172 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 232 (11.09.2019)

  1. Aber selbst verständlich!
    Männer machen das nicht um sich selbst zu schützen, sondern nur weil sie Frauen belästigen wollen, aber nicht mehr können. Durften sie vorher zwar auch nicht, aber mit dem Konzept von Zeit haben Feministinnen schon immer Probleme gehabt.

  2. Ich möchte auf einen Essay des Potsdamer Philosophen Maximilian Tarrach: Paternalismus? Pah, jetzt kommt der Maternalismus! hinweisen, der z.Zt.auch auf achgut.com publiziert wird.
    Der Autor analysiert den Einfluß der Feminisierung der Gesellschaft und deren Auswirkungen auf „die Demokratie, den Rechtsstaat, die freie Meinungsäußerung, den kritischen Rationalismus, die Vielfalt der moralisch vertretbaren Haltungen, technische und wirtschaftliche Innovationen, den Wohlstand und die säkulare Gesellschaft.“

      • Habe ich gelesen, danke, ganz gut, aber ich würde dem Beitrag maximal eine 3- geben, es sind auch erhebliche Ungereimtheiten und Fehler drin. Z.B. der Respekt gegenüber dem Tier das ich erjage und esse, vor der Natur allgemein, ist eine genuin männliche Idee, z.B. in vielen indianischen Stammesgesellschaften (gewesen) oder tlw. im Hinduismus oder anderen Lehren, die alle von männlichen Apologeten stammen. Der Verlust des Respektes und des erkennen des Wertes geht eher mit der industriellen Landwirtschaft einher, hat nichts direkt mit Mann/Frau Dichotomie zu tun.

        Weiter: „Frauen sind affiner für (noch) nicht sichtbare Gefahren. Erschreckende Zukunftsszenarien, gegen die bisher keine Absicherung besteht, erzeugen bei ihnen mehr Unwohlsein als bei Männern“

        Die Warnungen vor den Grenzen der vom Wachstumswahn befallenen Konsumgesellschaft zuerst und vor Jahrzehnten von besorgten alten weißen Männern, nicht von Frauen, die ja durch ihre Konsumgeilheit und ihre nie endenden Ansprüche und Forderungen an Männer ja selbst mit Ursache des Konsumwahns sind. Frauen sind dann eher aufgesprungen auf den Zug. Was ihnen in sofern leichter fällt als Männern (besonders weniger erfolgreichen Männern) denen ja mangels sonstiger Statuserfolge, das leugnen von Gefahren, oder die demonstrative zur Schau Stellung des ignorierens dieser Gefahren, also des keine Angst davor haben, noch als Ausdruck ihrer Männlichkeit bleibt

        Der Autor reflektiert nicht die Wechselwirkung zwischen Gesellschaftlicher Entwicklung und OBJEKTIV anderen äußeren Bedingungen als in allen Gesellschaften zuvor.
        usw. usw.

    • Endlich. Auf so eine Darstellung der Feminisierung der Gesellschaft und ihrer Konsequenzen habe ich lange gewartet. Jetzt gibt es endlich einen Text zum einfachen Verlinken dieses Arguments.

      Interessant ist diese Interpretation auch im Hinblick auf die AfD und die Auseinandersetzung des Mainstreams mit der AfD. Die AfD dürfte nämlich die einzige Partei weit und breit sein, die sich (wenn auch nur milde) gegen die Auswüchse des Maternalismus ausspricht. Und die vermutlich auch deswegen so einen hohen Männeranteil unter den Wählern hat. Wenn nun der Mainstream anstatt die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Positionen der AfD zu suchen, nur mit den typischen maternalistischen Methoden der moralischen Ausgrenzung („Alles Nazis“) gegen die AfD „kämpft“, dann belegt gerade dieser Kampf des Mainstreams gegen die AfD die Berechtigung und Notwendigkeit der AfD. Und der maternalistische Kampf gegen die AfD wird zur besten Wahlwerbung für die AfD.

    • Muss man sich mal vorstellen. 2 von 3 Wählern in Georgia sind weiß und sie hoffen das sich das ändert damit sie gewählt werden. Wie kann so eine Person glauben verkaufen zu können, das sie das Leben der Menschen in Georgia verbessern will?

      • @Matze

        Weil es für sie die Kategorie „Menschen“ gar nicht gibt.
        Du BIST deine Hautfarbe, du BIST dein Geschlecht und DAHER hast du eine IDENTITÄT bezogen, diese Identität wiederum bestimmt deine politische Haltung – das ist die Unterstellung.

        Die Kritik, eine solche Vorstellung gehe von einer „statischen Identität“ aus, greift m.E. zu kurz, letzten Endes handelt es sich um die Idee, die Wahlentscheidung wird diktiert durch deine Gene.
        Der Widerspruch, auf der einen Seite „Vielfalt“ zu fordern, auf der anderen Seite Menschen in kleine und kleinste Schubladen zu stecken und sie mit „Identitäten“ zu versehen, die bloße Zuschreibungen sind wird verdrängt.
        Das ist die eigentliche Ironie: Linksidentitäre und Rechtsidentitäre haben identische Denkmuster.

        Die Idee, eine siegreiche, nämlich arithmetische Allianz der Demokraten können entstehen durch eine mit „den Frauen“ und „den POC“ (minorities) lässt sich 50 Jahre zurück verfolgen, als sie noch halbwegs Sinn gemacht hätte.

        Die Dialektik der Emanzipation „der Frauen“, „der Minderheiten“, „der Schwulen“ besteht aber gerade darin, dass wenn sie gesellschaftlich anerkannt und ökonomisch erfolgreich sind, sich Dankbarkeit gegenüber denjenigen politischen Kräften, die diese Emanzipation ermöglicht haben nicht endlos verlängern lässt.
        Letzten Endes haben „die Frauen“, „die Minderheiten“, „die Schwulen“ dann eigene Interessen, die sie politisch artikulieren und treffen Wahlentscheidungen, die ihren originären Interessen folgen und nicht den ihnen zugeschriebenen „Identitäten“.

        Aus der realitätsverweigernden Sicht der Linksidentären lässt sich der outrage gegenüber Candace Owens, Milo Y. und die „weißen Frauen“, die Hillary „verraten“ haben auch so erklären.
        Nachdem diesen eine Identität aufgepappt worden ist und daraus resultierende Interessen, haben sich diese angemasst, anders zu entscheiden.

        Das Ausmass allerdings, indem von Individuen verlangt wird, sie müssten sich den Zumutungen einer „Theorie“ unterwerfen und gefälligst gemäß der Zuschreibungen einer „Identität“ funktionieren ist sagenhaft. Immer wenn ich die Videos aus den USA sehe denke ich mir, das kann nur in einem protestantischen Land mit religiös durchtränkter Kultur funktionieren.

        • Das hast Du gut „auf den Punkt gebracht“!

          Es ist ja auch eine fundamentale Beleidigung des menschlichen Verstandes, diesen ausschließlich auf seine sozialen und/oder biologischen Merkmale reduzieren zu wollen; jede wache Intelligenz muß dagegen rebellieren!

        • „Änderung der Demografie um die Wahlen zu gewinnen.
          Für das Volk…“

          Erstmal ist es für eine politische Partei, zumal aus der opposition, durchaus schwierig, die „demografie zu ändern“.
          Die demografie ändert sich eben, das beobachtet sie, und das ist so zuerst mal legitim.
          Auch dass sie daraus schlüsse zieht, dass die geänderte demografie sich auf das politische Spektrum ausweirken wir und sie sich davon vorteile erhofft.

          Das ist tatsächlich alles demokratisch.

          Aber ob die Rechnung aufgeht sei eben mal dahingestellt.
          Die Hautfarbe gibt eben nicht fest die politische Einstellung wieder, wie Crumar so schön an der Empörung über die „Abweichler“ Owens und Yiannopoulos dargestellt hat.

          Wenn der Anteil der PoCs zunimmt, dann wollen und werden die auch am allgemeinen wohlstand des Staates teilhaben.
          Und möglicherweise werden sie eher die Partei wählen, die das besser gewährleistet. Konservative Parteien sind da gelegentlich im Vorteil.

          Seit wann ist das eigentlich so, dass PoCs eher demokratisch wählen sollen?
          Es war jedenfalls der republikanische Präsident Abraham Lincoln, der seinerzeit gegen den Wiedererstand der Demokraten die Skalverei abgeschafft hat.
          Die Demokraten haben kein „Erbrecht“ auf die Stimmen von schwarzen. Wenn die Republikaner nur ein bisschen gezielter auf konservative Schwarze zugehen, könnten sie den Demokraten dort durchaus das Wasser abgraben.

          • „Erstmal ist es für eine politische Partei, zumal aus der opposition, durchaus schwierig, die „demografie zu ändern“.
            Die demografie ändert sich eben, das beobachtet sie, und das ist so zuerst mal legitim.
            Auch dass sie daraus schlüsse zieht, dass die geänderte demografie sich auf das politische Spektrum ausweirken wir und sie sich davon vorteile erhofft.“

            Das sehe ich, ob ihr es glaubt oder nicht, genau so. Wenn Weiße keine Kinder kriegen, dann werden sie eben weniger. Aber dabei bleibt es ja nicht. Die Linken haben das Bedürfnis ihre Freude über den abnehmenden Weißen-Anteil zum Ausdruck zu bringen und sie arbeiten daran Gegenden mit hohen Weißanteil „diverser“ zu machen. Beschämen sie dafür das Weiße in einem Land mit Weißer Mehrheit so oft in Führungspositionen oder öffentlichen Räumen zu sehen sind (Filme, Werbung, etc.). Oder noch absurder, sie preisen das Cuckoldtum mit farbigen Stecher für weißen Männern als einen lebenswerten Lifestyle an. Und das machen sie, Opposition hin oder her.

            Warum die schwarzen da mitmachen, weiß ich auch nicht. Es ist ja nicht so das sie zu einer Mehrheit werden, wenn die Weißen erstmal weg sind. Sie sind jetzt bei ca. 13% Bevölkerungsanteil und werden es, sobald die Latinos die Mehrheit stellen, auch noch sein. Wenn sich die Fertilitätsrate der Latinos nicht reduziert, wird ihr Anteil sogar noch sinken. Und das Latino Schwarze besser behandeln, wie Weiße es tun… naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

        • „Linksidentitäre und Rechtsidentitäre haben identische Denkmuster.“

          Mit dem Unterschied, dass Rechtsidentitäre „ihr Volk“, die Mehrheit in ihrem Land, ihre Wähler beschützen wollen (wer aus der Reihe tanzt, wird dann aber trotzdem angegriffen), während Linksidentitäre sich freuen wenn diese Mehrheit, ihre pot. Wähler verschwinden. Sie geben den Menschen die woanders wohnen eine höhere Prio.

          Den Grundgedanken der Rechtsidentitäre kann ich nachvollziehen. Solange man die Outgroup nicht angreift, kann diese ihre Leben so leben wie sie will. Den der Linksidentitäre finde ich wortwörtlich toxisch. Hier soll die Ingroup zersetzt werden.

          Rein in der Theorie

  3. https://www.deutschlandfunkkultur.de/auf-der-suche-nach-der-doppelspitze-die-angst-der-spd-vor.1005.de.html?dram:article_id=458347

    „Seit mehr als 30 Jahren ist die SPD die Partei der Doppelnamen, der Frauenbeauftragten, der Quote und der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Und doch gelingt es den Sozialdemokraten kaum noch, jüngere und mittelalte Frauen als Wählerinnen zu gewinnen.“

    Partei der Doppelnamen, der Frauenbeauftragten und der Quote ist eine passende Bezeichnung für die SPD. Dass das nicht alle Frauen toll finden, kommt ihr anscheinend nicht in den Sinn.

    „Viel zu oft haben in der SPD Frauen auf Kosten von Frauen Karriere gemacht – und viel zu selten auf Kosten von Männern.“

    Solange die Frauenquote deutlich höher ist als der Frauenanteil sicherlich nicht.

    • „Viel zu oft haben in der SPD Frauen auf Kosten von Frauen Karriere gemacht – und viel zu selten auf Kosten von Männern.“

      Ah-ja, wenn es also nicht DIESE SPD-Frauen geben würde, da wäre jetzt trotzdem nicht schon längst irgendein Mann an der Spitze.. ganze ohne zwingender Einwilligung irgendeiner Frau?

      • Der Frauenanteil in den führenden Positionen ist bei der SPD fast doppelt so hoch wie der Anteil der Frauen an den Parteimitgliedern. Wie neulich in Diskussionen schon sehr berechtigt eingeworfen, würde sich dieses Ungleichgewicht sehr vermutlich sogar nochmals erheblich verschärfen, würde man mal nicht nur nach Parteibuchinhabern schauen, sondern nach tatsächlich aktiver Parteitätigkeit.

        Um auf Basis dieser jederzeit nachprüfbaren Fakten zu dem Schluss zu kommen, Frauen machten viel zu oft auf Kosten anderer Frauen und viel zu selten auf Kosten von Männern Karriere, setzt voraus, dass man der Überzeugung ist, Frauen dürften NIE auf Kosten anderer Frauen Karriere machen, dafür aber IMMER auf Kosten von Männern, anders macht diese Aussage einfach keinen Sinn und verdreht nachweislich Tatsachen in ihr komplettes Gegenteil. Aber klar, feministischer Dummschwätz eben, da verwundert nichts mehr; leider nicht mal mehr, dass dieser ununterbrochen in unseren Mainstream-Medien unreflektiert und widerspruchsfrei durchgepumpt wird.

      • Der dämliche Satz steht im übrigen auch nicht für sich alleine, sondern wird noch dämlicher, wenn man den Kontext anschaut:

        „Und wenn sich die Quote schon aus Zeitgeistgründen nicht umgehen ließ, so ließ sie sich doch recht gut unterlaufen: nämlich indem die Männerseilschaften ihnen genehme und wenig störende Mädels in ihre Vorstände kooptierten. Viel zu oft haben in der SPD Frauen auf Kosten von Frauen Karriere gemacht – und viel zu selten auf Kosten von Männern.“

        Da ist alles drin verrührt, was feministischer populismus und propaganda so auf Lager hat.
        Dass Männer „Seilschaften“ haben, was bei Frauen positiv mit „Netzwerken“ umschrieben wird (gruß an Danisch und seine positiv-negativ-Wörterliste, die jeweils das selbe bezeichnen), in denen man eher gefördert wird, wenn man zum Stall dazupasst – ist natürlich für Männer kein Stück anders, aber nur verwerflich, wenn es eine Frau negativ betreffen könnte.

