„Non-Binary“, „Genderqueer“ und „Gendernonconforming“

Vice erläutert die Begriffe „Non-Binary“, „Genderqueer“ und „Gendernonconforming“:

Are “non-binary,” “genderqueer,” and “gender-nonconforming” all the same?

(…)
There are many people who identify with all of these terms and use them interchangeably. Still, many people primarily or solely identify with only one of these terms. Interpretations about the specific differences between them vary. But one thing always remains true: If you are going to refer to someone’s identity, you should always ask what label they prefer, and stick to that one.

Das lässt bereits erahnen, dass der Unterschied eher Ansichtssache ist, aber er überhöht wird um irgendetwas damit auszudrücken.

What does “non-binary” mean?
The dictionary defines “non-binary” as something that is “not consisting of, indicating, or involving two.” While the term most commonly refers to someone’s gender identity, it can also be applied to many other things. Non-binary or gender-neutral clothing, for instance, is a growing industry appreciated by many, including cisgender folks.

But the term “non-binary” is most commonly used to describe someone’s gender identity when they do not identify within traditional categories of male or female. “The term ‘non-binary’ directly references the gender binary, or the idea that there are only two categories of gender experience,” said Himes. “But non-binary individuals do not operate within that socially constructed reality.”

“I identify as non-binary because I do not identify with either gender,” said Rui, a 19-year-old non-binary college student in New Jersey.

ich hatte ja schon einmal gesagt, dass „Non-binary“ eigentlich eine ideale Phrase ist um sich aus den Privilegien heraus zu stehlen:

Ein „Enby“ zu sein ist aus meiner Sicht fast schon ideal für intersektionale Theorien. Es ist hinreichend unbestimmt, dass einen keiner wirklich widerlegen kann oder einem vorhalten kann, man sei gar nicht wirklich x oder y. Es ist auch nahe genug am Transbereich um sich einer benachteiligten Gruppe zuzuordnen. Es ist somit auch perfekt für männliche Feministen. Sie sind nicht mehr der Feind (=Männer), sondern Enbys und wer sie als Männer sieht, der misgendert sie und ignoriert ihre Deutungshoheit. Fortan muss man nicht mehr männlichen Privilegien entsagen, sondern kann anführen, dass man bestimmte Teile seiner männlichen Identität lebt und andere eben nicht. Letzteres ist schnell gemacht, immerhin hat jeder irgendetwas, was er mag, was eher dem anderen Geschlecht zugeordnet ist.  Das besonders betonen oder ein anderes, dem anderen Geschlecht zugeordnetes Kleidungsstück übergeworfen, schon kann einem keiner mehr was.

Man kann geringste Abweichungen anführen, sich irgendwie in einem Bereich eher an dem anderen Geschlecht orientieren und dann anführen, dass man eben außerhalb der Geschlechternorm ist.

Natürlich gibt es Leute, die sich tatsächlich außerhalb dieser bewegen und für die dieser Begriff dann relativ passend ist, aber er ist innerhalb der Szene auch außerordentlich wertvoll um sich aus der Unterdrückerrolle rauszubewegen.

Eigentlich hat ja jeder etwas, bei dem er nicht absolut im Stereotyp liegt und bei dem er anführen könnte, dass es nicht den absoluten Archetypen „Mann“ oder „Frau“ entspricht. Es wäre interessant bis zu welcher Abweichung man mit „nonbinary“ noch durchkommt.

What does “genderqueer” mean?
According to a history of the term published in them., “genderqueer” originated in activist circles in the 1990s and grew in commonality over the last three or so decades.
“To me, ‘genderqueer’ represents a queering of gender, so to speak,” said Laura A. Jacobs, a psychotherapist who specializes in trans and gender non-binary issues, LGBTQ issues, and other forms of gender and sexual diversity. “It’s a deliberate playing with gender in a very political sense, and being provocative around gender norms to highlight the gender stereotypes of our culture. It is also how I identify.”

Die Genderqueers hätten also in ihrer Nonbinärität noch eine „politische Botschaft“ bzw würden ganz im Sinne von Butler „Genderverwirrung“ stiften wollen und bewußt provozieren wollen. Es dürfte damit auch ein ideales Feld für Narzissten sein, die sich selbst darstellen wollen und hier einen guten Vorwand haben, um andere blöd anzugehen, indem sie sie provozieren.

Cyrus Cohen, who lives in New York City and identifies as non-binary, considers their identity to be a form of genderqueerness. “I define ‘genderqueer’ as an umbrella term that just means ‘not cisgender,’” they said.

But Rui sees it differently: “I don’t use the term ‘genderqueer’ because, to me, that implies more of an oscillation between genders.

NonBinary wäre nach dieser zweiten Definition daher eher „statisch“ während „genderqueer“ mehr fluide ist, indem etwa gerade das gegenderte Verhalten aufgegriffen wird, mit dem man provozieren kann, das nicht erwartet wird

What does “gender non-conforming” mean?
Broadly, “gender non-conforming” defines people who have a gender expression that does not conform to traditional gender norms. Similar to both “non-binary” and “genderqueer,” “gender non-conforming” is also often used as an umbrella term—although it is sometimes also used to refer to people who identify as cis-gender but who dress or behave in ways that defy gender stereotypes.

“The term says, ‘I am expected to be in this box, but I am not going to be in the box because I’m not going to conform to the expectations that are set for me,’” Himes said.

Insofern wäre „Gender nonconforming“ noch eher eine Form des Widerstandes gegen bestimmte Normen, indem man sich eben nicht an diese hält oder evtl nur mit diesen eben nicht übereinstimmt.

Others interpret it with added nuance. “In contrast [to ‘genderqueer’], I conceptualize being gender non-conforming as more rooted in how you’re perceived by others,” Cohen added, “and I tend to use that word mostly in cis spaces, as it invites less questions and is easier for people to understand.”

Das wäre dann also die Aussage „Ich passe nicht in die Geschlechterrollen“ statt „ich bin keines der zwei Geschlechter“ oder „ich provoziere indem ich zwischen den Geschlechtern hin und her wechsele, je nach dem, was andere nicht queere gerade mehr aufregt“. Kann mir vorstellen, dass das eher akzeptiert wird-

“Non-binary,” “genderqueer,” and “gender non-conforming” are just three of many words with which people outside of the gender binary identify. Others include “third-gender,” “genderfluid,” “two-spirit,” “pangender,” and “agender”—each with their own inflections of meaning.

Eigentlich sagen die meisten Beschreibungen in dem Bereich ja nur „Ich weiche mehr oder weniger stark und auf eine bestimmte Weise von dem Mittelwert des typischen geschlechtlichen Verhaltens meines Geschlechts ab“.

Ich vermute mal „Mittelwertabweichler“ wird sich aber nicht unbedingt durchsetzen.

 

52 Gedanken zu “„Non-Binary“, „Genderqueer“ und „Gendernonconforming“

  1. Mir tun die Leute leid, die für sich neue Geschlechter erfinden müssen, um sich interessant zu machen. Und ich kann auch keine geschlechtliche Identität respektieren, die die Leute nicht mal selbst erklären können.

