156 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 234 (25.09.2019)

  1. Ja nee, is klar. Es geht den Vätern ums Geld. Sie wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und diese Mütterlobb<isten wollen das nicht, weil sie dann ja weniger Unterhalt bekommen.

    Man sollte sie mal fragen ob sie dem Wechselmodell zustimmen würden, wenn der Vater immer noch 100% Unterhalt zahlen muss, obwohl er die Kinder die Hälfte der Zeit betreut. Und nach ihrer Antwort dann fragen, wem es hier wirklich ums Geld geht?

  2. Soll der 10-jährige Sohn eines geschiedenen muslimischen Elternpaars traditionsgemäss beschnitten werden? (…) Mit dieser Frage musste sich kürzlich die II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich befassen. Die Mutter plante, in den Sommerferien 2017 in ihrem Herkunftsland dem Sohn gemäss den Gepflogenheiten ihrer Religion die Vorhaut abschneiden lassen. (…) Gegen dieses Vorhaben setzte sich allerdings das Betreuungsteam im Kinderheim zur Wehr, wo der Knabe seit Sommer 2014 gemäss einer Verfügung der städtischen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) untergebracht ist. Die zuständige Person vom Kinderheim betonte, dass das Kind «mehrfach traumatisiert sei, an einer posttraumatischen Belastungsstörung leide und auf sämtliche körperlichen Eingriffe sehr heftig, überreizt, ja panisch reagiere». Auch der leibliche Vater des Knaben war mit den Beschneidungs-Plänen seiner Ex-Frau nicht einverstanden.

    Von der Beiständin der Mutter über deren Vorhaben informiert, beantragte das für die Fürsorgeempfängerin zuständige städtische Sozialzentrum, deren elterliche Sorge einzuschränken, damit die Frau nicht befugt sei, die Zirkumzision durchführen zu lassen. Die Mutter wehrte sich mit der Begründung, dass ihr Sohn von anderen muslimischen Kindern gemobbt werden könnte, und sie befürchte auch eine gewisse Ausgrenzung des Buben durch die Verwandtschaft in der Heimat.

    https://genderama.blogspot.com/2019/09/metoo-placido-domingo-verlasst-new.html

    Unverständlich, dieses Bedürfnis die eigenen Kinder zu verstümmeln.

    • Scheiß auf das Kind, die Mutter würde Kommentare zu hören kriegen und befürchtet, selbst ausgegrenzt zu werden.
      Was ist die körperliche Unversehrtheit irgendeines blöden Jungen im Vergleich dazu, dass eine Frau die Schmach erleidet, nicht im Mainstream mitschwimmen zu können?

      • Mit ganz vielen Konjunktiven, rechtfertigt sie es ihrem Sohn etwas gesundes abzuschneiden und damit unumkehrbare Fakten zu schaffen, mit denen sie selbst aber nicht leben muss.

  3. Placido Domingo hat Auftritte in den USA abgesagt, nachdem Vorwürfe wegen sexueller Belästigung von 20 amerikanischen Sängerinnen (von denen alle bis auf eine anonym blieben) gegen ihn aufgetaucht waren.

    In Europa hat es keine Vorwürfe gegen ihn gegeben; er trat vor Kurzem unter Ovationen in Salzburg auf, Theater in Valencia und Madrid unterstützen ihn ausdrücklich. Anna Netrebko schreibt Auf Instagramm, dass sie sich freut, bald wieder mit ihm gemeinsam zu singen.

    Sind die Frauen in den USA wirklich so viel provokativer als in Europa?

    https://elpais.com/sociedad/2019/09/24/actualidad/1569360974_553684.html

  4. Der rief zum Krieg gegen die Juden auf, vor der Konferenz für die ganze islamische Welt.

    Redefreiheit auch für einen Hitler?

  5. Schon seit einiger Zeit ist DLF progressiver Extremismus in Reinstform. Gestern haben sie sich über das schlimme Oktoberfest ausgelassen, schon eine „einstellige Zahl“ von Belästigungen, Vergewaltigungen, aber das wird ja ohnehin nicht unterschieden.
    Ich nenn DLF nur noch „Deutsche Links Faschisten“, eine so eklige und extremistische Suppe ist das. Ärgert mich jedesmal, für diese Fanatiker Zwangsgebühren zahlen zu müssen.

    • Danke, volle Zustimmung.

      Jeden früh auf dem Weg zur Arbeit, schalte ich da vorbei. Und immer schwanke ich zwischen Langeweile („och neee, schon wieder dieses Thema“) und Wut. Der DLF kann weg!

  6. Die können nur munter drauflos denunzieren. Übermorgen werden sie die gleiche Platte auflegen und so tun, als sei der Feminismus wieder ganz neu erfunden worden. Und dann wird wieder denunziert und gelogen, auf dass sich die Balken biegen.

    Btw: Die unsägliche New York Times ist kürzlich beim Nachtreten in der Sache Kavanaugh ganz übel in die Kacke getreten, dieses Drecksblatt.

  7. Das war schon in der Romantik so, da fing das alles an. Man stellte sich vor, ein Hirte in Griechenland zu sein. Heute ist es der Wolf, den man gerne auf dem Land hätte. Naturromantik.
    Manche Städter holen sich die Natur einfach mit Gärten her, das ist eine ziemlich gute Sache. Es müssen nicht immer Rosen sein, wie früher.

  8. Vor allem ist Thunberg „die Stimme“, nein, die lang ersehnte Messiah der Generation von Lauterbach! Die Heilsbringerin und Prophetin Thunberg steht über aller Demokratie und Vernunft und gibt ihr den künftigen Rahmen vor – wenn es nach Lauterbach geht. Und so wie Lauterbach dürfte vor allem ein überwiegender Teil der Meidenelite denken, queerbeet von Welt und Faz zur Taz und dem Freitag.

    Ein besonderer Moment kollektiven Wahns. Sehen wir zu, dass an ihn in der Zukunft gebührlich erinnert wird und merken wir uns heute die Namen! Vielleicht lernen die Menschen ja doch noch.

    Children of the Grave

  9. Ich hab grade einen revolutionären Gedanken: Transsexualisierung (transgenderism) ist geschlechtliche Aneignung (sexual appropriation)!!!!!!!!!!! (Es sind elf Ausrufezeichen, ohne forcierte Einsen dazwischen, weil dies sonst semiotische Aneignung durch die Ausrufezeichen wäre … Achtung: semiotische, nicht: semitische … naja, wobei … unsere Zahlen sind schließlich von den Arabern … aber bei uns Westlern haben sie erst ihre heutige große globale Bedeutung entfaltet … aber die ist ja männlich böse … meistens — nicht dann, wenn es sich um sich empowernde Frauen handelt, meistens … hach, ist das alles kompliziert¡
    Ach, und „Empowerment“ ist natürlich ebenfalls geschlechtliche, aber auch generationale, rassische und/oder „klassische“ Aneignung (denn Macht ist das originäre Merkmal alter weißer Männer im faschistischen Patriarchat)¡¡¡

    Lasst uns die „Aneignungsgegner“ durch Auslösung kognitiver Dissonanz quälen! 🙂

  10. „Klimaaktivistin Greta Thunberg wehrt sich gegen Hassbotschaften. Sie verstehe nicht, wieso Erwachsene Zeit damit verbrächten, Kinder und Jugendliche zu verspotten.“

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-09/greta-thunberg-aktivismus-klimaschutz-twitter-hassbotschaften

    Sich zu fragen, warum Erwachsene sie zur Heilsbringerin machen, das fragt sie sich nicht?!

    Freilich geht es der „Zeit“ natürlich nur um das übliche progressives Delegitimieren und Denunzieren von Meinungsäusserungen als „Hass“. Die wollen ja, dass alles unterdrückt wird, was nicht ihrer Meinung ist.

