Wie reagieren, wenn die Frau oder Freundin sauer ist und nicht sagt was los ist?

Eine alte Frage, die mir hier erneut in den Suchbegriffen zu diesem Blog entgegen kam und die es verdient noch einmal aufgegriffen zu werden.

Wie reagieren, wenn die Frau oder Freundin sauer ist und nicht sagt was los ist?

1. Warum eigentlich?

Für Männer ist es häufig schwer verständlich, warum Frauen überhaupt auf diese Weise reagieren. Das wütende Schweigen und die Nichtangabe des Grundes, was nun eigentlich los sein soll, erscheint oft unlogisch. Wenn sie es sagen würde, dann könnte man ja eher das Problem lösen, sagen, was sie falsch verstanden hat, sich rechtfertigen oder ähnliches. Tatsächlich kommt es – was einigen Frauen wiederum anscheinend schwer zu glauben fällt – häufig vor, dass die Männer keine Ahnung haben, was sie jetzt so aufregt.

Ein Erklärungsansatz ist, dass Frauen ohnehin anders streiten als Männer und ihre Erinnerung da auch weiter zurückreicht. Männer sind im Schnitt weit weniger sensibel bei Angriffen oder Vorfällen und sie behalten in vielen Fällen und im Schnitt auch Sachen weniger lange im Gedächtnis. Wenn sie dann sauer ist, dass er schon wieder seine Socken hat rumliegen lassen, obwohl sie ihm vor drei Wochen schon gesagt hat, dass ihn das nervt, dann erscheint ihr dies gerecht und wichtig und ihm vollkommen irrational. Sie sieht es vielleicht als Mißachtung ihrer Person, er als kleines Versehen, auf das er noch nicht einmal kommt.

Frauen regt es dann vielleicht noch mehr auf, wenn er es noch nicht mal erkennt, weil das die Mißachtung ja noch erhöht. Sie wollen dann, dass er es von selbst erkennt, weil sie es ihm ja schon gesagt haben und es wenig Sinn macht, es noch einmal zu sagen, wenn er es dann eh nicht wahrnimmt.

Das wäre ein aus meiner Sicht zumindest eine noch einigermaßen logische Herleitung. Ob sie stimmt? Keine Ahnung.

Vielleicht war diese Form des Streitens für Frauen auch einfach nur evolutionär sehr vorteilhaft, weil es ihn in die Rolle desjenigen drängt, der sich um sie bemühen muss und ihm etwas „Verlustangst“ macht, weil die Frau sich emotional von ihm zurückzieht.

2. Was gab es letztes Mal für Ratschläge?

Wie oben bereits verlinkt war das Thema an sich schon einmal Thema hier. Ich schrieb:

Eine Gegenstrategie bei Schweigeattacken aus nicht zu gravierenden Anlass ist daher auch sie schlicht zu ignorieren und seine eigenen Sachen zu machen, denn dann geht der Sinn dieser etwas verloren. Meine Erfahrung ist da, dass Frauen schlicht mitunter eine gewisse Zeit benötigen, wenn diese abgelaufen ist, dann kann man das Gespräch wieder suchen und die Sache beilegen

Ich lasse, zumindest wenn ich nicht weiß, dass ich irgendetwas sehr blödes gemacht habe, meist in der Tat etwas Zeit vergehen, dann mach ich einen vorsichtigen Ansatz und sehe schon an der Reaktion in welchem Stadium ich bin. Genervtes Wegschauen bedeutet, ich kann getrost noch einige Youtubevideos schauen, Kommentare lesen oder Artikel schreiben oder  mich etwas mit Fräulein Schmidt beschäftigen. Ein böser Blick oder eine Spitze oder ein leicht übertriebenes Zurückziehen bedeutet, dass die Phase des Schweigens vorbei ist und sie jetzt noch etwas emotionale Auseinandersetzung braucht. Dann kann man etwas auf das Spiel eingehen, bis sie einem sagt, was eigentlich los ist und man das Problem klärt, was dann meist recht schnell geht.

In den Kommentaren hieß es:

Matze:

Am besten man tritt der Freundin dann mal richtig schön auf den Fuß. Dann weiß man wenigstens warum sie auf einen sauer ist, ^^

Wer ein guter Schauspieler ist, kann auch vorspielen das er angepisst ist. Das scheint Frauen glücklich zu machen:

Das kann auch aus meiner Sicht durchaus bei den kleineren Vorfällen klappen: Entweder eine Konfrontation quasi provozieren, damit Schweigen ihr nichts bringt oder (gerne auch spielerisch) in den Gegenangriff gegen: Ebenfalls ignorieren. Auf das ignorieren noch einen drauf setzen indem man ihr die Decke wegzieht („Das ist meine Decke, die hast du nicht verdient!“) oder etwas in der Art. Bei ernsteren Vorfällen würde ich damit allerdings warten.

Henrik:

Es gibt ja die Theorie, dass Frauen von Zeit zu Zeit ihren Partner zur Weißglut treiben, um zu erkenne, ob er überhaupt noch emotional in der Beziehung ist. Kommt eine Reaktion, weiß sie, dass er sich noch um die Beziehung schert. Kommt keine, nun dann stehen große Probleme an.