        Angesichts der Sucherei nach Frauen, die sich für eine doppelspitze breitschlagen lassen fragt man sich aber unwillkürlich, auf kosten welcher konkreter Frauen da überhaupt irgendwas geht, wenn doch die Hauptschwierigkeit regelmäßig darin besteht, überhaupt welche zu finden.
        Mir scheint eher, es geht am ehesten „auf Kosten“ der Frauen, die sich schließlich breitschlagen lassen – denn irgendwie scheinen die sich ja ihre Work-Life Balance anders vorgestellt zu haben und sehen sich nun genötigt, sich Einschnitte aufdrängen zu lassen ?

        • „Angesichts der Sucherei nach Frauen, die sich für eine doppelspitze breitschlagen lassen fragt man sich aber unwillkürlich, auf kosten welcher konkreter Frauen da überhaupt irgendwas geht, wenn doch die Hauptschwierigkeit regelmäßig darin besteht, überhaupt welche zu finden.“

          Das ist allgemeines Frauenwissen, dass es diese Frauen irgendwo gibt, nur die patriarchalen Strukturen hindern sie daran ans Tageslicht zu kommen.

  4. Ein aktuelles Beispiel dafür, wie die Manipulation von Menschen betrieben wird, können wir heute einmal wieder nachvollziehen, wenn WO berichtet, und was zeitweise Hauptmeldung auf MSN-News war:
    https://www.wetteronline.de/klimawandel/erneut-wenig-eis-arktisches-meereis-am-minimum-2019-09-11-me
    Demgegenüber erfolgt ein angemessener Überblick über die einschlägig dazugehörigen kontextuellen Gesamt-Bedingungen hier: „TOP Lüge“:
    https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2019/09/11/ueberraschung-arktiseis-waechst-2019-fast-drei-wochen-frueher-als-2018-polarstern-in-gefahr/
    Dort wird im übrigen auch nochmals explizit festgehalten, daß sich der neben Michael Mann wohl als der (weltweit) „größte Klima-Wissenschaftler“ ausgegebene Dr. Hansen bereits 2008 festgelegt hat, daß die Arktis spätestens im Sommer 2013 eisfrei sein sollte…

    • mit der Bildunterschrift
      „Die DMI-Grafik für die Entwicklung der Meereisflächen (extent) in der Arktis im September von 1980 bis 2019 (?) zeigt einen leichten Anstieg der Monatswerte seit 2007 und einen verstärkten Anstieg nach dem Tiefpunkt im jahr 2012 (grüne Trendlinien). Quelle: DMI Arctic Sea Ice Prognose“

      Das ist unterste Schublade der manipulativen Statistik“auswertung“.
      Auf die Art kann ich in so ziemlich jede abfallende Statistik hübsche Treppchen einbauen und – bei geeigneter Wahl der Intervalle – behaupten, auf den größten Teil der Zeit sei die Kurve steigend.
      In dem Schaubild z.B.:

      1979 – 1983 steigend
      1985 – 1988 steigend
      1990 – 1996 steigend

      .. Oookay, jetzt wirds für ein paar jahre arg schwer – aber geht trotzdem
      1997 – 1998 steigend
      1999 – 2001 steigend
      2002 – 2003 steigend
      2004 – 2005 steigend

      Mit solchen mätzchen kann man doch nicht ernsthaft wegdiskutieren, dass es seit ca. 1980 einen eindeutigen Trend gibt, und der zeigt abwärts, nicht aufwärts?
      Für wie doof soll ich hier verkauft werden?

      • p.S. es ist nicht einfach nur „gute gepflogenheit“, sondern statistisches Basiswissen, dass man auf Basis von Ausreißern keine Statistik betreiben darf.
        Sprich, indem man offensichtliche Ausreißerpunkte bewusst an den Anfang oder das Ende von Messreihen legt. Sowas ist statistisch unseriös, und jeder, der sich halbwegs mit seriöser Statistik befasst, weiß das.
        Jeder weiß auch, dass man ganz bewusst damit manipulieren kann und auf diese Art JEDE gewünschte Aussage aus JEDER statistik zaubern kann.

        2007 und 2012 sind solche Ausreißer.
        Wenn man über die Kurve den gleitenden Median von nur 3 Jahren legt, gibt es den behaupteten „Anstieg“ nicht mehr – an fast keiner stelle.

        • „Jeder weiß auch“
          (gemeint natürlich jeder mit statistischem Basiswissen)
          Und da ich den Schreiberlingen dieses Pamphlets statistisches Basiswissen durchaus zutraue heißt das, dass sie GANZ BEWUSSt lügen und nicht einfach nur, weil sie etwa versehentlich über diese Statistikfehler gestolpert wären.

          Die haben sich das bewusst so herausgesucht und zurechtgelegt.
          Also eine miese Bande manipulativer Lügner.

        • Man muss es sich wirklich noch mal auf der Unge zergehen lassen, was die da treiben:
          OHNE den Ausreißer von 2012 und 2007, die die beiden mit abstand tiefsten Datenpunkte für die Meereisflächen seit Jahrzehnten darstellen, wäre das eine unleugbar fallende Kurve.

          Und daraus, dass wir da zwei besonders beängstigende einzeljahre mit besonders hohem Eisrückgang gab, basteln die jetzt die Legende, gegenüber diesen Ausreißern würde die Eisfläche ja wachsen ???

          Wer glaubt denen überhaupt irgend was?????

          • Wer denen was glaubt? Tja, genau weiß ich es nicht, aber zwei Enthusiastenkähne haben sich dies Jahr schon festgefahren. Die ersten haben den Mist von dem Mann-Kumpel geglaubt, daß die Beringstraße ja seit ungefähr 2013 überwiegend Eisfrei ( im Sommer ) sein müßte. Und die Polarstern, voller Klimatouristen und Umweltfilmer, ist gerade mal bis Spitzbergen gekommen, dann reichte schon das dieses Jahr etwas früher auftauchende Treibeis und die Reise war zuende.

            Komisch, aber in den MSM kommt dazu nur wirres Gestammel und seltsame Relativierungsversuche.

          • „haben den Mist von dem Mann-Kumpel geglaubt, daß die Beringstraße ja seit ungefähr 2013 überwiegend Eisfrei ( im Sommer ) sein müßte.“
            Die Beringstraße ist schon seit der Entdeckung durch Bering im Sommer „überwiegend“ eisfrei.

            Hängt vielleicht von der feineren definition von „sommer“ und von „eisfrei“ ab, aber isso.

            Ansonsten grad nochmal auf den Schmonzes gestoßen, wo sich einer glaubt an der Meldung abarbeiten zu müssen, wo die Beringstraße Anfang März – und damit ausgesprochen früh- mal eisfrei war.
            https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2019/03/21/neuer-spiegel-skandal-redakteur-erfindet-nahezu-eisfreie-beringstrasse/

            Auch da wieder sämtliche Todsünden der statistikmanipulation versammelt – keine Ahnung, ob ich das noch auseinandernehme, aber es ist SCHRECKLICH.

            Darüber hinaus zeigt er Bilder, die eine Woche vorher und zwei Wochen hinterher zeigen sollen, dass die beringstraße dort vereist war – vom angegebenen Datum nichts.

            Die Bilder der angegebenen Quelle
            https://apps.sentinel-hub.com/eo-browser/?lat=62.62&lng=-175.15&zoom=5&time=2019-03-08&preset=3_NDVI&datasource=Sentinel-2%20L1C
            sind nicht so einfach zu interpretieren, daher kann ich mir da kein richtig eigenes Bild machen, ohne mich näher damit zu befassen – aber ich hab jedenfalls genug gesehen um zu verstehen, dass ich Angaben von https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/ zutiefst misstrauisch begegnen sollte, denn die schrecken offensichtlich vor keiner statistikfälschung zurück.

          • Wie kann es denn bei weltweit steigendem CO2-Anstieg überhaupt noch ein oder sogar mehrere Jahre mit sommerlichem Eiswachstum gegenüber den Vorjahren geben, wenn CO2 DIE kausale Ursache für die menschengemachte Klimaerwärmung sein soll?

          • Nee, keine Quellen, dazu ist mir der Klimaquaak auch zuweit von meinen Baustellen weg. Aber ich meine, es war mal wieder sciencefiles, die das Ding mit dem winzigen „Forschungskutter“ in der Beringstrasse ausgebuddelt hatten. Grob nach Gedächtnis: Da dachten welche, sie könnten mit dem kleinen Gerät da mal eben durchjuckeln, um damit auf den großen Klimaskandal abzuheben. Was schlichtweg gefährlicher Unfug ist. Daß bewehrte Riesentanker da im Sommer im Konvoi durchfahren ( teilweise auch mal sicherheitshalber von russischen Atomeisbrechern begleitet ) ist ein anderes Kaliber. Prompt hingen die auch bald fest.
            Witzig fand ich dann den Draufleger mit der Polarstern, die großspurig gleich Filmteams und Skandaltouristen eingeladen hatte, den großen Eisschwund zu „dokumentieren“. Dummerweise kam das massive Eisaufkommen dieses Jahr aber etwa zwei-drei Wochen eher als sonst. Und schon war kaum hinter Spitzbergen Sense, keine armen Eisbären auf vereinzelten Schollen und auf was solche Leute immer hoffen, statt dessen kam der Hubschrauber und hat den Eimer ( bis auf 7 Leute Stammmannschaft ) evakuiert.

            MS-Meldungen habe ich vielleicht 2 oder 3 dazu gefunden und da war nur Geschwurbel und Zurückruderei, so nach dem Motto: „Es ging ja auch um nix anderes, und liegt voll im Plan.“

          • „da war nur Geschwurbel und Zurückruderei, so nach dem Motto: „Es ging ja auch um nix anderes, und liegt voll im Plan.““

            Was die Wissenschaftliche Arbeit betrifft ist das ja auch absolut zutreffend:
            Man wollte sich einfrieren lassen und ohne eigene Schiffsbewegungen schauen, was drumherum – besonders drunter – so los ist.
            Dass man grad dieses Jahr sogar etwas früher als die vergangenen Jahre eineist, kommt dem durchaus entgegen. Man will ja genau das untersuchen.
            Was darüber hinaus irgendwelche journalistischen oder NGO- Zaungäste sich „erwarten“ oder erhoffen ist für die dort arbeitenden Wissenschaftler erstmal irrelevant.

            „Grob nach Gedächtnis: Da dachten welche, sie könnten mit dem kleinen Gerät da mal eben durchjuckeln, um damit auf den großen Klimaskandal abzuheben. Was schlichtweg gefährlicher Unfug ist.“

            Also Leute, die genauso blöd wie manche Touristen trotz Warnungen in Lawinengefährliche Alpenregionen spazieren müssen.

            Nichts, was irgendwie irgend eine Spur mit der Relevanz von Klimawissenschaft zu tun hätte.

            Warum erwähnen wir das also überhaupt?
            Bzw. Du?

          • „Wie kann es denn bei weltweit steigendem CO2-Anstieg überhaupt noch ein oder sogar mehrere Jahre mit sommerlichem Eiswachstum gegenüber den Vorjahren geben, wenn CO2 DIE kausale Ursache für die menschengemachte Klimaerwärmung sein soll?“

            Selten dämliche Frage.

            Wie kann es denn sein, dass es Jahre mit geringer Eisbedeckung gibt, wo doch der Klimawandel eine Lüge ist??

          • Danke –
            schön knapp auf den Punkt.
            Ich hatte schon wieder über eine weitschweifige Erklärung „in einfacher Sprache“ nachgedacht.

      • @Maddes
        Danke für die Aufklärung. Das ist natürlich Manipulation und so etwas ist schändlich.
        Immerhin aber scheint die Eisdecke seit vier Jahren stabil. Mal sehen, was sie weiter macht.

        Und dass es (ein wenig?) wärmer wird steht ja sowieso außer Frage.

        Diskussion ist lediglich,
        1) was die Ursache sein mag – hier stehen einander die religionsähnliche monokausale Gewißheit CO2 und sachliches Denken einander gegenüber – und
        2) wie groß der Schaden der Erwärmung sein wird – hier stehen apokylypische Ängste und realistisch-nüchterne Erwartungen einander gegenüber und schließlich
        3) was unsere Gesellschaft tun kann, wie sie reagieren soll. Hier ist nahezu alles Geforderte und Getane solch hanebücherner Unsinn, daß man es gar nicht glauben kann und sich sehr am Riemen reißen muß, hinter diesem offensichtlich schädlichen Unsinn keine Verschwörung zum Nutzen von globalen Eliten zu vermuten.

        Z.B.: Wenn man den CO2-Ausstoß durch die Nützung fossiler Energie in ganz Europa (incl. Brexit-England) um DIE HÄLFTE reduziert (und damit die weitere Abwanderung von Industrie, Rückgang von Steuerzahlungen, Verlust von Arbeitsplätzen, Verarmung vor allem von Mittel- und Kleinverdienern in Kauf nimmt), dann reduziert man das tödliche CO2 global um etwa ein TAUSENDSTEL (0,135%) – und das auch nur dann, wenn man naiverweise annimmt, daß der Rest der Welt den Ausstoß von CO2 nicht steigert.

        Allein durch diese eine Tatsache – es ließen sich noch einige andere aufzählen – müßte jeder auch nur ansatzweise vernunftbefähigte Mensch die politische Instrumentalisierung von „Klimawandel“ völlig neu bedenken.

        • „hier stehen einander die religionsähnliche monokausale Gewißheit CO2 und sachliches Denken einander gegenüber“

          ist im Grunde bereits eine grobe Unsachlichkeit.
          Niemand aus der Wissenschaft behauptet CO2 als monokausale Gewissheit. Es ist lediglich in der vielzahl von parameter einer der wichtigsten, insbesondere unter den von Menschen verursachten und damit den Menschen zugänglichen.

          Aber natürlich, aus Sicht von Flacherdlern gibt es ja auch eine „religionsähnliche Gewissheit“, dass die Erde eine Kugel sei….
          und dass sie die mit dem „sachlichen Denken“ seien..

