Sollten die Parteien jetzt ihre Männerpolitik überdenken?

ich greife auch noch einmal Augstein auf:

Wie Lucas schon sehr richtig sagte: Auch ein durchaus beachtlicher Teil der Frauen wählt AFD.

  • In Sachen sind des 22% zu 33%
  • in Brandenburg 19% zu 30%.

Damit wählen Frauen:

  • in Sachsen wenn man die FPD mit ihren 5% dazu  nimmt zu 64% die am wenigsten feministischen Parteien
  • in Brandenburg wenn man die FDP dazu nimmt mit 39%

Aber das nur am Rande. Es bleibt natürlich (gerade auch angesichts des Umstandes, dass viele Frauen AfD gewählt haben) unklar, ob nun eine Männerpolitik wie wir sie verstehen gerade Männer zur AfD gebracht hat.

Auf allen Listen dazu, was Leute umtreibt, scheint mir eher die Flüchtlingskrise, die Wohnungsnot und im Osten das Gefühl der Abgehängtheit eine große Rolle zu spielen.

Aber auch das können natürlich Männeranliegen sein: Evtl sind schlicht mehr Frauen in den Westen rüber oder Männer spüren die Perspektivlosigkeit dort noch mehr, weil sie zum einen Statusabhängiger sind und zum anderen dann evtl noch etwas über Frauenquoten hören.

Vielleicht ist es auch einfach nur der Umstand, dass sich alle anderen Parteien recht bewußt gegen Männer stellen – gerade gegen weiße Männer – und sich der Frauenförderung verschreiben.

Was wäre denn der Aspekt mit dem die anderen Parteien gerade männliche Wähler für sich gewinnen könnten? Über was müssten sie da nachdenken?

48 Gedanken zu “Sollten die Parteien jetzt ihre Männerpolitik überdenken?

  1. Elams 10 Regeln der Geschlechterverhältnisse: Kein normaler Mann würde eine Partei nicht wählen, nur weil sie sehr viel mehr Frauen- als Männerpolitik macht.

    Aber ein verantwortungsbewusster Mann will keine Partei wählen, deren Obere nichts als Gesinnungsethik kennen, schon gar nicht, wenn er das Gefühl hat, die Folgen könnten Frauen gefährden.

  2. Auf allen Listen dazu, was Leute umtreibt, scheint mir eher die Flüchtlingskrise, die Wohnungsnot und im Osten das Gefühl der Abgehängtheit eine große Rolle zu spielen.

    Auch das sind Dinge, die Männer besonders !Unterschichten! Männer im Schnitt härter als Frauen treffen.
    Im Prinzip trifft das ja auf alle gesellschaftlichen negativen Entwicklungen zu das Männer stärker betroffen sind, Einerseits wegen der schon biologisch gegebenen Rollenverteilung, andererseits verstärkend noch aus der Politik, die grundsätzlich und zuerst Frauen als besonders hilfsbedürftig und betroffen sieht und diese dann besonders fördert und unterstützt. Wobei dies ja wieder auf den biologisch mehr oder weniger determinierten Rollenmustern aufbaut. Insofern musste der Feminismus gar nichts neu erfinden, er konnte auf den Verhaltensmustern von Männern und Frauen aufbauen.
    Das mehr Frauen in den Westen rüber sind ist erst mal egal, da es ja prozentuale Angaben sind. Aber wahrscheinlich sind mehr gut ausgebildete junge Frauen rüber, die ein anderes Wahlverhalten haben, so daß die eher AFD affinen Frauen auch prozentual überwiegen.

    Ja was sollten die Parteien ändern ? Als Handlungsgrundlage mal zur Abwechslung die Realität nehmen, statt ideologischer Wahngebilde.
    Das trifft allerdings auch auf die AFD in Teilen des Programmes zu.

  3. „Was wäre denn der Aspekt mit dem die anderen Parteien gerade männliche Wähler für sich gewinnen könnten? Über was müssten sie da nachdenken?“

    Vor der Gründung der AfD kam mir häufiger der Gedanke, dass sich die typischen, etablierten und aus meiner Sicht falschen Formen des Feminismus sowie Gender Mainstreaming bzw. die Genderideologie nur parteiübergreifend abschaffen lassen. Im Prinzip ist das auch jetzt noch so.

    Die Situation heute allerdings sieht so aus, dass die AfD die einzige Partei im Bundestag ist, die klar gegen die Genderideologie und gegen Gender Mainstreaming positioniert ist, und die auch am ehesten bereit ist, den Feminismus in Frage zu stellen.

    Genau das ist dabei der eigentliche Knackpunkt für die anderen Parteien: Sie stellen fast nie den Feminismus und die Genderei in Frage. Sie helfen zusammen mit den Medien den Gendersens, jegliche Diskussion darüber zu tabuisieren. Damit ist eine parteiübergreifende Revision des Feminismus weiterhin vom Tisch.

    Genau das wird bei vielen Männern mit dazu beitragen, dass sie die AfD wählen. Es trägt aber, wenn man an die Genderideologie und Gender Mainstreaming denkt, auch dazu bei, dass Frauen die AfD wählen. Auch Frauen sind oft gegen den Genderquark, gegen die Art des Sexualkundeunterrichts von heute (in dem die Zweigeschlechtlichkeit in Frage gestellt und mit Sexspielzeug hantiert wird), gegen Gendergaga und Sprachregelungen. Außerdem hat auch manche Frau kapiert, dass die etablierten Parteien nicht die Familie mit dauerhafter Ehe und Kindern stärken wollen, und dass ein Feminismus, der hysterisch jegliche Feminismuskritik tabuisiert, aber auch Kritik an wirklicher Frauenfeindlichkeit im islamischen Kulturkreis, ein Gaga-Feminismus ist, der ihnen nichts nützt.

