76 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 238 (23.10.2019)

  1. https://www.spectator.com.au/2018/05/the-grip-of-feminist-ideology-on-our-key-institutions/
    Stell das mal zur Diskussion.
    https://www.spectator.com.au/2019/10/a-counsellor-writes-to-the-family-court-inquiry/

    „Relationships Australia in Western Australia (RAWA) confronted its men’s counsellor, Robert Tiller, because he appeared to believe domestic violence was not caused by the „gender power imbalance“ and had linked to articles by columnist Bettina Arndt.“

    Der zweite Artikel schein mir interressant, da anscheinend viele der Behauptungen/Maßnahmen über häuslicher Gewalt in Australien auf eine längst wiederlegte Studie basieren.

    Grusel
    Oli

  2. „Das neue Sexualstrafrecht hat die Suche nach der Wahrheit nicht einfacher gemacht. Was die Reform für Behörden und Betroffene bedeutet. Ein Report aus Berlin“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/drei-jahre-neues-sexualstrafrecht-was-macht-er-da-ich-will-das-nicht/25133984.html

    Daraus:

    „In den Reihen von Strafverteidigern hält sich ebenfalls grundlegende Skepsis. Stefan Conen vom Deutschen Anwaltverein findet die Reform „hochproblematisch“. „Das Gesetz rückt innerpsychische Zustände der Beteiligten in den Mittelpunkt und macht es mehr als schwierig, hier noch sichere Feststellungen zu treffen“, sagt er. Das Risiko für Fehlurteile in dem ohnehin fehlerträchtigen Bereich, wo häufig Aussage gegen Aussage stehe, sei noch einmal deutlich erhöht.“

    • Die Linken geben gerade richtig Gas. Wenn da niemand einschreiten, werden die nur noch dreister. Einführung einer totalitären Meinungsdiktatur zum Schutz vor Nazis. Wäre das ein Film, wäre das fast schon komisch.

      • Ich oute mich mal: ich bin auch links 🙂 , jedenfalls nach politicalcompass. Aber denke diese Leute gehören aus der Uni geworfen! Jedenfalls nach Androhung dieser Strafe und Wiederholung ihrer Tat.

        Auf Tagesschau->NDR konnte man lesen „Die Uni meint die Politik müsste das Problem jetzt lösen“ WTF? Dafür gibt es keinen Straftatbestant? Die Uni kann solche Feinde der freien Rede und des ungehinderten wissenschaftlichen Austausches nicht sanktionieren? Stimmt das?

        • Das wahre Problem in Deutschland sind die Kriecher und Angepassten, die Mitläufer und willigen Exekutoren. Mit ein bisschen Mut, könnte man all die Linksradikalen einfach nicht in den Hörsaal lassen und die beschallerten „Omas gegen rechts“ freundlich am Ellbogen wieder über den Zebrastreifen zurückgeleiten, über den sie irrtümlicherweise auf den Campus gelangt sind. Aber alle, ALLE buckeln vor den verlogenen und noch viel durchgeknallteren Massenmedien, aus Angst, die ersten zu sein, die ihren Job verlieren und Besuch von der Antifa bekommen…

          Willkommen in der Gesinnungsdiktatur!

          • Wir brauchen noch mehr Frauen in der Politik, gut jetzt werden sie durch ihr verbessertes Netzwerken und operieren im Verborgenen den einen oder anderen Unschuldigen rausmobben, evtl. ohne das dieses Mobben von ihm/ihr überhaupt bemerkt würde. Aber wenn dann alles Schändliche erst mal beseitigt ist… Dann wird das Paradies entstehen!

        • Die Rechten würden sich genau so verhalten, wenn man es ihnen erlauben würden, keinen Zweifel. In den USA tun sie es schon. Aber im Augenblick können sie es in DE nicht. Nur die Linken können das, sie sind ja die „Guten“. Und andere Linke klammern sich an den Begriff „Links“, der gerettet werden muss, ähnlich wie Feministinnen, die trotz der Kenntnis von all dem Männerhass im Feminismus und der von Feministinnen initiierten Männerdiskriminierung, immer noch den Begriff Feminismus verteidigen.

          • „Die Rechten würden sich genau so verhalten, wenn man es ihnen erlauben würden, keinen Zweifel. In den USA tun sie es schon. Aber im Augenblick können sie es in DE nicht. Nur die Linken können das, sie sind ja die „Guten“.“

            Gesellschaftliche Strömungen, die ständig hin- und herpendeln.
            Links zu sein, war in den 60ern schon fast ein Straftatbestand. Ich erinnere mich noch an die drohenden Berufsverbote für „kommunistische“ Lehramtsanwärter.

          • „Die Rechten würden sich genau so verhalten, wenn man es ihnen erlauben würden, keinen Zweifel. „

            Mit „die Rechten“, ist heutzutage leider meist die AfD gemeint, die aber im Kern die CDU von vor 20 Jahren repräsentiert (auch wenn sie mittlerweile durchgehend als „rechtsextrem“ diffamiert wird) und die sich (gerade gegenteilig) ja sogar die Wiederherstellung von Recht auf die Fahnen geschrieben hat. „Rechts“ sympathisiert auch wesentlich weniger mit „Revolution“, „Anarchismus“ usw. sondern sieht sich, zumindest in der aktuell vorherrschenden konservativen Lesart, als Bewahrer und Ordnungsstifter. Also eher diametral zum aktuellen „links“.

            Die tatsächlich extremen Skinheads würden sowas machen (und dort wo sie die Marginalitätsgrenze überschreiten, schüchtern sie auch tatsächlich ein), aber das sind eben nicht „die Rechten“, sondern tatsächlich „Rechtsextreme“ oder „Rechtsradikale“. Rechts an sich, ist hingegen ein notwendiger Bestandteil des politischen Spektrums, ich bitte das zu berücksichtigen! In Deutschland muss das, aus historischen Gründen, offenbar erst wieder gelernt werden.

            Paradoxerweise triffst du aber trotzdem einen wunden Punkt, denn je übler und unfairer man der AfD mitspielt, umso übler wird sie irgendwann zurückschlagen (sollte sie jemals die Chance dazu erhalten). Das ist zumindest der übliche Weg, bei einer beidseitigen Radikalisierung (die in den USA schon viel sichtbarer fortgeschritten ist). Da auszubrechen erfordert große menschliche Reife, ich bin nicht sicher, inwieweit die bei allen AfD-Politikern vorhanden ist. Bei den etablierten Parteien muss man sie jedenfalls mit dem Mikroskop suchen.

            Ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir einen eigenen Weg finden, den Frust gesellschaftlich produktiv auszuleben. Sehr optimistisch bin ich jedoch nicht. Der Deutsche neigt zum Dogmatismus, zur Prinzipienreiterei, zum Perfektionismus und zur Rechthaberei und es gibt in Deutschland keine ernstzunehmende Diskussionskultur. Man schweigt sich bei Differenzen lieber an, statt einen Streit zu riskieren. Ist zumindest mein Eindruck. Wir sind ein demokratisch sehr unreifes Volk und die Nachkriegspolitik hat das nicht nennenswert bessern können (wahrscheinlich sogar im Gegenteil den Furor verstärkt), weil sie an den falschen Stellen ansetzte.

