Selbermach Samstag 262 (02.11.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

105 Gedanken zu “Selbermach Samstag 262 (02.11.2019)

  1. Die „Demo für alle“-Fraktion schickt immer Mails herum und macht auf ein aktuelles Problem aufmerksam:

    „Vor wenigen Tagen präsentierte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe drei wortreiche Formulierungen für eine Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz, aus denen Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) jetzt ihren konkreten Gesetzentwurf erarbeiten wird.
    .
    Bei allen drei Varianten springt sofort ins Auge: Die Eltern und die Familie kommen nicht vor. Die Kinder werden unabhängig von ihren Eltern und somit nicht als Teil der natürlichen Einheit der Familie betrachtet. Auf diese Weise kann sich der Staat problemlos zum Anwalt der Kindesinteressen erheben, den Gesetzestext nach eigenem Belieben interpretieren und so auch gegen den Willen der Eltern in das Familienleben eingreifen.
    .
    Mehr noch: Durch die gefährlichste Textvariante würden zusätzlich die bereits bestehende „Kinderrechte-Industrie“ enorm aufgebläht und flächendeckend vermeintliche „Kinderschutzbeauftragte“, Ombudsstellen etc. aus dem Boden sprießen. Ungerechtfertigte Inobhutnahmen von Kindern würden weiter ansteigen und neben dem großen Leid betroffener Eltern und Kinder dem blühenden Pflegefamilien-Markt weiteren Aufwind bescheren. Unter dem Vorwand, Kindern zu helfen, könnten staatliche Stellen Kinder und Eltern gegeneinander ausspielen und die gefährliche „Lufthoheit über den Kinderbetten“ vollenden.“

    https://demofueralle.blog/2019/10/25/elternrecht-vor-dem-aus-gesetzesentwuerfe-fuer-kinderrechte-vorgelegt/#more-20327

    Ich vermute in der Tat, dass die über diesen Hebel versuchen werden, Druck auf politisch inkorrekte Eltern auszuüben. Ich höre schon die Forderung gellen, dass Kinder das Recht hätten, in einem Nazi-freien Haushalt aufzuwachsen. Und Nazi ist ja heute jeder, der nicht exakt auf Spur ist, also Männerrechtler sowieso…

      • Oh nett, wieder niedliche rechte Verschwörungstheorien, dank Jo! 🙂

        Erste Sätze: „Schon im Kommunistischen Manifest von 1848 hatten Karl Marx und Friedrich Engels ganz offen zugegeben, dass die Kommunisten bewusst danach strebten, die Familie als Grundlage der traditionellen bürgerlichen Gesellschaft abzuschaffen“

        Was natürlich gelogen ist, denn im Manifest steht wörtlich: „Aufhebung der Familie! Selbst die Radikalsten ereifern sich über diese schändliche Absicht der Kommunisten.“
        Aufhebung, nicht Abschaffung.

        Weiter mit Hervorhebung: „Worauf beruht die gegenwärtige, die bürgerliche Familie? Auf dem Kapital, auf dem Privaterwerb. Vollständig entwickelt existiert sie nur für die Bourgeoisie; aber sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen Familienlosigkeit der Proletarier und der öffentlichen Prostitution.“

        1. Man kann schlecht etwas „abschaffen“ wollen, was für die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt nicht existiert hat.
        2. Was für einen Sinn macht es, zu unterstellen, es ginge Marx darum die Familie „abschaffen“ zu wollen, wenn dieser „erzwungene Familienlosigkeit“ beklagt?

        Aus den Forderungen des Manifests zitiert: „Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form.“ macht klar, um was es damals gegangen ist. Und aus der Forderung erschließt sich dieser Satz: „Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Proletarier zerrissen und die Kinder in einfache Handelsartikel und Arbeitsinstrumente verwandelt werden.“

        Das „traute Verhältnis von Eltern und Kindern“ existierte für die Familien der Arbeiterklasse nicht, sondern nur als eine Ideologie, die die familiären Verhältnisse der Mehrheit der Bevölkerung ignorierte, als heuchlerisches Ideal. Während die Löhne der Familienväter sukzessive sanken und die gesamte proletarische Familie in die Fabriken gezwungen worden ist.
        Gerne nehme ich diese Lügerei Stück für Stück auseinander. 🙂

        • „Aufhebung der Familie“, da Marx und Co irgendwie träumten, der Weltgeist würde alles schon richten. Dass Gewaltmenschen den Marxismus zum Kommunismus machen würden, hätten diese feinen Denker doch niemals gewollt!
          Im übrigen ist es eine Binse, dass alle totalitären modernen Formen der Gesellschaft die Familie als Hindernis ihrer Machtentfaltung sahen und dagegen vorgingen, da schenken sich Kommis, Nazis und Co nichts. Und so ist es auch gar nicht überraschend, sondern nur logisch, dass die neueste Variante des Totalitarismus, die progressiv-links-alternative Weltanschauung, in der Familie ebenfalls eine feindliche Struktur erblickt.

        • „Was natürlich gelogen ist, denn im Manifest steht wörtlich: „Aufhebung der Familie! Selbst die Radikalsten ereifern sich über diese schändliche Absicht der Kommunisten.“
          Aufhebung, nicht Abschaffung.“

          Tststs, immer diese juristischen Winkelzüge, ich zitiere mal Wilhelm Reich:

          „„Nach den Feststellungen von Marx, die im Kommunistischen Manifest entwickelt sind, ist eine der Haupt­aufgaben der sozialen Revolution die Aufhebung der Familie (dass die Aufhebung der getrennten Wirtschaft von der Aufhebung der Familie nicht zu trennen ist, versteht sich von selbst.).““
          Wilhelm Reich: Die Aufhebung der Familie, Die sexuelle Revolution, Teil 2; I. Kapitel

          und

          „Im Kommunismus zerstört das wirtschaftliche Kollektiv die Familie […] Wenn die Familie ideologisch oder strukturell festgehalten wird, dann wird das Kollektiv in seiner Entwicklung gebremst; gelingt es ihm nicht, die Bremsen zu überwinden, dann zerstört es sich selbst an den Schranken der familiären Struktur des Menschen.“
          Wilhelm Reich: Die Aufhebung der Familie, Die Zwangsfamilie als Erziehungsapparat, Teil 1; V. Kapitel

          Letzteres ist mit dem Ostblock passiert. Ich nehme an, ihr habt daraus gelernt? Diesmal wird die Reihenfolge richtig eingehalten, indem man den folgsamen „sozialistischen Menschen“ zuerst angeht? Statt zu hoffen, er sei über Kindergarten und Schule formbar und würde von sich aus irgendwann die Familie überflüssig machen?

          Das total schräge (und fetischistisch aufs „Kapital“ fixierte) kommunistische Menschenbild verblüfft mich immer wieder. Da scheint alles nur über autoritären Zwang passieren zu können. Warum sollten eine Frau und ein Mann Kinder machen, wenn sie von selbigen gar nichts haben?

          Am Ende muss man dann, wie der Stalinist Ceaușescu, Verhütungsmittel verbieten und Frauen überwachen:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Dekret_770

          Lass mal, der Status Quo ist schon krank genug. Der Marxismusquark gleicht einer gefährlichen Sekte…

          • @Androsch

            1. Ich debunke eine Lüge, indem ich klar zeige, dass Marx weder geschrieben, noch gemeint hat, was ihm unterstellt worden ist. Dann zitierst du Reich und unterstellst damit, dieser habe aber Marx besser verstanden als Marx. Geil! 🙂

            2. Richtisch geil jedoch: „Der Ausdruck sexuelle Revolution – und dessen Kernbedeutung – geht auf Wilhelm Reichs 1945 veröffentlichtes Werk The Sexual Revolution (deutsch 1966, erstmals jedoch 1936 unter dem Titel Die Sexualität im Kulturkampf) zurück.“ (Wiki)

            Als das erstgenannte Buch erschien, befand Reich sich bereits im Exil und seine Bücher wurden in D verbrannt. Als das Buch auf Deutsch erschien, war er bereits seit 9 Jahren in den USA verstorben.
            Beide Werke hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung in den real-sozialistischen Länder, sondern ausschließlich auf die Studentenrevolte im Westen ab 1968.
            Deine Ideen und Vorwürfe haben leider keinen Bezug zur Realität.

            3. Zu Reich und dem Kontext seiner Aussage – deine Quelle: „Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion setzte mit der Auflösung der Familie ein. Sie zerfiel radikal in allen Kreisen der Bevölkerung, hier früher, dort später. Dieser Prozeß war schmerzhaft und chaotisch; er verursachte Schrecken und Verwirrung.“

            Was präzise die Resultate des Bürgerkriegs und die Jahre nach der Revolution 1917 beschreibt.
            Sowohl die Bevölkerung, als auch die politische Führung hatte keinerlei Bedürfnis, Chaos und Zerfall als Ziel zu verstehen oder auszugeben.
            Noch einmal Ursache: Auflösung der Familie und Wirkung nach Reich: sexuelle Revolution.
            Und nicht anders herum.
            Zur Auflösung der Familie in den „westlichen Ländern“ haben Konservative durch ihre besten Eigenschaften: Ignoranz, Verleugnung, fettes, geschwätziges Aussitzen und Korruption alles beigetragen.
            Wollen wir die Geburtenraten der BRD und der DDR vergleichen?
            Es gab nach dem „Pillenknick“ gezielte sozialpolitische Maßnahmen in der DDR; während Politik in der BRD ganz einfach nicht stattfand. Es war die schiere Sicherung des Status und des Quo auf Kosten der Realität.

            4. Reichs Aussage: „Die patriarchale Familie ist die strukturelle und ideologische Reproduktionsstätte aller gesellschaftlichen Ordnungen, die auf dem Autoritätsprinzip beruhen. Mit der Abschaffung dieses Prinzips mußte automatisch auch die Familiensituation erschüttert werden.“ ist nur vor dem Hintergrund der Erfahrung zweier Weltkriege und des Holocaust zu verstehen.
            Reichs Geburtsjahr ist 1897 – den Beginn des ersten erlebte er im Alter von 17 Jahren, den des zweiten mit 42.
            Was er mit seinem Freudomarxismus und der Fixierung auf die Produktion von autoritären Charakteren (das ist allerdings Fromm) in einer autoritären Familie erreichen wollte, ist nobel: Menschen (vorwiegend Männer), die nicht einfach auf Befehl andere Menschen niedermetzeln oder vergasen.
            Egal wie man zu seinen Befunden steht, seine ehrliche Überzeugung war, die autoritäre Familie und das Autoritätsprinzip (re-)produziert diese Menschen.

