Der Machtbegriff in feministischen Theorien

In feministischen Identitätstheorien ist „Macht“ ein ganz wesentlicher Begriff. Verschiedene Gruppen kämpfen um Macht, die in den verschiedenen Kategorien ein Gruppe entweder hat oder nicht hat. Die mit Macht sind privilegiert, die ohne Macht sind nicht privilegiert (in der jeweiligen Kategorie).

Trotz dieses immerwährenden Machtkampfes zwischen den Gruppen scheinen gleichzeitig Mitglieder nichtprivilegierter Gruppen an Macht oder unfairen Mitteln zur Aneignung persönlicher Macht vollkommen uninteressiert. Und auch die Mitglieder privilegierter Gruppen würden nie Macht auf weniger geraden Weg erlangen.

Beispielsweise glaubt man in der feministischen Theorie zwar daran, dass Männer eine Rape Culture errichtet haben mit deren Hilfe sie Macht über Frauen ausüben.

Der Gedanke, dass ein Mann sich als Transsexuell ausgibt und damit in Umkleiden von Frauen eindringt ist aber von vorneherein ausgeschlossen, obwohl dies letztendlich auch nur eine Form von „Rape Culture“ sein könnte, indem man Schutzräume nimmt.

Genauso ist es für Feministen unvorstellbar, dass jemand über einen anderen Macht über eine Falschbeschuldigung ausüben will, was auch weit weniger erfordert als die Unterhaltung einer Rape Culture.

Oder das eine Frau Macht über Zugriff auf Kinder ausübt.

Sie können sich nicht vorstellen, dass Narzisstinnen Macht ausüben, indem sie von Leuten immer striktere Verhaltensnormen anfordern oder alltägliche Wahrnehmungen als nicht inklusiv genug rügen. Sie können sich nicht vorstellen, dass Leuten Privilegien vorzuhalten eine Form von Macht sein kann und das man gerade deswegen Leute abwertet.

Feministinnen würden vielleicht erwidern, dass das ja keine strukturelle Macht ist. Aber wie man im gegenwärtigen Klima sieht gewinnt der Vorwurf „alter weißer Mann“ an Gewicht. was gleichbedeutend mit einer „strukturellen Macht“ ist.

52 Gedanken zu “Der Machtbegriff in feministischen Theorien

  1. „Der Gedanke, dass ein Mann sich als Transsexuell ausgibt und damit in Umkleiden von Frauen eindringt ist aber von vorneherein ausgeschlossen, obwohl dies letztendlich auch nur eine Form von „Rape Culture“ sein könnte, indem man Schutzräume nimmt.“

    Du wirst feststellen, dass TERFs genau das behaupten.

  2. Wenn unterstellt wird das Männer Macht haben und Frauen nicht, unabhängig davon wie die Realität aussieht, kann man dann von einem Machtkampf sprechen?

      • Klar kämpfen Feministinnen um Macht, deswegen werfen sie ja Männern auch immerzu Machtbesessenheit vor – sie projizieren da einfach. Aber nach ihren eigenen Aussagen kann es einzelnen Männern oder dort Gruppe Männer egal wie schlecht gehen, ihnen wird trotzdem unterstellt das sie die Macht haben. Also egal was Feministinnen machen, Männer haben in ihren Augen die Macht.
        Wie kann man dann darum kämpfen?

          • oder das man keine Lügen zu erzählt um das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten

            Antje Schrupp hatte dieses Jahr irgendwann geschrieben das Frauen im Familienrecht wieder mal massiv diskriminiert werden. Die Realität ist nachweislich das genaue Gegenteil. Das kann aber bei Schrupp gleichzeitig im Kopf so neben einander existieren, ohne das sie sich daran stört.

            Feministinnen sind sogar bereit zu behaupten das Mädchen und junge Frauen in Sachen Bildung benachteiligt sind, um dann gleichzeitig gegen doofe Jungs zu ätzen, die in der Schule immer weiter zurückfallen. Der 8-jährige Junge muss sich schon keine Sorgen machen, den aktuell sind ja die Mehrheit der Vortandsmitglieder Männer.

  3. Ich glaube nicht, dass die Feministen ernsthaft das glauben, was hier beschrieben ist. Es geht vielmehr darum, den Anschein zu festigen, Frauen seien benachteiligt, sie seien Opfer von männlicher Macht, Willkür und dem von Männern konstruierten System. Diese Benachteiligungen gingen so weit, dass sie sogar Luxussteuer auf Tampons berappen müssten.

