70 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 233 (18.09.2019)

  1. Aus aktuellem Anlass (gab da ja einige Meldungen in Sachen „Altersüberprüfung“) – Warum wird aus ein paar Röntgen-Aufnahmen ein „Eingriff in die körperliche Unversehrtheit“ gestrickt und nach Verboten geschrien, während Beschneidungsgegner irgendwie Nazi sind?

    • Zur algemeinen Info:

      Hier läuft der countdown zu dem event, dass dann dort zu sehen sein wird.

      Ich gehe davon aus, dass die Kandidaten sich mit selbstunterwerfung überbieten werden.
      Die Presse wird sich vor Begeiterung überschlagen.
      Und die Zuschauer sich ihr Teil dazu denken.

      • Update:
        der verlinkte Stream scheint etwas hinterher zu hinken.

        Lifestream beginnt und läuft aber hier:

        Noch vorgeplänkel, die Gastgeberin hält noch einen einleitenden Monolog, die Kandidaten sind noch nicht hereingekommen.

  2. Ziemlich lila, dieser Typ:

    „Vielleicht habe ich bis zuletzt nicht begriffen, was Mannsein bedeutet. Vielleicht musste ich erst von diesem Mischgefühl aus Entsetzen, Scham und persönlicher Betroffenheit überwältigt werden, um zu sehen, was ich immer hätte sehen müssen – aber aus irgendwelchen Gründen nicht sehen wollte.Vielleicht ist dieser Text deshalb notwendig. Für mich. Für alle Männer. Als ständige Erinnerung.“

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/maenner-und-metoo-hoert-zu-seht-hin-rebelliert/25016240.html

    • „Gegen die Vergewaltigungskultur (die es nicht gibt): Warum bekämpfen Männer nicht die Männergewalt?(tun sie doch)

      Schmock

      Wie wäre es denn mit einer Kultur die Gewalt gegen Männer verharmlost und jede Gewalt von Frauen gegen Männer, als irgendwie gerechtfertigt ansieht?

    • „Vielleicht ist dieser Text deshalb notwendig“ – Warum nicht? Vielleicht ist so ein Text notwendig, um überhaupt mal mit irgendwem Händchen halten zu dürfen. Was man natürlich nicht darf. Metoo und so. Aber vielleicht hat man auf dem Weg zum elektrischen Stuhl wenigstens mal das Gefühl, halbwegs angemessen bestraft zu werden. Dafür, dass man nicht noch lauter rumgeheult hat.

    • „Vergewaltigungskultur ist da, wo Männer in Sportumkleiden damit prahlen, Frauen „gefickt“, „verräumt“ oder „weggeflext“ zu haben.“

      Aha. Sex mit einer Frau gehabt zu haben, fällt also auch einfach unter Vergewaltigung. Die Frage, warum Frauen mit solchen Typen Sex haben, stellt er natürlich nicht.

      „Vergewaltigungskultur ist da, wo von Han Solo und James Bond bis zu den Big-Bang-Theory-Nerds am Mythos gesponnen wird, dass das Nein einer Frau eigentlich ein verkapptes Ja-bitte-nimm-mich-hart ist.“

      Ist es nunmal nicht oft so?

  3. Anfang der Woche gab es ja hier und da Meldungen zum Gender-Pension-Gap, zB im Tagesspiegel:

    „In Deutschland erhalten Frauen im Schnitt 26 Prozent weniger Rente als Männer. Das geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie der Universität Mannheim und der niederländischen Tilburg University hervor, aus der die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/140-euro-unterschied-im-monat-frauen-haben-ein-viertel-weniger-rente-als-maenner/25022708.html

    Schaut man mal bei der Uni Mannheim vorbei, erfährt man, daß diese Untersuchung von einer Gender-Professorin kommt:

