Was für eine Art von Feminist bist du? (Test)

Ein Feminismustest. Ich poste mal die Fragen hier:

Aber erst einmal zu den Antwortmöglichkeiten:

Es werden Fragen gestellt, dann gibt es eine Skala mit zwei Punkten bei Disagree (stimme nicht zu) und zwei Punkten bei Agree (Stimme zu) sowie einer neutralen Position. Der Einfachheit halber übersetze ich das mal so

-2 -1  0  +1 +2

1. If women ran the world, there would be less violence and fewer wars.

-2

Solange Frauen Männer in den Krieg schicken können glaube ich nicht, dass sich viel ändern würde. Weibliche Herrscherinnen sollen ja sogar mehr Kriege angefangen haben.

2. The psychological tricks and manipulations used by pick-up artists to get women to sleep with them should be considered a type of hate crime.

-2

Selbstredend nicht. Weil die Tricks auch keineswegs so schlimm sind wie die meisten Feministinnen es gerne hätten. Viele sind auch nicht problematischer als die Tricks von Frauen.

3. The state should enforce quotas mandating that fathers and mothers take a roughly equal amount of parental leave.

-2

Der Staat sollte allenfalls Leuten die Möglichkeit geben gleiche Zeiten zu nehmen, aber es erzwingen bringt gar nichts. Es ist auch nicht wirklich zu erzwingen.

4. The emancipation of women is one of the crowning glories of Western civilization.

+2

Da würde ich zustimmen. Ein Land, in dem Frauen nicht gleichberechtigt und (grundlegend) emanzipiert sind werde ich immer rückständig finden

5. The fat acceptance movement champions a worthwhile cause for women; it deserves more sympathy and support.

-2

Es ist eine vollkommen unwissenschaftliche und weltfremde Bewegung, die Leuten im Endeffekt eher mehr Probleme machen dürfte als sie ihnen hilft. Einmal gesundheitlich, weil sie ihnen vorgaukelt, dass Fett im Übermaß nicht schädlich ist und dann auch psychologisch, weil sie sich in eine Anspruchshaltung hineinsteigern, bei der man sie schön finden muss, bei der sie sich selbst einreden, dass sie als schön wahrgenommen werden sollten und immer wieder mit der Realität konfrontiert werden.

6. Trump’s political standpoints and statements are bad news for women in America.

Nicht für konservative, weiße Frauen anscheinend, die haben ihn ja durchaus gewählt. Aber mir fehlt auch der Überblick, was er da wirklich entschieden hat. Ich habe nichts wirklich schädliches mitbekommen. Frauen an sich scheint es auch nicht schlechter zu gehen als bei anderen konservativen Präsidenten. Da mag ich falsch informiert sein oder etwas übersehen, aber ich gebe mal eine -1

7. Women are generally better people than men.

-2

Würde ich so nicht sehen. Allein schon „besser“ zu definieren wäre da interessant. Nach welchen Kriterien? Moralisch? Das wäre ja auch ein weites Feld. Die meisten Menschen sind zumindest okay, Frauen verfolgen genauso wie Männer egoistische Motive etc.

8. Contemporary Western societies are to a very large degree defined by the patriarchy.

-2

Eher im Gegenteil. Es sind die fortschrittlichsten, gleichberechtigsten Staaten jemals und Frauen haben ebenso Einfluss auf die Kultur wie Männer und bestimmen diese mit ihren Handlungen, Erwartungen und Wünschen ebenso. Frauen haben seit über 100 Jahren das Wahlrecht und da soll ihre Stimme keine Rolle gespielt haben? Wie sexistisch

9. Swimwear advertisements featuring excessively thin models should be banned.

-2

Warum sollte sie? Wobei es natürlich davon abhängt, was man unter „übermäßig dünn“. Eine Bademodenwerbung hat normalerweise sehr attraktive sportlich-schlanke Frauen, die ich nicht übermäßig dünn finde

10.The mainstream cultural conceptions surrounding male-female dating and intercourse are constructed by the patriarchy to satisfy men’s desires.

-2

Wenn sie nach männlichen Vorstellungen gestaltet wären, dann hätten wir Darkrooms in den Diskos, wie in der Schwulenszene wo man unverbindlich zum ficken hingehen kann.
Die Idee, dass man erst ausgehen, sich kennenlernen muss, vertrauen aufbauen muss, bla bla bla, vielleicht gar noch, dass man der Frau Geschenke geben sollte etc ist wohl kaum allein auf die männliche Lust ausgerichtet. Weit eher wirbt der Mann häufig um die Frau und diese entscheidet, was passiert.

Natürlich: Mit der „hookup Culture“, die hier evtl gemeint ist, hat es sich zumindest an amerikansichen Colleges mit starken weiblichen Überhang sicherlich etwas gewandelt. Und natürlich können begehrte Männer eher einfach nur unverbindlichen Sex mitnehmen. Aber wenn man diesen Gipfeltrugschluss (Apex Fallacy) weglässt, dann beherrschen weit eher die Frauen die Datingszene.

11. Women have just as much of a sense of honor and duty as men

Was für eine Aussage. Was soll man da sagen? Männer haben häufig aus meiner Sicht eher ein bestimmtes Konzept von „Ehre“, wenn man es damit übersetzt, dass sie einen Stolz haben, sich auf einen Wettkampf einzulassen oder nicht schlecht darstehen wollen und dafür mehr machen, weil ihnen Status etwas bedeutet. Männer sind auch ansonsten häufig bereit ihre „Pflicht“ zu tun und sie haben teilweise auch mehr klassische Pflichten, etwa Frauen und andere Schwache zu schützen.

„Ehrenvolle und pflichtbewußte“ Frauen wird es aber genau so geben.

Ich stimme der Aussage eines weiblichen „Mehr“ jedenfalls nicht zu, also -2

12. Giving women the vote was a mistake.

Nein, es war absolut notwendig und es wäre ein Unding wenn sie kein Wahlrecht hätte.

-2

13. The state should enforce quotas mandating that a certain percentage of male-dominated high-end jobs (CEOs, board memberships, professorships, etc.) should go to women.

-2

Nein, Gleichstellung ist keine Gleichberechtigung. Es gibt gute Gründe dafür, dass Frauen in dem Bereich deutlich seltener vertreten sind und wenn Frauen mehr Jobs in dem Bereich wollen, dann sollten sie ihr Verhalten ändern.

14 Men’s rights activists and male-bashing feminists are equally tribal and regressive in their thinking.

-2

Radikale Männerrechtler und radikale Feministinnen, die Gleichstellung würde ich ja noch mitmachen. Aber Männerrechtler allgemein und männerhassende Feministinnen zu vergleichen als gäbe es keine positive Version von Männerrechtlern, da stimme ich überhaupt nicht zu (was mir wahrscheinlich auf falsche Weise Punkte in einer Version des radikalen Feminismus bringt, insofern eine schlecht formulierte Frage)

15. Pornography should not be legal.

-2

Doch, warum nicht? Es ist eh nicht zu stoppen.

16. Female empowerment necessarily disempowers men.

Auch wieder eine bescheuert formulierte Aussage, weil sie mit unklaren Begriffen arbeitet.
Emanzipierte Frauen stehen in keiner Konkurrenz zu emanzipierten Männern und müssen ihnen auch nichts wegnehmen.

Anders ist es mit Frauen, die meinen sich dadurch zu „empowern“, dass sie sich an Männern abarbeiten und ihnen toxische Männlichkeit etc vorwerfen.

Ich gehe mit der positiveren Variante und sage daher:

-2

17. Women can be just as happy as men without a stable relationship.

+2

Frauen können grundsätzlich genau so glücklich wie Männer sein, wenn sie gerade nicht in einer festen Beziehung sind. Einige nicht, aber das ist bei Männern ja nicht anders. Und viele Männer sind auch nicht glücklich, weil sie eigentlich eine Beziehung wollen, ebenso wie viele Frauen. Aber eine „Auszeit“ kann auch mal das richtige sein.