            Einen Trump, als Überdruckventil, haben wir offensichtlich auch nicht in Aussicht und die Anti-AfD-Propaganda ist dermaßen allumfassend und bösartig, dass ich nicht mehr erwarte, dass die Partei jemals mehr als 20% der Stimmen bekommt. In einer Situation, in der die Daumenschrauben gleichzeitig immer schmerzhafter angezogen werden, baut das einen gefährlichen Druck auf…

          • „Links zu sein, war in den 60ern schon fast ein Straftatbestand. Ich erinnere mich noch an die drohenden Berufsverbote für „kommunistische“ Lehramtsanwärter.“
            ———————————–
            Das stimmt fast, d.h., wenn man es anhand der heutigen Gegebenheiten relativiert, und diese zum Maßstab nimmt.
            Damals gab es die „Drohung“, die aber mWn immer (nahezu) folgenlos geblieben ist, im Unterschied etwa zu den Folgen für NPD-Mitglieder.

          • „Die Rechten würden sich genau so verhalten, wenn man es ihnen erlauben würden, keinen Zweifel. In den USA tun sie es schon.“

            Kann ich dazu mal ne Quelle haben?

  3. “He was a man of very few words, and as it was impossible to talk, one had to keep silent. It’s hard work talking to some people, most often males. I have a Theory about it. With age, many men come down with testosterone autism, the symptoms of which are a gradual decline in social intelligence and capacity for interpersonal communication, as well as a reduced ability to formulate thoughts. The Person beset by this Ailment becomes taciturn and appears to be lost in contemplation. He develops an interest in various Tools and machinery, and he’s drawn to the Second World War and the biographies of famous people, mainly politicians and villains. His capacity to read novels almost entirely vanishes; testosterone autism disturbs the character’s psychological understanding.”

    ― Olga Tokarczuk, Literaturnobelpreisgewinnerin 2019, vom empathischen Geschlecht.

    • Die Wahrheit ist vermutlich, dass Olgas Mann feststellen musste, dass Olga immer weniger als Gesprächspartner taugt, je mehr er sich vom Mainstream entfernt.
      Wenn mann auf jede vorsichtig formulierte These nur verständnisloses Gezicke erntet, vermeidet man zunehmend das Gespräch.

      • „Die Wahrheit ist vermutlich, dass Olgas Mann feststellen musste, dass Olga immer weniger als Gesprächspartner taugt, je mehr er sich vom Mainstream entfernt.“

        Ist wohl nicht nur ein Problem, das Olgas Mann mit ihr hatte.
        Ich stelle auch fest, dass Frauen mit zunehmendem Alter immer weniger als Gesprächspartner taugen, weil sie über Boulevard und Familie hinaus keine Interessen mehr haben.
        Hinzu kommt, dass in langjährigen Beziehungen/Ehen die Frauen immer mehr die Entscheidungshoheit beanspruchen und ein Widerspruch nur in ärgerlichen Diskussionen um des Kaisers Bart münden.
        Am Ende schweigen die Männer auch dann, wenn es vielleicht einmal ein interessantes Thema gegeben hätte, weil beide Partner das Gespräch auf Augenhöhe verlernt haben.

  4. Kennzeichen feministischer Wissenschaften:
    Erst eine These aufstellen, bei der Frauen als Opfer herauskommen.
    Dann die Studie durchführen.
    Dann die Ergebnisse soweit verbiegen, dass man das gewünschte Ergebnis erzielt.

    Man könnte es auch unwissenschaftlich nennen, aber das wäre bestimmt frauenfeindlich oder sowas.

    Die Daten zeigen das was auch anderen Studien mit anonymen Bewerbungen zeigen: Frauen haben einen Vorteil, wenn die Jury weiß das sie Frauen sind. Klares Zeichen dafür, wie sehr die Gesellschaft Frauen hasst. Listen and believe!

  5. Mal was zu EU-Agra-Subventionen: https://www.agrarheute.com/management/finanzen/agrarsubventionen-keine-landwirte-top-empfaengern-554120

    Agraheute ist mAn eine Lobbyzeitung, listet die 15 Top-Bezieher von Subventionen in .de auf. Kein Agra-Betrieb ist darunter.

    Was nicht im Artikel steht:
    In .de und .uk werden die Hälfte der Anbauflächen für Tierfutter verwendet, mehr als die Hälfte der Subventionen geht in die Tierwirtschaft, wo etwa die Hälfte der Menschen schon als Übergewichtig gelten, und ihnen billigere Pflanzenkost helfen könnte. Die Grünen schnabulieren dann von einer „Fleischsteuer“, anstatt mal die Subventions-Praxis ändern zu wollen.

    Tjo Kartoffeln aus dem Wüstenland Ägypten sind billiger als die aus unserem Kartoffelland. „Die Bauern“ rufen dann dazu auf „nur deutsche Kartoffeln zu kaufen“! Genau ! Der weltweit unter den Top3 befindliche gigantische Subventions-Haushalt für Agraprodukte der EU könnte das ja nicht richten *facepalm*. Eigentlich sollte es, spätestens hier, selbst den gewöhnlichen Supermarkt-Einkäufern auffallen, dass in dem System mehr als nur ein bisschen Korruption herrscht.

    Währenddessen gibt es immer noch Leute die sich trauen Argumentationsmuster a la „soll ich jetzt Sojawürstschen essen, dafür werden doch Regenwälder abgeholzt“ zu verwenden. Fakt ist das ca. 90% der Weltsojaernte an Tiere verfüttert wird. Auch Deutschland importiert 7-14 mio.T. /anno. Gut für den Menschen werden dann Sojalecitin heraus extrahiert und das verbleibende Schrot geht an die Tiere. Im übrigen sind Rezepte und Techniken die Soja genießbar und harmlos machen schon mehrere Tausendjahre alt. Die „Soyboys“-Schreier übersehen, das man die Hormone schon ewig unschädlich machen kann.

    Die Politik verfolgt mMn das „90/10 Ziel“: 90% der Subventionen soll an die obersten 10% gehen, riesige Agra-Industrien sollen aufgebaut werden, das Ziel ist günstiger als Günstig! Umwelt und soziale Gerechtigkeit wird hinten angestellt. Der „Bauern Verband“ ist IMHO ein „Bauern Verräter“ und vertritt die Mehrheit dieser seit Jahrzehnten nicht mehr. Folge u.a. ist: die Biodiversität ist auf dem sog. „ländlichen“ Raum, wegen dortigen Agrawüsten, geringer als in Städten!

    Es müsste mMn dringen gesetzlich geregelt sein, dass Gebüsch- und Baumstreifen in regelmäßigen Abständen auf den Anbauflächen erscheinen. Aber tote Böden und verseuchtes Grundwasser betrifft und bezahlt ja nur die Nachfolgegeneration. Allein in den USA verweht, wegen der großflächigen, Monokulturen wertvolle Ackerkrume, in dem Maße, dass man jährlichen damit einen Güterzug füllen könnte der mehr als 20mal um die Welt reicht! Auch in Deutschland drohen uns „Wüstenstürme“ wo die Ackerkrume die Städte und die Autobahnen bedecken wird, wenn hier nicht gehandelt wird.

    Beim Umweltschutz und Klimathema sehe ich auch eher Rückschritte als Fortschritte, „Biogas“-Anbauer können derweil höhere Pachten bezahlen als gewöhnliche Bauern, folglich gibt es Katastrophale Mais-Monokulturen.

