„Wie die unerträglich Woken Trump helfen“

Ein interessanter Artikel dazu, dass zu „woke“ (also intersektionale Linke, SJW-geprägte) Politik bestimmte Leute entfremdet und in die andere Richtung treibt, selbst wenn diese gar nicht unbedingt das umsetzen will, was deren Interessen entspricht:

Among the people I love is a sibling who works at Walmart cleaning toilets at night in a thinly populated part of eastern Oregon. She’s been there more than 25 years and has trouble saving a dime and certainly no path to retirement. She’s likely to vote, again, for President Trump.

No matter how much I point out that Trump is trying to take away her health care protections by litigating to kill Obamacare, that his tariffs have made it harder to pay her bills, that he is the most repulsive and creepy man ever to occupy the White House, she holds firm.

Why? One reason is what she hears from the other side. Many Democrats, she says, are dismissive of her religious beliefs and condescending of her lot in life. She’s turned off by the virtue-signaling know-it-alls.

Das ist ja teilweise in Deutschland nicht anders. Die Reformpläne der AfD stellen Arme eher schlechter, ist rechts, hat fürchterliche Leute in ihren Reihen, dennoch werden sie gewählt, und dazu trägt sicherlich auch bei, dass die anderen Parteien eben nicht mehr als die wahrgenommen werden, die deren Interessen vertreten. Vielen Parteien sind beispielsweise Führungspositionen für Frauen oder mehr Listenplätze für Frauen wichtiger ohne dabei zu erkennen, dass den meisten Leuten das überhaupt nichts bringt. Leute gewinnen den Eindruck, dass Geld für Flüchtlinge da ist, aber nicht für sie etc.

It’s no mystery why so many Democrats can no longer connect to the white working class. Progressives promise free college, free health care, free child care, and scream in bafflement, What’s wrong with you people?

Gut, dass ist aus deutscher und europäischer Sicht keine so dramatische Forderung, aber es belastet  natürlich auch die Nettolöhne. Aber in der Tat hat man bei vielen Politikern das Gefühl, dass sie gerade nicht für den männlichen Arbeitnehmer eintreten wollen, dass dieser bei einigen sogar eher die Feindgruppe darstellt. Wer alle als Nazi bezeichnet macht Nazi sein eben nicht mehr so schlimm. Die Deplorables lassen grüssen

No doubt, some of those people are racist and xenophobic. But many others simply feel insulted and dismissed. And these are voters who can still be persuaded to save our country from a disastrous second term of a corrupt and unstable president.

Barack Obama, still the smartest politician in the land, knows this; a week ago, he rightfully called out the call-out culture that marginalizes so many people who are ready to vote against Trump.

“This idea of purity and you’re never compromised and you’re always politically ‘woke’ and all that stuff,” he said, to a round of applause. “You should get over that quickly.” He was talking about an attitude, not necessarily policies — an attitude that dominates the bullying fringe of his own party. Predictably, he was called out for being paternalistic, with a boomer attitude.

In der Tat hat es Obama stark vermieden sich als Retter der Marginalisierten im intersektionalen Sinne darzustellen und insoweit stets darauf geachtet, dass er die breite Masse anspricht, dem einfachen Bürger das Gefühl gibt, dass er die Hoffnung auf ein besseres Leben für alle repräsentiert.

If anyone should feel victimized by social media hatred and cancel culture of a different sort it is Obama. More than a third of Republicans tried to delegitimize him, believing in the monstrous falsity that he was born in Kenya.

Joe Biden has picked up Obama’s charge against the puritanical keepers of undiluted progressivism, in self-defense. He wrote this week of a “my way or the highway” approach that is “condescending to the millions of Democrats who have a different view.” He said, “It’s representative of an elitism that working- and middle-class people do not share: ‘We know best; you know nothing.’”

Das wird ein harter Kampf für viele linkere Parteien werden. Denn der entsprechende Flügel sieht ja nur den extremen Weg und alles andere als Verrat.

Andererseits ist es vergleichsweise leicht für Biden in einem Zweiparteiensystem etwas mehr in die Mitte zu rücken. Er bleibt ja selbst für die Linken die einzige Hoffnung Trump zu schlagen. Sie müssen insofern für einen „alten weißen Mann“ wählen, ob sie wollen oder nicht, wenn er der Kandidat sit.

 

One of the biggest takeaways from the recent New York Times/Siena College survey of battleground states is that Elizabeth Warren is not connecting with the very people her policies are supposed to help. Trump beats her or runs even in every tossup state but one. The persuadable voters in these states, many of them working class, say political correctness has gotten out of control, and they prefer someone seeking common ground over someone with a militantly progressive agenda.