Ob es im Schnitt anders ist ist eine schwierige Frage: Klar, wenn man sich den Hochstatusmann anschaut, der bei Frauen gut ankommt und auch so jede Menge Sex hat, aber sich nicht binden will, also eine Apexfallacy, dann mag das eher etwas sein, was eine männliche Fantasie bedient als eine weibliche. Vielleicht verlieren sich einige Männer auch eher in Hobbys oder Nerdtum und man erwartet von ihnen weit weniger, dass sie eine Freundin bekommen können als von Frauen.  Und man kann auch noch das „30+ Problem“ der Frauen dazu nehmen, bei denen dann Leute (zB Mütter und Freundinnen) so etwas sagen wie: „sie sollte sich jetzt einen festen Freund suchen, wenn sie noch Kinder bekommen will, sie will ja vorher zumindest 3 Jahre mit ihm zusammen sein, bevor sie schwanger wird und dann will sie vielleicht 2 Kinder und dann ist sie ja schon 36, und danach wird es langsam knapp“. Und das werden auch viele Frauen so sehen. Da ist das Zeitfenster von Männern sicherlich etwas großzügiger.

Aber dennoch: Grundsätzlich können Frauen das, klar.

18. Feminists who don’t actually play video games should refrain from criticizing the portrayal of women in video games.

-2

Wenn sie sich aus anderen Gründen auskennen und ihre Kritik sonst gut durchdacht ist würde ich das nicht so ernst sehen. Aber es hilft sicherlich, wenn man Ahnung von einem Spiel hat. Mitunter reicht sicherlich auch eine gute Beschreibung dritter um sich dazu äußern zu können.

19. Children should be raised in as gender-neutral a way as possible.

-2

Kinder sollten die Option haben auch Spielzeug mit welchem sonst eher das andere Geschlecht spielt, zu spielen. Geschlechterneutral bringt da wenig. Zudem zeigen Transsexuelle, Homosexuelle und CAH-Mädchen, dass Spielzeugwahl und die Geschlechterrollen einen biologischen Hintergrund haben. Optionen geben, aber nicht verwundert sein, wenn sie die für ihr biologisches Geschlecht typische wählen.

20. Gender equality has largely been achieved in the West. Barring certain ethnic minorities, the struggle for equality is as good as over.

Da nehme ich mal +2.

Grundsätzlich sind die Geschlechter schon sehr gleichberechtigt. Aber natürlich kann man immer noch was nachbessern, ich würde dennoch sagen, dass wir im großen und ganzen (largely)  Gleichberechtigung haben. Natürlich müssen Väterrechte etc nachgebessert werden, aber im großen und ganzen haben wir Gleichberechtigung

21. Women are just as independent and risk-seeking as men.

Frauen sind genau so unabhängig und risikobereit wie Männer? Nein, sie sind im Schnitt wesentlich weniger Risikobereit. Und einige Frauen sind gerne abhängig und verlagern bestimmte Sachen auf den Mann wie etwa die Erwerbstätigkeit. Natürlich: genug Männer könnten sich noch nicht einmal Nudeln mit Soße machen. Ist das eine Form der Abhängigkeit?

Der Satz in der Kombination ist jedenfalls falsch, schon aufgrund des Risikos. Was gibt man da? Ich nehme eine -2, eine -1 wäre sicherlich auch möglich.

22. The essences of men and women are so different that it makes no sense to speak of human rights; only male and female rights.

-2

Natürlich gibt es allgemeine Menschenrechte. Und es gibt schon keine Essenz von Männern und Frauen. Allenfalls Häufungen um die Geschlechterrollen.

23. Women are just as rational and logical as men.

Da werden auch schon wieder zwei Begriffe auf einmal in eine Aussage geworfen, bei denen man durchaus verschiedener Meinung sein kann.
Können Frauen logisch und rational sein? Ja selbstverständlich. Aber was wäre das Gegenteil? Gefühlsbetont und emotional? Dann wären Frauen weniger logisch und rational. Unlogisch und unrational? Das können Männer auch ganz wunderbar sein (Grüße an unser zweites Gehirn)

ich gehe mit der ersten Variante und sehe es als Gegenstück zu Gefühlsbetont und emotional. Und da ergeben sich dann Unterschiede im Schnitt, so dass ich bei -2 lande.

Da könnte man aber auch bei +2 landen.

24. Women can do every job in the military just as well as men.

-2

Nein. Weil sie die körperlichen Voraussetzungen schlicht nicht mitbringen, die dafür erforderlich sind. Natürlich könnten sie ihn machen, aber nicht auf dem hohen körperlichen Niveau der Männer und sie könnten insofern nicht mit ihnen mithalten.

Dabei ist zu bedenken, dass zB Spezialeinheiten bereits eine Spitzenauslese der Männer beinhalten, sicherlich gibt es einzelne Frauen, die wesentlich bessere Soldaten als bestimmte Männer wären.

Und natürlich können sie viele Jobs im Militärbereich machen. Eben solche, die nicht auf körperliche Eigenschaften etc abstellen.

25. The male gaze’s tendency to objectify women against their will is a serious problem for women.

-2

Es mag mitunter mal lästig sein, aber ich glaube in dem Alltag der meisten Frauen ist es kein großes Problem. Eher würde es sie stören, wenn sie kein Mann mehr anschaut. Sicherlich wird jede Frau schon mal eine Situation gehabt haben, wo sie einen Blick zu intensiv und belästigend fand. Aber ich vermute mal, dass ist dann eher eine unangenehme Episode und kein großes Problem

26. Contemporary Western society is permeated by rape culture

-2

Nein. Im Gegenteil: Nirgendwo und zu keiner Zeit war es sicherer.

27. Gender differences are immutable, and men and women have distinct (but complementary) social roles to play

Geschlechterunterschiede sind unveränderlich, und Männer und Frauen haben unterschiedliche (aber sich ergänzende) soziale Rollen zu spielen.

Ja, die Geschlechterunterschiede sind in ihren Grundlagen nicht zu ändern, weil die Biologie hineinspielt. Aber Männer und Frauen, die das nicht wollen, können natürlich, wenn ihnen danach ist, aus den Rollen ausbrechen. Es sind ja nicht für das Individuum absolute Rollen, sondern sie folgen eher eine Normalverteilung, bei der es Abweichungen gibt, also Leute für die die Rollen nichts sind. Und auch wenn die Grundlagen der Geschlechterunterschiede im Schnitt der Menschen relativ fest sind ist es unsere kulturelle Interpretation dieser Geschlechterrollen keineswegs.

Zwar mag in unserer Biologie etwa etwas stecken, was Männer Frauen eher schützen lässt (angefangen vom Kindchenschema bis zu dem Wunsch ihre Gunst auf diesem Weg zu erlangen) aber kein Mann muss deswegen tatsächlich sich in die Pflicht nehmen lassen Frauen unter Gefahr für sich zu schützen und es hat auch keine Frau einen Anspruch darauf.

Und sicherlich sind Frauen im Schnitt eher auf Kindererziehung ausgerichtet als Männer, aber das soll keinen Mann abhalten sein Leben anders zu leben, wenn das etwas für ihn ist und es erzeugt auch keine Pflicht einer Frau Kinder zu bekommen und sie zu betreuen.

Insofern eine schwierige Aussage. Ich verstehe sie so, dass sie die Geschlechterunterschiede für den Einzelnen absolut setzt und ihm eine Rolle aufzwingt.
Dann wäre es eine -2

Bei anderer Betrachtung, etwa über den Schnitt wäre man vielleicht auch in eine positive Bewertung gekommen.