    Mais wird auch gerne angebaut, dieser Schluckt nämlich die Überproduktion an Gülle am besten. Die Überproduktion an Tierprodukten wird durch Export-Subventionen auch noch gefördert! Deutschen kann es ja egal sein, wenn Flächendäckend die Nitratbelastung des Trinkwassers Grenzwerte überschreitet. Und schon Antibiotikarückstände im Trinkwasser gefunden wurden.

    Die Tiere leiden auch, Milchkühe zB sind, unter diesen Bedingungen, in ihrer kurzen Lebenszeit kaum von Krankheiten befreit zu halten. Viel zu viele leiden erbärmlich, und wenn ein Tier krank ist, kann man ja den ganzen Stall mit Antibiotika behandeln, dann gewinnen die auch schneller Gewicht, das bringt Kohle!

    Regelmäßig wird bei Proben festgestellt, dass in der Mehrheit des erhältlichen Geflügelfleischses multiresistente Keime zu finden sind (hier zB bei 66%: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Resistente-Keime-in-Supermarkt-Gefluegel,antibiotika568.html). Leute seit vorsichtig mit rohem Geflügelfleisch! Die Amerikaner haben ihre Gründe, wenn sie „Chlor-Hüner“ verkaufen. Es STERBEN jährlich weit über 10.000 Menschen an multiresistenten Keimen.

    Die Treibhausgas-Emissionen der Tierprodukte-Kette ist höher als die von Auto, LKW, Zug und Flug ZUSAMMEN! Wo ist dies ein Thema in der Tagespresse? Aber MUUUH Parität!

    Wollte ich mal loswerden. Angesichts der Bauernproteste in .nl und .de.

  6. Solange im Ghettomarkt Billigfleisch billiger ist, als Billigkäse und Grünzeug in anständiger Qualität bei umgerechnet analogen Mengen sauteuer, kannste appellieren biste Fusseln am Schalloch hast, bringt garantiert garnix!

  7. Das Patriarchat hat mal wieder gnadenlos zugeschlagen. Stokowski wird jetzt anscheinend auch schon an Schulen gelesen:

    • „Berlin ist“ Gott sei Dank maximal weit weg von mir! Die durchgeschallerten Linksextremen scheinen sich da gegenseitig zu befruchten. Unsere Hauptstadt dorthin zu verlegen, war definitiv der Anfang vom Ende! Es muss der sumpfige Untergrund dort sein, der sich negativ auf Geist und Seele legt, oder sowas.

      Kann man sich als Eltern gegen solche Propaganda eigentlich juristisch wehren? Der Beutelsbacher Konsens scheint ja nicht für die ganze Republik zu gelten und ob er irgendwie rechtsverbindlich ist, weiß ich auch nicht.

      Vielleicht sollte man der Lehrerin wenigstens das neueste Buch von Ingbert Jüdt unter den Tannenbaum legen… nicht dass ich glaube, sie würde es freiwillig lesen.

      • „Vielleicht sollte man der Lehrerin wenigstens das neueste Buch von Ingbert Jüdt unter den Tannenbaum legen… nicht dass ich glaube, sie würde es freiwillig lesen.„

        Mit der Shell Studie sollte sie sich zudem auch noch beschäftigen.
        Aber gut, die Antwort solcher Personen ist dann wahrscheinlich: „Wir brauchen noch mehr Feminismus“

      • Immer diese Unterstellungen! Ihr wisst doch gar nicht, ob die Deutschlehrerin das Buch von Stockdoofski nicht vielleicht nur deshalb lesen lest, um es deftigst auseinanderzunehmen und das kritische Denken ihre Schüler weiterzuentwickeln.
        Und nein, ich meine das nicht ironisch. In diesem Blog gibt es mir viel zu viele Kommentare der Art „XY würde bestimmt…“ typisches Filterblasensprech.
        Das musste mal gesagt werden.

          • Genau darum geht es, only me. Es handelt sich nicht um gesichertes Wissen, aber es wird gerne so getan, als ob. Wenn dann noch Kommentare dazukommen à la „XY würde bestimmt* sagen, dass…“ geht es nur noch um die Bestätigung des eigenen Weltbildes und damit die Beschränkung des eigenen Denkens.

            * oben zwar nur in der Form „wahrscheinlich“, aber mir geht es um ein Phänomen, das ich hier schon des öfteren ausgemacht habe.

          • Ab welcher geschätzten Wahrscheinlichkeit sollte man denn deines Erachtens eine Vermutung nicht mehr aussprechen?

          • Vergiß es, auf das Spiel lasse ich mich nicht ein. Mir geht es um die grundsätzliche Einstellung, die aus so manchem Kommentar spricht. Ich weiß nicht, wie ich das noch deutlicher machen kann.

        • Sind aber auch einfach Erfahrungswerte mit der feministischen Filterblase. Wenn man viele Jahre liest, was aus dem Bereich kommt, kann man bestimmte Reaktionen bzw. die üblichen auswendig gelernten Phrasen sehr gut vorhersehen.

  8. Außer revisionistische Bücher 🙂 lese ich auch noch anderes Zeug. Apropro: habt ihr gewusst, dass Deutschland im ersten WK die letzte Großmacht war, die mobilgemacht hat und bis zuletzt versuchte, die Sache diplomatisch abzuwenden? Wohl wissend, dass sie mehr oder weniger eingekreist und allein das russische Heer dreimal größer als das deutsche war? Wenn einer den Titel „Alleinschuld“ nicht verdient, dann war das Deutschland! Nur so nebenbei, steht auch in dem Buch von Grandt. Leider holt der sehr weit aus, nach dem kurzen Einleitungsabschnitt über A.H. trotzdem spannend, auch wenn das ganze diplomatische hin- und her damals, schwierig zu durchschauen und zu gewichten ist.

    Was ich eigentlich schreiben wollte: ich lese außerdem gerade ein Buch von „Dr. Jeffrey Long“ mit dem vielversprechenden Titel „Beweise für ein Leben nach dem Tod“. Und was soll ich sagen, er trägt nicht zu dick auf. Wenn es sowas wie eine empirische Beweisführung in Sachen Nahtodeserlebnisse gibt, dann ist sie ihm gelungen.

    Das Buch kommt (leider) in typisch esoterischer Aufmachung daher, die Verlage wissen halt, wer sowas kauft, gleichzeitig verlieren sie dadurch aber wichtige potentielle Kundenkreise, denn kaum ein wissenschaftlich orientierter Mensch würde sowas auch nur in die Hand nehmen. Was schade ist!

    Dr. Long ist selbst Facharzt für Radioonkologie und begann in den 80igern, nachdem er im Bekanntenkreis so einen Nahtodesfall hatte, sich dafür zu interessieren und hat mit dem beginnenden Internet die Seite:
    http://www.nderf.org
    aufgebaut (von „Near Death Experience Research Foundation“).

    Die Seite gibt es immer noch und er hat (aktuell, im Buch bezieht er sich hauptsächlich auf etwa 700 Fälle) mehrere tausend Fälle (in 22 Sprachen) darüber gesammelt, die durch Zusatzfragen auf medizinische Plausibilität, Widerspruchsfreiheit usw. getestet wurden und werden. Er ist nicht der Erste, der solche Fälle sammelt und überprüft, aber er hatte vermutlich als Erster eine ausreichend große Zahl, um ernsthafte statistische Auswertungen darauf vorzunehmen.