    Das ist eine Wichtigtuerei, bei der unsichere Menschen sich selbst einer Gruppe zuschreiben und von allen anderen verlangen, daß zu respektieren, sonst gibt es einen Twitter Shitstorm.

    Früher hat man sich die Haare gefärbt, bestimmte Klamotten angezogen, Musik gehört und ist Motorrad oder Roller gefahren.

    Heute ist man eben genderqueer, nonbinary oder Pinguin.

    • Warum habe ich damit so ein Problem?

      So wie ich gross geworden bin, hatte man sich anhand gesellschaftlicher Normen respektvoll (oder zumindest höflich) gegenüber anderen zu verhalten. Diese Normen waren allgemein bekannt, oder zumindest einsehbar (Knigge). Es ging dabei auch primär um einen selbst, nicht um die anderen. Also z. B. Man kaut nicht mit offenem Mund oder hält sich beim Gähnen die Hand vor.

      Aber diese Menschen definieren sich selbst in den Mittelpunkt. Man soll ihre egozentrische Identität berücksichtigen. Man soll sie auf bestimmte Weisen anreden (singuläres „they“), sonst begeht man einen Fauxpas und wird mit sozialer Missachtung bestraft.

      Es ist diese aggressive Andersartigkeit, die meine persönliche Freiheit mit ihrer eigenen Identität und selbsterfundenen Verhaltensweisen, die ich ihnen gegenüber an den Tag zu legen habe, einschränkt. Nicht SIE haben sich ALLEN ANDEREN gegenüber ordentlich zu verhalten, sondern andersherum.

      Eine Art egozentrische, intransitive Normenumkehr. Und das empfinde ich als arrogant und selbstherrlich.

      • @Flin:
        „Aber diese Menschen definieren sich selbst in den Mittelpunkt. Man soll ihre egozentrische Identität berücksichtigen. Man soll sie auf bestimmte Weisen anreden (singuläres „they“), sonst begeht man einen Fauxpas und wird mit sozialer Missachtung bestraft.
        Es ist diese aggressive Andersartigkeit, die meine persönliche Freiheit mit ihrer eigenen Identität und selbsterfundenen Verhaltensweisen, die ich ihnen gegenüber an den Tag zu legen habe, einschränkt.“
        ———————————
        Genau darum dürfte es vielen dieser profilneurotischen, „armen Würstchen“ gehen.
        Es ist eine von ihnen vorgegebene „Identität“, die i.d.R. dem Verhalten im Auftreten und der Erscheinung der so agierenden Personen meistens völlig widerspricht, und geradezu „mis-gendering“ provoziert. So kann man dann die „heteronormative“ Allgemeinheit beschuldigen, man würde durch sie zum Opfer gemacht.
        Sozio- und Psychopathen genießen und mißbrauchen in diesem paradoxen „Spiel“ die ihnen zunehmend gesellschaftspolitisch zugeschanzte Macht über ihre Mitmenschen.

        • @Seerose @Flin

          Ja, einerseits ist es ein Machtspielchen.
          Aber „Man soll ihre egozentrische Identität berücksichtigen.“ ist m.E. noch nicht genug, sondern es geht letztlich um die Kontrolle der Fremdwahrnehmung – die soll sich der Eigenwahrnehmung anpassen, wie auch immer diese situativ ausfällt.
          D.h. die erfundene Identität ist die persönliche Identität soll so widergespiegelt werden.
          Sicher, die „aggressive Andersartigkeit“ ist ein Unterscheidungsmerkmal in der Pyramide der Opfer-Olympiade, aber wären sie sich ihrer Identität sicher, wieso sind sie darauf angewiesen, ständig extern validiert zu werden?

          Paradox ist doch auch, eine Mehrheitsgesellschaft zu behaupten, die randständige Identitäten „exkludiert“, zugleich aber eine gesellschaftliche Sonderbehandlung zu fordern, die die individuelle Identität anerkennt, indem deren randständige Merkmale exklusiv herausgestellt werden.
          Wenn alle Stricke reißen, ist die letzte „fallback-Option“ zur Versicherung der eigenen Identität das Geschlecht oder es stehen zur Verfügung die lustigen Geschlechterspielchen.

          Was wäre ihre „Identität“ denn noch wert, würde sich morgen das „normative“ in der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft in Luft auflösen?
          Nichts mehr.
          Ihr aufgeblähtes Ego ähnelte einem Ballon, aus dem man die Luft herausgelassen hat.
          Das sind Hascherl, die ihrer Identität höchst unsicher sind.

          • @Crumar:
            Ja, genau wie Du es so zutreffend charakterisierst, ist es:
            „es geht letztlich um die Kontrolle der Fremdwahrnehmung – die soll sich der Eigenwahrnehmung anpassen, wie auch immer diese situativ ausfällt.“
            Wobei ich den Aspekt des „Absurden“ als wesentlich und bezeichnend in diesem „Spielchen“ noch gerne ergänzend hinzufügen möchte, d.h. ich würde Deine Aussage wie folgt ergänzen:
            „.., wie absurd auch immer diese situativ ausfällt.“
            Das intersubjektiv Wahrnehmbare soll keinen Geltungsanspruch mehr besitzen dürfen; den Allein-Vertretungsanspruch soll nur mehr die i.d.R. völlig substanzlose mäandernde bis hyperventilierende „Stimmungs-Identität“ ausfüllen, eines sich als mehr oder weniger exotischer Paradiesvogel gebenden „Clowns“.

          • @Seerose

            Schön gesagt: „Das intersubjektiv Wahrnehmbare soll keinen Geltungsanspruch mehr besitzen dürfen; den Allein-Vertretungsanspruch soll nur mehr die i.d.R. völlig substanzlose mäandernde bis hyperventilierende „Stimmungs-Identität“ ausfüllen“.

            Handelt es sich um „absurde“ oder nicht doch um nachvollziehbare Gedankengänge?

            Spekulativ politisch: In der Scharlatanerie von Lyssenko unter Stalin steckte die „Utopie“ einer schranken- und grenzenlos veränderbaren, „konstruierbaren“ Umwelt, in der Stalinschen die der schranken- und grenzenlos veränderbaren Gesellschaft samt dem „neuen Menschen“.

            Gesetzt dem Fall, wir entziehen dem Individuum diese „Utopie“ und konfrontieren ihn mit seiner Ohnmacht, gesellschaftliche Prozesse verändern zu können, stehen diese ihm quasi feindlich gegenüber (als heteronormative Mehrheitsgesellschaft bspw.).
            Zugleich wird die Veränderungsperspektive ganz auf ihn selbst als Individuum übertragen, was die neoliberale Ideologie verstärkt.

            So scheint ihm das einzige, worüber er ganz verfügen kann und was zu verändern ist nur noch die eigene Person, die eigene Identität.
            Die „Spielwiese“ ist die Bastelbude der eigenen Identität, weil eine Alternative nicht existiert.