Es ist sicherlich eine Typsache, aber bei heißblütigeren Südländern hat das auf alle Fälle was für sich: Sie brauchen mitunter etwas Drama, es belebt die Beziehung. Wenn man das einfach akzeptiert, dann kann man es in ein spielerisches Drama umleiten und damit echtes Drama vermeiden.

Natürlich wäre das dann auch eine Form des Shittests und folgt damit auch dessen Regeln. Eine Frau, die so weit geht, dass sie ihren Partner wirklich zur Weißglut treiben muss, scheint mir aber deutlich zu weit zu gehen. In der Tat ist aber nicht Wut das Gegenteil von Liebe, sondern Gleichgültigkeit. Wenn der Partner Emotionen vermisst, dann kann es interessant sein, dass man Wege findet, sie abseits der Notwendigkeit, den Partner zur Weißglut zu treiben, auslebt.

Androsch schrieb:

Meine Erfahrung mit früheren Freundinnen (meine Frau praktiziert das zum Glück nicht): sobald man ihre komische Stimmung bemerkt, sie so lange nerven, bis sie konkret wird.

Die Frau will, dass die Sache thematisiert wird, die komische kindische Trotzreaktion ist vermutlich meistens eine Art Hilferuf, weil sie emotional mit etwas nicht klar kommt oder nicht weiß, wie sie es thematisieren soll. Aussitzen wirkt temporär, verfestigt aber latente Antipathien und führt auf Dauer zu Entfremdung.

Einige praktizieren das natürlich auch absichtlich und vorsätzlich, weil sie wissen, dass sie damit bequem Druck ausüben können. Von solchen Frauen sollte Mann sich umgehend trennen, es sei denn er steht auf solche Machtspielchen.

Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach mal so schlechte Laune haben, die tatsächlich nicht mit dem Mann zusammenhängt.

Und jetzt das Kunststück: rausfinden welchen Typ Frau man hat, bzw. welche der drei Möglichkeiten gerade akut ist 🙂

In der Tat sollte man es immer auf seine Partnerin abstimmen und nicht generell sehen. Das ist in der Tat ein guter Rat. Wenn bei der eigenen Partnerin direkte Konfrontation hilft, dann ist es das ein guter Weg. Wenn es eine bewußtes, unemotionales Machtmittel ist, dann ist es sicherlich kritischer zu sehen. Und wenn es einfach schlechte Laune und Angespanntheit ist, dann sollte man schauen, wie man an die eigentlichen Ursachen herankommt.

Anne führte an:

Wenn ich sauer bin, dann sage ich das schon, aber nicht, wenn ich verletzt bin (nur sehr selten).
Dann halte ich es auch für eine „Bringschuld“ meines Partners, die Sache zu bereinigen, denn eigentlich erscheint (mir) die Angelegenheit ja evident.
Ich empfinde es dann selbst als Zumutung, mich erklären zu müssen, denn a) kann ich das nicht wirklich (sonst wäre ich ja nur sauer, und hätte durchaus Argumente), und b) bin ich mir in diesem Moment sicher, dass er das ja selbst wissen müsse.

Empfohlene Strategie: Freundin einfach in den Arm nehmen, damit sie sich nicht unterdrückt fühlt. 😉

Also der Unterschied zwischen „Sauer“ und „verletzt“. Sauer wäre, wenn ich das richtig verstehe, etwas, was sie allgemein schlecht findet, verletzt wahrscheinlich dann eher, wenn sie es auch als quasi gegen sich gerichtet oder sie mißachtend sieht. Das scheint mir etwas in die Richtung meiner Ausführungen oben zu gehen, wenn auch vielleicht mit einer interessanteren Abgrenzung durch das Begriffspaar „Sauer“ oder „verletzt“

In den Arm nehmen kann klappen hängt aber von dem Grad der „Verletztheit“ ab.

Adrian fasst es gewohnt kurz:

Hmmm. Ignorieren und die Ruhe genießen.

Kann man durchaus. Ich sage ja: Mitunter braucht es einfach eine Weile und etwas zu machen bringt nicht viel.

Aurelie rät:

Aushalten, ignorieren, in regelmäßigen Abständen ein konstruktives Gespräch anbieten und sich ansonsten ganz normal verhalten. Auch wenn ich diese Strategie hasse, wenn ich auf der anderen Seite sitze, aber sie funktioniert. Wut ist ein sehr flüchtiges Gefühl und je weniger man daran erinnert wird, umso schneller ist sie wieder weg.

Aushalten, ignorieren und immer wieder schauen, ob sie schon so weit ist, dass man aus dem Schweigen rauskommt. Das wäre ja auch meine Strategie.

LH schreibt:

Wenn einem Ignorieren und Abwarten zu lange dauert, dann kann man sich auch über darüber lustig machen, dass sie sich wie eine Dreijährige aufführt. „Meinst Du, Du schaffst es Dich ohne Schnuller zu beruhigen oder soll ich Dir einen besorgen?“

Ja, auch das kann klappen: Denn es ist einer der entscheidenden Nachteile des Schweigens, dass man damit ja der Passive ist, der sich nur schwer verteidigen kann. Insofern kann man das für sich ausnutzen und sie etwas aufziehen. Wenn sie was erwidert, dann hat man so gesehen gewonnen und sie verloren. Denn sie hat ja ihren Plan nicht durchziehen können. Das kann man ihr dann auch gleich aufs Brot schmieren. Empfehlung: Nur wenn man sich sicher ist, dass sie nicht zu gravierenden Dingen schweigt.