28. The idea that men and women should have the same rights is cultural and civilizational suicide

-2

Im Gegenteil: Ich bin absolut für gleiche Rechte und Pflichten. Ergebnisgleichheit hingegen wäre „zivilisatorischer Selbstmord“

29. It is not possible to be sexist against men.

-2

Natürlich ist das möglich. Warum sollten Abwertungen und Diskriminierungenaufgrund des Geschlechts da nicht passieren?

P+P ist eine vollkommen unausgereifte Therorie

30. It is not possible to be feminist and right-wing.

-2

Klar, es gibt sehr konservative Feministinnen.

31. White men peddle hatred against Muslims as a way to distract women from the fact that they are oppressed.

-2

Auf den Gedanken kann man wahrscheinlich auch nur als intersektionaler Feminist kommen.

Muslimische Frauen in muslimischen Staaten sind sicherlich weitaus mehr unterdrückt als Frauen in westlichen Staaten. Das mag westlichen feministischen Frauen die Opferrolle rauben und sie in ihrem Hass auf weiße Männer stören aber es ist dennoch so. Es hindert im übrigen Frauen nicht gegen Ungerechtigkeiten im Westen vorzugehen, wenn diese bestehen. Im übrigen sind es ja keineswegs nur weiße Männer, die so denken, sondern es dürfte den meisten so gehen, die einen westlichen Lebenstil haben und sich islamische Länder anschauen, ob weiß oder Mann oder Frau spielt da eigentlich keine Rolle.

32. Men’s tendency to find young and slender women more attractive than older and plumper ones has as much to do with the media as it has to do with biology.

Eigentlich hat es nur mit der Biologie zu tun. Die Medien produzieren es, weil die Biologie es vorgibt und wir in einem freien Land leben, bei dem diese eher zum Zuge kommt. Ich bin etwas verwirrt was ich hier antworten soll.

Immerhin wird überhaupt Biologie erwähnt. Ich gehe mal auf neutral, also 0

33. The wage gap is a myth; women already get equal pay for equal work.

+2

volle Zustimmung

34. If the use of sex robots becomes a normal practice, this will lead to the dehumanization of women.

Ich würde sagen nein. Sie werden dann evtl, wenn Sexroboter „perfekt“ werden, uninteressanter

35. The lack of nuanced roles for women in movies is a serious problem for gender equality.

-2

Ich würde sagen nein.

36It is hypocritical for Western feminists to bash Western men for the smallest grievances while largely ignoring the absence of fundamental rights for women in the Muslim world.

Ja, gerade da sie jede Kritik in diese Richtung als Rassimus abtun.

+2

37. Since men repress women not only in the public sphere but also in the home, feminism should not uphold the distinction between private and political, but in fact regard the private as political.

-2

schon die Grundaussage ist falsch. Und alles zu politisieren von einer so falschen Grundlage aus kann nicht produktiv sein

38 Prostitution should not be legal.

-2

Warum nicht? Eine Kriminalisierung beseitigt sie nicht und führt eher zu schlechteren Bedingungen

39. Sex in „blurred lines“ kinds of situations, where the woman does not explicitly consent, but does not explicitly say no either, is morally on par with rape.

-2

Natürlich nicht.

40. Market economies unfairly favor men’s abilities over women’s.

-2

Es steht Frauen ja auch frei auch in diesen Bereichen ihre Fähigkeiten auszubauen. Mit zB Technik ist eben schon aufgrund der Skalierbarkeit mehr Geld zu verdienen als mit zB Altenpflege, insofern werden da auch andere Löhne gezahlt.

41. There are only two genders.

+2

Ja, männlich, weiblich und Vermischungen dieser beiden.

42. Men who support female empowerment are inherently weak.

-1

kommt natürlich wieder darauf an, was man unter Empowerment versteht. Aber sie können sicherlich in jeder Leseart durchaus auch stark, aber ideologisch verblendet sein.

Wenn es um selbstbewußte Frauen geht, dann ist das aus meiner Sicht keine Schwäche. Wenn man sich als Abschaum behandeln lassen will, weil man ein Mann ist, dann schon eher.

Ergebnis:

61 Gedanken zu “Was für eine Art von Feminist bist du? (Test)

      • Diese hirnfreie Umfrage, oder was immer das sein soll, ist ein blödsinniges ergebnisorientiertes Vexierspielchen, bei den fast alle garantiert auf dieselbe völlig sinnfreie Beurteilung kommen. Absoluter Nonsense, mit dem sich auseinanderzusetzen bestenfalls beweist, daß man sich mittels Unfug von eigenen Überlegungen – und noch mehr Handlungen – abhalten lässt.

        Populistisch zusammengefasst: Dieser Shittest soll zeigen, daß willige Ausfüller sich gern Scheiße in’s Hirn drücken lassen!

      • Diese hirnfreie Umfrage, oder was immer das sein soll, ist ein blödsinniges ergebnisorientiertes Vexierspielchen, bei den fast alle garantiert auf dieselbe völlig sinnfreie Beurteilung kommen. Absoluter Nonsense, mit dem sich auseinanderzusetzen bestenfalls beweist, daß man sich mittels Unfug von eigenen Überlegungen – und noch mehr Handlungen – abhalten lässt.

        Populistisch zusammengefasst: Dieser Shittest soll zeigen, daß willige Ausfüller sich gern Scheiße in’s Hirn drücken lassen!

        Und wer nicht auf Kommando wild zu hüpfen anfängt ( weil man NUR SO die ganze Welt im Alleingang rettet ) ist selbstverständlich ein Nazi und gehört ausgerottet!

        (Manchmal weiß ich noch nicht mal mehr warum ich noch fressen sollte )

  1. Hab ich mir nicht gemerkt! 🙂 Aber ich sehe mich (in kultureller Hinsicht) primär als Liberalen, und beim Familienbild neige ich zu traditionellen Ansichten.

  2. „11. Women have just as much of a sense of honor and duty as men

    „Ehrenvolle und pflichtbewußte“ Frauen wird es aber genau so geben.

    Ich stimme der Aussage eines weiblichen „Mehr“ jedenfalls nicht zu, also -2

    Ich habe dort auch mit -2 geantwortet, weil ich denke das Männern insgesamt diese beiden Werte wichtiger sind als Frauen. Ein „Mehr“ habe ich aber nicht in der Fragestellung des Tests sehen können.

    Mein Ergebnis ist Deinem ähnlich, ich habe aber mehr Traditionalism.

  3. „Wenn sie sich aus anderen Gründen auskennen und ihre Kritik sonst gut durchdacht ist würde ich das nicht so ernst sehen. Aber es hilft sicherlich, wenn man Ahnung von einem Spiel hat. Mitunter reicht sicherlich auch eine gute Beschreibung dritter um sich dazu äußern zu können.“

    Nachgewiesenermaßen: Nein!

    Die Frage spielte natürlich auf Annita Sarkeesian an. Die stellte sich zwar anfangs so dar, als wäre sie schon seit ihrer Kindheit eine „Gamerin“, hatte aber, was im Verlauf ihrer Reihe immer deutlicher wurde, nicht den Anflug einer Ahnung von dem, wovon sie da vor sich hinquakte. Entsprechend war auch das Material, welches sie besprach, nur von dritten zusammengestellt. Das führte dann dazu, dass sie sich z. B. bei einem Brutalo-Schnetzler wie God of War über Gewaltdarstellung gegen Frauen aufregte anhand einer einzigen Sequenz, in der Kratos (der Protagonist) sehr grob mit der Geliebten von Poseidon umgeht und diese schließlich in einen Türmechanismus einspannt, um diesen zu blockieren, wodurch sie (off-Screen) zermatscht wird. Das Kratos ähnliches und nicht selten weit brutaleres mit männlichen Charakteren gemacht hat, spielte da keine Rolle, weil eben gegen Frauen natürlich sofort viiieeel schlimmer u. s. w. Bzw. wusste Annita das wahrscheinlich gar nicht und dachte, das wäre die einzige brutale Szene in einem Spiel, in dem es sonst ums Welpenstreicheln geht.