    „Ich nehme an, sie fühlen sich einfach ziemlich bedroht von uns.“

    Ja, der apokalyptische Wahn um den Klimawandel bedroht uns alle. Er droht uns die politische Freiheit mit repressiven Massnahmen wie „Notstandsgesetzen“ zu nehmen. Er kann die Welt in Chaos und Krieg stürzen, wozu fanatische Weltuntergangssekten üblicherweise zu neigen, also wahrscheinlich auch in diesem Fall.
    Ein Wahn kommt selten alleine und so wundert es auch nicht, dass die Weltuntergangsjünger Fans vom Iran und seinen angeblichen friedlichen Absichten sind, einem Land mit ausgesprochen apokalyptischer politischer Zielsetzung. Hier kann man den Vernichtungswillen, der in der vorgeblich so friedfertigen Ökologie- und Klimabewegung vorhanden ist wahrnehmen. Jede apokalyptische Bewegung will den Weltuntergang, den sie vordergründig bejammert. Wer nicht die schiere Wut und den Hass Thunbergs in ihrer wahnwitzigen UN-Rede nicht als Ausdruck dieses Willens zur Zerstörung wahrgenommen hat, der merkt wohl auch sonst nichts mehr. Thunberg und die FFF Kids sind jene „children of the grave“, die die Fähigkeit zur Liebe verloren haben und daher scheitern werden. Verantwortlich dafür sind Zeitungen wie „die Zeit“.

    • keine Panik, die Klimafanatiker werden scheitern bei so viel rationalem Widerstand.
      Die Gegner können also ganz beruhigt, sein, die Welt kaputtmachen, das werden ihnen die Klimafanatiker nicht wegnehmen, das können sie ganz entspannt wie bisher selber betreiben.

  11. Die apokalyptische Aussenpolitik von Deutschland umreisst Minister Maas mit dem Sinnspruch:

    „Die Erde brennt lichterloh.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article200969696/Heiko-Maas-Klimawandel-ist-immer-oefter-eine-Frage-von-Krieg-und-Frieden.html

    „….werden die Kriege der Zukunft Klimakriege sein.“

    Und alle religiös-weltanschaulichen Differenzen – auch und insbesondere zum Iran – sind beiseite gewischt! Allzweckwaffe Klimawandel!

    Niemand sollte sich wundern, wenn Deutschland für diese gegenüber der USA feindselige Politik mal die Quittung serviert bekommt. Oder wenn diese Schwäche vom iranischen Regime ausgenutzt werden wird, so lädt Maas ja den iranischen Terror nach Deutschland geradezu ein!

  12. Machen ihre Verbündeten von den Linksprogressiven ja genauso, sich hinter Kindern als Schutzschild zu verstecken, bestes Beispiel ist Greta Thunberg. Die Partei, die das am liebsten und routiniert macht, sind natürlich die Grünen.

  13. „wir waren, wir sind Teil von etwas Großem“

    Alle kollektivistisch-totalitären Bewegungen bauen auf genau diesem Gefühl auf.

    „sorgten für noch mehr Stimmung und Spaß: So verteilte zum Beispiel eine junge Frau umsonst Essen (natürlich vegan) und eine kleine Band spielte am Straßenrand „Bella Ciao“, das Lied der italienischen Partisanen. ….“

    Erschreckender Realitätsverlust…. aber jedem wird das psychologisch klar sein, was hier abgeht. Die halten sich doch tatsächlich für Widerstandskämpfer.

    • Widerstandskämpfer zeichneten sich doch auch tatsächlich schon immer dadurch aus, dass sie flächendeckend von Parlamenten, durch nahezu alle politischen Lager hindurch, gefeiert und bejubelt wurden, von beinahe ausschließlich allen Medien kritikfrei gehypet und in den Stand von mindestens Helden, wenn nicht zum Teil gar in den von Göttern erhoben wurden und in ihrem Vorgehen schier keine Grenzen aufgezeigt bekamen.

      Oder hab ich da was falsch verstanden…? *kopfkratz*

  14. Die linksgressive Presse für die Rechten (Springer) hypt Greta Thunberg bis zum geht-nicht-mehr und unterstreicht in ihrem letzten „Bericht“ über die letzten Ergüsse der Prophetin ….

    https://www.welt.de/politik/article200968338/Greta-Thunberg-ueber-Kritiker-Sie-fuehlen-sich-einfach-ziemlich-bedroht-von-uns.html

    …. „Wer ihr Vorgehen zum Klimaschutz nicht billigt, sei keiner Beachtung wert, schrieb sie.“

    Na hoffentlich bleibt es dabei und die Kritiker landen nicht auf dem Scheiterhaufen. Das ist ja, was man von einer fanatisierten apokalyptischen Bewegung erwarten würde.

  15. Nun gibts als ein impeachmentverfahren gegen Trump.

    Ich hab jetzt gedacht, dass die sonstwas da auffahren werden.
    Aber dann das

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-was-die-whistleblower-affaere-fuer-selenskyj-bedeutet-a-1288695.html

    Man muss das nicht mögen, was die beiden da bereden, wie sie sich gegenseitig beschleimen und jeder den eiegenen Vorteil sucht – aber ist erstmal völlig legitimes diplomatengeschwätz.
    Ich tue mich ziemlich schwer, das skandalöse in diesem Gespräch zu finden.
    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?
    Ich nehme an, es hat was damit zu tun, dass es
    1. Trump ist, der
    2. einen Wahltaktischen Vorteil aus einem möglicherweise korrupten Verhalten eines politischen Gegners wahrnimmt.

    Schon klar, dass Demokraten sowas nieeeemals tun würden.
    Aber ist ja nicht so, dass Trump dabei irgendwelche illegalen Wege wählen würde.
    Er fordert lediglich einen anderen Staatschef auf, rechtsstaatliche Mittel auszuschöpfen.

    Wo also liegt das Problem?

  16. Eine 74jährige(!) afghanischstämmige Frauenrechtlerin und Buchautorin (angeblich mit Bundesverdienstkreuz) hat in Berlin ihren mutmaßlichen Schwiegersohn abzustechen versucht:
    https://www.tag24.de/amp/berlin-schoeneberg-elssholzstrasse-messer-attacke-mord-polizei-haftbefehl-bundesverdienstkreuz-1225651

    Besonders subtil gehen die Afghanen irgendwie nicht vor, sollten Frauen nicht typischerweise sozial oder mit Gift morden?

    Tststs. Die Hintergründe würden mich brennend interessieren.

    • Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das übliche Meucheln der „Familienehre“ wegen, da ist jeder gefragt, egal ob weiblich oder schon älter, das ist heilige Pflicht.
      Überrascht, weil die „Frauenrechtlerin“ sein soll? Bei dem, was heute unter Feminismus läuft, könnte damit auch genausogut Islamismus gemeint sein. Und wenn das Bundesverdienstkreuz vom Präsidenten Steinmeier verliehen wurde, liegt der Verdacht dann sogar noch näher!

      • Na ja, das afg. Frauen Männer messern, ist jetzt schon irgendwie… ungewöhnlich. Gerade bei Frauenrechtlerinnen kann man ja noch zahlreiche andere Geistesstörungen, außer Islam, annehmen…

        • Eine „Frauenrechtlerin“ wäre diese Person für zB „Zeit“ und „Spiegel“ doch schon dann, wenn sie sich für das Tragen des Kopftuches eingesetzt hätte….

  17. Das wird ja Jedem schon aufgefallen sein:

    „Ich kann halt nicht verstehen, wie man einerseits am laufenden Band Sexismus und Frauenfeindlichkeit kritisiert und dann andererseits Musik hört, die das wie kein anderes Genre verkörpert.“

    Die Erklärung ist ganz einfach: es ist Rassismus.
    Rapmusik gilt ja als „schwarze Musik“ und die kann nur gut sein. Für den Umsturz müssen eben Opfer gebracht werden.
    Im übrigen ist man auch doof, wenn man den Linken von heute ihre Menschenliebe abkauft. Das sind alles Misanthropen, die die Menschheit insgeheim und tief in ihrem Herzen auf den Müllhaufen der Geschichte wünschen. Hass, Neid und andere negative Gefühle bestimmen ihre politische Denke. Die Linke muss sich radikal von diesem Schrott befreien, dann geht es weiter und voran.

  18. „drohen mit der Apokalypse“ – wie schon gesagt, die tragen sie im Herzen und so ist das schon ganz gut ausgedrückt so.

    „Derzeit erleben wir im Namen der „Klimarettung“ einen breit orchestrierten Angriff der Gegenaufklärung. Wer stemmt sich dagegen?“

    Der Anreisser ist spannend genug (der Rest ist hinter schnöder Bezahlschranke). Endlich sagt mal Jemand, dass hier eine *Gegenaufklärung* am Werke ist, eine im besten und echten Sinne *reaktionäre* Kraft. Die sich aber für das Gegenteil hält, für progressiv und aufgeklärt. Dass sie den Rationalismus als Werkzeug des heteronormativ-patriarchalen kapitalistischen Imperialismus verworfen hat, weckt in ihr selbst jedenfalls nicht mal den Verdacht mit Haut und Haaren einem haltlosen Irrationalismus anheim gefallen zu sein, der aus dem finstersten Mittelalter stammen könnte (wie die seelenverwandten apokalyptischen Bewegungen damals).