In den Kommentaren gerne weitere Vorschläge oder Erklärungsansätze.

32 Gedanken zu “Wie reagieren, wenn die Frau oder Freundin sauer ist und nicht sagt was los ist?

  1. Oh, sehr spannend. 😀 Hier läuft nämlich auch grad mal wieder der ritualisierte Shittest pro Quartal. Ich bin leider auch so und mutiere zur eingeigelten Kratzbürste, das kotzt mich im Nachhinein immer tierisch an und es ist einfach nur schade um die Zeit.
    Mein Mann macht das wie Adrian: brödelt hochkonzentriert ein Projekt durch, draußen in der Werkstatt, irgendwann dann die Strategie von LH, er macht Witzchen 😉 oder klopft so einen blöden Spruch, dass ich lachen muss. Das hat er irgendwie gut raus, obwohl der Grat da sehr schmal ist. Ist der Punkt erreicht, geht’s meistens wieder konstruktiv vorwärts.

  2. Wir brauchen eine Konfliktkultur, in welcher wir ehrlich und offen miteinander streiten können.
    Wir müssen uns konstruktiv kritisieren können, wir müssen uns aber auch selbst reflektieren (vlt reagiert sie / er so, weil ich vorher wirklich Mist gebaut habe, nur ist mir das bis jetzt noch nicht aufgefallen?)

    Was uns sicher nicht hilft sind pauschalisierte Aussagen “Männer sind so, Frauen sind so“ und untermalen dies dann nochmal kräftig mit Klischees.

    Wir sind alle Menschen und wo Menschen zusammen kommen gibt es Konflikte. Es geht halt darum, mit diesen Konflikten auf einer guten Art und Weise umzugehen. Konflikte austragen, anstatt über Konflikte schweigen ist meiner Meinung nach ein zielführender Ansatz.

    • „Was uns sicher nicht hilft sind pauschalisierte Aussagen “Männer sind so, Frauen sind so“ und untermalen dies dann nochmal kräftig mit Klischees“

      Ist das jetzt feminismuskritik von dir? Da sind ja Männer und Frauen so, dank Geschlechterrollen, man will nur das sie sich ändern.

      Bei mir wäre die Aussage sich allenfalls „Männer und Frauen sind im Schnitt so“

      • Stellen wir uns doch mal vor, Schmollen und Sauersein wäre ein verhaltenstechnische Waffe wie Brüllen, Ohrfeigen oder Beschimpfen. Dann ginge es ja primär darum, das Gegenüber zu strafen und ihm Schmerz zuzufügen und nicht um konkrete Umstände. Somit kann das Thema auch nicht mit Konfliktkultur aufgelöst werden. Dann kann man diese Form der Aggression nur aussitzen.

      • Was ja das gleiche ist, sonst würdest du ja „Alle …“ sagen.
        Man darf sich nicht auf diese Wortspielchen einlassen, das verhindert nur Kommunikation.
        Deswegen @onlyyou: Deine Mudder ist gemeint.
        (Nein ist nicht ernst gemeint, ich schneide nur den Gesprächsfaden ab, der führt zu nichts)

        Mein Beitrag zum Thema:
        Ist ein emotionaler Ausbruch, die Hauptsache ist sich davon nicht aus der Fassung bringen zu lassen.
        Du hast es ja selbst gut beschrieben, Südländerin braucht ein wenig Drama, ist gut für die Gefühlswelt, insbesondere dann wenn du emotional stark genug bist das auszuhalten.

        Die Mittel variieren, ignorieren und weitermachen ist eine der Hauptmittel, aber auch mal ein zwei blöde Sprüche klopfen (mit liebevollem Unterton natürlich), damit man sie zum lachen bringt.

        Sie meint das nicht böse, das sind normale Confidence-Tests, sie freut sich wenn Mann sie besteht.

        (Mir ist bewusst das meine Haltung sich in den letzten 2 Jahren stark verändert hat, es war eine lange Reise um rauszufinden wie man das Mann-Frau-Verhältnis wieder am besten aufsetzt. Nochmal dank an Christian, er ist weiterhin der zentrale Dreh- und Angelpunkt auf dieser Reise)

    • „Wir sind alle Menschen und wo Menschen zusammen kommen gibt es Konflikte. Es geht halt darum, mit diesen Konflikten auf einer guten Art und Weise umzugehen.“

      Hast Du Dich mal für die US-Delegation um Pence beworben. Leute wie Dich können die gut gebrauchen.

      „Konflikte austragen, anstatt über Konflikte schweigen ist meiner Meinung nach ein zielführender Ansatz.“

      Ok, vergiss, was ich eben schrieb.
      Vielleicht wärst Du doch bei Erdogan besser aufgehoben.

  3. So etwas kann sehr zermürbend sein, vor allem, wenn es häufig auftritt. Irgendwann schwillt dann auch merklich die Liebe ab.
    Die Schmollende sieht sich meist als Leidtragende eines Umstandes. Wenn dieser Umstand aber nicht erkenntlich ist oder artikuliert wird, ist weder Aufklärung noch sinnvolle Entschuldigung möglich. Dann wird Schmollen und Sauersein zur willkürlichen Strafe ohne fairen Prozess.