            Dass diese Überzeugung nicht abwegig war, konnte mit dem Milgram Experiment in den USA demonstriert werden: „Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1961 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher Personen zu testen, autoritären Anweisungen auch dann Folge zu leisten, wenn sie in direktem Widerspruch zu ihrem Gewissen stehen.“

            Gerade weil dieses Experiment nicht in Deutschland stattfand wurde klar, Autoritarismus ist nicht organisch mit einem spezifisch „deutschen Charakter“ verbunden.
            Was wiederum erklärt, warum diese Theorie nachfolgend eine solche Popularität in den studentischen Kreisen nach 1968 erfahren haben.
            „Kleiner“ Nachteil: Die „revoltierende Generation“ war zu diesem Zeitpunkt Mitte/Ende zwanzig und vorwiegend ohne Familie sowie kinderlos.
            Was könnte bei Utopien, die solche Menschen entwerfen bloß schief gehen?
            Was bloß??? 😉

          • @crumar

            „1. Ich debunke eine Lüge, indem ich klar zeige, dass Marx weder geschrieben, noch gemeint hat, was ihm unterstellt worden ist. Dann zitierst du Reich und unterstellst damit, dieser habe aber Marx besser verstanden als Marx. Geil!“

            Es bleibt ein Winkelzug, Fakt ist nämlich, dass die Familie laut Marxismus weg soll. Fakt ist auch, dass im Zweifel zwischen „aufheben“ und „unterbinden“ die Grenze SEHR schmal ist, zumal in einem autokratischen Staat (und Kommunismus ist m.E. nur autokratisch durchzusetzen) und wenn die Leute die vermeintlich erreichte Überflüssigkeit (aufgrund „reaktionärer Einstellungen“ 🙂 ) nicht so richtig umsetzen möchten…

            Wenn Neuzeit-Kommunisten dazu eine andere Position haben, sollten sie mal ein eigenes Manifest aufsetzen (oder gibts das schon?)…

            „Was präzise die Resultate des Bürgerkriegs und die Jahre nach der Revolution 1917 beschreibt.
            Sowohl die Bevölkerung, als auch die politische Führung hatte keinerlei Bedürfnis, Chaos und Zerfall als Ziel zu verstehen oder auszugeben.
            Noch einmal Ursache: Auflösung der Familie und Wirkung nach Reich: sexuelle Revolution.
            Und nicht anders herum.“

            Lass den Reich weg, ich fand seine Aussagen einfach passend und soviel ich weiß, stand er den Kommunisten lange Zeit nahe. Dass du mich mit deinem Bücherwissen niederknüppeln würdest, war mir vorher schon klar.

            „Zur Auflösung der Familie in den „westlichen Ländern“ haben Konservative durch ihre besten Eigenschaften: Ignoranz, Verleugnung, fettes, geschwätziges Aussitzen und Korruption alles beigetragen.
            Wollen wir die Geburtenraten der BRD und der DDR vergleichen?
            Es gab nach dem „Pillenknick“ gezielte sozialpolitische Maßnahmen in der DDR; während Politik in der BRD ganz einfach nicht stattfand. Es war die schiere Sicherung des Status und des Quo auf Kosten der Realität.“

            Du wirst mich nicht dafür gewinnen können, die westdeutsche Realitätsverleugnung gutzuheißen. Das westdeutsche Politsystem ist krank bis ins Mark. Genausowenig werde ich die autokratischen Ideologen auf DDR-Seite verteidigen, die haben so viele Fehler gemacht, dass am Ende ihr ganzes Werk ruiniert war (und die Kinder alle im „Westen“).

            Wenn der Westen demokratisch wäre, würde ich einfach sagen: Pech gehabt. Aber ich halte Parteiensysteme nicht für demokratisch und in Deutschland ist das ganze Lügentheater noch nichtmal ansatzweise mehr souverän. Mir sieht der Status Quo eher nach einer Umsetzung des Hooton-Planes aus, dessen Praktizierung man seit 2015 offenbar nicht mehr zu verstecken müssen glaubt…

            “ „Das Milgram-Experiment“

            Wie man Milgram einordnet und wo man die Ursachen sieht, darüber kann man durchaus streiten, auch darüber, wie viel Autoritätshörigkeit/gläubigkeit nötig ist, um eine hochkomplexe Gesellschaft zu erhalten und wie man einen Mißbrauch unterbindet.

            „„Kleiner“ Nachteil: Die „revoltierende Generation“ war zu diesem Zeitpunkt Mitte/Ende zwanzig und vorwiegend ohne Familie sowie kinderlos.“

            Was nicht gleichbedeutend damit ist, Familie nicht zu kennen, sie sind ja alle in welchen aufgewachsen. Das ist das eigentlich Erschreckende: Familie scheint für viele eher Strafe als Freude gewesen zu sein. Woran das lag, vermag ich als Spätgeborener nicht zu beurteilen, vermutlich prallte der westliche Lebensstil auf den traditionellen der älteren Generation, was zu einer Menge Unmut auf beiden Seiten geführt haben dürfte. Ich bin aber auch nicht sicher, ob die 68iger nicht einfach nur vollkommen überschätzt wurden und in Wirklichkeit nur eine kleine und laute Minderheit waren.

        • Marx wollte die Abschaffung des Konzepts der Familie, nicht sein Hebung. Die Diskussion hier ist ein remake von

          https://allesevolution.wordpress.com/2019/05/21/zustimmung-zum-feminismus-insbesondere-in-daenemark/

          Dort antwortete ich zur Behauptung Marx könne nicht von Abschaffung der Familie reden, weil die normale Bevölkerung zu arm gewesen sei, sich eine zu leisten.

          „.. , dass, wenn „Marx etwas abschaffen wolle…, was doch offensichtlich für die Mehrheit der Bevölkerung der damaligen Zeit gar nicht existiert“, er, wenn er logisch sei, die Abschaffung nicht wolle und da Marx logisch vorgehe, der Schluss zwingend sei, er wolle die Abschaffung der Familie nicht.

          Dein Argument führt zur Frage, warum Marx denn die Familie „aufheben“ wolle, wenn sie für die Mehrheit der Bevölkerung der damaligen Zeit gar nicht existierte. Die einzige Antwort in deinen Sinn ist, dass er lediglich das „Konzept“ der Familie und nicht deren Faktizität, ein Konzept,das nur in den Köpfen der Mehrheit der Bevölkerung der damaligen Zeit vorhanden gewesen sei, „aufheben“, heben, verbessern, etc. wollte.

          Weiter steht er dem Konzept der Bürgerlichen Familie, das bei den bürgerlichen Eliten faktisch implementiert ist, kritisch gegenüber. Hier würde das Aufheben (Beseitigen) – deinem Argument von oben analog folgend – einen Sinn machen, weil hier Marx etwas aufheben (beseitigen) könne, was tatsächlich da sei. Nun sagst du, Marx wolle die Familie nicht beseitigen, sondern hegelisch auheben. Der Sinn des „Aufhebens“ wäre bei den bürgerlichen Eliten eine Weiterentwicklung, Bereicherung, Vertiefung, etc. sowohl des Begriffs, als der tatsächlichen Implementierung der Bürgerlichen Familie und zwar so, dass die Bürgerliche Familie in der gehobenen Form in der Lage sei, sich auch bei den Proletariern zu verwirklichen.

          Es wäre also zu sehen, ob Marx ein positives Interesse an der Weiterentwicklung des Begriffs „Bürgerliche Familie“ hat.

          Da in den Schriften von Marx diese Weiterentwicklung des Familienbegriffs nicht ausgearbeitet wurde, ist der Schluss mindestens plausibel, dass Marx mit der Aufhebung nicht die hegelsche Bedeutung meint, sondern die profane der Beseitigung. Diesen Schluss hat dann auch die Mehrheit gezogen, weil Marx an keiner Stelle dieser Interpretation einen Riegel vorgeschoben hat. Übrigens verhält sich das Konzept Familie im Sinne einer Keimzelle der Gesellschaft kontradiktorisch zum marxistischen Konzept einer Gesellschaft, welches kein Privateigentum kennt. Eine Familie als Gründungselement der Gesellschaft muss notwendig auf Privateigentum aufbauen, auf Personen mit konkretem Interesse an den eigenen Familienmitgliedern, an deren Entwicklung, Aufbau, Stärkung, Mehrung des Eigentums, weil dies die Selbstbestimmung, die Verwirklichung des persönlichen Willens durch Eigentum an materielle Mittel ermögliche, etc., Die Gesellschaft ist hier ein nachgelagertes Konzept, das die Interaktionen zwischen den Familien und zwischen den Personen, die in den Familien erzeugt werden, unterstützt und regelt.

          Dein Argument schwächelt, weil es
          a. inkorrekt die Faktizität eines Konzeptes (Familie) voraussetzt, damit das KONZEPT aufhebbar werden kann (im Sinne von beseitigen). Du sagst es so: Faktizität eines Konzeptes (Familie) ist notwendig, damit das Faktum Familie aufhebbar werden kann (im Sinne von beseitigen). Faktum ist nicht vorhanden (bei den Prols), ergo: es kann nicht beseitigt werden, ergo: das dazugehörige Konzept kann nicht beseitigt werden. Die letzte Folgerung ist falsch und deren Zustandekommen ist bei dir versteckt: ein nichtvorhandener Fakt könne nicht aufgehoben (beseitigt), sondern nur hegelisch aufgehoben werden. Dies impliziert, dass das Konzept hinter dem nichtvorhandenen Fakt hegelisch aufgehoben wird.Um das Problem des Nichtvorhandenseins des Faktums in Bezug auf dessen konkrete Beseitigung zu begegnen, nimmst du Rückgriff auf das hegelische Aufheben des dahinterliegenden Konzeptes, wobei du aber nur das Beseitigen des dahinterliegenden Konzeptes hättest nehmen dürfen, weil dein Argument ja auch mit dem nicht möglichen Beseitigen eines nichtvorhandenen Faktes begann.
          b. korrekt folgert, weil a nicht zutreffe, ein anderes Aufheben gemeint sei, eines, das die Faktizität des Konzeptes nicht benötige
          c. korrekt folgert, dieses andere Aufheben sei das hegelsche (dies geht nur wg. der falschen Prämisse a.) und somit Marx die Familie hegelisch heben und verbessern wolle.