    Ich bin erst bei der Hälfte des Buches, aber was ich schon sagen kann:

    1) er entkräftet logisch schlüssig und systematisch die typischen Skeptikerbehauptungen, vom Sauerstoffmangel über die Halluzination bis zum Oprah-Effekt

    2) die Fälle sind (von kulturell eingefärbten Interpretationen abgesehen) international nahezu identisch

    3) es gibt auch Berichte von Kindern, denen die Thematik bis dahin unbekannt war

    4) es treten viele Fälle während Vollnarkose auf und ein überwiegender Teil (ich meines es waren über 80%, die genauen Zahlen habe ich jetzt nicht parat) spricht von außergewöhnlicher Bewusstheit und „Rundum-Sicht“, letzteres tritt sogar bei Geburtsblinden auf, die normalerweise nichtmal visuell träumen

    5) es treten viele wertende Lebensrückschauen auf (die Person wertet sich und ihr Leben und ist dabei in der Lage, die Emotionen der damals betroffenen Menschen wahrzunehmen und die weitreichenden Implikationen eigener Handlungen)

    6) es werden (zum Teil lange vorher) verstorbene Personen gesehen, zum Teil welche, von deren Tod man noch gar nichts wusste, zum Teil welche, die man erst später identifizieren kann (etwa den bis dahin unbekannten verstorbenen Großvater)

    7) die AKEs (außerkörperlichen Erfahrungen) liefern realistische und zum Teil nachprüfbare Aussagen über tatsächliche Vorgänge, während des NTE, auch außerhalb des Sterbeortes und/oder nur visuell wahrnehmbare Sachen (dazu hat m.W. auch Pim van Lommel geforscht, von dem habe ich aber noch kein Buch, aber exomagazin hat Interviews mit ihm, die auf meiner ToDo-Liste stehen)

    Das klingt alles verrückt? Ja! Aber es fügt sich perfekt wie ein Puzzleteil in die übrige grenzwissenschaftliche Forschung ein. Betrachtet man Ian Stevensons Reinkarnationsforschung, Michael Newtons Rückführungsversuche, die instrumentelle Transkommunikation, letztendlich sogar die (ebenfalls empirisch handfeste) Forschung zu Geistersichtungen, dann gibt es ein schlüssiges Bild, welches für mich nur einen Schluß zulässt: wir sterben tatsächlich nicht und wir verbringen hier nur einen Abschnitt unserer Existenz, vermutlich um zu lernen.

    Der nächste logische Schritt muss natürlich sein, das auch naturwissenschaftlich zu erfassen, statt nur empirisch (Empirie ist halt immer angreifbar). Burkhard Heim hat da (vermutlich, denn kaum jemand durchdringt bisher die Sachen) eine Vorlage geliefert. In seinem Buch „postmortale Welten?“ hat er m.W. sogar eine eigene Symbolik eingeführt um qualitative Bewusstseinsprozesse und ähnliches beschreiben zu können. Ich habe mittlerweile aber auch seine anderen Bücher, zur erweiterten Quantenfeldtheorie (3 dicke Bände) und die sind tatsächlich von vorn bis hinten voller Formeln und Herleitungen (bei einer oberflächlichen Internetrecherche könnte man glauben, der Mann sei nur Esoteriker gewesen, das war er definitiv nicht!)

    Außerdem muss der Übergang von Geist zu Materie untersucht werden. Der Hirnforscher und Nobelpreisträger John C. Eccles hat in seinem Buch „Wie das Selbst sein Gehirn steuert“ zumindest plausible Hypothesen dazu vorgestellt. Das Buch kann ich aber nicht empfehlen, es liest sich furchtbar und ist vermutlich eher an Fachkollegen gerichtet, denn es wimmelt von Fachausdrücken und Kollegenschelte 🙂

    • Das mit der Alleinschuld glauben heute auch nur noch Antideutsche und Idioten. (Eine Schnittmenge schließe ich nicht aus 😉 ) Das wurde von der Entente in den Friedensvertrag gesetzt, um die Reparationen zu begründen, und vermutlich auch, um sich nach dem Blutbad von der eigenen Mitverantwortung reinzuwaschen.
      Wenn du Bücher zu dem Thema magst, kennst du „Die sieben Todsünden des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg“ von Sebastian Haffner? Er legt darin einige interessante Gedanken dar, die ich in dieser Schärfe sonst nirgendwo formuliert finde. Zum Kriegsausbruch, dass die deutsche Diplomatie noch am 1. August die Entente cordiale faktisch gespalten hatte, weil England nicht für Russland in den Krieg ziehen wollte, und dass es der deutsche Überfall auf Belgien war, der die Engländer zum Umdenken gebracht hat. Dieser Überfall war aber unvermeidbar, weil der deutsche Generalstab keinen anderen Kriegsplan hatte! Ein unentschuldbares Pflichtversäumnis, dass nur in der fehlenden Absprache von Diplomatie und Militär zumindest eine teilweise Erklärung finden kann.
      Um den Bogen zurückzuspannen: Hier sieht man aber auch, dass Deutschland eben doch eine MITverantwortung trägt, hat die Diplomatie mit der Möglichkeit eines Krieges eben doch kalkuliert. (Das Militär sowieso.)

      Zu deinem Thema Nachtoderfahrung sage ich nicht viel, sondern behalte mir vor, die Idee eines Lebens nach dem Tod weiterhin für Quatsch zu halten, bis, wie du selbst sagst, das Ganze naturWISSENSCHAFTLICH erfasst ist 😉

      • @Renton: „“Zu deinem Thema Nachtoderfahrung sage ich nicht viel, sondern behalte mir vor, die Idee eines Lebens nach dem Tod weiterhin für Quatsch zu halten, bis, wie du selbst sagst, das Ganze naturWISSENSCHAFTLICH erfasst ist.“
        —————————————————
        Da wirst Du aber lange warten müssen, zumal in heutiger Zeit ergebnisoffene Wissenschaft, strukturell und konkret, zunehmend verunmöglicht wird.
        Die 7 von Androsch Kuby aufgeführten Aspekte sind aber schon so phantastisch faszinierend, daß ich bezweifle, ob menschliche Wissenschaft solche Erfahrungs-Zugänge WISSENSCHAFTLICH ermöglichen wird, bevor jede/r von uns diese wird selbst machen können, sei es als NTE oder als TE.

      • „und dass es der deutsche Überfall auf Belgien war, der die Engländer zum Umdenken gebracht hat.“
        Haffner mag zwar „Gedanken scharf formuliert“ haben, aber Obiges kann nicht stimmen. Es ist vielmehr so, dass die Engländer wussten, dass die Deutschen keinen anderen Plan* in der Schublade hatten und genau daran interessiert waren, dass Deutschland gezwungen wird, ihn umzusetzen, weil dies (d.h. HLKO-widriger Einfall in und Durchmarsch durch Belgien) wiederum dann der Grund sein konnte, sie anzugreifen und später als die Alleinschuldigen hinzustellen. Belgien war inoffiziell mit den Engländern verbündet (also nicht neutral) und darauf vorbereitet, dass die Deutschen in Belgien einfallen und hindurch marschieren würden. Lies das Buch „Sie wollten den Krieg“ von Wolfgang Effenberger und Jim Macgregor (und lass dich nicht vom Verlag abschrecken – für manche Themen gibt’s nun mal keinen anderen Verlag, der entsprechende Bücher verlegt, wenn man sich nicht schon einen großen Namen gemacht hat). Es ist sehr gut recherchiert und belegt.