Auch das wird über die ganzen „Das sind alles Nazis, wir müssen sie bekämpfen“ immer wieder vergessen: Die radikale Abwertung aller, die mit dem politischen System unzufrieden sind ohne das Aufgreifen der Gründe, warum sie unzufrieden sind, schreckt die Leute eher noch mehr ab und macht es ihnen einfacher die „Protestpartei“ zu wählen.

You can try to win the election by expanding the pool of progressive voters over all. But the inconvenient fact remains that a relatively small pool of working-class voters in the handful of battleground states are still likely to determine the fate of the country next year.

Democrats flipped 40 House seats in 2018 and attracted more white working-class voters — without insufferable wokedness. They hammered away on health care and kitchen table concerns. The same approach helped Democrats pull off an apparent upset in the Kentucky governor’s race this week.

Next year, Trump will be the greatest motivator and unifier for a majority of Americans poised to throw him out. For his core 40 percent, there’s no crime or debasement that will change their mindsHe can indeed shoot someone, as a focus group participant helpfully clarified this week, and most likely get a pass from the Cult of Trump.

But for others, those like my sister, a word to Democrats: Talk to them. Don’t talk over them. Save the piety, the circular firing squad, the shaming on social media for after the election. Otherwise, the woke will wake next

Meine Vermutung ist, dass Trump wiedergewählt wird. Joe Biden erscheint mir als der aussichtsreiche Kandidat, aber allein schon die Korruptionsaffaire seines Sohns wird Trump einiges an Munition liefern und er scheint mir auch ansonsten nicht die Leute hinreichend zu begeistern. Aber ich bin auch wahrlich kein Experte für amerikanische Politik.

Mal sehen, wie es in der deutschen Politik weitergeht. Bei der CDU wird es davon abhängen, wer sich in der Nachfolge durchsetzt, wobei AKK aus meiner Sicht keine so guten Chancen hat, wenn man sich die gegenwärtigen Werte anschaut. Die SPD wird auch Probleme haben sich wieder als Arbeiterpartei zu positionieren. Bei den Grünen wird der alte Machtkampf zwischen Realos und Linken weitergehen.

 

49 Gedanken zu “„Wie die unerträglich Woken Trump helfen“

  1. Genau das hält mich zur Zeit definitiv davon ab SPD zu wählen. Die durchgeknallten Feministinnen haben dort zuviel Einfluß und niemand widerspricht

  2. Als intensiver Beobachter US amerikanischer Politik ein paar Kommentare:
    Für die Vorwahlen sind 4 Kandidaten relativ gleich auf in Iowa. Warren und Buttigieg fahren die beste Kampagne. Biden und Sanders sind nicht weit dahinter. Alle 4 sind ungefähr gleich auf beim Geld einsammeln. (alle 4 deutlich schlechter als Obama vor 12 Jahren während der Finanzkrise, selbst ohne Inflationsanpassung).

    Persönlich tippe ich momentan auf Buttigieg. Er ist gemäßigt, intelligent, schwul, fährt eine super Kampagne. Dazu ist er nicht über 70, wie die anderen, und hält sich noch eher zurück. Sanders hatte vor kurzem einen Herzinfarkt, Biden sieht aus wie seine eigene Barbiepuppe mit all dem Botox im Gesicht. Warren ist auch alt und ist momentan Ziel Nummer Eins des Establishments.

    Die momentanen Wahlen sehen vernichtend für Trump aus. Auf Umfragen braucht man nichts geben, die wenigsten Wähler kennen einen Buttigieg oder eine Warren. Ausserdem kann sich so etwas schnell ändern.

    Aus meiner Einschätzung heraus kann Trump nur wieder mit massivem Wahlbetrug gewinnen, wie schon 2016 (z. B. Wisconsin) . Also mit fälschlicher Entfernung von Wählern aus den Registern im Rahmen des Crosscheck Programms. Nicht Auszählung von Stimmen durch Kontrolle der Wahlmaschinen über die Länderregierungen. Wahlausweisgesetze. Registrierungsgesetze. Platzierung von Wahllokalen. Wenn nicht sogar gleich Wahlmaschinen genutzt werden, die hackbar sind und nicht mal einen paper trail haben.

    Wer jetzt noch Trump wählt, ist auf jeden Fall über rationale Argumente nicht zu erreichen, soweit stimme ich zu. Aber die Ideologie Mechanismen wirken nicht nur nach links, sondern auch nach rechts. Und gerade die Republikaner nutzen diese Mechanismen seit 25 Jahre. Mit Fox News, Kirchen, NRA. Und militante „Patriotismus“, den man von Nationalismus nicht unterscheiden kann.

    • „Aus meiner Einschätzung heraus kann Trump nur wieder mit massivem Wahlbetrug gewinnen, wie schon 2016 (z. B. Wisconsin) . “

      Da gibt es ganz sicher Gerichtsurteile zu, die Deine Behauptungen belegen?