          Offenbar liegt der Fehler bei a. Ein plausibleres Argument geht so:

          a. die Familie war zu Zeiten von Marx bei der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung faktisch nicht vorhanden. Hier konnte man nichts mehr konkret beseitigen
          b. die Familie ist und war bei der Mehrheit der bürgerlichen Elite vorhanden. Hier kann und konnte man etwas konkret beseitigen.
          c. das Konzept der Bürgerlichen Familie dient als ideologischer Überbau – vorgelebt bei den bürgerlichen Eliten (aber hier nur als Show, als Fake für die Proletarier)- an dem die arbeitende Bevölkerung sich abarbeiten solle, im Sinne eines Mangels: die prachtvolle bürgerlichen Familie, die Erfüllung der geheimsten Wünsche, das goldene Kalb. Diesen steht der versagende Proletarier mit seiner Nichtfamilie gegenüber, der dem Kalb, wie in einem Hamsterrad nacheifert und damit manipulierbar wird.
          d. das Konzept der Bürgerlichen Familie ist ein Manipulierungstool zur Domestifizierung der Massen, ein begrffliches Traumgebäude, das von dem Gegensatz: (Fake) Faktizität der Familie bei den bürgerlichen Eliten – Nichtfaktizität der Familie bei den Prols – lebt oder wie Marx sagt: die Bürgerliche Familie bei den Eliten hat ihre Entsprechung in der Nichtvorhandensein der Familie bei den Proletariern. Dieses Konzept muss aufgehoben (im Sinne von beseitigen) werden.
          e. wenn den Massen die Vernichtung der Familie konzeptionell nicht zugemutet werden kann, ist ein Rückgriff auf die Doppeldeutigkeit des Begriffs Aufheben sinnvoll, der eine euphemistische Beschreibung der Vernichtung der Familie ermöglicht.“

          • Wenn Marx und Engels im Kommunistischen Manifest von der „Aufhebung der Familie“ sprechen, dann sollte man diese Stelle (wie alles, was sie geschrieben haben) auch kontextualisieren. War denn die „bürgerliche Familie“ des 19. Jahrhunderts aus heutiger Sicht wirklich so eine Idylle, wenn wir sie in sozialgeschichtlicher Perspektive und unter Beachtung, des damaligen Familienrechts sowie unter Berücksichtigung ihres Niederschlages in der zeitgenössischen Literatur (Effi Briest, Buddenbrocks) betrachten? Da ging es weniger darum, dass sich „die Herzen finden“. Ehen mussten „standesgemäß“ geschlossen werden und Vermögen zu Vermögen finden. Der „pater familias“ thronte als Familienoberhaupt über die Seinen und verfügte gegenüber den Kindern über die „elterliche Gewalt“ (wobei „Gewalt“ wörtlich zu verstehen war). Eine freie Partnerwahl im heutigen Sinne gab es nicht. Der „pater familias“ besaß nach dem Allgemeinem Preußischen Landrecht als Familienoberhaupt ein LEBENSLANGES Vetorecht gegen Eheschließungen auch seiner erwachsenen und volljährigen Kinder, damit die „Familienehre“, das Familienvermögen und ihr „Stand“ nicht durch mögliche erotische Gefühlsaufwallungen des Nachwuchses in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dem Schutz der „bürgerlichen Familie“ diente auch die Bestrafung des Ehebruchs als Antragsdelikt bis in die 1960er Jahre

            Theodor Fontane und Thomas Mann waren gewiss keine linken Revoluzzer, aber gerade in ihren Romanen „Effi Briest“ und „Die Buddenbrocks“ wird das ganze Elend der „bürgerlichen Ehe“ beschrieben, das geradezu nach seiner „Aufhebung“ schreit. Da wurden Frauen von ihren väterlichen „Familienoberhäuptern“ aus Vermögens- und Standesrücksichten regelrecht verschachert, was diese mit lebenslangem Unglück bezahlen mussten. Effi Briest hatte einen langweiligen Spießer zu heiraten und „betrog“ ihn dann mit einem Mann, den sie liebte. Der Liebhaber fiel im anschließendem Duell, und Effi wurde als Ehebrecherin sozial geächtet. Toni Buddenbrock wurde zweimal an Geschäftspartner ihres Vaters verschoben, weil die Firma in finanziellen Schwierigkeiten steckte und der Alte sich dadurch eine Besserung der wirtschaftlichen Situation versprach. Auch Thomas Buddenbrock durfte nicht die geliebte Blumenverkäuferin heiraten, sondern musste sich „standesgemäß“ vermählen.

            Dass bei allen diesen Zwängen, welche die „bürgerliche Familie“ gegenüber ihren Angehörigen ausübte, viele ihrer männlichen Mitglieder neben der „legitimen Ehefrau“ auch noch ihr Liebchen hatten, mit denen sie sich verschwiegen und diskret trafen, gehört zu den Verlogenheiten dieser Institution in jener Zeit. Die „bürgerliche Familie“ des 19. Jahrhunderts im oben beschriebenen Sinne mit ihren rechtlichen und sozialen Zwangsmechanismen ist heute im hegelschen Sinne in der freien Partnerwahl und der Existenz nichtehelicher Lebensgemeinschaften als Synthese höherer Ordnung „aufgehoben“. Daran ändert auch nichts das reaktionäre Geschrei, das uns aus der AFD, der „besorgten Eltern“ und der „Demo für alle“ entgegen hallt.

          • @Friedhelm: du beschreibst die Vorstellung von Familie im Feudalsystem. Das Bürgertum übernahm das zwar, grenzte sich aber massiv und entschieden davon ab. Die Liebesheirat zB wurde ein Ideal und Ideologem des Brügertums, ebenso die Mutterliebe.
            Mag gut sein, dass Marx und Co keine allzu bestimmten Vorstellungen davon hatten, wie die Familie unter dem noch fernen Kommunismus aussehen würde. Aber „Aufheben“ ist schon ein ganz klarer Hinweis daran, dass sie dachten, eine Familie würde in dieser perfekten Zeit gar nicht mehr existieren und die Familie eines Jeden würde die Gesamtgesellschaft sein.

          • @ Friedhelm,

            welche anderen Teile von Marx sind denn, deiner Meinung nach, auch noch obsolet und sollten ignoriert werden?
            Oder anders gefragt: Welche Teile sind noch relevant?

          • @ Alex

            Die Romantiker, auf welche die Vorstellung von der Neigungs- und Liebesehe unter Gleichwertigen zurückgehen, waren selbst Rebellen gegen bürgerliche Konventionen. Was ich beschriebenen habe, das war aber die harte Realität der bürgerlichen Ehe, wie sie das Allgemeine Preußische Landrecht und seit Mitte der 1870er Jahre mit Einschränkungen (erforderlicher Ehekonsens des Vaters bei Männern „nur“ bis 25 und bei Frauen „nur“ bis 24) das Zivileherecht bis zur Einführung des BGB (1900) vorschrieb und wie sie sich in der realistischen bürgerlichen Literatur Theodor Fontanes und von Thomas Mann widerspiegelt. Da, wo es ganz konkret um Besitz und bürgerliche Reputation ging, konnte man sich keine romantischen Grillen leisten und musste diese der Boheme überlassen. Eher ist von einer Verbürgerlichung des Adels auszugehen, der seine Maitressen nicht mehr offiziell spazieren führte und nach außen die „wohlanständige“ Fassade aufrechterhielt. Allenfalls vergnügte er sich ganz klandestin beim Gruppensex im Grunewald. https://www.tagesspiegel.de/berlin/fraktur-berlin-bilder-aus-der-kaiserzeit-rudelei-im-grunewald/11274330.html
            Es gibt in diesem Zusammenhang – um die Jahrhundertwende – eine interessante soziologische Analyse von Robert Michels (damals noch linker Sozialdemokrat), der Heiratsanzeigen in der bürgerlichen Presse darauf untersuchte, welche Vorstellungen von bürgerlicher Ehe sich in den Annoncen ausdrückten. Für Romantiker waren die Ergebnisse recht ernüchternd.

            Übrigens: Die „Aufhebung“ im hegelschen Sinne bewegt sich im Dreischritt: These, Antithese und Synthese. In der Synthese werden These und Antithese „aufgehoben“, um dann auf einer höheren Ebene in einer höheren Qualität sich vereinigt wiederzufinden. Marx und Engels waren Hegelianer und das Kommunistische Manifest ist in der historischen Gesamtschau von der hegelschen Geschichtsphilosophie durchdrungen. Da wäre es doch sonderbar, wenn die Autoren gerade an dieser Stelle die hegelsche Begrifflichkeit nicht benutzt hätten.

            @ only me

            Das ist tatsächlich eine interessante Frage. Alle großen Geist der Vergangenheit – mögen sie heißen wie sie wollen – müssen in ihren jeweiligen historischen Kontexten verstanden werden. Dies gilt gerade für Marx und Engels, die über 40 Jahre eine Unmenge an Schriften unterschiedlicher Qualität produziert haben. Da gibt es bleibende Erkenntnisse, aber auch solche, die reformuliert werden müssen, weil sich der historische Kontext geändert hat. Daneben gibt es Tagespublizistik und Werke, die schlicht überholt sind – und natürlich auch intellektueller Müll (den jeder produziert, der sehr viel über eine lange Periode schreibt). Außerdem ist zu berücksichtigen, dass sich in einer 40jährigen Schaffenszeit das Denken weiterentwickelt, neue Gesichtspunkte hinzukommen und alte Ansichten bei den Autoren verschwinden oder neu akzentuiert werden. In diesem Sinne möchte ich bestreiten, dass es einen „Marxismus an sich“ überhaupt gibt. Dieser ist vielmehr ein hermeneutisches Konstrukt, wo sich jeder Rezipient seinen eigenen „hermeneutischen Schlüssel“ verschafft, um das als „Marxismus“ aus dem riesigen Werk herauszulesen, was er für den „Marxismus“ hält. Deshalb gibt es unter „Marxisten“ ja so viele Richtungen, weil jede von ihnen ihren jeweiligen „hermeneutischen Schlüssel“ besitzt, mit dessen Hilfe sie aus dem Konvolut den ihnen passenden „Marxismus“ herausdestillieren. Da verhält es sich ähnlich wie mit den verschiedenen christlichen Konfessionen: Ob Katholiken, Lutheraner, Calvinisten oder die verschiedenen protestantischen Sekten und Freikirchen – jede von ihnen benutzt ihren eigenen „hermeneutischen Schlüssel“, um das biblische Schriftenkonvolut in ihrem Sinne zu interpretieren.

            Um die Frage zu beantworten, was denn nun an den Marx/Engels-Schriften bleibende Bedeutung besitzt, was reformuliert werden muss und was überholt oder Müll ist, können wir an dieser Stelle gewiss nicht erörtern. Das muss in einer Sachdiskussion anhand des gesamten Werkes erfolgen, zu desse Zweck sich gewiss nicht die Phrasen eignen, die hüben und drüben weitgehend ohne Kenntnis der Materie ausgetauscht werden. Weder die ressentimentgeladenen Ausführung (beispielsweise auch an diesem Ort) noch die plumpe vulgärmarxistische Agitation sind hier hilfreich.