    “ Unser Forschungs­schwerpunkt liegt im Bereich der empirischen Kapital­markt­forschung. Wir widmen uns insbesondere Fragen der Corporate Finance und Corporate Governance, sowie des Asset Managements. Ein Fokus liegt dabei auf der Erforschung geschlechts­spezifischer Unterschiede an Finanzmärkten: Wie investieren Männer und Frauen ihr Kapital? Verhalten sie sich unterschiedlich und wodurch werden ihre Anlageentscheidungen beeinflusst? Gibt es geschlechts­spezifische Unterschiede hinsichtlich ihrer Einschätzung der Finanzindustrie? Welchen Einfluss haben weibliche Vorbilder auf die Entscheidungen von Frauen?“

    https://www.bwl.uni-mannheim.de/niessen-ruenzi/

    • Oh-ja, wie ungerecht. Frauen zahlen im Schnitt bis zur Rente über 10 Jahre weniger in die Rentenkassen ein wie Männer. Wie ist es da fair, das sie weniger Rente bekommen und das auch noch im Schnitt NUR 5 Jahre länger, NUR 5 Jahre!!? Und das ein Großteil der Frauen Anspruch auf die Hälfte der meist üppigeren Rente ihres Mannes haben, den sie für sich Rentenpunkte haben sammeln lassen, verschweigen wir am Besten auch.

    • Mal sehen, Frauen arbeiten im Schnitt 23% weniger (wurde hier schonmal verlinkt), verdienen dabei im Schnitt pro Stunde 21% weniger (GPG) und haben eine kürzere Lebensarbeitszeit (vgl. @Matte).
      Da sind 26% weniger ein guter deal.

  4. http://archive.is/BWWpz

    Ein Bericht über Lauren Duca die hauptsächlich Twitter-berühmt ist als Feministin hielt an der NYU einen Kurs über „Feminist Journalism“. Im letzten Drittel des Textes wird es interessant denn da berichten ihre ehemaligen Studenten über den Kurs. Sie

    – war ein Bully und hat einen Studenten (oder Studentin) gemobbt
    – war vollkommen unvorbereitet
    – hat den Studenten nur unzureichendes Feedback für ihre Hausarbeiten gegeben.

    Und alle(!) Studenten des Kurses haben sich beim Dekan der Universität beschwert. Auch scheint sie unfähig zu sein eigene Fehler einzugestehen.

  5. Wieso gibt so viele dumme Frauen in wahrnehmbarer Position?

    Aus einem #metoo Artikel
    „Wenn mächtige Menschen Angst bekommen, dass ihnen so etwas auch passieren könnte, dann sagen sie nicht: ‚Oh, das tut mir leid, vergebt mir‚. Sondern sie sagen: ‚Dir zeige ich es‘. Und ich glaube, das ist es, was wir jetzt sehen. Sie sagen: ‚Ich lass Dich einfach nicht mehr in meine Nähe. Dann kannst Du mich auch nicht beschuldigen‘.“
    http://bit.ly/2QeoAk4

    JEDER, der über die metoo-Klinge gesprungen ist, hat um Vergebung gebeten. KEINER fand Gnade.

    Wie kann man das nicht wahrhaben?

    • Julia Kastein vom MDR schreibt vor dem zitierten Absatz:
      “ …alleine in den USA über zweihundert prominente und mächtige Männer ihren Job und ihre Reputation verloren, weil sie Frauen belästigt oder missbraucht haben sollen. Ihre mutmaßlichen Opfer meldeten sich oft erst nach vielen Jahren. Nur in einer Hand voll Fälle wurde bislang Anklage erhoben. Und nur sechs Männer bisher verurteilt, etwa der Schauspieler Bill Cosby. “

      200 einflussreiche Männer mit guten Anwälten haben ihren Job und Reputation verloren, weil sie „belästigt oder missbraucht HABEN SOLLEN“. Sprich um einem Mann das Leben zu zerstören sind keine Formalitäten notwendig außer einem Twitter-Account und eine Behauptung. Buhu nun gibt es eine Gegenreaktion von Männern (!). Weiter schreibt Fr. Kastein: „eine Hand voll Fälle wurde bislang Angeklagt“ ..“Nur sechs Männer bisher verurteil, etwa…Bill Cosby“. Hand=5, verurteilt wurden 6, m.W. war Bill Cosby schon vor MeToo dran.

