„“Wir leben noch immer in einem patriarchialen System, in dem weibliche Lust eigentlich gar keine sein darf“

Weibliche Lust darf keine sein? Seit wann das denn?

28 Gedanken zu “„“Wir leben noch immer in einem patriarchialen System, in dem weibliche Lust eigentlich gar keine sein darf“

  1. „Weibliche Lust darf keine sein? Seit wann das denn?“

    Naja, unfreiwillig hat sie schon irgendwie, teilweise Recht, siehe https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2019/10/14/der-mythos-des-vaginalen-orgasmus-erweist-sich-als-mythos-gastartikel-von-crumar/

    Aus feministischer Sicht darf Frau nur auf bestimmte Art und Weise Lust haben, Vaginalverkehr gehört ebensowenig dazu wie Fellatio, von anderen Spielarten ganz zu schweigen. In diesen Fällen ist weibliche Lust keine echte, eigentliche Lust, sondern eine vom patriarchalischen System verinnerlichte, letztlich eingebildete Lust.

    • „eingebildete Lust“ das muss ich mir merken, wenn die Kinder demnächst wieder was zu Naschen wollen, bekommen sie die entsprechende Antwort, das sei nur wegen der Werbung, eine eingebildete Lust Süßes zu mampfen *g*

      • Bei dem ist es ja genau nicht so. Zucker ist starke eine der stärksten Drogen wie Coca oder Alcohol. Jedes dritte Kind hat Diabetes. Geil. Kinder werden von klein auf auf Zuckersucht trainiert.
        Ja und sobald die ein Handy haben, werden sie auf Pornosucht trainiert.
        Ich hoffe Fräulein Schmidt kriegt schnell ein Handy, damit sie lernt wie man Männer richtig glücklich macht.

        Ob das dann ihre eigene Lust ist, ist irrelevant!

        Ach ja und hübsch die Hormonsscheisse einschmeissen, damit sie ja keine Bälger auf die Welt setzt!!!

  2. Nachdem die Klitoris unlängst als gigantisches herrschendes Organ der Frau ausgemacht wurde, empfinden die Schneeflöckchen jetzt auch schon im Uterus Lustgefühle. Die Grüne Biologie muss komplett neu geschrieben werden.

  3. („Reverse sexual double standard“ – schwachsinnige Bezeichnung – da ist nix reverse)

    Gleiche mit Pornos schauen:
    Women watching porn = empowered, agentic.
    Men watching porn = perverts, creeps.

    Slutswalks als Female empowerment,
    während das öffentliche entblößen einer männlichen Brust als „unterdrückerischen Akt“ kritisiert wird.

    „Ich kämpfe für eine Welt, in der wir endlich selbst über unseren Uterus entscheiden dürfen“

    Was dürfen Frauen denn nicht selbst bei ihrem Uterus entscheiden?

    • Matze,

      „Was dürfen Frauen denn nicht selbst bei ihrem Uterus entscheiden?“

      Das sind wohl zwei verschiedene Themen die zusammengetwittert wurden. Aus ihrem Bewerbungsbogen für die Wahl geht hervor, dass sie gegen §218 und gegen §219a ist.

      Zu dem Thema weibliche Lust findet sich in ihrem Bewerbungsbogen nichts. Also ist es schwierig zu deuten, was sie damit gemeint hat und ob es überhaupt eine Bedeutung jenseits von Emo machen hat.

      Vielleicht hat ja auch nur ihr Vibrator am Vorabend mittendrin den Geist aufgegeben…. Und den Vibrator hat bekanntlich ein Mann erfunden, ergo ein patriarchalisches Folterinstrument.

  4. Welche weibliche Lust meint sie eigentlich? Die auf Bevorzugung und Vollversorgung ohne Eigenverantwortung?
    Ja, da hat unsere Gesellschaft in der Tat noch Nachholbedarf.

    • Das sind nur die super hübschen reichen Weiber. Die fürs nixtun (einwnblasen und sex sonst chillen) kohle kriegen. Siehe die Frau von Trump. Die 99.9999% arbeiten, mann.

  5. ein patriarchiales System, in dem weibliche Lust eigentlich gar keine sein darf.

    Seht euch dieses Bild an:

    Seht ihr das Schild da rechts?
    In dieser Stadt darf man gar nicht parken!
    Eigentlich nicht und uneigentlich auch nicht.

    Und dieses kleine Kind ist im Bundesvorstand?

    au weia

    In 10 Jahren ist sie Reichspräsidentin.

  6. Na, super, dass die ihren Uterus beherrscht! Damit wird es bei den Grünen vorangehen.
    … mit Realsatire und ideologischen Verrenkungen des Uterus und bei anderen der Lachmuskeln. LOL

  7. Untertitel Twitter: „Grün, links & feminist as fuck⚧ Mitglied im Bundesvorstand der @gruene_jugend“

    Der Bundesvorstand der grünen Jugend existiert im 70:30 Verhältnis – von 10 sind 7 Frauen.
    Sie würde Stein und Bein schwören, das sei eine „Quote“.
    In der Realität: „In der Grünen Jugend haben wir einen Frauenanteil von ca. 42%“ – wer hätte das auch nur AHNEN können???

    Aus dem Nähkästchen einer grünen Narzisstin: „Wenn bei Wahlen nur ein bis zwei neue Frauen anwesend sind, werden diese oft dazu gedrängt ein Amt zu besetzen. Dabei wäre es vielleicht besser, gerade wenn Frauen erst kurze Zeit dabei sind und sich in den Strukturen noch nicht so gut auskennen, die entsprechenden Plätze erst einmal unbesetzt zu lassen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nach zu wählen.
    Die Quote ist insbesondere hier, auf der Ebene der Orts- und Kreisverbände, wichtig um gerade interessierte Frauen anzuwerben. Diese können dann in einem weiteren Schritt an die Ämter
    langsam herangeführt werden Das ist für mich gezielte Frauenförderung!