      Ich glaube, Du bist nicht ein “ intensiver Beobachter US amerikanischer Politik“, im Sinn von, ich möchte wissen warum, sondern mehr ein Beobachter mit vorgegebenen Wunschvorstellungen.

      Nebenbei, hast Du Trump seine Präsidentschaft vorhergesehen …

      • Du kannst dich ja gerne über das crosscheck Programm informieren, das ist ja kein Geheimnis. Du kannst dich auch über Shelby vs Holder informieren, und welche Auswirkungen das auf Platzierung von Wahllokale hatte. Gerrymandering ist auch ein stehender Begriff und kein Geheimnis. In Bezug auf die Wahlen in Wisconsin war all das besonders erfolgreich, kann man ja an der Wahlbeteiligung teilweise nachvollziehen.

        Ich brauch da kein Gerichtsurteil. Der Wahlbetrug findet ja nicht heimlich oder verboten statt. Sondern vor aller Augen. In dem der Jill Stein Recount von denen durchgeführt wird, die gewonnen haben. In dem der Gouverneur von Michigan kein Budget für Detroit und Flint für neue Wahlmaschinen bereit stellt, uns 75.000 Stimmen aus diesen Bezirken für „ungültig“ erklärt werden.

        Ist das alles „illegal“? Nein. Formal gesehen nicht. Wahlbetrug ist es trotzdem, wenn man aktiv Wähler der anderen Partei daran hindert, zu wählen und ihre Stimmen gelten zu lassen. Aber das juckt die Republikaner nicht, solange sie die Macht haben.

        • So wenig ich solche Praktiken gutheiße, aber glaubst du ernsthaft, dass das nur die Republikaner so praktizieren? Gerade bei den letzten Wahlen stand eine regelrechte Armada durchideologisierter Spinner hinter Hillary. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass da nicht in anderer Richtung mit mindestens denselben Bandagen operiert worden ist; schon alleine weil auf dieser Seite des politischen Spektrums noch die allgegenwärtige Selbstlegitimation dazu kommt, dass man ja zu den Guten gehört und alleine schon aufgrund dessen jedes Vorgehen gerechtfertigt ist.

          Derselbe Spin zeigt sich auch in deiner Aufzählung der „wahlmanipulierenden“ Medien, die scheinbar nur die den Republikanern nahestehenden waren. Das negiert aber rundweg die regelrechten Schmierenkampagnen, eine widerlicher als die jeweils vorangegangene, die von den demokratennahen Medien gegen Trump aufgefahren worden sind und noch immer in voller Härte aufgefahren werden.

          Dass man in Deutschland schnell solch einseitige Sicht entwickeln kann, ist aber nicht verwunderlich. Fand man nicht mal im Rahmen einer Medienanalyse zahlreicher Länder heraus, dass in den deutschen Medien, inklusive der Öffentlich Rechtlichen, das notorischste und auch geschmackloseste Trumpbasching betrieben wird; weit härter sogar als in den direkt betroffenen USA? Gerade jetzt hängen sich die deutschen Medien gerade wieder hoffnungsvoll an den gefühlt 186.457.124sten Versuch der Demokraten, Trump des Amtes zu entheben. Würde man das mit ein Wenig journalistischer Nüchternheit und Distanz betrachten, käme man viel eher zu dem Urteil, dass dort eine Schar miserabler Verlierer eine Petitesse nach der anderen zum ganz großen Skandal aufbläst bzw. sich in wildeste Verschwörungstheorien versteigt. Aber bei unseren Journalismussimulanten ist der Wunsch nach „Gerechtigkeit“ und „Vergeltung“ einfach größer als das bekanntermaßen eh weit unterentwickelte Streben nach Seriosität und zumindest einem Mindestmaß an journalistischem Ethos.

          • Danke, genau das ist auch mein Eindruck.

            Läuft ja immer noch auf Hochtouren: statt Trump zu danken, dass er den Skandal um Biden endlich vor ein Gericht zerren will, wird ihm daraus ein Strick gedreht.

            Dass die Demokraten ausgerechnet einen hochkorrupten Pädophilen als Kandidat ins Rennen schicken, bestätigt so ziemlich alles, was man im Trump-Lager über die denkt:
            https://de.sott.net/article/26137-USA-Ist-Vizeprasident-Joe-Biden-ein-Padophiler-Ja-wahrscheinlich-und-er-ist-nicht-der-einzige

            Ich würde Trump auch wieder wählen! Allein dass unsere versammelten Lügenmedien ununterbrochen gegen ihn hetzen, macht ihn mir sympathisch. Und er ist seit langem (oder überhaupt der erste?) Präsident, unter den die USA keinen neuen Konfliktherd aufgemacht haben. Außerdem boykottiert er die ganzen globalistischen Einrichtungen wie die UN, die sich längst dazu aufgemacht haben, uns progressiv zwangszubeglücken. Zufrieden kann man nicht in allen Punkten mit ihm sein, aber er ist eindeutig das geringere Übel in diesem kranken pseudodemokratischen System und er arbeitet unter erschwerten Bedingungen.