          • „„hier stehen einander die religionsähnliche monokausale Gewißheit CO2 und sachliches Denken einander gegenüber“
            ist im Grunde bereits eine grobe Unsachlichkeit.“

            Naja, zumindest im politischen Diskurs wird durchaus so getan, als ob die CO2-Reduzierung die allesentscheidende Frage ist – wenn wir genügend CO2 reduzieren, wird alles gut, ansonsten droht die Apokalypse. Genau damit werden ja immer drastischere Forderungen gerechtfertigt.

          • Die Antwort darauf kann ja wohl nicht sein, den zusammenhang von CO2 mit dem Klimawandel einfach zu leugnen?

            Was ist denn das für eine Logik?

            (richtig, gar keine)

          • „Die Antwort darauf kann ja wohl nicht sein, den zusammenhang von CO2 mit dem Klimawandel einfach zu leugnen?“

            Nein, natürlich nicht, vielmehr wäre es sinnvoll, zu diesem Thema objektiv und erkenntnisorientiert weiterzuforschen und zu realistische Szenarien und Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Leider scheint das kaum der Fall zu sein, jedenfalls nicht öffentlich. Meistens hört und liest man nur die tatsächlich oft religiös anmutenden Beschwörungsformeln bezüglich radikalen CO2-Einsparungen als Allheilmittel oder (seltener) Behauptungen von „Klimaleugnern“, die ihrerseits in der Regel ziemlich gut als ebenfalls nicht erkenntnisorientiert, sondern interessengeleitet erkennbar sind.

          • Die Antwort darauf kann ja wohl nicht sein, den zusammenhang von CO2 mit dem Klimawandel einfach zu leugnen?

            leug·nen
            /leúgnen/
            schwaches Verb
            1.
            (…)2.
            (etwas Offenkundiges wider besseres Wissen) für unwahr oder nicht vorhanden erklären und nicht gelten lassen (meist verneint)
            „eine Tatsache, den Holocaust leugnen“

            Knüppelharte Unterstellung oder Strohmann?

          • „Klammer auf etwas Offenkundiges wider besseres Wissen Klammer zu“
            bedeutet bei solchen wörterbuchdefinitionen gemeinhin, dass der Teilsatz oft, aber eben nicht zwingend in der Verwendung mitschwingt.

            Insofern mag ich zugestehen, dass die betreffenden „Leugner“ trotz vorhandener Datenlage den Sachverhalt tatsächlich nicht anerkennen und also für nicht wahr halten. Dein rumreiten auf dem Wörterbucheintrag ist an der Stelle Wortklauberei – die verwendung im von mir dargestellten Sinne ist durch die Klammerung voll abgedeckt und im Sprachgebrauch üblich.

          • Nein, das ist keine Wortklauberei. Deine verbale Aggressivität ist dermaßen über die Stränge, dass du die sachliche, objektive Ebene längst verlassen hast.

            Deine ganze Einstellung macht klar, dass du NICHT „eine andere Meinung haben“ oder „nicht wahrhaben wollen“ meinst, sondern „dumm oder (wahlweise) verlogen“.

            Und deswegen wählst du ein Wort, bei dessen Bedeutung die Klammer klar zwischen den Zeilen steht.

          • Dass mich die zitierten Websites mit ihrem offenkundigen manipulationen ärgern und, ja, wohl auch ein stück aggressiv machen, ist wohl so.

            Aber gut, reden wir über das Wort „leugnen“.
            Willst du – im von dir vorgebrachten „harten“ Wörterbuch-Sinn des Wortes – vielleicht leugnen, das auf den von mir zitierten Websites massive statistikmanipulation betrieben wird, um ein fallende korrelation in eine steigende „umzudeuten“?

            Nein, das ist keine legitime “ andere Meinung“ mehr, das ist BETRUG.

            Sorry, ich kann das nicht anders nennen als das was es ist. Und das jetzt ohne jede Wortklauberei.

          • „Deine verbale Aggressivität ist dermaßen über die Stränge, dass du die sachliche, objektive Ebene längst verlassen hast.“

            Ganz ehrlich – als ich den von seerose gebrachten Link angeschaut habe, hatte ich mir vorgenommen, den möglichst objektiv anzusehen.
            Aber ich schmeiß deswegen nicht mein Grundlagenwissen und mein Physikdiplom über Bord.
            Was dort steht, verdient schlicht nichts anderes als einen totalverriss in ziemlich scharfen Worten – das IST BETRUG.
            Alles andere ist tatsächlich schönrederei.
            Manchmal sind scharfe Worte das einzig angebrachte.

          • Und nochmal:
            „Deine verbale Aggressivität ist dermaßen über die Stränge, dass du die sachliche, objektive Ebene längst verlassen hast.“

            Die aggressivität gestehe ich zu – werd bei solchen manipulationen nun mal aggressiv – aber wo, bitte, „verlassse ich die Sachliche Ebene“ ?
            Bitte um Zitat.

            „Deine ganze Einstellung macht klar, dass du NICHT „eine andere Meinung haben“ oder „nicht wahrhaben wollen“ meinst, sondern „dumm oder (wahlweise) verlogen“.“

            Bezüglich der angegebenen zitierten Quellen ist das fraglos sachlich richtig.
            Eine Statistikmanipulation ist als solche auch zu benennen. Sie stattdessen als „legitime Meinung“ zu kaschieren hilft da niemandem weiter (außer den beteiligten Betrügern)
            Wenn du mit solchen statistischen Tricks deine Geschäftsdaten frisierst, um aus einer fallenden eine steigende Kurve zu zaubern, um. z.B. eine Insolvenz zu verschleppen, ist sowas im übrigen auch strafbar.

          • WOW,
            3 (!) Antwort-Messages. Der Kampf gegen Ketzer braucht Einsatz.

            Vergiss den Gedanken, ich würde mich auf die inhaltliche Ebene ziehen lassen. Ich bin nicht arrogant genug zu glauben, ich würde nachvollziehen können, wie Klima funktioniert.

          • „Der Kampf gegen Ketzer braucht Einsatz“

            Nach dem Vorwurf, ich hätte “ die sachliche, objektive Ebene längst verlassen“, ist das deine Antwort?

            „Vergiss den Gedanken, ich würde mich auf die inhaltliche Ebene ziehen lassen. “

            nein, du bleibst lieber auf einer „meta-Ebene“, in der du dich mit Fakten nicht groß herumärgern musst?
            „sich nicht auf eine inhaltliche Ebene ziehen lassen“ ist von der Art, wie ich es von radikal-feministen erwarte, weil sachliche Argumente und inhaltliche Argumentation ja was patriarchalisches sind.

            „Sich nicht auf eine inhaltliche Eben ziehen lassen“ zu wollen ist in meinen Augen eine argumentative Bankrotterklärung. Und nein, nicht polemisch gemeint – das würd ich jedem sagen, der damit einer Argumentation ausweicht.

            „Ich bin nicht arrogant genug zu glauben, ich würde nachvollziehen können, wie Klima funktioniert.“
            Du wirst lachen – ich auch nicht.
            Jedenfalls nicht „das ganze“ Klima.
            Zu sagen, wir (und ich) wüssten rein gar nichts über das Klima stimmt aber auch nicht – und man muss nicht „das Klima“ ganz verstanden haben, um anerkennen zu können, dass CO2 ein klimaaktives Gas ist und im Klimahaushalt eine Rolle spielt.

          • @Maddes8acht, das haben wir alle verstanden, CO2 absorbiert Infrarotstrahlung bei bestimmten Frequenzen, was nach der reinen Lehre, zu einer nicht bekannten Temperaturerhöhung führt. Weißt Du, dass der Zusammenhang logarithmisch ist? Jede Verdopplung des CO2-Gehalts führt laut IPCC zu einem Anstieg von 1-4 Grad. So genau wissen sie es gar nicht, gell? Was macht Dich so sicher, dass CO2 derart verheerend wirkt, und die ganzen Klimaänderungen, sprich Eiszeiten, sich trotz gleichbleibendem CO2-Gehalts vollzogen haben? Kennst Du dafür Erklärungen? Hältst Du diese Frage für relevant?

          • „das haben wir alle verstanden,“

            Schön dass DU es verstanden hast – aber sprich nicht für die anderen, denn so einige hier bestreiten es.

            „Jede Verdopplung des CO2-Gehalts führt laut IPCC zu einem Anstieg von 1-4 Grad. So genau wissen sie es gar nicht, gell?“
            Kommt immer drauf an, was du mit „so genau“ meinst – ich hab die Klimamodelle nicht gemacht,aber sie werden laufend verbessert und an das beständig anwachsende Datenmaterial angepasst. und dabei werden sie auch genauer.

            „Was macht Dich so sicher, dass CO2 derart verheerend wirkt,“
            Nichts. Gibt es etwas, das dich sicher macht, dass sie harmlos sein werden?
            „Sicher“ bin ich mir nicht, aber es ist plausibel und stimmt mit den allermeisten Prognosen überein, – die sich, im ggs zu dem was Kostya behauptet hat, schon in zahlreichen Fällen bewährt haben (!!)

            „sprich Eiszeiten, sich trotz gleichbleibendem CO2-Gehalts vollzogen haben? “
            Stimmt nicht. Die Eiszeiten waren von atmosphärischen CO2-änderungen begleitet.
            Zwar anders, als man intuitiv aufgrund der gegenwärtig postulierten zusammenhänge von CO2 und Klima erwarten würde – ABER in Übereinstimmung mit den Berechnungen in Klimamodellen.
            In den Eiszeiten waren die CO2 -änderungen eher Folge der Klimaänderungen (mit verstärkenden Rückkopplungseffekten) – heute ist es „eher“ anders rum: durch CO2 induzierte erwärmung werden andere Rückkopplungseffekte angetrieben.
            Siehe auch
            https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-der-co2-anstieg-ist-nicht-ursache-sondern-folge-des-klimawandels

            (im übrigen auch ein nettes Beispiel gegen die Behauptung, Dinge wie die Milanković-Zyklen würden heimtückisch „verschwiegen“ oder nicht beachtet oder dergleichen…)

          • @Maddes8acht, Du weißt nicht von was Du sprichst. Ich habe aus erster Hand erfahren, was passierte, als dass erste Programm das, anstatt mit einer mittleren Tiefe, mit einem Höhenprofile gearbeitet hat, um die Eigenfrequenzen des Bodensees auszurechnen. Es war viel schlechter. An der mittleren Tiefe kannst Du solange rumdrehen bis es passt. Die simulieren nicht unsere Atmosphäre, mit Wirbelstürmen, Jetstream, Wolkenbildung, etc. und noch den Ozean, seinen, Strömungen und dem El-Ninjo über 100 von Jahren. Das sind Modelle in Modellen, in Modellen limitiert durch die Rechenleistung und Komplexität. Das ganze ist ein nichtlineares, chaotisches, stark wechselwirkendes System, dessen Simulation mit „homogenisierten“ Messdaten verglichen wird. Jede Abweichung ist CO2, obwohl das Verhalten des Klimas über Zeiträume von mehr als 100-150 Jahren unverstanden ist.

          • „Ich habe aus erster Hand erfahren, was passierte, als dass erste Programm das, anstatt mit einer mittleren Tiefe, mit einem Höhenprofile gearbeitet hat, um die Eigenfrequenzen des Bodensees auszurechnen. Es war viel schlechter.“

            Oder: ‚Ich kenn einen, der weiß einen, und die haben mal ein programm mit einer simulation geschrieben, und als sie die simulation verbessern wollten, ist sie schlechter geworden, und das beweist, dass simulationen schlechter werden, wenn man sie zu verbessern versucht.‘

            Dass eine „erste Programmversion“ eines neuen Typs erstmal auch ein Rückschlag sein kann ist nichts weiter als eine Binsenweisheit – kommt vor. Das ist Forschung.
            Das heißt nicht, dass deshalb alle simulationen käse sind.

            Rückfrage: Wann war das?
            Und haben sie seither in neueren Modellen geschafft, bessere ergebnisse zu erzielen?
            Was der Normalfall sein dürfte?

            Neues Modell – geht erst mal schief. Muss man erst lernen damit umzugehen.
            Erwartbar.

            Dass du ernsthaft glaubst, deine Geschichte sei ein „Argument“ zeigt nur, dass du von wissenschaftlicher Arbeit keine Ahnung hast. Also sag mir nicht ich wisse nicht wovon ich spreche !

          • Schön das Du Milankvic kennst. Ich auch. Der Effekt spielt auf Zeitskalen von 1000-10.000 Jahren eine Rolle, taugt also nicht als Gegenargument für den vermeintlichen extremen Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte. Man sollte allerdings sagen, dass wir aktuell in einem Temperaturmaximum sind, uns diesem nähern, … und anschließend mit einem drastischen Abfall zu rechnen haben, also direkt zur Vollvereisung und dann wieder einem langsamem Temperaturanstieg, wenn er denn Recht hat. Mit diesem Effekt erklärt man meines Wissens auch nicht die Temperaturschwankungen der letzten, sagen wir 2.000 Jahre, aber mit CO2 erst recht nicht, denn es war konstant. Es gibt den Einfluss des CO2, seine Größenordnung oder Bedeutung ist nicht wirklich bekannt. Du schiebst Panik, aber wrißt es auch nicht.

          • “ und anschließend mit einem drastischen Abfall zu rechnen haben, also direkt zur Vollvereisung und dann wieder einem langsamem Temperaturanstieg, wenn er denn Recht hat.“

            Du solltest aber beachten, dass „drastischer Abfall“ dabei in geologischen Zeiträumen gedacht ist. Der „drastische Abfall“ spielt sich immer noch auf einer Zeitskala mindestens einigen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden ab.
            Auf der Zeitskala der Milanković-Zyklen von 20.000 (präzession) bis 400.000 (Exzentrizitätsmaxima der Erdachse) Jahren ist das immer noch „drastisch“ bzw. Rapide.
            Es sind Zeitskalen, in denen z.B,. auch evolutionäre Anpassungen möglich sind.

            Die gegenwärtigen Änderungen sind demgegenüber um mindestens eine oder gar mehrere Größenordnungen schneller.