    Also nochmal zum Mitschreiben: wenn man die Idee des „Klimawandels“ nicht in Bausch und Bogen ablehnt – und zwar radikal – dann gibt man diesen Fanatikern schon den einen sprichwörtlichen Finger, der schon zuviel ist. Ich weiss, dass es viel verlangt ist, denn fast jeder ist von der jahrzehntelangen Öko-Propaganda so weichgeklopft, dass man aus Gründen des Seelenfriedens allzugerne glauben würde, dass da was dran ist … Nein, ist es nicht, es ist eine slippery slope in den Weltuntergang und der möge doch bitte wegen Mangel an Beteiligung ausbleiben! Das Leben ist viel zu schön für das.

  19. Aber nur nicht in Palästina. Und erst recht nicht im Iran. Und die Glaubensfreiheit ist natürlich das einzige Individualrecht, welches hochgehalten werden kann…

    Noch haben sie den Deckel drauf, aber der Antisemitismus wird schon noch überkochen und nicht mehr zu verbergen sein, wenn es Krieg mit dem Iran gibt zB.

    • Colttaine könnte mit vollkommen analogen Argumenten belegen, dass es Unsinn ist, einen Hund zu haben. Es gibt NICHTS, was ein Hund einem geben würde. Heck, die können ja nicht mal Motorrad fahren!!

      • Es muss jeder wissen, was er sich zumuten kann oder will! 😉
        Im grunde ist mgtow radikaler Individualismus und nicht mal mit einem Meerschweinchen oder Wellensittich vereinbar.

  20. Das NAZI-Geschwätz vom „Notstand“ muss endlich aufhören! Das ist direkt und unmittebar gegen die Demokratie gerichtet, die wie unter den Nazis mit NOTSTANDSGESETZEN ausgehebelt werden kann – was ja ganz offensichtlich das ultimative Ziel der „Klimabewegung“ ist.

    Jeder, der da mitmacht ist ein Feind der Demokratie, ob er das nun beabsichtigt oder nicht. Aus dem „Spass“ der Erklärung des Notstands wird eines Tages sicher Ernst, wenn die Zeit dafür reif ist. Und reif ist sie, wenn der antidemokratische Begriff „Notstand“ für alle so normalisiert sein wird, dass er keinen Argwohn mehr hervorruft.

    Also die Geschichte ansehen: die Nazis und ihre Notstandsgesetze. Und vielleicht die toxischen Notstands-Ideen des Nazijuristen Carl Schmitt, die anlässlich 9/11 ua in der „Zeit“ ausgebreitet wurden.

  21. Zum ersten Weltkrieg haben sie Jesus zum grossen Nationalisten erklärt und die christliche Lehre so umgeschrieben, dass die Menschen in den Krieg getrieben werden konnten.

    Zum zweiten Weltkrieg war der Führer natürlich der Ausdruck der Göttlichkeit, für die „grossdeutschen“ Kirchen.

    Jetzt ist die progressive Ideologie, Feminismus, Klimawandel und all das das grosse Ding, die Schäfchen in die dritte Vorstellung zu treiben.

    Das Christentum hat sowas von fertig!

  22. In den 1980ern war die Rückkehr des Totalitarismus das beherrschende Thema, vor allem die Wiederkehr des Faschismus. So wurde Ronald Reagan als Cowboy und Nazi dargestellt, erst einmal von extremen Linken. Heute ist das völlig mainstream geworden und die Rückkehr des Totalitarismus geschah so selbstverständlich, dass seine erklärten Gegner ihm selbst den Weg bereiteten, unwissentlich. Nun werden „Bürgerbewegungen“ inszeniert, die wie eine groteske Gesamtparodie auf alle möglichen Systeme – Mao, Kommunisten, Faschisten, Weltuntergangssekten – wirken, um das „Klima“ zu „retten“. Dabei ist das Ziel „nur“ alles bestimmen zu wollen. Reiner Diktatorismus.

  23. die Entstehung der französischen Nation, im ersten Millennium nach Jesus:

    “ Part of the novelty of Michelet’s history of France was that the nation began not with French kings, but with the French people, not Clovis, nor Charlemagne, nor even the “Capetians” but with the people on the fields of the Peace of God in 1000. And this is exactly where Glaber locates them in his most memorable passage on the millennial wave of 1033 that swept from the south up through Burgundy to the “farthest reaches of Francia.” “The assembled raised their palms skyward and shouted Peace, Peace, Peace! They believed that they were making an eternal covenant between them and God.” Not the height, but the nadir of royal power marked the birth of France, marked the big bang of French cultural creativity.“

    http://www.theaugeanstables.com/essays-on-france/paris-notes-fall-1999/

    • Genau, wo ist das Problem? Warum nicht gleich den ganzen Penis abschneiden? Wer nie einen gehabt hat, weiß auch nicht wie es sich mit einem anfühlt, ihr Judenhasser!

      • „ich bin seit dem ich Kind war beschnitten und mir gehts gut“, dabei weiß ich nicht mal zu was die Vorhaut gut ist und wozu man die brauchen kann. Von der Sinnlosigkeit gesundes Gewebe zu entfernen.

        Und so einer nennt sich Sokrates, Homer vielleicht. Homer J Simpson.

        • Die Natur ist ja auch berüchtigt dafür, Energie und Ressourcen zu verschwenden für Organe und Körperteile, die gar keinen Sinn haben und keinerlei Funktion erfüllen. Warum entfernen wir nicht gleich noch viel mehr kurz nach der Geburt vom Körper, was uns irgendwie als unnütz erscheint. Und Achtung: lassen wir uns dabei bloß nicht vom Urteil irgendwelcher Biologen oder Mediziner blenden. Die wollen uns nur auf die falsche Fährte führen, uns vom rechten Weg abbringen.

          Bei dem Twitteruser fällt neben der unglaublichen Ahnungslosigkeit bzgl. medizinisch nicht indizierter Eingriffe auch noch das geradezu zwanghafte „Argumentieren“ mit Strohmännern auf. Jeder, der der Zirkumzision kritisch gegenüber steht, vertritt diese Haltung natürlich nur aufgrund von Antisemitismus… geht es eigentlich noch erbärmlicher? Das konterkariert seine offensichtlichen kognitiven Fähigkeiten nochmals zu seinem Usernamen.

          • Der neueste Trick ist ja, „Antisemitismus“ so umzudefinieren, dass er auch jegliche Abneigung, Kritik, etc des Islam einschliesst. Denn die Moslems sollen die „neuen Juden“ sein, denen der Schutz vor „Antisemitismus“ vor allem zugute kommen soll. Und einen moslemischen Antisemitismus gegen Juden gibt es praktischerweise auch nicht mehr, das ist dann ja eine ganz unbedeutende „innersemitische“ Angelegenheit, die man nicht weiter beachten muss.

          • Ich denke das viele versuchen mit sich selbst ins Reine zu kommen, um nicht verarbeiten zu müssen das die eigenen Eltern, die einen lieben und beschützen sollten, einen aus völlig unnötigen Gründen und ohne auf seine Meinung zu achten, verstümmelt haben.

  24. https://jewishreviewofbooks.com/articles/1534/a-journey-through-french-anti-semitism/

    Ein extrem couragierter Aufsatz, der am Beispiel Chiracs erläutert, wie bigott und höllisch Frankreich ist. Ganz klar: die EU ist völlig gescheitert, wenn eine Flut von giftigen Vorurteilen sich ungehindert von Land zu Land ausbreiten kann: allzu vieles hat Frankeich hier vorweggenommen. Absolut schrecklich und verachtenswert.