    Noch dämlicher, weil selbst ohne Kenntnis des Spieles erkennbar grotesk, war ihre Kritik an Hitman Absolution. Da sollte man in einer Mission einen Strip-Club-Besitzer ausschalten. Und in dessen Club sah man doch allen Ernstes Frauen in knappen Bikinis, die lasziv tanzten. UNFASSBAR DIESE FRAUENVERACHTUNG!!!111!Einself!!! Ebenso zum selben Spiel brachte sie noch was zu „Gewalt gegen Frauen“: es wurde gezeigt, wie Agent 47 eine Frau erschoss… das war’s. Problem: diese Frau in der Szene war keine Zielperson. Es wurde also nicht nur nicht vom Spiel verlangt, sie zu töten, sondern es wurde sogar bestraft; die im Anschluss erfolgende Einblendung des (erheblichen) Punkteabzugs für das Töten einer Nichtzielperson wurde in dem Ausschnitt übrigens, in gewiss nicht im mindesten manipulativer Absicht, weggelassen. Und auch hier: wer das Bedürfnis verspürt, in Hitmanspielen einen auf Amokläufer zu machen, dem steht das grundsätzlich vom Spiel her offen. Wer dann aber nur Szenen rauspickt, in denen Frauen getötet werden, um sich damit über „Gewalt gegen Frauen in Videospielen“ zu echauffieren, der zeigt damit eigentlich nur, dass er Gewalt gegen Männer sehr offensichtlich OK findet.

    Allgemein halte ich es für nicht zielführend, sich über Teilaspekte eines Mediums aufzuregen, ohne über eine gewisse Grundkenntnis über das Große und Ganze zu verfügen. Wer das trotzdem tut, kommt dann z. B. dazu, sich immer über die „Damsel in Distress“ aufzuregen, ohne zu bemerken, dass diese stets Hand in Hand geht mit einem männlichen Helden, dessen einziger Existenzzweck in der Geschichte darin besteht, ihr Leben zu retten. Und wenn er dabei draufgeht, ist das nur insoweit tragisch, dass sie nun nicht gerettet wird. Ist das nicht eigentlich ein viel deutlicherer Kommentar darüber, wie in unserer Gesellschaft Geschlechter gewertet werden? Einer sich nicht im Medium auskennenden Person fehlt schlicht der Weitblick, um solche Dinge erkennen zu können. Und wenn diese Person auch noch feministisch ist, fehlt ihr darüber hinaus auch, durch ideologische Scheuklappen bedingt, jegliche kognitive Fähigkeit dazu.

    Also, lange Rede, kurzer Sinn: Nein, wer von einem Medium keine Ahnung hat, sollte auch zu Teilaspekten davon einfach lieber öfter mal die Klappe halten und sich schon gar nicht sogar noch als „Experte“ aufspielen. Ehrlich, wen es interessiert: schaut euch mal Sarkeesians Videos an! Mit was für einer Blasiertheit sie da ihren Stumpfsinn in die Welt posaunt, da fehlen einem die Worte…

    • „schaut euch mal Sarkeesians Videos an“

      besser: schaut euch thunderfoots videos zu sarkeesian an.
      besser gemacht und kurzweiliger, hinterher hat man sarkeesian mindestens gleich gut verstanden

      • Ah, ich nahm an, man könne nur „traditioneller Feminist“ sein. Aber nein:
        Traditionalism is chiefly popular among younger voters who are skeptical of the liberal enlightenment principles that mainstream conservatives accept, uniting instead behind (…) a critical stance towards feminism and Islam

        Das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen. Die einzige Möglichkeit, KEIN Feminist zu sein, impliziert:
        • Jugend
        • Rückwärtsgewandheit
        • Gegner der Aufklärung
        • Gegner des Feminismus
        • Gegner des Islam
        • Gegner der Globalisierung

        Wieso besprechen wir immer wieder Texte von Leuten, deren geistiges Niveau ganz kurz hinterm Kindergarten stehen geblieben ist?

        • Weil sich Politiker und Aktivitsten (SJW, Feministen) aus diesem Kindergarten rekrutieren und dann trotz oder gerade wegen mangelnder Kenntnis staatstragend bildend betätigen?

          Du kennst das doch, wenn die Sonne der Erkenntnis niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

          Auf der anderne Seite, Hoff Sommers oder Peterson schreiben jetzt auch nicht gerade Texte die einen Sprachwissenschaftler benötigen um sie zu erfassen. Bei DerMaskulist wird das, auch wenn die Texte schon älter sind, befriedigt.

        • Naja, es ist natürlich ein Stück weit selbstentlarvend. Der Betreiber eines recht bekannten „maskulistischen“ Blogs, der von Feministinnen deshalb gemieden wird, wie das Weihwasser vom Teufel, erzielt bei diesem Fragespielchen ein Ergebnis, das ihn klar als mehrheitlich „liberalen Feministen“ auszeichnet. Schaut man sich die Fragen an und wie er darauf geantwortet hat, müsste eine erdrückende Mehrheit der realen Feministen und Feministinnen, wären sie so ehrlich, die Antworten mal ihrer im Alltag praktizierten Gepflogenheiten angepasst beantworten, rundweg andere Ergebnisse erzielen (vor allen Dingen wohl mit einem sehr hohen Balken in der mittleren Kategorie der Abschlussgrafik). Wenn also das Ergebnis eines angeblichen „Maskus“ ihn als liberalen Feministen auszeichnet, man an seinen Antworten aber sieht, dass diese mit der Alltagswirklichkeit der feministischen Ideologie in so gut wie keinem Punkt konform geht, warum zum Teufel nennt man das dann überhaupt noch liberalen Feminismus?

          Das erscheint mir ungefähr so logisch, wie jemanden, der Judenverfolgung ablehnt, keine unterschiedliche Wertigkeit von Völkern und Rassen sieht, Gewerkschaften unterstützt und humanistische Parteien wählt, bei einer entsprechenden Befragung am Ende als „liberalen Nationalsozialisten“ kategorisiert…

          • „warum zum Teufel nennt man das dann überhaupt noch liberalen Feminismus?“

            Viele Feministinnen würden das auch nicht liberalen Feminismus nennen. Der liberale Feminismus ist für viele Feministinnen eigentlich ein Antifeminismus oder jedenfalls zuwenig

          • @Billy,
            Deine Antwort hat eine riesengroße, ungenannte Voraussetzung: „Es ist erstrebenswert, ein möglichst widerspruchsfreies Weltbild zu haben“.

            Eine Voraussetzung, die Menschen nicht mit dir teilen, die den Anspruch haben, eine möglichst authentisch gefühlte Wahrheit zu denken.
            Da Gefühle sich widersprechen können, muss deine Hoffnung, hier könne eine Art Weckruf stattfinden, leider enttäuscht werden.

          • „warum zum Teufel nennt man das dann überhaupt noch liberalen Feminismus?“

            Weil das das Ziel der Gehirnwäschkampagne ist, wie Du selbst ganz richtig erkannt hast, Du kannst genau so „freiheitlicher Mitnazi“, oder „ganz lieber Kannibale“ werden, ohne das Design des Unfugs in wesentlichen Punkten zu ändern.
            Es geht um nix anderes, als die reflexionsfreie Akzeptanz irgendeines Modebuzzwords.

        • „ganz kurz hinterm Kindergarten stehen geblieben“

          Von welcher Seite aus betrachtet?

          Also meine Einschätzung der Richtung:
          Vom jetzigen Lebenszeitpunkt aus richtung Kindergartenalter – und dann noch ein stück dahinter…
          Also ca. 2 Jahre..

          Ja, passt.