    Wenn möglich, sollte man in Friedenszeiten eine Verabredung treffen, nach der mehrtägiges Schmollen nur nach Äußerung des Grundes legitim ist. Wenn sich einer nicht daran hält, tritt eine Schuldumkehr ein und der Angeschmollte ist als Opfer von Willkür anzusehen und damit atmosphärisch im Recht.
    Schlimm nur, wenn die Schmollende selbst gar nicht weiß, was ein Grund sein könnte und dann sowas kommt wie: „Also, so hättest du in der Situation nicht gucken dürfen“ oder „Ich hab genau gemerkt, dass du (hierirgendwasSchlimmeseintragen) gedacht hast.“ Dann ist es manchmal Zeit, die Beziehung zu hinterfragen.

    • Warum verabreden? Das ist so vorhersehbar und unsexy. Einfach machen. Wenn sie „grundlos“ schmollt, einfach zurückschmollen (und wenn räumlich möglich die Ruhe genießen, bis es ihr unheimlich wird und sie kommt.)

  4. „Wie reagieren, wenn die Frau oder Freundin sauer ist und nicht sagt was los ist?“

    Sich eine neue Freundin suchen, die geistig nicht so unreif ist. Problem gelöst.

    • Frauen sind emotional, die wirst du nicht finden.
      Das ist auch gut so, die Emotion bleibt weitestgehend in der Realität verankert, während Ratio sich bekloppte Scheinwelten bauen kann.
      Wer hätte es gedacht, Männer und Frauen ergänzen sich ausgezeichnet.

      • Ich denke auch, dass für „Schmollt manchmal ohne Angabe von Gründen“ AWALT gilt.

        Es gibt aber RIESENunterschiede, wie Frauen sich dann bei der Auflösung verhalten und wie oft und wie heftig sie das machen.

        Da ist die Bandbreite die ganze Distanz von „Griff ins Klo“ bis „Diese Frau ist wirklich gut“.
        Männer sollten sich darüber klar sein, dass dieses Phänomen nicht unter „Da kannste nichts machen, die sind alle so“ fällt, sondern unter „Nein, SO sind nicht alle und ich muss mir DIESES Ausmaß nicht antun“. Gerade junge Männer haben mit dieser Einstellung große Schwierigkeiten.

      • „Frauen sind emotional, die wirst du nicht finden.“

        Einspruch. Ja, Frauen sind anders-emotional. Allerdings ist das Schmollverhalten durchaus auch anerzogen. Weil es in den meisten Fällen seit der Kindheit wirkt (Der Blogmaster wird das mit Fräulein Schmidt noch erleben). Auch kleine Jungen versuchen diese Taktik, dort wirkt es aber auf Grund tradierter Geschlechterrollen weniger.
        Man sollte Frauen hier frühzeitig klare Kante zeigen und ihr klar machen, dass sie kein Kind mehr ist.

      • Geistig unreif sein bedeutet nicht emotional zu sein. Man kann durchaus geistig reif und emotional sein. Das würde aber bedeuten, dass man seine Emotionen zu beherrschen und einzuordnen vermag, dass man nicht immer andere Menschen dafür verantwortlich macht, eigene Emotionen auf andere projiziert oder aus einer Mücke einen Elefanten macht und dass man dazu in der Lage ist seine Emotionen zu artikulieren. Und da sieht es wirklich schlecht bei den meisten Frauen aus.

    • Na ja, es gibt Stimmungen, die sogar meine toxisch-hormonellen Fähigkeiten überragen. Da könnte ich gar nicht vernünftigen oder gar genussvollen Sex machen. Das würde sich dann anfühlen, wie sich an einem Pfund Gemischtgehacktem zu vergehen.

  5. Ganz ehrlich, warum sollte man sich sowas bieten lassen.

    Wenn mir als Mann was nicht gefällt, muss ich es auch runterschlucken.

    Bei Frauen ist es ja oft nur subjektiv.

    Außerdem egal wie schlecht es mir finanziell ging, die Frauen haben eh immer von meiner Kohle leben wollen. Wer das will, soll eh funktionieren.

    Ich hätte vor einiger Zeit eine Frau geratet (keine richtige Beziehung) die hat das versucht.

    Ich bin einfach gegangen, kurz drauf rief sie an. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich weiß, sie denkt, sie darf das als Frau und mir würde die Gesellschaft das nicht zugestehen. Die sollte sich aber bitte einen anderen Dummen suchen.

  6. Ich würde mich auf so einen Mist niemals einlassen. Wer ein Problem hat, soll es sagen, damit eine Lösung gefunden werden kann.
    Wer entweder emotional labil ist oder Probleme vorspielt, um mich emotional zu erpressen, hat keine Aufmerksamkeit verdient.

  7. Aurelies Strategie ist in den Grundzügen die beste für diese Fälle. Statt allzu ernsthaft „das Gespräch zu suchen“ sollte man allerdings mehr ins Unernste zielen, wobei man aber natürlich in erster Linie sich selbst verulken sollte. Warum? Wut und Witz sind komplementär. Ist wie mit den Farben: starr mal lange auf rot, schliesse die Augen und der komplementäre Sinneseindruck stellt sich ein.
    Gegen chronische Beziehungsdefekte dürfte das allerdings nicht wirken, aber der alltägliche Zank läuft so viel besser ab.