            „Mit diesem Effekt erklärt man meines Wissens auch nicht die Temperaturschwankungen der letzten, sagen wir 2.000 Jahre,“

            Nein, die erklärt man u.a. mit Sonnen(flecken)zyklen, vulkanausbrüchen , aber auch anderen umweltveränderungen, von denen manche bereits vom Menschen zumindest mitverursacht wurden.
            Auch diese änderungen sind aber eher klein im vergleich zu der geschwindigkeit, die wir im Moment beobachten – und ich sage BEOBACHTEN, nicht nur aus den modellen berechnet.
            Die Beobachtungen stimmen mit den Modelen überein, und wenn man die fortsetzt, wird es alarmierend –

          • @Maddes8acht, es ist so wie Du es beschreibst, aber Du musst in die Vergangenheit schauen. Sie haben mit ihrem bekanntermaßen – „mittlere“ Tiefe – völlig unzureichenden Modell den Eindruck erweckt, die Eigenfrequenzen des Bodensees zu verstehen. Das haben sie nicht. Sie haben so lange rumgedreht bis es gepasst hat. Entstehen in diesen Simulationen Tornados und Hurricanes? Wie wird die Bildung der Wolken simuliert? Ist das sicher alles korrekt und wirklichkeitsgetreu abgebildet? Bist Du Dir dessen sicher oder sollten wir auf mehr Rechenpower und bessere Modelle warten, bevor Du Deine Hand ins Feuer legst? Ich glaub davon kein Wort.

          • @Maddes8acht, ich sagte ja, verschiedene Zeitskalen. Im M…-Zyklus sind wir in der Nähe des Maximus. @Maddes8acht, bitte sei ehrlich, Du arbeitest am PIK, oder? Du kennst die plausibelste Erklärung Sonnenflecken / magnetische Sonnenaktivität, nennst es als erstes und meinst dann irgendetwas mit menschen gemacht. Das ist jetzt nicht Dein Ernst? Du wirst schon nicht gleich Deinen Job verlieren, aber bitte bleib seriös in Deiner Argumentation.

          • „bitte sei ehrlich, Du arbeitest am PIK, oder?“
            zu viel der Preiselbeeren – nein.

            „Du kennst die plausibelste Erklärung Sonnenflecken / magnetische Sonnenaktivität, nennst es als erstes und meinst dann irgendetwas mit menschen gemacht. Das ist jetzt nicht Dein Ernst?“

            Hatten wir heute nicht schon mal den vorwurf des monokausalen Denkens? Nicht von dir, aber er kam ..

            Doch, ist mein Ernst: Ich halte Sonnenflecken nicht monokausal für die einzige Erklärung historischer temperaturanomalien.

            Es gab und gibt unterschiedliche ursachen, querverbindungen und rückkopplungen.

            Und ja, Mayas haben vermutlich die dürreperioden, die sie ausgelöscht haben, durch das zu schnelle Wachstum ihrer Städte und die lokale Rodung von Regenwald selbst verursacht. Was möglicherweise klimatische Auswirkungen bis zu uns nach Europa hatte.

          • Es gibt ja verschiedene Sonnenaktivitätszyklen. Es gibt eine russische Professorin, die behauptet, dass sie diese als Eigenfrequenzen gefunden/verstanden hat und dass wird in rund 10 Jahren auf ein Minimum zusteuern und es kalt wird. Schau‘mer Mal.

          • Du meinst Valentina Zharkova
            https://www.iflscience.com/environment/mini-ice-age-hoopla-giant-failure-science-communication/

            Sagen wir mal so: „Die Presse“ (bzw teile der Presse) behauptetm dass sie das behauptet.
            Sie selbst behauptet das mMn nicht. Sie ist ja auch keine Klimawissenschaftlerin, sondern Astronomin. Sie befasst sich mit Sonnenzyclen, um die Sonne zu verstehen, nicht mit deren Auswirkungen auf das Erdklima.

            Ich kenn das – da will man als wissenschaftler was über seine Forschung erzählen- in dem Fall über die Sonne und ihre Zyclen – und der Journalist hat schon mal von einem Zusammenhang zum Klima gehört und fragt, was das für eine Auswirkung auf da Klima haben wird.
            Auch wen das nicht ihr eigentliches Gebiet ist weiß sie natürlich, was das Maunder-minimum war und dass es damals die kleine Eiszeit gab, also erzählt sie das – und daraus wird dann, sie habe prognostiziert, dass es in den nächsten Jahren eine „kleine Eiszeit“ geben werde. Hat sie aber gar nicht. Das hat der Reporter in sie hineingefragt und herausgequetscht.

            Ist klar, dass Eike und Co darüber herfallen.
            Aber sie tun der guten Frau unrecht.
            Und wenn die herbeigeredete Eiszeit ausbleibt, ist sie nicht schuld an der falschen Prognose, denn eine solche hat sie gar nicht geäußert.

          • „@Maddes8acht, bitte sei ehrlich, Du arbeitest am PIK, oder?…Du wirst schon nicht gleich Deinen Job verlieren, aber bitte bleib seriös in Deiner Argumentation.“
            ——————————-
            Keine Antwort ist auch eine Antwort!
            Bei Deinen bisweilen zum Thema (vermeintlich) „menschengemachter Klimawandel“ erfolgenden emotionalen Tiefschlägen/Ausrastern liegt die Vermutung schon ziemlich nahe!

          • „Keine Antwort ist auch eine Antwort!“
            Ich hab aber geantwortet.
            Sie war nein.

            Und ich mag emotional sein, aber wo bitte tiefschläge?
            Ich hab den verlinkten unterirdischen Artikel zerlegt und als Betrug bezeichnet, was ich belegt habe und jederzeit wiederholen werde.
            Das ist kein Ausraster, sondern nur klare Worte.
            Der Artikel verdient absolut nichts anderes.

          • @Maddes8acht, ich will Dir keine Antwort schuldig bleiben, deshalb machen wir noch ein bisschen weiter, wenn Du willst. Das Sonnenzyklen mit der Erdtemperatur korrelieren ist bekannt. Es ist evident, dass hier die Sonne die treibende Kraft ist und nicht umgekehrt. Wir sind uns einig, dass es viele Effekte gibt, die das Klima beeinflussen. Mich stört an der heutigen Klimapropaganda die absolute Sicherheit mit der die CO2 These vertreten wird. So ganz, ganz sicher bist Du Dir auch nicht. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist nochmals alle Argumente zu diskutieren, aber die wesentlichsten sind:
            1. Temperaturmessungen sind viel ungenauer, als vorgegeben wird.
            2. Der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima ist nicht genau verstanden.
            3. Reale Wolkenbildung kann nicht mit grundlegenden Gleichungen simuliert werde.
            4. Die Rechenkapazität reicht nicht für die ganze Atmosphäre und Ozeane. Wenn man Wolkenbildung real simulieren wollte müsste die Simulation auf winzigen Skalen arbeiten. Man kann kein Grid mit 10^30 Gitterpunkten rechnen. Man muss Modelle und vereinfachende Annahmen einfließen lassen.
            5. Ich vermisse auch jedwede Konsistenzprüfung. Welcher Teil der Atmosphäre sollte sich, denn laut den Modell wie erwärmen? Gibt es charakteristische Muster wie Erwärmung der oberen Atmosphäre, die man beobachten kann. Sprich entsprich das simulierte System, außer bei der Erddurchschnittstemperatur, mit den Beobachtungen überein. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

            Mir kommt es so vor, dass unsere Wissenschaftler schon etwas verstanden haben und es Ihnen auch gelungen ist die Messdaten und die vielen Stellschrauben der effektiven Modelle, so anzupassen, dass sie 100 Jahre hinkriegen und jetzt tun sie so, als ob sie das Klima verstanden hätten.

            Dass das CO2 dem Temperaturanstieg hinterher hinkt, liegt am im Meer gelösten CO2. Dort ist viel mehr als in der Atmosphäre und wenn sich Wasser erwärmt, gast es aus. Es ist auch hier klar was die treibende Kraft ist.

          • Hier der Vortrag von Frau Prof. Zh. den ich kenne. Mache Die selber ein Bild. Ihre Voraussage ist, dass es in ca. 10 Jahren ein großes AktivitätsMINIMUM der Sonne gibt, dass zu einer Abkühlung führt. Schau‘mer Mal. Ist die Sonnenaktivität in den Modellen abgebildet? Wohl eher nicht.

            Ich hatte heute keine Zeit und konnte Dir erst jetzt antworten.

        • „hier stehen apokylypische Ängste und realistisch-nüchterne Erwartungen einander gegenüber“

          Schön, dass du die Sichtweisen so griffig in die realistisch-nüchterne gegenüber der wissenschaftlichen einordnest. Wir sind natürlich kein bisschen voreingenommen und parteiisch, gell.

          Dass es Naturkatastrophen apokalyptischen Ausmaßes bereits in der Menschheitsgeschichte gegeben hat und noch größere außerhalb der Menschheitsgeschichte, die, wenn sie heute auftreten würden, Millionen von Menschenleben kosten würden, ist eine Tatsache. Dass wir heute gegen einige davon Frühwarnsysteme und Rettungsmaßnahmen kennen, die z.B. viele Leute von Pompei und Herculaneum vor dem Tod und der Apokalypse hätten bewahren können, ebenfalls.

          Wenn Wissenschaftler also vor apokalyptisch anmutenden Szenarien warnen, so ist das ebensowenig grundsätzlich Müll, wie jede Verschwörungstheorie per se quatsch ist. Es gibt reale verschwörungen, und es gibt reale apokalyptische Naturkatastrophen.

          Wobei man bei den Naturkatastrophen immer noch überlegen kann, für wen das jeweils eine Katastrophe ist – manche überflutungskatastrophe mag für Wasserbewohner natürlich auch ganz nett sein.

          So, wie du das geschrieben hast, ist der Satz jedenfalls schlicht ein Unding.

        • “ Hier ist nahezu alles Geforderte und Getane solch hanebücherner Unsinn, daß man es gar nicht glauben kann“

          ist der Punkt, in dem ich dir zumindest teilweise zustimmen kann.
          Tatsächlich ist grade im „deutschen Sonderweg“ ein haufen Unsinn enthalten.
          Dabei mögest du aber bitte so nett sein und die politische Umsetzung durch i.d.R. völlig fachfremde Politiker unterscheiden von der Arbeit der Wissenschaft.

          Zu deiner Argumentation dennoch politisch argumentiert:
          der Pro-Kopf-ausstoß von CO2 ist in Deutschland einer der höchsten der Welt – natürlich ist Deutsachland damit in einer denkbar schlechten Position, anderen Ländern vorgaben bei der CO2 reduzierung zu machen – wenn man das machen wil, kommt man nicht frum herum, den eigenen Ausstoß drastisch zu reduzieren.

          Und noch mal zu deinem psudowissenschaftlichen zeug:
          „Wenn man den CO2-Ausstoß durch die Nützung fossiler Energie in ganz Europa (incl. Brexit-England) um DIE HÄLFTE reduziert […] dann reduziert man das tödliche CO2 global um etwa ein TAUSENDSTEL (0,135%)“

          Komplette Fehlargumentation. Augenwischerei.

          Wir reden hier um eine VARIATION des CO2-Anteils in der Atmosphäre, die eine VARIATION des NATÜRLICHEN Treibhauseffektes bewirkt.
          Der natürliche Treibhauseffekt bewirkt eine Erwärmung um ca. 33% – ohne den wäre die Erde ein Tiefkühlschrank.
          Wir reden von Variationen von wenigen Grad.
          Zudem ist lediglich in minimaler Anteil des CO2 in den oberen Atmosphärenschichten „klimaaktiv – nämlich dort, wo die Stoßlängen größer sind als für den mittleren Zerfall angeregter Zustände von CO2.
          Es kommt somit allein auf den Anteil in dieser Atmosphärenschicht an, und es kann jeweils eine Weile dauern, bis in Erdnähe ausgesoßenes CO2 dort ankommt.
          Ist für deinen Kopf verständlich, dass für eine Änderung des Treibhauseffektes von wenigen Prozent auch nur eine Änderung der Klimaaktiven Gase von wenigen Prozent ausrecihen könnte?
          Von diesen wenigen Prozent ist der Anteil von Deutschland dann plötzlich sehr sehr viel größer als dein tausendstel.
          Und angesichts der Bevölkerung deutschlands deutlich überproportional.

          • „Wenn man den CO2-Ausstoß durch die Nützung fossiler Energie in ganz Europa (incl. Brexit-England) um DIE HÄLFTE reduziert […] dann reduziert man das tödliche CO2 global um etwa ein TAUSENDSTEL (0,135%)“

            empfinde ich in etwa Analog zu:

            Die tiefe der Weltmeere ist im marianengraben 11.000 Meter.
            eine Erhöhung des Meeresspiegel um 11 Meter ist somit auch nur eine Erhöhung 0,1 %, nämlich 1 tausendstel, und somit ziemlich irrelevant.

          • Maddes, Maddes, tut mir leid, wenn meine Argumente Deine Emotionen so aufwühlen und Deine Wut so dermaßen wecken.
            Will ich nicht, tut mir leid.
            Deine Beleidigungen ad hominem kränken mich nicht, also von meiner Seite weiterhin alles cool.

            Zu Deinen vielen Postings da und dort ein paar Anmerkungen und Korrekturen.

            1. „Anstieg des Meeresspiegels um 11 Meter…“
            Die pessimistischste Prognose erwartet einen Anstieg des Meeresspiegels um 3mm pro Jahr. Das sind 30 cm in 100 Jahren. Muß an sich nicht fürchten. Sogar die Holländer müssen ihre Dämme nur ein bißchen höher machen.
            Von den 11 Metern hat übrigens auch former prasident Obama eindringlich gewarnt.
            Jetzt hat er sich ein Häuschen direkt am Meer gekauft. Er scheint ziemlich viel Vertrauen darin zu haben, daß der Kampf gegen CO2 letztlich triumphal gewonnen wird.
            https://dailycaller.com/2019/08/26/obama-marthas-vineyard-mansion-climate-change/

            2. „Die Naturkatastrophen wie Überflutungen, die durch Erderwärmung ausgelöst werden und verhindert werden müssen…“
            In den letzten dreißig Jahren – bei moderater Erderwärmung von 0,7º – haben Naturkatastrophen (Dürren, Überschwemmungen, Orkane, etc.) NICHT zugenommen. Im Gegenteil sind sie gegenüber den Jahrzehnten davor leicht zurückgegangen. Es gibt keine Korrelation zwischen Erderwärmung und Naturkatastrophen. (Obwohl sie mit absoluter Gewißheit prognostiziert wurden.)