            Die Ironie: Ob die Antwort/individuelle Lösung als „substanzlos mäandernde bis hyperventilierende „Stimmungs-Identität“ in diesem Schema „konform“ oder „rebellisch“ ausfällt, ist für die Akzeptanz des Grundschemas völlig egal.

            Beim nächsten Punkt, nämlich dem „intersubjektiv Wahrnehmbaren“ frage ich mich, ob ein solches Individuum „Intersubjektivität“ überhaupt wahrnimmt. Ich weiß, ich war immer derjenige, der mit dem Befund „Narzissmus“ hausieren gegangen ist.
            Inzwischen frage ich mich, ob Narzissmus einfach die Begleiterscheinung gesellschaftlicher Zerfallsprozesse ist, in der nicht nur eine Individualisierung – unter genannten Vorzeichen – als Zumutung scheitert, sondern in der sich Individuen zusehends als isoliert und ohnmächtig empfinden.

            Wie sang doch Bob Dylan so schön: „When you have identity, there is nothing more to lose.“ 😉

          • Aber wenn die intersubjektiv wahrnehmbare Identität keine Rolle mehr spielt, nicht definiert ist und beliebig wähl- und änderbar, dann verliert sie doch auch ihre Bedeutung im gesellschaftlichen Kontext.

            Eine geschlechtliche Identität, die frei wählbar, fluide und mäandernd ist, hat keinerlei Bedeutung. Sie kann auch nicht als Ausgangspunkt für eine Sonderbehandlung genutzt werden. Das wäre ja so, wie wenn man die Haarfarbe als Anlass für einen Gesetzestext nutzt. Sozialhilfe, heute nur für Rothaarige.

            Aber vielleicht ist das ja auch der Plan. Die geschlechtliche Identität erst ad absurdum zu führen und in ihrer Bedeutung auf null zu reduzieren, um dann weibliche Verhaltensweise zum anzustrebenden Idealzustand zu erheben und Abweichungen davon zu bestrafen. Wie heute bereits in der Schule.

          • @Flin

            „Eine geschlechtliche Identität, die frei wählbar, fluide und mäandernd ist, hat keinerlei Bedeutung.“

            Ja, das ist völlig richtig.
            Aber ich frage mich, ob das „theoretische Ideal“ nicht hinterrücks in der Praxis torpediert wird.
            Findest du es nicht extrem auffällig, wie viele Männer heute Bärte tragen?
            Wenn die Selbstvergewisserung der geschlechtlichen Identität nicht über die Biologie läuft, warum sprießt dann „zufällig“ die Gesichtsbehaarung, also ein männliches Alleinstellungsmerkmal?

            Was ich im Feminismus neuerdings lese, spitzt sich hier so zu: „Ein radikal feministischer Blick schafft Klarheit: Alle Produktion gründet sich auf der Reproduktion, die ihre Dauer und Möglichkeit bestimmt. Bevölkerungen am Leben zu erhalten, ist nicht von der Natur gegeben, es ist nichts Spontanes, das durch die Anstrengungen von Millionen und Abermillionen Frauen (!!!) verwirklicht wird.“

            Titel des Artikels: „Die Produktion des Menschen durch Frauen“ (!!!) S. 652-653 in „Wege des Marxismus-Feminismus“ Frigga Haug (Hg.)

            Es ist nicht nur so, dass damit Marx auf den Kopf gestellt wird, sondern der „radikal feministische“ Blick ist ein biologischer. Denn wird tatsächlich verwirklicht, dass sich Männer und Frauen 50/50 Haus- und „care“-Arbeit teilen, dann kann sich „am Leben zu erhalten“ nicht allein auf Frauen beziehen. Sondern mit „Leben“ ist die generative Potenz von Frauen gemeint – also ein weibliches, biologisches Alleinstellungsmerkmal.

            Auch diese Wendung halte ich für nicht wirklich zufällig.

            „Aber wenn die intersubjektiv wahrnehmbare Identität keine Rolle mehr spielt, nicht definiert ist und beliebig wähl- und änderbar, dann verliert sie doch auch ihre Bedeutung im gesellschaftlichen Kontext.“

            Dann hätten sich sich in der Tat „zu Tode gesiegt“.
            Wenn sich alle identitär unterscheiden, taugt Identität nicht mehr als Unterscheidungsmerkmal.

            „Die geschlechtliche Identität erst ad absurdum zu führen und in ihrer Bedeutung auf null zu reduzieren, um dann weibliche Verhaltensweise zum anzustrebenden Idealzustand zu erheben und Abweichungen davon zu bestrafen.“

            Dass letzteres läuft, lässt sich aus ersterem nicht herleiten.
            Der Streit, ob eine Transfrau eine Frau ist, geht ja gerade darum, ob es überhaupt eine biologische Grundlage für eine weibliche geschlechtliche Identität gibt.
            Nach der neuesten Theorie gibt diese nicht, womit ihnen auch verwehrt ist, „weibliche Verhaltensweisen“ anders als stereotypisch; also als „so genannte“ zu sehen.
            Demzufolge kann es eigentlich auch keinen Idealzustand geben, der sich auf „Weiblichkeit“ beruft, da diese Identität „nicht definiert ist und beliebig wähl- und änderbar“.
            Du musst nur die Zauberworte sprechen: „Du hast gar keine Vagina!“ und prompt verwandelt sich eine Frau bspw. in einen Schellfisch.
            Und der ist sehr lecker! 🙂

          • @_Flin_:
            „Aber wenn die intersubjektiv wahrnehmbare Identität keine Rolle mehr spielt, nicht definiert ist und beliebig wähl- und änderbar, dann verliert sie doch auch ihre Bedeutung im gesellschaftlichen Kontext.
            Eine geschlechtliche Identität, die frei wählbar, fluide und mäandernd ist, hat keinerlei Bedeutung. Sie kann auch nicht als Ausgangspunkt für eine Sonderbehandlung genutzt werden. Das wäre ja so, wie wenn man die Haarfarbe als Anlass für einen Gesetzestext nutzt. Sozialhilfe, heute nur für Rothaarige.
            Aber vielleicht ist das ja auch der Plan. Die geschlechtliche Identität erst ad absurdum zu führen und in ihrer Bedeutung auf null zu reduzieren…“
            ———————————————-
            Das ist von Dir zutreffend geschlußfolgert worden: die Basis für die Auflösung jedweder sozialer Gemeinschaft, nicht mehr über die Beschränkungen des atomisierten a-sozialen Individuums hinaus wirksam werden zu können; das Individuum, das sich dann in der ihm eigenen Idiotie der Beliebigkeit und Maßlosigkeit hoffnungslos selbst verloren hat!
            Und es ist sehr naheliegend, daß genau das die Absicht ist für die topdown verkündete und weltweit sukzessive umgesetzte „Große Transformation“ in Gestalt des GenderMainstreaming/ des Gender-Wahnsinns.
            Auch die Feministas sind so gesehen nur passager „Mittel zum Zweck“.