        * = Zum „Plan“: Beim Militär werden ständig solche „Pläne“/“Studien“ erstellt, was aber nicht heißt, dass sie unbedingt auch umgesetzt werden sollen, sondern nur die Handlungsmöglichkeiten bei verschiedenen möglichen Szenarien ausloten sollen. Dabei werden aber natürlich nur realistische Pläne gemacht. Deutschland hatte damals in Anbetracht der Übermacht der Gegner und der Situation keinen anderen realistischen (erfolgversprechenden) Plan für diesen Fall machen können; es war die letzte realistische Möglichkeit, die Deutschland blieb. (Wer da anderer Meinung ist, bitte den alternativen Plan erläutern! :D) Folgende Aussage trifft also nicht zu (auch dann nicht, wenn die Absprache zwischen Militär und Diplomatie tatsächlich nicht ausreichend gewesen sein sollte):
        „Ein unentschuldbares Pflichtversäumnis, dass nur in der fehlenden Absprache von Diplomatie und Militär zumindest eine teilweise Erklärung finden kann.“

        • „…aber Obiges kann nicht stimmen.“ Weil du es beim Kopp-Verlag anders gelesen hast?

          „Es ist vielmehr so, dass die Engländer wussten, dass die Deutschen keinen anderen Plan* in der Schublade hatten…“

          Gibt es irgendwelche Spionageerfolge der Engländer, von denen ich nichts weiß? Sicherlich waren die Kriegspläne der damaligen Staaten grob bekannt, und sei es nur, weil man sich in die Lage des Gegners hineinversetzte (m.a.W. qualifiziertes Raten). Mehr weiter unten. Und einige Akteure auf englischer Seite wollten tatsächlich einen Krieg mit Deutschland; Churchill mag dazu gehört haben. Aber daraus zu schließen, England als Ganzes habe bedingungslos auf den Krieg hingearbeitet, ist genauso falsch, wie das irgendeinem der anderen Akteure zu unterstellen. In jedem Land gab es Kriegstreiber und vorsichtigere Leute.

          „…und genau daran interessiert waren, dass Deutschland gezwungen wird, ihn umzusetzen“

          S.o. Tatsache ist, am 1. August waren noch drei Viertel des englischen Kabinetts gegen einen Krieg mit Deutschland. Und der Beschluß, Deutschland für den Fall eines Krieges mit Frankreich die Zufahrt in den Ärmelkanal zu verwehren, führte zu zahlreichen Rücktrittsdrohungen seitens der Minister. Erst die Nachricht vom deutschen Einmarsch in Belgien führte zum Stimmungsumschwung. Ein generelles „englisches“ Interesse am Krieg ist nicht erkennbar. Zumal:

          „Deutschland hatte damals in Anbetracht der Übermacht der Gegner und der Situation keinen anderen realistischen (erfolgversprechenden) Plan für diesen Fall machen können; es war die letzte realistische Möglichkeit, die Deutschland blieb. (Wer da anderer Meinung ist, bitte den alternativen Plan erläutern! :D)“

          Mache ich doch gerne. Der alternative Plan existierte bis 1913 und sah vor, gegen Russland offensiv und gegen Frankreich nur defensiv aufzumarschieren. Durchaus unter Inbetrachtziehung der Möglichkeit, dass Frankreich abgeschreckt und nicht angreifen würde. 1913 wurde der Plan dann in den Papierkorb geworfen. Und das bedeutete, auf eine mögliche Lokalisierung eines europäischen Konfliktes in Osteuropa zu verzichten. Genau diese Möglichkeit hatte die deutsche Diplomatie in der Juli-Krise von 1914 aber eröffnet: England (die Mehrheit des Kabinetts!) war nicht bereit, für russische Interessen auf dem Balkan Krieg zu führen, und Russland konnte sich noch nicht einmal der Unterstützung der Franzosen sicher sein, falls es selbst angreifen würde. Ein deutscher Aufmarsch mit Schwerpunkt im Osten hätte dem Rechnung getragen und wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erfolgreich gewesen, wenn man sich den tatsächlichen Verlauf des ersten Weltkrieges ansieht.
          Ich ahne dein Gegenargument: Für den Fall eines französischen Eingreifens gingen die damaligen Militärs von einem bereits verlorenen Zweifrontenkrieg aus. Dazu gibt es zweierlei zu sagen: Die Erfahrung des ersten Weltkrieg zeigt, dass diese Einschätzung, so denn überhaupt vorhanden, falsch war. Man hätte die Franzosen in Elsass-Lothringen aufhalten können, denn das Defensivpotential der damaligen Kriegstechnik hätte das problemlos ermöglicht. Ob diese Erkenntnis aus der Rückschau den damaligen Militärs möglich war, darüber kann man streiten. Aber man kann noch nicht einmal davon ausgehen, dass die damaligen Militärs einen Zweifrontenkrieg per se für verloren hielten. Sie hielten ihn nur für zunächst einmal nicht gewinnbar, und das ist ein wichtiger Unterschied. Hätten sie ihn für automatisch verloren gehalten, hätten sie Frankreich nie angreifen dürfen, sondern auf eine diplomatische Lösung der Juli-Krise drängen müssen. Pläne können im Krieg immer scheitern, und wenn der einzige Plan, den man hat, im Falle eines Scheiterns die komplette Niederlage nach sich zieht, sollte man den Krieg tunlichst vermeiden. Das haben sie aber nicht, eben weil sie im Misserfolgsfall das deutsche Reich zwar mit schlechten Karten, aber noch lange nicht besiegt sahen. [Im Erfolgsfall schien allerdings ein schneller Sieg zu winken.]

          So, und allein daran, dass bis 1913 tatsächlich zwei Pläne für den Kriegsfall existierten, [von denen einer bescheuerterweise verworfen wurde, dabei hätte er der politischen Situation in der Juli-Krise viel besser Rechnung getragen], kannst du sehen, dass die Engländer über den deutschen Kriegsplan nicht Bescheid wissen konnten, schließlich gab es bis ein Jahr vor Kriegsausbruch nicht DEN Plan. Es sei denn, die Engländer hätten im letzten Vorkriegsjahr über einen Spion im deutschen Generalstab verfügt, ich lasse mich da gerne aufklären. Dann wären sie allerdings sogar besser informiert gewesen als der Kaiser, denn als der kurz vor Kriegsausbruch von Moltke verlangte, nur gegen Russland aufzumarschieren, wusste er offenbar nicht, dass das aufgrund mangelnder Vorbereitung, sprich Existenz eines Aufmarschplans, unmöglich geworden war.

        • Noch ein Nachtrag zum Stichwort „Plan“: Ich sprach von Kriegsplan im Sinne eines Aufmarschplans, nicht im Sinne einer „unschuldigen“ Studie. Zur damaligen Zeit waren Aufmarschpläne das Ergebnis monatelanger Arbeit und im Konfliktfall zwischen Großmächten die einzige Art, auf die der Krieg geführt werden konnte, da der damalige Stand der Kommunikations- und Verkehrsmittel kein spontanes Improvisieren zuließ, dass nicht zwangsläufig in Chaos oder gewaltigem Zeitverlust geendet wäre.