    Klar: Insgesamt ist die Geschlechterpolitik beileibe nicht der einizige Grund dafür, warum AfD gewählt wird. Es geht um viel mehr. Es geht um Migration, Islamisierung, um Internetzensur, um die Lügenpresse, darum, dass Politiker jahrzehntelang die sozialen Probleme chronisch ungelöst lassen und ständig neue schaffen, über Sprach- und Denkverbote usw.

    Die etablierten Parteien haben im Moment nur einen Vorteil für Männer, wenn es jetzt nur um männerpolitische Anliegen geht: Sie sind im Gegensatz zur AfD gegen die Wehrpflicht. Davon abgesehen ist zur Zeit die AfD die Partei, die am ehesten für Männer wählbar ist, also wenn man jetzt nur männerpolitische Anliegen betrachtet.

    Das große Dilemma der etablierten Parteien in Sachen Geschlechterpolitik ist, dass sie sich im Prinzip neu erfinden müssten, wenn sie für Männer wählbar sein wollten. In den Parteien gilt es als politischer Selbstmord, die weiblichen Wähler zu verprellen, z.B. dadurch, Feminismus und Genderei in Frage zu stellen. Außerdem sind die etablierten Parteien ziemlich gut vernetzt mit der Genderei. Feministinnen bzw. Gendersens machen in diesen Parteien Karriere. Genau wie sie in den Medien, der Academia usw. Karriere machen. Die etablierten Parteien gehören, so weit ich weiß, zum Netzwerk der Gendersens, genau wie die Mainstreammedien, die Hochschulen usw. – dieser Laden lässt sich so schnell nicht ausmisten, zumal bei den leisesten diesbezüglichen Versuchen ein medial gestützter Shitstorm losbricht, der die jeweils anderen Parteien, die den Laden in der Hinsicht gar nicht erst ausmisten wollen, sofort stärkt.

    So läuft es bei den Etablierten unbefristet weiter, und das Thema überlässt man der AfD, die natürlich auch nicht jeder Mann wählen will – und in Medien/Politik und Bevölkerung spitzt sich der Kulturkampf zwischen „linksgrünversifft“ und „nazi“ weiter zu, als wären das bei sämtlichen Themen die einzigen Standpunkte, die man noch zur Auswahl hat, als gäbe es dazwischen gar nichts mehr.

    Diese Situation ist weder gut für Geschlechter- und Familienpolitik, noch für andere Themen. Das ist alles festgefahren.

    Es wird zu viel gegeneinander gekämpft, zu wenig miteinander geredet, und um Lösungen gerungen.

    Aber es sind ja auch unvereinbare Gegensätze: Die einen sind für Gender Mainstreaming usw., die anderen dagegen. Und diese unvereinbaren Gegensätze gibt es bei manchem Thema.

    • Meiner Ansicht nach kann ein echter Mann die Heulsusen von der AfD nicht wählen. Das ist ja oberpeinlich, wie die bei jedem Gegenwind die Taschentücher auspacken und rumkrähen, wie gemein alle zu ihnen sind.

      • Und da ist sie wieder, die typische linke Beschämungstaktik, wenn Männer es tatsächlich wagen gegen ungerechte Behandlung zu protestieren. Danke, dass du alles dafür tust, dass linke Politik sich auch in Deutschland bei der essentiellen, arbeitenden und schaffenden Hälfte der Bevölkerung langfristig selbst diskreditiert.

        • Das hat mit links nix zu tun, wenn ich es beschämend finde, wenn gestandene Männer in Interviews rumweinen, sie würden nicht gehört werden.

          Und da ist die wieder die Rumheulerei. Weder spreche ich 50% der Bevölkerung an, noch Männer, die gegen ungerechte Behandlung protestieren.

          Nur die AfD Heulsusen mit ihrem Opferabo, die jeden Tag nix anderes tun als Rumzujammern.
          Die Migranten nehmen uns unser Geld weg.
          Die Medien reden nicht mit uns.
          Das Fernsehen ist so gemein zu uns.
          Ich hab mir in die Hosen geschissen und meine Mami wills nicht ausputzen.

          Ist halt erbärmlich.

          • Gewalt ggü AFD:
            https://zurzeit.at/index.php/afd-stellt-haelfte-der-opfer-von-angriffen-auf-politiker/
            https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/angriffe-politiker-afd-101.html
            https://www.journalistenwatch.com/2019/06/18/anschlaege-afd-straftat/
            https://www.tagesstimme.com/2019/01/04/gewalt-gegen-patrioten-eskaliert-bombenanschlag-auf-afd-buero-in-doebeln/

            Außerdem: AFD Wähler und Mitlglieder sind in der Mehrheit bürgerlich. Bürgerliche sind nicht gewaltaffin. Sie neigen dazu, nicht den Baseballschläger herauszuholen, sondern sich zu beschweren oder – wie du es ausdrückst – als Heulsusen ihr Opferabo einzufordern. Sie sind also i.d.R. eher ängstlich, wie die große Mehrheit der Deutschen.

            Konsequent zu Ende gedacht, würde deine Empfehlung lauten: Straßenschlachten mit der Antifa, Anschläge auf Anstalten des öffentlichen Rundfunks, also terroistische Aktionen. Würden Sie dann deinem Verdikt, sie seien Memmen, entgehen? Oder sollen sie, stoisch-männlich, blasiert-bürgerlich über die Angriffe hinwegsehen?

          • Mein Schwager ist in der AfD – früher war er in der CDU.