            3. „Deutschland hat einen besonders hohen CO2 Verbrauch pro Kopf“.
            Richtig, aber ungenau. Dieser hohe CO2 Verbrauch pro Kopf liegt an außergewöhnlich hoher industrieller Produktion im Verhältnis zur Bevölkerung. Vergleicht man den CO2 Verbrauch im Vergleich zur industriellen Produktion ist der Verbrauch Deutschlands BESONDERS niedrig, also im positiven Spitzenfeld. Anders gesagt: Deutschland produziert besonders umweltfreundlich (im Vergleich zu anderen Ländern).
            Logische Folge: lagert man die Produktion aus Deutschland aus (Verarmung hier für besseres Klima überall) und siedelt sie anderswo an (China, Indien, etc.), dann STEIGT global der CO2 Ausstoß.

            4. Und grundsätzlich: die Theorie vom Treibhauseffekt ist im Grunde, also grundsätzlich, eine MECHANISTISCHE Theorie. Sehr vereinfacht, aber nicht verfälscht, sagt sie: die Treibhausgase bilden eine Art Decke, die die Wärme darin hindert, in den Kosmos abzustrahlen. Wie eben das Glasdach eines Treibhauses: Sonnenlicht kommt rein, erwärmt den Boden, dieser erwärmt die Luft, diese will aufsteigen, kann aber nicht, weil eine Glaswand oben ist: und so wird es im Treibhaus immer wärmer und wärmer.
            Treibhausgase und vor allem CO2 wirken also wie diese Glaswand. Ist sie dichter, ist der Effekt größer, ist sie dünner, nimmt er ab.
            CO2 ist CO2. Man kann nicht unterscheiden, ob es von verrottetem Laub stammt, von einer Hauskatze ausgeatmet oder von einem VW Passat ausgestoßen wurde. Es ist chemisch da wie dort ident. Wenn CO2 der Bösewicht ist, dann ist alles CO2 der Bösewicht. deshalb ist es relevant wie hoch daran der Anteil fossiler Energie ist (er ist weltweit 3%).
            Und weil es eine letztlich MECHANISTISCHE Hypothese ist, ist es relevant, in welchem Maße man diese Treibhausdecke reduzieren kann.
            Von den oben genannten 3% produziert Deutschland maximal 2,5%.
            Also: durch Deutschland hinzugefügtes CO2: 0,075 %. (2,5 % von 3%)
            Wenn Deutschland das auf die Hälfte reduziert, reduziert es die CO2 Decke – den Treibhauseffekt – um 0,04 %. Die Treibhausdecke ist um 4 ZEHNTAUSENDSTEL kleiner.

            Un jetzt wird es erstmals kompliziert. Um nämlich zu belegen, daß diese Reduktion von 0,04 % einen auch nur meßbaren Einfluß in einer MECHANISTISCHEN Hypothese hat, braucht es natürlich hochkomplexe (nicht-mechanistische) mathematische Modelle: Eine Art riesige Maschine, gebaut aus Annahmen + Algorithmen, in die man vorne Daten hineingibt und hinten kommen sie in eine beängstigende Prognose verwandelt wieder raus.
            Diese modellierten Prognosen haben vielfachen Nutzen:
            1. Daß viele sich fürchterlich fürchten,
            2. daß der politische Idealismus von vielen Menschen einen Knochen hingeworfen bekommt, in den er sich verbeißen kann, und
            3. daß man in Folge dessen politisch und wirtschaftlich ganz, ganz viel umbauen kann in der Welt: Neue Industrien errichten (also WirtschaftsWACHSTUM), neue Massensteuern einheben, globalen Umbau von Wirtschaft, neue Investitionsfelder und Zinsgewinne für das große Kapital, zusätzliche Spekulationsfelder im Zertifikathandel, etc.

            Das sind die vielen Vorteile dieser Modelle. Die haben zwar auch einen kleinen, aber vernachlässigbaren, Nachteil: daß sie in den letzten zwanzig Jahren kein einziges Mal eine annähernd richtige Prognose abgegeben haben. Pipifatz! Es geht schließlich um die Rettung der Welt! Und wer nicht unsere Gewißheiten teilt, der ist Klimaleugner, Umweltzerstörer, verantwortungsloser Temperaturnazi! Diskutieren war gestern, jetzt wird gekämpft und gerettet, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste!

            Jetzt bin ich doch polemisch geworden. Hab ganz vergessen, daß ich auf Deinen Ton nicht eingehen wollte. Der Mensch ist schwach… Abermals sorry.

          • „Deine Beleidigungen ad hominem kränken mich nicht, also von meiner Seite weiterhin alles cool.“

            Bin grad in Eile, also kurz u ohne den Rest noch richtig gelesen zu haben:
            Mein „unmittelbarer Zorn“ richtet sich da hauptsächlich auf den Autor, nicht gegen Leute, die das Lesen und verlinken. Allerdings fühle ich mich dann schon berufen, sowas entsprechend richtig zu stelllen, wenn es denn wrklich mist ist.

            Vllt. später mehr.
            cu.

          • „Jetzt bin ich doch polemisch geworden. Hab ganz vergessen, daß ich auf Deinen Ton nicht eingehen wollte.“

            Im Grunde bin ich der Ansicht, dass du jedenfalls bemüht bist, sachlicher zu argumentieren als fraglicher Artikel – und der, nicht deine Ausführungen, haben mich da wütend gemacht.

            Ich weiß nicht, ob es dir entgangen ist, aber den polemischen Ton hast du bereits erheblich früher angeschlagen – bei der „religionsähnlichen monokausale Gewißheit“ in Gegenüberstellung zu „sachlichem Denken“, den „apokylypische Ängsten“ gegenüber „realistisch-nüchternen Erwartungen“ und der Einordnung so ziemlich sämtlicher („nahezu alle“) Forderungen in fraglichem Zusammenhang als „hanebüchener Unsinn“ – alles ohne jedwede konkrete Beispiele oder Belege.
            Ich finde nicht, dass du in der Position bist, mir Polemik vorzuwerfen.

            Davon abgesehen nehme ich deine entschuldigung aber an 😉

          • 1. „Anstieg des Meeresspiegels um 11 Meter…“

            Es ging in meiner Analogie nicht darum, einen Anstieg um 11 Meter zu „prognostizieren“, sondern darum, dass das „1 promile“ Argument käse ist.
            Ich hab die Meerestiefe von 11.000 Metern genommen, und 1 Promile sind 11 Meter.
            11 Meter Meereserhöhung wäre aber nicht „vernachlässigbar, auch wen es „nur“ ein Promile der Meerestiefe ist.

            2. „In den letzten dreißig Jahren – bei moderater Erderwärmung von 0,7º – haben Naturkatastrophen (Dürren, Überschwemmungen, Orkane, etc.) NICHT zugenommen.“
            Orkane haben nicht zugenommen – bzw. die Statistik verschwindet im statistischen rauschen.
            Dürren und überschwemmungen offenbar schon.
            Ich komm mal wieder mit der münchner Rück. Die sehen das so, und die habenauch Zahlen dazu. Hab ich bei der letzten Diskussion verlinkt – und nein, das ist nicht NUR der Effekt, das die Schadenssummen höher werden, weil es mehr versicherte und schadensanfällige Güter gibt.
            Das rote Kreuz sieht es auch so. z.B. hier:
            https://www.welt.de/politik/article1576996/Naturkatastrophen-durch-Klimawandel-verdoppelt.html
            „Die Zahl der durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Rund 400 schwere Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen hätten sich pro Jahr ereignet, teilte der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Markku Niskala, in Genf mit.

            In den 80er Jahren hätten die Rot-Kreuz-Fachleute jährlich rund 200 klimabedingte Naturkatastrophen gezählt.“

            Aber ich bin gespannt, ob oder welche Zahlen du mir dazu vorlegen kannst.
            Je nach Weltregion kann ich mir durchaus auch völlig andere Zahlen vorstellen, aber ich hab ein bisschen vorab den Verdacht, dass diverse Quellen, die da gar einen „rückgang“ fabulieren, von ähnlich zweifelhafter Qualität sind wie die oben genannte, die auch einfach mal so eine falende Kurve zu einer steigenden umdefiniert.

          • 3. Ich sehe genauso, dass an den politischen Entscheidungen zum Thema grade in Deutschland das meiste ziemlich schräg und kontraproduktiv ist.
            Um nicht zu sagen Schaumschlägerei.

            Hör dir Kachelman an.

            Das heißt aber leider nicht, dass es kein Problem gibt. Es heißt, dass wir andere Lösungen brauchen – richtige Lösungen.

            4. „Nachteil: daß sie in den letzten zwanzig Jahren kein einziges Mal eine annähernd richtige Prognose abgegeben haben.“
            Auch da bin ich wiedr auf deine „Quellen“ gespannt – und erwarte innerlich vergleichbares wie bereits geschildertes…
            Aber ich lass mich gern überraschen.

            Auch wenn sehr einfach dargestelt, aber eine hübsche Übersicht über die verlässlichkeit der Prognosen liefert z.B.

            https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-klimamodelle-sind-nicht-verlaesslich

            Um ein konkretes Beispiel anzuführen:

            „Mit dem Ausbruch des philippinischen Vulkans Pinatubo im Jahr 1991 bot sich die Chance herauszufinden, wie zutreffend die Vorhersagen von Modellen über die Auswirkungen von Sulfat-Aerosolen auf das Klima sind. Ergebnis: Die Modelle sagten ziemlich akkurat die vorübergehende weltweite Abkühlung von ca. 0,5 °C voraus, die bald auf den Ausbruch folgte (siehe Abbildung 4). Mehr noch: Auch die Rückkopplungseffekte etwa von Sonneneinstrahlung und Wasserdampf, die in die Modelle eingeflossen waren, wurden quantitativ bestätigt“

            Doch, die Klimamodelle funktionieren und können belastbare, verifizierbare Prognosen liefern.
            Dabei war das schon 1991 – die Modele wurden seither stetig verbessert.
            Deine Behauptung betrachte ich damit als widerlegt.

          • In dem, was Du richtig gestellt hast (in dieser manipulierten Statistik), habe ich Dir ja zugestimmt, habe mich auch dafür bedankt.

            Aber alles gut, bleiben wir cool und hüten wir uns vor absoluten Gewißheiten.

          • @Maddes8acht, genau so wie Du es mit den Sulfaten beschreibst, können sie simulieren. Stoffe die gleichmäßig verteilt sind und recht schnell ausfallen. Ein Jahr mit Vulkanausbruch auf 0,5 Grad genau vorhergesagt! Hallo, die Temperatur ändert sich jährlich drastisch. Woher wissen sie was eine natürliche Schwankung und was der Vulkan war? Das ist Fake-News. Das Problem sind die Wolken. Deren Entstehung und Dynamik. Sie können sie nicht simulieren, schon gar nicht auf 100 Jahre, oder glaubst Du das?

          • „Ein Jahr mit Vulkanausbruch auf 0,5 Grad genau vorhergesagt! Hallo, die Temperatur ändert sich jährlich drastisch. Woher wissen sie was eine natürliche Schwankung und was der Vulkan war?“

            Bitte nicht Wetter und Klima verwechseln!

            „Die Modelle sagten ziemlich akkurat die vorübergehende weltweite Abkühlung von ca. 0,5 °C voraus, die bald auf den Ausbruch folgte (siehe Abbildung 4).“

            In der GLOBALEN DURCHSCHNITSTEMPERATUR sind 0,5 Grad Celsius gegenüber dem Vorjahr schon ein ziemlich deutlicher Hupfer.
            Wenn es Sprünge solcher Größe gibt, dann gibt es meist auch einen ziemlich deutlichen Grund dafür – so deutlich, dass man den auch bemerkt und daher kennt.

            guck dir mal die Skala hier an:

            Der Sprung 2016 ist z.B. mit einem besonders starken El Nino Ereignis korreliert – auch der schafft sowas. Es ist aber auch zuordnbar. Alle anderen Schwankungen in diesem Diagram sind in einem Verlauf eines Jahres deutlich unter 0,5 Grad – selbst die andere etwas prominentere Spitze 2017.

            Sieht man auch in diesem Bild:

            Langfristig ist der Anstieg größer – aber kurzfristig ist eine Schwankung von 0,5 Grad im Verlauf eines Jahres erklärungsbedürftig – und auch i.d.r. erklärbar.


            Ach ja – wen wir schon dabei sind – im obigen ersten Bild hat wieder mal ein „skeptiker“ eine fallende Temperatur-Trendlinie reingebastelt.
            Wie unschwer an der zweiten abbildung zu erkennen, hat er denselben Trick verwendet wie im oben angesprochenen Artikel dargestellt: Ich kann auch auf der gesamten ansteigenden Linie lauter fallende Teilstücke raussuchen… es geht IMMER.

            Das Internet ist immer noch voll von Berichten über die „fallende“ globale Temperatur von ca 2008 bis 2012 – die inzwischen natürlich von neuen temperaturrekorden insbes 2016 eingeholt und von einer neuen „fallenden“ Kurve seit 2016 abgelöst wurde – natürlich auf signifikant höherem Niveau als die „fallende“ Kurve von 208 bis 2012…
            Immer neue „fallende“ Kurven auf immer höherem Niveau als die vorige…
            Die Kurve im zweiten Bild zeigt lauter fallende Einzelkurven..

          • @Maddes8acht, tldr, also nur den Anfang. Dein Klima-Wetter Argument ist witzig. Der Vulkan hatte wie lange Einfluss auf das Wetter oder Klima, per Definition Wetter gemittelt über 30 Jahre? 1, 2, 3, Jahre? Aber diese 30-Jahre Wetter Modelle aka Klima-Modelle, inklusive modellierten Vulkanausbrüchen, sagen in welchem Jahr genau einen Anfall von 0,5 Grad voraus, wieviel war es im folgenden Jahr, hat es auch exakt gepasst und wie können sie das von einem Wetterphänomen unterscheiden, was sie laut eigenem Anspruch und was auch jeder weiß, nicht modellieren können. Die Atmosphäre und insbesondere das Lebenselexier Wasser ist schwierig. Es gibt Jet-Streams, hart-irgendetwas Zellen, die Sonne, die kosmische Strahlung, das Meer. Schau, in jedem Jahr in dem Klimasupercomputersimulation von der gemessenen und „homogenisierten“ Temperatur abweicht ist es Wetter. Wenn ein Vulkan ausbricht ist die Abweichung ihm allein geschuldet und die perfekte Übereinstimmung der vorhergesagten Temperatur mit der gemessenen und „homogenisierten“ Temperatur Beweis für die Theorie. Das ist doch Quatsch.