      Weiter geht’s im Artikel:
      „Und deshalb, glaubt Leanne Atwater, würden Frauen mittlerweile schon im Bewerbungsprozess ausgemustert. Das sei zwar nicht legal, aber auch sehr schwer nachzuweisen. Ein Mann habe ihr eine Mail geschickt und geschrieben, dass das Problem in Wirklichkeit noch viel größer sei.

      „Er meinte, die Leute sagten in einer Umfrage nur, was sie für sozial akzeptabel halten. Er hat mir empfohlen, einen Spion einzuschleusen. Der zuhört, wenn Männer sich alleine unterhalten.“

      Sich als Mann ausgeben, um herauszufinden was die wirklich denken? Ganz so weit will Atwater nicht gehen. Aber die Professorin plant, ihre Befragung im kommenden Jahr zu wiederholen. Dann werde sich vielleicht zeigen, ob das Misstrauen und die Ausgrenzung von Frauen tatsächlich nur eine kurze und heftige Gegenreaktion auf MeToo ist. Oder ob sich der Umgang von Männern und Frauen am Arbeitsplatz doch dauerhaft verändert hat.“

      Die E-Mail eines Mannes wird in die bundesweite Mainstreampresse gehoben, und ein Bedrohungsszenario für „Frauen“ konstruiert. Spione einschleusen um zu erfahren was gesagt wird wenn sich „Männer alleine unterhalten“ wird hier ernsthaft als ein akzeptabler Handlungsstrang betrachtet und nur von „der Professorin Atwater“ als „Ganz so weit will sie nicht gehen“. DAS sollen wohl dann andere machen? Schließlich ist das „Misstrauen und die Ausgrenzung von Frauen“(!) ja eine hinreichende Rechtfertigung. Nächstes Jahr dann auf tagesschau.de „Diese Männer haben in der Umkleide schlecht über MeToo geredet, warum die soziale Ächtung gerechtfertigt ist“

      Du fragst: „Wie kann man das nicht wahrhaben?“ Ich denke diese beiden Frauen können nicht so dumm sein, nicht mal die Vermischung von Anmache, Belästigung und Vergewaltigung wird auch nur erwähnt. Genau dies halte ich für extrem schädlich für echte Opfer. Die beiden und (zu) viele Andere wollen MeToo bestärken die Macht von dieser „Bewegung“ soll nicht verebben. Die sind von der Idee beflügelt einen Mann mittels eines Tweets sozial zu köpfen. Wenn da irgendwie Kritik zu diesen Machttrunkenen durchdringt, muss sie bekämpft werden als ein Angriff auf die „misstrauten und ausgegrenzten Frauen“. In deren Welt sind Worte Macht und Macht sind Worte, und diese werden gezielt eingesetzt, um bestehende Machtverhältnisse umzudrehen. Statt dass man sexuelle u. gesellschaftliche Machtverhältnisse rational analysiert und auflöst um freiere Menschen zu ermöglichen, die sich auf Augenhöhe begegnen, sind die auf einem emotionalen Rachefeldzug der m.E. einiges an verbrannter Erde hinterlassen wird.

    • Der Artikel erhält viel Widerspruch in Kommentaren: „Am 18. September 2019 um 13:43 von Fuzius Kon…de…
      Das nenne ich Gesellschaft zersetzendes Verhalten…, am besten alles reduzieren auf Home Office und hoffen das die Postbotin ne Drohne is…
      Die stärkste Kompatibilität zwischen Menschen wird als Gefahr verdreht…
      Düstere Zeiten…“

      2020 MGTOW erreicht Managerseminare zum Umgang mit Frauen am Arbeitsplatz, halte ich wirklich für eine düstere Zukunft.

      • Dr. Beyer sagt „Dass so viele Männer Angst davor haben, zu Unrecht beschuldigt zu werden, kann mir niemand erzählen. Und falls es doch so sein sollte, wäre es wirklich erschreckend, wie viele Männer Angst vor nichts haben.“

        Frauen tun sowas nicht. Wenn das die Basis allen Glaubens ist, dann kann man den Backlash tatsächlich nicht richtig verstehen.