            Er ist dort aktiv und hat mir berichtet, dass es eigentlich während des letzten Wahlkampfes keinen Tag gab, an denen der AfD-Stand nicht von Antifa oder Linksgrünfaschisten angegriffen wurde. Beschimpfungen waren da noch das harmloseste, die Leute wurden handgreiflich gegenüber den Wahlkämpfern und stießen auch die aufgestellten Tische um

            Medienberichte darüber: 0
            Aber wenn mal ein Farbbeutel an das Haus eines Linkspolitikers fliegt, ist sofort der Staatsschutz da.

            Ich kann mich auch nicht erinnern, je einen positiven Medienbericht über die AfD gehört oder gesehen zu haben. Die Berichterstattung der Mainstream-Medien gegenüber der AfD ist zu 100% negativ.

            Wenn man sich heute wirklich informieren will, liest man alternative Medien wie den Cicero oder Tychies Einblick

            Merke:
            Muss man ausländische Medien zu rate ziehen, um zu erfahren, was im eigenem Land schief läuft, lebt man entweder in Nordkorea oder in Deutschland.

  4. Überdenken sollten die Parteien ihre Politik generell. Es gibt eine weibliche Gewichtung in den politischen Programmen und Handlungen, der so nicht gerechtfertigt ist. Bei den linken Parteien handelt es sich um programmatisch fixierte Gewichtungen – Quoten, Reissverschluss, Doppelspitze, Paritee Gesetzgebung – die sich auch in konkretem Regierungshandeln widerspiegelt, siehe der Ausschluß von Interessensvertretungen für Männer- und Jungenrechte durch Ministerin Barley (gibt es hier eigentlich schon Klagen? da könnte man eine schöne Crowdfunding Aktion zur Unterstützung machen). Bei den rechten Parteien (insbesondere CDU / CSU) handelt es sich um eine personelle Gewichtung, die durch den Einfluß von Frauen – Merkel, AKK, von der Leyen – sichtbar wird. Der konkrete Inhalt der politischen Handlung wird hier durch eine bestimmte Form der Handlung und die 100%ige Verhandelbarkeit aller Standpunkte ersetzt, der ideologische Inhalt durch die Suche nach Verbündeten für die eigene Person. Diese Verbündeten findet man im System Merkel umso leichter, da alle eigenen Standpunkte verhandelbar sind.

    Wenn man nun auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen schaut, merkt man, dass Männer eben diese Charaktereigenschaften des Systems Merkel eher ablehnen (siehe z.B. https://www.pewresearch.org/fact-tank/2018/09/20/men-women-differ-over-some-qualities-they-see-as-essential-for-political-and-business-leadership/ für Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei politischen Schwerpunkten). Hier sieht man, dass gerade die Gleichheitsaspekte bei Männern nicht so viel Stellenwert haben, und darüber hinaus andere Verhaltensaspekte bei Männern wichtigern sind. Prinzipientreue männlich, Mitleid weiblich, zivilisierter Ton weiblich.

    Insbesondere bei Rechten ist außerdem der Punkt der Fremdenfeindlichkeit – das Schätzen von Menschen mit einem anderen Hintergrund – zu beobachten. Ich würde das nicht Rassismus nennen, denn jeder, der schon einmal in einen anderen Ort in ein anderes Bundesland gezogen ist, hat das schon am eigenen Leib erleben dürfen. Das zieht sich sowohl durch Nationalitäten (Engländer vs. Rumänen, Wessi vs. Ossi), Hautfarben, Klassen (reich vs. arm), Berufsstände (Akademiker vs Handwerker) oder auch einfach durch Stadt vs. Landbevölkerung.

    Meiner Ansicht nach sind Männer viel mehr ergebnisorientiert, nicht so sehr stil-orientiert. Sie möchten konkrete Ergebnisse, statt wolkigem Umhergerede. Sie schätzen das offene und ehrliche Wort (sicher ein Erfolg der Trump Kampagne, das „he tells it like it is“-Narrativ), auch wenn es gegen den Mainstream verstößt. Das ist auch ein ganz starker Faktor bei der AfD, dass bei manchen der Eindruck entstanden ist, man dürfe keine Kritik mehr an der Politik (insbesondere Migrationspolitik) äußern, ohne verleumdet zu werden.

    Ich glaube nicht, dass die meisten Männer die Genderpolitik als Kern ihrer Wahl betrachten. Sobald sich allerdings herausstellt, wie extrem die Parteien teilweise aufgestellt sind, kann in meinen Augen dieses Politikfeld durchaus zu einem Stopschild werden. Im Sinne von „Ich kann die nicht wählen, denn die wollen mir meine Rechte wegnehmen“.

    (Warum allerdings so viele Männer dann die Heulsusen-Partei AfD dann wählen, die bei jedem Pups ihr Opfer-Abo auspackt, wie gemein alle zu ihr seien, das ist mir dann allerdings auch unverständlich.)

    • Genau,

      Männer sollten sein: hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie die Windtölen

      Der echte Mann redet nicht über Unfairness, er besiegt den Feind trotzdem.

      Zweierlei Maß ist was für Weiber, echte Männer nehmen das nicht mal wahr.

      Hast du noch mehr überholte Geschlechterrollen, die du los werden willst?