          • @Friedhelm

            „Übrigens: Die „Aufhebung“ im hegelschen Sinne bewegt sich im Dreischritt: These, Antithese und Synthese. In der Synthese werden These und Antithese „aufgehoben“, um dann auf einer höheren Ebene in einer höheren Qualität sich vereinigt wiederzufinden.“

            Diesen „Dreischritt“ hat es nie gegeben.
            Mach dir einen Spaß und versuche: „These, Antithese und Synthese“ bei Hegel zu finden.
            Versuche eine einzige Textstelle zu finden, die am Text belegt, was du behauptest, Hegel hätte es gesagt.

            „Marx und Engels waren Hegelianer und das Kommunistische Manifest ist in der historischen Gesamtschau von der hegelschen Geschichtsphilosophie durchdrungen. Da wäre es doch sonderbar, wenn die Autoren gerade an dieser Stelle die hegelsche Begrifflichkeit nicht benutzt hätten.“

            Ich bin bei dir bei der Begrifflichkeit, Haltung und Geschichtsphilosophie (als Links-Hegelianer), das „Manifest“ ist aber m.E. durchdrungen von Engels „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ von 1845. Sie haben eben nicht philosophisch „extrapoliert“, sondern soziologisch und empirisch.

            „Dies gilt gerade für Marx und Engels, die über 40 Jahre eine Unmenge an Schriften unterschiedlicher Qualität produziert haben. Da gibt es bleibende Erkenntnisse, aber auch solche, die reformuliert werden müssen, weil sich der historische Kontext geändert hat.“

            Nope.
            Da gibt es solche, die der nützlichen stalinistischen Praxis der Edition überhaupt erst ihre Entstehung zu verdanken haben, namentlich „Die deutsche Ideologie“ und „Dialektik der Natur“.
            Sie sind zu Lebzeiten von Marx und Engels nie veröffentlicht worden – aus gutem Grund.
            Michael Heinrich empfahl nach den neuen Erkenntnissen, man möge „Die deutsche Ideologie“ doch weiterhin als kanonischen Text auffassen, aber ihn doch bitte rückwärts lesen.
            Soll ich dem noch etwas hinzufügen?

            „In diesem Sinne möchte ich bestreiten, dass es einen „Marxismus an sich“ überhaupt gibt. Dieser ist vielmehr ein hermeneutisches Konstrukt, wo sich jeder Rezipient seinen eigenen „hermeneutischen Schlüssel“ verschafft, um das als „Marxismus“ aus dem riesigen Werk herauszulesen, was er für den „Marxismus“ hält.“

            Auch das ist eine Idee.
            Ich möchte gerne mit Engels antworten: „Die Wahrheit, die es in der Philosophie zu erkennen galt, war bei Hegel nicht mehr eine Sammlung fertiger dogmatischer Sätze, die, einmal gefunden, nur auswendig gelernt sein wollen; die Wahrheit lag nun in dem Prozeß des Erkennens selbst, in der langen geschichtlichen Entwicklung der Wissenschaft, die von niedern zu immer höhern Stufen der Erkenntnis aufsteigt, ohne aber jemals durch Ausfindung einer sogenannten absoluten Wahrheit zu dem Punkt zu gelangen, wo sie nicht mehr weiter kann, wo ihr nichts mehr übrigbleibt, als die Hände in den Schoß zu legen und die gewonnene absolute Wahrheit anzustaunen.

            Und wie auf dem Gebiet der philosophischen, so auf dem jeder andern Erkenntnis und auf dem des praktischen Handelns. Ebensowenig wie die Erkenntnis kann die Geschichte einen vollendenden Abschluß finden in einem vollkommnen Idealzustand der Menschheit; eine vollkommne Gesellschaft, ein vollkommner „Staat“ sind Dinge, die nur in der Phantasie bestehn können; im Gegenteil sind alle nacheinander folgenden geschichtlichen Zustände nur vergängliche Stufen im endlosen Entwicklungsgang der menschlichen Gesellschaft vom Niedern zum Höhern.

            Jede Stufe ist notwendig, also berechtigt für die Zeit und die Bedingungen, denen sie ihren Ursprung verdankt; aber sie wird hinfällig und unberechtigt gegenüber neuen, höhern Bedingungen, die sich allmählich in ihrem eignen Schoß entwickeln; sie muß einer höhern Stufe Platz machen, die ihrerseits wieder an die Reihe des Verfalls und des Untergangs kommt.“

            Weiter: „Wie die Bourgeoisie durch die große Industrie, die Konkurrenz und den Weltmarkt alle stabilen, altehrwürdigen Institutionen praktisch auflöst, so löst diese dialektische Philosophie alle Vorstellungen von endgültiger absoluter Wahrheit und ihr entsprechenden absoluten Menschheitszuständen auf. Vor ihr besteht nichts Endgültiges, Absolutes, Heiliges; sie weist von allem und an allem die Vergänglichkeit auf, und nichts besteht vor ihr als der ununterbrochne Prozeß des Werdens und Vergehens, des Aufsteigens ohne Ende vom Niedern zum Höhern, dessen bloße Widerspiegelung im denkenden Hirn sie selbst ist. Sie hat allerdings auch eine konservative Seite: Sie erkennt die Berechtigung bestimmter Erkenntnis- und Gesellschaftsstufen für deren Zeit und Umstände an; aber auch nur so weit. Der Konservatismus dieser Anschauungsweise ist relativ, ihr revolutionärer Charakter ist absolut – das einzig Absolute, das sie gelten läßt.“

            Die Geschichte als niemals abgeschlossener, durch (historische „gemachte“ Menschen) gemachter Prozess. Ich würde sagen, das ist „Marxismus an sich“.

            ttp://www.mlwerke.de/me/me21/me21_265.htm

  2. https://www.welt.de/regionales/nrw/article202797164/Pornokonsum-bei-Kindern-NRW-setzt-auf-Medienkompetenz.html
    „Erst Playmobil, dann Hardcoresex“, WELT vom 02.11.2019, Lesezeit 5 Min.
    Der Anfang des Artikeltextes:
    „Pornos können bei Kindern zu Bindungsstörungen oder Nachahmung führen. Experten drängen, besser vor dem Internetkonsum zu schützen. Das Land NRW setzt dagegen auf Medienkompetenz – doch reicht das?

    Kürzlich besuchte Julia von Weiler eine dritte Klasse im Rahmen eines Sexualaufklärungskurses. Am Rande der Stunde sprach ein Achtjähriger die Psychologin an. Er habe schon Pornos gesehen, verriet er ihr. Seitdem müsse er an diese Bilder denken, sobald er die Augen schließe. Es sei schrecklich. Er wisse jetzt, was Sex ist. Der kleine Junge hatte einen Sadomaso-Porno angeschaut.

    Wie sollte es anders sein? Schließlich „war Pornografie nie zuvor für Kinder so frei verfügbar wie heute im Internetzeitalter“, sagt von Weiler, die die Kinderschutzorganisation „Innocence in danger“ leitet und Politiker, Pädagogen und Eltern berät. Bislang fehle auch in den Ländern eine angemessene Reaktion auf diese einzigartige Herausforderung, bemängelt sie. Das bekräftigte diese Woche auch Johannes Wilhelm Rörig. Der Missbrauchsbeauftragte des Bundes forderte von den Ländern eine Antwort auf die Allgegenwart der Internetpornos. Konkret: eine schulische Pflichterziehung zu Medienkompetenz, die diesen Namen auch verdiene.

    Von Weilers einziger Unterstützer ist die AfD

    Dass die für Bildungsfragen zuständigen Länder hier etwas leisten müssen, bestreitet kaum jemand. Denn Pornokonsum bei Kindern birgt laut Experten ernste Gefahren für deren Entwicklung. Wie man darauf aber reagieren soll, ist in NRW überaus umstritten. Die schwarz-gelbe Landesregierung wähnt sich bereits gut aufgestellt. Sie versucht die Schüler zu mündigen Medienkonsumenten, also zum verantwortungsvollen Umgang mit Pornografie zu erziehen.

    Das halten Fachleute wie von Weiler jedoch für eine „Überforderung der Kinder“. Sie empfiehlt stattdessen, die freie Zugänglichkeit der Pornografie für Kinder einzuschränken, vor allem durch eine effektive Alterskontrolle beim Zutritt auf Pornoseiten und durch Druck auf die Seitenanbieter. Im Landtag unterstützt einzig die AfD diesen Kurs. Die Landesregierung hält jedoch dagegen, eine Alterskontrolle sei ja längst Pflicht für die Anbieter – was wiederum Expertin von Weiler und die AfD als Realitätsverkennung abtun.

    In der Problemanalyse dagegen besteht inzwischen Einigkeit. Im Durchschnitt mit zwölf Jahren haben Pubertierende erstmals Internetpornos konsumiert, erforschte die Uni Münster. Das heißt: Eine Minderheit begegnet den Filmen bereits viel früher. Wie hart diese Filme oft sind, deutete diese Woche das BKA an. Es warnte, seit zweieinhalb Jahren beobachte man einen Anstieg beim Kinderporno-Konsum von Kindern und Jugendlichen.

    (…)“

    Das mit dem Bilden falscher, asozialer Vorstellungen von sexuellem Vergnügen, den Bindungsstörungen und dem Nachahmeverhalten (s. Lernen am Modell, Neuroplastizitätsmechanismen) dürfte meiner Einschätzung nach übrigens nicht nur Kinder betreffen, sondern auch noch relativ viele Jugendliche und Volljährige. (Die vielfältigen Gründe für meine Einschätzung will ich hier allerdings nicht erläutern.)

    • Kinder sollten durchaus in jungen Jahren in Medienkompetenz geschult werden.
      Dazu gehört dann aber dummerweise – und in der Hauptsache – nicht nach Vater Staat, Gesetzen, Vorschriften und Verboten zu schreien, sondern sich um die Kinder zu kümmern.
      Und dazu gehören dann eben auch wieder nicht nur staatliche Institutionen, sondern vor allen Dingen auch die Eltern.

  3. Über den rassistischen Hass dann auch noch den Hohn drüberkippen:

    Und nicht einmal versucht er den Eindruck zu erwecken, es ginge lediglich um „Strukturen“….

    • Und wieder mal: am Anfang allen Verschwörungswahns – egal ob von rechts oder links – scheint der Antikapitalismus zu stehen. Den halte ich ja für den besten Anzeiger für eine antidemokratische Gesinnung.