    Die neue Formel des ältesten Vorurteils:

    „If Islam is not guilty, Israel is.“

    „I then created the journal Controverses to provide an intellectual haven for writers to say what was impossible to say elsewhere. In 2011, after publishing 18 issues, I gave this up, too. It was not simply the lack of financial means or the aliyah of many of the editors that led me to this decision. I had the feeling that everything had already been said. I drew from this a terrible conclusion: When words no longer carry weight, one can expect violence.“

  25. und Steinmeier sogar zum Arafat-Grab

  26. „Wer den Anhängern einer neuen Klimapolitik religiösen Wahn unterstellt, ist nicht originell. Jede soziale Bewegung der letzten Jahrhunderte hatte eine christliche Unterfütterung. Ob gut oder schlecht.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article200976126/Klimabewegung-Wir-bleiben-der-christlichen-Heilserzaehlung-verfallen.html

    Es ist die Apokalyptik, die Erpressung mit dem angeblich sicheren Weltuntergang, der Folge des Nichtgehorchens sei der als WAHN dargesellt wird und das vollkommen zurecht! Wer so argumentiert wie die Welt hier, zieht den Rest in den Chistentums in einen Dreck, in den das nicht hineingehört. Zumal man gut argumentieren kann, dass die Idee vom Klimawandel eine anti-oder zumindest un-christliche Apokalyptik ist, denn sie hat rein heidnische Götter wie „die Natur“ zum Inhalt. Was die christlichen Kirchen dieser falschen unchristlichen Prophetie der „Klimabewegung“ folgen, bleibt ihr Geheimnis. Vielleicht auch, da ja allgemein gilt, dass die Klimaglaube ganz wissenschaftlich begründet ist. Und da hat die Kirche nunmal erwiesenermassen keine Kompetenz.

    „merkwürdig, eine Bewegung als „Religion“ zu bezeichnen, deren Ursprung so fest in der Wissenschaft verankert ist wie keine zuvor“

    Ist im Stil der Zeit. Überzeitlich aber ist die Apokalyptik und der damit untrennbar verbundene Fanatismus. Dass der Klimawahn auch „etwas von der christlichen Erlösungserzählung hat“, wie …

    „deutsche Bauernaufstände, bürgerliche Revolutionen in England und Frankreich, der Kampf gegen die Sklaverei in den USA, Kapitalismus und Antikapitalismus, Sozialismus und Faschismus, ja auch der Zionismus, die westlichen „Kreuzzüge“ gegen Faschismus, Kommunismus und islamischen Terror,“

    …. ist dahingehend unwesentlich. Man käme der Sache näher, wenn man Klimawahn mit Kommunismus und Naziismus und Islamismus vergleicht, denn hier herrschen überall eine vergleichbare Apokalyptik, ein vergleichbarer Manichäismus und die Unbedingtheit des Willens sich durchzusetzen.

    Dieses Meinungsstück ist ein echtes Armutszeuhnis fehlender Differenziertheit. Bedenkenslose und positive Aspekte des Christentums werden mit den hässlichsten zusammengeworfen, um die Klimabewegung gut aussehen zu lassen. But you can´t put lipstick on that pig.

  27. „mindestens 50 %“

    Es gibt überhaupt keinen Grund, warum die Chefposten nicht zu 100 % von Frauen besetzt werden sollen, Ihr korrupten sexistischen Bonzen! Oder muss man Bonzinnen sagen?!

  28. Moralische Äquivalenz zur Aufwertung eines nazihaften Terrorregimes — das ist deutsche Aussenpolitik heute und die Gemeinwohlmedien verkaufen den Dreck der Öffentlichkeit.
    Und zum Ausgleich glaubt man fest an idiotische Klima-Eschatologien und imaginiert sich in die Rolle des übermenschlichen Weltretters.
    Der andere Ausgleich ist natürlich der, dass man „Antifaschist“ ist und sich an Harmlosigkeiten aller Art abarbeitet, aber dies um so heftiger. Aber nur keinen Krieg mit dem Iran und anderen unmenschlichen Regimes, zu denen muss man ja halten, „aus Gründen“.

    Wie verkommen kann man sein!?!

  29. Hier wird zynisch Politik gemacht, unter dem Deckmantel des Weisskittel!

    Sicher sind die „Ärzte der Welt“ in keinem Flüchtl-Lager der ganzen Welt anzutreffen, wenn sie so hohe Ansprüche haben! Oder will man hier nur wieder auf den sattsam bekannten Tenor hinaus, dass der „koloniale Westen“ am aller-aller-schlimmsten ist?! Sicher letzteres.

  30. Anzeige vor dem Gerichtshof des gesunden Volksempfindens?

    Hey, das ist immer noch ein Rechtsstaat und da muss man eine Stufe höher in der Justiz.

    Wenn ich mir die moralische Verkommenheit in diesem unseren Lande so anschaue, dann ist mir das Gerichtsurteil für eine totale Meinungsfreiheit gesamthaft doch sehr willkommen!
    Gegenüber solchen Ländern wie den USA hat Deutschland eben ein echtes Demokratiedefizit, der erste Zusatz zur Verfassung ist in diesem Untertanenland praktisch unvorstellbar. Insofern hat das Berliner Gerichtsurteil doch ein Eis gebrochen, in richtiger Richtung Meinungsfreiheit. Den links-autoritären Halbfaschisten gefällt das natürlich gar nicht, alles gegen sie gerichtete ist ja „hate speech“ und immer zu zensieren.

  31. „Altbundespräsident Joachim Gauck hat es als „bedrohlich“ bezeichnet, dass „viele in den linksliberalen Kreisen sehr pauschal alles ablehnen und sogar als Gefahr für die Demokratie verurteilen, was rechts von der politischen Mitte oder rechts von der Union ist“.“

    Das sind keine „linksliberalen Kreise“, das sind extremistische autoritäre Kreise, die sich unter dem Banner des kollektivistischen Progressivismus zusammengefunden haben. Deren Feindbild ist alles, was von ihnen verschieden ist, diese Leute sind einfach nur intolerant und hochgradig demokratieunfähig.

    „Altmodische, konservative oder gar reaktionäre Menschen sind nun einmal ein nicht zu übersehender Teil unserer Gesellschaft. Das wird vermutlich so bleiben. Und das erfordert echte Toleranz.“

    Die haben keine Toleranz. Das ist für die Linksautoritären lediglich das, womit nur sie selbst behandelt werden müssen.

    „Es könne nicht sein, dass man aus lauter Angst vor dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit oder des Rassismus kritische Themen nicht mehr ansprechen dürfe.“

    Jede *negative* Aussage, sie selbst oder ihre Verbündeten betreffend, ist für die Linksautoritären automatisch genau das. Und kann auch nichts anderes sein.

    Ob Gauck tatsächlich so ahnungslos ist wie er tut? Es läuft hier alles nur auf ein Schönreden der linksautöritären Halbfaschisten hinaus, die als „Linksliberale“ bezeichnet werden, was ein ein einziger Hohn dieses pseudotoleranten Politgauklers Gauk ist. Der hat seine geistige Heimat DDR vermutlich auch nie verlassen!

  32. Das führt sofort zu einem heftigen Preisanstieg bei Nahungsmitteln. Diese sind ja sehr energieinteniv! Produktion, Auslieferung, usw.

    Die Leute hungern zu lassen ist ja gute kommunistische Praxis, ist auch hier bestimmt beabsichtigt. Hinter den Kiddies stehen ja schliesslich gestandene Maoisten und ähnlich gestählte Übermenschen, denen sollte das im Blut liegen, wie Autonarren das Benzin.

    Die soziale Verträglichkeit, die immer in Bezug auf die Klimapolitikmassnahmen eingefordert wird, ist ein absoluter und zynischer Hohn.

  33. Deshalb glauben diese Deppen ja auch, dass die Volkswirtschaft durch eine „Energie- oder „Klimawende“ wiederbelebt bzw stimuliert werden könnte. Dass genau das Gegenteil der Fall ist, liegt dabei jenseits ihrer Vorstellungskraft. Das ist eigentlich gut so, denn das garantiert ein frühzeitiges Scheitern ihrer grössenwahnsinnigen Gesellschaftspläne.

  34. „Wenn kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würde CDU/CSU einen Prozentpunkt einbüßen – und käme auf 27 Prozent. Die Grünen hingegen wären mit ebenfalls 27 Prozent (plus drei Prozentpunkte) erstmals gleichauf mit der Union …“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article201039652/ZDF-Politbarometer-Gruene-sind-mit-neuem-Bestwert-gleichauf-mit-Union.html

    Deutschland wird dann bald so richtig progressiv! Offenbar will die Mehrheit mit dem besten Gewissen in den Abgrund marschieren. Man sollte sie durch ein Votum für die Grünen dabei unterstützen!