    • Gute Ansätze sind in deinem Kommentar erkennbar, es fehlt noch der Zusammenhang, also die Gewichtung der Teile und ihre Verknüpfung. Du sagst: Politiker sollen ihre Politik überdenken, weibliche Politik sei bei einer Partei programmatisch, bei einer anderen anderen personell zufällig verankert, wobei bei der letzten ein windelweicher Standpunkt hinzukomme. Weiterhin gäbe es eine typische weibliche Politik (durch eine Quelle belegt), die Männer i.A. ablehnen, was sich leider noch nicht in Wahlen ausdrücke. Rechte seien fremdenfeindlich, was aber eine Eigenschaft sei, die jeder Deutsche an sich habe. Männer mögens Geradeaus, Frauen eher nicht – die AFD sagt’s geradeheraus, glaubt aber, dass dies nur unter Gefahr möglich sei. Genderpolitik sei für die allermeisten Menschen kein Wahlkriterium, wenn ihnen aber das Licht die Augen öffne und sie erkennten, dass Genderpolitik extrem sei, dann würde von Ihnen auch die damit verbundene Partei nicht gewählt, womit die Genderei wieder zum Wahlkriterium würde. Insgesamt sei die AFD gegen Genderei und für eine klare Sprache, aber Heulsusen und damit nicht wählbar.

    • „(Warum allerdings so viele Männer dann die Heulsusen-Partei AfD dann wählen, die bei jedem Pups ihr Opfer-Abo auspackt, wie gemein alle zu ihr seien, das ist mir dann allerdings auch unverständlich.)“

      Damit disqualifizierst du dich selbst! Wenn Angriffe auf Mitglieder einer Partei, die ständige aggressive Verleumdung in den MSM, bis hin zu Lokalverboten und Sprengstoffanschlägen, nicht alle deine demokratischen Alarmsirenen heulen lassen, sondern du was von „Opfer-Abo“ laberst, dann hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank!

      In was für einem Land leben wir eigentlich mittlerweile?

      Wegen Typen wie dir wähle ich die AfD!

  5. Alos, ich als Mann strenge mich gerne an und freue mich, wenn etwas funktioniert.. Und genau das ist nicht mehr der Fall. Egal wie viel die Leute arbeiten und wie viele Steuern und Sozialabgaben sie aufbringen, es funktioniert nicht mehr.

    Diese unfassbare Wurstigkeit und Inkompetenz bis hin zu völliger Arbeitsverweigerung, die sich vor allem unter der Ägide Merkel (wie auch in vielen anderne Ländern) breitgemacht hat, ist wirklich mehr als eine Zumutung. Und dann versucht man das zu kaschieren mit einer ebenso blödsinnigen wie rassischter und sexistischer Identitätspolitik, die niemanden etwas bringt außer den passenden Hofschranzen in den dazu gehörenden öffentlichen Institutionen (fast immer Frauen) und die ausgerechnet permanent auf die drauftritt, die immer noch das Rückrat der ganzen Veranstaltung sind. Und wie erbärmlich das Niveau inzwischen ist, zeigt sich am Besten daran, dass tatsächlich immer mehr Leute meinen, dass diese durch und durch neoliberalen, sozialdarwinistischen und plump völkisch/nationalistischen Salonnazis könnten wirklich eine Alternative sein.

    Aber ich weiß auch nicht mehr, wen ich wählen soll.

    • Vor allem der Vorwurf des Neoliberalismus ist besonders putzig. Genau das wäre es, was dieses Land bräuchte: Mehr Neoliberalismus. Mehr Markt, mehr Eigenverantwortung, weniger Umverteilung, weniger staatliche Förderung.

      • Du stimmst also dem Vorwurf zu, findest ihn aber gut. Ich weiß nicht, was gut daran sein soll, der Mehrheit der Bevölkerung mit jederzeit drohender Verarmung zu drohen, erst recht nicht wieso irgendjemand noch mehr davon gut finden kann.

        • Wieso droht er mit Verarmung? Verarmen tuen die Menschen in sozialistischen Systemen, weil Menschen keine Eigenverantwortung mehr übernehmen. Wenn man nichts mehr bzw. kaum noch etwas davon hat, wenn man eigenverantwortlich und leistungsbereit ist, dann wird auch kaum noch jemand dazu bereit sein. Und dann verarmen alle.

          Vergleiche die Prinzipien einfach mal in der eigenen Familie. Stelle Dir vor, dein Bruder würde arbeitslos werden und zu Dir kommen bzw. Dich um vorübergehende Unterkunft bitten. Dazu würdest Du sicherlich erst einmal unproblematisch bereit sein. Zumindest solange, wie er kein hohes Anspruchsdenken Dir gegenüber formuliert und er mehr oder minder unverschuldet in die Hilfebedürftigkeit geraten ist. Wenn Du aber das Gefühl hast, er strengt sich nicht an, aus der Situation wieder selber herauszukommen oder er davon ausgeht, dass Du ihm selbstverständlich ein gehobenes Lebensniveau aufgrund sozialistischer Gedanken zu finanzieren hast, weil er es total ungerecht findet, dass Du mehr Geld zur Verfügung hast, dann wirst Du irgendwann auch keine Lust mehr haben, Deinem Bruder irgendetwas zu leisten. Wenn Du dann irgendwann das Gefühl hast, durch Deine ganzen Hilfeleistungen kaum noch mehr zur Verfügung zu haben wie Dein Bruder, dann wirst Du auch irgendwann anfangen, den Sinn in Deiner Arbeit, die Übernahme von Eigenverantwortung und Deinen Mehrleistungen zu sehen. Insbesondere dann, wenn Du dann ebenfalls Deine Ansprüche gegenüber irgendeinen anderen formulieren könntest. Wieso sollte man dann sich denn auch noch anstrengen und sein Leben eigenverantwortlich führen?

          Und wieso soll es im Staat anders als in einer Familie laufen? Solange die sozialen Systeme lediglich „Absicherung nach unten“ (Dach zum Schlafen, Nahrung) bedeutet und die Hilfebedürftigen dafür dankbar sind, wird die Gemeinschaft dieses wie in einer Familie dann gerne leisten, wenn die Gemeinschaft auch eine Art Gemeinschaftsgefühl hat. Sobald die Hilfebedürftigen aber meinen, sie hätten einen Anspruch darauf, dass das Leben aus welchen Gründen auch immer „gerecht“ sein müsste und man deswegen Ansprüche gegen die Gemeinschaft stellen dürfe, werden die Menschen kaum noch gerne leisten.