        • „AfD etwaffnen?“
          Da habe ich auch gestutzt. Meint wohl, dass z.B. Sportschützen, die in der AfD sind, ihre Waffen abgeben müssen. Ähnlich den Reichsbürgern. Bleibt dann nur die Frage, ob die die (nicht wenig) Polizisten dann auch ihre Dienstwaffen abgeben müssen?
          Vielleicht meinen die aber auch nur die Krawatte vom Gauland 🙂

  4. „To supporters like Mr. Engen, the Congolese are filling a void of cultural diversity in a town that is nearly 90 percent white. In the 1980s, Hmong refugees from Laos settled in Missoula.“

    Flüchtlinge sollen gezielt in Nachbarschaften mit hohem Weißenanteil angesiedelt werden, weil da ja unbedingt die Diversity gesteigert werden muss. Diversity bedeutet dabei i.d.R. den Anteil der Weißen und speziell der weißen Männer zu reduzieren, soweit wie möglich, weil muss. Diversity ist ja unsere größte Stärke:


    https://www.bjs.gov/content/pub/pdf/cv18.pdf

    Weiße waren 2018 an 3581360 gewaltsamen Vorfällen beteiligt. In 15.3% der Fälle bzw. 547948 Mal, waren Schwarze die Täter.
    Schwarze waren 2018 an 563940 gewaltsamen Vorfällen beteiligt. In 10.6% der Fälle bzw. 59777 Mal, waren Weiße die Täter.

    Das bedeutet das bei 607725 gewaltsamen Vorfällen zwischen Weißen und Schwarzen, Schwarze in 90% der Fälle die Täter waren.

    Wie können Weiße nur gegen Diversity sein?

  5. “ … Ein Gespräch mit der Soziologin Sabine Hark über Zugehörigkeit und Zuschreibung …“

    https://www.fr.de/fr-serien/wer-sind-wir-13186831.html

    „Der Vorwurf, die Rede von alten, weißen Männern sei sexistisch und rassistisch, unterschlägt, dass es um eine Kritik der Macht- und Privilegienstrukturen geht.“

    Seltsam, dass niemandem auffält, dass der moderne Antisemitismus sich ebenfalls als „Kritik der Macht- und Privilegienstrukturen“ versteht. Dabei gilt der AS als insoweit einmaliger Rassismus, als dass er sein Objekt als übermächtig imaginiert. Ist er nicht, der „weisse Mann“ ist ein ebenso übermächtiger Verschwörer! Die Hypothese daraus müsste sein, dass Antisemitismus und Antiweiss verwandt miteinander sind und aus der gleichen Quelle stammen.

    Und so tut man einen Universalismus ab, andere Linksidenttäre und Linksautoritäre tun ja meistens so, als stünden sie dieser Idee positiv gegenüber (wie auch gegenüber der „Demokratie“):

    „.. was ist denn das große Ganze? Genau das ist doch das Problem, dass das, was sich seit der Französischen Revolution als das Universale ausgibt, immer schon ein Partikulares gewesen ist! “

    Hark wird die Franz. Revolution als Kapitel eines weissen Rassismus bzw Imperialismus auffassen wollen, wobei der „Postkolonialismus“ das übliche Leitmotif für den linken Neorassismus ist:

    „Meinte die bürgerliche Revolution tatsächlich nur die Gruppe der weißen, heterosexuellen Männer, denen sie Rechte zusprach?“

    Wobei hier wieder das Stilmittel der „rhetorischen Frage“ angewendet wird, um so zu tun als würde man nicht fest an das glauben, was hier gefragt wird.

    • „Der Vorwurf, die Rede von alten, weißen Männern sei sexistisch und rassistisch, unterschlägt, dass es um eine Kritik der Macht- und Privilegienstrukturen geht.“

      Der Einwand, die Rede von alten, weißen Männern sei nicht sexistisch und rassistisch, da es um eine Kritik der Macht- und Privilegienstrukturen ginge, unterschlägt dass Kritik und Abwertung grob pauschalierend mit Hautfarbe und Geschlecht verknüpft wird.

      Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre , Rassismus nur Rassismus und Sexismus nur Sexismus.

      Die vielen Worthülsen vernebeln nicht, dass aufgrund solcher Analysen konkrete Handlungen erfolgen, aufgrund derer Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe und des Geschlechts als Individuum benachteiligt oder abgewertet werden bzw. denen Hilfe versagt wird.

      Noch nie waren die Linken weiter von dem Konzept „Hilfe den Hilfsbedürftigen“ entfernt als zur Ära der Identitätspolitik.

  6. Christian Pfeiffer, seines Zeichens „Kriminologe“ und ehemaliger Justizminister Niedersachsens, beklagt öffentlichkeitswirksam, dass von Frau der Vergewaltigung bezichtigte Männer nicht oft genug in den Knast geschickt werden, wobei regionale Unterschiede festzustellen seien. Die Unterschiede bei den Verurteilungsraten lägen zwischen 3% und 21%. (Woher nur kommen mir diese beiden Zahlen so bekannt vor?)

    Während er sich beklagt, dass den armen Frauen geschadet wird, weil ihnen nicht vorbehaltlos geglaubt wird und der widerliche, toxische Mann nicht verdientermaßen im Knast versauern muss, gibt es gleichzeitig eine ausufernde Berichterstattung über eine Gruppe von Männern aus Hessen und NRW, die als Teil eines internationalen Netzwerkes Kinderpornos getauscht haben sollen und sich evtl. selbst an Kindern vergangen haben sollen.
    Versteht sich fast von selbst, dass noch zu weiteren Artikeln verlinkt wird, in denen männlicher Kindesmissbrauch thematisiert wird.
    Und versteht sich ebenfalls fast von selbst, dass man sich über den Kinderpornoring ausschweigt, den einige Mütter aufgezogen haben, inklusive Eigenproduktionen.
    https://www.20min.ch/ausland/news/story/Schwedin-erstellte-Pornos-von-Toechtern–8-und-14–14051889 (via genderama)

    In deutsche Medien habe ich zu dem Fall bisher noch nichts gefunden. Wen wundert es da, dass Mädchen und Frauen immer wieder nur als Opfer und ansonsten als Heilige wahrgenommen werden?

  7. Der Westen hat all das erstmalig überwunden, was die Progressiven dem Westen als exklusiv westlich anhängen wollen. Wie perfide kann man sein? Sie ist genau das Gegenteil vom dem was sie vorgeben, statt Progressive sind es Erz-Reaktionäre, die die Menschheit wieder zurück in das Dunkel vorgeschichtlicher Zeiten zurückstossen wollen!

  8. Keine Lust mich da zu registrieren. Wer glaubt, dass dieses Geschenk anders herum genau so positiv von dem Autor gesehen werden würde? In so gut wie allen Artikel in linken Medien, soll immer nur die Frau die Möglichkeit bekommen mit mehreren Menschen gleichzeitig Sex zu haben. For Equality!

  9. Stegner ist kein Demokrat. Und die SPD würde ich auch nicht als echte demokratische Partei bezeichnen. Meiner Meinung nach ist die SPD ungleich gefährlicher für die Demokratie als die AfD und ein grösseres Übel.

  10. Junge Frauen werden u.a. gefragt:

    How many sexual partners is a woman likely to have by the time she is 30?

    Should a man be concerned about a womans ability to commit to him if she has had a lot if sexual partners in her past?

  11. Diese Clownshow um Katie Hill, die ihre Finger nicht von ihren jungen Angestellten lassen kann (‚MeToo schweigt dazu selbstredend), ist wirklich lachhaft. Hill geht natürlich sofort in den Standard Operationsmodus für politische aktive Frauen und stellt sich als armes, unschuldiges Opfer dar, das gegen eine zutiefst frauenfeindliche Gesellschaft kämpfen muss.

    Und die Gesellschaft ist so frauenfeindlich, das sie wahrscheinlich damit durchkommt, während Männer die vor 20 Jahren einer Freundin auf einer Bühne als Geste der Zuneigung am Knie berührt haben ihre Karriere verlieren.

    Hill selbst trägt natürlich keinerlei Verantwortung und zeigt deswegen auch keine Bereitschaft die Konsequenzen ihrer Handlungen selbst zu tragen.

  12. Grandioser, laaanger Kommentar:
    Against the Anti-Market Consensus
    Right and left are converging on a misreading of capitalism

    https://www.commentarymagazine.com/articles/against-the-anti-market-consensus/

    Ein Detail daraus, zu Gorbatschow „Gorbi“:

    „Restyling himself a prophet of the green movement has had some instrumental utility for Gorbachev and his fellow travelers. The Communist movement he once led and the environmentalist one he seeks to commandeer share a common faith in economic central planning. These two divergent movements occasionally converge upon the conceit that the market economy is the source of the threat posed by climate change. Therefore, they reason, curbing markets is the only way to avoid catastrophe.“

    Hier noch der finale Schluss:

    „Efforts ranging from Ocasio-Cortez’s Green New Deal to Tucker Carlson’s monologues to the assault by First Things intellectuals on “the dead consensus” that are designed to undercut, subvert, or morally discredit the market in favor of something else—they know not what—will prove to be as inefficient, ineffective, and morally corrupting as they ever were.“

  13. Sehe mir das hier an:

    und erschrecke über das was ich im Hintergrund entdecke:

    überall

    Und dann der aktuell angeheftete Tweet:

    dem golgen weitere:

    „Future is/shall be female“
    „We can do it“

    Staatsreligion

      • Die gehen eben davon aus das sie nur aufgrund ihrer Vagina nichts erfolgreich sind, auch wenn das keine Studie irgendwie belegt. Wenig überraschend findet man in dem Thread auch diese Aussage:

  14. Anders gesagt: die Doppelnennung steht unter dem Primat eines allgemeinen und leitend-ordnenden Sexismus. Hier die Frauen (natürlich immer zuerst genannt, wie in der „guten alten Zeit“), dort die Männer.
    Da die Ideologen des Sexismus feste glauben, dass die Sprache Realität schafft (und nicht etwa ungekehrt), muss man davon ausgehen, dass sie eine Geschlechterapartheit erreichen wollen, denn diese beschwören sie durch die Doppelnennung unablässig.

  15. Alles Rassisten! … sieht man doch auf einen Blick!

    Also erst mal eine Quote her, für people of color. Also, allerwenigstens 50 %, sonst wird das nix mit dem Antirassismus!

  16. Als wir unsere Ziele aus den Augen verloren, verhundertfachten wir unsere Anstrengungen und entschlossen uns das Weltklima zu retten!

  17. Endlich mal einer, der durchblickt! Eine echte Freunde.

    Und genau deshalb sind Gesetze zur „Gleichstellung“ absolut verfassungswidrig. Nicht nur, weil sie durch ein Gesetz Diskriminierung herbeiführen, sondern weil der Staat bei dem überaus wichtigen Prinzip der Gleichberechtigung nur die durch ihn erlassenen Gesetze meinen kann und keine Dritten (wie Dax-Konzerne uä).
    Den Deutschen im Allgemeinen fehlt hier offenbar die notwendige demokratische HALTUNG!

    • Das kann man sich echt nicht ausdenken.