      • Zum Glück gibt es diese Art Spinner (zumindest außerhalb des Reichs-Hauptslums) nur in homöopathischen Dosen, man kann sie einfach ignorieren und ihnen aus den Weg gehen, zumal es sich eh meist nur um Studenten oder anderweitig von Arbeit und nützlicher Tätigkeit freigestelltes Volk handelt…

  2. Ich vermute, sobald man die Begriffe klar definiert und mit Eigenschaften belegt, werden sich welche wieder eingeschränkt fühlen und was neues erfinden, das in der Unterdrückreihenfolge, noch eine Stufe mehr unterdrückt ist.

  3. Das größte Problem, das ich mit diesen Begriffen habe, ist der Umstand, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich nicht zu einem der beiden Geschlechter zuordnen lassen. Imtersexualität ist real und keine Fantasie. Ich habe daher kein Problem jemanden als „non-binary“ zu akzeptieren – vorausgesetzt, er ist es wirklich.
    Ist einer aber männlich oder weiblich und bezeichnet sich als „non-binary“, weil er in unserer permissiven Gesellschaft keinen anderen Weg findet, um sich interessant zu machen – nun auf dieses Spiel lasse ich mich nicht ein. Fakten und Gefühle sind nicht dasselbe. Wenn jemand behauptet „non-binary“ zu sein, ist das eine prüf- und messbare Behauptung.

          • Soweit ich weiß, ist Transsexualität medizinisch/psychologisch messbar. Ob es wirklich Menschen gibt, die ernsthaft davon überzeugt sind, intersexuell zu sein obwohl sie körperlich Mann oder Frau sind, weiß ich nicht.

          • Originär transsexuelle Menschen (Neuro-Genitales-Syndrom=NGS) verorten sich eindeutig männlich oder weiblich, d.h., sie unterscheiden sich von „non-binaries“, so wie fast alle anderen Männer und Frauen auch!

          • @Adrian:
            „Soweit ich weiß, ist Transsexualität medizinisch/psychologisch messbar. Ob es wirklich Menschen gibt, die ernsthaft davon überzeugt sind, intersexuell zu sein obwohl sie körperlich Mann oder Frau sind, weiß ich nicht.“
            ——————————-
            Bis heute gibt es noch kein Messverfahren, daß Transsexualität von außen „objektiv“ unzweifelhaft bestimmen läßt. Im Begleit-therapeutischen Prozeß kommt es wesentlich darauf an, die Reflexionsfähigkeit der Betroffenen zu stärken, um so weit als möglich sicher zu gehen, daß der Mensch sich selbst (und dem B.-Therapeuten) gegenüber ehrlich und wahrheitsgemäß über die Gegebenheiten seiner Personalen Geschlechts-Identität (PGI) Klarheit herstellt, um eigenverantwortlich medizinisch-somatische Maßnahmen angemessen umsetzen zu können.
            Regretments und „Regretter“, die detransitionieren belegen, daß sie einen für sich mehr oder weniger fatalen Schritt zu weit gegangen sind, und ganz offensichtlich nicht transsexuell sind/waren.
            Die Vielzahl der post-operativ in ihrem weiteren Leben glücklich, erfolgreich und zufrieden lebenden ehemaligen transsexuellen Menschen, die i.d.R. bei unauffälligem passing „stealth“ leben, findet keine öffentliche Wahrnehmung und ist dementsprechend auch nicht „präsent“ (vorhanden).
            Genau diese Lebensschicksale bestätigen aber das Vorhandensein und die für diese Menschen zutreffenden Gegebenheiten und medizinisch-somatischen Behandlungs-Notwendigkeiten einer vordem vorliegenden Neuro-Genitalen-Intersexualität, wovon Prof. Milton Diamond ausgeht.

          • Ich würde Transen mit rein nehmen. Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Diese Phänomene gäbe es alle auch, wenn es nie einen Feminismus gegeben hätte. Sie nur deswegen abzustreiten, weil die Femis sich ungebeten als deren Fürsprecher aufspielen, geht zu weit. In einer offenen, toleranten Gesellschaft sollten wir diese Lebensformen akzeptieren. Eine offene und tolerante Gesellschaft wäre gleichzeitig eine in der Feminismus nichts zu melden hat.

          • @Anorak2:
            „Ich würde Transen mit rein nehmen. Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Diese Phänomene gäbe es alle auch, wenn es nie einen Feminismus gegeben hätte. Sie nur deswegen abzustreiten, weil die Femis sich ungebeten als deren Fürsprecher aufspielen, geht zu weit. In einer offenen, toleranten Gesellschaft sollten wir diese Lebensformen akzeptieren.“
            ————————————-
            Die Kommentar scheint nicht böswillig gemeint zu sein. Ich nehme an, daß Du mit „Transen“ transsexuelle Menschen meinst. Für diese ist aber „Transen“ mit Sicherheit ein ebenso schlimmes und beleidigendes Wortungetüm wie „Nigger“ für „people of colour“ – oder verdienen transsexuelle Menschen nicht den gleichen Respekt, nur weil sie eine verschwindend kleine Minderheit sind, die sich nicht lautstark dagegen auflehnt?!
            In der Tat gab und gibt es das Phänomen der Transsexualität über alle Epochen und Kulturen hinweg, und ist schon allein deshalb nicht vom unzulässig vereinnahmenden und dekonstruierenden Feminismus abhängig.
            Es handelt sich bei Transsexualität aber auch nicht um die „Entscheidung für eine Lebensform“. Transsexuelle Menschen sind vielmehr bestrebt, ihre Neuro-Genitale-Intersexualität mithilfe medizinisch-somatischer Maßnahmen so weit als möglich zu überwinden.

          • @Seerose
            Ich bin aus Überzeugung politisch unkorrekt. Welche Bezeichnung gerade für eine Gruppe als korrekt gilt und welche nicht, ist mir völlig egal, davon abgesehen würde es erhebliche Mühe kosten immer auf dem laufenden zu bleiben. Eine beleidigende Absicht ergibt sich nicht aus der Wortwahl, sondern der Absicht des Sprechers/Schreibers. Welche Absicht jemand dabei hat, entnehme man dem Inhalt des Gesagten, nicht seinem Vokabular. In welche Richtung meine Absicht geht, sollte hier über jeden Zweifel erhaben sein.

          • @anorak2:
            „Ich bin aus Überzeugung politisch unkorrekt. Welche Bezeichnung gerade für eine Gruppe als korrekt gilt und welche nicht, ist mir völlig egal,..“
            —————————————-
            Es geht gar nicht um politische Korrektheit! Wenn Du von „Transen“ sprichst, dann verwendest Du einen wertenden Begriff, der sprach-konventionell eindeutig konnotiert ist. Muß das sein oder warum kannst Du es dann nicht bei dem nicht-wertend neutralen Begriff „Transsexuelle“ belassen?!
            Es geht hierbei vielmehr um eine Frage des Anstands und der Würde, und der eigenen Differenzierungsfähigkeit und -Bereitschaft!

          • @Seerose

            Siehst du da geht es schon los 🙂 Ich empfinde Transe nicht als abwertend, sondern als das normale umgangssprachliche Wort; und es gibt auch Transen die es selbst verwenden.