      • Du setzt also noch eins drauf, um die zu verarschen? Das Dumme ist, das merken Leute ziemlich gut, dafür scheinen auch Dumme recht gute Antennen zu haben…. Daher trau ich mich nicht so das zu machen.

        • Bsp.
          Wenn eine Frau in dieser typisch erpresserisch-zickigen Art sagt „Du nimmt mich nicht ernst.“, dann antwortet man z.B.
          „Stimmt“, oder
          „Wie könnte ich Dein Verhalten ernst nehmen?“, oder
          „Du gibst mir keinen Anlass Dich ernst zu nehmen.“, oder
          „Ich habe noch nie jemanden weniger ernst genommen, als Dich.“
          Die Krönung wäre, dies in einem lapidaren Ton zu sagen, während man weiter das tut, was man gerade tut.

  8. Der Grund warum Frauen das machen ist einfach: Weil sie damit durchkommen.

    Die meisten Männer haben halt verlernt sich in einer Beziehung auch mal durchzusetzen und dem Partner Grenzen aufzuzeigen, stattdessen müssen sie sich beliebig den weiblichen Lauen fügen.

    Ich weis nicht was der Grund dafür ist.

  9. Ich fahre da eigentlich immer ganz gut mit folgender Stategie bzw. Grundsätzen:

    Zuerst mache ich mir die Geschlechterrollen bewusst, um im richtigen Frame zu denken und die eigenen Handlungen darauf zu optimieren bzw. möglichst trotz ihrer trotzigen Bockig-Phase attraktiv auf die Partnerin zu wirken.

    Ich mache mir daher innerlich zuerst bewusst, dass die Frau sich offenkundig gerade als herausnehmen möchte, sich wie eine 3-Jährige verhalten zu dürfen und daher auch entsprechend geführt werden muss. Als schwaches Geschlecht hat die Frau ihr Leben lang gelernt, dass sie das darf, so dass man ihr dass nicht übel nehmen sollte. Das ist wie, wenn man ein 3-jähriges Kind hat, welches man liebt und eben noch nicht gelernt hat, wie man sich auf Augenhöhe verhalten sollte. Bei einem 3 Jährigen würde es auch überhaupt keinen Sinn machen, sich dem Verhalten anzupassen und sich wie im Sandkasten gegenseitig Sand in die Augen zu schmeißen. Als Mann würde man den Kampf auf der Ebene von 3-Jährigen zudem gnadenlos verlieren, weil es in Bezug auf Männer absolut abturnend ist, sich emotional schwach und kindisch zu verhalten.

    Ein Mann „gewinnt“ man nur dann und wird als attraktiv bewertet, wenn man genau in diesen Situationen die positive Führung und somit quasi die Rolle des vernünftigen Erwachsenen übernimmt (= „Fels in der Brandung“), der dem bockigen Kind auch in diesen Situationen immer noch wohlgesonnen bleibt. Und zeigt sich dann, wer wirklich positiv die Führung übernehmen kann, so dass der 3-Jährige sich geliebt und geborgen fühlt und trotzdem mit seinem Verhalten am Fels abprallt. Wenn man nicht möchte, dass der 3-Jährige in Zukunft immer schlimmer seinen Willen durchzuerpressen versucht, darf es seinen Willen trotz aller Liebe auf diese Art und Weise zu 100% nicht einmal ansatzweise durchgesetzt bekommen und da kann es noch so lange plärrend im Supermarkt mit dem Händen auf den Boden trommelt erklären, dass es einen gottgegebenen Anspruch auf den Lolli hat.

    Und auch, wenn man nahezu nichts bei der Bundeswehr gelernt hat, so hat man dort zumindest guten Anschauungsunterricht bekommt, wie man gut und wie man schlecht führt. Das gilt im Übrigen für alle Bereiche im Leben (Chef > Angesteller / Lehrer > Schüler / Mannschaftsführer > Mannschaft / Eltern > Kind / … und eben auch Mann > Frau). Diejenigen, die meinen, man hätte alleine aufgrund seiner Stellung (z.B. höherer Dienstgrad / Vorgesetzter / …) höhere Rechte und vermittelt dieses dann dem „Untergebenen“, mag zwar tatsächlich recht haben, wird sich damit aber keinen wirklichen Respekt erarbeiten (bzw. unattraktiv wirken) und die Leute folgen einem dann auch allenfalls nur widerwillig bzw. weil sie es müssen. Hingegen die Vorgesetzten, die den „Untergebenen“ vermitteln, dass sie alle ein Team mit gemeinsamen Zielen sind und man bereit ist, die Verantwortung für alle zu übernehmen, sich für alle einzusetzen und gute Entscheidungen für alle zu treffen, die erarbeiten sich Respekt und denen folgen die Menschen gerne. Die guten Vorgesetzten setzen ihren Willen auf positive Weise um, weil die Untergebenen in der Vergangenheit gelernt haben, dass der Vorgesetzer aufgrund seiner besseren Erfahrung, Ausbildung, Stärke, … qualifizierter als man selber ist und die Wahrscheinlichkeit daher auch höher ist, dass er die besseren Entscheidungen für die gesamte Gruppe trifft. Ein guter Vorgesetzter hat sich seinen Respekt somit erarbeitet und lässt sich gleichwohl nicht auf der Nase herumtanzen, was sicherlich oft ein schmaler Grat ist bzw. gute Führungsstärke braucht, insbesondere im Hinblick auf trotzige und bockige kleine 3-jährige Kinder, die oft vollkommen argumentationsresistent sind.