      Das tragische dabei ist, das Heiko die Kritik gar nicht zu verstehen scheint oder ohne lange darüber nachzudenken, sie einfach als ungerechtfertigt ansieht.

  18. Martenstein zu den Erfolgen der AfD:

    „Warum laufen die Wähler weg? Ein Beispiel. Bei jungen Männern war die AfD in Thüringen besonders erfolgreich. Ich schlage CDU und SPD ein Experiment vor. Sagt, dass an allem, was falsch läuft, Frauen schuld sind. Macht „weiße Frau“ und „Frauennetzwerke“ zu Schimpfworten, sagt, dass Männer und nur Männer besondere Förderung brauchen. Und dann beobachtet, wie sich dies auf das Wahlverhalten von Frauen auswirkt.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/rechts-heisst-nicht-nazi-der-erfolg-der-afd-waere-leicht-zu-stoppen-wenn-die-anderen-parteien-nur-wollten/25182908.html

    Lustige Vorstellung…..

  19. Peinlich ist auch, die „Haaretz“ als „israelische Medien“ zu bezeichnen. Die wird nämlich fast nur im Ausland, von Israelhassern und Antisemiten, gelesen, da sie die Verkörperung koscherer „Israelkritik“ ist.
    Die Lieblingsbeschäftigung dieser Zeitung bestand immer darin, die Israelis als irgendwie rechtsextrem zu diffamieren und so ist deren Kritik an der AfD hier nicht unbedingt als hilfreich zu erachten!

  20. Stand auch schon längst in der „Zeit“. Sicher auch noch anderswo. Dass die Männer den Planeten kaputtmachen war schon im feministischen Ökologismus der 70er ausgemachte Sache! Denn der Planet ist ja schliesslich eine weibliche Göttin, Gaia. Und Greta Thunberg ist ihre Prophetin, was sonst?!
    Sollte niemand denken, das ist vom Himmel gefallen oder die Progressiven würden sich jetzt das mit dem Klimawandel aneignen. Nein, das war schon immer ihr Ding, das gehörte schon immer dazu.

  21. Alder, JA! Auch die Gefühle. Hass kann sehr negativ sein aber ist nicht immer grundlos. Kann mit Unrecht einhergehen, ist aber sonst ein gewöhnliches menschliches Gefühl, mit deren Kontrolle man einfach Kontrolle über die Menschen erlangen will. Früher mit der Sexualität, jetzt mit „Hass“?
    Das ist das Gefährliche an diesem Begriff: er ist wandelbar und wird aus dem Irrealen und Ideologischen geschöpft. Jede Gegnerschaft ist so zum apokalyptischen Infernal steigerbar geworden, in Zeiten des intersektionalen Klima- und Gesellschaftswandels.

  22. „With Turkey’s assault on the Syrian Kurds raising the spectre of ethnic cleansing, and Iran threatening to annihilate Israel, Kaplan and Lévy will cut to the most real and urgent questions: Is „Never Again” just a slogan or a genuine call to action; could genocide happen again, and where?“

    https://www.92y.org/event/bernard-henri-levy-and-thomas-kaplan

  23. haha, super Pointe

  24. Man sieht: Ziemiak hat mit seiner Vorgehensweise recht, mit der wäre uns eine Chebli in einem öffentlichen Amt erspart geblieben, wie die Betroffene hier selbst einräumt.

    Im übrigen … sollte die Bundesregerung jegliche Zahlung an die terroristische „Palästinenserbehörde“ einstellen, sofort und auf der Stelle die deutsche Botschaft nach Jerusalem verlegen. So mal als allererste Massnahme im „Kampf gegen Antisemitismus“.

  25. Ein feiges und scheinheiliges Stück, welches Ross und Reitter nicht beim Namen nennen will, den diese beherrschen nämlich auch schon die FAZ….

    „Auch die Universitäten sind nicht verschont geblieben von jenem populistischen Antiintellektualismus, der von Wissenschaftsfeindlichkeit bis zur Verachtung reicht. Nach Differenzierung wird nicht mehr gefragt. Nach Schwarzweißschema entscheiden selbsternannte Meinungszensoren, was als richtig und falsch zu gelten hat.“

    Ja, das „progressive Linkssein“, Feminismus und Klimawandel, Postkolonialismus und all das. Die Politik hat hier 100te von Professuren geschaffen und in alle Hochschulen gehievt. Und jetzt nimmt das Verhängnis seinen Lauf und bei der FAZ will keiner von nix gewusst haben.

    Ein Blick an die US-Hochschulen könnte schnell Klarheit schaffen, was hier los ist. Prognose: wenn das in den USA schon vorbei ist, fängt es bei uns erst an, denn die deutsche Hochschullandschaft macht eine Institutionalisierung von allen möglichen Hassideologien erst so richtig nachhaltig haltbar! Das hat die Vergangenheit schon klar bewiesen und so wird es auch diesmal sein. Ein „Wehret den Anfängen“ kommt hier längst zu spät. Nur eine Privatisierung der Hochschulen könnte hier als radikale Schocktherapie noch helfen (nicht dass die an sich gut wäre, aber sie wäre jetzt bestimmt besser für die Zukunft unser demokratischen Gesellschaft).

  26. Das ist der echte und verbreitete „Extremismus der Mitte“, von dem immer die Rede ist. Sehr verdienstvoll und mutig von Herrn Hallaschka den so entschieden anzugreifen!

    • Hier der spalterische und demagogische Hass-tweet:

  27. Das hat sie jetzt davon:

    „Ich will nicht die jammernde Agenturchefin spielen; mir geht es um die gesellschaftliche Ungerechtigkeit, die ich erlebe: Immer sind es die Frauen, die lange Elternzeit nehmen und danach nur in Teilzeit zurückkommen. Mit diesem Ungleichgewicht stoßen wir langsam an unsere Grenzen. Aber das betrifft nicht nur unsere Agentur, sondern alle Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten. In erster Linie ist nicht die Elternzeit das Problem, sondern die Teilzeit danach. Oft möchten die Mütter nur noch wenige Stunden arbeiten, und das ist schwierig in einer Agentur, wo wir für unsere Kunden erreichbar sein müssen. Das Recht auf Teilzeit geht zu unseren Lasten.“

    https://www.spiegel.de/karriere/karriere-nach-babypause-macht-es-vaetern-nicht-so-schwer-a-1294465.html

    Warum stellt sie nicht mehr Männer ein?

    • Typisch Typinnen. „Ich habe Probleme mit dem, was ich und andere Frauen tun, also müssen Männer sich ändern, sich Probleme aufhalsen, damit ich weniger Probleme hab.“

    • „gesellschaftliche Ungerechtigkeit [..]
      Immer sind es die Frauen, die lange Elternzeit nehmen und danach nur in Teilzeit zurückkommen. [..]
      Oft M-Ö-C-H-T-E-N die Mütter nur noch wenige Stunden arbeiten“

      Wenn Frauen etwas möchten, das feministischen Gesellschaftsvorgaben widerspricht, ist das ungerecht gegenüber Frauen.

  28. Der Deutschlandfunkt bekämpft die Meinungsfreiheit:

    https://www.deutschlandfunk.de/schriftsteller-navid-kermani-das-groesste-problem-ist-die.694.de.html?dram:article_id=462534

    In Zeiten des Internets kann jeder seinen Senf zu allem abgeben und das führt zu „Verrohung“, weil der Mensch sowieso böse ist, also darf es gar keine allgemeine Meinungsfreiheit geben. So lässt der DLF einen Antidemokraten daherreden, der natürlich „Orientalist“ ist und ein „Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels“ und eine „viel beachtete Rede zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes gehalten“ hat.

    Die Kommunikation für alle dämonisiert der elitäre Kermani. Das Internet sei ein „riesiger öffentlicher Darkroom“, in dem man sich „austobt“, was „gefährlich“ sei und die Demokratie gefährde. Daher dürfe man nichts anonym sagen, da man immer zur Rechenschaft gezogen werden muss …

    Man stelle sich mal vor, diesen antifreiheitlichen Dreck hätte der DLF vor nur 10 Jahren gebracht… 😀

    Zum Hohn auf das vorher Gesagte brabbelt Kermani später das Gegenteil vom dem, was er zuerst behauptet hat.

    „Demokratie besteht aus Streit und wir müssen die Meinungsfreiheit weit, weit auslegen. Das tut oft weh, aber jede zu große Einschränkung der Meinungsfreiheit führt ins Verderben. Dann landen wir in autoritären Strukturen, die wir nicht haben wollen.“

    Kann man nicht glauben, dass er das wirklich denkt. Sonst hätte er nicht das Internet so dämonisiert und darüber eine Einschränkung der Meinungsfreiheit gefordert. An dieser Stelle geht es aber auch nicht um eine Meinungsfreiheit für alle, sondern um die im Rahmen der „persönlichen Begegnungen“. Man erinnere sich: auch mit dem Big Brother von 1984 konnte man frei reden wenn der Televisor abgeschaltet war.

    Und weil der ganze Mist doch zu konfus und letztlich doch feindlich gegen die Meinungsfreiheit ist, zieht man sich beim DLF auf die Meinungsfreiheit zurück, und schreibt diesen Abspann:

    „Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

  29. Na los, wer macht die Grünen, die SPD & die Linke (sowieso) für die Körperverletzung der Immobilienfirma-Mitarbeiterin verantwortlich? Deren ganze Hass-Rhetorik mit der Wohungsnot und den halbgierigen Heuschrecken hat den Vorfall doch erst möglich gemacht – oder nicht?!

  30. In China, every day is Kristallnacht

    https://www.washingtonpost.com/opinions/2019/11/03/china-every-day-is-kristallnacht/?arc404=true

    Ja, logo, das „die Moslems sind die neuen Juden“-Narrativ, Take 473.

    „cultural genocide“

    Es ist ganz sicher nicht ok, was China da treibt. Aber die hier präsentierte Meinung ist es auch nicht, sie erinnert allzusehr an nazihaften Geschichtsrevisionismus. (ok, der aus der kommunistischen Ecke ist davon auch nicht immer unterscheidbar). Und damit das auch vollkommen klar ist, das *das* gemeint ist, schreibt der Autor:

    „Workers in the world of human rights tend to be highly reticent when it comes to Nazi analogies. The Holocaust was a unique event.

    Yet at the unveiling of the report last week, the Holocaust kept pushing itself into the conversation as the only adequate point of comparison. Omer Kanat, director and co-founder of the Uyghur Human Rights Project, noted the Kristallnacht anniversary. ….“

  31. Lisa Eckhard
    Kannte die noch gar nicht.

    Via PinkStinks
    https://pinkstinks.de/weltherrschaft-des-feminismus/

    Bin heute erst mal über diesen Tweet gestolpert, über den sich Nils geärgert hat:

    Da frag ich mich doch, was die denn sonst so macht.
    Erste Fundstelle:

    Lustig machen über „period-pride“? Im politsch korrekten Staatsfernsehen?