            Zwar gibt es explizite Schimpfwörter, die man nicht harmlos verwenden kann, dein Beispiel Nigger ist eins. Solche Wörter sollte man in der Tat nicht benutzen. Aber Transe ist kein Beispiel dafür, und deswegen ist das keine passende Analogie.

            Nun ist es so dass bei „diskriminierten“ Gruppen (und nicht nur bei denen) jede überhaupt existierende Bezeichnung schon mal von irgendwem irgendwann abwertend gebraucht wurde, so dass es keine mögliche Wortwahl gibt bei der sich nicht hypothetisch irgendwer auf den Schlips getreten fühlen könnte. Wenn man so denkt, wird Sprache zum Minenfeld wo jeder Schritt ein möglicher Tabubruch ist.

            Da mache ich nicht mit, sondern verlange von anderen das Mindestmaß Wohlwollen, nicht anlasslos böse Absichten zu unterstellen wo keine sind. Ich bin nicht bereit, mir von Dritten Sprachtabus auferlegen zu lassen, und weise es zurück dass Dritte mir unterstellen was ich gemeint hätte, insbesondere nicht auf ausdrückliches Dementi meinerseits.

            Denn das gäbe Dritten die Macht, mir und anderen willkürlich beliebige sprachliche Tabus aufzuzwingen; und das ist dann genau das Phänomen was man PC nennt. Natürlich geht es den Verfechtern dabei nicht wirklich um Anstand, Würde, Höflichkeit , sondern um die Macht über das Verhalten anderer Menschen selbst. Die sollen sie nicht haben, und deswegen ist es legitim ihre Vorschriften zu ignorieren. Einfach auflaufen lassen.

          • @anaorak2:
            „Siehst du da geht es schon los Ich empfinde Transe nicht als abwertend, sondern als das normale umgangssprachliche Wort; und es gibt auch Transen die es selbst verwenden.
            Zwar gibt es explizite Schimpfwörter, die man nicht harmlos verwenden kann, dein Beispiel Nigger ist eins. Solche Wörter sollte man in der Tat nicht benutzen. Aber Transe ist kein Beispiel dafür, und deswegen ist das keine passende Analogie.“
            ———————————–
            Wenn Du Dich in der Orwellsprache 2019 auszudrücken beliebst, dann verstößt Du damit auch überhaupt nicht gegen die PC, d.h. Du bist auf der Seite der „Guten“, ein echter Gutmensch sozusagen; Glückwunsch!
            Wie Du auch im Einklang mit PC richtig bemerkst, ist „Nigger“ heutzutage political incorrect, und gehört zu den „explizite(n) Schimpfwörtern, die man nicht harmlos verwenden kann“. Das war nicht immer so, wie wohl der Begriff ja ursprünglich auch „nur ein Kürzel“ für Menschen negroider Hautfarbe bezeichnete.
            Der Begriff „Transe“ ist ein demgegenüber ein sehr junger Begriff, den es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Er ist eng verbunden mit perversen Porno-Phantasien für eine zahlungskräftige und -willige Kundschaft.
            Ob gossensprachliche Begriffe für Dich die geeignete Sprache sind, um transsexuelle Menschen, die schon seit langem SO bezeichnet werden, gossensprachlich und PC-mäßig unanstößig als „Transen“ zu bezeichnen, darfst Du gerne „frei“ entscheiden. Argumentiere dann aber bitte nicht damit, daß Du ein „Rebell“ gegen PC bist!

          • @Seerose

            „Orwellsprache 2019“

            Gleich so schweres Geschütz? So richtig hast du darüber aber nicht nachgedacht, was. Wer von uns beiden möchte anderen Sprachvorschriften machen und wer nicht?

            „Der Begriff „Transe“ ist ein demgegenüber ein sehr junger Begriff, den es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Er ist eng verbunden mit perversen Porno-Phantasien für eine zahlungskräftige und -willige Kundschaft.“

            Sei besser vorsichtig mit solchen Erklärungsversuchen, es könnte peinliche Rückschlüsse zulassen :). Meine Assoziationen sind völlig andere und übrigens älter, was deine Erklärung falsch scheinen lässt: Ich habe die Wörter „Transe“ und „Tunte“ zuerst Mitte der 1980er Jahre von diesen selber gehört, das sind für mich seitdem die gängigen Bezeichnungen. Es gab auch die ironische Bezeichnung „Transenstrecke“ für die Transitautobahn durch die DDR, aber das nur am Rande.

            Zurück zum Thema: Du machst hier genau das was ich oben als „politisch korrekt“ beschrieben habe. Du interpretierst nach deinem eigenen Gutdünken was ich angeblich gemeint habe und wirfst mir deine eigenen Erfindungen vor, dabei total ignorierend was ich ausdrücken wollte, meine mehrachen Widersprüche ebenfalls nicht zur Kenntnis nehmend. Das ist ziemlich unfair. Wann würdest mit den Vorwürfen und Unterstellungen aufhören – wenn ich deine Autorität anerkenne und mich deinen Sprachvorschriften unterwerfe?

            „Argumentiere dann aber bitte nicht damit, daß Du ein „Rebell“ gegen PC bist!“

            Tu ich doch gar nicht. Wenn ich dir vorschreiben wollte wie du dich ausdrücken sollst, würdest du mir sicher einen Vogel zeigen. Wieso überrascht es dich, wenn ich genauso reagiere? Das ist das Normalste von der Welt.

          • @anaorak:
            „Gleich so schweres Geschütz? So richtig hast du darüber aber nicht nachgedacht, was. Wer von uns beiden möchte anderen Sprachvorschriften machen und wer nicht?“
            —————————————–
            Wann und wo habe ich Dir Sprachvorschriften gemacht? Ich wage lediglich Deine mir ausgesprochen fragwürdig und diskriminierend erscheinenden Begriffs-Verwendungen zu kritisieren. Aber das kannst und willst Du mir anscheinend nicht zugestehen.
            —————————————-
            „„Der Begriff „Transe“ ist ein demgegenüber ein sehr junger Begriff, den es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Er ist eng verbunden mit perversen Porno-Phantasien für eine zahlungskräftige und -willige Kundschaft.“
            Sei besser vorsichtig mit solchen Erklärungsversuchen, es könnte peinliche Rückschlüsse zulassen :).““
            ——————————————–
            Na das klingt jetzt aber sehr bedrohlich mysteriös!