          • „Dein Klima-Wetter Argument ist witzig. Der Vulkan hatte wie lange Einfluss auf das Wetter oder Klima, per Definition Wetter gemittelt über 30 Jahre? 1, 2, 3, Jahre?“

            Der Pinatubo-ausbruch war zwar einer der stärksten der letzten Jahrzehnte, aber klein im vergleich zu wirklich heftigen Ausbrüchen in der Menschheitsgeschichte.

            1815 war der Ausbruch des Tambora. Darauf folgte mit dem Jahr 2016 das „jahr ohne Sommer“, in dem es in Europa und in Amerika in allen Monaten des Jahres Schneefälle gab.
            Es gab ernteausfäle, nachtfrost im Sommer, Unwetter, Überschwemmungen, Hungersnot.
            Und es heißt es gab Jahrzehntelang beobachtbare veränderungen im Tageslicht.

            Und das alles, obwohl in Europa und Amerika überhaupt niemand von dem Vulkan wusste.

            „oder sollten wir auf mehr Rechenpower und bessere Modelle warten“
            Schnapp dir mal ein Programm wie Blender 3d und lass dir darin Flüssigkeits-oder Rauchsimulationen in Kraftfeldern mit einigen wenigen tausend teilchen darstellen.
            Das programm ist nicht für wissenschaftliche Simulationen ausgelegt, sondern für 3d animation, aber das macht es so nebenher.
            Für Rauch und Flüssigkeitssimulation verwendet es in den neuen Versionen das simulationsmodul Mantaflow, einer eher wissenschaftliche ausgerichteten simulationssoftware.
            Ein handelsüblicher PC bewältigt simulationen mit einigen wenigen tausend teilchen heutzutage fast in echtzeit – und das Ergebnis sieht ziemlich realistisch aus.

            Mehr Teilchen dauern dann etwas länger.
            An den großen klimamodellen rechnen die leistungsfähigsten großrechner und computercluster der Welt zum teil wochenlange simulationen – das ist ein viel hunderttausendfaches der leistung meines laptops.
            Und ich finde die idee, dass so ein programm mindestens auch die Jetstreams, Hadley-Zellen, Ferrel-Zellen, einfluss von (sonnenzyklus abhängigem) Sonnenwind, Vulkane, el ninos und noch ein paar andere nebensächlichkeiten bitteschön selbstverständlich in halbwegs anständiger auflösung und in mehreren atmosphärenhöhen berücksichtigt sehr naheliegend – stelle ich mir doch vor, dass die berücksichtigung und implementierung jedes dieser teilaspekte auch nur wenige doktorarbeiten oder promotionen benötigen sollte, um eine gewisse reife zu erhalten – gegebenenfalls weitere Doktorarbeiten für anpassungen und Verfeinerungen.

            Da steckt verdamt noch mal richtig viel wissenschaftliche Arbeit drin in diesen Modellen – die probieren doch nicht einfach nur blind vor sich hin.

            Ja, ich glaube tatsächlich, dass wenn ein Doktorand oder Habilitant mehrere Jahre entwicklung in die implementierung der feinheiten des CO2-Haushalts oder der Jetstreams in ein Klimamodel investiert, dass am ende nicht nur ein Haufen Unsinn dabei herauskommt.
            Im Grunde ist das die Unterstellung, die hier permanent vorgebracht wird.

        • Und wie wäre es, wenn man die einzig realistische und seit locker einem halben Jahrhundert wohlbekannte Lösung mal angeht? Langsam, stetig, nachhaltig weniger werden und dezentralisieren. Keine Panik, keine Investmenthypes, keine neuen „Klima“-Industrien, kein Hupfdohlenquatsch, sondern einfach mal ein wenig Vernunft walten lassen.
          Jeder, der geschlossene Biotope betreibt, erforscht, erhält, sollte das nachvollziehen können.
          Und so gesehen verhält sich die Erde quasi wie ein praktisch ( bezogen auf unsere Einflussgrößen ) geschlossenes Biotop.

        • @ FS
          13. September 2019 um 4:59 am
          „“Wie kann es denn bei weltweit steigendem CO2-Anstieg überhaupt noch ein oder sogar mehrere Jahre mit sommerlichem Eiswachstum gegenüber den Vorjahren geben, wenn CO2 DIE kausale Ursache für die menschengemachte Klimaerwärmung sein soll?“
          Selten dämliche Frage.
          Wie kann es denn sein, dass es Jahre mit geringer Eisbedeckung gibt, wo doch der Klimawandel eine Lüge ist??“
          ——————————
          und @maddes8cht
          13. September 2019 um 10:49 am
          „Danke –
          schön knapp auf den Punkt.
          Ich hatte schon wieder über eine weitschweifige Erklärung „in einfacher Sprache“ nachgedacht.“
          ——————————
          Hältst Du und FS das für eine sachlich angemessene Sprache oder ist das nicht vielmehr die Sprache mit „Schaum vorm Mund“?!
          Ich finde es schade, daß Du beim Thema „CO2 – tatsächlich oder vermeintlich menschengemachter Klimawandel“ immer gleich so unsachlich wirst, wie wohl Du z.B. sehr verbindlich und gelassen überzeugende Argumente vorträgst beim Thema „biologische Geschlechtsgrundlagen vs. Sozialisations-Einfluß (Determinierung)“.

          • Im übrigen entlarvt die Verunglimpfung derer, die die behauptete Dramatik der „menschengemachten Klimaerwärmung“ bezweifeln, als „LEUGNER“ die ganze Anmaßung derjenigen, die sich mit der Verwendung solcher sprachlichen Begrifflichkeiten zum unfehlbaren Oberrichter aufschwingenden Herrschaften und Mächte.
            Solches Sprachverhalten ist eines Diskurses unwürdig, nicht sachlich respektvoll; es impliziert vielmehr totalitäres Anspruchsdenken!

          • Ich finde es schade, daß Du nicht erkennst, dass ich im wesentlichen genau gleich argumentiere wie z.B. beim Thema „biologische Geschlechtsgrundlagen“, nur dass du halt diesmal auf der „anderen Seite“ stehst. Manchmal werd ich auch bei geschlechterthemen durchaus emotional, wenn ein Spinner mal zu viel Mist erzählt. Und lass auch mal einen sarkastischen Spruch los, oder bestätige, wie hier, einem mitkommentator eine „würzige“ Replik.

            Kostya war (offenbar im ggs zu dir) im übrigen in der Lage, die Kritik an dem manipulativen Artikel anzuerkennen.Die Kritik an diesem Pamphlet ist in all ihrer Schärfe in jeder Hinsicht berechtigt. Manchmal sind klare Worte das einzig sinnvolle.In der Hinsicht sehe ich keinen Unterschied zw. dem beanstandeten Artikel und irgendwelchem genderzeug, das hier durchaus häufig in ähnlicher Weise zerrissen wird. Diesmal gehts offenbar um eure eigenen heiligen Kühe…

            Zur obigen Frage:

            Auf “Wie kann es denn bei weltweit steigendem CO2-Anstieg überhaupt noch ein oder sogar mehrere Jahre mit sommerlichem Eiswachstum gegenüber den Vorjahren geben, wenn CO2 DIE kausale Ursache für die menschengemachte Klimaerwärmung sein soll?“
            empfinde ich „Wie kann es denn sein, dass es Jahre mit geringer Eisbedeckung gibt, wo doch der Klimawandel eine Lüge ist??“ eine ziemlich passende Antwort.

            Auch wen es sich dir nicht erschließen mag, dann vielleicht einem mitdenkenden Mitleser, der sie dann mit schmunzeln zur Kenntnis nehmen wird.
            Die ursprungsfrage jedenfalls lässt ein bemerkenswertes defizit im Verständnis der von dir kritisierten Klimatheorien erkennen – wie das sein kann im Sinne der Theorien, sollte eigentlich klar sein.Wem es nicht klar ist, sollte sich erst mal damit befassen, bevor er glaubt, sich zum Thema äußern zu können. Ich kann eine Theorie nicht sinnvoll kritisieren, die ich überhaupt nicht verstanden habe. Schwerer Fall von Dunning-Kruger.

            Insofern drängt sich mir grad ein bekanntes Zitat auf, das ich dir nahelegen könnte, anstatt dich bei Klima all zu weit aus dem Fenster zu hängen:
            Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…

            Sorry, mich machen die Sprüche echt fassungslos.

          • @Maddes8cht:
            „Ich finde es schade, daß Du nicht erkennst, dass ich im wesentlichen genau gleich argumentiere wie z.B. beim Thema „biologische Geschlechtsgrundlagen“, nur dass du halt diesmal auf der „anderen Seite“ stehst. “
            ———————————-
            Du hast sicher unbestritten gute Fachkenntnisse auf beiden Gebieten, wobei Du aber „nur“ beim Thema (vermeintlich) „menschengemachte Klimaerwärmung“ so emotional austickst gegenüber der „anderen Seite“. Das läßt mich fragen, was wohl der Grund dafür sein mag, daß Dir das so nahe geht.
            Könnte es nicht doch mit Deiner „beruflichen Verpflichtung“ zu tun haben, wenngleich Du ja eine Beschäftigung beim PIK verneint hast; aber es gibt ja in diesem System viele entsprechende Einrichtungen mit „klarer Zielvorgabe“ (wie mir scheint), und bekanntlich lautet ein entsprechender Spruch: „wes Brot ich ess, …“, wobei der Spruch in diesem Falle gar nicht so zutreffend ist, denn der Steuerzahler hat definitiv keine einschlägig „klaren Zielvorgaben“ gegeben, aber vielleicht Politik-Darsteller?
            Insbesondere zu Simulations-Rechenprogrammen mit einer unüberschaubar großen Zahl von Eingabe-Parametern, die sich jedem Vergleich mit realen Messwerten entziehen (diese Programme sind natürlich „streng geheim“, wie im jüngst von Michael Mann verlorenen Rechtsprozeß, als er sich lieber der Strafzahlung in Millionenhöhe beugte), scheinst Du sehr ausgeprägtes Profiwissen zu haben, was zu der Vermutung führt, daß Du dort beschäftigt bist.
            Wie dem auch sei: Chaotische Wetter-Prozesse und Extrem-Schwankungen im Klima-Verlauf sind sehr komplexe Prozesse, die wohl bislang kein Mensch in der gesamten Vielfalt und Wechselwirkung der beteiligten Einflußgrößen angemessen prognostisch „berechnen“ kann.
            Etwas anderes zu behaupten ist unzulässig-anmaßend, wobei es sich verbietet, denjenigen, der hier nicht die uniform politisch-geforderte Meinung vertritt, als „Leugner“ und/oder „retardiert“ zu verunglimpfen, wobei bereits jetzt absehbar weitergehender „Druck“ auf „diese Ketzer“ ausgeübt werden soll…

        • „dann reduziert man das tödliche CO2 global um etwa ein TAUSENDSTEL (0,135%)“

          Ich sehe es auch so das es weltweit kaum einen Unterschied macht ob DE jetzt CO2 ausstößt oder nicht, aber die 0,135% scheinen mir für Europa doch ein bißchen arg wenig. Weiß nicht was du als tödliches CO2 bezeichnest, aber alleine DE ist für 2,4% des weltweiten CO2 ausstoßes verantwortlich… sagt man.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Kohlenstoffdioxidemittenten

          • @Matze
            Diese statistische Aussage ist manipulativ falsch!
            Korrekt wäre: Deutschland ist für 2,4% des durch FOSSILE BRENNSTOFFE erzeugten CO2s verantwortlich!
            Diese aber machen nur 3% des insgesamt „erzeugten“ CO2 aus.
            Die anderen 97% entstehen durch natürliche biologische Kreisläufe.

            Deutschland ist also verantwortlich für 0,072% des globalen CO2-Ausstoßes.
            (2,4% von 3%).

            Diese verschieden erzeugten (natürlich oder fossil) CO2 sind chemisch ident.
            Wenn CO2 Klimaerwärmung bewirken sollte (nehmen wir es mal an), dann bewirkt alles CO2 in Summe diese Erwärmung. Und Deutschland erzeugt davon 7 Zehntausendstel.

            (CO2 ist an sich auch nicht giftig oder schädlich – wie es manche junge klimabewegten Kämpfer glauben – es ist notwendig für das Leben auf dem Planeten, so wie Sauerstoff O2 oder Wasser H2O.)

            PS.: Danke für Deine vielen Fundstücke aus den Dschungeln und Untiefen des WWW.

  5. Im Cicero liefert Peter Oliver Loew einen Verriss des Buches »Rückkehr nach Polen« von Emilia Smechowski. Unter anderem bemängelt er, dass die Autorin »gendermäßig über die Stränge« schlägt, und:

    »Smechowski scheint sich in die Rolle Margarete Stokowskis (die sie im Nachwort ihre Freundin nennt) zu begeben und beklagt das Leid der polnischen Frauen. (…) Das ist eine höchst problematische Vereinfachung.«

  6. Sumpfleuchten: Also das deutsche „Leistungsschutzrecht“ wurde vom EuGH einkassiert, weil SchwarzGelb es nicht an die EU „notifiziert“ habe. Ich denke ja: Dies könnte noch Schadenersatzklagen von deutschen Medien ergeben, da jetzt schon ~10 Mio€ für Rechtsmitteln ausgegeben wurden.

    https://www.golem.de/news/notifizierung-versaeumt-eugh-erklaert-deutsches-leistungsschutzrecht-fuer-unzulaessig-1909-143818.html

    „Die VG Media will nach eigenen Angaben keine Schadenersatzforderungen geltend machen. Dies setze ein Verschulden der Bundesregierung voraus, das von der VG Media nicht gesehen werde, sagte Sprecher Bernd Delventhal auf Anfrage von Golem.de.“

    Die VG Media wird sich das sicherlich noch genauer Anschauen, wenn sie letztendlich doch Schadensersatz erstattet bekommt, ist das wieder so ein Fall wie das – nach Fukoshima – abgeschaltete hessische AKW oder die Mautgebühr auf Kosten von Ausländern. Alles war von vornherein als rechtswidrig erkennbar, und hat Millionen an Steuern gekostet.