          • Ich finde die Berichterstattung der deutschen Medien ganz schlecht. Da spiegelt sich die Ideologie genauso wieder wie bei Feminismus Themen. Da wird jede negative Schlagzeile über Trump hochgejauchzt, als ob sein Ende direkt vor der Tür steht.

            Tut es natürlich nicht.

            Die Wahl 2020 wird der früheste Moment sein, dass das möglich ist. Anders wird das nicht passieren. Ausser er erschießt tatsächlich jemanden am Times Square.

            Und dieses „beide Seiten tun so etwas“ ist einfach Quatsch. Die Demokraten haben das gar nicht nötig. Die Zeit spielt da für sie. Die Einkommensschere geht auseinander. Die Latinos werden mehr. Die Schwarzen werden mehr. Der Klimawandel wird härter. Die Kirchen verlieren an Bedeutung. Die Leute haben immer mehr die Schnauze voll von den Amokläufen.

            Die demografischen Entwicklungen und die langfristig wichtigen Themen sind alle von den Demokraten besetzt.
            Die Republikaner wollen von ihren Themen Kirche, Weisse, Waffen und Öl nicht weg. Deswegen versuchen sie, sich die Wähler auszusuchen, statt die Wähler von ihren Ideen zu überzeugen. Das hat 2016 geklappt (mit russischer Hilfe). Das kann aber nicht ewig klappen, es sei denn, sie ändern nachhaltig die Spielregeln. Ich bin gespannt.

          • @ Androsch

            Ich hätte ihn wohl nicht gewählt. Wobei ich bei dieser Wahl zwischen diesen zwei Kandidaten wohl tatsächlich zum Nichtwähler geworden wäre. Die letzte Präsidentschaftswahl war im Prinzip das, was man bei South Park schon viele Jahre zuvor in der Folge „Vote or Die“ angekündigt hatte: die Wahl zwischen einem Rieseneinlauf und einer Kotstulle, wobei ich mich zumindest schwer täte, festzulegen, wer von den beiden Kandidaten konkret was hätte gewesen sein sollen. Im Prinzip haben sich beide für beide Optionen mehr als qualifiziert.

      • Sorry, aber das ist eine einzige Umfrage.

        Wenn du dich da umfassend zu Zahlen informieren willst, dann schau mal hier rein:
        https://projects.fivethirtyeight.com/2020-primaries/democratic/iowa/
        Das ist recht ausgeglichen für die ersten vier, und kann sich ziemlich flott ändern.

        Die Vorwahlen sind am 3. Februar. Das sind noch 2 1/2 Monate.

        Und hier sieht man die Anzahl der Kampagnen Büros in den ersten 4 Vorwahl Staaten:

        Richtig ist nur eins: Alles ist offen. Wer meint, zu wissen, wer gewinnt, lügt. Sowohl in Bezug auf die Nominierung der Demokraten, als auch in Bezug auf die General election. Es zählt am Ende die Wahl in Iowa. Dann in New Hampshire. Dann in den weiteren Staaten.

        Mein Tip ist momentan Buttigieg. Drängt sich nicht in den Vordergrund, fährt eine super Kampagne, macht seine Arbeit und lässt die anderen sich aufarbeiten und zerfleischen.

    • Ich fürchte ich versteh kein Wort. Trump hat einige seiner wichtigsten Wahlversprechen umgesetzt, wer ihn das erste Mal wegen diesen Themen gewählt hat wird es diesmal erst recht tun.

    • „Wer jetzt noch Trump wählt, ist auf jeden Fall über rationale Argumente nicht zu erreichen, soweit stimme ich zu.“

      Verstehe ich nicht. Trump hat doch überhaupt nichts Verwerfliches getan, oder? Das einzige, was man über ihn hört ist, dass er irgendwie böse, sexistisch und rassistisch sei. So wie wir anderen alle auch.

      • Solange man die ganze Korruptionsnummer, die Lügen, die Veruntreuung von militärischen Hilfsgeldern für eigene Kampagnen und die Behinderung der Justiz ignoriert, ja, dann hat er nichts gemacht.

        Ausser natürlich seiner Politik. Also die Sabotierung der NATO, die Sabotierung des ACA, das Anbiedern bei Diktatoren, das Einsperren von Kindern an der Grenze, den Reichen (und sich selbst) das Geld auf Pump in den Hintern blasen, die faktische Abschaffung der EPA, die Kurden in Syrien den Türken zum Frass vorzuwerfen, die Behinderung des Außenministerium, etc. Etc.