    • @Adrian:
      Ich verstehe, was Du damit sagen willst, und kann Dir auch teilweise zustimmen, d.h., es gibt eine „überschaubare“ Zahl von Menschen, die keine eindeutige männliche oder weibliche Personale Geschlechts-Identität (PGI) haben.
      Wie überschaubar die Zahl derer ist, kann u.a. nachvollzogen werden, wenn man bedenkt, daß bislang im ganzen Land weniger als 200 Menschen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, für sich den Geschlechts-Eintrag „Divers“ in Anspruch zu nehmen.
      Der Grund für die Überschaubarkeit liegt natürlich darin, daß der rechtliche Zugang (derzeit noch) eingeschränkt wurde auf genital-intersexuelle Menschen.
      Hat unsere Gesellschaft nun aber „ungemein an Humanität gewonnen“ dadurch, daß künftig u.a. in allen Stellenausschreibungen gleichwertig „m/w/d“ explizit berücksichtigt werden?
      ————————————————-
      “ Fakten und Gefühle sind nicht dasselbe.“
      ————————————————
      Ich denke zwar zu verstehen, was Du damit meinst, aber so wie es da steht, ist die Aussage falsch!
      Es gibt sehr unterschiedliche „Gefühle“: echte, vorgegebene, gespielte, geheuchelte…, situative Stimmungs-Gefühle, emotional-stabile Gefühle.
      Mithin: „Gefühle“ können durchaus auch faktische Gegebenheiten widerspiegeln; aber nicht jedes „Gefühl“ ist ein Faktum!

      • „Hat unsere Gesellschaft nun aber „ungemein an Humanität gewonnen“ dadurch, daß künftig u.a. in allen Stellenausschreibungen gleichwertig „m/w/d“ explizit berücksichtigt werden?“

        Nein. „Bauarbeiter gesucht“ reicht als Stellengesuch völlig aus. Damit sind alle Geschlechter und Nicht-Geschlechter abgedeckt.

        „Gefühle“ können durchaus auch faktische Gegebenheiten widerspiegeln; aber nicht jedes „Gefühl“ ist ein Faktum!“

        Sag ich doch: Gefühle sind keine Fakten. Ein Foto kann das Motiv eines Löwen widerspiegeln, das macht aus dem Foto aber keinen Löwen.

        • „Gefühle sind keine Fakten. Ein Foto kann das Motiv eines Löwen widerspiegeln, das macht aus dem Foto aber keinen Löwen.“
          ———————————
          Das „kann“ in der Aussage verdient es, besonders betont zu werden! Du gehst jetzt aber nicht so weit zu behaupten, daß alle unsere menschlichen Gefühle derart wahrnehmungsverzerrt, wie in Deinem Löwen-Beispiel sind?!

      • Ich wäre übrigens zufrieden, wenn sich die Gesellschaft auf ein Pronomen einigen könnte, wie man „diverse“ Menschen sprachlich zu berücksichtigen hat. Eine normale Gesellschaft würde genau das tun. Eine Lösung für alle finden.

        Aber ich weigere mich schlicht, jedes von einzelnen Individuen erfundene Pronomen jederzeit berücksichtigen zu müssen. Das ist nicht machbar.

      • daß künftig u.a. in allen Stellenausschreibungen gleichwertig „m/w/d“ explizit berücksichtigt werden

        „divers“? Ich dachte immer, das steht für „männlich, weiß, deutsch“…

  4. Da fällt mir doch gleich Hengameh Yaghoobifarah ein. Die hat es ja schon mit diversen Opfer – Abos versucht.

    Zuerst mit der POC Nummer. Klappte aber nicht, da sie weiß wie ein Weißbrot ist. Dann mit fat acceptance (besser: female fat acceptance). War aber auch doof, weil irgendwie dann doch mal die Frage nach Eigenverantwortung aufkommt. Jetzt also die ultimative Waffe: „nicht binär“. Das kann er/sie/es einfach behaupten und niemand kann er/sie/es widerlegen.

  5. Was waren das noch für Zeiten, als das biologische Geschlecht feststand und um einen Mittelwert herum eine Bandbreite von mit dem biologischen Geschlecht assoziierten Verhaltensmustern möglich war. Die Kategoriebildung war relativ einfach und die gemeinhin zugestandene Bandbreite forderte von allen eine gewisse Toleranz.

    Heute macht jeder seine eigene Kategorie auf und gleichzeitig verfestigt sich die Haltung, es gäbe etwas das biologische Geschlecht ganz eng an Verhaltensmuster bindet und das als zu bekämpfen markiert werden kann. Witzigerweise betreffen die Markierungen auch noch die zahlenmäßig mit Abstand größten der „neuen“ Kategorien. Es ist also eine Art permanente Publikumsbeschimpfung.

    Mit jedem Schritt werden neu semantische Probleme sichtbar, die im ursprünglichen Konzept gar nicht existiert haben. Aber anstatt irgendwann mal zu sagen „Moment, das führt zu nichts außer Problemen“ wird die Schraube einfach immer eine Umdrehung weitergedreht.

    Was ich mich dabei immer Frage: Wo liegt der gesellschaftliche Vorteil von dieser Kategorieauffächerung? Für das Individuum, das gerne aus der Masse herausfallen aber die damit verbundenen Konsequenzen nicht tragen möchte, ist der Vorteil klar. Aber entsteht für die gesamte soziale Gruppe daraus ein Vorteil?

  6. Ich weiß auch sicher, dass es genug Leute da draußen gibt die sich nur wichtig machen wollen. Ich hatte da schon entsprechend Erlebnisse.
    Einmal hat eine Frau gesagt, sie wäre irgenwas quer xyz und stehe nicht so direkt auf Männer. Als ich daraufhin den Flirt eingestellt habe weil mir so etwas zu anstrengend ist, wurde sie richtig wütend. Wie eine Freundin später sagte, war sie total in mich verschossen und ich habe sie eben abblitzen lassen.
    In einem anderen Fall hat ne Frau auch gemeint, sie stehe nur auf Frauen, Ne Stunde später hatte ich Sex mit ihr.
    In Gesprächen fällt mir auf, dass Frauen ihren „Geschlecht-Sondersstatus“ immer besonders betonen um irgendwie dadurch „ganz toll“ zu sein. In Wirklichkeit bewirkt so etwas genau das Gegenteil. Ich als Kerl habe dann keine Ahnung wie ich mit einen Transgender-Quer-Umgedreht-Dreimalpenis umgehen soll. Als lasse ich es einfach bleiben. Erst recht wenn ich sie ursprünglich verführen wollte. Den Stress kann sich gerne jemand anderes geben.

    • *g*

      Es scheint eine Art Shittest zu sein, den eine Frau besser nicht machen sollte, wenn sie selbst etwas von dem Typen will.

      Es ist lediglich eine Abwandlung von „ich würde gern ins Kloster gehen“ was angeblich meine Mutter meinem Vater gegenüber geäußert hat, der prompt das Interesse verlor. Meine Mutter beabsichtigte natürlich das Gegenteil: den Versuch, sie trotz aller Schwierigkeiten zu „erobern“, weil sie ja so besonders ist…

      Man kann es ja irgendwie verstehen, allerdings fehlt denen halt jeglicher männliche Blick auf das Thema. Eine Frau, die bei Annäherung „kein Interesse“ signalisiert, in die investiert man(n) normalerweise einfach nicht. Frust und Kosten sind im Normalfall viel zu hoch, nur um evtl. eine Frau abzubekommen, die sich gerade mal dazu herablässt, den Mann an sich heranzulassen. Heutzutage riskiert man noch eine Szene wegen Sexismus und Aufdringlichkeit. Ein bisschen Stolz haben die meisten Männer eben trotzdem und die total von sich selbst überzeugten Casanovas, sind selten…

      Trotzdem hält sich diese Blödsinnsstrategie und ich habe den Verdacht, dass sie von Frauenzeitschriften und von Frau zu Frau immer noch weitergegeben wird. Sie scheint also zumindest gelegentlich auch irgendwie erfolgreich zu sein.