    Für mich gelten daher folgende Grundregeln:
    1. Das 3-jährige Kind muss das Gefühl bekommen, dass man es lieb hat und sich als ein gemeinsames Team betrachtet, egal wie scheiße es sich verhält und vollkommen egal, was passiert.
    2. Das 3-jährige Kind muss das Gefühl bekommen, dass seine Wünsche zumindest gehört und in Betracht gezogen werden und es auch verdient hat, eine gute Begründung zu bekommen, wenn die Führungsperson den Wunsch verweigert.
    3. Das bedeutet aber nicht, dass der Wunsch des 3-jährigen Kindes zu einem großen Thema gemacht wird und sich auf große Diskussionen eingelassen wird. Eine gute Führungsperson geht kurz, knapp und verständnisvoll auf den Wunsch des 3-jährigen ein und begründet dann ebenfalls knapp, warum man trotzdem anderer Ansicht ist bzw. den Wunsch nicht erfüllen wird.
    4. Ganz wichtig: Die Führungsperson muss sich selber bewusst sein, was er selber will (ansonsten eiert man herum und führt nicht) und erklärt dann kurz, klar und positiv, was gewünscht wird (freundlich, ohne Vorwürfe, …) und verfolgt dieses Ziel dann auch entsprechend stringent. Man vermittelt dem 3-Jährigen damit, dass für die Gruppe die Verantwortung übernommen und die Entscheidung bereits erfolgt ist, so dass für große Diskussionen kein Raum mehr ist und bloße Wünsche keine Änderung mehr herbeiführen werden, soweit keine wirklich überzeugenden Argumente mehr kommen.
    5. Wie gesagt, dass Thema ist schnell zu wechseln, damit das Thema nicht unnötig groß wird und keine Eigendynamik bekommt. Das 3-jährige Kind muss nur das Gefühl haben, dass es wirklich gehört wurde, aber der ihm wohlgeonnene Erwachsene vernünftige Gegenargumente hat und andere Wünsche verfolgt, die seiner Ansicht nach für alle am Besten sind.
    6. Ebenfalls ganz wichtig: wie gesagt, möglichst schnell andere Themen ansprechen und eine spaßige Atmosphäre erzeugen, denn wenn der Untergebene entgegen seiner Trotzigkeit lächeln muss, wird er ziemlich schnell wieder gerne folgen und offener sein, auch Gegenargumente zuzulassen.
    7. Sollte mal ein Fall vorliegen, wo die Wünsche des 3-Jährigen „richtig“ sind und die „Führungsperson“ davon überzeugt wird, dass er sich zuvor falsch entschieden hatte, dann sollte die Führungsperson auch seine Meinung ändern. Gute Führungspersonen entscheiden immer das, was fair und für das gesamte Team das „Beste“ ist. Damit der 3-Jährige aber nicht verzogen wird und nicht irrtümlich glaubt, sich aufgrund seines unerträglichen Verhaltens durchgesetzt zu haben, würde ich trotzdem noch auf seine Verhaltensweise eingehen: z.B. „Deine Argumente finde ich gut. Versuche doch aber vielleicht mal Deine Argumente auf freundliche Art und Weise mitzuteilen, denn gewöhnlicherweise blocken Menschen alles pauschal ab, wenn man Ihnen negativ bzw. vorwurfsvoll entgegentritt und es wäre doch schade, wenn man alleine nur deswegen nicht zueinander kommt.“

    Jetzt mal konkreter auf den Fall bezogen, wo die Partnerin kindisch nicht erklären will, warum sie sauer ist bzw. nicht sagt, was los ist:

    Hier würde ich zuerst versuchen, die Partnerin einfach selbstbewusst in den Arm zu nehmen und verständnisvoll fragen: „Was liegt Dir auf der Seele?“ [= „Vater>Kind“-Frame = die Partnerin muss das Gefühl bekommen, dass sie gemocht wird, vertrauen kann und wohlgesonnen Gehör bekommen soll].

    Je nachdem, wie sauer die Partnerin ist bzw. wie sehr man die Gründe für ihr Verhalten eigentlich aus früheren Vorfällen schon kennen sollte, ist das „in den Arm“ nehmen vielleicht nicht immer möglich bzw. wird von der Partnerin abgeblockt. Ich würde es trotzdem immer versuchen, um die Führung zu übernehmen und das Frame zu lenken, wer in der Konstellation der „Fels in der Brandung“ (= aktiv = nimmt in den Arm = stark = Führungsperson) und wer der emotional Angeschlagende (= passiv = wird in den Arm genommen = schwach = eben keine Führungsperson). Man setzt somit schon von Anfang an subtil das Frame, wer selbstbewusst die Führung übernimmt und das Geschehen im Griff behält bzw. wer sich alleine aufgrund seines schmollenden Verhaltens schon in eine schwache bzw. untergebene Verhandlungsposition begibt.