        Das einzige, was ich verstehen kann, ist die Besetzung der Richterposten mit Konservativen.

        Nichts verwerfliches getan? Was wäre denn verwerflich? Im Live Fernsehen eine schwangere Frau Köpfen?

        • „Also die Sabotierung der NATO“

          Na ja, er fordert Verpflichtungen ein, die Europäer seit Jahrzehnten zugesagt, aber nie gehalten haben.

          „die Sabotierung des ACA“

          Normale republikanische Politik.

          „das Anbiedern bei Diktatoren“

          Oder, eine Politik friedlicher Koexistenz statt Konfrontation.

          „das Einsperren von Kindern an der Grenze“

          Das hat Obama bereits getan. Kann man schlecht finden, aber illegal ist nun mal illegal.

          „den Reichen (und sich selbst) das Geld auf Pump in den Hintern blasen“

          Na ja gut, dass nur Reiche profitieren, hört man bei jeder Steuersenkung. Wäre auch nichts spezifisches für Trump.

          „die faktische Abschaffung der EPA“

          🤷‍♂️

          „die Kurden in Syrien den Türken zum Frass vorzuwerfen“

          Das finde ich persönlich in der Tat verwerflich. Ich wundere mich nur, dass alle ihm das ankreiden obwohl man den USA seit Jahrzehnten militärische Einmischung überall vorwirft.

          „die Behinderung des Außenministerium“

          🤷‍♂️

          Trump ist sicher nicht der beste Präsident. Aber seine Dämonisierung finde ich lächerlich.

        • „Solange man die ganze Korruptionsnummer, die Lügen, die Veruntreuung von militärischen Hilfsgeldern für eigene Kampagnen und die Behinderung der Justiz ignoriert, ja, dann hat er nichts gemacht.“

          Als ob die Gegenseite da auch nur einen Deut besser wäre, das kürzt sich doch komplett weg.

          „Also die Sabotierung der NATO“

          Das rechne ich ihm hoch an, die Nato ist ein Aggressionsinstrument. Sie zu marginalisieren ist ein wichtiger Schritt in eine multipolare Welt.

          „die Sabotierung des ACA“

          Ein innenpolitisches Problem, das von außen seriös zu beurteilen, traue ich mir nicht zu. Nicht bei der einseitigen Propaganda mit der man uns überschüttet. Solange man keinerlei Gegendarstellung zu hören bekommt, wird man angelogen.

          „das Anbiedern bei Diktatoren“

          Mit Diktatoren hat die US-Regierung noch nie ein Problem gehabt, außer man brauchte einen Vorwand für einen Krieg. Trump macht das genau richtig, die Länder sind für ihr eigenes Schicksal verantwortlich. Also möglichst wenig einmischen und die machen lassen.

          „das Einsperren von Kindern an der Grenze“

          Das ist und war dort Gesetz. Die Kinder von Kriminellen (und illegale Einwanderer gelten als solche) sollen wohl vor den Eltern geschützt werden, ich nehme an, dass das die Intention war. Das zu ändern ist m.W. nicht an Trump gescheitert, sondern an den verlogenen Dems, die, wie bei uns die Grünen, gerne von illegalen Billigarbeitern profitieren und unbedingt verhindern wollen, dass Trump die Grenze schützt. Alleine deswegen sind die unwählbar. Ebenso wie unsere Altparteien…

        • Trump muss den Amerikanern gefallen, nicht dir. Einiges von dem was du aufzählst und was dich empört, ist genau was seinen Wählern gefällt. Ein Beispiel rausgepickt: Es gibt schon immer in den USA einen Bevölkerungsteil mit einer „Ohne-mich“ – Mentalität. Die wollen gar nicht dass USA den Weltpolizisten spielt und sein Militär überall hinschickt wo es brennt, sondern die fühlen sich dadurch vom Rest der Welt ausgenutzt. Trumps Rückzüge aus Krisenregionen und seine Skepsis zur NATO bedienen dieses Klientel.

          Wenn jetzt diejenigen Europäer, die vorher immer alle Handlungen der USA verurteilt haben, sich jetzt darüber beschweren dass die Amis mal gar nichts machen, hat das allerdings auch ne gewisse Ironie.