  4. Zuerst wollte ich den Test gar nicht machen (ich will mir jetzt auch nicht die Zeit nehmen, näher darüber zu diskutieren), aber ich sah es dann irgendwo als meine Pflicht als langjährige Kommentatorin dieses Blogs an… jedenfalls hier nun nur das Ergebnis:

    Traditionalism: 23 %
    Liberal Feminism: 61 %
    Radical Feminism: 64 %
    Marxist Feminism: 74 %
    Cultural Feminism: 71 %

          • Du hast ja wohl kaum mehr Zeit als ich zum Diskutieren (mehr), aber um wenigstens eine zusammenfassende Aussage zu tätigen: ich habe (für mich) erstaunlich oft „neutral“ gewählt. Von manchen Antworten weiß ich aber auch, dass sie von meiner Tagesform abhängen (und heute hab ich keine besonders gute, nachdem ich gestern noch geradezu euphorisch war, weil ich ein drängendes Problem lösen konnte in einem Zustand heftiger Schlafdeprivation. Mein Rekord der letzten Wochen waren übrigens 3 schlaflose Tage und Nächte am Stück).

            Um Dich vielleicht ein Stück weiterzubringen, hier ist Dir jedenfalls ein Fehler unterlaufen:

            „Women have just as much of a sense of honor and duty as men

            Was für eine Aussage. Was soll man da sagen? …

            Ich stimme der Aussage eines weiblichen „Mehr“ jedenfalls nicht zu, also -2“

            Erkennst Dus?

          • @semi:

            Von manchen Antworten weiß ich aber auch, dass sie von meiner Tagesform abhängen

            Gut dass wir das mal geklärt haben *facepalm*

            „Women have just as much of a sense of honor and duty as men“
            Was für eine Aussage. Was soll man da sagen? …
            Ich stimme der Aussage eines weiblichen „Mehr“ jedenfalls nicht zu, also -2“

            Wo kommt in der Aussage ein „mehr“ vor? Ich lese da „…have just as much…“, oder steh ich aufm Schlauch?

    • Also, ich hab den Test auch gemacht, obwohl ich ihn von den Fragestellungen teilweise nicht ganz gelungen finde. Mein Ergebnis:

      Traditionalism: 19 %
      Liberal Feminism: 57 %
      Radical Feminism: 78 %
      Marxist Feminism: 78 %
      Cultural Feminism: 82 %

      Ist soweit OK

  5. Liberalen Feminismus ist dann wohl doch eher Humanismus und Feminismus eigentlich eine Ideologie (ich will immer mit Idiot anfangen) die sich als weibliche Suprematie viel treffender bezeichnen läßt.

  6. Swimwear advertisements featuring excessively thin models should be banned.
    Dann aber auch bitte bei Männern kein unrealistisches Idealbild. Ich habe einem Kfa von 8-9%, ist Frauen oft zu viel (und neulich hieß es, ich wäre ungepflegt mangels Solarium) das liegt sicher am unrealistischen Bild der Medien.

    25. The male gaze’s tendency to objectify women against their will is a serious problem for women.
    Stimme ich zu. Allerdings mag ich es auch nicht, dass Frauen mich (besonders im Büro immer befingern.)

  7. > Ich habe einem Kfa von 8-9%, ist Frauen oft zu viel

    Äh – was??

    („So haben männliche Profisportler in der Altersgruppe bis 30 Jahre in der Regel einen Körperfettanteil von ca. 8–12 %.“)

  8. Grundsätzlich kann ich den Ausführungen von Chris zustimmen. Manche Fragen beantworte ich trotzdem anders, da ich die Fragen etwas anders verstehe bzw. interpretiere. Mein Ergebnis ist:

    93% Traditionalism
    52% Liberal
    5% Radical
    4% Marxist
    4% Cultural

    Hier meine Unterschied:

    4. The emancipation of women is one of the crowning glories of Western civilization.
    >>> Chris: +2 > ich 0
    Unter krönend verstehe ich etwas wie eines der wichtigsten Errungenschaften und das halte ich für Quatsch. Zumal ich auch davon ausgehe, dass Männer früher ebenfalls in entsprechenden Abhängigkeiten waren und die einseitige Betrachtung etwas von Geschichtsfälschung hat. Männer und Frauen haben sich in den allermeisten Fällen als eine Art Team gesehen, die sich umeinander bemüht haben bzw. darum bemüht haben, dass ihre gemeinsame Leben und Ziele irgendwie funktionierten. Und jedes Geschlecht hatte seine Bereiche der „Macht“, die er (wenn man keinen Respekt hatte) missbrauchen konnte (z.B. Kuckuckskinder). Letztlich waren die unterschiedlichen Rollen und Abhängigkeiten nur eine Art Arbeitsteilung, wo im Kern jeder das Tat, was für die Gemeinschaft sinnvoll erschien. Das ist wie in einem großen Betrieb, wo einer für die Aufgaben auch verteilt werden und trotzdem alle irgendwie voneinander abhängig sind und auch in unterschiedlichen Bereichen Macht gegeneinander ausüben können bzw. es auch von jedem selber abhängt, wie sehr man sich in fremde Abhängigkeiten begibt.
    Dass die Menschen alle emanzipierter und unabhängiger werden (z.B. durch eigene Ausbildung, durch eigene Rentenansparungen, eigenen Vermögensaufbau, eigene Gesundheitsverorgung bzw. Versicherung…) und somit im Prinzip keiner mehr Nachwuchs benötigt, um auch im Alter bis zu seinem Tod nicht auf Pflege und Unterhalt durch seinen Nachwuchs angewiesen zu sein, hat für jeden isoliert viele Vorteile, für den Erhalt der Gesamtgemeinschaft bringt das eben aber auch viele Probleme (> Nachwuchsmangel). Im Falle einer Gesamtbetrachtung für den Staat bzw. für die Allgemeinheit wäre es vielleicht besser, wenn die Menschen wieder mehr für ihre eigene Zukunft sorgen bzw. organisieren müssten.
    Im Falle einer egoistischen Einzelbetrachtung (also für mich selber) halte ich es aber für sehr schön, dass die Menschen (also auch Männer) aufgrund aller möglichen sozialen Eigenabsicherungen sorgenfreier und emanzipierter leben können.
    Ich habe daher mal mit Neutral (0) geantwortet.

    6. Trump’s political standpoints and statements are bad news for women in America.
    >>> Chris: -1 > ich -2
    Ich kenne nichts, was an Trumps Politik schlechte News für Frauen sein sollten. Wenn es um die Beseitigung von Genderquatsch oder isolierter Frauenförderung gehen sollte, dann halte ich das auch für Frauen als positiv, da man sie damit wie gleichberechtigte eigenverantwortliche Menschen und nicht wie Behinderte betrachtet. Ich antworte daher mit „Nicht zustimmen“ (-2).

    12. Giving women the vote was a mistake.
    >>> Chris: -2 > ich =
    Hier habe ich Neutral (0) genommen, weil ich hier selber nicht mehr weiß, was sinnvoll ist. Grundsätzlich bin ich jedenfalls mit dem derzeitigen Wahlsystem nicht wirklich zufrieden, da a) einerseits zu viele Menschen sich nicht wirklich informieren und propagandaanfällig sind und b) die Parteien ohnehin aufgrund von Koalitionen, Fraktiondisziplin, … nach der Wahl sich an nichts mehr halten brauchen, wofür die angeblich eingetreten waren.
    Da die Abgeordneten inzwischen auch nicht mehr qualifiziert sein brauchen und es z.B. wichtiger gehalten wird, welches Geschlecht man hat, wäre ich inzwischen sogar eher für eine Vergabe der Mandate per Lotto, so dass alle Abgeordneten sich immer isoliert neue Mehrheiten suchen müssten. Die Bürger wären dann quasi wie bei der Wehrpflicht verpflichtet, im Falle des Losentscheids das Mandant zu übernehmen. Informieren müssen sich die Abgeordneten dann per Gutachten aus der Wissenschaft (z.B. zu erwartbaren wirtschaftlichen Folgen von möglichen Entscheidungen).
    Da Frauen erheblich weniger politikinteressiert sind und somit auch erheblich anfälliger sind, einfach die zu wählen, die vom Mainstream gefördert werden bzw. schon im Amt ist bzw. den nicht zu wählen, der vom Mainstream als Übel betrachtet wird, ohne die Dinge selber zu hinterfragen (weil weniger politikinteressiert) und zudem auch oft Dinge nur entscheiden, nur weil man dann sich als guter Mensch fühlen kann, dabei aber die negativen Folgen (z.B. Kosten) nicht berücksichtigt, halte ich das Wahlrecht für diese Menschen nicht wirklich für sinnvoll (das gilt aber auch für entsprechende Männer). Deswegen habe ich Neutral (0) genommen.