          • „Wieso droht er mit Verarmung?“

            HartzIV bedeutet dass jeder der arbeitslos wird – und damit potenziell jeder Arbeitnehmer – , nach endlicher Zeit sein Vermögen aufbrauchen muss und damit dann so endet als ob er nie gearbeitet hätte, ohne etwas dagegen tun zu können. Im bis dato geltenden Sozialsystem war man vor derartiger Verarmung geschützt.

            Diese Veränderung ist natürlich Ausfluss der neoliberalen Ideologie, sie ist bösartig, asozial, gemein, zynisch und menschenfeindlich. Nichts an dieser Ideologie ist gut oder richtig.

          • Wenn man nichts mehr bzw. kaum noch etwas davon hat, wenn man eigenverantwortlich und leistungsbereit ist, dann wird auch kaum noch jemand dazu bereit sein. Und dann verarmen alle.

            Stimmt! Wenn man Menschen aber nicht eigenverantwortlich und leistungsbereit sein lässt, weil sich das „nicht rechnet“, dann ist es purer Hohn, Menschen zu unterstellen, dass sie nicht wollen würden.
            Habe ich übrigens selbst hinter mir. Knapp ein Jahr lang ehrenamtlich (beschönigend für kostenlos) gearbeitet, in der Hoffnung, einen halbwegs anständig bezahlten Job zu kriegen.
            Fehlanzeige! Rechnet sich nicht…

            Zum Glück und dank eigenverantwortlichem, leistungsbereiten Handeln ist diese Durststrecke mittlerweile vorbei. Bemerkbar machen wird sich das trotzdem bei meiner Rente, denn seit 2010 wird für Hartz-IV-Empfänger keinerlei Rentenbeitrag mehr bezahlt (vorher waren es immerhin noch 75%).

            Ist übrigens auch so eine links-sozialistische Errungenschaft der SPD, nachdem sie per Verfassungsbeschwerde die Regelsätze neu berechnen mussten.

          • @Christian Nein nicht beliebig, Das sog. Schonvermögen lag bei der alten Arbeitslosenhilfe bei 1000 DM pro Lebensjahr, bei HartzIV ist es jetzt 200 EUR pro Lebensjahr. Das war also deutlich großzügiger.

          • @anorak

            ich lese hier:
            https://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html
            Grundfreibetrag 150 €
            Altersvorsorge Freibetrag 750

            Freibeträge vom Vermögen
            Grundfreibetrag
            Freibetrag für notwendige Anschaffungen
            Nicht anrechenbares Vermögen
            Angemessener Hausrat
            Angemessenes Auto (PKW)
            Eigentumswohnung – Wohneigentum
            Vermögen zur Beschaffung/ Erhalt eines Hausgrundstücks
            Gegenstände für Ausbildung und Erwerbstätigkeit
            Altersvorsorgevermögen bei Rentenversicherungsfreiheit
            Altersvorsorge Vermögen bei Hartz IV
            Staatlich geförderte Altersvorsorge – Riester Rente
            Sonstiges Vermögen der Altersvorsorge
            Unwirtschaftlichkeit der Verwertung von Vermögen – besondere Härte

          • @Christian

            Ich verstehe nicht ganz worauf du rauswillst. Dass alles harmlos sei? Dass sich nichts verschlechtert habe? Wenn das so wäre, hätten sie ihre „Reform“ ja nicht machen müssen und alles hätte beim alten bleiben können.

            „ich lese hier:
            https://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html
            Grundfreibetrag 150 €

            Ja Entschuldigung es sind 150 pro Lebensjahr, nicht 200. Es können also nie mehr als etwas über 10.000 EUR sein, die du behalten darfst. Das ist der „Defaultfall“, der Rest sind Ausnahme- und Sondertatbestände die nur für kleine Teilmengen gelten. Der Default ist 10.000 max, und das auch nur wenn du über 60 bist. Wer irgendwo im mittleren Alter arbeitslos wird und vielleicht was angespart hat – was in dem Alter nicht so unüblich ist -, muss damit rechnen das bis auf einen Rest von einigen Tausend zu verlieren, und zwar nicht nur Geldvermögen sondern auch verwertbare Sachwerte die über einen von irgendwem als „angemessen“ definierten Hausrat hinausgehen.

            „Altersvorsorge Freibetrag 750“

            Da kannst du nicht einfach irgendein bestehendes Sparbuch oder Wertpapierdepot als „Altersvorsorge“ deklarieren, auch wenn das in deinem Kopf tatsächlich so gedacht ist. Das darf nur etwas sein, wo du vor Rentenantritt nicht rankommst, typischerweise son Riester-Dings. Was nur wenige haben, und was eh schwachsinnig ist. Wenn also dein Sparbuch bei Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht so ein Riester-Dings ist, ist es potenziell futsch. Und wenn es Riester ist, ist es potenziell auch futsch :).

            „Freibetrag für notwendige Anschaffungen“

            Bei der alten Sozialhilfe (die auf Arbeitslose nicht zutraf, nur der Ergänzung halber) konnte das Amt Sonderzahlungen für den kaputten Kühlschrank oder die nötige Renovierung leisten. Das gibt es nicht mehr, die Leute müssen das jetzt selbst finanzieren – wenn sie können. Wenn nicht, bleibt der Kühlschrank eben kaputt.

            „Angemessener Hausrat“

            Wobei du im Zweifel damit rechnen muss, dass von der Behörde jemand deinen Hausrat checkt und nach Gutdünken festlegt was davon „angemessen“ ist und was du zu verhökern hast.