    Auch interessant: „…sieben Wörter dürfe Google kostenfrei verwenden…“ WAS ZUM?! Wie soll dann eine Suchmaschine sinnvoll Ergebnisse anzeigen? Ich denke drei, besser 5, Sätze sollte eine Suchmaschine anzeigen dürfen, also um die gefunden Stichwörter herum, sonst sucht man ewig…

      • Hm, genauer: Die die es verbockt haben, bekommen später noch einen großen Bonus obendrauf.

        Frage: Macht korrumpiert. Geld ausgeben, welches man selbst nicht erarbeitet hat, macht einen spendabel. Fehlende Kontrolle steigert beides. Also was kann man gegen diese negativen Effekte tun?

  7. Unter Tränen erzählte Sandros älteste Tochter dem Gericht, dass sie im Umfeld der Mutter als Verräterin beschimpft wird und sie Angst vor ihrer Mutter hat. Was entscheidet das Gericht? Sie könne sich selbst gegen die „Probleme“ wehren.

    • „Women have to pay for make up“

      Also Männer müssen für Frauen bezahlen, weil Frauen für ihren eigenen Scheiß bezahlen müssen.

      Da kann man dann aber wirklich zu den Schluss kommen, das man ernst machen und Männer einfach mehr bezahlen sollte, weil Frauen offensichtlich denken das sie dafür entschädigt werden müssen, für ihren Kram selbst zu bezahlen.

  8. Weil wir das Thema hier auch schon hatten…

    Die Frage ob man beim Menschen Rassen sehen dürfen sollte, wird gerade in einer der wenigen verbliebenen seriösen Zeitungen erörtert:

    „Tatsächlich positioniert sich die Jenaer Erklärung gegen Rassismus und Rassen gleichermaßen. Sie ist also politisches und wissenschaftliches Statement in einem – was die Frage aufwirft, ob die beiden Ebenen miteinander vermischt werden.“

    „Ein oft vorgebrachtes Argument besagt, daß sich Europäer, Afrikaner, Asiaten und andere Ethnien nur zu etwa 1/10.000 in ihrem Erbgut unterscheiden – bei derartig kleinen Unterschieden sei der Rassenbegriff nicht angebracht. Diese Aussage ist wahr und falsch zugleich.
    .
    Tatsächlich ähneln sich Europäer, Afrikaner, Asiaten und weitere bezüglich ihres Erbguts stark – allerdings sind Menschen und Menschenaffen auch zu 98 bis 99 Prozent genetisch identisch. Unsere Verwandtschaft mit den meisten Säugetieren beträgt etwa 90 Prozent. Insekten ähneln wir zu etwa 60 bis 70 Prozent und selbst mit den meisten Pflanzen teilen wir uns etwa 50 Prozent unserer Gene.
    .
    Ein Großteil des Erbguts ist für grundlegende chemische Funktionen verantwortlich und daher bei allen Lebewesen identisch. Um so entscheidender sind die Gene, die nur innerhalb einer Spezies variieren. Dort zeigt sich: Die Menschenrassen unterscheiden sich etwa zu 15 Prozent.“

    „Die Jenaer Wissenschaftler weisen darauf hin, daß es keine trennscharfen Grenzen zwischen den Menschenrassen gibt und jede Einteilung daher willkürlich erfolgt. Soweit korrekt. Kein Marker im Erbgut definiert die Schwelle vom Europäer zum Afrikaner. Stattdessen gibt es einen fließenden Übergang. Dies würde aber in allen anderen Lebensbereichen nicht als Argument gelten. Das Farbspektrum ist ein fließender Übergang – doch niemand würde deswegen behaupten, nicht Rot, Grün, Gelb oder Blau unterscheiden zu können.
    .
    Eine Unterteilung der Menschheit in Rassen ist tatsächlich mit Willkür verbunden – allerdings ergeben sich aus einer solchen Einteilung reale Unterschiede. Bestimmte Erbkrankheiten treten auf den Kontinenten mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit auf. Europäer leiden fast nie unter der Sichelzellenanämie, Afrikaner vergleichsweise häufig.
    .
    Wissenschaftler hatten schon lange vermutet, daß die höhere Prostatakrebsrate unter Afroamerikanern genetische Ursachen hat. Wie aber kann man diesen Effekt von anderen Einflußfaktoren wie dem oftmals niedrigeren Sozialstatus trennen? David Reich machte sich den Umstand zunutze, daß Afroamerikaner im Schnitt zu 80 Prozent afrikanischer und 20 Prozent europäischer Abstammung sind. Diese Werte können jedoch im Einzelfall variieren und tatsächlich ließ sich zeigen, daß Afroamerikaner um so seltener an Prostatakrebs leiden, je höher ihr europäischer Erbanteil ist. Mit diesem Ansatz ließen sich auch einzelne Genregionen identifizieren, die maßgeblich für die Krankheit verantwortlich sind. So ist die gezielte Vorsorgeuntersuchung von Risikopatienten möglich.“

    und last not least:

    „Rassenunterschiede lassen sich dann besonders einfach nachweisen, wenn ein bestimmtes Merkmal (wie eine Krankheit) entweder vorliegt oder nicht und wenn dieses Merkmal nur von sehr wenigen Genen bestimmt wird. Die menschliche Intelligenz hingegen ist ein sehr viel komplexeres Merkmal und wird neben den sozialen Umständen von einer Vielzahl an Genen beeinflusst. Ob der im IQ-Test gemessene Unterschied zwischen Europäern und Afrikanern also womöglich rassisch bedingt ist, läßt sich im Augenblick noch nicht mit Gewißheit sagen.
    .
    Die Jenaer Forscher sind also äußerst selbstbewußt, wenn sie ohne ausreichende Forschungsergebnisse verkünden, die These, Menschen würden sich in „genetisch fixierten Persönlichkeitsmerkmalen und Verhaltensweisen“ unterscheiden, sei eindeutig widerlegt. Die hierfür nötigen genome-wide association studies (GWAS) befinden sich derzeit noch in den Kinderschuhen, sie werden aber in den 20ern, spätestens in den 30ern völlig neue Erkenntnisse liefern.“

    Quelle:
    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/die-jenaer-erklaerung-auf-dem-pruefstand/

    • Klingt schon recht durchdacht, der Text.
      Das Problem ist der politische Hysteriefaktor i.V.m. dem Begriff „Rasse“, der gezielt suggestiv mit „Nazi“ assoziiert wird.
      Wie ein mir bekannter Ex-HA-Präsi sagen würde: „Kinderkacke, blöde!“.

      • Dass das lebensgefährlich sein kann zeigt ja Theme Targeted Medicine also Medikamente und Behandlungen die bei bestimmten Bevölkerungsgruppen je nach Herkunft bessere Ergebnisse erzielen. Wie Kreislauf- u. Herzmedikationen, die bei Afroamerikanern bessere Ergebnisse liefern als bei Weisen.

        Ich dachte eigentlich immer dass wäre schon seit den 50ern bekannt, ich hab das z.B. schon als Kind bei MASH gelernt. Da gings dann darum dass ein Medikament dass schlechter für Schwarze geeignet ist, auch für Menschen aus dem Mittelmeergebiet ungesund ist.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Primaquin
        https://mash.fandom.com/wiki/The_Red/White_Blues_(TV_series_episode)

        Ja es gab mal Zeiten da konnte man aus einer Comedyserie über ein Feldlazarett im Koreakrieg wirklich noch nützliches Informationen rausziehen. Im Vergleich zu dem Bullshit der heute kommt…

  9. Es geht noch unmittelbarer: einfach Messwerte weglassen oder unterschiedlich gewichten:

    Frei nach Orwell, wer die Vergangenheit bestimmt, bestimmt die Zukunft. Auf seiner home-page realclimatescience.org finden sich zahlreiche Details. Er hat sich PHP-Skripte geschrieben, um die Rohdaten zu laden und zu analysieren.

      • Auch von mir ein Danke für den link.
        Sollten wir uns nicht angesichts der gegebenen Manipulationen nicht erst einmal primär darüber bewußt werden, daß wir ständig von irgendwelchen Interessen instrumentalisiert werden (sollen), und gemeinsam versuchen, diese Ansinnen als solche zu erkennen und aufzudecken, anstatt uns gegenseitig als Agenten unredlicher Absichten stellvertretend vor den Karren interessierter Kreise für deren Interessen spannen zu lassen?!

        • @seerose, wir, sprich die Allgemeinheit, müssen überhaupt erst erkennen, dass wir manipuliert werden. Der eine findet das Paritätsgesetzt übertrieben, dem Anderen ist es zuviel Gender oder Feinstaub, aber letztlich glaubt die Masse im großen und ganzen an die Propaganda. Die AfD ist die einzige Opposition und die liegt aktuell bei 15%, der Rest macht mit. Die Frage wer, was, wie und warum macht ist erst Mal sekundär.

      • Hab, gerade ein interessantes Dokument bei Tony Heller gefunden:

        Das macht er auch sehr gern. Historische Dokumente, meist Zeitungsartikel, aber auch solche Perlen. Je länger man darüber nachdenkt, desto lächerlicher wird es: die Prognosen sind völlig phantasielose exponentielle Anstiege mit etwas Gewackel. Mich würde Mal die Linie interessieren, die sich bei sofortigem weltweitem CO2-Ausstieg ergeben würde. Sie wäre sicher flach 😂🤣 Man muss sich klar machen, dass es KEINE Meßstationen auf dem Meer gibt, auf der Antarktis 8, Afrika ist kaum abgedeckt, etc., Sie meinen eine weltweite Durchschnittstemperatur auf zehntel Grad angeben zu können? Was passiert eigentlich, wenn wir 10 Meßstationen in der Sahara aufstellen, mit der weltweiten Durchschnittstemperatur? Das nennt sich „homogenisieren“ der Daten. Es wird nicht der Mittelwert genommen, geht ja nicht.

      • Das ist genauso wie mit dem Feminismus, je länger man darüber nachdenkt desto weniger bleibt übrig, aber es dient als „Argument“ dafür Milliarden zu vereinnahmen und dann zu verteilen. Die Argumente für diese Milliardenausgaben sind Moral-Trash: Wie kannst Du nicht für Gleichberechtigung, Parität und geschlechtergerechte Sprache sein, 99% der Wissenschaftler sagen, Metastudien haben ergeben, Leugner, niemand ist illegal, rettet jeden im Mittelmeer, alle Insekten und Bienen wird geholfen und sonst bist Du ein Spalter. Das wird einem täglich eingehämmert und die allermeisten machen mit! Lässt sich dieses Verhalten evolutionsbiologisch oder -psycholgisch erklären, @Christian? Machen es die Menschen aus eigenem Antrieb oder werden sie benutzt, wie unsere Greta?

        • „Lässt sich dieses Verhalten evolutionsbiologisch oder -psycholgisch erklären,..?“
          ————————————
          Der Mensch als Individuum UND Sozialwesen ist bereit, sich unter gewissen Umständen als Individuum mehr oder weniger zurückzunehmen, zugunsten seines unter Ausnahme-Bedingungen überwiegenden Afiliations-Bedürfnis.
          Das nützen Verschwörungs-Praktiker und ihre Politik-Statthalter, sowie Massen-Demagogen mit totalitären Macht-Phantasien nur allzu gerne, wobei die Schaffung eines repressiven (Meinungs-)Klimas ein unverzichtbares Instrumentarium zur Erreichung eines dann „erlösenden Ziels“ wie „Ordnung aus Chaos“/“New World Order“ ist (Gustave leBon: Psychologie der Massen).
          In einem repressiven Meinungs-Klima sagen Menschen nicht mehr öffentlich ihre Meinung oder geben die sozial-erwünschte Meinung öffentlich als ihre eigene Meinung aus, um nicht stigmatisiert („Leugner-/Verschwörungs-Theoretiker“) oder sozial ausgeschlossen zu werden oder Schlimmeres.
          Die „forced comliance“ ist dann „erfolgreich“, wenn die intendierte Suggestion gelingt, daß man sich der Forcierung nicht mehr bewußt ist; man wurde zum unkritischen, willigen Mitläufer, und stellt sich voll und ganz (kognitiv du emotional) in den „Dienst der guten Sache“, die vielerlei Maßnahmen „rechtfertigt“: „der Zweck heiligt die Mittel“…
          Hierzu hat heute ausgeführt
          https://dushanwegner.com/scharlatane-entzaubern/:
          „In der tatsächlichen Verwendung des Begriffs ist der Unterschied zwischen »Problem« und »Krise« die Wahrnehmung. Eine Krise, so wie wir Wort und Begriff tatsächlich verwenden, ist eine Problemlage, die unsere gemeinsame Existenz gefährdet – und die unser von der Evolution geformtes Gehirn dazu manipuliert, alle Aufmerksamkeit auf dieses Problem zu lenken und alle anderen Probleme zu ignorieren.“

          • @seerose, dürfte ich Dich nach Deinem akademisierungshintergrund fragen und mich bei Dir vergewissern, dass Du Frau bist, um Dich bequemer in eine Schublade stecken zu können, denn aktuell tue ich mir schwer😉 Wir werden also, Deines Erachtens, instrumentalisiert. Sehe ich auch so.

          • Ja, ich bin promovierte Psychologin, und arbeite seit fast 40 Jahren einschlägig vollberuflich.
            Im übrigen bin ich auch fast genau so lange schon verheiratet, und zwar immer noch mit demselben Mann – und immer noch ausgesprochen glücklich und zufrieden, was ich im übrigen jedem hier wünsche!

      • Es hat zum Teil schon orwellsche Züge: wir schaffen das, egal was es kostet, Augen zu und durch, wir können es, selbst wenn es nichts bringt und einen Haufen Geld kostet, mach halt. Dafür werden sie gefeiert! Zum Feminismus fällt mir nichts ein.

    • Dieser ganze Politaktivismus geht mir ja schon alleine deshalb schwer auf die Eier, weil es zum so großen Teil offenkundiger Stuss ist, der da mit der Überzeugung, große Erkenntnisse von besonderer geistiger Größe zu postulieren, vermittelt wird.

      Aber wenn dann vermehrt an Kinder rangegangen wird, geht es mir nicht mehr nur auf die Eier, es bringt sie geradezu zum Platzen. Was sind das für Volltrottel, die Kinder, teils noch im Grundschul- oder gar Vorschulalter mit Themen konfrontieren, die sie zum einen unmöglich schon verarbeiten können und die zum anderen oft einfach grotesker Blödsinn sind? Diese degenerierten Volldeppen, die sich selbst wahrscheinlich für ganz große Aufklärer halten, können Kinder doch wirklich nur aus Büchern kennen, die von Leuten geschrieben wurden, für die Kinder ihrerseits nicht mehr waren, als Skizzen in irgendwelchen rein theoretischen Machwerken.