    Zudem sollten wir die Satzungsstrukturen so gestalten, dass die Frauenplätze solange unbesetzt
    bleiben bis sich Frauen für diese Ämter gefunden haben, damit perspektivisch noch Frauen nachgewählt werden können und der Anspruch der gleichen Machtverteilung weiterhin bestehen bleibt.“
    Sina Doughan: „Wie sieht die Grüne Jugend die Frauenquote bei Bündnis ‘90/Die Grünen?“

    Gibt es noch Fragen?
    Diese Dumpfbacke wird irgendwann einmal erwachsen sein.
    Es sind dies u.a. die Frauen, die fordern, dass die „Frauenplätze solange unbesetzt bleiben bis sich Frauen für diese Ämter gefunden haben“.
    Wir reden hier nicht über ein gemeinsames Verständnis von „Frauenparkplätzen“, sondern über das unserer Gesellschaft.
    Habt ihr Lust auf eine solche Gesellschaft?
    Wenn wir jetzt die Klappe halten, werden das spätestens eure Söhne ausbaden müssen.

    • @crumar:

      »… feminist as fuck …«

      List man ja öfter … ich frage mich, was eigentlich die Pointe an der Formulierung ist. »Feministisch« reicht anscheinend nicht, es muss ein Superlativ gewählt werden, auf deutsch wäre das vermutlich »feministisch bis zum Anschlag«. Das ist verdächtiger Sprachgebrauch.

      Zum einen steckt eine Überbietungslogik drin: »ich fahre so weit links, ich kann links nicht mehr überholt werden. Auf der Tugendskala bin ich am Maximum positioniert.« Im Kosmos des grünen virtue signalling wohl eine Grundvoraussetzung für Karriere.

      Dann steckt eine Emotionalisierung drin: »as fuck«. Ich muss das nicht mit Argumenten begründen, es ist ein Lebensgefühl, eine emotionale Befindlichkeit. Auch das ein virtue signalling: »being feminist« ist für mich die selbstverständlichste Selbstverständlichkeit. Zugleich die Verankerung der Position in der Persönlichkeit: ich fühle mich guuut dabei, es gibt mir Identität.

      Das setzt natürlich einen Kontext voraus, in dem »feministisch sein« eine reflexionslose Selbstverständlichkeit ist, so wie der Glaube an Jesu Auferstehung im Christentum. Es ist Kernstück eines Glaubensbekenntnisses. Das geht etwa so:

      Ich glaube an die heilige Jungfrau
      empfangen von der Göttin
      geboren vom Feminismus
      gelitten unter dem Patriarchat
      gekreuzigt vom toxischen Manne
      geheiligt im Martyrium des Sexismus.

      Ich glaube an den heiligen Feminismus
      Gemeinschaft der Schwestern
      Vergebung der Sünden des reumütigen Allies
      Auferstehung der Bitch
      und die ewige Unschuld der Frauen.

      Amen

  8. Das sind doch nur sinnlos aneinandergereihte, feministische Schlagwörter:
    -patriarchales System,
    -weibliche Lust verboten und
    -über den Uterus selbst bestimmen.
    Meine Diagnose: feministische Mutter und/oder feministische Lehrerin. Brave Schülerin hat alles fein auswendig gelernt und brave angehende Politikbonze hat sixh selbst keine eigenen Gedanken gemacht, sondern nur brav nachgeplappert…

  9. Ganz Allgemein wurde immer und überall auch männliche Lust unterdrückt. denken wir nur daran, das bei besonders im/ab dem 19 Jh. Selbstbefriedigung als krankhaft betrachtet und bekämpft wurde. Dabei natürlich (fast ) nur die männliche. Mädchen konnten sich da nach Herzenslust betätigen ohne große Sanktionen, ja in bestimmten Dingen sogar gesellschaftlich akzeptiert.
    Mein Eindruck : das Gefasel von Unterdrückung weiblicher Lust ist wieder teilweise eine Projektion der weiblichen Hemmung eigene Lust auszuleben. Und diese Hemmung kommt nicht vom Patriarchat, sondern hat vermutlich damit zu tun, daß Frauen immer so tun müssen als ob sie keinen Bock auf Sex, keine Lust haben, um den Männern gegenüber ihren Preis möglichst hoch zu halten. Der Mann muss immer den Eindruck haben, die Frau macht es ja nur für ihn, nie für sich.
    Alles in Allem also wieder mal ein typischer weiblicher Selbstbetrug um sich die dunklen Ecke der eigenen Seele nicht eingestehen zu müssen, und sich als Lichtgestalt gegenüber den dreckigen Männern abheben zu können.

    • „Der Mann muss immer den Eindruck haben, die Frau macht es ja nur für ihn, nie für sich.“

      Ist das so?
      In Pornos ja. Im Puff ja. Bei Beate Uhse ja.
      Stehen Männer denn nicht auf Frauen, die Bock auf Sex füe sich selbst UND denn Mann haben?

  10. Um der „grünen Jugend“ beizutreten: Verblödet man da oder muss man schon total verblödet sein, um da einzutreten? Kann man mit Gehirnprothese mitmachen oder muss man die ablegen, bevor man mitmacht?

  11. Weibliche Lust wird in diesen Kreisen wirklich nicht gerne gesehen. Lust muss mindestens queerfeministisch sein, am besten auch noch klimagerecht.

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