    Hinzu kommt, dass Körperkontakt Vertrauen und Nähe schafft, so dass alleine dadurch gewöhnlich schon Aggressionen stark vermindert werden. Man macht es der schmollenden bockigen Partnerin damit somit sehr sehr schwer, ihre Krawall-Haltung noch weiter aufrechterhalten zu können, denn wie will man einen noch überzeugend vorwurfsvoll weiter erziehen, der einen freundschaftlich, wohlgesonnen und gesprächsbereit in den Arm genommen hat? Oder hat von Euch schon mal einer gesehen, dass ein 3-Jähriger vorwurfsvoll hart weiter erzogen wird, obwohl er seine Mutter liebevoll in den Arm genommen hat?

    Wenn die Partnerin daher derart freundschaftliche Gesten wie Umarmungen ablehnen würde, dann sollte man das respektieren. Außerdem würde die Partnerin sich auch alleine damit weiter schwächen bzw. sich selber einen schweren „Punch“ verabreichen, da sie sich damit noch weiter in die emotionale „Buhmann“-Ecke begibt, weil ich mich ja freundschaftlich und gesprächsbereit zeigte, während sie durch die Ablehnung das Gegenteil demonstrierte. Man macht es ihr daher immer schwerer, dass sie sich noch weiter als die moralisch „Gute“ verkaufen kann, die angeblich schlecht behandelt wird.

    Egal, ob sie sich in den Arm genommen lassen hat oder nicht, in jedem Fall würde ich freundschaftlich und ohne jeden Vorwurf fragen, was los ist bzw. was ihr auf der Seele liegt? Sie bekommt von mir also die ehrlich gemeinte Möglichkeit, ihre Argumente bzw. Wünsche zu äußern.

    Wenn sie sich jetzt dafür entscheiden sollte, es nicht zu sagen, weil sie der Ansicht ist, ich müsste selber darauf kommen (obwohl ich es aber nicht weiß), dann würde ich versuchen, das Thema schon jetzt schnell zu wechseln. Auf gar keinen Fall würde ich versuchen, es zu eraten, weil damit würde man sich sofort selber in die schwache hilfsbedürftige Position begeben und der Partnerin genau die Bestätigung geben, die sie als Opfer haben wollte, nämlich dass sie unverstanden und vernachlässigtes Opfer sei und angebliche offenkundige Selbstverständlichkeiten ihr Gegenüber nicht erfüllt werden würden. Je länger man dieses Spiel der Partnerin daher mitmacht, umso größer wird das Thema, da sie sich immer weiter in ihre Opferposition hineinsteigern kann. Deswegen möglichst schnell das Thema auf freundliche Art und Weise wechseln, aber weiterhin so, dass das Frame der positiven Führungsperson aufrechterhalten bleibt. Wenn sie auf meine Frage („Was ist los“) daher nicht antwortet, würde ich etwas wie folgt sagen:
    „Ok, wenn Du darüber nicht reden möchtest oder noch nicht so weit bist, werde ich Dich dazu auch nicht drängen. Du kannst gerne jederzeit kommen, wenn Du sprechen möchtest. Wollen wir jetzt etwas Leckeres zusammen kochen?“

    Es hängt natürlich davon ab, ob man gerade Zeit hat, aber super wäre es, wenn man als Themenwechsel irgendeine schone gemeinsame Aktivität anbieten kann, wo man sich wieder auf partnerschaftlicher Augenhöhe begegnen kann. Man reicht ihr also erneut die freundschaftliche Hand, dass auch sie sich einigermaßend gesichtswahrend wieder aus ihrer Schmollecke herausbewegen kann und man dann wieder auf partnerschaftlichen Augenhöhe ins Gespräch kommen kann.

    Wenn sie hingegen weiter schmollen und sich weiter zum Opfer erklären will, wird sie vermutlich etwas gegen das Wechseln des Themas haben, was aber nur dann möglich ist, wenn sie emotional schwach weiterhin vorwurfsvoll macht. Den Vorschlag, z.B. gemeinsam essen zu kochen, wird sie dann vermutlich beleidigt ablehnen. Und hier ist es dann wieder wichtig, das Frame (Führungsperson) aufrechtzuerhalten und ihr jederzeit die „Brücke“ zu bauen, dass sie einigermaßen gesichtswahrend aus der Opferhaltung herauskommen kann, ohne ihr Ziel zu erreichen. Wenn Sie also z.B. vorwurfsvoll sagen sollte: „Ich will jetzt kein Essen kochen und es ist wirklich traurig, dass Du nicht selber darauf kommst, was los ist“, dann würde ich weiterhin möglichst freundlich und vorwufsfrei bleiben („Fels in der Brandung“), ihr noch kurz eine mögliche Brücke bauen und dann gehen, damit sie nicht mehr weiter machen kann. Ich würde dann nur noch etwas wie Folgendes sagen: „Wenn Dich irgendetwas beschäftigt, kannst Du das gerne jederzeit ansprechen, damit wir dann nach einer Lösung schauen können. Wenn Du Dich aber noch nicht so weit fühlst, es direkt ansprechen zu können, dann kannst Du auch gerne später auf mich zukommen. Ich würde dann jetzt erst einmal joggen gehen.“ … dann würde ich noch mal versuchen, sie freundschaftlich in den Arm zu nehmen und wenn sie dann immer noch bockt und nichts von ihr kommt, dann würde ich weggehen, damit sie sich selber klar werden kann, was sie eigentlich möchte.