          Was es bedeutete, dass die OHL nur noch einen einzigen Aufmarschplan hatte, kann man sich vielleicht verdeutlichen, wenn man es in die heutige Zeit überträgt. Angenommen, Russland und die Türkei würden in Syrien aneinander geraten, und die USA wollten der Türkei beistehen. Und nun erklärt der Chef des US-Militärs dem Präsidenten, die einzige Option, gegen Russland in Syrien/Türkei Krieg zu führen sei ein totaler Nuklearschlag gegen China! Erst danach könne man sich Russland widmen, dass sei technisch leider nicht anders möglich. Oh, und Japan muss auch dran glauben, die haben zwar nichts mit allem zu tun, liegen aber strategisch ungünstig. Pech!
          So absurd das erscheinen mag, dass war die Lage, in die die OHL die deutsche Regierung brachte. Wenn das kein Pflichtversäumnis ist, für das man vors Kriegsgericht gehörte, weiß ich es auch nicht.

      • „Zu deinem Thema Nachtoderfahrung sage ich nicht viel, sondern behalte mir vor, die Idee eines Lebens nach dem Tod weiterhin für Quatsch zu halten, bis, wie du selbst sagst, das Ganze naturWISSENSCHAFTLICH erfasst ist“

        Kannst du halten wie du magst. Beim derzeit äußerst erbärmlichen Zustand selbiger, wirst du das aber sehr wahrscheinlich nicht mehr erleben. Ich halte den Wissenschaftsbetrieb für zutiefst korrupt und ignorant. Er bewegt sich zweifelsohne vorwärts, aber langsam wie eine festgeleimte Schnecke, die Umwege mag.

        Die Empirie zu mißachten, ist mir nicht gegeben. Auch liegt es mir nicht, allen die seltsame Sachen berichten und erleben, Lügen oder Irrsinn zu unterstellen und nur so kann man den Bereich ruhigen Gewissens ignorieren.

        Letztendlich ist es eine persönliche Akzeptanzfrage, aber es ist mir zumindest wichtig, dass die Sache nicht lächerlich gemacht wird und die deprimierend wenigen offenen Geister in der Forschung sich der Sache endlich annehmen können, ohne dafür gebrandmarkt zu werden…

        • Falls es missverständlich war: Persönlichen Erfahrungsberichten stehe ich zwar u.U. skeptisch gegenüber, will sie aber nicht lächerlich machen, solange sie sich nicht als erfunden herausstellen. Bloß, weil ich mit der Interpretation einer Erfahrung nicht einverstanden bin, heißt das ja nicht, dass die Erfahrung als solche unwahr wäre.
          Auf der anderen Seite, nehme ich mir aber auch die Freiheit, das, was meiner Meinung nach Unfug ist, als solchen zu bezeichnen. Bzw. als Quatsch, wie oben. Das magst du für eine harte Formulierung halten, aber ich finde, das muss man aushalten. Vielleicht klingt es etwas weniger hart, wenn man weiß, dass ich prinzipiell der Ansicht bin, dass niemand verpflichtet ist, nur nicht-unsinnige (doppelte Verneinung 😉 )Dinge zu glauben. Tocotronic hatten ganz recht, als sie dichteten: „Pure Vernuft darf niemals siegen…“ Eines meiner Lieblingslieder 🙂

          • Ich verstehe dich vollkommen.

            Lass mich noch eine Anmerkung machen, wie ich das sehe, du schreibst
            „Idee eines Lebens nach dem Tod“

            Das klingt zurecht ein bisschen albern, es erinnert an Kirche, Himmel, Harfen usw.

            Ich beschäftige mich jetzt seit einigen Jahren damit und für mich sieht es eher so aus: Heim ging zuletzt von bis zu 12 Dimensionen aus. Egal wieviele es tatsächlich sein mögen (mehr als 4 ziemlich sicher, schon wegen der Quantenmechanik), wir können nicht mehr als unsere 3 Raumdimensionen und 1 zeitliche davon wahrnehmen. Am Wahrscheinlichsten scheint mir daher, dass unsere Existenz auf der Erde lediglich ein Spiel, eine Art VR ist, welches wir „spielen“. Wir leben nicht danach weiter, sondern wir sind niemals weg! Unsere Existenz hier ist nur ein skurrilles Spiel mit den Naturgesetzen, in einem der zahlreichen Dimensions“schnittpunkte“. Vermutllich gibt es Unmengen solche Welten/Universen, vermutlich sind wir in der Lage die Zeit, die hier für uns zwingend ist, im unverkörperten Zustand einfach zu meiden u.ä. mir fehlt die Phantasie, mir eine 12 dimensionale Realität vorzustellen, aber dort wären Sachen möglich, die wie, na ja, die verrückt wirken müssten.

            Das mit den Verstorbenen, die auf der „anderen Seite“ gesehen werden, wird übrigens von Michael Newton relativiert. Laut seinen Rückführungen wird man von denen begrüßt, die man kennt oder erwartet und die „den Übergang“ erleichtern. In Wirklichkeit hat man dort keine feste Gestalt, kann aber jede gewünschte annehmen, wenn auch nicht in „irdischer Dichte“. Es gibt zahlreiche spannende Berichte dazu, die haben aber keine empirische oder wissenschaftliche Schlagkraft, sondern stammen dann halt eindeutig aus dem Esoterischen, wurden etwa von „Medien“ übermittelt. Deshalb lasse ich sowas lieber weg. Es ist auch so schon schwer genug zu verdauen.

            Falls es jemanden interessiert, man wird auf
            http://www.rodiehr.de/
            fündig. Allerdings darf man da halt wirklich nicht alles auf die Goldwaage legen.

    • Du AE-Ketzer! 🙂
      Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es Seelen/Geister gibt, und zwar in dem Sinne, dass sie in (mind.) einer anderen Dimension existieren. Und auch dass sie direkten Einfluss aufeinander haben können. Ich erforsche das auch still und heimlich u.a. im direkten Umgang mit meinen engsten Mitmenschen. Da habe ich auch (durch viele wiederholte Tests mit gleichen und unterschiedlichen Voraussetzungen sowie Thesen-Ausschlussverfahren) gemerkt, dass es geistige und emotionale/feinstoffliche („energetische“) Macht/Kräfte gibt. Und das, was Feministen als „Strukturen“ bezeichnen, auch wenn sie selbst nicht wissen, was genau sie da meinen und wie sich das mit den „Strukturen“ gestaltet, gibt es m.E. tatsächlich, allerdings nicht so einseitig, wie es Feministen darstellen. Aber das ist eben so schwierig zu erforschen, weil man keine objektive Naturwissenschaft draus machen kann, sondern es letztlich immer nur subjektiv zugänglich ist (auch wenn man objektive Messungen durchführen und so Indizien und Kontraindizien sammeln kann). Es ist fatal, wenn die Leute dann alles auf „Strukturen“ oder sprituelle Wirklichkeit schieben wollen, nur weil sie mal erkannt haben, dass es da „mehr“ geben muss oder so. Weil dann hält man einfach das für wahr, was einem grade in den Kram passt, und bildet sich ein, dass nur weil man auf etwas gestoßen ist, das andere verneinen/ignorieren, man nun – im Gegensatz zu „den Ignoranten“ – wüsste, was Sache ist … i.d.R. nur um sich etwas „leisten“ zu können, das bei voller Verantwortungsübernahme für sich selbst (und somit auch für die eigenen Beziehungen) nicht mehr möglich wäre.
      Ich nutze mein Erfahrungsbewusstsein und mein Wissen über solche Wirklichkeit in meinem Leben, aber ich versuche nicht (mehr ;-)), damit zu argumentieren, weil es beim Argumentieren ja immer darauf ankommt, dass derjenige, bei dem die Argumentation ankommen soll, die Argumente als schlüssig und richtig anerkennt. Dazu müsste er aber eben auch dieselben Prämissen teilen – und das ist hier i.d.R. eben nicht der Fall.

