Sollten die Parteien jetzt ihre Männerpolitik überdenken?

ich greife auch noch einmal Augstein auf:

Wie Lucas schon sehr richtig sagte: Auch ein durchaus beachtlicher Teil der Frauen wählt AFD.

  • In Sachen sind des 22% zu 33%
  • in Brandenburg 19% zu 30%.

Damit wählen Frauen:

  • in Sachsen wenn man die FPD mit ihren 5% dazu  nimmt zu 64% die am wenigsten feministischen Parteien
  • in Brandenburg wenn man die FDP dazu nimmt mit 39%

Aber das nur am Rande. Es bleibt natürlich (gerade auch angesichts des Umstandes, dass viele Frauen AfD gewählt haben) unklar, ob nun eine Männerpolitik wie wir sie verstehen gerade Männer zur AfD gebracht hat.

Auf allen Listen dazu, was Leute umtreibt, scheint mir eher die Flüchtlingskrise, die Wohnungsnot und im Osten das Gefühl der Abgehängtheit eine große Rolle zu spielen.

Aber auch das können natürlich Männeranliegen sein: Evtl sind schlicht mehr Frauen in den Westen rüber oder Männer spüren die Perspektivlosigkeit dort noch mehr, weil sie zum einen Statusabhängiger sind und zum anderen dann evtl noch etwas über Frauenquoten hören.

Vielleicht ist es auch einfach nur der Umstand, dass sich alle anderen Parteien recht bewußt gegen Männer stellen – gerade gegen weiße Männer – und sich der Frauenförderung verschreiben.

Was wäre denn der Aspekt mit dem die anderen Parteien gerade männliche Wähler für sich gewinnen könnten? Über was müssten sie da nachdenken?