    Männer hingegen haben es leicht, sie können angstfrei im Dunkeln auf die Straße gehen, denn ihnen kann nichts passieren – sie können sich ja schließlich wehren. Eigentlich sind sie ja im Innersten auch selbst Täter. Sie haben Geld, dass sie nur für sich alleine verwenden und Luxusartikel wie Rasierzeug davon kaufen.

    Das Resultat dieser immer wieder vorgeleierten Opfer- und Benachteiligungshymne ist besondere Zuwendung und Fürsorge, aber auch das subjektive Gefühl, die armen Guten zu sein. Deswegen ist ja ein Mord an einer Frau ein Femizid und der Mann, der vor die U-Bahn geschubst wird, hätte einfach besser aufpassen können.

    Hier geht es um die Vergesellschaftung des besonderen Schutzes und der materiellen Versorgung von Frauen. Das war ganz früher mal die Aufgabe der Männer. Sie mussten die Familie beschützen und alles ranschaffen, was Überleben oder gar Wohlstand sicherte.

    Der Mann hat aber seine Schuldigkeit getan, der kann gehen. Viele Frauen glauben ernsthaft, sie täten etwas für die Gesellschaft, wenn sie irgendwem ein Kind abzapfen und das dann versuchen großzuziehen. Dafür muss dann die Gesellschaft gefälligst zahlen, Versorgung und Schutz liefern. Diese Frau braucht nicht arbeiten, denn sie hat der Gesellschaft ja ein Kind geschenkt. Dass dieses Kind später eine potentiell amoklaufende CO2-Schleuder wird – auch geschenkt.

    Um dieses Ziel zu erreichen und zu festigen, muss die Mär vom allmächtigen bösen Mann und dessen unterdrückendem System zwingend aufrecht erhalten werden. Die Mär wird deutlich, wenn man versucht zu ergründen, was eigentlich das Patriarchat bei uns sein soll. Weder Feministen noch andere können das klar definieren oder aufzeigen. Trotzdem kommt es in fast allen Wahlprogrammen der Parteien vor.

    Also: Wenn keine männliche Macht existiert, ist es für Feministen und Frauen schwierig darzustellen, warum sie besonders versorgt, beschützt und moralisch höherwertig dargestellt werden können. Daher ist es zwingend, überall männliche Macht zu verorten und darauf zu zeigen.

    P.S. In meinem Leben waren durchgängig die bestimmenden, also herrschenden Personen die Frauen. Sie waren auch die autoritären Menschen. Die erste sog. Frau, mit der ich stets im Befehlston kommunizieren konnte ohne sanktioniert zu werden, ist Amazons Alexa…

    • „Die erste sog. Frau, mit der ich stets im Befehlston kommunizieren konnte ohne sanktioniert zu werden, ist Amazons Alexa…“
      —————————
      Wirklich? Es waren auch schon so manche „Versuchsleiter“ von ihrer Rolle überzeugt, die eigentlich „nur“ Versuchspersonen waren…

      • Ach herrje, dann ist Alexa nur konstruiert worden, damit Typen wie ich ihr patriarchales Machtgehabe ins digitale Nirwana brüllen?
        Trotzdem tut die Illusion ganz gut, auch mal was bestimmen zu können. Sei es auch nur, dass ne Lampe angeht…

        • Ja, so ist es! Die Werbung verkauft den Menschen ständig erfolgreich mit dem Surrogat positive(r) Lebensgefühle. So leben wir in „einem Land, in dem wir alle gut und gerne leben“…

          • Alexa ist keine Frau und kein Mann, sondern eine Maschine. Die Sprachbefehle sind das Äquivalent zu Knöpfe drücken. Wenn die Maschine die Befehle dann nicht ausführt, ist sie defekt. Dieser sehr simple Anspruch hat weder mit Werbung noch mit „Patriarchat“ zu tun, sondern ist der Anspruch den jeder Mensch an Maschinen und andere Werkzeuge stellen sollte 🙂

        • Eine Lampe geht da gerade noch. Ansonsten, sollte man sehr aufpassen, was man Alexa, Siri und Co. so anvertraut. Das sind nämlich Schlampen, die nicht nur auf Dich hören:

          Bei blog.fefe.de gefunden
          https://lightcommands.com/

          Im verlinkten Artikel wird gezeigt, wie ein paar Nerds aus bis zu 200m Entfernung eine Sprachassistentin per Laser dazu überreden, doch mal bitte kurz das Garagentor zu öffnen.