  7. Ich weiß noch, wie schwer mir die Auswahl eines Berufes gefallen ist. Aus über hundert Geschlechtern auszuwählen, die ich nicht einmal unterscheiden kann, ist für mich unmöglich. Zu welchem Zweck auch?

    Über mein Geschlecht habe ich mir hauptsächlich insofern Gedanken gemacht, als welche Auswirkungen es auf meine Gesundheit (Vorhautverengung etc.) und mein Leben (Kinder kriegen usw.) hat. Einerseits hat die Medizin lange nur an Männern geforscht, was für Frauen lebensgefährlich sein kann. Andererseits sollen Kinder geschlechtsneutral aufgezogen werden und irgendwann selbst eine Auswahl aus unzähligen Möglichkeiten treffen. Wird dann auch nach dieser persönlichen Entscheidung therapiert?

    Gender soll nicht nur eine Mode sein, lässt sich aber als genderfluid beliebig wechseln?

    Geschlechtsidentität kann ein Leben in die Krise stürzen. Soll die große Verwirrung „Gender Trouble“ den Kindern und Heranwachsenden hierbei eine Hilfe sein?

    • Zwei Anmerkungen:

      „Einerseits hat die Medizin lange nur an Männern geforscht, was für Frauen lebensgefährlich sein kann.“

      Die Männer waren primär Versuchskaninchen seit dem Contergan-Skandal.
      Sie hatten einen Horror Frauen zu nehmen, weil die Frage, ob eine Frau beim Test eines Medikaments (und für die Dauer der Tests) schwanger ist auch zuverlässig von ihr beantwortet werden müsste.
      Daraus einen Vorwurf an „die Medizin“ zu generieren ist eine bizarre feministische Wendung.
      Wenn Männer ausschließlich Versuchskaninchen sind, dann benachteiligt das Frauen?

      Dass es „Gender-Medizin“ gibt ist gut, aber Gender-Medizin ist eine Wissenschaft (!) und deutet durch ihre bloße Existenz darauf hin, dass biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu leugnen albern ist. Die wissenschaftliche Untersuchung der biologischen Geschlechtsunterschiede ist gut, wenn die Medizin deren Existenz voraussetzt, aber schlecht, weil „gender studies“ diese verleugnen?
      Wann kommt es eigentlich bei Feministinnen an, dass man nicht zwei sich gegenseitig ausschließende Thesen äußern und der festen Überzeugung sein kann, in beiden Fällen Recht zu haben???

      „Geschlechtsidentität kann ein Leben in die Krise stürzen. Soll die große Verwirrung „Gender Trouble“ den Kindern und Heranwachsenden hierbei eine Hilfe sein?“

      Ich muss (knirsch, spuck, kotz) hier Judith Butler in Schutz nehmen.
      Die „große Verwirrung“ stammt gar nicht von ihr, sondern von Monique Wittig.
      Eben diese kritisiert sie für die 1001 Geschlechtsidentitäten in „Gender Trouble“.

      Seerose schrieb und die Herv. ist von mir: „Die Vielzahl der post-operativ in ihrem weiteren Leben glücklich, erfolgreich und zufrieden lebenden ehemaligen transsexuellen Menschen, die i.d.R. bei unauffälligem passing „stealth“ leben, findet keine öffentliche Wahrnehmung und ist dementsprechend auch nicht „präsent“ (vorhanden).
      Genau diese Lebensschicksale bestätigen aber das Vorhandensein und die für diese Menschen zutreffenden Gegebenheiten und medizinisch-somatischen Behandlungs-Notwendigkeiten einer vordem vorliegenden Neuro-Genitalen-Intersexualität, wovon Prof. Milton Diamond ausgeht.“

      Die Frage ist, wie man Kindern und Heranwachsenden vermittelt, dass es eben neben der überwältigenden Mehrheit derjenigen, die keine Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität und/oder ihrer sexuellen Orientierung haben aber Individuen existieren, für die es ein Problem darstellt, nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehören zu können?!

      Ab wann ist diese Frage relevant? Ab einem Individuum, ab 10, ab 1000, ab 100.000?
      Das bleibt deiner Vorstellung von Humanität überlassen.
      Es wäre weniger „verwirrend“ und glaubwürdiger das gesellschaftliche Spektrum von „Normalität“ zu erweitern, wenn nicht gleichzeitig ein entschiedener Kampf gegen die „giftig/vergiftende Männlichkeit“ geführt würde.
      Gleichzeitig die „Akzeptanz“ und „Toleranz“ aller möglichen Identitäten zu fordern und diese gegenüber 50% der Bevölkerung auszuschließen ist unmöglich.

      • @crumar:
        „Die Frage ist, wie man Kindern und Heranwachsenden vermittelt, dass es eben neben der überwältigenden Mehrheit derjenigen, die keine Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität und/oder ihrer sexuellen Orientierung haben aber Individuen existieren, für die es ein Problem darstellt, nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehören zu können?!
        ———————————
        Ich sehe keine Notwendigkeit, jemandem hierzu überhaupt etwas „vermitteln“ zu müssen, schon erst recht nicht Kindern. Was wird/würde denn erfahrungsgemäß (von wem?) auch schon „vermittelt“ werden, außer das heutige alles verwirrende Trans*-Trallala. Was kann davon verstanden werden, mit welchen Folgen für die Betroffenen?!
        Transsexuelle Menschen haben übrigens kein Problem mit ihrer eindeutigen und stabilen Personalen Geschlechtsidentität, sondern vielmehr prä-operativ ein somatisches(!) Problem mit ihrem dazu unstimmigen Geschlechts-Körper.
        Das unterscheidet sie von Trans*-Gendern, die ein soziales Geschlechts-Identitätsproblem haben.
        ———————————
        Ab wann ist diese Frage relevant? Ab einem Individuum, ab 10, ab 1000, ab 100.000?
        ——————————–
        Für wen solche welche Frage Relevanz haben. Transsexuelle Menschen haben nicht das Bedürfnis, sich anderen Menschen als gesellschafts-„relevant“ aufzunötigen, sondern lösen ihr persönliches Problem lieber diskret mit fachärztlicher Hilfe. Aber wenn schon über sie (i.d.R. falsche und verleumderische) Aussagen in der Öffentlichkeit gemacht werden, dann sollten sie sich auch zu Wort melden, und sich dagegen wehren.
        Aus der Übertragung von Gesamterhebungen ist davon auszugehen, daß es in Deutschland etwa 20.000 – 50.000 transsexuelle Menschen (NGS) gibt.