    16. Female empowerment necessarily disempowers men.
    >>> Chris: -2 > ich 2
    Das ist auch wieder so eine Frage, die man nicht wirklich beantworten kann bzw. wissen müsste, was darunter zu verstehen ist. Wenn es darum geht, Frauen wie Behinderte zu fördern, damit sie Ergebnisgleichheit auch ohne gleiche Eigenleistungen erhalten kann, dann ist das natürlich eine Art Entmachtung, da quasi Unter/Übermenschen geschaffen werden, die alleine aufgrund der Geschlechtsteile unterschiedliche Rechte haben.
    Natürlich werden dann auch weiterhin Männer vorhanden sein, die sich trotzdem durchsetzen, da auch geförderte Behinderte letztlich nie wirklich das Ansehen erlangen werden, wie wenn sie unter gleichen Bedingungen selber erarbeiten hätten müssen.
    Da es bei der Frage ziemlich sicher nicht um Stärkung durch Gleichberechtigung (das entmachtet keinen) geht, sondern um Stärkung durch isolierte Rechte für Frauen, stimme ich zu (2). Hier werden Männer pauschal zu einer Unterkategorie von Menschen ohne die gleichen Rechte erklärt, die wie Sklaven den Bepamperten alles ermöglichen müssen.

    17. Women can be just as happy as men without a stable relationship.
    >>> Chris: +2 > ich -2
    Grundsätzlich könnten Frauen das wohl, aber da Frauen wohl biologisch eher einen Drang nach sozialen Kontakten, Geborgenheit und deren Schutz verspüren, gehe ich davon aus, dass Frauen im Durchschnitt weniger glücksich sind, wenn sie alleine auf sich gestellt sind und sie der Umgebung ziemlich egal sind.
    Das Prinzip der festen Partnerschaft, also das Prinzip der Treue … halte ich zudem auch eher für ein weibliches Modell. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass erheblich viel mehr Männer mit offenen Sexbeziehungen (ohne moralische und gesetzliche Verpflichtungen) erheblich weniger Probleme hätten bzw. alleine mit solchen Kontakten schon sehr glücklich sein können, während sehr viel mehr Frauen viel Wert auf feste Beziehungen (mit moralischen und gesetzlichen Verpflichtungen) haben. Ich antworte daher mit -2, auch wenn ich davon ausgehe, dass im Grundsatz Frauen auch alleine glücklich sein könnten.

    18. Feminists who don’t actually play video games should refrain from criticizing the portrayal of women in video games.
    >>> Chris: -2 > ich 2
    Auch hier ist es wieder eine Definitionsweise und grundsätzlich sehe ich es genauso wie Chris. Man muss nicht alles selber erlebt haben, um sich eine Meinung bilden zu können. Keiner muss selber auf die Herdplatte gefasst haben oder aus dem 10. Stock gesprungen sein, um gleichwohl aufgrund anderer Lebenserfahrungen sich gleichwohl eine Meinung bilden zu dürfen, ob das gesund und empfehlenswert ist.
    Ich gebe trotzdem eine 0, weil ich die Frage wieder etwas anders als Chris verstehe, nämlich dass allgemein angenommen wird, dass Videospiele Frauen unterdrücken würden und überall ein Frauenthema daraus gemacht wird. Jedem steht es frei (auch Frauen), sich andere Spiele zu programmieren und keiner wird gezwungen, irgendwelche Spiele zu spielen. Wer das Spiel daher ohnehin nicht spielen will, hat somit eigentlich kein Interesse daran, dass das Spiel anders programmiert wird. Weil sie könnten ja auch genug andere Spiele spielen, die ihnen gefallen. Es geht somit wieder ausschließlich darum, anderen Menschen seine eigene Meinung azfzudrängen bzw. anderen an anderen Dingen kein Spaß zuzugestehen.
    Und auch, wenn mir Computerspiele selber total unwichtig sind und ich Gewaltspiele auch wenig nachvollziehen kann, soll grundsätzlich jeder machen, was er gerne mag. Wer seine Aggressionen nicht in der virtuellen Welt ausleben darf, wird sich irgendwann andere Ventile suchen.
    Wer Dinge nicht verstehen kann, darf gerne seine eigene Meinung dazu bilden und diese auch gerne kundtun, solange er genauso akzeptiert, dass andere eine andere Meinung haben und nach ihrer eigenen Meinung leben.
    Grundsätzlich stimme ich aber zu, dass man zu Dingen, an denen man selber eigentlich kein Interesse hat und es eigentlich nur um die Fremderziehung anderer Menschen geht, (grundsätzlich) besser den Mund halten sollte.
    Und aus allen Dingen ein Frauenthema zu machen, nur weil nicht alles auf Frauen ausgerichtet wird und Frauen nicht in der Lage sind, sich ihre Spiele nach eigenen Vorlieben zu programmieren, halte ich ohnehin für das Verhalten von 3-Jährigen.

    23. Women are just as rational and logical as men.
    >>> Chris: wohl -2 > ich 2
    Keine Ahnung, was Chris letztlich genommen hat. Ich halte Männer und Frauen im Durchschnitt für sehr unterschiedlich und Männer für eher bestrebt, logisch und rational zu handeln, bzw. weniger nach Emotionen und Gefühlen.

    27. Gender differences are immutable, and men and women have distinct (but complementary) social roles to play
    >>> Chris: wohl -2 > ich 2
    Hier ist es eine Betrachtungsweise der Frage. Natürlich kann jeder Mensch sich immer wieder anders Verhalten und Vorlieben entwickeln, insofern wären Genderunterschiede auf den Einzelfall betrachtet veränderbar. Auch bin ich der Meinung, dass jeder sein Leben so leben soll bzw. danach streben können soll, wie er es für sich als schön empfindet. Jeder kann daher auch die „Geschlechterrollen“ übernehmen, die er für sich gut findet.
    Gleichwohl glaube ich, dass man in Bezug auf das gesamte Geschlecht (Durchschnitt) trotzdem die Aussage treffen kann, dass die Geschlechter im Durchschnitt unterschiedliche Neigungen bzw. Interessen haben, die sich auf Dauer nicht von Autoritäten (Politik, Presse, …) umerziehen lassen bzw. sofort wieder zum Ursprung zurückgehen würden, sobald der dafür betriebene Aufwand wieder eingestellt werden würde (Förderungen, Genderpolizisten, …).
    Da ich zudem davon ausgehe, dass es in der Gesamtbetrachtung nicht gut ist, dauerhaft gegen natürliche/biologische Kräfte anzukämpfen und ich die Frage als eine Allgemeinbetrachtung verstehe, ob man den Genderunterschied auf Dauer insgesamt beseitigt bekommt und Geschlechter dauerhaft die gleichen Rollen spielen werden, beantworte ich das mit Nein (2 = unveränderlich und unterschiedliche Rollen).
    Solange die Fortpflanzung über Sex stattfindet und Männer und Frauen somit irgendwie für sich werben müssen bzw. für sich gegenseitig attraktiv sein müssen, werden die Geschlechter auch immer irgendwelche Unterschiede ausprägen müssen, um für das jeweils andere Geschlecht attraktiv zu sein. Die Masse der Menschen empfindet es eben nicht als attraktiv, wenn der Geschlechtspartner quasi nur ein Spiegelbild von einem selber ist und nur Dinge bietet, die man selber bereits hat.