            „Eigentumswohnung – Wohneigentum“

            Wer sie hat. Wer nicht, der nicht. Du kannst auch nicht bei Eintritt der Arbeitslosigkeit schnell noch ne Eigentumswohnung erwerben um dein Vermögen zu retten. Und es gilt auch nur für eine Wohnung die du selbst bewohnst und sie darf nicht zu üppig ausfallen, sonst musst du ausziehen, sie verkaufen, und erstmal vom Erlös leben.

          • Nein, es ist der (neoliberale) Kapitalismus. Wie sagte einst schon der gute Volker Pispers? Jeder kann reich werden – aber nicht alle!

    • Dieser Staat schwimmt im Geld der arbeitenden Bevölkerung, weigert sich dennoch, Infrastruktur und Bildung in Schuss zu halten, fordert stattdessen noch mehr Geld – und Dein Problem ist der Neoliberalismus…

      • Aber das ist doch genau Neoliberalismus. Geld in Infrastruktur Bildung etc, rechnet sich einfach nicht, bringt keinen Gewinn. Die Gören, wenn ich kein Loser bin,gehen eh an Privatschule, Und in so was zu investieren ist staatliche Gängelung, Umverteilung. Wenn keiner da rein investiert, dann rechet es sich wohl nicht, dann kann das weg, gibt keinen Markt dafür.

        • „Aber das ist doch genau Neoliberalismus. Geld in Infrastruktur Bildung etc, rechnet sich einfach nicht, bringt keinen Gewinn.“

          Genau. Und statt dessen fördert der deutsche „Neoliberalismus“ Gender-Studies und Muslime.
          Das bringt Gewinn…

          • Der deutsche Neoliberalismus fördert vor allem Privatisierung von Gemeineigentum (Gesundheitswesen, Rente, Verkehr etc.) , Sozialisierung von Verlusten (Bankenkrise), Nichtbesteuerung von Unternehmen und Gewinnen, Abbau von Arbeitnehmerrechten und natürlich die berühmte Eigenverantwortung, die jedes Elend als individuell selbstverschuldet diffamiert.

            Es wird dich vielleicht überraschen, aber ich verdiene tatsächlich über 100k im Jahr und kann mir so ziemlich alles leisten, was ich möchte. Ich will aber nicht, das Markradikale, Libertäre und Neoliberale dieses Land in ein angelsächsisches Shithole verwandeln. Und die Scheiß – Pseudolinken (incl. Feministinnen) merken nicht einmal, vor welchen Karren sie da gespannt werden.

          • „Es wird dich vielleicht überraschen, aber ich verdiene tatsächlich über 100k im Jahr und kann mir so ziemlich alles leisten, was ich möchte. “

            Es wird Dich vielleicht überraschen, aber ich verdiene gut 14.000 Euro im Jahr – und gerade desalb finde ich es empörend, was und wen dieser „Sozialstaat“ alles fördert.

  6. Meines Wissens lässt sich dieses Wahlverhalten recht zwanglos mit dem weiblichen Wunsch im Mainstream zu schwimmen, erklären. Frauen unterstützen eher Hitler, Putin, Clinton, Macron, Merkel, als Trump, Le Pen und die AfD.

  7. Wenn Männergruppen sich hierarchisch organisieren, dann bringt ein Beklagen der eigenen Situation nichts, da es im Wettbewerb um bessere Hierarchiepositionen keine Vorteile bringt. Beklagt sich jemand, so bringt das zum Ausdruck, dass er den Wettbewerb um eine bessere Hierarchieposition nicht selbst auskämpfen will, sondern sie von anderen geschenkt bekommen. Das ist nicht im Interesse der anderen Gruppenmitglieder. Wenn Frauengruppen sich nicht hierarchisch organisieren, sondern eher aufgepasst wird, dass sich kein Gruppenmitglied zu weit absetzt, dann bringt Beklagen etwas, weil es auf Absetzbewegungen hinweist. Betrachtet man beide Modelle, so wäre es (im Sinne des Reproduktionserfolgs) gleichzeitig aber verständlich, dass aus der Frauengruppe heraus die Mitglieder der Männergruppe bevorzugt werden, die hierarchisch oben stehen. Männer, die nicht oben stehen oder nicht nach oben wollen oder können, scheinen (relativ zu den anderen) unattraktiv.

    Deshalb ist der sich beklagende Mann für beide Gruppen unattraktiv. Und aus diesem Grund kann darauf kein transportierbares Narrativ aufgebaut werden, mit dem sich politisches Handeln koordinieren ließe.

    Deshalb meine These: Keine Partei, die Männeranliegen prominent platziert gewinnt dadurch langfristig etwas. Eigentlich kann den Männern nur dadurch geholfen werden, dass der Wettbewerb angeregt und die Möglichkeiten zum Wettbewerb gestärkt werden.

    (Die Widersprüchlichkeit der Genderthematik aufzuspießen wäre allerdings möglich, weil alles, was diese Ideologie mit sich bringt so kontraintuitiv ist, dass viel Raum für Appelle an die individuelle Erfahrungswelt von breiten Schichten existiert.)

    • Gut auf dem Punkt gebracht. Ich würde hier nur hinzufügen, dass das Beklagen, durchgeführt von einer Partei (AFD), deren Mitglieder mehrheitlich männlich sind, zwar den Nachteil des Heulsusenvorwurfs nach sich zieht, aber den Vorteil, die Methode des Gegners gegen denselben zu verwenden, um ihn zu schwächen. Nach meiner Einschätzung überwiegt z.Zt. dieser Vorteil den vorher erwähnten Nachteil.

