16 Gedanken zu “Zeitlicher Abstand zwischen ersten und zweiten Kind

  1. Der perfekte Abstand ist der den man hat.
    Wenn man sich vorher einen theoretisch perfekten Abstand ausdenkt ist das Scheitern ja schon vorprogrammiert.
    Mein Tip einfach abwarten und es so geschehen lassen wie es kommt.

  2. Bei uns waren es knapp zwei Jahre Abstand, aber bewusst geplant war das nicht. Eher das Gefühl, jetzt könnte es wieder passen. Ich hätte den Abstand nicht zu groß haben wollen – erstens, damit sich die Kinder nicht auf komplett unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden, zweitens, damit die Zeit absehbar bleibt, zu der sie selbständig und erwachsen werden.

  3. Ich wollte auch immer einen kurzen Abstand, bin aber nie schnell schwanger geworden, dann eins verloren und letztendlich waren es immer dreieinhalb Jahre dazwischen.
    Eigentlich war das gut, ich hatte immer so blöde Schwangerschaften mit Wehen und drohender Frühgeburt und war dann sehr froh einen Laufling und kein Wickelkind mehr zu haben bzw. schon was erklären zu können.
    Die Mädels spielen trotzdem schön zusammen, der Bubi wird eh immer mitgezerrt.

  4. Man sollte einige Jahre Abstand lassen. Die reproduktive Fähigkeit nimmt ab. Das ist wie ein Feld, das brach liegen muss.
    Lies dazu Weston A. Price.

  5. Der richtige Zeitpunkt ist der, wenn kind1 die Erfüllung seiner Bedürfnisse kurzfristig(ca. 15 Minuten) zurückstellen kann. Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich, aber normalerweise ab 3 Jahren der Fall.

  6. Kann man eigentlich legal einen Zwilling abtreiben und den anderen austragen?

    Oder kontrollieren Männer auch diesen Aspekt des Frauenbauchs?

    Kam nur auf die Frage weil der Abstand von 0 zwischen zwei Kindern wahrscheinlich superscheisse ist aber trotzdem gelegentlich eintritt.

  7. also bei uns in der Großfamilie ist aus allen was geworden zwischen 1,5 und 9 Jahren Abstand. Hat alles vor und Nachteile. Kurzer Abstand, bei überschaubarer Kinderzahl ist mehr Stress, aber absehbar vorbei, die schönste Zeit geht eh zu schnell vorüber. Langer Abstand, die größeren sind schon verständig und sogar schon eine Hilfe im Haushalt.
    Man macht sich da vielleicht auch zu viel Gedanken, kommt ach immer etwas auf die Berufs, und Lebenssituation der Eltern an.

    Viele wichtiger als der genaue Abstand erscheint mir, wenn man Kinder in die Welt setzt, mal in einer Mußestunde darüber zu reflektieren, wie die Welt aussehen wird in der die in einigen Jahrzehnten leben werden (müssen), und wo in dieser Welt ihr Platz sein könnte. Diese Reflektion kann natürlich im schlimmsten Fall in einer Entscheidung gegen (weitere)Kinder enden.

    • „Kurzer Abstand, bei überschaubarer Kinderzahl ist mehr Stress, aber absehbar vorbei, die schönste Zeit geht eh zu schnell vorüber. Langer Abstand, die größeren sind schon verständig und sogar schon eine Hilfe im Haushalt.“

      Stimmt alles – und auch wieder nicht.
      Ob zwei Kinder in kurzem Abstand mehr Stress bedeuten, hängt ein Stückweit von den Kindern und von der Einstellung der Eltern ab.
      Meine beiden Jungs kamen mit einem Abstand von etwa 1,5 Jahren auf die Welt. Ich habe die Zeit (um Semis Einwürfe gleich vorab zu entkräften) als wenig stressig empfunden. Die Mutter war dagegen oft genervt, war sie allerdings sowieso.
      Und wenn die Kinder im Alter relativ eng zusammen sind, können sie weit mehr miteinander anfangen und spielen, als wenn zwischen ihnen ein großer Altersunterschied besteht. Der Große hat z.B. schon mit drei Jahren rührend auf seinen kleinen Bruder aufgepasst und ihn beschützt.
      In der Konstellation braucht auch noch nicht jeder ein eigenes Zimmer.
      Eine Hilfe im Haushalt sind Kinder eher selten, das Bisschen, was sie machen können, kann man meist selber schneller machen.
      Dennoch habe ich unsere Zwei relativ früh für kleine Hilfen eingespannt, wie z.B. Tischdecken, oder mal eben was Holen.