    • Mir fällt v.a. auf, dass evangelisch.de das Gleichnis falsch wiedergibt. 😀
      Es heißt: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich gelangt.
      Es heißt nicht: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher durch ein Nadelöhr geht.
      Dann muss man noch bedenken, dass „Nadelöhr“ evtl. eine Falschübersetzung (oder eine nicht ausreichende Übersetzung der Bedeutungen des übersetzten Wortes) ist. Denn das Wort, das mit „Nadelöhr“ übersetzt worden ist, bezeichnete damals vermutlich denjenigen Stadtausgang, der schmal war, sodass bepackte Kamele dort nicht hindurch passten, sondern nur (ziemlich) freie. Das hatte irgendwas mit Zoll oder so zu tun. Ein (stark) beladenes Kamel — also das eines „Reichen“ — passte durch dieses „Nadelöhr“ nicht hindurch. Nun hat Jesus Christus aber diesbezüglich das Nadelöhr durch den Begriff „Himmelreich“ ausgetauscht. Spirituell gesehen bedeutet es also, dass nur wer nicht (oder nur leicht) beladen – mit Gedanken (Ideologie, Lüge, Sorgen/Angst …), schlechtem Gewissen und/oder mit (Erb-)Sündenlast – ist, ins Himmelreich gelangen kann. Aber wie soll die evangelische Kirche das auch verstehen …
      Es gibt mehrere solcher Beispiele aus dem NT, die nur vor dem Hintergund der damaligen Lebenssituation der Menschen an jenem Orte verstanden werden können, aber mitlerweile in der klerikalen Darstellung völlig entstellt sind, z.B. auch die Stelle mit A der rechten(!) und der anderen Wange [von Untergebenen/Knechten/Mägden, also denjenigen, denen Jesus Christus predigte: dem einfachen Volk] (einfach mal nachdenken! Hinweis 1: die linke Hand wurde nur für Drecksarbeiten wie z.B. Arschreinigung verwendet, war tabu, Hinweis 2: Verletzungen gehen immer mit dem erhöhten Risiko des Befalls mit Keimen – mithin des Todes – einher, Hinweis 3: im Gegensatz zum Schlagen mit dem Handrücken stößt man jemanden beim Schlagen mit der Handinnenseite nicht ins Beziehungsaus (nicht beziehungsverweigernd, als ob man nur ein störendes/ohnwürdiges Objekt wäre), sondern bleibt ihm ggü. offen zugewandt); mit B dem „eine Meile extra Mitgehen [mit römischen Soldaten, ihr Gepäck tragend, die jemanden nur zu einer bestimmten Streckenlänge dazu zwingen durften, weil sie ansonsten selbst (recht drastisch) bestraft wurden]“; und C mit dem Anbieten des letzten Hemdes [für Gläubiger] und gleichzeitigem sich Nacktmachen [vor auch allen anderen] … Nur so viel noch: es waren allesamt als Beispiele gegebene Möglichkeiten von selbstbehelfskreativen Beschämungs-/Sanktionierungs- und Beziehungsgesundungsmaßnahmen im Umgang mit respektlosen, ungerechten, hartherzigen Menschen für Menschen, die sich in niedriger, unterdrückter, ausbeutbarer Position befinden. Das alles ist Ausdruck von Intelligenz und Weisheit, nicht von Ideologie und Dogma. Auch das Gebot, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, ist kein (automatisches) Wohlstandsverbot, da man ja möglichst nicht Fische (Unselbständigkeit/Abhängigkeit), sondern Angel geben und zu fischen lehren (Selbständigkeit/Unabhängigkeit) soll.

      • Sehr treffender Post, dass hier auch der Reiche durchs Nadelöhr soll. war mir gar nicht erst aufgefallen 😀

        Ich finde es allgemein total pervers dieses Gleichnis vor der Zentralbank zu platzieren. Deren schlichte Aufgabe ist ja das Geld für den ganz allgemeinen Wohlstand zu liefern, für den für Alle. Es drängt sich mir damit der Verdacht auf, die wollen dieses Gleichnis, dessen Kern natürlich um das leichte, bzw schmale Gewissen geht wie du schriebst, gegen die allgemeine Wohlfahrt richten, als sollten die Leute wieder wie im Mittelalter in Sack und Asche gehen!
        Natürlich werden sie dabei an etwas ganz anderes denken, nämlich dass die Geldpolitik derzeit polarisiert und die „Schere zwischen Arm und Reich“ grösser macht. Und das wollen sie krampfhaft ausdrücken und ihnen fällt nichts Besseres ein, als das mit dem Nadelöhr und dem Kamel. Und dann wird es einfach passend gemacht. Typisch ideologiegetriebenes Scheuklappendenken.

  35. „Ob ihr es wollt oder nicht.“

    Die wollen es mit Zwang machen.
    Leute, wehrt Euch!

    Wer sich nicht wehr, der lebt verkehrt! Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

  36. Das Thema war NIE eines der Mitte und wurde nicht zufällig in der Subkultur des Linksextremismus gross.
    Jedes weitere Ermutigen des Themas wird nur ein Erstarken dieser antidemokratischer und „radikaler“ Kräfte zur Folge haben, darum: eiskalte Absage an den „Klimawandel“, diese Idee gehört geächtet.

    Leider ist mir klar: Das wird natürlich nicht passieren, die Leute müssen es am eigenen Leibe erleiden, sie glauben zu sehr an den Humbug.

  37. Leider hat Frau Schneider auch keine Ahnung vom „Kapitalismus“, sonst würde sie dem nicht geradezu magische Fähigkeiten zusprechen. Dieses „magische Argument“ geht regelmässig und in etwa so:

    „dass der Kapitalismus mit seinen innovativen Kräften vielmehr unsere einzige Hoffnung ist, den Klimawandel zu bekämpfen.“

    Das ist eine halbgare Vorstellung ohne praktische Vernunft.
    „Kapitalismus“ ist im Grunde lediglich, dass zwei Parteien über ein Produkt und vor allem über einen Preis einigen. Die Natur kann hier naturgemäss keine Partei sein, denn dafür kommen nur konkrete Menschen in Frage! Und die handeln nach ihren Bedürfnissen. Zwar kann man den Leuten einreden, sie bräuchten diese und jenen Produkte, um glücklich und zufrieden zu sein, aber diese Einflüsterung findet schnell ihre Grenzen – der Menschen Wille ist ein Himmelreich, aber leisten kann man sich immer nur wenig. Ein Produkt, welches das Klima schonen oder gar retten würde, hätte keinen echten Mehrwert für den, der es nachfragt, vor allem wenn es Mehrkosten verursachen würde. Es müsste schon eine finanzielle Erleichterung bieten – ein Auto, welches nur noch 1l Sprit auf 100 km bräuchte, wär sowas, denn die laufenden Kosten würden stark reduziert. Wenn das nicht möglich ist oder zu teuer, dann kann der Kapitalismus keine Wunderwaffe sein.

    Insofern haben diejenigen schon prinzipiell recht, die eine dastische Verhaltensänderung durch Zwang wollen, denn das wäre das Mittel der Wahl hier. Akzeptiert man aber die Sinnhaftigkeit der „Klimaziele“, dann muss man am Ende den Zwangsmassnahmen den Vorzug geben. Aus diesem Grunde ist entscheidend wichtig, dass man das Richtige macht, wenn man sich schon so festlegen muss. Und meiner Meinung nach kann man der Prämisse der Autorin

    „wenn man dem Stand der Wissenschaft vertraut, kann man einigermaßen gesichert davon ausgehen, dass es leider tatsächlich nichts zu leugnen gibt.“

    nur vehement widersprechen. Nicht nur aus rein sachlichen Gründen, sondern auch, weil eine Analyse der Geschichte von der Idee des Klimawandels zeigt, dass diese von vorne herein eine rein politische gewesen ist, um einen „Systemwechel“ herbeizuführen. Von der Klimabewegung bleibt am Ende des Tages nichts anderes übrig als die Verortung zu einer jener apokalyptischen Bewegungen, von denen unser Kulturkreis regelmässig heimgesucht wurde, wie von irgendwelchen Wetterkapriolen.