    28. The idea that men and women should have the same rights is cultural and civilizational suicide
    >>> Chris: -2 > ich auch -2
    Hier weiß ich ehrlicherweise nicht, was ich antworten soll. Ich bin absolut für Gleichberechtigung im Sinne davon, dass jeder Mensch vor dem Staat die gleichen Rechte hat bzw. Normen geschlechtsneutral zu formulieren sind (= jeder darf beim 100m Lauf gleichzeitig an den Start gehen.
    Ich vermute aber, dass die Frage auf eine Ergebnisgleichheit gerichtet ist (also alle unterschiedliche Startrechte haben, damit alle gleichzeitig im Ziel ankommen). Und das halte ich in der Tat für einen „zivilisatorischen Selbstmord“, da allen Menschen der Antrieb genommen wird und es vollkommen unmöglich ist, in jedem Bereich alles auzugleichen. Warum soll z.B. ein Bereich durch Quoten geregelt werden (Frauen im Vorständen), aber andere Bereich unangetastet bleiben (z.B. Vorteile der Frau bei der Suche bzw. Möglichkeiten nach Sex)? Fair wäre es daher, entweder wirklich alle Bereiche anzugleichen oder gar keine.
    Da Feministen unter Gleichberechtigung gerne die Ergebnisgleichheit verstehen, verstehe ich diese Frage auch so und beantworte daher mit „Zustimmen“ (2), da ich das für ganz übel halte.

    32. Men’s tendency to find young and slender women more attractive than older and plumper ones has as much to do with the media as it has to do with biology.
    >>> Chris: 0 > ich -2
    Meiner Meinung nach ist es völliger Quatsch, dass es mit den Medien zu tun hätte. Oder hat sich das erst die letzten paar hundert Jahre zu herausgebildet bzw. wesentlich verstärkt. Dass Männer jüngere Frauen attraktiver finden, gabe es wahrscheinlich schon lange in mindestens ähnlicher Form, bevor es Medien wirklich signifikant gab.
    Meiner Meinung nach liegt diese Neigung der Männer vielmehr daran, dass Frauen einen „starken“ bzw. zumindest stärkeren Mann (Status, Einkommen, Körperkraft, Selbstbewusstsein, …) suchen, um sich bei Bedarf fallen lassen zu können und von ihm aufgefangen zu werden. Frauen haben somit selber bereits die Neigung bzw. Tendenz zu eher älteren Männern, da diese in der Regel (im Vergleich zu jüngeren Männern) gewöhnlich tentenziell sich schon einen höheren Status im Leben erarbeiten konnten. Da Männer umgekehrt so nicht selektieren können, bleibt ihnen kaum noch etwas, wonach sie Frauen selektieren bzw. unterscheiden können. Als Gegenleistung für ihre Bereitsschaft, Frauen ihren höheren Status zu leisten bzw. sie daran partizipieren zu lassen, muss die Frau halt irgendetwas anbieten können und da bleibt dann halt im Wesentlichen nur noch Optik und Alter.
    Würden Frauen nicht so selektieren bzw. hätten Frauen kaum eine Chance, beim Mann mitpartizipieren zu können bzw. anders ausgedrückt: wäre Frauen der Status des Mannes ähnlich egal wie umgekehrt den Männern, dann würden Frauen auch stärker nach Optik bzw. Alter des Mannes selektieren. Da Männer dann kaum noch eine Möglichkeit hätten über einen höheren Status zu punkten, hätten sie dann auch bei jüngeren und schöneren Frauen weniger Chancen, so dass sie dann notgedrungen diesbezüglich offener werden müssten.
    Die Neigungen der Geschlechter verstärken sich somit gegenseitig und es ist wie immer vollkommender Unsinn, nur eine Seite isoliert zu betrachten. Da die Medien allenfalls das abbilden, was vorhanden ist und „as much“ wie die Biologie die Neigungen verursachen, antworte ich mit -2.

    34. If the use of sex robots becomes a normal practice, this will lead to the dehumanization of women.
    >>> Chris: ??? > ich -2
    Haben weibliche Sexspielzeuge (z.B. Dildos) zu „dehumanization of men“ geführt? Sexspielzeuge werden menschlichen sozialen Austausch auch noch sehr sehr lange nicht ersetzen können, so dass der Trieb zum anderen Geschlecht auch durch Sexspielzeuge nicht verschwinden wird. Selbst, wenn der Roboter von einem echten Menschen nicht mehr zu unterscheiden sein sollte und auch einen eigenen Willen hat, selbst dann wird man immer noch den echten Menschen vorziehen, wenn man dazu die Möglichkeit hat bzw. zu haben glaubt. Sexspielzeuge sind in diesen Fällen immer nur eine Art von Ergänzung und kein völliger Ersatz.

    42. Men who support female empowerment are inherently weak.
    >>> Chris: -1 > ich -2
    Es ist hier wieder eine Definitionsfrage. Wenn es um Frauenstärkung im Sinne von Ergebnisgleichkeit bzw. Förderung wie Behinderte geht, dann halte ich solche Männer für ziemlich „weak“. Grundsätzlich könnte man natürlich auch sagen, dass insbesondere starke Menschen damit kein Problem haben, behinderten Menschen zu helfen bzw. mehr Rechte zuzugestehen. Nur hat das immer etwas mit „Freiwilligkeit“ zu tun. Nur geht es hier ja darum, dass die Gemeinschaft insgesamt durch quasi totalitäre Maßnahmen zu einem Verhalten gezwungen werden soll, wo pauschal eine Gruppe gefördert (also z.B. auch die sportlich und intelligente Tochter des Milliardärs) und eine andere Gruppe benachteiligt (also z.B. auch der unsprotlich und wenig intelligente Sohn einer arbeitslosen Alleinstehenden) werden soll. Und wer so einen Quatsch vertritt, ist eben ziemlich schwach.
    Wer pauschal seine eigene Gleichberechtigung abgeben möchte und somit nicht in der Lage ist, wenigstens insoweit auch seine eigenen Bedürfnisse zu vertreten bzw. dafür einzustehen, halte ich garantiert nicht ansatzweise für eine gesunde und starke Person. Solche Leute sind ideologisch verblendete Lemminge. Also meiner Meinung nach eindeutig -2.

    • “ Ich halte Männer und Frauen im Durchschnitt für sehr unterschiedlich und Männer für eher bestrebt, logisch und rational zu handeln, bzw. weniger nach Emotionen und Gefühlen.“

      Dann wärst du doch auch bei -2, du stimmst der Aussage, dass sie genau so sind wie Männer nicht zu

      • Ich hatte in der Tat auch -2 genommen und mich nur vertippt. Ich hatte es nur weiter hier ausgeführt, weil ich nicht so sicher war, ob Du auch -2 hattest, weil Du schriebst, dass man auch bei +2 landen könnte.

        Bei Frage 18 hatte ich im Übrigen +2 (ich wollte erst 0 nehmen und habe mich dann doch für 2 entschieden)

  9. „„Women have just as much of a sense of honor and duty as men

    Was für eine Aussage. Was soll man da sagen? …

    Ich stimme der Aussage eines weiblichen „Mehr“ jedenfalls nicht zu, also -2““

    Vielleicht verhält es sich ja auch so, dass Du tatsächlich Männern mehr „sense of honor and duty“ als Frauen attestieren wolltest, jedoch dachtest, es sei letztlich schlauer vorzugeben, Du hättest bloß die Aussage an sich falsch verstanden?

    • Er hat es in seiner Zusammenfassung zwar etwas ungenau ausgedrückt. Aber in seiner vorigen Begründung hat er es doch genau erklärt, dass seiner Meinung nach eher zu solchen Dingen motiviert werden, weil für sie Status etwas bedeutet.