  4. Der Machtbegriff des intersektionalen Feminismus ist einfach hoffnungslos unterkomplex, zumal sie den Machtbegriff nur anhand weniger Identitätskategorien (Geschlecht, Ethnie, sexuelle Orientierung und ev. noch ein paar andere Kategorien wie behindert vs nichtbehindert etc.) und ev. noch Klasse thematisieren. Kategorien wie Nationen und Nationalitäten, Religion, Ideologien, sozialmoralische Milieus, kulturelle Hegemonie, industriell-militärischer Komplex, Zentrum vs. Peripherie, Land vs Stadt, Global Citys, Silicon Valley, Funktionseliten, Lobbygruppen, Think-Thanks, Stiftungen, NGO’s, Verbände, Netzwerke, Geldeliten, internationale Konzerne, Parteien, Kosmopolitismus vs. Kommunitarismus, geopolitische Konstellationen , kulturelles, soziales, symbolisches Kapital etc. sind dort Fremdwörter.

  5. Da Schlimme ist die spalterische Tendenz solcher destruktiven Ansätze. Diese Menschen verhindern zuverlässig, dass sich in der Bevölkerung starke Gruppierungen bilden können, um wirklich mal gegen die zum Teil himmelschreienden Zustände anzugehen. Z.B. anstatt des legendären, mythischen und x mal widerlegten „Gender Pay Gap“ mal die echten Pay Gaps bekämpfen. Die zwischen Leiharbeitern und Stammbelegschaft oder zwischen Ost- und Westdeutschland zum Beispiel.

    Und völlig egal, wie man zum Thema Klima steht. Selbst wer das als Problem sieht und Gegenmaßnahmen befürwortet, kann doch nicht mit jemanden zusammenarbeiten, der „wir brauchen eine queerfeministische Klimapolitik“ in die Mikrofone lallt.

          • Aber aber, Adrian! Was ist wenn der Markt es für notwendig erachtet dass ein Abfedern von Produktionsspitzen so wichtig ist dass das Unternehmen deshalb sogar dazu bereit wäre den Leiharbeitern mehr zu zahlen als der Stammbelegschaft? Willst du da tatsächlich regelnd eingreifen? Du alter Kommunist?

          • Normalerweise kommen die Leiharbeiter dem entleihenden Unternehmen sowieso teurer als die Stammbelegschaft. Schließlich entstehen der Entleihfirma ja auch Kosten, die erwirtschaftet werden müssen, und die sie dem Entleiher in Rechnung stellt.

          • @adrian:

            Wie sollte ich denn folgende Aussagen von dir verstehen:

            Welchen Sinn hätten Leiharbeiter, wenn sie denn gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft bekommen würden?
            […]
            Aber dafür ist nicht das gleiche Gehalt notwendig.

            außer dahingehend, dass du nicht damit einverstanden bist wenn Leiharbeiter den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft bekommen?

          • Notwendig nicht. Wenn der Leiharbeiter so gut ist wie der Festangestellte daneben, ist das eine Frage der Gerechtigkeit.
            Abgesehen davon, wenn Leiharbeiter der Firma teurer kommen als Feste, macht sie sich mehr Gedanken darüber, Produktionsspitzen anderweitig abzufedern; d.h., mittelfristig steigt der Anteil der Festen insgesamt.
            (Mir ist klar, dass man das auch anders verhandeln kann: ein langjähriger Mitarbeiter ist besser im konkreten Betrieb als jemand, der gerade eingewiesen wurde, Vorarbeiterposten werden selten von Leiharbeitern besetzt, etc., pp.; außerdem steigert das die Verhandlungsbasis der Arbeitnehmerschaft insgesamt.)

        • „Abfedern von Produktionsspitzen.“

          Auch. Und die Tatsache, dass ich mir als Entleiher keine Gedanken über Kosten durch Urlaub oder Krankheit machen muss und sie bei Auftragsrückgang von heute auf morgen nach Hause schicken kann. Und das war’s dann aber auch schon. Ob und wann der Leiharbeiter die gleichen Leistungen bringt wie das Stammpersonal und wer das bewerten soll, steht auf einem anderen Blatt. Ich sage mal ganz frevelhaft: Wäre er so gut, wäre er kein Leiharbeiter.