      Und nur weil es da etwas gibt, das man mit einer komplett anderen Sicht als bspw. der evolutionspsychologischen erkennen und mit einer die Letztere als unrichtig darstellenden Weltanschauung verbinden kann, heißt das nicht, dass das wiederum das Nonplusultra und die Evolutionstheorie vollkommen falsch sein muss. Das Universum, das Sein, das Leben ist so unendlich komplex … ^^
      Dass ich das wirklich auch so sehe und nicht nur so der wissenschaftlich-politischen Korrektheit oder der Konfrontations-/Konfliktausweichung halber (oder so …) noch hinzugefügt habe, kann man z.B. an Folgendem erkennen: Gerade heute Nacht habe ich beim Wikipedia-Artikel „Männlichkeit“ noch in den beiden Sätzen, in denen gesagt wird, welche Disziplin(en) im wissenschaftlichen Bereich sich mit Männlichkeit besonders beschäftigt(/-en), die Evolutionspsychologie neben die Gender Studies hinzugesetzt (auch wenn ich Letztere am liebsten rausgestrichen hätte, weil sie i.d.R. kaum bis nichts mit Wissenschaft zu tun haben):
      https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=M%C3%A4nnlichkeit&action=historysubmit&type=revision&diff=193376992&oldid=188938181
      Wurde auch angenommen, d.h. „gesichtet“ und in der offiziellen Artikelversion freigeschaltet.

    • „wir sterben tatsächlich nicht und wir verbringen hier nur einen Abschnitt unserer Existenz, vermutlich um zu lernen.“

      Na klar doch. Und Einhörner können nur von einer Jungfrau gefangen werden und am Ende des Regenbogens wartet ein Topf voller Gold ☝️

      • Es steht dir frei, die durchaus seriöse Forschung zu dem Thema zu ignorieren oder eben anders zu interpretieren. Es handelt sich nur um eine naheliegende Hypothese von mir, die immerhin den Charme hat, dass sie sehr viel mehr Phänomene schlüssig erklären kann, als „rationale Materialisten“ das können, die darauf angewiesen sind, solche Sachen prinzipiell zu leugnen und als Unsinn abzutun. Die Fülle und Qualität der Daten macht Letzteres halt immer schwieriger.

        Stell dir spaßeshalber eine VR vor, die du betrittst, nachdem du einige Gedächtnisblocker geschluckt hast. Würdest du den Hinweisen, dass es sich nur um eine VR handelt, folgen oder nicht? Darum dreht es sich doch im Prinzip!

        • Das menschliche Gehirn ist sehr gut darin, Sachen zu erfinden und sich zusammen zu phantasieren. Gleichzeitig ist das menschliche Erinnerungsvermögen sehr löchrig und eben anfällig dafür, sich mit Wunschdenken und Phantasien anzureichern.
          Das allein genügt schon, um Nahtoderfahrungen – die ja immer nur auf persönlichen Berichten beruhen – entsprechend einzuordnen.

          • „Das menschliche Gehirn ist sehr gut darin, Sachen zu erfinden und sich zusammen zu phantasieren. Gleichzeitig ist das menschliche Erinnerungsvermögen sehr löchrig und eben anfällig dafür, sich mit Wunschdenken und Phantasien anzureichern.“

            Das ist vollkommen unlogisch, weil die Übereinstimmung in den Aussagen dann nicht (international, geschlechts- und altersübergreifend) so hoch wäre und es keine nachprüfbaren Aussagen über Geschehnisse außerhalb des Sterberaumes geben könnte. Ich könnte deine Meinung aber noch ansatzweise verstehen, wenn es all die anderen Bereiche, die wie die Faust aufs Auge dazu passen, nicht gäbe.

            Ich wüsste z.B. nicht, wie du die Reinkarnationserinnerungen kleiner Kinder, die nachprüfbare Dinge sagen, als „Wunschdenken“ abtun willst. Im Gegenteil ist das oft überhaupt kein Wunschdenken, sondern sind diese Erinnerungen äußerst belastend.

            Wenn du auf „nur subjektiv“ abhebst, dann kann ich dir immerhin noch die instrumentelle Transkommunikation nahelegen, dort hast du Aussagen auf Band und sogar Video. Auch dort kannst du natürlich Schwindel und Irrtum in beliebiger Höhe mutmaßen. An irgendeiner Stelle wird es aber schlicht unglaubwürdig und deine Position einfach erkennbar ignorant.

            Aber ich kann in einem Forum ohnehin niemanden endgültig überzeugen, sondern nur Anregungen geben, sich ernsthaft damit zu beschäftigen, denn es lohnt sich! Wer das ablehnt, der lehnt das halt ab… ist manchmal vielleicht sogar besser, nicht jeder kann mit der Perspektive umgehen.

          • „Ich wüsste z.B. nicht, wie du die Reinkarnationserinnerungen kleiner Kinder, die nachprüfbare Dinge sagen, als „Wunschdenken“ abtun willst.“

            Dazu hätte ich gerne einmal ein konkretes Beispiel. Und zwar in der genauen Anordnung:
            Wie kommen die Kinder darauf, das zu erzählen? Was erzählen sie? In welchem Umfeld? Wer fragt sie etwas und mit welchen Fragen? Was genau ist an den Aussagen der Kinder überprüfbar und wer überprüft das? Welche medizinische Vorgeschichte haben die Kinder? Sind sie in ärztlicher, psychotherapeutischer Behandlung? Welche Ausbildung haben diejenigen, die die Aussagen der Kinder aufnehmen und beurteilen? Gibt es Doppelblindstudien?

          • @Adrian

            „Dazu hätte ich gerne einmal ein konkretes Beispiel. Und zwar in der genauen Anordnung:
            Wie kommen die Kinder darauf, das zu erzählen? Was erzählen sie? In welchem Umfeld? Wer fragt sie etwas und mit welchen Fragen? Was genau ist an den Aussagen der Kinder überprüfbar und wer überprüft das? Welche medizinische Vorgeschichte haben die Kinder? Sind sie in ärztlicher, psychotherapeutischer Behandlung? Welche Ausbildung haben diejenigen, die die Aussagen der Kinder aufnehmen und beurteilen? Gibt es Doppelblindstudien?“

            So funktioniert das nicht. Wenn du das Thema nur abhaken willst, kann ich anschleppen was ich will, du wirst immer einen Makel finden, eben weil es nur empirische Daten von Menschen sind. Wenn es dich wirklich interessiert, wirst du dir Bücher dazu kaufen und selbst schauen, ob etwas dran ist oder nicht, ob du die Leute und ihre Aussagen/Datensammlungen für vertrauenswürdig hältst oder eben nicht. Die Arbeit kann und will ich dir nicht abnehmen.

            Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, hat Ian Stevenson diese Forschung über Jahrzehnte betrieben. Er war ein kanadischer Psychiater und hat m.W. auch wissenschaftlich dazu publiziert. Er sprach wohl auch selbst nie von „Reinkarnationserinnerungen“ (aber frage mich bitte nicht, welche wissenschaftlich akzeptierte englische Umschreibung er dafür verwendete). Dort kannst du ansetzen. Ich kann dir leider kein Primärwerk empfehlen, weil ich nur deutsche Sekundärliteratur dazu gelesen habe.