        Direkt darunter schreibt einer: „Habe es miterlebt wie ein verheirateter Kollege seine Stellung verloren hat weil eine Kollegin was von ihm wollte, er aber nichts von Ihr.
        Sie hat ihn einfach der sexuellen Belästigung beschuldigt.
        Inzwischen wurde diese Frau zwar überführt, der Kollege hatte aber wegen Ihr eine heftige Ehekrise und stand kurz vor der Scheidung. Er hat wieder einen guten Job und redet mit Kolleginnen nur noch wenn Zeugen dabei sind.“
        Das wird den Glauben von Dr. Beyer aber auch nicht erschüttern.

        petraklein schreibt: „Ein guter Freund von mir ist einer der wenigen der schon mehreren Frauen aus häuslicher Gewalt erfolgreich geholfen hat.
        Jetzt ist sein Standpunkt: Nach #metoo helfe ich nicht mehr bei häuslicher Gewalt.
        (…)
        Die Meinung der Menschen die nicht helfen ist mir egal. Aber wenn Männer/Kavaliere nicht mehr helfen besorgt mich das.
        (…) Wir haben durch #metoo Männer verloren die uns Frauen geholfen haben. Wie können wir sie wieder für uns gewinnen?“

        Nur als Denkansatz: Ihr Frauen könntet anfangen, Männern zu helfen, die unter der Gewalt ihrer Partnerin leiden. Vielleicht ist das vertrauensfördernd?

        FuE schreibt: „wenn ich eine Studentin mündlich prüfe, habe ich immer eine Beisitzerin dabei (…).
        Und es kommen durchaus welche gefühlt halbnackt in die Prüfung; im Grunde bin ICH der sexuell belästigte. Aber wenn ich das irgendwo anbringe, kommt sofort „Du sollst denen auch nicht in den Ausschnitt gucken“ (mehrfach wörtlich!).
        Es sind zum Glück nur Einzelfälle (1-2 schwarze Schafe pro Jahrgang); aber eine die Dir Böses will reicht ja.
        Wie ein Kollege von mir mal so schön sagte: „Ich bin nicht frauenfeindlich; ich bin frauenvorsichtig“.

  6. „Poop shame is real — and it disproportionately affects women, who suffer from higher rates of irritable bowel syndrome and inflammatory bowel disease. In other words, the patriarchy has seeped into women’s intestinal tracts. Let’s call it the pootriarchy,“ one paragraph of the story reads.

    New York fucking Times. Die etabliertesten aller Medien tanzen auf den eigenen Gräbern. Die letzten Tage im Meinungsführerbunker.

  7. Neues aus der Berliner Hausbesetzerszene:
    Die bereiten da jetzt gerade ein richtig großes Ding vor. ´

    „Der Aufruf zu Aktionstagen trägt den Titel „Tu mal wat“. In dem Text heißt es: „Widersetzt Euch: Besetzt vom 26. bis 29. September Häuser, Wohnungen, Büros und öffentlichen Raum.“ Wie man das macht, kann man nach Recherchen des Tagesspiegel in Räumen der Technischen Universität (TU) lernen.
    [….]
    Am 22. September soll im Plenumsraum des AStA der TU Berlin zudem ein „Aktionstraining zu Besetzungen“ stattfinden. „Dieses Training ist nur für flint-Personen (frauen, lesben, inter, non binary, trans) gedacht“, heißt es im Aufruf, der dem Tagesspiegel vorliegt. “

    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/die-stadt-der-reichen-sabotieren-aktivisten-wollen-ende-september-in-berlin-haeuser-besetzen/25011608.html

    Ich kannte den Begriff „flint-Personen“ noch nicht. Mal wieder was dazugelernt.
    Und weiße Männer brauchen die anscheinend nicht…..

