse Narrative fest in der Gesellschaft zu verankern. Ich denke aber das es in vielen Bereichen nur noch sehr schwer möglich wird die Ungerechtigkeiten gegenüber dem männlichen Geschlecht zu verdecken oder klein zu reden.

  8. A VOICE FOR MEN über die historische Entstehung vom International Men’s Day(IMD)

    TLDR: Auszüge um den Kampf dieses Tages. Dann meine Analyse, Bsp-s für unlautere feministische Methoden, und Fazit: Entlarvung sollte professioneller werden, niemals boshaft, die gezielte Analyse ist noch lange nicht vorbei.

    https://www.avoiceformen.com/men/how-thomas-oaster-started-international-mens-day-and-how-feminists-tried-to-kill-the-event/

    Über Thomas Oaster, wie es vor 30 Jahren begann, und wie seine Gegner versuchten es zu verhindern.

    Höhepunkte:

    „People in four continents celebrated … talk on topics ranging from the “silent tragedy of men’s health” to “man bashing” and to share, talk, wine and dine.“

    „… in the company of like-minded souls as they shared intimate stories that ears had never before heard.“

    Thomas Oaster: „“We want the bashing to stop. It’s not a request. It’s a statement. We want it to stop! To give you an example, a woman walked through here and saw the material and said, ‘You’ve got to be kidding. You’re not seriously going to have a men’s day, are you?’”[4]“

    „…six core objectives…to: celebrate men’s positive traits and contributions, improve gender relations, focus attention on men’s health and wellbeing, remove misandry, increase life options for men and boys, and to develop a humanitarian-style approach to all men’s issues.“

    „After…success …, feminists at his campus became increasingly vindictive. During his planning for the 1994 and 1995 IMD events, a bomb was suddenly dropped by… female ‘graduate students’ who collectively complained that Oaster had sexually harassed them and was “hostile” in the classroom. …The curators at the university entertained these shallow and dubious allegations and were quick to respond by imposing restrictions on Oaster’s movements and work. [6]“

    [..er wird gemobbt, und nach einem langwierigen Rechtsstreit, muss ihm die Universität fast 90.000$ zahlen…er kündigt…]

    Mein Fazit: Die Ziele sind 3 Dekaden lang nahezu die gleichen geblieben. Es gibt mehr Organisationen, mehr Netzwerke und Foren wo sich die Männer und Jungen austauschen. Skandale wie GamerGate, zeigten auch jüngeren Männern das etwas mehr als schief läuft in der Gesellschaft.

    Doch je mehr Öffentlichkeit für Männeranliegen „droht“, desto massivere Mauern werden gebaut. Der Feminismus hat es geschafft, Systeme und Regelwerke in der Politik zu installieren, welche „Geschlechtergerechtigkeit“ erreichen sollen.

    Studienergebnisse, gesammelte Erfahrungsberichte, Presse- und Blog-Artikel kommen vermehrt zu dem Schluss, dass viele behaupteten Nachteilen der Frauen ebenso auch Nachteile und Diskriminierung den Männern gegenüber stehen. Doch nimmt die Verwendung des Begriffes „Patriarchat“ zu, nicht ab.

    Obwohl immer ersichtlicher wird, dass Männer in der Politik kaum Beachtung finden (Ministerium für alle — außer Männer, Fehlende Notunterkünfte, etc pp), wird die undemokratische Forderung nach Geschlechter-Parité lauter.

    Die erdachten und installierten Regelwerke versagen nicht nur, sie schauen derzeit so gezielt weg, wenn es um Jungen und Männer geht, dass man schon von boshafter und von Rache getriebener Absicht ausgehen kann.

    Als MRA diese Boshaftigkeit in gleicher Art zu reagieren verbietet sich mAn., Geschlechterrollen sind da noch so starr in den Köpfen der Gesellschaft, dass dies sofort als zu bekämpfendes Unding angesehen werden würde. (Außerdem finde ich Boshaftigkeit schlicht doof) Es würde die Boshaftigkeit von Feministen nur noch befeuern.

    Tatsächlich werden schon sachliche Untersuchung, und objektive Gegenreden bekämpft, und dies auch mit unlauteren Mitteln. So verlor ein Angestellter bei Google seinen Job, weil er unterschiedliche geschlechts-abhängige Präferenzen bei Jobwahl und -ausübung bewies. Oder ein Professor der Statistiken vorlegte, welche zeigten, dass Frauen Karrierevorteile im STEM-Bereich haben. (Kann jemand die Quellen verlinken, der sie schneller zur Hand hat als ich?)

    Ein größeres Momentum für MRA-Ziele scheint nicht aufzukommen, Konkurrenzdenken und unnötige Streitereien, welche nur zur Spaltung führen sollten IMHO gemieden werden.

    Letztendlich: Die Zeit der sachlichen Besprechung, Untersuchung, Aufdeckung, Entlarvung ist noch lange lange nicht vorbei. Diese könnte aber professioneller Werden.

    Und es ist ein Kampf — David gegen Goliath –, bei dem auch deutlich wird, wer tatsächlich an der Macht ist und entsprechende Mittel hat. Z.B. wenn die feministische Seite ein Wiki „AgentInnen“ (o.ä.) aufsetzen, wo die Gegner beschimpft und verleumdet werden.Und wenn daraufhin eine Website entsteht „diskursatlas.de“ der die feministische Seite mit Textbausteinen GEGEN aufkommende Kritik versorgen soll.

    Ich denke das größte Potential für Mitglieder in der Bewegung „Echte Geschlechtergerechtigkeit“ ist derzeit im linken Spektrum, ich persönlich bin auf Verunglimpfungen gegen Arne Hoffman („rechter Agitator“) hereingefallen, und es hat mich tatsächlich lange Abgehalten ihn besser Wahrzunehmen.

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