  8. „Männer wählen AfD. Sollten die anderen Parteien jetzt ihre Männerpolitik überdenken?“

    Wozu? Männer verfügen ja nicht ausschließlich über Rückgrat, wir haben auch ‚Gedächtnis‘.
    Jetzt starte ich schnell noch Resident Evil und suche diese verflixte Kettensäge die mir der Spiegel dort versprach.

  9. „Was wäre denn der Aspekt mit dem die anderen Parteien gerade männliche Wähler für sich gewinnen könnten? Über was müssten sie da nachdenken?“

    – Grenzen schließen
    – Massenabschiebungen
    – komplette Reform des Asylrechts

    Das werden die Nicht-AfD-Parteien aber nicht machen (wollen), weil sie ja andere Ziele mit Deutschland verfolgen.

  10. Es ist eher so, dass sich das Wahlverhalten beider Geschlechter überwiegend durch Faktoren erklärt, die mit dem Geschlecht an sich erst einmal gar nichts zu tun haben. Wie Lucas Schuppe auf man tau bereits darlegte, wird die AfD zu einem großen Teil vom klassischen Arbeiterklientel gewählt, welches halt überwiegend aus Männern besteht (ab hier kopiere ich einen Kommentar von mir, den ich bereits auf man tau geschrieben habe, er passt hier halt wieder).
    Um das neben der AfD auch noch an anderen Parteien zu verdeutlichen: Die Grünen und die Union betreiben einen in vielen Punkten völlig unterschiedlichen Politikstil werden aber beide häufiger von Frauen als von Männern gewählt. Bei den Grünen sieht es halt so aus, dass sie überwiegend von Menschen aus dem öffentlichen Dienst gewählt werden. Und im öffentlichen Dienst findet sich halt der Großteil der typischen Frauenberufe. Die Union wiederum wird im großen Stil von Rentnern gewählt und damit von einer Gruppe, die bedingt durch deren höhere Lebenserwartung überwiegend aus Frauen besteht.
    Dann noch als Beispiel die FDP: Diese Partei erhält viele Stimmen von Selbstständigen und Unternehmern jungen und mittleren Alters. Und damit von einer Gruppe die überwiegend aus Männern besteht.
    Diese Geschlechterdiskurse sind letztlich eines der Merkmale einer Elite, die sich von der Lebenswirklichkeit vieler Menschen entfernt (in diesem Fall wegen falscher Kategorien). Da diese Diskurse aber Lobeshymnen und Handreichungen gegenüber Frauen beinhalten, distanzieren sich die Frauen eben etwas langsamer von der Elite als die Männerwelt. Da die Elite diesen Geschlechterunterschied dann fälschlicherweise als Bestätigung der eigenen These begreift, macht sie einfach weiter. Und so geht dann auch die Entfremdung zwischen Elite und einem Großteil vom Volk weiter. Verstehen werden das große Teile der Elite wahrscheinlich erst dann wenn es zu spät ist (und sie nicht mehr zur Elite gehören).

    • Stimme zu.
      Das Geschlechterthema ist für die meisten Leute einfach nicht relevant genug, um davon das Wahlverhalten abhängig zu machen. Das mag anders sein, wenn man sich sehr stark mit der Thematik befasst und/oder sich durch persönliche Betroffenheit darauf konzentriert (Wut über ungerechte Sorgerechtsentscheidungen u.ä. sind z.B. ziemlich präsent in den Kommentaren hier).

  11. „Auf allen Listen dazu, was Leute umtreibt, scheint mir eher die Fl*chtlingskrise, die Wohnungsnot und im Osten das Gefühl der Abgehängtheit eine große Rolle zu spielen.“

    1) Ich würde nicht von „Fl*üchtlingskrise“ sprechen, es geht und ging nie um Fl*chtlinge, es geht um Migration, vielleicht auch darum, Deutschland zu zerstören, sehr sicher geht es aber um eine Ideologie ungeschützter offener Grenzen, um jeden Preis! Ein Irrsinn, den niemand mit logischem Denkvermögen nachvollziehen kann…

    2) Im Osten herrscht nur in wenigen Gegenden Wohnungsnot, das ist m.E. ein Westproblem!

    3) die „Abgehängtheit“ ist ein Grund „Die Linke“ zu wählen, nicht die AfD, nein, es ist eher das Gefühl massiv übervorteilt zu werden, selbst hart zu arbeiten, um dann damit kinderreiche Migrantenfamilien, die nur Probleme machen, durchfüttern zu müssen, alles mit dem zynischen Hinweis es würden Facharbeiter benötigt, von denen im Osten vermutlich noch genug arbeitslos sind. Es ist eine ähnliche Situation wie in „fly-over-america“, man spuckt den Leuten und ihren Ambitionen ins Gesicht und verlacht ihre Anstrengungen!

    „Aber auch das können natürlich Männeranliegen sein: Evtl sind schlicht mehr Frauen in den Westen rüber oder Männer spüren die Perspektivlosigkeit dort noch mehr, weil sie zum einen Statusabhängiger sind und zum anderen dann evtl noch etwas über Frauenquoten hören.“

    Nicht nur eventuell. Als ich Anfang der 00-er Jahre rüber bin, wurde öffentlich davor gewarnt, dass mehr Frauen den Osten verlassen, als Männer, und dass es deshalb dort zu „Männerbündelei“ (oder so ähnlich) kommen könnte, ich habe sogar einmal eine Vorlesung dazu besucht, in der dunkelste Szenarien an die Wand gemalt wurden, begründet mit Abwanderungsstatistiken (ein Grund mehr für mich, da wegzugehen). Jede Menge junger männlicher „Fl*chtlinge“ machen die Situation dort nicht besser. Im Westen ist die Situation von Männern bescheiden, im Osten ist sie wirklich hart!