        • Das mit dem „Einsperren der Kinder an der Grenze“ finde ich ja immer wieder lustig :´-D

          Das haben die Demokraten in einer großen Show Trump auch vorgeworfen, voller Dramatik und „Kann mal einer eiiiine Sekunde an die Kinder denken!“ – und dann ist ihnen um die Ohren geflogen, dass das Foto, das sie dazu verwendeten, von 20fucking14(!) war … Wer war da nochmal Präsi?
          (Wer’s nicht glaubt, einfach googlen: democrats cages border old photo)

          Und einem US Präsidenten das Anbiedern bei Diktatoren vorzuwerfen, da musste ich auch kurz grinsen. Wo warst Du die letzten Jahrzehnte? Als man sich nicht nur an Diktatoren anbiederte, sondern sie gerne mal an die Macht putschte? Von einer Konfrontation Obamas mit Saudi Arabien oder dem Iran ist mir jetzt auch nichts bekannt? Wie steht es mit der feministischen schwedischen Regierung und ihrem Walk of Shame in Teheran?

          Kurz zu den anderen Punkten; Die Nato ist ein Aggressor, immer schon gewesen und darauf angelegt. Siehe die Osterweiterung, Oder die nach verbreiteter Beurteilung völkerrechtswidrige Bombardierung im Kosovokrieg. Oder der Angriff auf Lybien, 2011?
          Ich unterstelle Trump sicher nicht Pazifismus, aber einen Pragmatismus, den die wenigsten seiner Vorgänger, und ganz sicher nicht Obama und Hillary (Du kennst den Spitznamen …) hatten.

          Zur ACA kann ich nichts sagen, die Ukraine-Geschichte halte ich für lächerlich aufgeblasen (Siehe Uncle Joe und sein sauberes Söhnchen, also einfach business as usual, wenn überhaupt.).

          Bei EPA und bei den Kurden in Syrien hingegen bin ich Deiner Meinung.

      • Nichts Verwerfliches? Sein Werdegang ist der Werdegang eines Gauners. Das Problem der Demokraten ist, dass sie genau so korrupt sind. Deshalb lassen sich alle Anschuldigungen leicht kontern, indem man auf die Demokraten und ihre Mauscheleien verweist.
        Das Impeachmentverfahren könnte sich als Bumerang für die Demokraten erweisen, weil es Trump hilft, seine Leute bei der Wahl zu mobilisieren.
        Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl ist schwer zu prognostizieren. Oft entwickelt sich eine Dynamik, die nur schwer vorauszusehen ist.

    • >>> Wer jetzt noch Trump wählt, ist auf jeden Fall über
      >>> rationale Argumente nicht zu erreichen, soweit stimme ich zu.

      Es ist halt normal, dass jeder seine eigenen Überzeugungen für rational hält.

      Wenn ich sehe, wie einseitig die Medien berichten und wie sehr diese sich inzwischen als radikale Politaktivisten verstehen, wird man halt immer mehr davon überzeugt, dass da gehörig etwas zum Himmel stinkt und es offenkundig tatsächlich eine Art Deepstate gibt, der schon seit Jahrzehnten alles steuert (z.B. indem nur mitmarschierende Journalisten die Jobs bekommen) und dabei offenbar auch skrupellos über Leichen geht (z.B. 9.11. > WTC7 > Kriege). Die Demokratie und der Rechtsstaat wird eben nur vorgetäuscht bzw. funktionieren nur in den Grenzen, solange der über Leichen gehende Deepstate davon nicht betroffen ist bzw. über dem Gesetz steht.

      Und Trump stellt offenkundig eine Gefahr für den Deepstate dar, so dass dann auch nachzuvollziehen ist, weshalb die Deepstate-Marionetten der Medien plötzlich so vollkommen einseitig und offenkundig zu reinen Propaganda- und Poltikaktivisten werden bzw. journalistisch völlig Amok läuft. Denn die Mainstreammedien sind ja Teil des Systems. Wäre Trump tatsächlich so korrupt und so ein Idiot, wie vom Deepstate immer suggeriert wird, könnten diese sich ja ruhig und sachlich mit seinen Verfehlungen auseinandersetzen und bräuchten auch nicht so offenkundig mit zweierlei Maß alles in andere Richtungen unter den Teppich zu kehren (z.B. Pizzagate bei Clinton). Da der Deepstate eben nichts Wirkliches gegen Trump hat, was umgekehrt bei ihnen selber nicht erheblich schlimmer vorzufinden ist, bleibt den Deepstate-Medien eben nichts als billige inhaltslose und offenkundig einseitige Propaganda übrig, so dass sie riskieren müssen, ihre eigene Glaubwürdigkeit und Neutralität völlig zu zertrümmern. Aber so ist das halt, wenn man als Teil des Deepstates nur noch die Wahl zwischen Pest (Zertrümmerung der eigenen Glaubwürdigkeit) und Cholera (Trump räumt nach und nach mit dem Deepstate auf) hat. Und so ist dann auch der völlige geistige Amok der Medien, die Beseitigung der Meinungsfreiheit, … nachzuvollziehen, weil der Deepstate völlig um sich schlagen muss, in der Hoffnung, den eigenen Untergang doch noch irgendwie abwenden zu können. Und noch sitzt der Deepstate eben an vielen Schalt- und Machthebeln (abgerichtete Medien, abgerichtete Antifa, ….).