    Wie lang sie da wohl noch unter Vertrag sein darf?

    • Lisa Eckhard ist ein echtes Schwergewicht unter den Kabarettistinnen, auf die wird der ÖR nicht ohne Not verzichten.
      Ich hatte sie übrigens schon vor einigen Monaten verlinkt, weil sie eben nicht ihre Lacher mit Männerbashing erzeugt.

  32. Eine PR-Org schreibt ein Op-Ed in der linksregressiven rechten Zeitung FAZ, weil sie eine Kristallkugel mit sicherem Blick in die Zukunft hat!

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/imran-ayata-ueber-identitaeten-im-einwanderungsland-deutschland-16430133.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Deutschland steht vor einem „Jahrhundert der Migration“, verursacht von „der Klimakatastrophe“. Es käme eine „tektonische Verschiebung nach rechts“. Wie üblich, gähn. Der Rest ist lächerliche Polemik auf dem Niveau von linksextremen Postillen, wo man vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Neuerdings präsentiert sich das als Produkt von high end Meinungsschmieden gesponsort von Bundesministerien und ihren „NGOs“ und das in der ehemaligen Zeitung FAZ.

  33. „Die moralisch überhebliche Attitüde im Umgang mit dem von den Bürgern erwirtschafteten Wohlstand ist ein oft übersehener Grund für die Abkehr vieler Wähler von den Parteien der Mitte.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article202960310/Euro-Fluechtlinge-Klima-Politik-verfuegt-selbstherrlich-ueber-unser-Geld.html

    Oh, ganz sicher. Aber die gesammelten Kapitalismusgegner wollen das nicht wahrhaben, und hassen die Idee, dass „erwirtschafteter Wohlstand“ irgendwas Positives mit Politik zu tun haben könnte. Dabei übersehen sie, wie fast alle (soweitreichend ist die giftige Ideologie des Antikapitalismus), dass das letzte Jahrzehnt eine unglaubliche Ausgabensteigerung für den Sozialstaat bedeutet hat, welcher auf einem ganz unhaltbar hohen Niveau angekommen ist, dank einem enthemmten Finanzboom. Und dieser ist auch das Entscheidene, wenn man den politischen Wahnsinn der letzten Zeit verstehen will. Das Sein bestimmt eben doch das Bewusstsein, wenn auch manchmal in recht mysteriösen Wegen.

  34. Das erlebt man heute ja schon ziemlich häufig. Bei einem typischen Männerfilm, mit hauptsächlich männlichen Fans, werden die vorher männlichen Handlungsträger durch Frauen ersetzt und dann mit großer medialer Unterstützung behauptete dass der Film jetzt aufgrund der Frauen viel besser ist und alle die den Film nicht mögen oder vorab kritisieren, z.B. die alte Fanbasis, das nur aufgrund von Frauenhass tun.

    Gleichzeitig wird bei Filmen mit weiblicher Hauptrolle und ganz ohne feministische Agenda (Powerfrauen und dumme Männer) ganz anders berichtet. Alita Battle Angel z.B. lief besser wie gedacht, war aber irgendwie kein Erfolg für die Feministinnen. Es wurde ja keine männliche Rollen abgeschafft.

    Komischerweise ist es bei Vergewaltigungen genau so. Die tausenden von Vergewaltigungen jungen Mädchen in Rothenham sind etwas über das Feministinnen nicht sprechen wollen, aber sobald mal ein Fall von vornherein sehr zweifelhaft aussieht, sind Feministinnen Feuer & Flamme und je weniger Beweise es gibt, desto schuldiger ist der Mann.

    • Terminator 3 war noch recht erfolgreich, weil die Leute einfach nach den ersten beiden Filmen heiß auf ein Sequel waren. Der Film war aber irgendwie nicht stimmig, schon alleine, weil er im Prinzip völlig ignorierte, dass im Vorgänger die Entwicklung von Skynet verhindert wurde. Wenn ich mich recht erinnere, wurde im dritten auch nirgends eine Erklärung gegeben, warum das jetzt doch irgendwie nicht so gewesen sein sollte. Einfach nur: Ist jetzt halt so, deal with it! Die Folge: Fans fanden schon diesen Film nicht mehr so prickelnd.

      Danach nahm das Franchise eine immer kuriosere Entwicklung. Man wusste scheinbar selbst nicht so richtig wohin man wollte und schon gar nicht woher man kam. Die Stories bissen sich zunehmend mit den Vorgängern. Man erwartete von den Fans, die vor allem durch die beiden ersten Filme zu Fans geworden waren, also quasi, dass sie gefälligst eben diese Filme ein ganzes Stück weit vergessen sollten. Die Folge war Desinteresse bei den Fans, auch schon bei einem Cast mit z. B. Christian Bale (einem weißen Mann) in der Hauptrolle.

      Jetzt dreht man einen Film aus einem Franchise, dem die eigenen Fans schon lange den Rücken zugekehrt haben, weil die Filmemacher mit zunehmender Respektlosigkeit mit dem Stoff umgegangen sind, lässt John Connor sterben, was ganz nebenbei zu einem erheblichen Paradoxon führt, denn wäre er schon zu der Zeit getötet worden, bevor er der große Führer der Menschheit wurde, hätte er von grundauf nie existieren können, weil er so seinen eigenen Vater nicht in die Vergangenheit hätte geschickt haben können, aber das nur am Rande. Und das tut man, um mal wieder einem reinen „Power-Frauen-Cast“ den Weg zu ebnen, was ja schon immer unfassbar gut bei den Fans angekommen ist: das Drüberkleistern idiotischer Agendas über ihre geliebten Werke.

      Man kombiniert also ein totgerittenes Franchise mit einer Agenda, bei der jeder, der schon einmal damit in Kontakt gekommen ist, Plaque kriegt, wundert sich, dass der Film floppt und erklärt das, oh Wunder, mit Frauenhass.

      Diese SJW-Klappspaten sind echt so simpel gestrickt wie die frühesten Computerprogramme. Sind nur zu den immer gleichen reduzierten Abläufen in der Lage und auch in ihrer Fehleranfälligkeit geradezu berechenbar.

    • Das ist auch bei anderen Zeitungen so und schon immer gewesen. Die Washington Post zB ist ein Islamist rag zum Teil, was mit Kashoggi und dem ganzen Antisemitismus, den diese Medien durch ihre Israelberichterstattung streuen, deutlich wird. Diese Islamisten sind ja nicht eben immer arm …

  35. „Nicht die Meinungsfreiheit ist bedroht, sondern unsere Diskussionskultur. Der Austausch von Argumenten ist immer weniger gefragt. Stattdessen geht es vor allem darum, welchem Lager man sich zuordnet — beziehungsweise zugeordnet wird. Deutschland entwickelt sich zunehmend in ein Archipel mehr oder weniger abgeschotteter Meinungsinseln. Nuancen und Meinungsaustausch sind in Zeiten von Polarisierung, markigen Slogans, zugespitzten Tweets und Schlagzeilen nicht mehr gefragt. Es gilt besonders deutlich „Haltung“ zu zeigen und jede Öffnung gegenüber dem politischen Gegner wird als Schwäche ausgelegt.“

    View at Medium.com

  36. Weibliche Täterinnen und Pädophile

    Ein Artikel des americanthinker.com zersetzt haufenweise gängige Mythen. Ich kenne die Seite nicht. Aber dieser Artikel verwendet eine Menge Quellenangaben.

    https://www.americanthinker.com/articles/2019/11/female_offenders_perpetrators_predators_and_pedophiles.html

    Höhepunkte:

    Menschenhandel:

    „In regions of the world where human-trafficking is the highest, women are actually the majority of offenders…Further, female perpetrators are underrepresented in the UNDOC’s report…

    Why are women so successful at human-trafficking? It’s a complex question, but it comes down to trust.[Bsp. Eppstein, seine Menschenhändlerin ist m.W. immernoch keinerlei Verfolgung ausgesetzt]…

    Allison Mack pleaded guilty … She used the front of a „female mentorship program“ to recruit vulnerable women before exploiting the victims for sex slavery and forced labor, going so far as to physically brand those she called her slaves‘ pelvic areas with a cauterizing pen.

    …According to a 2009 U.N. report, women are the main profiteers of human-trafficking worldwide. …“

    Weibliche Vergewaltigerinnen (aka gezwungen zum Sex):

    „…one in three lesbians admitted to being sexually assaulted…Centers for Disease Control… survey, …Men were just as likely to be victims of sexual assault over the course of one year and, in 79% of cases, reported a woman as the perpetrator. The Bureau of Justice Statistics (BJS) showed that in 58% of cases, when a woman sexually assaulted a man, she used violence (and 41% of the time when it’s a female-on-female sexual assault).“

    … BJS also looked at rape in U.S. prisons,… a woman is much more likely to be sexually assaulted by another female inmate than by male staff and also more likely than men are in male prisons, shattering the stereotype of prison rape being a male-on-male scenario. Even more disturbing is that in nearly every case of a minor (regardless of sex) being sexually assaulted in a juvenile detention facility, the perpetrator was female. [ In Kinder-Gefängnissen sind vielleicht auch 90% der Wärter weibl?]…

    …Miranda Alison, a professor…interviewed female rapists in combat zones and argues that the women were more violent than their male peers, especially as rape perpetrators, „to compete for status and recognition in a traditionally patriarchal context.“ [Das Patriarchat ist wieder schuld, was für eine Gedanken verrenkung]

    http://world.time.com/2013/12/03/congos-forgotten-curse-epidemic-of-female-on-female-rape/?fbclid=IwAR2yTe9aV7D-I-NdiLuG18VXVouFuxWWh9aEUW-vWTTDVFOvq0mZAhmVtmM

    This Time article also explored the concept of female rapists in war zones and found that in these not so rare instances, the victim was more likely to experience permanent physical and psychological damage…“…They used their hands and sticks „like animals,“ Valerie recalls. The first time she was raped by an unidentified armed man, at age 15, she was left to bear her assailant’s child, but this time, her uterus was destroyed. Valerie will never give birth again and no man will marry her as a result…“

    Female rapists often go unreported since victims have a harder time comprehending what has happened to them as being defined as rape. … Stephanie Trilling, a manager at Boston Area Rape Crisis Center, says the „first hurdle is simply understanding the assault as rape. … „Many people have a difficult time believing that a woman could be capable of inflicting violence on another person.“

    Pädophile – Beweise werden Ignoriert

    „Most research regarding pedophilia admits that female pedophiles https://www.psychiatrictimes.com/articles/psychopathology-and-personality-traits-pedophiles are underrepresented because of the stigma of female offenders. Society believes women to be innately nurturing, therefore we give them greater and easier access to very young children who cannot report their abuse. …

    … Degrassi actor Jason Dickens and his wife, Dylan McEwen. …Toronto… found over 25,000 images and 111 videos containing child pornography. Dylan McEwen performed in many of these videos, including giving fellatio to a toddler in one and licking the same child’s anus in another….Two years later, McEwen…child pornography and sexual assault charges and was sentenced to six years in prison. Judge Kathleen Caldwell refused to label her a sex offender, however, claiming that women cannot be pedophiles. …

    … Anna Dorn,https://medium.com/s/all-rise/debra-lafave-why-we-cant-see-women-as-sexual-predators-and-why-it-matters-7984bd98b184…“what’s likely to be described as rape or sexual abuse when the victim is female turns into a ‚relationship‘ or ‚romp'“ when the offender is female. In some cases, the victim has even been forced to pay child support for a baby conceived when being statutorily raped.