          • „Wäre er so gut, wäre er kein Leiharbeiter“
            Es gibt inzwischen Unternehmen, bei denen die gesamte Produktion aus Leiharbeitern besteht.
            Kenne ich aus der Lager-/Logistikbranche und in der Fleischindustrie.

          • @GOI
            Das ist wohl von Branche zu Branche unterschiedlich.
            IT-Freelancer werden zunehmend von der Selbständigkeit in die Leiharbeiterschaft getrieben, weil die auftraggebenden Unternehmen aufgrund der aktuellen Gesetzgebung befürchten müssen, dass jene sonst als Scheinselbständige eingeordnet werden.

          • @GOI

            Stimmt. Für die gering qualifizierten Bereiche trifft das zu.
            Und wenn der Zeitarbeiter die Kuh in der gleichen Zeit zerlegt, wie der Festangestellte, soll er gerne auch das Gleiche verdienen.

          • @Anne: ein interessanter Aspekt.
            Vielleicht liegt es aber auch an der Weisungsbefugnis. Einem Freelancer kannst du nicht (bzw. nur eingeschränkt) vorschreiben, wann er mit welchen Arbeitsmitteln die Arbeit erledigt.
            Um das bewerten zu können, müsste ich konkrete Fallbeispiele kennen.

          • @GOI

            Es sind mir mehrere Fälle bekannt. Einen betroffenen SW-Entwickler kenne ich persönlich gut.
            Er arbeitete fast ausschließlich daheim, an seinem eigenen Computer und sonstigem Equipment, trat auch unternehmerisch auf (sprich eigene Website).
            Seine Aufträge dauerten typischerweise mehrere Monate. Mit seinen Kunden hatte er die genaue Spezifikation und den Liefertermin vereinbart. Sonst redeten sie ihm nichts rein.
            Er war gerne selbständig und verdiente dabei gut.
            Der springende Punkt war, dass es seine Kunden nicht mehr riskieren wollten, ihm (oder anderen Freiberuflern) einen Auftrag zu geben. Die Gefahr schien ihnen – angesichts der komplexen und unsicheren Rechtslage – zu groß, dass die RV diese (oder ähnliche) Tätigkeit als Scheinselbständigkeit einstuft. Deshalb gingen sie überhaupt keine entsprechenden Verträge mehr mit Freiberuflern ein, sondern liehen sich die benötigten Mitarbeiter grundsätzlich bei Zeitarbeitsfirmen aus.

            https://breakpt.wordpress.com/2017/03/07/der-unfreiwillige-leiharbeiter-1486/

          • @Anne: hm, die Geschichte deines Bekannten wirft bei mir einige Fragen auf.
            Wie kann man (oder besser frau) eine Festanstellung wegwerfen, weil der selbstständige Mann (vorerst) einen großen Kunden weniger hat?
            Haben die beiden in ihrer neuen Situation gegengerechnet, dass sie vorher für Krankenversicherung voll zahlen mussten und jetzt nur noch den AN-Anteil (und die arbeitslose Frau nichts)?
            Sind (qualifizierte) Leiharbeitnehmer in der IT auch so unterbezahlt wie in der Chemieindustrie?
            Wie gesagt, ich kenne nicht die genauen Rahmenbedingungen (und nach deinem Blog-Artikel du auch nicht).

        • Ich bin jetzt kein Experte, aber meines Wissens nach zahlen die Unternehmer für Leiharbeiter auch mehr als für Festangestellte, aber eben nicht an den Leiharbeiter, sondern an die Leiharbeiterfirma (die dann aus den Einnahmen das Gehalt des Leiharbeiters und alle weiteren Kosten der Leiharbeitsfirma begleichen muss, insbesondere auch die weiter laufenden Löhne der mangels Nachfrage nicht verliehenden Arbeitnehmer).

          Würde der Auftraggeber die Leiharbeiter direkt bezahlen, wären es keine Leiharbeiter, sondern eigene Angestellte.

          Wer daher fordert, dass Leiharbeiter und Festangestellte das Gleiche verdienen sollen, fordert dass Mitarbeiter aus unterschiedlichen Betrieben das gleiche verdienen sollen.