      • >>> Attraktiv wirken? Aha also zum Affen machen. Schreib das doch so.

        Inwiefern machst man sich zum Affen, wenn man freundlich und selbstbewusst bleibt, den Gegenüber mit seinem Verhalten aber trotzdem nicht durchkommen lässt bzw. seine eigenen Wünsche deswegen nicht verändert und trotzdem versucht, dem Gegenüber stets wieder eine Möglichkeit zu geben, einigermaßen gesichtswahrend wieder aus ihrer emotional kindlichen Schmollecke wieder herauszukommen?

        Da die Partnerin ja grundsätzlich ein Mensch ist, den man sehr mag, besteht doch überhaupt gar kein Grund, die Sache weiter eskalieren zu lassen, indem man sich ähnlich wie sie auf eine emotional vorwurfsvolle Ebene begibt und es ihr damit noch schwerer zu machen, aus ihrer sozialen Sackgasse wieder herauszukommen. Denn, wenn man Vorwürfe (= das schmollende Schweigen ist nichts anderes) mit Vorwürfen kontert, dann wäre es abzusehen, dass der Gegenüber noch weniger gesichtswahrend aus der Sache herauskommen kann und dann lieber weiter angreift und die Sache sich gegenseitig aufschaukeln kann (= Negativspirale). Denn auf Vorwürfe reagiert man gewöhnlich nicht mit („Du hast recht und jetzt ist alles wieder in Ordnung).

        Irgendeiner muss daher die vernünftige Person sein, wenn man eine Negativspirale vermeiden möchte. Das bedeutet nicht, dass man selber seine eigenen Wünsche und Standpunkte deswegen aufgibt bzw. sich den Wünschen des Gegenübers unterwirft. Man bleibt lediglich freundlich und bleibt bei seinen Standpunkten, man unterlässt nur möglichst die Dinge, die dem Gegenüber es immer schwerer machen würden, aus der negativ emotionalen Lage wieder herauszukommen und zu einer freundschaftlichen Ebene zurück zu kommen, wo beide Partner dann auf Augenhöhe auf positive Art und Weise für ihre jeweiligen Wünsche werben können und auch grundsätzlich gerne die Wünsche des Partners bei den eigenen Wünschen mit im Auge behalten. Denn Menschen, die man lieb hat und die sich auch lieb bzw- partnerschaftlich verhalten, den macht man in der Regel gerne glücklich, denn gewöhnlich freut man sich dann selber, wenn Menschen glücklich sind, die man sehr lieb hat.

    • I love it. 🙂
      Es ist eben gerade nicht, sich zum Affen zu machen, sondern reifes, auf liebevolle/gute Beziehung hin orientiertes Verhalten. Wer dazu in der Lage ist, also das gelernt hat, der braucht sich nicht auf einen Machtkampf einzulassen, denn er steht drüber. Dadurch verweist er den Konflikt, den der andere im Außen austragen will, in ihn selbst zurück und bietet ihm die Bedingung der Möglichkeit, ihn in einem beziehungssicheren Rahmen („sicherer Raum“) emotional bewältigen zu können, neue Erkenntnisse über sich selbst, den Menschen und gesundes Beziehungsverhalten durch diese Erfahrung zu erlangen und durch seelische/emotionale Blockadelösung aufgrund des selbständigen/inneren Bewältigens an emotionaler/seelischer Schwingungsfähigkeit und Reife hinzuzugewinnen, also daran zu wachsen und somit unabhängiger von anderen zu sein (echtes Empowerment und Emanzipation). Es ist damit Hilfe zur Selbsthilfe. Das kann man aber nur bieten, wenn man’s kann, also selbst stark/reif genug ist und dadurch auch das Vertrauen hat, dass man dadurch, dass das Mädchen in der Frau – und ich rede hier nicht von Schwangerschaft – immer mehr auf Augenhöhe resp. zur Frau und somit an einen heran wächst, nicht unattraktiv für sie wird, denn man selbst achtet auch gleichzeitig auf sich selbst und hat das Vertrauen, zu merken, wann man selbst wieder dran ist, an einem eigenen seelischen Konflikt wachsen zu dürfen (bei dem die Frau dann aus Dankbarkeit und Liebe zu einem, die sie aufgrund solcher Hilfe zur Selbsthilfe entwickelt hat, wiederum bereit sein wird, als Partner die Krise auszuhalten und durchzustehen, soweit dieses Aushalten und Mittragen nicht überstrapaziert wird – das kann man sich vielleicht vorstellen als Räuberleiter, die ihn eine höhere Felsebene erklimmen lässt, von der er dann, wenn er es geschafft hat, sie zu erklimmen und dort festen Stand zu erlangen, seiner Frau wiederum die Hand herabreichen kann, damit sie sich daran emporziehen kann – … einander zu ehren und zu lieben in guten wie in schlechten Zeiten).

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