    … public perception of female pedophiles is so skewed that we have internet listicles like „10 Hottest Female Sex Offenders“ — or the comments on this Fox News article about a 6th-grade teacher that molested a student while making an even younger child watch. The top comment remains: „Pretty sure these boys are ruined for life….. *coughsurecough*“ [*husthust würg* bei mir]

    • Wieder ein Beitrag, bei dem unsere Feministas nach dem Lesen auf ‚Reset‘ schalten und weiter behaupten werden, dass sexuelle Gewalt männlich sei.

  37. „Frauenbibliothek Mainz“ auf FB mit „Stellungnahme der Frauen*bibliothek und des autonomes AlleFrauenreferat AStA Uni Mainz bezüglich der Hass-Mails und des „9gag“-Posts zu unseren Ausschreibungen.“

    Es geht um diesen 9gag-Posthttps://9gag.com/gag/a7wMRqA und vermutlich E-Mails die sie erhalten haben, behauptet wird (laut https://merkurist.de/mainz/uni-mainz-hassmails-und-9gag-post-aerger-wegen-stellenausschreibung-des-frauenreferats_rbB ) „Es habe die klare Absicht gegeben, das Referat wie die Frauenbibliothek mit dem Post „öffentlich zu diffamieren und zu attackieren sowie zur weiteren Diskreditierung und Schmähung einzuladen“, schreiben die Verantwortlichen. „Die Kommentare auf ‘9Gag’ sowie die Hassmails, die das Referat nach dem Upload erhielt, enthalten zahlreiche beleidigende, sexistische und besonders transfeindliche Aussagen. Wir distanzieren uns hiermit mit Nachdruck von jeglichen Aussagen solcherart und verurteilen diesen Hass entschieden.“

    Die Stellungnahme auf FB: https://web.facebook.com/frauenbibliothekmainz/posts/2779388928751995?_rdc=1&_rdr (Bei Firefox ist F12 nützlich um den „registrier-dich-zwang-balken wegzubekommen)

    “ ****Trigger-Warnung: Unter unserem Beitrag befinden sich zahlreiche Kommentare, viele davon sexistisch, transfeindlich oder beleidigend. Wir verurteilen erneut den hier geäußerten Hass entschieden.****“

    „Mindestens eine E-Mail wird zur Anzeige gebracht.“

    Die Trigger-Warnung muss wohl sein, weil Menschen hassen können und über sie geschrieben wird? Ich habe nichts gefunden was solch eine Warnung triggern könnte…

    Wird Zeit das Hass verboten wird, das sind unhaltbare Zustände in Deutschland…/s

  38. https://www.unz.com/isteve/college-president-it-ok-to-be-white-is-despicable-utterly-unacceptable-and-disgusting/

    University officials immediately reported the flyers to Danbury and state police and referred the messages to the FBI office in New Haven, all of whom were investigating who made the flyers on Friday, Steinmetz said.

    Clark slammed the incident as despicable, utterly unacceptable and disgusting and promised the school would punish whoever is found responsible, including expulsion if students were involved and even criminal or civil actions in court.

    “I want to state directly and without equivocation that if any member of our university community is found to be party to these revolting actions they will be subject to the severest disciplinary actions, including dismissal as well as possible civil and criminal actions,” Clark said. …

    Demnach ist es nicht okay weiß zu sein?

    Ist „Islam is right about women“ dann auch widerwärtig?

    • Naja, die beiden Trigger-Memes arbeiten ja auf sehr unterschiedliche Weise. „Islam is right about women“ konfrontiert progressivistische Linksidentitäre mit einer selbst errichteten Kafkafalle. Auf der einen Seite werden in dieser Ideologie Frauen weit über die Grenzen jeder Vernunft idealisiert, gleichzeitig gilt der Islam, dessen Frauenbild hinlänglich bekannt ist, als sakrosankt, jede Kritik daran ist gleich Rassismus. Darum schweigen progressivistische Linksidentitäre zu diesem Meme, so wie es die Ersteller desselben erwartet haben.

      „It’s OK to be White“ hingegen konfrontiert progressivistische Linksidentitäre nicht mit einem ihrer unzähligen Selbstwidersprüche, sondern triggert ganz gezielt ihren schon geradezu pathologischen, rassistischen Hass auf Weiße. Obwohl die Formulierung eine eher neutrale Aussage macht (OK heißt ja nicht super oder absolut erstrebenswert, sondern nur, dass es nicht falsch ist) und auch überhaupt keine wertenden Vergleiche mit anderen Hautfarben zieht, war es von vornherein absehbar, dass in eben genau dieser grotesken, Schaum vor dem Mund habenden Art und Weise darauf reagiert wird. Genauso haben es die Ersteller dieses Memes erwartet.

      Interessant dabei ist es natürlich, zu sehen, wie eine derartig skurrile, menschenfeindliche Ideologie zur vollkommenen Verblödung führt. Jeder nur halbwegs klar denkende Mensch erkennt sofort, dass diese Memes nur einen Zweck haben: Selbstreflexion oder Selbstentlarvung. Und jeder nicht durch und durch rassistische Mensch kann eigentlich eine Aussage wie „It’s OK to be White“ nur bejahen. Und jeder, der nicht zu beschriebener Kategorie Mensch gehört, reagiert wie dieser College President und merkt dabei noch nicht einmal (Stichwort vollkommene Verblödung), dass er mit genau dieser Reaktion die Intention hinter dem Meme bestätigt, das tut, was von ihm erwartet wurde: die Selbstoffenbarung progressivistischer Linksidentitärer als der widerliche, menschenverachtende, rassistische und sexistische Abschaum der sie sind.

  39. Eine US-Historikerin sieht das Bild von Delacroix „Die Freiheit führt das Volk“

    und kommt aufgrund des entblößten Körpers zu dem Schluss, diese Figur sei „marginalisiert“ (= ins Abseits schieben, zu etwas Unwichtigem, Nebensächlichem machen)

    Beide Frauen, Helvetia wie Marianne, dienen politischen Zwecken. Sie legitimieren die republikanische Regierungsform. Aber wieso tun sie das entblösst? Als Nackte sind sie naturalisiert – und marginalisiert. Während die Demokraten, die den neuen Staat aufbauen, sich als Inbegriff der Vernunft sehen, wittern sie für diesen in den Frauen eine Gefahr, denn sie verkörpern, das deutet ihre Blösse an, die Natur und die Unvernunft.

    So lautet die Analyse der US-Historikerin Joan Wallach Scott in ihrem bestechenden Essay zum Säkularismus in Frankreich. Die beiden Figuren bezeugen in ihrer nackten Repräsentation für die Republik die politische Untauglichkeit der Frauen.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/joan-w-scott-regt-zum-nachdenken-ueber-verhuellung-an-ld.1519012

    Man sieht nur mit den Augen gut, das Wesentliche ist fürs (feministische) Gemüt unsichtbar.

  40. Das Verhältnis der Progressiven zur Kunst erinnert immer mehr an die Nazis mit ihrer „entarteten Kunst“:

    https://www.deutschlandfunk.de/umstrittenes-bild-von-otto-mueller-kuratorin-rassistische.691.de.html?dram:article_id=462573

    „Für die Kuratorin enthält die Darstellung auf dem Gemälde von Otto Mueller sexistische und rassistische Elemente.“

    Und deshalb wird es nicht mehr gezeigt oder muss kommentiert werden. Was für armselige und einfältige Sittenwächter!

  41. Völlig schamlos.
    Die liefern Propaganda, anstatt Nachrichten, sind auf der Seite der Politiker, anstatt auf der des Volkes und finden es unerhört, wenn man sie für diese Scheiße nicht bezahlen will.

  42. Wird als Sieg für die Gleichberechtigung gefeiert:

    „Die Nationalspielerinnen und ihre international weniger erfolgreichen männlichen Pendants sollen demnach in gleichem Maße von Werbeeinnahmen und Prämien des Verbands profitieren.“

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-australiens-frauen-auswahl-soll-gleiches-geld-bekommen-wie-maenner-a-1294914.html

    Von Werbeeinnahmen und Ticketverkäufen fehlt in dem Artikel jede Spur. Journalisten sind einfach bezahlte Lügner.

    Frauenfussball wir jetzt schon von Männerfussball quersubventioniert und in diesem Fall schmarotzen die Frauen jetzt noch mehr. Gemessen an der spielerischen Leistung und Begeisterung der Fans werden diese Frauen völlig überbezahlt. Aber im Namen der Frauengleichberechtigung ist einfach alles möglich.

    Ich stelle dazu noch die These auf das diese Frauen auch weiterhin rumjammern werden das sie unterbezahlt sind.

  43. LOL
    ist wie die Feminist-Fake-Site von „allesevolution“ 🙂

  44. Ich glaube das ist mein erster Twitter-Post:

    Was für Bücher hat sie geschrieben:

    https://www.amazon.com/Lisa-Michelle-Britton/e/B07YCT2YZF?ref_=dbs_p_pbk_r00_abau_000000

        • Ein Ausschnitt aus der Buchbeschreibung: „I AM AN EMPRESS“:

          „For too long, our society has enabled and encouraged young girls to believe that society views them „less-than“ and treats them as helpless “princesses”. That is not true! Perpetuating victimhood is not the answer! To achieve real equality in our society, we need to encourage the next generation of children to change their perception of who they are and what they can aspire to be. No one is holding them back. All children are capable of anything with hard work and determination, regardless of gender! I AM AN EMPRESS encourages girls to think of themselves as “Empresses” rather than princesses.“

          https://www.amazon.com/gp/product/1727020936/ref=dbs_a_def_rwt_hsch_vapi_taft_p1_i3

          Klingt recht bodenständig. Sollten wir unserem Satzzeichen für ihre Töchter empfehlen. Das, was sie ihnen derzeit beizubringen vorgibt, könnte in eine Sackgasse führen.

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