    • „„Kapitalismus“ ist im Grunde lediglich, dass zwei Parteien über ein Produkt und vor allem über einen Preis einigen. Die Natur kann hier naturgemäss keine Partei sein, denn dafür kommen nur konkrete Menschen in Frage! “

      Empfinde ich als ziemlich halbgare Version von Kapitalismus…
      Das fängt schon bei der billigen Vorstellung von „zwei Parteien“ an.
      Bei den meisten „kapitalistishen“ Vorgängen spielt mindestens das Wissen um weitere Beteiligte eine bträchtliche Rolle:
      DSer anderen Anbieter, die das Produkt zu anderen Konditionen anbieten können, was bei der preisgestaltung natürlich mitwirkt – die Kenntnis der anderen Kunden und der Nachfrage, die entweder erlaubt, hart zu zocken, oder aber zwingt, egal zu welchem dumping preis verkaufen zu müssen.
      Immer spielen dritte mit, die das Marktgeschehen beeinflussen.

      Natur braucht in dem Sinne keine Partei zu sein.
      Wenn aber reale Katastrophen Marktwerte vernichten oder zu vernichten drohen, dann hat Kapitalismus ein Interesse, dies zu verhindern, oder sich irgendwie gegen entsprechende Risiken abzusichern.

      Wenn die Risikobewertungen steigen (wir sind wieder bei der Münchner Rück…) werden auch diese Absicherungen teurer – und somit sorgen solche Risikobewertungen dafür, dass ein Kapitalistisches System Anreize hat, seine innovationskraft in eine Bekämpfung des zu schnellen Klimawandels zu investieren.

      Das hat mit „magischem Denken“ nicht zu tun – das ist trockenes kapitalistisches denken.

      Jetzt bracuhen wir nur noch die frage bzw. Feststellung:
      Ist der Kapitalismus besser als andere Systeme darin, innovationspotential bei der verfolgung seiner Interessen freizusetzen?
      Sozialistische Systeme scheitern nämlich u.a. genau daran regelmäßig.

      Insofern, ja, ich teile die Meinung, dass „der Kapitalismus mit seinen innovativen Kräften vielmehr unsere einzige Hoffnung ist, den Klimawandel zu bekämpfen.“

      Die ganzen Planwirtschaftlichen Ideen der Linkenden und Grünenden sind doch für die Tonne – und völlig kontraproduktiv.

      • Ich finde, dass hier auch du verkürzt.

        Ich denke, es ist fatal, hier in Dichotomien zu denken. Weder ist der Kapitalismus ein Allheilmittel, schon gar nicht für Umweltschutz, noch der Sozialismus. Man hatte hier dereinst mal eine ganz gute Idee: man pickt sich aus beiden Extremen die Rosinen raus und versucht durch geschicktes Abwiegen und Vermengen das bestmögliche hinzubekommen. Das nannte sich mal soziale Marktwirtschaft, ist aber leider verkommen zu einer peinlichen Travestie dessen, was es mal sein sollte.

        Der Kapitalismus für sich alleinstehend wird niemals zu den von dir aufgezählten Konsequenzen finden, zumindest nicht rechtzeitig. Denn ein reiner Kapitalismus ist ein radikal individualistisch orientiertes System, in dem, wie du ja durch deine Darstellungen einer Preisgestaltung beschrieben hast, andere Individuen in erster Linie als potentielle Kunden oder – um es etwas polemischer zu formulieren – laufende Geldbeutel gesehen werden. Der Kapitalist denkt auch nicht darüber nach, was in fünfzig oder gar hundert Jahren sein könnte. Er denkt in Geschäftsjahren und da selten weiter als zehn Jahre voraus, schlicht weil sich Marktentwicklungen, ohne das Vorhandensein einer Kristallkugel, gar nicht länger realistisch prognostizieren LASSEN, weil sie viel zu vielen unkalkulierbaren Faktoren unterliegen.

        Dass sich Kapitalisten veranlasst sahen, z. B. so etwas wie Rußfilter entwickeln und herstellen zu lassen, lag maßgeblich daran, dass dies von staatlicher Seite für Firmen zur Vorschrift gemacht wurde, der Bedarf am Markt also gelenkt wurde. Kein Firmenbetreiber hätte sich von sich aus so ein Zeug angeschafft. Also hätte es auch nie jemanden gegeben, der es in großem Maßstab angeboten hätte.

        Die von dir genannten innovativen Faktoren des Kapitalismus sind fraglos unbestreitbar und ein System, in dem jeder einzelne Bürger nur Angestellter in Staatsbetrieben ist, ohne je von eigener Innovation profitieren zu können, stellt verlässlich das Gegenteil dessen dar, aber der Kapitalismus in reiner Form hat nichts, was ihn für Umweltschutzmaßnahmen empfehlbar macht.

        Also, wie gesagt, die soziale Marktwirtschaft war schon eine an sich nette Idee; hätte man ruhig dranbleiben können…

        • „Ich finde, dass hier auch du verkürzt.“

          Ja, tue ich vermutlich.
          Ich habe auf Mängel in seiner Verkürzung hingewiesen und diese illustriert – für diesen Punkt war die verkürzung ausreichend, auch wen sich bnatürlich mehr dazu sagen ließe.

          Deine Verkürzung findet sich bspw. hier:

          „Der Kapitalismus für sich alleinstehend wird niemals zu den von dir aufgezählten Konsequenzen finden, zumindest nicht rechtzeitig. “

          Damit hast du zwar zweifellos recht – hat aber auch niemand behauptet.

          „„dass der Kapitalismus mit seinen innovativen Kräften vielmehr unsere einzige Hoffnung ist, den Klimawandel zu bekämpfen.““,

          also eine Aussage, dass es OHNE den Kapitalismus ausgesprochen schwierig bis undenkbar wird,
          ist eine FUNDAMENTAL andere Aussage als das von dir daraus gebastelte
          „Der Kapitalismus für sich alleinstehend wird niemals zu den von dir aufgezählten Konsequenzen finden“

          Nein, der „kapitalismus allein“ kan und wird derartiges nicht leisten. Die Frage ist, ob man „den Kapitalismus“ als den „Feind“ betrachtet, durch desen Vernichtung man die Probleme beseitigt, oder eher als den Freund, den man bei der Lösung der Probleme braucht.

          Gegen gewisse Formen von „lenkung“ spricht da nichts.
          Wobei ich dabei Lenkungen bevorzugen würde, die Kosten von Umweltbelastungen zum Verursacher zurückgeben – was dann zum entsprechenden wirtschaftlichen Druck führen wird.
          Demgegenüber gehen sozialistisch-planwirtschaftliche korrekturversuche, wie sie die Grünenden präferieren, ganz regelmäßig nach hinten los.

          • „Die Frage ist, ob man „den Kapitalismus“ als den „Feind“ betrachtet, durch desen Vernichtung man die Probleme beseitigt, oder eher als den Freund, den man bei der Lösung der Probleme braucht.“

            Da gibt es für mich bei der Antwort keinen Zweifel: nur der Kapitalismus ist im Gegensatz zum Sozialismus oder Kommunismus in der Lage, schnell die richtigen Antworten zu finden. Wenn der Kapitalismus ein Problem hat, dann höchstens dahingehend, dass durch staatliche oder gar lokale Gesetze eine Wettbewerbsverzerrung entstehen könnte, die die eigene Position schwächt. Sind die Rahmenbedingungen aber für alle gleich, dann gewinnt der, der innerhalb dieses Rahmens das überzeugendste Ergebnis liefert.
            Ein Sozialismus wäre in derselben Situation viel zu träge und durch seine top/down-Strategie kaum in der Lage, die beste Lösung für ein Problem zu finden.
            Die Windkraft z.B. hätte sich nach sozialistischen Grundsätzen niemals – zumindest nicht so schnell – entwickelt.

        • Man könnte allerdings eine andere Verkürzuung ansprechen, die sich im ursprünglichen Zitat findetz und die mir ein STück weit aufstößt:
          Nämlich die unbekümmerte alleinige Zuordnung der „Inovativen Kräfte“ zum Kapitalismus.

          Kapitalismus belohnt Innovation, wenn sie im kapitalistischen Sinne erfolgreich ist. Mit der Hoffnung auf solchen Ertrag wird auch in innovation investiert und innovation ermöglicht, die ansonsten nicht stattfinden könte. Urache der Innvoation ist aber nur zum Teil der kapitalistische Anreiz. Menschliche Neugier und forscherdrang haben darin ihren ganz eigenen originären Platz, der unabhängig vom kapitalistischen anreiz existiert und, ohne die kapitalismus eine sehr altbackene, konservative und innovationsfeindliche Form anehmen würde, die sich durchaus in zahlreichen Betrieben etabliert. So zwingend gehört das also nicht zusammen.