      Was mir auch wichtig war, war das Aufwachsen in einer mystischen Welt. Meine Jungs haben z.B. ihre Ostereier jedes Jahr in einem Landschaftsschutzgebiet gesucht, was für sie immer ganz aufregend und spannend war. Dort haben sie auch untereinander gefachsimpelt, ob ein Karnickelbau der Eingang zu einer Zwergenburg war, oder Wichtel beherbergte.
      Diese geheimnisvolle Welt wäre ihnen verschlossen geblieben, wäre der Große deutlich älter gewesen, als der Kleine.

      • „Meine beiden Jungs kamen mit einem Abstand von etwa 1,5 Jahren auf die Welt.“

        Und beide Schwangerschaften waren geplant?

        „wenn die Kinder im Alter relativ eng zusammen sind, können sie weit mehr miteinander anfangen und spielen, als wenn zwischen ihnen ein großer Altersunterschied besteht“

        Zwischen unserer ältesten und unserer jüngsten Tochter liegen stolze 12 Jahre (die Mittlere fast genau dazwischen) – ihr Verhältnis könnte gar nicht besser sein. Die Große kommt von allein um ihre „Schwesternzeit“ einzufordern, und in der Hierarchie der Kleinen lag sie auch lange unangefochten auf Platz 2 der Beliebtheit (also noch vor dem Papa). Sie werden sicher selten im Leben Grund zum Streit haben, empfinden sich nicht im Mindesten als zueinander in Konkurrenz stehend (und doch profitieren sie voneinander).

        „In der Konstellation braucht auch noch nicht jeder ein eigenes Zimmer“

        Bei uns teilten erst 1+2 ein Zimmer, und dass die Mittlere nach ein paar Jahren „Alleinherrschaft“ wieder Platz frei machen musste (auf unabsehbare Zeit), war auch keine Schwierigkeit (immerhin durfte sie aus Mamas Einrichtungs-Ideen auswählen und hatte so das Gefühl, sie hätte Alles selbst-bestimmt).

        Zurück zur Frage: ich spekuliere, „wir überlegen“ heißt womöglich „wir sind uns derzeit nicht einig“ (wobei Christians Präferenz oben steht). Dann könnte der Rat lauten: wartet mindestens, bis beide soweit sind.

        Ich war von der 1. Geburt so bedient, dass ich gut zwei Jahre völlig ausgeschlossen hätte, jemals nochmal ein Kind zu kriegen (jetzt aber fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass dies mein letztes Baby sein soll)…

    • „Viele wichtiger als der genaue Abstand erscheint mir, wenn man Kinder in die Welt setzt, mal in einer Mußestunde darüber zu reflektieren, wie die Welt aussehen wird in der die in einigen Jahrzehnten leben werden (müssen)“

      Ich geh ernsthaft davon aus, dass sich der Trend fortsetzt und also die Zukunft als Ganzes gesehen ziemlich prima wird/werden kann.

      Was nicht heißt, dass ich nicht auch panische Momente voller Schuldgefühle kenne, einfach weil Schmerzen, Leid, Verlust & Tod Bestandteile des menschlichen Erlebens bleiben müssen, unabänderlich und für jede&jeden. Die Lösung (für mich): Gottvertrauen.

  8. Ihr egoistischen Deppen schmeisst das erste Kind voll Verlustängste in die Kita, nichtmal vernünftig gestillt und ihr ‚plant‘ (!) das nächste vereinsamte Wesen auf diese böse Welt zu setzen?! Geht’s noch?!

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