          Das wäre ungefähr so, als würde man fordern, dass beauftragte Dienstleister das gleiche bekommen sollen, wie eigene Festangestellte, die dann für die Dienstleistungen zuständig sind. Es ist aber ein Unterschied, ob ich eine Drittfirma beauftrage, die z.B. meine Computer/Server reparieren sollen oder ob ich diese Aufgaben in meinem eigenen Betrieb an Festangestellte verteile. Und, wenn die Drittfirma ihrerseits Angestellte beschäftigt, die dann die Computer/Server beim Auftraggeber repariert, dann sind das deren Angestellte und es ist vollkommen irrelevant, was Festangestellte beim Auftraggeber verdienen würden, wenn diese den Aufgabenbereich intern mit übernehmen sollen. Kein Mensch würde hier auf die Idee kommen, dass Mitarbeiter aus völlig unterschiedlichen Betrieben das Gleiche verdienen müssen.

          • Wenn Leiharbeiter in Notfällen einspringen, weil sonst nichts geht, haben sie mangels Jobsicherheit eher ein höheres Gehalt verdient. Dürfte in manchen Bereichen so sein. Nicht in Bereichen, wo kein Mangel an Leuten herrscht.

      • Die interessantere Frage ist: Wieso sollten die Stammbelegschaft dafür eintreten, so wenig zu bekommen wie die Leiharbeiter? Umgekehrt is ja nun offensichtlich Unsinn, ich zahle ja niemandem mehr, als ich muss?!

        • Richtig. Daher ist Stammbelegschaft ein Auslaufmodell.
          Weiter oben habe ich schon erwähnt das der Trend dahin geht, gar kein festes Personal mehr in der Produktion zu haben.

          • @GOI
            Stammbelegschaft als Auslaufmodell kann ich mir nur im unterqualifizierten Niedriglohnsektor vorstellen.
            Und wenn es einen Trend gibt, dann den, dass genau dieser gen Südosten verschwinden, oder vollends automatisiert wird. Qualifizierte Facharbeiter (besonders im Handwerk) werden sich jetzt und in naher, bis mittlerer Zukunft ihre Jobs aussuchen können. Zeitarbeitsfirmen stehen da nicht sehr weit oben auf der Begehrlichkeitsliste. Es sind immer noch Notlösungen und dienen maximal als Sprungbrett in eine Festanstellung.

    • „Da Schlimme ist die spalterische Tendenz solcher destruktiven Ansätze. Diese Menschen verhindern zuverlässig, dass sich in der Bevölkerung starke Gruppierungen bilden können, um wirklich mal gegen die zum Teil himmelschreienden Zustände anzugehen.“
      ——————————–
      Das ist deren „Sinn und Zweck“, für den eine abgedrehte, lautstarke Minderheit Macht und Einfluß verliehen bekommt…

    • Auch mein erster Gedanke. Frauen sind die mit Abstand mächtigsten Wesen im ganze Sonnensystem.
      Hätten Männer wirklich Macht, würden sie solch einen überflüssigen Schmonz wie Feminismus gar nicht zulassen.

  6. Dass Männer „Macht“ hätten, weil sie tatsächlich was tun, und Frauen keine Macht, weil sie selber nichts bewirken können (sondern halt andere, meist Männer oder „ihren“ Mann, beauftragen), ist die große Illusion, mit der „wir“ sozusagen ruhiggestellt werden sollen.

    Im Ernst: normalerweise hat derjenige die Macht, der dem anderen die Befehle erteilt, damit der „springt“. Und das sind doch ausgesprochen oft die Frauen (egal ob beim klassischen „Mach da mal was“ der Ehefrau an ihren Mann, oder bei Falschbeschuldigungen a la „Staat, mach da mal was, den mag ich nicht …“)

    Frauen machen („Macht“ kommt sprachlich m.W. von „machen“) halt „Machtausübung-by-proxy“.

  7. > Aber wie man im gegenwärtigen Klima sieht gewinnt der Vorwurf „alter weißer Mann“ an Gewicht.

    Nein. Daran sieht man lediglich das intellektuelle Nullniveau der Kritiker der alten, weißen Männer: Rassismus. Das ist wie Thomas Sowell nicht zuhören, _nur_ weil er ein Neger ist: *Dumm*.

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