  8. „Psychologischer Trick überbrückt Geschlechterdifferenz
    Die Bereitschaft von Männern und Frauen, sich im Wettbewerb zu stellen, lässt sich angleichen“

    https://www.mpg.de/12369488/priming-ueberbrueckt-geschlechterdifferenz-im-wettbewerbsverhalten

    Der text beginnt mit dem Glaubensbekenntnis:
    „Frauen sind in der Gesellschaft immer noch benachteiligt, vor allem im Beruf: Sie werden häufig schlechter bezahlt als Männer und haben es schwerer, wenn sie Karriere machen wollen.“

    Damit wissen wir schon mal, dass es hier um Frauen als Opfer geht. So eine Überraschung aber auch.

    Ziemlich am Ende des Artikels:

    „Anders jedoch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich eine Begebenheit vor Augen geführt hatten, in der sie Einfluss hatten: Am deutlichsten änderte sich das Verhalten der Männer. Nur noch 28 Prozent, also signifikant weniger von ihnen wählten die Wettbewerbssituation. Bei Frauen hatte dieses priming den gegenteiligen Effekt, wenn auch weniger stark. Mit 20 Prozent entschieden sich etwas mehr als in der neutralen Gruppe, mit anderen in Konkurrenz zu treten. Die Wissenschaftler erklären diese divergierende Wirkung damit, dass die Erinnerung an eine einflussreiche Situation allen Personen eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ermöglicht. Während das teilweise bei Frauen das Selbstbewusstsein stärkt, hält es Männer eher davon ab, sich selbst zu überschätzen und ein erhöhtes Risiko einzugehen.“

    Auch so ein Klassiker: Die sich überschätzenden Männner, die man zurückfahren muss zugunsten der zurückhaltenden, aber leistungsfähigeren Frauen.
    Aus was begründet sich diese Einschätzung?
    Irgend welche Hinweise aus dem vorliegenden Datenmaterial oder einfach nur Spekulation, weil’s so schön passt?
    Ich vermute letzteres.

    Wurde überhaupt ein Versuch einer anderen Interpretation in Betrachtgezogen?
    Ich schlage z.B. folgende vor:
    Die meisten Männer sind nun mal nicht die Alphas. Und für viele Männer wird „eine Situation, in der sie Einfluss hatten“, insbes. im Beruflichen Umfeld, vielleicht gerade nicht eine Wettbewerbssituation gewesen sein, sondern eine Kooperative. Und diese Erinnerung, die kooperatives verhalten gegenüber Wettbewerb bestärkt, begünstigt deshalb, sich in der nachfolgenden Situation gegen die Wettbewerbssituation zu entscheiden. Hat irgendwer sowas nur ansatzweise in Betracht gezogen?
    Ließe sich leicht überprüfen, indem man die Leute nach der Art der „Einfluss-Situation“ fragt und mit der späteren Entscheidung korreliert.

  9. Wenn man einem Mann ins Gesicht tritt, weil er weiß ist, ist das lustig.

    „my skin has some color“

    White men haben demnach keine Hautfarbe… muss man echt nicht checken.

  10. Ja, komisch wie Geschlechterrollen auf einmal zu mehr Gangkriminalität und -gewalt führen.

    Natürlich nur die Geschlechterrollen von Männern, weil Frauen einfach nichts falsch machen können.

  11. Eine Lehrer

    Dazu auch letztens bei Genderama

    wei Gymnasiasten sitzen an einem der Tische, beide im Maturjahr, und beide haben eine klare Meinung. Die Frage war: Wird man heute in der Schule als junger Mann gegenüber den Mädchen benachteiligt? Die Antwort: Ja, definitiv. „Feminismus hiess einmal Gleichstellung. Jetzt wollen die Frauen einfach so viel für sich herausholen, wie es nur geht“, sagen sie.

    Beide Buben betonen, dass sie für Gleichstellung sind, beide haben Schwestern und Mütter, die arbeiten. Sie wurden erzogen, dass man Frauen ehren und wertschätzen soll. Umgekehrt scheine dies aber nicht der Fall zu sein. Zumindest nicht in der Schule. „Wir werden damit bombardiert, dass man sich als Mann schuldig fühlen muss“, sagen sie. Der Druck komme von Lehrerinnen und Mitschülerinnen. „Dauernd wird man in ein schlechtes Licht gerückt.“ Und besonders die feministisch orientierten Lehrerinnen würden die Buben strenger bewerten.