            Wenn dich das Thema eigentlich gar nicht interessiert und du nur das Thema vom Tisch haben willst, dann ignoriere es einfach. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, nur recht eindrucksvolle Indizien. Ob wir von innerhalb der „VirtualReality“ aus jemals das ganze äußere Setting erfassen können, sei mal dahingestellt, ich glaube aber nicht, dass ich das noch erlebe. Du wirst dein Weltbild also vorerst nicht anpassen müssen.

          • Weißt Du, es gibt auch eindrucksvolle Indizien dafür, dass die Erde flach ist, oder dass Frauen in Deutschland diskriminiert werden.
            Warum sollten mich Indizien beeindrucken, wenn Du mir nicht mal meine Fragen beantworten kannst?

          • @adrian

            „Weißt Du, es gibt auch eindrucksvolle Indizien dafür, dass die Erde flach ist, oder dass Frauen in Deutschland diskriminiert werden. Warum sollten mich Indizien beeindrucken, wenn Du mir nicht mal meine Fragen beantworten kannst?“

            Schlechter Vergleich, weil die Indizien für eine runde Erde sehr viel stärker sind, als die für eine flache.

            Indizien dafür, dass es etwas nicht gibt, sind auch eher ungewöhnlich.

            Was die Reinkarnationsforschung an Kindern anbelangt, ist die in mehrfacher Hinsicht angreifbar, die Erinnerungen offenbaren sich normalerweise zwischen dem 2 und dem 6 Lebensjahr. Davor sprechen die Kinder noch nicht deutlich genug, danach vergessen sie das zunehmend. Der Kontakt wird also immer über die Eltern hergestellt, die das:
            1) erkennen müssen
            2) ernst nehmen müssen
            3) jemanden kontaktieren müssen
            4) nicht lügen dürfen

            Eine riesige Hürde, insbesondere in einem Land, in dem sowas als Unsinn abgetan wird. Stevenson hat deshalb m.W. im Wesentlichen in Indien geforscht (damals noch mit Hilfe von Annoncen) und eines seiner Hauptaugenmerke lag eben darauf, die Kontamination oder evtl. Schwindelei durch die Eltern auszuschließen, indem er Fangfragen stellte, die beschriebenen Ort und Familien der vermeintlichen Vorleben aufsuchte, die Reaktionen usw. beobachtete. Kindern in dem Alter kann man zwar m.E. sehr schwer eine konsistente Lügengeschichte einimpfen, aber das gilt es eben abzuklopfen.

            Einen Betonskeptiker oder Naturwissenschaftler wird das aber niemals überzeugen.

            Mittlerweile gibt es auch einige Fälle aus den USA, der Fall James Leininger dürfte dabei am bekanntesten geworden sein.

            Es gibt auch einen deutschen Forscher namens Dieter Hassler:

            Ach, gerade gefunden:
            https://www.horizonworld.de/reinkarnation-eroeffnet-sich-der-wissenschaft-immer-mehr-als-sehr-wahrscheinlich/

            Zitat:
            „In den letzten 50 Jahren haben die Ärzte an der “ Medical Center’s Division of Perceptual Studies“ an der University of Virginia Fälle von kleinen Kindern zusammengetragen und untersucht, die von Erinnerungen an frühere Leben berichten. Dr. Ian Stevenson, der Gründer dieser Forschungsreihe, veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Bücher über Fälle aus der ganzen Welt. Mit seinem Buch „Reinkarnation in Europa“ veröffentlichte er dabei die erste Dokumentation der beeindruckendsten Fälle von Reinkarnation in Europa. Mittlerweile zeigen auch Filmdokumentationen wie „Illusion Tod“ bisher unveröffentlichte Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod.“

            Ich glaube, das werde ich mal noch bestellen.

            Ansonsten wie gesagt: mehr als Anregungen kann ich nicht geben. Lesen und dir einen Eindruck machen, musst du selbst…

      • „Und Einhörner können nur von einer Jungfrau gefangen werden und am Ende des Regenbogens wartet ein Topf voller Gold“

        Das mit den Einhörnern konnte ich noch nicht verifizieren, weil es an Jungfrauen mangelte 😀

        Und das mit dem Topf voll Gold halte ich für ein Gerücht. Ich hab da schon gegraben wie blöde, aber außer einer rostigen Zinkwanne noch nie was gefunden 😦

  9. Berlin selbst ist preußisch und solchen voraufklärerischen Tendenzen gänzlich abhold. Die politisch komischen Leute sind überwiegend Zugezogene aus Westdeutschland. Es ziehen halt viele her.

  10. Wir hatten hier ja neulich mal das Thema mit der „vertraulichen Spurensicherung“.

    Eben bin ich zufällig über diesen Artikel (bento) gestolpert, der schon hart an der Grenze zur Leserverdummung ist (OK, das trifft auf bento allgemein zu).

    https://www.bento.de/politik/spurensicherung-nach-vergewaltigung-wo-der-staat-frauen-noch-besser-unterstuetzen-muss-a-5fb872fb-0250-424e-b0e9-e136ff6724f2#ref=recom-outbrain

    Es wird dort sowohl im Titel als auch in weiten Teilen des Textes suggeriert, dass die ganz normale Beweissicherung nach einer Vergewaltigung den Frauen kostentechnisch aufgebürdet wird. In einem Infokasten wird der Sachverhalt zwar erklärt, aber auch hier die Benennung der „vertraulichen Spurensicherung“ weitgehend vermieden. Meines Erachtens wird hier, nur um mal wieder Stimmung in Richtung des weiblichen Opfernarrativs zu betreiben, ein Sachverhalt bewusst verfremdet dargestellt, ohne dabei ausdrücklich zu lügen – so nach dem Motto: „Ja, wenn ihr das so falsch versteht, ist es doch nicht unsere Schuld“.

    Das ist so widerlich, wie sich hier Medien hergeben, um erklärt einseitig parteiischen Organisationen eine Bühne zu bieten, um die Überzeugung zu schüren, sie bräuchten unbedingt noch ganz, ganz viel mehr von diesen (überwiegend von den von ihnen nur als Tätern existierenden Männern erwirtschafteten) Steuergeldern.

  11. Das mit dem manipulativen Arschloch sein, hat sie echt schon gut drauf.

  12. Das ist so unfassbar dämlich. Wenn Lindner Böhmermann blockt, hindert er damit niemanden Böhmermann weiter zu lesen. Wenn man den Auftritt von Lindner verhindert, verhindert man das andere Lindner zuhören können.

    @EskenSaskia gehört nicht in die Politik.

  13. Beim Journalismus geht es also darum Leute zu gewinnen?
    Und worum geht es nochmal in der Politik?

    Männerrechte sind wohl auch Frauenrechte oder so?

    An diesem Typen gibt es so einiges zu kritisieren.

  14. Männer denken generell besser von Frauen, wie Frauen von Männer. Ich kenne es auch eher das Frauen auch über ihren aktuellen Partner schlecht reden oder ihn als hilflos ohne sie hinstellen, während Männer eigentlich immer nur gut von ihren aktuellen Freundinnen reden, selbst wenn diese scheiße sind.

    In den Antwort-Tweets stellt jemand die These auf das ein Ex-Partner sowas wie eine Fehlentscheidung ist und da die Fruchtbarkeit von Frauen und ihr sexueller Marktwert zeitlich begrenzt sind, sind diese Fehlentscheidungen bei Frauen schlimmer wie bei Männern.

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