      Auch die Verpflichtungen sind eben nicht die Gleichen (Schutz von Schwächeren / Landesverteidigung / …). Auch das diesbezügliche Ehrgefühl ist nicht gleich. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand unter Einsatz bzw. Gefahren für das eigene Leben/Gesundheit sich für den Staat bzw. Gemeinschaft einsetzt, ist bei den Geschlechtern eben nicht gleich.

      Aus der Begründung von Chris lässt sich daher meiner Meinung recht deutlich erkennen, dass er auf die Gesamtheit zwischen den Geschlechtern diesbezüglich Unterschiede sieht (also im Durchschnitt), auch wenn es genauso auch ehrvolle und pflichtbewusste Frauen gibt (aber über alle gesehen im Durchschnitt halt weniger Frauen).

      Die pauschale Aussage, dass Frauen „genauso viel Sinn für Ehre und Pflicht“ haben würden, ist daher entsprechend seiner Begründung falsch, weil er Unterschiede sieht, so dass -2 völlig korrekt und im Einklang mit seiner vorherigen Begründung ist. Dass er dann im letzten Satz etwas von einem „weiblichen Mehr“ als weitere Begründung schreibt, mag in dieser Frage so nicht stehen, ändert aber nichts an der auch anderweitig bereits begründeten -2. Das „Mehr“ lag vermutlich daran, dass es durch die üblichen Fragen so durchschimmerte (z.B. „Women are generally better people than men“), auch wenn es bei dieser konkreten Frage mal anders formuliert worden war.

      • Das Problem ist ja grundsätzlich: wenn man „sense of honor and duty“ so eng auslegt, wie ihr es hier vormacht, dann verfügten doch auch nur sehr sehr wenige Männer darüber (höchstens diejenigen mit bestimmten Berufen). Ich könnte aber wetten, dass beinah jeder hier mitlesende Sesselpupser (auch wenn er sich noch nie in Gefahr begab, um jemanden zu retten) von sich behaupten würde, er hätte diesen Sinn, oder nicht?

        „Dass er dann im letzten Satz etwas von einem „weiblichen Mehr“ als weitere Begründung schreibt, mag in dieser Frage so nicht stehen“

        Was daher irritieren muss. Ehrlich hätte Christian ja formulieren müssen:
        „Ich stimme der Aussage eines männlichen „Mehr“ jedenfalls zu, also -2″

        Hat er aber nicht – und die Frage ist, warum/ob mit Absicht und Hintergedanken.

        • Du kannst ja gerne die Meinung haben. Gerne kannst Du diese auch begründen, wenn Du darüber diskutieren möchtest.

          Andere haben halt eine andere Meinung. Und da die Frage so in dem Test gestellt worden ist, haben anscheinend viele Menschen diese Meinung bzw. finden die Geschlechter hier nicht gleich. Ansonsten würde der Test die Frage ja nicht stellen.

          Erkläre mal, warum z.B. zur Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Küstenschutz, … überall deutlich mehr Männer als Frauen dienen und bei Unfällen zu Schaden kommen? Obwohl bei der Bundeswehr angeblich ca. 10% Frauen sind, kommen bei den Auslandseinsätzen (z.B. Afghanistan) trotzdem nur Männer ums leben. Wenn es wirklich gefährlich wird und man sich für die Gruppe einsetzen muss, dann erwarten Frauen eben doch meistens, dass das die Männer zu übernehmen haben.

          >>> Hat er aber nicht – und die Frage ist,
          >>> warum/ob mit Absicht und Hintergedanken.

          Wofür ist diese Frage von Relevanz?

          Er hat sich ersichtlich leicht verschrieben bzw. vertan, was aber für seine Gesamtaussage überhaupt keine Bedeutung hat, da er die Ausgangsthese ersichtlich auch dann für falsch hält, wenn es nicht um ein „Mehr“ der Frauen, sondern nur um einen Gleichstand gehen würde. Das ergibt sich doch deutlich aus seiner vorherigen Begründung. Allenfalls hätte er vielleicht auch an eine -1 denken können, weil er meistens sich darum bemüht, vermittelnder zu sein. Die Ausgangsthese hält er aber trotzdem ersichtlich für falsch, so dass es ziemlich egal ist, ob er nun -1 oder -2 geantwortet hätte.

          Wieso verkrampfst Du Dich also an so einer Belanglosigkeit. Das ist so völlig sinnlos und destruktiv. Willst Du vielleicht auch noch lieber über Rechtschreibfehler oder Satzbaufehler reden, statt über den Inhalt zu diskutieren, um für alle noch deutlicher zu offenbaren, dass Du es wenig erträgst, dass andere andere Meinungen haben bzw. Frauen in Teilbereichen nicht für gleich?

          • „Wofür ist diese Frage von Relevanz?“

            Um zu erahnen, wie bewusst sich Christian seiner latenten Frauenfeindlichkeit ist.

            Du z.B. bist Dir ja wohl darüber im Klaren, dass Du Frauen für minderwertig hälst und kommunizierst das auch stets deutlich. Das ist zwar unsympathisch, aber immerhin ehrlich.

          • Keine Sorge, ich halte keinen Menschen für minderwertig. Ich gehe nur davon aus, dass Frauen im Durchschnitt durch ständige Pamperung und Popokriecherei zu weniger leistungsfähigen Prinzessinnen verzogen werden. Quasi wie ein Kleinkind, dem die Eltern immer alles abzunehmen versuchen, so dass das Kind nie lernt, wirklich Eigenverantwortung zu übernehmen bzw. bei Bedarf immer wieder Hilfen anderer zu erwarten. Mit Minderwertigkeit hat das aber überhaupt nichts zu tun, da es einfach nur darum geht, nicht andere für das eigene Leben verantwortlich zu machen, sondern seinen eigenen Beitrag an einer Situation zu erkennen bzw. selber daran zu arbeiten.

            Auch gehe ich davon aus, dass jeder Mensch als Einzelner und auch in der jeweiligen Gruppe (dann im Durchschnitt) unterschiedliche Fähigkeiten und Veranlagungen besitzt und eben nicht alle Menschen gleich sind. Die Menschen und Gruppen werden auch nicht dadurch gleich, dass irgendwelche totalitären Ideologien sie für gleich erklären. So sind z.B. Farbige wie man bei jeder Olympiade erkennen kann im Durchschnitt offensichtlich für Sprintdisziplinen anderen überlegen und Weiße würden auch dann dadurch schneller werden, weil politisch korrekt keine Unterschiede sehen darf oder Weiße über Quote gefördert werden würden. Gleichmacherei in Einzelbereichen hätte auch gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun, da jeder in irgendwelchen Bereichen seine Fähigkeiten hat, die andere eben nicht haben.

            Und auch Männer und Frauen haben eben gruppenbezogen im Durchschnitt unterschiedliche Fähigkeiten. Auch das hat mit Minderwertigkeit überhaupt nichts zu tun, da auch hier jede Gruppe (im Durchschnitt) ihre Fähigkeiten haben, die die anderen eben weniger haben. Das ist überhaupt nicht schlimm, sondern völlig normal und jeder muss halt seine Bereiche finden mit denen er glücklich wird und lernen, sich abzufinden, wo andere besser sind. 2,2 m große Menschen werden eben eher nicht unbedingt die besten im Ballett, Pferde-Jockeys oder Formel-1 werden, haben dafür aber wahrscheinlich ihre Vorteile beim Basketball.

  10. Ob sie auch länger ins Gefängnis müssen?

    Because…
    Feminism is for equality!

    Equal pay for equaly work!

    Alle diese Behauptungen wofür Feminismus angeblich kämpft, werden genau zu dem Zeitpunkt über Bord geworfen, sobald Frauen den scheinbaren Vorteil haben. Soviel zur Gleichbehandlung.

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