          • „So zwingend gehört das also nicht zusammen.“

            Streng genommen hast Du recht.
            Andererseits braucht auch die menschliche Neugier einen Raum und wirtschaftliche Grundlagen für ihre Entwicklung. Und eine sozialistische Gesellschaft wird/kann nur sehr bedingt solche Ressourcen zur Verfügung stellen.
            Eine Erfahrung, die ich als F&Eler wiederholt gemacht habe (jedenfalls die kapitalistische Variante).

            Damit will ich den Kapitalismus nicht als Ganzes loben, er hat auf anderen Gebieten massive Mängel, aber in Sachen Innovationsfähigkeit schlägt er den Sozialismus lächelnd.

      • @maddes
        Ich wollte den Kapitalismus auf das denkbar einfachste und zentralste Prinzip herunterbrechen und das ist die Zweierbeziehung, in der jeder bestmöglich sein Interesse sucht und idealerweise mit dem besten Kompromiss schliesst. Wenn du diesen Dialog als Monolog simulieren willst (Planwirtschaft) bist du ganz schell überfordert und wirst zur Parteilichkeit neigen und eine Schieflage fabrizieren, mit den notorischen Folgen.
        Der Nachteil des kapitalistischen Aushandelns kommt als Schattenseite seines Vorteils: die Akteure sehen tendenziell nur ein enges Eigeninteresse und nicht den Vorteil von übermorgen. Aber um den zu sehen bräuchte es auch von einer institutionellen Vernunft wie der Wissenschaft geradezu übermenschliche Anstrengungen. Und die mit Zuverlässigkeit zu erwarten ist nicht weniger vermessen als das vom kapitalistischen Handeln zu erwarten. Das ginge nur, wenn eine absolut rigorose und grundehrliche Beziehung zu einer verbindlichen Wahrheit existieren würde. Und die hat unsere Zeit doch ausdrücklich ausgeschlossen! Insbesondere die Progressiven, die jetzt den grossen Unisolo-Konsenz bei der Wissenschaft behaupten. Grotesk.

        Nein. Es ist ganz einfach: ohne eindeutige und schlagende Beweise, ohne eine Wahrheit, die „ins Gesicht springt“ keine drastischen gesetzlichen Massnahmen. Nur das ist vernünftig. Eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie ja jetzt gerne herangezogen, ist unzureichend.

        • „Nein. Es ist ganz einfach: ohne eindeutige und schlagende Beweise, ohne eine Wahrheit, die „ins Gesicht springt“ keine drastischen gesetzlichen Massnahmen. Nur das ist vernünftig. Eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie ja jetzt gerne herangezogen, ist unzureichend.“

          Ich kann dir versichern, dass Versicherungsunternehmen durch und durch kapitalistisch organisierte und denkende Unternehmen sind – so ziemlich das kapitalistischste, was man sich überhaupt nur vortelen kann.
          Vieleicht noch neben der Börse.

          Und beide rechnen ganz überwiegend mit den von dir verpönten Wahrscheinlichkeiten.

          In beliebigen Größenordnungen.

          Die größten Größenordnungen werden dabei von den Rückversicherungen abgedeckt – deren weltweit eine der größten die von mir gerne angeführte Münchner Rück darstellt.

          Natürlich rechnen die mit Wahrscheinlichkeiten bei den Risikoabschätzungen – alles andere wäre grob fahrlässig. Es geht um Milliarden- und Billionenwerte.

          • @maddes, das ist ein unzulässiger Vergleich. Versicherungen verdienen unter dem Strich, gerade weil sie eine Vielzahl von Wahrscheinlichkeiten zu ihrer Geschäftsgrundlage machen und vor allem weil Leute das ganz freiwillig bezahlen.
            Gegen den Klimawandel kann es gar kein solches vergleichbarers Geschäft geben, ganz einfach schon, weil das Schadensereignis nie klar auf diese Ursache „Klimawandel“ zurückzuführen wäre. Das bliebe immer bei einer Form von Pseudokapitalismus, die nur so tut, als würden hier Marktpreise gebildet, wobei diese immer wilkürlich gesetzt werden müssten. Eine Zertifikatehandel um Co2 ist gar nicht möglich und eine ganz offene Einladung zum systematischen Betrug, Preisabsprachen und Manipulation, schlimmer als alles was man so kennengelernt hat (Libor, Repos, etc).

          • „das ist ein unzulässiger Vergleich“

            Du verstehst nicht. Es war kein Vergleich.

            „Gegen den Klimawandel kann es gar kein solches vergleichbarers Geschäft geben, ganz einfach schon, weil das Schadensereignis nie klar auf diese Ursache „Klimawandel“ zurückzuführen wäre.“

            Das ist völlig schnurz. Die Versicherung stellt erhöhte Schäden fest, errechnet höhere Wahrscheinlichkeiten für Schäden, daraus ergeben sich höhere Versicherungssbeiträge.

            Für ihre Abschätzungen verwendet z.B. Münchner Rück sowohl ihre eigenen Schadensberichte, deren trends, sowie die internationale Forschungslage, die sie als relevant einschätzen.

            Für bereits abgeschlossene Versicherungen bzw. Rückversicherungen muss die Versicherung geradestehen, auch wenn sich ihre Abschätzung als zu niedrig erweit – sie muss entsprechenden neueren Abschlüssen kompensieren und erhöhen.

            Für Versicherungsnehmer – und wir reden dabei von Großkunden – steigen damit die Versicherungssummen, was die Attraktivität von bestimmten Investitionen durchaus beeinflussen kann – weil die Risiken zu teuer werden.

            Es ist kein Vergleich. Es ist eine Beschreibung, wie Risikobewertungen von Versicherungen in einem kapitalistischen System Einfluss haben.

  38. Sehr interessant, dass man bei den Katholen gar keine Bedenken wegen der Prophetie hat, nur wegen eines möglicherweise politisch abseitigen Willens.
    Dabei ist das keine Kleinigkeit und um das zweite Millennium sollten die Christen doch ihre eigene apokalyptische Tradition im Auge behalten. Jedem, der sich mit dem Thema ein wenig auskennt, wird ja wissen, dass diese Tradition extrem unrühmlich ist und man auch keine säkulare Variante eines Weltuntergangkults zulassen sollte. Die Kirchen verraten hier die Verpflichtungen aus ihrer eigenen Geschichte.

  39. Ah ja, die „deutsche Kollektivpsyche“ ist natürlich die Vorstellung dieser „kollektiven Psyche“, die im Kopf eines Intellektuellen existiert. Und natürlich nur da. Nicht dass diese Idee an sich sinnlos wäre, aber man sollte aufpassen, diese „Psyche“ irgendwo anders, in der „Realität, zu verorten. Es könnte sonst spuken. Und andere Geister wecken, wie den Zwilling der „Kollektivschuld“.
    Wer sich aber für antiamerikanische Ressentiments interessiert, der sollte nicht nach dem in diesem Kontext unbedeutenden Morgenthauplan fragen, sondern nach der viel bedeutenden verschwörungstheoretischen Trope nach der die US-Amerikaner selbst sowas wie Nazis wären und sich der Nazis nur bedient hätten, um die UdSSR auszuschalten. Und daher die Nazis auch wieder aufrüsteten und nur halbherzig entnazifizierten. Auf diesem Mist schliesslich sind die Vorstellungen eines allgemein westlichen Kolonialismus und Imperialismus gewachsen, der antiweisse Rassismus der „Critical Whiteness“, alles das, was progressive Linke und Islamisten heute so benutzen, um den Westen zu dämonisieren und zu delegitimieren. Weiss Herr Posener von der „Welt“ nichts von dieser Art von „Kollektivpsyche“?

  40. „Wir sollten uns nun aufschwingen zu Schöpfergöttinnen“

    gaaar nicht übrheblich…..

    „Über zwanzig Prozent der Männer gaben an, nur widerwillig Frauen einstellen zu wollen, falls eine enge Zusammenarbeit erforderlich sei. Wiederum mehr als zwanzig Prozent wollten Treffen unter vier Augen mit Frauen vermeiden. Atwater wertete die Ergebnisse ihrer Studie als Rückschritt, als negative Nebenwirkung von #metoo.“

    Sicher eine ganz *unerwartete* Nebenwirkung.

    „In der Debatte geht es nicht nur um sexuelle Gewalt, sondern auch um die Urgewalt der Frau.“

    „Urgewalt“ – sonst stimmts aber im Oberstübchen?!