      • @Seerose

        „Aber wenn schon über sie (i.d.R. falsche und verleumderische) Aussagen in der Öffentlichkeit gemacht werden, dann sollten sie sich auch zu Wort melden, und sich dagegen wehren.
        Aus der Übertragung von Gesamterhebungen ist davon auszugehen, daß es in Deutschland etwa 20.000 – 50.000 transsexuelle Menschen (NGS) gibt.“

        Und damit sind wir wieder bei meiner Frage.
        Ab wann „lohnt es sich“, die Schwarmblödheit der Mehrheit in Frage zu stellen?
        Ab einem Menschen?
        Ab 1000?
        Ab 50.000?

        Du wirst schnell feststellen, es geht nicht um Zahlen, es geht ums Prinzip.

      • Ich würde sexuelle Orientierung und Transsexuelle nicht im gleichen Atemzug nennen. Schwule / Lesben sind vergleichsweise stino, in fast jeder Schulklasse gibt es 1 oder 2. Es ist deswegen sinnvoll, das rechtzeitig zu thematisieren. Transen sind viel seltener, erst recht in dem Alter. Vielleicht nur bei Bedarf thematisieren, nicht das Thema aufdrängen und nicht größer aufblasen als es ist. In jedem Fall keine feministischen Erklärungsansätze als Fakten präsentieren, am besten völlig feminismusfrei.

        • @anorak2:
          „Ich würde sexuelle Orientierung und Transsexuelle nicht im gleichen Atemzug nennen.“
          ————————————
          Alles andere wäre auch vollkommen unzutreffend. Transsexuelle Menschen haben ebenso wie alle anderen Menschen auch, eine individuelle, von ihrer Phänomen-Gegebenheit unabhängige sexuelle Orientierung, die post-operativ entweder heterosexuell, homosexuell (schwul/lesbisch), bisexuell oder asexuell sein kann.
          Über die pränatal zu verschiedenen Zeiten sich entwickelnde Personale Kern-Geschlechts-Identität einerseits, und die pränatal später entstehende Determinierung der sexuellen Orientierung eines Menschen andererseits, gibt es heutzutage Erkenntnisse der Neurowissenschaften; Näheres hierzu findet sich z.B. bei der Neuro-Biologin Dr. Veronica Drantz.

        • Na ja, dass die wir diese (abweichenden) sexuellen Orientierungen heute als „stino“ oder überhaupt als „normal“ empfinden ist nicht vom Himmel gefallen.
          „In jedem Fall keine feministischen Erklärungsansätze als Fakten präsentieren“ – völlig einverstanden.
          Aber wenn wir keine Erklärungsansätze bieten, dann sind feministische Erklärungsansätze die einzig existierenden.
          Zwischen „geschlechtliche Identität, die frei wählbar, fluide und mäandernd ist“ und Igittepfuibäh, „Frühsexualisierung!“ ist ein weites Feld…

          • @crumar

            „Na ja, dass die wir diese (abweichenden) sexuellen Orientierungen heute als „stino“ oder überhaupt als „normal“ empfinden ist nicht vom Himmel gefallen.“

            In der europäischen Antike galten sie als stino. Dazwischen muss was passiert sein (meine Theorie Christentum, discuss), und das wird jetzt langsam zurück gedreht zurück zu stino.

            “ Aber wenn wir keine Erklärungsansätze bieten, dann sind feministische Erklärungsansätze die einzig existierenden.“

            Wie kommst du darauf? Es haben sich lange vor dem Feminismus Leute Gedanken gemacht über Homosexualität, Transen, Geschlechterrollen usw. Wir brauchen den Feminismus nicht nur nicht um darüber was zu sagen, ohne ihn geht es besser.

            “ Igittepfuibäh, „Frühsexualisierung!““

            Wichtig ist, die Opposition zur erheischten und unverdienten Deutunghoheit des Feminismus nicht den Konservativen zu überlassen.

      • „Daraus einen Vorwurf an „die Medizin“ zu generieren ist eine bizarre feministische Wendung.“

        Man kann den Satz ohne Wertung lesen, aber als Vorwurf ist er mir begegnet. Ich hatte mich gefragt, welchen „bösen“ Grund es geben sollte, Frauen auszuschließen, da solche Tests nicht risikofrei sind, also, was man gut und gerne machen möchte. Danke für den Hinweis.

        „Wann kommt es eigentlich bei Feministinnen an, dass man nicht zwei sich gegenseitig ausschließende Thesen äußern…“.

        Auch mich wundert es, dass dieser Widerspruch gehalten wird. Aber es heißt ebenso „Es gibt nicht nur einen Feminismus“, also können unterschiedliche Feministinnen unterschiedliche Auffassungen haben.

        „Es wäre weniger „verwirrend“ und glaubwürdiger das gesellschaftliche Spektrum von „Normalität“ zu erweitern“

        Von der Norm abweichend ist nach meinem Verständnis nichts Schlechtes. Leider wird es von einigen aber auch mit „krankhaft“ und „korrekturbedürftig“ gleichgesetzt. Als Reaktion darauf alles als normal zu bezeichnen oder die Existenz einer Norm zu leugnen, erscheint mir ebenfalls nicht hilfreich. Ich halte Toleranz und Akzeptanz für den besseren Weg.

  8. Muhahahaha. Danke Christian!

    Ich vermute mal „Mittelwertabweichler“ wird sich aber nicht unbedingt durchsetzen.

    Genau diesen Begriff sollten wir nutzen! Es ist die Wahrheit und zerstört trotzdem deren Einzigartigkeitsgehabe!

  9. Mich fasziniert das gestörte Verhältnis der intersektionalfeministischen Linken zu Normen und Kategorien.

    Auf der einen Seite wollen sie diese Normen und Kategorien überkomen und in Frage stellen. Das ist mir sympathisch, denn natürlich haben Normen und Kategorien auch Halbwertzeiten und müssen überdacht und erneuert werden.

    Mit „assigned male/female at birth“ treibt das aber schon sehr seltsame, antiwissenschaftliche Blüten. Immernoch der radikale Kampf gegen Kategorisierung von Menschen.

    Und dann drehen die sich um und auf einmal: non binary, queer, non binary queer, genderqueer, latinx non-gender queer, bicurious non binary white non-able bodied, trans, transsexual, transgender, twospirit…. Erfinden die 20000 neue Kategorien für Menschen und verlangen nicht nur von der Allgemeinheit sondern vom Staat, von Institutionen diese Kategorien als Normen zu akzeptieren und explizit zu schützen.

    Sie erfinden sich diesen ganzen kafkaesken bürokratischen Unsinn und wenn eine Trans Person das dann auch wieder Scheisse findet…

    … machen sie die fertig und wir haben wieder Twitterdrama „Person X war gezwungen den Twitteraccount zu löschen weil Haters…“

    Dieses ganze Spielchen ist von vorne bis hinten verkorkst

  10. Die Non-Binary/Genderqueer Fraktion sind die Emos der Neuzeit. Es ist nur ein Trend, dem man hinterherläuft, um etwas Besonderes zu sein und Aufmerksamkeit zu bekommen. Reine Selbstdarstellung.

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