      Es ist daher in der Tat für Trumpanhänger zwischenzeitlich ziemlich egal, was die Marionetten des Deepstates (Medien) noch alles Dreck auskübelt, da diese mit ihrer völligen Einseitigkeit ihre eigene Glaubwürdigkeit inzwischen so zertrümmert haben, dass viele diese nur noch für Abschaum und radikale Politikatiktivisten halten. Zu oft haben sich deren Aussagen eben inzwischen als übelste Propaganda erwiesen (z.B. Prognosen über Trumps Erfolgschancen, Russlandverschwörung, …). Solchen offenkundigen reinen Propagandatrollen glaubt man inzwischen halt ähnlich viel, wie Gesundheitsgutachten aus der Tabakindustrie.

      Und für viele ist das eben ein rationales Argument, dass sie nicht den Abschaum des Deepstates wählen wollen und daher lieber jeden (und ich meine wirklich jeden) anderen wählen, der keine offenkundige Marionette des Deepstates ist.

      Hillary Clinton hat ja nicht verloren, weil Trump so ein toller Gegenkandidat gewesen wäre, sondern weil Clinton ein offenkundiger Teil des Deepstates ist und Trump den Eindruck machte, als würde er genau dem widerlichen Abschaum des Deepstates die Suppe versalzen.

      Und bevor diese Leute offenkundige Deepstate-Marionetten wählen, wählen sie halt lieber nahezu jeden anderen. Und für viele ist das halt ein wichtiges rationales Argument. Insbesondere, weil die Leute auch sehen, dass nahezu alles, was die Medienmarionetten Trump vorwerfen, entweder unsubstantiiert oder vollkommen übertrieben ist bzw. mindestens auf Seiten des Deepstates ebenfalls vorliegt und dort für die Medien überhaupt kein Problem darstellen. Wer soll das daher noch ernst nehmen?

    • Ich weiß nicht @_Flin_

      ..ich habe eine InfoWars Sendung sehen können wo zig Clinton-Anhänger mit „Love Trump Hate“ (deutsch: „Liebe Trumpf [über] Hass“) herum standen, Studenten, die selbst KEINE Ahnung über die doppelte Bedeutung von „Trump“ (Name u. Trumpf) hatten.

      Was ich auf reddit bei der Beobachtung von amerikanischen Kanälen erfahren habe ist ein Schema das ungefähr so abläuft:

      1. Jemand kritisiert Trump

      2. Anderer spring für ihn ein: Trump ist nicht SO schlecht…

      3. Anderer wird rausgeworfen, weil: rechts, Ŕassist, …

      [nicht sichtbar passiert] 4. Anderer berichten weiteren Personen was ihm widerfuhr… Resultat: mehr Trumpwähler

      Nur auf wenigen Plattformen/Kanälen passiert #3 nicht.

      Das ist meine subjektive Meinung.

      Der echte Wahlbetrug ist doch, dass der einfache Durchschnitts-Amerikaner jemand wählt der klar nicht seine Interessen vertritt bzw. sogar gegen ihn arbeitet. Es trotzdem für ihn die erste Wahl ist, weil was Anderes wählen, in seinen Augen, noch schlimmer wäre.

      Die meisten Kandidaten der Demokraten erscheinen dem Durchschnitts-Amerikanern entrückt. Vielleicht sind die auch in einer Blase gefangen und meinen ihr Twitter-Feed würde die reale Welt treffsicher abbilden.

  3. In Deutschland ist ein Faktor, dass die vermeintlich „Linken“ durch Energiewende besonders den unteren Einkommen spürbar Kaufkraft geklaut haben, und unter dem Etikett „Klimaschutz“ offfen ankündigen den gleiche Weg weiter gehen zu wollen.

    • PS Und die Erfahrung, dass die vermeintlich „Linken“ mit der „Agenda 2010“ und der Änderug der Rentenformel die Situation der gesamten Arbeitnehmerschaft verschlechtert haben.

  4. Ich vermute, dass bei den Demokraten Warren das Rennen machen wird. Und wenn diese die Fehler von H. Clinton nicht wiederholt (Beschimpfung der Trumpwähler plus Identitätspolitik und somit progressiver Neoliberalismus) und noch ein bisschen mehr in die Mitte rückt, dann hat sie m.E. sehr gute Chancen, Trump zu schlagen. Natürlich kommt es dann wieder auf die Mobilisierung in den Swing-Staaten an, wer das Rennen machen wird.