    „sollten wir uns aufschwingen zu Demiurginnen, zu Schöpfergöttinnen, die sich blaue Blumen ans Revers stecken und Männer offen, im Tête-à-Tête, fragen: Wovor hast du Angst, mein Guter?“

    Der Feminismus findet wieder zurück in den Esoterik-Schoss von New Age? Seine rationalen Argumente sind ja null und nichtig und haben dem Feminismus eine Niederlage nach der anderen eingebracht. Warum nicht gleich auf Wahnsinn durchschalten?! Der Klimawahn hat dem Feminismus jeden Schneit abgekauft, er sieht verdammt alt aus. Fast schon bemitleidenswert.

  41. https://genderama.blogspot.com/2019/09/rechtsausschuss-des-bundestages-lehnt.html

    #10 Im US-Bundesstaat Tennessee wurde ein fünfjähriger, autistischer Junge als Sexualtäter registriert, weil er eine Klassenkameradin umarmte und eine andere auf de Wange küsste.
    https://wjla.com/news/nation-world/family-of-5-year-old-with-autism-says-he-was-punished-for-hugging-at-tennessee-school

    Hm, für 25J auf einer Liste die ihm erhebliche Nachteile bringt, kann das wahr sein? Nach dieser Quelle waren schon 2013 Tausende minderjährige Jungen auf der „Sex Offender“ Liste:
    https://www.hrw.org/report/2013/05/01/raised-registry/irreparable-harm-placing-children-sex-offender-registries-us

    • KRAASS!!!
      Ich wäre definitiv auch drauf gelandet – auch in dem Alter. 😉 Ich hab schon im Kindergarten in der selbstgebauten, total dunklen Höhle ein Mädchen mit Petting bedacht, nur um sie dann, als wir ganz heiß waren (mindestens im wörtlichen Sinne ;-)), mit auf die Toilette zu nehmen. 😀 Kein Ahnung, woher das kam! Es ging alles fast wie selbstverständlich. Gerade als ich es fast geschafft hatte, sie zu überreden, mir doch (auch^^) mal einen Kuss auf den blanken Po zu geben, riss die Erzieherin die Tür zu unserer Klokabine auf: „WAS MACHT IHR DENN HIER?!“, und ich erschreckte mich heftig und wusste nun sicher, dass (meine) Sexualität(slust) böse war.
      Das wiederholte sich später nochmal mit meiner Schwester in der Badewanne zuhause – nur dass ich da irgendwie schon wusste, dass mein Schniedel irgendwie bei ihr unten dran/rein müsste. Geschafft hab ich’s natürlich nicht (Steifheit war ja noch nicht möglich), aber meiner Schwester hat das Gereibe natürlich trotzdem gefallen, wie ich mehrere Monate/ ein paar wenige Jahre später erfuhr (ich weiß nicht genau, wie lange der zeitliche Abstand war), als sie’s nochmal ausprobieren wollte. Aber da war ich schon so geprägt und verängstigt davon, dass unsere Mutter wieder reinkommen könnte, die beim „ersten Mal“ (höhö) noch erschrockener/verärgerter (evtl. (auch) unbewusst eifersüchtig[? bitte keine Fragen dazu, es ist ekelhaft genug]) reagierte, als die Kindergärtnerin es zuvor getan hatte, so dass ich nun meiner Schwester ggü. einfach so tat, als ob ich ihre Bitte nicht verstanden hätte, und beklommen – meinen starken, mittlerweile auch anfänglich erotisierenden und „funktionierenden“ Sexualtrieb unterdrückend – irgendeine Ablenkung veranstaltete. Zum Glück hat’s meine Schwester dabei bewenden lassen, denn sonst weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn ich mit diesem enormen inneren (unbewussten) Konflikt ohne schnelle Ausweichmöglichkeit (da Badewanne) komplett und so direkt konfrontiert gewesen wäre. –

  42. Augstein:

    https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/think-greta

    „Greta und die AktivistInnen – nach allem, was man sieht, sind mehr Frauen darunter als Männer – sagen, man soll der Wissenschaft folgen. Es ist die Wissenschaft, die ihren Überzeugungen solche Sicherheit verleiht.“

    Dass die Wissenschaft ein kolonial-weisses Konstrukt zur Unterdrückung der Menschheit ist, gilt hier also auf einmal nicht! So bemerkenswert, diese „Klimawissenschaft“!

    „„Wissenschaftliche Tatsachen haben eine andere Stellung als kulturelle Wahrheiten“, hat die Deutsche Luisa Neubauer gesagt.“

    Ok, damit fliegen Judith Butler und Konsorten aus dem Fenster. Aber so war es bei den Progressiven ja immer. Heute dies und morgen das, Heute Krieg gegen Ozeanien, morgen gegen Eurasien.

    „Denn Klimapolitik ist Klassenpolitik, und jeder muss sich entscheiden, wo er im Verteilungskampf steht, wenn es darum geht, wem die knapper werdenden Ressourcen unserer Erde zur Verfügung stehen …“

    Der gute alte Klassenkampf wird hier von Augstein exhumiert und diesmal geht er nicht um einen Mehrwert, sondern um die schwindenen Werte.

    „Es ist ja paradox: Der Höhenflug der Grünen ist (vorerst?) genau in dem Moment beendet, in dem die Klimabewegung abhebt.“

    Peak Grüne und Auftritt des weiblichen Kindermessiah, alles zu Peak Prosperity. Und Augstein stimmt seine Harfe dazu an und singt das Hohelied des Kommunismusses.

    „Es gelingt den Grünen offenbar nicht, den Strom der Wut, der aus Gretas Worten spricht, in ihre Mühlen zu leiten.“

    Denn der Weltgeist will die Erfüllung des kommunistischen Traums und Augstein ist sein Prophet.

  43. Gibt Jemand ne Zigarre dem Chris Lindner, der hat raus wie es geht mit der CO-2 Besteuerung. Man setzt einfach die Endmenge fest! Dass darauf noch keiner gekommen ist!

    Danach wird auch Jedem klar sein, wie disaströs die „Klimapolitik“ ist 😉
    Ich denke aber nicht mal, dass Chris Lindner das bewusst ist 🙂

  44. Interessant, denn das scheint wirklich von der Udssr kopiert zu sein, die Assimilationsstrategie.

  45. Die Realität: weniger Katastrophen in 2019

    „The first half of 2019 generated the lowest catastrophe insurance loss for more than a decade. The estimates come in at: US$15 billion (Munich Re), US$19 billion (Sigma), or US$20 billion (Aon). In straight dollar terms, independent of any adjustment for inflation or exposure, this is lower than any year since 2006.“

    https://www.rms.com/blog/2019/09/26/the-year-of-the-kitten/

    „And yet no one seems to want to celebrate it.

    No banner headlines in the newspapers. No speeches at the Monte Carlo Reinsurance Rendezvous.“

  46. „…. ein weiteres Machtverhältnis ist von Bedeutung: „Wenn Yoga aus seinem gesamten spirituellen, historischen und kulturellen Kontext gezogen wird, ist es ein deutlicher Fall von kultureller Aneignung“, sagt Aljets. …“

    https://www.zeit.de/kultur/2019-09/yoga-geschichte-historie-sport-achtsamkeit-spiritualitaet/komplettansicht

    „Janna Aljets ist Advanced Certified Jivamukti Yogalehrerin und unterrichtet seit sechs Jahren in Berlin und Brüssel. Sie verbindet in ihren Workshops die Yogaphilosophie mit Feminismus, kritischer Theorie und postkolonialen Ansätzen. Sie arbeitet für die Rosa-Luxemburg-Stiftung zur sozial-ökologischen Transformation der Automobilindustrie und zur Verkehrswende. Sie engagiert sich zudem seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung.“

    Das Einbetten des Yoga in ihren progressiven bullshittigen Zenfaschismus (Dead Kennedys) ist natürlich KEINE „kulturelle Aneignung“. Das machen nur die anderen.

  47. Das scheint die auch geprägt zu haben:

    Ich bin mir nicht sicher ob ich das tragen könnte, aber meinem Gefühl nach sind diese Frauen da ziemlich schnell ein körperliches Frack.

    • Nicht vom Titel ablenken lassen, aber ich denke das spielt da auch mit rein:

      Kinder sind ein Investment in China und wenn man eine chinesische Frau (oder Mann) heiratet, wird man nur als Tool betrachtet, dass der Familie dienen soll. Und wer nicht „funktioniert“, wird gefixt oder ersetzt.

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