      Selbst Dinge aus der Lebenswirklichkeit wie Homosexualität oder erst recht Transsexualität sollte man doch Kindern, die gerade noch dabei sind, das von Mama und Papa erklärte Konzept von „normaler“ Sexualität in ihr Weltbild zu integrieren, bitte noch ein Weilchen ersparen. Das alles spielt für Kinder vor der Pubertät in der Regel noch gar keine Rolle und das ist auch verdammt nochmal gut so. So’n Zeug kann gerne ein Unterthema im Mittelstufen-Biounterricht werden, aber doch bitte nicht als „spielerische Aufklärung“ für noch deutlich vorpubertäre Kinder, wie auch in einigen publik gewordenen Aktionen in Deutschland schon versucht.

      Und wenn man dann auch noch Kindern offen kontrafaktischen Kokolores, der aus einer zumeist ungeniert wissenschaftsfeindlichen Aktivistenfilterblasenwelt stammt, im Zuge des Bildungssystems reindröhnt, ist nach meiner Auffassung die Grenze des Kriminellen überschritten, denn dann wird das Primat der Eltern im Bereich der Kindeserziehung mit Füßen getreten, indem man Bildungseinrichtungen als etwas missbraucht, was sie, solange diese öffentlich sind, ausdrücklich nicht sein sollen: als ideologische Kaderschmieden.

  10. Ist jetzt natürlich ein bißchen viel erwarten von einer Feministin, aber sie könnte ja mal dafür nachdenken ob es einfacher ist, etwas kleines in etwas großes zu stecken oder etwas großes in etwas kleines.

    Ein Sitz der groß genug ist für Männer, ist auch groß genug für Frauen. Umgekehrt gilt das nicht. Denkt alleine an die Beinfreiheit in Bussen und dergleichen. Mit 1,90 m ist das schon sehr oft schmerzhaft. In der 1. Klasse bezahlt man für dieses Mehr an Platz noch drauf und im Grunde haben Frauen durch die zu großen Sitze schon mehr Platz in der 2. Klasse – ohne Aufpreis. Aber sie sagen es ja schon selbst: „Wir kriegen den Hals nicht voll!“

    • Gosh, anscheinend sind zunehmend Richter unwillig, Pussy-Passes einfach so auszuhändigen.

      The court heard Crothers, of Stratford-upon-Avon, Warwickshire, went to the police to make seven complaints about her ex-partner in July last year.
      When it then became clear the person she was blaming was not responsible, Crothers then tried to blame her friend Daniel Hewitt who had helped her set up the bogus accounts.
      Hewitt, 19, of Tiddington, Warks, was given a police caution after admitting his involvement.

      http://bit.ly/2ZZofGg

      Von ihrer (derzeit privaten) Instagram-Seite:

      …single and living my dreams- no boys to screw me over

      Vielleicht half aber auch, dass sie lower class aussieht und nicht eine attraktive Oxford-Medizinstudentin ist, die ihrem Freund ein Messer in den Bauch gesteckt hat.

      • Was für ein Freund war das denn? Hat der gehofft, dass sie ihn dann liebt?
        Das ist oft so lächerlich was Männer bereit sind für Frauen zu tun.
        Was hat er davon?

        • Es ist die Grundkondition von Männern, etwas für Frauen tun zu wollen.

          Ich weiß nicht, welcher Konglomeration von Begründungen ich am ehesten vertraue (Jede Frau als Abbild der Mutter genauo vertrauenswürdig wie diese. Frau als symbolischer Inbegriff der auswählenden Natur, die per Opfer gnädig zu stimmen ist. Profane Hoffnung, sich als potentieller Partner in Position zu bringen), aber DASS das so ist, scheint mir ein Fakt zu sein.

          Crumar haut mich ja immer, wenn ich die Bibel zitiere, ich tu’s trotzdem:

          Zu Adam sagte er: „Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, obwohl ich dir das ausdrücklich verboten habe, vernimm das Folgende: ‚Wegen dir sei der Acker verflucht! / Um dich von ihm zu ernähren, / musst du dich lebenslang mühen. 18 Dornen und Disteln werden dort wachsen, / doch du bist angewiesen auf die Frucht. 19 Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, / bis du zurückkehrst zur Erde, / von der du genommen bist. / Denn Staub bist du, / und zu Staub wirst du werden.'“

          MaW: Adam wurde aus dem Paradies geworfen, weil er dem Wunsch der Frau gefolgt ist, statt das zu tun, wovon er wusste, dass es richtig ist.

          MnaW: Daniel hat gemacht, was Männer seit Anbeginn der Zeit gemacht haben: Er hat auf die Frau gehört und fand das wichtiger, als den moralischen Gehalt seiner Handlung zu überlegen.

  11. Zum Glück kann es keinen Rassismus gegen Weiße geben. Nur Vorurteile und die sind ja nicht der Rede wert…

    Btw.: hat jemand schon mal ein Video gesehen wo mehrere Weiße einen Schwarzen verkloppen?

    • Ich vermute, du meinst Bilder jüngeren Datums als das hier:

      In jeder Untergruppe von Menschen gibt es komplette Arschkrampen.
      Es hängt wohl vom Zeitgeist ab, ob die Arschkrampen einer Untergruppe sich entfalten können und frühzeitig gebremst werden.

      • Und sieht der Zeitgeist in den USA gerade danach aus?
        Wenn so gut wie alle Medien behaupten das Weiße un-abänderbar rassistisch sind, das Weiße die größte Gefahr für die USA sind, das Weiße ungestraft „Farbige“ töten können und nur aufgrund des white privilege etwas erreichen und niemals durch eigene Anstrengungen… und das Weiße alle „Farbigen“ unterdrücken und diskriminieren. Und es geht immer Weiße gegen alle anderen, so als ob Chinesen und Afrikaner supidubi Freunde sind.

        • Nein, im Moment sieht der Zeitgeist nicht so aus.

          Vor 70 Jahren haben bei Gewalt von Weißen gegen Schwarze viel zu wenige mit dem Finger auf die Täter gezeigt.

          Heute zeigen viel zu wenige bei Gewalt von Schwarzen gegen Weiße (oder überhaupt) mit dem Finger auf die Täter.

          Die Folge ist in beiden Fällen die gleiche: Vollpfosten entwickeln den Eindruck, es sei irgendwie OK, was sie tun.

          Es gibt keine Welt ohne Idioten. Problematisch sind m.E. die Hirngerissenen, die den Idioten Carte Blanche geben wollen, weil das irgendwie moralisch angesagt sein soll oder so.

          • Wir haben jetzt Bücher, flächendeckende Schulen, Internet zum verbreiten von Informationen. Mal sollte wissen das Rassismus – egal gegen wen – falsch und dumm ist. Die Geschichte hat es verdammt nochmal gelehrt. Diese Idioten in den Medien sollten es wissen, aber sie machen es trotzdem.

          • Wir haben jetzt Bücher, flächendeckende Schulen, Internet zum verbreiten von Informationen.

            Du redest, als würdest du davon ausgehen, der Mensch sei ein vernunftbegabtes Wesen…

          • Natürlich ist der Mensch vernunftbegabt. Es lohnt sich für viel wohl nur nicht oder es ist ihnen zu anstrengen. Da fehlt die Motivation. Ein Feindbild zu haben, dem man die Schuld an alle persönlichen Fehlentscheidungen und gesellschaftlichen Problemen geben kann, ist überall bequem.

  12. Eine Grüne:

    Dazu dann auch:

    In der Berliner Polizei regt sich Widerstand gegen das geplante Antidiskriminierungsgesetz. Der Entwurf war von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) vorgelegt und vom Senat im Juni beschlossen worden. Derzeit befasst sich das Abgeordnetenhaus damit, es wurde vor zwei Wochen in erste Lesung im Plenum behandelt. Jetzt kommt die Warnung aus der Polizei: Sollte das Gesetz in der jetzigen Form in Kraft treten, wäre der Handlungsspielraum im Einsatz stark eingeschränkt.

    Der Gesamtpersonalrat der Polizei Berlin hat sich am Dienstag einmütig gegen den Gesetzesentwurf gestellt. Das Gesetz könnte „erhebliche Auswirkungen auf das polizeiliche Handeln haben“, teilte der Gesamtpersonalrat mit. Besonders heikel ist eine im Gesetzentwurf vorgesehene Vermutungsregelung: Demnach müssen öffentliche Stellen wie die Polizei den erhobenen Diskriminierungsverdacht widerlegen. Dies gilt etwa für das Diskriminierungsverbot, dass in Paragraf 2 des Gesetzes geregelt ist.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/widerstand-in-berliner-polizei-beamte-gegen-behrendts-antidiskriminierungsgesetz/24948738.html

    Jeder kriminelle Einwanderer wird jetzt erstmal Rassismus schreien wenn er gefasst wird. Was soll da schon schief gehen. 1400 missbrauchte Mädchen in Rottenham und Polizisten, die aus Angst vor Rassismusvorwürfen durch die muslimischen Täter nicht eingeschritten sind, gab es nie.

    Enemy of the people

    • Hahaha, genau das meine ich, @Matze, völlig, in sich widersprüchliches Zeug absondern – Krieg ist Frieden. Frieden ist Krieg. – und das massenmedial verbreiten und mit Moral-Trash wie Haltungsjournalismus begründen.

  13. „Wir bezahlen euch Geld, damit ihr mehr Frauen einstellt“

    Das kannst dir echt nicht ausdenken.

  14. maddes8cht

    Danke an Dich für die geduldige Argumentation hier. Jeder Mann der einigermaßen die männliche Fähigkeit des logischen Denkens beherrscht würde Dir zustimmen.

    Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie wenig viele Menschen objektiv denken können und zwischen Botschaft und Überbringer differenzieren können. Wenn ich also die Grünen Scheiße finde, so muss alles was sie sagen und fordern Scheiße sein ? Wie naiv ist das denn ?
    Und nur weil die bekloppten Mainstreammedien und die Politik auf dem CO2 als monokausale Ursache rumreiten, heißt das doch nicht, daß das seine wissenschaftliche Behauptung ist. Sie tun das 1. weil die wirklichen Zusammenhänge zu komplex sind, als daß sie sie wirklich verstehen würden, das mit dem CO2 ist eventuell das einzige was in ihren grobmaschigen Hirnen hängengeblieben ist. Und 2.
    Es ist eine schöne Ersatzhandlung CO2 Reduzierung zu fordern, wobei ich nicht sage das es sinnlos ist, aber es verdeckt die Scheu sich selbst und seiner Klientel wirklich notwendige radikale Änderungen im Lebensstil zuzumuten. (Änderungen, die wahrscheinlich auch viele Frauen nicht begeistern würden)

  15. @Maddes8acht, ich habe mir das Video

    nochmals angesehen. Am Besten ist Minute 44:

    Upcoming great solar minimum
    2020 – 2053
    This is a unique event in the solar-terestrial connection.

    Ab ca. 41 kommt Ihre erste Zusammenfassung. Sehr interessant. Jetzt schau‘mer Mal ob die Klimamassnahmen unserer Re-gier-ung Wirkung zeigen und uns kaltes Wetter bescheren. Die Maßnahmen unserer Regierung werden wahrscheinlich ein voller Erfolg – das Allein sollte einen stutzig machen – aber es wäre ein Debakel für heutige Klimamodelle. Werden die Menschen hier weiter ein bisschen Eiszeit wollen, um die Sahelzone zu begrünen? Wahrscheinlich wegen der Kolonialzeit? Ich bin echt gespannt, wie man die Fortführung des CO2-Ausstiegs dann rechtfertigen wird!

  16. @Albert
    Sehr spät, aber vielleicht findest Du es noch:
    Danke (!!) für Deine Beiträge hier zum Thema Klima, für Deine sachkundige und fundamentale Herausforderung von @Maddes, die ihn schön ablesbar gezwungen haben, seine ein wenig einseitig verkündeten Gewißheiten zu relativieren.
    Vor allem Durch Euch beide – im Zusammenspiel – hat dieser Threat einer bemerkenswerte Qualität erhalten.
    Gibt für mich einiges Material, mich weiter in die Thematik zu vertiefen.

    Maddes wird es mir kaum nachsehen, wiewohl ich das erfreulich fände, daß seiner Argumentation mich in meiner Skepsis gegenüber der verkündeten Klimalehre deutlich bestärkt: immer wenn die Kritik fundamental wird, weicht er aus, indem er die Ebene der Diskussion erneut auf Details – zahlreich und sachkundig – reduziert.
    Das macht man nur dann, wenn man die eigenen Axiome als fragil ahnt oder weiß, dennoch aber die sich aus diesen Axiomen ergebenden Konsequenzen nicht aufgeben möchte. Ein bekannter Mechanismus, sowohl im Psychologischen („Der drohende Weltuntergang MUß objektiv wahr sein, damit meine subjektive Angst eine höhere Rechtfertigung erfährt – und ich meine Ängste GUTEN GEWISSENS weiter leben kann) als auch im simplen Vorteilsnehmen („CO2 muß die Hauptursache für Klimaerwärmung sein, damit die Forschungsgelder, die ich erhalte und die mich erhalten, GUTEN GEWISSENS von mir angenommen werden können“).

    Ein Mechanismus, der ja auch den heutigen Gender-Feminismus auf geradezu grotesk überdeutliche Weise bestimmend zugrunde liegt.

    Deshalb auch da wie dort die religiöse anmutende Inbrunst und Wut, mit der der Widerspruch bekämpft werden muß: er stellt – ohne das zu wollen – tatsächlich ein grundlegendes Narrativ in Frage: den moralischen Boden der eigenen Persönlichkeit. Also die Identität. Deren Grundlagen zu modifizieren ist mühsam, schmerzhaft und oft genug mit persönlichen Nachteilen verbunden.

    Deshalb hab ich für den Widerstand da wie dort auch ein gewisses Verständnis. Zumindest in meinen besseren Stunden.

  17. Das altbekannte wenn Frauen Probleme haben, muss sich die Gesellschaft ändern und wenn Männer Probleme haben sind sie fauler Loser, die selbst schuld sind.

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