  5. Sowohl hier wie in den USA werden die Trump-Wähler respektive die AfD-Wähler lieber beschimpft, als dass die eigene Politik kritisch betrachtet wird. So manche Stimme für die AfD ist vielmehr eine Stimme gegen die etablierten Parteien als für die AfD.

    Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, dass das Impeachment gegen Trump erfolgreich sein wird, aber nicht für völlig ausgeschlossen. Er hat offensichtlich die ukrainische Regierung dazu gedrängt, gegen Biden Junior zu ermitteln und (militärische) Hilfe davon abhängig gemacht. Das ist ein schwerwiegender Regelbruch.

    • Sofern er wirklich belegt werden kann. Wäre nicht das erste Mal, dass eine Sache, bei der man denkt „Ui, jetzt haben sie ihn wohl bei den Eiern“ sich als in erster Linie wilde Phantastereien von Demokraten bzw. ihnen nahestehenden Personen handelte. Oder Leuten, die von Trump gechasst worden sind, was er ja in nicht gerade geringer Zahl getan hat.

      So oft, wie der schon „You’re fired“ zu Leuten aus seinem Stab gesagt hat, fragt man sich, ob er weiß, dass die Reality-Show-Kameras, die etliche Jahre auf ihn gerichtet waren, abgeschaltet sind…

      • Da muss gar nichts belegt werden.

        Der Senat muss mit 2/3 Mehrheit abstimmen. Das heisst 20 Republikaner müssen zustimmen. Das wird erst geschehen, wenn deren persönliches Schicksal durch ein Impeachment positiv beeinflusst wird (ob Wiederwahl, persönliche Ehre, Angst um die Demokratie, Geld, wie auch immer). Und das ist wirklich nicht in Sicht.

        Trump hat bei seinen Wählern hohe Zustimmung. Sie werden täglich von der Filterblase gefüttert und freuen sich ausserdem, dass er den blöden Demokraten so richtig auf den Sack geht.

        Dass sie selber für seine Politik bezahlen (mit Geld und Gesundheit), ist ihnen offensichtlich nicht so wichtig wie die ideologische Genugtuung.

    • Den Regelbruch hat Biden begangen, der seinen Sohn nach dem „regime change“ durch Obama, da bei einem Gaskonzern eingewanzt hat und sich dann damit brüstete, dass er den ukrainischen Staatsanwalt „den Hurensohn“ an Ermittlungen hinderte.

      Im Sumpf der Hure Babylon irgendwelche Regelverstöße anzukreiden, macht zunehmend keinen Sinn mehr, dort geht es zu wie in einem Bananenland. Vermutlich schon immer, heutzutage erfahren wir aber davon.

  6. Den Regelbruch hat Biden begangen

    Biden ist nicht der Präsident. Selbst wenn Biden intervenierte, um seinen Junior vor Strafverfolgung zu schützen, entlastet das Trump nicht. Das Impeachment wird aber Biden beschädigen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das viele Demokraten, insbesondere des sogenannten progressiven Flügels, ganz gerne in Kauf nehmen, um ihn loszuwerden.

  7. Groypers go!

    QNA! QNA! QNA! QNA!
    QNA! QNA! QNA! QNA!
    QNA! QNA! QNA! QNA!

    Beachtenswert ist die Schabracke Trumps der nichts dümmeres Einfält als die Fragen stellenden Studenten als unterfickte Kellerkinder beleidigt.

    Sehr sehenswert.
    Nick the knife. 😉

  8. Ich habe (inzwischen) einen inhaltlichen und einen persönlichen Grund, nichts mehr zu wählen, was identitäre Linke unterstützt:
    Inhaltlich: Da die rassistisch, sexistisch und kastenorientiert sind, sehe ich sie näher an Faschisten, als an der traditionellen Linken.
    Persönlich: Wieso soll ich mich als heterosexueller weißer „alter“ Mann freiwillig in ein System begeben, das mich auf die unterste Stufe sößt? Ich müsste doch dumm sein.

    Wenn ich es wie jemand auf einem Schiff mit Schlagseite betrachte, wähle ich aus Selbstschutzgründen momentan lieber das Gegengewicht zu Schlagseite, selbst wenns mir eigentlich nicht zusagt. Solange ich dabei aufmerksam bleibe und keine Antidemokraten wähle, sehe ich darin inzwischen kein Problem mehr. Inzwischen. Ich bin ja kein Fußballfan, der emotional immer derselben Partei anhängt, egal was die machen. Wenn ich nicht gegenhalte, sind wir irgendwann bei Typen wie Stalin oder Mao.

    Soll sich doch endlich eine linke Partei bilden, die den identitären Mist nicht mehr mitmacht. Dann werde ich die wählen. Bis dahin: Notbremse. Geht nicht anders.

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