    (…) „Man spricht immer von Mansplaining“, sagt Grolimund, „aber in der Erziehung betreiben auch sehr viele Frauen Womansplaining.“ Frauen, die ihren Männern nicht zugestehen können, dass sie es anders machen, aber nicht unbedingt schlechter. Dieses Womansplaining kennen auch die beiden Gymnasiasten. Und sie haben genug davon. „Echt, wir haben keinen Bock mehr, wenn wir so behandelt werden.“

    Tatsächlich fühlen sich viele junge Männer überfordert – und lehnen zunehmend ab, was sie als „radikalen Feminismus“ wahrnehmen. Wenn man sie fragt, erzählen sie von Lehrerinnen, die es sich nach schlechten Erfahrungen mit Männern zur Aufgabe gemacht hätten, ihren Schülern solches Verhalten auszutreiben. Von einem Artikel über Alkoholsucht, den sie lesen mussten und aus dem im Unterricht ein männliches Vergewaltigersyndrom hergeleitet wurde. Als wäre jeder Mann ein Vergewaltiger. „Wenn ein Lehrer einen Witz über Feminismus macht, rennen die Mädchen sofort zum Rektor, weil das sexistisch sei. Aber bei solchen Aussagen über Männer wehrt sich niemand.“

    Gerade in den sprachlich orientierten Fächern gehe es immer wieder um die gesellschaftliche Stellung der Frau. „Es ist, als wäre Sexismus ein eigenes Schulfach geworden.“ Männliche Lehrpersonen könnten immerhin ein bisschen nachvollziehen, wie es ihnen als jungen Männern gehe, und hätten mehr Verständnis. Wobei die Mädchen auch dort den Vorteil hätten, sich besser „einschleimen“ zu können.

    [..]

    Ich kann dies mit eigenen Erfahrungen aus deutschen Schulen bestätigen. Die neue Lehrerinnenschaft der letzten fünf bis zehn Jahre hat definitiv ein Problem mit Jungs (nicht alle, aber es sind nicht wenige).

    https://genderama.blogspot.com/2019/09/tages-anzeiger-die-leiden-der-jungen.html

    Da hilft wohl nur noch mehr Mädchenförderung und Kurse in denen Jungen sich kritisch und immer nur kritisch mit ihrer Männlichkeit auseinandersetzen.

  12. Was muss die Politik tun, wenn es zu interkulturellen Konflikten kommt?

    Tony-Blairs-New World-Order-Denkfabrik weiß die Antwort:
    „Schaffen Sie ein neues Gesetz zur Bezeichnung von „Hassgruppen“. Diese neue Stufe der Bezeichnung von Hassgruppen wäre die erste ihrer Art in Europa und würde dazu beitragen, gewaltfreie extremistische Gruppen zu bekämpfen, die bestimmte Gruppen auf der Grundlage ihrer Rasse, Religion, ihres Geschlechts, ihrer Nationalität oder ihrer Sexualität dämonisieren… Die Befugnisse zur Bezeichnung fallen, wie die Verbotsbefugnisse, in den Zuständigkeitsbereich des Innenministeriums und erfordern die Zustimmung der Minister“.“
    Quelle:
    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/grossbritannien-tony-blair-denkfabrik-schlaegt-ende-der-meinungsfreiheit-vor-a3006660.html?meistgelesen=1

    Aus den Augen aus dem Sinn, man muss den Gruppen einfach den Mund verbieten! Das ist eine sehr simple Lösung, wenn auch zweifelsohne nicht populistisch. Ob das bei der ausufernden FB-, Twitter-, google- und youtube-Zensur noch eine Rolle spielt, sei mal dahingestellt. Jedenfalls zielt es auf eine Legalisierung der „du darfst keine Unterschiede erkennen“-Zensur, die bisher eher im privatrechtlichen Graubereich angesiedelt war.