    „Vielleicht ist es auch einfach nur der Umstand, dass sich alle anderen Parteien recht bewußt gegen Männer stellen – gerade gegen weiße Männer – und sich der Frauenförderung verschreiben.“

    Es gibt zahlreiche Gründe. Meine Eltern (katholisch) wählen die AfD wegen der Genderspinnerei der anderen Parteien. Na gut, mein Vater, meine Mutter (eigentlich notorische und total merkbefreite Merkelwählerin) wählt mittlerweile irgendeine Kleinpartei.

    Mittlerweile kommt der Klimakram hinzu und die immer krasser fortschreitende Verblödung der MSM und der Politik.

    „Was wäre denn der Aspekt mit dem die anderen Parteien gerade männliche Wähler für sich gewinnen könnten? Über was müssten sie da nachdenken?“

    Einfach mal frech frontal angreifen! Statt Patriarchatsgelaber, die Gleichberechtigung der Männer fordern, immer schön flankiert von Fakten, die die offizielle Propaganda aushebeln…

  12. Och, eigentlich gar nichts, denn das würde der AfD nur Stimmen und Unterstützer kosten. 😛
    Die sollen ruhig warten, bis die AfD auch über diese Themen die Bürger immer mehr für sich gewinnen konnte — und Letztere dadurch die Berührungsangst zu Fragen des großen Ganzen ablegen konnten sowie zu Stammwählern (und evtl. Parteimitgliedern) der AfD geworden sind. ^^
    Passend dazu grade ein knackfrisches Video von dem traumhaften MdB Corinna Miazga:

    Die 68er Bewegung Teil #3 – SEXUELLE Revolution & Emanzipation | Corinna Miazga

    B Ä M !!! 🙂

    Aus der Videobeschreibung:
    „In Teil 3 der großen Bilanz zur 68er-Bewegung, widmet sich Corinna Miazga vor allem der sexuellen Revolution, sowie der Emanzipation der Frau. Beide Themen wurden maßgeblich durch die 68er Bewegung geprägt. Heut haben wir nun den Salat: Frühsexualisierung in Kindergärten und Schulen lassen unsere Jugend verkommen, Familie & Ehe sind so gut wie zerstört. Der letzte Teil der Bilanz beinhaltet auch ein Fazit am Ende, was Sie nicht verpassen sollten.“
    (Kommafehler sind wohl die einzigen Fehler, die diese Frau aufweist … *sabber*, pardon, besser sublimiert: *schmacht, verehr, anbet* :D)

  13. Ist euch mal aufgefallen, dass die AfD im Lausitzer Braunkohlerevier mit die höchsten Ergebnisse hat? Opposition zur „Energiewende“ scheint eines der wichtigsten Motive zu sein, das in den Medien oft untergeht.

  14. Ich glaube ja, dass etwas viel Größeres dahinter steckt. Wenn sich die Feministin mit sattem Bauch und zufriedenen Zähnepulen zurücklehnt, dann ist „das wahre Patriarchat“ am Werken. Eine Schimäre die es verdient bekämpft zu werden.

    Jep ich bin Verschwörungstheoretiker, zB „Chemtrails“. Es sind Chemikalien in dem Treibstoff für Flugzeuge, welche verhindern: das sich (Luft-)Blasen bilden oder Kristalle oder Absetzungen irgendeiner Art, in den Tanks.

    Nun die LEUTE die Flugverkehr kritisieren könne mit einer „Verschwörungstheorie“ diskreditiert werden, indem man sie mit Idioten die „Harp“ oder „Radarüberwachung“ oder was weiß ich gleichsetzt.

    Genauso wird der Feminismus eingesetzt, echte Ungerechtigkeiten, werden verschleiert, vorne angesetzt wird der Feminismus, was bleibt ist einer sich selbst verletzende Gesellschaft die in 50/50 gespalten ist und nicht erkennen kann was abläuft.

    Die Frage ist was kann man für eine bewusstere Gesellschaft tun?

  15. Ostdeutschland hat tatsächlich einen strukturellen Männerüberschuss. Ich denke das beeinflusst das Wahlverhalten nicht wesentlich, weil ja die Anteile immer noch auf die Gesamtzahl der Frauen gerechnet werden, die halt da sind, aber es ist natürlich ein Grund mehr gegen die Zuwanderung von Konkurrenzmännern im besten Alter zu sein. Es wird ja gerne als tumber, klischeehafter Nazi-Spruch genannt, dass Ausländern den Deutschen die Frauen wegnehmen, aber ein wahrer Kern steckt halt doch drin, wenn du 1 Million überwiegend junger, alleinstehender Männer aufnimmst, während in den jungen Kohorten das Angebot an Frauen ohnehin schon weiter schwindet.

    In Ostdeutschland ist die Lage dann noch etwas prekärer, weil – das ist nachgewiesen worden – vor allem die Männer sich eher heimatverpflichtet fühlen, während gerade die jungen Frauen zwecks Berufs- und ausbildungsperspektive nach der Wende (aber in meiner Generation war es noch genauso) eher weiter weg zog, mindestens in die Städte manchmal auch ganz rüber. Im Gegensatz zu Männern, die dann auch eher wieder zurückkommen, gründen die Frauen dann dort Familien und bleiben dann auch dort.

    Die Stadt hat das Problem so nicht, aber auf dem Land, ich spreche da aus Erfahrung, ist die Partnersuche nicht gerade leicht, gerade wenn man erwartet, dass man wenigstens rudimentär für ne Beziehung auch zusammen passen sollte, weil die Partnerauswahl deutlich kleiner ist. Du hast dann Situationen wie Ü30 Männer dann um Mädchen in den 20ern oder direkt nach der Volljährigkeit werben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.