    Sollte man da jetzt eine Verschwörung drin erkennen? Immerhin soll der Tony in der Superloge „Hathor Pentalpha“ sitzen:
    https://faszinationmensch.com/2016/02/01/insider-decken-auf-vom-plan-der-logen-aller-logen-hathor-pentalpha-und-welche-politiker-dabei-sind/

    Aber wie immer man es sieht, es passiert genau das, was voraussehbar war: man nutzt Zuwanderung um zu spalten, man fördert daraufhin die Konflikte (und sei es mit Unterlassung), um dann einen Grund zu haben, die Bürgerrechte zu beschneiden.

    Wer wird am lautesten jammern? Natürlich die Open-Border-Linken, wie fefe, die nicht von 12 bis mittags denken können…

        • Man sehe nur in das Gesicht der Dame.
          Erstarrt vor überforderung lässt sie die Berührung über sich ergehen, gegen die sie sich nicht wehren kann.

          Aber ehrlich und nüchtern betrachtet sind wir uns ja wohl alle klar, dass Trudeau NIEMALS wird NACHWEISEN können, dass die Dame der Berührung ZUGESTIMMT hat.

          Sollte das nach Trudeaus eigenen bisherigen Maßstäben nicht ausreichen, um den Scheiterhaufen zu fordern?

    • Die Linken sind halt Heuchler.
      Nach seinen eigenen Regeln, müsste er jetzt zurücktreten. Hätte das ein Konservativer gemacht, würden die Linken Blut sehen wollen.

      Die Linken sind besessen von Hautfarben und Geschlechter, aber werfen immer zu allen anderen vor, was sie selbst tun.

      • LOL

        Die Süddeutsche rationalisiert darüber, dass es irgendwie unfair ist, wenn die politische Korrektheit am Ende genau diejenigen trifft, die am heftigsten damit austeilen.

        https://www.sueddeutsche.de/politik/trudeau-kanada-blackfacing-1.4607288

        „Leider trifft der totale Anspruch an eine makellose Lebensführung gerade nicht die Trumps und Orbáns, die Putins und Johnsons.“

        […]

        „Aber er hat kein fremdes Land überfallen und niemanden vergewaltigt. Justin Trudeau hat sich vor fast 20 Jahren auf einer Kostümparty als Aladin geschminkt.“

        Und genau sowas verzeihen SJW vom Schlage eines Trudeaus niemals. NIEMALS: So lange sie es nicht selbst sind.

      • Hach ja – und der Tagesspiegel, sonst im Zuge von #metoo auch nicht unbedingt zimperlich mit vorwürfen, findet das auch ganz unfair gegenüber Trudeau

        https://www.tagesspiegel.de/politik/rassismus-vorwurf-gegen-kanadas-premier-trudeau-die-eignung-als-politiker-abzusprechen-ist-absurd/25038496.html

        „Kanadas Premier Justin Trudeau gerät wegen eines alten Kostüms unter Druck. Die Skandalisierung soll wohl vor allem seinen Rücktritt erzwingen“

        Mist aber auch.

        Da hat man jahrelang solche Vorwürfe zu einer scharfen Waffe geschmiedet, und jetzt wird sie gegen einen selbt verwendet?
        Kann man da nicht was dagegen machen?

        „Das hat er mit seiner Entschuldigung und dem Eingeständnis weiterer Vorfälle getan. Damit sollte man es bewenden lassen.“

        Würden wir zwar bei anderen niemals gelten lassen, aber der ist doch einer von den Guten(tm) !

  13. male privilege

    Patriarchat: Eine Gesellschaft, in der Männer immer den einfach Weg haben und alles auf Männer ausgerichtet ist.

    Wie gesagt: Nimm eine Behauptung von Feministinnen und mit dem Gegenteil davon liegst du meist schon sehr Nahe an der Realität.

  14. Thread

    Das wird echt noch interessant.
    In China entwickeln sie Roboter, die komplexe Aufgaben erledigen können und einen Großteil der Jobs, für die man keine große Ausbildung benötigt, weg rationalisieren.

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